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Finanzpolitik: Die USA als Warnung? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)



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[posting]20.177.762 von Joerver am 13.02.06 12:13:54[/posting]Warum soll man sich ernsthaft mit dem Posting von jemanden auseinandersetzen, der den Namen des aktuellen Fed Chefs noch nicht einmal korrekt zu schreiben vermag?
[posting]20.185.716 von PresAbeL am 13.02.06 18:58:22[/posting]Mit deinem Auftritt hatte ich schon früher gerechnet.

Ich habe kein Problem zuzugeben nicht zu wissen, wie man einen Namen schreibt. Und bei über 31 000 Treffern bei Google für Bernake, sah ich keinen Grund anzunehmen, dass diese Schreibweise falsch ist.

Eine Bemerkung, es ehrt mich sehr, dass du annimmst, dass ich den Artikel geschrieben habe.

Da ich aber deine Schwierigkeiten kenne einfache Sachverhalte auseinanderzuhalten, hier noch einmal der Hinweis, der Artikel wurde von Paul Krugman geschrieben, einem Wirtschaftsprof von der renommierten Princeton University und auch Kolumnist der NYTimes.

Und mit dem, was er schreibt, gibt es gute Gründe sich auseinanderzusetzen.

Und dafür gibt es auch keine Ausrede, denn er hat auch Herrn [urlBernanke]http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Bernanke[/url] garnicht erwähnt.
[posting]20.187.966 von Joerver am 13.02.06 20:46:31[/posting]Nur ganz kurz: das Problem besteht nicht nur darin, daß Du mehrmals hintereinander den Namen nicht richtig draufhattest, sondern daß Du auch noch sein Initial S. zur Verdeutlichung glaubtest dazusetzen zu müssen.

Das las sich dann so:

Ben Shalom Bernake.

Dieser middlename, verbunden mit der falschen Schreibweise des eigentlichen Namens läßt mich zu dem Entschluß kommen, daß es Dir nicht um eine wertfreie Diskussion gehen kann, ganz einfach deshalb, weil ich weiß, wo diese recht spezifische Schreibweise sonst noch auftaucht.

Krugman interessiert mich nicht.

Der war Advisor bei Enron. Er mag, wie viele andere, richtig liegen. Bei Enron lag er falsch.
[posting]20.187.966 von Joerver am 13.02.06 20:46:31[/posting]Erwaehnt hast Du ihn und Du schreibst ihn falsch. Krugman interessiert mich uebrigens genauso wenig, denn der wurde nur von einem in der Anzahl und Reichweite seiner Fehlprognosen uebertroffen: Mr.Sachs!

Aber lass es, Joerver, es hat eh keinen Sinn. Ich wohne (nunmehr) in einer pulsierenden Suedstaatenmetropole, die vor Vitalitaet und wirtschaftlicher Dynamik gegenwaertig geradezu explodiert, und Du erzaehlst mir einen von Massenarmut, -arbeitslosigkeit, Wachstumsschwaeche, Greenspan Bubbles, Wohlstandsinseln, bevorstehender Staatspleite, rundherum gefakeden Zahlenwerken ... einem einzigen endlosen amerikanischen Elend - und das alles von Deinem Schreibtisch im winterlich deprimierenden Norddeutschland aus ...

Mal ganz im Ernst: wem wuerdest Du denn an meiner Stelle wohl glauben? :p:D

Es ist einfach Bullshit, den Du hier bringst und Du kopierst ihn aus allen moeglichen Bullshit-Haufen zusammen, die naturgemaess in dieser grossen pluralen Gesellschaft auch zu finden sind!

Wer den wirtschaftspolitischen Sachverstand der NY Times mehr vertraut als dem des WSJ, disqualifiziert sich uebrigens nachhaltig als ernstzunehmender Diskutant!
[posting]20.188.181 von Sep am 13.02.06 20:59:45[/posting]Wir wissen alle, dass der Thread zwischendurch laenger war.

Enron

reicht vollkommen. Ich habe mir damals keine Papiere von dem Laden gekauft, weil ich auch nach mehreren Versuchen nicht verstanden hatte, worin sein business eigentlich bestand. Inzwischen weiss man, dass es tatsaechlich daran nichts zu verstehen gab. Und Krugman hat geholfen, das nicht-existente Business zu verkaufen. Ich glaube, er hat bis heute nicht verstanden, warum es kein business war ...

Und so einer will etwas von bubbles erzaehlen?!.

:laugh::laugh::laugh::laugh:
[posting]20.188.181 von Sep am 13.02.06 20:59:45[/posting]Du findest es bei Wikipedia, wenn es wieder funktioniert. Nur Bernanke richtig geschrieben. Siehe Link in #990.
Es war wertfrei gemeint, mir gefiel Shalom (Friede)

Zu Krugman und Enron dieser Artikel: [urlME AND ENRON]http://www.wws.princeton.edu/pkrugman/enron.html[/url]
I served on a panel that contained economists (including Larry Lindsey), the Harvard Business School professor Pankaj Ghemawat, and the policy expert Robert Zoellick - with only one full-time journalist, William Kristol.
100 Milliarden Dollar Umsatz und eine Milliarde Gewinn wies Enron im Jahr 2000 aus.
Krugman war 99 im Board, ich kann daran nichts Anrüchiges finden, zwei Vorträge in einem Jahr zu halten und einen Artikel in Fortune zu schreiben, in dem er Enron erwähnt.
[posting]20.189.409 von Joerver am 13.02.06 21:53:54[/posting]Ich nehme mir die Freiheit, darauf zu antworten: Meinst Du etwa die Enron Cheerleader Ausgabe, die der Redaktion mittlerweile so peinlich ist, dass jeder FORTUNE Redakteur bzw. Kolumnist einen hochroten Kopf bekommt, wenn man sie nur erwaehnt? :laugh:

Ich habe sie damals Wort fuer Wort durchgelesen, Krugman-Senf war glaube ich in einem Kaestchen auch dabei! Es war genau das Teil, bei dem ich mich zum ersten Mal wirklich gefragt habe, wo das Enron business eigentlich ist.

Inzwischen haben sie ja eine Canossa-Ausgabe hinterhergeschickt. Wenn Du die meinst ..., sorry, aber die lasse ich nicht gelten, das ist eine Monday Quarterback Geschichte!
Es ist uebrigens hoechst delikat, wie die cheerleader story zustande kam (die Entstehung ist mittlerweile gerichtasktenkundig): Da rief ein verklemmter NYC guy unten in Houston an und erklaerte denen, dass er fuer FORTUNE ueber ihre Laden recherchierte. Daraufhin schickten die ihm mal eben ein paar vollbusige, langbeinige Texas girls auf den Schreibtisch! Mich wuerde nicht wundern, wenn sie das Gleiche mit Deinem Guru auch so gemacht haben!

Wirtschaftlicher Sachverstand zwischen den Beinen, oder?


:laugh::laugh::laugh::laugh:
An Enron habe ich uebrigens doch noch verdient. Als sie auf 10ct abgesackt waren, habe ich mir ein paar tausend Stueck "geleistet" und waehrend des einsetzenden Todesspins - hier fuer mich unsterblich mit dem user jojoblaba oder so verbunden - wieder abgestossen. Hat mir damals immerhin einen Flug ueber den Teich eingebracht ... :)
[posting]20.188.752 von PresAbeL am 13.02.06 21:24:53[/posting]Ich wünsch dir jeden Erfolg.

Übertreibst du nicht ein wenig mit der boomenden Südstaatenmetropole.

Im Gegensatz zu den Boomregienen sind in Memphis die Hauspreise im Prozentanteil des Einkommens gefallen seit 00.
Das bedeutet entweder sind die Hauspreise gefallen oder die Einkommen unverhältnismäßig gestiegen

Also so weit her kann es mit dem Boomen auch nicht sein.

http://www.nytimes.com/ref/realestate/20051229_AFFORD_GRAPHI…

Und was ich alles behauptet haben soll, solltest du mir mal zeigen wo.

Mein Hauptgrund zu meckern sind die getürkten Statistiken. Von Türken kann man eigentlich garnicht sprechen. Die Änderungen werden auf den Statistikseiten ausführlich beschrieben.

Genauso wird auf den Budgetseiten vom Kongress erklärt, weshalb das Defizit im letzten Jahr heruntergegangen ist und das das nichts mit einer wirtschaftlichen Belebung zu tun hat, wie es WSJ jubelnd für Bush verkündete.

Das sind alles Dinge, die kann jeder nachlesen, wenn er nur will, aber die Bushies wollen es nicht.

Trotzdem ist die US-Wirtschaft noch immer vitaler als die europäische.

Nur sie wächst nur im Konsum und im Hausbau. Die industrielle Belebung ist sehr schwach.

Das einzige Quartal, in dem es zu einer industriellen Belebung kam, war 3.Q 03.
Und die kam durch den Krieg.

Damals hatte Krugman auch richtig vorhergesagt, dass das nur ein Einmaleffekt sei.

Ich fühle mich hier im Norden von Deutschland ziemlich wohl. Heute war es zwar kalt aber sonnig.

Für den Urlaub finde ich die USA hervorragend, aber nach einer gewissen Zeit reicht es auch, und dann will ich wieder weg.
Ich hab schon mal nach den Preisen für alles geschaut, was man so braucht für nen Urlaub. Bilde ich mir es ein, oder stimmt es, die Preise sind ganz schön nach oben gegangen seit 3 Jahren.
[posting]20.190.220 von PresAbeL am 13.02.06 22:31:02[/posting]Die Story im May1999 hat er selbst verlinkt auf dem Link von #94
http://www.wws.princeton.edu/pkrugman/eman.html

The retreat of business bureaucracy in the face of the market was brought home to me recently when I joined the advisory board at Enron--a company formed in the `80s by the merger of two pipeline operators. In the old days energy companies tried to be as vertically integrated as possible: to own the hydrocarbons in the ground, the gas pump, and everything in between. And Enron does own gas fields, pipelines, and utilities. But it is not, and does not try to be, vertically integrated: It buys and sells gas both at the wellhead and the destination, leases pipeline (and electrical-transmission) capacity both to and from other companies, buys and sells electricity, and in general acts more like a broker and market maker than a traditional corporation. It`s sort of like the difference between your father`s bank, which took money from its regular depositors and lent it out to its regular customers, and Goldman Sachs. Sure enough, the company`s pride and joy is a room filled with hundreds of casually dressed men and women staring at computer screens and barking into telephones, where cubic feet and megawatts are traded and packaged as if they were financial derivatives. (Instead of CNBC, though, the television screens on the floor show the Weather Channel.) The whole scene looks as if it had been constructed to illustrate the end of the corporation as we knew it.

Das war seine Enron Eulogie.
[posting]20.189.409 von Joerver am 13.02.06 21:53:54[/posting]Es war wertfrei gemeint, mir gefiel Shalom (Friede)



Die in dieser Weise "hinzufügen" wollen - darauf angesprochen - diese Hinzufügung natürlich dann "wertfrei" gedeutet wissen.

Und sie werden, darauf angesprochen, erklären, sie hätten dies hinzugefügt, weil ihnen "Shalom ( Friede)" gefallen würde.

Das wäre dann allerdings schon nicht mehr "wertfrei". Oder ist bei Dir frei von Wert, was Dir gefällt ?
[posting]20.191.620 von Sep am 14.02.06 07:48:17[/posting]Sep
das einzige, was hier `wertfrei` ist, das bist du.
[posting]20.193.966 von Joerver am 14.02.06 10:32:09[/posting]Jedenfalls klingt dies schon sehr viel glaubwürdiger.
[posting]20.190.466 von Joerver am 13.02.06 22:52:31[/posting]Danke fuer die guten Wuensche.

Ist ja manchmal doch interessant, was Du so an Deinem PC ib D so herauszulesen meinst

Aber immerhin ist in

Im Gegensatz zu den Boomregienen sind in Memphis die Hauspreise im Prozentanteil des Einkommens gefallen seit 00.
Das bedeutet entweder sind die Hauspreise gefallen oder die Einkommen unverhältnismäßig gestiegen



die Disjunktion im 2. Satz vollstaendig. Der erste Satz ist wiederum falsch. Nahsville,TN ist z.B. eine ausgewiesene Boomtown (wurde 2005 zur business US-Metropole of the year gewaehlt).

