DAX-0,68 % EUR/USD+0,05 % Gold+1,02 % Öl (Brent)-1,93 %

JÜRGEN TRITTIN +++ LAURENZ MEYER +++ SKINHEAD-VERGLEICH +++ - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

S K I N H E A D - V E R G L E I C H

Trittin entschuldigt sich

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat sich bei CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer für seinen Skinhead-Vergleich entschuldigt. Trotzdem forderten CDU/CSU und FDP Bundeskanzler Schröder auf, seinen Minister zu entlassen.


© DPA

Minister Trittin, Kanzler Schröder: "Ausdruck des Bedauerns"

Berlin - Unionsfraktionschef Friedrich Merz sagte am Mittwoch, die Äußerungen Trittins über CDU-Generalsekretär Meyer seien unvereinbar mit den Pflichten eines Bundesministers. Er gehe davon aus, dass Schröder der Entlassungsforderung folge. "Trittin ist für uns untragbar geworden", sagte Merz. Der Umweltminister verletze alle Formen des demokratischen Anstands.
Merz sagte, die schriftliche Aufforderung zur Entlassung Trittins gehe dem Kanzler derzeit zu. Wenn Schröder seinen Umweltminister im Amt belasse, werde die Unionsfraktion am Freitag den Bundestag auffordern, Schröder zur Entlassung zu bewegen. Mit einer Entschuldigung Trittins sei es jetzt nicht mehr getan. Merz sagte: "Dies ist ein Rücktrittsgrund, dies ist ein Entlassungsgrund."

"Charakterlich nicht geeignet"

CSU Landesgruppenchef Michael Glos sprach von einer "einmaligen Entgleisung" Trittins. Er könne sich nicht vorstellen, dass der Kanzler den Minister im Amt belasse. Die FDP schloss sich der Forderung der Union an. Fraktionschef Guido Westerwelle sagte: "Herr Trittin ist charakterlich nicht geeignet", ein Ministeramt wahrzunehmen. Die vom Umweltministerium verbreitete "abdiktierte Sprechererklärung" sei keine Entschuldigung, sagte Westerwelle.


Trittins Brief an CDU-Generalsekretär Meyer

Trittin hatte in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an den CDU-Generalsekretär sein Bedauern ausgedrückt. "Einige Passagen in meinem Interview mit dem WDR sind in meiner Formulierung von Ihnen als persönlich verletzend empfunden worden. Dies lag nicht in meiner Absicht", schrieb Trittin in einem am Dienstagabend veröffentlichten Brief an Meyer. Zugleich hielt Trittin aber in der Sache an seiner Kritik fest. Es seien "die deutschtümelnden Töne von Ihnen und Ihrer Partei, die bei mir immer wieder Unverständnis und Empörung auslösen".

Am Mittwoch entschuldigte sich der Umweltminister noch einmal ausdrücklich für seinen Skinhead-Vergleich. "Ich nehme die Äußerung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und entschuldige mich", ließ Trittin gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklären.

Zuvor hatte auch Bundeskanzler Schröder seinen Minister zu einer Entschuldigung aufgefordert. In der Kabinettssitzung in Berlin bat Schröder die Grünen-Minister in der Runde, auf Trittin einzuwirken, damit dieser die Angelegenheit aus der Welt schaffe, hieß es anschließend in Regierungskreisen. "Das Beste wäre, sich schlicht und einfach zu entschuldigen", sagte der Kanzler nach diesen Angaben. Trittin nahm selbst an der Kabinettssitzung nicht teil.

Trittin hatte im WDR zu Meyers Kritik am Beschluss des Grünen-Parteitags, das Asylrecht in seiner Form von vor 1993 wiederherzustellen, gesagt: "Laurenz Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen." Außerdem hatte Trittin Meyer vorgeworfen, dieser habe bekundet, dass er stolz darauf sei, ein Deutscher zu sein. "Das ist so die Flachheit, der geistige Tiefflug, der jeden rassistischen Schläger in dieser Republik auszeichnet", zitierte der WDR den Umweltminister.
So ist das eben, wenn Dummheit, Machtgier, Arroganz und Selbstherrlichkeit zu stark werden. Der Esel geht dann auf`s Glatteis.
Meyer hat Recht. Weg mit dem grünen Rüpel !!!
Seit wann ist man denn so empfindlich? Da werden doch im Bundestag ganz andere Brocken hin und hergeworfen.
War das nicht Meyer mit dem Fahndungsplakat?
Der braucht sich doch nicht so anzustellen.
So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es eben heraus.
Was habt ihr denn? Trittin hat offen seine Meinung geäußert, die noch nicht einmal verkehrt ist. Er ist eben sehr direkt. Dagegen gibt es nichts einzuwenden. Heuchlerpack!
Entschuldigung ja; Rücktrittsforderungen sind völliger Unsinn. Nach einer Entschuldigung noch nachzutreten ist typisch Wahlkampf.
Gab es etwa personelle Konsequenzen wegen des Schröder-Plakats? Und hat sich jemand für das Schwarzwildspiel von der CDU entschuldigt, daß IMO mindestens genauso geschmacklos war?
Die Sache ist gegessen und wenn die CDU von politischem Anstand spricht, dann ringt mir das allenfalls ein müdes Lächeln ab.
In der Sache hat Trittin doch recht.
Und wenn ich daran denke , was FJS und Wehner früher vom Stapel gelassen haben. :rolleyes:

Gruß

jem
@cetinje + happygolucky. : Genauso isses !

