DAX-0,08 % EUR/USD-0,03 % Gold+0,08 % Öl (Brent)-2,41 %

Tugendterror in Deutschland - geistige Gleichschaltung (unter der LINKEN) - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Zur Selbstentfremdung der Deutschen als Kulturnation - »Political Correctness« unterwirft das einstige Volk der Denker ständiger zensorischer Manipulation - Die Denk- und Kampfschablonen des linken Konformitätsdrucks

Der Verfassungsschutz ...


Tugendterror in Deutschland - geistige Gleichschaltung

von Dr. Claus Nordbruch

In Deutschland ist aus Political Correctness ein Tugendterror geworden, der die Freiheit zu ersticken droht. Die selbsternannten »politisch Korrekten« wähnen sich im Besitz der alleinigen Wahrheit und verweigern deshalb jedes Recht auf Widerspruch. Dies gilt in erster Linie für die in Deutschland herausragenden Tabuthemen, wie der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1998, der Schriftsteller Martin Walser, aufgezeigt hat.1 Hierunter fallen vor allem die nationalsozialistische Geschichte Deutschlands, sowie die Themen Frauen und Ausländer. Und wenn man sich diesen Themen doch aufgeschlossen nähert, schlägt unbarmherzig die »Faschismuskeule« nieder - ein Begriff, den Helmut Knütter, Politologe an der Universität Bonn, vor einigen Jahren zuerst gebraucht hat. Ist man mit diesem Totschlagargument als Faschist, Rassist oder Sexist erfolgreich verunglimpft worden, wird man zum Aussätzigen degradiert, der nicht mehr zu Diskussionsrunden eingeladen wird, mit dem man nicht mehr im selben Medium publiziert. So einer bekommt keine Gelegenheit mehr, seinen Standpunkt darzustellen. Ein Meinungsaustausch findet nicht statt, ein selbständiges Denken wird nicht ermöglicht.

Das Fatale an der Political Correctness für die geistige Weiterentwicklung des Menschen ist, daß manche Auseinandersetzungen und Diskussionen von vornherein nicht oder nur in Form einer Diffamierungskampagne oder eines Schauprozesses stattfinden können. Dieses verordnete Denkverbot, diese Unterdrückung von Meinungen und Medien, führt schließlich dazu, »daß oppressive Debatten ihre Wurzeln im Untergrund schlagen«2 und damit weder von einer öffentlichen intellektuellen Betätigung noch von einem Beitrag zum politischen Willensbildungsprozeß ernsthaft gesprochen werden kann. Heutzutage gilt politische Korrektheit in Deutschland als eine hauptsächlich von sogenannten Antifaschisten, Feministinnen, Vergangenheitsbewältigern und Trauerarbeitern verordnete Verhaltensnorm, die besagt, das eigene Denken, die eigene Meinung entsprechend dieser einengenden Schablonen auszurichten. Man darf deshalb feststellen, daß die politische Korrektheit ein Instrument der geistigen Gleichschaltung ist und somit in der modernen Kulturgeschichte einen außergewöhnlichen Präzedenzfall zensorischer Manipulation im politischen Willensbildungsprozeß des Menschen darstellt.

Der Ethnologe Hans Peter Dürr betrachtet die Political Correctness als ordinäre Realitätsflucht. Ihre Verfechter zimmerten »sich ein dualistisches Weltbild zusammen, eine infantile Disney-Idylle, mit guten und mit bösen Menschen«.3 Der Publizist Klaus J. Groth stimmt etwas schärfer an: »Die Minderheit der Political Correcten terrorisiert mit ihrem einseitig erklärten Tugendkanon« das ohnehin nur äußerst dürftig ausgebildete deutsche Gemeinschaftsgefüge und »erstickt in Deutschland die Meinungsfreiheit«.4 Political Correctness bedeutet tatsächlich Inkorrektheit, sie kommt einer Liturgie der inhumanen Denk- und Kampfschablonen des linken Konformitätsdrucks und letztlich der Zensur gleich.

Verdeutlichen wir anhand einiger Beispiele die praktische Umsetzung der Political Correctness und ihre Auswirkung auf die freie Meinungsäußerung und damit auf die gesamte geistige Entwicklung in Deutschland. Führen wir uns vor Augen, wie die politische Korrektheit zur Selbstentfremdung der Deutschen beiträgt: In Deutschland ist es seit geraumer Zeit aus vermeintlich antidiskriminierenden Gründen nicht mehr korrekt, von Zigeunern zu sprechen. Nur im Deutschen - und wirklich nur im Deutschen! - heißt es jetzt politisch korrekt »Roma und Sinti«, wobei diese Bezeichnung vollkommen inkorrekt ist, da es sich hierbei lediglich um die zwei Hauptstämme der Zigeuner handelt. Im Grunde genommen ist die generalisierende Bezeichnung »Roma und Sinti« sogar rassistisch, da sie die kleineren Zigeunerstämme, wie beispielsweise die Lalleri, die Manusch, die Joneschti, die Polatschia, die Sikligars, die Boschi oder die Cale ignoriert und damit diskriminiert.

Im schleswig-holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Technik und Verkehr war man sich nicht zu schade, im Frühjahr 1996 die Gemeinde Lutterbek bei Kiel darauf hinzuweisen, den Begriff »Fremdenverkehr« von nun an durch »Tourismus« zu ersetzen, da das Wort »fremd« negativ besetzt sei. Man denke an Fremdenfeindlichkeit.

Im Frühjahr 1996 gaben die Über-Korrekten des Evangelischen Missionswerkes allen Ernstes in der missionswerkseigenen Zeitung mit dem bezeichnenden Titel EINE WELT die Parole aus: Menschenrecht für Menschenaffen! Sie begründeten ihre Forderung damit, daß sich Mensch und Schimpanse genetisch kaum voneinander unterscheiden würden (1,6% Differenz, Anm.v. Horst Schilling). Der Theologe Martin Brückner schlußfolgerte daraus eine »unglaubliche Nähe« und meinte allen Ernstes, daß die Vorenthaltung der menschlichen Grundrechte den Affen gegenüber prinzipiell nichts anderes als Rassismus oder die Abwertung der Frau sei.5 Keine Absurdität scheint in Deutschland mehr dekadent genug zu sein, um sie nicht als neue und allgemeingültige Verhaltensmaßregel vorstellen zu können und sich dabei nicht nur der Lächerlichkeit preiszugeben, sondern - und das ist das Wesentliche -, auf diese Weise systematisch das eigene Selbstwertgefühl zu unterminieren und sich selbst zu entfremden!

Die direkte, in vielen deutschen Medien täglich zu erlebende Konsequenz der Durchsetzung politisch korrekter Verhaltensweisen ist die Bildung einer geschlechtslosen und aussageschwachen Einheitssprache, hinter der nichts anderes als politisches Kalkül steht. So avancierte der ursprüngliche Fremdarbeiter über den Gastarbeiter zum ausländischen Arbeitnehmer und ausländischen Mitbürger und wird heute endlich als Immigrant gehandelt. Der Lehrling wurde im Zuge der sozialistischen Gleichstellung ein pseudoaristokratischer Auszubildender, der allerdings rasch zum infantilen »Azubi« verkümmerte.

Einen kometenhaften sozialen Aufstieg erlebte die Putzfrau, die über die Raumpflegerin als Parkettkosmetikerin natürlich nicht mehr putzt, sondern sich nun der innenarchitektonischen Schönheitspflege widmet. Ebenso verfemt sind Witze, die beispielsweise »auf Kosten« anderer Volksangehöriger oder »auf Kosten« von Blondinen basieren. Es geht freilich nicht darum, deswegen die Political Correctness zu bekämpfen, weil man nicht auf rassistische oder sexistische Witze verzichten möchte. Nicht jeder aber, der beispielsweise über einen Judenwitz lachen kann, ist aber notwendigerweise gleich ein Verbrecher! Es geht darum, gegen Denkverbote anzukämpfen! Dies gilt insbesondere für solche in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Gerade auf diesen Gebieten verhindert die Political Correctness in Deutschland seriöses Agieren, da hier gewisse Forschungsvorhaben und Problemkonstellationen von vornherein stigmatisiert und tabuisiert werden, also schlicht nicht zu erforschen sind.

