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Metabox -- LIBERTY MEDIA ICH GLAUBE "JA"" - 500 Beiträge pro Seite



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22.10.2001 - Ab Ende 2002 will der US-Konzern rund zehn Millionen Empfangsgeräte an seine Kabelhaushalte abgeben.

Die rund zehn Millionen Kabelhaushalte, die Liberty Media künftig mit TV- und Radiosprogrammen sowie Highspeed-Internet und Kabeltelefonie versorgen wird, sollen so schnell wie möglich kostenlose Set-Top-Boxen bekommen. Damit kann dann interaktives Fernsehen und Internet empfangen werden. Das sagte Miranda Curtis (Bild), Chefin von Liberty International, am Freitag auf den Medientagen in München. Mit diesem Angebot wolle man Ende nächsten Jahres auf dem deutschen Markt starten.

"Wenn wir die Set-Top-Boxen nicht verteilen, bekommen wir keine Kunden für die digitalen Programme", so Curtis. Denn kaum ein Kunde sei bereit, 500 Mark und mehr für eine Set-Top-Box selbst aufzubringen. Liberty werde jährlich insgesamt rund 500 Millionen bis eine Milliarde Euro investieren, um die digitale Nutzung der Kabelnetze voranzutreiben. Wer die Boxen liefern wird, wurde nicht genannt. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass zumindest ein Grossteil der Geräte von amerikanischen Herstellern gefertigt wird.

Liberty Media hatte der Deutschen Telekom sechs der neun Kabelnetze für 5,5 Milliarden Euro abgekauft. Derzeit prüft die Transaktion das Kartellamt. Curtis rechnet mit einer Entscheidung des Kartellamtes spätestens im kommenden Januar. Falls die Wettbewerbshüter zustimmen, wird Liberty künftig die bisherigen Telekom-Kabelnetze in Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig- Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betreiben.

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22.10.2001 - Der neue Kabeleigentümer will eine einfachere Set-Top-Box verteilen.

Die Liberty Media Corp, die von der Deutschen Telekom sechs regionale TV-Kabelnetze gekauft hat, will keine Set-Top-Boxen für ihre Kabelkunden produzieren lassen, die auch dem neuen Gerätestandard Multimedia Home Platform (MHP) entsprechen. "Wir werden für diesen Standard, der pro Set-Top-Box 60 bis 80 Euro mehr kostet als unsere geplante Set-Top-Box, nicht bezahlen", so Miranda Curtis (Bild), Senior Vice President Liberty Media Corporation & President Liberty Media International, am Freitag auf den Medientagen München. Curtis teilte dort in einem Fachkongress Libertys Deutschlandpläne mit und kündigte auch die Verteilung von kostenlosen Set-Top-Boxen an seine rund zehn Millionen Kabelkunden an. Das soll zirka Ende 2002 geschehen.

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Bin mal gespannt ob da was kommt


mfg
Von mir aus kann der Kurs von MBX durch die Decke knallen, aber dieser alte Hut wird dafür nicht verantwortlich sein. Das ist reine Spekulation, denn Boxenhersteller gibt`s genug, und warum sollen die sich ausgerechnet mit einer Skandalnudel abgeben. An derartige Aufträge, speziell in Deutschland, können wir denken, wenn Met@box sich rehabilitiert hat.
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Interview: "Wir haben uns derzeit gegen die d-box entschieden"

24.07.2001 - Die Kirch-Tochter SevenOne Media setzt nun Metaboxen zur Marktforschung ein.

Wir sprachen dazu mit Daniel Haberfeld, Leiter Research von SevenOne Media:

Set-Top-Box.de: Normalerweise hat die Metabox 500 Festplatte und DVD-Laufwerk eingebaut. Warum setzen Sie eine abweichende Variante zur interaktiven Marktforschung ein?

Daniel Haberfeld: Unsere Metabox 500 hat kein DVD-Laufwerk eingebaut. Das wollten wir auch nicht, weil wir die technische Ausstattung der Haushalte nicht verändern wollen. Die Menschen sollen so bleiben, wie sie sind. Deshalb kann die Metabox in den Testhaushalten lediglich für unsere Befragungen genutzt werden, zu nichts Anderem.

Set-Top-Box.de: Warum führen Sie mit den Set-Top-Boxen von Metabox ein Umfragesystem ein, mit dem man kein digitales Fernsehen empfangen kann?
Daniel Haberfeld: Die Metabox erfasst de facto "digitale Kabelhaushalte", jedoch - und da haben Sie recht - keine "rein digitalen Satellitenhaushalte". Aber hier sind wir mit forsa im Gespräch, so dass auch diese Gruppe in Zukunft berücksichtigt werden kann.


Set-Top-Box.de: Beta Business TV bietet auf der alten d-box bereits seit mehreren Jahren im Auftrag des Kaufhofs die interaktive Umfrage Galeria TV an. Eigentlich hätten Sie ja die d-box einsetzten können?
Daniel Haberfeld: Wir haben die Möglichkeit mit der d-box zu arbeiten, reiflich erwogen. Aber wir haben uns - zum gegenwärtigen Zeitpunkt - dagegen entschieden. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass wir die technische Ausstattung der Haushalte wiederum verändern würden, wenn wir sie mit einer d-box ausstatten. Statt aus 30 oder 50 Kanälen könnten sie plötzlich aus mehr als 300 Kanälen auswählen. Das könnte die ursprünglichen Voraussetzungen der Haushalte massiv verändern. Und genau das wollen wir nicht.

Vielen Dank für das Interview!
Digitales Fernsehen (DVB)

Multimedia Home Plattform (MHP)
Die derzeit im Markt erhältlichen Set-Top-Boxen erlauben den Empfang jedes unverschlüsselten Fernseh- und Hörfunkprogramms, jedoch nicht aller Zusatzdienste. Der Grund liegt in den unterschiedlich konfigurierten API´s, soweit sie verwendet werden. Denn nicht alle Set-Top-Boxen haben eine solche Schnittstelle. Ein weiteres Problem sind verschlüsselte Programme. Sie werden nur einem ausgewählten, zahlungsbereiten Publikum zugänglich gemacht. Bislang können beispielsweise sogenannte Free-TV-Set-Top-Boxen die Zusatzangebote der Kirch-Gruppe nicht darstellen. Umgekehrt kann die Set-Top-Boxen Familie der Kirch-Gruppe (d-box) den Elektronischen Programmführer und das Lesezeichen der ARD nicht darstellen. Jemand, der beides nutzen möchte, ist heute darauf angewiesen, zwei verschiedene Set-Top-Boxen zu besitzen. Für die Entwicklung eines freien Marktes ist es wünschenswert, dass eine Gerätegeneration entwickelt wird, die Angebote aller Anbieter auf jeder Set-Top-Box wiedergeben kann. Genau dies ist Ziel der MHP. Die zwischen allen europäischen Programmanbietern und Endgeräteherstellern abgestimmte Spezifikation der Multimedia Home Plattform nutzt die Programmiersprache "Java" zur Umsetzung von Datendiensten. Java ist aus der Internet-Technologie bekannt und stellt die Grundlage für eine einheitliche Softwareschnittstelle dar.
Damit ist der Weg frei zur Set-Top-Box, die zu allen erdenklichen Diensten kompatibel ist.
Nach Aussagen der Empfängergeräteindustrie wird es die ersten MHP-Set-Top-
-------------------Metabox kann Zahlungsverpflichtungen in Raten abzahlen

Finanzielle Entlastung für Metabox


Die Metabox AG (Hildesheim) kann fällige Zahlungen an die Deutsche Telekom AG in Millionenhöhe fünf Jahre lang in Raten begleichen. Das finanziell angeschlagene Multimedia-Unternehmen wird so entlastet. In einer Börsenmitteilung gab Metabox am Mittwoch auch bekannt, die für einen Entwicklungsauftrag fällige Summe sei von 2,7 auf 2,23 Millionen Mark (1,1 Mio. Euro) verringert worden.
Gespräch im Wirtschaftsministerium
Zwei Tage nach dem überraschend zurück gezogenen Insolvenzantrag führte die Metabox-Spitze am Mittwoch außerdem Gespräche mit Vertretern des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums. Eine Ministeriumssprecherin sagte, in dem etwa vierstündigen Treffen habe das Metabox-Management seine Planung dargelegt und dabei Interesse an Hilfen des Landes Niedersachsen gezeigt. Das Wirtschaftsministerium hatte die Übernahme von Bürgschaften in Aussicht gestellt, dies aber von Investorenzusagen abhängig gemacht.
Insolvenzantrag zurückgezogen


Der endgültige Rettungsplan für die angeschlagene Hildesheimer Metabox AG soll bis Ende nächster Woche stehen. Dann werde das Multimedia-Unternehmen bei einer Pressekonferenz über Details informieren, sagte Sprecherin Melanie Hoffmann am Dienstag. Metabox hatte den am 22. Mai gestellten Antrag auf Insolvenz unmittelbar vor Ablauf der Frist des Amtsgerichts zurückgezogen. Der Schritt war möglich, weil das Unternehmen nach Hoffmanns Angaben nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte verkauft und Finanzmittel vom Kapitalmarkt bekommen hatte.
Verhandlungen mit Investoren
Hoffmann wollte keine weiteren Details nennen und verwies auf noch laufende Verhandlungen mit Investoren, die nicht gefährdet werden sollten. Die Geschäftsführung informierte am Dienstag die Belegschaft rund eine Stunde lang über die aktuelle Situation. Teilnehmer beschrieben die Stimmung als gut. Die Mitarbeiter hätten neue Zuversicht geschöpft, hieß es. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Graaff stellte seine Arbeit für Metabox ein. Mit der Rücknahme des Antrages sei auch sein Mandat ausgelaufen, sagte er.
Land Niedersachsen könnte Bürgschaft übernehmen


Welche Rolle das Land Niedersachsen bei der Rettung von Metabox spielen wird, bleibt weiterhin unklar. Schon zuvor hatte es mehrere Gespräche mit dem Management von Metabox gegeben. Das Wirtschaftsministerium hatte in einem Schreiben an den Insolvenzrichter die grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme einer Bürgschaft signalisiert.
Zustimmung zu Kapitalmaßnahmen
Mit dem Rückzug des Insolvenzantrags hatte das Unternehmen selbst den Insolvenzrichter am Hildesheimer Amtsgericht überrascht. Noch auf der Hauptversammlung in der vergangenen Woche waren die Sanierungspläne des Metabox-Vorstandes unkonkret geblieben. Dennoch hatten die Aktionäre mit ihrer Zustimmung zu einem Bündel von Kapitalmaßnahmen grundsätzlich den Weg für eine Erhöhung des Grundkapitals und damit die Rettung freigemacht.
Stand: 08.11.01

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DVB-T

Digital Video Broadcasting Terrestrial
(click here for english version)


[Video]

Digitales Terrestrisches Fernsehen
Unsere Medienwelt wird digital. Das gilt nicht nur für das Satellitenfernsehen und das Kabel. In Zukunft wird auch das terrestrische Fernsehen nicht mehr wellenförmig (analog) über den Äther gehen, sondern digital in Form von Datencontainern.
Mittelfristig wird DVB-T, das neue digitale terrestrische Fernsehen, die herkömmliche terrestrische Fernsehübertragung ablösen. Dies hat das Bundeskabinett auf Empfehlung der Initiative Digitaler Rundfunk (IDR) am 24. August 1998 beschlossen und einen Zeitrahmen bis spätestens zum Jahr 2010 vorgegeben.
Mit DVB-T wird das bislang recht begrenzte Programmangebot des terrestrischen Fernsehens vervielfacht - und das ohne lästige Antennen auf dem Dach oder einen Kabelanschluß in unmittelbarer Nähe. Wer in Zukunft auf Kabelgebühren oder Satellitenschüssel verzichten möchte, hat mit DVB-T die Möglichkeit, eine große Zahl von Fernsehprogrammen in digitaler Qualität zu empfangen.


DVB-T - Angebotsvielfalt
DVB-T ermöglicht die Übertragung von 18 bis 24 Fernsehprogrammen je nach Region. Zusätzlich können Hörfunkprogramme mittels DVB-T transportiert werden. Ergänzen lässt sich dieses klassische Rundfunkangebot durch viele weitere Dienste, angefangen von Mediendiensten über Internet-Seiten bis hin zur Computersoftware. Mit einfachen PC-Einsteckkarten wird dieses System drahtlose breitbandige Datennetzzugänge eröffnen. DVB-T ist also nicht nur "Funk und Fernsehen", sondern bietet zudem alle Voraussetzungen für eine Multimedia-Home-Plattform zu Hause und unterwegs.

DVB-T - Empfang
Für all das ist meist nur eine Stabantenne - nicht viel größer als die eines Handys - notwendig, die direkt am Fernsehgerät oder am PC montiert sein kann. Mit dieser Antenne kann DVB-T, je nach Empfangslage, inner- und außerhalb von Wohnung und Büro störungsfrei empfangen werden. In den meisten Fällen kann aber auch die vorhandene, terrestrische Hausantenne für den DVB-T-Empfang weitergenutzt werden. Aber nicht nur stationärer Empfang ist möglich. Wie zu Zeiten der Kofferradios können DVB-Empfangsgeräte überallhin mitgenommen werden.
Im Urlaub, zu Hause, im Garten, auf dem Land: Der portable Empfang macht unabhängig von Kabeln und Dosen. Und mehr noch: Auch der mobile Empfang, im Auto, in Bussen und Bahnen wird mit dieser Technologie möglich. Das gesamte Spektrum dieser Möglichkeiten wurde in Norddeutschland erprobt! Nun beginnen der Aufbau der Sender und die Vorbereitungen für den Regelbetrieb.
Während dieser Aufbauphase kann jedoch noch nicht der flächendeckende "Überall-Empfang" gewährleistet werden. Hierzu müssen erst die leistungsstarken analogen Sender auf DVB-T umgestellt werden. Dieses wird jedoch erst nach einer Simulcastphase (das Programm wird analog und digital gleichzeitig ausgestrahlt) in einigen Jahren möglich sein. Während dieser Zeit kann sich der Endverbraucher das für seine Bedürfnisse passende DVB-T Empfangsgerät zulegen und ist für die Fernsehzukunft gerüstet.


Das Empfangsgebiet
Die ersten DVB-T-Empfangsinseln entstehen in den norddeutschen Ballungsräumen. Das sind die Bereiche Hannover/ Braunschweig, Bremen/Bremerhaven, Hamburg, Kiel/Schleswig und Schwerin/ Rostock. Ausgehend von diesen Großräumen wird das Sendernetz bis zum Jahr 2010 nach und nach weiter ausgebaut, um am Ende das analoge PAL-Sendernetz ganz zu ersetzen. So sieht es der Beschluss des Bundeskabinetts vom August 1998 vor, der durch das "Startszenario 2000", dem Abschlussbericht der Initiative Digitaler Rundfunk vom September 2000 untermauert wurde.

