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Die Britische Lebensversicherung - eine Renditeperle - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 27.06.01 13:21:35 von
neuester Beitrag 12.07.12 07:08:19 von


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27.06.01 13:21:35
hallo 50er

vorerst vielen dank an alle, die mich per email immer wieder aufgefordert haben, einen thread über britische lv zu erstellen. eure geduld habe ich nun genug strapaziert.

nun habe ich einiges zusammengetragen, was britische lebensversicherungen (lv) angeht. zu den altpolicen bitte ich noch um etwas geduld.

seit der deregulierung im juli 1994 können britische lv ihre produkte auch in deutschland anbieten. seither finden die policen von clerical medical (cm) equitable life, sali, sun life und standard life zunehmendes interesse.

abgesehen von diversen tabellen über die wertentwicklungen und ratings werde ich mich in erster linie auf cm konzentrieren, da ich hier über die meisten informationen verfüge.

allgemein:

historisch gesehen haben britische versicherer einen vorsprung von über einem jahrhundert. die erste britische lv wurde 1706 gegründet, die erste deutsche lv 1826. schon 1850 gab es in großbritannien die ersten produkte für die altersversorgung. aufgrund von tradition, steuerlicher und aufsichtsrechtlicher vorgaben und kundenmentalität entwickelten sich bis heute starke unterschiede in der anlagenpolitik.

wichtigstes unterscheidungsmerkmal für die kunden sind die dramatischen unterschiede in der performance der produkte. die meisten britischen lv investieren zu 70% bis 90 % in aktien (meist stockkonservativ). die briten haben viel erfahrung darin gesammelt, wie die ertragsstärke von aktien mit sicherheiten für die kunden zu verbinden sind. die deutschen lv unterliegen einer begrenzung auf 30% aktienanteil im deckungsstock, der tasächlich aber bei lediglich 10% bis 15% liegt.

britische lv bieten ähnlich wie die deutschen garantien in form von garantierten jahresdividenden. da diese immer auf kosten der perfomance gehen werden die garantien in gb soweit wie möglich heruntergefahren, um ein möglichst großes ertragspotential zu erreichen. dennoch bietet clerical medical z.b. für 2001 eine vorab-garantien in dm von 4%, was über dem dt. rechnungszins liegt.

die beimischung festverzinslicher wertpapiere und das sogenannte reservespiel (in guten zeiten werden reserven gebildet, die in schlechten zeiten aufgelöst werden) führen zu einer glättung der entwicklung der anlage.

die fehlende volatilität der anlage ist, speziell für deutsche kunden, der entscheidende vorteil gegenüber fondsgebundenen versicherungen und investmentfonds. gute britische lv erreichten über die letzten 10 jahre für 25-jährige policen renditen von 12-14% p.a. und das mit steuervorteilen, die auch für deutsche lv gelten. gerade im bereich der altersversorgung spielt jeder prozentpunkt mehr performance eine grosse rolle. nur 2 % mehr performance bedeuten auf 30 jahre fast 50% mehr auszahlung.

die britischen lv können in dm bzw. euro nach deutschem vertragsrecht und mit gerichtsstand in deutschland angeboten werden.

die kontrolle der britischen lv-gesellschaften und ihrer produkte ist geprägt von einer starken vielschichtigen aufsicht, die vor allem auf die erfüllbarkeit von finanziellen zusagen (solvabilität) gerichtet ist. eine eu-richtlinie besagt, dass 4% der verbindlichkeiten mit eigenmitteln bedeckt sein müssen. in deutschland wird dies mit 190% erfüllt, in england mit 400%, was sogleich die finanzielle stärke der britischen lv-gesellschaften unterstreicht.

interessant ist, dass schon 1992 von der eu-kommission das britische aufsichtssystem als vorbild für eine zukünftige europäische versicherungsaufsicht vorgeschlagen wurde.

welchen grund gibt es noch, dass britische lv wesentlich besser sind als deutsche?

das bilanzierungsrecht erlaubt den deutschen gesellschaften traditionell wertzuwächse unter dem schleier der "vorsicht" in form stiller reserven zu speichern. das sogennante niederstwertprinzip legt fest, dass die immobilien mit dem abgeschriebenen wert in der bilanz stehen, was auch mit den beteilgungen und aktien so geschieht. nunja, daran ist der deutsche versicherte immerhin zu über 90% beteiligt :laugh: :laugh: (in meinen augen gesetzliche erlaubte abzockerei der versicherungen). die britischen versicherer verwenden dieselben wertzuwächse dazu, sie den kunden zeitnah als teil der gewinnbeteiligung zukommen zu lassen. abgeschriebene immos und vermögenswerte, die nur mit ihrem geringsten, jemals vorhandenen wert in der bilanz geführt sind, gibt es also in gb nicht.

nun zu clerical medical:

clerical medical wurde 1824 gegründet und zählt zu den führenden britischen gesellschaften

policy holders protection Act 1975 für englische versicherungsgesellschaften mit mindestens 90 %iger absicherung der kunden bei insolvenzen

cmwurde von standard & poor´s mit aa bewertet

cm gehört zur halifax-gruppe (100% tochter). halifax ist die größte bausparkasse der welt, das größte hypothekenkreditinstitut der welt und die 14.tgrößte bank der welt.

seit 1824 schüttet cm jedes Jahr ohne unterbrechung eine gewinnbeteiligung aus, sowohl während beider weltkriege, als auch während der welt-wirtschaftskrise. für ihre kunden wurden in den letzten 25 jahren eine durchschnitts-rendite von 13,35 % p.a. (auf pfund-sterling basis) erwirtschaftet.

cm ist durch das bundesaufsichtsamt für das versicherungswesen für den vertrieb in deutschland zugelassen.

es handelt sich bei den wealthmaster produkten um policen nach deutschem vertragsrecht mit deutschem gerichtsstand und die policen sind in dm, also ohne währungsrisiko erhältlich.

cm garantiert, daß der wert der anteile niemals fällt, und daß der anteilspreis am ende des anlagezeitraumes der höchste bis zu diesem zeitpunkt ist.

cm garantiert die jahresdividende für das laufende jahr im voraus. für 2001 ist eine jahresdividende in höhe von 5 % für sparverträge garantiert, zzgl. anteiliger schlußbonus. für einmalanlagen werden 4 % für 2001 garantiert, jeweils zuzüglich fälligkeitsbonus.

die durchschnittsrendite seit 1995 liegt derzeit bei ca. 13,1 % p.a..

cm verwaltet mehr als 1 mio. kunden mit mehr als 2 mio. verträgen, verwaltet über 250 mrd.dm.

cm kann auch für die betriebliche altersversorgung genutzt werden.

cm garantiert, dass der preis der anteiel niemals fallen kann. in der tat wird garantiert, dass der anteilspreis am ende der betreffenden laufzeit der höchste bis zu diesem zeitpunkt ist. (zur erklärung: cm hat interne fonds und je nach poolwährung - dm, euro, gbp, usd - werden anteile für den jeweiligen kunden gekauft). welch ein vorteil gegenüber fonds.

folgende möglichkeiten bestehen, in cm zu investieren:

- sparplan ab dm 200 mtl. oder dm 2.000 p.a.
gesundheitsfragen nur 2 bis zu einer todesfallsumme von dm 150.000 (=mind. 60% der eingezahlten beiträge wegen der steuerfreiheit bei auszahlung)

- einmalanlage mit/ohne auszahlungsplan ab dem 1. jahr
keine gesundheistfragen, 101% versicherungsschutz der einmaleinlage

- der sogenannte feeder: einmalanlage in eine art depot, woraus ein zweiter sparplan mit 5 jahresraten aus dem ersten vertrag gespeist wird, um dann nach mindestens 7 jahren wartezeit diese auszahlung (en) steuerfrei zu erhalten, hier höchstes eintrittsalter 55 jahre

kosten:
beim sparplan laut der musterberechnung genauso übel wie bei deutschen lv /fondsgeb. lv, trotzdem geradezu traumhafte renditen nach kosten bei längeren laufzeiten, siehe tabelle weiter unten

bei der einmaleinlage:
choice account = ab dm 18.000, kosten sofort einmalig 7%
noble = ab dm 50.000, 0,125 % kosten pro monat, über 5 jahre = 7,5 %, aber die volle summe geht in das investment und erwirtschaftet rendite

gleich geht es weiter, muss nur kurz weg.

(bitte entschuldigt die rechtschreibfehler, habe aber gerade keine zeit nochmals korrektur zu lesen)
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27.06.01 13:57:26
soweit ich weiss hat die standard life bereits
aaa als auszeichnung. Noch eine weitere gesellschaft ? seit neuestem auch.
leoweb
trotzdem guter beitrag.
wer vermittelt sowas. wer lässt da noch provisionen rausspringen ??
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27.06.01 14:11:29
nun zur presse:

folgende presseartikel kann ich, derzeit leider nur per fax oder per post zur verfügung stellen:

faz, 19. okt. 1999 - statt stille reserven gewinnbeteilgung - was unterscheidet britische und deutsche lebensversicherungen, von norbert ras

berner oberland zeitung, 2.sep. 2000 <<renditeperlen>> aus dem königreich

versicherungstip 13.04.00 - clerical medical: ein erfolgsprinzip bestätigt sich (absolut lesenswerter artikel, der versicherungstip ist pflichtlektüre für z.b. banker, versicherungsgnusties, etc.)

dm, august 1999, buy BRITISH - höhere renditen, pfiffige finanzierungen: lebensversicherungen britischer gesellschaften sind für geldanlager eine interessante alternative

zm- zahnärztliche mitteilungen heft 7 (1999) britische lebensversicherungen - hohe renditen plus steuerspareffekt

folgende artikel habe ich noch nicht, sind aber auch erschienen (kann ich liefern, sobald ich sie organisiert habe):

geld idee, april 2000 - lebensversicherung - bis zu 100% mehr rendite, top-policen. britische versicherer bieten mehr als die deutsche konkurrenz: höhere renditen, mehr vielfalt und eine größere flexibilität. die policen von der insel entwickeln sich in deutschland zum geheimtipp.

wirtschaftskurier sep. 2000, kapitallebensversicherun: auf der suche nach performance

wirtschaftskurier april 2000, tradition, transparenz und performance machen britische versicherer interessant - neugierig auf britischen geldregen


performance für eine im januar 1995 abgeschlossenen einmalanlage: (wichtig: bitte denkt daran, dass diese zahlen der vergangenheit die besonders hohe rendite reflektieren, die zwischen 1995 und 1999 erzielt wurde, und dass die zukunft anders aussehen kann. perfomance in der vergangenheit ist nicht notwendigerweise ein hinweis auf zukünftige performance)

januar 1995 bis januar 2000: 41,11% garantierter bonus plus 78,00% fälligkeitsbonus(wird nur bei korrekt beantragter auszahlung, ablauf oder im todesfall gezahlt) das bedeutet: nehmen wir an, man hat im januar 95 in deutschland dm 100.000 in den wealthmaster choice account verbunden mit dem ursprünglichen dm-pool mit garantiertem wertzuwachs investiert, so hätte man im februar 2001 im leistungsfall oder bei ablauf dm 232.974,00 erhalten = ein wertzuwachs von 15,02% p.a. (siehe absatz oben wichtig!)
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27.06.01 14:23:52
hier eine tabelle für die wertentwicklung der sparverträge:

Langzeitperformance von Clerical Medical (with-profits Policen)

Laufzeit je 25J__Mtl. Sparrate GBP__ges. Einzahlung_Auszahlung__Auszahlung als vielf. d. Einz. __in %

1963-1988__30___9.000___48.466__5,38-fach__11,36
1964-1989__30___9.000___53.692__5,69-fach__11,99
1965-1990__30___9.000___60.260__6,69-fach__12,70
1966-1991__30___9.000___61.789__6,86-fach__12,85
1967-1992__50__15.000__102.435__6,83-fach__12,82
1968-1993__50__15.000__102.664__6,84-fach__12,83
1969-1994__50__15.000__101.664__6,77-fach__12,77
1970-1995__50__15.000__103.028__6,87-fach__12,86
1971-1996__50__15.000__104.801__6,99-fach__12,96
1972-1997__50__15.000__105.676__7,04-fach__13,01
1973-1998__50__15.000__110.846__7,39-fach__13,30
1974-1999__50__15.000__107.529__7,16-fach__13,12
1975-2000__50__15.000__104.289__6,95-fach__12,93
Quelle: Money Management

Ergebnisse aus der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen
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27.06.01 14:31:55
bevor ich es vergesse:

shaky (bist zwar nicht da, kannst es ja nach dem urlaub lesen:

die rendite für das jahr 2000 liegt nach ersten aussagen bei 9,45%.

Die seit 1956 erzielten tatsächlichen Renditen

Langzeitperformance von Clerical Medical (Einmalanlage)

Die dargestellten Ablaufleistungen sind kostenbereinigt und stellen 10-Jahres Perioden dar, jeweils zum 01. Februar. Der ursprüngliche Einmalanlagebetrag war DM 100.000.

Anlagezeitraum__Ablaufwert__Rendite p.a.im Schnitt

1956 - 1966____300.745 DM___11,64%
1957 - 1967____303.993 DM___11,76%
1958 - 1968____309.201 DM___11,95%
1959 - 1969____314.770 DM___12,15%
1960 - 1970____322.143 DM___12,41%
1961 - 1971____329.672 DM___12,67%
1962 - 1972____335.869 DM___12,88%
1963 - 1973____342.473 DM___13,10%
1964 - 1974____348.885 DM___13,31%
1965 - 1975____354.780 DM___13.50%
1966 - 1976____360.129 DM___13.67%
1967 - 1977____364.910 DM___13.82%
1968 - 1978____369.423 DM___13,96%
1969 - 1979____373.332 DM___14,08%
1970 - 1980____372.025 DM___14,04%
1971 - 1981____371.373 DM___14,02%
1972 - 1982____365.873 DM___13,85%
1973 - 1983____362.353 DM___13,74%
1974 - 1984____355.405 DM___13,52%
1975 - 1985____348.270 DM___13,29%
1976 - 1986____340.058 DM___13,02%
1977 - 1987____331.727 DM___12,74%
1978 - 1988____324.732 DM___12,50%
1979 - 1989____320.999 DM___12,37%
1980 - 1990____321.284 DM___12,38%
1981 - 1991____317.022 DM___12.23%
1982 - 1992____326.468 DM___12,56%
1983 - 1993____332.021 DM___12,75%
1984 - 1994____339.757 DM___13.01%
1985 - 1995____347.655 DM___13,27%
1986 - 1996____358.548 DM___13,62%
1987 - 1997____370.397 DM___13,99%
1988 - 1998____382.597 DM___14,36%
1989 - 1999____388.323 DM___14,53%
Quelle: CMI SA388/TC/0296 WS 11/2000
Ergebnisse aus der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Entwicklungen.

am meisten beeindruckt mich die regelmäßigkeit, mit der cm über 10-jahreszeiträume immer über 10% p.a. erwirtschaftet hat (früher allerdings in pfund!!!)
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27.06.01 14:44:23
Jahresdividenden und Fälligkeitsboni

Während die Kapitalmärkte auf breiter Front seit März letzten Jahres schwach tendieren, alle wesentliche Indices im gleichen Zeitraum Federn lassen mussten, 80 % der freien Fonds noch nicht einmal die schwache Entwicklung der betreffenden Indices erreichen konnten und die Konkurrenz Renditen sponsert, hat die Clerical Medical wieder Zahlenwerte erreicht, die absolut Top sind!

Das von uns so gelobte Glättungsverfahren hat sich auch in dieser Phase durchgesetzt und zu dem hervorragenden Ergebnis mit beigetragen. Die Clerical Medical kann Ihnen und Ihren Kunden folgende Zahlenwerte an die Hand geben:

Jahresdividenden

Alle Jahresdividenden der Pools mit garantiertem Wertzuwachs bleiben unverändert. Die Jahresdividenden des neuen Pools mit garantiertem Wertzuwachs 2000EINS beträgt 4 %. Damit haben Sie eine hervorragende Startposition für das neue einfachere Einmalprämienprodukt.

Fälligkeitsbonifikation

Die Fälligkeitsboni in US-Dollar sind durchgehend leicht bis mittel gefallen, in britischen Pfund für alte Verträge leicht gestiegen und für neue Verträge leicht gesunken. Für die Policen und DM/EURO bleiben sie hingegen unverändert oder konnten für ältere Verträge sogar deutlich erhöht werden. Die Bonifikation für das I, Quartal in DM/EURO:

Pools mit garantiertem Wertzuwachs (Classic Serie 2)

1995 1. Quartal von 70% auf 78% = Erhöhung um 11,43%
1996 1. Quartal von 60% auf 73% = Erhöhung um 21,67%
1997 1. Quartal von 42% auf 49% = Erhöhung um 16,67%
1998 1. Quartal von 23% auf 27% = Erhöhung um 17,39%
1990 1. Quartal von 13% auf 14% = Erhöhung um 7,69%
2000 1. Quartal von 2% auf 4% = Erhöhung um 100,00%

Damit erweist sich der Classic Plan wiederum als ein äußerst renditestarkes Produkt. Bei einer Einmaleinlage erreichen wir damit eine durchschnittliche Wertentwicklung von bis zu 16%.

Mit diesen Zahlen hat Clerical Medical wieder einmal bewiesen, dass sie zu den Top-Adressen zählt. Mit diesen Performancezahlen haben sie ein überzeugendes Argument für Ihre Kunden und die für das Jahr 2001 gesteckten Ziele.

Clerical Medical Info: Höhere Entnahmen bei Einmalanlagen

Es können im Pools 2000EINS bis 7,5% Entnahmen vereinbart werden. Hinweis: Die möglichen Entnahmen sind nicht auf 7,5% beschränkt. Sollte der Kunde höhere Entnahmen wünschen, so muss nur für den 7,5% überschreitenden Anteil die Rückgabeanpassung in Kauf genommen werden. Dies ist für den Kunden erfahrungsgemäß günstiger, als in schlechten Zeiten ein freies Investment zu kündigen.
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27.06.01 14:53:43
hier noch weitere informationen, die ich im vorfeld zusammengetragen habe und sich teilweise durch vorher genannten informationen wiederholen:

o Clerical Medical ist auf dem deutschen Markt als "Original-Brite" ohne Niederlassung tätig
o Clerical Medical bietet dem deutschen Kunden die Teilnahme an den volatilen Aktienmärkten ohne das Risiko dieser Märkte zu tragen
o 1824 in Großbritannien gegründet
o Verwaltet zur Zeit mehr als 5 Millionen Verträge
o Übernahm im Februar 2001 mit Equitable Life die älteste Verssicherungsgesellschaft der Welt
o Verwaltet nach Übernahme der Equitable Life über 200 Mrd. DM
o Juni 2000 wurde die Clerical Medical Europa in Luxemburg gegründet. Der Internationale Anteil am Gesamtgeschäft der Clerical Medical beträgt zur Zeit ca. 27% mit steigender Tendenz
o Gehört seit 1997 zur Halifax-Gruppe (gegründet 1853), die derzeit über 518 Mrd. DM verwaltet.
o Halifax ist zur Zeit die 14. größte Bank der Welt
o Erhielt 1999 & 2000 für Ihre Finanzstärke die AA (ausgezeichnet) Bewertung der Rating-Agentur Standard & Poor´s
o Ununterbrochene Bonusausschüttungen seit 1824 während ihrer 177-jährigen Geschichte
o Bietet über eine flexible Produktpalette hervorragende Investmentleistung
o Verfügt über hervorragende Publikationen in "versicherungstip", Finanztest und ZM
o Die Clerical Medical Europa bietet ihre Garantiepools in Europa nicht über Niederlassungen an


Pools mit garantiertem Wertzuwachs

Ø Die Performancechancen internationaler Aktienmärkte sind hoch
Ø Aktien sind langfristig die renditestärkste Geldanlage
Ø Die Schwankungen (Volatilität) der Aktienmärkte gefährden potentiell den Erfolg der Anlage
Ø Die richtige Auswahl der Aktien ist schwierig
Ø Ein kalkulierbares Chancen/Risikopotential ist wichtig

Ø Ziel der CM-Pools ist: Die Teilnahme an den volatilen Aktienmärkten ohne das Risiko der Märkte zu tragen

Ø Die Teilnahme an den Märkten geschieht durch das System der englischen "With-Profits" (mit Gewinn) Produkte, d.h. Aktienanlage inklusive wertvoller Garantien
Ø ein traditionell britisches Produkt

Ø Ziel ist: Eine Glättung, d.h. gleichmäßige Wertentwicklung durch ein "Reservespiel"



Unterschiedliche Pools
für Verträge mit regelmäßiger und einmaliger Beitragszahlung



Ø Geführt in Euro/DM, Dollar und britischem Pfund
Ø Die Anlage wird in nominelle Anteile umgewandelt
Ø Auf diese nominellen Anteile wirken Garantien
Ø CM garantiert: Das der Wert der Anteile niemals fällt
Das der Anteilspreis am Ende des Versicherungszeitraumes der höchste bis zu diesem Zeitpunkt ist

Die Jahresdividende:

Ø Wird jedes Jahr im voraus für das kommende Jahr deklariert
Ø Kann nicht mehr zurückgenommen werden
Ø Lässt den Anteilspreis auf Tagesbasis anteilig dem Satz der Jahresdividende steigen
Ø ist ungefähr vergleichbar mit dem rechnungsmäßigen Zins der deutschen Lebensversicherung (aber variabel und marktabhängig)
Ø wird netto der Managementgebühr von 1% deklariert, d.h. wenn 5 % Jahresdividende deklariert wird, sind es eigentlich 6% minus 1% Managementgebühr

Fälligkeitsbonus:
Ø Reflektiert die tatsächliche Wertentwicklung der Anteile
Ø Wird in der Regel nicht häufiger als zweimal im Jahr geändert
Ø Ist vergleichbar mit dem außerrechnungsmäßigen Zins der deutschen Lebensversicherungen (nur potentiell höher)
Ø Wird zugeführt im Todesfall, bei Ablauf oder korrekt beantragten Auszahlungen (d.h. bei Antragstellung oder mind. 5 Jahre vor Auszahlung)
Ø Wird dem gesamten Vertragswert (inkl. Jahresdividende) hinzugerechnet


Was passiert bei Kündigung?
- Rückgabeanpassung -

Ø Kann positiv (Rückgabebonus) und negativ (Marktpreisanpassung) sein
Ø Der jeweilige Wert kann jederzeit abgefragt werden
Ø Dem Kunden gehört das "Reservekonto"
Ø Bei Kündigung erhält der Kunde den Vertragswert (Guthaben nach Kosten + Jahresdividende). Der Fälligkeitsbonus wird zugerechnet. Dieser Endwert wird entweder mit dem Bonusfaktor oder mit dem Marktpreisanpassungsfaktor multipliziert
Ø Dieses System bedeutet mehr Flexibilität als das freie Investment
Ø Die Rückgabeanpassung schützt den Einzelanleger ebenso bei Kündigung wie die verbleibenden Versicherungsnehmer


Alternative zur Investmentfondsanlage:

Ø Garantien
Ø Günstige Kostenstruktur
Ø Hohe Performance auch im Vergleich mit freien Fonds
Ø Vergleichbar mit gemischten oder Standartfonds
Ø Jederzeit Verfügbarkeit des Kapitals in Form von regel- oder unregelmäßigen Auszahlungen
Ø Es kann ein zusätzlicher Todesfallschutz vereinbart werden
Ø Vorteile bei Erbschafts- und Schenkungssteuer
Ø Behandlung als Kapitalertrag § 20 EstG. Erträge aus ratierlichen Sparverträgen können steuerfrei gestellt werden
Ø Hohe Flexibilität und Minimierung der Verlustrisikos auch bei vorzeitiger Kündigung
Welche Pools mit garantiertem Wertzuwachs stehen zur Verfügung?

Serie 2: Für regelmäßige Beträge- Wealthmaster Classic Plan

Serie 2000EINS: Für Einmalbeiträge- Wealthmaster Choice Account
Wealthmaster Noble
Festgeldkonto in Für Einmalbeiträge
Verbindung mit zur Umwandlung in eine
Serie 2: steuerfreie Anlage - Feeder-Plan


Wealthmaster Classic Plan - Serie 2

Ø Altrenditen: Der Pool Serie 2 wurde am 1. Jan. 1995 aufgelegt. Nach Abzug aller Kosten (aus dem Poolwert) hätte der Kunde am 1. Feb. 2001 die folgenden Gutschriften erhalten:
eine aufgelaufene Jahresdividende von 41,11 % und
ein aufgelaufener Fälligkeitsbonus von 78,00 %.