Der Haken in der NYT-Statistik: sie ist einfach zu langfristig. 5 Jahre sind hier eine Ewigkeit! Und der Boom in Tennessee (auch Chattanooga hat sich praechtig entwickelt) ist relativ frisch. BTW: die Einkommen sind ganz sicher auch gestiegen.

Aber wieder ein Beispiel aus meinem unmittelbaren Erfahrungsbereich: Vor 5 Jahren standen auf Mud Island im Mississippi vielleicht 40% der heutigen Immobilienbestandes. Inzwischen ist der baulich nutzbare Teil packed with real estate. Ein schmuckes Haeuschen mit river sight und 150 qm und winzigen Garten ist unter 1 Mio.$ kaum noch zu bekommen (ausgesprochen praktisch: steht ein Haus zum Verkauf, so steht ein Stand mit Prospekten mit allen wichtigen Angaben herum).

Die Miete fuer ein 65 qm Appartment in einer der schmucken insularen Anlagen betraegt min. 750$.

Inflation? Klar! Nach 4 Jahren ununterbrochenen Aufschwungs nahezu unvermeidlich. Aber auch hier wieder der Blick ins halbleere und nicht etwa ins halbvolle Glas: Dieselben Leute, die fuer D mit so einem Krampf wie Nachfragestimulation durch Lohnerhoehung (Bofinger) ins Gefecht ziehen, ruempfen angesichts der deutlichen Lohnsteigerungen in den USA die Nase ...

Es ist einfach unglaublich wie sehr und wie selbstverstaendlich bei Euch staendig mit zweierlei Mass gemessen wird.

Und das geht mir ziemlich auf den Zeiger! :mad:
[posting]20.201.567 von PresAbeL am 14.02.06 16:43:43[/posting]hehe, wie willste das denn anders machen ? es bleibt doch nur die Möglichkeit, als mit zweierlei Maß zu messen.

Hat hier schon jemand erwähnt, daß die letzten Wachstumszahlen in D sachlechter waren als erwartet ?
Wahrscheinlich gibt es keine Grundrechenart, welche aus den Zahlen noch was poitives herausholt. Null ist Null.

Auch kaum zu glauben, daß sich schlechte Zahlen noch unterbieten lassen.

Interessant ja auch, wie hier jede Äußerung ( Memphis, Boomtown) sofort untersucht, und mittels Internet- Beweisführung als Übertreibung, oder gar Lüge entlarvt werden muß.

Man sieht, wie sehr die hier an der Wollens- Nadel hängen.

Dafür "schätzen" die Brüder die Schreibweise von Bernanke, und fügen - nur mal so, natürlich - hinzu, um wen es sich dabei, sieh an, sieh an, mal wieder handelt. "Wertfrei" geschieht dies, wie sie sagen. Weil sie Frieden (Shalom) so schätzen.

Sowas versteht man unter "Wollens- junkie".

Zweierlei Maß ist dabei völlig normal.
[posting]20.202.190 von Sep am 14.02.06 17:10:29[/posting]Nimm deine Tabletten, Sep...;)

Unbestreitbar wird die Crashgefahr zunehmend gesehen von Leuten mit Überblick...

Sonderkonjunkturen vor Ort können den Blick schon verstellen - sehen wir ja hier im Thread.

Und daß es Leute gibt, die eine Krise überhaupt nicht interessiert, weil sie - so oder so ! - davon profitieren, ist doch auch klar; Verschwörungstheorien hin oder her.

Wo ist denn der tiefere Sinn des von euch behaupteten Geld-, Aktien- und USA-Bashings ? Neid ? Glaube ich nicht.

Es ist wohl die verdammte Ungewißheit, w a n n da was kommt , und die Suche nach Erkenntnis. Denn d a ß da was kommen wird, ist wohl absehbar.
Die letzten Dow-Staende duerften bekannt sein (ist ja ein Boersenforum hier). Ich faende es ganz unterhaltsam, wenn sich einer der beharrlichen Kritiker der US economy mal aufraffen wuerde und mir erklaeren, wie es moeglich ist, dass Wirtschaftssubjekte, die bis ueber die Halskrause in Kreditkartenschulden haengen, deren Immobilien gerade im freien Fall entwertet werden, deren Staat gerade vor der Pleite steht, deren - falls ueberhaupt vorhanden - minimalen Gehaltszuwaechse von der Inflation aufgefressen werden, sich so verhalten (ein kleiner Tipp von mir: es koennte mit der verfehlten Geld- und Finanzpolitik zusammenhaengen!)

Minus Autos, Retail Sales
Jumped 2.2% in January

By JEFF BATER
February 14, 2006 11:59 a.m.

WASHINGTON -- Consumers ushered in 2006 by opening their wallets and spending on cars, furniture, and electronics, sending U.S. retail sales up at a rate nearly triple expectations and giving reassurance of economic strength.

Retail sales increased by a seasonally adjusted 2.3% after rising a downwardly revised 0.4% in December, the Commerce Department said Tuesday. Sales were originally seen 0.7% higher during December.

The broad-based January increase, with sales up in nearly every category, was the biggest since May 2004, when demand also rose 2.3%. The median estimate of 21 economists surveyed by Dow Jones Newswires and CNBC was a 0.8% increase in January retail sales, a closely watched gauge of how people in the U.S. spend money.


Consumer spending is a pivotal part of the equation used to figure out how the economy is faring. Spending makes up about two-thirds of gross-domestic product. Americans curbed their spending in the fourth quarter, leading to a sharp slowdown in overall economic growth amid higher energy prices and mortgage rates and plunging car sales. GDP climbed only 1.1% October through December, after advancing 4.1% in the third quarter. But economists think growth will be stronger in the first quarter.

Fourth-quarter retail sales were weakest in October, then picked up as the quarter progressed, with carmakers offering fresh incentives for consumers on vehicle purchases.

January auto and parts sales rose by 2.9%, after climbing 1.2% in December. But demand rose strongly outside autos. Excluding the car sector, all other retail sales increased by 2.2% in January -- the largest climb since a 2.5% gain in that category during December 1999. Economists expected sales outside the car sector to rise just 0.7%. Sales excluding autos rose 0.2% in December.

Gas station sales increased by 5.5% last month after falling 0.7% in December. Year over year, gas sales were 22.7% higher since January 2005.

Stripping away sales at gas stations, demand at all other retailers increased last month by 2.0%. Ex-gas sales rose 0.5% in December. And excluding autos and gasoline, all other retail sales went 1.8% higher in January. Demand excluding gas and autos rose by 0.3% in December.

Sales last month rose 1.4% at health and personal care stores; 0.2% at food and beverage stores; 3.2% at restaurants and bars; 1.5% at sporting goods, hobby and book stores; 2.0% at electronics and appliance stores; 2.1% at general merchandise stores; and 3.4% at building material and garden stores.

Furniture store sales were up 3.7%, the largest gain since a 4.1% rise in March 2003. Sales rose 4.2% at clothing stores, the biggest advance since a 5.2% move up in October 2002.

Demand fell 2.6% at mail order and Internet retailers.

Business Inventories Rise

U.S. business inventories rose higher than expected during December even though their sales made the biggest surge in a year. Inventories increased by a broad-based 0.7% to a seasonally adjusted $1.304 trillion, after a 0.6% advance in November, the Commerce Department said Tuesday. November inventories were originally seen up 0.5%.

Wall Street was looking for stockpiles to move upward 0.4% during December. Business sales advanced by 1.2% during December, rising to $1.045 trillion. It was the biggest gain since December 2004`s 1.2% increase. Sales increased 0.3% in November, revised up from a previously reported 0.1% climb.

The inventory-to-sales ratio fell to 1.25 in December from 1.26, Commerce said. The gauge indicates how well firms are matching supply with demand. It measures how long in months a firm would need to sell all current inventory.

Year over year, sales grew 7% during the 12 months as opposed to a 4.3% rise in stockpiles.

Inventory levels are part of the equation used to figure gross domestic product, a measure of all goods and services produced in the economy. The latest GDP report showed inventories held by U.S. businesses resumed expanding in the fourth quarter, after six months of firms letting the amount of goods on shelves deplete. Stockpiles rose by $25.7 billion October through December. Companies had cut stocks $13.3 billion in the third quarter and $1.7 billion in second quarter in a drawdown following a huge stockpiling in response to heated demand.

Tuesday`s data showed manufacturing sector inventories rose 0.5% in December, after a 0.3% increase in November. U.S. wholesalers` inventories climbed 1.0% after going up 0.5% in November. The report`s inventory data on wholesalers and manufacturers weren`t new -- the Commerce Department had released estimates earlier this month.

The latest report did, however, reveal new information on retail stocks, which increased 0.7% during December. November retail inventories rose 1.0%. Auto-dealer inventories climbed by 0.9%. Auto stockpiles expanded by 2.1% in November. The industry`s inventory-to-sales ratio slipped to 2.02 in December from 2.03 in November.

Excluding the auto component in Tuesday`s inventory report, other retail stocks rose 0.6% in December. Inventories were up 0.6% at general merchandise stores; 0.8% at furniture sellers; 0.9% at building materials, garden equipment and supplies stores; 0.2% at food and beverage retailers; and 0.6% at clothing stores.
[posting]20.202.569 von webmaxx am 14.02.06 17:29:31[/posting]Denn d a ß da was kommen wird, ist wohl absehbar.

Wirklich eine glorreiche Erkenntnis, webmaxx! Haette ich Dir gar nicht zugetraut! :laugh::laugh::laugh:
[posting]20.204.248 von PresAbeL am 14.02.06 18:55:03[/posting]Na, PresunAble, kleiner Blick aufs "andere Amerika" gefällig?


"USA: Millionenbetrug bei Hurrikan-Hilfe aufgedeckt

Washington (dpa) - Der amerikanische Kongress hat bei der Verteilung staatlicher Hilfsgelder für die Hurrikan-Opfer Betrügereien im Umfang von mehreren Millionen Dollar aufgedeckt. Die Behörde für Katastrophenschutz (FEMA) habe die Gelder ohne Überprüfung der Antragsteller ausgeteilt, berichtete die Aufsichtsbehörde des Kongresses (GAO).

Eine republikanische Kongresskommission warf der Regierung unabhängig davon Versagen auf der ganzen Linie vor. Aus ihrem vernichtenden Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wird, zitierten US-Medien schon vorab.

Unter 248 von geprüften Anträgen auf Hurrikan-Hilfe seien 165 Betrugsfälle gewesen, berichtete die GAO. «Die FEMA hat Millionen von Dollar an tausende Antragsteller ausgezahlt, die Sozialversicherungsnummern von Toten oder nie ausgestellte Nummer angaben», heißt es in dem Bericht. Die Nummern dienen eigentlich zur Überprüfung der Personalien. Bis Mitte Dezember hatte die FEMA 5,4 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) an Soforthilfe ausgezahlt. Die Aufsichtsbehörde GAO nahm auch stichprobenartig Häuser in Augenschein, die angeblich durch die Hurrikans «Katrina» und «Rita» zerstört wurden. 80 der 200 überprüften Adressen hätten gar nicht existiert.

Rund 12 000 Familien, die durch die Wirbelstürme obdachlos geworden waren, bekommen seit Dienstag kein Geld mehr für Hotelzimmer. Die FEMA stellte die Zahlungen ein. Die Menschen müssten langsam beginnen, ein neues Leben aufzubauen, sagte eine FEMA- Sprecherin im Rundfunk. Die Behörde unterstützt Familien dafür mit begrenzten Mietzuschüssen.