Zeitplan und Empfangsgeräte
Derzeit werden über zwei Sendernetze 6 Fernsehprogramme, eine ganze Reihe von Hörfunkprogrammen sowie Medien- und Datendienste verbreitet. Betrieben wird je ein Netz von der Deutschen Telekom AG und dem NDR/Radio Bremen.
Für die Ballungsräume Hamburg, Hannover / Braunschweig und Bremen ist zudem der Aufbau eines dritten Sendernetzes geplant, um bereits zu Beginn des DVB-T-Regelbetriebes ein möglichst breites Programmangebot bereitstellen zu können.
Nach dem derzeitigen Stand der Planung werden Empfangsgeräte voraussichtlich zur Internationalen Funkausstellung 2001 im Handel erhältlich sein. Wer sich dann einen DVB-T-Empfänger zulegt gehört zu den Ersten, die digitales Fernsehen in Deutschland terrestrisch empfangen.


DVB-T-Technik
Die technische Erprobung des Systems DVB-T war ein maßgeblicher Bestandteil des Modellversuchs DVB-T. Dabei ging es vor allem um die Bestimmung und Optimierung der technischen Parameter, um eine perfekte Übertragung und einen einwandfreien stationären, portablen und mobilen Empfang zu gewährleisten. Dazu waren Anfang des Jahres 2000 im Versuchsgebiet 25 Sender in Betrieb, die DVB-T-Signale ausstrahlten. Durch die Wahl der Betriebsparameter von DVB-T kann eine nutzbare Datenrate zwischen rd. 10 Mbit/s (16-QAM) und rd. 30 Mbit/s (64-QAM) übertragen werden. Allerdings sind die DVB-T-Signale bei der Übertragung von großen Datenraten störanfälliger als bei geringen Datenraten. Aus diesem Grund wurden im Modellversuch Norddeutschland die Test-Parameter so gewählt, dass eine störungsfreie DVB-T Übertragung auch bei schwierigen Empfangsverhältnissen - portabel, mobil und auch im Haus -, möglich ist und zugleich auch noch eine ausreichende Datenrate zur Verfügung steht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahl der Parameter richtig war. So wurde ein Standard für die Übertragung des digitalen terrestrischen Fernsehens in der Bundesrepublik gefunden.

Sender des NDR
Die Programme ARD, ZDF, N3, NDR 1 Radio Niedersachsen, NDR 2, Radio 3, Radio Bremen Hansawelle und Deutschlandfunk werden im DVB-T-Standard derzeit über folgende Sender ausgestrahlt:

Sender/Standort
Kanal
Leistung/kW Polarisation Standortinhaber
Braunschweig /Broitzem
39
1
VERTIKAL
Telekom

Bremen /Telekom
44
5
VERTIKAL
Telekom

Hamburg /Moorfleet
57
5
VERTIKAL
NDR

Bremerhaven/Schiffdorf
54
2
HORIZONTAL
Telekom

Hannover /Telemax
31
1
VERTIKAL
Telekom

Hannover-Hemmingen
56
5
VERTIKAL
NDR

Hildesheim
57
0,5
HORIZONTAL
Telekom

Peine
32
1
VERTIKAL
Telekom

Schwarmstedt
31
2
VERTIKAL
Telekom

Uthlede /Schwanewede
57
1
VERTIKAL
Telekom

Verden /Kirchlinteln
35
1
VERTIKAL
Telekom

Walsrode
35
2
VERTIKAL
Telekom

Wolfsburg
39
0,5
VERTIKAL
Telekom



Vom Modellversuch zum Regelbetrieb
Der Modellversuch bietet die Grundlage für die Entwicklung des Regelbetriebes von DVB-T in den kommenden Jahren. Schritt für Schritt wird DVB-T dann für die Bevölkerung in Norddeutschland empfangbar. Ohne Einschränkung des klassisch analog-terrestrischen Fernsehversorgung kann die Einführung von DVB-T allerdings nicht realisiert werden. Das für den Rundfunk vorgesehene Frequenzspektrum reicht nämlich nicht aus, um analog und digital zugleich und in vergleichbarer Qualität zu verbreiten. Entsprechend muss mit der Einführung der Regelbetriebes nach und nach die Verbreitung des analogen terrestrischen Fernsehens eingeschränkt werden. Darauf müssen sich Endverbraucher und Kabelnetzbetreiber gleichermaßen einstellen.
Im Zuge eines Umstiegs- oder Übergangsszenarios werden in den nächsten Monaten und Jahren zunächst die genannten Ballungsräume mit einem DVB-T Angebot versorgt, um dann das Sendegebiet sukzessive auszubauen.


Im Zuge eines Umstiegs- oder Übergangsszenarios werden in den nächsten Monaten und Jahren zunächst die genannten Ballungsräume mit einem DVB-T Angebot versorgt, um dann das Sendegebiet sukzessive auszubauen.

Kooperationspartner
Niedersächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk (NLM)
Hamburgische Anstalt für neue Medien (HAM)
Bremische Landesmedienanstalt
NDR
Radio Bremen
ZDF
Deutsche Telekom
Institut für Nachrichtentechnik an der TU Braunschweig

DVB-T: Häufig gestellte Fragen
Kann man einen Adapter mit Antenne an den normalen Fernseher anschliessen?

Es wird sogenannte Set-Top-Boxen mit einer eingebauten Stabantenne geben, die Sie direkt mit Ihrem Fernsehgerät verbinden können. Auf die stationäre Antenne können Sie getrost verzichten.

Wo kann man diese Antennen kaufen?

Diese Antennen und das nötige Zubehör ist noch nicht im Handel erhältlich. Für das Jahr 2001 sind uns die ersten DVB-T-Set-Top-Boxen von der Herstellerindustrie angekündigt worden.

Oder benötigt man ein völlig neues Gerät?

Nein, denn es wird wie bei der Einführung des ZDF in den 60er Jahren ein Zusatzgerät, eine Set-Top-Box (s.o.) geben.

Kann man sein Radio gleich mit anschliessen?

Das Radio benötigen Sie bei DVB nicht, denn Radioprogramme werden mit übertragen. Sie müssen lediglich die Set-Top-Box an die Stereoanlage anschließen.

Kostet diese Technik extra?

Wie jedes neue Gerät, so werden Set-Top-Boxen nicht kostenfrei erhältlich sein. Eine Preisangabe können Endgerätehersteller aber noch nicht machen.

Gibt es schon eine Programmübersicht?

Programmübersichten gibt es noch nicht. Diese muß es auch gar nicht geben, weil die Testprogramme mit den terrestrisch ausgestrahlten Programmen identisch sind.

Ab wann wird denn nun gesendet?

Seit der CeBIT HOME 1998 wird gesendet, allerdings nur im Testbetrieb.


Links zu weiteren DVB-T-Testgebieten:
offizielle homepage des DVB-T-Modellversuches Norddeutschland
Feldversuch Bayern
Berlin-Brandenburg
Mitteldeutschland




Digital Video Broadcasting Terrestrial
DVB-T - Angebotsvielfalt
DVB-T - Empfang
Das Empfangsgebiet
Zeitplan und Empfangsgeräte
DVB-T-Technik
Sender des NDR
Vom Modellversuch zum Regelbetrieb
Kooperationspartner
DVB-T: Häufig gestellte Fragen
Links zu weiteren DVB-T-Testgebieten:
IFA
Media Broadcast - Kongress
Berlin, 27. August 2001, 13:20 – 13:40 Uhr
„Media Broadcast in den globalen Strategien der
Deutschen Telekom AG“
- es gilt das gesprochene Wort -Rede
von Volker Steiner
Sprecher der Geschäftsleitung
Media Broadcast
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich möchte mich an dieser Stelle meinen Vorrednern anschließen, und Sie
hier auf dem MediaBroadcast –Kongress der Deutschen Telekom herzlich
willkommen heißen.
Was ist eine Strategie?
Hierzu möchte ich einleitend den Duden zitieren, der die Definition gibt:
„Strategie ist das planvolle Vorgehen, das dazu dient ein oder mehrere
Ziel(e) zu erreichen, in dem man die einflussnehmenden Faktoren von
vornherein einzukalkulieren versucht.“
Und genau dies ist der Kern jedes unternehmerischen Handelns, Ziele zu
definieren sowie resultierend hieraus die zur Erreichung notwendigen
Strategien abzuleiten und umzusetzen.
Die Deutsche Telekom hat dies mit der Formulierung ihrer
Unternehmensziele und Visionen eindeutig getan.
Als grundlegende strategische Maßnahme zur Erreichung dieser Ziele hat
sich unser Unternehmen durch konsequente Neuorganisation, d.h.
Ausrichtung auf den Megamarkt T.I.M.E.S und damit auf die Anforderungen
der verschiedenen Kundengruppen, mit den 4 Säulen der Konzernstruktur
bestmöglich positioniert.
Die wesentlichen Aspekte unserer Konzernstrategie, die unser weiteres
Handeln bestimmen, sind dabei:
· Konvergenz
· Entwicklung zum integrierten Telematik-Anbieter

· Internationalisierung
· Konzentration
Damit die neuen Konzernstrukturen (T-Systems, T-Com, T-Mobile und T-Online)
ihre ganze Leistungsfähigkeit entfalten können und das
„Zusammenspiel“ aller Kräfte im Unternehmen gewährleistet ist, war es
zwingend erforderlich, dass die Neustrukturierung stringent in allen
Unternehmensbereichen umgesetzt wurde, - so auch im Bereich
MediaBroadcast.
Dabei wurde MB folgerichtig unter dem Dach der T-Systems International
eingegliedert , denn die Kunden von MB entwickeln sich immer mehr von
reinen Rundfunkkunden zu Kunden, die neben den klassischen
Rundfunkübertragungsleistungen wie Sender- und Übertragungsnetze,
zunehmend umfassende Systemlösungen im Konvergenzmarkt benötigen.
Denn nur die T-Systems, das „Systemhaus“ der Deutschen Telekom, ist
durch die Bündelung von IT- TK- und Rundfunk - Kompetenz in der Lage für
alle Anforderungen seitens der Rundfunkkunden im zukünftigen
Konvergenzmarkt umfassende und komplette Lösungen bereitzustellen.
Auf das, was sich hinter dem Begriff Konvergenzmarkt im Bezug auf TK- und
IT Produkte verbirgt, ist Herr Hufnagl in seinem Vortrag schon eingegangen,
bzw. wird Herr Ohrndorf anhand von Beispielen im Bezug auf Konvergenz
zwischen IT, TK und Rundfunkprodukten in seinem Vortrag noch darstellen.

· Internationalisierung
· Konzentration
Damit die neuen Konzernstrukturen (T-Systems, T-Com, T-Mobile und T-Online)
ihre ganze Leistungsfähigkeit entfalten können und das
„Zusammenspiel“ aller Kräfte im Unternehmen gewährleistet ist, war es
zwingend erforderlich, dass die Neustrukturierung stringent in allen
Unternehmensbereichen umgesetzt wurde, - so auch im Bereich
MediaBroadcast.
Dabei wurde MB folgerichtig unter dem Dach der T-Systems International
eingegliedert , denn die Kunden von MB entwickeln sich immer mehr von
reinen Rundfunkkunden zu Kunden, die neben den klassischen
Rundfunkübertragungsleistungen wie Sender- und Übertragungsnetze,
zunehmend umfassende Systemlösungen im Konvergenzmarkt benötigen.
Denn nur die T-Systems, das „Systemhaus“ der Deutschen Telekom, ist
durch die Bündelung von IT- TK- und Rundfunk - Kompetenz in der Lage für
alle Anforderungen seitens der Rundfunkkunden im zukünftigen
Konvergenzmarkt umfassende und komplette Lösungen bereitzustellen.
Auf das, was sich hinter dem Begriff Konvergenzmarkt im Bezug auf TK- und
IT Produkte verbirgt, ist Herr Hufnagl in seinem Vortrag schon eingegangen,
bzw. wird Herr Ohrndorf anhand von Beispielen im Bezug auf Konvergenz
zwischen IT, TK und Rundfunkprodukten in seinem Vortrag noch darstellen.



Damit besitzen auch unsere Kunden, also Sie meine Damen und Herren,
weiterhin die gewohnte Sicherheit in der Zusammenarbeit mit MB
Um an dieser Stelle die Transparenz zu gewährleisten, möchte ich Ihnen die
wichtigsten strategischen Ziele der MB für die Gegenwart und Zukunft kurz
darstellen.
MB verfolgt vier Hauptstrategien:
Þ Ganzheitliche Betreuung der Broadcast - Kunden nach dem
Systemhausgedanken der T-Systems International im Bezug auf das
Systemlösungsgeschäft der Konvergenzmärkte,
Þ umfassende Digitalisierung der Rundfunksender- und
Übertragungsplattformen, worauf ich gleich noch näher eingehen werde,
Þ die Implementierung multimedialer Zusatzdienste auf den digitalen
Plattformen, wie z.B. Telematikdienste oder mobiler Car-Channel. Hierauf
wird Herr Ohrndorf in seinem Vortrag „New Media @ Broadcast“ näher
eingehen
Þ sowie die Ausweitung der internationalen Geschäftstätigkeit durch:
¨ Ausbau des Satellitengeschäfts
¨ Ausbau des SMS durch intern. Beteiligungen oder Kooperationen
¨ Aufbau intern. Mehrwertdienste (MCC)
Wenn Sie sich an dieser Stelle nochmals die von mir zu Beginn des
Vortrages aufgezeigten Konzernstrategien vor Augen führen, erkennen Sie,


dass die Strategien von Media Broadcast in die globalen Strategien der
Deutschen Telekom und insbesondere in den Systemhausgedanken der T-Systems
eingebettet sind.
Meine Damen und Herren, wie ich in der Aufzählung unserer Hauptstrategien
im Punkt : „Umfassende Digitalisierung der Rundfunksender- und
Übertragungsplattformen“ angekündigt habe, möchte ich nun hierauf näher
eingehen
Allgemeine Aussagen
Herr Hufnagl hat es bereits angesprochen: Die Schwerpunkte der
diesjährigen IFA sind die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten durch das
Zusammenwachsen von Informations-, Kommunikations- und
Rundfunktechniken.
Die unvermeidbare Weiterentwicklung der Märkte für Informationstechnologie
und Telekommunikation macht auch vor dem Rundfunk, insbesondere der
terrestrischen Rundfunkverbreitung, nicht halt.
Die Digitalisierung ist bereits in den Produktionsstätten der Hörrundfunk- und
Fernsehveranstalter realisiert. Aus Ablauf- und Kostengründen ist es nur
folgerichtig, auch die Verbreitung zu digitalisieren. Zudem kann man über
digitale Plattformen in Verbindung mit einem Rückkanal neue
Wertschöpfungselemente realisieren, die weit über die reine
Rundfunkverbreitung hinausgehen. Der Rundfunk ist damit interaktiv.


