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09.10.01: Bankenkrise in den USA. Wer wird zum Täter ernannt? - 500 Beiträge pro Seite



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Ein Tag, der völlig anders verlief, wie alle dachten, erlebten wir gestern. Schrien die einen CRASH ob der ersten Bombe, stellten sich die anderen dagegen und riefen RALLYE. Und was bleib übrig? Ein stinklangweiliger, eher unvolatiler Tag ohne große Ereignisse.

Viel zu berichten gibt es auch nicht.
Keine Konjunkturdaten, nur wenige Unternehmensmeldungen und Feiertag in halb Amerika und bei den Bondmärkten liessen keine Wachstums- bzw. Crashfantasie aufkommen. Die Ruhe vor dem Sturm?

Denn ein Drama bahnt sich an. Ein brutales Drama!



Die US-Banken haben innerhalb von drei Handelstagen die Erholung crashartig und komplett vernichtet, wahnsinn!
Ein ähnliches Bild konnte man zuletzt 1997 und 1998 unmittelbar vor den beiden großen Krisen erkennen. Damals liefen übrigens auch die Bonds vorab in ungeahnte Höhen, aktuell auch!
Offiziell wird der Banken-Crash mit der Vorwegnahme einer Rezession begründet, doch das ist Blödsinn. Diese ist schon seit Monaten bekannt.
Was könnte passieren? Eine Bankenpleite? Ein geplatzter Fonds? Oder doch DAS externe Ereignis, auf das wir Bären schon seit Monaten warten, nämlich die Pleiteerklärung von Argentinien? Unterschätzt dieses Land nicht! Auch wenn es noch so klein ist, da stecken große Banken mit ihren Krediten drin & die wären wohl weg! Ausserdem hätte Argentinien Auswirkungen auf ganz Südamerika und beteiligte Staaten, wie z.B. Spanien.

Stellt euch vor es ist Krieg, und niemand merkt das der wahre Schock in Argentinien sitzt...

Sollte es tatsächlich zu einem weiteren Crash im Oktober kommen, ergibt sich lt. meinen Berechnungen eine erste Zielzone für den DOW von 6.250 P. Dies würde in etwa mit den seit Monaten im Raum stehenden 5.500 P. aufgehen.
Doch noch ist es zu früh Panik zu verbreiten, bzw. wenn der Crash kommt, wird er diesesmal unmittelbar und mit voller Härte eintreffen!

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:


Trotz das die Nasdaq positiv geschlossen hat, hinterlässt sie im Stundenchart deutliche Ermüdungserscheinungen! Die gestrigen Versuche, dass uralte Gap zu schliessen scheiterten bereits bei den ersten Anläufen und kreierten stattdessen ein Doppeltop. Einzig bullisch dabei die niedrigen Umsätze (1,3 Mrd.) Somit könnte heute nach einem Rückgang bis 1260 oder 1240 P. nochmals ein Versuch gestartet werden.

Möge der Bereich um 1340 P. das Maximum darstellen, denn damit wäre der Vergleich zu 1929 weiterhin intakt.

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der Tageschart schaut bullisch aus. Die positive Kerze in einer kurzfr. Seitwärtsbewegung könnte heute einen Ausbruch bringen, der theoretisch (!!!) bis 1480 P. führen könnte. Praktisch steht erstmal der Gap-Schluss bis 1340 P. auf dem Plan.

So bullisch wie die Nasdaq aussieht, so erschöpft ist mittlerweile der Vorläufer-Index SOXX. Wäre tragisch, wenn der Ausbruch deswegen scheitern würde.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der DOW verhält sich, trotz des leichten Kursverlustes gestern, eher neutral. Die sehr schwachen Umsätze sind in der ganz kurzfr. Seitwärtsbewegung sogar bullisch zu werten!

Bei rund 9000 P. liegt heute die Unterkante des Aufwärtstrends. Ernste Gefahr droht jedoch erst unter 8940 P.
Über 9150 P. Potential für einen heftigen SChub bis 9400 P.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der S&P gab gestern ein erstes größeres Verkaufssignal. Nach einem bärischen und bullischen Hammer in doji-Form folgte eine längere negative Kerze. Signal ist aber noch nicht sehr groß, solange die Marke von 1055 P. auf SK-Basis hält.

Darunter wartet noch die Hürde bei 1040 P., ehe die Bären wieder Tango tanzen.
Über 1080 P. sollte ein weiterer upmove in größerem Ausmass erfolgen.


Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Hat der Nemax den Hype beendet und rennt nun zu neuen Tiefs? Es mehren sich immer mehr Anzeichen. Wäre sehr schade!
Über 760 P. ist die Welt noch in Ordnung, darunter wird es allerdings sehr schnell rabenschwarz.
860 P. zum nächsten Ausbruch sind immer noch in greifbarer Nähe.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Der Euro konnte trotz der US-Luftangriffe zulegen, erstaunlich! Die Bestätigung muss jedoch heute erfolgen, wenn Amerika wieder voll im Handel drin ist.
Hingegen ist Gold etwas enttäuschend. Die Kriegseuphorie hätte zu einem größeren Sprung führen müssen. Doch auch hier gilt: Der heutige Tag wird es zeigen.


Termine heute:
01:50 JP / Großhandelspreise September
07:00 JP / Maschinenbauauftraege August
10:00 Arbeitsmarktdaten September
10:00 Plettac AG, ao HV, Hagen

Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
- Industrieproduktion August
- Biotechnica - Fachmesse fuer Biotechnologie (bis 11.10.), Hannover
- US / Motorola, Ergebnis 3. Quartal, Schaumburg
- SE / Bekanntgabe des Nobelpreises fuer Physik, Stockholm


Peace for all...
war ja nur eine Frage der Zeit...


Dienstag, 9. Oktober 2001
Nach zweitem Milzbrand-Fall
Hinweise auf Bakterien-Anschlag

Nach den beiden Anthrax-Fällen in Florida haben die US-Fahnder offenbar Verdachtsmomente, die auf einen Anschlag hindeuten. Die Kriminalpolizei suche dringend einen Praktikanten, der im Sommer in dem Gebäude arbeitete, in dem sich die beiden infizierten Männer mit den hochgefährlichen Bakterien ansteckten.

Der Mann sei arabischer Herkunft, und habe nach dem Ende seiner Arbeit in einer e-mail angekündigt, er habe eine Überraschung hinterlassen, berichtete die Zeitschrift "Newsweek" in ihrer Online-Ausgabe. Von dem Mann fehlt jede Spur.

Eine Woche vor den Terroranschlägen in New York und Washington sei in dem Gebäude in Boca Raton ein verdächtiger Brief mit einer "pudrigen Substanz" eingetroffen, berichtete das Magazin. Der zweite Mann, der mit den Bakterien infiziert ist, arbeitete in der Poststelle des Gebäudes, in dem mehrere Boulevardzeitungen Büros haben. Es handelt sich um einen 73-jährigen, der vergangene Woche mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht worden war. Nach Angaben des Senders MSNBC haben die Gesundheitsbehörden inzwischen festgestellt, dass die Anthrax-Bakterien, mit denen sich die beiden Männern infizierten, nicht natürlichen Ursprungs seien.

Justizminister John Ashcroft hatte einen terroristischen Hintergrund der Anthrax-Fälle am Montag nicht ausgeschlossen. "Wir können noch nicht schlüssig sagen, ob hier eine Attacke oder etwas Anderes vorliegt", sagte Ashcroft. Das Bundeskriminalamt FBI habe Ermittlungen aufgenommen.

Am Freitag war ein 63-jähriger Fotograf, der in dem Gebäude arbeitete, an Lungenmilzbrand gestorben. Die Erkrankung des zweiten Mannes wurde am Montag bekannt. Der Mann habe gute Überlebenschancen, weil die Krankheit in einem frühen Stadium entdeckt wurde. Das Gebäude wurde evakuiert und abgeriegelt.

In den USA sind im 20. Jahrhundert lediglich 18 Fälle bekannt geworden. Die tödliche Krankheit war in den USA zuletzt 1976 aufgetreten. Milzbrand ist unter Menschen nicht ansteckend, kann aber von Schafen, Rindern, Pferden, Ziegen oder Schweinen auf den Menschen übertragen werden.

Milzbrandbakterien wurden von einigen Staaten als biologischer Kampfstoff entwickelt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September war die Angst vor Attacken mit den Erregern gewachsen. Einige der mutmaßlichen Terroristen, die an den Anschlägen vom 11. September beteiligt gewesen sein sollen, hatten sich vorübergehend rund 60 Kilometer von der Ortschaft Lantana entfernt aufgehalten.

Adresse:
http://www.n-tv.de/2775748.html
DAX am Morgen:





Ein zum Ende hin hochgezogenes Amerika und ein Nikkei momentan dick im minus. Nicht die allerbesten Vorgaben für den DAX.
Schwächeanfall, oder Ende der Gegenbewegung?

Bei 4320/4330 P. liegt heute die Unterkante des Aufwärtstrends. 4580 P. die Ausbruchszone.
Innerhalb dieser Range passiert charttechnisch nicht arg viel aufregendes.

Zu Beginn auf 4440/4430 P. und dann über 4520 P. würde eine kleine inverse SKS vollenden, im Anschluss an die der Bereich um 4570 P. getestet werden könnte.
Fällt es gar bis 4360/4370 P. und dann is Plus, könnte der Schwächeanfall beendet werden.
Anders bei einem Eröffnungsspurt auf 4530 P. und dann unter 4430 P.
08.10.2001 22:40:00: Commerce One mit Gewinnwarnung
Nach Börsenschluß verkündete das ehemals hochbeliebte B2B-Unternehmen Commerce One eine Umsatz- und Gewinnwarnung, die weitere Hoffnungen, der ehemalige Highflyer könne sich bald erholen, zunichte machte. So erwarte man für das laufende Quartal einen Verlust von 24-25 Cents/Aktie bei einem Umsatz zwischen 80 und 83 Mio $. Analysten hatten bislang mit 90,6 Mio $ Umsatz und 23 Cents/Aktie Verlust gerechnet. Das Unternehmen machte "schwache wirtschaftliche Konditionen" für den schwachen Ausblick verantwortlich.

© BörseGo
Wall Street nach Militärschlag leicht im Minus - Banken weiterhin angeschlagen, Rüstungsindustrie im Aufwind [08.10.2001 - 22:50]

Seite 1/2

Nur wenig beeindruckt und überraschend stabil präsentierten sich die an der Wall Street gehandelten Standardwerte, nachdem die US-Militärs gestern den ersten Gegenangriff auf Afghanistan ausübten. Das bereits im Vorfeld mit großer Angst und vor allem mit noch größerer Unsicherheit behaftete Ereignis sorgte schließlich dafür, dass der Dow Jones Industrial mit einem Minus von 0,57 Prozent auf 9.068 Punkte leichter in die Woche startete. Eine Woche, die von weiteren Unternehmensberichten und Konjunkturdaten geprägt sein wird.

Experten sehen der Woche mit etwas Skepsis entgegen. Mit großer Spannung dürfte sich das Gros der Anleger auf das für kommenden Freitag erwartete US-Verbrauchervertrauen konzentrieren. Man erhofft sich hiervon eventuell handfestere Aussagen zur Lage der US-Wirtschaft nach den Terroranschlägen des 11. September.

Zudem werden Quartalszahlen gewichtiger Konzerne wie Yahoo (900103) und Motorola (853936)auf der Technologieseite und General Motors (850000) und General Electric (851144) auf der „Old-Economy-Seite“ erwartet. Im Marktumfeld werden weitere Enttäuschungen nicht ausgeschlossen – also alles in allem eine durchaus brisante Woche.

Nachdem die Finanztitel bereits am vergangenen Freitag durch die Angst vor einer Rezession massiv unter Druck gerieten, finden sie sich auch heute im negativen Bereich wieder. CitiGroup (871904) verloren rund 1,6 Prozent auf 42,42 US-Dollar, die Bank of NY (858206) notierte am Ende 3,15 Prozent unter dem Freitagsschluss, bei 32,55 US-Dollar. American Express (850226), einer der weltweit größten Finanzserviceanbieter, gab mehr als 1,2 Prozent auf 27,44 US-Dollar ab.

