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Die Aussagen muss hier aber wirklich jeder zustimmen!
Wenn hier wirklich keine Leichen mehr vor den Banken
versteckt liegen b.z.w. alles offen Gelegt wird dannnn......!




ROUNDUP 2: Verhandlungen über Rettung von Babcock Borsig gescheitert

Die tagelangen Rettungsversuche für den zahlungsunfähigen Maschinenbauer Babcock Borsig sind am anhaltenden Widerstand der Banken gescheitert. Nach einem fünftägigen Verhandlungsmarathon sagte der nordrhein- westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) am Montag in Düsseldorf, die Gespräche mit den Banken seien ohne Erfolg geblieben. Daher müsse das am Freitag beantragte Insolvenzverfahren weitergeführt werden.

Vier der sechs beteiligten Institute hätten nicht genügend Vertrauen in die strategische Neuausrichtung und die Führungsstruktur gehabt, sagte Clement. Nun soll geprüft werden, wie die Geschäfte weitergeführt werden können. Weltweit beschäftigt der traditionsreiche Energietechnik-Konzern über 22.000 Beschäftigte, davon mehr als 13.000 in Deutschland.
INSOLVENZ IN EIGENVERWALTUNG ANGESTREBT

"Die Banken waren der Meinung, dass über ein Insolvenzverfahren mehr Klarheit und Sicherheit zu erhalten ist, als durch eine freiwillige Vereinbarung", sagte der Ministerpräsident. Die Landesregierung strebe eine nach dem neuen Insolvenzrecht mögliche Sanierung durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung an, betonte Clement. "Runde eins in unseren Bemühungen ist gescheitert. Jetzt gehen wir in Runde zwei."

Mit Ausnahme der Deutschen Bank und der WestLB hätten die meisten beteiligten Geldhäuser ihre Unterstützung verweigert, sagte ein Sprecher der Commerzbank in Frankfurt. Unter anderem kritisierte die Commerzbank, dass der Finanzierungsbedarf sich kurzfristig um rund 100 Millionen Euro erhöht hätte. Das habe die Tragfähigkeit des Konzepts erneut in Frage gestellt. "Dagegen bietet das Insolvenzverfahren einen unbelasteten, soliden Neuanfang", sagte der Commerzbank-Sprecher.

Nach Angaben eines Regierungssprechers sollen möglichst viele Unternehmensteile wie bei der Kirch-Pleite durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung gerettet werden. Dabei bleibe der amtierende Vorstand im Amt, die Kontrolle übernehme allerdings der Insolvenzverwalter. Clement sagte, dass der Aufsichtsrat am Dienstag über einen neuen Vorstandsvorsitzenden beschließen werde.

KRITIK AN VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

"Die Verantwortung für die Entwicklung bei Babcock Borsig trägt der Vorstand und Aufsichtsrat", umschrieb die Commerzbank in Frankfurt ihre Position. Die Geschäftspolitik der vergangenen Jahre sei nicht auf eine nachhaltige Sanierung ausgerichtet gewesen, geschweige denn auf Gewinnerzielung.

Nun soll geprüft werden, auf welche Konzerngesellschaften sich die Insolvenz erstrecke. Die Mitarbeiter erhielten Insolvenzgeld in Höhe des Durchschnitts-Nettogehalts der vergangenen drei Monate, hieß es in einer Pflichtmitteilung von Babcock Borsig. Die Beschäftigten hatten für Juni noch keine Löhne und Gehälter bekommen.

Der Ministerpräsident kündigte die Bildung einer Arbeitsgruppe der Landesregierung an, die das weitere Verfahren begleiten und die Sanierung unterstützen soll. Dieser so genannten Task Force sollen die Staatssekretäre der Ministerien für Wirtschaft, Arbeit, Finanzen und der Staatskanzlei angehören. "Wir werden den Prozess aktiv begleiten und alles tun, damit das Unternehmen saniert werden kann", versprach Clement.

BETRIEBSRAT HOFFT

Die Beschäftigten in Oberhausen zeigten sich erschüttert über das Ende der Verhandlungen. "Ich bin verbittert und traurig. Man sollte auch den Betriebsrat rauswerfen, weil er die ganze Zeit davon gewusst hat," sagte eine Frau in der Kantine der Konzernzentrale. Mit den Worten "Es gibt keine Hoffnung mehr" kommentierten zahlreiche Beschäftigte das Aus der Rettungsbemühungen.

Der Betriebsrat will dagegen die Hoffnung noch nicht aufgeben. Denn noch sei unklar, welche Unternehmensteile von der Insolvenz betroffen seien, sagte Betriebsrat Dieter Janßen. "Wir hoffen zunächst, dass das Arbeitsamt schnellstmöglich einspringen wird, damit die Leute erstmal ihre Miete zahlen können."/kp/yo/DP/rw
Bei einem völligen Zusammenbruch des Oberhausener Maschinenbauers Babcock Borsig würden mehrere tausend Konzern-Mitarbeiter in Deutschland zunächst nicht arbeitslos. "Es wird überlegt, ab September eine Transfer-Gesellschaft zu gründen. Das könnte eine gute Lösung sein", sagte der Sprecher des Oberhausener Arbeitsamts, Joachim Roth, am Montag in einem dpa- Gespräch. Bundesweit etwa 4.000 Babcock-Mitarbeiter erhielten dann nach Auslaufen des Insolvenzgelds Ende August für maximal weitere zwei Jahre mindestens 60 Prozent ihres bisherigen Netto-Verdiensts.
Da die Banken bei der jetzt beginnenden zweiten Runde der Versuche zur Babcock-Rettung weiter gebraucht werden, vermied Clement jede offene Schuldzuweisung. Der Düsseldorfer Regierungschef ließ sogar Verständnis für die Weigerung der Banken erkennen, sich auf ein weiteres Abenteuer in Oberhausen einzulassen. In den vergangenen Jahren sei durch die Babcock-Führung viel Vertrauen zerstört worden. Das Unternehmen habe "keine Struktur und keine Strategie".
"Die Banken waren der Meinung, dass über ein Insolvenzverfahren mehr Klarheit und Sicherheit zu erhalten ist, als durch eine freiwillige Vereinbarung", sagte der Ministerpräsident. Die Landesregierung strebe eine nach dem neuen Insolvenzrecht mögliche Sanierung durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung an, betonte Clement./tw/mw
. Es sei nicht zwingend, dass die Bedingungen für eine Rettung des Konzerns im Rahmen eines Insolvenzverfahrens schlechter seien als, wie bislang versucht, außerhalb eines solchen Verfahrens. Hier gebe es im Gegenteil "mehr Möglichkeiten". Von Unternehmensteilen, die nicht zu erhalten seien, könne man sich schneller trennen.
So dann fangen wir wieder an


1.Morgen wird ein Neuer Vorstand gewählt
(Banken hatten das längst gefordet)




.
!


Jetzt werden Unternehmensssstücke(Tochterunternehmen) und
Teile des USA-Geschäfft nicht einfach so verkauft(Voreilig)
sondern hier wird jetzt ordentlich geboten!

Ps.Anteile sollte auch bei Rettung verkauft werden!


Noch eins wieso haben wir heut nicht das 52 Wochen Tief
gesehen!!!!!?


.
Sie währen nicht die einzigen mit Verlust!

HVB erwartet durch Babcock Risiko in zweistelliger Mio-EUR-Höhe
München (vwd) - Das Risiko der HypoVereinsbank AG (HVB), München, durch die bislang gescheiterte Sanierung der Babcock Borsig AG, beläuft sich auf einen Betrag im mittleren zweistelligen Mio-EUR-Bereich. Das erklärte ein Sprecher des Finanzinstituts am Montag auf Anfrage von vwd. +++ Rolf Neumann
Neuer Vorstandschef in Kürze

Babcock Borsig hatte am Donnerstag vergangener Woche Insolvenzantrag gestellt, nachdem Verhandlungen über die Finanzierung zunächst keinen Erfolg gebracht hatten. Vertreter der Landesregierung nannten es aber denkbar, den Antrag in Kürze wieder zurückzuziehen. Dieser Versuch wurde jetzt aufgegeben, so Clement. Ziele sei aber weiter eine Sanierung von Babcock.

Clement kritisierte scharf den Vorstand des Unternehmens: Die Ursache für die Pleite liege in «Führungproblemen». Babcock sei in die Insolvenz geschlittert, weil das Management des Traditionskonzerns nicht gewusst habe, was es wolle. Das Unternehmen habe in den 90-er Jahren die notwendige Umstrukturierung verschlafen, und es habe keine Strategie gehabt, kritisierte Clement. Er ging davon aus, dass noch im Laufe der Woche eine neue Führung - insbesondere ein neuer Vorstandsvorsitzender - für Babcock bestellt werde.

Die Mehrzahl der Banken habe das Sanierungskonzept für Babcock abgelehnt, sagte Clement weiter. Einige Institute hätten die Meinung vertreten, dass ein Insolvenzverfahren mehr Klarheit bringen könne. Für die in Oberhausen ansässige Babcock-Sparte Umwelt - Energie - Service sei eine «europäische Lösung» bereits absehbar. :eek:



Weitere Landesbürgschaft möglich

Die Landesregierung will die Sanierungsbemühungen weiter unterstützen. Clement schloss eine erneute Bürgschaft des Landes nicht aus. Bund und Nordrhein-Westfalen hatten zur Rettung des Traditionsunternehmens zuletzt Bürgschaften von insgesamt 430 Millionen Euro zugesagt.


Der IG Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel warf den Banken vor, die Rettung von Babcock aus «wahltaktischen Gesichtspunkten» blockiert zu haben. Zweieinhalb Monate vor der Bundestagswahl passe einigen Finanzinstituten der Konkurs des Unternehmens offenbar «ganz gut ins Konzept», erklärte Zwickel in Frankfurt. Er nannte das Verhalten der Banken «unverantwortlich». (nz)
.


Kann man wirklich in fünf Tagen ein Neues Unternehmen schaffen?
Nein!

Das braucht mehr Zeit!!!



Noch was,was wurde hier wirklich in den letzten Tagen besprochen?
Nachvollziehbar


`JETZT GEHEN WIR IN RUNDE ZWEI`

"Die Banken waren der Meinung, dass über ein Insolvenzverfahren mehr Klarheit und Sicherheit zu erhalten ist als durch eine freiwillige Vereinbarung", sagte der Ministerpräsident. Die Landesregierung strebe eine nach dem neuen Insolvenzrecht mögliche Sanierung durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung an, betonte Clement. "Runde eins in unseren Bemühungen ist gescheitert. Jetzt gehen wir in Runde zwei." Der Ministerpräsident kündigte die Bildung einer Arbeitsgruppe der Landesregierung an, die das weitere Verfahren begleiten und die Sanierung unterstützen soll.
TUI: Risiken aus Babcock-Beteiligung bei maximal 100 Mio EUR
Hannover (vwd) - Die Risiken für die TUI AG, Hannover, wegen ihrer Beteiligung an der Babcock Borsig AG, Oberhausen, belaufen sich auf maximal 100 Mio EUR. Dieser Betrag ergebe sich zum 31. Dezember 2001 aus der 8,9-prozentigen Beteiligung von TUI an dem Maschinen- und Anlagenbauer, sagte eine Sprecherin des Touristikkonzerns am Montag zu vwd. Im Zusammenhang mit Bürgschaften bestehe zusätzlich ein Ausfallrisiko von 75 Mio bis 80 Mio EUR. Zu den Auswirkungen, die eine Insolvenz von Babcock-Borsig für TUI haben werden, könne noch keine Stellung genommen werden.
.


EINS NOCH DIESER THREAD SOLL KEINE KAUFEMPFEHLUNG SEIN;

UND VOR_ALLEM KEINE VERKAUFSEMPFEHLUNG:)




!
Clement: OEP bereit zu Kooperation mit Babcock in Europa
Oberhausen (vwd) - Im Zuge der weiteren Sanierungsbemühungen für Babcock Borsig hat nach den Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement der US-Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) auch Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Kerngeschäft des Konzerns in Europa. OEP sei an einer "Kooperationslösung" für die Bereiche Energie, Umwelt und Services interessiert, sagte Clement am Montagnachmittag nach einem Treffen mit dem Betriebsrat in der Konzernzentrale in Oberhausen. OEP habe ihm außerdem noch am Morgen ihr unverändertes Interesse an einer Übernahme des US-Geschäfts der Babcock Borsig AG bekundet.
:eek: :eek: :eek:



Clement bekräftigte, dass es nun primär darum gehe, eine Sanieung des Maschinen- und Anlagenbauers innerhalb des vorläufigen Insolvenzverfahrens zu erreichen. Als eine der vordringlichen Aufgaben bezeichnete es der Regierungschef, eine Auffanggesellschaft zu gründen. Ziel sei es, den weltweit "guten Ruf", der nun allerdings angeschlagen sei, sowie so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern. Außerdem gelte es, umgehend den Anspruch auf Insolvenzgeld umzusetzen.


(
13 Statements von Donnerpower, will der mann mit sich selbst Chatten?
Es ist schon sehr interessant an-zu-sehn,vor ein paar Stunden
noch gross alles Gescheitert und nun stehen hier schon Neu-auf-bau Fakten da.


Hoffe das wir Kleinaktionäre nicht wieder oder immer an der Nase-rumgeführt werden!



.
ich glaube unser guter donnerpower hat leider den ausstieg verpasst ;)

ZockerGruss
@ZockerFreak


Bin letzte Woche zu 0,9 rein

bin zwar noch mal höher rein nur habe auch Gewinne mitgenommen!

Denke mal ich habe schwein gehabt bei 0,3 hätte ich schon alt aus-gesehn:)



gruss
Ich hoffe ihr versteht mich jetzt!



Kreise: Banken grundsätzlich bereit für Babcock-Massekredite
Frankfurt (vwd) - Die Commerzbank AG und Dresdner Bank AG sind Frankfurter Finanzkreisen zufolge grundsätzlich bereit, der Oberhausener Babcock Borsig AG die zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes benötigten Massekredite zur Verfügung zu stellen. Die Höhe der Kredite setzt der Insolvenzverwalter fest. Sprecher der beiden Institute wollten dies am Montag auf Anfrage nicht bestätigen. Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte lediglich, die Deutsche Bank werde weiter konstruktiv an Konzepten für Babcock mitarbeiten.