Gleichzeitig zeigte der Sender CNN Aufnahmen von mehr als 10 000 vor sich hin gammelnden Wohnbaracken im Bundesstaat Arkansas. Die so genannten Trailer, die die FEMA für mehr als 300 Millionen Dollar anschaffte, versinken dort im Morast. Gleichzeitig warten in New Orleans und anderen von den Hurrikans «Katrina» und «Rita» verwüsteten Gebieten tausenden Menschen auf die versprochenen vorübergehenden Bleiben. Bürokratische Hindernisse haben die Auslieferung nach FEMA-Angaben bislang verhindert." DIE WELT
[posting]20.205.497 von webmaxx am 14.02.06 19:57:18[/posting]Webminn, weiss ich, kenn ich, ist uebrigens Teil desselben Amerika und fuer mich ein nachhaltiges Indiz gegen Big Government. Allerdings ist ja wohl offensichtlich, dass Du hier mal wieder etwas an den Haaren herbeiziehen musst, weil das gerade Eroerterte nicht viel Spielraum fuer Noergeleien gibt. Meiner in #1006 formulierten Aufforderung kommst Du natuerlich nicht nach ...
[posting]20.205.497 von webmaxx am 14.02.06 19:57:18[/posting]Uebrigens faende ich es ganz nett, wenn wenigstens Du zukuenftig von der durch Moron5 wieder eingefuehrten Unsitte der Nickverballhornung absehen koenntest ...
[posting]20.206.253 von PresAbeL am 14.02.06 20:35:48[/posting]Also ich fand den "...unable" ganz gelungen;)

Du mußt dich schon entscheiden zwischen Retourkutsche "webminn" und Beleidigtsein...

Ich fühlte mich übrigens durch deinen Beitrag #1005 nicht angesprochen, lese auch nur in Notfällen lange englische Texte.

Weiterhin bin ich der Meinung, daß man die US-Entwicklung kritisch verfolgen sollte - im ureigensten Interesse.

Es sind ja genug Fälle amerikanischer Handlungsweisen bekannt, die das Eigeninteresse rücksichtslos über alles stellten.
[posting]20.206.557 von webmaxx am 14.02.06 20:51:19[/posting]Ich habe mich doch bereits entschieden, Mr.webmaxx. Leider ist das mal wieder die einzge Diskussion, in der Dich heute auf Ballhoehe zeigst. Wer englische Texte nur "in Notfaellen" zu lesen bereit ist, kann auch gar nicht auf dem Laufenden sein, sobald es um US-Oekonomie geht. Kritik gut und schoen, muss man machen. Aber dann zieht man sich doch nicht irgendetwas an den Haaren herbei. Ich bin bisher in meiner gesamten w:o Zeit vielleicht 3x an einem Punkt gewesen, an dem ich gesagt habe: so, jetzt ist Schluss mit seicht. Da ist jemand, der kennt die Verhaeltnisse wirklich! Und nur auf diesem Niveau bin ich ueberhaupt bereit, Kritik hier zu eroertern bzw. sie selbst zu formulieren (ich haette natuerlich auch einiges ...).
[posting]20.207.230 von PresAbeL am 14.02.06 21:18:50[/posting]Nun, ich denke, wir alle hier beziehen Wissen aus zweiter oder dritter Hand.

Anzunehmen, daß deutsche Ökonomen die us-amerikanisch dominierte Weltökonomie nicht auch auf deutsch widerzugeben in der Lage wären, nenne ich, mit Verlaub, Snobismus:laugh:
Also: du darfst Augengöhe voraussetzen - anderen Falls würde ich höflich nachfragen.

Und : von mir wirst du selten eine pauschale Verurteilung finden - das monetäre Zinsezinssystem mal ausgenommen.
Mal was richtig Gutes aus den USA:

" "Ich schwöre hiermit unter Eid,

daß ich absolut und vollständig jeder Treuepflicht und Bindung gegenüber jedem ausländischen Prinzen, Potentaten, Staat oder selbständigen Einheit, denen ich zuvor verpflichtet war, entsage;

daß ich die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika gegen jeden Feind unterstützen und verteidigen werde, nach außen wie nach innen,

daß ich in aufrichtiger Treue und Bindung an dieselben handeln werde, daß ich im Dienst der Vereinigten Staaten Waffen tragen werde, sofern das Gesetz es so anordnet, daß ich sonstige Dienste in den US-Streitkräften leisten werde, sofern das Gesetz es so anordnet, daß ich zu Tätigkeiten im Dienst der Nation unter ziviler Leitung bereit bin, sofern das Gesetz es so anordnet, und daß ich diese Verpflichtung aus freien Stücken, ohne irgendwelche inneren Vorbehalte oder zum Zweck der Ausflucht, eingegangen bin. So wahr mir Gott helfe."

Artikel erschienen in Die Welt, am Mi, 15. Februar 2006

Nur so geht´s!

http://www.welt.de/data/2006/02/15/845886.html
[posting]20.207.708 von webmaxx am 14.02.06 21:35:57[/posting]Und : von mir wirst du selten eine pauschale Verurteilung finden - das monetäre Zinsezinssystem mal ausgenommen.

:laugh:

Scherzkeks!
[posting]20.217.924 von PresAbeL am 15.02.06 15:08:16[/posting]Wieso? Ehrlich währt am längsten... mal pauschal ausgedrückt
[posting]20.210.698 von webmaxx am 15.02.06 05:52:02[/posting]Hier hast Du mal wieder ein huebsches, weil uebersichtliches Beispiel dafuer, was in der Regel fuer ein bullshit herauskommt, wenn deutsche Medien sich mit US-Verhaeltnissen befassen:

Beim N-400 handelt es sich naemlich keineswegs um ein Formular fuer Einwanderer, sondern um das Antragsformular auf Einbuergerung.

Es gibt meines Wissens niemanden, der mit der Einwanderung (Immigration) in einem Zuge eingebuergert wurde - es sei denn er kam an dem Tag in den USA zur Welt, an dem seine Mutter mit einem Immigration Visa eingewandert ist. Und dann braucht er bekanntlich nicht so ein Formular auszufuellen und wurde - strenggenommen - auch nicht eingebuergert, sondern kam schon als US citizen auf die Welt. :D

Einwanderung und Einbuergerung sind also zwei ganz verschiedene Paar Stiefel. Die Einbuergerung kann man fruehestens nach 3 Jahren der permanent residence beantragen.

Aber wie gesagt: sobald es auf US-Themen kommt, schreibt die deutsche Presse Bullshit. Im vorliegenden Falls gar nicht mal boeswillig. Bei mir verfestigt sich inzwischen der Verdacht, dass in D die Englischkenntnisse allgemein rapide nachlassen.
[posting]20.218.636 von PresAbeL am 15.02.06 15:39:15[/posting]Bei mir verfestigt sich inzwischen der Verdacht, dass in D die Englischkenntnisse allgemein rapide nachlassen.

Ich denke man muss da ein wenig differenzieren. Wie beide wissen daß es ja keinen Antiamerikanismus gibt, sondern höchstens berechtigte Kritik, aber unter diesen Kritikern gibt es die Sucher und die Kopierer.

Bei den Kopierern nehmen die Englischkenntnisse naturgemäß ab weil die ja alles völlig unreflektiert übernehmen solange nur die Überschrift stimmt, oder im besten Fall wurde es schon übersetzt. Steht es bereits auf freace.de oder heise.de dann braucht es gar nicht mehr gelesen werden, weil dann stimmt es eh sicher. Also nur mehr rüberkopieren nach WO, irgendwas bei Bedarf einfetten, Smileys drunter, Kollegen beschimpfen, Job erledigt und stolzer Blick aufs Werk wie beim Pimpf nach dem Morgen-Häufchen am Topf.

Anders bei den Suchern und Chronisten. Die haben in der Regel durchaus gute bis sehr gute Englischkenntnisse weil sie eben sehr gewisserhaft bei der Auswahl der Quellen darauf achten, dass ja nichts Objektives oder Entlastendes, kein Sowohl-Als-Auch, nichts Abwägendes oder gar Widersprechendes zur eigenen Meinung oder Botschaft die man rüber bringen will drinn steht. Stell Dir mal vor kopiert einer der üblichen Verdächtigen einen Artikel rein und dann stellt sich heraus dass der absolut neutral ist und Vor- & Nachteile zu einem Aspekt ausgewogen darstellen würde - urpeinlich sag ich da nur, sowas darf nicht passieren...
[posting]20.219.240 von PrinzValiumNG am 15.02.06 16:01:38[/posting]Hochverehrter Prinz - Herrscher der Deutungshoheit in vielen (aber nicht allen) w:o Threads: Hier möchte ich doch mal ein "Gut gebrüllt,Löwe!" entgegnen.:)


Wenngleich ich festhalten möchte, daß unsere mediale Welt nicht nur in Schwarz und Weiß, Pro und Contra zerfällt, sondern mit der argumentativen Licht- immer auch (mindestens)eine Schattenseite gestreift wird.

Man denke nur an Aussagen von Analysten oder Politikern, die ja schon gewohnheitsmäßig bei jeder Aussage immer mehrere Hintertürchen offenlassen.

Insofern zwar unausweichlich, trägt das Kopieren solcher Berichte doch auch hier zur Meinungsbildung teil.
in meiner Unkenntnis, lieber PresAbel, habe ich natürlich (illegale) Einwanderer von solchen mit legalen Befugnissen differenziert - jedoch bei diesen die Einbürgerung quasi vorauseilend gleichgesetzt.

Dabei wird hier ja genauso differenziert; das Themas dürfte in D an Aktualität noch zunehmen.
[posting]20.219.810 von webmaxx am 15.02.06 16:24:06[/posting]Du brauchst doch den bullshit im Welt-Artikel nicht zu verteidigen, oder ist der von Dir? :laugh:

Prinz, Deine Einteilung in Sucher und Kopierer halte ich fuer ueberaus hilfreich. Der Uebergang zwischen den beiden Kategorien ist allerdings bisweilen fliessend: Man nehm den Joerverblog: Der thread owner hat doert mittlerweile soviel zusammengesuchten Muell hineinkopiert, dass man eine spezifische Suchfunktion braeuchte, um dort etwas Spezielles herauskopieren zu koennen ...
Habe gerade einen Artikel gefunden, der hier auch auf Interesse stossen könnte:

Stop Worrying About the Trade Deficit


By Donald Boudreaux


America`s trade deficit -- in December reaching a near-record $64.7 billion -- is unfortunate, right?


Wrong. Contrary to popular opinion, this so-called "deficit" is a blessing.


Consider that if Americans export lumber, sheetrock, and architectural blueprints to China so that people build a factory there, we`re gleeful. "Wonderful!" we proclaim. "Exports are up and our trade deficit is down!"


But if those very same building materials are assembled by Americans into a factory situated and operated in, say, Utah and then bought by Chinese investors, we complain -- led today by the likes of Senators Charles Schumer and Lindsey Graham -- that "Something`s wrong! Our trade deficit is higher!"


Truth is, though, that nothing economically important separates the first scenario from the second. In each case the world`s stock of productive capital grows as Americans produce things for sale to foreigners. Those cases appear different from each other only because of the conventions of international commercial accounting, which records investments separately from imports and exports.


This accounting convention creates the false impression that an excess of imports over exports -- called a "trade deficit" -- is an ominous imbalance requiring corrective action. In fact, America`s trade deficit is evidence, not of any imbalance, but of the happy fact that our economy is so strong and stable that foreigners invest here eagerly.


When foreigners sell things to Americans they earn dollars. If foreigners then spend all of those dollars on American exports, trade is "balanced." There`s no trade deficit or surplus. But if foreigners instead invest some of those dollars in dollar-denominated assets -- say, by purchasing that factory in Utah, houses in Hawaii, or shares of Google -- they obviously must buy fewer American exports. So the trade deficit grows as investment in the U.S. rises.


Although dollars spent by foreigners on investments are not spent on items classified as U.S. exports, these dollars nevertheless are spent in the U.S. They raise the value of American corporations and real-estate, and improve American workers` productivity. In turn, those increases in asset values and productivity enhance Americans` current ability to buy goods and services -- perhaps the same goods and services that foreigners would have bought had they not invested their dollars here.


Isn`t it better, though, if Americans do the investing and foreigners the consuming? No. What`s important is to have lots of investment to increase worker productivity, which ultimately is the only way to raise our living standards. The nationality of investors is insignificant.


Because savings and investment are indeed so beneficial, we should welcome rather than regret foreign savings invested in our country. If we applaud the guy across the street who forgoes that vacation in Las Vegas in order to save and invest more in the U.S. economy, we should applaud also the guy across the ocean who does the same.