Die jährlichen Renditen können abgefragt werden. Je nach Laufzeit des Vertrages ergibt sich eine unterschiedliche Kostenstruktur.

Ø Jahresdividenden in DM über die letzten Jahre:
1995: 6,75 %
1996: 6,00 %
1997: 6,00 %
1998: 6,00 %
1999: 5,25 %
2000: 5,00 %
2001: 5,00 %

Ø Mindestbeitrag: mtl. 200,-- DM - jährl. 2.000,-- DM
Ø Max.: Laufzeit: Endalter 95
Ø Voraussetzungen für die Steuerbefreiung der Erträge sind
Mindestlaufzeit vor Kapitalentnahmen: 12 Jahre
Beitragszahlungsdauer: 5 Jahre
Todesfallschutz: 60 % der Beitragszahlungssumme



Ø Highlights

1. Teilauszahlungen für:

o Steuerfreie Kindergeldanlage
Beispiel: Für Kinder ab dem ersten Lebensjahr kann das Kindergeld angelegt werden. Beitragszahlungen bis zum Beginn des Studiums. Laufzeit des Vertrages bis zum Ende der Versorgungszeit. Laufzeit 28 Jahre - Beitragszahlungsdauer bis zum 18. Lebensjahr = steuerfreie Auszahlungen zwischen dem 18. und 28. Lebensjahr während des Studiums.

o Steuerfreie private Altersvorsorge
Beispiel: Ein 45jähriger Mann möchte bis zum 63. Lebensjahr Beiträge zahlen und anschließend bis zum 75. Lebensjahr steuerfreie Auszahlungen als private Zusatzversorgung erhalten. Laufzeit des Vertrages 30 Jahre - Beitragszahlungsdauer 18 Jahre. Über die Option "Letztversterbensbasis" lässt sich besonders bei längeren Auszahlungszeiten eine Generationenrente darstellen.

o Vorgezogene private Altersrente
Beispiel: Ein 45jähriger Arzt möchte schon mit dem 60. Lebensjahr in Rente. Seine bestehende Altersversorgung setzt sich zusammen aus Verpachtung/Verkauf der Praxis und der Kammerversorgung ab 65. Über den Classic Plan kann er folgende Option vereinbaren: Beitragszahlungsdauer 15 Jahre - Laufzeit 20 Jahre. Zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr erhält er steuerfreie Teilauszahlungen. Zusammen mit Verpachtung/Verkauf reichen diese Entnahmen bis zum 65. Lebensjahr, dann greift die Kammerversorgung.

2. Vorteile gegenüber anderen privaten Rentenversorgungskonzepten:

Ø Hohe Flexibilität: Beitragszahlungsdauer und Laufzeit des Vertrages können sehr unterschiedlich vereinbart sein
Ø Teilauszahlungen können mit und ohne Kapitalverzehr vereinbart werden. Auch lassen sich unterschiedliche Höhen in den Teilauszahlungen vereinbaren.
Ø Steuerbefreiung der Erträge, da es sich um Teilauszahlungen aus einer Kapitallebensversicherung während der Laufzeit handelt
Ø Der Kunde verliert nicht das Kapitalwahlrecht während der Auszahlungsphase
Ø Im Todesfall erhält auf jeden Fall der "Begünstigte" den gesamten Poolwert unabhängig von
irgendwelchen Garantiezeiten wie in der Leibrente
Ø Garantierte Altersversorgung. - Die Rente ist sicher und nicht spekulativ -
Ø Überdurchschnittliche Performance
Ø Jahresdividende fast 40% höher als Garantieverzinsung einer Rentenversicherung

3. Vereinbarung einer Ablaufleistung - ohne Teilauszahlungen

Ø Zur Tilgungsaussetzung einer Hypothek
Durch die überdurchschnittliche Performance ist zur Erreichung der Zielsumme entweder ein niedrigerer Beitrag möglich, oder die Zielsumme ist früher erreicht
Ø Zur Abtretung eines Hebelmodells
Ø Als Instrument zur Vermögensübertragung:
Vorteilhafte Behandlung als Versicherungsprodukt bei Erbschaft und Schenkung (2/3 Regelung)
Ø Generell zur sicheren Erreichung eines individuellen Sparziels mit hoher Performance und Steuerbefreiung der Erträge

4. Beiträge aus dem Noble

Ø Der Kunde kann Teilauszahlungen aus dem Noble zur Beitragszahlung verwenden
Ø Die Erträge sind dann steuerfrei
Ø Besonders lohnenswert, wenn Laufzeiten über 15 Jahre vereinbart werden


Wealthmaster Noble Plan - Serie 2000EINS

Ø Altrendite: der Pool 2000EINS ist eine Weiterentwicklung des im Jahre 1995 aufgelegten Pools der Serie 2. Zum damaligen Zeitpunkt stand dieser Pool sowohl für Einmalanlagen als auch für ratierliche Sparverträge zur Verfügung. Die Altperformance des Pool 2 kann für Berechnungen der möglichen Wertentwicklungen herangezogen werden.
Ø Nach Abzug aller Kosten (auf den Poolwert) hätte der Kunde am 1. Febr. 01 die folgenden Gutschriften erhalten:
1. Eine aufgelaufene Jahresdividende von 41,11 % und
2. Ein aufgelaufener Fälligkeitsbonus von 78 %.



Ø Die Jahresdividende bis zum 31. Jan. 2002 beträgt 4 %
Ø Mindestanlagesumme 50.000,-- DM
Ø Mindesteintrittsalter 18 Jahre
Ø Höchsteintrittsalter 69 Jahre
Ø Mindestlaufzeit 10 Jahre
Ø Max. Laufzeit: Endalter 95
Ø Einrichtungsgebühr: Es werden 100 % bei Anlage gutgeschrieben. Anschließend wird eine monatliche Einrichtungsgebühr in Höhe von 0,125 % des ursprünglichen Anlagebetrages über einen Zeitraum von 5 Jahren abgezogen
Ø Auszahlungen inklusive Fälligkeitsbonus: Bis 7,5 % der Anlagesumme wird keine Rückgabeanpassung vorgenommen
Ø Versteuerung: Kapitalertrag im Sinne der § 20 EstG.


Highlights

1. Vorteile gegenüber einer Investmentfondsanlage

Ø Garantien bei günstiger Kostenstruktur
Ø Hohe Performance auch im Vergleich mit freien Fonds
Ø Jederzeitige Verfügbarkeit des Kapitals durch regelmäßige/unregelmäßige Auszahlungen
Ø Bei vorzeitiger Kündigung ist durch das "Glättungsverfahren" und durch die Rückgabeanpassung ein starkes Sicherungspolster gegeben
Ø Einzahlungen jederzeit möglich
Ø Versicherungsschutz bei Tod: 101 % des Poolwertes
Ø Vorteile Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer (2/3 Regelung).
Beispiel: Bei Übertragung der Vermögenswerte an Kinder zu Lebzeiten durch Abtretung des VN werden bei Einhaltung einer mehrjährigen Frist nur 2/3 der Vermögenswerte für die Berechnung der Erbschaftssteuer in Ansatz gebracht
Ø Eignet sich durch die Garantien hervorragend zur Absicherung von Hebelkombinationen und zur Hypothekensicherung.


2. Vorteile gegenüber einer sofortbeginnenden Leibrente

Ø Keine Wette auf den Versichertenbestand - Im Todesfall erbt die "Begünstige Person" das Restkapital ohne Rücksicht auf Garantiezeiten
Ø Garantierte Altersversorgung - Die Rente ist sicher und nicht spekulativ
Ø Jederzeitiges Kapitalwahlrecht
Beispiel: Der Kunde erhält mit 63 Jahren die Ablaufleistung einer deutschen Lebensversicherung über 100.000,-- DM. Bei einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren kann dieser Betrag im Noble angelegt werden. Der Kunde bestimmt dann mit der Höhe der Teilauszahlungen ob er Kapitalerhalt oder -verzehr wünscht. Auch bei der Option "Kapitalerhalt" verliert der Kunde aber nicht das Recht auf jederzeitige Auszahlung des gesamten vorhandenen Poolwertes


Wealthmaster Choice Account - Serie 2000EINS

o Wie Noble aber mit folgenden Abweichungen
o Mindestanlagesumme 18.000,-- DM
o Einrichtungsgebühr: 7 % - dem Pool werden 93 % des Anlagebetrages gutgeschrieben


Feeder-Plan

Ø Mindestanlagesumme 50.000,-- DM
Ø Mindestalter 18 Jahre
Ø Höchsteintrittsalter 55 Jahre
Ø Maximales Ablaufalter ist das 95. Lebensjahr
Ø Alternative zum deutschen 5 + 7 Modell
Ø Der Feeder (Depot) wird festverzinslich für 5 Jahre angelegt. Zinsänderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Ø der ratierliche Sparvertrag entspricht dem Pool 2 - aber ohne Teilauszahlungen - . Es kann nur eine Ablaufleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt vereinbart werden.
Ø Umwandlung einer steuerpflichtigen Einmalanlage in eine steuerfreie Anlage
Ø Hohe Ablaufsicherheit zu einem bestimmbaren Zeitpunkt
Ø Keine Gesundheitsprüfung - kostengünstig
Ø Beispiel: Ein 50jähriger Diabetiker könnte problemlos den Feeder nutzen um Ertragssteuerbefreiung zu erreichen
Ø Geringe Kosten = hohes Renditepotential
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27.06.01 15:24:20
Renditevergleich britischer Lebensversicherer

Wichtige Anhaltspunkte liefert ein Vergleich erzielter Renditen britischer Lebensversicherer der Jahre 1989 – 2000.

Jährliche Renditen für „With-Profit“ - Policen mit 25 Jahren Laufzeit



Renditen in %_1989_1990_1991_1992_1993__1994__1995_1996__1997_1998_1999_2000
Axa Sun Life__12,3__13,1__13,4__13,3__13,1__13,3__13,2__13,3__13,1__----___13,0__12,9
Cler. Med.____12,3__13,0__13,2__13,2__13,2__13,1__13,2__13,3__13,4__13,7__13,5__13,3
Co-operative__10,6__11,4__12,3__12,5__12,6__12,7__12,8__12,6__12,7__12,7__12,8__13,0
Friends Prov.__9,2___9,8__10,0__13,4__13,2__13,3__13,0__13,2__13,2__13,4__13,4__13,2
CGU________11,6__12,6__13,3__13,6__13,6__13,6__13,5__13,7__13,9__14,2__14,0__14,1
Legal & Gen.__11,8__12,3__13,1__13,1__13,2__12,9__13,1__13,2__13,2__13,0__13,0__12,6
Norwich U.___12,4__13,0__13,3__13,1__12,9__12,9__12,5__12,5__12,6__13,0__12,9__12,3
Pearl_______11,0__12,0__12,7__12,6__12,4__12,2__12,3__12,2__12,5__12,3__11,2__12,4
Prudential____11,3__12,0__13,2__13,2__12,8__12,6__12,8__12,7__13,0__13,1__13,4__13,0
Scott. Wid.____------__-----__13,0__13,2__12,9__13,2__13,1__13,1__13,4__13,5__13,3__12,7
Royal London_11,5__12,8__13,4__13,4__13,2__13,2__13,0__13,2__13,6__13,9__14,4__14,2
Scott. Am.____12,4__13,1__13,3__13,4__13,2__13,1__13,1__12,9__12,5__13,0__13,0__12,8
Scott. Life____12,0__12,7__13,0__13,5__13,2__13,3__13,0__13,1__13,0__13,2__13,2__13,1
Stand. Life___12,8__13,4__13,6__13,6__13,4__13,4__13,2__13,3__13,2__13,5__13,4__13,6
Sun Life Can._10,0__10,2__11,0__11,1__12,2__12,2__12,6__12,7__13,5__13,6__13,5__12,4



Im Vergleich dazu erzielten die 10 stärksten deutschen Lebensversicherungsgesellschaften in der Vergangenheit eine durchschnittliche Beitragsrendite in Höhe von 6,38 %. (Quelle map-report, 1-2/95, 32-33/95, 42-43/95. Grundlage der Berechnungen sind überschussbeteiligte Kapitallebensversicherungen mit 100% Todesfallschutz, die zwischen 1993 und 1995 zur Auszahlung kamen)

Sowohl britische, als auch deutsche Versicherer unterliegen einer strengen nationalen Aufsicht.


Jahresdividenden und Fälligkeitsboni

Während die Kapitalmärkte auf breiter Front seit März letzten Jahres schwach tendieren, alle wesentliche Indices im gleichen Zeitraum Federn lassen mussten, 80 % der freien Fonds noch nicht einmal die schwache Entwicklung der betreffenden Indices erreichen konnten und die Konkurrenz Renditen sponsert, hat die Clerical Medical wieder Zahlenwerte erreicht, die absolut Top sind!


Fälligkeitsbonifikation

Die Fälligkeitsboni in US-Dollar sind durchgehend leicht bis mittel gefallen, in britischen Pfund für alte Verträge leicht gestiegen und für neue Verträge leicht gesunken. Für die Policen und DM/EURO bleiben sie hingegen unverändert oder konnten für ältere Verträge sogar deutlich erhöht werden. Die Bonifikation für das I, Quartal in DM/EURO:

Pools mit garantiertem Wertzuwachs (Classic Serie 2)

1995 1. Quartal von 70% auf 78% = Erhöhung um 11,43%
1996 1. Quartal von 60% auf 73% = Erhöhung um 21,67%
1997 1. Quartal von 42% auf 49% = Erhöhung um 16,67%
1998 1. Quartal von 23% auf 27% = Erhöhung um 17,39%
1990 1. Quartal von 13% auf 14% = Erhöhung um 7,69%
2000 1. Quartal von 2% auf 4% = Erhöhung um 100,00%

Clerical Medical Info: Höhere Entnahmen bei Einmalanlagen

Es können im Pools 2000EINS bis 7,5% Entnahmen vereinbart werden. Hinweis: Die möglichen Entnahmen sind nicht auf 7,5% beschränkt. Sollte der Kunde höhere Entnahmen wünschen, so muss nur für den 7,5% überschreitenden Anteil die Rückgabeanpassung in Kauf genommen werden. Dies ist für den Kunden erfahrungsgemäß günstiger, als in schlechten Zeiten ein freies Investment zu kündigen.
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27.06.01 15:35:39
hier noch die ratings der britischen lv-gesellschaften:



Abbey National Life PLC__ AA
CGU Life Assurance Ltd.__ AA
CMI Life Ass. Society__ AA
Com. Union Life Assurance Co. Ltd.__ AA
Friends` Provident Life Office__ A+
Legal & General Assurance Society Ltd.__ AAA
Norwich Union Life & Pensions Ltd.__ AA
NPI Ltd.__ AA
Pearl Assurance PLC (Long-term Fund)__ AA
Prudential Annuities Ltd.__ AAA
Prudential Assurance Co. Ltd.__ AAA
Royal London Mutual Ins. Society Ltd.__ AA
Scottish Amicable Life PLC__ AAA
Scottish Equitable PLC__ AA+
Scottish Life Assurance Co.__ A+
Scottish Mutual Assurance PLC__ AA
Scottish Widows` Fund & Life Ass.__ AA
Standard Life Assurance Co. (The)__ AAA

so, nun bin ich schlapp vom tippen.

grüsse schi
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27.06.01 16:19:11
was hat es mit den sogenannten hebelmodellen auf sich?

der größte teil der banken nimmt inzwischen eine cm-police als tilgungsaussetzung für ein hypothekendarlehenmit handkuss. es gibt aber auch zahlreiche banken, die bei entsprechender bonität des kunden folgende modell anbieten:

eigenkapital des investors z.b.: dm 100.000
fremdkapital von der bank: dm 300.000
gesamtinvestment in cm-police: dm 400.000

die kredite werden in dm, euro, chf, usd und yen angeboten, wobei ich den chf als interessant betrachte, da er relativ hoch bewertet und mit 4,75% zins p.a. billiger als ein dm-kredit ist. yen ist ansichtssache, er müsste eigentlich aufgrund der wirtschaftsdaten aus japan fallen, schwankt aber auch stark, so dass man eine eventuelle nachschusspflicht gegenüber der bank nie ausser acht lassen darf. zurück zum investment:

auf die dm 400.000 in cm rechne ich mal bei einer laufzeit von 10 jahren mit vorsichtigen 8% rendite p.a. = dm 32.000 abzüglich 4,5% auf dm 300.000 (gleichbleibender wechselkurs dm/chf der einfachheit halber für den kredit in chf) = dm 13.500 zins, zahlbar an die bank = dm 18.500 rendite, was bei einer grundverzinsung von 8% der anlage eine eigenkapitalrendite von 18,5% auf das eingesetzte eigenkapital entspricht.

die police ist selbstverständlich an die bank zur sicherheit für den kredit abgetreten. es gibt banken, die eine maximale kreditlaufzeit von 10 jahren akzeptieren, d.h. ich muss den kredit nach 10 jahren zurückbezahlen, also laufzeit von cm auch 10 jahre wählen. einige banken wollen eine jährliche zinszahlung, andere lassen die kreditzinsen auf den kredit auflaufen, eine weitere bank möchte, dass p.a. 2 % der kreditsumme in hauseigene fonds angelegt wird.

so nun könnt ihr excel starten und mögliche hebel berechnen, vergeßt nicht die steuern, denn es handelt sich um eine einmalanlage!!

gruss eschi
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27.06.01 18:40:46
Hallo eschi,
vielen Dank für Deine Mühe!

Gruss gg
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27.06.01 19:11:54
hallo germangoody,

keine ursache, hat sich gelohnt, ist ja auch der vorteil so eines threads, da mußt du mur einmal posten.

gruss eschi
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28.06.01 09:11:33
Hallo Eschi,

hab gerade mal meine Schulungsunterlagen von CM von vor 3 Jahren herausgekramt und
muß sagen Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Es sind sogar Zahlen dabei die unserer Firma nicht bekannt waren. Hut ab.
Es liegt die Vermutung nahe das Du Mitarbeiter von VSP der Koordinationstelle von CM in Deutschland oder
Mitarbeiter vom versicherungstip (als größter Führsprecher von CM) bist.
Meine grundlegende Auffassung zur Anlage in brit.LV ist folgende.

Jeder der längerfristig investieren will (z.B. Altersvorsorge) und den Nervenkitzel von Aktien und Fonds scheut,
für den ist CM die beste Alternative.
Alle die zur Zeit Ihr Geld als Anlage in Deutsche LV`s oder zukünftig in diese schwachsinninge Riesterrente
investiert sind eigentlich mit dem Nudelholz gepudert.(fast doppelte Rendite der Briten)
Der Absicherung der Einlagen von 90 % im Insolvenzfall rechnen wir einen sehr hohen Stellenwert bei.
In Deutschland gibt es nichts gleichwertiges.
Anmerkung: Wir hätten uns vor 4 Jahren gewünscht das die LV Gesellschaft Oeko Capital zum Konkursrichter gehen muß.
Dies hätte bestimmt für Aufsehen gesorgt. Leider fand sich die Concordia Versicherung als Retter in letzter Minute.
Wir können die Blauäugigkeit der Politiker in Bezug auf die Absicherung der Einlagen bei deutschen Versicherern gerade auch im Vorfeld auf die Riesterrente nicht verstehen.
Einige Versicherer erfüllen Ihre ohnehin schon mageren Überschüsse z.Z. durch Auflösung Ihrer stillen Reserven.
Hab die Zahl von 24 Mrd DM Mittelabfluß aus den gesamten stillen Reserven der LV`s für 1999 mal irgendwo gelesen( nicht verbürgt).
Die Riesterrente könnte manche Versicherer zusätzlich in Bedrängnis bringen.
Der Kostenaufwand in den ersten Jahren ist enorm bei gleichzeitig geringen Beiträgen pro Vertrag ( z.T. unter den festgelegten Mindestbeiträgen der Gesellschaften.)
Uns liegen die ersten Courtagevorschläge von Gesellschaften zu Riesterrente vor. Was bei uns zu allgemeinem Kopfschütteln führte.
Die Kosten für den Kunden müssen auf 10 Jahre gestreckt werden, unsere Vorlagen gehen auch von einem derartigen Stornozeitraum aus, aber die Courtagen werden nicht etwa ratierlich ausgezahlt
sondern im Stück im ersten Jahr. Hier schlägt die Gier der Gesellschaften nach Neugeschäft durch.
Die Kostenseite der Versicherer wird aber neben höherer Marketing- und Verwaltungsausgaben nochmehr belastet.
Wir sind zur Zeit am grübeln wie sich dies auf bestehende Verträge auswirken könnte.

Auch im Bereich der FondLV stehen die Deutschen erst am Anfang ihrer Tätigkeiten und werden bestimmt noch viel Lehrgeld zahlen müssen.
Wie z.B 2. Hj.2000.

Ich finde den Thread ganz nett, zeigt er doch das wir nicht die einzigen Einzelkämpfer für die Briten sind.

Grüsse Papa
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28.06.01 09:28:52
guten morgen eschi,

ich finde den thread ausgezeichnet !

ein wenig bin ich überrascht von den konstanten, durchschnittlichen hohen renditen die britische lv über mehrere jahrzehnte erzielt haben...

liebe grüsse

rolf
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28.06.01 10:28:45
hallo learner6 und papabearchen,

danke für die lorbeeren :), cm kommt zwar nicht (ganz) an die renditen wie z.b. der dws vermögensb. i ran, dafür sind aber die renditen wesentlich konstanter und ich habe keine schwankungen nach unten, also eine etwas pflegeleichtere anlage, ideal für leute, die keine oder wenig zeit haben, sich um ihre investments zu kümmern.

die relativ konstanten renditen, gerade über die doch kurzen 10-jahreszeiträume (müsste man mal mit verschiedenen aktienindices über den gleichen zeitraum vergleichen)sind neben der sicherheit genau die punkte, weshalb ich so ein grosser fan von clerical medical bin.

gruss eschi
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28.06.01 11:22:58
@eschi:
auch von mir erst mal ein dickes kompliment für diesen hervorragend recherchierten thread. die performance ist in der tat beeindruckend.
in der ansparphase werde ich dennoch die direktanlage in fonds bevorzugen mit allen chancen und risiken.
ich bin aber nach wie vor auf der suche nach einer anlage, die mir, wenn ich als fu-ler ausschließlich von meinen kapitalerträgen leben muß, eine hohe, garantierte rendite sichert, und das möglichst risikolos.
klingt nach der quadratur des kreises, ich weiß. um es zu konkretisieren: 8 - 10 % p.a. wären absolut o.k., sollte aber so weit wie möglich steuerfrei sein.
könnten da britische lv eine alternative sein, evtl. die gebrauchten?

noch etwas: die performancedaten, die du genannt hast, basieren doch auf pfund, oder? da darf man das das wechselkursrisiko natürlich nicht unberücksichtigt lassen. kann mich an zeiten erinnern, da war das pfund mal 12 dm wert. lang ist`s her...

gruss

duessel
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28.06.01 12:30:58
@donaueschinger

auch von mir ein dickes kompliment für deine ausführlichen und sehr interessanten mitteilungen. bin schon einige zeit auf der suche nach einem stabilen investment(außer immobilien) und hatte eigentlich einen amerikanischen hedgefond im auge...
deutsche direktversicherung habe ich als altersvorsorge kürzlich stillgelegt(nachdem der vermittler bereits fette provisonen eingefahren hatte)

mit meiner frage ist mir duessel schon zuvorgekomm: währungsproblematik.

liebe grüße aus sachsen wünscht CC
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28.06.01 12:38:20
Folgende Informationen habe ich von Clerical Medical zum Thema Ertragsanteil bei Fälligkeit, Rückgabe und Teilauszahlungen erhalten.