Hinsichtlich möglicher Massekredite sagte ein Sprecher der Commerzbank, die Bank habe sich bislang immer an solchen Verfahren beteiligt. Es gebe keinen Grund, warum dies diesmal anders sein sollte. Die Weiterführung des Insolvenzverfahrens bei Babcock nach dem Scheitern des Sanierungskonzeptes sei eine "Chance für einen Neuanfang". Bei einer Reihe von Teilunternehmen, die sich rechneten, mache eine Weiterführung durchaus Sinn. Früheren Angaben zufolge bleibt die Commerzbank an den Gesprächen um eine Auffanglösung beteiligt.



Den Gesamtkonzern in seiner gegenwärtigen Form erachte die Commerzbank nach wie vor als nicht sanierungsfähig, erläuterte der Sprecher. Die Bank habe die Entwicklung des Maschinen- und Anlagebauers in den vergangenen drei Jahren mit wachsender Sorge beobachtet. Die Verantwortung für die derzeitige Situation trage der Vorstand und der Aufsichtsrat des Unternehmens. Aus dem Engagement der Commerzbank bei Babcock, das Finanzkreise auf einen mittleren dreistelligen Mio-EUR-Betrag beziffern, sieht das Institut ein geringes Risiko erwachsen. Im Wesentlichen seien dafür Rückstellungen gebildet worden, sagte der Sprecher. +++ Frances Palgrave
An alle investierten,meint hier wirklich ihr bekommt beim verkauf des US-Geschäfts nur 0,85!



"OEP habe ihm außerdem noch am Morgen ihr unverändertes Interesse an einer Übernahme des US-Geschäfts der Babcock Borsig AG bekunde"


.
@hgnm

Das wird gut möglich sein,nur eins soll hier noch mal gesagt
sein,es gibt bestimmt viele die hier Zockergeld etwas verspielt haben aber ne grosse hoffnung auf Gewinne noch haben,

aber ich zu habe noch Arbeit gegensatzt zu viele die leider jetzt stumm
da stehn!!!!
Berlin (vwd) - Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) gibt es bereits konkrete Pläne für die Zerschlagung der Babcock Borsig AG, Oberausen. Demnach verhandelten derzeit Gläubiger mit der Alstom SA, Paris, über den Erwerb von Teilen des Geschäftsbereiches. "Seit drei Tagen laufen Gespräche. Wir sind seitdem einen großen Schritt voran gekommen", heißt es dem Bericht zufolge bei Verhandlungsteilnehmern. Die Synergieeffekte zwischen beiden Bereichen seien groß. Mit einem Vertragsabschluss werde in den kommenden vier Wochen gerechnet.



Verkaufsgespräche gebe es auch beim Anlagenbau. "Ich gehe davon aus, dass dieser Geschäftsbereich von einem größeren Konkurrenten übernommen wird. Entsprechende Gespräche laufen", heißt es laut Zeitung bei einem der federführenden Gläubiger. Auch die Zukunft der 25-prozentigen Beteiligung an der Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) scheint nach den gescheiterten Rettungsversuchen geklärt zu sein.



Der Insolvenzverwalter werde das Paket innerhalb von vier bis sechs Wochen ohne Zustimmung der Hauptversammlung an den HDW-Großaktionär verkaufen. "Durch die Insolvenz ist keine Entscheidung der Hauptversammlung mehr nötig", zitiert die Zeitung aus dem Babcock-Aufsichtsrat. Die Deutschland-Tochter des US-Investmenthauses One Equity Partners (OEP) hält derzeit 75 Prozent an HDW.


vwd/12/8.7.2002/bb/jhe

8. Juli 2002, 18:25
War ja heute ein mächtiges hin und her.Insolvenz ist manchmal auch nicht schlecht für ein Unternehmen um eine Umstrukturierung vorzunehmen.Was mich sehr positiv stimmt,ist dass man schon von dem "neuen Unternehmen" Babcock spricht,obwohl die Entscheidung gerade mal ein paar Stunden her ist. In Babcock steckt noch viel Substanz,da die Banken weiterhin Massenkredite geben wollen,sie aber auf Grundlage der Insolvenz eine bessere Umstrukturierungsmaßnahme gesehen haben,haben sie dem Sanierungsplan zugestimmt. Clement/Land und Bund müssen jetzt auch weiterhin kämpfen oder sie denken ein paar Stimmen gesammelt zu haben und den schwarzen Peter den Banken zugeschoben haben.
.


Gerade auf N-tv: Kredit wurde nicht einmal ausgeschöpfffft und sogar zurück gezahlt worden (Stand 22Juni02):eek:
Nachrichten: Babcock Borsig: Banken als Hoffnungsträger!
Die Commerzbank AG und Dresdner Bank AG sind offenbar Frankfurter Finanzkreisen zufolge grundsätzlich bereit, der Oberhausener Babcock Borsig AG die zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes benötigten Massekredite zur Verfügung zu stellen. Wie vwd berichtet, setzt der Insolvenzverwalter die Höhe der Kredite fest.

Sprecher der beiden Institute wollten dies weiteren Angaben zufolge am Montag auf Anfrage nicht bestätigen. Ein Sprecher der Deutschen Bank habe lediglich gesagt, die Deutsche Bank werde weiter konstruktiv an Konzepten für Babcock mitarbeiten, hieß es.


Hinsichtlich möglicher Massekredite habe ein Sprecher der Commerzbank gesagt, dass die Bank sich bislang immer an solchen Verfahren beteiligt habe. Es gebe keinen Grund, warum dies diesmal anders sein sollte. Die Weiterführung des Insolvenzverfahrens bei Babcock nach dem Scheitern des Sanierungskonzeptes sei eine Chance für einen Neuanfang, hieß es.

Bei einer Reihe von Teilunternehmen, die sich rechneten, mache weiteren Angaben zufolge eine Weiterführung durchaus Sinn. Früheren Angaben zufolge bleibe die Commerzbank an den Gesprächen um eine Auffanglösung beteiligt.

Den Gesamtkonzern in seiner gegenwärtigen Form habe die Commerzbank nach wie vor als nicht sanierungsfähig erachtet. Die Bank habe die Entwicklung des Maschinen- und Anlagebauers in den vergangenen drei Jahren mit wachsender Sorge beobachtet.

Die Verantwortung für die derzeitige Situation trage der Vorstand und der Aufsichtsrat des Unternehmens. Aus dem Engagement der Commerzbank bei Babcock, das Finanzkreise auf einen mittleren dreistelligen Mio.-EUR-Betrag beziffern, sieht das Institut ein geringes Risiko erwachsen. Im Wesentlichen seien dafür Rückstellungen gebildet worden, so der Sprecher vwd-Angaben zufolge weiter.




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08.07.2002 19:00 Redakteur: rp Artikel drucken © 2002 GSC Research
Clement: OEP bereit zu Kooperation mit Babcock... (zwei)
Clement sagte, die von den Banken vorgebrachte Kritik an Entscheidungen der Vergangenenheit bei Babcock sei offensichtlich berechtigt. Doch momentan sei es nicht hilfreich, die Vergangenheit zu klären. Befragt nach der Rolle des vor Kurzem zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Klaus G. Lederer sagte der Ministerpräsident, diese zu aufzudecken, sei eine "Aufgabe für Juristen". Jetzt sei wichtig, was aus dem HDW-Geschäft werde. Clement verwahrte sich gegen den Vorwurf, die Bemühungen der Politik stünden in Zusammenhang mit den bevorstehenden Bundestagswahlen. Eine solche Annahme sei "lächerlich". Die Landesregierung bemühe sich auch nicht nur bei Großkonzernen, sondern bei allen Unternehmenskrisen gleich welchen Ausmaßes.


+++ Stefan Paul Mechnig


vwd/8.7.2002/stm/hei
Babcock Borsig Talks Break Down
Talks to Save German Equipment Maker Babcock Borsig Break Down




FRANKFURT, Germany July 8 — Efforts to rescue heavy equipment maker Babcock Borsig have broken down, officials said Monday, after banks declined to join a government drive to head off Germany`s latest high-profile corporate failure.

Wolfgang Clement, the governor of North Rhine-Westfalia state, where the company is located, said creditor banks had pulled out of last-ditch talks. He said he hoped that bankruptcy court proceedings could still avoid a breakup of the firm.

The Oberhausen-based maker of power, water and waste-disposal plants as well as merchant and naval ships employs 22,000 people, including 13,000 in Germany. It filed for bankruptcy on Friday.

Babcock Borsig could still be restructured under a bankruptcy administrator by selling or shuttering unprofitable units so that the rest of the company can re-emerge clear of debt. Alternatively, it could be broken up.

Clement defended efforts to drum up 700 million euros ($682 million) to give Babcock Borsig a second chance. "We know what it means when thousands of jobs are at stake; for that we don`t need an election campaign," Clement said.
@zpo
#23

Alstom: Wollen keine Teile von Babcock Borsig kaufen
Frankfurt (vwd) - Die Alstom SA, Paris, hat Presseberichte zurückgewiesen, wonach sie am Kauf von Teilen der Oberhausener Babcock Borsig AG interessiert ist. Alstom sei derzeit nicht an an der Planung einer Übernahme von Babcock Borsig oder von Teilen des Unternehmens beteiligt, sagte ein Sprecher des französischen Konzerns am Montag zu "Dow Jones Newswires". Zuvor hatte "Die Welt" in ihrer Dienstagausgabe berichtet, Alstom befinde sich in Verhandlungen über den Kauf von Unternehmensteilen des Anlagen- und Maschinenbauers.
Jetzt kommen andere an Bord, erfahrene Insolvenzverwalter, und mit ihnen wird Klarheit und Professionalität einziehen.

Finanzpolitischer Wahnsinn

In der Öffentlichkeit gilt eine Pleite immer als schmachvolles Ende eines Unternehmens. Nach neuem Recht ist aber im Gegenteil eine Sanierung dann erst richtig möglich. Zunächst die Bereinigung, dann neues Geld – das ist die richtige Reihenfolge, gegen die Clement und Schröder verstoßen wollten.

Clements Rettungsversuch war auch finanzpolitisch der reine Wahnsinn. Die Landesbürgschaft sollte von 60 auf 200 Millionen Euro aufgestockt werden; und das, obwohl der NRW-Haushalt nur noch 66 Millionen Euro von der verfassungsrechtlich zulässigen Grenze der Verschuldung entfernt ist.

Nicht auszudenken, wenn diese Bürgschaft im kommenden Jahr fällig geworden wäre – zumal Clement weitere Kosten nicht ausschließen kann: Auch für den Ferienflieger LTU läuft eine Bürgschaft, und noch immer ist kein Investor gefunden.

Die nun folgende Phase ist das Beste, was Babcock in der derzeitigen Situation passieren konnte. Für die SPD freilich, Regierungspartei in NRW und Berlin, hätte es kaum schlimmer kommen können. Wer beständig den Eindruck erweckt, durch eigenes Engagement die Dinge richten zu können, dem wird die Abweichung vom Plan als Misserfolg angerechnet.
sagt mal, will das nicht in euer hirn?

diese ganzen aktionen bringen höchstens der auffanggesellschaft etwas, die aktionäre dürfen babcock, dann die blutleeren füße lecken, sprich an der wertlosen hülle ersticken.

ist hart, aber leider dt. insolvenzrecht.

that´s all.
Parallelen zu Sachsenring deutlich zu sehen, hier Voraussetzungen deutlich besser, siehe Sachsenring nach Insolvenz von 0,60 Euro auf 2,40 Euro



Mein Kursziel bis Ende Juli 3,00 Euro
.

Welche Unternehmen was Insolvenzantrag gestellt hat das schon!
Task Force


Der Ministerpräsident kündigte die Bildung einer Arbeitsgruppe der Landesregierung an, die das weitere Verfahren begleiten und die Sanierung unterstützen soll. Dieser so genannten Task Force sollen die Staatssekretäre der Ministerien für Wirtschaft, Arbeit, Finanzen und der Staatskanzlei angehören. "Wir werden den Prozess aktiv begleiten und alles tun, damit das Unternehmen saniert werden kann", versprach Clement.
Gott-sei-Dank sollen die Staatssekretäre die Minister in der task force vertreten... So kommt dann ja doch noch Fachkompetenz in die Runde.

Ich hatte schon befürchtet, die Minister wollten sich persönlich einbringen...
Unser Kanzler wird sich die Bush-Rede hoffentlich anhören und dann, in seinen Sessel gefleezt, zum Hörer greifen und seinen Kumpel Clement anrufen....: "Mensch, Wolfi...heute erst der SPIEGEL und jetzt auch noch der Bush...verdammt....wenn das man nich nach hier rüberschwappt....sach ma... dann soll sich der Lederer aba scho ma warm anziehn....und Friedel auch!... Wenns sein muß, da kenn` ich nix!"
Schröder glaubt an Rettung von Babcock

08. Jul 23:34


Kanzler Gerhard Schröder
Foto: AP

Kanzler Schröder sieht weiterhin Chancen, den vor der Insolvenz stehenden Maschinenbau-Konzern Babcock Borsig zu retten. Die Auftragslage des Unternehmens sei gut.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) glaubt weiter an eine Rettung des insolventen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig. Die Auftragslage des Unternehmens sei gut, sagte der Kanzler im Deutschlandfunk.
Nachdem die erste Runde der Sanierungsbemühungen fehlgeschlagen sei, müsse nun in dem Insolvenzverfahren alles getan werden, um einen Großteil der Arbeitsplätze zu erhalten. Der Aufsichtsrat solle eine neue Führung berufen, forderte Schröder. Zudem müsse der Insolvenzverwalter volle Unterstützung erhalten.
US-Finanzinvestor OEP meldet Interesse an Babcock an


(Neu: Aussagen Schröders, Staatsanwaltschaft prüft))
Düsseldorf, 09. Jul (Reuters) - Nach dem gescheiterten Sanierungsplan für den Babcock-Konzern hat sich mit dem US-Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) bereits ein erster Kaufinteressent für Teile der Energietechnik gemeldet.

OEP sei am US-Geschäft von Babcock interessiert, aber auch an Teilen der deutschen Energietechnik, sagte der deutsche OEP-Partner Christopher von Hugo am Dienstag in einem Gespräch mit Reuters.