Diese Dienste sind eine Voraussetzung für einen Erfolg der neuen digitalen
Plattformen. Dies gilt für Digital Radio genauso wie für DVB-T.
Das Problem der Frequenzknappheit wird durch die Digitalisierung deutlich
gemildert. Die Zahl der Programme, die abgestrahlt werden können, kann um
ein Mehrfaches erhöht werden. Die Kosten für die Programmabstrahlung
werden deutlich reduziert.
Die terrestrische Rundfunkverbreitung ist die einzige Plattform, die neben
dem stationären auch einen portablen und insbesondere beim Hörfunk einen
mobilen Empfang ermöglicht. Gegenüber Kabel und Satellit und auch
Mobilfunknetzen kombiniert dieses Medium die breitbandige Übertragung
von Rundfunk- und Mediendiensten mit der portablen- und mobilen
Empfangbarkeit.
Die terrestrische Plattform eignet sich darüber hinaus vorzüglich für eine
regionale und lokale Versorgung.
Insbesondere die Hörfunkversorgung ist ohne Terrestrik nicht vorstellbar.
Aber auch für das Fernsehen wird durch die Digitalisierung und damit
möglichen portablen und mobilen Empfang von allen Experten eine
wachsende Bedeutung vorhergesagt.


Sehr geehrte Damen und Herren, um die allgemeinen Aussagen über die
Digitalisierung zu konkretisieren, möchte nun auf die digitalen Plattformen
einmal einzeln eingehen.
Beginnen möchte ich mit DAB, unter dem Produktnamen Digital Radio
inzwischen eingeführt.
Einleitend ist hier zu sagen, dass wir heute nicht von einem Startschuss für
DAB bzw. Digital Radio sprechen wollen, aber sehr wohl und dass nicht ohne
Stolz, von der erfolgreichen Schaffung der notwendigen Rahmenbedingung
für eine erfolgreiche Einführung.
Als Beispiel möchte ich die Tatsache herausstellen, dass mehr als 80% der
Bevölkerung in Deutschland bis Ende 2001 Digital Radio empfangen können
und im Jahre 2004 die Vollversorgung erreicht sein wird.
Gleichbedeutend ist auch die Tatsache, dass nun „endlich“ Engeräte zu
attraktiven und konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden. Anlässlich der
jetzt stattfindenden IFA werden diese nun auch der breiten Öffentlichkeit
vorgestellt.
Abschließen möchte ich diesen kurzen Überblick der Rahmenbedingungen
mit einer Aussage wichtiger Vertreter der Autoindustrie, die sich zugesagt
haben, ab 2002 ihre Fahrzeuge serienmäßig auch mit Digital Radio
Empfängern ausstatten zu können.


Diese erfolgreiche Schaffung der Rahmenbedingungen, insbesondere die
Verfügbarkeit von attraktiven und preiswerten Endgeräten, ist nicht zuletzt
auf die in diesem Jahr neu ins Leben gerufene Initiative Marketing Digital
Radio zurückzuführen, die durch Netzbetreiber, Endgeräte-industrie und
Rundfunkveranstalter unter maßgeblicher Beteiligung von Media Broadcast
initiiert wurde.
Die generelle Zielsetzung dieser Initiative ist es, die Kräfte aller Marktpartner
zu bündeln und das Produkt Digital Radio dem Handel und den
Endverbrauchern besser bekannt zu machen. Die ersten Erfolge dieser
konzertierten Aktion sind, wie am Beispiel der Endgeräte erläutert, bereits zu
sehen.
In meiner Funktion als Vorsitzender der IMDR, aber auch weil mir die digitale
Plattform DAB ein persönliches Anliegen ist, möchte ich hier diese
Gelegenheit nutzen, an alle Beteiligten zu appellieren die Initiative sowie
auch die endgültige Einführung von Digital Radio aktiv zu unterstützen.
Besonders wichtig für eine erfolgreiche Einführung ist, dass die
deutschlandweite – noch besser europaweite – Versorgung mit Digital Radio
von allen vorangetrieben wird. Hierbei wäre die Entscheidung der
Norddeutschen Länder zugunsten eines schnelleren Ausbaus von Digital
Radio von besonderer Bedeutung. Ich appelliere in diesem Zusammenhang
auch an die ARD-Anstalten, die sich bislang bei Digital Radio noch sehr
zurückgehalten haben, nun ebenfalls ihren Betrag hierzu zu erbringen. Die
Endverbraucher und Gebührenzahler haben einen Anspruch darauf, dass die
aus dem Rundfunkgebührenaufkommen zweckgebunden den öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten zur Verfügung gestellten Gelder nun auch für
Digital Radio eingesetzt werden.
Wichtig ist auch, dass ausreichend Frequenzen für die Erweiterung von
Digital Radio für zusätzliche Programme sowie Medien- und Teledienste
bereitgestellt werden. Nur dann ist eine vollständige Abbildung der bisherigen
UKW-Landschaft möglich und werden weitere Anreize für den
Endverbraucher geschaffen, auf Digital Radio umzustellen.
Wünschenswert für alle Marktbeteiligte ist zudem eine baldige Nennung des
Abschaltzeitpunktes von UKW. Damit wird für Konsument, Handel,
Handwerk, Endgeräteindustrie, Autoindustrie, Programmanbieter und
Netzbetreiber verbindlich die notwendige Planungssicherheit geschaffen.
Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen IFA ist DVB-T, das digitale
terrestrische Fernsehen. Hier in Berlin haben Sie die Gelegenheit, digitales
terrestrisches Fernsehen sozusagen im Wirkbetrieb zu erleben.
Terrestrisch können hier bereits x Programme und Zusatzdienste über
Antenne empfangen werden. Dies ist eine imposante Demonstration, was
digitales terrestrisches Fernsehen zu bieten hat.
Ich möchte hier ganz eindeutig betonen, dass die terrestrische TV -Verbreitung
nur noch dann eine Zukunft, wenn dies digital erfolgt.



Diese Aussage darf nicht als Wunschgedanke zum Selbstzweck verstanden
werden, vielmehr steht als wesentlicher Grund für eine Digitalisierung die
größere Frequenzeffizienz, die die Zahl der empfangbaren Programme
mindestens um den Faktor 4 erhöht, wobei die Abstrahlkosten pro Programm
deutlich geringer sind als die eines analogen Programms. Ein wesentliches
Alleinstellungsmerkmal ist der portable und in Grenzen mobile Empfang und
die Möglichkeit zusätzlicher multimedialer Anwendungen.
In mehreren Regionen in Deutschland betreibt und betreut Media Broadcast
zusammen mit Partnern technische Pilotprojekte, die die Stärken von DVB-T
überzeugend bestätigt haben. An der kommerziellen Einführung von DVB-T
arbeiten wir maßgeblich an den konkreten Konzepten mit. Unser Ziel: Zügige
Einführung in Ballungsgebieten ab 2002 und flächendeckende Einführung in
Deutschland bis spätestens 2010.
Die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens kann jedoch nur
erfolgreich durchgeführt werden, wenn alle Beteiligte ihren Teil dazu
beitragen. Hierzu hat die von der Bundesregierung bereits 1997 gegründete
„Initiative Digitaler Rundfunk“ IDR mit dem von allen Beteiligten
einvernehmlich verabschiedeten Startszenario 2000 den Grundstein gelegt.
In Berlin ist wie bereits eben erwähnt, eine große Palette an Programmen
und Diensten zu sehen. Nur haben wir hier eine in Deutschland einmalige
Frequenzsituation, die uns dies ermöglicht.
Die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens kann ansonsten
jedoch nur unter Nutzung bisheriger, analoger Frequenzen erfolgen, d.h., die
analoge terrestrische Versorgung muss schrittweise eingestellt werden. Dies
bedeutet, dass nur in den wenigsten Fällen ein Simulcastphase möglich ist.
Vielerorts aber wir nur ein harter Umstieg ohne Simulcast möglich sein.
MB unterstützt eine schnelle, möglichst simulcastfreie Umstieg von der
analogen auf die digitale terrestrische Versorgung in Hinblick auf die mit
einer Parallelabstrahlung verbundenen hohen Kosten für die
Programmveranstalter und der daraus auch resultierenden Einschränkungen
hinsichtlich der Anzahl der digitalen Angebote. Hinzu kommt, dass das
Vorhandensein einer analogen Empfangsmöglichkeit für den Verbraucher
den Anreiz für den Umstieg auf Digital nur wenig fördert.
Wichtig ist uns hier, dass die notwendige Rechtssicherheit für die
Abschaltung der analogen Versorgung im Interesse der Endverbraucher wie
der Rundfunkveranstalter geschaffen wird. Die hier in Diskussion
befindlichen normativen Regelungen sollten zügig von den Ländern
verabschiedet werden, damit nach endgültiger Verabschiedung des
Frequenzvergabeverfahrens die notwendigen Ausschreibungen Anfang 2002
gestartet werden können.
Die Programmveranstalter müssen im Rahmen dieser Regelungen dann
unverzüglich ihre analogen terrestrischen Frequenzen für die Zuweisung
digitaler Übertragungskapazitäten zur Verfügung stellen.

Da der Konsumermarkt allein mit digitalen Fernsehprogrammen nicht
erschlossen werden kann, muss eine marktattraktive Mischung des für den
Kunden terrestrisch digital empfangbaren Gesamtangebotes von
Rundfunkprogrammen, programmbegleitenden Zusatzdiensten und
Multimediadiensten vorliegen. Daher sollte eine Festschreibung der
Kapazitäten nicht ausschließlich auf Rundfunk-Nutzungen erfolgen, sondern
ein ausreichend flexibler Rahmen für andere Dienste gegeben werden. Dies
ist insbesondere für die Entwicklung von Endgeräten von hoher Bedeutung.
Um die Interessen der Endverbraucher bei dieser schnellen bzw.
simulcastfreien Abschaltung zu wahren, muss die Industrie kostengünstige
Set-Top-Boxen in den Handel bringen. Gleichzeitig müssen aber auch
verbraucherfreundliche Finanzierungsmodelle für den Boxenkauf erarbeitet
sein.
Wichtig für eine hohe Akzeptanz von DVB-T im Endverbrauchermarkt ist der
diskriminierungsfreie Zugang für alle Formen von Anwendungen. Mit der
Schaffung der Multimedia Home Platform (MHP) sind die Voraussetzungen
für einen offenen Standard geschaffen. Diese Entwicklung wird von MB
ausdrücklich begrüßt.
Auch im Bereich Lang-, Mittel- und Kurzwelle hat die Digitalisierung nicht halt
gemacht. Noch in diesem Jahr erfolgt die internationale Standardisierung,
die wesentlich vorangetrieben worden ist durch Digital Radio Mondiale DRM,
einem Zusammenschluss von Netzbetreiber, Programmveranstaltern und
Senderindustrie, in dem MB an entscheidender Stelle mitgearbeitet hat.
Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass auch die analoge
Lang-, Mittel- und Kurzwelle in den nächsten Jahren auf digitale
Übertragungsnorm umgestellt werden kann. Dies wir dazu beitragen, dass
der AM-Bereich eine Renaissance erfährt.
Schlussworte
In den nächsten Jahren wird sich der gesamte Rundfunkmarkt stark
verändern. Dem heutigen Veränderungsdruck in Gesellschaft, Wirtschaft und
Technik kann sich auch die Rundfunkbranche – insbesondere der
terrestrische Rundfunk – nicht entziehen. Neue Distributionsformen, ich
denke hier neben Kabel, Satellit und der Terrestrik ganz besonders an das
Internet. Herr Ohrndorf wird in seinem Vortrag auf die Möglichkeiten der
Streamingtechnologie eingehen und Ihnen hier die Möglichkeiten aufzeigen,
die MB in diesem Segment zu bieten hat.
Im heutigen und zukünftigen medienkonvergenten Zeitalter insbesondere vor
dem Zusammenwachsen des europäischen Wirtschafts- und
Währungsraums bewirkt das Zusammentreffen von Medienunternehmen,
Hard- und Softwareherstellern, Telekommunikationsunternehmen,
Werbetreibenden, Portalbetreibern, Mobile Commerce Anbietern im
Broadcast – Markt einen Paradigmenwechsel hin zum multimedialen
Dienstleister.
Auf Grund der hohen gegenseitigen Abhängigkeit der einzelnen Marktpartner
bedarf es einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, um dem
Endverbraucher eine optimale Lösung im Hinblick auf Angebot, Kosten und
Convenience bereitzustellen. Dies bedeutet für die Unternehmen in diesem
zukunftsträchtigen Markt eine strategische Neuausrichtung bei Organisation,
Produktportfolio, Partnermanagement und insbesondere neue
Geschäftsmodelle. Hier hat bereits die MediaBroadcast mit den von mir
aufgezeigten Aktivitäten neue Pfade beschritten.
Die mit den neuen Nutzungsmerkmalen verbundenen Chancen bei der
Digitalisierung können nur wahrgenommen werden durch eine rasche und
konsequente Realisierung. MediaBroadcast im Verbund mit T-Systems ist
bestens für die Zukunft gerüstet, da wir die Möglichkeiten besitzen allen
Kundenanforderungen im Hinblick auf Systemlösungen, mit
Konvergenzprodukten im IT-, TK- und Rundfunkbereich zu erfolgreich zu
begegnen.
è Wir sind jederzeit und gerne für Sie da.
Rundfunk-Länderchef besteht auf offenem Zugang zum Kabel

Im seit Monaten tobenden Streit zwischen den neuen Kabelbossen und den Regulierern will der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Kurt Beck, hart bleiben. Auf einer Veranstaltung der Kabelfirma Tele Columbus am Donnerstagabend in Berlin machte der SPD-Politiker unmissverständlich klar, dass er einen freien Zugang für alle Anbieter für unerlässlich hält und dabei auf den offenen Decoder-Standard MHP (Multimedia-Home-Plattform) setzt. Diese Technik werde er "rundfunkrechtlich durchdrücken", sagte Beck, falls eine andere Lösung nicht gefunden werde.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident stellt sich damit frontal gegen den US-Konzern Liberty Media, der sich jüngst gegen MHP ausgesprochen und damit sowohl die Landesmedienanstalten als auch die Konkurrenz im Zukunftsmarkt digitales Fernsehen brüskiert hatte. Die hatten sich nach harten und jahrelangen Verhandlungen erst im September darauf geeinigt, den offenen Standard einzusetzen. Nachdem dies endlich gelungen sei, so Beck, dürfe man MHP "jetzt nicht einfach wieder über Bord werfen."