Dieser Laurenz Meyer kann doch nur ein Scherz sein. Was will der denn melden. Der käme gut als Blödmann in der Augsburger Puppenkiste. Undiskutabel einfach nur Scheiße und peinlich der Typ.
Also jetzt fordere ich aber den Rücktritt von MAJORHEALEY wegen seiner
Äußerung über 1077-11....
Sowas schreibt man in einem zivilisierten Board nicht über einen anderen User!
Gefreiter Healey, wegtreten zum Latrinenputzen!

Gegenseitige Beleidigungen und Rücktrittsforderungen gehören zwar zum
politischen Alltag, aber alles hat Grenzen. Und ein Minister darf eben nicht immer
alles sagen, was er denkt. Damit beschädigt er die Würde seines Amtes.
Wäre Trittin nur ein gewöhnlicher Abgeordneter, naja....
dann wär`s zwar auch nicht ok, aber eben doch noch was anderes.

@jem
Muß man sich heute unbedingt an FJS und Wehner ein Beispiel nehmen?


lastLemming - der findet, daß Beleidigungen keine Argumente ersetzen können

.
Fischer will wegen eines verzweifelten Vaters die GSG 9 nach Ägypten schicken.
Trittin stößt Beleidigungen aus die mehrere Straftatbestände erfüllen.
Die Tunte Beck verteidigt das alles.

Ganz langsam kommen die mühsam unterdrückten wahren Charaktere dieser Leute zum Vorschein.
@Majorhealey

Ich glaube, Du kannst bestimmte Zusammenhänge einfach nicht erfassen. Macht aber nichts. Jeder eben, wie er kann.
Eines ist doch Fakt. Sympatiewellen hat Trittin damit für seine Person nicht ausgelöst. Und eines kann ich Dir sagen. 90% aller User hier könnten diesen überheblichen Menschen Trittin fachlich und menschlich ersetzen.
Mir wäre es am liebsten, er würde gleich seinen "Porsche-Fahrer" aus der Grünen Partei mit in den Ruhestand nehmen.

Last Lemming hat Recht. Trittin will Minister sein aber er beherrscht die Situation nicht. Also, ist er für mich dazu nicht in der Lage und muß gehen. Hoffentlich !

Ach ja, was ist so schlecht daran, wenn ein Grieche sagt, daß er stolz ist, ein Grieche zu sein ? Bei den Deutschen ist ja so was auch schlimm und die sind dann immer gleich Nazis.
Da kann ich im Urlaub gar nicht sagen, wo ich herkomme, sonst muß ich mich laufend entschuldigen.

Mal ehrlich, wer andere angreift, wenn sie über das Ziel schießen, sollte doch die gezogenen Grenzen des politischen Anstandes wahren, oder nicht ?
Trittin hat doch Recht...und dieser Meyer hat`s gerade nötig. Besser wäre, die CDU würde sich in WBL (Weicheier+Beleidigte Leberwürste) umbenennen.
Groß im Austeilen, auch und gerade gegenüber den Grünen, nur Einstecken können sie nicht.
Ich kann mich auch nicht erinnern, daß sich Adenauer je wegen seiner Gleichstellung von SPD mit Vaterlandsverrätern und 5.Kolonne Moskaus oder FJS für seinen "Ratten und Schmeißfliegen"-Vergleich entschuldigt hätten.

Gruß
kpk
Ich nehme die Äußerungen gegen User 1077-11 mit dem größten Bedauern zurück (obwohl er ein blödes Arschloch ist).
Es ist nur seine deutschdümpelnde Ausdrucksweise die mich irritiert.

Gefreiter HEALEY bittet kotzen gehen zu dürfen.
@Major...

Die Äußerung war eben richtig Trittin-Mäßg. Könntest fast in die Politik gehen.
Bitte glaube mir eins. Deutschtümelei- da bin ich der Letzte, der dafür ist. Aber ich muß doch sagen können, woher ich komme ohne mich schämen zu müssen. Zumal mir die "Gnade der späteren Geburt" zu Teil wurde.

Ich glaube letztendlich, daß das Problem nicht die Parteien an sich sind, sondern die Profilierungssucht anerkennungsbedürftiger Politiker aller Parteien, welche sich in Szene setzen wollen. Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Und bei Trittin sicher immer das Letztere.
Das letzte Fettnäpfchen ist noch nicht so lange her.
Tja, wenn eben Dummheit und Arroganz aufeinandertreffen..........

Ich kann den Vogel einfach nicht ab!
An das atemberaubend dumme Schröderplakat der CDU erinnert sich wohl niemand mehr? Ist Merz deswegen zurückgetreten? Nicht dass ich Trittins Äusserungen deswegen in Ordnung finde. Er sollte sich in aller Form (und ncht bloss im Nebensatz) bei Meyer entschuldigen, sonst kommen die Standards der politischen Diskussion in der BRD ganz unter die Räder.

An Geisslers Diffamierung der SPD als Fünfte Kolonne Moskaus erinnert sich wohl auch niemand mehr. Und Kohl ist nach seinem Vergleich Gorbatschows mit Goebbels ja auch nicht zurückgetreten. Na gut, alles lange her...

Von Trittin hätte ich allerdings erwartet, dass er auf das derzeitige Fäkalniveau der Union (polit. Betätigung von Asylbewerben, deutschlandweite Gentests für Männer) nicht herabsinkt. Er sollte sich bei Meyer persönlich entschuldigen, ehe der Eindruck entsteht, seine Äußerung sei mit Bedacht gewählt worden.
Es ist schon erstaunlich wieviele scheiss Kommunisten mit Aktien handeln!

