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Wie teuer wird der Liter Wasserstoff an den Tankstellen der Zukunft ??? - 500 Beiträge pro Seite


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F A H R E N M I T W A S S E R S T O F F

In der Heißmangel

Wer in diesen Tagen auf einsamen Straßen im Südwesten der USA unterwegs ist, trifft möglicherweise auf Autos aus der Zukunft. Nissan und Opel sind dort mit Brennstoffzellen-Fahrzeugen unterwegs.

Die Rüsselsheimer sind mit ihrem Konzeptfahrzeug "HydroGen 1" vor Ort, einem Opel Zafira, der von einer Brennstoffzellen-Elektromotor-Kombination angetrieben wird. In der Wüste Arizonas, vor allem aber auf dem General-Motors-Testgelände in Mesa, soll der Wagen bei bis zu 43 Grad im Schatten seine Beständigkeit unter Beweis stellen. Und dies funktioniert, wie aus Arizona vermeldet wird, ganz nach dem Geschmack der Ingenieure.

Opel Zafira HydroGen: Bei bis zu 43 Grad im Schatten Beständigkeit unter Beweis stellen

Insgesamt 15 internationale Rekorde habe der "HydroGen 1" bislang erzielt, heißt es über das Auto, das von außen dem herkömmlichen Kompaktvan Zafira gleicht. Darunter beispielsweise die Bestmarke über 1000 Kilometer (11,5 Stunden), die Bestmarke über 100 Kilometer oder ein 24-Stunden-Dauertest. "Wir wollen in der Hitze von Arizona alle Systeme des Versuchsfahrzeugs an ihre Grenzen heranführen", sagt Testleister Bernd Zerbe.

Weniger um Rekorde, als vielmehr um erste Erfahrungen mit einem wasserstoffgetriebenen Auto geht bei Nissan. Die japanische Renault-Tochter lässt im kalifornischen Sacramento einen Geländewagen Xterra mit Brennstoffzellen-Antrieb umherfahren. Wurden die bisherigen Brennstoffzellen-Fahrzeuge von Nissan mit Methanol betankt, so wird der Xterra FCV erstmals direkt mit Wasserstoff befüllt.

Neu ist auch eine Lithium-Ionen-Batterie an Bord des Wagens. Sie speichert jene Energie, die beim Verzögern des Fahrzeugs anfällt. Wird der Xterra dann wieder beschleunigt, geschieht dies nicht nur mit der elektrischen Energie aus der Brennstoffzelle, sondern auch mit dem Strom aus der Batterie. Nissan beschreibt dieses System als Hybrid-Brennstoffzellen-Antrieb und erhofft sich vor allem im Stadtverkehr Vorteile durch eine bessere Energieausnutzung.

Die Japaner planen ein Brennstoffzellen-Auto-Programm, in das in den kommenden fünf Jahren umgerechnet 1,53 Milliarden Mark investiert werden sollen. Rund 300 Ingenieure und Techniker sind mit diesem Thema befasst. Nissan hofft, schon im Jahr 2005 ein serienreifes System anbieten zu können.
Nicht so teuer - etwas 80 Pf der Liter zuzüglich 1,40 DM Umwelt-Energiesteuer ( im Austausch zur Mineralölsteuer :D - der Staat wird auch dann noch kräftig an der Mobilität absahnen, wenn der letzte Tropfen Öl längst gefördert wurde ))


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