OEP-KONZEPT HAT BESTAND

Das Konzept, das OEP bei den Verhandlungen über eine Babcock-Sanierung in der vergangenen Woche vorgelegt habe, gelte auch unter den veränderten Rahmenbedingungen eines Insolvenzverfahrens, sagte OEP-Partner von Hugo. "Oberhausen würde in diesem Konzept eine starke Rolle haben", sagte von Hugo. Im Babcock-Stammwerk arbeiten rund 3000 der 12.000 Babcock-Beschäftigten in Deutschland. Zum Inhalt des Konzepts von OEP wollte sich von Hugo aber nicht äußern.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) hatte vorige Woche erklärt, er könne sich vorstellen, dass OEP ein strategischer Partner einer "Babcock (neu)" werde. Während der Verhandlungen in der Staatskanzlei über die Finanzierung des Sanierungsplans hatte OEP angekündigt, sich an Schritten zur Verbesserung der Kapitalbasis beteiligen zu wollen. "Wir wollen aber nicht Gesellschafter bei Babcock werden" präzisierte von Hugo am Dienstag die Ziele der Gesellschaft.

Ein OEP-Engagement bei Babcock kommt nach den Worten von Hugo nur in der nächsten Zukunft in Frage. Durch Stillstände auf Baustellen, Lieferverzögerungen und dergleichen mehr entstehe ein großer Imageschaden. Dies wolle OEP nicht haben.

OEP ist für Babcock ein bekannter Name. Im Frühjahr hatte das zur Bank One (NYSE: ONE - Nachrichten) gehörende Institut die Hälfte des Babcock-Anteils an der Kieler Werft HDW erworben. Seither stockte OEP seine Beteiligung auf rund 75 Prozent auf und plant, auch die restlichen 25 Prozent zu übernehmen.

Nach dem Wegfall des Bereichs Werften ist die Energietechnik bei Babcock einzig verbliebenes Kerngeschäftsfeld. Daneben gehören noch zahlreiche Holdings und Einzelgesellschaften zum Konzern, für die der vorläufige Insolvenzverwalter nach Angaben aus Babcock-Unternehmenskreisen so rasch wie möglich Käufer sucht.
Babcock-Aufsichtsrat berät ab 18.30 Uhr über Piepenburg-Berufung

Düsseldorf (vwd) - Der Aufsichtsrat der insolventen Babcock Borsig AG kommt am Dienstagabend um 18.30 Uhr zu einer weiteren außerordentlichen Sitzung am Oberhausener Konzernsitz zusammen. Dies bestätigte ein Sprecher auf Anfrage von vwd. Zur Tagesordnung wollte er sich nicht äußern. Auch die Länge der Sitzung ist noch unklar. Allerdings soll es um 19.30 Uhr eine Presseerklärung geben. Arbeitnehmervertreter des Kontrollgremiums hatten zuvor Berichte bestätigt, nach denen der Insolvenzanwalt Horst Piepenburg als neuer Vorstandsvorsitzender im Gespräch ist. Der bisher favorisierte Jochen Melchior von der Essener Steag AG hatte am Montag abgesagt.


Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold wollte die mögliche Entscheidung für Piepenburg noch nicht bestätigen, sagte allerdings dem DeutschlandRadio, der neue Verantwortliche bei Babcock werde auf jeden Fall ein harter Sanierer sein, der nicht aus dem Unternehmen komme. In einem Interview mit dem WDR gab sich Schwanhold zugleich optimistisch, dass der neue Vorstandsvorsitzende gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter zumindest Teile des Konzerns und eine Vielzahl der weltweit 22.000 Arbeitsplätze retten könnte. Positiv sei, dass Babcock immer noch ein Auftragspolster von fünf Mrd EUR habe.



Der 47-jährige Rechtsanwalt Piepenburg ist bereits seit Jahren ausschließlich als Insolvenzrechtler tätig. Allein im vergangenen Jahr verwaltete seine Düsseldorfer Kanzlei mehr als 80 neu eröffnete Insolvenzen. Piepenburg ist überwiegend im Rheinland, im Bergischen Land sowie im Raum Potsdam tätig. Unter anderem sammelte er 1999 im Küppersbusch-Verfahren Erfahrungen mit dem noch neuen Instrument des Insolvenzplans. Zu seinen Stärken gehören auch Poolverwaltungen. Piepenburg ist Vorsitzender des Arbeitskreises Insolvenzrecht im Deutschen Anwaltverein.
B Ö R S E N - N E W S
Presse: OEP und Alstom planen Tauschgeschäft für Babcock-Teile

Im Fall des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig planen nach Informationen der in Berlin erscheinenden Zeitung "Die Welt" der US-Finanzinvestor OEP und der Alstom-Konzern ein weit reichendes Tauschgeschäft. Wie die Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, soll nach Angaben von Gläubigern der HDW-Mehrheitseigentümer One Equity Partners (OEP) die Energietechniksparte und das US-Geschäft von Babcock übernehmen.

Nach Angaben aus Frankfurter Investmentbankerkreisen sollen die Unternehmen anschließend an den französischen Alstom-Konzern weitergereicht werden. Babcock könne hierdurch seine Schulden bei OEP verringern und würde als Ausgleich für das US-Geschäft rund 200 Millionen Euro liquide Mittel erhalten.

Vom Energietechnik-Spezialisten Alstom würde OEP eine Beteiligung an den Werften des französischen Konzerns erhalten. Im Gespräch sei außerdem eine Übernahme des Marineschiffbaus von Alstom durch OEP. Die Werften-Beteiligungen sollen dann die europäische Expansionsstrategie der Kieler Werft HDW unterstützen. Ein OEP- Sprecher habe dies jedoch nicht bestätigt, schrieb die Zeitung.

Ein Babcock-Sprecher sagte, dass nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) OEP Interesse am US-Geschäft von Babcock habe und sich in der Energietechniksparte auch Kooperationen vorstellen könne. Bei Alstom in Fran kfurt war am Dienstagabend niemand für eine Stellungnahme zu erreichen./tob/DP/rw
"Babcock könne hierdurch seine Schulden bei OEP verringern und würde als Ausgleich für das US-Geschäft rund 200 Millionen Euro liquide Mittel erhalten."
Wird ja mal langsam Zeit!!!!!!!!!!!!


Nachrichten: Babcock Borsig: Justiz schaltet sich ein!
Die Vorgänge um die Insolvenz der Babcock Borsig AG beschäftigen offenbar jetzt auch die Justiz. Wie vwd berichtet, bestätigte eine Sprecherin der Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur am Dienstag, dass die Staatsanwaltschaft Duisburg dem Anfangsverdacht nachgeht, der frühere Vorstandsvorsitzende Klaus Lederer oder andere Veranwortliche bei dem Oberhausener Maschinen- und Anlagenbauer könnten sich der Verschleppung des Insolvenzantrags schuldig gemacht haben.

Ausgangspunkt der von Amts wegen aufgenommenen Ermittlungen sei weiteren Angaben zufolge eine angebliche Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters Helmut Schmitz, wonach der Antrag reichlich spät gestellt worden sei. Zunächst wolle die Staatsanwaltschaft Klarheit gewinnen, ob Schmitz dies tatsächlich gesagt habe und so sehe, so die Sprecherin weiter.

Danach entscheide sich, ob die Ermittlungen vertieft und möglicherweise auf Verdachtsmomente wie Untreue zu Lasten des Konzerns und Bankrotthandlung ausgeweitet würden. Bislang habe man aber noch keine Anhaltspunkte für solche weitergehenden Vorwürfe, betonte die Sprecherin.

Babcock hatte in der Nacht zum Freitag wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt. Dem kurz zuvor zurückgetretenen Lederer wird in der Öffentlichkeit vorgeworfen, den Traditionskonzern in diese Notlage getrieben zu haben, konnte man der Meldung weiter entnehmen.
hallo leute die was von wirtschaft verstehen!

so, mal eine denke ich wichte frage:

was passiert wenn oep den energiebereich von babcock übernimmt?

wird dann hier ein übernahmeangebot an uns aktionäre gehen oder was passiert hier mit unseren aktien?

wann würde der worst case ein treffen und unsere aktien nix mehr wert sein?

allgemein würde mich interessieren, was ihr über die weitere entwicklung denkt.

bitte möglichst wahrscheinliche modelle aufzeigen!

hoffe auf viele postings!!!!!!!!!!!!!!!!
So der erste Anfang wurde gemacht!


Dienstag 9. Juli 2002, 20:28 Uhr
Babcock-Aufsichtsrat ernennt Piepenburg zum neuen Vorstandschef



Oberhausen, 09. Jul (Reuters) - Der Aufsichtsrat der insolventen Babcock Borsig AG (Xetra: 663834.DE - Nachrichten - Forum) hat Horst Piepenburg (48) zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Außerdem sei mit Helmut Balthasar (41) ein neuer Finanzchef bestellt worden, teilte Babcock am Dienstagabend in Oberhausen mit.
Beide Manager seien für ein Jahr ernannt worden. Vorstand Reinhard Kayser verlasse das Unternehmen sofort. Die Vorstände Ludger Kramer und Gerd Woriescheck behielten ihre Posten.

"Mit diesen Veränderungen im Vorstand will der Aufsichtsrat das verloren gegangene Vertrauen der Gläubiger in die Führung der Babcock Borsig zurückgewinnen", erklärte Aufsichtsratschef Friedel Neuber in einer Pressemitteilung.

Piepenburgs Amts-Vorgänger Klaus Lederer war Mitte Juni bei Babcock ausgeschieden. Vor allem in der Belegschaft wird ihm eine Teilschuld für den desolaten Zustand der Babcock gegeben. Durch die von ihm eingeleitete Trennung vom lukrativen Schiffbau sei die Finanznot von Babcock beschleunigt worden, heißt es.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) hatte die Neubesetzung des Führungsgremiums als vordringliche Aufgabe bei Babcock bezeichnet.


Nachtrag:


Die IG-Metall-Vertreterin Hannelore Elze kündigte allerdings den Widerstand der Gewerkschaft gegen eine Zerschlagung des Unternehmens an.

"Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass Perlen verkauft werden und nur ein Gerippe übrig bleibt, das nicht mehr überlebensfähig ist."
@konstantinopel


Ich denke nicht da es ja um Tochterunternehmen handeln wird,

aber für die Finanzlage wäre Gesund nur müsste hier ein

Konzept was vorliegt eingegangen werden,sonst wäre man

nach sechs Monaten wieder dort wo wir jetzt stehn.

Sehr schwerr einzu-sehn was hier vorgeht!



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NRW bestätigt Zerschlagung von Babcock
Alstom-Kreise: Gespräche um Energietechnik werden geführt. Tauschgeschäft mit OEP geplant
Von Marco Dalan und Frank Seidlitz
Düsseldorf/Berlin -- Der Oberhausener Anlagenbau- und Energietechnik-Konzern Babcock Borsig steht endgültig vor der Aufteilung. Wie der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold (SPD) am Dienstag im Westdeutschen Rundfunk (WDR) bestätigte, sei eine Sanierung des finanziell angeschlagenen Konzerns ohne dessen Zerschlagung nicht mehr möglich. Babcock sei "sehr verschachtelt, mit vielen Abhängigkeiten untereinander", sagte Schwanhold.

Die komplizierte Konzernstruktur mit mehr als 300 Tochtergesellschaften galt als einer der Gründe für das Scheitern der Verhandlungen zwischen Gläubigerbanken, Großaktionäre und NRW-Landesregierung. Der Sozialdemokrat bestätigte damit einen Bericht der WELT vom Montag.

Schwanhold zeigte sich zuversichtlich, dass ein neuer Vorstandschef gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter zumindest Teile des Konzerns und eine Vielzahl der weltweit 22 000 Arbeitsplätze retten könnte. Die IG Metall warnte indessen vor einer Zerlegung des Unternehmens. "Wir wollen keine Zerschlagung des Konzerns. Allerdings gehen wir davon aus, dass der Konzern so wie er jetzt ist, nicht bleiben kann", sagte Gewerkschaftssekretärin und Aufsichtsratsmitglied Hannelore Elze.

Während dessen hat die Deutschlandtochter des US-Investmenthauses One Equity Partners (OEP) ihre Bereitschaft erklärt, auch nach dem gescheiterten Sanierungsplan weiterhin an Teilen des angeschlagenen Maschinen- und Anlagenbauers interessiert zu sein. Nach Informationen der WELT kommt dem Investmenthaus bei der Neuausrichtung von Babcock Borsig eine zentrale Rolle zu. Dies bestätigten Kreise um die Landesregierung, einzelne Gläubigerbanken und ein Großaktionär. Ein OEP-Engagement bei Babcock komme aber nur in der nächsten Zukunft in Frage. Durch Stillstände auf Baustellen, Lieferverzögerungen und dergleichen mehr entstehe ein großer Imageschaden. "Die Zeit drängt", sagte der deutsche OEP-Vertreter, Christoph von Hugo.

Mittelpunkt des Restrukturierungskonzeptes bildet die Energietechnik und das US-Geschäft. Wie die WELT berichtete, gibt es seit mehreren Tagen Gespräche zwischen Finanziers, Gläubigerinstitute von Babcock und Vertreter des französischen Alstom-Konzerns. Ziel sei eine "weitreichende strategische und europäische Allianz, dessen endgültige Struktur noch nicht fest steht", heißt es aus dem Umfeld des Alstom-Vorstandes.

Nach Informationen der WELT laufen die Verhandlungen aber auf ein Tauschgeschäft zwischen Alstom und OEP hinaus. Demnach soll das US-Investmenthaus die Energiesparte und das US-Geschäft von Babcock übernehmen. Der angeschlagene Oberhausener Konzern könnte hierdurch seine Verbindlichkeiten bei OEP tilgen und würde als Ausgleich für das US-Geschäft rund 200 Mio. Euro an liquiden Mittel erhalten. Nach der erfolgten Ausgliederung soll OEP die beiden Sparten an den Alstom-Konzern weiterreichen - im Tausch gegen eine Beteiligung an den Werften des französischen Konzerns. Im Gespräch ist auch die Ausgliederung des Marineschiffbaus von Alstom. Diese Beteiligungen sollen dann die europäische Expansionsstrategie des Kieler HDW-Werft unterstützen. Ein OPE-Sprecher wollte dies nicht bestätigen.