Die Chefin von Liberty International, Miranda Curtis, hatte als Grund für den "Verzicht" auf den Branchenstandard vor allem Mehrkosten pro Box in Höhe von 60 bis 80 Euro vorgegeben. Der Kabelgigant will die von ihm erreichten zehn Millionen Haushalte mit kostenlosen Decodern an die neue, interaktive TV-Welt heranführen, was ihn zu knappen Kalkulationen zwingt. Doch die medien- und industriepolitischen Interessen "sind nicht deckungsgleich mit den Business-Plänen der Betriebe", stellte Beck klar. Von MHP würden sowohl technische wie auch marktrechtliche "Impulse" für die gesamte Branche ausgehen, sodass die Entwicklung nicht behindert werden dürfte.

Erklärtes Ziel der Länder sei es, so der Ministerpräsident, die Versorgung der Bürger mit "möglichst vielfältigen Informationen" zu sichern. Was Liberty, die auch eigene Programminhalte in Deutschland vermarkten will, mit der Zugangskontrolle plane, rüttele da "an unserem Demokratieverständnis". Er sei zwar kein "Regulierungsfetischist", werde es aber trotzdem nicht zulassen, dass eine Firma den deutschen TV-Markt "auf diese Weise dominieren" wolle.

Konkret will Beck bei seinen Länderkollegen Ergänzungen zum Rundfunkstaatsvertrag durchsetzen, die die in Paragraph 53 angelegten Wettbewerbsklauseln konkretisieren. Demnach sollen die Kabelnetzbesitzer verpflichtet werden, 50 Prozent des Angebots von Sendern zu übernehmen, die nicht ihrer Firmengruppe angehören. Außerdem will Beck im "Must-Carry"-Bereich festschreiben lassen, dass die neuen Kabelherren das bestehende Programm in vollem Umfang transportieren müssen. "Dazu gehören auch regionale Angebote wie die Offenen Kanäle, die unter reinen Marktbedingungen keine Chance haben", betonte der Chef der Länder-Rundfunkkommission. Zu verhindern sei auch, dass Kultursender wie Arte in bestimmten Kostenpaketen mit Schmuddel-Angeboten positioniert werden.

Im Bereich der Kabelnetztechnik dringt Beck auf einen schnellen Ausbau der Infrastrukturen, damit Deutschland im internationalen Vergleich wieder aufhole. Die neuen Besitzer forderte er auf, ihre Leitungen flächendeckend "auf 862 Megahertz aufzubohren". Das sei die Voraussetzung dafür, auch Internet und Telefonie übers Kabel anzubieten.

Dass der Deal mit Liberty, der vom Kartellamt noch abgesegnet werden muss, aufgrund der Vorgaben platzt, hofft Beck nicht. Der US-Investor hat sich im Kaufvertrag mit dem Alteigentümer, der Deutschen Telekom, zahlreiche Rücktrittsrechte eingeräumt, um im Falle zu starker Regulierungsansprüche aussteigen zu können. In dem Pokerspiel ums TV-Kabel wird nach Ansicht des Ministerpräsidenten aber keiner "die Karten wegwerfen, wenn die andere Seite grimmig guckt." Entsprechende Forderungen von politischer Seite hätte Liberty von Beginn an in ihre Kalkulation einbeziehen müssen. Es gehe bei der elementaren Zugangsfrage nicht um einen deutschen Sonderweg, da sich auch die EU-Kommission klar für MHP ausgesprochen habe. (Stefan Krempl) / (anw/c`t)
Surfen ohne Internet-Anschluß

"Met@box" heißt eine neuartige Set-Top-Box, die einen Mix aus Nachrichten, Entertainment und Anwendungsprogrammen auf den heimischen Fernseher holt. Seine Daten fischt sich das Gerät aus der horizontalen Austastlücke des Fernsehsignals -- die zugrundeliegende Technik namens "Broadcast on Television (BOT)" hat die Deutsche Telekom im Verein mit der Technischen Universität Dresden entwickelt. Hersteller Pios will auf diesem Weg täglich rund 2 Gigabyte redaktionell aufbereitete Internet-Seiten auf die eingebaute Festplatte laden. BOT erlaubt eine Übertragungsrate von 150 kBit/s pro Fernsehkanal und wird via Satellit, Kabel oder terrestrisch ausgestrahlt.

Die Mixtur ist nach Themen sortiert und grafisch aufbereitet, der Anwender ruft die Seiten vom Sofa aus über eine Infrarot-Tastatur samt Mausersatz ab. Das eingebaute Modem soll darüber hinaus auch den Weg ins "richtige" Internet ebnen, auf Kommando steuert der ansonsten verborgene Netscape Navigator jede beliebige Web-Seite an.

Ein EMail-Programm ist ebenso auf der System-CD enthalten wie das Büropaket StarOffice und eine Auswahl Entertainment-Titel. Von CD wird auch gebootet; die Suse-Linux-Distribution läuft auf einem 180-MHz-Media-GX-Prozessor von Cyrix
Brada,

könntest Du bitte ein Datum unter die MBX-Werbung setzen - wäre vielleicht Sinnvoll, speziell bezogen auf #10.

Erkläre doch bitte auch mal wer PIOS WAR, falls Du das kannst!

Erkläre bitte auch wer 2 Gigabyte Content für MBX aufbereiten soll und WANN?

Zudem wäre es wünschenswert erklärt zu bekommen, warum MBX auf eine Steinzeittechnologie setzt!

Arbeitest du eigentlich für MBX :laugh: :laugh: :laugh:
Streetmax, ich bin echt gespannt ob Du in 14 Tagen auch noch so blöd lachen wirst.. :D

Gruß
Klaus
KRosch,

meine Anforderungen an Brada sehe ich für legitim an, ansonsten unterstelle ich `organisierte Aktionärsverarsche` und bewusste Kleinanlegerabzocke - täglich aufs Neue und das mit Erfolg, muss man Euch lassen.

Btw, wann sind endlich die Sommerferien in Skandinavien zu Ende :laugh: :laugh: :laugh:!

Was in 14 Tagen sein wird werden wir sehen, nur wer zuletzt lacht, lacht am besten :D

Gruss
Streetmax
Eben Streete, darauf wollte ich hinaus. Wer zuletzt lach lacht am Besten... Wir werden es sehen. Die MBX Geschichte ist erst am Anfang. Ich werde mich also noch gedulden müssen. Nur freu` ich mich schon jetzt auf die Zukunft und Eure Gesichter in 5 Jahren. :D

Gruß
Klaus

Und lacht jetzt nur, wir werden es ja sehen.
Klaus,

auf was Du hinaus willst verstehe ich ja, aber ist keine von den von mir geforderten Erklärungen.

...steht erst am Anfang, das sah ich wie Du weisst auch mal so, ist es aber nicht - mach Dich schlau und Du wirst es selber erlesen können.

Und ausserdem haben wir noch in der Mitte einen Mann namens Domeyer, der etliche Erfahrungen zum Thema Konkurs sammeln konnte und immer dabei gut abgeschnitten........

Ein kleines Beispiel aus Domeyers Wortkunst aus 1997 - kommt einem alles bekannt vor:

Pios Computer AG

Stefan Domeyer, Ex-Geschäftsführer von Amiga Technologies und Manager bei Ericsson und Geerd-Ulrich Ebeling, früher Ericsson-Controller, haben ehrgeizige Pläne. Mit der vor etwa einem Jahr gegründeten PIOS Computer AG haben die beiden Vorstandsmitglieder zusammen mit einem kleinen, schlagkräftigen Spezialisten-Team ein neues, modular aufgebautes PowerPC-System auf Basis der RISC-Technologie entwickelt. "Professionelle Anwender erhalten durch unsere Systeme eine neue Dimension von Produktivität", gibt sich der kaufmännische Leiter und Vorstandsvorsitzende Stefan Domeyer optimistisch. Die erste Produktlinie steht, die Entwicklungsphase ist abgeschlossen. "Wir können jetzt loslegen!" heißt es aus der Firmenzentrale in Hildesheim. Für die schnelle Expansion wird nunmehr das Kapital erhöht und Aktien breit plaziert. In etwa drei Jahren plant Domeyer einen Umsatz von über 20 Mio DM und "eine Börseneinführung".

Der Zielmarkt der Start-UP-Company sind professionelle Anwender und die eingeschworene Gemeinde von Apple-Macintosh- und Amiga-Fans. Dieses Computersegment stellt ein Volumen von weltweit etwa 32 Mio installierten Systemen dar. Hierfür haben die PIOS-Ingenieure in mehr als einjähriger Entwicklungsarbeit drei verschiedene Produktlinien /keenya, transAM, Maxxtrem) konstruiert. Der Verkauf dieser Rechner erfolgt in Deutschland über etwa 200 Fachhändler, einige Versandhäuser sowie direkt über Internet und Call-Center. Auslandsmärkte werden durch frühere Commodore-Distributoren erreicht. Pios ist mit Niederlassungen in USA (Pios USA Inc.) und Großbritannien (PIOS Computer (UK) Ltd.) aktiv. Kooperationspartner sind namhafte internationale Firmen wie Motorola, IBM, Apple Computer, Be Inc. .

Die kleine High-Tech-Company mit den ehrgeizigen Plänen benötigt die finanziellen Mittel vor allem für den Vertrieb und das Marketing. Zwar sind PIOS-Produkte durch zahlreiche Presse-Veröffentlichungen - nicht nur in der Fachpresse, sondern auch in Beiträgen in Focus, Die Zeit, DM - dem Publikum schon bekannt, trotzdem muß der Markt weiter erschlossen werden. Besonders stolz ist das Unternehmen auf die eigene Internet-Seite, die - ohne werbung - hoch frequentiert wird. Vor diesem Hintergrund erwog Domeyer nunmehr ein "Going Public im Internet"; die PIOS Computer AG gehört hier zu den Pionieren in Deutschland.

Auf die technischen Vorteile der neuen PIOS-Rechner soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden; dies kann von interessierten Anlegern im Verkaufsprospekt nachgelesen werden. "Wichtig ist, daß wir unseren Kunden eine höhere Leistungsfähigkeit mit erheblichem Preisvorteil bieten können," erläuerte Domeyer der NJ-Redaktion.

Das Wachstum des innovativen Computerherstellers soll nun durch eine Vorbörsliche Privatplazierung von Aktien finanziert werden. Konkret wurden ab dem 12. August 1997 dem breiten Publiokum 100.000 Stammaktien und 13.000 stimmrechtslose Vorzugsaktien angeboten. Anleger haben noch immer die Möglichkeit, Aktienpakete zu erwerben. Insgesamt stehen 2000 Aktienpakete mit jeweils 50 Stammaktien zu einem Kaufpreis von 1000 DM für die zukünftigen Aktionäre zur Verfügung; desweiteren werden 130 Aktienpakete mit jeweils 100 Vorzugsaktien für 1500 DM zum Kauf angeboten. Mit der Abwicklung wirde eine externe Treuhandanstalt beauftragt, Kaufanträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Jeder Interessierte kann bei der Gesellschaft einen Wertpapierverkaufsprospekt anfordern oder sich gleich direkt im Internet (http://www.pios.de) über die weiteren Einzelheiten informieren. Der Druck von effektiven Aktienurkunden mit börsenfähiger Ausstattung Ausstattung wird nach der Plazierung erfolgen. Bis zur offiziellen Börseneinführung organisiert die AHAG AG einen außerbörslichen Handel durch Bekanntgabe von aktuellen Geld- und Briefkursen.

Anschrift: PIOS Computer AG, Borsigstraße 5, 31135 Hildesheim, Tel: 05121/7533-0

Das Nebenwerte-Journal wird über die weitere Entwicklung der PIOS-Computer AG berichten.

Aus: Nebenwerte-Journal Nr. 11

Quelle zu finden unter: http://home.tu-clausthal.de/~chcw/pios.html

Und was wurde aus PIOS und den Karten, naaaaa?

Gruss
Streetmax
Metabox - Liberty Media - Ich glaube nein

Sorry, aber diese Diskussionen gab es wirklich zur Genüge, danach hätte Metabox dreimal von der Telekom, zweimal von Kirch und einmal von der bekannten Firma in der Eifel mit dem dicken Chef (das ist der, der die Myriaden Basher hier an Bord bezahlt) übernommen werden müssen.

Solcherlei Mutmaßungen sind dann legitim, wenn ungefähr die Wahrscheinlichkeit des Eintritts genannt werden, im Falle von Liberty halte ich diese für unter 1% liegend, die Amis werden schon wissen, wie man zusammenhält.

Gruß Doc
Metabox kann noch mit Pfund wuchern



Die am Montag in einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit vorläufig der Insolvenz entgangene Metabox AG in Hildesheim hat noch einige Pfunde zum Wuchern. Unter anderem besitzt der Hersteller von TV-Internetzugangsboxen Immobilienanteile an der Hildesheimer Citypassage. Schätzwert: zwei Millionen Mark. Sie stehen zum Verkauf, erfuhr die NP. Diese Option sowie Kredite, eine mögliche Landesbürgschaft und die persönliche Haftung des Metabox-Vorstandes haben am Montag offenbar zur Rücknahme des Insolvenzantrages geführt. Die neuen Hoffnungen sieht Aktionärssprecher Hans-Georg Kauffeld deshalb auch nicht als ein vorübergehendes Strohfeuer an: „Wir gehen davon aus, dass der Vorstand Metabox über das nächste Jahr retten wird“, meint der Freiburger Wirtschaftsrechtler. Er hält den jetzigen Vorstandschef und Finanzexperten Herbert Steinhauer für „absolut seriös“: „Er kann ohne ein drohendes Insolvenzverfahren im Rücken ganz anders mit Partnern verhandeln.“ Das einzige Störmanöver, das den auf Hochtouren laufenden Verhandlungen mit Kunden und Investoren nun noch im Weg stehe, seien die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover gegen Firmengründer Stefan Domeyer. Kauffeld: „Die haben im Mai gesagt, die Ermittlungen seien in drei Monaten abgeschlossen. Das muss jetzt endlich vom Tisch, damit ein Sanierungskonzept greifen kann.“ Gegen Domeyer und ehemalige Vorstandsmitglieder wird wegen des Verdachts auf Kapital- und Kursbetrug sowie Insider-Handel ermittelt.