But doesn`t a higher trade deficit mean that Americans are sinking more deeply into debt? Not at all. A trade deficit isn`t debt. My young son, for example, received for Christmas several Chinese-made toys. These were bought with cash. If the Chinese toymakers invest their newly earned dollars in, say, that factory in Utah, the U.S. trade deficit rises but no debt is created. Neither I nor any other American owes any foreigner anything as a result of my purchase of toys from China and the corresponding Chinese purchase of equity in a company located in America.


More generally, whenever foreigners buy American real-estate or equity, or when they simply hold dollars in their portfolios, our trade deficit rises without creating debt.


Nor is it true that a higher trade deficit means that Americans are selling off assets. Whenever, for example, IKEA builds a new store in the U.S., a new asset is created. No Americans had to part with assets as a pre-condition for this Swedish investment in America.


Of course, part or all of the trade deficit can become debt. This happens whenever Americans borrow dollars from foreigners. As it happens, the most prodigious borrower today is Uncle Sam. But despite self-righteous accusations leveled at foreigners by the likes of Senators Schumer and Graham, the fact remains that U.S. government indebtedness is not caused by foreigners buying Uncle Sam`s bonds, but by Congress spending beyond its means. If government debt is a problem, then Congress should stop borrowing. Complaints about the trade deficit are a red herring.


We Americans have many real problems confronting us. The trade deficit isn`t one of them.


The author is Chairman, Department of Economics, George Mason University.

http://www.tcsdaily.com/article.aspx?id=021006G
"But doesn`t a higher trade deficit mean that Americans are sinking more deeply into debt? Not at all. A trade deficit isn`t debt." (...)
"More generally, whenever foreigners buy American real-estate or equity, or when they simply hold dollars in their portfolios, our trade deficit rises without creating debt."

Endlich mal ein Autor, der etwas von Ökonomie und deren Zusammenhängen versteht und nicht ständig ökonomische Kategorien durcheinander bringt!
Wenn wir doch auch mal mit solchen Fakten zur "Warnung" für die Welt würden...;)

DJ Fed/Beige Book: Wirtschaftswachstum solide und moderat
WASHINGTON (Dow Jones)--Das US-Wirtschaftswachstum wird der jüngsten
Konjunkturumfrage der Federal Reserve zufolge in den meisten Fed-Bezirken des
Landes als "solide" oder "moderat" dargestellt. Wie aus dem am Mittwoch
veröffentlichten Beige Book hervor geht, wird die Lage an den
Arbeitsmärkten als "eng" beschrieben, was die Löhne steigen lasse.

Mit Blick auf die Inflation heißt es, Hauptsorge seien weiterhin die
hohen Energiepreise, zusätzlich berichteten die meisten Fed-Distrikte von
gestiegenen Input-Preisen anderer Rohstoffe, zum Beispiel von Metallen.
Allerdings hätten die meisten Unternehmen nicht die Preissetzungsmacht, um
diese Belastungen an die Endverbraucher weiterzugeben. Der Anstieg der
Verbraucherpreise falle weithin geringer aus als der Anstieg der Kosten oder
sei jedenfalls weniger weit verbreitet.

Die im Rahmen des aktuellen Beige Book erhobenen Daten bilden die Grundlage
der geldpolitischen Beratungen des FOMC am 10. Mai.

DJG/DJN/hab

(END) Dow Jones Newswires

April 26, 2006 14:14 ET (18:14 GMT)

Copyright (c) 2006 Dow Jones & Company, Inc.

So langsam verlassen, die nicht unbedingt an Bord bleiben müßen das sinkende Schiff.
Paul Craig Roberts was Assistant Secretary of the Treasury in the Reagan administration. He was Associate Editor of the Wall Street Journal editorial page and Contributing Editor of National Review.


Life in the Bush Economy: Fat, Drunk and Broke

A Nation of Waitresses and Bartenders



By Paul Craig Roberts

05/08/06 -- The Bureau of Labor Statistics payroll jobs report released May 5 says the economy created 131,000 private sector jobs in April. Construction added 10,000 jobs, natural resources, mining and logging added 8,000 jobs, and manufacturing added 19,000. Despite this unusual gain, the economy has 10,000 fewer manufacturing jobs than a year ago.

Most of the April job gain --72%--is in domestic services, with education and health services (primarily health care and social assistance) and waitresses and bartenders accounting for 55,000 jobs or 42% of the total job gain. Financial activities added 26,000 jobs and professional and business services added 28,000. Retail trade lost 36,000 jobs.

During 2001 and 2002 the US economy lost 2,298,000 jobs. These lost jobs were not regained until early in February 2005. From February 2005 through April 2006, the economy has gained 2,584 jobs (mainly in domestic services).

The total job gain for the 64 month period from January 2001 through April 2006 is 7,000,000 jobs less than the 9,600,000 jobs necessary to stay even with population growth during that period. The unemployment rate is low because millions of discouraged workers have dropped out of the work force and are not counted as unemployed.

In 2005 the US had a current account deficit in excess of $800 billion. That means Americans consumed $800 billion more goods and services than they produced. A significant percentage of this figure is offshore production by US companies for American markets.

The US current account deficit as a percent of Gross Domestic Product is unprecedented. As more jobs and manufacturing are moved offshore, Americans become more dependent on foreign made goods. This year the deficit could reach $1 trillion.

The US pays its current account deficit by giving up ownership of its existing assets or wealth. Foreigners don't simply hold the $800 billion in cash. They use it to acquire US equities, real estate, bonds, and entire companies.

The federal budget is also in the red to the tune of about $400 billion. As Americans have ceased to save, the federal government is dependent on foreigners to lend it the money to operate and to wage war in the Middle East.

American consumers are heavily indebted. The growth of consumer debt is what has been fueling the economy. Social Security and Medicare are in financial trouble, as are many company pension plans. Decide for yourself--is this the economic picture of a superpower that can dictate to the world, or is it the picture of a second-rate country dependent on foreigners to finance its consumption and the operation of its government?

No-think economists make rhetorical arguments that the decline of US manufacturing employment reflects higher productivity from technological improvements and not a decline in US manufacturing per se. George Mason University economist Walter Williams recently ridiculed the claim that US manufacturing jobs are moving to China. Williams asks how the US could be losing manufacturing jobs to China when the Chinese are losing jobs faster than the US: "Since, 2000, China has lost 4.5 million manufacturing jobs, compared with the loss of 3.1 million in the U.S."

The 4.5 million figure comes from a Conference Board report that is misleading. The report that counts was written by Judith Banister under contract to the U.S. Department of Labor, Bureau of Labor Statistics, and published in November 2005 (www.bls.gov/fls/chinareport.pdf). Banister's report was peer reviewed both within the BLS and externally by persons with expert knowledge of China.

Chinese manufacturing employment has been growing strongly since the 1980s except for a short period in the late 1990s when layoffs resulted from the restructuring and privatization of inefficient state owned and collective owned factories. To equate temporary layoffs from a massive restructuring within manufacturing with US long-term manufacturing job loss indicates extreme carelessness or incompetence.

Banister concludes: "In recent decades, China has become a manufacturing powerhouse. The country's official data showed 83 million manufacturing employees in 2002, but that figure is likely to be understated; the actual number was probably closer to 109 million. By contrast, in 2002, the Group of Seven (G7) major industrialized countries had a total of 53 million manufacturing workers."

The G7 is the US and Europe. In contrast to China's 109,000,000 manufacturing workers, the US has 14,000,000.

When I was Assistant Secretary of the Treasury in the Reagan administration, the US did not have a trade deficit in manufactured goods. Today the US has a $500 billion annual deficit in manufactured goods. If the US is doing as well in manufacturing as no-think economists claim, where did an annual trade deficit in manufactured goods of one-half trillion dollars come from?

If the US is the high-tech leader of the world, why does the US have a trade deficit in advanced technology products with China?

There was a time when American economists were empirical and paid attention to facts. Today American economists are merely the handmaidens of offshore producers. Apparently, they follow President Bush's lead and do not read newspapers--thus, their ignorance of countless stories of US manufacturers moving entire plants and many thousands of US engineering jobs to China.

Chinese firms, including state owned firms, have numerous reasons, tax and otherwise, to understate their employment. Banister's report gives the details.

Banister points out that the excess supply of labor in China is about five to six times the size of the total US work force. As a result, there is no shortage of workers in China, nor will there be in the foreseeable future.

The huge excess supply of labor means extremely low Chinese wages. The average Chinese wage is $0.57 per hour, a mere 3% of the average US manufacturing worker's wage. With first world technology, capital, and business knowhow crowding into China, virtually free Chinese labor is as productive as US labor. This should make it obvious to anyone who claims to be an economist that offshore production of goods and services is an example of capital seeking absolute advantage in lowest factor cost, not a case of free trade based on comparative advantage.

American economists have failed their country as badly as have the Republican and Democratic parties. The sad fact is that there is no leader in sight capable of reversing the rapid decline of the United States of America.

Paul Craig Roberts was Assistant Secretary of the Treasury in the Reagan administration. He was Associate Editor of the Wall Street Journal editorial page and Contributing Editor of National Review. He is coauthor of The Tyranny of Good Intentions. He can be reached at: paulcraigroberts@yahoo.com

http://informationclearinghouse.info/article12977.htm


Ein schlechtes Omen

Rainer Sommer 09.05.2006

Steven Roach, der "letzte Mohikaner", wirft das Handtuch. Der einzige kritische Wall Street-Ökonom sieht die Welt nun "auf einem guten Weg" - internationale Finanzblätter befürchten den Anfang vom Ende




Die britischen und US-Amerikanischen Finanzblätter konnten es nicht glauben: Der letzte "Krisenprophet" der Wall Street hat das Handtuch geworfen. Stephen Roach, Chefökonom der Wall Street-Investmentbank Morgan Stanley, die nach eigenen Angaben "Assets" im Wert von 622 Mrd. USD verwaltet, hatte jahrelang als einsamer Mahner die Geld- und Budgetpolitik der USA kritisiert und einen Dollar-Crash samt schwerer internationaler Finanzkrise als praktisch unvermeidlich bezeichnet. Das Ausland werde bald nicht mehr bereit sein, die ausufernde US-Verschuldung zu finanzieren, die Krise sei unausweichlich, diktierte er jedem, der es hören wollte in die Feder.



Nach gut sechs Jahren vergeblichen Wartens auf die Katastrophe sieht er die Welt jetzt aber plötzlich [extern] auf einem guten Weg – wobei die Korrektur doch um so schlimmer werden müsse, je länger die Ungleichgewichte anhalten, wie Roach bislang immer erklärt hatte.

I must confess that I am now feeling better about the prognosis for the world economy for the first time in ages.

Dass sich nun "auch der letzte Mohikaner zur Zuversicht bekehrt" hat, lässt die Neue Züricher Zeitung indes [extern] befürchten, "dass es der Wirtschaft bald wieder schlechter gehen" werde. Es sei ein schlechtes Omen, meint die NZZ. Und auch der Guardian und etliche weitere britische und US-amerikanische Blätter wie sehen darin ein "klares Verkaufssignal". Laut Roach nehme die Welt hingegen endlich "ihre Medizin" - womit er die Zinserhöhungen in den USA, Europa, China und bald Japan meint - oder beabsichtige das zumindest. Die G7 und der Internationale Währungsfonds hätten erkannt, dass sie für das "multi-economy" Problem der globalen Ungleichgewichte "multilaterale" Lösungen finden müssen, und außerdem werde der Wert des Dollar endlich wieder in die richtige Richtung, nämlich nach unten "gemanagt".


Was die Finanzblätter hier monieren, ist freilich ein wohlbekannter Frühindikator für kommendes Unheil: Wenn sich Aufschwungphasen zu "Booms" entwickeln, entfernen sich die Preise (in klassischen Boom-Bust-Zyklen meist die Preise von Aktien, aber auch von Anleihen, Rohstoffen, Immobilien etc) ja immer von den "fundamentalen" Bewertungsmassstäben. Bald melden sich daher auch die ökonomisch versierten Kritiker zu Wort, die vor diesen Abweichungen warnen und einen bevorstehenden Crash befürchten. Kommt es nach jahrelangen Warnungen aber lange Zeit nicht zu den befürchteten negativen Entwicklungen, dann finden die Kritiker, die Jahr für Jahr die selben Kassandrarufe erschallen lassen, kaum mehr Gehör, da ja nichts passiert ist.