Stand 14. März 2000(vielleicht kann ich noch einen neueren stand organisieren)


Mustervertrag unter Einbeziehung tatsächlicher Anteilspreise und Bonuszahlen

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Ihnen einige Erläuterungen zum besseren Verständnis über das Verhältnis von Auszahlungen und Erträge geben.
Ein steuerpflichtiger Anteil wird bei Einmalanlagen bei jedem teilweisen oder ganzen Rückkauf (hierzu zählen auch Auszahlungen aus dem Vertrag), sowie bei Tod und bei vertragsgemäßen Ablauf fällig.
Bei einem Vertrag mit regelmäßiger Beitragszahlung, der alle Kriterien (12 Jahre Laufzeit, 5 Jahre Beitragszahlung, 60 % Todesfalleistung) erfüllt, entsteht ein steuerpflichtiger Ertrag unter anderem bei teilweisem oder ganzem Rückkauf vor Ablauf von 12 Jahren.
Der Ertrag berechnet sich auf die Differenz zwischen dem Rücknahmepreis zum Tag der Anlage und dem Rücknahmepreis zum Tag der relevanten Transaktion. Der zahlbare Fälligkeitsbonus wird hierbei bei jeder Transaktion in die entnommenen Anteile einberechnet.
Anbei übersenden wir Ihnen eine Beispielrechnung einer Einmalanlage, die anhand historischer Zahlen den Anteil der Erträge bei regelmäßigen Auszahlungen und insbesondere die Auswirkungen des Fälligkeitsbonusses auf deren Höhe ausweist.
Bei diesem Beispiel sind wir von einer Einmalanlage von 100.000,00 DM in den DM Pool mit garantiertem Wertzuwachs am 15.01.1995 ausgegangen. Über eine Laufzeit von 5 Jahren werden regelmäßige monatliche Auszahlungen in Höhe von 1.000,00 DM entnommen, die sich für einen Fälligkeitsbonus qualifiziert haben. (RNP steht im folgenden für Rücknahmepreis, FB für Fälligkeitsbonus, Anz. Ant. für Anzahl Anteile)

____________Datum_____Betrag____RNP____FB____Anz. Ant.____Ertrag
Anlage_____15/01/95_100,000.00 DM_0.99900________93,023.25

Auszahlung_15/02/95___-1,000.00 DM_1.00400_2.00%_-976.48621_24.49 DM
Auszahlung_15/03/95___-1,000.00 DM_1.01000_2.00%_-970.68530_30.29 DM
Auszahlung_15/04/95___-1,000.00 DM_1.01500_2.00%_-965.90360_35.06 DM
Auszahlung_15/05/95___-1,000.00 DM_1.02000_2.00%_-961.16878_39.79 DM
Auszahlung_15/06/95___-1,000.00 DM_1.02700_2.00%_-954.61748_46.34 DM
Auszahlung_15/07/95___-1,000.00 DM_1.03200_2.00%_-949.99240_50.96 DM
Auszahlung_15/08/95___-1,000.00 DM_1.03800_2.00%_-944.50111_56.44 DM
Auszahlung_15/09/95___-1,000.00 DM_1.04400_2.00%_-939.07295_61.87 DM
Auszahlung_15/10/95___-1,000.00 DM_1.04900_2.00%_-934.59691_66.34 DM
Auszahlung_15/11/95___-1,000.00 DM_1.05500_2.00%_-929.28167_71.65 DM
Auszahlung_15/12/95___-1,000.00 DM_1.06100_2.00%_-924.02654_76.90 DM

______________________________________Ertrag 1995:______560.12 DM

Auszahlung_15/01/96___-1,000.00 DM_1.06600_2.00%_-919.69245_81.23 DM
Auszahlung_15/02/96___-1,000.00 DM_1.07200_2.00%_-914.54492_86.37 DM
Auszahlung_15/03/96___-1,000.00 DM_1.07700_2.00%_-910.29912_90.61 DM
Auszahlung_15/04/96___-1,000.00 DM_1.08200_2.25%_-903.87718_97.03 DM
Auszahlung_15/05/96___-1,000.00 DM_1.08700_2.25%_-899.71951_101.18 DM
Auszahlung_15/06/96___-1,000.00 DM_1.09200_2.25%_-895.59992_105.30 DM
Auszahlung_15/07/96___-1,000.00 DM_1.09700_2.50%_-889.34344_111.55 DM
Auszahlung_15/08/96___-1,000.00 DM_1.10300_2.50%_-884.50567_116.38 DM
Auszahlung_15/09/96___-1,000.00 DM_1.10800_2.50%_-880.51422_120.37 DM
Auszahlung_15/10/96___-1,000.00 DM_1.11400_2.75%_-873.64094_127.23 DM
Auszahlung_15/11/96___-1,000.00 DM_1.11900_2.75%_-869.73727_131.13 DM
Auszahlung_15/12/96___-1,000.00 DM_1.12500_2.75%_-865.09868_135.77 DM

______________________________________Ertrag 1996:_____1304.13 DM

Auszahlung_15/01/97___-1,000.00 DM_1.13000_7.00%_-827.06145_173.77 DM
Auszahlung_15/02/97___-1,000.00 DM_1.13600_7.00%_-822.69317_178.13 DM
Auszahlung_15/03/97___-1,000.00 DM_1.14100_7.00%_-819.08803_181.73 DM
Auszahlung_15/04/97___-1,000.00 DM_1.14700_7.50%_-811.01356_189.80 DM
Auszahlung_15/05/97___-1,000.00 DM_1.15200_7.50%_-807.49354_193.31 DM
Auszahlung_15/06/97___-1,000.00 DM_1.15800_7.50%_-803.30964_197.49 DM
Auszahlung_15/07/97___-1,000.00 DM_1.16300_13.00%_-760.92498_239.84 DM
Auszahlung_15/08/97___-1,000.00 DM_1.16900_13.00%_-757.01946_243.74 DM
Auszahlung_15/09/97___-1,000.00 DM_1.17500_13.00%_-753.15383_247.60 DM
Auszahlung_15/10/97___-1,000.00 DM_1.18100_14.00%_-742.75443_257.99 DM
Auszahlung_15/11/97___-1,000.00 DM_1.18700_14.00%_-738.99999_261.74 DM
Auszahlung_15/12/97___-1,000.00 DM_1.19200_14.00%_-735.90015_264.84 DM

______________________________________Ertrag 1997:______2629.97 DM

Auszahlung_15/01/98___-1,000.00 DM_1.19800_23.00%_-678.63784_322.04 DM
Auszahlung_15/02/98___-1,000.00 DM_1.20400_23.00%_-675.25592_325.42 DM
Auszahlung_15/03/98___-1,000.00 DM_1.20900_23.00%_-672.46330_328.21 DM
Auszahlung_15/04/98___-1,000.00 DM_1.21600_24.50%_-660.53688_340.12 DM
Auszahlung_15/05/98___-1,000.00 DM_1.22100_24.50%_-657.83198_342.83 DM
Auszahlung_15/06/98___-1,000.00 DM_1.22700_24.50%_-654.61520_346.04 DM
Auszahlung_15/07/98___-1,000.00 DM_1.23300_33.50%_-607.51311_393.09 DM
Auszahlung_15/08/98___-1,000.00 DM_1.23900_33.50%_-604.57116_396.03 DM
Auszahlung_15/09/98___-1,000.00 DM_1.24600_33.50%_-601.17470_399.43 DM
Auszahlung_15/10/98___-1,000.00 DM_1.25200_35.75%_-588.37720_412.21 DM
Auszahlung_15/11/98___-1,000.00 DM_1.25800_35.75%_-585.57095_415.01 DM
Auszahlung_15/12/98___-1,000.00 DM_1.26400_35.75%_-582.79134_417.79 DM

______________________________________Ertrag 1998:______4438.23 DM

Auszahlung_15/01/99___-1,000.00 DM_1.27000_38.50%_-568.52099_432.05 DM
Auszahlung_15/02/99___-1,000.00 DM_1.27500_38.50%_-566.29150_434.27 DM
Auszahlung_15/03/99___-1,000.00 DM_1.28000_38.50%_-564.07942_436.48 DM
Auszahlung_15/04/99___-1,000.00 DM_1.28600_38.50%_-561.44764_439.11 DM
Auszahlung_15/05/99___-1,000.00 DM_1.29100_38.50%_-559.27317_441.29 DM
Auszahlung_15/06/99___-1,000.00 DM_1.29700_38.50%_-556.68594_443.87 DM
Auszahlung_15/07/99___-1,000.00 DM_1.30200_45.00%_-529.68907_470.84 DM
Auszahlung_15/08/99___-1,000.00 DM_1.30800_45.00%_-527.25931_473.27 DM
Auszahlung_15/09/99___-1,000.00 DM_1.31400_45.00%_-524.85173_475.67 DM
Auszahlung_15/10/99___-1,000.00 DM_1.31900_45.00%_-522.86215_477.66 DM
Auszahlung_15/11/99___-1,000.00 DM_1.32500_45.00%_-520.49447_480.03 DM
Auszahlung_15/12/99___-1,000.00 DM_1.33100_45.00%_-518.14814_482.37 DM

______________________________________Ertrag 1999:______5486.92 DM

Abl.leisuntg_15/01/00_93,826.77 DM_1.33700_45.00%_48,397.99418_45477.18 DM


Nach vertragsgemäßem Ablauf bei 5 Jahren Laufzeit beträgt die Ablaufleistung 93.826,77 DM.

wenn ich diese tabelle richtig verstehe, musste der investor jeweils nur den ertrag der jeweiligen jahre versteuern und hatte trotz einer entnahme von dm 60.000 in 5 jahren noch ein kapital von dm 93.826,77 in der police. zu berücksichtigen sind die wirklich guten aktienjahre, die in der dargestellten zeit vorherrschten, weshalb man diese darstellung vermutlich nicht für die zukunft zugrunde legen kann.

gruss eschi
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28.06.01 12:52:52
hallo duessel, hallo chartclimber

stimmt, die dargestellten werte(tabellen) sind pfundwerte, bis auf die eben gepostete.

hier ein auszug aus kapital markt intern, clerical medical: ein erfogsprinzip bestätigt sich

(anmerkung von mir: renditen in dm ;))

klartext: aus einem im januar 1995 gebildeten anteil in höhe von dm 1,00 wurden durch die rendite-vorabgarantien dm 1,3340. in der tat ist das zunächst nicht revolutionär. auf diesen betrag wird der kumulierte bonus aufgeschlagen - und dadurch kommt freude auf:
1,344 dm + 55% = 2,0832dm. 108,32% in 5 Jahren, macht 21,66% durchschnittliche jahresrendite. wichtig zu wissen: die kumulierte jahresrendite ist unverfallbar. die boni stehen - streng gesehen - nur dem vertragstreuen kunden zu - oder im todesfall seinen erben.

aber nochmals eine anmerkung von mir: so gut sich das alles anhört bzw. so gut es auch ist, geht doch mal nur von einer rendite von 8-9% aus, selbst dann ist es eine sichere und gute anlage. wenns mehr wird, ist´s ja gut.

gruss eschi
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28.06.01 14:30:50
Hallo eschi,

leider hat Dir die Begeisterung Flügel verliehen: Die durchschnittliche
Jahresrendite in Deinem Beispiel beträgt nicht 21,66 % sondern nur 15,81 %,
aber das ist schließlich auch nicht schlecht.

Gruß Pecnolet
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28.06.01 14:42:32
hallo pecnolet,

habe es von kapital markt intern übernommen, ohne nachzurechnen. die haben den zinseszinseffekt nicht beachtet, sondern nur die 108,32 % durch 5 geteilt.

aber du hast recht, clerical medical verleiht schon flügel - wenn auch nur auf dem weg zur fu :laugh:

gruss eschi
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29.06.01 22:21:15
hallo fans der britischen lv,

hier ein pressetext der geldidee:


Lebensversicherung bis zu 100% mehr Rendite

Top-Policen. Britische Versicherer bieten mehr als die deutsche Konkurrenz: höhere Renditen, mehr Vielfalt und eine größere Flexibilität. Die Policen von der Insel entwickeln sich in Deutschland zum Geheimtipp. GELDidee stellt die besten vor.


Andrew Gowers traf eine für einen Briten ungewöhnliche Entscheidung: Er siedelte von der Insel auf den Kontinent über - und das, obwohl die Bürger des Vereinigten Königreichs an den Eigenheiten ihres Landes hängen wie kaum eine andere Nation.

Doch manchmal bekommt der Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Financial Times Heimweh - zum Beispiel, wenn er über seine Altersvorsorge nachdenkt. Da bieten die deutschen Versicherer wesentlich weniger, als der Gastarbeiter aus seiner Heimat gewohnt ist: bescheidenere Auswahl, niedrigere Ablaufleistungen und weniger Flexibilität.

Allmählich wandelt sich das Bild. Eine Handvoll britischer Versicherer den Sprung über den Kanal geschafft. Sie bieten die erfolgreichen Produkte ihrer Heimat auch in Deutschland an - zum Teil angepasst an das hiesige Steuerrecht und die deutschen Gepflogenheiten.

Gemeinsam ist den britischen Angeboten die stärkere Ausrichtung auf Aktien. Die Unternehmensbeteiligungen bieten langfristig die höchsten Renditen und sind deshalb für eine vorausschauende Altersvorsorge die beste Wahl. Entsprechend erzielten die Policen von der Insel in einzelnen Jahren 100% mehr Rendite als viele deutsche Pendants.

Deutsche Versicherer dürfen nach geltendem Recht nur bis zu 30% der Kundengelder in Aktien anlegen. Diese Regelung gilt zwar auf Basis der Buchwerte - die tatsächlichen Werte können höher sein - doch das nutzen die wenigsten Gesellschaften aus. Kaum eine kommt wie die Allianz in der Praxis an einen Aktienanteil von 30% heran. Der Rest ist vor allem in Zins-Papieren und ein paar Immobilien investiert.

Vielen heimischen Unternehmen macht deshalb das aktuelle Zinstief zu schaffen. Unabhängige Branchenexperten wie Michael Franke befürchten deshalb Leistungskürzungen für die Kunden: "Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Gesellschaften geben, die künftig einen großen Teil ihrer prognostizierten Überschüsse nicht mehr zahlen können."

Umso schlimmer ist es, dass die deutschen Versicherer für Vertragsabschlüsse nach dem 1. Juli 2000 nur noch 3,25% statt wie bisher 4,0% Zins auf den Sparanteil garantieren dürfen.

Bundesfinanzminister Hans Eichel ordnete die Senkung an, weil das Zinstief nach Ansicht der deutschen Versicherungsaufseher keine höheren Garantien mehr erlaubt.

Da von den gezahlten Beiträgen auch noch die Kosten abgehen, können die Beitragsrenditen (s. Lexikon) teurer Versicherer im Extremfall auf ungefähr 1% absinken - da kann sogar ein Sparbuch die bessere Vorsorge sein.

Diese bieten nicht nur eine aktienreichere Anlagepolitik und gute Aussichten auf höhere Renditen, sondern häufig auch noch eine breitere Produktpalette, sicherere Renten für den Ruhestand und mehr Flexibilität bei der Anpassung des Vertrags an die individuelle Situation der Kunden. Die in Deutschland noch recht neuen Produkte avancieren deshalb inzwischen zum Geheimtipp für die Altersvorsorge.

Zwei Auswahlkriterien gelten dabei für den Produkt-Check: 1. müssen die britischen Angebote dem deutschen Steuerrecht entsprechen. 2.müssen sie einen echten Zusatznutzen bieten. Fondsgebundene Lebensversicherungen, bei denen die Versicherten ihren Sparanteil (s. Lexikon) in Fonds investieren können, scheiden deshalb aus. Solche Produkte gibt es auch in Deutschland.

Die Fonds-Policen erfreuen sich zwar wachsender Beliebtheit, haben aber einen großen Nachteil: Sie belassen das Anlagerisiko beim Versicherten. Dieser könnte also auch eine sehr günstige Risiko-Lebensversicherung abschließen, um im Todesfall seine Hinterbliebenen versorgt zu wissen, und den großen Rest des Geldes direkt in Fonds investieren. Das ist sogar oft wegen der hohen Kosten für Abschluss und Verwaltung einer Police der günstigere und zudem flexiblere Weg, Aktien für die Vorsorge zu nutzen.

Die meisten britischen Lebensversicherer bieten aber eine bessere Leistung: Sie nehmen den Kunden einen großen Teil des Anlagerisikos ab. "Wir haben sehr viel Erfahrung darin, die Ertragsstärke von Aktien mit Sicherheiten für unsere Kunden zu verbinden", erklärt Roland Ward, der Finanzdirektor von Clerical Medical. Die Gesellschaft besteht seit 1824. Ähnlich alt ist Standard Life. Auf eine noch größere Erfahrung kann Equitable Life zurückblicken. Die Erfinder der modernen Lebensversicherung sind seit 268 Jahren in diesem Metier tätig. Alle 3 Gesellschaften bieten in ihren Produkten mit Überschussbeteiligung ein cleveres Risikomanagement an: Sie glätten die jährlichen Ergebnisse so, dass die Kunden bei Fälligkeit ihrer Verträge in der Regel eine Verzinsung ihres Sparanteils entsprechend der langfristigen Durchschnittsrendite der Aktien und Anleihen erhalten. Das größte Risiko bei diesen Policen besteht also darin, dass Aktien sich über Jahrzehnte schlecht entwickeln könnten. Standard Life hat den Renditeunterschied zwischen ihren britischen Verträgen über 30 Jahre und vergleichbaren Verträgen eines durchschnittlichen deutschen Versicherers berechnet und kommt auf einen Vorsprung von 2,1 Prozentpunkte nach Abzug der unterschiedlichen Inflationsraten.

Seit dem Start in Deutschland sind die Ergebnisse sogar noch wesentlich besser, weil sich die Aktienmärkte sehr gut entwickelten. "Vom 1. März 1996 bis 1. März 2000 erzielten wir eine durchschnittliche Rendite von 35,7% im Jahr", freut sich Niederlassungsleiter Bertram Valentin. Das ist besonders beachtlich, weil die Briten damit sogar den Deutschen Aktienindex Dax deutlich übertrafen, der auf 30,1% kam - und das, obwohl nur ungefähr 80% der Kundengelder in Aktien steckten und der Rest in wesentlich ertragsschwächeren Anleihen. Die den Kunden zugewiesenen Werte sind durch das Glättungsverfahren allerdings deutlich niedriger.

Auch die beiden anderen britischen Gesellschaften können gute Zahlen vorlegen. Olaf Neuenfeldt, Deutschland-Chef von Clerical Medical nennt eine Gesamtverzinsung der Sparanteile von 15,3% pro Jahr für die Zeit von Anfang 1995 bis Anfang 1999. Dieses Ergebnis wäre einem Kunden bei einer Vertragskündigung Anfang 1999 zugewiesen worden.

Norbert Ras, Hauptbevollmächtigter von Equitable Life in Deutschland, gibt die Gesamtzuweisung an die Kunden für die Jahre ab dem 1. Juli 1994 mit durchschnittlich 10,5% an. Sie schwankte zwischen 8,5% und 13% und liegt etwas niedriger, weil Equitable Life nur zu ungefähr 2 Drittel des Deckungsstocks (s. Lexikon) in Aktien investiert statt etwa 4 Fünftel wie bei den beiden anderen britischen Gesellschaften.

Die wesentlich höheren Aktienquoten als bei deutschen Unternehmen führen zu höheren Renditen. Einziger Nachteil: Sie schränken die Möglichkeiten ein, den Kunden bei Vertragsabschluss einen Garantiezins zuzusichern.

Bei den Anspar-Verträgen sind die Garantieleistungen der Briten deshalb niedriger als die der deutschen Gesellschaften. Allerdings schrumpft der Abstand durch die Absenkung des deutschen Garantiezinses. Außerdem liegt diese Mindestrendite so niedrig, dass kaum ein Kunde einen Vertrag abschließen würde, wenn er ernsthaft mit einem Absinken der Leistung auf das Garantieniveau rechnen würde.

Bei den Sofortrenten gegen einen einmaligen Beitrag haben die Briten dagegen auch Produkte im Programm mit teilweise wesentlich höheren Garantien als ihre deutsche Konkurrenz. Gerade für die Lebensphase, in der vielen Menschen Sicherheit besonders wichtig ist, zahlt sich so die breitere Produktpalette der Briten aus.

Über die Solidität der britischen Gesellschaft in Deutschland wacht nicht das deutsche Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV), sondern eine britische Behörde. Diese lässt den Unternehmen traditionell mehr Freiheiten, greift aber auch schärfer durch, wenn sie Missstände entdeckt.

Zu den regelmäßigen Checks gehört die Überprüfung der Fähigkeiten des Versicherers zur Erfüllung seiner dauerhaften Verpflichtungen. Eine Kennzahl dafür ist die so genannte Solvabilität. Sie soll möglichst weit vom Minimum (100%) entfernt sein. Die deutschen Gesellschaften kommen im Schnitt auf 188%, die britischen Unternehmen auf einen wesentlich höheren Wert: durchschnittlich 425%. Ein weiteres Element des britischen Verständnisses von Sicherheit: Die Unternehmen auf der Insel haben einen Sicherungsfonds (s. Lexikon) gegründet, um die Kundengelder beim Zusammenbruch eines Lebensversicherers zu schützen. Der Policy Protection Fund springt für 90% der zu dem Zeitpunkt der Pleite garantierten Leistungen ein.

In Deutschland stieß der oberste Versicherungsaufseher Helmut Müller mit seinem Vorschlag nach einer ähnlichen Sicherungseinrichtung auf wenig Gegenliebe in der Branche. Dabei sieht der BAV-Chef durchaus auch hier zu Lande die Gefahr einer Versicherungspleite: "Die Gefahr von Konkursen ist auch in Deutschland größer geworden. In einem stark umkämpften Markt kann es auch Verlierer
geben."

Autor: Ulrich Buchholtz

aus der gleichen zeitschrift:

Das Erfolgsgeheimnis der Briten:
Ihr Glättungsverfahren


Die britischen Versicherungsgesellschaften haben mit dem Glättungsverfahren ein cleveres Risikomanagement entwickelt.

Britische Versicherungen investieren traditionell stark in Aktien, um ihren Kunden hohe Leistungen bieten zu können. Doch auch auf der Insel gibt es schlechte Zeiten, in den die Kurse fallen - und die Börse nimmt keine Rücksicht darauf, ob ein Versicherungskunde gerade seine Auszahlung erhält.

Die britischen Gesellschaften haben deshalb ein Verfahren entwickelt, wie sie ihren Kunden zuverlässig die langfristige Durchschnittsperformance eines aktienlastigen Deckungsstocks sichern können: das so genannte Smoothing (Glättung).



"Wir halten einen Teil der Rendite aus den Jahren mit guter Performance zurück, um damit die Ergebnisse in Jahren mit schlechter Performance zu subventionieren", erklärt Robin Gillespie, Aktuar bei Clerical Medical. So ergibt sich im Vergleich zur Börsenentwicklung eine geglättete Wertentwicklung mit weitaus weniger Schwankungen (s. Grafik ).

Was so einfach klingt, ist eine Kunst, denn auch die britischen Versicherungsmathematiker sind keine Hellseher. Sie können zwar Börsen-Prognosen ihrer Management-Kollegen für die nächsten 2 oder 3 Jahre einholen, doch sie wissen auch nicht mit Sicherheit, wie sich die Aktienmärkte entwickeln werden.

"Kursgewinne von Aktien können auch wieder verloren gehen", nennt Gillespie das größte Problem seines Berufsstandes. Deshalb profitieren die Kunden bei den meisten britischen Versicherern über ein 2-stufiges Verfahren von der Wertentwicklung.

Sie erhalten zunächst am Ende eines jeden Jahres eine garantierte Beteiligung an dem Anlageergebnis. So kann die ihnen nicht mehr verloren gehen und beträgt - je nach Gesellschaft und Vertragstyp - meist zwischen 3,00 und 5,25%.

Zusätzlich zahlt ihnen die Gesellschaft bei Fälligkeit des Vertrags einen Schlussbonus, der die Höhe der sofortigen Beteiligung weit übertreffen kann. Manche Gesellschaften wie Equitable Life teilen ihren Kunden jedes Jahr die voraussichtliche Gesamtverzinsung mit. Andere tun dies nicht, weil der Schlussbonus verloren gehen könnte, wenn es zu einem schweren Crash am Aktienmarkt käme und die Kurse sich über viele Jahre nicht erholen würden.

Löst ein Kunde seinen Vertrag vorzeitig auf, berechnet der Aktuar, ob die Gesellschaft dem Kunden einen Teil des Schlussbonus zahlen kann. Theoretisch könnte sie auch einen Abzug vornehmen, wenn sich die Börse wesentlich schlechter entwickelt hat als geplant. Stets entsprechen jedoch Bonus oder Abschlag nicht den Extrempunkten der Aktienkurse, sondern sind stark abgemildert. Robin Gillespie nennt ein Beispiel: "Im Herbst 1998 büßte der Deutsche Aktienindex Dax in etwa 3 Monaten knapp 40% ein. Wir hätten für diese Zeit nur einen Abschlag von 8% vorgenommen."