Keineswegs sind es nur »politisch korrekte« linke Publikationen, die »politisch Inkorrekte« denunzieren. Die selbsternannten Tugendwächter haben es zwischenzeitlich geschafft, ihren Einfluß auf alle hohen Ämter und Positionen auszubreiten. Da wundert es denn nicht, daß selbst der deutsche Staat seit einigen Jahren mit Hilfe seines Amtes für Verfassungsschutz diejenigen diffamiert, die sich gegen die politische Korrektheit stemmen. Nach der bedenklichen Auffassung der staatlichen Obrigkeit, oder besser: dieses Inlandgeheimdienstes, soll die »angebliche Abwehr von Political Correctness die eigenen extremistischen Auffassungen gegen Kritik immunisieren«.6 Mit dieser denunzierenden Aussage wird nicht nur dem politischen Gegner und kritischen Wissenschaftler, sondern grundsätzlich jedem unvoreingenommenen Zeitgenossen, der von seinem Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit ungeniert Gebrauch machen will, pauschal unterstellt, ein Extremist zu sein. Mit diesem Stigma behaftet, wird nicht nur der freie Meinungsaustausch, die geistige Auseinandersetzung und damit die geistige Weiterentwicklung außer Kraft gesetzt, vielfach sind schwerwiegende Sanktionen die Folge.

Spätestens der Historikerstreit Mitte der achtziger Jahre sollte zeigen, daß die Wissenschaft längst in diverse politische Interessensphären aufgeteilt ist. Das, was Ernst Nolte und verschiedene andere renommierte Historiker forderten, war nichts anderes als der Beginn einer revisionistischen Geschichtsbetrachtung. Dies bedeutet nichts ketzerisches - ist die kritische Überprüfung (Revision!) bisheriger Forschungsergebnisse doch das Selbstverständlichste einer jeden Wissenschaft: Der Begriff »Revision« leitet sich vom lateinischen Wort »revidere« ab, das »wieder hinsehen« bedeutet. Sachverhalte wieder durchzusehen ist die aber vornehmste und natürlichste Aufgabe sämtlicher Wissenschaftler. So obliegt es den Historikern, die Geschichtsschreibung immer wieder anhand neuer Erkenntnisse, Entdeckungen und Forschungsergebnisse eingehend zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Dies ist weder subversiv, noch sonst in irgendeiner Weise anrüchig, sondern stellt das übliche Rüstzeug in allen Zweigen seriöser Wissenschaft dar.

Was für Paläontologen, Gentechniker, Kernphysiker oder irgendwelche andere Forscher gilt, hat selbstverständlich auch für Geisteswissenschaftler, beispielweise Historiker, Gültigkeit: Zu Beginn seiner wissenschaftlichen Tätigkeit bezweifelt oder überprüft er die Ausgangslage, die bisherigen Erkenntnisse und den augenblicklichen Stand der Forschung. Vertritt er jedoch für seine Arbeit diese Grundlage, ist er den Auffassungen der politisch Korrekten zufolge bereits zu Beginn seiner Untersuchungen ein Straftäter oder zumindest suspekt, da seine Studie im Begriff ist, ein - zumindest in Deutschland hochstilisiertes - Tabuthema zu verletzen. Damit kollidiert er eventuell sogar mit der staatsanwaltlichen Auffassung der Strafwürdigkeit und wird entsprechend verfolgt. Nur ist es so, daß wissenschaftliche Forschung gar nicht auf andere Weise betrieben werden kann, als vorgegebene Prämissen zu untersuchen und Ergebnisse nicht vorwegzunehmen! Nur auf diese Weise hat Forschung den geistigen Erkenntnisbereich des Menschen erweitert und nur durch immer wieder prüfendes Abwägen, Experimentieren und Schlußfolgern ist dieser Fortschritt überhaupt zu bewerkstelligen. Andernfalls würde die Erde heute noch als Scheibe verkannt werden.

Im einstigen Land der Denker scheint man sich jedoch just auf diesen »Erkenntnisstand« begeben zu wollen. Mit dem ursprünglich wertfreien Begriff Revisionist werden in Deutschland heute vor allem jene Forscher betitelt, die sich mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzen. Und zwar kritisch und vor allem diejenigen, die die gängige Ansicht von der Alleinschuld Deutschlands an allen Untaten und die die Kollektivschuld der Deutschen an Verbrechen in deutschen Konzentrationslagern in Frage stellen - oftmals mit eindrucksvollen historischen Belegen und einer stichhaltigen Beweisführung. Nur, daß dies im von politischer Korrektheit dominierten Deutschland eine ketzerische, eine verbrecherische Haltung ist. Damit wird aber überdeutlich, daß der Begriff Revisionist heute mehr denn je in die Reihe der polemischen Schlagwörter wie Heide, Faschist oder Extremist einzuordnen ist.

Das Motto ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: »Mache deine politischen Gegner verächtlich, anstatt sie mit Gegenargumenten zu respektieren und etabliere so - als dann einzige ernstzunehmende Kraft - ohne Widerspruch deine Positionen in einem breiten Spektrum. Auf der Strecke dabei bleiben freilich tragende Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, derzufolge eine freie politische Willensbildung ermöglicht wird. Political Correctness hat es erreicht, daß ein Volk, das historisch gesehen in der Geistesgeschichte der Menschheit eine überproportional große Menge an Denkern geschenkt hat, geistig verkümmert.

Die Freiheit der Forschung darf von keiner Macht in dem Sinne eingeschränkt werden, daß dem Suchen nach Erkenntnis und Wahrheit vorgeschrieben würde, was als wahr zu gelten hat; wird sie es doch, degeneriert sie zum ideologischen Instrument eines Meinungs- und damit Machtkartells und hat somit ihren Stellenwert als Voraussetzung des geistig regen und schaffenden Menschen verloren. Political Correctness kann für einen freiheitlichen Staat nur tödlich ausgehen, da am Ende an dessen Stelle der Staat der Einheitsmenschen, der Gesinnungsstaat tritt. Nährboden findet die alle Werte zersetzende politisch korrekte Kraft jedoch, wie es der Schriftsteller Reiner Kunze nennt, gerade in der gnadenlosen Ideologisierung des geistigen Lebens in Deutschland, und diese wiederum ist für den Justizminister Sachsens, Steffen Heitmann, Ausdruck eines seelisch kranken Volkes. Man braucht kein Psychoanalytiker zu sein, um hierin den Kern der deutschen Selbstentfremdung zu erkennen.

1 Vgl.u.a.: Martin Walser: Über freie und unfreie Rede. - in: DER SPIEGEL v. 7.11.94, S. 130-138
2 Roland Seim: Zwischen Medienfreiheit und Zensureingriffen. - Münster: Telos 1997, S. 220.
3 Ein Lügengespinst. in: DER SPIEGEL, 28/1994.
4 Klaus J, Groth: Die Diktatur der Guten. Political Correctness. München: Herbig 1996, S, 9.
5 Vgl.: Claus Nordbruch: Sind Gedanken noch frei? Zensur in Deutschland. München: Universitas 1998.
6 Vgl.: Verfassungsschutzbericht Nordrhein Westfalen 1995.


http://members.tripod.com/~Nordbruch/index.html


Servus
der
Regierungswechsel
Du sollst nicht so viel Trinken, dann kannst du auch besser Denken.

Was soll denn der Scheiß?
Hallo Waldsperling,

welch eine Fäkaliensprache. Es ist die Wahrheit.

Aber wenn man, dieser linken Pseudo-Sub-"Kultur", die Maske herunterreißt, wird man beschimpft.

Dr. Freud hätte sicher seine Freud:)
Dies soll aber nicht bedeuten, das ich dich für geisteskrank halte, vielmehr ein typisches Verhaltensmuster bei enttarnten
linken Zeitgenossen.....




Servus
der
Regierungswechsel
>>>Dies soll aber nicht bedeuten, das ich dich für geisteskrank halte <<< :laugh::laugh::laugh:

Danke regierungswechsel, ich kann noch bis 8 zählen und alleine Essen. :p
Regierungswechsel:

Du hast leider eine falsche Adresse angegeben.

Die richtige lautet:

www.nordbruch.org/artikel/aNZZ.html

Pass bitte beim nächsten Mal etwas auf.
Sorry,

ich sehe gerade, mein Link führt auf die Version dieses Textes von 1999.

Wurde die von dir gepostete Version vielleicht vom Autor zurückgezogen?
@Waldsperling

Ich bin sicher, Du bist intelligent und Dein Tisch ist reich gedeckt, aber das kann sich ändern. Und dann wird`s ganz schlimm.

Bert Brecht: Zuerst kommt das Fressen, und dann die Moral.

Wenn Du und Deine Kinder nix mehr zu Essen haben, wirst Du ganz anders argumentieren. Und mit Dir diese guten linken (schwachen, feigen) Menschen. Denkt an Brecht u. Freud.
Ach Polymod,

unter dieser Adresse stand es glaube ich auch:

www.konservativ.de


Es ist müßig alle Urls zu sammeln, unter denen ein Fragment dessen stünde, von dem du die genaue Url möchtest.
Manche Interviews, stehen auch in mehreren Urls.



Servus
der
Regierungswechsel
Trotzdem, lieber Regierungswechsel, bestehe ich darauf. Ich werde Postings ohne Quellenangabe in Zukunft löschen.