:D

Das linke Pack geht mir mächtig auf die Eier!
Alles schmarotzer und faullenzer!
Da haben wir aber mächtig einen abgelassen, was, cumshot?

Es soll Leute geben, die sind wegen dem, was in und mit der CDU in den letzten 15 Monaten so abgeht, aus dieser Partei ausgetreten.

Pass` mal etwas auf, wen du hier beschimpfst. Sachliche Beiträge scheinen nicht deine Stärke zu sein.
@ Immanuel_K

Pass` mal etwas auf, wen du hier beschimpfst. :D

Wen beschimpf ich denn? Kleine Sozialisten die absolut keine Selbstverantwortung übernehmen wollen. Kleine linke Zecken, die alles wissen aber für nichts gerade stehen müssen und wollen.
... und Leute, die als CDU-Mitglieder vielleicht schon mal Verantwortung übernommen haben und schwer enttäuscht wurden - die finden sich vielleicht auch in diesem thread.

Aber Menschen mit wertkonservativer Weltanschauung scheinen ja für diese Partei nicht mehr die bevorzugte Zielgruppe zu sein, man schielt wohl lieber in eine andere Richtung.
@Cumshot
Du bisst Doch woll kein Brauner du Knilch,die CDU ist doch
nix als eine Bande von Gangster,Koch,Kanther,Kohl,Schreiber
und all diese Nazis die in den 50,60 und70er Jahren in
Leitenden Positionen der CDU gesessen haben und von all den
Nazis die das Pateibuch der CDU in der Tasche haben und den
Beruf als Richter und Staatsanwälte ausgeübt haben da Kann
Ich nur sagen du bist ein Dämmliches Ar.........ch ?
Komisch, warum erinnern mich solche Threads immer wieder an die Bonner/Berliner-Runde nach beliebiger Wahl.

Mehr oder weniger kontrovers diskutieren Politiker nahezu jeder Couleur über die richtige Interpretation von Wahlergebnissen und die Nichtwählerschuldfrage, doch dann... dann blafft ein sprachlich plumper, ungehobelter Bazi, zugeschaltet via Monitor aus München, "Sie Kommunist, Sie, Sie..." [und verschluckt den Rest seiner Hasstirade] in die Runde, sodaß eigentlich jeder, wenn man denn nicht rein ritualtechnisch damit rechnen würde, erschrecken müßte ob des Abfalls jeglich Diskussionskultur...

Na, .cumshot, dann rate einmal...

:laugh:WBB:laugh:

[Naja, der . sagt ja eigentlich alles...]
Trittin hatte doch recht mit seinen Äußerungen.nieder mit den muffigen cdu heuchlereien.



A la memoria de E.C.Guevara un hombre que vive en mi corazon y en el corazon de millares de gente, un mito que nunca va a morir si nosotros pensamos en el


viva la revoluzion
Tja, was soll man dazu noch sagen?

Healey, warte auf mich! Ich komme mit.....







....zum KOTZEN !

lastLemming - der schon wieder eine Gelegenheit gefunden hat, die Einführung
eines kotzenden w:o-Standardsmilies zu fordern. :kotz :
hey, neue Armut
wo hast Du denn die geilen Bilder her. Commandante Che hab`ich ja schon seit Jahren nicht gesehen.
@ alle
Politik ist nur noch Populismus. Es gibt zur Zeit keinen Politiker, der noch wirkliche Ideale hat. Der letzte dieser Politiker war wohl Willy Brandt.
Seit Helmut Kohl ist der demokratische Geist in Deutschland tot. Dieser gottähnliche Mistkerl hat mir den Glauben an die Demokratie geraubt.
Der einzelne ist nichts, die Macht ist alles.
Es lebe die Revolution
Viva la Revolucion
Um die Neutralität des Threads zu wahren:
Heiner Geissler kann wohl auch als Politiker mit Idealen bezeichnet werden. Oder Richard von Weizsäcker.
mir gefällt cumshot:
"Alles schmarotzer und faullenzer !"
hat er nicht mal nen tolleranzsräd eröffnet?
ma baby baby balla balla
balla balla balla balla
balla balla balla balla
Die Parteien sind in ihrer Auseinandersetzung schon unterirdisch, aber cumshot läuft unter jeder Marke spielend durch. Sobald der mit seiner Dreckschleuder auf der Bildfläche erscheint, ist jede Diskussion vorbei. Stellt dem doch mal endlich einer den Saft ab.
Bitte, bitte laßt cumshot in Ruhe. Das ist doch der einzige der euch linken Zecken mal die Meinung sagt. :)
Das einzige was mich wirklich interessiert. Ist das wirklich Laurenz Meyer? :confused: fstein hat das irgendwo mal gepostet und da war ich wirklich überrascht. Aber vom Stil und Inhaltsgehalt seiner Postings könnte es stimmen. :confused:
Cumshot oute Dich, wenn Dus bist.
Und ansonsten: laß Dich nicht blöd anmachen und bleib Dir treu. Einen Fan hast Du. :)

Gruß

jem
Jaja, es geht nicht darum was gesagt wird, sondern wer etwas sagt! Stupide Gesinnungsargmunetation. Die gleichen Leute, die sich über Laurenz aufgeregt haben, meinen jetzt, dßa sie ja sachlich in Ordnung.


Hallo Jem, du sagst "in der Sache hat er recht".