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WIEN. Die Kennzahlen können sich sehen lassen. Die Bilanz der Austrian Energy weist für 2001 einen Gewinn von über vier und einen Cash Flow von über fünf Mill. Euro aus. Doch das könnte der österreichischen Tochter der insolventen deutschen Babcock Borsig nichts nützen. Wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war, hat Austrian Energy die Gewinne stets an eine für die Liquiditätssteuerung zuständige Konzerngesellschaft überwiesen, umgekehrt von dieser Mittel zur Finanzierung von Aufträgen (etwa für Vormaterialien) erhalten. Sollte diese Geldquelle nun im Zuge der Insolvenz der deutschen Mutter versiegen, könnte auch die profitable Österreich-Tochter verdursten.


Dann bliebe der Austrian Energy nur noch, sich als Gläubiger beim Insolvenzverwalter anzustellen. Eine Pleite der Gesellschaft wäre besonders bitter, wurden doch gerade erste Früchte einer harten Restrukturierung geerntet. 1999 - nach Milliardenverlusten - von der VA Tech verkauft, ließ der neue Eigentümer Babcock den Standort Linz auf und verlagerte die Wiener Produktion nach Graz. Der Mitarbeiterstand des vor allem im Kesselbau, aber auch in der Umwelttechnik tätigen Unternehmens wurde auf etwa 1000 Leute halbiert, ein beträchtlicher Teil davon ist in der Fertigung in Kroatien tätig.


Als denkbar gilt auch, daß man aus der Insolvenz ausgesondert wird und so frische Mittel von Kreditgebern - Hausbank ist die Bank Austria - erhält. Inzwischen wartet man gespannt auf die weitere Vorgangsweise des Insolvenzverwalters. Laut deutschen Medienberichten könnte es zu einer Übernahme der Babcock durch Alstom kommen, auch wenn die Franzosen das gestern dementierten. Ebenfalls Interesse bekundet hat der US-Finanzinvestor One Equity Partners. Die Gruppe hat Babcock bereits einen Viertel-Anteil an der Wert HDW abgekauft. Der traditionsreiche Maschinenbau- und Energietechnik-Konzern Babcock soll nach den Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement (SPD) erhalten werden. Auch Bundeskanzler Schröder hat sich am Dienstag in die Debatte eingeschaltet und warf dem Babcock-Management "schwere Fehler" vor. Das Scheitern eines Rettungsversuchs von Gläubigerbanken und öffentlicher Hand vom Montag bezeichnete er als fatal.
Warum das neue Insolvenzrecht gut für Babcock ist Arbeitnehmer bekommen für drei Monate Gehalt von der Bundesanstalt für Arbeit - nach Eröffnung des Verfahrens
Nachdem alle Rettungsversuche für den Babcock-Konzern gescheitert sind, interessiert Arbeitnehmer und Gläubiger vor allem eine Frage: Wie geht es jetzt weiter?

Babcock Borsig hatte bereits am späten Donnerstagabend beim zuständigen Amtsgericht Duisburg einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht hat mit dem Duisburger Anwalt Helmut Schmitz einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er muss jetzt prüfen, ob das Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wird. Das kann nach Auskunft eines Gerichtssprechers bei einem großen Konzern wie Babcock Borsig durchaus „einige Wochen“ dauern. Für Babcock und die Arbeitnehmer wäre ein Insolvenzverfahren vermutlich die beste Lösung. Denn das neue, seit Anfang 1999 geltende Insolvenzrecht gibt Pleite-Unternehmen bessere Rettungschancen als die alte Konkursordnung. „Ziel ist es, das insolvente Unternehmen nicht zu zerschlagen, sondern wesentliche Teile weiterzuführen und zu sanieren“, sagt der Essener Insolvenzanwalt Thorsten Snyders von der Kanzlei Heinemann & Partner. Früher war das anders: Im alten Konkursrecht ging es nach dem Eingang des Konkursantrags beim Amtsgericht darum, die Werte einer Pleitefirma möglichst schnell zu sichern, um sie dann nach einer gesetzlich festgelegten Rangfolge an die Gläubiger (Banken oder Lieferanten) zu verteilen. Das endete in der Regel mit der Zerschlagung des Unternehmens. Doch nach US-Vorbild, wo Firmen unter dem so genannten Chapter 11 oft jahrelang weitergeführt werden, können nach neuem Recht auch deutsche Firmen wie Babcock Borsig, die kein Geld mehr haben, um alle Verpflichtungen zu erfüllen, weiterleben.

Wird der Insolvenzantrag angenommen, wird entweder ein Insolvenzverwalter eingesetzt oder - wie bei Babcock - das Unternehmen in Eigenregie unter Aufsicht eines Sachverwalters weitergeführt. Bei Babcock wird voraussichtlich der Rechtsanwalt Horst Piepenburg neu auf den Chefsessel berufen. Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wäre das Unternehmen zunächst vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Kein Lieferant dürfte gelieferte Waren oder Maschinen abholen, keine Bank ihre Sicherheiten einfach realisieren. Der Insolvenzverwalter würde versuchen, Verlustbereiche zu verkaufen oder zu schließen, so dass am Ende ein kleineres, aber gesundes Unternehmen übrig bleibt.

Die Löhne der Babcock-Beschäftigten wären zumindest für die ersten drei Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gesichert. Zahlen müsste die Bundesanstalt für Arbeit. Um die Zeit bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu überbrücken, können die Arbeitnehmer beim Arbeitsamt aber auch eine Vorfinanzierung beantragen. Das Geld bringt in der Regel eine Bank auf. Im Gegenzug treten die Arbeitnehmer ihre späteren Ansprüche gegenüber der Bundesanstalt für Arbeit an die Bank ab. Für das insolvente Unternehmen hat das den Vorteil, dass es in den ersten drei Monate nach Eröffnung des Verfahrens die Lohnkosten spart - was die Chancen für eine Sanierung verbessert







Die beste Lösung für Babcock
Von Dieter Fockenbrock

Wer hätte das erwartet. Kaum steht die Insolvenz für Babcock Borsig fest, meldet sich auch schon der erste Interessent.
US-Investoren wollen das Babcock-Kerngeschäft, die Kraftwerkstechnik, kaufen. Sie glauben, dass man damit auch Geld verdienen kann. Babcock konnte es nicht. Der Aufschrei von Politikern und Gewerkschaftern war zu erwarten, sie fürchten die Zerschlagung des Oberhausener Konzerns. Doch was kann dem Unternehmen besseres passieren? Nichts wäre schlimmer, als dass Babcock so weiterwirtschaftet wie bisher.

Für die Arbeitnehmer mag es zynisch klingen: Die Insolvenz ist die beste Lösung. Weil das Unternehmen einfach nicht sanierungsfähig ist, jedenfalls nicht unter normalen Bedingungen. Bei Babcock kamen und gingen die Manager. Sie alle waren als (Konzern-) Weltverbesserer angetreten. Ergebnis: Dem Unternehmen geht es schlechter denn je.

Babcocks Probleme sind keine Frage der Konjunktur. Babcock leidet unter sich selbst. Das Management hat sich verzettelt, mit 150 Beteiligungsgesellschaften ist die Struktur immer noch viel zu kompliziert. Und: Gebäudetechnik hat nichts mit Kraftwerksbau gemeinsam, Müllverwertungsanlagen kann man auch ohne Dampfturbinen bauen. Die Insolvenz ist deshalb genau das Richtige. Für einzelne Teile werden sich jetzt leichter Käufer finden. Sie macht den Weg frei für einen radikalen Umbau, für die Auflösung des lästigen Konzernverbunds. Am Ende wird es weniger Arbeitsplätze geben, das steht schon jetzt fest. Aber die sind dann sicher und Babcock ist kein Dauer-Sanierungsfall mehr.
Zusatz:
Es kann nicht der geringste Zweifel bestehen, daß das Verfahren eröffnet wird. Notwendig ist insoweit nämlich lediglich eine die Verfahrenskosten deckende Masse. Diese dürften lediglich im unteren einstelligen Milliuonenbereich liegen.
Was dem Kurs anbetrifft, rechne ich von mindestens 2 Euro nach Eröffnung des Verfahrens.
Der Kurs steigt plötzlich , was ist los ?

Ist mit Commerzbank alles OK ?
Ist das Verfahren geöffnet ?
oder ist das übliche Gezocke ?
Clement: Nach Insolvenz neue Zukunft für Babcock möglich


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Oberhausen (dpa) - Durch das Insolvenzverfahren für den Maschinenbaukonzern Babcock Borsig sieht der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) neue Perspektiven für das Unternehmen.

«Nun können die Unternehmensteile zusammengehalten werden, die zusammengehören», sagte Clement in Oberhausen nach einer Belegschaftsversammlung. Die Beschäftigten würden bis zum 20. Juli ihre Löhne und Gehälter bekommen. Die angebotenen öffentlichen Bürgschaften stünden weiter zur Verfügung, betonte Clement.



13:41 am 10.07.2002 - Rubrik: Wirtschaft
ich staune über die unwissenheit einiger hier. Die zeit zur konkurseröffnung beträgt immer einige Monate, da zuvor ein Gutachten erstellt werden muss.
Was ist denn plötzlich los.Den ganzen Tag Kurse um 1 Euro und jetzt 1,10 - 1.12.
one equity will ami geschäft für 225 mio € übernehmen, lief auf n-tv laufband.
wenn dem so ist, dass one das "ami-geschäft" übernehmen will mag zwar kurzfristig Geld in die Kasse kommen, aber das "ami-geschäft" ist für Babcock weg. Ergo: Die Zerschlagung beginnt. Was wird übrigbleiben ? Wie wird die Zukunft aussehen?
So gefährlich kann ein enger SL sein. Glück für diejenigen, die bei 1,01 das papier bekommen haben.
@ Garoto
Auch wenn einige Geschäfte weg sind, dann ist immer noch die innere Wert des Papieres viel mehr als 1,20. Rechne das aus.
Kurse um die 2Euro liegt im normalen bewerteten Bereich!

Nochmals wir haben zur Zeit eine Insolvens und
kein Konkurs



Wieder etwas Hoffnung für Babcock
Reuters-News Kurse Chart


Eine interessante Wendung im Fall Babcock Borsig. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Helmut Schmitz kann der im Frühjahr vollzogene Verkauf der Kieler Werft HDW an den amerikanischen Investor One Equity Partners (OEP) im Prinzip rückgängig gemacht werden. Das würde wieder etwas Hoffnung für Babcock bringen. Denn der Verkauf von HDW war von einigen Beobachtern für die aktuellen Probleme mit verantwortlich gemacht worden. Trotzdem bleibt die Aktie extrem spekulativ.
Babcock erhält Motivations-Spritze
Reuters-News Kurse Chart



Jetzt schwirren sie wieder, die Hoffnungen auf ein Überleben. Babcock Borsig darf sich wohl über eine Finanzspritze freuen. Wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) mitteilte, hat One Equity Partners (OEP) 225 Millionen Euro für die US-Aktivitäten von Babcock geboten. Schon am Tag zuvor hatte OEP außerdem sein Interesse an Teilen der deutschen Energietechnik bekundet. Damit keimen natürlich wieder die Hoffnungen an der Börse, dass der Insolvenz-Antrag zrückgezogen wird. Die Aktie legt also zu. Allerdings könnte dies ein Strohfeuer sein: Selbst wenn Firmenteile verkauft werden, ist unklar, ob dies für den Schuldendienst für Babcock reicht. Der Insolvenz-Verwalter ist gerade erst dabei, das Geflecht der Konzern-Firmen zu durchleuchten.

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Nachrichten: Babcock: Zerschlagung des Konzerns soll verhindert werden
Wie comdirect heute berichtet, will die Leitung der Babcock Borsig AG eine Zerschlagung des Konzerns verhindern. Wie der Vorstandsvorsitzende Piepenburg nach einer Belegschaftsversammlung am gestrigen Mittwoch mitteilte, wolle man eine Kernsanierung durchführen und möglichst viele Teile des Unternehmens zusammenhalten sowie vor dem möglichen Zugriff von Gläubigern oder Drittern schützen. Vor diesem Hintergrund seien gestern zunächst für 15 Konzerngesellschaften Insolvenzanträge gestellt worden. Bzgl. der Offerte des Investors One Equity Partners für das US-Geschäft hoffe man auf ein besseres Angebot.
Wie es weiter heißt, habe Insolvenzverwalter Schmitz versichert, dass die Beschäftigten bis zum 20. Juli die ausstehenden Löhne und Gehälter für Juni sowie die anstehenden Juli-Gehälter erhalten würden. Die Lohnzahlungen würden dabei von der Sparkasse Krefeld vorfinanziert. Der vereinbarte Verzicht der Beschäftigten auf die Tariferhöhungen dieses Jahres sei zwar gegenstandslos geworden, erklärte Piepenburg, jedoch seien die Beschäftigten bei den anstehenden Sanierungen auch wieder in der Verantwortung, ihren Beitrag zu leisten, so die Meldung weiter.
15 weitere Babcock-Töchter beantragen Insolvenz
Oberhausen (vwd) - Im Babcock-Borsig-Konzern haben inzwischen 15 weitere Tochterunternehmen ebenfalls Antrag auf Insolvenz gestellt. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Helmut Schmitz am Mittwoch am Konzernsitz in Oberhausen mit. Zusammen mit der Dachgesellschaft und der Energietochter Babcock Borsig Power laufe damit bei 17 Gesellschaften ein Insolvenzverfahren. Am Freitag werde sich entscheiden, ob Babcock-BSH und Krantz-TKT genügend Liquididät besäßen oder Zahlungsunfähigkeit anmelden müssten.



Bislang wurde kein Massekredit beantragt, wie Schmitz` Worten zu entnehmen war. Es gebe aber die Möglichkeit, ein solches Darlehen gestützt auf Landesbürgschaften in Anspruch zu nehmen. Die möglichen Forderungsausfälle in Folge der Zahlungsunfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbauers seien noch nicht zu beziffern, fügte der Anwalt hinzu. Nach seinen Worten gibt es auch für Krantz, deren Anteile wie die von BSH an Banken verpfändet seien, Kaufinteressenten. Für das in der Babcock Borsig Capital Corp gebündelte US-Geschäft gibt es neben dem US-Investor One Equity Partners dem Konzern zufolge vier weitere Interessenten. :eek: :eek: :eek: :eek:


Das ist der Vorteil einer Ordentlichen Insolvenz jetzt wird Geboten
und nicht einfach zwangs verkauft!!!

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Ich Denke wir haben hier entlich einer der Besten am Board!!!