Übrigens hat dein Autor auch eine auffallende Vorliebe für die Nationalzeitung und für die glorreiche deutsche Kolonialgeschichte wie den heldenhaften Kampf der deutschen Kolonialtruppen gegen die verbrecherischen Hereros.
Dieser Herr "Regierungswechsel" zitiert doch ständig aus irgendwelchen rechtsradikalen Quellen. Ich finde nicht, daß man solchen Leuten hier noch ein Forum bieten sollte, gerade mit Rücksicht auf unsere doch recht üble Vergangenheit, auch wenn diese Leute sich hier mit scheinbar "vernünftigen" Argumenten einschleichen wollen. Wie der "Regierungswechsel" dieses Herrn wohl aussehen soll, kann ich mir sehr gut vorstellen und möchte auch liebend gerne darauf verzichten. Ich finde es erfreulich,daß durch die Moderation wenigstens ein Auge auf diese Vorgänge geworfen wird.
Gruß Schlafmtze03
Dieser Herr " schlafmtze03" zitiert doch ständig aus irgendwelchen limksradikalen Quellen. Ich finde nicht, daß man solchen Leuten hier noch ein Forum bieten sollte, gerade mit Rücksicht auf unsere doch recht üble Vergangenheit(DDR), auch wenn diese Leute sich hier mit scheinbar " vernünftigen" Argumenten einschleichen wollen. Wie die " schlafmtze03" dieses Herrn wohl aussehen soll, kann ich mir sehr gut vorstellen und möchte auch liebend gerne darauf verzichten. Ich finde es unerfreulich,daß durch die Moderation kein ein Auge auf diese Vorgänge geworfen wird.
Gruß Libertus
Um die linke Zensur durch einen PolyMod ein wenig zu verzögern:

http://www.konservativ.de/epoche/139/epo_139t.htm

Hier ist der Artikel in der oben geposteten version zu lesen.
Der veehrte Autor aus #1 sieht ja sehr "sympathisch" aus. Mich erinnert das Foto an Bilder von Führungspersonen vergangener Tage...




:(


Im September 2001 wurde Dr. Nordbruch mit dem Freiheitspreis der National-Zeitung "geehrt"

www.nordbruch.de.vu


Da schämt man sich doch gleich, Deutscher zu sein.:mad:
"Da schämt man sich doch gleich, Deutscher zu sein."

Dafür gibt es noch reichlich mehr Gründe! Nicht nur solche Rechtsradikalinskis, sonder auch ihre Pedants von links!
@polymod

hier bitte lies dir doch ein wenig Geschichtswissen an!

http://www.deutsche-schutzgebiete.de/default_kolonien.htm

Die Zahl der Todesopfer des Hereroaufstandes ist nicht bekannt.
Die häufig angegebenen Opferzahlen beruhen auf dem im August 1918 erschienen britischen "Blaubuch". Dieses Buch diente lediglich dazu, zu beweisen, dass das Deutsche Reich nicht in der Lage sei, Kolonien zu unterhalten, um somit einen offiziellen Vorwand zu haben, diese sich selbst einzuverleiben. 1926 wurde das Blaubuch, endgültig als britische Kriegspropaganda entlarvt, zurückgezogen. Eine Volkszählung der Volksgruppe der Hereros vor 1904 hatte es nie gegeben, die für 1904 häufig angegeben 80 000 Menschen sind grobe und sehr großzügige Schätzungen von Missionaren. Diese gaben aber (auch damals) gerne ihre Gemeindezahlen viel zu hoch an, um so mehr Gelder zu erhalten. Der deutsche Gouverneur Theodor Leutwein schätzte die Zahl der bewaffneten Hereros im März 1904 auf 3500 - 4000, seriöse Hochrechnungen kommen so auf eine Gesamtzahl von ungefähr 35 000 - 45 000 Hereros vor den Kämpfen. 1905 erließ der neue Gouverneur Friedrich von Lindequist eine Proklamation, in der allen Hereros das Leben zugesichert wurde, sofern sie nicht nachweisbar einen Mord begangen hatten. Rund 14 000 Rückkehrer "sammelte" man so in Deutsch-Südwestafrika wieder ein, insgesamt zählte man 1905 rund 24 000 Stammesangehörige der Hereros, zusätzlich waren rund Tausend ins britische Betschuanaland (heutiges Botswana) geflohen und mehrere Tausend nach Norden zu anderen Stämmen. Auch hatten die Deutschen zunächst Zweifel, "...ob den Hereros überhaupt ernstere Verluste beigebracht worden seinen...". Alle Zahlenangaben zu den Verlusten der Hereros sind also reine Spekulationen. Trotzdem kann kein Zweifel darüber bestehen, dass die Hereros in dieser Zeit ein schlimmes Schicksal erlitten, sie in der Überwindung langer Durststrecken fast alles Vieh verloren und viele Opfer zu beklagen hatten.

1966
Erst der DDR-Historiker Horst Drechsler interpretierte, nach staatlich gewünschter Vorgabe, den Kampf der Schutztruppen gegen den Aufstand, in seinem 1966 erschienen Buch "Südwestafrika unter deutscher Kolonialherrschaft - Der Kampf der Hereros und Namas gegen den deutschen Imperialismus", als "geplanten Völkermord".

2002/2003



ich könnte fast wetten du hast dein wissen zum hereroaufstand aus der letzten quelle :D
@libertus

die deutschen bekommend as was sie verdienen

:D Claudia Roth
Jürgen trittin
Schröder
Angelika Beer

DEn niveaulosen völlig humorbefreiten bully herbig der erfolgreichster deutscher film aller zeiten wird

und ConnorMcloud :laugh::laugh:
Der feine Herr Nordbruch hat übrigens eine sehr interessante Vita:

11. 9. 2000
Dr. Claus Nordbruch: Erwähnung im deutschen Verfassungsschutzbericht 1999 unter "rechtsextreme Bestrebungen", Interview mit der (mittlerweile verbotenen) deutschen neonazistischen Skinheadzeitschrift Blood & Honour (9/2000), Auftritte bei der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), dem von der rechtsextremen Zeitschrift Signal veranstalteten Pressefest 2000 und 1999 beim Bildungswerk für Politik und Kultur Thüringens des neonazistischen Thüringer Heimatschutzes, Autor in den rechtsextremen Publikationen Aula, Eckartbote, Deutsche Stimme (NPD)

http://www.doew.at/projekte/rechts/chronik/2001_09/heimat.ht…

Skandalös, daß sich ein Rechtsradikaler im WO-Board mit Hilfe seiner Schreiberlinge Gehör verschaffen kann. :mad::mad::mad:
:rolleyes:@connormczensur

lies doch gefälligst erstmal seine texte anstatt sie pauschal abzuurteilen!


aber du liesst ja nix wenn du auch nur den hauch einer spur hast du alles deine verhassten rechten sidn die ja alles massenmörder sind:laugh::rolleyes:

du bist so wunderschön connor

du bist herrlich du bist der absolute prototyp des sich lächerlich machenden selbstz entlarvenden linken der so weit links ist udn dabei so dumm das er der wahre faschist ist( der nämlich alles zensiert, umdeuted wegsperrt und die gedankendiktatur einführt)
und das sagt der Duden zum Thema :)

Political Correctness in der Lexikographie

Von Angelika Haller-Wolf und Ralf Osterwinter (»Sprachspiegel« 6/97)

Zu den derzeit aktuellsten linguistischen Themen gehört das viel diskutierte und reflektierte Phänomen der Political Correctness. Unser Beitrag versucht zunächst, das damit bezeichnete sprachlich-politische Anliegen zu definieren; in einem zweiten Schritt werden die damit verbundenen Zielsetzungen kritisch betrachtet, um anschließend näher darauf einzugehen, was die Forderungen nach politischer Korrektheit der Sprache für die praktische Wörterbucharbeit bedeuten.

Das sprachlich-politische Anliegen

Anfang der 90er-Jahre wurde der Begriff Political Correctness (PC) an den Universitäten der USA geprägt. Er steht für eine Einstellung, die alle Handlungen und Ausdrucksweisen ablehnt, die Personen aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht, ihrer körperlichen sowie geistigen Verfassung oder sexuellen Neigung diskriminieren. Speziell in Deutschland verbindet sich damit auch die aus der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts resultierende, stark gebrochene Einstellung zu Nationalismus und Militarismus. Den Verfechtern der PC geht es vor allem darum, die kritisierten Einstellungen durch eine Problematisierung der durch sie geprägten sprachlichen Ausdrucksweisen, durch deren Stigmatisierung und letztlich durch deren Ersetzung durch »politisch korrekte« Ausdrucksweisen zu verändern.