Ohje mein guter Freund, da könnte ich ja auch sagen, "Mein Lieblingslinksverwirrter ist ein Untermensch", mich hinterher entschuldigen und dann aber betonen, in der Sache hätte ich ja recht :D:D:D:D - genauso falsch wie absurd. *gähn*

MfG
Ingmar (KCD)
Trittin ist mit seinem Interview genauso unmöglich wie es ein Meyer mit seinem Schröder-Plakat, eine Kerstin Müller mit ihrer nicht vorhandenen Diskussionsführung und Zuhörfähigkeit, ein Riester mit seiner Gewerkschaftsdiktatur, ein Möllemann/Westerwelle mit ihrer inhaltslosen Medienpräsenz um jeden Preis oder ein Kohl mit seinem "Ischsagsnet" ist... hab ich irgendne Partei vergessen? Ach ja, die PDS. Dazu sag ich ja garnix mehr...

Das nimmt sich alles nur begrenzt was und treibt das Image nur senkrecht nach unten. Politiker wären heute am besten bedient wenn sie sich nicht versuchen populistisch dem nächsten Stammtisch nach dem Maul zu reden und sich auf ihre Arbeit beschränken... aber wer macht das schon..?
@Mr. Bucket :kiss:

Die Bemerkuzng mit "in der Sache hat er recht" war eigentlich auf die Schröder-Plakat-Aktion bezogen, genauso lautete nämlich die Rechtfertigung Deiner Genossen äh `Tschuldigung Kampfgefährten. Das ist lustig, wenn ich die Rechtfertigungsklausel der CDU für Trittin verwende, dann ist das unmöglich, aber....
:rolleyes:

@all
Jetzt habt ihr cumshot doch vertrieben. :(

Gruß

jem
Der Bundestagspräsident ist mit der Entschuldigung des Umweltministers nicht zufrieden. Wolfgang Thierse (SPD) hat Jürgen Trittin (Grüne) aufgefordert, sich „wirklich förmlich und in aller Direktheit“ für seine Skinhead-Äußerung über CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer zu entschuldigen. Dies sei „ein böser Ausrutscher“ des Umweltministers gewesen, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Südwestrundfunk. Bei aller notwendigen Härte der politischen Auseinandersetzung dürfe man andere nicht erniedrigen, und der Vergleich mit Nazis oder mit einem Skinhead bedeute die persönliche Erniedrigung eines politischen Konkurrenten. Insofern verstehe er die Erregung der CDU. Trittin solle nun angemessen darauf reagieren.

Thierse bat alle demokratischen Parteien „dringend“, sich an die Regeln der Fairness zu halten und auf den eigenen demokratischen Stil zu achten.
Wo ist eigentlich cumshots Kumpel caldor? Ist der erst morgen früh wieder dran mit seinen Haßtiraden auf Rot-Grün?

Linke, faulenzende Zecke
kpk
@ kpk

Caldor, mein Kumpel? Du spinnst wohl der Typ ist so links der wäre noch nicht einmal mit der PDS zufrieden!

Warum zieht ihr eigentlich nicht alle nach Cuba und kauft von dort aus Amerikanische Aktien. :D

Aber egal ich muss jetzt noch auf die Autabahn mit 230 km/h fahren um euch Sozialisten die Rente zu finanzieren. :D
Und überarbeitet euch nicht bei eurer 35 std. Woche oder habt ihr gerade einen Krankenschein. :D
S T R E I T U M T R I T T I N - Ä U S S E R U N G

Union fordert Rücktritt


Berlin - CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz forderte nach einer Sondersitzung der Unionsfraktion die Entlassung von Bundesumweltminister Trittin, weil er die ganze CDU in die Nähe von Rechtsextremisten gestellt habe. Zuvor hatte Merz dem Grünen-Politiker vorgeworfen, er habe den Grundkonsens der Demokraten in Deutschland verlassen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel kritisierte, Trittin versuche mit seinen Äußerungen gegenüber CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer den Rechtradikalismus in der politischen Auseinandersetzung unter Demokraten zu instrumentalisieren. "Das ist völlig unhinnehmbar."
Der Grünen-Bundesgeschäftsführer Reinhard Bütikofer bezeichnete Forderungen von Union und FDP nach Entlassung von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) als "völlig überzogen und pure Heuchelei". "Union und FDP wollen offenkundig einzig und allein aus Wahlkampfgründen partout einen Vorgang am Kochen halten, der mit der Entschuldigung von Jürgen Trittin erledigt ist", sagte Bütikofer.

Der Umweltminister hatte in einem Interview erklärt: "Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen." In einem Brief an Meyer hatte der Minister hinzugefügt, der Generalsekretär habe sich zu dem Satz bekannt: "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein." Dies sei die populärste Parole auf den T-Shirts von Skinheads, so der Umweltminister.
Was will eigentlich dieser Trittin? Wie kann so ein Mensch eigentlich Minister der Bundesrepublik sein, wenn er nicht stolz darauf ist diese Nationalität zu haben? Was wär er denn lieber? In Frankreich könnte sich so jemand mit dieser Äusserung gar nicht im Amt halten, die haben diesbezüglich eine ganz andere Einstellung, die ich nebenbei bemerkt nicht mal schlechter finde. Der Mann vertritt schliesslich unser Land und muss wissen was er sagt. Aber eben genauso fühle ich mich auch von diesen Herren vertreten, nämlich dass sie nicht voll hinter dem stehen was ihnen den Regierungsauftrag gab...

Ich bin auch stolz, ein Deutscher zu sein und habe sehr kurze Haare, ohne deswegen rechts zu denken oder ein Skinhead zu sein. Im Gegenteil, ich distanziere mich ausdrücklich davon. Nichts als Schubladendenken von Trittin, Verknüpfen von "typischen" Äusserlichkeiten mit Einstellungen, noch dazu falsch. Mit seiner eigenen Vergangenheit, im Gegensatz z.B. zu Meyer nicht unbedingt ganz gewaltfrei, hat er auch keinerlei Probleme...