HANNOVER/HILDESHEIM, VON CLAUDIA BREBACH

,


06.11.2001
06.11.2001 17:26 Uhr


Metabox - Fortbestand des Unternehmens ist gesichert

Frankfurt, 06. Nov (Reuters) - Das finanziell angeschlagene Multimediaunternehmen Metabox AG betrachtet seinen Fortbestand als gesichert. Auf welche Weise und durch welche Kapitalgeber der finanzielle Forbestand gewährleistet sei, werde Ende kommender Woche in einer Pressekonferenz erläutert, sagte Unternehmenssprecherin Melanie Hoffmann am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Bereits gestern hatte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen seinen Insolvenzantrag vom Mai zurückgezogen und bekanntgegeben, es habe "Finanzmittel vom Kapitalmarkt sowie aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Vermögenswerten bekommen". Eine Sprecherin des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums äußerte sich optimistisch hinsichtlich einer möglichen Landesbürgschaft für Metabox. Darüber würden am Mittwoch Vertreter von Unternehmen und Land verhandeln.

Den Finanzbedarf hatte Metabox bislang auf 17 Millionen Mark beziffert. Das Unternehmen hatte am Montag nach mehrmaliger Fristverlängerung seinen Antrag vom Mai auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in letzter Minute zurückgezogen. Die Aktie hatte daraufhin deutlich zugelegt. Am Dienstag gab sie die Gewinne wieder ab und verlor bis zum späten Nachmittag fast elf Prozent auf 0,93 Euro.

wil/nro
...wer war die Sprecherin des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums? Name?

Oder handelt es sich hier nur um eine Darstellung des Hauses Metabox?
Streetmax , sie war in einer dpa Agentur namentlich erwähnt. Da ich z. Zt. zu Hause bin (iss ja Woende) kann ich Dir den Namen nicht sagen. Schaue aber gern am Montag nochmal nach, wenn Du es dringend wissen möchtest.
Aber vieleicht reicht Dir ja auch mein Posting.
Sie wurde zitiert in dem dpa artikel. Dpa oder vwd (weiß ich nicht mehr genau) hatte im Wiministerium angefragt.
Alles klar?!

Gruß
flfl
Metabox: Lizenzen statt Boxen WW
Die Metabox AG ändert ihr Geschäftsmodell und stützt sich künftig auf Lizenzeinnahmen. Dies ermögliche es den Lizenznehmern, die gewünschte Version der Set-Top-Box bei ausgewählten Herstellern fertigen zu lassen, geht aus dem am Freitag vorgelegten Halbjahresbericht hervor.

Für Metabox entfalle damit die bisher einkalkulierte erhebliche Kapitalbindung durch die mit der Produktion verbundenen Aufwendungen. Der Lizenznehmer könne unabhängig von dem Unternehmen planen und habe damit ein deutlich geringeres Risiko als bei Abnahme der Boxen von Metabox.
Alle Artikel des Wirtschaftswoche Magazins finden Sie bei den kostenpflichtigen Genios-Wirtschaftsdatenbanken.







05.11.2001 - 15.04 | aktualisiert am 05.11.2001 - 17.49 | Text versenden

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Ministerium: Anfrage nach Landesbürgschaft ist alt
Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat der Metabox AG schon vor einigen Woche die Möglichkeit einer Landesbürgschaft in Aussicht gestellt. „Wir stehen seit längerem mit der Unternehmensleitung im Gespräch“, sagte Pressesprecherin Ulrike Dettmer am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur vwd.


Präsentiere das Unternehmen einen Investor, würde eine Kommission prüfen, ob die Absicherung über eine Landesbürgschaft möglich sei. Bislang liege dem Ministerium allerdings kein konkreter Antrag auf eine Bürgschaft vor, sagte Dettmer.

Voraussetzung für das Engagement des Landes sei die Vorlage eines Business- und Finanzierungsplanes. In dringenden Fällen könnte die Komission auch innerhalb einiger Tage über einen Antrag entscheiden.
??????????????? BOT ???????????




Bertelsmann will noch in diesem Jahr interaktives Fernsehen in Deutschland starten. «In der zweiten Jahreshälfte werden wir unsere Set-Top-Box in zehn deutschen Großstädten einführen», sagte Werner Lauff, Top-Manager (COO) der Bertelsmann Broadband Group auf der Multimedia-Messe Milia in Cannes. Die Set-Top-Box eröffne über das TV-Kabel neben Video auf Abruf, umfangreichen Service- Angeboten, Musik-Clips, E-Mail-Funktion und Online-Shopping auch den direkten Zugang zum Internet. Die Geräte verstünden sowohl die TV- Signale als auch HTML, die Sprache des World Wide Web.

Mit der neuen Technologie, die einen Teil des TV-Kabels als Rückkanal für die Interaktivität nutzen soll, sei es erstmals möglich, aus dem Fernseher ein völlig neues Medium zu schaffen. «Wir leisten Pionierarbeit und lernen täglich dazu», sagte Lauff. Um das neue Medium weiter zu entwickeln, sei aber eine starke Breitband- Allianz für das Senden großer Datenmengen erforderlich.

Mit Hilfe herkömmlicher Lösungen sei bislang nur ein sehr begrenztes Angebot zusätzlich zum Fernsehprogramm realisierbar gewesen. «Der Zusatznutzen war für Verbraucher, die das Internet kennen, vergleichsweise enttäuschend», sagte Lauff. Sowohl die verschiedenen Plattformen als auch die Unternehmen seien jetzt aber im Begriff, zusammen zu wachsen. «Der Zusammenschluss von AOL und Time Warner ist da nur ein erstes Beispiel.»

Um die nötigen Inhalte bereitstellen zu können, arbeitet Bertelsmann mit insgesamt 125 Partnern zusammen. Zudem nutzt das Unternehmen aus Gütersloh auch hauseigene Inhalte wie die des Internet-Buchversands BOL. Den TV-Anschluss sollen Verbraucher für einen Preis von etwa fünf Euro im Monat mieten können. Für spezielle Dienste will Bertelsmann nach Auskunft von Lauff voraussichtlich separate Gebühren erheben.
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Quelle: dpa rg xx ag 160430 Feb 00
© AOL Bertelsmann Online
Nur mal zur info, um zu zeigen was diese Firma tech. schon geleistet hat...





met@box 500

COMPUTER-TIP
INTERNET-PRODUKT
DES JAHRES 1999



Von der Wohnzimmercouch aus im Internet zu surfen ist eine Vorstellung, an die sich wohl jeder ohne Schwierigkeiten gewöhnen könnte. Und wenn das ganze weder Computer noch Computerkenntnisse voraussetzt ist die Zielgruppe auch schon klar definiert.

Ermöglichen soll das die met@box 500 (Metabox 500). Diese sogenannte SetTop-Box wird einfach wie ein Videorecorder, DVD-Player oder Receiver mit dem TV-Gerät verbunden, wobei der Anwender die Wahl zwischen einem Scart- und einem S-VHS-Anschluss hat. In beiden fällen werden die Videosignale als RGB-Farben in hoher Qualität zum Fernsehbildschirm übertragen. Optional kann ein normaler Computerbildschirm angeschlossen werden.

Tatsächlich ist die met@box 500 ein vollwertiger PC, in dem ein Cyrix Media GX-Prozessor zusammen mit 64MB SD-RAM und einer 9 GB-Festplatte werkelt. Als Betriebssystem dient OS/2 Warp. Doch von all dem merkt der Anwender nichts.

Nach Verbinden der Box mit einer TAE-Telefondose, dem Einschalten des Geräts und einer kurzen Ladezeit meldet sich die Konsole. Von hier aus kann das ganze Gerät mit Hilfe der mitgelieferten Infrarot-Tastur gesteuert werden. Als Mausersatz dient ein Trackpoint, der fest in die Tastatur integriert ist. Nun hat der User die Möglichkeit sich ins Internet einzuwählen. Als einziger Provider dient die Met@box AG in Hildesheim. Zur Zeit unseres Tests betrugen die Gebühren 2 Pfennige pro Minute zuzüglich Telefongebühren in Höhe des Ortstarifes.

Nach erfolgter Einwahl ist es möglich, mit Hilfe des Netscape-Browsers jede beliebige Seite im WWW abzurufen. Das eingebaute analoge 56K-Modem von gewährleistet dabei einen zügigen Datentransfer. Java-Applets und JavaScripts können genauso problemlos ausgeführt werden, wie komplexe Frames angezeigt werden. Der Secure Sockets Layer-Standard für sichere Internetverbindungen, kurz SSL wird ebenfalls unterstützt. Es ist auch möglich, Netscape Add-Ons herunterzuladen, die unter OS/2 lauffähig sind.

Met@box 500 unterstützt das Herunterladen von Videodateien, die dann auf der Festplatte abgespeichert werden und offline im Vollbildmodus dank des Tools Met@Video angeschaut werden können. Bei MP3-Sounds geht die SetTop-Box sogar noch einen Schritt weiter. Diese können nicht nur einfach heruntergeladen und abgespielt werden, sondern auch optional auf einen RIO-Player geladen werden.

Ein weiteres Leistungsmerkmal ist die Broadcast Online Television-Technologie, kurz BOT. Diese ermöglicht das Empfangen von redaktionell ausgesuchten Internetseiten über bestimmte Fernsehsender, wie beispielsweise n-tv. Das spart dem User nicht nur Geld, da es hierfür nicht die Telefonleitung benutzen muss, sondern auch Zeit, denn die Übertragung von Sites über die BOT-Technologie geht um einiges schneller, als die über eine Telefonleitung.

Mit der met@box können nicht nur e-Mails, sondern auch Faxe an jedes Faxgerät verschickt werden.

Die eingebaute 16-Bit Soundkarte verfügt über je einen Stereo Ein- und Ausgang, sowie über einen Mikrofon-Eingang und einen Game-Port für einen Joystick. Zusätzlich sind zwei serielle Anschlüsse und ein paralleler für einen Drucker, sowie zwei USB-Ports vorhanden.

Zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass die met@box nicht einfach ausgeschaltet werden darf, sondern wie Windows auch heruntergefahren werden muss. Sollte es trotzdem einmal passieren, dass dam System versehentlich bei laufendem Betrieb der Strom abgedreht wird, repariert sich die Software beim nächsten Neustart selbst

Fazit:
Wir haben die met@box zum Internetprodukt des Jahres vor skyDSL von Strato gewählt, da mit der met@box 500 jeder ohne jeglichen Vor- und Computerkenntnissen sein Fernsehgerät zur Multimedia- und Kommunikationszentrale ausbauen kann. Zudem sind Bedienung und Bildqualität überzeugend, so dass wir die met@box 500 all denen empfehlen, die noch keinen Computer haben, aber dennoch ans Netz wollen.

Autor: @lex






Die Konsole



Anschlussfreudig




met@sonic-MP3-Player




Das vorinstallierte Spiel "BUGS"




Infrarot-Tastatur mit Trackpoint




Aufbereitete Suchmaschine


Links zum Thema: www.metatv.de
www.metabox.de





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Copyright (c) by Computer-Tip, Januar 2000
nun bin ich aber verwirrt.
nachdem uns die liebe melanie im mai noch hoffnungsfroh verkündet hat, dass die insolvenzanmeldung die verhandlungsposition für mbx ungemein stärkt, erklärt uns herr kauffeld nun zu steinhauers verhandlungen:
"Er kann ohne ein drohendes Insolvenzverfahren im Rücken ganz anders mit Partnern verhandeln.“

metabox scheint die quadratur des kreises gelungen zu sein.

vor dem insolvenzantrag -> offenbar schwache verhandlungsposition

nach dem insolvenzantrag -> starke verhandlungsposition.

nach der rücknahme des insolvenzanrages -> starke verhandlungsposition.


kurz -> gewohnt fragwürdige kommunikation. :confused:

r
was?
ihr zögert noch.
ist doch alles sonnenklar.
aufträge sind schon da.
das wird einen mbx-hype geben.

nur meine meinung.
Die Met@box AG stelltdie neue Produktgeneration met@box 1000 vor. Diese völlig neuartige Set-Top-Box ermöglicht bereits Anwendungen des interaktiven Fernsehens (iT(), die TV wieder zum echten Erlebnis machen. Die vielfältigen Möglichkeiten vom Abspielen von MP3-Dateien, CDs oder DVDs über e-Commerce, Online-Banking zu speziellen Informationen für Kabelnetzbetreiber und Marktforschern werden im Rahmen eines Themenparks präsentiert. Der Aufbau der met@box 1000 ist modular, so dass die Ausstattung der met@box nach dem Baukastensystem von potentiellen Anbietern projektbezogen ausgewählt wird und so das eigene Portal auf seiner met@box angeboten werden kann.
.
Die met@box 1000 kann digitale und analoge TV Programme empfangen und bietet parallel Zugang zum Internet. Der Zuschauer kann ein Fußballspiel verfolgen, gleichzeitig die Biographien der einzelnen Sportler ansehen (Enhanced TV) und mit einem Klick auch noch das Trikot seines Lieblingsspielers bestellen (T-Commerce). In der Werbepause checkt man schnell seine E-Mails oder nimmt an einem Chat zum Spiel teil, während die Sendung in einem zweiten Fenster weiterläuft (Picture-in-Picture).
.
Die Met@box AG entwickelt als Technologieunternehmen die Hard- und Software der met@boxen selbst. Für eine optimale Nutzung entwirft die Met@box Tochter Met@TV maßgeschneiderte Portale: Strukturierte Menüs, schneller Zugriff über eindeutige Symbole und ein ausgeklügeltes Farbsystem gewähren höchsten Bedienkomfort. ,,Unser Ziel ist es, das Portal so simpel wie möglich zu gestalten, damit die neuen iTVAnwendungen intuitiv genutzt werden können", erläutert Peter White, Vorstand der Met@box AG, die einfache Benutzerführung der met@box 1000. ,,Dazu dient auch die eigens entwickelte Fernbedienung mit integrierter Tastatur."
.
Als CeBIT-Knüller haben die Met@box-Manager einen Stargast aus den USA eingeladen, der die Vorteile des interaktiven Ws unterhaltsam präsentieren wird. Abgerundet wird das Angebot der Met@box AG auf der CeBIT durch das ebenfalls selbst entwickelte und maßgeschneiderte Content Management System (CMS) zur Verwaltung von Inhalten und einem ausgefeilten Subscriber Management System (SMS) für die Kundenverwaltung von Informations- und Serviceanbietern.
....
Technische Daten