Gleichzeitig beobachten die Kritiker, wie ahnungslose Laien an den Börsen ein Vermögen verdienen. Das führt oft zu erstaunlichen Windungen: Als sicher geglaubtes Wissen wird in Zweifel gezogen, neue und noch so absurde Theorien werden "empirisch" gestärkt und so dann auch einigen vormals noch kritischen Experten geglaubt. So verlieren gerade Experten in Boomzeiten gerne Hemd und Hosen, da ihre auf Fachwissen basierenden Zweifel einen Einstieg zuvor verhindert haben. Und wenn dann endlich die "Läuterung" erfolgt ist, finden sich die Preise oft schon auf Höchstständen. Dementsprechend sind etliche Aktienanalysten großer Finanzhäuser erst 1999/2000 mit ihrem Privatvermögen in die New-Ecvonomy–Märkte gegangen und haben hoch verloren.

Dass die Rettung der Finanzwelt doch möglich sein soll, liegt, Roach zufolge, nun aber an "mächtigen strukturellen Veränderungen der Weltwirtschaft", nämlich der sich rapide ausbreitenden Globalisierung, die weltweit die Inflation dämpfe. Die Notenbanken könnten sich daher den Luxus gönnen, sich mit dem Entzug der Liquidität Zeit zu lassen, was die Wahrscheinlichkeit reduziert habe, dass die Welt auch heute wieder von den Boom-Bust-Zyklen früherer Jahre getroffen werde. Zuversicht schöpft Roach zudem aus dem [extern] Statement der G-7 Finanzminister und Notenbankgouverneure vom 21. April, dem extra ein Annex zu den globalen Ungleichgewichten angehängt wurde.

Müssen die Sicherheitsgurte angelegt werden?

Dass sich die sonst so gelassene NZZ zu okkulten Prophezeiungen aufschwingt, verdient Beachtung; und was Roach sich wirklich denkt, mag für immer ein Geheimnis bleiben. Immerhin ist Morgan Stanley dem Vernehmen nach eines der Finanzhäuser, das auf Wunsch von US-Fed und Treasury als Käufer einspringt wenn die ausländische Nachfrage nach neu emittierten US-Staatsschulden zu wünschen übrig lässt. Aber wenn selbst Roach von einem möglichen Ende der Boom-Bust-Zyklen fabuliert und die Preis dämpfende Wirkung der Globalisierung erst dieser Tage erkannt haben will, erinnert das doch stark an die angeblichen strukturellen Veränderungen durch die New Economy, mit denen damals die hohen Aktienpreise gerechtfertigt wurden.

Könnte es nun also wirklich Zeit sein, die Sicherheitsgurte anzulegen? Immerhin erleben wir auch laut dem nun geläuterten Roach derzeit die "Mutter aller Liquiditätszyklen". Seit historische Aufzeichnungen bestehen zeigen die jeweiligen "Charts", dass bei so gut wie allen durch Kreditexpansion finanzierten Booms die letzten 20 Prozent an Preissteigerung mit Abstand am schnellsten erfolgt sind – und die Bankkredite haben im letzten Jahr in den USA laut dem Internetdienst [extern] Prudent bear innerhalb eines Jahres um 745 Milliarden auf 7,7 Billionen USD zugenommen. Kurz vor dem Beginn des Einbruchs steigt zudem die "Volatilität", die täglichen Schwankungen nehmen zu und oft dauert es eine Weile, bis der Markt feststellt, dass es sich bei den sich häufenden Kursverlusten nicht um vorübergehende "Korrekturen" handelt, sondern um die Trendwende.

Ausländische Käufer (und Halter) von Dollaranleihen werden derzeit tatsächlich gleich von zwei Trends in die Mangel genommen: Erstens sinken durch den Zinsanstieg die Kurse der umlaufenden Anleihen und zweitens erleiden sie Wechselkursverluste durch die Abwertung des Dollar. Während bei keinem der Trends derzeit aber eine Wende abzusehen wäre, werden die Ausländer für die Finanzierung der Defizite aber nach wie vor benötigt.

Nun wäre ein "Run" auf den Dollar die ökonomisch rationale Konsequenz der beiden Trends, insofern könnte die Bekehrung von Roach einfach eine weiterer verzweifelte Marketingaktion der Wall Street darstellen. Andererseits könnten Deutschland, Japan und aufstrebende Länder wie China die eigene Konsumnachfrage vielleicht doch so weit anheben, dass die derzeit jährlich rund 900 Milliarden USD an Gütern und Dienstleistungen, die die USA netto vom Ausland kreditfinanziert importieren, so kompensiert werden, dass ein Rückgang der US-Nachfrage doch nicht zu einer schweren weltweiten Rezession führt. Ein "unordentlicher" Abbau der Ungleichgewichte, vor dem Roach so lange gewarnt hat (wenn also selbst die Notenbanken einen Crash der US-Anleihen und des Dollar nicht verhindern können) wäre dem jedenfalls nicht zuträglich.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22634/1.html
Es gibt in den USA immer noch mehr wirtschaftlichen Sachverstand als ein Teil der User hier im Forum wahrhaben wollen.

Statistiken in den die entscheidenden Zahlen hinter einem Wust von aufgeblähten Daten versteckt sind, können nur die überzeugen, die 'gläubig' sind.

Die USA hat genauso wie Europa in vielen Dingen die gleichen Probleme. Nur dass diese in den USA hinter einer starken Konsumnachfrage versteckt wird. Und diese Nachfrage wird bezahlt durch den aufgeblähten Wert der Häuser.

Wenn beides wegfällt, dann guten Nacht der Traum von einem anhaltendem Wirtschaftsaufschwung.

Die Frage bleibt dann immer noch offen, wen es stärker treffen wird, Europa oder die USA.

Hoffen wir, dass es nicht zu den von manchen gefürchteten Verwerfungen kommt.

So hier nun den Artikel von einem der Realisten in Bezug auf die US-Wirtschaft, Paul Krugman. Im Gegensatz zu den Behauptungen seiner Gegnern aus interessierten Kreisen, haben seine Einschätzungen meist gestimmt.

May 19, 2006
Op-Ed Columnist
Coming Down to Earth
http://select.nytimes.com/2006/05/19/opinion/19krugman.html?…


By PAUL KRUGMAN

Um, wasn't the stock market supposed to bounce back after Wednesday's big drop?

We shouldn't read too much into a couple of days' movements in stock prices. But it seems that investors are suddenly feeling uneasy about the state of the economy. They should be; the puzzle is why they haven't been uneasy all along.

The rise in stock prices that began last fall was essentially based on the belief that the U.S. economy can defy gravity — that both individuals and the nation as a whole can spend more than their income, not on a temporary basis, but more or less indefinitely.

To be fair, for a while the data seemed to confirm that belief. In 2005, the trade deficit passed $700 billion, yet the dollar actually rose against the euro and the yen. Housing prices soared, yet houses kept selling. The price of gasoline neared $3 a gallon, yet consumers kept buying both gas and other items, even though they had to borrow to keep spending (the personal savings rate went negative for the first time since the 1930's).

Over the last few weeks, however, gravity seems to have started reasserting itself.

The dollar began falling about a month ago. So far it's down less than 10 percent against the euro and the yen, but there's a definite sense that foreign governments, in particular, are becoming less willing to keep the dollar strong by buying lots of U.S. debt.

The housing market seems to be weakening rapidly. As late as last October, the National Association of Home Builders/Wells Fargo housing market index, a measure of builders' confidence, was still close to the high point it reached last summer. But on Monday the association announced that the index had fallen to its lowest level since 1995.

Finally, there are preliminary indications that consumers, hard-pressed by high gasoline prices, may be reaching their limit.

The National Retail Federation, reporting on a new survey, warns that "while consumers have seemed resilient in the face of higher energy costs, a tipping point may soon be in sight."

I can't resist pointing out that the Bush administration's response to the squeeze on working families has been, you guessed it, to accuse the news media of biased reporting.

On May 10 the White House issued a press release titled "Setting the Record Straight: The New York Times Continues to Ignore America's Economic Progress." The release attacked The Times for asserting that paychecks weren't keeping up with fixed costs like medical care and gasoline. The White House declared, "But average hourly earnings have risen 3.8 percent over the past 12 months, their largest increase in nearly five years."

On Wednesday Treasury Secretary John Snow repeated that boast before a House committee. However, Representative Barney Frank was ready. He asked whether the number was adjusted for inflation; after flailing about, Mr. Snow admitted, sheepishly, that it wasn't. In fact, nearly all of the wage increase was negated by higher prices.

Meanwhile, the return of economic gravity poses a definite threat to U.S. economic growth. After all, growth over the past three years was driven mainly by a housing boom and rapid growth in consumer spending. People were able to buy houses, even though housing prices rose much faster than incomes, because foreign purchases of U.S. debt kept interest rates low. People were able to keep spending, even though wages didn't keep up with inflation, because mortgage refinancing let them turn the rising value of their houses into ready cash.

As I summarized it awhile back, we became a nation in which people make a living by selling one another houses, and they pay for the houses with money borrowed from China.

Now that game seems to be coming to an end. We're going to have to find other ways to make a living — in particular, we're going to have to start selling goods and services, not just I.O.U.'s, to the rest of the world, and/or replace imports with domestic production. And adjusting to that new way of making a living will take time.

Will we have that time? Ben Bernanke, the chairman of the Federal Reserve, contends that what's happening in the housing market is "a very orderly and moderate kind of cooling." Maybe he's right. But if he isn't, the stock market drop of the last two days will be remembered as the start of a serious economic slowdown.


Copyright 2006 The New York Times Company
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.677.636 von Joerver am 19.05.06 19:39:26Ausser dem beruechtigten Kontraindikator und Kaffesatzleser Krugman haetten wir da noch ein paar Fakten:

Die hier standen gestern in der NYT:

May 19, 2006
Leading Indicators Reinforce Idea That Growth Is Slowing
By THE ASSOCIATED PRESS
WASHINGTON, May 18 (AP) — An important gauge of the nation's future economic activity dipped in April, once again suggesting slower growth in the months ahead.

The Conference Board, a private research group, reported Thursday that its index of leading economic indicators fell by 0.1 percentage point, to 138.9, last month. Economists were predicting a small rise. In March the index climbed by 0.4 percentage point, to 139.

The index predicts economic activity three to six months in the future.

Economists said the decline reinforced the Federal Reserve's forecast that economic growth, which has been brisk, would most likely moderate to a more sustainable pace in the coming months.

In the first quarter of this year, the economy grew at a 4.8 percent pace, the fastest in two and a half years. Analysts expect growth will slow to a pace of 3 percent to 3.5 percent in the second and third quarters.

Lynn Reaser, chief economist at Bank of America Investment Strategies Group, said: "The index is flashing not a recession but a slowing in growth, which is a welcome sign. Unfortunately, we are not seeing an accompanying moderation in inflation yet."

The decline in the index comes as the housing market is slowing, energy prices are high and consumer confidence is sagging. April's index reading was weighed down by, among other things, a drop in building permits, a dip in consumer expectations and a rise in claims for jobless benefits.

The Labor Department said the number of people signing up for jobless benefits rose sharply last week, mainly because of the lingering effects of a partial government shutdown in Puerto Rico, which has now been resolved. New applications filed for unemployment insurance shot up by a seasonally adjusted 42,000, to 367,000, for the week ended May 13. That was the highest level of claims since early in October.

The Federal Reserve raised interest rates last week for the 16th time in two years, an effort to keep inflation from accelerating. Fed policy makers left future rate decisions open as they grapple with whether the economy is more likely to slow or high energy costs are more likely to ignite price and wage rises. After the Labor Department reported Wednesday that consumer prices increased by 0.6 percent in April, many economists said the odds were now increasing that the Fed would bump up rates again at its next meeting on June 28 and 29.

