DAX-0,21 % EUR/USD-0,04 % Gold-0,18 % Öl (Brent)-0,85 %

1. Liga, Alemannia ist dabei - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fakten zum Wiederaufstieg:


Aktueller Platz 12 der nationalen Rankingliste
(gefunden: http://www.xocca.com/fussball/deutschland/ranking.php)

Aktuelle Spielstärke

Vereins-TOP200

Rang Team Pkt. Liga
1. SV Werder Bremen 236 1. Bundesliga
2. FC Bayern München 230 1. Bundesliga
3. VfB Stuttgart 224 1. Bundesliga
4. FC Schalke 04 206 1. Bundesliga
5. Hertha BSC Berlin 203 1. Bundesliga
6. Bayer 04 Leverkusen 192 1. Bundesliga
7. VfL Wolfsburg 176 1. Bundesliga
8. Hannover 96 174 1. Bundesliga
9. Hamburger SV 171 1. Bundesliga
10. 1. FC Köln 154 2. Bundesliga
11. 1. FC Nürnberg 153 1. Bundesliga


12. Alemannia Aachen 152 2. Bundesliga


13. MSV Duisburg 150 2. Bundesliga
14. Borussia Dortmund 149 1. Bundesliga
15. Arminia Bielefeld 144 1. Bundesliga
16. 1. FC Kaiserslautern 143 1. Bundesliga
17. FSV Mainz 05 141 1. Bundesliga
18. Eintracht Frankfurt 139 2. Bundesliga
19. VfL Bochum 137 1. Bundesliga
20. Greuther Fürth 136 2. Bundesliga
21. Borussia Mönchengladbach 133 1. Bundesliga
22. TSV München 1860 124 2. Bundesliga
23. Erzgebirge Aue 120 2. Bundesliga
24. Hansa Rostock 116 1. Bundesliga
25. LR Ahlen 115 2. Bundesliga
26. VfL Osnabrück 115 RL Nord
27. SC Paderborn 07 114 RL Nord
28. VfB Lübeck 113 RL Nord
29. 1. FC Saarbrücken 112 2. Bundesliga
30. Eintracht Braunschweig 111 RL Nord
31. Wacker Burghausen 110 2. Bundesliga
32. Eintracht Trier 108 2. Bundesliga
33. Energie Cottbus 108 2. Bundesliga
34. FC Bayern München (A) 106 RL Süd
35. 1. FC Eschborn 105 OL Hessen
36. Kickers Offenbach 105 RL Süd
37. Rot-Weiß Oberhausen 102 2. Bundesliga
38. SC Freiburg 102 1. Bundesliga
39. Rot-Weiß Essen 101 2. Bundesliga
40. TSG Hoffenheim 100 RL Süd
41. SpVgg Unterhaching 99 2. Bundesliga
42. Dynamo Dresden 97 2. Bundesliga
43. Sportfreunde Siegen 96 RL Süd
44. Karlsruher SC 95 2. Bundesliga
45. Hamburger SV (A) 94 RL Nord
46. TuS Koblenz 94 RL Süd
47. Rot-Weiß Erfurt 93 2. Bundesliga
48. Karlsruher SC (A) 92 OL BadenWürttemb.
49. SV Wehen 91 RL Süd
50. FC Augsburg 91 RL Süd
51. KFC Uerdingen 05 90 RL Nord
52. Carl Zeiss Jena 89 OL Nordost-Süd
53. FC St. Pauli 89 RL Nord
54. Jahn Regensburg 88 RL Süd
55. Bayer 04 Leverkusen (A) 86 OL Nordrhein
56. SpVgg Elversberg 86 RL Süd
57. FSV Frankfurt 85 OL Hessen
58. VfL Bochum (A) 85 OL Westfalen
59. SV Darmstadt 98 85 RL Süd
60. 1. SC Feucht 84 RL Süd
61. 1. FC Kaiserslautern (A) 84 OL Südwest
62. SV Babelsberg 03 83 OL Nordost-Nord
63. Wuppertaler SV Borussia 83 RL Nord
64. VfB Stuttgart (A) 82 RL Süd
65. Borussia Mönchengladbach (A) 82 OL Nordrhein
66. Borussia Dortmund (A) 81 RL Nord
67. Hansa Rostock (A) 81 OL Nordost-Nord
68. SV Wilhelmshaven 81 OL Nord
69. 1. FC Köln (A) 80 RL Nord
70. SSV Velbert 02 79 OL Nordrhein
71. Hertha BSC Berlin (A) 78 RL Nord
72. SG Wattenscheid 09 77 OL Westfalen
73. VFC Plauen 77 OL Nordost-Süd
74. Stuttgarter Kickers 76 RL Süd
75. Eintracht Nordhorn 76 OL Nord
76. KSV Holstein Kiel 76 RL Nord
77. Adler Osterfeld 74 OL Nordrhein
78. SV Werder Bremen (A) 74 RL Nord
79. 1. FC Nürnberg (A) 74 OL Bayern
80. SV Meppen 73 OL Nord
81. FC Homburg 72 OL Südwest
82. FC Schalke 04 (A) 72 OL Westfalen
83. SV Sandhausen 71 OL BadenWürttemb.
84. Hessen Kassel 71 OL Hessen
85. SV Weingarten 71 OL Südwest
86. TSV München 1860 (A) 70 RL Süd
87. Chemnitzer FC 70 RL Nord
88. Fortuna Düsseldorf 70 RL Nord
89. Preußen Münster 70 RL Nord
90. SC Freiburg (A) 69 OL BadenWürttemb.
91. SC Hauenstein 69 OL Südwest
92. TSV Crailsheim 68 OL BadenWürttemb.
93. FSV Mainz 05 (A) 68 RL Süd
94. Eintracht Bad Kreuznach 68 OL Südwest
95. SV Emsdetten 05 67 OL Westfalen
96. 1. FC Saarbrücken (A) 67 OL Südwest
97. 1. FC Union Berlin 66 RL Nord
98. VfR Aalen 66 RL Süd
99. Kickers Emden 66 OL Nord
100. 1. FC Bocholt 66 OL Nordrhein