Außer in den USA, wo die PC bereits zu zahlreichen – zum Teil sogar sanktionsbewehrten – Sprachregelungen geführt hat, stößt das Konzept der PC überwiegend auf Skepsis und Ablehnung. Dennoch zeitigt es auch im deutschsprachigen Raum merkliche Auswirkungen auf den öffentlichen Sprachgebrauch. Zwar werden – anders als in den USA – meist keine politisch korrekten, verbindlich »richtigen« Bezeichnungen vorgegeben; es werden vielmehr Wörter aufgelistet, die nicht mehr unreflektiert verwendet werden sollen. Dabei handelt es sich häufig nicht um Bezeichnungen, die offensichtlich diskriminierend gemeint sind, sondern vielmehr um solche, die lange Zeit neutral verwendet und deshalb auch in Wörterbüchern nicht mit Markierungen wie z. B. »abwertend« gekennzeichnet wurden.

Skepsis und Kritik

Da es sich beim Phänomen der PC nicht in erster Linie um eine Sprachreform, sondern um eine sozialkritische Bewegung handelt, deren Ziele jenseits der Sprache im Raum der politischen Bewusstseinsbildung liegen, setzt die fundamentale Kritik an der PC hier an. Es wird in Zweifel gezogen, dass jeder Gebrauch der von den Verfechtern der PC inkriminierten Ausdrücke bewusst diskriminierend ist und dass der durch die PC mitunter erzwungene Gebrauch neuer, vorgeblich nicht diskriminierender Ausdrucksweisen ohne die dazugehörige Überzeugung zur angestrebten Verbesserung der sozialen Wirklichkeit führt. Darüber hinaus unterschätze das Konzept der PC die Trägheit von Sprach- und Bewusstseinsveränderungsprozessen erheblich. Sachliche Probleme könnten nicht durch simple Umbenennungen gelöst werden. Vielmehr führten diese mitunter sogar dazu, dass die kritisierten Phänomene zumindest für einige Zeit der Wahrnehmung der Sprachteilnehmer entzogen würden; somit könne die sprachliche Beeinflussung durch PC sogar kontraproduktiv im Hinblick auf die eigentliche, sachliche Zielsetzung wirken.

Darüber hinaus wird dem Konzept der PC zum Vorwurf gemacht, dass seine Befürworter die je eigenen, partikularen Normen ihrerseits unreflektiert für allgemein gültig erachteten und durch sprachliche Manipulationen anderen oktroyieren wollten. Insoweit erinnert die Diskussion um das Thema Political Correctness deshalb an die schon länger bekannte Debatte um die Besetzung von Politikfeldern durch Aneignung bzw. (Neu)definierung der betroffenen Wortschätze. So gesehen handelt es sich also keineswegs um ein völlig neues Phänomen. Trotz der berechtigten Kritikpunkte darf allerdings nicht übersehen werden, dass die Auseinandersetzung mit den sprachlichen und politischen Forderungen der PC-Bewegung zu einer Reihe sprachlicher Neubewertungen bzw. Sprachregelungen geführt hat, die positiven inhaltlichen Zielen des Konzepts durchaus gerecht werden. Und im Zuge der damit einhergehenden Diskussion kam es mitunter auch zu einer normativen Durchsetzung der zugrunde liegenden antidiskriminatorischen Ideen.

Probleme und Konsequenzen für den Lexikographen

Wie wirkt sich nun die neue und an sich zu begrüßende Sensibilität für politische Korrektheit in der Sprache auf die konkrete lexikographische Arbeit aus? Welchen Niederschlag könnte oder sollte sie in den verschiedenen Wörterbüchern zur Gegenwartssprache und ihren Stichwortartikeln finden? Einen ersten Eindruck davon, auf welch unsicheres Terrain diese Fragen führen, vermittelt der Versuch einer möglichst treffenden Bedeutungsumschreibung des Ausgangsbegriffs, wie er etwa in der aktuellen Auflage des Duden-Universalwörterbuchs (3. Aufl., 1996) unternommen wird. Danach ist unter PC die von einer bestimmten (linken, liberalen) Öffentlichkeit als richtig eingestufte Gesinnung zu verstehen, die dazu führt, dass bestimmte Wörter, Handlungen o.Ä. vermieden werden, die als diskriminierend od. pejorativ empfunden werden könnten.

Diese Bedeutungsparaphrase wirft nolens volens weiterführende Fragen auf nach dem genauen Verfahren, an dessen Ende die Etikettierung einer Wortschatzeinheit als »politisch (nicht) korrekt« steht, nach den daran beteiligten gesellschaftlichen Meinungsträgern, ihren Entscheidungskompetenzen und -kriterien oder nach den konkreten Bedingungen bzw. situativen Kontexten, in denen beanstandete Begriffe ein diskriminierendes Wirkungspotenzial entfalten können.

Besonders der letztgenannte Aspekt deutet an, dass Political Correctness in der Sprache den Verfassern von Wörterbüchern weniger Probleme bereiten würde, wenn der Gebrauch eines bestimmten Wortes nur aus der Absichtsperspektive, also dem Blickwinkel eines potenziellen Benutzers, zu betrachten wäre. Denn wer einen Obdachlosen als Penner bezeichnet oder eine Feministin mit Emanze tituliert, dessen abwertende Haltung und herabsetzende Intention gegenüber den so Benannten ist evident. Folglich erscheint die Kennzeichnung solcher unstrittig negativ besetzter Lemmata mit dem pragmatischen Hinweis »(oft) abwertend« konsequent und im Benutzerinteresse.

Von Lexikographen, die den Zielsetzungen der PC genügen wollten, würde jedoch darüber hinaus erwartet, den Gebrauch von Stichwörtern unter dem Aspekt ihrer möglichen Wirkungen zu prüfen. Es verursacht jedoch erhebliche Schwierigkeiten, die völlig offene Klasse der ursprünglich (vermeintlich) wertfreien Ausdrucke zu ermitteln, die bei unreflektierter Verwendung von möglichen Adressaten als diskriminierend aufgefasst werden können, auch ohne dass ein entsprechender (bewusster) Vorsatz auf der Benutzerseite vorliegt. So rückte zu Beginn der laufenden Dekade, als sich immer mehr Flüchtlinge auf das bundesrepublikanische Grundrecht auf Asyl beriefen, der Asylant in den Blickpunkt der sprachinteressierten Öffentlichkeit. Konnte man dieser Personenbezeichnung bis dato nur vorhalten, ohne Differenzierung auf Asylbewerber und Asylberechtigte gleichermaßen zu rekurrieren, so wird das Substantiv seither assoziativ in eine Reihe mit Personenbezeichnungen gestellt, die mit dem gleichen Suffix gebildet und eindeutig negativ konnotiert sind: Intrigant, Querulant, Simulant. Außer Betracht blieb hingegen, dass auf das gleiche Wortbildungsmuster auch Benennungen zurückgehen, die weiterhin als völlig wertneutral gelten: Fabrikant, Musikant, Repräsentant. Wäre es also angebracht, der Bedeutungsangabe zum Stichwort Asylant künftig die Markierung »möglicherweise abwertend« voranzustellen, um den Wörterbuchbenutzer auf eine ungewollte Wirkung des Begriffs aufmerksam zu machen? Vor noch größere Probleme stellt die Lexikographen etwa die Bezeichnung Putzfrau, die man seit den 70er-Jahren sprachkosmetisch zur Raumpflegerin aufzuwerten versucht. Könnte eine explizite Kennzeichnung des – auch von den so Betroffenen – rasch durchschauten und belächelten Euphemismus als Vorzugsform die Wörterbuchbenutzer zur künftigen Vermeidung des politisch inkorrekten Synonyms veranlassen? Wie viele Sprachteilhaber ließen sich durch entsprechende Marker darüber hinwegtäuschen, dass die an sich zu begrüßenden Versuche, einem sozial gering geschätzten Berufsstand zu mehr Anerkennung zu verhelfen, so lange zum Scheitern verurteilt bleiben müssen, wie mit dem quasi verordneten Sprachwandel kein allgemeiner Einstellungswandel einhergeht?

Die Auffassung der PC als Wirkungsbegriff kann jedenfalls den Lexikographen dazu (ver)führen, zu Selbstbezeichnungen Zuflucht zu suchen, die von Personengruppen explizit gewünscht werden, die sich von sprachlicher Diskriminierung unmittelbar betroffen fühlen. So lehnt der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma bereits seit Jahren die im deutschen Sprachraum gebräuchliche Bezeichnung Zigeuner ab und wünscht deren Ersetzung durch die wertneutralen Benennungen Sinti (für die in Deutschland lebenden Zigeuner mit deutscher Staatsbürgerschaft) und Roma (für die ursprünglich osteuropäischen Zigeunergruppen). Im Rechtschreibduden wird diesem offiziell an die Dudenredaktion herangetragenen Wunsch seit der 19. Auflage (1986) in Form eines Fußnotenvermerks zum Stichwort Zigeuner entsprochen.