Nach jedem Kommentar in der NYTimes gibt es für die Leser die Möglichkeit über die Artikel zu diskutieren. Manche Anfragen beantworten die Kommentoren auch selbst.
Dies ist die Auswahl nach Krugmans letztem Artikel.
Es gibt oder gab auch einen richtigen Blog in den Weiten des Onlineauftritts der Times.

http://krugman.page.nytimes.com/b/a/257815.htm?p=1

May 19, 2006
Economy No Longer Defying Gravity

Readers respond to Paul Krugman's May 19 column, "Coming Down to Earth"

Lee Bartkowski, Long Beach, Calif.: I dearly would love to see a return to domestic production of as many goods as possible. In my opinion the heart of an economy is manufacturing, and the U.S. once was eminent in this field.

A $700 billion trade deficit should be carrot enough to once again get us back into the game of making things — from raw materials to finished products. Jobs are made, taxes are paid, and the country's morale is boosted. Transportation costs from abroad will increasingly be a factor in limiting imports, given the rising price of fuels. It can't hurt to return to self-sufficiency. This isn't to suggest we isolate ourselves, but why pay someone for our debts when we can use the money here for sound purposes?

James Pines, Chevy Chase, Md.: Your May 19 column is right on target, but there is another important point that has received surprisingly little attention. Bush, et al., attribute the economy's recent strength to his tax cuts. However, any decent economist could have predicted that spending $200 billion on a war would give the economy a positive jolt, without or without any tax cuts. Indeed, piling the tax cuts onto the war spending could only, and has, made the situation far worse.

I hope you will emphasize in one of your columns that the war spending should have been offset, in part, by RAISING taxes. Presidents Roosevelt and Johnson could have provided useful guidance, if Bush or anyone around him had bothered to look. Keep up your wonderful work.

Alan Gertler, Reno, Nev.: I'm a scientist, not an economist, so I'm fairly naive when it comes to what drives the economy.

My question is this: Have the tax cuts stimulated the economy as claimed (which I don't believe given the past cases of Reagan and Bush senior),
or has it been the willingness of the government to continue massive spending by increasing our debt that has led to the growth of the economy?

Paul Krugman:It's actually neither.

About the Bush tax cuts: the tax cuts of 2001 evidently didn't do the job; these days, the Bush people talk about the economy as if history began in the middle of 2003, after their SECOND wave of tax cuts.

But while the economy did start growing, finally, in 2003, the growth wasn't at all of the form you'd expect if tax cuts were responsible. The main tax cuts were on dividends and capital gains; supposedly this would make it easier for businesses to raise funds and invest. But business investment hasn't been the main driver of growth; in fact, businesses have been sitting on huge piles of earnings, reluctant to invest. Instead, the big driver was housing construction and consumer spending.

So what really happened? Low interest rates led to a housing boom that eventually turned into a housing bubble. High house prices made people feel richer, and they could borrow against the increased value of their homes, feeding consumer spending. Tax cuts had nothing to do with it.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.716.235 von Joerver am 21.05.06 11:25:46Für alle deren Gehirn noch nicht total zugekleistert ist mit der US-Propaganda über wirtschaftliche Erfolge bei WSJ u.ä. hier Seiten, teilweise offizielle bipartisan oder Statistiken, die die Wirklichkeit abbilden.


[Table align=center]

[/TABLE]

http://www.census.gov/statab/www/

It's amazing how much you can learn from this source, and how many silly arguments it can help you put to rest. The supplements "Statistics in brief" and "Mini historical statistics," which come with downloadable spreadsheets, are especially useful. A related site I find very useful is the Census site on income statistics, where you can learn about trends in income, poverty, health insurance, and more.

[Table align=center]

[/TABLE]

http://www.cbo.gov/

Congressional Budget Office: It's not just about the federal budget. CBO is doing a terrific job these days, and its work covers everything from "Macroeconomic and budgetary impacts of Hurricane Katrina" (Sept. 6, 2005) to income distribution, where CBO's estimates are the most comprehensive.

[Table align=center]

[/TABLE]

http://www.cbpp.org/

Center on Budget and Policy Priorities: CBPP is a progressive think tank, and its political stance dictates the choice of topics. But even conservatives should read the Center's work: the number-crunching is utterly scrupulous, and there's nothing else, on the left or the right, like CBPP for sophisticated, knowledgeable analysis of government programs.

Texte wurden übernommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.716.953 von Joerver am 21.05.06 11:49:51Joerver,

Merktst du da was wesentliches nicht? Mit solchen Sprüchen :

" Für alle deren Gehirn noch nicht total zugekleistert ist mit der US-Propaganda über wirtschaftliche Erfolge bei WSJ u.ä. hier Seiten, teilweise offizielle bipartisan oder Statistiken, die die Wirklichkeit abbilden."


...disqualifizierst du dich und die, die du hier zu verherrlichen suchst doch selbst.

Das ist nun wirklich weder ein Stil noch ein Inhalt, der der äußerst wichtigen, sachlichen Frage
nach den Perspektiven und Risiken der US-Wirtschaft gerecht werden kann.

KD
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.719.900 von Kwerdenker am 21.05.06 13:54:34Kwerdenker

ich habe ein Problem.

Mit normaler Ansprache erreiche ich die meisten hier im Forum nicht.

Ich habe es oft mit rein sachlicher Ansprache versucht, mit Zahlen einstellen usw., die Reaktion waren Pöbeleien und Beleidigungen.

Irgendwann gewöhnt man sich auch diese Art an und setzt prophylaktisch Markierung mal ironischer oder auch provakanter Art.

Genauso wie Du mich niedergemacht hast für mein Thread, in dem ich Quartalszahlen in USA und Europa vergleichbar gemacht habe, in dem ich die deutschen Quartalszahlen umgerechnet habe auf die annualisierte US-Methode.

Wenn ich die Reaktionen darauf in dem Thread sehe, dann zweifle ich an dem Sachverstand der selbsternannten Experten.

Um die Sache zu einem Abschluß zu bringen:

Der andere Weg ist natürlich auch möglich, indem man die US-Zahlen auf das Quartal zurückrechnet wie das die OECD tut.
Nur dann ist von der Macht der großen Zahlen nicht viel übrig.

Quartalszahlen nicht annualisiert ab 1.Q. 04:
United States:+ 1,0+ 0,9+ 1,0+ 0,8+ 0,9+ 0,8+ 1,0+ 0,4+ 1,2

Germany:++++ 0,5+ 0,2+ -0,1+ -0,1+ 0,6+ 0,4+ 0,6+ 0,0+ 0,4

Wenn solche einfachen Zusammenhänge nicht verstanden werden oder nicht verstanden werden wollen, wird man nicht gerade höflicher zu den Mitdiskutanten.

Genauso verhält sich es mit den Angriffen, man diskutiere ideologisch, meist mit dem Zusatz sozialistisch oder kommunistisch, wenn der Gegenpart selbst in seiner augenblicklich dominierenden Wirtschaftsideologie verfangen ist und nicht in der Lage oder willens ist, diese Theorie in Frage zu stellen.

Es werden nicht nur von deutschen Universitäten immer mehr Volkswirtschafts- oder Betriebswirtschafts-Klone in die Welt geschickt, die scheinbar nicht das Rüstzeug mitbekommen haben, das, was sie gelernt haben, zu hinterfragen.

Und wenn in paar Jahren die heutigen Theorien sich abgenutzt haben, dann werden diese Klone dem nächsten Guru hinterherlaufen und mit der selben Überzeugung die nächste Ideologie verbreiten.

Und es gibt noch eins was mich stört. Wenn man sich nicht angepasst verhält, wird gleich mit der 'ignore' Taste gedroht.

Nicht dass mich das beeinflußt, denn es wirft mehr ein Licht auf den anderen User.

Es gab auch schon mal andere Zeiten hier im Forum.
Als in den letzten Tagen es an den Börsen im Gebälk knisterte, wird sich für manchen die Frage gestellt haben, ob das wirklich nur eine Korrektur der Übertreibungen der letzten Monate gewesen war, oder doch der Beginn des Abschwungs.
Ich hoffe, dass die Lokomotive weiter unter Dampf bleiben wird, obwohl mich die vielen Ungereimtheiten doch unruhig machen.
Dieser Artikel stammt aus Forbes und es ist ein Warnsignal von der OECD.
Vor einigen Jahren wollten viele es auch nicht glauben, dass die Party vorüber war.
Hoffen wir, dass wir diesmal klüger sind und nicht bei den Letzten sind, die das Licht ausmachen.

OECD warns rebalancing of US deficit may drive dollar down sharply
http://www.forbes.com/finance/feeds/afx/2006/05/23/afx276570…



By AFX

05/23/06 LONDON (AFX) - The OECD has warned that the eventual rebalancing of the US current account gap 'looks increasingly unavoidable' and will send shock waves across the globe, starting with a slump in the dollar's exchange rate.

The OECD said in its world economic outlook that the depreciation faced by the dollar could be 'of the order of one-third to one-half.'

The adjustment in the deficit would 'need to induce a sharp slowdown in US domestic demand and that this would have adverse spill-over effects on other economies both through the trade and asset revaluation channels,' it said.

The rebalancing may be accompanied by an increase in risk premiums and a reversal of private capital flows, it added.

Countries with current account surpluses have been accumulating dollar reserves and 'their willingness to hold dollar assets on their balance sheets may diminish,' the OECD warned.

It also cautioned that a protectionist response from the US may accelerate the dollar's falls.

'The US deficit is becoming a pretext for protectionist pressures. If this were to prompt surplus countries to reduce their official US dollar reserves or raise expectations thereof, support for the US dollar could wane.'

Already, the widening of current account imbalances has been sustained far longer and with much smaller exchange rate responses than would have been judged plausible even a decade ago, it said.

So far the United States has attracted the capital needed to finance its current account deficit with relative ease. But it has also moved from being a major international creditor to a net external liability position amounting to slightly over 20 pct of GDP, and the current US external deficit is approximately twice the level that would be consistent with a stable net foreign liability position.

To facilitate the inevitable adjustment in the current account that the US is likely to face, the OECD advocates changes in the US tax system to shore up the domestic savings rate.

'Removing some well-known anti-savings biases in the tax code. Decisions to maintain the tax cuts and to reduce the incidence -- such as the income tax-deductibility of mortgage interest payments -- and moving more generally towards a consumption tax would be particularly helpful,' said.

However, the OECD said that it is not immediately obvious what would trigger a rebalancing and when it would occur.

And, a case can be made that a correction of the US current account deficit, once it occurs, could be 'orderly and gradual',it added.

Firstly, as the bulk of US international financial liabilities are denominated in dollars, their burden to the US economy does not rise with a depreciation in the currency. At the same time, US external assets are largely denominated in foreign currency, which means that they benefit from positive valuation adjustments if the dollar depreciates.

Additionally, the central banks which have piled on dollar reserves may prove to be reluctant sellers.

And, the US currency does not appear to be overvalued in purchasing power parity terms. Its position as an international reserve currency as well as the attractiveness of the comparatively liquid US asset markets also make it less vulnerable to confidence crises.

Copyright AFX News Limited 2005. All rights reserved.
Hier das Original:

[urlOECD Economic Outlook No. 79, May 2006]http://www.oecd.org/document/18/0,2340,en_2649_201185_20347538_1_1_1_1,00.html[/url]

Handout for journalists (Press conference 23 May 2006):
http://www.oecd.org/dataoecd/41/33/35755962.pdf
Einen Artikel zu der sogenannten 'Housing Bubble'. Durch die Abschwächung der Konjunktur in den USA auf europäische Dimensionen (0,6% für das 2.Q) ist auch die Bautätigkeit zurückgegangen.
Dies ist aber alles kein Problem, denn nicht die Anzahl der gebauten Häuser und deren Preis sind eine Gefahr für die Stabilität der US-Wirtschaft, sondern die langfristigen Zinsen.
The average rate on a 30-year conventional mortgage was 6.8 percent last week, up from 5.7 percent a year earlier, according to the Fed.
Erst wenn die langfristigen Zinsen zu hoch werden, dass die Raten von einer großen Zahl der Hauskäufer nicht mehr bedient werden könnten, würde eine Gefahr für die Schuldenpolitik der USA entstehen. Aber danach sieht es i.A. nicht aus.
Sonst ist das Problem viel komplexer, als es meist diskutiert wird.