In der Praxis erhielten jedoch Kunden, die zu dieser Zeit kündigten, hohe Boni, weil sie von den überdurchschnittlichen Aktiengewinnen in den Monaten und Jahren davor profitierten

und dann noch das interview mit michael franke, vom anerkannten institut franke & bornberg

"Einige deutsche Versicherer werden ihre Überschüsse senken müssen"
Michael Franke ist Mitinhaber des unabhängigen Instituts für Versicherungsanalyse Franke & Bornberg in Hannover.

Die deutschen Lebensversicherer senken den Garantiezins für neue Verträge ab dem 1. Juli von 4,0 auf 3,25%. Hat dies eine praktische Auswirkung für die Kunden?
Franke: Die garantierten Werte sinken zwar, aber dafür erhöht sich die Überschussbeteiligung, sodass die Gesamtleistung gleich bleiben sollte. Praktische Auswirkungen für die Kunden hätte die Senkung nur, falls die Überschussbeteiligung sehr stark sinken oder ganz wegfallen würde.

Halten Sie eine solche Entwicklung für möglich?
Franke: Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Gesellschaften geben, die künftig einen großen Teil ihrer prognostizierten Überschüsse nicht mehr zahlen können.

Weswegen?
Franke: Zum einen wird die Lebenserwartung weiter steigen, sodass die Unternehmen die Renten länger zahlen müssen als kalkuliert. Zum anderen gibt es eine Reihe von Unternehmen, die für ihr Neugeschäft mit einer Überschussbeteiligung werben, die sie am Kapitalmarkt derzeit nicht erzielen. Sie subventionieren ihr Neugeschäft mit Erträgen aus der Vergangenheit. So etwas kann nur eine Zeit lang gut gehen.

Wie sieht eine solche Subventionierung konkret aus?
Franke: Etwa die Hälfte aller Neuabschlüsse sind Verträge gegen Einmalbeitrag. Dieses Geld müssen die Unternehmen sofort anlegen. Doch sie verdienen derzeit selbst mit lang laufenden Staatsanleihen nur um die 5% Zinsen. Einige Gesellschaften prognostizieren aber Leistungen, die auf Erträgen von 7,5% und mehr beruhen. Um diese Lücke zu decken, lösen sie Reserven auf.

Wie lange werden die Reserven noch reichen?
Franke: Das lässt sich nicht generell sagen. Die Höhe der Reserven schwankt stark von Gesellschaft zu Gesellschaft. Außerdem spielt die künftige Zinsentwicklung eine Rolle. Mit der Hannoverschen Leben hat ja das erste Unternehmen schon seine Prognosen deutlich gesenkt. Einige andere dürften in den nächsten Jahren folgen.

Die Versicherer könnten diese Ertragslücken doch auch durch eine hohe Aktienquote decken.
Franke: Wir haben uns die Geschäftsberichte einiger Gesellschaften mit hohen Prognosen angesehen und häufig nur geringe Aktienquoten um die 10%festgestellt. Das dürfte nicht ausreichen.

gruss eschi
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01.07.01 23:29:28
Servus Donaueschinger,

bitte schau mal in dein w:o-Postfach

Gruß

Bilsenkraut
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02.07.01 10:20:39
dank dir eschi

wenn ich wieder daheim bin, werde ich es mir ausdrucken. zusätzlich zu deinen bereits gemailten unterlagen sollte das ausreichend sein.

werde spätestens in 2005 darauf zurück kommen und grosse teile meines geldes (sofern ich dann noch was habe :laugh:) so anlegen.

denke, ein währungsrisiko ist nicht gegeben, im gegenteil, und wenn doch, versauf ich die rendite eben in england, auch kein problem....

schöne tage noch, muss jetzt aber endlich wieder los.


auf bald, beim 2. offiziellen entenessentreffen!


gruss
shaky shakesbier
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02.07.01 10:33:56
shaky,

nichts zu danken!

habe viele positive mails zu dem thread erhalten, vielen dank an alle.

die neupolicen kannst du in dm erhalten in usd oder gbp oder dir sogar eine prozentualen mix aus den 3 währungen bauen, wirklich flexibel, gell ;)

gruss eschi
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02.07.01 11:03:57
super Beirtag!!!
Hab mir die Webseiten der Britischen LV angesehen und muß sagen: überzeugend´!!
Hat mir keine Ruhe gelassen, so das ich heut nacht folgende Rechnung aufgemacht habe:

Eigenkapital 100.000 DM in BLV Laufzeit 15 Jahre = ca. 417.724 DM Auszahlung bei 10 % Rendite, welche hier ziemlich sicher zu sein scheinen.

Wenn ich eine Hypokredit von 100.000 DM zu
Nominalzins p.a. : 5,65 % (anfänglicher effektiver Jahreszins nach PAngV.: 5,80 % ) aufnehme, bezahle ich für diesen mtl. 823,13 DM bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Die anfängliche Tilgung p.a. (gerundet auf 3 Nachkommastellen) beträgt: 4,228 %. Die Restschuld am Ende der Zinsfestschreibung beträgt: 42.937,75 DM.

Jetzt zahl ich meine 100.000 DM (EK)+ 100.000 DM (Kredit)= 200.000 DM einmalig in BLV ein. Ich habe wieder eine durchschnittliche Rendite von 10%/Jahr angenommen und komme auf eine Ablaufleistung von 835449,63 DM. Hiervon ziehe ich die monatlichen Raten für den Kredit (823,13 * 180 Monate) von 148.163,40 und die Restschuld von 42.937,75 ab. Übrig bleiben: 835.499,63 - 148.163,40 - 42.937,75 = 644.348,48 DM nach 15 Jahren. Im Vergleich zur Einlage meines Eigenkapitals alleine ein Vorteil von 226.623,66 DM!!!

Jetzt meine Frage an euch: Habe ich irgendwas übersehen, oder stimmt meine Rechnung? Sicher, das Risiko das die LV geringer Rendite erwirtschaftet ist immer da, die Britischen LV scheinen mir hier aber durch das Glättungsverfahren relativ sicher zu sein. Der Zinssatz des Kredites muß natürlich für 15 Jahre festgeschrieben sein.
Für mein Beispiel habe ich einen Hypokredit bei CosmosDirekt gewählt.
Nochmal anders würde dir Rechnung ausshen, wenn ich ein endfälliges Darlehen wähle, um die monatlichen Raten geringer zu halten. Dieses Rechnungs/Finanzierungsmodell bieten schon seit längerm viele Versicherungsanstalten an. Nur können diese nicht mit den Renditeerwartungern der BLV mithalten. Als zusätzliche Absicherung kann ich auch folgendes Modell wählen: Von den 200.000 DM zahle ic ein Drittel in einen "Sicheren" Rentenfond ein und 2 Drittel in die LV.

Diese Möglichkeit hab ich bei einem Vermögensberater gefunden:

"Die LEX-Konzept-Rente® mit Kapitalerhalt als Zinsdifferenzgeschäft besteht aus drei zeitlich aufeinanderfolgenden Phasen: der Investitions-, der Fremdfinanzierungs- und der Auszahlungsphase.

In der Investitionsphase stocken Sie Ihr Eigenkapital in einer Einmalzahlung mit niedrig verzinstem Fremdkapital auf und investieren diesen Finanzstock zu einem Drittel in ein hochrentables internationales Fondsdepot, zu zwei Dritteln in eine gut verzinste Kapitallebensversicherung.

Die Fremdfinanzierungsphase dauert maximal 15 Jahre – das belegen die Erfahrungswerte der letzten 25 Jahre. Denn durch Wertsteigerung der Fonds plus dem Zinseszinseffekt ist das Fondsdepot auf die Summe gewachsen, die erforderlich ist, um das Fremdkapital zu tilgen. Das bedeutet für Sie: Ihre Investition in das internationale Fondsdepot dient einzig und allein dem Zweck, Ihr aufgenommenes Fremdkapital abzudecken.

Nach spätestens 15 Jahren beginnt die Auszahlungsphase - unabhängig von Ihrem Alter. Das bedeutet, diese Form der Rente ist nicht an ein Renteneintrittsalter wie beispielsweise in der gesetzlichen Rente gebunden. Die LEX-Konzept-rente gibt Ihnen in dieser Phase alle Gestaltungsfreiheiten, von der vollständigen Auszahlung des gesamten Kapitalblocks bis hin zur Erhöhung der Auszahlungsbeträge durch eine Verkürzung der Laufzeit.

Als kompetentes und verantwortungsvolles Unternehmen garantieren wir Ihnen in jeder Phase mögliche Risiken zu analysieren, sie deutlich und transparent zu machen und sie auf ein Minimum zu reduzieren."

Diese Lex Vermögensverwaltung bedient sich übrigens dem kompletten Produktportfolio der Clerical Medical.

das "kostjagarnix" der sogar einen Standard Life Aussendienstler ganz in der Nähe hat und ihn demnächst einen Besuch abstatten wird...
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02.07.01 12:16:33
hallo kostjagarnix,

du hast in deiner rechnung nichts übersehen. diese modelle werden von vielen banken angeboten.

bei lex wäre ich persönlich vorsichtig, die konnten, wie ich erfahren habe, letztes jahr ihr geschäft nicht abwickeln, weil die banken, die ihnen die kredite finanzieren wollten, nicht mehr mitgespielt haben. für mich ein alarmzeichen.

lass dir, wenn du schon auf die bankfinanzierte rente ein auge wirfst, eine berechnung der schnee-gruppe zukommen. da bist du sehr gut aufgehoben.

standard life ist auch o.k., die haben aber anscheinend ein etwas anderes system, wo ich nicht weiss, ob die ausgewiesenen renditen dem vertrag auch gutgeschrieben werden. kannst dich ja vor ort erkundigen.

gruss eschi
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02.07.01 12:31:11
Lieber Eschi,

danke auch von mir für die ausführlichen Infos. Ich werde sie ausdrucken und jetzt mit in den Urlaub nehmen. Auf Ibiza in der Sonne studiert es sich doch viel besser als im eher durchwachsenen Norden Deutschlands!
Vorab aber schon mal eine für mich wichtige Frage. Bei welchem Modell kann ich die Einzahlungen als Vorsorgeaufwendungen geltend machen? Gibt es so was wie ein verzinstes Beitragsdepot, aus dem laufend die Beträge entnommen werden?

Sicherlich noch mehr Fragen kommen, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.
Also danke nochmal und schöne Ferien für alle
Jane
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02.07.01 13:59:02
liebe jane13

die einzahlungen kannst du in deiner steuererklärung genauso als vorsorgeaufwendungen geltend machen, wie bei einer deutschen kapital-lv. hiefür ist der classic-plan gedacht ab mtl. dm 200 oder jährlich dm 2.000.

das verzinste beitragsdepot ist vbei clerical medical der feeder, aus dem järhlich für mindestens 5 jahre ein calssic-plan bedient wird, der dann nach frühestens 12 jahren die auszahlung steuerfrei ermöglicht.

ferien, jetzt schon??? wenn ja, wünsche ich dir einen angenehmen, erholsamen urlaub!

gruss eschi
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02.07.01 14:53:29
liebe jane13,

hier ein bericht aus der euro am sonntag zum beitragsdepot: (vom 24.10.99)

Produkt der Woche

Britische Versicherung mit Beitragsdepot

Der britische Lebensversicherer Clerical Medical hat mit dem „Wealthmaster Feeder-Plan“ eine transparente Lebensversicherung mit Beitragsdepot auf den Markt gebracht: Der Anleger zahlt einen Betrag in ein Depot (Feeder), aus dem fünf Jahre lang Beiträge für eine Lebensversicherung bezahlt werden. Dieses Depot wird verzinst. Das bieten zwar auch deutsche Lebensversicherer an, neu für den deutschen Markt ist aber: Die Gebühren fallen lediglich in den ersten beiden Jahren an und werden ausgewiesen. Risikokosten werden nicht berechnet, im Fall des Todes werden die eingezahlte Summe oder der Wert der Police ausgezahlt, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Da keine Risikokosten anfallen, sind die Konditionen für jedes Eintrittsalter gleich. Obwohl dieses Produkt praktisch einer reinen Kapitalanlage entspricht, ist es als Versicherung anerkannt. Das bedeutet: Am Ende der Laufzeit gibt es die Leistung (noch) steuerfrei. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der deutschen und der britischen Variante liegt in der Verzinsung des eingesetzten Kapitals: Clerical Medical gewährt auf das Depot einen marktüblichen Zins, derzeit vier Prozent. Deutsche Versicherer bieten fünf bis sieben Prozent. Nach den fünf Jahren wird das Kapital in einem so genannten „Pool mit garantiertem Wertzuwachs“ (ohne Verlustrisiko) angelegt. Der Aktienanteil darin kann bis zu 80 Prozent betragen. Für deutsche Versicherer gilt hierbei eine 30-Prozent-Grenze. Trotz der geringeren Anfangsverzinsung kann sich Clerical Medical mit deutschen Top- Anbietern messen. Schaffen die Briten eine Rendite von mehr als 8,5 Prozent, sind sie sogar besser - Vergangenheitswert: 13,5 Prozent

gruss eschi
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04.07.01 10:57:40
@ Eschi,
danke für Deine schnelle Antwort. Wenn CMI auch bei nur 12 jähriger Laufzeit eine derartig gute Rendite erwirtschaften kann und man gleichzeitig noch die Steuerersparnis berücksichtigt, ergibt das schon eine erstklassige Verzinsung!
Denkst Du, daß die ca. 12 % - 13 % wirklich auch für die kurzen Laufzeiten angesetzt werden können, oder betrifft das nur die 25-jährigen Laufzeiten? Aber selbst wenn es weniger ist, ist die Rendite immer noch sehr gut. Auf jeden Fall werde ich in diesem Jahr eine solche Versicherung abschließen, um unser Gebrauchtportfolio zu ergänzen. Übrigens unsere erste LV überhaupt. Den deutschen konnte ich noch nie was abgewinnen. Allein das Bunkern der stillen Reserven, die weder den Versicherten noch den Aktionären zu Gute kommt, finde ich eine Frechheit.
Weißt Du, wer CMI vermittelt und berät?

Heute gibt es Ferien und Zeugnisse (die Ansprüche der Eltern sinken, versetzt reicht aus, wenn man 16 ist und alles mögliche im Kopf hat) in NRW. Da ich mit der Urlaubsplanung mal wieder auf den letzten Drücker war, haben wir nur noch frühe Flüge bekommen, denn die meisten Bundesländer haben noch keine Ferien.

Gruß Jane
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04.07.01 11:55:57
liebe jane13,

ich habe eine adresse für dich, sende sie dir ins postfach. falls wir uns nicht mehr "lesen" oder hören, wünsch ich euch nochmals einen schönen urlaub.

grüsse schi
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04.07.01 12:31:08
hi eschi
würde mich auch interressieren, da auf der deutschen Homepage nur Finanzdienstleister aufgeführt sind....
Habe mir die Schneegruppe mal angeschaut...haben dieselben Gedanken wie ich. Ich check mal Möglichkeiten ab, eine solche Finanzierung selbst auf die Beine zu stellen.
Benötigt wird eigentlich die BLV und einen günstigen Kredit...

das "kostjagarnix"
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04.07.01 16:46:45
Hi Leute (Eschi),

verfolge diesen Thread mit grossem Interesse. Habe mir schon Unterlagen von Standard Life u. CMI geordert.

Kannst Du mir die Adresse auch ins Postfach legen.

Danke

Gruss

Mexx
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05.07.01 08:30:42
Hallo Eschi,
auch ich bin auf der Suche nach einer sicheren Anlage die eine Rendite um die 10% bringt.
Nachdem ich mit Aktien ziemlich auf die Schn... gefallen bin, heißt es jetzt: Zuerst Sicherheit!
Könntest Du mir auch die Kontaktadresse ins Fach legen?
Vorab schon mal vielen Dank und einen sonnigen Sommertag und wohl durchwachsenen Börsentag.

Gruß
Knuddel
Avatar
05.07.01 10:58:38
knuddel 1 und mexx,

habe euch geantwortet.

gruss eschi
Avatar
05.07.01 12:15:35
Eschi, Du hast Post !

Mexx
Avatar
06.07.01 08:52:12
Hallo Eschi,

EMail Adresse in Deinem Postfach !

Mexx
Avatar
11.07.01 14:13:29
neben einigen presseberichten, die ich in kürze noch posten werde, hier noch einige fakten zu CM:

* Über 100 Mrd DM unter Verwaltung
* Ca. 1 Mio. Verträge im Bestand
* Teil der Halifax Gruppe (neuntgrößter Finanzdienstleister Europas mit über 540 Mrd DM unter Verwaltung)
* Im April 1824 von fünf Ärzten in einem Pub gegründet cm ist somit älter als jede deutsche Lebensversicherungsgesellschaft
* Anfangs hauptsächlich Versicherungschutz für Ärzte und den Klerus - den führenden Berufsgruppen der damaligen Zeit
Aufgrund von Seuchen war es schwierig für diese Berufsgruppen Versicherungsschutz zu erhalten
* Damaliger Name war “Medical, Clerical and General Life Assurance Office”
* Clerical Medical war eine von vielen neuen Gesellschaften
Alleine 47 neue Versicherer wurden zwischen 1833 und 1840 in Großbritannien gegründet
* Nur Versicherer mit einem Mehrwert oder einer Zielgruppe hatten eine Chance
Clerical Medical hatte beides !
* Erster Vertrag vom 29.9.1824 (Gründer Dr. Pinckard)
Satzung wurde 1827 fertiggestellt
* Umbenennung in “Clerical, Medical and General Life Assurance Society”
* Seit 1880 Vermarktung des Gedankens, Versicherung für die Rentenvorsorge zu nutzen
* Clerical Medical versicherte viele bekannte Persönlichkeiten, darunter Königin Viktoria, Ein Beweis für den guten Ruf, den Clerical Medical schon damals genoß !

Die Geschichte von Clerical Medical
*Produkte
1857: Verträge mit viertel-/halbjährl. Zahlungsweise
1899: Kinderversicherungen
1908: “Pension Policy”, das erste Rentenprodukt
1911: Ausbildungsversicherung
1913: Das erste Tarifwerk für Frauen
1927: Monatliche Zahlungsweise
1962: Erwerbsunfähigkeitsversicherung
1984: Fondsgebundene Produkte
1989: Das erste Produkt aus Luxemburg

* CMBeitrag und Reserven
1831: Jahresbeitrag 20.468 Pfund
1936: Jahresbeitrag 1 Mio Pfund Vermögen 11,5 Mio Pfund
1983: Jahresbeitrag 175 Mio Pfund
1997: Jahresbeitrag 1,6 Mrd Pfund Vermögen 18 Mrd Pfund
2000: Jahresbeitrag 3 Mrd Pfund
Vermögen 27 Mrd Pfund

*Bonuszahlungen
Eine Kombination aus Vorsicht und kluger Investmentpolitik
Rekord von über 175 Jahren Bonuszahlungen
Selbst während der Weltkriege, der Ölkrise (1973) und der Börsencrashs (1929 und 1987)
Erste Bonuszahlung erfolgte 1831 für die Jahre von 1824 bis 1831 und betrug 7.500 Pfund bei 81.642 Pfund Gesamtvermögen

hier noch einige daten zu halifax. cm ist eine 100%-tochter von halifax

Halifax wurde 1853 gegründet
Schon 1913 war Halifax größte Bausparkasse in GB
Bis 1996 war Halifax größte Bausparkasse der Welt !
Größter Darlehensgeber der Welt mit 19% Marktanteil in GB
15 Millionen Sparverträge (Marktanteil von 14% der Sparer in GB (250 Mrd DM))

Halifax hat...
über 800 Niederlassungen
850 Agenturen
36.000 Mitarbeiter
über 20 Millionen Kunden
15 Millionen Sparkonten
über 2,5 Millionen Hypotheken
2,2 Mio Girokonten
1,5 Mio Kreditkarten

Bilanzsumme 1999 £ 162 Mrd (ca. 486 Mrd DM)
Bilanzsumme 2000 £ 162 Mrd (ca. 486 Mrd DM)
Gewinn vor Steuern 1999 £ 1,6 Mrd (ca. 4,8 Mrd DM)
Gewinn vor Steuern 2000 £ 1,6 Mrd (ca. 4,8 Mrd DM)
Aa1 Rating von Moody`s Investor Service
AA (ausgezeichnet) Rating von Standard & Poor`s


Clerical Medical heute in DeutschlandFinanzdienstleistungen für die Welt von heute und morgen
Neugeschäft im Jahre 2000
Einmalbeitrag 560 Mio DM
Regelmäßiger Beitrag 40 Mio DM
Marktanteil Neugeschäft 1,62 %
Rang 22 im Neugeschäft gesamt
Marktanteil Einmalbeitrag 3,6%
Rang 7 im Neugeschäft Einmalbeitrag

gruss eschi
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11.07.01 15:47:47
du wirst dich trotzdem noch ein paar jahre gedulden müssen, eschi....

ich komm schon darauf zurück, garantiert. aber wohl kaum vor 2006....dann aber umso heftiger ;)


wo ist eigentlich franky abgeblieben? was macht unsere sommerente? fragen über fragen.....


gruss
shakes
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11.07.01 16:03:27
shaky,

cm gibt es schon seit 177 jahren, ich gehe davon aus, dass es sie auch 2006 noch gibt :laugh: , dann nehmen die dich mit sicherheit auch noch.

wo franky ist - ich vermute tags beim arbeiten, nachts beim angeln, da hat er keine zeit zum posten :laugh: ;)

hallo franky, wo bist du, wann kommst du wieder, ente wartet

gruss eschi
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17.07.01 02:32:40
Vier Fragen:

1. Ist über den Wealthmaster-Plan eine Absicherung des Risikos der Langlebigkeit möglich - oder muss ich mich auf eine feste Rentenbezugsdauer festlegen ( beispielsweise bis zum 100.sten Lebensjahr mit dem Risiko, dass ich 120 Jahre alt werde und die letzten 20 Jahre eben keine Rente bekomme)?

2. Gibt es Möglichkeiten, die Abschlußprovisionen zu reduzieren (z. B. Abschluß über Consors und ähnliche)?

3. Ist es für den Kunden ein Unterschied, ob er seinen Vertrag in England, Deutschland oder Luxemburg abschließt?

4. Ist ein Erwerb einer Gebrauchtversicherung günstiger als ein Neuabschluß (Kosten, Steuern)?
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17.07.01 07:17:50
hallo @all

bin gerade am abschließen einer lv mit ez 200.000 auf 19j fest

hab mich eigentlich schon für d.herold entschieden
garantierente mit überschüssen
garantie 1780.-pm/mÜ 5700.-pM

aber das liest sich ja auch sehr gut, hat jemand einen tip ??
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17.07.01 09:48:33
@ die stimme und @ 36510

da kommt ja leben in die bude, habe gedacht, der thread schleicht sich lamgsam nach hinten.

werde euch bald antworten.