Ich bezeichne ja auch nicht jeden Grünen als gewaltbereiten verlausten zotteligen anarchistischen Körnerfresser und Ökofaschisten, was genauso falsch und eine überzogene Pauschalisierung wäre wie jeden SPDler als scheinsozialen selbstgerechten Gewerkschaftsanbeter und Wirtschaftszerstörer oder jeden CDUler als spendenbescheissenden Schwarzgeldsammler und Steuerbetrüger zu bezeichnen.

Und wenn Stoiber jetzt zurückschiesst und zur Abwechslung mal die Künast in die Nähe des Reichsnährstandsdenkens der Nazis rückt dann muss er auch mal nachdenken was er sagt. Ist genauso unmöglich. Ich kenne zwar den Wortlaut nicht, kann aber sowas auch nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.
Stoiber,Trittin, selbstgerechte Gewerkschaftler, Wirtschaftszerstörer, jeder CDUler und SPDler, Skinheads, überzogene Kritiker... are

:D:D:D

MfG
330d
Es sollte auch jeder bedenken, daß Politiker das Spiegelbild der sie wählenden Gesellschaft sind.

Viele von euch machen Politiker zu dem, was sie sind.

Viele von euch diskutieren lieber über Politikerpöbeleien, übernehmen Schlagworte, schauen auf Skandale, statt solide Politik zu beerten (was allerdings viel schwerer ist).

Was bekommen eigentlich Politiker von der Parteibasis zu hören, wenn so viele von euch da gar nicht sitzen, um den Mund aufzumachen?
Also ich muß ja sagen, daß ich unseren Bundestag langsam echt peinlich finde.

Wenn for4zim recht hat und die Politiker wirklich ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sind
dann frage ich mich : "Sind wir in Deutscheland echt alle so blöd??"

Am 18.03 sind bei uns Wahlen für das Stadtparlament: Wen soll ich wählen?

SPD: Inkompetenz soweit das Auge blickt.
Ungebildetet Abkassierer die für ihr Unvermögen 300TDM und mehr verdienen.

PDS: Is mir zu links - Kapitalismus ist meiner Meinung das einzig soziale System.

CDU: Bin enttäuscht von den Pappnasen vorallem vom Merz.
Die Aussage Trittins war sicherlich falsch aber was erwartet
man denn von einem Idioten anderes?! - Da darf man nicht
so ein Affenaufstand machen; das ist doch kein Kindergarten.
Die Typen machen sich doch lächerlich: Ein Gesetz zum Schutz der deutschen
Sprache! - So ein Scheiß!- Die Sprache gehört uns und nicht den Politikern!!!
=> Ihr lächerlichen Furzköppe.

CSU: Teile viele Ansichten zu Innenpolitik nicht.
Überwachungsstaat nein danke. - Obwohl ich mir das
langsam überlege da ich ja nichts zuverbergen habe; aber
es widerspricht eigentlich meiner Einstellun.
Stoiber ist jedoch der Einzige, der sich so richtig um EU-Politik kümmert.
Er ist kein schlechter Politiker aber Kanzler wird der zum Glück nicht.

FDP: Habe die früher echt mal gewählt...kriechen immer dahin wo es warm ist.
Kein Rückrad, keine klare Linie.
Wäre mal fast bei den JULIS eingetreten aber nach bekifftficken.de
habe ich mir das doch anders überlegt => Herr wirf Hirn vom Himmel.

Grüne: Ich gebe zu, daß die viel für die Umwelt gemacht haben.
Aber: Die haben keine Ahnung von Realitäten.
Die haben keine Ahnung wie sie ihre Ideen richtig umsetzen sollten.
Die haben keine Ahnung von Europa- und Wirtschaftspolitik.
Die haben nur ungebildete, inkompetente, kurzsichtige Spinner in ihrem Verein.
Fischer ist ein aalglatter Mörderfreund und für mich untragbar.
Trittin ist ein Trottel aber ein Rücktritt wegen der Skinhead
Aussage finde ich quatsch.
Der soll sich deutlich entschuldigen und dann hat es sich.

REP/DVU: Nein danke - Dazu muß ich wohl nichts weiteres sagen.


HELFT mir! Ich will nicht zu den Nichtwählern gehören aber : Was soll ich bitte wählen - gebt mir einen Tip?!?!
Die CSU kandidiert bei Dir für das Stadtparlament ;)?

Mal ernsthaft: was haben Trittin oder Merz mit dem Stadtparlament zu tun?

In den Kommunalwahlkämpfen wird zur Zeit Schröder geklebt, die PDS fordert andere Steuergesetze, die Republikaner werben mit Einwanderungsverboten. Das hat alles nichts mit den Kommunen zu tun, sondern ist Bundespolitik. Und wenn Wähler danach ihre Wahlentscheidungen vornehmen, erziehen sie Politiker dazu, auch in Zukunft im Kommunalwahlkampf Bundesthemen zu kleben und Rangeleien zwischen Bundespolitikern auszutragen.

Was Trittin sagt und welche Spendenskandale die Landes- oder Bundes-CDU hat, darf kommunale Wahlentscheidungen nicht beeinflussen, und auch die Ökosteuer ist in einem solchen Wahlkampf fehl am Platz.
N A Z I - Ä U S S E R U N G E N

Hammelsprung gegen Trittin-Entlassung

Umweltminister Jürgen Trittin ist wohl noch einmal davongekommen: Wegen seines Skinhead-Vergleichs gegenüber CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer stand er tagelang unter Beschuss. Jetzt lehnte der Bundestag es mehrheitlich ab, über seine Entlassung zu debattieren.