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Banken wegen Angst vor einer Rezession so dick im minus? Ausgerechnet jetzt?
Nunja, wers glaubt. :laugh:
schönen guten morgen all

germa
der gestrige tag wahr wohl langweilig aber sehr ertragreich für mein call
das hebt die langeweile wiederauf :D

zu den banken,rate mal an was die banken am meisten verdienen,genau an den komissionen
erwarte bei den banken weltweit massive kommissionsausfälle,bin mal gespannt auf die q-zahlen


gute trades wünscht,4604
sind die banken nicht gerade vor einem charttechnischem kaufsignal,

doppeeelbottom.

fehlt doch nur noch die begründung für den letzten absturz.


sell the rumours
Anti-Terror-Steuer
Eichel kriegt über vier Mrd. DM


Die geplante Erhöhung der Tabak- und der Versicherungssteuer wird die Bundeskasse offenbar mit weit mehr als den bislang angekündigten drei Mrd. DM jährlich füllen. Wie "Spiegel Online" berichtete, sind im Laufe der nächsten Jahre Einnahmen von mehr als vier Mrd. DM jährlich zu erwarten.:cry:

Lediglich im nächsten Jahr würden sich die Mehreinnahmen auf drei Mrd. DM summieren, schreibt das Online-Magazin unter Berufung auf einen Entwurf zum "Gesetz zur Finanzierung der Terrorbekämpfung ". Ein Jahr später würden es aber schon 3,9 Mrd. DM sein, 2004 vier Mrd. DM und 2005 schließlich 4,1 Mrd. DM.

Der stetige Anstieg werde vor allem auf die Einnahmen aus der Tabaksteuer zurückzuführen sein, hieß es. Es werde offenbar davon ausgegangen, dass der Zigarettenkonsum nach der Preiserhöhung zu Beginn nächsten Jahres nur vorübergehend einbrechen wird. Nach einiger Zeit würden die Raucher voraussichtlich wieder im gewohnten Umfang Zigaretten kaufen. Daher würden die Mehreinnahmen von knapp zwei Mrd. DM im nächsten Jahr auf rund drei Mrd. DM im Jahr 2005 steigen.

Nach den Terroranschlägen in den USA hatte die Bundesregieurng beschlossen, die Steuer auf Zigaretten um vier Pfennig pro Stück zu erhöhen. Auch die Versicherungssteuer soll von 15 auf 16 Prozent der Versicherungsprämie angehoben werden. Die Einnahmen sollen für zusätzliche Maßnahmen zur Gewährleistung der inneren und äußeren Sicherheit genutzt werden. Da auch in den kommenden Jahren das Budget für die zusätzlichen Schutzmaßnahmen auf drei Mrd. DM begrenzt bleiben soll, würde Finanzminister Hans Eichel eine Mrd. DM mehr zur Verfügung haben.
Morgen germa,
morgen @ all,

hier auch mal was Positives:

Die technologische Entwicklung bleibt nicht stehen!!



08.10.2001 08:25 Uhr: Intel verspricht technologischen Quantensprung


Intel festigt seine Position als als Weltmarktführer:

Der US-Chiphersteller hat eine Technologie entwickelt, die die Chip-Geschwindigkeit innerhalb von sechs Jahren auf 20 Gigahertz steigen lassen soll.

Das aktuelle Intel-Topmodell Pentium 4 ist zwei Gigahertz schnell. Die neue Technologie käme einer

technischen Revolution

gleich:

In den vergangenen Jahren konnte die Chipgeschwindkeit nämlich immer nur in kleinen Schritten erhöht werden. Die Aktie sollte trotz des schwachen Chipmarktes zulegen.




© 2001 sharper.de
Fondsmanager will abwarten, bis sich Lage weiter klärt
Berlin (vwd) - Obwohl die Märkte verunsichert auf die US-Militärschläge reagiert haben, ist der befürchtete Ausverkauf vorerst ausgeblieben. Andreas Schmidt, Fondsmanager bei Zürich Invest, will zunächst abwarten, bis sich die Lage weiter klärt. "Beim Kampf gegen den Terrorismus ist wie bei der Drogenbekämpfung nicht mit schnellen Erfolgen zu rechnen", sagte Schmidt der Tageszeitung "Die Welt" (DW/Dienstagausgabe). Der Golfkrieg sei ein lokal begrenzter Krieg gewesen und man habe konkrete Auswirkungen antizipieren können, so der Fondsmanager weiter. "Im Terrorkrieg steht man einem diffusen Gegner gegenüber, der überall in der Welt lauert. Jederzeit kann es neue Anschläge geben. Das ist nicht kalkulierbar", so Schmidt weiter.


vwd/9.10.2001/sam


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Seit wann gibt ein Fondsmanager vorab seine Strategie bekannt? :D
Die meisten sind doch schon wieder drin!









Morgen Germa,morgen an alle!!!

Ist es jetzt vorerst schluss mit der Aufwärtsbewegung????
Sieht ganz danach aus.

Gruß
Pit
Nikkei schliesst mit 2% im minus und Hang Seng steht mit fast 4% im plus. Was ist da los? :eek:
Morgen Germa

Hang Seng war gestern dick im Minus geschlossen - war wohl heute eine Gegebewegung.

Gruß Schüttelwauwau
Montag 8. Oktober 2001, 16:35 Uhr

Wirtschaftsexperten uneins über Folgen der US-Schläge
Berlin/Hongkong (Reuters)

Wirtschaftsexperten sind sich uneinig über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Militärschläge der USA und Großbritanniens in Afghanistan. Chefvolkswirte deutscher Großbanken erklärten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters überwiegend, die Angriffe seien erwartet worden und machten vorerst keine neue Lagebeurteilung nötig. Dagegen sagte der Konjunkturexperte Herbert Buscher vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Reuters, entscheidend sei, wie

schnell und erfolgreich

die USA seien. Wenn durch die US-Schläge viele Zivilisten ums Leben kämen und die Allianz gegen den Terrorismus bräche, "ist nicht mehr viel zu retten, dann geht es runter in eine Rezession".


"Die Konjunktur hätte bereits kaum schlechter sein können,

ich sehe aber keine Notwendigkeit, die Prognosen zu ändern", sagte der Chefvolkswirt der Dresdner Bank (Frankfurt: 804613.F, Nachrichten) , Klaus Friedrich. Sein Kollege Norbert Walter von der Deutschen Bank pflichtete dem bei: "Wir haben keinen Anlass, unser Konjunkturszenario jetzt neu zu benennen". Die Unsicherheit der Weltwirtschaft werde aber erst weichen, wenn die Militäraktionen Erfolge zeigten. Auch Commerzbank-Chefvolkswirt Ulrich Ramm rechnet nicht mit zusätzlichen Belastungen der Wirtschaft.


Walter sprach aber von der Gefahr, dass ein steigender Rohölpreis die erwartete Konjunkturerholung in der ersten Hälfte 2002 verzögern könnte. Der Ölpreis könnte sich wieder von der 20-Dollar-Marke nach oben bewegen, was in Europa den erhofften Anstieg des privaten Verbrauchs bremsen würde. Der Chefökonom von Deutschlands größtem Kreditinstitut plädierte für ein Vorziehen von Infrastrukturinvestitionen des Staates, auch unter Hinnahme eines höheren Haushaltsdefizits. Dies hatten auch mehrere Gewerkschaftsführer am Wochenende gefordert.


ZEW-Konjunkturforscher Buscher sagte Reuters, nur wenn die von den USA initiierte Allianz gegen den Internationalen Terrorismus halte, die Militärschläge in Afghanistan zielgenau geführt würden und der Konflikt nicht auf andere Länder übergreife, dürften die wirtschaftlichen Folgen überschaubar bleiben. Dann rechne er mit einer Verzögerung der erwarteten Wiederbelebung der US-Wirtschaft um drei bis sechs Monate. Gelinge das nicht, werde es wirtschaftlich scharf abwärts gehen. Dann könnte auch die Ölpreisentwicklung unkalkulierbar werden.


Die nach den Anschläge in den USA bereits eingebrochene Stimmung der US-Verbrauchern und -Unternehmen habe jedenfalls durch die jüngsten Ereignisse einen weitern Schlag erhalten, sagte Buscher. Insgesamt sei die Lage dadurch gekennzeichnet, dass man nicht sagen könne, ob es zu einer Rezession komme oder nicht. Wegen dieser Unsicherheit halte er es für richtig, dass die Finanzminister der sieben führenden Industrieländer (G7) am Wochenende kein gemeinsames Konjunkturprogramm beschlossen hätten. Es gebe aber Situationen, in denen solche Programme hilfreich seien.


Der Konjunkturforscher Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnte davor, Forderungen nach Konjunkturprogrammen vorschnell vom Tisch zu fegen. Brenke sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Man muss sehen, wir sind gegenwärtig konjunkturell in einer schwierigen Phase." Wie schwierig die sei, lasse sich gerade nach der US-Reaktion auf die Anschläge vom 11. September und ihre Folgen noch nicht sagen. Man müsse abwarten, wie sich die deutsche Wirtschaft weiter entwickelt. "Dann sollte man solche Vorschläge (zu Konjunkturprogrammen) durchaus diskutieren. Man sollte sie nicht von vornherein vom Tisch wischen", sagte Brenke.


In den USA befürchten Analysten, dass das angeschlagene Vertrauen der US-Verbraucher und Finanzmärkte durch die Auseinandersetzungen in Afghanistan weiter belastet wird. "Wenn es so aussieht, dass die Sache nicht in ein paar Tagen klar gemacht werden kann, wird es alle möglichen Krisenszenarien geben", warnte Anthony Karydakis von Banc One Kapital Markets. Ein Volkswirt einer US-Investmentbank in Hongkong sagte: "Dieser Konflikt schadet. Wir erwarten, dass der Konsum in den USA in den kommenden Monaten deutlich zurückgeht." Und Sung Won Sohn von der Wells Fargo Bank erklärte: "Wir haben beim Golfkrieg gelernt, dass langes Warten und Ungewissenheit die Wirtschaft und den Aktienmarkt am meisten belastet."
Souverän germa!

Citi hat offenbar mitgelesen und kalte Füsse bekommen

Dt. Bank Put 582110 hochgetaxt auf 0,40/41.

Hier erst mal wieder zum Kaufkurs raus.

Schönen Tag noch
ftd.de, Di, 9.10.2001, 7:53
In den USA liegen die Nerven blank

Bei dem zweiten Fall einer Milzbrand-Erkrankung im US-Staat Florida schließt das FBI einen terroristischen Hintergrund nicht mehr aus. Aus Sicherheitsgründen wurde auch ein auffälliges Passagierflugzeug aus dem amerikanischen Luftraum eskortiert.

Nach der zweiten Milzbrand-Erkrankung prüft das FBI einen möglichen terroristischen Hintergrund. Justizminister John Ashcroft sagte am Montag, es müsse untersucht werden, ob es sich um einen terroristischen Angriff handele. Ein 63-jähriger Fotoredakteur war am Freitag an der überaus seltenen Milzbrand-Art gestorben. Danach wurden Erreger auch bei einem Arbeitskollegen sowie an einer Computer-Tastatur in der Redaktion entdeckt.

Das Nachrichtenmagazin "Newsweek" berichtete am Montag, im Büro der Boulevardzeitung "Sun" in Boca Raton sei eine Woche vor den Terroranschlägen ein "merkwürdiger Brief" eingegangen. Darin habe sich eine pudrige Substanz und ein Armband mit einem Davidstern befunden. Sowohl der Tote als auch der Erkrankte seien mit dem Brief in Berührung gekommen. Ein Reporter der Zeitung "The National Requirer" sagte, ein ehemaliger Praktikant habe vor einigen Wochen eine E-Mail an die Redaktion geschickt. "Er schrieb, `Ich habe euch eine Überraschung hinterlassen`", sagte der Reporter. Das FBI sei über die Mail informiert worden.




Keine natürliche Ursache

Der Erkrankte wurde im Bezirk Miami-Dade in ein Krankenhaus eingeliefert und war nach Angaben der Gesundheitsbehörden am Montag in stabilem Zustand. Das FBI riegelte die Redaktion der "Sun" ab, für die die Erkrankten gearbeitet hatten. Etwa 500 Personen ließen sich auf eine mögliche Milzbrand-Infektion testen; die Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet. Der verstorbene 63-Jährige war mit einer besonders seltenen Form des Milzbrandes infiziert, von der in den USA im 20. Jahrhundert lediglich 18 Fälle bekannt sind. Eine Sprecherin der Zentren für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (CDC) erklärte, eine natürlich Ursache für die Milzbrandinfektionen sei ausgeschlossen. Es bestehe jedoch keine Bedrohung für die Öffentlichkeit.