Der gegenteilige Fall liegt vor, wenn die ursprünglich pejorativen und darob inkriminierten Benennungen Schwule und Lesben von den Betroffenen selbst zu den politisch korrekten Bezeichnungen erhoben werden. Begründet wird diese Neubewertung damit, dass sich die auf Männer und Frauen anwendbare wertfreie Bezeichnung Homosexuelle ausschließlich auf das Geschlechtsleben von Personengruppen beziehe und die mit den Eigenschaften Schwulsein und Lesbischsein verbundene spezifische Lebensart nicht zum Ausdruck bringe. An die Grenzen des Ernstzunehmenden stößt die von der PC-Ideologie praktizierte Vermengung (oder Verwechslung?) von Sprach- und Sachkritik spätestens dann, wenn die Indizierung von Wörtern eine solche Eigendynamik entwickelt, dass auch der vom eigentlichen Wortsinn losgelöste übertragene Sprachgebrauch vom moralischen Pauschalverdikt erfasst wird. Um diesen Automatismus nachzuvollziehen, sei an die weit verbreitete Ablehnung des Wortes Neger erinnert, dessen überwiegend pejorative Konnotationen einen wertneutralen Begriffsgebrauch inzwischen nahezu ausschließen. Zunächst stellt sich also dem Wörterbuchverfasser die Frage, ob ein pragmatischer Hinweis vom Typ »von den Betroffenen selbst oft als abwertend empfundene Bezeichnung« noch ausreichend ist oder bereits zu kurz greift. Sind aber infolgedessen auch Mohrenköpfe und Negerküsse entsprechend zu »brandmarken«, obgleich sie nur ein schokoladenüberzogenes Gebäck aus Eischnee und Zucker bezeichnen? Und wäre dann die aussagekräftige Metapher Schwarzarbeit genauso diskreditiert wie der damit bezeichnete Versuch, Finanzämter und Sozialversicherungskassen zu betrügen, obwohl sich gar keine etymologischen Bezüge zu Menschen dunkler Hautfarbe herstellen lassen? Und wie soll der Lexikograph erst verfahren, wenn dereinst auch die zurzeit noch akzeptierten und von den Betroffenen gewünschten Bezeichnungen Schwarze, Farbige und (Afro)amerikaner der politisch korrekten »Sprachreinigung« zum Opfer gefallen sind, ohne dass sich zeitgleich neue Ausweichbenennungen herausgebildet haben?

Versuche öffentlicher Sprachkritik auf moralischer Grundlage können also Bemühungen um gesellschaftliche Veränderungen allenfalls begleiten, nicht aber ersetzen.

Für Wörterbuchredaktionen mit wissenschaftlichem Anspruch und Selbstverständnis muss daher die sorgfältige Unterscheidung zwischen deskriptiver Wortschatzerfassung und -darstellung einerseits sowie ethisch fundierter Sprachlenkung andererseits verpflichtend bleiben, auch wenn dies in Einzelfällen zur schwierigen Gratwanderung gerät. Wörterbücher können und wollen zwar Hilfsmittel sein, die ihre Benutzer zum reflektierten Sprachgebrauch anregen. Sie eignen sich jedoch nicht für Sprachsteuerungsversuche im Dienst einer mit absolutem, vielleicht nicht zur Genüge hinterfragtem Geltungsanspruch auftretenden Ideologie. Das Ziel der Lexikographie bleibt, den Wortschatz als Teilbereich der Gegenwartssprache möglichst exakt zu erfassen und zu dokumentieren, aber nicht, in vorauseilendem Gehorsam die Abkoppelung der Sprachwirklichkeit von sozialen Gegebenheiten zu betreiben oder derartige Versuche zu fördern.

Die Entscheidung, ob eine Äußerung in einem bestimmten Kommunikationsrahmen angemessen ist, wie sie von (möglichen) Adressaten verstanden werden soll und wie sie aufgefasst werden könnte, will und darf ein sprachbezogenes Nachschlagewerk seinen Benutzern nicht abnehmen. Zum politisch (nicht) korrekten Ausdruck wird ein Wort auch künftig erst durch den adressaten- und kontextbezogenen Gebrauch oder Missbrauch durch Sprachteilhabende.
Eine bestättigung zu den ansichten von Herrn Nordbruch in #1 sollte man nicht dauerhaft auch noch nahrung geben.Mir kommt es zu billig vor ,alle seine ansichten zu verurteilen,nur weil sie in der Nationalzeitung etc. zu sprache kommen.Einen grund zur scham sehe ich dabei schon garnicht,sondern die möglichkeit seinen ansichten in einer demokratie ausdruck zu verleihen,wie sie wohl auch noch gesetzlich gedeckt und damit im widerspruch zu großen teilen des artikels selbst ist.Viele neuen bezeichnungen finde ich ebenso völlig daneben,so wenn Negerkuss etc. bereits diskriminierend sein soll,was bei diessen selbst ein mitleidiges lächeln auslöst.Freue mich schon auf die nächste Weltmeister(innen)schaft,in diesem sinne ,euch alles gute.
titanyam: Die Wette hast du verloren.

Über den Völkermord an den Hereros hab ich noch heute Morgen in einer Radiosendung über evangelisch-lutherische Missionare in Namibia gehört (ca. 9.05, WDR 5) ;)

Übrigens wird dieser Völkermord als solcher auch auf der Homepage der Familie von Trotha als solcher beschrieben:
http://www.trotha.de/biographien/general-lothar/
(General Lothar von Trotha war der Befehlshaber der Kolonialtruppen in Deutsch-Südwest-Afrika, unter dem der Herero-Aufstand niedergeschlagen wurde.

Zitat von Trotha aus einem späteren Brief an Leutwein: "Ich kenne genug Stämme in Afrika. Sie gleichen sich alle in dem Gedankengang, daß sie nur der Gewalt weichen. Diese Gewalt mit krassem Terrorismus und selbst mit Grausamkeit auszuüben, war und ist meine Politik."
http://www.zeit.de/zeitlaeufte/herero
In diesem Zeit-Artikel zum 100. Jahrestags wird dieses Massaker übrigens recht gut beschrieben.
Da kann man mal sehen, wie gefährlich es ist, regelmäßig Zeitzeichen zu hören. Poly hört mit! :laugh:
endaxi,

schau dir doch mal bitte an, was der Herr so von sich gegeben hat.

Er wehrt gegen eine ,,einseitige sicht" des Revisionismus (eine gängige Bezeichnung für Holocaust-Leugnung) und gegen die Verhinderung eines Revisionistenkongresses, bei dem als Hauptreferent u.A. Horst Mahler auftreten sollte.

Und er wettert gegen die Sicht des Herero-Massakers als Völkermord.

Dass er vorwiegend in rechtsradikalen Blättern schreibt, kann man bei dieser Themenwahl kaum als Zufall bezeichnen.
#24 Im gegensatz zu vielen anderen habe ich am meisten angst vor einem heimlichen sektierertum,das sich im hinterstübchen etc. versammelt, mundtot gemacht fühlt und sich deshalb gewaltbereit radikalisiert.Eine öffentlichkeit wirkt dem entgegen solange sie nicht zum allgemeingut von ansichten wird,sich selbst nicht mehr vertreten zu fühlen.Welch katastrophaler eindruck ist durch die agent provokateure der verfassungsorgane bei der NPD enstanden?,deren folgen bei einem verbot nicht absehbar gewesen wären,ohne aufklärung.Meiner erinnerung nach solidarisierten sich viele selbst mit den idiotischsten anschauungen in den 60zigern,ohne selbst linke zu sein,da selbst berechtigte klagen über mißstände bei uns,für andere als kommunistische agitation mit ziel zur systemveränderung galten.Dafür haben wir heute einen Herrn Schily, der mir mehr sorgen als ein Herr Frey und konsorten macht.An einem scheitern der demokratie durch die NPD,Nordbruch oder Regierungswechsel glaube ich dabei am allerwenigsten, im fokus der aufmerksamkeit gehören da ganz andere nach meiner überzeugung.
@polymod

naja ein massaker????