Prozessor Motorola Coldfire
Grafik PiP, vier Transparentstufen, Alphamischung, Antiflicker, Video Overlay, Colour Key
Videoausgangssignal PAL/NTSC, SCART/RGB und FBAS, Optional: VGA
Videoeingang SCART/FBAS
Videomodus Variabel von 640 x 480 - 800 x 600, optimal für TV Anpassung: 720 x 540 Bildpunkte
Audioausgang AC 97 kompatibel, 32 Kanäle, 16 Bit Stereo analog und S/PDIF digital
Audioeingang Stereo SCART-in, Microfon in
Arbeitsspeicher 32 MB SDRAM oder mehr (max. 256 MB SDRAM)
Digital Video Modul (DVB) Dekodierung von MPEG-1, MPEG-2
DVD ROM Laufwerk Unterstützt DVD, Video CD, Audio CD, MP-3 Audio, ISO 9660
Festplatte 20 GB oder höher (je nach Ausstattung)
Bootsystem Flash, Smart Card oder Festplatte
Flashspeicher ab 512 KB (abhängig vom Bootsystem)
Betriebssystem met@RTOS
Schnittstellen USB, Parallel, SMARTCARD
Internet - Verbindungsmodul 56K V 90 mit RJ 11 oder Ehternet 10 MBit/s, ISDN mit RJ 45
Browser HTML 4.0 fähig, SSL 3.0, digitale Zertifikate, Cookies, Javascript, Java Virtual Machine, Online - Updates, Macromedia Flash
E-Mail POP 3, SMTP
Interaktive TV Standards MHP, ATVEF und Java TV (2001)
SMARTCARD ISO 7816-3, Common Interface
Front Panel 8x14 Segment Anzeige für Sender, CD/DVD Titelnr. und Status
Netzanschluss Extern 110 - 220 V AV 50/60 Hz
Betriebstemperatur + 5 Grad Celsius - + 35 Grad Celsius
Betriebsfeuchtigkeit 5% - 90 %
Energieverbrauch max. 75 Watt, je nach Ausstattung

.
....................
Endgeräteanschluß Metabox/BOT-Broadcastkanal

Projektleiter:
Prof. Dr.-Ing. habil. Finger

Mitarbeiter:
Dr.-Ing. habil. Hartmut Hiller
Dipl.-Ing. Jens Bertram
Dipl.-Ing. Axel Schmidt
Dipl.-Ing. Jens Schönthier
Dipl.-Ing. Torsten Wojan

Finanzierung:
Met@box AG, Hildesheim

Laufzeit:
10/98 - 03/99


Beschreibung/Ergebnisse:

Die Firma Met@box wird für eine Internet-Set-Top Box die zusätzliche Möglichkeit des
BOT-Empfangs realisieren. Die TU Dresden hat für den BOT-Empfang die Überarbeitung
der Schaltungstechnik einschließlich des Entwurfs und der Realisierung eines API
durchgeführt. Im Ergebnis ist in technologischer Zusammenarbeit mit Metabox eine
kostengünstige BOT-Einsteckkarte realisiert worden.

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Broadcast Online TV - BOT Inserter

Projektleiter:
Prof. Dr.-Ing. habil. A. Finger

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Jens Bertram
Dr.-Ing. habil. Hartmut Hiller
Dipl.-Ing. Holger Hösel
Dipl.-Ing. Jens Schönthier
Dipl.-Ing. Axel Schmidt
Dipl.-Ing. Torsten Wojan

Wissenschaftliche Zusammenarbeit:
Deutsche Telekom AG
GWT
Rohde & Schwarz

Finanzierung:
ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG

Laufzeit:
04/2000 - 03/2001


Beschreibung/Ergebnisse:

Mit BOT ( Broadcast Online TV ) wurde eine Zusatzdatenübertragung für das Fernsehen
mit einer flexiblen Datenrate bis ca. 150 kbit/s entwickelt, getestet und auf der IFA `95
und der IFA `97 präsentiert. (Auftraggeber: Deutsche Telekom AG). Im Rahmen einer
Zusammenarbeit mit der DT AG, der Firma MET@BOX AG Hildesheim und der Firma
Rohde & Schwarz FTK GmbH wird professionelle Soft- und Hardware für den Regelbetrieb
bereitgestellt. Die BOT-Empfangs-Technologie konnte mit den Settop-Boxen der Firma
MET@BOX AG den Massenmarkt erreichen. Der Entwicklungssupport für einen
BOT-Inserter stellt im Rahmen der umfassenden Forschungs- und Entwicklungslinie BOT
einen weiteren Schritt zur Bereitstellung kommerzieller Sende und Empfangstechnik zur
digitalen Zusatzdatenübertragung in analogen Fernsehkanälen dar.
wer jetzt nicht nachkauft, ist nicht ganz bei trost.
wer jetzt noch verkauft, der sollte zum Psychiater.
auch wenn ich jetzt viele psychiater um ihr geld bringe.
kauft jetzt nach und ihr braucht am ende der woche keinen psychiater.

nur meine meinung.........
Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ziehen sich für ein so kleines Unternehmen tatsächlich über Gebühr lang hin. Wären die überhaupt in der Lage, Firmen wie VW oder Daimler Crysler zu durchleuchten?
Wahrscheinlich hakt die eine Person, die wahrscheinlich mit der Aufklärung beauftragt ist, jeden durchgeführten An-u.Verkauf bei Metaboxaktien ab. Jeder Notizzettel, auf dem ein Mitarbeiter wärend des Telefonierens eine Sonne gemalt hat oder den Mond, wird sicherlich begutachtet.
Natürlich ist das noch ein Klotz am Bein von Metabox, wenn auch Domeyer nicht mehr das Hauptsagen hat. Ich glaube jedenfalls nicht, daß es eine Landesbürgschaft gibt, bevor diese Sache geklärt ist.Sollte die Staatsanwltschaft etwas Gravierendes feststellen, gibt es kräftige Kursrückschläge.
wilbi
Blockweise

Du widerholst dich!

Ein bißchen durchsichtig, gelle? Erst vor Metabox warnen und eine andere Aktie empfehlen (leider weiß ich nicht mehr, welche substanzhaltige Aktie es war und zum Nachschauen bin ich am Sonntagabend zu faul) und dann mbx in höchsten Tönen loben. Soll sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden.

Bist halt ein wahrer Philanthrop, genauso wie unsere Myriaden bezahlter Basher. Schließt euch doch einfach zusammen und gründet ein Philanthropin :laugh:.

Ich denke, daß die meisten hier eine Entscheidung zugunsten eines Kaufs oder Verkaufs selber treffen können, ohne daß es ihnen aufoktroyiert wird.

Schönen Sonntagabend noch Doc
was die staatsanwaltschaft jetzt macht interessiert momentan eh niemanden. wichtig ist was diese woche passiert. nicht was in einigen wochen passiert. wollt ihr diese woche nicht ordentliche gewinne machen blos weil in 3 wochen die staatsanwaltschaft irgendwas entscheidet.

ich nicht.
Blockweise, bist du zufällig Anlageberater oder Vermögensberater ?
mein größtes hobby ist analysieren.
und was?
möglichst hoher gewinn in möglichst kurzer zeit.
sonst noch was.
Zum Thema
Metabox -- LIBERTY MEDIA ICH GLAUBE "JA""

Mein Beitrag:
Metabox -- LIBERTY MEDIA ICH GLAUBE "NEIN""

Nur mal so....
Ist halt eine Glaubensfrage und nichts was man weiß......
OMT
blockweise, hoffentlich bist du entmündigt - soviel Mist habe ich hier selten gelesen, lol
@luder
ich beantworte nur aufkommende fragen.
haben aber nur mit mir zu tun.
in bezug auf mbx ist aber anscheinend alles klar.
chancen und möglichkeiten sind offenbar.
der hype kann beginnen.
blockweise,

du bist einfach zu putzig! Wirklich, ernsthaft, solch fundamental untermauerte Thesen habe ich zuletzt (auch, wenn ich jetzt gegen den ehernen Pusher-Codex verstoße) bei Pechsuse gelesen. Stammt deine Quelle der Erleuchtetheit denselben Wurzeln wie die von ps? Wenn du erleuchtet bist, solltest du dich mit Vishnudas in Verbindung setzen, der sammelt gerade Kombattanten für eine Feldstudie.

Gruß Doc
ich finde es "seltsam" dass du mit mir ständig über mich diskutierst.
das kannst du noch eine woche machen.
aber du wirst dann den hype von mbx verpassen.
tip:
konzentriere dich auf mbx.
ich habe kein börsennotiertes Unternehmen.
und ich beantrage auch diese woche keine bürgschaft.
und einen investor gebe ich diese woche auch nicht bekannt.
und aufträge für bot habe ich auch nicht in der schublade.
aber:
mbx hat das alles diese woche vor.

nur meine meinung........
:laugh: :laugh:

Du bist wirklich zu putzig, blockweise, das erspart einem einen Gang zum Arzt!
seltsam
du solltest dir ein board suchen wo smilies ausgetauscht werden. so etwa wie die pokemon-karten die du noch letztes jahr in der 3. klasse getauscht hast. hier wird ernsthaft über aktien gesprochen. das ist kein freizeitboard. da ist einer schon eine zeitlang im board und merkt erst jetzt dass er eigentlich verkehrt ist.

muss ich mich denn um alles kümmern.
eigentlich wollte ich ja zu mbx was sagen.
aber gut sage ich es halt nochmal:
kaufen - kaufen - kaufen
@blockwise

"hier wird ernsthaft über aktien gesprochen. das ist kein freizeitboard"

welches board meinst du :confused: ???

p.s.: du bist ja echt ein niedlicher :) ! ...aber leider mit solchen sprüchen & thesen hier völlig fehl am platz...
fehl am platz?
weil ich nicht so bashe wie ihr.
nein.
ich versuche hier die momentanen möglichkeiten mit mbx aufzuzeigen.
nicht langfristig.
aber auf alle fälle kurzfristig.
man muss es einfach ansprechen.
mbx wird die aktie der woche.
meine gedanken zu lesen unter:

Thread: metabox und die möglichkeiten

dann kann sich jeder selbst ein bild davon machen.

nur meine meinung......
@blockweise

dann stopf dir doch das depot voll mit den dingern...du kannst sicher sein, dass das 95% derjenigen, mit denen du dich hier unterhälst, auch schon ein-oder mehrfach getan haben oder auch immer noch haben. es geht nur darum dass ich diese sprüche à la "100%iger verdoppler in einer woche" etc. einfach nicht leiden kann. wenn es sicher so wäre warum tut´s dann nicht jeder? kann sein aber muss nicht, du weisst es nicht, ich weiss es nicht, also, was sollen wir darüber diskutieren?
ich habe meine gedanken aufgeschrieben.
und die anderen werden sich ihre eigenen gedanken machen.
und vielleicht zu dem schluss kommen dass man noch zukaufen soll.
das was von mbx kommt ist doch wohl klar.
und mit 90 % sicherheit wird es positiv sein.
die vorzeichen gehen in diese richtung.
ob mbx später erfolg mit bot hat ist eine andere sache.
ich spreche von 2 wochen mit mbx.
und da sind mehr als 100 % drin.
mit genügend geduld sind bis zu 400 % drin.
natürlich mit den dazugehörigen positiven ad-hoc´s.

nur meine meinung.........
Doc, freaky......

Ich glaube, blockweise hat es sich zur Aufgabe gemacht, innerhalb des Jahres 2001 mind. 1x in jedem Nemax All Share-Wert investiert gewesen zu sein. Anscheinend liegt er im Zeitplan hinten. :laugh:
@blockweise
"Der Hype" kann also beginnen, soso.
Was halten Sie davon, einfach jeden Thread der vergangenen
2 Jahre noch einmal zu holen und da reinzuschreiben, dass
MBX die chancenreichste Firma überhaupt ist?
Bevor Sie sich aber an mir versuchen:
Ich bin Altbasher und habe als dieser wohl hoffentlich
schutzwürdige Rechte:
Bitte versuchen Sie nicht, mich zu einem Investment in diese
Junkfirma zu überreden, das perlt an Hunold nämlich ab!

Den Aktionären in diesem Board können sie auch nicht mit
400 % in 2 Wochen den Mund wässrig machen, da machen Sie
sich nur lächerlich. Wir hatten hier schon Dausend in
wesentlich kürzerer Zeit. :laugh:

Ich persönlich wünsche Ihnen Glück, nachdem Sie sich offen-
sichtlich mit den Aktien vollgestopft haben bis zur
Halskrause. Letzte Woche FortuneCity, diese Woche Metabox.
Hin und her macht Taschen leer. :laugh:

@DrSeltsam
Vielleicht hat er ja morgen wieder Schule, da haben wir bis
ca. 14:00 unsere Ruhe.