Passagierflugzeug eskortiert

In Sorge um die Sicherheit der Bevölkerung haben unterdessen am Montag zwei US-Kampfflugzeuge ein Passagierflugzeug zum Flughafen von Chicago eskortiert, nachdem ein geistig behinderter Passagier versucht hatte, ins Cockpit der Maschine einzudringen. Der 31-jährige Mann sei von einem Co-Piloten sowie weiteren Besatzungsmitgliedern und Passagieren überwältigt worden, sagte ein Sprecher des FBI. Die 153 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder seien unverletzt geblieben. Der Vorfall stehe nicht in Zusammenhang mit den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Verteidigungsministerium bei Washington am 11. September.


Der geistig behinderte Mann sei mit seinem Vater gereist, sagte der FBI-Sprecher. Dieser habe schon vor dem Vorfall Besatzungsmitglieder darauf hingewiesen, dass ein Sohn sich seltsam verhalte. Als der Mann in Richtung Cockpit lief, hätten ihn einige Passagiere verfolgt, berichteten Augenzeugen. Das Flugzeug habe sich heftig nach links und rechts bewegt bis der 31-Jährige überwältigt worden sei. Die Kampfflugzeuge seien bereits wenige Minuten später neben der Boeing 767 in der Luft gewesen, hieß es weiter.
Moin,
@ germa
warum waren die gestrigen niedrigen Umsätze bullisch, der Anstieg im NDX konnte doch durch den Feiertag mit einer lenkenden Hand wunderbar gesteuert werden.....

wie ich schon gestern früh schrieb, einen besseren Tag als den letzten Sonntag konnte man sich zum Gegenschlag nicht ausdenken, da durch die geschlossenen Banken am Montag der Verfall kalkulierbar und regelbar war.........

Heute ist wesentlich spannender.

Was die Banken betrifft, gebe ich dir recht.
Hongkong hat heute wohl bei der Aufholung der gestrigen Verluste überreagiert.
Der NDX Future ist satte 13 Punkte zum NDX 100 Schlußstand im Vorlauf, wird also spannend .
Aus der FTD vom 9.10.2001 www.ftd.de/intel
Intel entwickelt Technik für schnellere Prozessoren
Von Oliver Wihofszki, Hamburg

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat eine neue Technik entwickelt. Sie soll in fünf Jahren die Massenproduktion von wesentlich schnelleren und kleineren Computerchips ermöglichen.

Die neue Prozessoren-Generation soll dank der modernen Bauweise zehnmal schneller rechnen als heutige Exemplare und zusätzlich die Herstellungskosten senken. Der Branchenführer Intel könnte mit der Anwendung dieser Technik seinen Vorsprung weiter ausbauen. Jim Walker, Analyst bei der IT-Beratung Gartner, hält die Entwicklung für bedeutsam: "Das ist schon ein Durchbruch. Intel ist der Konkurrenz damit einen Schritt voraus."

Möglich wird das laut Intel durch ein Chipdesign mit dem Namen "bumpless build-up layer", das die verschiedenen Bausteine eines Mikroprozessors enger miteinander verbindet als bisher üblich.


So sollen zukünftig die Silizium-teile eines Chips vollständig mit dem Gesamtpaket integriert sein und nicht mehr aufgelötet werden wie bisher. "Das ermöglicht schnellere Rechenvorgänge, dünnere und leichtere Prozessoren sowie einen geringeren Stromverbrauch", sagte Intel-Entwickler Koushik Banerjee.


Gartner-Analyst Walker teilt diese Einschätzung und erwartet "bessere elektrische Eigenschaften und damit höhere Geschwindigkeiten".



Konkurrenz schläft nicht


Bis die neuen Chips allerdings massenhaft zu niedrigen Kosten produziert werden können, vergehen laut Intel noch mindestens fünf Jahre. "Sollte die Konkurrenz bis dahin nicht reagieren, hat Intel einen großen Vorteil", so Analyst Walker. Der Gartner-Fachmann rechnet jedoch damit, dass die anderen Chiphersteller nicht untätig bleiben und schon bald ähnliche Techniken präsentieren.


Für die angeschlagene Branche könnte die neue Technik einen fernen Hoffnungsschimmer bedeuten. Vor allem wenn es dadurch gelingt, die Produktionskosten noch weiter zu senken.


Erst in der letzten Woche musste der nach Intel zweitgrößte Chip-Produzent Advanced Micro Devices (AMD) einen Umsatzeinbruch von 22 Prozent für das dritte Quartal bekannt geben. Auch die in Finanznöten steckende Siemens-Tochter Infineon versucht Kosten zu senken. Um im Geschäft mit Speicherchips wettbewerbsfähig zu bleiben, wird seit Wochen mit dem japanischen Konkurrenten Toshiba über eine Kooperation verhandelt, bisher allerdings ohne Ergebnis.



© 2001 Financial Times Deutschland

URL des Artikels: http://www.ftd.de/tm/hs/FTDRVRPQJSC.html
10.2001
US-Rüstungsunternehmen profitieren
DBH Brokerhaus

Seit den Ereignissen vom 11.September haben die Aktien amerikanischer Waffenproduzenten wie Boeing Co., Lockheed Martin Corp., Gorthrop Grumman Corp. und Raytheon Co. in Erwartung eines militärischen Rückschlages deutlich an Wert gewonnen, berichten die Analysten von DBH Brokerhaus.

Mit dem gestrigen Beginn der Kampfhandlungen in Afghanistan würden die Rüstungsunternehmen in den USA einen Anstieg der Auftragseingänge verzeichnen. Das amerikanische Militär werde seine Waffenarsenale und Ersatzteillager wieder auffüllen müssen, wenn die Militäraktionen, wie mehrfach von der US-Regierung angekündigt, eine längere Zeit andauern würden.
@ ndx10K

......für die nahe Zukunft bedeutet das eher Zurückhaltung bei Neuinvestitionen im PC-Bereich......
wer kauft sich denn jetzt einen einen 4GHz,5Ghz Rechner (naheZukunft), wenn ein paar Jahre später der Quantensprung erfolgt.....

als Anlagehorizont sind 5 Jahre auch eine Menge Moos, da kann sehr viel passieren......

Fazit: Viel Wirbel um (noch) nichts.....
@ LVA:

In erster Linie will ich auf die

auch weiterhin zu steigernden
Produktivitäts-Chancen,
Wachstums-Chancen,
der Wirtschaft hinaus.

Die technologische Entwicklung
ist auch in Zukunft
der Motor, der Antreiber für diesen Prozess.


Beste Grüsse, nasdaq10.000
Kaum Umsätze im DAX :eek:


Viel Arbeit heute. :(
Muss für eine Weile weg.
Habt ihr gesehen, was mit der indonesischen Rupie in den letzten
Tage passiert ist. Wurde massiv abgewertet, was nicht erstaunlich ist bei
dem großen moslemischen Bevölkerungsanteil in dem Land. Im
Falle Indonesions knackt es mächtig im Gebälk.

Und heute und die nächsten Tage wird es in Argentinien spannend:

Sunday October 7 4:43 PM ET
Emerging Debt Seen Pressured by Argentina
By Hugh Bronstein

NEW YORK (Reuters) - Emerging market sovereign bond prices are expected to be pressured lower this week by investors nervously calculating the risk of an Argentine financial meltdown following its Oct. 14 congressional election.

Against a grim global backdrop punctuated by U.S. military strikes in Afghanistan (news - web sites) in reprisal for last month`s hijacked airliner attacks on New York and the Pentagon (news - web sites), recession-racked Argentines go to the polls in seven days amid increasing speculation that their government will have to restructure its debt.

``With the U.S. at war and the election coming up, you could not really imagine a worse time for Argentine bonds,`` said Christian Stracke, chief Latin American debt strategist at Commerzbank Securities.

``Everyone understood the U.S. counterattack was coming, but it`s still a negative shock at a time when the market really needs a positive shock,`` he added. ``The fear is that the war will be the straw that breaks Argentina`s back.``

Bond trading in the U.S. will resume on Tuesday after being closed for Columbus Day on Monday.

U.S. HITS AFGHANISTAN

The market will also be keenly sensitive to news from Afghanistan, where the United States and Britain on Sunday launched powerful air and missile strikes against command bases, airports and training camps across Afghanistan. President Bush (news - web sites) said the country`s radical Islamic rulers were about to ``pay a price`` for supporting terrorism.

``This exacerbates the risk aversion that we`ve been seeing in the recent weeks,`` said Lenora Suki, sovereign strategist at Santander Investment.

Since the Sept. 11 attacks on the U.S., investors have tended to flee riskier emerging market assets for safer havens.

``The risk is this will lead to broader pressure across emerging markets,`` Suki said. ``Argentina and Brazil have taken the brunt ... but that pressure may start extending into other credits.``

On the positive side, Venezuela, Colombia, Ecuador, Russia and other oil exporter nations may benefit if the war puts upward pressure on oil prices. ``It`s difficult to imagine a conflict like this not giving oil prices a lift,`` Suki said.

ARGENTINA BUDGET ANGST

So far as emerging market experts are able to concentrate on the economic fundamentals of the countries they cover, Argentina is expected to remain the week`s top story.

Doubts that the government can balance its budget -- a condition of International Monetary Fund (news - web sites) lending -- or continue to make debt payments have weighed on Latin American assets all year. Things took a turn for the worse last month when tax revenues fell 14 percent year-over year, raising pressure on the government to restructure its debt in order to reduce its prodigious interest payment bills.

Argentina sovereign bond spreads widened dramatically last week with the country`s portion of the JP Morgan Emerging Markets Bond Index Plus ending at 1880 basis points, a level not seen since Mexico`s Tequila Crisis roiled Latin American markets in 1995.

Wider spreads reflect the perception of increased risk as measured against safe-haven U.S. Treasury bonds.

``A significant downside is already priced in and the market is likely to remain cautious and volatile ahead of the Argentine election,`` said Lacey Gallagher, Credit Suisse First Boston director for Latin American economics.

Argentina`s Oct. 14 mid-term legislative elections are widely seen as key to how much congressional support center-left President Fernando de la Rua`s coalition government will enjoy until the end of his term in 2003. Economy Minister Domingo Cavallo has denied rumors that he will resign after the vote is held.

EYES ON TURKEY

Turkish Economy Minister Kemal Dervis said on Friday that he had requested extra funds from the international financial community, giving rise to some speculation that bilateral aid would be provided by some G7 countries.

So Turkish debt investors will watch this week for news coming out of discussions between Dervis and international financial institutions in Washington.

Turkey won a $15.7 billion IMF-backed rescue program earlier this year to help it recover from a financial crisis that forced it to float its lira currency in February.

U.S. Treasury Secretary Paul O`Neill said on Saturday`s Group of Seven finance ministers had agreed institutions like the International Monetary Fund are the best vehicle for helping countries in trouble like Turkey.

``We did talk specifically about Turkey,`` O`Neill said at the closing news conference of the G7 finance ministers meeting.
09.10. - 09:04 Uhr
Deutschland: Reallöhne im zweiten Quartal rückläufig

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Reallöhne in der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland sind im zweiten Quartal 2001 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, stiegen zwar die Monatslöhne und Gehälter im Jahresvergleich um 2,1 Prozent.
Da allerdings die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum um 3,2 Prozent höher lagen, gingen die Reallöhne um ein Prozent zurück. Im ersten Quartal 2001 hatte es eine leichte Abnahme um 0,1 Prozent gegeben./DP
Guten Morgen

Wer hatte hier am Freitag einen Put auf Siemens vorgeschlagen ?



Bißchen spät würde ich sagen.

Gruß RMFE
@ germa

Dein Eingangsszenario ist nicht unwahrscheinlich. Allerdings darf man davon ausgehen, dass IWF und US-Connection die Südamerikaner zumindest solange stützen wie die Militäraktionen laufen. Kein "zweites Schlachtfeld" welches die US-Wirtschaft heftig treffen würden, wird man derzeit nicht zulassen. Eher wird man das marode System weiter künstlich beatmen - meine Meinung.

