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MEINL EUROPEAN LAND LIMITED - Eure Meinung - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 32.718.387 von kaalex am 10.12.07 19:24:58LOL wie überraschend...keiner will den Laden.

Die Managementgesellschaft ist attraktiver, ja. Aber ob das gut wäre für MEL Aktionäre, wenn die übernommen wird?

Naja gut für Julius ist es wohl, der kriegt ja die Knete dann sofort, die er sonst erst mühevoll über Jahre aus der MEL (und der MAI und MIP) saugen müsste.
10. Dezember 2007, Neue Zürcher ZeitungWiens Probleme mit der FinanzmarktaufsichtWiens Probleme mit der FinanzmarktaufsichtFehler der Vergangenheit kommen den Staat teuer zu stehenToolboxDruckansicht
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Das Wiener Parlament hat am Donnerstag eine längst überfällige Reform der Finanzmarktaufsicht beschlossen. Bisher ist es dieser Behörde oft nicht gelungen, Fehlentwicklungen vorzubeugen. ...
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Fenster schliessen Das Wiener Parlament hat am Donnerstag eine längst überfällige Reform der Finanzmarktaufsicht beschlossen. Bisher ist es dieser Behörde oft nicht gelungen, Fehlentwicklungen vorzubeugen.
M. K. Wien, 8. Dezember

Die zeitliche Nähe ist zufällig, aber stossend: Im Parlament in Wien wurde am Donnerstag die nach den Affären um Bawag, den Finanzdienstleister Amis und Hypo Alpe Adria überfällige Reform der Finanzmarktaufsicht beschlossen, und im riesigen Austria Center beginnt heute Montag der Strafprozess in Sachen Amis, wo die Republik Österreich wohl im Zuge der Amtshaftung zur Kasse gebeten werden dürfte.
AmtsverletzungenWährend den beiden Gründern von Amis vorgeworfen wird, zwischen 1999 und 2005 die Anleger mit betrügerischen Handlungen um 62,7 Mio. € geschädigt zu haben, steht nach zwei Urteilen des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen in Wien fest, dass die Republik für jene Schäden haften muss, die nach Abwicklung des Verfahrens nicht gedeckt werden können. Laut Begründung hätte die Vorläuferin der Finanzmarktaufsicht, die Bundeswertpapier-Aufsicht, nach etlichen Verstössen von Amis der Gesellschaft die Konzession entziehen müssen; statt jedoch genau zu prüfen, habe man bloss die beiden Amis-Gründer befragt. Nach Aussage der Anwälte der Amis-Geschädigten könnten sich auf Basis der jüngsten Urteile des Landesgerichtes bis zu 75% der 16 700 Geschädigten an der Republik schadlos halten. Im Staatshaushalt wurde zu diesem Zweck eine Rückstellung von 80 Mio. € gebildet.
Rückenwind durch das Amis-Verfahren erhoffen sich auch enttäuschte Anleger eines an der Wiener Börse notierten, auf der Kanalinsel Jersey domizilierten, in osteuropäische Immobilien veranlagenden Fonds im Nahbereich der Wiener Meinl-Bank . Die Vertreter der Kleinanleger wollen den Eigentümer der Bank für den aus ihrer Sicht durch den Rückkauf eigener Anteile ausgelösten Kursrückgang von Meinl European Land (MEL) verantwortlich machen; diese sind im Zuge der osteuropäischen Immobilien-Hausse bis auf 21,35 € gestiegen, um zuletzt bei 9,60 € wieder nahe am Ausgabekurs von 10 € zu notieren.
Medien suchen SündenböckeDie Affäre hat einen mehrfach unangenehmen Beigeschmack. Obwohl parallel zu Meinl auch die meisten anderen in Osteuropa veranlagenden Immobilienfonds stark unter Druck geraten sind, schossen sich die Medien ausschliesslich auf Meinl ein – und das auch erst, nachdem der von einem Teil der Zeitungen wie Freiwild gejagte Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser bei einer Schwestergesellschaft des Immobilien-Fonds, nämlich Meinl European Power, den Chefsessel übernommen hatte.
Die Finanzmarktaufsicht und die Wiener Börse nützten die Kampagne dazu, von ihrer eigenen aufklärungswürdigen Rolle abzulenken. So wurden etwa über die MEL-Manager hohe Geldstrafen wegen irreführender Werbung verhängt, obwohl auch andere Immobilienfonds mit der inkriminierten Formulierung «mündelsichere Papiere» geworben hatten. Bisher ist es Börse und Finanzmarktaufsicht jedenfalls gelungen, von der eigentlich logischen Schlussfolgerung abzulenken, dass die angeblichen Verstösse von MEL ein denkbar schlechtes Licht auf jene Einrichtungen werfen, deren Aufgabe es vor allem wäre, so etwas zu verhindern – wie es die Wiener Börse und die Finanzmarktaufsicht sind.
PRESSEMITTEILUNG
Wien, 12.12.2007

IWF stellt österreichischem Finanzmarkt gutes Zeugnis aus


Der „Internationalen Währungsfonds" (IWF) stellt bei dem gemeinsam mit dem IWF vereinbarten Update der im Jahr 2003 durchgeführten Länderprüfung Österreichs im Rahmen des „Financial Sector Assessment Programme" (FSAP) dem österreichischen Finanzmarkt neuerlich ein gutes Zeugnis aus. Nach eingehender Prüfung und komplexen Stress-Tests kommt der IWF in seinem Entwurf des „Aide-Mémoire" zu dem Schluss, dass „Österreichs Finanzsystem weiter gestärkt wurde" und schockresistent ist. Die Chancen der Öffnung der Märkte in Zentral-, Ost- und Südosteuropa seien frühzeitig genutzt worden, was sich jetzt durch entsprechende Erträge und Risikostreuung bezahlt mache. Zudem seien die österreichischen Banken aufgrund ihrer soliden Einlagenbasis und der „originate and hold"-Strategie von den jüngsten Finanzmarktturbulenzen relativ gering betroffen. Gleichwohl wird festgehalten, dass die aus dem CESE-Exposure resultierenden Risiken eines genauen Monitorings bedürfen. In diesem Zusammenhang unterstrich der IWF neuerlich die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden und betonte, dass dieser Ansatz weiter zu forcieren sei.

Generell seien die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Aufsicht - ausgehend von einem hohen Niveau - weiter verbessert worden. Die Aufsichtsreform 2007 leiste einen wichtigen Beitrag für eine effektive und effiziente Aufsicht.