UEFA-Cup Achtelfinale

und das gegen den Tabellenführer der Holländischen Ehrendivision, FC Alkmaar



Torhungrigste Profimannschaft der Deutschen Liga.
Alemannia Aachen Tore 38:18 Diff: 20

Zum Vergleich:

Bayern München Tore 33:20 Diff: 13

Werder Bremen Tore 36:19 Diff: 17



Neuverpflichtungen in der Winterpause:

Jan Schlaudraff

Seit einigen Tagen ist bei der Alemannia die Rückennummer 19 wieder vergeben. Mit Jan Schlaudraff unterschrieb kurz vor Weihnachten ein weiteres junges Talent am Tivoli. Die ersten Tage in Aachen liegen jetzt hinter unserem neuen Mittelfeldspieler, und Jan Schlaudraff fasst seine Eindrücke kurz und knapp zusammen: „Es läuft gut.“

Das neue Stadion von Borussia Mönchengladbach, die modernen Kabinen, tolle Trainingsplätze - all das hat der 21-Jährige ganz bewusst hinter sich gelassen. "Jedem Fußballer ist es lieber, bei einem Verein zu sein, wo er auch spielt. Und es ist kein Abstieg für mich, mit meinen 21 Jahren bei einem führenden Zweitligisten zu spielen. Im Gegenteil: Das sind zwei Schritte nach vorne für mich."

Die funktionierende Gemeinschaft am Tivoli hat ihm den Wechsel zur Winterpause nicht schwer gemacht. "Die neuen Kollegen sind alle sehr nett zu mir", sagt der Mittelfeldspieler, der auch schon eine Wohnung in der Region gefunden hat. Täglich 60 Kilometer zu pendeln, das war Schlaudraff zu viel, auch wenn er zunächst nur bis Sommer 2006 ausgeliehen ist. Momentan verbringt er ohnehin die meiste Zeit auf dem Trainingsplatz oder in den Aachener Wäldern. "Ist doch klar, dass das Programm am Anfang anstrengend ist", sagt der schnelle Offensivmann. "Aber ich finde das Training sehr gut, weil wir viel im spielerischen und taktischen Bereich arbeiten, wo ich aufgrund des für mich neuen Systems noch einiges machen muss."

Eine ganz spezielle Erfahrung ist für jeden Neu-Alemannen wohl das erste Heimspiel. Das wird bei Jan Schlaudraff nicht anders sein: "Ich habe schon so viel über den Tivoli gehört und wollte schon einige Male ins Stadion kommen. Aber es ist ja fast immer ausverkauft." Den Kauf einer Eintrittskarte kann sich der ehemalige U-20-Nationalspieler jetzt getrost schenken, denn am 30. Januar will er gegen LR Ahlen ja selbst auf dem Platz stehen. Ob er demnächst allerdings noch für die gewohnten Kartenabende mit den alten Gladbacher Spezis Thomas Broich und Enrico Gaede Zeit findet, bleibt abzuwarten. Schlaudraff will die Ex-Kollegen ohnehin lieber auf dem Spielfeld wieder sehen: "Ich glaube, dass wir nächste Saison mit der Borussia in einer Liga spielen." Damit meint die neue Nummer 19 der Alemannia mit Sicherheit nicht, dass die Borussia aus der 1. Liga absteigt…



Laurentiu-Aurelian Reghecampf

Alemannia Aachen hat am Freitagabend Laurentiu-Aurelian Reghecampf von Energie Cottbus verpflichtet. Der Mittelfeldspieler erhält am Tivoli einen Vertrag bis Sommer 2009. Er wird am Dienstag zum ersten Training in Aachen erwartet.