NMC
Hans Bernecker: Entspannte Märkte bei donnernden Kanonen
Mails/Nachrichten vom 09.10.2001, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
die verhaltene Reaktion der Amerikaner ist ein Vorbild für alle anderen. Natürlich klingt es zynisch, wenn ich das Gleiche wiederhole wie vor zwei Wochen: Wenn die Kanonen donnern, entspannen sich die Märkte. Es ist auch unschwer vorauszusagen, was demnächst folgt: Natürlich neue Anschläge, Terrorakte im Kleinen wie im Großen, was nicht zu ändern ist. Das gehört zu dieser merkwürdigen Art des neuen Krieges. Darauf folgen schwache oder sehr schwache Tage, und das sind die nächsten Kauftage. Ob eine Aktie im Moment 30 E. oder $ wert ist oder nur 25 oder aber 36 E. bzw. $ ist weniger wichtig als die angemessene Bewertung als Durchschnitt zum einen und die Reaktion der Marktteilnehmer aus obigem Grund zum anderen. Ich rufe ferner in Erinnerung, was in den letzten drei Wochen geschah: Zufallskurse! Deshalb ist die Markttechnik jetzt wichtiger als die Berechnung des Gewinns je Aktie auf zwei Zahlen genau hinter dem Komma.

Die Wall Street konkret: Leicht verschlechterte Relationen am gestrigen Tag, aber nicht so gravierend, wie von einer Reihe von Analysten erwartet. Darin liegen diese Damen und Herren deshalb erneut schief, weil sie mit einer Jahrhundertbaisse nicht umgehen können.

Die Technologieaktien der bekannten Klasse bestätigen diesen Eindruck von gestern. Es wird eifrig gerechnet, aber auch zunehmend gehandelt. Das durchschnittliche Umsatzvolumen liegt noch immer auf hohem Niveau, aber bei kleinsten Kursvarianten. Bei Cisco waren es gestern nur 9 Cents, bei Sun Microsystems 26 Cents, bei Intel 7 Cents und bei Microsoft 72 Cents. Also minimale Kursausschläge am ganzen Tag bzw. gegenüber dem Vortag. Am Big Board war es übrigens ganz ähnlich. Beides belegt: Mit dieser Markttechnik kann ich mittelfristig gut leben.

Meine Rüstungsspekulation gewinnt vom Thema her inzwischen die Schlagzeilen. Ich hoffe, daß Sie dabei sind. Das ist keine Riesensache, aber nach immerhin plus 40 - 50 % Kursgewinn gegenüber meinem Start sind weitere 20 - 25 % durchaus möglich. Dazu gibt es auch einige weniger bekannte Kombinationen, die ich in der nächsten AB beschreibe. Ich bitte um Beachtung. Ansonsten schauen Sie zu.

Frankfurt zittert wie stets etwas mehr. Der VDAX sprang sofort auf 37 und sogar 39 im Tageshoch, was ich nicht so lustig finde. Er zeigt Ihnen als Fieberbarometer der Gefühle, wie unsicher die Akteure operieren. Dazu gilt: Mit Angst macht man keine Geschäfte, siehe oben. Allerdings beobachte ich mit Sorge die Entwicklung der Kurse für die Banken und andere Finanztitel. Gott sei Dank habe ich mich schon im Juli/August weitgehend zurückgezogen. Ich muß das Thema in der nächsten AB noch einmal aufgreifen. Ich hatte alle Titel dieser Art bis auf HypoVereinsbank aus meinen Empfehlungen herausgehalten. Nun geraten aber die Münchener in den Fokus der Prüfungen der Kirch-Finanzen. Diesbezüglich habe ich Bauchweh. Weitere Details ebenfalls in der AB. Insgesamt aber: Bitte halten Sie sich an das, was ich in der letzten AB schrieb. Immer unter dem Wort, das ich noch häufig verwenden werde: Es geht jetzt nur um das Erholungspotential. Dafür sind die Aktien, die liquide sind, natürlich die bessere Alternative. Über die Spezialitäten berichte ich später. Den Anfang mache ich aber immerhin schon in der nächsten AB.

Schauen Sie mit einem Seitenblick auf das Gold. Ich hatte das Thema kürzlich in der AB berührt. Es gibt keinen unmittelbaren Anlaß, wie ich zugebe. Dafür sieht aber die Markttechnik der relevanten Titel ungewöhnlich gut aus und sogar besser als alle anderen Branchen, die ich kenne. Das muß man einfach beachten. Was sagt hier der Markt? Verfolgen Sie also diese Titel täglich.

Kürzlich wies ich an dieser Stelle auf die neue Computer-Beratung via Stockguard hin. Herzlichen Dank für die große Resonanz. Ich rege sie dennoch noch einmal an und werde dies wiederholt tun. Schon die Art und Weise, wie man das Erholungspotential aussucht und "ausbeutet", zeigt Ihnen, daß Strategie und Taktik demnächst anders aussehen als seit 1996. Begonnen wird damit jetzt und nicht später. Deshalb sollten Sie sich Stockguard anschauen und mit den zuständigen Damen und Herren darüber diskutieren. Es ist eine zusätzliche Unterstützung für Sie, jederzeit handlungsfähig zu sein, gleichgültig, wo Sie sich befinden. Das ist der Punkt! Also bitte Telefon 0211 / 828988-0 oder info@stockguard.de

Das wär`s für heute mit dem Wunsch für einen erfolgreichen Börsentag.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker
@all

kann eine Verkaufsorder, die gestern ausgefuehrt worden war, heute confirmed, also bestaetigt wurde, noch korrigiert werden? Ich glaube zwar nicht, umsonst gibt es ja nicht pre-confirmed (vorbestaetigt) und nach einem Tag confirmed.

Dann hat sich wohl irgendjemand vertan, und ich darf mich freuen, dass ich meinen Nasdaq-Put 537686, der gestern zur Zeit meines Verkaufes 1,12/1,13 Euro gekostet hat, fuer den Einkaufspreis von 1,17 Euro wegbekommen habe.
Und das eigentlich nur, weil ich ausnahmsweise ueber Stuttgart gehandelt (Order: bestens) gehandelt habe, da der Sekundenhandel nicht funktionierte.

Ich muss wohl oefters ueber die die Euwax handeln *g*
@ Dolby

Liegt daran, daß der Germa zum Poppen in Puff
gegangen ist. Kann aber nicht mehr lange dauern.


H.
Hi Felix! (bist du nicht aus Eggenfelden? komme selber aus Passau...)

Es kann durchaus von Vorteil sein, an der Euwax zu handeln, weil bei schnellen Kursbewegungen mit den bestehenden Orders Diskrepanzen entstehen... Kann aber mit bestens genausogut nach hinten losgehen. Wenn du Pech hast, wirst du mit Limit z.B. 1,00 bedient;)

schönen Gruß und happy trades:)
@H

Ja ja pöbeln aber Kriegshetzer in Schutz nehmen.
Gefällt mir nicht.

Thomfly
mein DAB-Depot habe ich nun fast aufgeloest (besteht momentan sowieso nur aus Cash), Geld fuer 2 Positionen habe ich mir noch uebrig gelassen, es gibt aussichtsreiche Kandidaten, z.B.:
Teleplan
Evotec
oder wie immer auch ein nasdaq-Put: 537686
Chemie sieht Rezessionssignale - Hoffnung auf Wachstum erloschen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die chemische Industrie blickt nach den Terroranschlägen in den USA düster in die Zukunft. Die Hoffnung, im zweiten Halbjahr 2001 auf den Wachstumspfad zurückzukehren, sei nach den jüngsten Ereignissen endgültig erloschen, heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Konjunkturanalyse des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC).

Exportorientierte Unternehmen rechneten damit, dass sich die Aussichten bis weit in das Jahr 2002 hinein nochmals deutlich verschlechterten.

Die Produktion der deutschen Chemie liege seit März 2001 kontinuierlich unter dem Vorjahresniveau, stellt der BAVC fest. Der Anstieg des Gesamtumsatzes zwischen Januar und Juli 2001 um 3,3 Prozent resultiere ausschließlich aus einer fast gleich starken Erhöhung der Erzeugerpreise. Die real verkaufte Produktmenge sei im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig.

NORDAMERIKANISCHER MARKT DROHT `WACKELIG` ZU WERDEN

Jetzt drohe noch das besonders wichtige Standbein des nordamerikaischen Marktes "wackelig zu werden". Die Beschäftigung in der Branche sei in den ersten sieben Monaten des Jahres zwar leicht gestiegen, es sei aber fraglich, ob sich dieser Trend stabilisieren lasse.

Im Jahr 2000 konnte die chemische Industrie ihren Umsatz nach Angaben des Verbandes noch um 11,2 Prozent steigern, die Produktion erhöhte sich um 4,5 Prozent. Positive Trends habe es seit Beginn dieses Jahres in der Produktion aber nur noch in den Bereichen der Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel sowie bei der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen gegeben.

Die negativen Entwicklungen bei Chemiefasern (- 7,3 Prozent), Seifen-, Wasch- und Reinigungsmitteln (-5,7), chemischen Grundstoffen (-3,1) und den sonstigen chemischen Erzeugnissen (-3,1) habe dadurch nicht ausgeglichen werden können. Insgesamt sei ein Produktivitätsrückgang um 0,3 Prozent zu verzeichnen./jd/DP/rw



info@dpa-AFX.de
hallo germanaisti!

zu deiner frage bzgl. unterschied S&P / S&P Mini info von der cme:

S&P 500 Future:


S&P 500 Mini Future:


Der Link zu PDF dazu:

http://www.cme.com/allaire/spectra/system/securemediastore/2…

hier noch zusammenstellung cot vom freitag:


bis später

mrabc
@Wictory

- ca. 20 km suedlich von Eggenfelden, schon in Oberbayern *g*

aber in suttgart wird ja versprochen, imndestens genauso gut bedient zu werden als ueber den Emi direkt. Der OS schwankte gestern zu dieser Zeit zwischen 1,11/1,12 und 1,13/14 lt. Homepage von GoldmanSachs

Naja, mir kann es recht sein
Thema Gold

Gedanke abwegig???
Die Banken haben der Zeit massive Probleme,das ist Fakt,
werden sie nicht alles unternehmen den Goldpreis
zu druecken?ansonsten waere bei steigenden Goldpreis
bei den meisten ja wohl zappen duster.
Oder sehe ich das falsch?
Gruß Norged

Bleibe in 751977,ist ein nettes Ding:)
@ Thomfly

Habe mich doch in der Sache entschuldigt.
Und wieso pöbel ich ?



H.
Der DAX von heute morgen hat wunderbar gepasst

"Zu Beginn auf 4440/4430 P. und dann über 4520 P. würde eine kleine inverse SKS vollenden, im Anschluss an die der Bereich um 4570 P. getestet werden könnte. "

:cool:
Redet nicht alle Welt von zu erwartenden gegenschlaegen
der Terroristen,werden sie tatsaechlich zu schlagen,
wahrscheinlich nicht,Terroristen operieren anders,
nicht dann wenn man sie erwartet,wohl eher spaeter,
Ende des Jahres???????
Sind nur eigene Gedanken,die Zeit eben erinnert
an die Zeit fallender Kurse,es gab noch viele
Optimisten und dann der Einbruch,jetzt geht es
aeußerst zittrig nach oben,also fehlt die
Übertreibung nach oben,dann kommt erst die Realitaet.
Oder?
gruß Norged
PS zu #38:

E i n

Satz von Bernecker soll nochmals wiederholt

werden:

"Es ist ... unschwer vorauszusagen,

was demnächst folgt:

Natürlich neue Anschläge, Terrorakte im Kleinen wie im Großen, was nicht zu ändern ist ...

Darauf folgen schwache oder sehr schwache Tage,

und das sind die nächsten Kauftage.
@H

Gut glaube ja auch nicht dass Du Kriegstreiber unterstützt.

Aber Germa im Puff war wenn auch freundlich gepöbelt
eben gepöbelt.

Ich habe ja auch gegen KptnZ gepöbelt.
Aber mit Grund.
Er rief nach Bomben damit seine Boeing steigen.

Wir leben mit einer tickenden Zeitbombe.
Da darf man schon mal ausfallend werden bei so einem Käse.

Thomfly.
Nürnberg (vwd) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September 2001 saisonbereinigt um 20.000 verglichen mit dem Vormonat gestiegen. Wie die Bundesanstalt für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte, stieg die Zahl in den alten Bundesländern um 13.000 und in den neuen Bundesländern um 7.000. Von vwd befragte Ökonomen hatten im Vorfeld der Veröffentlichung einen saisonbereinigten Anstieg der Arbeitslosenzahl um 19.000 erwartet. Die Arbeitslosenquote war bei unbereinigt 9,1 Prozent gesehen worden. Die EU-standardisierte Erwerbslosenquote lag den Angaben zufolge bereinigt um jahreszeitliche Einflüsse den vierten Monat in Folge bei 7,9 Prozent. +++Christian Vits/Martin Zwiebelberg


vwd/12/9.10.2001/cv/zwi/nas



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Es geht auch bei uns los. :(
#52

Wenns so ist liegst Du mit dem Dax call total richtig.