Kritisch merkte der IWF an, dass die jüngsten Problemfälle am österreichischen Finanzmarkt Schwächen der internen Kontrollsysteme aufgezeigt hätten und rät eine weitere Stärkung der Corporate-Governance-Prinzipien an. Weiters kritisierte der IWF die weitreichende Amtshaftung in Österreich, die bei den Marktteilnehmern zu „moral hazard" führen kann, den Steuerzahler belaste und zu viel der ohnedies knappen Aufsichtsressourcen binde. Generell fordert der IWF auch eine stärkere personelle Ausstattung der Aufsicht in allen Bereichen sowie einen weiteren Ausbau der Vor-Ort-Prüfungen bei Finanzinstituten, grenzüberschreitende Krisen-Simulationsübungen sowie intensivere Stress-Tests auch bei Versicherungen und Pensionskassen. Die Höhe der Verwaltungsstrafen, die die FMA verhängen kann, sollte empfindlich angehoben werden. Die Verantwortlichkeiten der Wirtschaftsprüfer sollten klarer definiert und die Einführung der externen Rotation angedacht werden.

Abschließend sprach sich der IWF nach der Reform der Aufsichtsarchitektur sowie der Umsetzung äußerst komplexer, neuer regulatorischer Vorschriften (Basel II, WAG 2007/MiFID und Solvency II) nun für eine längere Phase der Konsolidierung aus.

Rückfragehinweis:
Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)
Tel.: ++43/(0)1/24959-5106
Handy.: ++43/(0)676/88249516
Meinl European Land eröffnet Einkaufszentrum in Bialystok, Polen
Jersey, 10. Dezember 2007. Meinl European Land hat am 5. Dezember 2007 ein Einkaufszentrum in Bialystok im Osten Polens eröffnet. Das Einkaufszentrum in der 200.000 Einwohnerstadt verfügt über eine Mietfläche von rund 37.000m² und ist vom ersten Tag an nahezu voll vermietet (Vermietungsgrad 99,5%). Zu den Mietern zählen bekannte Unternehmen wie die Metro-Gruppe, die in dem Zentrum einen „real“-Hypermarkt sowie einen „MediaMarkt“ betreibt sowie internationale Modemarken wie H&M oder Esprit. Das Investitionsvolumen für das Einkaufszentrum belief sich auf rund EUR 73 Mio. Die erwarteten Mieteinnahmen betragen rund EUR 5,8 Mio. pro Jahr.
Die Eröffnung des Einkaufszentrums war ein voller Erfolg: Am Eröffnungstag zählte das Einkaufszentrum rund 50.000 Besucher.
Meinl European Land besitzt insgesamt Immobilienanlagen mit einem Marktwert von über EUR 1,8 Mrd. Zudem ist die Gesellschaft dabei, ein Portfolio an Entwicklungsprojekten mit einem Investitionsvolumen von EUR 3,4 Mrd. zu realisieren und hat zusätzlich Grundstücke mit einer Gesamtfläche von mehr als 1.500.000m² gesichert.
MEL: Übernahmeoffert noch vor Weihnachten.

Aktionäre der Meinl European Land (MEL) dürfen auf ein Weihnachtsgeschenk hoffen. Verhandlungen über einen Verkauf der arg ramponierten Immobiliengesellschaft, deren Aktien in den vergangenen Monaten mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt haben, laufen auf Hochtouren. Im Idealfall könnte die Ankündigung eines Offerts noch vor den Feiertagen erfolgen. Das Angebot selbst wird jedoch frühestens im Jänner auf dem Tisch liegen, da über zahlreiche Details, wie informierte Kreise berichten, noch gestritten wird.

Vor allem zwei Punkte harren einer Klärung.

• Julius Meinl möchte für sich, das Management und die Bank eine Schad- und Klagloserklärung des Käufers, die auch mögliche Verfehlungen nach Jersey-Recht umfassen soll. Dabei geht es dem Vernehmen nach um angebliche Überschreitungen der Market-Maker-Befugnisse durch die Bank.

• Die Managementgesellschaft MERE, eine Tochter der Meinl Bank, hat einen bis 2013 laufenden Managementvertrag, den sich Meinl ablösen lassen möchte. Das stößt seitens der möglichen Käufer auf Ablehnung. „Meinl“, so ein Londoner Banker, „pokert hoch und muss aufpassen, dass er nicht zwischen den Stühlen durchfällt.“

Die Frage der umstrittenen Partly Paid Shares ist prinzipiell geklärt: Wer das Angebot legt, bekommt auch die PPS. Um den Verkaufspreis wird freilich noch gerungen. Schließlich könnten die Papiere auch einfach – mit Zustimmung der jetzigen Eigentümer – gelöscht werden.

Im Rennen um die Übernahme hat derzeit die Investmentbank Goldman Sachs (GS) die Nase vorn. Mit dabei sind auch noch HSBC und ein osteuropäisches Konsortium. Gespräche mit der österreichischen Soravia-Gruppe haben dagegen zu keinem Ergebnis geführt.

Die Rahmenbedingungen für das Offert sind mittlerweile ziemlich konkret. Es wird sich um ein Tender Offer handeln, bei dem der Käufer anbietet, zwischen 25 und 30 Prozent der Papiere – ausreichend, um die Hauptversammlung zu beherrschen – zu einem Kurs von 12 bis 12,50 Euro zu kaufen. Jeder Aktionär hat somit das Recht, diesen Prozentsatz seiner Aktien anzudienen. Wem der Preis zu gering ist – und das werden wohl einige sein –, der kann seine Andienungsrechte wie Bezugsrechte über die Börse verkaufen. Der MEL-Kurs würde sich dann etwas unter dem Offert-Kurs – weil nicht alle Papiere abgenommen werden – einpendeln.

Der Käufer könnte freilich auch darauf spekulieren, ein Angebot für alle ausstehenden Aktien zu machen. Da ohnehin viele Anleger nicht annehmen werden, könnte er schließlich bei rund einem Drittel des Aktienkapitals landen. Das setzt eine gut gefüllte Kriegskasse voraus, was allerdings bei GS und HSBC gegeben ist. Anders als GS soll sich die HSBC auch eine Übernahme bei der Meinl Bank selbst vorstellen können. Der Vorteil: Das oben erwähnte Problem mit der Managementgesellschaft wäre damit gelöst.