@akifpower

das mit der inflation :confused:, seit 1989 gibts die policen in dm, ergebnisse sind auch nicht sonderlich schlecht (er)

gruss eschi
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17.07.01 10:39:29
hallo zusammen,

wie eigentlich jeder vermuten kann, habe ich sehr viel mit britischen lebensversicherungen und britischen altpolicen zu tun, das möchte und muss ich hier jetzt hier mal deutlich sagen, woher sollte ich auch sonst die reichlichen informationen haben.

gerne beantworte ich die ganzen mails, die ich seither bekommen habe, aber es fällt mir schwer, wie z.b. an dich, "Die Stimme" einen tip zu geben, ohne dir vorher zu sagen, dass ich ja eigentlich voreingenommen bin.

entscheiden musst du selbst, ich kann nur sagen, was ich persönlich tun würde.

meine frage: die dm 200.000 und 19 jahre fest sollen mit überschüssen pro monat dm 5.700 ergeben. ist das kapital dann vollkommen aufgebraucht? wie lange ist die rentengarantiezeit? kannst du dir vortsllen, dass der herold pro jahr aus deinen dm 200.000 immerhin dm 68.400 ausschüttet, und das 19 jahre lang?? kennst du die vergangenheitsergebnisse vom herold?


nun zu deinen fragen 36510:

der wealthmaster plan geht bis zum 96. lebensjahr, du kannst aber z.b. eine jüngere person als versicherte person einsetzten(bei cm bis zu 6 personen), so dass du deine auszahlungen bis zum 120. lebensjahr oder länger erhalten kannst, vorausgesetzt, die anderen 5 personen sterben nicht vor dir.

du musst dich also nicht auf eine feste rentenbezugsdauer festlegen. entscheidend ist in erster linie die höhe, die du aus deiner einzahlung entnimmst. wenn du 8,5% p.a. entnimmst, oder vielleicht noch ein wenig mehr, hattest du bisher (seit 1955 lt. tabelle) immer den kapitalerhalt bzw. noch sehr grosszügigen kapitalwachstum, trotz der entnahmen.

du kannst unregelmässige entnahmen tätigen, wenn du sie 5 jahre vorher ankündigst, dann sind sie ohne die sogenannten martpreisanpassungen. marktpreisanpassungen (mpa) werden in schlechten börsenphasen bei unangekündigten entnahmen oder kündigungen vorgenommen, können aber jederzeit bei clerical medical angefagt werden, auch die höhe.

so kann man, wenn man unvorhergesehen geld benötigt bei cm anrufen, ob gerade eine auszahlung ohne mpa erfolgen kann, wenn nicht, einfach im nächsten und übernächsten monat wieder anfragen. ist zwar nichts, wenn mann dirngend sofort einen größeren betrag benötigt, aber vielleicht kann man sich das geld ja kurzfristig anerweitig leihen.

zu 2. :laugh: :laugh: die abschlussprovisionen, ein schönes thema. verglichen mit fondspolicen oder kapitallv´s ist der sparplan von cm, was die kosten anbelangt, kein deut besser. ist auch aus der musterberechnung ersichtlich. aber was zählt, ist doch das ergebsnis und vor allem, dass ich weiss, das am ende der vereinbarten laufzeit der wert der anteile der höchste bis zu diesem zeitpunkt ist!!!
aber zurück zu den provisionen: warum soll ein vertreter von irgendwelchen absoluten top-produkten dir an der provisione eigentlich noch etwas nachlassen, sei doch einfach froh, dass er dir ein top-produkt vorgestellt hat. denke mal an die millionen von personen, die fonds haben. es sind doch über 50 % davon, die schlechte, unterdurchscnittliche fonds haben, die das geld des investores nur zweitklassig (wenn überhaupt) mehren. das gleiche gilt für fondspolicen etc.

provisionen würde ich eigentlich nur bezahlen, wenn mir jemand eine andere person vermittelt. über ein werbegeschenk lasse ich aber immer mit mir reden ;)

zu 3.
wo er abschließt, spielt, soweit ich weiss, keine rolle. die frage ist, nach welchem recht (englischen, deutschem oder luxemburgischen) und mit welchem gerichtsstand du abschliesst. es gibt dann auch spezielle produkte für die länder, z.b. wegen unterschiedlicher stuerlichen gesetzgebungen.

zu 4.

zu den gebrauchtpolicen: da gibt es ankaufkosten von 3,5% bis zu 13% (!), das mittel liegt bei 5,25 bis 6,25%. bei den gebrauchten hast du den vorteil, dass du kürzere laufzeiten kaufen kannst, teilweise ab 1,5 jahren und dass du substanzwert (durch garantierte versicherungswerte und boni) kaufst, also die guten aktienjahre der vergangenheit. allerdings sind die langfristigen altpolicen auch die besseren, denn je länger die noch läuft, desto höher sind wieder die renditen (ist ja logisch, denn eine police mit kurzer restlaufzeit steht ja kurz vor dem immensen schlussbonus und wird vom ursprünglich versicherten auch nicht billig verkauft).

steuerlich ist das noch so eine sache. in der schweiz sind die altpolicen steuerfrei (weiss ich, weil ein kollege von mir inder schweiz marktfüher mit altpolicen ist) in deutschland ist das laut kapital-markt intern (kmi)noch so eine art zwitter. einerseits übernehme ich eine prämienpflichteige police mit einer gesamtlaufzeit von mindestens 12 jahren, andererseits kaufe ich sie mit einem einmalbeitrag an. habe sowieso vor, mal eine verbindliche, schriftliche anfrage bei einer ofd zu starten, vielleicht bringt das etwas mehr klarheit. aber laut kmi ist vom ertrag, den die altpolice abwirft, ca. 15% dem zu versteuernden einkommen zuzurechnen, worauf dann der persönliche steuersatz anwendung findet.

bei einem neuabschluss über eine einmalzahlung kannst du immer noch das depotmodell wählen (bei cm der feeder-plan), wo dann aus dem depot 5 gleiche prämien in eine (britische) lv fließt, die dann mindestens weitere 7 jahre stehen bleibt, um bei der auszhalung steuerfrei zu sein.

grüsse
eschi
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17.07.01 10:59:41
Hallo Eschi,

bitte, wie verzinst CM das Depot?

Gruß P
Avatar
17.07.01 11:03:24
hallo pecnolet,

mit dem marktzins, derzeit 3,75%. d.h. es wird nicht zinsmäßig gesponsort.

grüsse
eschi
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17.07.01 11:25:51
Hallo Eschi,

es wird schon gesponsort, nur umgekehrt. Sie arbeiten mit dem Geld des Depots.
Wie sieht die Rendite nach 12 Jahren aus?

P
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17.07.01 13:12:44
hallo pecnolet,

100.000 legst du an, 5 mal 21.499 gehen aus dem depot in den wealthmaster classic plan.

nach 12 jahren insgesamt:

bei 4,5% wertentwicklung: 151.771
bei 6.0% wertentwicklung: 174.952
bei 8,5% wertentwicklung: 220.901
bei 9,5% wertentwicklung: 242.195

wobei die software mit max. 9,5% p.a. hochrechnet.

nach 25 jahren insgesamt:

bei 4,5% wertentwicklung: 293.885
bei 6.0% wertentwicklung: 408.450
bei 8,5% wertentwicklung: 699.755
bei 9,5% wertentwicklung: 864.935


sollten die ergebnisse der vergangenheit - die keine garantie für die zukunft sind - annähernd erreicht werden, wirds halt mehr ;)

gruss eschi
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17.07.01 15:18:32
Hallo Eschi,

heute hab ich auch mal ne Frage an Dich.
Wie ist das mit der Erbschaftssteuer bei Policen auf Letztversterbebasis?
Versicherte Personen sind ein Ehepaar mtl. Auszahlung aus WM Noble.
Muß der Überlebende auf die weiteren Auszahlungen bzw den vorhandenen Kapitalwert
Erbschaftssteuer zahlen.

Danke Papa
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17.07.01 15:25:02
Hallo Eschi,

diese Anlageform läßt die effektiven Wertentwicklungen drastisch zusammenschmelzen

von 4,5 % p.a. auf 3,5 % p.a.
von 6,0 % p.a. auf 4,8 % p.a.
von 8,5 % p.a. auf 6,8 % p.a.
von 9,5 % p.a. auf 7,6 % p.a.

P
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17.07.01 15:31:15
@papabearchen

muss ich nachfragen, könntest du aber selbst bei deinem steuerberater tun.

@pecnolet

das ist der preis der steuerfreiheit ;)

vielleicht kennst du eine bessere alternative?

gruss eschi
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17.07.01 21:01:01
@eschinger
da war was falsch verstanden
200.000 einmalanlage
auf 19j ahre fest
ab dem 01.08.2020 garantierente lebenslang, fünf jahre bei tod, keine kapitalverzehr, da keine kapitalrückzahlung

habe etwa 20 verschieden angebote dutschland, alle schlechter, deut.herold die letzten 20jahre immer die überschußrente bezahlt, eher übertroffen, ca.0,1-1,6% mehr

ähm, ja das wars, ich interessiere mich nicht für fonds oder ähnl. auch keine anleihen, hab ich alles schon, auch ein zockerdepot mit pfui sagt man nicht, aber zur zeit/heute 32000 verlust
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18.07.01 14:18:05
hallo die stimme,

wenn du 200.000 auf 19 jahre anlegst,
hast du bei einer wertentwicklung p.a. von

4,5%__ 430.441
6,0%__ 565.653
8,5%__ 884.080
9,5%__1.053.868

und aus diesen werten bei 9% entnahme p.a.

430.441____3.228
565.653____4.242
884.080____6.631
1.053.868__7.904

jetzt musst du selbst über die möglichen wertsteigerungen grübeln, du kennst ja die tabellen aus dem thread.

gruss eschi
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18.07.01 21:39:41
Hallo, zusammen,
drüber steht britische LVs und drin ist viel CM-Publicity?
Bei mir gehen überwiegend Standard Life Policen über den Tisch (bin Makler) und dafür gibt es gute Gründe.

Was inhaltliches:
Traditionelle Renditen von 12,x% als Basis für Produktvergleiche, vielleicht sogar in einem Atemzug mit einem Fonds wie dem DWS Verm.I liegen ziemlich schief.

Diese Referenzen gelten natürlich für britische Portfolios, deutsche gab es ja noch nicht.

Heute sollten wir die deutschen (Euro)-Portfolios betrachten, weil ich durchaus nicht den Ertrag auf der Insel in Fisch und Chips verfuttern will.

Und auf den Euro bzw. die DM gemanagte Portfolios hätten bei vergleichbaren Bedingungen nicht diese Rendite geschafft! Das läßt sich aus der Portfoliomathematik ableiten und hängt i.w. mit den höheren Nominalzinsen in GB zusammen.

Seriös kann man wohl für deutsche Policen eine Langfristrendite um 10/10,5% unterstellen, wenn alles so läuft wie in den letzten 3 Jahrzehnten.

Immerhin ist das noch um Welten besser als die deutschen LV-"Klassiker".

Grüße
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18.07.01 23:30:45
Hallo Fritmüller, ich stehe kurz davor in CM zu investieren,
einmal 12 und einmal für 24 Jahre. Wenn ich bei CM in DM einzahle, stecken die mein Geld dann in Deutschland rein? Sind die 12% dann nicht mehr realistisch?
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19.07.01 00:16:23
Hallo, akifpower,

nein, ich habe noch keinen Portfoliomanager gesehen, der den Mut hat bei einem Wertpapierdepot mit 80% Aktien und 20% Anleihen nach Kosten eine Rendite von 12% zu prognostizieren und dann noch Wertentwicklungsgarantien zu geben. Das geht ja nicht mal, wenn man nur die Indizes zugrundelegt, die bekanntlich keine Kosten und ggf. keinen Versicherungsschutz beinhalten.

Da es aber um Prognosen geht, bleibt eine Theoretische Wahrscheinlichkeit, daß diese Rendite erzielt werden kann. Genauso, wie sie niedriger sein kann.

Nach den historischen Kennzahlen, ist die Wahrscheinlichkeit für eine 12%-Rendite klar unter 50%.

Tschüs für heute, bin erst nächste Woche wieder da.
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19.07.01 16:34:18
@fritzmuller

genau dehalb rechnet cm in der software zwischen 4 und max. 9,5% in die zukunft, weil cm und alle anderen briten sehr vorsichtig in die zukunft prognosen stellen.

gruss eschi
Avatar
21.07.01 17:45:32
hallo,

mit großem interesse habe ich den thread gelesen und vieles hat meine aufmerksamkeit geweckt. ich glaube auch nicht,
dass man von renditen höher als 10% ausgehen sollte, aber das ist doch auch was! was mir einleuchtet und gut gefällt:
die minderung der vola durch das glättungsverfahren ergibt
eine relativ konstante wertentwicklung!
ich habe mich seither vorwiegend mit fonds und sparplänen
in fonds beschäftigt und muß aber ehrlich zugeben, dass
ich hier durchaus eine interessante alternative sehe, sowohl
in form einer einmalanlage, 5/12-modell als auch sparplan.
ich würde mich sehr gerne einmal persönlich beraten lassen,
wo kann ich mich hinwenden, wenn ich in baden-württemberg
lebe (bayern ist auch nicht weit)? leider check ich das mit
dem briefkasten bei W:O nicht, wenn jemand eine adresse weiß: bitte mail an wksaul@aol.com oder hier reinstellen,
an wen man sich wenden kann. ach ja, nochwas: gibt es irgendwo in einer deutschen fachzeitschrift einen vergleich
zu den verschiedenen gesellschaften (wahrscheinlich ja nicht!), ich meine so nach manier von stiftung finanztest
oder ähnliches. ich wüßte gerne noch mehr über die einzelnen
gesellschaften, vor allem erscheint mir auch das argument von fritzmüller sehr plausibel, dass die rendite eben
auf jeden fall auf basis britischer pfund zu sehen ist und
eben auch zumindest teilweise durch die wesentlich höheren
zinsen auf der insel und eben auch durch währungsgewinne
in euro-verhältnis entstanden sind. ich gratuliere aber auch
dem eschi, der das system m.e. hervorragend erklärt hat,
wenn auch anhand einer gesellschaft, aber das macht zum
verständnis gar nichts aus! man kann sich ja in aller
ruhe eine gesellschaft raussuchen. also: ich würde gerne mit
jemandem persönlich in kontakt treten. bitte mail an:
wksaul@aol.com oder hier reinstellen. danke und euch allen
ein schönes wochenende.
tina
Avatar
22.07.01 12:06:58
hallo tina,

hab dir eben erst geantwortet, ins postfach.

baden-württemberg ist okay, keine frage, musst mir nur sagen, wann du mal ein wenig zeit hast. vielleicht lässt es sich mit einem inoffiziellen entenessen verbinden.

gruss eschi
Avatar
23.07.01 15:23:22
@Donaueschinger

Noch drei Fragen:
1. Wie sähe es denn steuerlich beim Kauf einer "Gebrauchtversicherung" aus, deren Gesamtlaufzeit zwar über 12 Jahren liegt, deren Restlaufzeit aber darunter liegt und bei der für die Dauer der Restlaufzeit (sagen wir mehr als 5 Jahre) regelmäßig Beiträge zu zahlen sind (deren Gesamthöhe aber niedriger ist als der "Einmalbeitrag" (=Kaupreis)? Vielleicht könntest Du das bei Deiner Anfrage an die OFD gleich mit abklären.

2. Wie sehen denn die prognostizierten Renditen und die zumindest für ein Jahr garantierte bei Anlage in EURO aus?

3. Gibt es Möglichkeitem, sich (z.B. durch Devisentermingeschäfte) auch über einen Zeitraum von mehreren Jahren gegen das Währungsrisiko bei Abschluß in Brit. Pfund abzusichern?

MfG
36510
Avatar
23.07.01 21:48:11
Hallo,

ich glaube, es nicht noch nicht alles klar geworden:

Was ich meine ist:
Die historischen Renditen aus den 70er 80er usw. Jahren betreffen britische Policen für Engländer, auf das Pfund optimiert, in Pfund gerechnet.
Sie wären, hätte es DM-Policen schon gegeben, hier in dieser Höher nicht erreichbar gewesen, siehe Portfoliomathematik.
Leider schleicht sich diese zweifellos gute Referenzrendite aber leicht als eine heute annehmbare Werbeaussage bei uns ein, wie ich auch hier zu bemerken glaube.

Heute werden in Deutschland aber (normalerweise) Neuabschlüsse in DM-Policen gemacht. Diese sind NICHT in britischen Pfund, oft auch gar nicht einmal in britischen Aktiengesellschaften investiert, sondern werden vom Vermögensverwalter und vom Aktuar auf DM-Investoren optimiert. Es erübrigt sich also jeglicher Absicherungsbedarf mit Währungsderivaten!!!
Für deutsche Kunden gibt es heute DM-orientierte Policen und die von mir geschätzten Renditen könnten langfristig für solche Portfolios wahrscheinlich sein.

Natürlich rechnen die offiziellen Angebotsprogramme mit noch niedrigeren Renditen, wie es Donaueschinger sagt, um rechtlichen Problemen vorzubeugen und keine überzogenen Renditeerwartungen zu festigen.

Alles klar?
Avatar
24.07.01 16:41:27
hallo britische lebensversicherungs-freaks,

@eschi
ich finde es klasse, das du dein know-how hier so detailiert und verständlich weitergibst ;)

für mich persönlich wäre (ähnlich wie bei duessel) die b-lv eine mögliche alternative, wenn die fu erreicht ist.

wie wäre dann (nach derzeitigem kenntnisstand) die folgende anlageüberlegung zu bewerten (dient nur als beispiel):

Abschluss einer b-lv mit auszahlungsplan ab dem 1. jahr (siehe dein 1 posting).
Einmalige Anlage: 1 Mio DM
Monatlicher auszahlungssumme gemäß vereinbartem auszahlungsplan ab einen monat nach einzahlung der 1 mio.


geht das ?
macht das sinn ?
wie hoch sind aus der vergangenheit die renditen, bezogen auf einmalzahlung mit sofortigem monatlichen auszahlungsplan ?
(habe aus dem 28 seitigen interessanten ausführungen keine derartige darstellung gesehen.;))

liebe grüsse in den (hoffentlich) sonnigen süden.

rolf
Avatar
26.07.01 12:32:15
hallo zusammen,

habe ein parr minuten zeit, die aufgelaufenen fragen zu beantworten:

@36510

1. laut kapital markt intern ist die steuerliche situation wie folgt:

von den erträgen, den die altpolice erwirtschaftet, muss man 15% nehmen und diese dann dem zu versteuerndem einkommen hinzurechnen, d.h. diese 15% werden mit dem persönlichen einkommenssteuersatz versteuert, selbst bei 48% steuersatz keine schlechte anlage. du bist allerdings in britischen pfund investiert.

2. meinst du die für clerical medical:

für die einmalanlage in dm/euro für 2001 - 4%
für den ratenplan in dm/euro für 2001 - 5%

im februar werden die garantien in den jeweiligen währungen für das laufende jahr jeweils bekanntgegeben.

3. das gibt es mit sicherheit, würde ich aber bei der hausbank abklären. denen musst du sagen, um welchen betrag es geht und für wie lange du absichern möchtest. ob es sich allerdings rentiert, weiss ich nicht.

die wenigsten, die ich kenne sichern ab, weil die britische altpolice lediglich eine beimischung eines ausgewogenen portfolios sein soll und ein bisschen pfund dann gar nicht so schlecht ist, bei dem starken euro ;)

@learner6:

klar geht das, auszahlungsplan ist gleich nach der einzahlung möglich. bis zu 7,5% p.a. kannst du entnahemn tätigen, ohne dass eine marktpreisanpassung erfolgt, maximal 10% p.a. von der ursprünglich getätigten anlage sind die ersten 10 Jahre möglich. marktpreisanpaasung bedeutet, in schlechten börsenzeiten werden dann mehr anteile pro auszahlung verkauft. es ist auch sinnvoll bei unangekündigten auszahlungen bei cm anzufragen, ob gerade eine marktpresianpassung erfolgt, ist jeden monat zu erfahren und wenn man das geld nicht so dringend benötigt oder den betrag kurzfrisitg überbrücken kann, ist es allemal sinnvoll das geld evtl. erst zwei oder vier monate später anzufordern. in baissephasen wie derzeit, gibt es vermutlich fast jeden moant eine marktpreisanpassung, aber es gibt ja auch andere börsenphasen.

grundsätzlich kannst du ohne marktpreisanpassung wie folgt entnehmen:

1.-9. jahr 7,5%
10.19. jahr 10%
ab dem 20. jahr unbegrenzt.

entschuldigt bitte nochmals die verspätete beantwortung eurer fragen.

grüsse eschi
Avatar
26.07.01 12:53:10
hallo eschi,

vielen dank für die ausführliche info ;)

es ist gut zu wissen (ohne die ganzen details zu kennen. wir haben ja noch reichlich zeit...), das die b-lv eine alternative ist, um später mittels auszahlungsplan seine FU zu finanzieren.

klasse finde ich übrigens das instrument der "markpreisanpassung"...

liebe grüsse

rolf
Avatar
30.07.01 12:01:32
aus focus, ausgabe 31 vom 30.7.01

"die britische versicherung equitable life köderte mit überdurchschnittlichen renditen kunden für private rentenpolicen. jetzt reduziert das traditionsunternehmen die auszahlung an zahlreiche versicherte um satte 16% - die rendite der anlage blieb hinter den versprechungen zurück. das debakel hätten die anleger kaum absehen können - so manfred poweleit, chef des branchendienstés map-report. er prangert besonders bei britischen assekuranzen eine schlechte infromationspolitik an. oft seien nicht einmal geschäftsberichte verfügbar. er hält daher böse überraschungen auch bei anderen anbietern wie scottish equitable oder clerical medical für möglich"

Zitat Ende Ruprik: Geld Irrtum vorbehalten

schade, es gibt eben doch keine geldmaschinen und die
derzeitige börsenlage am aktienmarkt bekommen halt mehr
oder weniger schnell alle zu spüren.
für mich hat sich das thema erledigt, lieber einen fonds,
da weiß ich wenigstens was drin ist. schade, schade!
tina
Avatar
30.07.01 22:52:38
@tina,

nein Geldmaschinen gibt es wirklich nicht, realistische Renditeerwartungen sind schwer, aber notwendig und werden leider manchmal nicht qualifiziert gemacht.
Es ist sinnlos, aufgrund eines individuellen Debakels eine gesamte Kategorie zu verurteilen, die wie hier im Thread zu sehen, wirklich interessant ist.
Zu einer guten Recherche gehört auch, die Gründe für ein Debakel zu untersuchen UND zu veröffentlichen. Das ist aber wieder kompliziert und für eine Schlagzeilenzeitung wie Focus nicht verkaufsfähig.
Equitable ist über Garantiezusagen für ganz bestimmte Policen gestolpert, die zur Finanzierung von Krediten in GB benutzt werden.
(Solche Policen gibt es schon lange nicht mehr, wurden von Equitable im Vergleich zu anderen exzessiv verkauft und für deutsche Produkte gibt es diese überhaupt nicht.)

Das hilft den Anlegern am Ende natürlich nicht, den Verlust zu decken,aber es wirft einen Blick auf die Frage der Geschäftsgebaren und auf die auch hier schon diskutierte Frage der Bonität.
Und da gibt es Gesellschaften, die von unabhängigen internationalen Agenturen ein Triple A, das begehrte AAA, erhalten, weil Ihre Bilanzen sauber sind. Weil sie auch keine fraglichen Versprechen enthalten, die nicht durch den Kapitalstock gedeckt sind.

Was ist mit Fonds? Man muß sich auch den Emittenten ansehen, die Anlagepolitik hinterfragen.
Wie viele Menschen sind mit NeuerMarktFondsxyz reingefallen? Sollen die jetzt sagen: "Nie wieder Fonds, Aktien und diese Sachen?"

Ich finde, die hier vorgestellten Vorteile der brit. LV treffen durchaus zu und es ist keine Alternativfrage, sondern eine Ergänzung zum Fondsinvestment. Immerhin haben die Policen ja auch definitive Vorteile ggü. einem Fonds. (Nachteile sowieso auch).

Grüße
Avatar
31.07.01 11:19:31
lieber "fritzmüller",

danke für deinen sachlichen kommentar und du hast sicher
recht: deshalb die ganze branche runterzumachen, wäre sicher
nicht gerecht. aber immerhin wird durch diesen vorfall das
erste mal am bisher sauberen image von britischen lebensversicherungen gekratzt und ich persönlich neige von
natur aus eher zur skepsis und pessimissmus. aber das ist
nur meine individuelle angelegenheit. eigentlich habe ich
den artikel als beitrag zur aufklärung reingelegt, weil es
hier sicher gut reinpasst. das sollte keinesfalls als
angriff auf britische lebensversicherungen generell gewertet
werden, so was würde ich mir nie anmaßen.
danke auch noch für deine stets sachliche und objektive
beurteilung, so arbeitet für mich ein seriöser finanzvertrieb.

tina
Avatar
31.07.01 12:49:38
hallo zusammen,

ich möchte hier weder die deutschen versicherungsgesellschaften schlecht reden, aber euch auch nicht die stellungnahme eines distributors von cm aus dem september 2000 vorenthalten. hervorhebungen sind durch mich erfolgt! ;)


Equitable Life

Ein Beispiel der effektiven britischen Aufsicht

Wir nehmen Bezug auf ein bei uns eingegangenes Rundschreiben des Deutschen Herold an alle Vertriebspartner, das die Ereignisse beim britischen Lebensversicherer „Equitable Life“ als “Kollaps” bezeichnet. Der Verfasser dieses Schreibens gibt einen total falschen Eindruck der Situation, und wir möchten daher die Sachlage richtig stellen. Wir waren gerade dabei, unseren Partnern ein Rundschreiben zu schicken, um die Geschehnisse hinsichtlich Equitable Life als gutes Beispiel der effektiven britischen Aufsicht hinzustellen, als das bewusst verwirrende Schreiben des Deutschen Herold auf unserem Schreibtisch landete.