ein massaker ist beispielsweise wenn eien us kavalerieeinheit ein indianerdorf abschlachtet
oder eien russische panzereinheit flüchtlingstrecksniederwalzt

das ist beim hereroaufstand nie passiert
frauen udn kindern wurde nichts getan und die männliches hereros kannten sich viel besser als die deutschen da unten aus so das sie nie aufeinandertraffen wenn die hereros es nicht wollten

tja bitte lies dir doch meinen link mal komplett durch dauert zwar 2-3 stunden aber dann haste mal basiswissen und musst nicht auf das eingefärbte halbwissen vertrauen
Nein, endaxi, vor diesen Gestalten hab ich auch keine Angst. Aber: Sie halten ihre Gemeinde beisammen.
Das Problem der Rechtsextremisten ist, das sie untereinander zutiefst zerstritten sind und keine charismatische Führungsfigur haben.
Außerdem zeigen diese Rechtsextremen sofort, wenn sie angegriffen werden, mit dem finger auf die DDR. Das ist ja schön und gut, aber wissen diese herren vielleicht nicht, daß das Unrechtsregime der DDR aufgrund des verlorenen krieges des größenwahnsinnigen Führers durch russische Besatzung implantiert wurde ? Die tun gerade so, als sei der Kommunismus in Deutschland durch willen des Volkes entstanden. Das einzige Gewaltsystem in der deutschen Geschichte, das vom Volk selbst gewählt wurde, ist und bleibt nun mal der Nationalsozialismus. Und deshalb sollte man dieser gefahr mit allen Mitteln begegnen. Wenn ich hier lesen muß, wie diese gestalten die Massenmorde der faschisten schönreden, dreht sich mir der Magen um.
Gruß S.
titanyum,

du glaubst wohl alles, was du in obskuren Quellen im Internet findest.
Bezüglich der angeblichen DDR-Herkunft der Kritik an der brutalen Niederschlagung des Herero-Aufstands kann ich dich übrigens beruhigen: Ich habe die wesentlichen Fakten bereits in den 60er Jahren in der Schule mitbekommen - und die war im Westen der BRD...

Ein Massaker nenne ich es auch, wenn man 10-tausende in die Wüste treibt und verdursten lässt. Dass auch andere Massaker verübt haben, macht die Sache nicht besser.

Aber lassen wir dass. Jemand wie Nordbruch, der freie Rede für Holocaust-Leugner fordert, ist nicht diskussionswürdig.
Nordbruch in Bad Lauterberg
Bad Lauterberg/Emden. Der "Traditionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen/ Freunde der früheren deutschen Schutzgebiete e.V." führt sein diesjähriges Verbandstreffen wiederum im Bad Lauterberger Kurhaus durch.
Wie bereits im vergangenen Jahr soll dort auch wieder der in Südafrika lebende Dr. Claus Nordbruch referieren.
Nordbruch, der einen Vortrag über "die Beendigung des Burenkrieges vor 100 Jahren mit Berücksichtigung der deutschen Freiwilligen" halten soll, ist u.a. Autor in der "Deutschen National-Zeitung", im NPD-Organ "Deutsche Stimme", der Zeitschrift "Nation und Europa" und der "Deutschen Militärzeitschrift". Einen Preis der "Stiftung Ostdeutscher Kulturrat" erhielt der ehemalige Bundeswehroffizier ebenso wie den "Freiheitspreis" der "Deutschen National-Zeitung". Grußworte erwarten die Veranstalter in dem "unentgeltlich zur Verfügung" gestellten Kurhaus auch von "Vertretern der Stadt" und "befreundeten Verbänden". Wohnort des Geschäftsführers des "Traditionsverbandes", des Diplom- Kaufmannes Hermann Mietz, ist Emden. Hier hatte Mietz in den 70er Jahren der Bundesführung des "Deutschen Jugendbund" (DJB) angehört, bevor er sich für die "Nationale Jugend Ostfriesland" (NJO) engagierte. In einem Brief vom 12. März 1980 schrieb Mietz u.a.: Die NJO "ist kein Verein, sondern versteht sich als Sammelbecken aller volkstreuen, nationalen Kräfte Ostfrieslands". "In unseren Reihen befinden sich Kameraden des Deutschen Jugendbundes, der Nationalen
Pfadfinderschaft, der Wiking-Jugend u.s.w.". Berichtet wird in dem Brief auch über "Geländespiele" und die Teilnahme der Gruppe an der Diksmuide-Feier der flämischen Nationalisten.

http://www.vvn-bda.de/_bund/sehen23.htm

Immer wieder erstaunlich wie einfach es ist bei Wallstreet-Online
faschistisches Gedankengut per Copy & Paste schnell mal zu verbreiten.

:mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:

Nazis raus aus Deutschland - nie wieder Faschismus !!
@30 789456123

"(...) nie wieder Faschismus !!"

Dem schließe ich mich an. Aber glaubst du, dass dieses "Ziel" durch Verbote, Meinungsunterdrückung und Zensur erreicht wird??

Wenn Deutschland ein freies Land und eine Demokratie sein will, dann muss es auch solche Gestalten aushalten können. Genauso wie linke Brandstifter...
Libertus

Hab ich was übersehen ??
Wo sind die Postings der "linken Brandstifter" ??

:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
@789456123

Klasse Antwort! Dem darf ich also entnehmen, dass du Meinungsfreiheit nur denen zugestehst, die deiner Meinung sind?

Hier ein paar "Perlen" der linksextremen Fraktion:


Der Sozialismus ist tot oder die erbärmliche Perspektive dieser Gesellschaft Thread: Der Sozialismus ist tot oder die erbärmliche Perspektive dieser Gesellschaft

Wir brauchen eine Konsumüberwachung!
Thread: Wir brauchen eine Konsumüberwachung!


Davon git es REICHLICH hier bei WO.
Habe mal ein Lexikon zu Rate gezogen:

"Herero

Die Herero sind ein zur Bantu-Sprachgruppe zählendes Volk von heute etwa 120.000 Menschen. Die Mehrheit von ihnen lebt in Namibia, einige auch in Botswana und Angola. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt meist als Arbeiter auf großen Farmen oder in den Städten als Händler und Handwerker. Eine oft als Untergruppe behandeltes Volk sind die Himba, auch Ova-Herero genannt.

Geschichte

Herero

Hendrik Witboi

Im 18. Jahrhundert wanderten die Herero in das Gebiet des heutigen Namibia ein. Ende des 19. Jahrhunderts kamen vorwiegend deutsche Siedler, welche vorwiegend im Damaraland von den Herero Land für den Aufbau von Farmen erwarben; das Gebiet wurde als Deutsch-Südwest-Afrika deutsche Kolonie.

Am 11. Januar 1904 erhoben sich die Herero zu einem Aufstand gegen die Besatzer, weil dem Hirtenvolk durch die Ausbreitung der Siedler immer weniger Weidegrund zur Verfügung stand. Ca. 150 deutsche Siedler wurden ermordet, die Schutztruppe der Kolonie von 766 Mann war den Aufständischen nicht gewachsen. Ein Expeditionskorps unter Generalleutnant Lothar von Trotha von insgesamt ca. 15.000 Mann wurde eilig aus Deutschland entsandt. Ein konzentrischer Angriff auf die im Raum Waterberg lagernden Herero führte am 11. August 1904 zur Schlacht am Waterberg, bei welcher Generalleutnant von Trotha sein Ziel, die Vernichtung der waffentragenden Hereros, jedoch nicht erreichte. Es gelang einem Großteil des Hererovolkes zunächst, nach Osten in die wasserarme Omaheke-Steppe zu entkommen. Die Verfolgung der Hereros nach der Schlacht am Waterberg blieb ebenfalls erfolglos.

Am 2. Oktober 1904 gab Generalleutnant Lothar von Trotha in einer Proklamation den Befehl zur völligen Vernichtung der Herero: "Ich, der große General der Deutschen Soldaten sende diesen Brief an das Volk der Herero. Die Herero sind nicht mehr Deutsche Untertanen. Sie haben gemordet und gestohlen, haben verwundeten Soldaten Ohren und Nasen und andere Körperteile abgeschnitten, und wollen jetzt aus Feigheit nicht mehr kämpfen. Ich sage dem Volk: Jeder, der einen der Kapitäne an eine meiner Stationen als Gefangen abliefert, erhält tausend Mark, wer Samuel Maharero bringt, erhält fünftausend Mark. Das Volk der Herero muss jedoch das Land verlassen. Wenn das Volk dies nicht tut, so werde ich es mit dem Groot Rohr dazu zwingen. Innerhalb der Deutschen Grenzen wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber oder Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück, oder lasse auf sie schießen. Dies sind meine Worte an das Volk der Herero. Der große General des mächtigen Deutschen Kaisers." (Quelle: Bundesarchiv Potsdam, Akten des Reichskolonialamtes, 10.01 2089 Bl.7, Abschrift Kommando Schutztruppe 1 Nr. 3737, Osombo-Windhuk, 2.10.1904; zitiert nach: Gunter Spraul: Der Völkermord an den Herero. Untersuchungen zu einer neuen Kontinuitätsthese; in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 12/1988, S. 713-739, hier S. 728)

Nachdem die Deutschen die Wasserstellen besetzt hatten, verdurstete ca. 2/3 des gesamten Volkes in der Omaheke. Die Reste wurden nach dem Vorbild der Briten im Burenkrieg in Konzentrationslager interniert.