© DPA

Jürgen Trittin: Verbale Ausrutscher

Berlin/München - 320 Parlamentarier von SPD, den Grünen und PDS stimmten gegen den Unionsantrag, 235 von CDU/CSU und FDP sprachen sich dafür aus. Die Abstimmung erfolgte mit dem so genannten "Hammelsprung". Dieser wird bei einer Abstimmung im Bundestag notwendig, wenn das Votum unklar ist. Dabei schreiten die Abgeordneten durch eine "Ja"- oder "Nein"-Tür. In dem Antrag der Union hatte es geheißen: "Bundeskanzler Schröder muss Umweltminister Trittin entlassen, um weiteren Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden."
SPD und Grüne sind gegen Trittins Entlassung. Sie nutzten am Donnerstag die Gelegenheit, dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber ebenfalls eine verbale Entgleisung um die Ohren zu hauen. Er hatte die Agrarpolitik von Verbraucherministerin Renate Künast mit der "Reichsnährstandsideologie" der Nazis verglichen.


© REUTERS

Kramte auch ganz unten in der rhetorischen Kiste: Edmund Stoiber

Stoiber hatte den Vergleich am Dienstagabend bei einem Journalistengespräch in München gezogen. Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Rezzo Schlauch, nannte die Wortwahl einen "Skandal". "Hier wird versucht, die Verbraucherschutzministerin in die Nähe nationalsozialistischer Ideologen zu rücken", erklärte Schlauch in Berlin.



Stoiber ließ am Donnerstag erklären, mit "Aufgeregtheiten" der wegen Trittin in der Ecke stehenden Grünen könne von der Sache nicht abgerückt werden. Künast nähre die Illusion einer nationalen autonomen deutschen Agrarpolitik, sagte er, ohne ausdrücklich von seinem Vergleich abzurücken. Er fügte hinzu: "Ich habe bei dieser Kritik auch von Anfang an klargestellt, dass es im Übrigen doch absurd wäre, Frau Künast irgendwelche Nähe zur NS-Ideologie zu unterstellen." Auf Fragen nach einer Entschuldigung ging die Staatskanzlei nicht ein.

Trittin hatte sich am Donnerstagabend noch einmal öffentlich dafür entschuldigt, dass er Meyer wegen dessen Äußerungen zur Asylpolitik in einem Interview mit Skinheads verglichen hatte. Die Union hält gleichwohl an ihrer Forderung nach Entlassung fest. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass es mir nicht allein um mich persönlich geht", sagte Meyer. "Es geht darum, dass Herr Trittin erstens den Rechtsextremismus instrumentalisiert und zweitens die gesamte CDU diffamiert. Und beides ist unentschuldbar."



Im Antrag der CDU/CSU-Fraktion an den Bundestag heißt es: "Bundesminister Trittin hat mit seinen diffamierenden öffentlichen Äußerungen gegenüber dem Generalsekretär der CDU Deutschlands, Laurenz Meyer, die Gemeinsamkeit der Demokraten verlassen." Trittin hatte vor seiner Entschuldigung Meyer und seiner Partei "deutschtümelnde Töne" vorgehalten. Seine scharfe Kritik begründete er unter anderem damit, dass Meyer mit dem Satz "kokettiere", er sei "stolz, ein Deutscher zu sein". Dies sei "die populärste Parole auf den T-Shirts von Skinheads", schrieb er.
D R U C K V E R S I O N



18. März 2001 R E I S E | P O L I T I K | W I R T S C H A F T




" S K I N H E A D - P A R O L E N "

Trittin erneuert Kritik an Meyer

Die Skinhead-Äußerungen von Umweltminister Trittin über CDU-Generalsekretär Meyer sorgen weiter für Wirbel. Trittin rechtfertigte seine Kritik und Meyer verlangt weiterhin den Rücktritt des grünen Ministers.


© DPA

Jürgen Trittin

Berlin - Unions-Fraktionschef Friedrich Merz forderte am Sonntag Bundeskanzler Gerhard Schröder erneut auf, Trittin zu entlassen. Der Umweltminister kritisierte dagegen Meyer nochmals wegen dessen Äußerung "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein". Dies sei die populärste Parole auf den T-Shirts von Skinheads, sagte er der Zeitung "Sonntag aktuell".
"Wer vor dem Hintergrund einer Rekordzahl rassistischer Straftaten mit einem solchen Satz kokettiert, muss mit scharfer Kritik rechnen." Trittin beklagte außerdem eine von der CDU geführte Kampagne gegen ihn und Außenminister Joschka Fischer (Grüne) wegen angeblicher früherer Gewalttaten.

Merz kündigte an, die CDU/CSU-Faktion werde an diesem Montag darüber entscheiden, ob sie eine Sondersitzung des Bundestages in dieser - sitzungsfreien - Woche zur Abstimmung über den von der Union gestellten Entlassungsantrag herbeiführen wird. Ein Bundesminister, der den Rechtsradikalismus in Deutschland für eigene parteipolitische Ziele missbrauche, sei untragbar, sagte der CDU-Politiker. Im übrigen sei Trittin auch fachlich völlig überfordert.