Guten Abend!
Herzlichst
Ihr Hubert Hunold
ne roger11
Du siehst das vollkommen falsch:
Karneval ist angebrochen und unser blocki liegt bei den pennystocks zu weit vorne...
alaf
:laugh:
@hubert
hole du dir deine 1000 %.
mir reichen 400 % in 2 wochen.
was interessieren versprechungen der letzten 2 jahre.
wichtig sind ad-hoc´s in den nächsten 2 wochen.
egal ob bot in 1 jahr erfolgreich ist.
ich will die 400 % geniessen.
du anscheinend nicht.
aber andere sicher.
deswegen.
kaufen - kaufen - kaufen

nur meine meinung...........
Finanzielle Entlastung für Metabox


Die Metabox AG (Hildesheim) kann fällige Zahlungen an die Deutsche Telekom AG in Millionenhöhe fünf Jahre lang in Raten begleichen. Das finanziell angeschlagene Multimedia-Unternehmen wird so entlastet. In einer Börsenmitteilung gab Metabox am Mittwoch auch bekannt, die für einen Entwicklungsauftrag fällige Summe sei von 2,7 auf 2,23 Millionen Mark (1,1 Mio. Euro) verringert worden.
Gespräch im Wirtschaftsministerium
Zwei Tage nach dem überraschend zurück gezogenen Insolvenzantrag führte die Metabox-Spitze am Mittwoch außerdem Gespräche mit Vertretern des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums. Eine Ministeriumssprecherin sagte, in dem etwa vierstündigen Treffen habe das Metabox-Management seine Planung dargelegt und dabei Interesse an Hilfen des Landes Niedersachsen gezeigt. Das Wirtschaftsministerium hatte die Übernahme von Bürgschaften in Aussicht gestellt, dies aber von Investorenzusagen abhängig gemacht.
Insolvenzantrag zurückgezogen


Der endgültige Rettungsplan für die angeschlagene Hildesheimer Metabox AG soll bis Ende nächster Woche stehen. Dann werde das Multimedia-Unternehmen bei einer Pressekonferenz über Details informieren, sagte Sprecherin Melanie Hoffmann am Dienstag. Metabox hatte den am 22. Mai gestellten Antrag auf Insolvenz unmittelbar vor Ablauf der Frist des Amtsgerichts zurückgezogen. Der Schritt war möglich, weil das Unternehmen nach Hoffmanns Angaben nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte verkauft und Finanzmittel vom Kapitalmarkt bekommen hatte.
Verhandlungen mit Investoren
Hoffmann wollte keine weiteren Details nennen und verwies auf noch laufende Verhandlungen mit Investoren, die nicht gefährdet werden sollten. Die Geschäftsführung informierte am Dienstag die Belegschaft rund eine Stunde lang über die aktuelle Situation. Teilnehmer beschrieben die Stimmung als gut. Die Mitarbeiter hätten neue Zuversicht geschöpft, hieß es. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Graaff stellte seine Arbeit für Metabox ein. Mit der Rücknahme des Antrages sei auch sein Mandat ausgelaufen, sagte er.
Land Niedersachsen könnte Bürgschaft übernehmen


Welche Rolle das Land Niedersachsen bei der Rettung von Metabox spielen wird, bleibt weiterhin unklar. Schon zuvor hatte es mehrere Gespräche mit dem Management von Metabox gegeben. Das Wirtschaftsministerium hatte in einem Schreiben an den Insolvenzrichter die grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme einer Bürgschaft signalisiert.
Zustimmung zu Kapitalmaßnahmen
Mit dem Rückzug des Insolvenzantrags hatte das Unternehmen selbst den Insolvenzrichter am Hildesheimer Amtsgericht überrascht. Noch auf der Hauptversammlung in der vergangenen Woche waren die Sanierungspläne des Metabox-Vorstandes unkonkret geblieben. Dennoch hatten die Aktionäre mit ihrer Zustimmung zu einem Bündel von Kapitalmaßnahmen grundsätzlich den Weg für eine Erhöhung des Grundkapitals und damit die Rettung freigemacht.
Stand: 08.11.01



Audio
Stefan Nobel im Gespräch mit Dirk Plasberg zur Zukunft von Metabox
[NDR 1 Radio Niedersachsen, 05.11.2001]
Die Zukunft von Metabox ist ungewiss
[NDR 1 Radio Niedersachsen, Dirk Plasberg, 05.11.2001]
Aktionäre stimmen für Kapitalerhöhung
[NDR 1 Radio Niedersachsen, Dirk Plasberg, 30.10.2001]
Droht Metabox das Insolvenzverfahren?
[NDR 1 Radio Niedersachsen, Sven-Olaf Klemm, 30.10.2001]
Aktionärsversammlung Metabox
[NDR 1 Radio Niedersachsen, Jürgen Gemen, 30.10.2001]
Video
Metabox-Insolvenz abgewendet
[Hallo Niedersachsen, Sandrine Harder, 05.11.2001]
Metabox-Aktionäre für Kapitalerhöhung
[Hallo Niedersachsen, Anja Steinhörster, 30.10.2001]
Internet-Link
Metabox - Offizielle Homepage des Unternehmens
Interaktive Marktforschung mit der Metabox

11.07.2001 - SevenOne Media und forsa präsentieren neue Methode der Zuschauerbefragung.

Mit dem forsa omniNet haben SevenOne Media und das Marktforschungsinstitut forsa gestern eine neue Methode in der Marktforschung vorgestellt. Das Verfahren vereint herkömmliche Marktforschungsmethoden mit dem Fernsehen. Technische Grundlage sind die beiden Webboxen Metabox 50 und 500, die eine Verbindung zwischen Fernsehen und Internet darstellen. Das für ganz Deutschland repräsentative Panel setzt sich aus zunächst 2.500 Haushalten zusammen.

Die Panelhaushalten von forsa omniNet wird über die Metaboxen am Fernsehgerät ein Fragebogen direkt auf den Bildschirm gespielt. Die Teilnehmer beantworten die Fragen in vertrauter Umgebung zu selbst gewählten Zeiten und anhand von Bildern und Videoeinspielungen. Die Ergebnisse der Befragung stehen über eine Online-Modemverbindung sofort in der forsa-Datenbank zur Auswertung zur Verfügung. Dadurch beschleunigt sich das Verfahren und verringert die Kosten gegenüber Face-to-Face-Befragungen.

Mit 2.500 Haushalten nimmt forsa omniNet den Betrieb im Oktober auf. 2000 Haushalte erhalten dabei die Metabox 50, eine reine Webbox mit Telefonmodem, die restlichen eine höherwertige Metabox 500, die auch eine Festplatte und ein DVD-Laufwerk eingebaut hat. Bis Ende 2002 soll das Panel auf 5.000 Haushalte aufgestockt werden. Die Technologie von forsa omniNet soll mit der technologischen Weiterentwicklung an die Möglichkeiten angepasst, die beispielsweise die interaktiven Kabelnetze der nächsten Generation bieten.

Die Entscheidung, das Umfragesystem auf Metaboxen durchzuführen, die kein digitales Fernsehen empfangen können, lag bei Forsa. SevenOne Media übernahm lediglich das fertige System. Trotzdem ist es unverständlich, dass dafür nicht die innerhalb der KirchGruppe entwickelte d-box zum Einsatz kommt. Denn das Schwesterunternehmen Beta Business TV bietet auf der alten d-box bereits seit mehreren Jahren im Auftrag des Kaufhofs die interaktive Umfrage Galeria TV an. Hier werden die erfassten Daten über das Telefonmodem der d-box an die Zentrale zur Auswertung übermittelt.
CeBIT 2001: Western Digital mit neuen Festplatten und Firewire-Laufwerken
München (mb) – Western Digital präsentiert auf der diesjährigen CeBIT neben neuen Laufwerksgenerationen der Desktop-Familie Caviar und neuen Firewire-Laufwerken auch innovative Lösungen aus dem neuen Geschäftsbereich Home-Entertainment.

Produkte aus diesem Bereich sind die WD Performer Laufwerke mit Whisperdrive und Streamweaver-Technology. Als Beispiel für Festplatten im Bereich Home-Entertainment zeigt Western Digital unter anderem die Metabox 1000 der Firma Metabox mit integrierter WD Performer Festplatte – und die Micronik Multimedia Videobox mit integrierter Festplatte( WD Performer), eine Kombination von Set-Top Box und DVR in einem System.
Deutsche Bank verkauft Großteil von Telecolumbus an Liberty


Die Deutsche Bank will den Großteil ihres Kabelnetz-Anbieters Telecolumbus an den US-Medienkonzern Liberty Media verkaufen. Dabei gehe es um insgesamt 1,4 der deutschlandweit 2,2 Mill. Telecolumbus-Anschlüsse, teilte die Deutsche Bank am Dienstag weiter mit.


Reuters FRANKFURT. "Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind also nicht in dem Paket enthalten", sagte ein Deutsche-Bank Sprecher. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben. Die Transaktion muss noch von den Regulierungsbehörden genehmigt werden.

DB Investor, in der die Industriebeteiligungen der Deutschen Bank gebündelt sind, soll den Angaben zufolge einen zwölfprozentigen Anteil an der neuen Liberty Kabel Deutschland GmbH erhalten.


HANDELSBLATT, Dienstag, 13. November 2001
News Net Economy Diesen Artikel:







Marktforscher erwarten großes Potenzial für Video-on-Demand
Der Markt für Video-on-Demand steht in Europa nach einer Studie der amerikanischen Unternehmensberatung Frost & Sullivan vor dem Durchbruch. Rund 2,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz bei 8,5 Millionen Abonnenten erwartet das Unternehmen im Jahr 2006. Unter Video-on-Demand werden dabei Pay-per-View-Dienstleistungen von Filmen verstanden, die über Internet, TV-Kabelnetz oder Satellit auf einen PC oder einen Fernseher übertragen werden. Motor der Entwicklung sind laut Frost & Sullivan die sinkenden Kosten für Breitband-Technologien und Set-Top-Boxen.
Die großen Hollywood-Studios stellen sich in den USA ebenfalls auf eine positive Entwicklung ein: Die Konzerne Sony Pictures, Paramount Pictures, Universal Studios, Warner Bros. und Metro-Goldwyn-Mayer wollen ein Internet-Joint-Venture gründen, über das sich Kunden gegen eine Gebühr Filme herunterladen können. Zusätzlich will Disney mit dem australischen Medienkonzern News Corp zum Jahresanfang 2002 das Joint Venture Movies.com gründen, um ebenfalls Filme zu vertreiben.
News von heute dem 14.11.01:


Liberty Media übernimmt Kabelgesellschaften der Deutschen Bank

Der US-Konzern Liberty Media, der -- unter Vorbehalt einer noch ausstehenden Genehmigung durch das Bundeskartellamt -- den größten Teil der Kabelgesellschaften der Telekom übernommen hat, bekommt nun auch Zugang zu der Netzebene 4. Die Beteiligungen der Deutschen Bank an einigen Kabelgesellschaften, die diesen Teilnehmerzugang zum TV-Kabel betreiben, gehen an Liberty Media. Die Beteiligungen der Deutschen Bank in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, wo Liberty Media nicht aktiv ist, bleiben vorerst bei dem Kreditinstitut. Darüber einigen sich DB-Investor, die Holding der deutschen Bank für Beteiligungen, und Liberty Media. Damit gehen die Firmen TeleColumbus und SMATcom in den Besitz der Amerikaner über.

DB Investor bekommt im Gegenzug eine Beteiligung von 12 Prozent an Liberty Kabel Deutschland -- mit "bestimmten Einschränkungen", die von den beiden Vertragspartnern aber nicht näher spezifiziert wurden. Über das finanzielle Volumen des Handels wurde bislang nichts bekannt; die Deutsche Bank hatte TeleColumbus 199 für rund 700 Millionen Euro von RWE und Veba übernommen.

Der Deal geht aber nur über die Bühne, wenn das Bundeskartellamt diesem Vertrag und der Übernahme der Telekom-Netze durch Liberty Media zustimmt. Sobald die Verträge unter Dach und Fach sind, hat Liberty Media dann direkten Zugang zu rund 1,4 Millionen Kabelkunden. Bislang hatte der US-Konzern keine Möglichkeiten, direkte Kundenbeziehungen aufzubauen, da er nur die Netzinfrastruktur, aber nicht die Netzebene 4 von der Telekom gekauft hatte. (jk/c`t)

Quelle: http://www.ct-online.de/newsticker/data/jk-14.11.01-000/
Netzaufrüstung auf 862 MHz in weiten Teilen Berlins

Information in türkischer Sprache

Vielfalt per Knopfdruck
Mehr Fernsehen für Berlin: In einem Pilotprojekt (kabel-berlin.de) rüstet die Kabel Deutschland GmbH (Deutsche Telekom Gruppe) gemeinsam mit Netzbetreibern wie der RKS Berlin und Partnern aus der Wohnungswirtschaft fast die Hälfte des Berliner Kabelnetzes auf. Der Senat der Hauptstadt unterstützt diesen Ausbau. Damit können ab diesem Sommer zunächst rund 680.000 Haushalte Berlins ein erweitertes Programm- und Diensteangebot über das Breitbandkabelnetz empfangen.

Für den Empfang der neuen Programme und Angebote installiert die Kabel Deutschland in ihren zentralen technischen Einrichtungen modernste Technik. Sie tauscht etwa 2000 Verstärkerpunkte aus und verlegt rund 400 Kilometer Glasfaserkabel. Damit das neue Angebot via Kabelnetz im Ausbaugebiet auch überall zu empfangen ist, müssen ebenfalls die betroffenen Hausverteilanlagen - quasi die „letzte Abfahrt“ zum Anschluss in den Wohnungen - durch die Kabelnetzbetreiber für die zusätzlichen Frequenzbereiche aufgerüstet werden.

Der Ausbau erfolgt im ersten Schritt in den Bezirken Wedding, Reinickendorf, Pankow, Weißensee, Hohenschönhausen, Marzahn, Hellersdorf, Lichtenberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Treptow, Neukölln, Schöneberg, Tempelhof, Tiergarten und Mitte.

Neue Kanalbelegung im Projektgebiet



Auch zukünftig können die analogen Programme von jedem handelsüblichen Empfangsgerät (Fernseher oder Videorecorder) empfangen werden. Für den Empfang der digitalen Programme und Multimedia-Angebote wird jedoch ein entsprechender Decoder (Set-Top-Box) benötigt. Zusätzlich erhält jeder Anschluss einen breitbandigen Rückkanal. Über die Set-Top-Box kann dann mit sehr hoher Geschwindigkeit im Internet gesurft oder E-Mails empfangen und versendet werden. Das besondere: Mit dem Internet-Anschluss über das Kabelnetz besteht die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag online zusein – ohne zusätzliche Telefonkosten.

Haben Sie noch Fragen zu Kabel-TV in Berlin?
Wir informieren Sie gern:

Info-Telefon 030-884 32-110 für
- Weitere Informationen zum Ausbauprojekt in Berlin
- Allgemeine Fragen zu Kabel-TV
- Informationen über neue Sender und Kanalbelegungen

Kundenbetreuung 030-884 32-160 für
- Fragen zu Vertragsangelegenheiten
- Die Ummeldung Ihres Kabelanschlusses, wenn Sie in eine andere Wohnung umziehen

Faxabruf 030-88 55 49-70 für
- Informationen zum aktuellen Stand des Netzausbaus
- Den Ausdruck aktueller Frequenzbelegungen

Regionale Kabel-Servicegesellschaft Berlin,
Stand 16. Mai 2000
(Änderungen vorbehalten)


Herr Matthias Levy
Tele Columbus GmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Kurfürstendamm 207 - 208
10719 Berlin

Tel.: 030-884 32 230
Fax: 030-884 32 236
E-Mail: mlevy@kabel-tv.de

----------------------------
Verbindung zu liberty???????????
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News von heute dem 14.11.01:


Liberty Media übernimmt Kabelgesellschaften der Deutschen Bank
Seit 1985 fungiert die Tele Columbus GmbH mit Sitz in Hannover als Holding für verschiedene Kabel-Servicegesellschaften in Deutschland, die mit unterschiedlichen Konzepten in Städten und Regionen für einen optimalen und zukunftsweisenden Fernseh- und Hörfunkempfang sorgen.

In Kooperation und Abstimmung mit der Wohnungswirtschaft entwickeln die Gesellschaften der Tele Columbus Gruppe dabei die individuell beste Lösung für eine Versorgung. Maßgebend für alle Konzeptionen ist eine Telekommunikationsinfrastruktur, die die Nutzung aller zukünftigen technischen Möglichkeiten zuläßt.