Wenn Du den schon eine Zeitlang hältst.
Gratulation.
Jetzt zum Kaufen zu teuer.

Thomfly
Boca Raton/USA (rpo). Wegen möglicher terroristischer Angriffe mit Milzbrandbakterien in Florida und Virginia hat das FBI die Ermittlungen übernommen. Am Dienstag wurde ein weiterer Verdachtsfall von Milzbrand bekannt, diesmal im Staat Virginia.
In Florida wurde ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert, bei dem Ärzte ebenfalls Spuren des Anthrax-Erregers feststellten. Der 73-jährige Ernesto Blanco hatte mit dem am vergangenen Freitag an Milzbrand gestorbenen Fotoredakteur der Zeitung "Sun" zusammengearbeitet. Das FBI riegelte das Gebäude in Boca Raton ab.

Etwa 500 Personen ließen sich auf eine mögliche Milzbrand-Infektion testen; die Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet. Nach dem Tod des 63-jährigen Redakteurs Bob Stevens wurden die tödlichen Krankheitserreger auch an einer Computer-Tastatur in der Zeitungsredaktion entdeckt. Eine Sprecherin des Zentrums für Krankheitskontrolle (CDC) schloss aus, dass die Bakterien auf natürlichem Wege in das Gebäude gelangten. Senator Bob Graham aus Florida erklärte, Vertreter der Gesundheitsbehörde hätten ihm gesagt, dass "menschliches Eingreifen" die wahrscheinliche Ursache für die Krankheitsfälle sei. Es bestehe jedoch keine Gefahr für die Allgemeinheit.

In Virginia bestätigten die Behörden den Verdacht auf eine Milzbranderkrankung. Eine Probe des Betroffenen werde derzeit im Labor geprüft, hieß es. Nach Behördenangaben handelt es sich bei dem Betroffenen um einen Mitarbeiter der "Sun". Derzeit wird geprüft, ob er mit den Stevens oder Blanco in den vergangenen Tagen Kontakt hatte. Stevens Tod am vergangenen Freitag war der erste Todesfall durch Milzbrand in den Vereinigten Staaten seit 1976. Justizminister John Ashcroft sagte am Montag auf einer Pressekonferenz in Washington, es müsse untersucht werden, ob es sich um einen terroristischen Angriff handele. Stevens war mit einer besonders seltenen Form des Milzbrandes infiziert, von der in den USA im 20. Jahrhundert lediglich 18 Fälle bekannt sind.

Bericht über "merkwürdigen Brief"

Das Nachrichtenmagazin "Newsweek" berichtete am Montag auf seiner Internetseite, im Büro der "Sun" sei eine Woche vor den Terroranschlägen ein "merkwürdiger Brief" eingegangen. Darin habe sich eine pudrige Substanz und ein Armband mit einem Davidstern befunden. Sowohl der Tote als auch der möglicherweise Erkrankte seien mit dem Brief in Berührung gekommen. Ein Reporter der Zeitung "The National Inquirer" sagte der Nachrichtenagentur AP, Ende August oder Anfang September habe ein ehemaliger Praktikant eine E-Mail an die Redaktion geschickt. "Er schrieb, ?Ich habe euch eine Überraschung hinterlassen?", sagte der Reporter Bennet Bolton. Das FBI sei über die Mail informiert worden.

Milzbrandbakterien wurden von einigen Staaten als biologischer Kampfstoff entwickelt. Seit den Terroranschlägen vom 11. September ist die Angst vor Attacken mit den Erregern gewachsen. Nachbarn des Toten äußerten die Befürchtung, Teile ihres Wohnviertels könnten verseucht sein. Einige der mutmaßlichen Terroristen, die an den Anschlägen vom 11. September beteiligt waren, hatten sich vorübergehend nur wenige Kilometer von der Ortschaft entfernt aufgehalten.

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Ich habe vorhin im Radio gehört, dass die ersten beiden Fälle kein natürlicher Virus waren. Was kommt da bloss auf uns zu? :(
die earnings nicht vergessen,nur ne kleine positive überraschung und alles ist wieder euphorisch.
nasdaq könnte dann rennen ohne ende.
@ Thomfly

Das war kein gepöbel, sondern ein kecker Spruch, um Germa
zu foppen.


H.
4604:

Die Earning-saison sollte dieses Mal nicht DIE Aufregung mitbringen, wie in den Quartalen zuvor.

Ob es allerdings aus heiterem Himmel crasht, wage ich zu bezweifeln.
Es ist auch schwierig für den heutigen Tag eine Prognose abugeben, da zwei Unsicherheitsfaktoren: Rennen die Banken weiter nach unten? & wie machen die Bonds nach dem gestrigen Feiertag weiter. Geht beides nach unten, ist bullisch sein Fehl am Platz!


Thom:

Ich war den ganzen vormittag weg, daher leider ohne mich.
Muss auch gleich wieder fort. Ein ganz ganz tiefes Kauflimit für einen Put habe ich in den Markt gelegt. :) So bei 3% DAX-Plus.
Ice:

Nein, es könnte auch ein Durchbruch werden! Sollte heute ein doji folgen, könnte man höchstspekulativ, vorher net!
Zu #53:

T E R R O R V E R D A C H T

Dritter Fall von Milzbrand entdeckt?

In Florida haben sich zwei Personen mit dem gefährlichen Milzbrand-Erreger infiziert, in Virginia gibt es einen weiteren Verdachtsfall. US-Regierung und FBI schließen nicht mehr aus, dass es sich um einen Terroranschlag mit biologischen Waffen handeln könnte.


REUTERS

FBI-Spezialisten bei der Untersuchung der Milzbrandfälle in Boca Raton


Miami/Boca Raton - Die Büros des Verlagshauses American Media Inc. sind seit einigen Tagen Schauplatz einer Geschichte, die direkt aus dem für seine Räuberpistolen berüchtigten Boulevardblatt "Weekly World News" stammen könnte, das der Verlag herausgibt. FBI-Spezialisten in ABC-Schutzanzügen streifen durch das verlassene AMI-Verlagsgebäude in Boca Raton, auf der Suche nach Hinweisen für einen Terroranschlag mit biologischen Kampfstoffen. Die gesamte Belegschaft wird derzeit auf Milzbranderreger getestet.
Zwei Milzbrand-Infektionen in Florida bestätigt

Am vergangenen Freitag war Bob Stevens, ein Fotoredakteur von AMI an Lungenmilzbrand verstorben. US-Regierungsvertreter hatten nach dem Tod des 63-Jährigen von einem Einzelfall gesprochen. Experten sagten jedoch, Grund zur Sorge gebe es dann, wenn ein weiterer Fall auftrete. Dies ist jetzt der Fall. Inzwischen wurde Ernesto Blanco, ein weiterer AMI-Mitarbeiter, positiv auf Anthrax-Sporen getestet. Der Mann sei zwar infiziert, aber nicht erkrankt, teilten Vertreter der Gesundheitsbehörde am Montag mit. Die Krankheit war in den USA zuletzt 1976 aufgetreten. Milzbrand ist unter Menschen nicht ansteckend, kann aber von Tieren auf den Menschen übertragen werden.

Weiterer Verdachtsfall in Virginia

In Virginia bestätigten die Behörden den Verdacht auf eine dritte Milzbranderkrankung. Eine Probe des Betroffenen werde derzeit im Labor geprüft, hieß es. Nach Behördenangaben handelt es sich bei dem Betroffenen um einen Mitarbeiter der Zeitung "The Sun", wo auch der verstorbene Fotoredakteur Stevens arbeitete. Derzeit wird geprüft, ob der dritte Betroffene mit Stevens oder Blanco in den vergangenen Tagen Kontakt hatte.



Mitarbeiter von American Media stehen Schlange vor der Gesundheitsbehörde in Delray Beach


Nach dem Auftreten des zweiten Milzbrand-Falles in den USA hat sich US-Justizminister John Ashcroft am Montag besorgt geäußert, zugleich jedoch betont, dass die Herkunft des Erregers noch völlig unklar ist. "Offen gesagt, wir können derzeit nicht schlüssig feststellen, ob es sich um einen Anschlag handelt oder um ein (natürliches) Auftreten", sagte Ashcroft in Washington. Die US-Bundespolizei FBI hatte zuvor bereits eine schnelle Überprüfung des zweiten Infektionsfalles angekündigt. Nach den Anschlägen vom 11. September waren in der US-Bevölkerung Ängste vor einem Anschlag mit biologischen Waffen (B-Waffen) aufgekommen. Milzbrand- Erreger (Anthrax) gehören zu den bekanntesten B-Waffen.

Floridas Gouverneur schließt terroristischen Hintergrund nicht aus

Ashcroft sagte, das Auftreten eines zweiten Falls werde sehr ernst genommen. Es lägen jedoch noch nicht genug Untersuchungsergebnisse vor, um sagen zu können, ob die Infektionen im Zusammenhang mit den Selbstmordattentaten in New York und Washington stünden. "Wir betrachten dies jedoch als eine Untersuchung, aus der sich Ermittlungen wegen eines kriminellen Vergehens ergeben können", fügte er hinzu. Der Gouverneur des Bundesstaates Florida, Jeb Bush, der Bruder des US-Präsidenten, sagte: "Wir haben darüber geredet, dass solche biologischen oder chemischen Mittel zum Waffenarsenal der Terroristen gehören und egal, ob das hier nun ein Beispiel dafür ist oder nicht, müssen wir darauf vorbereitet sein."

Kam der Anthrax-Erreger per Post?

Das Nachrichtenmagazin "Newsweek" berichtete am Montag auf seiner Internetseite, im Büro der "Sun" sei eine Woche vor den Terroranschlägen ein "merkwürdiger Brief" eingegangen. Darin habe sich eine pudrige Substanz und ein Armband mit einem Davidstern befunden. Sowohl der Tote als auch der Erkrankte seien mit dem Brief in Berührung gekommen. Ein Reporter der Zeitung "The National Inquirer" sagte der Nachrichtenagentur AP, Ende August oder Anfang September habe ein ehemaliger Praktikant eine E-Mail an die Redaktion geschickt. "Er schrieb, Ich habe euch eine Überraschung hinterlassen", sagte der Reporter Bennet Bolton. Das FBI sei über die Mail informiert worden.




Gefährliche Erreger: Milzbrand-Bakterien


Unmittelbar nach den Anschlägen hatten die USA wegen Hinweisen auf mögliche Attentate mit biologischen Waffen eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Seit dem Beginn der Militärschläge der USA auf Afghanistan am Sonntag, befinden sich die Sicherheitskräfte des Landes in höchstem Alarmzustand. Die USA vermuten in Afghanistan den moslemischen Extremisten Osama Bin Laden, den sie für die Anschläge am 11. September verantwortlich machen.

New Yorker Attentäter hielten sich länger in Florida auf

"Wir unternehmen alles, um die Herkunft des Bakteriums schnell zu identifizieren und herauszufinden, wie sich die zwei Menschen infizieren konnten", teilte das FBI mit. Das Gebäude, in dem die beiden Männer gearbeitet hätten, sei versiegelt worden und werde derzeit von den Gesundheits- und Ermittlungsbehörden untersucht. Den Vertretern der Gesundheitsbehörde zufolge wurden Milzbrand-Erreger auf der Computer-Tastatur des verstorbenen Fotografen entdeckt. Einige der Selbstmordattentäter vom 11. September sollen eine Zeit lang in Florida gelebt haben und sich dort intensiv über Flugzeuge informiert haben, mit denen Mittel zur Schädlingsbekämpfung über Felder versprüht werden. Die US-Ermittler verfolgten daher den Verdacht, es seien auch Anschläge mit biologischen oder chemischen Waffen geplant.