Der grüne Umweltminister hatte Meyer in einem Interview nicht nur "die Mentalität, sondern auch das Aussehen eines Skinheads" bescheinigt. Obwohl sich der Minister bei Meyer entschuldigt hat, verlangen die Unionsparteien und auch die FDP den Rücktritt Trittins. Am Freitag war die Union mit ihrer Forderung nach einer Diskussion über die Entlassung von Trittin im Bundestag gescheitert.

CDU-Chefin Angela Merkel übte laut "Bild am Sonntag" in einem Brief an 400 CDU-Funktionäre scharfe Kritik an der Haltung des Bundeskanzlers zu den Äußerungen Trittins. "Wenn Herr Schröder es mit dem von ihm so bezeichneten Aufstand der Anständigen gegen Gewalt und Radikalismus ernst meint, dann darf er die Instrumentalisierung des Rechtsradikalismus und die Diffamierung einer ganzen Volkspartei durch ein Mitglied seiner Regierung nicht zulassen."

Der designierte FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle forderte eine Debatte über das Nationalverständnis und die deutsche Identität. Demokraten müssten in Deutschland sagen dürfen, "ich bin stolz auf unser Land", ohne in die rechtsextreme Ecke geschoben zu werden, sagte er. Kritik übte Westerwelle an Bundespräsident Johannes Rau wegen dessen Äußerung, allein auf die Tatsache, Deutscher zu sein, könne man nicht stolz sein. Der FDP- Politiker sagte, gerade ein Staatsoberhaupt müsse Identität stiften und dürfe nicht an der deutschen Identität rütteln.

Auch der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, warnte, jeden jungen Menschen, der bekenne "ich bin stolz, ein Deutscher zu sein", als Rechtsradikalen zu beschimpfen. In der Berliner Tageszeitung "B.Z." schrieb er: "Probleme, Fehlentwicklungen wie zum Beispiel der menschenverachtende Rassismus und Antisemitismus von Rechtsextremisten sind Anlässe, um sich umso mehr zu einem demokratischen Staat zu bekennen, aktiv und engagiert."

Die Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, warf den Oppositionsparteien vor, die Debatte um die Äußerungen Trittins zu verzerren. Gerade die Union habe sich in den vergangenen Jahren durch eine "Verrohung der politischen Sprache" hervorgetan, sagte sie dem "Tagesspiegel". Die PDS-Bundesvorsitzende Gabriele Zimmer kritisierte ebenfalls das Verhalten der Unions-Parteien und forderte zugleich einen anderen politischen Umgang der Parteien miteinander. "Es gehe CDU und CSU im Streit um Trittins Äußerungen nur darum, gegen Mitglieder der Bundesregierung vorzugehen.
D R U C K V E R S I O N



20. März 2001 R E I S E | P O L I T I K | W I R T S C H A F T




S T R E I T U M T R I T T I N

Schröder geht auf Distanz

Im Streit um die Äußerungen von Umweltminister Jürgen Trittin soll Kanzler Gerhard Schröder den Grünen-Politiker als "Risiko" bezeichnet haben. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer legte derweil in der Diskussion über Nationalstolz gegen Rot-Grün nach.


© DPA

Jürgen Trittin macht Kanzler Schröder Sorgen

Hamburg - Schröder habe den Ausdruck "Risiko" in der Sitzung des SPD-Parteivorstandes am Montag benutzt, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer. Der Minister habe bereits mehrfach den Konsens innerhalb der Bundesregierung verlassen. Schröder bezog sich bei seiner Kritik auf umstrittene Äußerungen Trittins, in denen der Minister CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer die Mentalität eines rechtsextremistischen Skinheads bescheinigt hatte.
SPD-Vorstandsmitglieder warnten in der Sitzung angeblich, die Partei dürfe sich in der Debatte um Nationalstolz nicht „in eine Ecke drängen lassen“. Im Kanzleramt hieß es dazu, Bundespräsident Johannes Rau habe sich mit seinen Äußerungen „in eine schwierige Lage gebracht“. Rau hatte in einem Interview festgestellt: „Man kann froh sein und dankbar, dass man Deutscher ist. Aber stolz kann man darauf nicht sein.“

Meyer warf der rot- grünen Koalition unterdessen eine verkrampfte Einstellung zum eigenen "Vaterland" vor. Er verstehe nicht, "dass die SPD sowohl in der Fraktion als auch in der Regierung so herumeiert", ließ sich der CDU-Politiker von der Chemnitzer "Freien Presse" zitieren. Franzosen, Italiener oder Schweizer würden sich eine solche "verklemmte Diskussion" niemals vorstellen können. Es müsse erlaubt sein, laut sagen zu dürfen, was die Menschen in Deutschland geleistet haben. "Darauf können wir sehr wohl stolz sein, und zwar unbefangen", sagte der CDU-Generalsekretär.

Meyer hielt Trittin vor, die CDU weiterhin in die rechte Ecke stellen zu wollen. Trittin habe versucht, mit Hilfe des Rechtsradikalismus die CDU zu stigmatisieren und alle, die "stolz" auf Deutschland seien, zu verunglimpfen. Es werde Zeit, "dass wir in aller Offenheit ein unverkrampftes und liebevolles Verhältnis zu unserem Land zeigen dürfen", sagte der CDU-Politiker. Die Äußerungen von Rau, nur auf das stolz sein zu können, was man selber geschaffen habe, wollte Meyer nicht kommentieren, "aus Achtung vor dem Amt", wie es hieß.
Solange ein Herr Kohl seine Verschwiegenheit/sein Wort über die Verfassung stellt,
solange ein Herr Koch wissentlich mit Schwarzgeldern in Hessen regieren darf,
solange ein Herr v.Lambsdorf(wegen Steuerhinterziehung!! verurteilt) weiter bei wichtigen Themen mitreden darf,
solange ein Herr Merz sich für wissentliche "Fahndungsfotos" nicht entschuldigt,

sollte man eine "Aussage" von Herrn Trittin nicht überbewerten.....
Eine Entschuldigung ändert auch nichts an der Tatsache,
daß eine "Aussage" gemacht wurde...