ROUNDUP: Babcock-Chef Piepenburg will Zerschlagung des Konzerns verhindern

Der neue Chef des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig AG will eine Zerschlagung des Konzerns verhindern. "Wir wollen eine Kernsanierung durchführen und möglichst viele Teile des Unternehmens zusammenhalten sowie vor dem etwaigen Zugriff von Gläubigern oder Dritter schützen", sagte der Vorstandsvorsitzende Horst Piepenburg am Mittwoch nach einer Belegschaftsversammlung in Oberhausen. Zum Schutz der Unternehmen seien daher am Mittwoch zunächst für 15 Konzerngesellschaften Insolvenzanträge gestellt worden.

Über die Zahl der Arbeitsplätze, die erhalten werden könnten, könne er derzeit keine Aussage machen, betonte Piepenburg. Babcock beschäftigt derzeit weltweit mehr als 22.000 Menschen, davon rund 13.000 in Deutschland und 8.600 in Nordrhein-Westfalen.

HOFFEN AUF EIN BESSERES ANGEBOT

Mit dem Angebot des Investors One Equity Partners (OEP) für das US-Geschäft von Babcock will sich Piepenburg nicht zufrieden geben. "Wir haben bereits weitere Interessenten und ich hoffe auf ein besseres Angebot", sagte der Babcock-Chef. Laut Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) hatte OEP 225 Millionen Euro geboten. Der Verkauf des US-Geschäfts bringe keine Nachteile für Nordrhein- Westfalen, betonte Piepenburg.

Bei den Banken habe es vor der Bestellung des neuen Vorstands tiefes Misstrauen gegen die Unternehmensleitung gegeben, berichtete Piepenburg. "Dies ging so weit, dass die Banken nicht mal einem Insolvenzverwalter die Zusammenarbeit mit diesem Management zumuten wollten." Nun wolle er gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Helmut Schmitz und den Banken die Gestaltung des Konzerns im Sinne der Arbeitnehmer und Gläubiger und nicht der Aktionäre übernehmen.

ZUSAMMENHALTEN, WAS ZUSAMMENGEHÖRT

Nach dem Scheitern der Rettungsbemühungen sieht auch Nordrhein- Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) neue Perspektiven für das Unternehmen. "Nun können die Unternehmensteile zusammengehalten werden, die zusammengehören", sagte Clement in Oberhausen.

Insolvenzverwalter Schmitz versicherte, dass die Beschäftigten bis zum 20. Juli die ausstehenden Löhne und Gehälter für Juni erhielten. Die Lohnzahlungen würden von der Sparkasse Krefeld vorfinanziert. Auch die pünktliche Zahlung der Juli-Gehälter sei gesichert, betonte Konzern-Betriebsratschef Heinz Westfeld. Der vor dem Scheitern der Rettungsbemühungen vereinbarte Verzicht der Beschäftigten auf die Tariferhöhungen dieses Jahres sei nun gegenstandslos, erklärte Piepenburg. Allerdings müssten die Beschäftigten bei den anstehenden Sanierungen auch wieder ihren Beitrag leisten.

ÖFFENTLICHE BÜRGSCHAFTEN

Clement sicherte Piepenburg für die Sanierung des Konzerns öffentliche Bürgschaften zu. Dabei verwahrte er sich gegen den Vorwurf, nur große Unternehmen erhielten öffentliche Hilfe. "Alleine im vergangenen Jahr haben wir in Nordrhein-Westfalen rund 100 Unternehmen aller Größenordnungen mit öffentlichen Bürgschaften unterstützt", sagte Clement. Über die Beantragung von Bürgschaften für einzelne Unternehmen werde von Fall zu Fall entschieden, erläuterte Schmitz./kp/DP/rw
Klarheit über eigenverantwortliche Babcock-Insolvenz am 1. Sept
Oberhausen (vwd) - Am 1. September wird sich entscheiden, ob die Babcock Borsig AG ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung vornehmen kann. Dann werde das zuständige Amtsgericht Duisburg über einen etwaigen Antrag befinden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Helmut Schmitz am Mittwoch am Standort in Oberhausen. Der Vorstand werde zunächst ein Konzept für eine eigenverantwortliche Sanierung erstellen, das in das Gutachten einfließen werde, das er zu erstellen habe, erläuterte der Anwalt. Falls er selbst dann ein solches Vorgehen befürworte, werde man dies dem Gericht unterbreiten.



Bis zum 31. August erhalten die Beschäftigten von Babcock Insolvenzausfallgeld vom Arbeitsamt. Über die voraussichtliche Dauer des gesamten Insolvenzverfahrens könne er keine Angaben machen, fügte Schmitz hinzu. Ebensowenig lasse sich sagen, ab wann die geplante Sanierung des zahlungsunfähigen Maschinen- und Anlagenbaukonzerns als gelungen angesehen werden könne. Mit dem Scheitern des bisherigen Sanierungskonzeptes außerhalb der Insolvenz stehe Babcock jedoch nicht mehr Zeitdruck für Desinvestitionen und Restrukturierung. Man bewege sich nun in "relativ ruhigem Fahrwasser".


vwd/10.7.2002/har/stm/nas
Nochmal,ich kann das garnicht glauben,
wenn das stimmt wird Babcock 100% überleben

Ohne den Verkauf wäre Babcock nie Insolvenz!!!!!!!!!!!!


(ich denke viele wissen hier wo der Faire Wert dann liegen würde, > 1XEuro


Sehe aber hier bei wenig hoffnug.


Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Helmut Schmitz kann der im Frühjahr vollzogene Verkauf der Kieler Werft HDW an den amerikanischen Investor One Equity Partners (OEP) im Prinzip rückgängig gemacht werden. Das würde wieder etwas Hoffnung für Babcock bringen.
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Das ist der Mann der jetzt mit an der Uhr dreht!



Neuer Chef

Ein Schnelldenker für Babcock

Der Anwalt Host Piepenburg soll den insolventen Maschinenbau-Konzern vorerst führen.


Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Horst Piepenburg hat seine Erfahrung als Insolvenzverwalter in den vergangenen zwanzig Jahren in mehr als 1500 Verfahren gewonnen.

Damit ist er einer von rund 20 ausgewiesenen Fachleuten in Deutschland auf diesem Gebiet.
Zu seinen Fällen gehörten unter anderem der Gelsenkirchener Küchengeräte-Hersteller Küppersbusch, das digitale Trickfilmstudio HDO und die Neue Ludwigshütte in Oberhausen sowie der Automobilhersteller DAF Deutschland.

Bei der Ruhrorter Schiffswerft in Duisburg erreichte Piepenburg eine Sanierungslösung unter Beteiligung der Mitarbeiter. Derzeit ist Piepenburg unter anderem Mitglied im Gläubigerausschuss von Kirch Media. Im Deutschen Anwaltverein ist Piepenburg Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Insolvenzrecht und Sanierung.

Arbeitnehmer im Blick

Der 48-jährige gebürtige Niederrheiner gilt als Schnelldenker, für den die soziale Absicherung der Arbeitnehmer und ihre Pensionsrechte im Vordergrund stehen.

Bei Babcock Borsig wurde er dem Aufsichtsrat vom Anteilseigner WestLB vorgeschlagen. Er soll zunächst im Auftrag des vorläufigen Insolvenzverwalters Helmut Schmitz drei Monate lang den Konzern führen.

Bis dahin wird das Duisburger Amtsgericht darüber entschieden haben, ob ein Insolvenz-Verfahren eröffnet wird. Schmitz und Piepenburg haben bereits bei früher zusammengearbeitet.
Kauft Babcock HDW zurück?

Der im Frühjahr vollzogene Verkauf einer 25-Prozent-Beteiligung an der Kieler Werft HDW kann nach Einschätzung des vorläufigen Insolvenzverwalters von Babcock Borsig im Prinzip rückgängig gemacht werden. Damit bekommt der Fall Babcock Borsig eine neue Wendung. Der Verkauf der Werft war nach Einschätzung vieler Beobachter für die Probleme verantwortlich.

Die Rückabwicklung des umstrittenen Verkaufs sei ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung, sagte der vorläufige Insolvenzverwalters Helmut Schmitz. Noch könne aber nicht gesagt werden, wie wahrscheinlich eine solche Rückabwicklung sei. Babcock hatte das 25-Prozent-Paket an der Kieler Werft an den US-Investor One Equity Partners (OEP) verkauft.








Banken beraten über Massekredit

Bei den Banken des Babcock-Konzerns wurden nach Angaben aus ihren Kreisen am Mittwoch Verhandlungen für einen so genannten Massekredit aufgenommen. An den Gesprächen über einen Massekredit, mit dem der Betrieb in den nächsten Wochen weitgehend aufrechterhalten werden soll, seien neben den sechs Kernbanken Babcocks auch die übrigen kleineren Gläubigerbanken beteiligt, hieß es. In Bankenkreisen wurde Zuversicht geäußert, dass man sich auf einen derartigen Überbrückungskredit einigen werde. Das Risiko, das Geld zu verlieren, ist für die Banken vergleichsweise gering, weil ein Massekredit eine "erstrangige Schuld" ist, die eine insolvente Firma vor allen anderen Verbindlichkeiten aus der Vermögensmasse begleichen muss.




"Niemand soll aber glauben, dass er in der jetzigen Situation Unternehmensteile besonders günstig erwerben kann", sagte Clement dazu







"Nun können die Unternehmensteile zusammengehalten werden, die zusammengehören", sagte Clement am Mittwoch nach einer Belegschaftsversammlung in der Oberhausener Konzernzentrale.
Ich hoffe nur das viele den Thread verfolgt hatten selber eine Meinung bilden konnten und jetzt im grünen Berrrreich gut da stehn:)

Aktionärsschützer verklagen ehemaligen Babcock-Chef

Gegen den ehemaligen Chef des Maschinenbau-Konzerns Babcock Borsig, Klaus Lederer, ist Strafanzeige erstattet worden. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) wirft Lederer Untreue und vorsätzliche Insolvenzverschleppung vor.

Laut DSW haben der damalige Babcock-Chef und weitere nicht genannte Mitglieder des Vorstandes falsche Auskünfte vor der Hauptversammlung gegeben. Damit hätten sie den Kurs der Babcock-Aktie manipuliert, hieß es am Donnerstag bei den Aktionärsschützern. Außerdem habe der Vorstand die Aktionäre nicht über den Verkauf eines Teils seiner Werftenbeteiligung HDW abstimmen lassen. Die Trennung von der HDW-Beteiligung habe unmittelbar zur Zahlungsunfähigkeit des Babcock-Konzerns geführt, sagte DSW-Geschäftsführer Jörg Pluta. Lederer habe schon auf der Hauptversammlung in Frühjahr um die Liquiditätslage bei Babcock und die Auswirkungen einer Trennung von HDW auf Babcock Borsig gewusst.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits Anfang der Woche auf Grundlage von Presseberichten Vorermittlungen gegen Lederer aufgenommen. Auch sie untersucht wegen des Verdachts der Untreue, Insolvenzverschleppung und einer Bankrotthandlung. Die Prüfung, ob ein offizielles Ermittlungsverfahren aufgenommen werde, sei noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag. Die Anzeige sei bis zum Mittag noch nicht eingegangen.



Kein Geld für Durststrecken


Da die Anzahlungen für Aufträge im Schiffbau traditionell höher seien als im Anlagenbau, habe HDW dem Konzern vorher stets über Durststrecken hinweghelfen können, sagte Pluta. Durch den Verkauf der HDW-Mehrheit habe der Konzern nicht mehr genügend flüssige Mittel zur Zahlung der Gehälter und Rechnungen gehabt. "Dies muss dem Vorstand bereits vor dem Verkauf der Anteile klar gewesen sein", sagte Pluta. Strafbar sei nach dem Börsengesetz auch, dass Lederer dies der Hauptversammlung verschwiegen habe. Nicht zuletzt hätte der Vorstand auf Grund dieser Situation bereits im April Insolvenz beantragen müssen, meinte der DSW-Geschäftsführer.


Der vorläufige Babcock-Insolvenzverwalter Helmut Schmitz hatte am Mittwoch eine Rückabwicklung des schon vollzogenen Verkaufs von 25 Prozent an HDW an den US-Investor One Equity Partners (OEP) nicht ausgeschlossen. "Wir würden eine solche Rückabwicklung unterstützen, wenn dadurch der Babcock-Konzern wieder auf besseren Füßen steht", sagte DSW-Geschäftsführer Pluta dazu. Gegen die Trennung von HDW wettert auch der US-Aktionär Guy Wyser-Pratte, der auf dem Gerichtsweg versucht, diese Trennung rückgängig zu machen. Nach der Ankündigung des vorläufigen Insolvenzverwalters, die Sache zu prüfen, sagte Wyser-Pratte in New York, er glaube nun, dass der Verkauf nichtig gemacht werde. :eek:


Wenn das gelingt steht der faire Wert über 4Euro:eek:
Kein Verkaufsdruck und ein sehr hohes Volumen,

im Ask ist zwar bei 1,5 ne grosse Wand aber sollte die

durch sein sind schnell wieder 2Euro drin,

jetzt stellt sich nur die Frage sind die ganze Zeit wirklich nur Zocker drin oder verstehn wir vielleicht die Auswirkungen der letzten Nachrichten nicht richtig?



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obwohl keine neuen news steigen die Kurse bei hohen Volumina - das sind keine Zocker sondern Leute, die den Wert von BBX genau ausgerechnet haben (zB Banken), offensichtlich ist der kurs noch unter diesem Wert
Was ist in Frankfurt los? Seit 17.30 Uhr kein Handel?
Kurs bei 1,48.
@vmin


Wenn es stimmt das die Chancen sehr gut liegen und man den Verkauf rückwirksam_m machen könnte liegt ein fairer Wert

wirklich weit über 4Euro!(bezogen mit Insolvenz ohne kann sich bestimmt jeder ausmalen wo dann stehn würden!)

Wie gesagt wenn es keinen Verkauf gegeben hätte würde Babcock jetzt 100% nicht Insolvenz sein!!!!

Vor allem für die Zukunft wäre es ein grosser Stein,
wobei man überlegen sollte ob dies schon im Konzept
eingeplant wurde,und wir immer die letzten sind die
es so mal mitbekommen wenn der Kurs schon gemmacht
wurde.



gruss
wir sind immer die letzten, außer man liest zwischen den zeilen und sieht die zeichen - wie errechnen sich die 4 EUR ?
Marktkapitalisierung

Marktkapitalisierung - der absolute Börsenwert eines Unternehmens

Die Marktkapitalisierung gibt den aktuellen Börsenwert des Unternehmens an. Sie berechnet sich aus der Gesamtzahl der umlaufenden Aktien multipliziert mit dem aktuellen Kurs der Aktie. Interessant ist diese Kennzahl zum Beispiel bei Spekulationen über eine mögliche Übernahme einer Aktiengesellschaft, da die Marktkapitalisierung angibt, welchen Betrag das übernehmende Unternehmen mindestens aufzubringen hat.