Abgesehen von der MEL gibt es derzeit auch Spekulationen um eine mögliche Übernahme der Meinl Airports International. Institutionelle Investoren wollen für die operativ kaum existente Gesellschaft ein Angebot unter ihrem Cash-Wert legen und dadurch einen Arbitrage-Gewinn machen.

– Stephan Klasmann
Zusammenfassung

5. Dezember 2007 ein Einkaufszentrum in Bialystok im Osten Polens eröffnet.
Mietfläche von rund 37.000m²
(Vermietungsgrad 99,5%).

Mietern zählen
Metro-Gruppe, „MediaMarkt“ H&M oder Esprit.

Das Investitionsvolumen EUR 73 Mio. -
Mieteinnahmen EUR 5,8 Mio. pro Jahr = 7,95 %


Käufer von Mel

#989 von kaalex 08.12.07 18:35:03
HSBC und Goldman Sachs

Abgesprungen
#994 von kaalex 10.12.07 19:24:58
Bisher gehandelte potenzielle Investoren springen ab

#999 von kaalex 13.12.07 17:48:51
Im Rennen um die Übernahme hat derzeit die Investmentbank Goldman Sachs (GS) die Nase vorn. Mit dabei sind auch noch HSBC und ein osteuropäisches Konsortium. Gespräche mit der österreichischen Soravia-Gruppe haben dagegen zu keinem Ergebnis geführt


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na was is nun verhandlen die oder doch nicht oder sind die draussenund man gibt rückwirkend .... ach so das hatten wir schon :laugh:

ich komm mir verarscht vor mit den Meldungen :(

zum Chart 10.- ist das mass der Dinge vor dem november noch ein unterstütung jetzt sit es eine wiederstandslinie ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.756.946 von kaalex am 13.12.07 17:48:51Der MEL-Kurs würde sich dann etwas unter dem Offert-Kurs – weil nicht alle Papiere abgenommen werden – einpendeln.

Ja klaro. :laugh: Selbst wenn das alles so stimmen würde, wäre DAVON keine Rede. Brauchen nur bei Conwert nachzugucken, wo unlängst eine Andienung zu 15 Euro lief. Von Annäherung des Kurses keine Spur. :laugh:

Abgesehen von der MEL gibt es derzeit auch Spekulationen um eine mögliche Übernahme der Meinl Airports International. Institutionelle Investoren wollen für die operativ kaum existente Gesellschaft ein Angebot unter ihrem Cash-Wert legen und dadurch einen Arbitrage-Gewinn machen.

Schön wärs, und deutlich realistischer als das Gerede um MEL. Allerdings deutet der aktuelle Kurs von MAI nicht gerade darauf hin, dass diese Möglichkeit derzeit ernsthaft verfolgt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.757.461 von oegeat am 13.12.07 18:31:22Ist doch normal, dass man sich verarscht vorkommt wenn man den Blödsinn in den Zeitungen für voll nimmt.

Dank auf jeden Fall mal an die Poster der News, was man daraus macht, muss ja jeder selbst wissen.

Bist Du nun eigentlich noch short oder wieder long oder zur Zeit neutral???

Ausser das der Kurs zwischen 9 und 10 euro pendelt kann man ja eigentlich nicht erkennen oder doch?

Ich finde das Volumen beachtlich. Private Kleinanleger sind wohl kaum auf der Käuferseite. Also muss es doch einen oder mehrere Käufer am Markt geben.
18.12.2007

Vontobel kauft Meinl-Aktien
Kauf von 350.000 Meinl European Land-Aktien gemeldet

Vontobel Eastern European Equity Fund hat per 31.10. den Kauf von 350.000 Meinl European Land-Aktien eingetragen. Lt. den Filings handelt es sich um den Aufbau einer neuen Position.
Strategischer Umbau an Unternehmensspitze
Meinl kommt mit seinem Wechsel einem neuen Gesetz zuvor.Der bisherige Chef der Meinl Bank, Julias Meinl V., ist aus dem Vorstand der Bank ausgeschieden. Stattdessen wurde Meinl per 28. Dezember zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestellt. Das hat die Bank am Montag in einer Aussendung bekanntgegeben.

Neu in den Vorstand der Bank berufen wurde Günter Weiß, der Posten des Vorstandsvorsitzenden wird jedoch nicht nachbesetzt. Entscheidungen werden einstimmig getroffen. Die Meinl Bank war im Zuge der Probleme rund um die Meinl European Land (MEL) in die Kritik geraten.


"Schon länger geplant"
"Ich habe diesen Wechsel nach genau 25 Jahren im Vorstand der Bank schon länger geplant, um das Unternehmen in der Tradition der Familie Meinl als Vorsitzender des Aufsichtsrates zu führen", betont Meinl in der Aussendung.


Weil Vorstandsmitglieder von Banken ab 1. Jänner aber erst nach einer Abkühlphase von zwei Jahren an die Spitze des Aufsichtsrates gewählt werden können, habe der Wechsel schon jetzt erfolgen müssen. "Das vor wenigen Wochen beschlossene Cooling-off-Gesetz hat diesen Schritt aber kurzfristig notwendig gemacht", sagt Meinl.


Weiter "im operativen Geschäft"
Julius Meinl V. hat trotz seines überraschenden Rückzugs aus dem Vorstand angekündigt, er werde weiterhin "im operativen Geschäft präsent sein" und als "sehr aktiver Eigentümervertreter und Chairman weiterhin Verantwortung" für die Bank tragen.


Die Abgabe der Vorstandsagenden an Weiß werde es ihm aber erlauben, sich "verstärkt strategischen Aufgaben zu widmen", wie es in der Aussendung hieß.


Besinnung auf Kernkompetenz
Die Meinl Bank soll sich im nächsten Jahr verstärkt auf ihre "Kernkompetenzen" wie Institutional Banking, Vermögensverwaltung und Private Banking, strukturierte Finanzprodukte, Fondsmanagement und Consulting (z. B. Privatisierungsberatung) kümmern, heißt in der Pressemitteilung des Instituts.


Verstrickung mit MEL wird untersucht
Nationalbank (OeNB) und FMA untersuchen, ob die Bank in Zusammenhang mit der MEL ihren gesetzlichen Verpflichtungen entsprochen hat. Die MEL selbst hat am Montag angekündigt, strategische Entscheidungen würden "in den nächsten Monaten" bzw. bis spätestens Ende Juni getroffen.