Auch Japan verstärkt Kontrollen

Japan verstärkt nach den Luftangriffen in Afghanistan die Kontrollen chemischer Substanzen im eigenen Land. Wie das Industrieministerium MITI am Dienstag bekannt gab, sollen die Inspektionen an den 120 Forschungs- und anderen Anlagen verstärkt werden, wo mit waffenfähigen Chemikalien gearbeitet wird. Es soll verhindert werden, dass sie in die Hände von Terroristen fallen.

spiegel-online
hallo germa,

wie ich sehe hat ja mrabc die erklärung für deine frage zu s&p und s&p mini ins
board gestellt.

auf ih ist wirklich verlaß.

so ich bin noch immer long und werde jetzt mein geburtstagsessen mir schmecken lassen.

heute gibts knödel und steinpilze!

bis später!

gruss

tölzer

PS: ich hoffe dir hat das bild von bill und bin laden gefallen
@germa

habe dir wg. SP vs. SP mini was reingestellt (#47).
schon gesehen oder war es schon geklärt?

mrabc
mrabc:

Ich habe es vorhin überflogen, kann es aber erst nachher genauer ansschauen. Viel Stress heute :(

Vorab schonmal danke :)
Terrorschock in der Autoindustrie geringer als zunächst befürchtet

Frankfurt/Main (dpa) - Die Terroranschläge gegen die USA haben Spuren in der deutschen Autoindustrie hinterlassen. Die Autokäufer hätten nach den Ereignissen vom 11. September offensichtlich "unter Schock" gestanden, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, in einem dpa-Gespräch.

Im September kamen 10 Prozent weniger PKW-Bestellungen aus dem Inland herein als vor einem Jahr. Die Aufträge aus dem Ausland gingen dagegen nur um 2 Prozent zurück, berichtete Gottschalk.

Gegen Ende des Monats habe sich nach einer Phase der Kaufzurückhaltung das Orderverhalten allerdings wieder stabilisiert. Darüber hinaus müsse man berücksichtigen, dass der September 2001 ein Werktag weniger hatte als 12 Monate zuvor. Unter dem Strich sei der Einbruch damit geringer ausgefallen als zunächst befürchtet, sagte der VDA-Präsident.

Trotz Unsicherheit, wie sich die amerikanischen Militärschläge auswirken, hält der VDA an seiner Prognose fest, dass 2001 mehr als 5,2 (2000: 5,13) Millionen PKW/Kombi von den Fließbändern der deutschen Autohersteller rollen. Mit einem Umsatzanstieg um 10 Prozent auf mehr als 400 Milliarden DM (204 Mrd Euro) werde dieses Jahr zum bislang besten Automobiljahr. Dabei habe sich die Ausfuhr mit einem neuen Exportrekord erneut als tragende Säule der Autokonjunktur erwiesen.
Zu # 53:

Das sieht sehr ungemütlich aus:




09.10.01
Neue Spuren deuten auf einen Anschlag
Milzbrand-Terror: Ist ein
US-Fotograf erstes Opfer?


Drei Milzbrand-Fälle in den USA – eine neue Dimension des Terrors?


FBI-Agenten bereiten ihre
ABC-Schutzausrüstung vor. Die Beamten untersuchten die Redaktion der "Sun" in Boca Raton/Florida

Die Häufung der Erkrankungen in Amerika ist erschreckend. Am Freitag starb Bob Stevens (63), Fotograf der Zeitung "Sun" in Boca Raton (Bezirk Miami Dade), an den Folgen einer Infektion.

Ist er das erste Opfer der tödlichen Biowaffe Milzbrand?

Für das FBI werden die Indizien immer Besorgnis erregender. Unter Verdacht: ein ehemaliger Praktikant arabischer Herkunft. Er wird gesucht.



Das erste Opfer? Der Fotograf Bob Stevens starb Freitag an einer Milzbrand-Infektion.

Ein 73-jähriger Kollege von Stevens liegt im Krankenhaus. Er dürfte überleben. Der dritte und vorerst letzte Fall: Offenbar hat sich auch ein Mann in Virginia infiziert, die Probe wird zurzeit im Labor untersucht. Gleichzeitig versucht das FBI heraus zu bekommen, ob er Kontakt mit den beiden anderen Erkrankten in Florida hatte.

Nach der Infektion der zwei Mitarbeiter der Zeitung „Sun“ in Boca Raton hat die Polizei das Redaktionsgebäude abgeriegelt, 500 Menschen wurden auf eine Ansteckung untersucht.


Milzbrand: Eine tödliche Biowaffe


BND warnt vor Biowaffen und Atom-Bomben

Das US-Magazin „Newsweek“ hat erfahren: Eine Woche vor den Anschlägen vom 11. September ist in der Redaktion ein geheimnisvoller Brief eingegangen. Inhalt: ein Armband mit Davidstern. Und eine „pudrige Substanz“.

Die Ansteckungsquelle? Beide Erkrankten hatten den Brief offenbar in Händen.

Und sofort erinnerten sich die Kollegen an den Praktikanten, von dem jede Spur fehlt. Er hatte eine Abschieds-E-Mail hinterlassen. In der er schrieb: „Ich habe euch eine Überraschung hinterlassen.“

Etwa einen Brief mit Anthrax-Bakterien? Das wäre eine neue Dimension des Terrors und der Heimtücke. Anthrax eignet sich als tödliche Bio-Waffe, die Milzbrand-Erreger können sogar durch die Luft verbreitet werden.

Auch für US-Justizminister John Ashcroft wird ein terroristischer Hintergrund immer wahrscheinlicher.




© 2001 Bild.de
@mrabc

kannst du mir bitte sagen wo du die COT-Daten im Internet gefunden hast..
Danke
US Trackbox - GodmodeTrader

Wir gehen davon aus, daß der Upmove noch nicht zuende gekommen ist. Es besteht zwar Spielraum für eine Kurskonsolidierung, aber ein Ende der Aufwärtsbewegung steht unserer Ansicht nach noch nicht an. Neben der charttechnischen Situation, - s. aktuelle Wochen-Analysen vom GodmodeTrader -, sprechen einige taktische Gründe für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Zuviele Marktteilnehmer, - auch viele shortpositionierte Trader -, sind seit dem Beginn der Aufwärtsbewegung in den Indizes, damit beschäftigt, eben diese Aufwärtsbewegung Tag für Tag für beendet zu erklären bzw. sich über die überkaufte Situation auszulassen. Das dürfte sich auch noch ein gutes Weilchen fortsetzen. Interessanterweise werden jetzt plötzlich wieder fundamentale Argumente aus der Schublade gezogen. Tatsache ist jedoch, daß im kurz- bis mittelfristigen Zeitfenster fundamentale Faktoren oftmals nur eine untergeordnete Rolle spielen. Einen Shortsqueeze "interessieren" Fundamentals nicht !

Einige Shortseller dürften bei weiter anziehenden Kursen langsam in Zugzwang geraten. Noch haben wir in einigen Sektoren keine Kursanstiege gesehen, die die "Schmerzgrenze" von Shortsellern überschritten haben.

Gerade wenn man den DOW Jones betrachtet, so besteht in dem Index noch deutliches Aufwärtspotential. Gleiches gilt für den S&P 500 Index. Im Technologiesektor bahnt sich wie erwartet an, daß der SOX seine nach oben gerichtete Vorläuferfunktion wieder innehat. Gestern schloß der Index direkt unterhalb des 428-430 Widerstandsclusters. Auch für den US Technologiesektor sehen wir noch weiteres Aufwärtspotential.

Selbst wenn die Aufwärtsbewegungen in den Indizes "leerlaufen" sollten, dürfte genug Zeit bestehen, sich von Long Positionen zu verabschieden. Im Vorfeld fallender Notierungen ergibt sich oftmas ein zähflüssiger seitwärts gerichteter Kursverlauf.

Zunächst gilt es jedoch weiterhin mit Shortpositionen vorsichtig zu agieren. Wir sehen noch keinen Grund Longpositionen zu wenden und auf short zu "switchen".



© Godmode-Trader.de
Hallo zusammen,

schön was Godemode-trader da schreibt. Die Frage ist eben wie weit kann es noch laufen bis die Sache wieder wackelig wird. Mein 1. Ziel lag so um die 1080. Wie es heute ausgeht, das weiss nur Fortuna, aber auf Sicht von 2-4 Wochen könnte noch bis 1120 laufen.

Nach dem Ausverkauf im März/April, wurde der Höhepunkt erst 6 Wochen nach dem Ausverkauf erreicht. Ergo, es ist schon noch Luft. Ausserdem haben viele Indizes ihr April tief nicht mehr gesehen. Die grossen Indizes täuschen da ein bisschen.

x Thomas
Der DAX ist heute genauso verschlafen wie gestern und die Leute hier im Board
@Nelloz,

es traut sich halt keiner so richtig was zu machen, weder in die eine, noch in die andere Richtung.

Sowas nennt man dann wohl Unsicherheit.- Unter dem Strich wird es wohl, unter Angst, erst mal noch ein Stück laufen. (muss ja nicht gelich heute sein).

Aber auf iregendeine Seite wirklich setzen traue ich mich nicht.


x Thomas
mahlzeit germanasti and the rest,

bis jetzt sieht es an der börse eher langweilig aus.

biologische waffen? sowas ist doch unberechenbar. in dem sinne, daß man nicht weiß, wann es in dieser geschäftstüchtigen und reisefreudigen welt die eigenen leute trifft.

theoretisch und praktisch kann man es sich auf dieser welt wirklich lebensunwert machen.

harren wir der dinge, die da kommen?
gruß trine
Eins ist klar, mit jedem weiteren Anstieg wachsen aber die Chancen auf der Shortseite weiter. Die Frage ist halt wann sind die Einsätze zu plazieren? -


x Thomas
@trinchen
Weil die Welt so reisefreudig ist ist dieser erreger
ja benutzbar. Er überträgt von Rind, Schaf, Schwein und
Pferd auf den Menschen, aber nicht(!) von Mensch zu
Mensch.
In meinem Pschrembel steht was von einer Impfung von
Risikogruppen.
Cu
* A.
Mir gefällt dieser lethargische Dax-Verlauf überhaupt nicht. Es gibt massenhaft Faktoren auf die einfach nicht wahrgenommen werden. Was ist mit der Bankenkrise? Was mit Argentinien oder den neuen Milzbrandfällen in den USA? Warum steht Gold noch immer weit über 290$ obwohl die Aktienmärkte in den letzten 2 Wochen drastisch gestiegen sind?

Entweder ist der DAX tatsächlich "müde" durch die volatile Vergangenheit oder es baut sich eine Spannung auf, die sich plötzlich entlädt - nur in welche Richtung :confused:

Gruß Nelloz
Earnings
1 -Calls
86 -Expected Reports
Surprises:
3 -Exceeded
0 -Met
1 -Failed to Meet

--------------------------------------------------------------------------------

Analyst Changes
Recommendations:
17- Upgrades
23- Downgrades

Forecasts: 308- Increased
1009- Decreased



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Das gleiche Spiel.
Wie lange geht das noch.
mehr downgrades als upgrades
forecasts werden permanent nach unten geschrieben.
und dann wenn auf niedrigen Level erreicht
wird gefeiert.

Das kann nicht gut gehen.

Thomfly
danke ortlieb, habe ich nicht gewußt.

kann man nun beruhigt sein?
Geschrieben von Cosa am 09. Oktober 2001 13:31:21:

Die «Osama»-Ausrede
09. Oct 12:28

Amerika hat eine neue Ausrede: Der Verweis auf Osama bin Laden rechtfertigt alles. Sehr beliebt ist das Argument bei der Bekanntgabe schlechter Wirtschaftszahlen.

Seit der Ausrede «Mein Hund hat meine Hausaufgaben gefressen» gibt es keinen Spruch, der so erfolgreich in allen Lebenslagen angewandt werden kann wie der Hinweis auf den Terror am 11. September. Wie die «Washington Post» in einer Analyse darlegt, schieben vor allem Unternehmen ihre schlechten Wirtschaftsdaten nun auf Osama bin Laden .

Den Anfang machte AOL Time Warner. Dem Mediengiganten werden von Analysten Schwierigkeiten bescheinigt, seine Fusion erfolgreich zu meistern. Die Anzeigenlage war vor dem 11. September schlecht, danach war sie noch schlechter. AOL-Chef Gerald Levin musste die Gewinnerwartungen reduzieren – und schob die schlechte Lage Osama in die Schuhe.

Die Erdnuss-Farmer bekommen extra Subventionen, weil das Geschäft nicht läuft. Begründung: Es sei ein patriotischer Akt, den Bauern jetzt zu helfen.