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Marktkapitalisierung zu Umsatz

Diese Kennzahl setzt die Marktkapitalisierung ins Verhältnis zum Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr. Für die Berechnung der aktuellen Kennzahl Marktkapitalisierung / Umsatz wird die aktuelle Marktkapitalisierung ins Verhältnis zum Umsatz des letzten Geschäftsjahres gesetzt. Sie sagt aus, wie hoch ein Euro Umsatz an der Börse bewertet wird. Je höher diese Kennzahl ist, desto höher wird das Unternehmen an der Börse bewertet. Zum Beispiel sagt ein Wert von 0,50 aus, daß ein Euro Umsatz zur Zeit mit 50 Cents an der Börse bewertet wird.
.

Man sollte aber noch aufpassen,wie es mit den Geschäffffften

in sechs Wochen wirklich ausschaut!



.
wie wird sich der Kurs bis Wochenende entwickeln, und ist es zu riskant übers WE zu halten ?
Halten würde ich schon aber mit einer längeren Sicht,

wer Gewinne jetzt schon mit nim-mt macht auch nicht Falsch,

selber nehme ich ein Risiko in Bedracht und lasse erst mal alles

liegen,wenn man überlegt eine bessere Insolvenzaktie der

letzten Zeit ist mir nicht bekannt die,die Öffentlichkeit

jeden Tag so auf den laufenen hält.




gruss
(morgen könnten die ersten grösseren Gewinnmitnahmen kommen!)
Ich finde es geil was manche Leute jetzt ohne Grund Panik machen,:laug::laugh::laugh:






mannnnnnnnnnnnnn was musssssten wir in den letzten 7Tage alles durchmachen :laugh:
11.07. 20:03:12 1,36 EUR 1,46 EUR

Na,also wieder fast im TH geschlossen,aber ob morgen

wieder 20% und mehr drin sind bezweilel ich obwohl hier immer

News anstehn werden!
Nur warum wird hier immer nachbörslich fleißig eingesammelt?

11.07. 20:17:52 1,38 EUR 1,48 EUR
@ Hgnm

mache mir nach, dann wirst Du alle Deine Verluste gutmachen ( natürlich nicht, wenn Du nur 50 St. hast. Oder hast Du Dir
mehr als 50 St. leisten können ? )



Gute Nacht
@ Hgnm

mache mir nach, dann wirst Du alle Deine Verluste gutmachen ( natürlich nicht, wenn Du nur 50 St. hast. Oder hast Du Dir
mehr als 50 St. leisten können ? )


Gute Nacht
DÜSSELDORF/BERLIN, 11. Juli. Der zahlungsunfähige Maschinenbaukonzern Babcock Borsig hat mittlerweile für 29 Tochterunternehmen Insolvenzanträge gestellt. Davon seien 5 600 Beschäftigte betroffen, teilte Babcock am Donnerstag mit. Nach dem Willen des neuen Konzernchefs Horst Piepenburg sollen die Firmen damit vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt werden.



Zu Tochterunternehmen die Insolvenz beantragt haben:

1.sie müssen Teilweise machen sonst gibts kein Geld
2Fast alle schreiben schwarze Zahlen
3Und es gib schon teilweise evtl. Aussicht Bürgschaften vom Land
und Banken

4.Sokönnen auch einige abgestossen werden die Verlust screiben


Alles liegt noch im Plan!
@donner
ich brauche keinen Text aus dem Lexikon, sondern wollte wissen, wie du im konkreten Fall auf 4 EURO kommst. Aber nach der Qualität deiner sonstigen Postings zu urteilen hast du Dir das ohnehin nur aus den Fingern gesogen - oder ?
@vmin

Ja wenn du schon alles weisst dann kann ich dir auch nicht mehr helfen,:laugh: :laugh: :laugh:

Du bist mir einer :laugh:

Ps.Ohne Worte
@ donnerpower
Kursziel heute und nächste Woche ?
was ist heute los ?
Krantz TKT im Pleite-Strudel von Babcock - Insolvenzantrag
BERGISCH GLADBACH/AACHEN (dpa-AFX) - Der Anlagenbauer Krantz TKT ist in den Pleite-Strudel des Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig AG geraten. Die 100-prozentige Babcock-Tochtergesellschaft hat Insolvenz beantragt. Das teilte das Unternehmen am Freitag in Bergisch Gladbach bei Köln mit. Es handele sich um einen strategischen Schritt. So könne etwa kurzfristig Insolvenzgeld an die Mitarbeiter ausgezahlt werden. Ohne Beteiligungsgesellschaften beschäftigt Krantz TKT 1.800 Mitarbeiter, davon rund 1.000 in Nordrhein-Westfalen. Die größten Standorte sind Aachen (550 Beschäftigte) und Bergisch Gladbach (360).

"Es ist im Moment schwierig, die Situation in allen Details zu bewerten", sagte der Aachener IG Metall-Chef Franz-Peter-Beckers. Das Unternehmen habe versucht, eine eigene finanzielle Basis zu schaffen, um sich von der Muttergesellschaft abzuspalten. Obwohl es nicht mehr um viel Geld gegangen sei, hätten die Banken die Verhandlungen platzen lassen.

Die Krantz TKT GmbH gehört nach eigenen Angaben zu den Marktführern im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung. Im Geschäftsjahr 2000/2001 (30. September) sei ein Umsatz von 637 Millionen Euro erzielt worden./la/DP/zb
@Smurga

Ich bin der letzte der dir Kursziele sagen kann,leider weiss

ich nich was gerade hinter den Türn bei Babcock abgeht bzw. geplant wird

wie ich gesagt habe setzten jetzt erst Gewinnmitnahmen ein,

und nochmal es ist Zock längere Sicht,




gruss
@ donnerpower
okay danke erstmal, dieses rauf und runter nimmt mich zu sehr mit,SL bring ja nix sollte raus gehen und Pause machen
.


Nicht zu vergessen das Babcock in nächster Zeit aus MDAX

fliegt,

Jetzt meine Frage:

Frage wenn man es schaffen sollte Babcock zu Sanieren bis

September

wie sieht es rein rechtlich aus mit der Wiederaufnahme im MDAX?
Wollte nicht mehr in Babcock,aber der Kurs vorhin hat mich verleiten lassen und aufwärts geht es wieder!
@ Zockwithme
Verstehe dich:laugh:

Habe auch noch mal ein paar geholt,aber vielleicht bekomme ich (ohne News) noch mal welche zu 0,9:)

ps.Käufer setzten wieder ein!

Tip(Wunsch) Schlusskurs 1,27 o. höher
habe ein paar tausend zu 1,12 bekommen,danach gings schnell auf 1,03 schade.....aber ich denke heute sehen wir noch die 1,25,oder
Schade wird ohne News nigs mehr heut es,

hier nehmen jetzt zu viel ihre 10% mit,


Aber ich freu mich auf die Nachbörse wieder:)
Angeblich soll von allen Hedgefonds in den USA
80 Prozent short sein.

Was da passiert, wenn diese Blase platzt, kann man sich lebhaft vorstellen.

Und dieser Schwachsinn wird zugelassen.
Kauft Babcock HDW-Anteile zurück?

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Er steht in der Kritik: Ex-Babcock-Chef Klaus Lederer. Foto: dpa
Berlin/München (rpo). Die Kieler Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) galt immer als Filetstück des Babcock-Borsig-Konzerns. Vor einigen Wochen wurden Anteile verkauft. Die von der neuen Babcock-Führung angestrebte Rückabwicklung dieses Verkaufs ist noch ungewiss.
Vorstandschef Horst Piepenburg sagte der "Welt am Sonntag", eine Entscheidung darüber werde erst "nach abschließender Beurteilung der sehr komplexen Interessenlage aller Beteiligten fallen". Dies werde einige Zeit in Anspruch nehmen. Piepenburg relativierte damit laut "Welt am Sonntag" Äußerungen des vorläufigen Insolvenzverwalters Helmut Schmitz vom Mittwoch, der eine Rückabwicklung des umstrittenen Geschäfts als wichtigen Bestandteil des Rettungsplanes bezeichnet hatte. Der frühere Babcock-Chef Klaus Lederer hatte einen 25-Prozent-Anteil an der florierenden Werft kurz vor seinem Ausscheiden an den US-Investor One Equity Partners (OEP) abgestoßen und damit die Zahlungsunfähigkeit von Babcock-Borsig mit ausgelöst. Kurz darauf bestieg Lederer den Chefsessel der HDW Group Holding.

Nachdem der Oberhausener Mutterkonzern und die Tochter Babcock Borsig Power zuvor Insolvenzanträge gestellt hatten, haben sich in der vergangenen Woche mehr als 40 der rund 300 zu Babcock gehörenden Unternehmen für zahlungsunfähig erklärt, zuletzt die Babcock-Tochter BSH in Bad Hersfeld und deren Ableger Turbo Lufttechnik in Zweibrücken. "Im Augenblick geht es darum, den Konzern in der Insolvenz zusammenzuhalten und die einzelnen Unternehmensbereiche auf ihre Werthaltigkeit und Zukunftsfähigkeit abzuklopfen", zitierte das Blatt Piepenburg. Erst danach könne beurteilt werden, was von Babcock-Borsig bleibe.

Unterdessen erneuerte die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (WSB) ihre schweren Vorwürfe gegen Lederer. Mit dem Teilverkauf von HDW sei Babcock von den Vorauszahlungen für Aufträge abgeschnitten worden, sagte WSB-Geschäftsführer Jörg Pluta und fügte hinzu: "Durch diese Entscheidung hat er die Illiquidität im Restkonzern herbeigeführt."

Die Schutzgemeinschaft hatte bereits am Donnerstag Strafanzeige gegen Lederer gestellt. Dem früheren Vorstandsvorsitzenden werden darin Untreue zu Lasten der Gesellschaft und ihrer Aktionäre, Kursmanipulation, falsche Auskünfte in der Hauptversammlung und vorsätzliche Konkursverschleppung vorgeworfen.
Vorgaben schwach,

Diese Woche sind Kurse (weit?)unter 1Euro

drin!!!




gruss
dpa-AFX-Nachricht

Montag, 15.07.2002, 08:40
US-Konzern SPX sichert sich Rechte an Kühlmittel-Sparte von Babcock Borsig
CHARLOTTE/OBERHAUSEN (dpa-AFX) - Der US-Mischkonzern SPX Corp hat sich nach eigenen Angaben die Exklusivrechte an der Kühlgeräte-Sparte des insolventen Maschinen- und Anlagenbauers Babcock Borsig gesichert. Die Zustimmung der Behörden für die Übernahme der Balcke Cooling Products Group stehe aber noch aus, teilte SPX am Montag in Charlotte mit. Der Babcock-Bereich soll vollständig in dem Kühlgeräte-Geschäft der Amerikaner aufgehen.

Bei Babcock Borsig war am Montagmorgen niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Nach Angaben von SPX hat Balcke Cooling Products einen Jahresumsatz von mehr als 245 Millionen Dollar./FX/is/af/av



info@dpa-AFX.de
"Babcock wird ja weiterleben und uns als Zulieferer wie bisher schöne Kessel bauen", sagte von Pierer.

Sonntag 14. Juli 2002, 15:04 Uhr
Babcock - Wohl keine Insolvenzen für Schumag AG und BIR


Oberhausen, 14. Jul (Reuters) - Beim insolventen Babcock-Konzern werden nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich die beiden Tochterfirmen Schumag AG und Babcock Industrierohrleitungsbau (BIR) gerettet werden können.
Ein Weiterbestehen der beiden Gesellschaften mit insgesamt rund 2800 Mitarbeitern sei "in den Bereich des Möglichen gerückt", teilte die Babcock AG am Sonntag mit. Beide Firmen seien "auf gutem Weg". Grund dafür sei eine "konstruktive Begleitung" der beteiligten Banken und der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Auch die Babcock Borsig AG (Xetra: 663834.DE - Nachrichten - Forum) habe durch Nachrangigkeitserklärungen auf Forderungen einen Beitrag geleistet.

Nach dem am 4. Juli gestellten Insolvenzantrag der Babcock Borsig AG haben bislang bereits 35 der insgesamt rund 300 Firmen des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht. Unter anderem gehören dazu die börsennotierte Babcock-BSH-Gruppe und der Anbieter von Gebäudetechnik Krantz-TKT. Babcock erklärte hierzu am Sonntag, bei der BSH-Gruppe seien sowohl ein eigener Restrukturierungsbedarf wie auch die Verbindung zum Mutterhaus für die Insolvenz verantwortlich gewesen. Die Insolvenz der Krantz-TKT sei dagegen "im Wesentlichen" auf die Entwicklung der Konzerngesellschaft zurückzuführen.

Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) -Chef Heinrich von Pierer sagte unterdessen in einem vom "Spiegel" veröffentlichten Interview, Siemens werde "ganz sicher nicht" bei der insolventen Babcock einsteigen. Siemens müsse im Kraftwerksbau nicht alle Komponenten selber herstellen. "Babcock wird ja weiterleben und uns als Zulieferer wie bisher schöne Kessel bauen", sagte von Pierer.
sagte von Pierer.

mik/sam

http://de.biz.yahoo.com/020714/71/2uvva.html

gruss christiank
Umsätzte auch diese Woche noch sehr hoch!:eek:


Beste Limits

Zahl Quant. Kaufpreis Verkaufspr. Quant. Zahl
2 8000 1.08 1.13 207 1

3 4700 1.07 1.14 2000 1

4 14000 1.05 1.15 2000 1

1 3427 1.03 1.19 3000 2

4 10550 1.02 1.21 600 1



Frankfurt BBX EUR 1,16 1,11 - 0,050 - 4,31 375.866 310.220 15. Jul 17:32
Xetra BBX EUR 1,18 1,12 - 0,060 - 5,08 201.256 172.186 15. Jul 17:31
:eek:

Wyser-Pratte unterstützt Insolvenzverwalter der Babcock Borsig
New York (vwd) - Die Wyser-Pratte Management Co Inc wird den vorläufigen Insolvenzverwalter der Babcock-Borsig AG, Helmut Schmitz, in jeder Weise unterstützen, teilte Wyser-Pratte am Montag mit. Dies gelte insbesondere für die Bemühungen von Schmitz zur Rückabwicklung des Verkaufs der 25-prozentigen Beteiligung der Babcock an der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW), Kiel, zu Gunsten der One Equity Partners (OEP) - die Investmentgesellschaft von Bank One, Chicago. Das Landgericht Duisburg hatte in zwei einstweiligen Verfügungen die Veräußerung der Anteile ohne vorherige Zustimmung der Hauptversammlung untersagt. Diese sei daher unwirksam.

vwd/12/15.7.2002/sa/nas
Daytrader müssen hier aber Nerven zeigen:)


15.07. 18:50:00 1,14 EUR 1,20 EUR
OrderBuch sieht wieder gut aus!