schalker

PS: Ich bin stolz ein Deutscher zu sein!
Es gibt für mich kein vergleichbar besseres Land.
Wer aber meint, daß ihm das Land zuwenig gibt, dann solle er
daraus die Konsequenzen ziehen!
So wie Deutschland alle Ausländer freundlich aufnimmt, so werden bestimmt auch "unzufriedene" Deutsche in anderen Ländern behandelt....(z.Bsp.:Türkei,Jugoslawien,Albanien,etc..)
B S T I M M U N G

Trittin bleibt im Amt

Der Bundestag hat die Entlassung von Umweltminister Jürgen Trittin abgelehnt. Zuvor gab es einen heftigen Schlagabtausch über die Zukunft des Grünen-Politikers.


© DPA

Jürgen Trittin: Bundestag lehnte Entlassung ab

Berlin - Mit den Stimmen von SPD, Grünen und PDS wurde die Forderung der Union abgeschmettert. In namentlicher Abstimmung votierten 354 Abgeordnete gegen den Antrag von CDU/CSU und FDP. Für die Entlassung stimmten 264 Abgeordnete.
Die Union hatte die Entlassung Trittins gefordert, nachdem der Minister CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer eine Skinhead-Mentalität unterstellt hatte. Dafür war er auch in den eigenen Reihen unter Kritik geraten.

Über die von der Union gestartete Nationalstolz- Debatte gab es vor der Abstimmung einen scharfen Schlagabtausch. Trittins Verhalten erfordere einen entsprechenden Schritt, meinte Merz unter Beifall aus den eigenen Reihen. "Wir fragen uns, was geht im Kopf eines Mannes vor, der geradezu reflexartig darauf reagiert, wenn irgendwo das Wort Deutschland fällt", sagte Merz. Trittins Vergleich von CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer mit einem Skinhead war eine Replik auf die umstrittene Äußerung Meyers, er sei "stolz, ein Deutscher zu sein".


Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Peter Struck, warf der Union Scheinheiligkeit vor. Eine Partei, deren einstiger Ehrenvorsitzender noch immer nicht die Namen der anonymen Spender in der CDU-Finanzaffäre preisgegeben habe, könne nicht eine Debatte um Moral und Anstand führen. Die CDU habe sich zudem immer noch nicht für die Kriminalisierung des Bundeskanzlers bei einer Plakataktion entschuldigt, kritisierte Struck.

Mit der Debatte um Trittin führe die Union eine "lächerliche Schauveranstaltung", mit der sie von ihrer eigenen politischen Konzeptionslosigkeit ablenken wolle. CDU/CSU und FDP gehe es nicht um die Äußerungen des Ministers, sondern um eine Deutungshoheit über Begriffe wie Vaterland und Patriotismus, sagte Struck.

Von der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Kerstin Müller gab es ebenfalls Rückendeckung. "Der Satz von Jürgen Trittin war ein politischer Fehler und es war auch kein guter politischer Stil", räumte Müller ein. Die Opposition führe jedoch eine "verquaste Nationalstolzdebatte". Was die Union mache, sei zwar nicht rechtsradikal, aber dennoch hochgefährlich.

Trittin lehnt Rücktritt ab

Im ZDF hatte Trittin am Mittwochabend erneut seine Äußerungen über Meyer bedauert. "Ich habe Herrn Meyer Unrecht getan", sagte er und fügte hinzu: "Solche Fehler soll man nicht zu oft machen."

Trittin lehnte erneut seinen Rücktritt ab. Er habe seine politischen Ämter "immer zu Ende gebracht, das habe ich auch hier vor".


Meyer fordert "Widerrufung"

CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer betonte, dass für ihn persönlich die Auseinandersetzung mit Jürgen Trittin erledigt sei. Das sei schon so nach Trittins Entschuldigung am Telefon gewesen, sagte er am Donnerstag im InfoRadio Berlin-Brandenburg. Es gehe aber weiterhin um eine "Widerrufung in der Sache". Eine Instrumentalisierung des Rechtsextremismus in der politischen Auseinandersetzung sei nicht hinnehmbar. Trittin habe die CDU in eine rechte Ecke bei einem Thema zu stellen versucht, bei dem die CDU "die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung" vertrete.

Er habe den Satz "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein" bewusst gebraucht, um ihn nicht den Rechten zu überlassen, betonte Meyer. Es sei normal, dass man ein "liebevolles Verhältnis" zu seinem Vaterland habe.
jaja , zuerst gross aufregen wegen dem plakat mit schroeder als rentenbetrueger . aber wenn dann ein mitglied des kabinetts noch einen draufsetzt , dann soll das alles halb so wild sein ...
Na dieses Phänomen hatten wir doch schon öfters. ;-)
Aber mal andersrum betrachtet: Ich finde den Trittin mittlerweile echt klasse. Der ist ja besser für die CDU/CSU als deren eigene Strategen, was die Wählerstimmenbeschaffung angeht.
Nur leider nicht für seine Partei, sondern für die Opposition. ;-)
Is ja ganz schön ruhig geworden um unseren lieben Trittin.

Die Ruhe vor dem Sturm?


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.