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Maklerentscheidung??? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

eine Frage, die mir jemand vielleicht beantworten kann:

Ich gebe eine Kauforder für eine Aktie an einer Präsenzbörse (Frankfurt) auf.

Limit 1,02 Euro 1000 Stück

Die Order wird angenommen und nach 3 Stunden erfolgt die nächste Kursstellung.

Es wurden 500 Stück der Aktie zu 1,015 Euro verkauft.

Aber leider nicht an mich.

nun die Frage:

Ist es dem Makler erlaubt, den von mir gebotenen höheren Kurs zu ignorieren, z.B. um Teilausführungen zu vermeiden, und die Aktie zu einem niedrigeren Kurs zu handeln??

Ist mir das erste mal passiert - und ich handle nun schon länger:cry:

Gruß,
C.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.363.025 von Cornelius am 04.04.13 14:46:39Hallo Cornelius,

eine schwere Frage. Wie war denn das Tagesprotokoll.

Ich sage einmal, ich habe eine Order drin:

Kaufe 500 Stück zu 1,015 Euro.

Nun Verkauft jemand 500 Stück zu 1,005 Euro.
In einem Abwasch bekomme ich die 500 Stück.

Verkauft der Makler für 1,02 Euro, wurde ich übergangen.

Nun ist da ein Verrückter, den bietet 1,99 Euro. Das darf er nur ausführen, wenn alle billigeren Kaufangebote erledigt wurden.

Noch einen schönen Sonntag
Hansi
Hallo Hansi,
die Sache liegt nun etwas zurück und ein langer Briefwechsel mit der Bank dazwischen.
Letztlich war es ein Fehler des Maklers.
Auf Grund der Summe und der Umstände habe ich auch weitere Schritte verzichtet.
Interessant ist nur - bei markengen Werten und Kursstellungen durch den Makler kann es zu diesen Fehlern kommen und Du selbst kannst wenig dagegen tun.

Gruß,
C.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.040.533 von Cornelius am 13.07.13 23:20:27Hallo Cornelius,

ich bleibe mal bei dem, was ich geschrieben habe.

Die Order wird angenommen und nach 3 Stunden erfolgt die nächste Kursstellung.
Es wurden 500 Stück der Aktie zu 1,015 Euro verkauft.
Aber leider nicht an mich.


Jeder, der eine Order unter 1,02 Euro laufen hat ist Vorkaufsberechtigt.
Es geht nur darum, wie sah das Orderbuch aus!

Letztlich war es ein Fehler des Maklers.
Auf Grund der Summe und der Umstände habe ich auch weitere Schritte verzichtet.


Ich sage einmal nein.
Ich weis es zwar nicht, ich gebe aber den Makler keine Schuld.
Was da noch reinspielt hat, kann nur eine Klärung dieses Vorganges ergeben.

LG Hansi
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.040.581 von hansi11 am 13.07.13 23:48:49Hallo Hansi11,
habe natürlich eine Mail mit der Sachlage an 'redaktion@deutsche-boerse.com' geschickt.
Die Antwort kam schnell, nach 1 oder zwei Tagen in Form eines Anrufes.
Man habe den Vorgang nachgeprüft. Der Makler habe einen Kaufauftrag unter meinem Gebot bereits vorliegen gehabt und die Aufträge nach zeitlchem Eingang abgearbeitet (nicht nach Gebotshöhe).
Ich habe den Vorgang nicht weiter verfolgt, da es um keine große Summe ging, die Aktie danach fiel und ich letztendlich später billiger kaufen konte.
Es ist mir kein Schaden entstanden, so dass ich der Sache nicht weiter nachgegangen bin.
Natürlich bleibt ein komisches Gefühl - ich bin vorsichtiger geworden bei markengen Papieren, gerade im Freiverkehr, deren Kurse nur von wenigen Maklern gestellt ( und manipuliert ) werden können.

Gruß,
C.

Gruß,
C.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.040.665 von Cornelius am 14.07.13 00:44:17P.S.
Gerade bei marktengen Papieren ist die Kursstellung oft kaum nachzuvolllziehen.
Z.B. ist KPS eine interessante Aktie.
Gesundes Wachstum, gute Performance, usw.
Habe eine größere Anzahl bei 1,xxx gekauft (5-stelliger Bereich).
Als ich versuchte, die Aktie zu verkaufen, war es schwer, die Aktie zu dem aktuellen Kurs in einer Stückzahl über 1000 Stück zu verkaufen.
Ich hatte Glück, das Marktumfeld war positiv, die Kurse stiegen weiter und nach 2 Wochen konnte ich alle Aktien verkaufen.
Anders hätte es in einem negativen Marktumfeld mit fallenden Kursen ausgesehen.
Einem hohen Verkausdruck hätte die fehlende Liquidität der Aktie im Wege gestanden und ich wäre auf den Papieren sitzen geblieben.
Eine weitere Lehre, das solche Papiere zwar einen deutlich höheren Gewinn als markbreite (DAX-Werte) Werte erziehlen können, aber nicht jederzeit in einer relevanten Stückzahl handelbar sind - und damit alle Absicherung (stoploss- Kurse) wenig nützen.

Gruß,
C.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.040.665 von Cornelius am 14.07.13 00:44:17Hallo Cornelius,

ich bin jetzt mal ein Gauner!

Ich gebe ein Verkaufsgebot für 500 Aktien. a 5,00 Euro ein.

Der Makler hat 1000 Aktien zum Kauf und 500 Aktien zum Verkauf im Angebot.
Ein Käufer will 500 Aktien, bestens.

Hat er nun meine 500 zu kaufen, um sie dem Hanswurst zu Verkaufen?

Oder sagt er einfach, ich verkaufen von mir, 500 Stück, aber nicht zu 1,015 sondern zu 1,019 Euro. Aber nicht zu 1,02 Euro!

LG Hansi
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.040.675 von Cornelius am 14.07.13 00:55:50Hallo Cornelius,

KPS? Ein weites Feld.

Es ist bestimmt eine Ausländische Aktie, die in DE so gut wie keinen Umsatz hat.
Also erst einmal eine Null.

Kaufen kann ich sie, sehr teuer und Verkaufen so gut wie gar nicht.

KINEPOLIS GROUP, Handel auf ein Jahr = ich sage einmal 2 Stück, je Börsentag;

Oder die Deutsche KPS AG, da werden aber über 4.500 in einer Woche gehandelt.


LG Hansi


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