Insgesamt sind bei dem Aufstand zwischen 25.000 und 100.000 Hereros und 1749 Deutsche umgekommen. Von den 20.000 Nama, die sich im Herbst 1904 unter ihren Anführern Hendrik Witboi und Jakob Morenga gegen die Kolonialmacht erhoben, überlebten weniger als die Hälfte. Die Zahlen der einheimischen Opfer sind allerdings mit einer gewissen Vorsicht zu behandeln, da sie auf einer britischen Schätzung aus dem Jahr 1918 basieren, in der die Unfähigekeit Deutschlands zur Verwaltung von Kolonien belegt werden sollte.

2002 reichten US-Anwälte im Auftrag einiger Nachkommen von beim Aufstand umgekommenen Hereros Zivilklage gegen die Bundesrepublik Deutschland als vorgeblicher Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs nach dem Alien Tort Claims Act vor einem US-Gericht ein mit der Forderung auf Schadensersatz in Gesamthöhe von mehreren Milliarden Dollar. Die Klage wurde jedoch 2004 ohne Angabe von Gründen oder einen etwaigen Vergleich zurückgezogen.

Siehe auch: Genozid"
(Wikipedia)

Kommentar wohl überflüssig.
Die meinungsfreiheit ist ein zu großes gut, um sie nur für die etablierten parteien gelten zu lassen.Das rechtsempfinden der bürger ist erheblich gestört,wie es besonders in letzter zeit deutlich wird.Sollte eine art (rechte APO) durch verbote begünstigt werden statt diese mißstände schnellstens zu ändern,bekommen wir eine andere republik.Dem bürger interessiert nicht der Herero-Aufstand und anderes dem gestrigen verfallenem bestimmter kreise,sondern deren aussagen zum heutigen.Da gibt es durchaus vieles was man genauso sehen kann,dem muß weitgehend der boden durch handeln entzogen werden,solche leute wie Schill dürften mahnung genug sein.
Zur Diskussion über den Herero-Aufstand geht es hier lang:

Thread: Menno, immer nur die anderen finden Jahrestage zum Hand aufhalten

Bitte hier mal isb. #115 lesen, wo die Meinung des Deutschen Bundestags und des Auswärtigen Amtes eindeutig beschrieben ist. (Entgegen dem Antrag der Grünen, spricht der deutsche Bundestag in seiner Resolution nicht von einem "Völkermord". Das AA hält die verwendeten Opfer-Zahlen, jetzt schon laut Adhick bis zu 100.000 als umstritten und ungeklärt.)

;
@;
Bitte nich schon wieder! :rolleyes:
Bei den simpelsten Differenzierungen überfordert! :mad:

Nicht "laut Adhick", sondern laut Lexikon Wikipedia!!
Wenn ich auf meine Kappe Zahlen und Fakten poste, sind sie (wenn die Zeit es zulässt) zumindest rudimentär verifiziert.
Ist völlig out, ich weiß.
Da bin ich sehr konservativ und
... tugendterroristisch!? ;)
@AdHick, #37

Dann ist also der Beitrag #34 (Nr. 13.827.695) nicht von Dir?

Da du ja selbst keinen Link zu deiner Quelle angabst, erlaubte ich mir auch zu vereinfachen, dass die Zahlen von dir gepostet wurden. Dies hat mit einer mir von Dir vorgeworfenen Überforderung schon bei "simpelsten Differenzierungen" nichts zu tun. Mit solchen herabwürdigenden Sprüchen scheinst du schnell bei der Hand zu sein, stimmts?

Wenn du von anderen sprachliche Erbsenzählerei erwartest, dann lege gefälligst entsprechend vor.

Setze den Link deiner Quelle (Internet-Adresse) gleich hinzu, und ich spreche danach von "laut der von AdHick geposteten Quelle". Sollte deine Quelle wikipedia ein Buch sein, dann ergänze die entsprechenden Angaben, Verfasser, Titel, Ausgabedatum falls mehrere Auflagen und die entsprechende Seite, wo du die Passage gefunden hast.
Wie wir hier lesen konnten legt Polymod wert auf genaue Quellenangaben.

Beispiel für gute Quellenangabe findest du z. B. oben in #22 von Polymod. da kann Jeder, indem er den angegebenen Link verfolgt, gleich nachvollziehen, ob die Quelle richtig wiedergegeben wurde oder ob falsche Rückschlüsse daraus abgeleitet wurden.

;
Semikolon,

ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass du neuerdings mit mir übereinstimmst, dass nicht selbst verfasste Texte mit Quellenangaben versehen sein sollten. Wie das ausgestaltet werden soll - das solltest du bitte den Moderatoren überlassen.

Mir hatte in diesem Fall die Angabe des online-Lexikons ,,Wikipedia" mit Stichwort ,,Herero" als Quelle gereicht; dass dir dieses Lexikon unbekannt ist, hielt ich nicht für möglich.

Dass du die Aussagen auf der von-Trotha-Site anders interpretierst als ich ist natürlich dein gutes Recht. Ernstzunehmende Argumente gegen das Vorliegen eines Völkermords habe ich allerdings auch von dir noch nicht gesehen.
@;
Mit Verlaub, bist du so blöde oder tust du nur so??
In #34 ist das Zitat aus Wikipedia korrekt durch Anführungszeichen gekennzeichnet mit Quelle.

Wenn du zu blöde bist dort den Suchbegriff "Herero" einzugeben, Bitte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Herero

:rolleyes:
Sorry für den Ton, aber ich hasse Retourkutschen!

"Man erkennt die Absicht und ist verstimmt."
(Goethe)
"Mit Verlaub, bist du so blöde oder tust du nur so??"

Da zeigt sich doch gleich wieder die hässliche Fratze!

Und "Wikipedia" als seriöse Quelle zu benennen halte ich für mehr als gewagt.

Gib mir 30 Minuten, dann habe ich den "Artikel" umgeschrieben...
ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass du neuerdings mit mir übereinstimmst, dass nicht selbst verfasste Texte mit Quellenangaben versehen sein sollten. Wie das ausgestaltet werden soll - das solltest du bitte den Moderatoren überlassen.

Lieber Polymod,

neuerdings?

Ich stimme hier mit dir nicht nur neuerdings überein, es sei denn du meinst, dass du neuerdings mit mir darüber einstimmst.

Ich habe die Quellenangaben meines Wissen nahezu immer beherzigt, nicht nur seitdem du hier als Moderator auftrats, und in manchen Bezügen dies (zu Recht) fordertest und in manchen anderen wiederum es seltsamerweise auch ohne durchgehen ließest.

Ich werde dich zukünftig auf Jeden Fall beim Wort (Polymod #9 Ich werde Postings ohne Quellenangabe in Zukunft löschen.) nehmen und jedes nicht korrekt zitierte Posting dir persönlich melden und dich auch bitten hier deine hier beschriebene Konsequenz walten zu lassen.

Du darfst auch meine kopierten Postings löschen, wenn ich die Quelle nicht angab. (Neulich z. B. habe ich eine Biographie über den Römer Crassus ergoogelt und mir doch tatsächlich erlaubt, es aufgrund der rein historisch und politisch unproblematischen Beschreibung seines Lebenlaufs ohne Quellenangabe zu posten. Bitte sowas auch löschen.)

Dann kommt man nämlich nicht in den Verdacht, dass man als Moderator bei bestimmten Beiträgen übergenau ist und auf der anderen Seite, wenn andere mehrfach in deiner Anwesenheit Beiträge z. B. über alternative Energiepolititk ohne Quellenangabe reinkopieren ein Auge zudrückt, da Umweltpoltitk ja nichts Politisches ist.

Also, aber letztendlich stehe ich zu meinem Lob an dich, durch Angabe der verlinkten Quelle, wie z. B. #22 es Jedermann sofort möglich zu machen, zu überprüfen, ob eine bestimmte Quelleninterpretation zutreffend ist oder ob der Interpretateur 1000 Meilen daneben liegt.

Das ist doch das Hauptanliegen der peniblen Quellenangabenerfordernis, oder?

@AdHick, #42

dein persönlicher Umgangston ist unerträglich. Deine Entschuldigung nehme ich deshalb nicht an, da du nun zum zweiten Mal in diesem Thread grundlos mich persönlich verbal hart attackierst.

Wenn du mit deinem "Ich hasse Retourkutschen" meinst, ich hätte nicht einmal das Recht, auf deinen ausfallenden Angriff zu reagieren, und sachlich klarzulegen, wo du irrst bzw. Defizite hast, dann frage ich mich zu welchem Zweck du hier Konversation betreibst.

;
Das frage ich mich mittlerweile auch!