Julius Meinl V. plant jedenfalls einen Teilrückzug aus der MEL. Konkret soll die zur Meinl Bank zählende, nicht börsennotierte Managementgesellschaft Meinl European Real Estate (MERE) veräußert werden.
Adhoc Meldung
Meinl European Land:
Update zur strategischen Überprüfung
Jersey, 31. Dezember 2007. Wie bereits bekanntgegeben wurde, befindet sich Meinl
European Land Limited (“MEL”, die “Gesellschaft”) in einem Prozess der strategischen
Überprüfung, dessen Ziel die Identifikation und Umsetzung von Verbesserungen in Bezug
auf Management, Corporate Governance, Gestaltung und Abläufe des Berichtwesens sowie
Überprüfung der Kapital- bzw. Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist. MEL ist
zuversichtlich, die Umsetzung entsprechender Maßnahmen basierend auf dem Ergebnis
dieser Überprüfung so rasch wie möglich im ersten Halbjahr 2008 abschließen zu können.
In Folge der Bekanntgabe der strategischen Überprüfung durch die Gesellschaft wurden
MEL von einer Reihe von Unternehmen bestimmte Vorschläge unterbreitet. Das Board of
Directors der Gesellschaft evaluiert derzeit diese Vorschläge, die Änderungen des
Investment-Managers bzw. der Management-Vereinbarungen inklusive der möglichen
Internalisierung der Investment-Manager-Aufgaben, Änderungen der sonstigen
Vereinbarungen der MEL mit der Meinl Bank AG bzw. deren Tochtergesellschaften,
Änderungen im Board der Gesellschaft sowie bestimmte Verbesserungen der Corporate
Governance und des Berichtswesens beinhalten. Weitere vorgeschlagene Änderungen
betreffen die Kapitalstruktur der Gesellschaft einschließlich der Abschaffung der Partly Paid
Shares der Gesellschaft.
Weitere Informationen bezüglich der Maßnahmen, die die Gesellschaft in Folge der
strategischen Überprüfung implementiert hat bzw. umzusetzen gedenkt, sollen so bald wie
möglich im Jahr 2008 erfolgen. Diese Maßnahmen könnten eine Transaktion mit einem
Dritten beinhalten. Sämtliche Angebote von Dritten, die von MEL derzeit in Erwägung
gezogen werden, bedürfen jedoch noch weiterer Gespräche und Überprüfungen. Derzeit
kann nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden, dass eine solche Transaktion letztlich
erfolgen wird bzw. wenn sie stattfindet, zu welchen Konditionen. Jede Transaktion wird,
soweit dies erforderlich bzw. angebracht ist, abhängig sein von der Zustimmung der Inhaber
der Zertifikate und Aktien der MEL sowie sonstigen marktüblichen Bedingungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.906.470 von evaluierer am 31.12.07 17:12:23die beste aller lösungen ist aldo im anmarsch.

meinl, meinlbank und deren firmen werden die nächsten monate die abbröckelndem mel-kurse nutzen um sich massiv bei mel über die börse einzukaufen.
mere wird bedingungslos zum nullpreis aufgelößt ( ein verkauf bringt der meinlbank nichts und den zertifikatebesitzern auch nichts) und meinl verdreifacht bis zum jahr 2010 sein investiertes kapital.

aus mel wird eine richtige ag mit richtigen management, mit richtigen kostenbewustsein usw.....
Gerüchteküche brodelt: Strabag-Boss als MEL-Investor?

von Irina Frühmann
Seitens der Strabag wird es zwar dementiert, Insider berichten unterdessen, dass Strabag Boss Haselsteiner Interesse zeigt, massgeblich bei der MEL einzusteigen.

Die Gerüchteküche brodelt: Demnach soll Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner Interesse zeigen, als massgeblicher Investor beziehungsweise Käufer bei der unter Druck stehenden Meinl European Land (MEL) einzugreifen. Seitens der Strabag werden jegliche Überlegungen beziehungsweise Einstiegsgelüste strikt dementiert. Insider berichten unterdessen, dass Haselsteiner prüft, die MEL unter neuer Führung und völlig losgelöst vom Meinl-Image neu zu beleben. Kritiker warnen unterdessen, dass dieses Gerücht womöglich von Meinl-Kreisen gestreut wird, um das Image zu heben.


Imagewandel


Nichtsdestotrotz geben Branchenkenner einem solchen möglichen Unterfangen des Strabag-Bosses gute Chancen auf Erfolg, denn gerade die imagestarke Strabag könnte als überraschender neuer Drahtzieher bei der MEL den verunsicherten Anlegern das Vertrauen wiedergeben, heisst es.

Netz von Niederlassungen

Öl ins Feuer der Gerüchte ist die Russland-Expansion der Strabag: Sie will nämlich Russland und die angrenzenden Regionen mit einem Netz von Niederlassungen überziehen. Laut der Zeitung Kommersant, die den Strabag-Russland Manager Alexander Ortenberg zitiert, werde erwogen, in Städten wie Kazan und Samara aktiv zu werden. Diese Städte sind aber genau jene, wo die unter Druck gekommene MEL Einkaufszentren besitzt.

Weiters soll heuer unter anderem eine Niederlassung in Nizhny Novgorod eröffnet werden. Dort hat die Strabag vor Kurzem einen 480 Millionen €-Auftrag für den Bau eines Stahlwerks erhalten.
Nizhny Novgorod wird die sechste Niederlassung der Strabag in der Region sein.


Bisher ist das Unternehmen in Moskau, St. Petersburg, Jekatarinenburg, Tyumen, Ufa, Novosibirsk und im lettischen Riga aktiv. Für 2008 seien ausserdem weiters Geschäftsstellen in Sotchi geplant, sowie in Rostov und Omsk angedacht, heisst es in Kommersant weiter.

Die Strabag wird die Expansion gemeinsam mit dem Strabag-Grossaktionär Oleg Deripaska und dessen Baufirma Basic Element vorantreiben. Die Strabag wird die Führung im Bau übernehmen, Deripaskas Basic Element wird das Baustoffgeschäft steuern.
ulius Meinl V. hat den Vorstand der Meinl Bank verlassen: Er muss die Bilanz 2007 nicht unterschreiben – und kassiert dank eines großzügigen „Konsulentenvertrags“ weiterhin Millionen.