Auf was für welche News können wir uns heut wieder einstelln:)


Beste Limits

Zahl Quant. Kaufpreis Verkaufspr. Quant. Zahl
1 3984 1.22 1.24 1000 1

1 2000 1.1 1.29 150 1

1 1400 1.07 1.3 400 1

2 6000 1.06 1.32 5080 2

4 18000 1.05 1.33 2500 2




Ps:wer kauft schon am frühenMorgen hier

09:05 1000 1.22

09:04 2500 1.22

09:02 5684 1.21 :laugh:
Überschrift einer Berliner Zeitung

3500 jobs bleiben erhalten
Herrlich!Herlitz doch gerettet

Der bittere Kelch der Pleite ist an Herlitz vorbeigegangen.
Gläubiger verzichten auf viele Millionen Euro, damit der
Papier- und Büroartikelhersteller mit seinen 3500 Leuten
weiterarbeiten kann.
Fehler des Managements mit Russland- und Immobiliengeschäf-
ten hatten das Berliner Traditionsunternehmen in die Zahl-
ungsunfähigkeit getrieben.
Alle bisherigen Rettungsversuche waren gescheitert.
Auch die Beschäftigten tragen ihr Päckchen,um ihre Arbeit
zu erhalten:Sie verzichten auf Geld,müssen länger arbeiten.




.
.



Verantwortlich für Herlitz Rettung !


Pleiten-Profi Peter Leonhardt

Der Berliner Anwalt Peter Leonhardt als Insolvenzverwalter Herlitz-Retter,ist Pleiten-Profi:Seine Kanzlei(etwa 100Mitarbeiter) hat hunderte von Firmen gerettet- oderauch abgewickelt.Neben Herlitz standen oder stehen Niles,Märkische Faser AG(Premnitz),Lipro und Brandenburgs
Landesentwicklungsgesellschaft unter seine Obhut.



Wie man sieht ist alles möglich,jetzt können wir nur hoffen das Babcock sich ein Beispiel nimmt und die nächste Rettung
sein wird!
Babcock: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Ex-Chef Lederer


Duisburg - Gegen den ehemaligen Vorstandschef des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig, Klaus Lederer, hat die Duisburger Staatsanwaltschaft nun ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und Insolvenzverschleppung eingeleitet. Grundlage sei eine Anzeige von Aktionärsschützern Ende vergangener Woche gewesen, sagte der zuständige Staatsanwalt Rolf Haferkamp am Dienstag. Möglicherweise werde das Verfahren auf weitere ehemalige Vorstände ausgeweitet. (dpa)




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Babcock: Insolvenzgeld für Großteil der Mitarbeiter gesichert

Ein Großteil der Belegschaft des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig soll in der kommenden Woche Insolvenzgeld für den Monat Juni erhalten. Dies gelte für rund 4.300 Beschäftigte am Stammsitz in Oberhausen und einigen anderen Standorten, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Helmut Schmitz am Dienstag mit. Auch die Zahlung der Löhne und Gehälter für die Monate Juli und August sei gesichert.
Der Anlagenbauer Krantz TKT GmbH hat am Dienstag den Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen. "Wir sind richtig aufgestellt", sagte eine Sprecherin des Unternehmens der dpa. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig hatte am 11. Juli Insolvenz beantragt./kp/DP/tv
WDH: Commerzbank beteiligt sich an Massekredit für Babcock Borsig

Die Commerzbank will dem insolventen Maschinen- und Anlagenbauer Babcock Borsig gemeinsam mit anderen Banken einen Massekredit gewähren. "Wir sind wie die anderen Gläubigerbanken auch bei dem neuen Kredit dabei", sagte ein Commerzbank-Sprecher am Mittwoch in Frankfurt. Nach seinen Informationen sind zudem die Deutsche Bank , die Dresdner Bank , die HypoVereinsbank , die BHF Bank sowie die WestLB mit im Boot.

Über die Höhe des Massekredits wollte die Commerzbank keine Angaben machen. Auch Helmut Schmitz, der Insolvenzverwalter des Anlagenbauers, äußerte sich zurückhaltend. "Derzeit ist alles noch in Arbeit und nicht spruchreif", sagte er in Oberhausen./is/av
Warum die Aufregung?
Massekredite sind in solchen Fällen völlig normal. Sie sind ungefährlich für die Banken, da sie immer durch Forderungsabtretungen gesichert werden.
Nachricht nicht überraschend,war ja fast vorher alln bekannt,

Denke mal Nachkaufen o. auch Neueinsteigen noch etwas zu früh!!!
@donnerpower:

es wird von einem Massenkredit nicht von einem
Massekredit gesprochen!!!!!!

kleiner aber feiner unterschied!!!

fehler oder tatsächlich so???
Schade das die News jetzt schon kammmm,:(

morgen hätten wir sicher ein Kurs unter 1Euro gesehn,

aber wir haben noch viel Zeit vor uns:)


(Ps. Und es geht weiter hoch!)
@ thehunter

Stimmt,deswegen viellllleicht:

Derzeit ist alles noch in Arbeit und nicht spruchreif



gruss
Wer kann mir helfen?

Welche Auswirkungen hat ein Massekredit auf noch
bestehende Verbindlichkeiten von Babcock. Können
aus einem Massekredit heraus auch alte Lieferantenrechnungen beglichen werden oder bezieht er sich
ausschließlich auf die gegenwärtigen und zukünftigen Geschäfte?
Danke für eure Antwort.
Leider wohl doch ein Schreibfehler

Babcock doch gerettet?
17.07.2002 12:50:00


Berichten zufolge arbeiten die Gläubigerbanken des insolventen Maschinenbauers Babcock Borsig momentan an einem Massenkredit für das Unternehmen.
Massekredit dient der Finanzierung laufender Produktion, wird durch Abtretung der zugrundeliegenden Forderungen gesichert.
Altverbindlichkeiten werden hiervon nicht berührt.
Oh Mann, massenhaft unwissende hier! Bitte keine MasseNkredite mehr - stöhn...
Werde heute schon kleine Gewinne mitnehmen,

und halte erst mal weiter fest,das wir ein Kurs

unter 1Euro noch mal sehn!


gruss
Begriff kommt von InsolvenzMASSE. Die Masse bedient zunächst die Masseverbindlichkeiten, danach kommen erst die Altverbindlichkeiten. auch wenn es sich um massenhafte Kredite handeln sollte - so ein UNSINN!!!
@vmin:

nicht unwissend, steht so in der meldung von wo...

erst lesen, dann motzen...:mad:
@vmin

Komm mal bitte wieder runter bitte!!!!

Es ist wohl normal wenn falsche Nachrichten raus´kommen,
das die natürlich auch von einigen hier falsch aufgenommmmmmmen werden!:(
@hunter: das zeigt nur, dass die Schreiberlinge keine Ahnung von Insolvenzrecht haben - wie anscheinend einige hier.Nicht nur lesen sondern auch verstehen sollte man!
Im Kindergarten lernt man das allerdings nicht.
@vmin:

ende der diskussion, du weißt, was ich meine...

möglich sind beide varianten, also...
nur die Variante `Massenkredit` weder in der Finanzsprache noch im Insolvenzrecht - nur in den Köpfen Unbedarfter oder als Schreibfehler auf den sich die kinder hier stürzen.
@vmin

Die News war zwar für uns nicht Überrrraschend aber schön anzusehn wie die ganzen Lemminge bei der Überschrift von
W.O. Babcock doch gerettet? hinterher gesprungen sind:laugh:

Schön gruss noch an Daxreiter und seiner Bancock :)

.
:laugh:

Müssen aber viele sein bei den Risiko:laugh:

Oder ist W.O. auch eine der 300 Tochterfirmen:laugh:
Na also schon sind wir wieder unten Danke W.o. das ich bei 1,37 verkaufen dürfte und sie bald wieder günstiger bekomme:)
...
hallo,
bin zwar nicht investiert, wollte euch aber trotzdem
die frohe Kunde verbreiten.
...
Massekredit für Babcock Borsig

Die Commerzbank will dem zahlungsunfähigen Maschinen- und Anlagenbauer Babcock Borsig gemeinsam mit anderen Banken einen Massekredit gewähren.

HB/dpa OBERHAUSEN/FRANKFURT. „Zusammen mit den anderen Gläubigerbanken sind wir zu dem neuen Kredit bereit“, sagte eine Sprecherin der Commerzbank. Der Kredit dient im Rahmen des Insolvenzverfahrens zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und soll damit den Konzern vor der Zerschlagung bewahren. Über die Höhe des neuen Kredits machte die Sprecherin keine Angaben.

Nach ihren Angaben sind zudem die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die HypoVereinsbank, die BHF Bank sowie die Westdeutsche Landesbank (WestLB) mit im Boot.

Insolvenzverwalter Helmut Schmitz sagte: „Derzeit ist alles noch in Arbeit und nicht spruchreif.“

Unterdessen können bislang nur die Beschäftigten der Hälfte der betroffenen Tochterunternehmen auf eine baldige Auszahlung ihrer seit Juni ausstehenden Löhne und Gehälter hoffen. Nach Angaben einer Mitarbeiterin von Schmitz haben mittlerweile 54 Tochterunternehmen von Babcock Insolvenz angemeldet. „Da in vielen Fällen noch kein Verwalter bestellt wurde, ist die Vorfinanzierung der Gehälter nicht geklärt“, sagte sie. Gesichert sind bislang nur die Zahlungen bei 24 Gesellschaften unter der Regie von Schmitz.


HANDELSBLATT, Mittwoch, 17. Juli 2002, 15:49 Uhr
langfristig sehen wir eine andere Regierung mit
einer anderen Wirtschaftspolitik.
Kein Test, Info:

18.07.2002 14:55


Teile von Babcock entwickeln sich zum Objekt der Begierde

Österreich-Tochter Austrian Energy steht vor einer Übernahme




Die nach der Insolvenz der deutschen Mutter Babock Borsig ebenfalls in die Pleite gerutschte Österreich-Tochter Austrian Energy entwickelt sich immer mehr zum Objekt der Begierde. Nach den beiden Grazer Anlagenbauern GAW und Andritz sowie dem Anlagenbau-Cluster Icon steigt jetzt sogar der Industrielle Mirko Kovats auf die Barrikaden.

"Austrian Energy ist ein interessantes Unternehmen. Babcock Borsig hat seit dem Kauf von VA Tech nichts zur Unternehmensentwicklung beigetragen, sondern nur Geld herausgenommen", sagt Kovats. Er hat sein Interesse an einer Übernahme bereits deponiert und wird schon in den nächsten Tagen erste Gespräche führen.

Auserkorener Partner für den Fall einer Einigung mit dem Masseverwalter Guido Held: Christian Schmidt, sein Minderheitspartner bei der Übernahme der Austria Antriebstechnik ATB von der Pleiteholding GBI und nunmehriger ATB-Finanzvorstand.

"Austrian Energie kann als Stand-Alone-Lösung funktionieren", ist Kovats überzeugt. Er plädiert für eine rasche Entscheidung, denn länger dauernde Unsicherheit über ein Unternehmen könne in der Anlagenbau-Branche rasch zu Auftragsstornierungen führen. Gerade das kann das im Vorjahr 342 Millionen Euro Umsatz grosse Unternehmen am allerwenigsten brauchen. Einbrüche im Bereich Abhitzekessel führen heuer ohnedies schon zu einem Umsatzrückgang auf rund 250 Millionen Euro.

Kovats hatte zuletzt eine Übernahme der schwer defizitären Vogel & Noot Landmaschinen geprüft und abgelehnt. Wie berichtet, wird die Restrukturierung des Unternehmens voraussichtlich eine Aufgabe für den Sanierungsprofi Erhard Grossnigg.

Aufsehen hatten die Rettungspläne für das Semperit-Reifenwerk in Traiskirchen erregt. 1700 Semperit-Mitarbeiter setzten grosse Hoffnungen auf Kovats. Doch der deutsche Reifen-Multi Conti lehnte sein Angebot ab. "Die Gespräche von Conti waren nie ernst gemeint", sagt er rückblickend.

Bei Austrian Energy ist ebenfalls ein deutscher Mutterkonzern im Spiel. Doch die Ausgangslage ist diesmal völlig konträr. Alle wollen einen Weiterbestand des Grazer Unternehmens, am besten in einer "steirischen Lösung." (lh)

http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/index.shtml?id=18584…
gruss christiank
Babcock: NRW-Wirtschaftsminister
sieht Sanierung auf gutem Weg


Neue Hofnung für die Mitarbeiter der Oberhausener Firma Babcock Borsig. Foto: Archiv
Düsseldorf (rpo). Die Mitarbeiter des angeschlagenen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig können neue Hoffnung schöpfen. Nach Worten des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Ernst Schwanhold (SPD) ist das Insolvenzverfahren auf einem guten Weg, was den Erhalt eines Großteils der Arbeitsplätze in Aussicht stellt.
"Ich bin optimistisch, dass 70 Prozent der Babcock- Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen erhalten werden können", sagte Schwanhold am Samstag in einem dpa-Gespräch. Bei Babcock- Gesellschaften sind in Nordrhein-Westfalen rund 8600 Menschen beschäftigt.

Der neue Vorstandsvorsitzende Horst Piepenburg komme bei der Sanierung des Konzerns Schritt für Schritt voran, sagte Schwanhold. "Seine schwierigste Aufgabe besteht darin, die Unternehmensteile Energie, Kraftwerksbau und Service zusammenzuhalten." Es müsse die Gefahr vermieden werden, dass von Interessenten einzelne Unternehmensteile herausgepickt würden und die übrigen Bereiche allein nicht mehr lebensfähig seien.

