BA-Gerster. Der hats (drauf). - 500 Beiträge pro Seite



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http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/seite_3/271868.h…


Neun von zehn Arbeitsamtsdirektoren ausgewechselt, Führungsposten auf fünf Jahre befristet, weniger Juristen, Landesarbeitsämter in "Direktionen" umbenannt und die ganze Anstalt in "Bundesagentur für Arbeit". Was allein sieben Millionen Euro kostet.



verdient Florian Gerster, 54, eine Viertelmillion Euro im Jahr


Unverdrossen glaubt Gerster an die Macht des Marketings. Deswegen lässt er für eine Million Euro erforschen, wie es um das Ansehen der Anstalt bestellt ist und beschäftigt eine Berliner Agentur, die sein Image bei den Hauptstadt-Journalisten aufhübschen soll.

In rüder Weise, schrieb Spiegel, habe Gerster die Struktur der Anstalt und die Arbeit ihrer Mitarbeiter verächtlich gemacht und ein Verwaltungsratsmitglied als Klippschüler bezeichnet, weil dieses früh im Jahr ein Haushaltsdefizit um die acht Milliarden Euro prognostizierte, während Schöngeist Gerster noch vom "Paradigmenwechsel hin zum ausgeglichen Haush alt" fantasierte.

Inzwischen sind nicht mal mehr zehn Milliarden Euro Bundeszuschuss auszuschließen.


Er kann nicht mal E-Mails versenden, das erledigen die Sekretärinnen.


Als er beim Besuch eines Hamburger Gründerzentrums von einer Web-Agentur liest, fragt er: "Soll das eine Webeagentur oder eine Werbeagentur sein?" Einen Internetanbieter fragt er, ob er automatisch Geld bekomme, wenn jemand seine Seite anklicke. Vielleicht hat er nicht mal gemerkt, wie der Mann lächelte, denn Gerster hat sich gegen jede Kritik immunisiert
der genosse gerster wäre ohne seine guten freunde auf dem freien arbeitsmarkt wohl "schwer vermittelbar"
#2

Wer würde in der freien Wirtschaft für einen, der nur eine grosse Klappe hat, und nichts von dem hinbekommt, was er grosspurig angekündigt hat, 250.000 Euro im Jahr bezahlen ?!

:mad:
Vom 15.05.2003
http://www.phoenix.de/ereig/exp/14487/print.html
Eichel kündigte zudem an, dass er auch im Haushalt 2004 einen Zuschuss für die Bundesanstalt für Arbeit angesichts der hohen Arbeitslosigkeit einplanen müsse. "Ich kann das nächste Jahr keinen Haushalt aufstellen, ohne einen Zuschuss für die Bundesanstalt für Arbeit", erklärte er.
Zur Frage, warum sich der Bund in dieser Frage so sehr für dieses Jahr verkalkuliert habe, sagte Eichel, er wolle zwar keine Schuld zuweisen. Aber sowohl Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wie auch der Chef der Bundesanstalt, Florian Gerster, hätten ihm gesagt, dass sie es mit Hilfe des Hartz-Konzepts der Arbeitsmarktreformen schafften, ohne Zuschüsse des Bundes auszukommen. Gerster habe dies sogar bis in den April hinein behauptet.




Noch nicht einmal ein halbes Jahr später.

Vom 22.09.2003
http://www.taz.de/pt/2003/09/22/a0076.nf/text.ges,1
BERLIN dpa Die steigende Erwerbslosigkeit sprengt den Finanzrahmen für die Arbeitslosenhilfe. Der Bund muss 4,5 Milliarden Euro als "außerplanmäßige Ausgabe" zuschießen, weil die für das Gesamtjahr 2003 veranschlagten 12,3 Milliarden Euro voraussichtlich Ende September erschöpft sind. Einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung bestätigte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums in Berlin.


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Das muß man sich vorstellen:

Noch Ende April hat Gerster behauptet, er brauche keinen Zuschuss.
Ende September sind bereits 12,3 Milliarden, in Zahlen 12 300 000 000, Euro verbraucht.

Wenn sich jemand so verschätzt und sich auch noch öffentlich traut einen solchen Schwachsinn abzusondern - gibt es einen grandioseren und überzeugenderen Beweis für geradezu übermenschliche Dummheit und unsägliche Unfähigkeit?
@TeddyOnLine:

Die Aussage von Gerster von April bezieht sich doch auf das Jahr 2004. Erst dann wird der Finanzbedarf der Bundesanstalt durch die Leistungskürzungen sinken können.

Gruß

BlueJoe
http://www.arbeitsamt.de/hst/services/pressearchiv/25_03.htm…
Presse-Info 25 vom 04.04.03
...Gerster: ... Auch wenn ein Bundeszuschuss nötig werden sollte, muss der Sparkurs fortgesetzt werden. ... :confused: :confused: :confused:


Ab 2004 braucht Gerster keinen Bundeszuschuss mehr.
Im Gegenteil, er wird alles zurückzahlen. Wie ich gehört habe, will er aus der Seite des Arbeitsamts im Internet eine Webeagentur oder Werbeagentur machen und damit stinkreich werden.
Dann kriegt er nämlich jedesmal Geld, wenn jemand diese Seite anklickt. Dass dies geschieht ist wahrlich kein Kunststück: die 100 000 Arbeitsamtsmitarbeiter kann er per Dienstanweisung dazu verpflichten und die Abermillionen Arbeitlose kann er mit Drohungen wie Leistungskürzung oder -entzug erpressen. :D :D :D

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http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/seite_3/271868.h…
[,,,]habe Gerster die Struktur der Anstalt und die Arbeit ihrer Mitarbeiter verächtlich gemacht und ein Verwaltungsratsmitglied als Klippschüler bezeichnet, weil dieses früh im Jahr ein Haushaltsdefizit um die acht Milliarden Euro prognostizierte, während Schöngeist Gerster noch vom "Paradigmenwechsel hin zum ausgeglichen Haush alt" fantasierte.
[...]
[...]Als er beim Besuch eines Hamburger Gründerzentrums von einer Web-Agentur liest, fragt er: "Soll das eine Webeagentur oder eine Werbeagentur sein?" Einen Internetanbieter fragt er, ob er automatisch Geld bekomme, wenn jemand seine Seite anklicke. [...]
@BlueJoe

aus der Pressemitteilung vom 14.11.02 mit der fetten Überschrift "BA-Haushalt für 2003 ohne Zuschuss" :
" Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) will im nächsten Jahr trotz ungünstiger Arbeitsmarktentwicklung ohne Bundeszuschuss auskommen."

http://www.arbeitsamt.de/hst/services/pressearchiv/69_02.htm…


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