Die Fakten:
Equitable Life ist fast die älteste Rentenversicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit in Großbritannien. Sie wurde vor über 200 Jahren gegründet und hatte bisher den besten Ruf hinsichtlich Sicherheit und Leistung, arbeitete jedoch nicht mit Finanzdienstleistern zusammen, sondern bot ihre Policen den Kunden direkt an.

Sie war eine der wenigen Gesellschaften, die aufgeschobene Rentenversicherungen mit garantierten Rentensätzen mehrere Jahren im voraus angeboten hatte. In den 70er und 80er Jahren verkaufte sie typische britische aufgeschobene Rentenversicherungen auf Gewinnbeteiligungsbasis (with profits) mit ratierlichen Beiträgen (Sparpläne). Diese Sparpläne beruhten wie üblich auf einem garantiertenWertzuwachs und Schlussgewinnbeteiligung. Nichts besonderes, höre ich Sie sagen. Das Eigenartige war, dass Equitable Life schon bei Abschluss des Sparplans einen Rentensatz zum Rentenalter festlegte, manchmal mehr als 30 Jahre im voraus. Zur Leistung des Sparplans wurde darüberhinaus eine Garantierente lebenslang garantiert. Nach englischer Praxis wird die Ablaufleistung einer aufgeschobenen Rentenversicherung in festverzinsliche Staatsanleihen (Gilts) investiert und durch diese Sicherheit in voller Höhe lebenslang garantiert. Wie viele unserer Partner und deren Kunden aus den frühen 90er Jahren wissen, lagen die Garantierenten damals um die 12% bis 15% des Kaufpreises. Bis Ende der 90er Jahre halbierten sich die Zinssätze in Großbritannien, und dieser Trend wird höchstwahrscheinlich von Dauer sein.

Equitable fand sich in den späten 90er Jahren in der Situation, in der sie verpflichtet wurde, die vor mehreren Jahren versprochenen hohen Rentensätze zu halten. Sie konnte jedoch diese nur zur Hälfte mit staatlichen Anleihen sicherstellen.

Was sollte sie tun? Ganz einfach. Die Schlussgewinnbeteiligungen reduzieren, damit die Garantierenten auf einen viel geringeren Betrag berechnet würden.


Aufstand der Versicherungsnehmer:
Die Versicherungsnehmer sind aber nicht doof. Sie haben sofort begriffen, was los war und haben einen gemeinsamen Prozess gegen Equitable Life geführt. Das erste Gericht entschied für die Versicherungsnehmer, d.h die Gesellschaft war nicht berechtigt, ihre Schlussboni nur deswegen zu reduzieren, weil sie sonst die versprochenen Renten nicht leisten konnte. Die Versicherungsgesellschaft hat sofort Einspruch vor dem Berufungsgericht erhoben und gewonnen.
Die Versicherungsnehmer gaben nicht auf und haben Einspruch vor unserem höchsten Berufungsgericht, dem House of Lords, erhoben. Die adligen Lords entschieden endgültig für die Versicherungsnehmer.


Was bedeutete das für Equitable Kunden?
Equitable Life musste sofort 1,2 Milliarden Pfund (rund DM 4,5 Milliarden) aufbringen, um den Versicherungsnehmern ihre fehlenden Schlussboni zu zahlen.
Dies führte dazu, dass ihre Solvabilitätsmarge unter die vom britischen Finanzministerium vorgeschriebenen Sicherheitsmarge von 7% fiel. Sie musste daher einen Käufer finden, der ihre Geschäfte weiterführen würde, oder Konkurs anmelden. Im Konkursfall wären die Versicherungsnehmer sowieso zu 90% der Zeitwerte ihrer Policen durch den „Policyholders Protection Act 1975“ (Versicherungsnehmerschutzgesetz 1975) geschützt gewesen.Dieses Gesetz wurde jedoch seit 1975 nie in Anspruch genommen, weil alle Gesellschaften, die sich in dieser Situation befanden, starke Partner gefunden haben, die ihren Bestand übernehmen wollten. (UKPI durch Friends Provident; Provident Mutual durch General Accident). In allen Fällen wurden die Versicherungsnehmer von besseren und stärkeren Investmentmanagern betreut. Dies wird auch der Fall bei Equitable Life Kunden sein. Sie werden von Prudential, Großbritanniens größtem Rentenversicherer, übernommen.


Es wird im Rundschreiben vom Deutschen Herold berichtet, die “britische Lebensversicherungbranche wird mit etwa DM 30 Mrd. Schaden beziffert”; große und renommierte Unternehmen seien betroffen – aber welche und warum ist nicht klar, und es wurden keine Quellen angegeben. Der Artikel weist auch auf die sicheren Gesellschaften hin, die durch Standard & Poors bewertet werden. Alle Gesellschaften, die wir empfehlen, haben S&P Ratings von AA „Excellent“ oder besser. Auf Anfrage bei Standard & Poors haben wir die Mitteilung bekommen, dass Deutscher Herold "überhaupt nicht" berücksichtigt wird! Viele deutsche Gesellschaften würden den Solvenztest des britischen Finanzministeriums auch nicht bestehen können.



Versicherungsnehmer bei britischen Gesellschaften sind auch durch den “Insurance Companies Act 1982” geschützt. Alle Gesellschaften müssen mindestens einmal im Jahr beim Finanzministerium nachweisen, dass alle Verpflichtungen durch ihre Aktiven mit einer Marge von mindestens 7% und höher gedeckt werden. Die Gesellschaften mit den größeren Margen können auch aggressiver für ihre Versicherungsnehmer investieren, weil sie höhere Kapitalreserven haben, ihre Garantien sicherzustellen. Wir empfehlen Gesellschaften nach dem Motto “Leistung mit Sicherheit”. Ohne Sicherheit und eine starke Solvenzmarge können Gesellschaften die von uns erwartete Performance langfristig nicht leisten.

Wir freuen uns immer, wenn konstruktive Kritik geübt wird, aber unbegründete und falsche Darstellungen, die nur negativ wirken sollen, können wir nicht akzeptieren, daher diese Stellungnahme zu dem „Deutscher-Herold-Rundschreiben“.

mir gehs hier überhaupt nicht um den deutschen herold und deren miesmachereien (die gibts es in der branche zuhauf, ist ja typisch "deutsch"), sondern darum, dass die britische versicherungsaufsicht effektiv arbeitet! möchte mal wissen, was geschehen würde, wenn eine deutsche versicherung notleidend würde, ob dann die deutschen versicherungsnehmer schadlos gehalten würden. auch die ratings von standard & poor´s der deutschen versicherungsgesellschaften sind teilweise alles andere als berauschend (mit ausnahmen, versteht sich)

gruss eschi
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31.07.01 13:53:18
das schreibt der verischerungstip zum thema equitable life:

Die Top-Meldung der vorigen Woche, sehr verehrte Damen und Herren, kam für die drucktechnischen Gegebenheiten des `v - t` einige Stunden zu spät. Der `- vt` war schon auf dem Wege zu Ihnen, als wir per E-Mail der VSPRheine, erfuhren, das Equitable Life. der älteste und renommierteste britische Lebensversicherer, von dem ebenso traditionsreichen, aber wohl kapitalkräftigsten britischen Konkurrenten, Clerical Medical. gerettet worden sei.

Über die Schieflage der Equitable Life hatten wir berichtet (siehe u.a.: `vt` 30/00); sie war ausgelöst worden durch Managementfehler, die nach britischem Recht nicht zu Lasten der Kunden gehen dürfen. Nur ein Verkauf konnte die fehlenden 4,5 Milliarden DM erbringen, die zur Deckung der in den 80er Jahren gegebenen Garantien - die Kunden jetzt einfordern -, gebraucht werden.

Die Presseberichterstattung erweckte in den vergangenen Wochen den Eindruck, niemand wolle die `gefallene Braut`. Die deutsche Assekuranz nutzte ihre vermeintliche Chance zur Equitable Life: Polemik - generell gegen britische Anbieter Was wir an Stellungnahmen und Außendienstinfos einiger Gesellschaften auf den Redaktionstisch bekamen, war schlichte Fehlinformation. Bewusste Fehlinformation? Denn insbesondere die Allianz die sehr früh Kaufinteresse bekundet hatte, aber ebenso früh einen `Korb` bekam, hätte die Fakten eigentlich kennen müssen; warum wurden der Außendienst als auch die Kunden mit , Ammenmärchen` verunsichert??


Equitable-Vorstand Chris Headon hatte stets die `britische Lösung` im Auge: Ein `Verscherbeln` ins Ausland kam nicht in Frage! So blitzte denn auch die GE Capital Group. die Kapitalmarkttochter des US-Elektronikkonzerns General Electric mit einem an sich kaum abzulehnenden Übernahmeangebot von 1,2 Milliarden Pfund ab. Clerical Medical kam mit `nur` einer Milliarde zum Zuge. Chris Headon: "Wir haben das Angebot angenommen. Wir verhandeln nicht weiter"


Nun, 200 Millionen Pfund lehnt man nicht ab! Der Hintergrund aber. Clerical Medical verfügt durch seine Konzernmutter Halifax über die Möglichkeit einer äußerst generösen `Brautgabe`. Es geht bei Equitable Life weniger um den Kaufpreis, als um das Stopfen der von der britischen Versicherungsaufsicht aufgerissenen Liquiditätslöcher - siehe oben: umgerechnete 4,5 Milliarden DM! Hier hatte GE Capital Group zwar Sicherheiten für weitere Kredite geboten - Clerical aber Bares

Clerical Medical erfährt damit in Großbritannien eine immense Aufwertung - möglicherweise er reicht man damit sogar den Status des Marktführers. Die Equitable -Kunden (auch die in Deutsch land!) hatten zwar zu keiner Zeit um ihr Geld zu fürchten - dafür sorgt schliesslich die britische Aufsicht; aber da die Finanzkrise jetzt ganz schnell beendet werden kann, wird Equitable sicherlich auch die Bonussperre schneller als angekündigt aufheben (vielleicht sogar rückgängig machen) können.

Clerical Medical `Deutschland`. Beschleunigung auf hohem Niveau!

Für das Deutschland-Geschäft der Clerical Medical ist die Übernahme der Equitable Life mehr als ein Image-Schub! Sicherlich sollten die vorliegenden - unbestreitbaren! - Fakten jetzt den Miesmachern in Deutschlands Vorstandsetagen eine Korrektur der bisherigen Negativ-Verlautbarungen nahelegen -aberwas interessiert es die Eiche ...

Clerical Medical hat in Deutschland im Vorjahr - ganz gegen den Trend: - weiter expandiert. Gegen über dem Ausnahmejahr 1999 (Stichtag 31.12.!) legte man 10% zu. Clerical Medical ist jetzt seit 6 Jahren auf dem deutschen Markt - erreichter Marktanteil: 3,8%. Für 2001 rechnete man schon mit einem sicheren Wachstum von 40% bevor die Equitable-Übernahme bekannt wurde.


gruss eschi
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31.07.01 14:43:49
Um die letzten Zweifler auszuräumen hier ein Artikel aus dem Versicherungstip vom
19.07.2001 (brandaktuell)
Ich hoffe Herr Schwiteck als Redakteur nimmt mir das nicht übel.
Es geht hier um Zinsdifferenzmodelle nicht Wechselkursmodelle.

CM-Zinsgarantie: Von BkmU ,getoppt!
Wir haben größtes Vertrauen in die Clerical Medical! Wir erwarten seriöses Geschäft in großem Umfang!
Die Reputation unserer Bank steht hinter diesem Konzept!" Es war schon eindrucksvoll, wie Prof. Dr. Marlene Kück Vorstandsmitglied der Bank Für Kleine Und Mittlere Unternehmen AG und der Berliner Bürgschaftsbank AG am Messestand der CM-Distributoren in Kassel ,in die Vollen` ging. Man merkte ihr die Begeisterung für das Kooperationsprojekt mit einem der renommiertesten britischen Versicherer an.

Trotzdem wäre das Credo für Clerical Medical nur ein Wort eines auf Geschäft hoffenden Bankers - wenn nicht Taten gefolgt wären. Zur Abrundung des Wealth-Plans dem im vorigen Artikel beschriebenen Rentenmodell der CM und der BkrnU stockt die BkmU die jährlich neu deklarierten Gewinnbestandteile der CM für zunächst drei Jahre auf 7%, auf!

Der Kunde erhält eine ,,WertztswachsGarantie" der BkmU Bank AG für die Police der Clerical Medical - ein bislang nicht erlebtes Engagement unter Geschäftspartnern.

Für Kunden ist das enorm vertrauenweckend! Allerdings nicht nur für die Kunden des ,WeaIth-Plans`, sondern ganz konkret auch für alle Kunden aller Anlageprodukte der Clerical Medical in Deutschland. Denn:

Man sollte davon ausgehen, daß eine Bank nichts zu verschenken hat`. Wenn eine Bank eine Garantie gibt, dann ist das zugrundeliegende Geschäft so ,sicher wie eine Bank` Klartext: Die BkmU geht offensichtlich davon aus, aus ihrer ,,Wertzuwachsgarantie" nicht in Anspruch genommen zu werden, weil die Clerical Medical die 7% Rendite selbst bringt.

Die Rechenbeispiele im Prospekt der BkmU (Sie wissen: Eine deutsche Bank unterliegt im Gegensatz zu einem deutschen Versicherer der Prospekthaftung`.) zeigen, welches Vertrauen die BkmU in die Leistungsfähigkeit ihres britischen Partners setzt: Das Beispiel eines 35-jährigen Investors mit einer Anlage von 50.000 DM läuft nach 30 Jahren mit einem Kapitalbetrag von 715.000 M aus. Das sind satte 9,5%Wertentwicklung. Die Bank ergänzt: ,, Die tatsächliche Wertentwicklung der Policen betrug in den vergangenen Jahren über 10% p.a."

Zum Modell selbst kann ich noch nicht viel sagen, da ich mich CM- üblich erst Ende August schulen lassen muß.
Deshalb später Genaueres.

Gruß Papa

@ eschi
Teilauszahlungen aus Verbundener Lv (Letztversterbebasis) unterliegen im Todesfall eines Versicherten nicht der Erbschaftssteuer.
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31.07.01 15:10:08
hallo papabearchen,

danke, muss mir den vesicherungstip organisieren. das mit der erbschaftssteuer, kannst du mir den dazugehörigen gesetztes text nennen? letzte woche kam dazu in ntv - speziell zu dieser zwei-drittel-regelung von einem herrn ekkehard gross ein beitrag, habe leider das mesite verpasst und muss auch dort erst recherchieren.

grüsse eschi
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31.07.01 15:27:25
@ Eschi

mir war das bisher mit der zweidrittelregelung auch bekannt. Habe dazu aber bei CM nachgefragt.
Bei Sofortauszahlungen im Todesfall (Verbundne Leben nach deutschem Modell) gilt diese Regelung.
Da aber die Versicherungsleistung bei Letztversterbebasis erst am Ende der LZ oder bei Tod des Letztversicherten fällig
wird entfällt für diesen während der Laufzeit die Steuer. Anders bei vorzeitiger Auflösung, dann wird Steuer fällig.
Muß dies aber auch noch über einen Steuerberater prüfen lassen.
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01.08.01 17:16:47
Lt. FOCUS von dieser Woche hat Equitable Life "die Auszahlungen an zahlreiche Versicherte um satte 16 %" reduziert. Manfred Powerleit, Chef des Branchendienstes Map Report, "prangert besonders bei britischen Assekuranzen eine schlechte Informationspolitik an. Oft seien nicht einmal Geschäftsberichte verfügbar. Er hält daher böse Überraschungen bei anderen Anbietern wie Scottish Equitable oder Clerical Medical für möglich."

Kommentare ?
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02.08.01 08:01:33
@moskito44

bitte ließ die Beiträge ab Nr.66 zu eben diesem Artikel

Gruß Papa
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02.08.01 08:54:05
Und nochmal VT vom 02.08.01
Sehr geehrte Damen und Herren: Was man so alles bei Abonnenten ,findet! Wir berichteten wiederholt über die unsachgemäße Kritik der Allianz an den Versicherern, die bislang aus Großbritannien nach Deutschland hineinarbeiten. Unsere Replik - zahllosen Abonnenten gegenüber, die eine ,gewisse Diskrepanz` zwischen den `vt `-Aussagen und dieser Konzern-Infopolitik bemängeln -, läßt sich bonmothaft verkürzen: So spricht der verschmähte Galan, der ursprünglich in Großbritannien reich einheiraten wollte! Was man gelegentlich bei Abonnenten findet, ist subtiler. In einer mehrseitigen Stellungnahme gingen gleich mehrere Versicherer aufgrund der Anfrage eines Maklers auf die Briten los. Diesrnal verschlug`s uns zunächst die Sprache! Denn das, was da geschrieben stand, war nicht nur im Grundsatz! - sauber recherchiert und korrekt formuliert: Britische LV-Policen sind unsicher!
Und: Einen weiteren Unsicherheitsfaktor bieten britische Versicherer, die hier in Deutschland eine rechtlich selbständige Tochtergesellschaft unterhalten! Unser Abonnent, bei dem wir zu einem Grundsatzgespräch über die Briten` eingeladen waren, wollte gegenüber Steuerberatern einen britischen Versicherer auf den Schild beben. Er schaute deshalb, traurig drein, als wir die Richtigkeit dieser kritischen Aussagen unumwunden bestätigen mußten. Er merkte jedoch sehr schnell, daß dies nur ein Teil der Wahrheit war...
Britische LV-Policen sind - aus deutscher Sicht - für die Altersversorgung ungeeignet. Dazu steht auch ,vt`! Denn britische LV-Policen sind zum überwiegenden Teil Fondpolicen! Deren Wert ist volatil, also: Schwankungen der Aktienmärkte unterworfen. Aufmerksame vt-Leser grinsen an dieser Stelle wissend: Jetzt zeigt`s vt denen aber richtig.
Des Rätsels Lösung: Kein britischer Versicherer bietet in Deutschland eine (reine) Fondspolice an! Wozu auch? Das überläßt man den deutschen Anbietern! Wozu den über tausend Fonds in Deutschland einen oder zwei weitere hinzufügen?!
Fondspolicen sind aber das, was ,der Brite` zur Altersversorgung bevorzugt denn sie bieten hohe Performance-Chancen. Die britischen Verbraucher haben ihre Kostolanys eben gründlicher gelesen. Weil einige wenige britische Versicherer die deutsche - konservative! - Versorgungsmentalität verstanden haben, bieten sie in Deutschland Produkte an, die auf der Insel in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt wurden, um die Risiken der Fondspolicen abzumildern: Gemanagte Fonds oder Garantiefonds. Diese Produkte will in Großbritannien niemand! Weil sie zwar sichere, aber niedrige Renditen bieten - in Relation zur reinen Fondspolice!

Was wir somit bei unserem Abonnenten vorfanden, war eine - korrekte! - Kritik an der Fondspolice, so wie sie genau dieselben deutschen Versicherer in Deutschland anbieten, die diese Kritik formulierten.
Nur die Briten eben nicht! Ein klassisches Eigentor für die deutschen Kritiker!! Und für uns willkommene Gelegenheit die Vorzüge der ,Briten` erneut herauszuheben:

Mit dem was sie in Deutschland anbieten, schlagen britische Versicherer - alle, ohne Ausnahme! - die deutsche Konkurrenz in Punkto Sicherheit und Rendite haushoch. Deutschen Versicherern fehlt das know-how für ,gemanagte Fonds` oder Garantiefonds völlig; u.E. wären diese Produkte auch gar nicht mit den deutschen Bilanzierungsrichtlinien kompatibel, denn sowohl ein gemanagter Fonds als auch ein Garantiefonds kann nur funktionieren, wenn man den Versicherer aufsichtsrechtlich einerseits dazu zwingen kann, bestimmte Ertragsteile (in Großbritannien: 90%) an den Kunden auszuschütten und wenn man ihn andererseits daran hindern kann, bestimmte. Kostenquoten zu überschreiten. Wenn es also nicht möglich ist, stille Reserven zu bilden!

Und wie ist das mit der selbständigen Tochtergesellschaft? Warum ist die risikobehaftet?? Nun, wenn ein ,Profitcenter` keinen Profit macht, kann man es ohne große Probleme wieder schließen.
Ausgeschlossen ist es also nicht, daß die britischen Versicherer, die hier bei uns eine Niederlassung unterhalten , ihre Zelte wieder abbrechen. Vorbilder dafür gibt es schließlich auch! Der Nachteil für die Kunden? Eigentlich gar keiner! Denn die Verträge werden grundsätzlich mit der britischen ,Muttergesellschaft geschlossen. Der Nachteil läge somit allenfalls im Verlust des deutschen Ansprechpartners.
Am Rande erwähnt: Die britische Gesellschaft, die man bei unserem Abonnenten ,rauskegeln` wollte, unterhält erst gar keine Niederlassung...
,yt`-Fazit: Wir freuen uns, daß es also doch deutsche Versicherer gibt die die Arbeitsweise britischer Versicherer und die Funktionsweise britischer Policen verstanden haben. Was bleibt ist der schale Geschmack an der Erkenntnis, daß man Konkurrenz auch mit der Wahrheit desavouieren kann, wenn diese nur eingeschränkt genug repräsentiert wird!


Britisch ist nicht unbedingt ,britisch`!

Bei ,britischen` LV- Policen muß man deutlichst unterscheiden:
Zwischen den Policen für den britischen Markt und den Produkten, die speziell auf die deutsche Versorgungsmentalität zugeschnitten wurden.
Kaum ein Brite würde einige Prozentpünktchen seiner Rendite für ,Garantien` oder gar smoothing` ausgeben. Mit Fondspolicen wollen die Briten hier bei uns in Deutschland auch gar nicht konkurrieren.
Das muß man wissen, um die mittlerweile bei einigen deutschen Versicherern recht subtil gewordene Kritik an britischen Versicherern einordnen zu können!
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09.08.01 12:08:42
hallo papabearchen,

bist du im urlaub? habe dir ins postfach von wo was reingestellt.

gruss eschi
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13.08.01 06:43:21
@ donaueschinger

Ich habe 2 Fragen:

1.)In Welche Aktien investiert CM, wenn ich eine DM oder Euro Police abschliesse.
2.) Ich rechne noch mit einem weiteren starken Kursrückgang an den Boersen, halte aber die Aktie für langfristig die beste Anlagemoeglichkeit. Macht es für die Performance einen großen Unterschied wenn ich nochmal 1 Jahr abwarte und die Aktien (sagen wir der DAX oder Euro-Stoxx) dann 10 % tiefer als heute stehen ?
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13.08.01 19:15:07
@se2707,

bitte um geduld bis morgen, bin heute zu hause, familientag, rasenmähen etc.

grüsse
eschi
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13.08.01 21:39:44
Also tut mir leid Leute, aber jetzt muß ich mal was loswerden: Die Capital intern ist oft sehr schlecht geschrieben, oberflächlich und nicht selten stehen diese Autoren kurz davor verklagt zu werden.
So auch ein Bsp über die "Leipzig West AG" - Das Unternehemn hatte in einer Werbung geworben das man doch Bundesanleihen mit der Anleihe vergleichen sollte - Capital int. fasste das so auf das man Bundesanleihen mit der Anleihe gleichsetzt!!
Zweiter Schwachsinn: Die Stadt Leipzig wäre an diesem Unternehmen nie beteiligt gewesen, was "Leipzig West" behauptete. Falsch: Denn wenn man in die Grundbuchauszüge der Stadt Leipzig aus dem Jahre 90-99 reinschaut sieht man klar das sie doch beteiligt waren.
Also vorsicht, ich bin zwar auch ein Capitalleser aber alles ist bei denen nicht auch grün!
MfG Akifpower
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14.08.01 13:18:24
hallo se2707,

zur zweiten frage zuerst:

das kommt auf deinen anlagehorizint an, im kurzfritigeren bereich wird es einen unterschied geben, im längerfristigen vermutlich auch, aber eben nicht so gravierend. schau dir nochmals die tabellen weiter unten an, waren zwar renditen auf pfund-basis, aber die schwankungen kann man trotzdem erkennen. stellt sich nur die frage, wie oder zu welchem zinssatz legst du das geld inzwischen an? bei cm hattest du für dieses jahr immerhin bei der einmaleinlage in dm eine vorabgarantie von 4%, wo am jahresende bestimmt noch ein bonus hinzukommt.

von britischen altpolicen weiss ich, das die von den market makern in england erstellten prognosen für altpolicen mit restlaufzeiten von nur noch 3 jahren dennoch abweichungen von plus minus 15% drin waren. spielt aber auch nicht die grosse rolle für neupolicen. wollte nur sagen, dass schlechte aktienjahre beim schlussbonus eben auch eine rolle spielen.

die erste frage kann ich noch nicht beantworten, muss erst aktuell recherchieren.

gruss eschi
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14.08.01 18:33:33
@se2707,

folgende infos habe ich zur ersten frage von dir erhalten: (wobei sie beispiele der aktienanlagen schreiben. wollen sich wohl auch nicht zu sehr ins rezept schauen lassen.) wie aktuell die aufteilung ist, kann ich dir auch nicht sagen.