"Das Land steht bereit, um Neugründungen und Auffanggesellschaften mit Bürgschaften zu begleiten", sagte der Wirtschaftsminister. Dieses Geld könne bei Bedarf schnell fließen, da in diesem Fall die Brüsseler EU-Behörde nicht zustimmen müsse. Um das Insolvenzverfahren zu vermeiden, hatten Bund und Land Bürgschaften von insgesamt 430 Millionen Euro angeboten.

Als wichtigste Lehre aus dem Fall Babcock bezeichnete es Schwanhold, dass sich die Landesregierung frühzeitig Informationen über die Lage bedrohter Unternehmen verschaffen müsse. "Wir müssen sehr viel früher und nachdrücklicher auf die Offenlegung aller Fakten drängen", sagte Schwanhold. Mit der Babcock-Spitze habe es zwar immer wieder Gespräche gegeben, "dabei ist aber de facto sehr wenig auf den Tisch gekommen".

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Verhandlungen um Massekredit für Babcock dauern an

Die Verhandlungen mit den Banken über einen Massekredit für den zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzern Babcock Borsig AG dauern an. "Ich rechne erst in vier bis fünf Tagen mit einem Ergebnis", sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Helmut Schmitz am Freitag auf Anfrage.

Zunächst müsse auch noch der genaue Finanzbedarf errechnet werden. Mit dem neuen Kredit sollen die Fortführung der Geschäftstätigkeit ermöglicht und der Konzern vor der Zerschlagung bewahrt werden. Die Commerzbank hatte bereits am Mittwoch ihre Bereitschaft erklärt, gemeinsam mit den anderen Banken neue Mittel zur Verfügung zu stellen.

Unterdessen seien zumindest für Tochterunternehmen in Berlin und München Insolvenzverwalter eingesetzt worden, sagte der Sprecher weiter. Damit steigen die Aussichten der Belegschaften auf eine Auszahlung des Insolvenzgeldes. Babcock hatte bereits im Juni keine Löhne und Gehälter mehr zahlen können. Bislang sind nur die Insolvenzgelder für die Beschäftigten von 24 Gesellschaften unter der Regie von Schmitz gesichert./kp/mr/DP
Babcock Borsig: Underperformer (Stadtsparkasse Köln)
Das Analystenhaus der Stadtsparkasse Köln stuft in einer Analyse vom 15.7. die Aktie des Maschinenbauers Babcock Borsig mit „Underperformer“ ein.

Die Aktie des insolventen Konzerns sei mittlerweile zum Spielball der Spekulanten geworden. Hohe Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich seien an der Tagesordnung. Die weitere Zukunft des Konzerns sei in vielerlei Hinsicht von Unwägbarkeiten geprägt. Die Rechtswirksamkeit des erfolgten HDW-Teilverkaufs sei unsicher und viele Konzerntöchter würden zum Verkauf stehen. Ob es dem Unternehmen gelingen werde, angemessene Preise für die Tochterunternehmen zu erzielen, erscheine derzeit fraglich. Auch die Aussichten für die Verhandlungen mit den Banken über die Gewährung eines Massekredits sehen die Analysten eher negativ.

:laugh::laugh::laugh:
Presse: Babcock schuldet Gläubigern 1,4 Mrd Euro - Größtes Risiko für HVB

Nach dem Zusammenbruch der Babcock-Borsig-Gruppe stehen für Banken und Kreditversicherer nach Presseinformationen insgesamt 1,386 Milliarden Euro an Krediten und Kreditbürgschaften auf dem Spiel. Wie das Wirtschaftsmagazin "Capital" am Mittwoch vorab berichtete, trage die Münchner HVB dabei mit einem Engagement von 221 Millionen Euro das höchste Risiko. Die Commerzbank sei mit 198 Millionen Euro involviert.

Die "Börsen-Zeitung" hatte in ihrer Mittwochausgabe berichtet, dass die HVB ihre Risikovorsorge für faule Kredite in diesem Jahr voraussichtlich auf bis zu 2,5 Milliarden Euro anheben werde. Zuvor waren noch 2,1 Milliarden Euro angekündigt worden.

Wie "Capital" weiter berichtete, seien unter den übrigen Babcock-Gläubigern die Dresdner Bank mit insgesamt 155 Millionen Euro, die WestLB mit 120 Millionen Euro, die BHF-Bank mit 106 Millionen Euro und die Deutsche Bank mit 90 Millionen Euro. Insgesamt stehe Babcock mit knapp 900 Millionen Euro bei Banken in der Kreide. Die übrigen 576 Millionen Euro Bankschulden verteilen sich laut "Capital" auf verschiedene weitere Kredithäuser und Versicherer.

Für den Babcock-Jahresabschluss 2000/2001 stehe zudem das Testat der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) inzwischen auf wackeligen Füßen. So monierten die Prüfer mangelhafte oder gänzlich fehlende Pr üfungsberichte der Tochtergesellschaften, berichtet das Magazin unter Berufung auf einen internen Bericht von PwC./tv/ar
Erster Massekredit für insolvente Babcock-Tochter
REUTERS

OBERHAUSEN. Die Gläubigerbanken haben sich auf einen ersten Massekredit für eine der zahlungsunfähigen Babcock-Tochtergesellschaften geeinigt. Damit sei die Fortführung der Geschäfte der Service-Tochter bis Ende September gesichert. (Reuters)
wirtschaftsblatt:


- Babcock: Noch ist das Ende des Maschinenbauers nicht besiegelt, doch die Meldungslage wird zusehens schlechter. Der Aktienkurs hat auf die Meldungslage leider nicht mit einem Ausverkauf reagiert - im Gegenteil der Wert konnte den Gesamtmarkt in den letzten Tagen outperformen. Fazit: Verkaufen
@donnerpower

Das von Ihnen zitierte "Blaettchen" Wirtschaftsblatt kann wie folgt charakterisiert werden:

"Verbreitung / Leserschaft"

Erscheinungsweise 2-monatlich :) mit
6 Ausgaben pro Jahr :)
(10. Jahrgang)


Erscheinungsgebiet Kreis Mettmann mit den Städten Hilden, Haan, Langenfeld, Monheim, Erkrath, Mettmann, Velbert, Ratingen (vor. ab 4/02), Heiligenhaus (vor.ab 2/02), Wülfrath (vor. ab 2/02).



Druckauflage 22.000 Exemplare :)

Verbreitete Auflage 21.600 Exemplare

davon Postversendung 13.670 Exemplare

davon Auslage 7.930 Exemplare


Kann man nur hoffen, dass solche Artikel dem "Blaettchen" nicht noch weniger Auflagen bescheren. Sonst droht noch Gefahr der Insolvenz. :):):):):):):):):):):):):):):):)
@mysticmerlin

:)



Der Aktienkurs hat auf die Meldungslage leider nicht mit einem Ausverkauf reagiert



:laugh::laugh::laugh:
Anlaesslich des Wahlkampfes n-tv Sommergespraech mit Bundeskanzler Gerhard Schroeder am Freitag, den 26.07.02:

Zitat Schroeder zu Babcock Borsig:

"... die Entwicklungen, die Sie genannt haben, auf die haette ich gerne verzichtet. Aber es ist meine Aufgabe, wenn Verzicht nicht moeglich ist, weil es ja nicht an mir haengt, darauf entsprechend zu reagieren. Das ist geschehen.

Sie haben Babcock Borsig erwaehnt. Da wird deutlich, dass wir wirklich kaempfen und dass Land und Bund Hand in Hand den Versuch gemacht haben - und der wird Erfolg haben im uebrigen - soviel zu retten vom Unternehmen, an Arbeitsplaetzen, an Wirtschaftskraft, wie eben zu retten ist. "


Zitat Ende
Sobald sich der Nebel lichtet, könnte auch folgendes Szenario möglich sein:
HDW macht ein Übernahmeangebot für BBX. Damit könnte Lederer seinen Skalp bei HDW retten und letztlich wäre es dann egal, wie die Gerichte den HDW-Deal bewerten (ob HV-zustimmungspflichtig oder nicht).
Das Unternehmen hat Substanz und Aufträge um 5 Mrd. und die 1,5 Mrd. Schulden könnten im Vergleichwege auf 0,5 Mrd. reduziert werden?
@smart1

Junge, Junge, was machst Du bloß hauptberuflich. 5 Mrd. Aufträge sind keine Substanz. Einen Auftrag muß man auch abarbeiten. Dafür muß man a) Material kaufen, b)Leuten die geleistete Arbeit bezahlen, c) erheblich Verbrauchskosten für Energie etc. begleichen und d)den Verschleiß von Maschinen in Kauf nehmen.

Sofern ein Unternehmen gut wirtschaftet bleibt unter dem Strich was hängen und nach Abzug der Steuern und falls nicht ausgeschüttet wird kann Substanz aufgebaut werden. Das Problem der Babcock liegt aber genau darin, daß aus der Abarbeitung der Aufträge Verluste erwachsen. Wenn das so toll wäre 5 Substanz und 1,5 Schulden, würden sich alle namhaften Investoren der Welt um die Babcock prügeln.
@yooman: Nicht alle, die blaue Augen haben, handeln blauäugig, aber als Aktienkäufer hofft man auf einen Kursgewinn.
Der Kaufmann gibt weniger Geld aus, als er einnimmt oder er nimmt mehr Geld ein, als er ausgibt. Man kann sich bei Aufträgen sicher verkalkulieren, aber offenkundig ist es jetzt (!) eine nahzu selbstverständliche Aussage, daß (alle?) Aufträge unter Kosten hereingenommen wurden.
Schulden minus Substanz = ? Das geringe EK von BBX wirkt als enormer Hebel sowohl nach unten, aber auch nach oben. Eine Auftragsrendite von 5 % halte ich für das Mindeste.
Ich begreife immer noch nicht, wie dieses Unternehmen geführt wurde (man kann nicht schlecht genug darüber denken). Es muß doch auch gute Leute bei Babcock geben.
Ich denke, dass man beim Zocken mit Babcock zumindest kurzfristig eher die politischen denn die finanziellen (insbesondere die inneren Werte des Unternehmens) Aspekte zu beachten sind.

Die SPD, allen voran Schroeder, ist nach einigen ungluecklichen Entscheidungen (Telekom, etc.) und der aktuellen schlechten Presse bei der "Sonntagsfrage" deutlich abgeschlagen. Das waehlerreichste Bundesland ist NRW, in dem die SPD bisher immer Punkte machen konnte. Das ist seit einiger Zeit nicht mehr so (Gruende s.o.). In NRW und insb. im Ruhrgebiet ist Babcock immer noch ein wichtiges Gespraechsthema.
Sollte die Regierung es schaffen, KURZ vor der Wahl die Rettung von B. bekanntgeben zu koennen (das kurz ist fuer den Knalleffekt enorm wichtig), wuerde das mit Sicherheit einen Umschwung der Waehlerschaft in NRW/ Ruhrgebiet bewerkstelligen koennen.

Wie gesagt, Schroeder darf dieses Rettungspulver nicht zu frueh verschiessen, da sonst kleinere Rueckschlage direkt vor der Wahl psychologisch unguenstig waeren.
Ich koennte mir vorstellen, dass S. gut 14Tage nach der anstehenden Grundsteinlegung des Intel Werkes, also Ende August, die Rakete steigen laesst und sich mit zwei wichtigen Events in Folge mal wieder als der "Macher" verkaufen kann.

Ob Babcock auf Dauer zu retten ist (siehe Holzmann) ist fuer den Ausgang der Wahl und fuer den spekulativen Anleger ohnehin eher unwichtig.
Etappensieg für Babcock Borsig in Sachen HDW-Verkauf




Die Babcock Borsig AG kann den umstrittenen Teilverkauf der Werft HDW weiterhin als abgeschlossen betrachten. Ein Gericht entschied zugunsten des insolventen Anlagenbauers.

Die insolvente Babcock Borsig AG |BBX 0,98 -1,01%| hat im Gerangel um den umstrittenen Teilverkauf der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) einen Etappensieg errungen. Das Landgericht Duisburg habe den Antrag eines US-Aktionärs auf Erlass einer einstweiligen Verfügung abgelehnt, teilte der Oberhausener Maschinen- und Anlagenbauer am Dienstag mit.
Die zum Umkreis des Wall-Street-Investors und Babcock-Aktionärs Guy Wyser-Pratte zählende Investmentgesellschaft Bedford Property wollte dem Oberhausener Konzern die Behauptung verbieten lassen, der Verkauf rund von 25 Prozent des U-Boot-Bauers HDW an die US-Investmentgesellschaft One Equity Partners sei bereits vollzogen. Babcock erklärte, man gehe weiter davon aus, diese Behauptung weiter aufstellen zu dürfen.


Verkauf der restlichen HDW-Anteile geplant



Die Herausnahme der profitablen Werft aus dem Gesamtkonzern gilt als wesentliche Ursache für die Zahlungsunfähigkeit der Babcock Borsig AG. Wyser-Pratte drängt auf die Rückabwicklung des Geschäfts.

Bei Babcock war zumindest bislang geplant, One Equity Partners auch noch die restlichen 25 Prozent an HDW zu
Jenoptik-Tochter kauft Clean-Systems-Bereich von Babcock Borsig
Jena (vwd) - Die zur Jenoptik-Gruppe gehörende M+W Zander übernimmt Teilbereiche der technischen Gebäudeausrüstung der Krantz TKT-Gruppe, Bergisch-Gladbach, einer Tochtergesellschaft der Babcock Borsig AG, Oberhausen. Damit verstärke der Jenoptik-Konzern seinen Unternehmensbereich Clean Systems, teilte die Jenoptik AG, Jena, am Freitag ad hoc mit. Die Übernahme werde zum 1. August wirksam. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. M+W Zander übernehme die Krantz-Aktivitäten in der Reinraumtechnik sowie wichtige Teile der Forschung und Entwicklung und der Produktion von lüftungstechnischen Komponenten.



Das Bundeskartellamt müsse der Transaktion noch zustimmen. M+W Zander übernehme vorläufig etwa 1.150 Mitarbeiter und ein geplantes Umsatzvolumen für das nächste Geschäftsjahr von rund 300 Mio EUR. M+W Zander gehe davon aus, dass etwa 300 Arbeitsplätze abgebaut werden müssen.