Amazon.com hätte alle Ausreden dafür, dass die Firma niemals Geld verdienen werde, aufgebraucht. Also, so die «Post», ist bin Laden schuld, dass auch im nächsten Quartal die Ziele verfehlt werden. Das überrascht: Denn schließlich hätte man mit bin Laden auch Geld verdienen können. In den Bestseller-Listen von amazon.de verdrängte eine Biografie über bin Laden sogar Harry Potter vom Spitzenplatz. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden konnte auch der Koran zu den meistverkauften Büchern vorstoßen – ganz gewiss das Verdienst von Osama.

Auch Pharma-Firmen behaupten, der Terror sei schuld an den schlechten Verkaufszahlen. So sollen Patienten nach den Anschlägen deutlich seltener zu lebensnotwendigen Mitteln gegen Sehschwäche oder Herzinfarkt greifen.

Immerhin: Einige Supermärkte sehen die Sache positiv. Die holländische Firma Royal Ahold etwa, die in den USA Giant Food Inc. betreibt, ließ verlauten, dass ihnen der Terror eher genützt hätte: Schließlich bleiben die Leute jetzt lieber zu Hause und essen im Kreise ihrer Familie. (nz)

Alle Rechte © 2001 NZ Netzeitung GmbH

Kommentar: Bei den jetzt anstehenden Quartalszahlen der US-Unternehmen dürfen wir uns auf Langeweile einstellen, gleichlautende Begründungen allenthalben.
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Das Teil heißt aber doch Pyschrembel,oder erinnere ich mich da falsch?
@ ja war ein mieser vom mir.
eben reine Langeweile.

Gääääääähhhhnnnnn aber auch bin weg.


Thomfly
@LVA #86

Stimmt auffallend.

Amerika hat eine neue Ausrede: Der Verweis auf Osama bin Laden rechtfertigt alles. Sehr beliebt ist das Argument bei der Bekanntgabe schlechter Wirtschaftszahlen.


Osama ist auch schuld, dass mir gestern fast das Klopapier ausgegangen war.

Jetzt bin ich weg neues kaufen.
Und welcher Arsch wird mir den Parkplatz
wegnehmen:
Osama bin shopper.
Und wer steht alles vor mir an der Kasse:
Osama bin Seniores.
Und wer blitzt mich dann auf dem Nachhauseweg in der 30ger?

Bulle such Osama


Der isses.

Den machen wir jetzt tod und alles ist gut!

:eek:
Noch ein Tropfen, der zur Demut führen sollte. Frisch auf den Tisch:

Tuesday October 9, 9:15 am Eastern Time

Chain Store Sales Off Sharply in Sept.

NEW YORK (Reuters) - U.S. retail sales at discount, chain and department stores fell sharply during the five weeks ended
October 6 as consumers guarded their wallets following the attacks on the United States, Instinet Research reported in its
weekly Redbook Retail Sales Average on Tuesday.

The period covers two weeks before and three weeks after the Sept. 11 attacks.

The Redbook Retail Sales Average fell 2.5 percent during the five weeks compared with August, slightly worse than the 2.3 percent decline in the first four of those
weeks, Redbook said.

On a year-over-year basis, the index fell 0.2 percent, the same rate of decline as reported in the preceding week.

``Many retailers were impacted by the tragic events that occurred on September 11, 2001, and the resulting effect on consumer confidence,`` Redbook said.
@thomfly bin laden,

das war gut!

Gruss von

medicus (bin gerade bin ausladen)
Nasdaq-ERöffnung wird wohl +/-0 sein. Somit bleit die Range 1220 vs. 1340 P. bestehen.



& wer vergreif sich am Gold? :mad:
#84
Keine Ahnung.
Kommt darauf an wie das Zeug verteilt wird.
Mit nem Flugzeug wäre es mies.
Per 555200 auch.
Naja wir scheinen ja nicht in der Hauptschussline
zu sein.
Cu
* A.
was glaubt ihr wer jetzt die biologischen waffen ins spiel
bringt??????

schaut doch mal was die amis da aufgefahren haben.
das reicht für mind. 2 fronten.

wer besitzt biol. waffen????
der irak.

und wer hat immer davor gewarnt???
die usa.

fazit:

als nächstes wird der irak bombardiert.
wir werden gerade langsam darauf vorbereitet.

grüße O 3
Geschrieben von Peter der Große am 08. Oktober 2001 14:55:14:

Moody`s zweifelt an der Kreditwürdigkeit

Die schlechte Wirtschaftslage macht Kalifornien zu schaffen. Jetzt will die Rating-Agentur Moody`s den US-Staat in seiner Kreditwürdigkeit herabstufen.


AP

Neblige Aussichten in Kalifornien: Dem US-Staat droht ein Milliarden-Defizit


Sacramento - Wie das "Wall Street Journal" berichtet, bereiten die wirtschaftlichen Eckdaten den Moody`s-Analysten Sorgen. Das Konjunkturbarometer hatte schon vor den Terrorangriffen am 11. September ein Tief angezeigt. Doch nach den Attentaten haben sich die Bedingungen noch deutlich verschlechtert.
Die Schätzungen für die staatlichen Steuereinnahmen mussten kräftig nach unten korrigiert werden. Zusätzlich steht dem Sonnenstaat ein 6,2-Milliarden-Dollar-Loch ins Haus, wenn er für Anleihen der Elektrizitätswirtschaft keinen Käufer findet. Die erwarteten Erlöse in Höhe von 12,5 Milliarden Dollar werden dringend benötigt, um fällige Schulden zu begleichen.

"In der anhaltenden Konjunkturschwäche können sich die Belastung durch die marode Elektrizitätswirtschaft und die Abhängigkeit von den Finanzmärkten gegenseitig verstärken und verheerend auswirken", sagte ein Moody`s-Experte.

Für das Fiskaljahr, das in Kalifornien am 30. Juni endet, betrug der Anteil der Einnahmen, die durch Stock Options und Kapitalgewinne erwirtschaftet wurde, nahezu 25 Prozent des Staatshaushalts oder 18 Milliarden Dollar. Im Mai hatte der Chef-Ökonom des Finanzministeriums, Ted Gibson, mit Hinweis auf die Börsenflaute festgestellt, dass in diesem Jahr allenfalls 12,4 Milliarden Dollar zu erwarten seien. Andere senkten die Erwartungen noch drastischer auf rund 10,8 Milliarden.

Eine mögliche Herabstufung durch Moody`s würde die Finanzlage der kalifornischen Regierung noch verschärfen, denn dadurch wird die Finanzierung des Haushalts noch teurer. Gouverneur Gray Davis hat deshalb schon die Notbremse gezogen. Er wies seine Ressorts an, die Ausgaben für das laufende Jahr um bis zu zehn Prozent zu kappen. Zum ersten Mal seit 1994 wird sogar die Kürzung der Zuschüsse für staatliche Schulen und Universitäten diskutiert.


Spiegel-Online
optim - einfach wie ich denke, dachte ich der irak ist das angriffsziel.

na gut - das zweite.

ich mag nicht arbeiten - moment - :p

gruß trine
@trinchen

einfach wie ich denke wird es folgende reihenfolge geben.

1.) afghanistan (rache) USA

2.) Irak (biowaffen und öl) USA

3.) saudi arabien (aufstände unterdrücken und nat. öl.) USA

4.) kuwait (schon mal vorsichtshalber)

5.) pakistan (aufstände unterdrücken) USA

6.) iran UDSSR (öl)

grüße O 3
haben sie sich ja viel vorgenommen - wenn die amis denken wie du, optim.

das wäre dann der 3. weltkrieg, aus dem keiner als sieger hervorgehen wird.

keiner ist reiner als die amerikaner.
ich höre nebenbei www.lionradio.de - mein sohn scheint bedrückt. welch wunder.

tränen wegwischt
dat trine
Noch ein paar "gute nachrichten":

US consumers see unemployment rising to 6 pct in early 2002 - survey

WASHINGTON (AFX) - Consumers expect the US unemployment rate to rise to around 6 pct early next year from 4.9 pct in September, according to a University of Michigan survey.

A majority of 61 pct of respondents to the special survey of consumer attitudes after the Sept 11 terrorist attacks on the US expect the unemployment rate to rise in the year ahead.

The data "indicate that consumers now anticipate the unemployment rate to rise to about 6 pct by early 2002," said Richard Curtin, director of the survey, in a statement.

A comparably pessimistic outlook for unemployment has only been recorded in University of Michigan surveys during the recessions of the 1970s, 1980s, and 1990s, according to the statement.

About 20 pct of respondents said their sense of safety was shaken "a good deal" by the attacks, while 29 pct reported it was shaken somewhat.

According to the survey, most consumers would save, not spend, further tax rebates currently being considered by Washington as part of a fiscal stimulus package.

"Only about 15 pct said they would spend the additional tax rebate," the survey results found, if presented with a 1,000 usd tax rebate this fall.

An 85 pct majority said they would use the money to pay down existing debt or to rebuild savings.

cxa/jfr For more information and to contact AFX: www.afxnews.com and www.afxpress.com Copyright 2001 AFX News Ltd.
So recht nach oben will es nicht. :eek:

Wird gleich der Bereich um 8940 P. getestet?
[/url]

Aus den Bonds fliesst heute viel Geld!


Dafür sind die DOw-Banken erneut schwach. Pendeln um die 550er Marke.
@all

Ja ja Germa der alte Crash guru der Panikmacher
usw.
Zurück der war von Germa.
Jetzt sprechen sie in USA von 6%

Germa:

Thema: 05.10.01: Schwarzer Freitag für den US-Arbeitsmarkt. 5,7%?


Oh oh

Thomfly
Uni Michigan: Ängste der Verbraucher untergraben Vertrauen
New York (vwd) - Angst um die persönliche Sicherheit hat das Vertrauen der Verbraucher in die US-Wirtschaft sinken lassen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Universität Michigan hervor. Die Studie ist ein separat veröffentlichter Teil der Untersuchung, mit der der Index des Verbrauchervertrauens gemessen wird. Dessen Bekanntgabe für den Monat Oktober (vorläufig) ist für Freitag angekündigt.



In der separaten Studie heißt es, es gebe einen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Ängsten der Verbraucher, ihrer Bereitschaft, Geld auszugeben, und ihren wirtschaftlichen Erwartungen. In der Studie mit dem Titel "How America Responds" gaben 20 Prozent der Befragten an, dass ihr Gefühl persönlicher Sicherheit "stark beeinträchtigt" sei, 29 Prozent sahen es zu einem großen Teil beeinnträchtigt, 51 Prozent halten ihr Sicherheitsgefühl dagegen für nicht besonders stark geschwächt. Richard Curtin, Direktor der Universität für die Verbraucherumfragen, sagte, der Verlust der gefühlten persönlichen Sicherheit korreliere direkt mit dem Rückgang des Verbrauchervertrauens.


vwd/9.10.2001/zwi
@germa :laugh:

Unsere BOND Theorie zieht die Aktienmärkte grade tatsächlich rasant hoch! :laugh:

Heftige Aufwärtsbewegung vom DOW eben.

Es spricht einiges für eine Rallye. So verlieren die Bonds und Gold. Zudem halten wichtige Marken.

Nur die Banken, die geraten seit Minuten erneut unter Druck!
Sollten die Banken noch ins positive drehen, könnte der DOW die 9150 P. Marke packen. ansonsten wird es schwer.

& wie heute mittag gesagt:
Sollte der Tag mit einem doji bei den Banken enden, könnte die Woche noch sehr grün enden, insofern kein neuer Anschlag erfolgt.
@thomfly
Thyssen Weg frei bis 15€ ohne Wiederstaende
Gruß Norged
Euro crasht nun auch. Gold neue Tiefs.


Die Amis wollen erneut nicht kapieren, dass Aktien keinje Zukunft haben. Somit geht die Baisse noch lange weiter.

Wieder hardfacts: :eek:

http://mktnews.nasdaq.com/newsv2/storyoneV5_nasd.asp?usymbol…" target="_blank" rel="nofollow">http://mktnews.nasdaq.com/newsv2/storyoneV5_nasd.asp?usymbol…


Richmond Fed Sept Manufacturing Shipments Index 3 Versus 13 In Aug

NEW YORK -(Dow Jones)- Economic activity in the Richmond region declined in September, the Federal Reserve Bank Of Richmond reported Tuesday.
The bank`s manufacturing shipments index, a broad gauge of the manufacturing sector`s health, declined to a reading of 3 in September, down from 13 in August.

The bank`s service sector revenues index slipped to a reading of minus-14, down from a reading of minus-4 in August.