Die Posse währte exakt 90 Minuten. Am Montag, den 17. Dezember 2007, traten Vorstand und Aufsichtsrat der Meinl Bank AG am Wiener Bauernmarkt Nummer 2 zu kurzfristig arrangierten Meetings zusammen. In nur eineinhalb Stunden wurden eine „außerordentliche Aufsichtsratssitzung“, eine „außerordentliche Hauptversammlung“ sowie eine „konstituierende Aufsichtsratssitzung“ abgespult. Am Ende des Reigens war aus dem Vorstandschef Julius Meinl V. der designierte Vorsitzende des Aufsichtsrats geworden.

Amtlich wurde es zehn Tage später.

Bankier Julius Meinl V. hat sich mit Wirkung vom 27. Dezember aus dem Management der Bank an die Spitze des Kontrollgremiums zurückgezogen. An seiner statt wurde der bisher allenfalls einer ausgewählten Öffentlichkeit bekannte Günter Weiß – einer von Meinls engsten Vertrauten und in der zweiten Ebene zuletzt unter anderem für Personal, Rechnungswesen und Controlling zuständig – zum Vorstand geadelt.

„Ich habe diesen Wechsel nach genau 25 Jahren im Vorstand der Bank schon länger geplant, um das Unternehmen in der Tradition der Familie Meinl als Vorsitzen-der des Aufsichtsrats zu führen“, ließ Meinl in einer Presseaussendung wenige Stunden vor dem Jahreswechsel erklären.

Die Turbulenzen rund um die Immobiliengesellschaft Meinl European Land, die vor wenigen Wochen erlassenen Strafbescheide der Finanzmarktaufsicht (FMA) oder gar die laufenden Untersuchungen von Nationalbank, FMA und Staatsanwaltschaft Wien wegen einer ganzen Reihe mutmaßlicher Vergehen erwähnte er wohlweislich nicht.

Julius Meinl V., der nach Auffliegen der verheimlichten Wertpapierrückkäufe bei Meinl European Land (MEL) im Spätsommer 2007 ins Zentrum des Skandals gerückt war, ist also zurückgetreten.

Schlussakt, Vorhang, Applaus – Letzterer möglicherweise verfrüht.

Der 48-jährige Bankier geht einerseits nicht wirklich. Er will, wie er es selbst formuliert, „als sehr aktiver Eigentümervertreter und Chairman weiterhin Verantwortung für die Bank tragen und im operativen Geschäft präsent sein“. Andererseits lässt er sich die neue Rolle als Aufsichtsratschef fürstlich abgelten; dies dokumentiert jedenfalls das Protokoll der „konstituierenden Aufsichtsratssitzung“ vom 17. Dezember, welches profil vorliegt. Darin heißt es unter anderem: „Der Aufsichtsrat … ersucht seinen Ausschuss … mit Herrn … Julius Meinl einen Konsulentenvertrag abzuschließen, der seine Aufgaben und die dafür geschuldete Gegenleistung definiert; diese soll sich an der Größenordnung orientieren, die dem am 31.12.2007 beendeten Vorstands-Anstellungsvertrag mit Herrn … Julius Meinl zugrundelag. Der Aufsichtsrat erteilt … dazu seine Genehmigung“ (siehe Faksimile).

Meinl V. hat allein 2006 als Vorstandschef der Meinl Bank knapp mehr als drei Millionen Euro (in alter Währung: rund 41 Millionen Schilling) verdient. Er war damit der mit Abstand bestbezahlte Bankmanager des Landes, noch vor Erste-Bank-Chef Andreas Treichl (2,968 Millionen Euro).

2007 – der Jahresabschluss liegt noch nicht vor – dürften Meinls Bezüge nicht viel bescheidener ausgefallen sein. Dazu kommt noch sein Anteil an den Dividenden der Bank, die 2006 bei insgesamt 85 Millionen Euro lagen.

Eigentlich darf er das. Die Bank steht schließlich im Eigentum der Familie Meinl, deren Vorsitz Meinl V. beanspruchen darf, seit dessen Vater sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat. Wenn die Bank dem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Julius Meinl V. also weiterhin das Salär des Vorstandschefs Julius Meinl V. bezahlt, so ist das in erster Linie eine Angelegenheit der Familie.

Familiäre Bande. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Dass die kleine Privatbank überhaupt derart hohe Gagen auszahlen konnte (die übrigen beiden Vorstände Robert Kofler und Peter Weinzierl haben kaum weniger verdient), ist in erster Linie allen Anlegern zu verdanken, die nach 1997 Wertpapiere von Meinl European Land kauften. Ein komplexes Vertragswerk mit der Immobiliengesellschaft sicherte der Meinl Bank bisher laufend substanzielle Einkünfte: Die Bank schnitt bei jeder Kapitalerhöhung kräftig mit, kassierte über eine Tochtergesellschaft Managementgebühren und ließ sich sogar die Verwendung des Namens Meinl abgelten. Das gilt auch für die Energiegesellschaft Meinl International Power und den Flughafenbetreiber Meinl Airports International, die seit Mitte des Vorjahres an der Börse notieren. Die Erträge aus diesen Transaktionen wird die Bank erstmals in der Erfolgsrechnung 2007 berücksichtigen können.

Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase auf Fortzahlung der Vorstandsmillionen zu bestehen ergibt kein allzu schönes Bild, umso mehr, als Meinl V. sich ganz en passant eines delikaten Problems entledigt hat: Da er kurz vor dem Bilanzstichtag, also dem 31. Dezember, aus dem Management ausgeschieden ist, wird er die Bilanz des Bankhauses für das Jahr 2007 nicht unterschreiben müssen. Meinls Sprecher Herbert Langsner bestätigt dies: „Das ist Sache des neuen Vorstands.“ Und der besteht nunmehr aus Robert Kofler, Peter Weinzierl und eben Günter Weiß.