„Wir sind froh, dass wir unsere rechte Seite noch einmal verstärkt haben. Laurentiu Reghecampf kann sowohl die offensive wie die defensive Position spielen. Wir wissen, dass wir unseren Kader damit sinnvoll verstärkt haben“, erklärte Sportdirektor Jörg Schmadtke. „Außerdem hat er Erstliga-Erfahrung und ist schnell. Das ist ein Vorgriff auf den Sommer“, untermauerte Schmadtke das Saisonziel des Vereins.



Zum aktuellen Kader:

... Der inzwischen auf 25 Mann gewachsene Kader eröffnet Dieter Hecking Möglichkeiten, von denen andere träumen. «Das ist gut, aber es besteht auch die Gefahr, dass man sich verzettelt. Wenn man nur sieht, was wir in der Offensive alles machen können! ...




Zum Finanziellen:

Wie sich Alemannias Einnahmensituation verbessert hat, ist an einer Kennzahl erkennbar. Alleine im Dezember verkaufte der Zweitligist Fan-Artikel für 530.000 Euro. Damit liegt der Klub auch bundesweit mit in der Spitzengruppe.

Zur Erinnerung: Als das aktuelle Präsidium die Arbeit vor zwei Jahren aufnahm, lag der Jahresumsatz bei 30.000 Euro.




na denn

auf Jungs und viel Glück ...
Alemannia schlägt Kerkrade mit 2:0

Kerkrade/Niederlande. Fußball-Zweitligist Alemannia Aachen hat sich eine Woche vor dem Rückrundenstart in einer guten Form präsentiert.

Am Samstagabend gewann das Team von Trainer Dieter Hecking ein Testspiel beim niederländischen Erstligisten Roda Kerkrade mit 2:0 (1:0).

Vor 10.000 Zuschauern brachte Erik Meijer die Alemannia in Kerkrade mit 1:0 in Führung (16. Minute), ehe Neuzugang Jan Schlaudraff zum Endstand erhöhte (62.).
Die Vorfreude auf ein spektakuläres 2005

Kerkrade. Die Autobahnabfahrt war verstopft, auf den Parkplätzen rund um das Parkstad Limburgs Satdion ging es so chaotisch zu wie an Adventssamstagen in der Innenstadt. Ein Freundschaftsspiel stand auf dem Spielplan.

Und während tausende Fans mit alten deutschen Schlager, die mit gutem Recht in Vergessenheit geraten sind, berieselt wurden, drängten immer mehr Leute in die Arena von Kerkrade.

Mit 17-minütiger Verspätung wurde die Partie wegen des großen Andrangs angepfiffen. Satte 10.500 Fans beobachteten den ungefährdeten 2:0-Erfolg von Alemannia. Und geschätzte 7000 Aachener Anhänger sorgten für eine Heimspiel-Kulisse.

Die Vorfreude auf ein spektakuläres Jahr 2005 steigt weiter. Und die Mannschaft beeindruckte auch diesmal gegen den klassenhöheren Gegner mit einem souveränen Vortrag und sehenswerten Spielzügen - auch wenn in dieser Phase der Saison naturgemäß noch den Rolfes, Michalke & Co die Spritzigkeit abgeht. «Wir haben gut umgeschaltet, haben sehr wenige Möglichkeiten, und sind auf einem guten Weg», bilanzierte Cheftrainer Dieter Hecking zufrieden.

Nach 16 Minuten hatte Erik Meijer seine Mannschaft in Führung gebracht. Der Kapitän lenkte geschickt eine Pinto-Flanke in die Maschen. Dem quirligen Außenstürmer scheint die neue Konkurrenz durch Laurentiu Reghecamp durchaus zu bekommen, er hatte viele gute Szenen.

Den Endstand stellte der eingewechselte Jan Schlaudraff in der 62. Minute her, der im Duell gegen Cristian Fiel einige Pluspunkte sammelte, auch wenn sich sein Trainer wünschte, «dass Jan noch robuster gegen den Ball arbeitet».