Clerical Medical – Pools mit garantiertem Wertzuwachs

Anlage Politik
Serie 1 und Serie 2

Aktien – 80%
Festverzinsliche Anleihen – 20%

Deutsche Aktien – 32%
Europäische Aktien (ausgeschlossen GB) – 32%
Weltweit – 16%

Anleihen in der Eurozone – 17%
Eurocash – 3%

Beispiele der Aktienanlagen

Deutschland

Allianz
Siemens
Deutsche Bank
SAP Pref.
Daimler-Chrysler
Bayer
Deutsche Telekom
BMW
RWE
Bayerische Hypo-und-VBK
Schering
Dresdener Bank
Volkswagen

Europa

Ericsson – Schweden
Nokia – Finnland
Royal Dutch Petroleum – Niederlande
Novartis – Schweiz
Telefonica – Spanien
Alcatel –Frankreich
ST Microelectronics – Niederlande
Vivendi (ehemalig Groupe Lyonnaisse des Eaux) – Frankreich
Ing. Groep Certs. – Niederlande
BBV Argentaria – Spanien
VNU – Niederlande
AXA – Frankreich
Telecom Ital. Mobl. – Italien

Serie 5 und Serie 6 und Pool 2000EINS

Aktien – 70%
Festverzinsliche Anleihen – 30%

Europäische Aktien (ausgeschlossen GB) – 56%
Weltweit – 14%

Anleihen in der Eurozone – 27%
Eurocash – 3%
Beispiele der Aktienanlagen

Ericsson – Schweden
Nokia – Finnland
Royal Dutch Petroleum – Niederlande
Novartis – Schweiz
Telefonica – Spanien
Alcatel –Frankreich
ST Microelectronics – Niederlande
Vivendi (ehemalig Groupe Lyonnaisse des Eaux) – Frankreich
Ing. Groep Certs. – Niederlande
BBV Argentaria – Spanien
VNU – Niederlande
AXA – Frankreich
Telecom Ital. Mobl. – Italien
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15.08.01 17:47:00
@ Donaueschinger

Vielen dank fuer Deine ausfuehrliche Antwort. Meine Situation ist die, daß ich derzeit in 2 dt. Rentenversicherungen (Cosmos u. Europa) einzahle und ueberlege diese beitragsfrei zu stellen, sobald es eine bessere Alternative gibt.

Angesichts der aktuellen Boersensituation will ich allerdings noch ein paar Monate abwarten, weil ich doch noch mit einem kräftigen Kursrutsch bei den Dax und Eurostoxx Werten rechne. Das sind ja auch genau die Schwerpunkte von CM.

Ich habe auch schon ueberlegt die Aktie von CM bzw. der Muttergesellschaft zu kaufen. Wenn die engl. Versicherungen soviel besser sind als die deutschen, muesste sich das ja laengerfristig auch in der Performance der Aktie niederschlagen.
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15.08.01 18:01:50
ähm, se2707

was machst du, wenn der dax im zweiten halbjahr richtung 7.000 marschiert?

denk daran, nichts ist unmöglich :laugh:


gruss
shakes
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23.08.01 12:14:55
Hallo Eschi

war also gestern bei VSP zur BkmU Einführung. Das Ganze ist eine fremdfinanzierte Rente mit Zinshebel und Werbungskostenabzugsmöglichkeit. Zusammenfassend ist es eine scharfe Waffe, da der VN, Aktionär der Bank werden kann und damit Zinssonderkonditionen als Miteigentümer erhält und gleichzeitig Dividente Plus Wertsteigerungsgarantie auf CM Wealth Noble(4%)angehoben für 3Jahre auf 7%.Muß aber selbst erstmal alles durcharbeiten. Ich melde mich.

Grüsse Papa
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26.08.01 00:28:51
hallo papabearchen,

super, dass du dort warst, warte auf deine weitere einschätzung.

sollten uns vielleicht doch mal treffen!

gruss eschi
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27.08.01 15:29:10
Hallo Eschi,

na kommst Du klar mit den Unterlagen?
Falls Du dich wunderst wiso im ersten Jahr bei den Entnahmen dieser höhere Betrag steht, so hängt dies mit den Aktienkäufen des Bankanteils aus dem Guthaben zusammen.


Papa
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27.08.01 16:12:14
hallo papabearchen,

komme klar, hab die unterlagen erst überflogen, werde heute abend genauer rangehen.

vielen dank

eschi
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04.09.01 14:23:21
hallo papabearchen,

du hast post.

liebe grüße,
wolfgang
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05.09.01 09:04:18
@211466

Du hast Post.

@ Guten Morgen Eschi

Du wirst doch nicht heimlich schon BkmU Produkte vertreiben.

Grüsse Papa
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05.09.01 09:16:40
@ Eschi

Hast Du Erfahrung mit der Besteuerung von Teilauszahlungen aus dem Nobel.
Habe gestern einen Brief von M.Robinson (European Chief Executive CMI) bekommen, das einige
OFD`s die Auszahlungen nicht nach §20 Abs.1 Nr.6 EStG sondern nach Nr.7 besteuern.
Dies wäre natürlich der blanke Anschiß.
Melde Dich mal.

Papa
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05.09.01 10:35:12
@Papabaerchen

Habe deine Post erhalten. Besten Dank für den Hinweis.

Grüße, Wolfgang
Avatar
05.09.01 13:37:59
hallo papabearchen,

das zweiseitige schreiben von mike robinson ist vermutlich vom 17. august und bezieht sich auf die unrichtigen äusserungen der sparenta zur wealthmasterpolice. das schreiben vom european chief executive der cm behandelt alle von cm angegebotenen produkte.

bkmu-produkte vertreiben? ist doch nicht nötig, bisher haben es die interessierten auch so verstanden, weshalb sie in cm investieren sollten. aber das konzept ist schon in ordnung und ich würde es bestimmt auch anbieten, wenn ich an vsp angeschlossen wäre.

grüsse
eschi
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05.09.01 14:57:23
hier noch ein bericht von michael deakin - chief investment officer von cm:


Investment-Ansichten
August 2001

Unsere Sicht der Weltmärkte



Überblick

In seinem kürzlichen Bericht gegenüber dem Kongress über die Lage der US-Wirtschaft sagte der Vorsitzende der Federal Reserve Alan Greenspan, dass er bezüglich der Aussichten auf eine Erholung optimistisch sei, obwohl die derzeitige konjunkturelle Lage unsicher sei. Außerdem sind wir zuversichtlich, dass die ergriffenen Maßnahmen, die eine erhöhte Liquidität zur Folge hatten, zu einer stärkeren wirtschaftlichen Aktivität führen dürften und in den nächsten Monaten die Voraussetzungen für einen stärkeren Aktienmarkt schaffen werden.Die langfristige Attraktivität der europäischen Aktien bleibt bestehen. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass die Inflation in der Euro-Zone unter Kontrolle sein könnte, was Zinssenkungen im zweiten Halbjahr diesen Jahres ermöglichen sollte. In Großbritannien haben weitere Anzeichen für eine rückläufige Konjunktur die Bank of England dazu veranlasst, eine überraschende Zinssenkung anzukündigen. Dennoch wird der britische Aktienmarkt kurzfristig wahrscheinlich stark durch die Richtung der US-Wirtschaft beeinflusst sein.Die asiatischen Volkswirtschaften sind bereits vom konjunkturellen Abschwung in den USA betroffen, und der Fortschritt der Märkte hängt weiterhin stark von der Richtung der US-Wirtschaft ab. In Japan sind wirtschaftliche Reformen nach Herrn Koisumis Wahlsieg bereits einen Schritt weiter. Dennoch ist eine Zusammenarbeit zwischen der Bank von Japan und der Regierung wesentlich, um den geplanten Reformen den erforderlichen Schwung zu verleihen. Clerical Medical verfügt über ein erhebliches freies Vermögen, und obwohl die in seinen Bestimmungen festgelegten Garantien berücksichtigt werden, lautet das Ziel, die Investmentpolitik so flexibel wie möglich zu gestalten, um die Erträge zu maximieren. Aktien haben traditionell höhere langfristige Erträge erwirtschaftet, als andere Anlageformen. Zum Beispiel haben europäische Aktien nach dem FTSE World - Europe Ex UK Index im 10-Jahreszeitraum bis Ende 2000 eine durchschnittliche Jahresrendite von 18,5% erzielt und somit erheblich besser abgeschnitten, als europäische Staatsanleihen, die eine Rendite von 9,4% erbrachten.* Obwohl wir in Zukunft ein weniger überdurchschnittliches Ergebnis erwarten, gehen wir dennoch davon aus, dass Aktien die besten langfristigen Erträge bieten.Michael Deakin - Chief Investment Officer Clerical Medical Investment Management



Europäische Aktien
Übergewichtet

· Inflation in der Euro-Zone scheint höchsten Stand erreicht zu haben:

Zweifel an der europäischen Wirtschaft werden durch die Unnachgiebigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) bezüglich der Zinssätze verstärkt. Sie hat die konjunkturelle Abkühlung heruntergespielt und sich hingegen auf den kürzlichen Inflationsanstieg konzentriert. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Inflationsanstieg in Europa wieder rückläufig sein wird, in Deutschland hat sie bereits begonnen wieder zu fallen. Der Euro scheint sich stabilisiert zu haben, aber noch wichtiger ist, dass wir den Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise nur für vorübergehend halten. Die Juni-Daten deuten darauf hin, dass die Inflation ihren höchsten Stand erreicht hat, und frühe Anzeichen aus Deutschland und Italien lassen einen weiteren Rückgang im Juli vermuten. Bisher sieht es weiterhin so aus, dass die EZB die Zinsen frühestens Ende August senken könnte.

· Unterbewerteter Euro wird Exporteure unterstützen

Politisch gesehen ist dies zwar peinlich, aber der schwache Euro hat – auf Kosten eines gewissen inflationären Drucks – eine exportbasierte Erholung in der Euro-Zone angeregt. Obwohl eine Rezession in den USA weniger anpassungsfähige Volkswirtschaften in Schwierigkeiten bringen könnte, halten wir dieses Szenario für unwahrscheinlich. Aggressive Zinssenkungen in den USA im ersten Halbjahr diesen Jahres werden die Konjunktur wahrscheinlich ankurbeln, was die US-Währung wiederum stützen dürfte. Ein stabiler aber unterbewerteter Euro dürfte die Exporteure aus der Euro-Zone weiterhin unterstützen, wenn sich die weltweite Nachfrage zu erholen beginnt.

· Globaler Konjunkturrückgang hat weiterhin Auswirkungen auf die Euro-Zone

Die Auswirkungen des globalen Konjunkturrückgangs beeinträchtigen die Euro-Zone weiterhin viel stärker, als ursprünglich erwartet. Da der Bereich der gehandelten Waren 15% des Bruttoinlandsprodukts der Wirtschaft in der Euro-Zone ausmacht, und der Exportanstieg sich wahrscheinlich gegenüber den 12% des vergangenen Jahres mehr als halbieren wird, sollte es nicht überraschend sein, dass die Konjunktur auch in Europa rückläufig ist. Die Zuversicht der Unternehmen ist stark zurückgegangen, und die deutsche IFO-Umfrage weist einen Stand auf, der zuletzt 1996 verzeichnet wurde, obwohl dieser dennoch wesentlich höher ist als 1993 zu Zeiten der Rezession. Der europäische Industriesektor ist – genau wie im Rest der Welt – der Wucht des Konjunkturabschwungs ausgesetzt, und der PMI-Index ist unter das entscheidende Niveau von 50 gesunken, was auf einen Rückgang der Aktivitäten hindeutet. Dies reflektiert sich auch in den jüngsten Produktionsdaten der Industrie, die einen Rückgang von 0,1% im Mai, sowie einen Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vorjahr – den ersten Rückgang im Vorjahresvergleich – aufweist.

· Selbst stabilere Volkswirtschaften zeigen Anzeichen von Schwäche

Selbst in Ländern wie Frankreich, die bis vor kurzem wirtschaftlich stabil aussahen, machen sich Anzeichen einer Verbraucherschwäche bemerkbar. Infolge des unerwarteten Verbrauchsrückgangs der französischen Haushalte im Mai ist die Zuversicht der Verbraucher erneut gesunken und – im Gegensatz zu den USA – wird erwartet, dass sich diese Lage in Zukunft noch verschlechtern wird.

· Aussichten

Die langfristige Attraktivität der europäischen Aktien bleibt bestehen. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass die Inflation in der Euro-Zone unter Kontrolle sein könnte, was Zinssenkungen im zweiten Halbjahr diesen Jahres ermöglichen sollte.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001

Teil 2 folgt gleich
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05.09.01 14:58:27
Teil 2:

US-Aktien
Übergewichtet

· Weitere Zinssenkung wahrscheinlich

Aus dem aufmerksam verfolgten Juli-Bericht des Vorsitzenden der Federal Reserve, Alan Greenspan, ging der klare Hinweis auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik hervor. Obwohl er sich bezüglich einer Konjunkturerholung weiterhin zuversichtlich zeigte, warnte Greenspan davor, dass „wir nicht von dem Risiko befreit sind, dass die konjunkturelle Schwäche stärker ausfällt, als zur Zeit erwartet“. Die Zentralbank hat die Zinsen seit Beginn des Jahres von 6,5% auf 3,75% gesenkt, und es wird erwartet, dass sie die Kreditzinsen auf ihrer Sitzung im August erneut senken wird. Obwohl die fallenden Zinsen den Optimismus unter den Anlegern erhöht haben, führten Ängste bezüglich der Unternehmensgewinne in diesem Jahr zu niedrigen Börsenerträgen. Zinsänderungen haben jedoch eine verzögerte Auswirkung auf die Konjunktur, und es wird erwartet, dass sie zu einer verstärkten Wirtschaftstätigkeit führen, was ein stabileres Klima für eine Belebung der Aktienkurse schaffen würde.

· US-Verbraucher sind widerstandsfähig

Trotz Anzeichen einer Verlangsamung hat sich der Verbrauch in den letzten Monaten als recht widerstandsfähig erwiesen, was die Hoffnung beflügelt, dass die US-Verbraucher der lahmenden Konjunktur zur Hilfe kommen werden. Die Julidaten wiesen u. a. einen Anstieg der Verbraucherausgaben aus, der die Erwartungen übertraf. Dennoch ging der Confederation Board Index für Verbraucherzuversicht stärker als erwartet zurück. Die Zuversicht wurde in den letzen Monaten durch die Stärke des Wohnungsmarktes untermauert, und es besteht die Hoffnung auf eine weitere Erholung durch die Steuerkürzungen der Bush-Regierung in Höhe von $1,35 Billionen.

· Unternehmensgewinne im zweiten Quartal nicht niedriger als erwartet

Der US-Markt hat sich im Juli – ein Zeitraum, in dem die meisten Firmen in den USA ihre Gewinne für das zweite Quartal veröffentlichten - recht gut behauptet. Wie erwartet, hat sich die rückläufige Konjunktur weiterhin erheblich auf die Unternehmensgewinne ausgewirkt. Aus den Daten von Thomson Financial/First Call geht hervor, dass die ersten 400 der S&P 500 Unternehmen, die ihre Ergebnisse vorgelegt haben, einen Gewinnrückgang von ca. 17% gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen haben. Dennoch meldeten Firmen wie Microsoft, General Electric und Wal-Mart Gewinne, die den Erwartungen entsprachen oder diese übertrafen. Firmen, die den Markt enttäuscht haben, waren u.a. Merrill Lynch und die Technologiefirma JDS Uniphase. Der Markt hofft, dass die erwartete Verbesserung der Konjunkturlage bis Ende des Jahres zu einer Wiederbelebung der Unternehmensgewinne führen wird.


· Arbeitsplatzverluste könnte Verbraucher entmutigen

Die für Juni gemeldeten Arbeitslosenzahlen deuteten auf einen weiteren starken Rückgang der Arbeitsplätze hin, und bestätigen, dass der Arbeitsmarkt in dem Quartal – zum ersten Mal seit der letzen Rezession – rückläufig war. Obwohl die Produktionsunternehmen davon weiterhin am meisten betroffen sind, sind die im Servicesektor geschaffenen Arbeitsplätze auf dem niedrigsten Stand seit August 2000. Eine Reihe bekannter Unternehmen – einschließlich Hewlett Packard und American Express – haben im letzten Monat hohe Entlassungszahlen berichtet. Wenn die Entlassungen fortfahren, wird sich der Markt über die Auswirkungen auf die Zuversicht der Verbraucher Sorgen machen müssen.

· Aussichten

Eine höhere Liquidität wird die Wirtschaftstätigkeit beleben, und die Voraussetzungen für einen stärkeren Aktienmarkt dürften später in diesem Jahr gegeben sein.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001


Japanische Aktien
Neutral

· Koisumi erringt Wahlsieg

Die Regierungskoalition von Premierminister Junichiro Koisumi hat bei den kürzlichen Oberhauswahlen ihre Mehrheit beibehalten und 78 der 121 Sitze gesichert. Dieses Ergebnis dürfte Herrn Koisumi das erforderliche Mandat für die Fortführung seines Programms radikaler Reformen zur Umstrukturierung von Japans ins Stocken geratener Wirtschaft geben. Die liberaldemokratische Partei ist jedoch sehr konservativ, und Herr Koisumi wird die Führer der Gruppierungen in seiner eigenen Partei davon überzeugen müssen, seine radikalen Reformen zu unterstützen. Herr Koisumi hat gesagt, dass er dies nicht für ein Problem hielte, da er der Ansicht ist, er habe nur wenige Opponenten in seiner Partei, und dass sich der anfängliche Widerstand bald in Kooperation umwandeln würde.


· Reformen werden kurzfristig schmerzhaft sein

Trotz des bisherigen Fehlens einer klaren politischen Linie werden die Reformpläne, über die Herr Koisumi gesprochen hat, mit Sicherheit zu einer steigenden Zahl von Konkursen und steigender Arbeitslosigkeit führen und könnten eine ernste Bedrohung für die Stabilität des hochverschuldeten Bankensystems darstellen. Trotz dieser negativen Begleiterscheinungen engagiert sich Herr Koisumi weiterhin für Wirtschaftsreformen, obwohl er zugibt, dass eine sichtbare Erholung noch einige Zeit dauern könnte. Um seine Reformen erfolgreich durchsetzen zu können und die Auswirkungen einer Rezession zu minimieren, muss die japanische Zentralbank ihre Geldpolitik noch weiter lockern. Die Bank von Japan ist jedoch nicht sehr handlungswillig, solange sie keine Anzeichen für eine eingeleitete Reform sieht. Solange keine Einigung zwischen der Regierung und der japanische Zentralbank erzielt werden kann, oder eine der beiden Seiten zuerst handelt, wird nur wenig Fortschritt erzielt werden.


· Konjunkturlage wird schlechter

Die veröffentlichten Wirtschaftsdaten deuten weiterhin auf eine Wirtschaft hin, die sich in Richtung auf eine Rezession zubewegt. Die jüngsten Produktionsdaten der Industrie zeigen den vierten aufeinander folgenden monatlichen Rückgang von 0,7%, was wesentlich schlechter ist als die Prognose der Analysten. Die Bank von Japan hat ihre Wirtschaftsaussichten erneut heruntergeschraubt, und die Tankan-Untersuchung über die Zuversicht der Unternehmen weist den niedrigsten Stand seit über einem Jahr auf. Die Einzelhandelsumsätze sind weiterhin schwach und waren im Juni gegenüber dem Vorjahr um 2,7% gefallen – der dritte aufeinander folgende monatliche Rückgang. Es wird allgemein erwartet, dass das BIP für das zweite Quartal wieder negativ sein wird, was ein Rezessionsklima bestätigt.


· Aussichten

Nach Herrn Koisumis Wahlsieg sind Wirtschaftsreformen einen Schritt näher gerückt. Dennoch ist eine Zusammenarbeit zwischen der Bank von Japan und der Regierung wesentlich, um den geplanten Reformen den erforderlichen Schwung zu verleihen.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001
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05.09.01 14:59:56
Teil 3 vom bericht von michael deakin - chief investment officer von cm:

Asiatische Aktien
Neutral

· Wirtschaftswachstum in China weiterhin stark

Die chinesische Regierung führt ihre Reformpläne weiterhin mit großem Tempo durch. Sowohl die Geld- als auch die Fiskalpolitik sind expansiv, und die Zunahme der ausländischen Direktinvestitionen infolge des Beitritts zur Welthandelsorganisation werden sich positiv auf das Land auswirken. Die jüngsten Wirtschaftswachstumsdaten bestätigen, dass die chinesische Wirtschaft – im Gegensatz zu anderen asiatischen und globalen Wirtschaften – weiterhin stark wächst. Im zweiten Quartal wuchs die chinesische Wirtschaft um 7,8% gegenüber dem selben Zeitraum im Vorjahr. In China bestehen enorme Wachstumsgelegenheiten, aber viele Firmen sind in einem Umfeld tätig, dass das noch recht weit davon entfernt ist, als „Marktwirtschaft“ bezeichnet zu werden, in der die Preise sich aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ergeben.


· Verbesserung der Liquiditätslage

Die Liquiditätslage in den asiatischen Märkten wird von Monat zu Monat besser. Bisher hat noch kein Nettokapitalzufluss stattgefunden, aber der Kapitalabfluss ist rückläufig, die Zinsen fallen und die Märkte werden allgemein von internationalen Anlegern untergewichtet. Die Banken verfügen über eine hohe Liquidität, und ein Umschwung der Börsenstimmung könnte dazu führen, dass dieser Kapitalzufluss in die Finanzmärkte fließt, was zu einer Belebung der Aktienmärkte in der Region führen könnte.


· Nachlassen der US-Wirtschaft beeinträchtigt Wachstum
Die US-Wirtschaft ist weiterhin rückläufig, was zu einer Abwertung der Prognosen für das Wirtschaftswachstum in den asiatischen Regionen für 2001 geführt hat. Die führenden asiatischen Wirtschaften waren hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, von der starken US-Nachfrage nach ihren Exporten abhängig, um das Wachstum seit der Finanzkrise 1997/8 wieder anzukurbeln.


· Aussichten

Die Richtung der asiatischen Volkswirtschaften hängt weiterhin stark vom Verlauf der US-Wirtschaft ab. Die Inlandsnachfrage ist nach wie vor nicht ausreichend, um die Stagnation auszugleichen, wenn die US-Wirtschaft zu stark rückläufig ist. Außerdem wurden keine ausreichenden Umstrukturierungen für ein besseres Management der Firmen und der Volkswirtschaften durchgeführt. Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass fallende Zinsen in den USA für die asiatischen Börsen tendenziell positiv sind, obwohl dies aufgrund ihrer geschlossenen oder halb geschlossenen Kapitalbilanzen weniger stark für China und Taiwan gilt. Einige asiatische Märkte bieten höhere Erträge als Wall Street.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001


Britische Aktien
Übergewichtet

· Jüngste Tiefstände könnten Tiefpunkt der Baisse bedeuten

In absoluten Zahlen war die Performance der britischen Aktienmärkte im letzten Monat erneut enttäuschend. Die Märkte haben ihre vorherigen Handelsspannen bei den Kursen nicht erreichen können und haben ähnliche Tiefpunkte erreicht wie jene, als die Märkte Ende Mai/ Anfang April ihre Wertpapierbestände abgestoßen haben. Die im März erreichten Tiefpunkte wurden mit der Ansicht in Verbindung gebracht, dass sich die Weltwirtschaft auf eine Rezession zubewegt, aber da wir weiterhin glauben, dass dieses Szenario vermieden wird, sind wir zuversichtlich, dass hiermit die Tiefpunkte dieses Baisse-Marktes in britischen Aktien erreicht sind.