Mit ihrem eigenen Dienstleistungszentrum verwaltet die Tele Columbus Gruppe bundesweit ein Potential von 2,2 Mio. vertraglich gesicherten Haushalten mit rund 1,7 Mio. angeschlossenen Teilnehmern. Seit Mitte 1999 gehört die Tele Columbus GmbH zu 100% der Deutschen Bank AG.

Hauptsitz der Gesellschaft:

Peiner Str. 8
30519 Hannover

Telefon 0511 - 98 76 5
Telefax 0511 - 98 76 919
Email: tc@kabel-tv.de

Abteilung Marketing-Dienste:

Kurfürstendamm 207 - 208
10719 Berlin

Telefon 030 - 884 32 230
Telefax 030 - 884 32 236
Email: tc@kabel-tv.de
Anfahrtskizze (*.pdf/677kb)
Liberty will bei Bezahlsender Premiere einsteigen
15 November 2001 17:51 CET

Hamburg (Reuters) - Der US-Kabelnetzbetreiber Liberty Media will Anteile an dem Kirch-Bezahlsender Premiere World von Rupert Murdochs Medienkonzern News Corpübernehmen. Die Gespräche zwischen Liberty und News Corp stünden kurz vor dem Abschluss, bestätigte ein Liberty-Sprecher auf Anfrage Angaben aus Unternehmenskreisen. Aus Branchenkreisen verlautete jedoch, die Kirch-Gruppe müsse der Anteilsübernahme zustimmen und sei nicht begeistert von den Einstiegsplänen von Liberty Media. Ein Kirch-Sprecher bestätigte Gespräche mit Liberty über eine Kooperation im Fernsehbereich. Eine mögliche Beteiligung von Liberty an Premiere sei auch angesprochen worden, stehe für Kirch aber nicht im Vordergrund.

Der Kabelnetzbetreiber wolle sich mit der Beteiligung an Premiere einen besseren Zugang zum Programm-Archiv der Kirch-Gruppe erschließen, hieß es in den Liberty-Kreisen weiter. Eine weitere Beteiligung an der Kirch-Gruppe sei nicht beabsichtigt. Liberty hatte im Sommer vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigung sechs regionale Kabelnetze von der Deutschen Telekom übernommen, die Liberty für digitales Multimedia-Fernsehen aufrüsten will. Kunden soll dann eine Vielzahl von Kanälen und der Internet-Zugang über den Fernseher angeboten werden.

In Branchenkreisen hieß es, ein Einstieg des Kabelbetreibers Liberty bei einem Inhalteanbieter werfe wahrscheinlich kartellrechtliche Probleme auf. Das Bundeskartellamt teilte mit, es liege noch keine Anmeldung vor. Deshalb sei es zu früh, einen möglichen Einstieg von Liberty bei Premiere zu kommentieren.

In den Liberty-Kreisen hieß es weiter, am Donnerstag sei ein Gespräch von Liberty-Chef John Malone mit dem Münchener Medienmogul Leo Kirch in Berlin "konstruktiv" verlaufen. Das US-Unternehmen gehe deshalb davon aus, dass es zu einer Kooperation mit Kirch komme. Ein Kirch-Sprecher bestätigte Gespräche zwischen Kirch und Malone über "Möglichkeiten der Kooperation im Free- und PayTV". Malone habe in diesem Gespräch auch eine mögliche Beteiligung an Premiere World angesprochen. "Für Kirch steht das aber nicht im Vordergrund." Die Gespräche mit Liberty Media, die bisher sehr konstruktiv verlaufen seien, würden fortgesetzt.

News Corp hält über die britische Tochter BSkyB 22 Prozent an Premiere World. BSkyB lehnte einen Kommentar zu einer möglichen Übertragung der Anteile auf Liberty ab. Malone ist seit langem Geschäftspartner von Murdoch und besitzt 18 Prozent der News-Corp-Anteile. News Corp hält wiederum 36 Prozent an der britischen Kabel-Fernsehgesellschaft BSkyB, die kürzlich eine Überprüfung ihrer Beteiligung an dem defizitären Kirch-Bezahlfernsehen angekündigt hatte. BSkyB hatte im Dezember 1999 1,5 Milliarden Euro in bar und Aktien für den 22-Prozent-Anteil an Premiere bezahlt. Im dritten Quartal 2002 kann BSkyB von Kirch einen Rückkauf der Anteile verlangen.

Die Kirch-Gruppe hatte mehrere Milliarden Mark in den Aufbau des Abo-Fernsehens in Deutschland gesteckt. Premiere ist mit derzeit 2,4 Millionen Abonnenten aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Eine Anteilsübernahme durch Liberty wäre generell positiv für Kirch, sagte BHF-Bank-Analyst Roland Pfänder. Damit verschwände das Damokles-Schwert, das über der Kirch-Gruppe schwebe. "Kirch müsse dann nicht diese abnormen Summen, die im Raum standen, in Cash aufbringen." Auch eine Kooperation zwischen Kirch und Liberty wäre nach Ansicht Pfänders positiv für Kirch. "Kirch bekommt als größter Lizenzhändler damit Zugang zu den Distributionskanälen", sagte Pfänder.

Analysten in London wiesen daraufhin, dass Premiere in Deutschland bisher keinen Erfolg habe. Eine Kooperation mit Liberty sei zwar zum Vorteil von Kirch, weil er sich so die Distributionswege sichere, hieß es bei Analysten. Aber der Nutzen für Liberty sei unklar. Bezahlfernsehen werde es auch in Zukunft schwer in Deutschland haben, weil die Konkurrenz durch das frei empfangbare Fernsehen groß sei. Ein Londoner Investmentbanker sagte: "Malone macht das, was er auch in den USA gemacht hat: Erst den Distributionskanal kaufen und dann schauen, dass vorne auch sein Content reinkommt."

http://www.reuters.de/news_article.jhtml?type=internetnews&S…
Die rund zehn Millionen Kabelhaushalte von Liberty Media (796472) sollen so schnell wie möglich mit Set -Top-Boxen zur Nutzung des interaktiven Fernsehens und des Internets versorgt werden Miranda Curtis, die Chefin von Liberty International kopiert dabei das altbewährte Muster, das bereits in China funktioniert hat: Petroleumlampen verschenken und die Kosten samt Gewinn über den Verkauf von Petroleum zurückholen. Was über Jahre beim Handy funktioniert hat, soll jetzt auch beim Digitalkabelnetz funktionieren. Nach Auffassung der Liberty-Chefin sei nämlich kaum ein Kunde bereit, die Kosten für die mehr als 500 Mark teuren Geräte selbst zu übernehmen.

Liberty plant jährlich rund 500 Millionen bis eine Milliarde Euro zu investieren, um die digitale Nutzung der Kabelnetze voranzutreiben. Zusätzlich zu den bestehenden Kabel-Programmen will Liberty zunächst rund 40 digitale Programme und den Internet-Zugang über das Fernsehen anbieten. Einen Pauschaltarif (Flatrate) bietet ish für Internetzugang mit ständiger Verbindung ins Netz bereits versuchsweise für 44,90 Euro an.





Kabel NRW ----- nennt sich heute "ish"

denkt mal an das radiointerview auf NDR ?????
Sieht gut aus! Wenn Metabox jetzt auch langsam mitmischt, dann geht ... .
So langsam aber sicher haben wir ja schon mal ein Fuss in der Tür wie eine dieser letzten News ja gezeigt hat.

"

#4 von brada 07.11.01 13:12:09 Beitrag Nr.:4.818.415 Posting versenden 4818415 MET(A)BOX AG AKTIEN O.N.

Interview: "Wir haben uns derzeit gegen die d-box entschieden"

24.07.2001 - Die Kirch-Tochter SevenOne Media setzt nun Metaboxen zur Marktforschung ein.

Wir sprachen dazu mit Daniel Haberfeld, Leiter Research von SevenOne Media:

"

...
SALVE!

Laut FAZ von heute verhandelt Liberty mit BSkyB um deren Anteil an Premiere World. Damit wuerde die Bedrohung fuer Kirch vom Kabelnetz verdraengt zu werden sicher kleiner.
Der Markt kommt definitiv in Bewegung!

Petronius
Macht Euch nicht schon wieder falsche Hoffnungen. Malones Liberty ist strategischer Investor bei OpenTV. Man braucht doch nur die Tatsachen sehen und eins und eins zusammen zählen!


OpenTV is supported by investments from leading Internet, broadcast, and broadband companies, including: America Online, Motorola, Liberty Digital, News Corporation, EchoStar Communications, and Time Warner, in addition to Sun Microsystems and MIH Limited

Quelle: http://www.itvinsider.com/directory/opentv.htm


Premiere World still Open
OpenTV, the interactive technologies com-pany,
is still in the running to supply a new
middleware platform to KirchPayTV’s Pre-miere
World, despite that platform’s recent
conversion to MHP.
James Ackerman, chief executive of
Open TV, told New Media Markets that
conversations were continuing with Kirch-PayTV
over OpenTV supplying its mid-dleware.
Ackerman pointed out that Open
TV already has an MHP solution devel-oped
for the German market, for the ZDF
and ARD satellite platform FUN. Howev-er,
MHP is yet to be integrated onto any
set-top box other than one developed by
Panasonic for the platform.
Ackerman said that the major issue facing
MHP is not the complexity of the technol-ogy
but the fact that many European pay-television
operators have already deployed
interactive television platforms.

http://messages.yahoo.com/bbs?.mm=FN&action=m&board=16004813…
Steigender Anteil an Digitaltechnik beim TV-Sat-Empfang

Immer mehr Haushalte empfangen Fernsehsignale mit Digitaltechnik. Rund eine Million der 12,7 Millionen Satelliten- Haushalte nutzten bereits dieses System, teilte die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (gfu) am Montag mit. So sei der Absatz digitaler Sat-Empfänger von 250.000 im vergangenen auf rund 600.000 in diesem Jahr gestiegen. Gleichzeitig ging der Verkauf analoger Systeme von 2 auf 1,4 Millionen Stück zurück. Es werde ein Umsatz von 1,1 Milliarden Mark erwartet.

http://www.net-business.de/newmedia/news.html?id=1006157452.…

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LfR fördert Einführung von Digital-TV

[FPoe] Die Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen (LfR) fördert mit knapp über sieben Millionen Euro in den nächsten vier Jahren den Einstieg privater Fernsehveranstalter in die digitale Fernsehtechnik DVB-T in Nordrhein-Westfalen.

Dies beschloss die Rundfunkkommission der LfR in ihrer Sitzung am 16. November 2001 in Düsseldorf. Für das Jahr 2010 ist nach Plänen der Initiative Digitaler Rundfunk der Bundesregierung (IDR) die Abschaltung des bisherigen analogen terrestrischen Fernsehens und damit der endgültige Wechsel auf das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) geplant. Der Übergang kann sinnvoll nur durch schrittweise Umwandlung bisher analog genutzter Übertragungskapazitäten erfolgen.

Die auf Initiative der Staatskanzlei gegründete Arbeitsgruppe "DVB-T Einführung in NRW" hat ein Konzept erarbeitet, dass die inselweise Einführung von DVB-T in den Ballungsgebieten Köln/Bonn und Ruhrgebiet ermöglicht. Bei vier sogenannten Multiplexen pro Insel können bereits in der Startphase ca. zehn Millionen Zuschauer 16 Fernsehprogramme empfangen, wobei öffentlich-rechtliche und private Programmveranstalter im gleichen Maß vertreten sein werden.

LfR-Direktor Norbert Schneider sagte zu der Entscheidung: "Damit hat die LfR ihre Aufgabe erledigt. Denn mit unserem Mitteleinsatz ist sichergestellt, dass auch im bevölkerungsreichsten Bundesland das digitale Fernsehen auf den Weg gebracht werden kann." Wolfgang Hahn-Cremer, Vorsitzender der LfR-Rundfunkkommission, ergänzte: "Jetzt müssen die übrigen Beteiligten an die Arbeit, damit die Einführung des Regelbetriebs von DVB-T erfolgen kann." Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Medienpolitik sollten sich nicht nur zum digitalen TV bekennen, sondern den Worten auch Taten folgen lassen, hieß es weiter.
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Europäischer Digital-TV-Standard setzt sich in den USA durch


Der europäische Digital-TV-Standard Multimedia Home Platform (MHP) steht weltweit vor dem Durchbruch. Das amerikanische Cablelabs entschied sich am Dienstag (Ortszeit) in New York als erstes großes Kabelnetzbetreiberkonsortium für die Softwareplattform MHP. Das erklärte der MHP-Mitinitiator Ulrich Reimers, Professor an der Technischen Universität Braunschweig, im Gespräch mit dem `Manager Magazin Online`.

"Am Dienstag ging eine Periode intensiver Gespräche mit Cablelabs in den USA erfolgreich zu Ende. Nun ist der vom DVB-Projekt entwickelte MHP-Standard für die Kabelnetze in den USA festgesetzt", so Reimers weiter gegenüber dem Magazin. MHP ist eine Softwareplattform, die von dem Projekt Digital Video Broadcasting (DVB) entwickelt wurde, um interaktives Fernsehen zu ermöglichen. DieSoftwareplattform wird auf Digital-Boxen oder in Fernsehgeräten eingesetzt. Die Kernelemente von MHP liefert Sun Microsystems. Damit hat sich der Softwarehersteller gegen seinen Wettbewerber Microsoft durchgesetzt. Microsoft versucht seinerseits, in dem künftigen Milliardenmarkt digitales Fernsehen Fuß zu fassen.

MHP ist in Deutschland schon Konsens

In Deutschland haben sich bereits die Fernsehsender RTL, ARD, ZDF, die Kirch-Gruppe mit ProSieben, Kabel 1, Sat.1 sowie Premiere und die Landesmedienanstalten auf MHP geeinigt. Uneinig waren sich die Sender bislang noch mit dem US-Kabelnetzbetreiber Liberty Media, der von der Deutschen Telekom Kabelnetze gekauft hat und MHP bislang ablehnte. Eine Einigung mit Liberty Media auf den Standard MHP ist nach dem Entschluss in den USA abzusehen, da auch Liberty-Media-Chef John Malone dem Cablelabs-Konsortium angehört.

Das DVB-Projekt ist ein Zusammenschluss von Medienunternehmen, Geräteherstellern, Kabelnetzbetreibern und Softwarehäusern aus 35 Ländern der Welt. In Europa war Reimers am Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig federführend an der Entwicklung des gemeinsamen Standards beteiligt. Cablelabs vereinigt zahlreiche Kabelnetzbetreiber in Nord- und Südamerika, darunter auch AT&T Broadband, Comcast und Northern Cablevision. (as)


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