Geschäftsleiter sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Signatur unter Bilanzen zu setzen; sie haften damit für die Vollständigkeit und Richtigkeit der gemachten Angaben. Sollte sich nachträglich herausstellen, dass ein Abschluss mangelhaft war, können sie solcherart straf- und zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Das Management der Bank bastelt derzeit fieberhaft an der Erstellung des Jahresabschlusses 2007, welcher der Hauptversammlung am 31. März vorgelegt werden soll. Die Unwägbarkeit: Seit Auffliegen des MEL-Skandals stehen Schadenersatzklagen verprellter Anleger im Raum. Die Wertpapierrückkäufe von MEL, die letztlich zur Halbierung des Börsenkurses führten, wurden über die Meinl Bank abgewickelt. Investoren dürften daher versuchen, sich an der Bank schadlos zu halten. Die Klagssumme könnte eine Milliarde Euro und mehr betragen. Die Bank wird, ob das den Verantwortlichen konveniert oder nicht, Rückstellungen für allfällige Prozessrisiken bilden müssen. Und die unterzeichnenden Vorstandsmitglieder werden dafür haften, dass diese Risiken auch richtig bewertet wurden. Theoretisch wäre Julius Meinl V. aus dem Schneider, weil er ja nicht mehr Vorstand ist. Im Zweifelsfall dürfte ihn der Rücktritt vier Tage vor dem Jahresende rechtlich jedoch kaum exkulpieren. Schließlich gilt Meinl, welche Funktion er auch immer auf dem Papier haben mag, als geistiger Vater des gesamten Meinl-Konstrukts.

So oder so: Dass der Banker die Bilanz jenes Instituts, das seinen Namen trägt und dem er 25 Jahre lang vorstand, nach einem derart turbulenten Jahr nicht unterschreibt, wirkt auch nicht eben vertrauensbildend.

Die offizielle Lesart ist natürlich eine andere. Meinl hatte den Wechsel, wie er selber sagt, „länger geplant“. Tatsächlich soll das Thema intern erstmals Mitte September aufs Tapet gekommen sein. Die Oesterreichische Nationalbank hatte damals mit einer Sonderprüfung der Bankbücher vor Ort begonnen. Es liegt irgendwie auf der Hand, dass ein schneller Rückzug in der damals medial aufgeheizten Stimmung als Schuldeingeständnis interpretiert werden hätte können. Heute, mit dem Abstand mehrerer Monate, lässt sich das Revirement hingegen leicht als „länger geplant“ verkaufen.

Vorahnungen. Dabei kommt Meinl in der Argumentation auch noch ein Gesetz zupass, an dessen Entstehung er nicht ganz unschuldig sein dürfte. Die zuletzt beispiellose Häufung von Finanzskandalen (Bawag, Hypo Alpe-Adria, Amis und Meinl) hatte die mit 1. Jänner 2008 vollzogene Reform der Finanzaufsicht erforderlich gemacht. Seit vergangener Woche dürfen Bankvorstände laut Bankwesengesetz erst nach einer so genannten Abkühlungsphase von zwei Jahren, im Fachjargon „cooling off“ genannt, in den Aufsichtsrat wechseln. Ausgenommen sind Kleinstbanken mit einer Bilanzsumme von weniger als 500 Millionen Euro. Damit soll verhindert werden, dass ein Aufsichtsrat nicht hinterher jene Geschäfte beaufsichtigt, die er noch als Manager angebahnt hat. Obendrein müssen sich auch Aufsichtsratsvorsitzende von Banken fortan Eignungstests („fit and proper“) durch die Finanzmarktaufsicht unterziehen. In seiner Presseaussendung vom 31. Dezember hält Meinl unmissverständlich fest: „Das vor wenigen Wochen beschlossene Cooling-off-Gesetz hat diesen Schritt kurzfristig notwendig gemacht.“

Spätestens Anfang Februar wird die Nationalbank der Finanzmarktaufsicht den mit Spannung erwarteten Sonderprüfungsbericht übermitteln. Sollten darin Verletzungen des Bankwesengesetzes nachgewiesen werden, könnte das unangenehme Konsequenzen haben: von Geldstrafen über die Abberufung der Verantwortlichen bis hin zum (sehr unwahrscheinlichen) Entzug der Bankkonzession. Mit dem Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat ist Julius Meinl V. einerseits einer allfälligen behördlich erzwungenen Absetzung zuvorgekommen; andererseits hätte er sich in diesem Fall nach nunmehr geltender Rechtslage auch nicht als Aufsichtsratsvorsitzender der Meinl Bank AG qualifizieren können.

Die Welt des Julius Meinl V. am Beginn des Jahres 2008: Er hat sich dem direkten Zugriff der Finanzaufsicht entzogen – und bleibt dank seines taufrischen Konsulentenvertrags einer der teuersten Banker Österreichs.

Von Michael Nikbakhsh
Julius Meinl IV. gestorben
Julius Meinl IV. ist 78-jährig am 4. Jänner verstorben. Das hat die Familie Meinl am Sonntag in einer Aussendung "mit großer Bestürzung und in tiefer Trauer" bekannt gegeben.


1953 in Familien-Unternehmen eingetreten.
An Folgen einer Herzerkrankung
Meinl starb demnach an den Folgen einer Herzerkrankung. Er war Präsident des Aufsichtsrats der Julius Meinl AG und Vizepräsident des Aufsichtsrates der Meinl Bank AG. "Sein Ableben hinterlässt im Unternehmen eine nicht zu schließende Lücke", hieß es in der Aussendung.

Julius Meinl IV. wurde am 27. Oktober 1930 in Wien geboren. Er wurde in England zum Wirtschaftsprüfer ausgebildet. 1953 trat er als Vizepräsident des Aufsichtsrates in das Unternehmen seiner Familie ein.


Ausrichtung auf Ost- und Zentraleuropa
Als international anerkannter Kaffeeexperte leitete er auch persönlich den Kaffeeeinkauf. Auf seine Initiative hin wurde bereits in den 80er Jahren das Geschäft in Ost- und Zentraleuropa verstärkt.

Meinl hinterlässt seine Lebenspartnerin Christl Frisch, seine zwei Kinder Jeannette und Julius V. aus erster Ehe mit Maria Gerngross sowie die Enkelkinder Victoria und Julius VI.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.960.483 von evaluierer am 06.01.08 17:33:18kleine anmerkung am rande: das gehalt von treichl stimmt in diesem artikel nicht. es kam mir auch zu wenig vor. so wie auch hier:

http://www.networld.at/articles/0515/520/109743.shtml?print
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.962.051 von ciel34 am 06.01.08 20:18:02Ich bin ja wirklich kein Freund des Julius, aber was er (bzw. der Familienclan) ihm an Gehalt zahlen ist nun wirklich deren Privatsache!
Bei MEL, MIP und MAI werden sie schon genug abziehen, daß sie es sich leisten können :rolleyes:
Jarolim zur heftigen Meinl Kritik: Unkenntnis schützt nicht vor dem Gesetz und Aufgeregtheit schon gar nichtUtl.: Gesetze gelten nicht in der Lesart der Meinl Bank, sondern
allgemein
Wien (SK) - Erstaunt zeigte sich SP-Justizsprecher Hannes Jarolim
über die heftige Reaktion der Meinl Bank zu den von ihm geäußerten
Bedenken über die Gesetzmäßigkeit der jüngsten Vorgänge. "Es wäre
tatsächlich ohne jegliches legitimes Interesse der Öffentlichkeit,
wie sich Julius Meinl V im Zusammenhang mit der Meinl-Bank verhält,
würden die Vorgangsweisen mit der bestehenden Rechtslage in Einklang
zu bringen sein und nicht die Interessen Dritter berühren", so
Jarolim. Dass die Bestellung des Aufsichtsratsvorsitzenden zum
Berater des Vorstandes einer Aktiengesellschaft - wie im
gegenständlichen Fall durchgeführt - aber den Mindestanforderungen
des Aktienrechtes nicht entspricht, sei selbst für juristische
Anfänger klar erkennbar, so Jarolim am Dienstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****