July 29, 2006
Housing Slows, Taking Big Toll on the Economy
http://www.nytimes.com/2006/07/29/business/29housing.html?ei…


By VIKAS BAJAJ and DAVID LEONHARDT

The housing industry — which largely carried the American economy through the tribulations of the 2000 stock-market crash, a recession and climbing oil prices — has lost its vigor in recent months and now has begun to bog down the broader economy, which slowed to a modest 2.5 percent growth rate this spring.

That was a sharp comedown from the 5.6 percent growth rate of the first quarter, the Commerce Department reported yesterday, caused in part by the third consecutive quarterly decline in spending on houses and apartment buildings, after several years of rapid growth.

“It hasn’t slowed down a little bit — it has slowed down a lot,” said Doug McCraw, a developer who has scrapped his plans for a 205-unit condominium tower in a neighborhood just north of downtown Fort Lauderdale, Fla. “Anybody who did not have a shovel in the dirt has chosen to wait till the market settles.”

The housing slowdown is perhaps the clearest effect of the Federal Reserve’s two-year campaign of raising interest rates in a bid to tap the brakes on the economy and reduce inflation. That campaign has been largely successful, with the decline happening gradually while other parts of the economy, mainly the corporate sector, pick up much of the slack.

“Housing is going from being far and away the most important contributor to growth to being a measurable drag, and it’s happening gracefully so far,” said Mark Zandi, chief economist of Moody’s Economy.com, a research company. “But there’s now a growing and measurable risk that things don’t go according to plan.”

The biggest risk, economists say, is that the optimism that fed the real-estate boom will reverse dramatically. The number of homes for sale has surged in recent months, particularly in once-hot markets, like the Northeast, Florida, California and parts of the Southwest. As builders delay land acquisition and construction it could reduce employment and spending in the coming months.

More broadly, just as rising housing prices during the boom added to Americans’ sense of wealth and well-being — encouraging them to spend more on a variety of goods and services — the reverse could dampen sentiment and lead consumers to pull back on their purchases.

While the fate of housing prices has received far more attention recently than real estate’s role as an engine of job growth, the sector has also become one of the country’s most important industries. Residential construction and all the activity that swirls around it — mortgage lending, renovations and the like — account for roughly 16 percent of the economy, making it the largest single sector, slightly bigger than health care.

For much of the last five years, housing — along with health care — was also one of the only reliable generators of jobs. From the start of 2001, when the Fed began cutting its benchmark rate to steady a faltering economy, until early last year, the housing sector added 1.1 million jobs.

The rest of economy lost 1.2 million jobs over the same period, according to an analysis by Moody’s Economy.com.

Housing continued its rapid growth last year, and other industries began hiring in far greater numbers than they had been, creating the healthiest national job market since 2000. In the last few months, though, three pillars of the housing sector — homebuilders, mortgage lenders and real-estate agencies — have stopped adding to their payrolls, and overall job growth in housing has begun to slow.

In South Florida and Las Vegas, where contractors until recently complained that they could not find enough workers to begin work on many projects, developers are scrubbing plans for new condominiums because they cannot sell enough units to get construction financing.

Mr. McCraw, the developer in Fort Lauderdale, said slowing condo sales and a 35 percent jump in the cost of construction materials like steel, copper and concrete convinced him to shelve his project. He is now considering building office space, where demand remains strong, or simply waiting for two years.

In Las Vegas, cranes are still busily at work on new casino projects but dozens of gleaming condominium towers that were slated to sprout up a few miles from the Strip are not likely to be joining the city’s neon-bedecked skyline soon. John Restrepo, a real estate consultant in the city, estimates that only about 7 percent of the 60,000 condominium units that were announced and under construction as of the first quarter of the year are actually being built today.

Among the high-profile projects that were scrapped is Las Ramblas, an 11-building, $3 billion condominium and hotel complex being developed by the Related Companies and Centra Properties and had investors like the actor George Clooney.

“The period of irrational exuberance we saw in ’04 and ’05 and the gold rush fever has gone away,” Mr. Restrepo said.

The Commerce Department said yesterday that housing investment fell at an annual rate of 6.3 percent last quarter, after dropping less than 1 percent in each of the two previous quarters. It grew at roughly 9 percent a year during the previous three years.

Still, building activity for single-family homes, condos, hotels and casinos in Las Vegas is vibrant enough that construction workers are not struggling to find work, said George Vaughn, a business manager for a local of the Laborer’s International Union of North America, which represents almost 5,000 workers in Las Vegas. “The boom is still on,” he said.

The situation is somewhat different elsewhere. An official at the International Union of Bricklayers and Allied Craftworkers said housing work was more difficult to find, but most of its members had been able to find work on commercial building sites.

“If something were to happen with both markets, that would affect us — and everybody for that matter,” said Robert A. Fozio, director of the union’s Northern Ohio district.

On average, real-estate jobs pay somewhat less — about 7 percent less a year on average — than those in other parts of the economy. But real estate has also been one of the only industries creating good jobs for workers without college degrees in recent years, especially in construction and contracting work.

At Hovnanian Enterprises, one of the nation’s largest homebuilders, executives are renegotiating the company’s options to purchase land for future developments, in an effort to delay some transactions and reduce the purchase price on other parcels of land. In April, it forfeited $5.6 million in deposits on property near West Palm Beach, Fla., and Minneapolis, because it was not ready to build in the area.

“It doesn’t make sense to own the land and have it sit there,” said J. Larry Sorsby, the company’s chief financial officer and an executive vice president.

Orders for Hovnanian’s homes fell by 18 percent in the three months ended April 30 and cancellation of existing orders by homebuyers rose to 32 percent from 21 percent a year ago. The company, whose earnings jumped 34 percent to a record last year, is expecting a mere 3.4 percent profit increase this fiscal year.

Mr. Sorsby said the company had not resorted to layoffs, but it had been asking sub-contractors to lower labor costs — with some success.

Going forward, many economists say, the biggest question is whether the orderly real-estate slowdown the Fed has engineered thus far will continue. “Outside the threat of surging energy prices,’’ Mr. Zandi said, “the most significant threat to the expansion is that the housing correction turns into a housing crash.”

The fact that mortgage rates remain low by historical standards offers one reason to doubt that a crash will happen. The average rate on a 30-year conventional mortgage was 6.8 percent last week, up from 5.7 percent a year earlier, according to the Fed.

On the other hand, the boom of recent years has pushed housing prices out of reach for many families along the coasts. Already, some homeowners have resorted to creative loans, like interest-only mortgages, to afford a house, and even modest increases in mortgage rates have the potential to cause a significant drop in demand for new houses.

In either case, housing seems unlikely to continue being the economic powerhouse it was over the last five years.

“Housing is just not going to be what it has been,” said Edward Yardeni, chief investment strategist at Oak Associates, a money management firm. “It could go back to being a significant but relatively small contributor to economic growth.”

Jeremy W. Peters contributed reporting for this article.


Copyright 2006 The New York Times Company
Optimismus ist eine feine Sache, nur im Endeffekt kommt man mit der Realität am weitesten.

August 7, 2006
Op-Ed Columnist
Intimations of Recession
http://select.nytimes.com/2006/08/07/opinion/07krugman.html?…


By PAUL KRUGMAN

These are the dog days of summer, but there’s a chill in the air. Suddenly — really just in the last few weeks — people have starting talking seriously about a possible recession. And it’s not just economists who seem worried. Goldman Sachs recently reported that the confidence of chief executives at major corporations has plunged; a clear majority of C.E.O.’s now say that conditions in the world economy, and the U.S. economy in particular, are worsening rather than improving.

On the face of it, this loss of faith seems strange. Recent growth and jobs numbers have been disappointing, but not disastrous.

But economic numbers don’t speak for themselves. They always have to be interpreted as part of a story. And the latest numbers, while not that bad taken out of context, seem inconsistent with the stories optimists were telling about the U.S. economy.

The key point is that the forces that caused a recession five years ago never went away. Business spending hasn’t really recovered from the slump it went into after the technology bubble burst: nonresidential investment as a share of G.D.P., though up a bit from its low point, is still far below its levels in the late 1990’s. Also, the trade deficit has doubled since 2000, diverting a lot of demand away from goods produced in the United States.

Nonetheless, the economy grew fairly fast over the last three years, mainly thanks to a gigantic housing boom. This boom led directly to unprecedented spending on home construction. It also allowed consumers to convert rising home values into cash through mortgage refinancing, so that consumer spending could run far ahead of families’ incomes. (Americans have been spending more than they earn for the past year and a half.)

Even optimists generally concede that the housing boom must eventually end, and that consumers will eventually have to start saving again. But the conventional wisdom was that housing would have a “soft landing” — that the boom would taper off gradually, and that other sources of growth would take its place. You might say that the theory was that business investment and exports would stand up as housing stood down.

The latest numbers suggest, however, that this theory isn’t working much better on the economic front than it is in Baghdad.

Signs of a deflating housing bubble began appearing a year ago, but for a while it was possible to argue that eliminating a bit of “froth” in the housing market wouldn’t do the overall economy much harm. Now, for the first time, problems in the housing market are starting to seriously reduce economic growth: the latest G.D.P. data show real residential investment falling at an accelerating pace. The latest job numbers show falling employment in home construction, and retail employment has fallen over the past year, suggesting that consumer spending is running out of steam. (Gas at $3 a gallon doesn’t help, either.)

Meanwhile, neither business investment nor exports seem to be growing fast enough to make up for the housing slump.

Now maybe we’ll still manage that soft landing despite a rapidly rising number of unsold houses; or maybe there’s a boom in business investment and/or exports just over the horizon. But based on what we know now, there’s an economic slowdown coming.

This slowdown might not be sharp enough to be formally declared a recession. But weak growth feels like a recession to most people; remember the long “jobless recovery” that followed the official end of the 2001 recession?

And what will policy makers do about a slump, if it happens? A snarky but accurate description of monetary policy over the past five years is that the Federal Reserve successfully replaced the technology bubble with a housing bubble. But where will the Fed find another bubble?

And with the budget still deep in deficit and the costs of the Iraq war still spiraling upward, it’s hard to see Congress agreeing on any significant fiscal stimulus package — especially because history suggests that the Bush administration and Congressional leaders will turn any debate about how to help the economy into yet another attempt to smuggle in tax cuts for the wealthy.

One last thing: the real wages of most workers fell during the “Bush boom” of the last three years. If that boom, such as it was, is already over, workers have every right to ask, “Is that it?”


Copyright 2006 The New York Times Company
Damit 1. Der Threadspender ihn auch wiederfindet, seinen Thread,
2. Joerver nicht das letzte Wort behaelt (dafuer gab es seinen Blog),
3. Finde ich den letzten Joerver-Beitrag aus der zeitlichen Distanz auch schon wieder kurios ...
Ich weiß zwar nicht, was an dem Krugman-Artikel vom August kurios sein soll, aber PA hat in seinen Mississippisumpf-Biotop eine andere Sicht der Dinge.
Von der einen Monokultur in die andere.

December 1, 2006
Op-Ed Columnist
Economic Storm Signals
http://select.nytimes.com/2006/12/01/opinion/01krugman.html?…
By PAUL KRUGMAN

“It’s tough to make predictions,” Yogi Berra is supposed to have said, “especially about the future.” Actually, his remark makes perfect sense to economists, who sometimes have trouble making predictions about the present. And this is one of those times.

We’re now two-thirds of the way through the fourth quarter of 2006, so you might think we’d already know how the quarter is going. Yet, economists’ assessments of the current state of the U.S. economy, never mind the future, are all over the place.

And here’s the bad news: this kind of confusion about what’s going on is what typically happens when the economy is at a turning point, when an economic expansion is about to turn into a recession (or vice versa). At turning points, the various indicators that usually tell us which way the economic wind is blowing often point in different directions, so that both optimists and pessimists can find data to support their position.