Many service-sector businesses "said they were at a near standstill immediately following the terrorist events of Sept. 11," with the attacks on New York and Washington, the Richmond Fed said in its report.
@Norget #112

geiler call hätte ich auch damals kaufen sollen.

kann wohl kaum was anbrennen.
Gruss
Thomfly
53 von nasdaq10.000 09.10.01 11:56:31 4595055
PS zu #38:

E i n

Satz von Bernecker soll nochmals wiederholt

werden:

"Es ist ... unschwer vorauszusagen,

was demnächst folgt:

Natürlich neue Anschläge, Terrorakte im Kleinen wie im Großen, was nicht zu ändern ist ...

Darauf folgen schwache oder sehr schwache Tage,

und das sind die nächsten Kauftage.
@Norget
Aber mal ehrlich, hätte ich den noch würde er in den nächsten 5 sekunden rausfliegen.
;)

Gruss
thomfly
Wer Interesse an einem MDax Wert hat
Schaut Euch mal die Optionsscheine auf AWD an(BNP)
AWD expandiert wie verrueckt,Kurs nah 52Wochen Tief,
Rister Rente ab 2002!
Haben gerade erst in Niedersachsen Kapazitaeten
verdoppelt und wollen noch weiter aufstocken,
sind denke ich gute Vorboten und dann die Bewertung
gegenueber MLP,da geht noch eine ganze Menge.
Gruß Norged
Was erfreut auch an Thyssen so sehr?



Bei 13 warten soviele Widerstände. Ob die nach diesem Spurt geknackt werden?

& wenn einer während einer Rezession geschlachtet werden müsste, wäre es Thyssen schlechthin. :)
Aber hier gibts die 100 % Chance:





Viel Spass allen Zockern

gruss Thomfly
@Germa #133
Norget hat genau den Aufwärtskeil abgeschossen!!!

Drum freut er sich.

Thomfly
O3:

Ein makabrer Tag heute!

Rannte der DOW in den letzten Tagen wegen den crashenden Banken nicht hoch, sind es heute die SOXX :D

Trotzdem würde ich mit dem bärisch sein aufpassen. Bonds dick im minus, ebenso Gold und Banken nun über 1% im plus.
@germanasti

würde mal sagen es ist angerichtet.

jetzt müssen die leute nur noch (G)aufen!!! :laugh:

glaube die haben alle schon gekauft.

O 3 ;)
G.

hab heute an dich gedacht:

Hornblower Fischer Tagestip 08.10.2001 Im Blickpunkt: US-Banken
Q3 Review US Banking-Industry: Die US-amerikanischen Finanzinstitute (Investment-, Retail- und Regionalbanken) mussten im ver-gangenen Quartal angesichts rückläufiger Kapitalmärkte und den Terror-Anschlägen in den USA teilweise herbe Kursverluste einstecken. Diese Rückschläge gingen einher mit vergleichbaren Krisen, in denen die US-Bankaktien im Durchschnitt um 30% gefallen sind. Die Vergangenheit hat ferner gezeigt, dass US-Banken nach Krisen durchschnittlich 16 Wochen gebraucht haben, um die Talsohle zu durch-schreiten. Bewertungskennziffern wie KGV und Price/Book sind in Krisenzeiten deutlich zurück gegangen. Während sich das PE z. B. in der Golfkrise (August -Oktober/1990) zwischen 5,6 – 7,7 bewegte, fiel das P/B-Ratio auf 0,9 zurück. Nach dem Terror-Anschlag im September diesen Jahres ermäßigten sich die Kennziffern auf 11,1 (PE) bzw. 2,2 (P/B). Dies belegt eindeutig, dass die Bewertungen nicht so stark unter Druck gekommen sind, wie in vergangenen Krisenzeiten. Sollte sich demnach die wirtschaftliche und politische Situation in den USA in den kommenden Wochen weiter zuspitzen, besteht nach unserer Einschätzung die Gefahr weiterer Kursverluste. Neben diesen Faktoren spielt auch das stark gesunkene US-Verbrauchervertrauen eine zunehmende Rolle bei der Prognose der Aktienmärkte in den USA. Im September fiel der Index der Universität Michigan im Vergleich zum Vormonat von 91,5 auf 81,8 zurück und damit auf den niedrigsten Stand seit November 1993. Dieser Vertrauensverlust spiegelte sich auch in den Handelsvolumina wider. Zwar kletterten die Volumina an der NYSE und an der Nasdaq im September gg. dem Vormonat um 64% bzw. 43%, dies reichte aber nicht aus, um die Ausfalltage nach dem Anschlag auf das WTC am 11. 9. zu kompensieren. Trotz der widrigen Bedingungen an den Kapitalmärkten und des rezessiven Szenarios konnten die Anleger im Q3 mit einzelnen Regional-Instituten Geld verdienen oder zumindest die Kursverluste begrenzen. Grund dafür der weiterhin sinkende Zinstrends und das vergleichsweise geringere Risikoprofil der Regionalbanken. Den größten Return unter den regionalen Großbanken erwirtschaftete die Huntington Banc, die um etwa 6% avancierten. Dagegen mussten Mellon Financial (-30%) und Bank of New York (-27%) die größten Kursverluste einstreichen. Unter den ungünstigen Marktbedingungen litten aber vor allem die Brokerhäuser. Der AMEX Broker-Index verlor knapp 24%, während dessen sich der marktbreite S&P 500 nur um circa 15% ermäßigte. Bei den Investmentbanken gehörten Merrill Lynch (-31,5%) und Morgan Stanley (-27,8%) zu den größten Kursverlieren. Obwohl die Bewertungen im US Bankensektor in den zurückliegenden Monaten deutlich zurückgekommen sind, haben sich die Risiken bei den Großbanken vor allem hinsichtlich der verschlechterten Asset Quality nicht grundlegend vermindert. Aus Bewer-tungsgründen und aufgrund des größeren Erholungspotentials halten wir gegenwärtig nur Morgan Stanley Dean Witter und Goldman Sachs für interessant, die wir beide von Marketperform auf Outperform hochstufen.
Ich pack das nicht mehr!

Vor einer Stunde Stefan Risse & nun auch noch Günter Grass. Das ist zuviel für mich. :cry:
P/C-Ratio nach 1,33 nun bei 1,13 & damit immer noch sehr hoch für einen Seitwärtsmarkt, wie es die letzten Tage der Fall ist.

Gold, Euro, Bonds, alle werden sie heute verstossen.

US-Banken komfortabel im plus.

lt. diesen Daten müsste der DOW mit 240 P. im plus schliessen. :eek:

Einzig und alleine der S&P schert aus =) doppelt so schlecht wie der DOW. Dies ist der wichtigste Indikator.
Negativ an dem ganzen Tag:
Der Nasdaq hat nur Verkaufsumsätze. Keiner will mehr kaufen. :laugh:
O3:

Da passt aber so einiges dabei nicht. :(

Es fehlt DER externe Grund noch
Datum: 09.10. 17:38 Top-Analysten: Von Analysten und Ökonomen II


09.10. 14:10
Top-Analysten: Von Analysten und Ökonomen II

UBS Warburgs renommierter Analyst Edward Kerschner zeigte heute drei mögliche Szenarien auf, wie die Märkte auf die Militärschläge der USA als Antwort auf die Terrorattacken des 11.09. reagieren könnten:

Im besten Falle könnte es einen schnellen und klaren Sieg der US-Streimächte über den Terrorismus geben, so daß die Tragödien des 11.09. isoliert betrachtet werden können. Dann würde das US-BIP (GDP) im Jahr 2002 um 3 bis 4% wachsen können, die Unternehmensgewinne im S&P sogar zwischen 11% und 22% zulegen.

In einem anderen Szenario gibt es keinen klaren Sieg über den Terrorismus auf den einen Seite, andererseits schaffe man es, die terroristische Bedrohung fernzuhalten, so daß diese aus den Köpfen der Zivilbevölkerung verschwinden kann. In diesem Falle würde man eine moderate Rezession erleben, wobei der Wachstumspfad im Q2/2002 wieder beschritten werden sollte. Die Unternehmensgewinne im S&P würden um 3-10% im Jahr 2002 wachsen.

Im "worst-case-Szenario" kann der Terrorismus einen anhaltenden Zustand der Unsicherheit und Angst in den USA schaffen, die militärische Operation wäre fehlgeschlagen. Dies würde unmittelbar erhebliche negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Unternehmensgewinne haben. Letztere würden auch im nächsten Jahr zwischen 3-10% einbrechen.

Nach der Ansicht Kerschners sei das zweite Szenario am wahrscheinlichsten. Die allgemeine politische Lage und die Gewinnsituation der Unternehmen würden sich spätestens Ende 2002/Anfang 2003 wieder normalisiert haben. Auch seien Aktien auf jetzigem Niveau außerordentlich "günstig".
-------------------


Dieses Jahrzehnt keine Hausse mehr. Egal wie es die Analysten versuchen zu drehen. :)
@germa

kannst du mir mal sagen warum der euro so verprügelt wird
danke..

a.f.
@germanasti

alles das nicht mehr steigen will das fällt.

dafür braucht man keinen externen grund.

mit ext. grund würde es wohl heute einen schlag lassen.

alle sind drin und wollen gleichtzeitig raus.

O 3 ;)
floh:

Normalerweise zieht das eine starke Aufwärtsbewegung in den Aktienmärkten nach sich. Auch heute?




O3:

Det steigt, denn ich habe nun einen Call. :mad:
Concorde fliegt bald wieder


Das Überschallflugzeug Concorde soll 16 Monate nach dem schweren Unglück bei Paris, bei dem 113 Menschen starben, wieder im Linienverkehr über den Atlantik fliegen.


dpa LONDON/PARIS. "Wir planen die Wiederaufnahme des Betriebes in den ersten Novembertagen", sagte eine Sprecherin von British Airways (BA) am Dienstag in London.

Ein Bericht der französischen Zeitung "Le Figaro", wonach der 7. November sowohl von den Briten als auch von der französischen Fluggesellschaft Air France als gemeinsamer Beginn der Wiederaufnahme der Flüge über den Atlantik nach New York vorgesehen sei, wurde von keiner der beiden Gesellschaften bestätigt.

Eine Sprecherin von Air France sagte in Paris, auch nach den Terroranschlägen in den USA wolle die Fluggesellschaft daran festhalten, dass die Concorde im November wieder abheben soll. Die BA-Sprecherin sagte, der 7. November sei "derzeit Spekulation". "Wir haben immer gesagt, dass wir drei umgerüstete Maschinen brauchen, um wieder fliegen zu können. Zwei sind fertig, an der dritten wird gearbeitet." Bisher hatte British Airways Berichten, man wolle schon ab Ende Oktober wieder im Linienverkehr fliegen, nicht widersprochen.

Nach dem Absturz einer Concorde der Air France im Juli 2000 unmittelbar nach dem Start in Paris, bei dem vor allem Deutsche ums Leben kamen, waren umfangreiche bauliche Veränderungen an den Maschinen angeordnet worden. Vor allem wurden neue Reifen montiert und die Treibstofftanks mit Kunststoff beschichtet, um zu verhindern, dass von der Startbahn hochgewirbelte Teile die Tanks durchschlagen können.


HANDELSBLATT, Dienstag, 09. Oktober 2001


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Solange bis sie abgeschossen wird, oder? :(
@germa

"letzte verzweifelte versuch euro und gold zu drücken........"

wie wahr !!!!!!!!!!!!!!!!!

gruss
@germanasti

dann haben wir ja jetzt einen grund für den crash!!!!

selbst der letzte bär ist ín calls.

:mad: and down!!!! :mad::mad:

O 3 :D:D:D
O3:

Ich bin nur für ein paar Minuten/Stunden long. 10% im OS reichen.


:kiss: and up :kiss:
Nachdem technical-investor nun wieder extern läuft, muss man sie auch ein wenig nutzen. :)



bullischer rechter Henkel, oder war es nur eine Gegenreaktion?
Warum implodiert denn der Euro gerade?

Ist jetzt ein Flieger in den Eiffelturm gekracht?

x Thomas


Warum ist Microsoft heute so dick im minus? :eek:

Diese Aktie steht übrigens mittlerweile für die Nasdaq, nicht mehr Cisco!
@X thomas

die amis ziehen sich aus der sch...e indem sie uns in
die pfanne haun.


wir helfen ihnen natürlich dabei, so unter freunden.

O 3 ;)
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