· Weitere Zinssenkungen in naher Zukunft möglich

In den letzten Wochen hat die anhaltende Schwäche der britischen Wirtschaft zu einem verstärkten Druck auf das Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England geführt, dem Beispiel Amerikas zu folgen und die Zinsen erneut zu senken. Obwohl die im Juli veröffentlichten zugrunde liegenden Inflationsdaten bei einem enttäuschenden Stand von 2,4% blieben, hielt man dies nicht für ausreichend, um die Zinssenkung um 0,25% Anfang August zu verhindern. Daher scheint es, dass das MPC sich keine übermäßigen Sorgen um die anhaltende Stärke der Verbrauchernachfrage und des Wohnungsmarktes bzw. über die Entscheidung der OPEC, die Ölproduktion um 1 Million Barrel pro Tag zu reduzieren, macht. Wenn das MPC den Schwerpunkt weiterhin auf schwache Bereiche legt, können erneute Zinssenkungen nicht ausgeschlossen werden.


· Massenweise Gewinnwarnungen

Der Rentabilitätsrückgang der Unternehmen wird sich im dritten Quartal fortsetzen, wobei die Firmen im Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektor wieder am meisten betroffen sein werden. Wir glauben, dass der Gewinnrückgang einer der Hauptfaktoren ist, der die Stimmung unter den Anlegern unterminiert; und die Aktien werden wahrscheinlich solange keine nachhaltige Erholung aufweisen, bis der Markt seine Zuversicht in die Fähigkeit der Unternehmen, einen Gewinnanstieg zu erzielen, wiedererlangt hat..


· Abschwung im Produktionssektor weitet sich aus

Bisher war von dem konjunkturellen Abschwung in Großbritannien hauptsächlich der Produktionssektor betroffen. Die Daten für das zweite Quartal zeigen jedoch, dass der Abschwung beginnt, sich verstärkt auch auf andere Bereiche auszuwirken, was darauf hindeutet, dass der Rest der Wirtschaft gegenüber der Malaise im Produktionsbereich nicht ganz so immun zu sein scheint, wie zuvor gehofft wurde. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, würden größere Sorgen über die Arbeitsplatzsicherheit unweigerlich das Vertrauen der Verbraucher und die Verbraucherausgaben beeinträchtigen, und somit den Bereich unterminieren, der bisher die Antriebskraft der britischen Wirtschaft darstellte.


· Aussichten

Obwohl die wirtschaftlichen Rahmendaten weiterhin akzeptabel sind, ist es unwahrscheinlich, dass der britische Aktienmarkt große Fortschritte macht, während die Zweifel am Verlauf der US-Wirtschaft fortbestehen.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001



Investmentansichten
August 2001
Euro-Erträge nach World-Indices


Schlußstand am 31.07.2001 Gesamtertrag Ein Monat (%) Gesamtertrag Drei Monate (%) Gesamtertrag seit 2001 (%) Gesamtertrag Ein Jahr (%) ACR Fünf Jahre (%)
World-Indices
FTSE World - World Index 304,28 -5,10 -4,57 -5,37 -12,84 +18,50
FTSE World - World Ex UK 301,74 -5,26 -4,45 -5,17 -13,26 +18,45

Britische Indices
FTSE 100 5.529,10 -3,86 -6,09 -7,61 -10,15 +19,21
FTSE All-Share Index 2.663,90 -4,18 -5,83 -7,13 -9,98 +18,56
FTSE World - UK 328,97 -3,71 -5,66 -7,22 -8,77 +18,77
FTSE-A Brit Govt All Stocks 154,36 +0,19 +2,75 +3,39 +6,24 +16,59
FTSE-A Brit Govt Ind Lk All 253,78 -0,86 +4,61 +0,81 +1,46 +16,40

Nordamerikanische Indices
Utd States Dj Industrial Avrge 10.522,81 -3,06 -0,68 +4,67 +5,91 +23,62
S&P 500-Total Return (Gross) 3.672,78 -4,20 -1,46 -0,87 -9,27 +25,30
FTSE World - North America 500,11 -4,64 -1,83 -2,21 -10,38 +25,25

Europäische Indices
France CAC 40 5.085,51 -2,68 -9,83 -14,19 -22,27 +20,84
Germany Dax(Perf) 5.861,19 -3,25 -6,44 -8,90 -18,49 +18,82
FTSE World - Europe Ex UK 301,71 -3,18 -7,97 -12,59 -16,91 +20,43

Japanische Indices
Japan Nikkei 225-Cap Return 11.860,77 -11,63 -14,68 -15,58 -29,92 -5,75
Japan Topix 1.190,31 -11,59 -12,47 -8,35 -22,89 +0,41
FTSE World - Japan 105,47 -11,56 -13,17 -9,82 -22,78 +1,46

Indices – Pazifischer Raum
Hong Kong Hang Seng 12.316,69 -8,63 -6,77 -12,44 -22,56 +11,65
Australia All Ord-Cap Return 3.270,80 -7,76 +0,65 +1,56 -5,56 +8,36
FTSE World - Asia Pacific Ex J 178,99 -8,81 -4,22 -2,21 -15,46 +2,29

Basis: Close to Close, in Euro mit reinvestierten Bruttoerträgen. Fünfjährige ACR-Erträge errechnet in D-Mark
Quelle: Lipper, eine REUTERS-Gesellschaft.

Wichtige Hinweise

Sofern dies nicht anderweitig angegeben ist, ist die Performance der Markt-Indices in Euro angegeben, auf einer Close-to-Close-Basis mit reinvestierten Bruttoerträgen.

Sofern dies nicht anderweitig angegeben ist, sind die dargelegten Ansichten und Meinungen jene von Clerical Medical Investment Group Limited zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Die bisherige Performance ist nicht unbedingt ein Hinweis auf die zukünftige Performance. Der Wert einer Investition und der daraus resultierenden Erträge kann infolge von Marktschwankungen sowohl fallen als auch steigen. Sie erhalten möglicherweise nicht den ursprünglich investierten Betrag zurück.

Diese Publikation wird monatlich von Retail Funds herausgegeben und sollte nach einem Monat beseitigt und durch die jeweils neueste Ausgabe ersetzt werden.


Ref: RF03

* Datenquelle: Lipper, eine REUTERS-Gesellschaft
Basis der Performance:
Jährliche Rendite bei Wiederanlage der Zinszahlungen, Close-to-Close, mit reinvestierten Bruttoerträgen, in D-Mark /Euro - Equity return - FTSE World - Europe Ex UK Index
Bond-Erträge - Salomon Government Bonds European Index


Herausgeber: Clerical Medical Investment Group Limited. Eingetragener Sitz: 33 Old Broad Street, London EC2N 1HZ Registriert in England und Wales - Nr. 3196171.
Reguliert durch die Personal Investment Authority und die Investment Management Regulatory Organisation.

grüsse eschi
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05.09.01 15:29:28
@ eschi

Wo kommst Du nur immer an diese Daten ran?

Hab versucht von VSP Infos zur Aktienanlage und zur derzeitigen Beurteilung der Märkte zu bekommen.
Also deine veröffentlichten Artikel. Fehlanzeige.

Wer ist Dein Distributor?

Grüsse Papa
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05.09.01 15:52:49
hallo papa,

ist doch schön, wenn wir uns gegenseitig ergänzen können, oder nicht ;)?

brauchst du die daten in word-format? wenn ja, poste mir nochmals die emailadresse an donaueschinger@gmx.de

grüsse eschi
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16.09.01 10:51:31
@Donaueschinger, Papabaerchen
Wie mir zu Ohren kam bietét CM auch die Möglichkeit, Lebensversicherungsverträge in Euro nach Luxemburgischem Recht abzuschließen. Dies hätte u. a. den Vorteil, daß die hierdurch erworbenen Ansprüche gegen Zwangsvollstreckingsmaßnahmen geschützt seien. Stimmt das, und was spräche gegen den Abschluß eines solchen Vertrages nach luxemburgischem Recht (im Vergleich zum Abschluß nach deutschem Recht)?
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17.09.01 09:12:43
hallo 36510,

stimmt, du kannst grundsätzlich einen vertrag nach luxemburgischen oder auch anderem recht abschließen. ob die hierdurch erworbenen ansprüche allerdings gegen zwangsvollstreckungsmassnahmen geschützt sind, entzieht sich meiner kenntnis. einen nachteil könnte ich darin erkenn, dass du gegebenenfalls (aus welchem grund fällt mir allerdings nicht ein) nach luxemburgischen recht gegen cm klagen müsstest und die steuerliche seite, falls es sich um einen sparvertrag / depotmodell handelt. frage aber nochmals nach und melde mich dann.

übrigens: hätte nie gedacht, das hier überhaupt 100 beiträge zusammenkommen, freue mich aber riesig darüber :)

grüsse eschi
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17.09.01 09:14:08
tja, das schreit nach freibier, eschi ;)


gruss
shakes mit dem 101. beitrag.
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17.09.01 09:28:44
okay shaky,

das nächste mal kriegst du ein freibier von mir (hast mich ja am ärgsten gedrängt mal nen thread zu britischen versicherungen aufzumachen) und ich löse noch die bockwurst für das mindelsee-rätsel ein.

wo gibt´s denn die beste bockwurst und gleichzeitig ein gutes bier, damit wir uns beim bockwurst-essen und freibier-trinken auch noch treffen können :confused:

gruss eschi
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17.09.01 09:59:03
hallo, ihr beiden :),

hier kann ich euch gerne behilflich sein.

das beste bier = KÖLSCH gibt es natürlich in köln und die beste bockwurst, auch.

auf gehts, jungs.

liebe grüße
ute
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17.09.01 10:01:16
eschi

gutes bier und bockwurst finden wir überall hier im süden, schliesslich gibts hier kein kölsch in der gegend :laugh:


gruss
shakes
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17.09.01 10:02:23
oh, das hat sich überschnitten, triuls :D

gruss
shakes
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18.09.01 09:29:45
naja eschi

bin froh, wenn der börsenstress ein ende hat. schätze mal, 60% in britsche lv., jeweils 20% in zwei europ./weltweite valuefonds...damit dürfte man zwecks kapitalerhalt nicht so verkehrt liegen.

oder was schlägst du vor?

ich arbeite auf jeden fall dran....aber das dauert noch a bisserl...:rolleyes:


gruss
shakesbier am morgen
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18.09.01 09:39:41
gute mischung shaky,

arbeite ebenfalls dran, habe gestern einen put gezogen, schau mer mal, wohin die reise geht.

hatte gestern übrigens das vergnügen, bilsenkraut persönlich kennenlernen zu dürfen, einige 50er kennen ihn ja bereits. schade, dass er zum kameltreffen in konstanz nicht dabei war, vielleicht beim nächsten.

grüsse eschi, der eben überlegt, ob er ein (ganz dickes :laugh: ) stück nusszopf kaufen soll
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18.09.01 09:47:50
ja und warum meldet sich dieser hirsch nicht?

der buisngraud war da? wo, bei dir?

mensch eschi, ein stück zwetschgenkuchen hätte da auch für mich drin sein müssen....


gruss
shakes mit nusszopf am morgen
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18.09.01 10:02:17
shaky,

erst hatte er früh morgens abgesagt, war eh unklar ob er kommen kann oder nicht, wegen des wetters und der dann evtl. nicht stattfindenden veranstaltung, morgens ging aber der anlasser kaputt, aber schlussendlich kam er dann doch.

wenns das nächste mal einen festen termin gibt, bist du selbstverständlich auch dabei. gestern gabs auch keine ente, sondern pizza und lachsnudeln mit feiner tomatensuppe vorher.

grüsse eschi
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19.09.01 11:45:06
hallo 36510

nun nochmals nach eingehender erkundigung zu deinen fragen:

ein deutscher, der in deutschland wohnhaft ist, kann bei cm keinen vertrag nach lux. recht abschliessen. cm und scottish mutual bieten auch keine verträge nach lux. recht an.

bei cm kannst du nur dann einen vertrag nach einem anderen recht abschliesen, wenn du in diesem land eine adresse (evtl. bekannte) hast.

nun kenne ich den hintergrund deiner fragen noch nicht, aber evtl. kommen britische altpolicen als alternative für dich in betracht. du kannst mir ja, wenn du möchstets dein problem übers postfach oder unter donaueschinger@gmx.de darlegen, wenn du es hier nicht breittreten möchtest.

grüsse
eschi
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27.09.01 09:16:26
Hallo Eschi,

hab Deine mail erhalten. Besten Dank.
Melde mich demnächst wieder. Mir steht die Arbeit zur Zeit bis zum Hals.
Unser Chef wollte uns zeigen was Vertrieb ist und hat in 2 Monaten, 18 Firmen
unter Vertrag genommen und hört auch nicht auf damit. Haben wir wenigstens in der Rezession steigende Umsätze und Erträge.
Vieleicht sollten wir ja Aktien ausgeben.

Nochmals Danke
Grüße Papa
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27.09.01 11:22:50
hallo papa,

keine ursache. bin ich froh, dass ich nicht so einen chef habe. wir konzentrieren uns auf britische lv´s und brit. altpolicen. letzteres wäre übrigens ein thema für deinen chef.

papa, in der konzentration liegt die stärke, schau dir doch mal shaky an, er konzentriert sich auch nur auf den dax und macht dort ordentlich kohle mit calls und puts.

war aber früher gleich, habe auch gemeint, ich müsste alles anbieten können, was einigermaßen gut ist, nur merkte ich, dass ich täglich sehr viel zeit benötigte, um imme rüberall auf dem laufenden zu sein, deshalb hab ich mich auf die briten konzentriert.

grüsse eschi - übrigens tlü sind nicht nur an der börse, sondern auch im job gut ;)
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27.09.01 11:55:25
vergess den zwetschgenkuchen nicht, eschi.

denke mal in woche 42/43 könnte ich mal vobeikommen....werde ne kleine radtour in den norden unternehmen :eek:


gruss
shakes, der mit dem mountain-bike :laugh:
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27.09.01 15:13:36
shaky

zwetschgenkuchen oder nusszopf. in kw 42 bin ich 3 tage unterwegs in paris, aber nicht zum bummeln, sondern zum arbeiten. kw 43 wäre daher besser, wir stimmen uns aber nochmals ab.

gruss schümmli-eschi
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10.10.01 17:27:30
hallo cm-freaks,

immer mehr deutsche bankäuser beschäftigen sich mit cm. habe ja bereits schon einmal angedeutet, dass ich eine liste habe, wo die banken aufgeführt sind, die cm als tilgungsaussetzung z. b. für eine immobilienfinanzierung mit handkuss nehmen. (klar nehmen sie auch ne kapital-lv, aber den aktiven lesern dürfte inzwischen bekannt sein, warum sich cm besser eignen sollte ;) )

neben der bkmu hat thomas carstensen vom bankhaus wölbern eine sehr aufschlussreiche und interessante ausarbeitung mit dem thema "britische lebensversicherung" herausgebracht. wirklich toll!!!

das meiste steht zwar hier schon im thread, ist aber ein unterschied, ob ich kleines licht das schreibe, oder ob es ein bankhaus an die öffentlichkeit trägt. auch die charts sind eben besser dargestellt.

grüsse
eschi - begeistert :Cool:
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12.10.01 16:55:54
hallo zusammen,

habe eben erst die anfragen im postfach wegen der ausarbeitung vom bankhaus wölbern gesehen, damit ich nicht x-mal die broschüre bestellen und versenden muss, hier die telefon- und faxnummer von bankhaus wölbern. bitte bestellt euch die unterlagen direkt:

bankhaus wölbern

tel. 040 376 08 322
fax 040 376 08 313

vielen dank fürs verständnis :)

grüsse
eschi
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18.10.01 10:23:12
Guten Tag,

ich bin durch diesen Thread auf das Thema britisch LV aufmerksam geworden und recherchiere gerade in der Sache. Soweit wie bisher dargestellt klingt das auch prima.

Aktuell scheint es aber gerade schlechte Nachrichten zu geben: http://www.bumberger.de/el.pdf

Unter obigem Link ist ein Zeitungsartikel abzurufen, der über Schwierigkeiten britischer Versicherer berichtet. Mit dabei ist wieder die Equitable Life mit einer 16-prozentigen Kürzung der Versicherungsleistungen. Wobei es diesmal anscheinend um andere Verträge geht als vor einem Jahr.

Außerdem werden erwähnt die "Norwich Union" und die "Legal and General", die ebenfalls Leistungen kürzen. Da fragt man sich doch: Wie sicher sind die Briten wirklich? Funktioniert das "Smoothing" auch dann, wenn die Aktien im Bestand mehr als die Hälfte des Wertes verlieren? Rentenkürzung durch Aktiencrash ist ja nicht genau das, was man haben will.

MfG
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18.10.01 12:14:21
hallo sysnpila,

darauf wurde bereits in diesem thread weiter unten eingegengen.

viele grüße
eschi
Avatar
18.10.01 12:19:59
nochmals hallo synspila,

bist du selbst bumberger ;), oder wie kommst du gerade auf den artikel einer homepage, auf der nicht zu finden ist, ausser diesem artikel???

naja, spass muss sein, und ich habe auch gern spass :laugh: :laugh:

grüsse
eschi
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18.10.01 13:06:35
Hallo Donaueschinger,

nein, ich bin nicht Bumberger, was wahrscheinlich aber auch keine Schande wäre.

>> darauf wurde bereits in diesem thread weiter unten eingegangen.

da bin ich halt nicht so sicher. Dieser Artikel soll ziemlich neu sein (leider ist kein Datum auf der Seite). Eventuell handelt es sich um andere Verträge als vor einem Jahr?

Zumal jetzt auch zwei andere Versicherer betroffen sind. Haben die sich auch mit den Zinsen verkalkuliert? Oder ein schlechtes Händchen bei Aktien gehabt?

MfG
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18.10.01 13:38:54
hallo synspila,

wie kommst du darauf, das der artikel ziemlich neu sein soll, wo doch eben kein datum drauf ist ;) :laugh:

warte einfach ab, wie sich die probleme lösen, im schlimmsten fall würde es noch den policy holders protection act geben. die britische versicherungsaufsicht wirde den kunden der versicherer schon zu ihrem recht verhelfen und glaube mir eines, selbst wenn die kunden nicht das erhalten, was ihnen versprochen worden ist, so sit es immer noch mehr, als bei vielen anderen in deutschland bekannten anlagen.

wie ist es denn bei den rentenversicherungen gegen einmalbeitrag in deutschland? wie oft wurde hier schon nach wenigen jahren die überschüsse um bis zu 40% gesenkt?? und wem wird das geld übereignet, wenn die versicherte person stirbt???

kann dir bei den engländern nicht passieren.

ich sage ja auch nicht, das es gut ist, was z.b. bei el geschehen ist.

grüsse
eschi
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25.10.01 21:34:40
eschi,

schick mir mal bitte ein paar medienartikel über britische lvs :eek:

interessiere mich sehr für das von dir aufgezeigte immobilienfinanzierungsmodell. bitte um weitere infos :confused:

wieviel prozent kann man sich bei einer festen anlage von z.b. 300 bis 500 tdm monatlich auszahlen lassen ohne daß sich das kapital reduziert :confused:

kommst du demnächst in den k/d-raum?

gruß penny - voll der neugier :cool:
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28.10.01 23:43:57
hallo penny,

nett, was von dir zu hören. bin eben erst aus paris zurückgekommen, darum meine verspätete antwort. ich schicke dir gerne was zu. nach köln??? muss ich wohl doch mal einschieben, mal sehen. melde mich morgen nochmal.

gruss eschi
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05.11.01 08:35:02
hallo penny,

tut mir leid, hab dir noch nicht zugesandt, war 4 tage in paris und anschließend letzte woche im urlaub. wollte dir noch was zusenden, habs dann aber doch verschwitzt. schande über mich.

leg mir bitte nochmals deine adresse ins postfach oder auf donaueschinger@gmx.de

vielen dank fürs verständnis und grüsse
eschi
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05.11.01 08:35:13
hallo penny,

tut mir leid, hab dir noch nicht zugesandt, war 4 tage in paris und anschließend letzte woche im urlaub. wollte dir noch was zusenden, habs dann aber doch verschwitzt. schande über mich.

leg mir bitte nochmals deine adresse ins postfach oder auf donaueschinger@gmx.de

vielen dank fürs verständnis und grüsse
eschi
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05.11.01 08:35:22
hallo penny,

tut mir leid, hab dir noch nicht zugesandt, war 4 tage in paris und anschließend letzte woche im urlaub. wollte dir noch was zusenden, habs dann aber doch verschwitzt. schande über mich.

leg mir bitte nochmals deine adresse ins postfach oder auf donaueschinger@gmx.de

vielen dank fürs verständnis und grüsse
eschi
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09.11.01 12:31:19
jetzt aber auf ein neues,
müssen uns bald mal auf einen "männerabend" treffen.
gruss
REALBUB
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09.11.01 23:06:39
hallo penny

hast du mein email am mittwoch noch erhalten??

gruss
eschi

@realbub

war bis eben im wallis, war super!!

gruss
eschi
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10.11.01 22:40:19
hallo eschi,

habe keine mail bekommen.

gruß penny - penny01_de@yahoo.de :cool:
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11.11.01 12:46:06
hallo penny,

lag wohl daran, dass ich versucht habe auf einmal 6 eingescannte seiten mit einem mail zu senden. morgen bin ich im büro und habe mehr zeit. sende dir dann jeden artikel separat, so dass du eben 5 oder 6 emails bekommst. ist ja auch nicht schlimm.

muss dir wohl ein beir das nächste mal ausgeben für die verzögerung :eek:

grüsse und ein schönes wochenende
eschi
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12.11.01 14:21:29
hallo penny,

nach mehreren versuchen über outlook express, die alle misslungen sind, habe ich nun zwei versuche über gmx versucht. hoffe es ist was angekommen.

grüsse
eschi
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12.11.01 23:43:45
danke eschi,

kann sein, daß du meinen mailspeicher überflutest :laugh:

gruß penny - bis bald :cool:
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11.12.01 10:13:23
@donaueschinger oder alle anderen experten:

vielleicht könntest Du die folgenden fragen beantworten, die auch von allgemeinem interesse sein dürften:

1. allgemeine fragen:
- was zeichnet CM gegenüber anderen britischen anbietern aus ?
- da einige der konstruktionen eigentlich reine geldanlagen sind: wie wahrscheinlich ist es, das dafür die steuerlichen vorteile à la lv in der zukunft bestehen bleiben werden ?
- glättung in den pools: kannst du beispiele geben, wie sich das in der letzten baisse konkret dargestellt hat ? (wie waren die garantierten renditen, der fälligkeitsbonus ?) bedeutet das nicht, dass ein einstieg jetzt besonders ungünstig ist (weil der pool jetzt gegenüber dem aktienmarkt besonders langsam wächst) ?
- marktpreisanpassung: das prinzip habe ich verstanden. aber wie hoch können die "anpassungen" tatsächlich sein ? kannst du ein beispiel vom sommer 2001 geben ?

2. steuerliche behandlung (da ich mich im deutschen steuerrecht nicht so auskenne):
- offensichtlich können regelm. beiträge als sonderausgaben deklariert werden. wie hoch ist genau die obergrenze der abzugsfähigen sonderausgaben ? was zählt da sonst noch dazu ?
- was genau sind die voraussetzungen für steuerfreiheit bei den auszahlungen ?

3. gebühren:
-in den cm unterlagen von der website habe ich gebühren f. verwaltung, management, switchen, auszahlung, todesfalleistung gefunden. wie hoch sind die abschlussprovisionen ?

4. pools:
- ist der 2000EINS der einzige pool für verträge mit einmalbetrag ?

5. wealthmaster noble (mit internen investmentfonds):
- was ist der vorteil gegenüber normalen investmentfonds ?
- wenn ich nur einmalbetrag, den pool und keine gesonderte todesfalleistung will: was ist der unterschied zum wealthmaster choice ?
- wie ist die steuerliche behandlung der leistungen aus den fonds ?

6. feeder
- ist es richtig, dass der einzige vorteil die umwandlung der einmaligen einzahlung in sonderausgaben ist (siehe oben) ?
- sind hier keine verbundenen lv (z.b. letztversterbensbasis) möglich ?
- muss der zinsertrag aus der feederperiode versteuert werden ?
- sind nur einmalige auszahlungen möglich ?
- wie hoch ist die todesfalleistung nach vollendeter feeder-periode ?

vielen dank im voraus !