Dass Meinl für seine Beratungstätigkeit darüber hinaus angeblich
auch noch eine Abgeltung in Höhe seines vormaligen Vorstandsbezuges
beziehen soll, zeige auch klar auf, mit welcher Intensität sich der
Aufsichtsratvorsitzende in die Führung des Unternehmens, sohin
Vorstandsagenden einzumischen beabsichtige. Wenn dies so sei, wäre
das für das höchste Kontrollorgan "schlicht rechtswidrig" und
gefährde auch die interne Aufsicht und Kontrolle der
Aktiengesellschaft.

Aus diesem Grund verbiete das Aktiengesetz in seinem § 90 die
gleichzeitige Ausübung eines Vorstands- und eines
Aufsichtsratsmandats, und zwar mit gutem Grund: Es kann nicht das
operative Gremium (Vorstand) und das kontrollierende Gremium
(Aufsichtsrat) aus den gleichen Personen bestehen, da dies jede
Kontrolle ad absurdum führen würde.

Die zusätzliche Bedeutung dieses Vorgangs für die Öffentlichkeit
ergäbe sich daraus, dass die Meinl-Bank auch Alleingesellschafterin
jener Unternehmen sei, welche die börsenotierten Gesellschaften des
Meinl-Konzerns wie MEL etc. mittels Geschäftführungsverträgen leite.
"Und das spielt dann wohl ganz massiv in die Interessenslage der
vielen Aktionäre dieser Gesellschaften hinein", so Jarolim. Er gehe
davon aus, dass diese Frage aber anlässlich der Haftungsfrage für
eingetretene Verluste in den Meinl-Gesellschaften ohnedies
gerichtlich geklärt würde, so Jarolim.

Ingesamt zeige sich jedenfalls, dass bestehenden Gesetze im
vorliegenden Fall wohl eher als Symbole denn als verbindliche Normen
betrachtet würden. Dass ein solches Verhalten aber kein gutes Licht
für einen funktionierenden Kapitalmarkt und dessen Aufsicht werfe,
sei die logische Konsequenz. "Es wird daher unsere Aufgabe sein,
dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig im Interesse des Vertrauen der
Anleger am Finanzplatz Wien derartige Vorgänge ohne vorangehende
Befassung der für Kontrolle bestehenden Einrichtungen nicht mehr
möglich ist, damit Wien als Börsestandort mit London und Frankfurt
weiterhin auf Augenhöhe gesehen werden kann", schloss Jarolim.
(Schluss) up/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0152 2008-01-08/13:08

081308 Jän 08
Der seit Wochen diskutierte Abverkauf der in Schwierigkeiten geratenen Meinl European Land (MEL) spiesst sich. Wie das WirtschaftsBlatt in Erfahrung gebracht hat, dürfte einer der Gründe für die Verzögerung unrealistische Forderungen von Julius Meinl V. sein. Er verlange eine völlige Schad- und Klaglosstellung vom Käufer, berichtet ein Insider. Dieses Risiko wollen Verhandlungspartner nicht eingehen. Bei Meinl will man nichts von dieser Forderung wissen: "Zu den Inhalten der Verhandlungen kann ich nichts sagen. Da nur die Managementgesellschaft MERE verkauft werden soll, brächte eine Schad- und Klaglos - haltung aber nichts", meint Meinl-Sprecher Herbert Langsner. Diese beherrscht Meinl European Land (MEL) per Vertrag völlig und kassiert dafür Managementgebühren in Millionenhöhe.

Alle winken ab

Die für Ende 2007 angekündigte Neustrukturierung bei Meinl scheint nun in weite Ferne gerückt. Nachdem mutmass liche Interessenten wie René Benko oder Eco Business bereits abgewunken haben, outet sich niemand als kaufwillig. Bei Meinl ist man zuversichtlich: "Es gibt nach wie vor mehrere Interessenten mit denen verschiedene Varianten diskutiert werden. Der Verkauf wird aber kein Schnellschuss werden", versichert Langsner.

Sicher scheint nur, dass sich Meinl von den umstrittenen Partly Paid Shares trennen wird, die sich seit mehreren Wochen bei einem Kurs von neun € eingependelt haben. Der im Zuge der MEL-Probleme heftig kritisierte Julius Meinl V. wechselte zwar vom Vorstand in den Aufsichtsrat der Meinl Bank. Doch ein Konsulentenvertrag sichert ihm die bisherige Gage.

Chart: Der Kurs der MEL-Zertifikate hat sich stabilisiert



06.01.2008 | 23:18
10.01.2008

Kaufempfehlung für Meinl European Land
Nomura meint "Buy"

Die Analysten des Bankhauses Nomura stufen die Aktie von Meinl European Land mit "Buy" ein, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.005.111 von kaalex am 10.01.08 12:50:05und für was postet du das ?

Normura = unbedeutendes bankhaus das immer wieder den hang hat anscheinend kräftig ins Klo zu langen !
(persönliche Meinung und Erfahrung)

ich halte die Stuffung von Mel weiter auf strong shell aufrecht

Kurziel 5 .- ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.005.111 von kaalex am 10.01.08 12:50:05Während zahlreiche Investmentbanken derzeit die Einschätzung für Meinl European Land (MEL) ausgesetzt haben, nimmt sich Nomura des Titels an und empfiehlt ihn zum Kauf. Analyst Peter Wyatt sieht auf Sicht eines Jahres Spielraum bis zu 12,5 Euro je Aktie, was vom gestrigen Schlusskurs gerechnet immerhin einem Aufwärtspotenzial von gut 50% entspricht. Das ist aktuell das höchste Kursrating für die Immoaktie.