Mein Leben ist mir zu kostbar, als daß ich mich unter einen Apfelbaum stelle und ihn bitte, Birnen zu produzieren!
(Kurt Tucholsky)
Tucholsky und Goethe pflegten beide, wie man so hört, aber einen vorzüglichen persönlichen Umgangston, AdHick.
Tue ihnen auch hier mal Ehre, kann deinem kostbaren Leben nicht schaden.

;
#44 Wahrlich eine gelungene antwort auf die #40 von Polymod,ein beidseitiges zurückstecken wäre vielleicht auch angebracht im interesse des boards.Es lebt von der aufgeregtheit einzelner,die nicht immer sich auf korrekte quellenangaben stützen lassen,sind wir doch auch alle gefühlsmenschen?.

Attila Hunnenkönig
"Wer da kommt um Samarkant zu vernichten,wird selbst vernichtet werden."
Semikolon,

es gibt user wie du, die zu ihren Postings (fast) immer Quellenangaben angeben; wenn in einem solchen Fall mal die Quelle vergessen wird, werde ich sie allenfalls nachfordern.

Es gibt aber andere user (Namen verkneife ich mir), die grundsätzlich keine Quellen angeben. Für diese User war meine Mahnung gedacht.

Daraus zu folgern, dies hätte etwas mit den Inhalten der jeweiligen Postings zu tun, geht an der Sache vorbei.
Ich verstehe dieses "Nazigekreische" nicht.

hier einmal kurz die Urquellen des Textes.
1 Vgl.u.a.: Martin Walser: Über freie und unfreie Rede. - in: DER SPIEGEL v. 7.11.94, S. 130-138
2 Roland Seim: Zwischen Medienfreiheit und Zensureingriffen. - Münster: Telos 1997, S. 220.
3 Ein Lügengespinst. in: DER SPIEGEL, 28/1994.
4 Klaus J, Groth: Die Diktatur der Guten. Political Correctness. München: Herbig 1996, S, 9.
5 Vgl.: Claus Nordbruch: Sind Gedanken noch frei? Zensur in Deutschland. München: Universitas 1998.
6 Vgl.: Verfassungsschutzbericht Nordrhein Westfalen 1995.

Aber wem das Feigenblatt weggerissen wird, reagiert mitunter etwas unangemessen.

Aber es ist wie bei einer Feldstudie in einer Psychiatrie...:)


Servus
der
Regierungswechsel
@51 789456123

Der Nordbruch lebt nicht in Deutschland.

Was ist nun? Brauchen wir eine Zensur-Behörde?
Libertus

Echt geil deine Argumentation - wahrscheinlich steht noch
irgendwo die falsche Farbe seiner Krawatte.....

:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:

...aber wahrscheinlich fällt dir nix mehr ein....
... und es gefällt dir nicht das ich deine Kumpels bloßstelle....

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D
789456123

Du bist also ein Verfechter der Zensur! Wer soll dann bestimmen, was das blöde Volk hören, sehen und lesen darf?
Ich kapier zwar nicht was du willst - aber wenn du gegen
Nazis zu sein als Zensur interpretierst - dann bitte
die volle Oberzensur....:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Dann haben wir uns sehr wohl mißverstanden,

Gegen solche menschenverachtenden Figuren wie diesen Nordbruch zu sein halte ich für wichtig und richtig.

Trotzdem sollte das Geschmiere eines Nordbruch jedem zugänglich sein! Erstens ist es eine Vorraussetzung für eine freie Gesellschaft und zweitens kann so auch kein "Mythos" um solche Figuren entstehen, sondern es ist vielmehr für jeden leicht zu sehen was das für ein Menschenverachter ist.
Hallo Antifa-789456123,


ROT FRONT, Teddy lebt:)


es ist schon schlimm mit Dir....:)


Dieser "Obernazi"(Hauptverbrechen: Opa war Deutscher):) hat doch nur den Text zusammengetragen, die Quellen sind natürlich Nachfolgeblätter des Stürmers, als da wären Der Spiegel etc.
Nicht zu vergessen der Verfassungsschutzbericht, ein NEONAZIFASCHISTENRECHTSRADIKALEN-Bericht schlechthin.

Oja, mit so einer lange Nummer hat man sicher eine "lange Leitung".


Servus
der
Regierungswechsel
@PolyMod

Vielen Dank bezüglich des Kompliments bezüglich Zitierens (#46) Ich denke, wir kommen da schon klar, da wir im Prinzip auch einer Meinung sind.

Ich habe nun auch mal den zweiten Link von #22 gelesen.

Dabei fielen zwei Dinge auf.

Zum einen (unwichtig, deshalb nur am Rande) ist der Artikel zum 90. Jahrestag geschrieben, laut Text am Schluss und Erscheinungs-Datum 1994. Die dazu nicht passende falsche Überschrift leitet hier sicher nicht nur dich irre.

Zweitens, die Textpassage, die mir spontan am meisten zu denken gab, war die:

Hätten die Deutschen Land und Leute etwas besser gekannt - der Aufstand hätte sie nicht überraschen dürfen. Denn seit immer mehr weiße Einwanderer nach Südwestafrika kamen - 1891 waren es 539, 1903 bereits 4640 -, sahen sich die Hirtenstämme der Herero einer gewaltsamen Veränderung ihrer bisherigen Lebensweise ausgesetzt.

Also 90 Jahre später weiß ein Autor, dass man einen Aufstand der Einheimischen vorhersehen hätte könne, wenn immer mehr Fremde (ganze 4640 pro Jahr kurz vor dem Aufstand in dieses riesen Land) reinströmen und den Einheimischen ihre Kultur und Besitzstände flöten gehen. Aha. Zuwanderungssgesetz, EU-Osterweiterung und Hartz "IV" bis Hartz "n" ich höre dir trappsen.

Ich bin mal gespannt, was ein "Die Zeit"-Autor im Jahre 2100 über unsere folgende Zeit glaubt feststellen zu müssen, was man 2004 schon hätte voraussehen müssen.

;
Hallo Semi,


ja das sind die selben Seher, wie unsere Nachverurteiler oder besser gesagt nationalen Selbstkasteier. Diese Fraktion besitzt die metaphysische Gabe, anderen Menschen noch nachträglich eine Schuld aufzubürden.

Sie erlauben sich ein bizarres Urteil, aus ihrem Wohlstandssessel und ihrer abgesicherten Zukunft.

Solche Propheten und Historienscharlatane brauchen wir nicht mehr. Diese Laier wird seit 1968 gedreht, aber niemand kann es mehr hören.

Mal so nebenbei, welche Kolonialverbrechen England, Portugal, Spanien, Italien etc. begangen haben, wissen doch diese kleinen Lichter gar nicht, oder wollen es nicht wissen!


Servus
der
Regierungswechsel
>>>Du bist also ein Verfechter der Zensur! Wer soll dann bestimmen, was das blöde Volk hören, sehen und lesen darf? <<<

So ein Posten könnte mir gefallen!
#59 Du versuchst doch die altvorderen von der schuld reinzuwaschen,niemand dir dafür eine aufzubürden.Das du keiner selbstkasteiung unterliegst,darf als sicher angenommen werden,dies würde deiner genetik widersprechen.
Hallo Fascho legierungswechsel

BRAUN FRONT, Opa lebt;)

Du wirst`s nie kapieren....:laugh:

Echt schade, das du gar nicht lesen lannst.
Aber wahrscheinlich ist es dir eh egal, hauptsache du
kannst ungestreift deine Copy & Paste Orgien durchziehn.

In Zukunft werde ich in deinen Threads, in denen du NIE
eine seriöse Antwort gibst, einfach dasselbe machen wie
du es machst: Ich antworte mit 56 Seiten sinnlosem
Copy & Paste....
Irgendwann interessiert sich dann kein Schwein mehr dafür.

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D
@ 789456123, #62

falls du das wirklich machst, werde ich das verhindern.

Spam wird gelöscht - unabhängig von der Ausrichtung.
Unsinn kann man nicht mit Unsinn bekämpfen.

PolyMod.


@ Libertus, #56

Das Eingangsposting hatte ich ja bewusst stehen gelassen; anderen Nordbruch-Schmierereien wäre es allerdings anders gegangen.
Ich bestehe aber darauf, dass das Umfeld aufgedeckt wird, damit man sieht, welche ,,Denkverbote" hier beklagt werden. Auch deshalb halte ich Quellenangaben für unerlässlich.
PolyMod

Aber wenn ich einen Thread aufmache und die Webseite der
KPD oder Ähnlichem per Copy & Paste in WO plaziere...
das wäre dann O.K. ??

Außerdem macht`s mir klammheimlich Spaß sowas zu schreiben
und nie zu tun...:cool::cool::cool:


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um eine ältere Diskussion, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier eine neue Diskussion.