Starke Stopper

Viele gute Hinweise hatte der Trainer erhalten. Die Vorstellung seines Ersatzkeepers Kristian Nicht stufte er als «zufriedenstellend» ein, auch wenn der längste Alemanne mehrfach Probleme bei Flankenbällen hatte. Die bärenstarken Abwehrspieler Klitzpera und Moses Sichone räumten hinten auf wie Terence Hill und Bud Spencer in ihren Filmen.

Thomas Stehle war mit seinen Achilessehnen-Problemen ausgefallen, dürfte aber beim Auftakt in Frankfurt wieder am Start sein. Definitiv ausfallen wird am Main Jens Scharping, und auch der Einsatz von Reiner Plaßhenrich ist durchaus gefährdet. Der Abräumer vor der Abwehr - in Kerkrade bestens vertreten von Dennis Brinkmann - hat vier, fünf Tage Trainingsverbot erhalten.

Durchaus gelungen verlief die die Premiere von Reghecampf. Der Neuling auf der Außenbahn hat schnell ein Gefühl für den Klub entwickelt. «Hier herrscht eine große Euphorie, die müssen wir noch vergrößern.»

So freut sich sein Trainer, dass der «Ernst des Lebens» bald wieder einsetzt. Fast ungeduldig reagiert die Mannschaft. «Das Kribbeln hat wieder eingesetzt», sagt Simon Rolfes.

Die Aufstellung: Nicht - Landgraf (69. Gomez), Klitzpera, Sichone, Noll - Brinkmann (79. Paulus), Rolfes (75. Petrovic), Fiel (46. Schlaudraff) - Pinto, Meijer (75. Iwelumo), Michalke (46. Reghecampf)

(16.01.2005 | 19:56 Uhr)

© Copyright AN
kicker-Test: Alemannia Aachen - 17.01.2005 14:15

Das noch fehlt: Der letzte Tick Abgebrühtheit

In Aachen scheint alles in bester Ordnung. Mit erneut verstärktem Kader gibt es am Tivoli nur ein Ziel - den Aufstieg in Liga eins.


DIE NEUEN

Sportdirektor Jörg Schmadtke und Trainer Dieter Hecking haben glückliche Händchen bewiesen: Von den zwölf Neuzugängen schafften Simon Rolfes, Reiner Plaßhenrich, Moses Sichone und Sergio Pinto direkt den Sprung in die neu formierte Stammelf. Florian Bruns, Thomas Stehle, Jens Scharping und Emil Noll stehen als wertvolle Alternativen in den Startlöchern. Chris Iwelumo konnte sich bislang wenig in Szene setzen, Ivan Petrovic und Torwart Kristian Nicht sind Ergänzungsspieler, dazu reicht es für Thomas Hengen derzeit nicht.


GEWINNER UND VERLIERER

Das komplette Team samt Trainerstab und sportlicher Leitung kann als Gewinner bezeichnet werden. Dabei setzten die beiden Mittelfeldmotoren Simon Rolfes und Reiner Plaßhenrich sowie Torjäger Kai Michalke individuelle Glanzlichter. Auch Willi Landgraf zählt zu den Gewinnern. Der 36-Jährige überzeugte mit konstanten Leistungen und ist mit 484 Zweitligaspielen nunmehr alleiniger Rekordhalter. Wenn man überhaupt von Verlierern sprechen kann, dann ist Thomas Hengen einer: Der Ex-Lauterer wurde den Erwartungen nicht gerecht, ihm fehlt nach wie vor die körperliche Fitness.


STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

Die Tivoli-Elf hat sich als kompakte, sehr spielstarke Einheit präsentiert und die Offensiv-Philosophie von Coach Hecking verinnerlicht. Die durch besseres Defensivspiel auch hinten sicher stehende Mannschaft hat zudem die Doppelbelastung Liga und UEFA-Cup physisch und psychisch bestens gemeistert. Was fehlt, ist das Quäntchen Abgebrühtheit. In entscheidenden Spielen (2:3 gegen Köln, 2:3 in Fürth) hätten sich die Schwarzgelben auch mal mit einem Punkt zufrieden geben können, statt in Konter zu rennen. Bei aller Leidenschaft täte ein bisschen mehr "Coolness" ganz gut.


TRAINER UND UMFELD

Das Trainergespann Dieter Hecking und Dirk Bremser hat sich innerhalb kurzer Zeit unabhängig von den sportlichen Erfolgen auf Grund seiner fachlich fundierten Arbeit großen Respekt in- und außerhalb der Mannschaft erworben. Das Zusammenspiel mit Sportdirektor Jörg Schmadtke klappt bestens, alle funken auf gleicher Wellenlänge. Kurzum: Die Fußballwelt am Tivoli ist in Ordnung.


