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A-Typische Beteiligungen sinnvoll????? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Leute,

ich höre immer wieder von guten Gewinnmöglichkeiten durch Anlage in A-Typische Beteiligungen.

Wie seht Ihr das? Wo sind die Vorteile - wo die Nachteile? Und worauf muss man besonders Achten. Gibt es steuerliche Vorteile?

Bisher sind für mich international Anlegende Fonds das A und O meines Vermögensaufbaus. Freunde, die in Banken oder Investmentberatungsfirmen sitzen, raten mir strickt davon ab. Sie hätten noch niemanden gesehen, der damit Gewinn bzw. sein eingezahltes Geld wieder bekommen hat.


Freue mich auf Eure Antworten!
Dem kann ich nur beipflichten: Finger weg!!
Hab viel Geld damit verloren. Langenbahn KG hat pleite gemacht trotz Garantien usw.. Du bist Teilhaber und dein Geld ist futsch. Lt. meinem Anwalt könnte einem im schlimmsten Fall passieren, daß man Geld nachschießen muß, was bei mir -Gott sei dank- nicht der Fall war.
Es gibt sicher Besseres.
Viele Grüße
BriGri
Die a-typisch stille Beteiligung ist grundsätzlich eine interessante Anlage. 100te von Unternehmen gehen diese jedes Jahr ein, um steuerliche Vorteile zu nutzen. Der steuerliche Vorteil für den Investor liegt darin, anrechenbare Verluste in der Anfangsphase zur Minderung der eignen Steuerlast zu nutzen. Daneben sollte das Investment auf eine absehbare Zeit aus eigener Kraft Gewinne in seinem Geschäftsfeld machen an denen der Investor wiederum beteiligt ist.

Diese Anlage ist so interessant, dass die a-typische Beteiligung der DB in Luxemburg mit einem Volumen von DM 200 Mio. innerhalb 2 Tagen an Investoren verkauft war.

Hier endet schon der gute Grundgedanke des Ganzen. Leider sind viele deutsche Investoren (Privatleute) nur am reduzieren Ihrer Steuerlast interessiert und vergessen dabei, dass eine Investition in ein Unternehmen innerhalb absehbarer Zeit Gewinne erwirtschaften muß, um an den Gewinnen und an der Steigerung des Unternehmenswertes und der stillen Reserven zu partizipieren.

Leider sind viele Initiatoren dieser Beteiligung auch nur daran interessiert eigen Vorteile daraus zu ziehen, so dass meist zu wenig Geld für Investitionen übrig bleibt, bzw. fehlinvestiert wird.

Wenn du eine a-typische Beteiligung eingehen willst, schaue dir die Bilanzen (mit Testat) genau an: erwirtschaften die Beteiligungen aus eigener Kraft in Ihrem Marktsegement nachhaltige Umsätze und Gewinne?; haben die Unternehmen sowohl des Initiators als auch der Beteiligungen ihren Sitz in Deutschland? welche Qualifikationen haben die jeweiligen Unternehmenslenker?; etc., etc., etc.

Bevor du in diese Anlageform gehst, stelle dem Berater die Frage, wieviel Prozent deiner Anlagesumme auch faktisch in die Anlage fließt und wieviel Prozent für gezilmerte Provisionen und Kosten drauf gehen. Es gibt a-typisch stille Gesellschaften bei denen von dem Anlagebetrag nur 40% in die eigentliche Investition fließen und der Rest wird für o.g. verbraten. Laß dir diese Werte schriftlich vom Berater bestätigen. Bei dem Beratungsbericht sei vorsichtig, dass du den Berater nicht vollständig aus seiner Berterhaftung entläßt.


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