The last time things were this confused was early in 2001, when most economists failed to realize that the United States was sliding into recession. If that sounds ominous, it should: the bond market, which has a pretty good record of forecasting recessions, is pointing toward a serious economic slowdown next year.

Before I explain what the bond market is telling us, let’s talk about why the economy may be at a turning point.

Between mid-2003 and mid-2006, economic growth in the United States was fueled mainly by a huge housing boom, which created jobs directly and made it easy for consumers to spend freely by borrowing against their rising home equity.

That housing boom has now gone bust. But the optimists and pessimists disagree both about how bad the bust will get and about how much damage the housing slump will do to the economy as a whole.

The optimists include Alan Greenspan, whom some accuse of letting the housing bubble get out of hand in the first place. On Tuesday, he told investors at a conference that the worst of the housing slump is over, saying that “it looks as though sales figures have stabilized.”

But the very next day the government released grim data on new home sales for October, and revised its estimates for earlier months downward. Most, though not all, of the other economic numbers that came out this week were also substantially weaker than expected.

Pessimists feel vindicated by the downbeat data. Nouriel Roubini of Roubini Global Economics, who has been forecasting a housing-led recession for some time, now believes that the economy has already stalled: he predicts zero growth for the current quarter. Economists at Deutsche Bank say the same thing.

But that’s still a minority position; most forecasters are still telling us not to worry. So whom should you listen to? And how can you avoid believing what you want to believe?

Maybe the best answer is to look at what the financial markets say. Not the stock market, which is a notoriously bad indicator of the economy’s direction, but the bond market. (Paul Samuelson, the Nobel Prize-winning M.I.T. economist, famously quipped that the stock market had predicted nine of the last five recessions).

Since last summer, when the housing bust became unmistakable, interest rates on long-term bonds have fallen sharply. They’re now yielding much less than short-term bonds. The fact that investors are willing to buy those long-term bonds anyway tells us that these investors expect interest rates to fall. And that will happen only if the economy weakens, forcing the Federal Reserve to cut rates. So bond buyers are, in effect, betting on a future economic slowdown.

How serious a slump is the bond market predicting? Pretty serious. Right now, statistical models based on the historical correlation between interest rates and recessions give roughly even odds that we’re about to experience a formal recession. And since even a slowdown that doesn’t formally qualify as a recession can lead to a sharp rise in unemployment, the odds are very good — maybe 2 to 1 — that 2007 will be a very tough year.

Luckily, we’ve got good leadership for the coming economic storm: the White House is occupied by a man who’s ideologically flexible, listens to a wide variety of views, and understands that policy has to be based on careful analysis, not gut instincts. Oh, wait.


Copyright 2006 The New York Times Company
Auf Grund der aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten hole ich den Thread mal wieder aus der Versenkung.
Da es sich also begibt, dass dieser Thread wieder vom Dunkeln ins Licht geholt wurde und Krugman heute in NYTimes sich zu seinem Lieblingsthema 'Housing Bubble' geäußert hat, sehe ich mich genötigt diesen Artikel dem Publikum vorzuführen.
Ich glaube nicht das Krugman eine klammheimliche Freude empfindet, dass er diese Entwicklung schon vor Jahren hat kommen sehen.
Es gehörte auch m.E. nicht viel Fantasie dazu, wenn man die Fakten kannte auch das Ergebnis zu erahnen.
Vorausgesetzt man wollte die Realität sehen und hat sich nicht in einer Parallelwelt befunden.


August 10, 2007
Op-Ed Columnist
Very Scary Things
http://select.nytimes.com/2007/08/10/opinion/10krugman.html?…


By PAUL KRUGMAN

In September 1998, the collapse of Long Term Capital Management, a giant hedge fund, led to a meltdown in the financial markets similar, in some ways, to what’s happening now. During the crisis in ’98, I attended a closed-door briefing given by a senior Federal Reserve official, who laid out the grim state of the markets. “What can we do about it?” asked one participant. “Pray,” replied the Fed official.

Our prayers were answered. The Fed coordinated a rescue for L.T.C.M., while Robert Rubin, the Treasury secretary at the time, and Alan Greenspan, who was the Fed chairman, assured investors that everything would be all right. And the panic subsided.

Yesterday, President Bush, showing off his M.B.A. vocabulary, similarly tried to reassure the markets. But Mr. Bush is, let’s say, a bit lacking in credibility. On the other hand, it’s not clear that anyone could do the trick: right now we’re suffering from a serious shortage of saviors. And that’s too bad, because we might need one.

What’s been happening in financial markets over the past few days is something that truly scares monetary economists: liquidity has dried up. That is, markets in stuff that is normally traded all the time — in particular, financial instruments backed by home mortgages — have shut down because there are no buyers.

This could turn out to be nothing more than a brief scare. At worst, however, it could cause a chain reaction of debt defaults.

The origins of the current crunch lie in the financial follies of the last few years, which in retrospect were as irrational as the dot-com mania. The housing bubble was only part of it; across the board, people began acting as if risk had disappeared.

Everyone knows now about the explosion in subprime loans, which allowed people without the usual financial qualifications to buy houses, and the eagerness with which investors bought securities backed by these loans. But investors also snapped up high-yield corporate debt, a k a junk bonds, driving the spread between junk bond yields and U.S. Treasuries down to record lows.

Then reality hit — not all at once, but in a series of blows. First, the housing bubble popped. Then subprime melted down. Then there was a surge in investor nervousness about junk bonds: two months ago the yield on corporate bonds rated B was only 2.45 percent higher than that on government bonds; now the spread is well over 4 percent.

Investors were rattled recently when the subprime meltdown caused the collapse of two hedge funds operated by Bear Stearns, the investment bank. Since then, markets have been manic-depressive, with triple-digit gains or losses in the Dow Jones industrial average — the rule rather than the exception for the past two weeks.

But yesterday’s announcement by BNP Paribas, a large French bank, that it was suspending the operations of three of its own funds was, if anything, the most ominous news yet. The suspension was necessary, the bank said, because of “the complete evaporation of liquidity in certain market segments” — that is, there are no buyers.

When liquidity dries up, as I said, it can produce a chain reaction of defaults. Financial institution A can’t sell its mortgage-backed securities, so it can’t raise enough cash to make the payment it owes to institution B, which then doesn’t have the cash to pay institution C — and those who do have cash sit on it, because they don’t trust anyone else to repay a loan, which makes things even worse.

And here’s the truly scary thing about liquidity crises: it’s very hard for policy makers to do anything about them.

The Fed normally responds to economic problems by cutting interest rates — and as of yesterday morning the futures markets put the probability of a rate cut by the Fed before the end of next month at almost 100 percent. It can also lend money to banks that are short of cash: yesterday the European Central Bank, the Fed’s trans-Atlantic counterpart, lent banks $130 billion, saying that it would provide unlimited cash if necessary, and the Fed pumped in $24 billion.

But when liquidity dries up, the normal tools of policy lose much of their effectiveness. Reducing the cost of money doesn’t do much for borrowers if nobody is willing to make loans. Ensuring that banks have plenty of cash doesn’t do much if the cash stays in the banks’ vaults.

There are other, more exotic things the Fed and, more important, the executive branch of the U.S. government could do to contain the crisis if the standard policies don’t work. But for a variety of reasons, not least the current administration’s record of incompetence, we’d really rather not go there.

Let’s hope, then, that this crisis blows over as quickly as that of 1998. But I wouldn’t count on it.

Copyright 2007 The New York Times Company
DJ UPDATE: Notenbanken pumpen weiter Liquidität in die Märkte

FRANKFURT (Dow Jones)--Die großen Notenbanken haben auch am Freitag abermals massiv Liquidität in die Geldmärkte gepumpt, um schärferen Verwerfungen an den Finanzmärkten vorzubeugen.
Wie bereits am Donnerstag versorgten die Europäische Zentralbank (EZB) und die US Federal Reserve die Märkte mit zusätzlichen Mitteln, zudem stellten auch asiatische Notenbanken, allen voran die Bank of Japan, frisches Geld zur Verfügung.
Ungeachtet der Liquiditätsspritzen wurden an den Aktienmärkten weltweit kräftige Kursverluste verzeichnet.

Hinter der massiven Liquiditätszufuhr stehen vor allem die massiven Verspannungen an den Kreditmärkten, die bereits am Donnerstag dazu geführt hatten, dass die Geldmarktzinsen sowohl in Europa als auch den USA teils kräftig stiegen.
Allerdings sagten Ökonomen, dass die Ursachen für die Verwerfungen an den Geldmärkten nicht völlig klar seien.
Einerseits wurde darauf verwiesen, dass Banken vermehrt Liquidität vorhielten, um in dem nervösen und von der US-Subprime-Krise geprägten Umfeld nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden; andererseits hieß es, dass die Banken mittlerweile selektiver bei Kreditvergaben vorgingen.

Nachdem die EZB am Donnerstag im Rahmen eines Schnelltenders dem Geldmarkt knapp 95 Mrd EUR für einen Tag zur Verfügung gestellt hatte, wurden am Freitag mittels eines dreitägigen Tendergeschäfts noch einmal gut 61 Mrd EUR in den Geldmarkt gepumpt.
Die EZB hatte zuvor erklärt, dass sie für "geordnete Bedingungen" am Geldmarkt sorgen wolle.

Die Federal Reserve stellte dem US-Geldmarkt zudem 35 Mrd USD über zwei dreitägige Repo-Geschäfte zur Verfügung, nachdem am Donnerstag bereits 24 Mrd USD über zwei Repo-Transaktionen in den Markt gepumpt worden waren.
Marktteilnehmer sprachen von einer außergewöhnlich großzügigen Liquiditätsbereitstellung.
Trotz der Liquiditätsspritzen blieben die Geldmarktzinsen in der Eurozone und in den USA über den Niveaus, die von den Notenbanken angesteuert werden.

Zudem signalisierte die Fed, dass sie auch weiterhin Liquidität zuführen werde, um einen reibungsloses Funktionieren der Finanzmärkte zu gewährleisten.
"Die Federal Reserve wird den Markt nach Bedarf mit Reserven durch Offenmarktgeschäfte ausstatten, um sicherzustellen, damit der Tagesgeldsatz am Geldmarkt nahe des Zielsatzes des Offenmarktausschusses von 5,25% gehandelt wird",
teilte die Fed in einer kurzen Mitteilung zur Öffnung der Wall Street mit.

In Europa zeigten sich Volkswirte angesichts der abermaligen Liquiditätsspritze durch die EUR etwas irritiert.
"Sollte sich die gegenwärtige Situation fortsetzen, erscheint es pervers, wenn die EZB im September die Zinsen erhöhen wird", sagte Julian Callow von Barclays Capital.
Weithin wird eine Zinsstraffung der Notenbank von 4,00% auf 4,25% erwartet, nachdem die EZB zuletzt ihre erhöhte "Wachsamkeit" in Bezug auf die Preisstabilitätsrisiken erklärt hatte.

In den USA hieß es, mit ihrer großzügigen Liquiditätsbereitstellungspolitik signalisiere die Notenbank noch keinen Politikwechsel.
"Die Fed steht zwar bereit, dem Markt weitere Liquidität zuzuführen, diese Haltung ist aber kein Hinweis darauf, dass eine Zinssenkung bevorsteht", sagte Merrill Lynch-Volkswirt David Rosenberg.
An den Terminmärkten wird derzeit eine Fed-Zinssenkung im September um gleich 50 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% eingepreist.
Noch am Dienstag, als die Fed ihren Leitzins von 5,25% mit durchaus "hawkishen" Tönen bestätigt hatte, war bis Jahresende lediglich eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gesehen worden.

Die weltweiten Aktienmärkte blieben nicht unbelastet von den Entwicklungen.
Der deutsche DAX-Index lag bis zum Nachmittag (17.10 Uhr) um rund 1% im Minus, in den USA bewegten sich die Verluste für die großen Indizes in ähnlicher Größenordnung.
Der japanische Aktienmarkt hatte am frühen Vormittag gemessen am Leitindex Nikkei-225 einen Kurseinbruch um 2,4% verzeichnet.

http://www.aktienboard.com/portal/node/468079


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