FAZIT UND PROGNOSE

Spielerisch zählt das Team von Dieter Hecking zu den Top-Teams in der Zweiten Liga. Die Stimmung innerhalb des Kaders ist hervorragend, das Ziel Aufstieg wird von allen Akteuren ohne Störfeuer angesteuert. Mit Jan Schlaudraff und Laurentiu-Aurelian Reghecampf hat sich der Aufstiegsaspirant weiter verstärkt, so dass alles andere als der schon vergangene Saison mögliche Sprung in die Erstklassigheit fast schon eine Enttäuschung wäre.

Achim Kaiser
«Wir wollen Spaß haben in Frankfurt»

Aachen. Niemandem wurde bislang energisch widersprochen, wenn er das beste, spielstärkste Team der Liga genannt hatte. Fast wöchentlich prasselten seit August letzten Jahres die Lobeshymnen auf Alemannia Aachen nieder, national, international.

Andreas Brehme, Weltmeister von 1990 und Trainer der SpVgg Unterhaching, packt seine Überzeugung sogar in eine mathematisch unmögliche Voraussage: «Die steigen tausendprozentig auf.» Kaum jemand spricht von «Herbstmeister» MSV Duisburg oder Greuther Fürth; die Attraktion trägt Schwarz und Gelb.

Ab Montag geht`s ans Eingemachte, «dann gilt es», so Trainer Dieter Hecking, «den Respekt aus der Hinrunde aufs Neue zu erarbeiten». Im Frankfurter Waldstadion (20.15 Uhr) kann Alemannia gleich mal die Verhältnisse untermauern.

«Eine solche Freude, dass es wieder losgeht, habe ich noch nie erlebt», sagt der «ewige Zweitliga-Willi» Landgraf. «Die Jungs sind richtig gut drauf. Wir wollen einfach Spaß haben in Frankfurt.»

Dieter Hecking wähnt die Eintracht «gehörig unter Druck. Da wird immer wieder öffentlich erzählt, dass mit zwei Siegen gegen uns und den 1. FC Köln der Anschluss nach oben hergestellt werden kann.»

Für die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga gilt indes die bewährte Marschroute: das eigene Spiel durchbringen, der Partie einen Aachener Stempel aufdrücken, mit Risikobereitschaft nach vorne.

Der Coach: «Wir sind ganz gut in der Spur, das haben die Tests gegen Gent und Kerkrade bewiesen. Dass wir in Venlo nicht mehr antreten konnten, hat nicht weh getan - da wären sowieso überwiegend diejenigen zum Einsatz gekommen, die zuvor wenig gespielt haben.»

Natürlich ist Dieter Hecking «nicht ganz glücklich darüber, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison ein paar Verletzte haben». Neben Moses Sichone (Gelbsperre) fallen Reiner Plaßhenrich (Knie), Jens Scharping (Sprunggelenk), Florian Bruns (Rücken), Thomas Hengen (Infekt) und Chris Iwelumo aus, der am Mittwochabend zu seiner hochschwangeren Frau nach England flog.

«Zum ersten Mal wird die Qualität unseres Kaders auf die Probe gestellt. Aber der ist so stark, dass wir das sehr gut wegstecken werden», sagt der Trainer. «Und am Montag wird der Schlussstrich unter das Thema Blank, das manchem vielleicht noch im Hinterkopf herumschwirrt, gezogen.»

Welche Rolle die Zugänge Jan Schlaudraff und Laurentiu Reghecampf spielen werden, beantwortet Hecking mit einem freundlichen Hinweis: «Die beiden haben genau das bewirkt, was ich wollte - sie haben den Druck und die Qualität erhöht.»

Grundsätzlich neigt der 40-Jährige dazu, erst mal das Establishment aus der Hinrunde auflaufen zu lassen und - je nach Bedarf - die Qualitäts-Verstärker einzuschleusen. Poker-Face Hecking: «Ob das aber am Montag so sein wird? Mal gucken...»

«Am Montag beginnen spannende vier Monate», sagt Simon Rolfes, doch erst mal gab es was zu feiern: Am Freitag spendierte der Ex-Bremer zur Vollendung seines 23. Lebensjahrs sieben Bleche Pizza. «Das reicht bis Mittwoch», flachste Zeugwart Michael Förster.

Von unserem Redakteur Klaus Schmidt (21.01.2005 | 19:59 Uhr)
Ich hoffe nicht, daß Aachen aufsteigt. Der Verein müßte eigentlich längst im Amateurbereich kicken.
@schwarzerlord
Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?
Was stützt Ihre Aussage?


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um eine ältere Diskussion, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier eine neue Diskussion.