"Das bestehende Portfolio von Immobilien und Entwicklungsprojekten ist attraktiv, weiters ist die Strategie des Managements vernünftig, den Fokus stärker auf Länder mit höheren Renditen zu legen, wie etwa Russland und die Türkei", zitiert Bloomberg den Analysten. Wyatt geht auch kurz auf die turbulenten Geschehnisse rund um das Unternehmen ein: "Die Unsicherheiten aufgrund der jüngsten Historie sollten bereits eingepreist sein. Auf diesem Niveau ist der Titel eine attraktive Wette auf den Wachstumsmarkt in Russland und CEE".

Die Aktie von MEL verzeichnet heute das erste Kursplus nach fünf Tagen mit Verlusten. Die Gewinne von mehr als 3% halten aber im Laufe des Nachmittags nicht, und die Aktie kommt wieder etwas zurück. Seit Jahresbeginn liegt der Titel 10% im Minus. Unicredit hat derzeit ein Sell-Rating vergeben, Kempen und Sal. Oppenheim sind "neutral" eingestellt.

Der Infodienst mergermarket.com hat zu Wochenbeginn unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, dass nach wie vor drei Interessenten für MEL im Rennen sind, die Verhandlungen und Evaluierung weiterer Massnahmen wird sich aber voraussichtlich bis in den Februar hineinziehen. (bs)


Aus dem Börse Express vom 10. Jänner 2008
Nomura ist immerhin eines der grössten und renommiertesten Brokerhäuser der Welt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.009.664 von kaalex am 10.01.08 17:45:49durchaus lesenswert, aber keine Lobeshymne auf Meinl.
Das Management kommt ganz mies weg :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.009.664 von kaalex am 10.01.08 17:45:49Nomura erwartet, dass der NAV (Net Asset Value) der Meinl European
Land zum 31. Dezember 2008 bei etwa EUR 16,30 liegen wird. Zum
Jahresende 2010 sehen die Experten von Nomura einen NAV von EUR
22,20, wobei Nomura selbst seine Annahmen als konservativ ansieht.

Die Gesellschaft scheine in einer sehr guten finanziellen Situation
zu sein, die Projektpipeline ist nach Ansicht von Nomura
unproblematisch zu finanzieren.

Insgesamt sieht Nomura Meinl European Land auf dem derzeitigen
Kurslevel als attraktives Investment für Investoren, die am Potenzial
des Immobilienmarkts in Osteuropa und Russland partizipieren wollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.010.221 von big_mac am 10.01.08 18:20:52hast lobeshymen auf das management erwartet?:laugh:
(ohne das ding gelesen zu haben)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.011.033 von kaalex am 10.01.08 19:11:09großzügig gesehen kann die Nomura-Analyse irgendwie schon als Bestätigung früherer Meinl-Prognosen angesehen werden - wenn man denn `konservativ-Faktor´eliminiert. Die urprünglichen Projektionen von Meinl selbst sind immer noch vorstellbar. Dumm war nur, dass man diese Projektionen `wie an einer Schnur aufgezogen´im Kurs dokumentiert sehen wollte und dann, als das wirtschaftliche Umfeld sich anders entwickelte zu der Dummheit des Zertifikate-Rückkaufs griff. Nichtsdestotrotz ist das Geschäft fundamental OK - es wird nur deutlich länger dauern und nicht so glatt verlaufen wie geplant um die Ziele zu erreichen. Dumm gelaufen - aber selbst verschuldet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.011.247 von liquidus am 10.01.08 19:26:15haben Meinls Prognosen wirklich sinkende Ergebnisse für 07 und 08 vorgesehen ? :eek:
und hat Meinl prognostiziert, daß Anfang 2009 die Kasse leer sein wird ? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.005.695 von oegeat am 10.01.08 13:36:17ich bin ja wohl bekanntlich nicht gerade als fan der mel bekannt, aber wie kommst du gerade auf 5 €?
die nomura-buy-analyse hat offensichtlich meinen freunden, SUPER:keks: und big mac einen schweren schlag ins gesicht gesetzt:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.014.970 von kaalex am 11.01.08 07:45:39Also ich habs nicht mal gelesen. Vor ein paar Wochen standen die noch zweistellig und Leute fantasierten von Übernahme. Kommt scheinbar auch nicht, und nun stehts achtkommairgendwas. Was soll man da groß sagen. Leute mit weniger Charakter würden auf diesem Faktum hier im Thread herumreiten. Andere lassen das bleiben. Die MEL-Aktionäre sind geschädigt genug.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.015.571 von Pfandbrief am 11.01.08 09:14:26ich hoffe ich kann noch weaentlich billiger kaufen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.015.571 von Pfandbrief am 11.01.08 09:14:26Die MEL-Aktionäre sind geschädigt genug

sskml ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.014.970 von kaalex am 11.01.08 07:45:39Nein, warum denn ? :confused: Hast du sie aufmerksam gelesen ? :D
"Buy" heißt ja nun wirklich nicht, daß man den Sparstrumpf der Oma plündern soll um zu kaufen :rolleyes:
und wenn die getroffenen Annahmen über die Lösung der Managementfrage nicht schnell eintreffen werden wir heuer meine 6€ sehen und oegeat hat auch gute Chancen auf seine 5
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.015.571 von Pfandbrief am 11.01.08 09:14:26hallo pfandbrief

Also ich habs nicht mal gelesen. Vor ein paar Wochen standen die noch zweistellig und Leute fantasierten von Übernahme. Kommt scheinbar auch nicht, und nun stehts achtkommairgendwas. Was soll man da groß sagen. Leute mit weniger Charakter würden auf diesem Faktum hier im Thread herumreiten. Andere lassen das bleiben. Die MEL-Aktionäre sind geschädigt genug.



es ist richtig der kurs ist elendig und hat die ersten tage des heurigen jahres bereits weiter stark verloren,
aber ich möcht dir sagen das dein satz mit dem "charakter" noch wesentlich elendiger ist!

weiters möchte ich dir sagen das es user gibt die absolut alles an mel incl immoportfolio kritisieren und für die ist die nomura-buy-analyse ein schlag ins gesicht-verstehst!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.019.277 von kaalex am 11.01.08 13:38:22tatsächlich hat mich die letzten Tage die Grippe geplagt :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.015.816 von oegeat am 11.01.08 09:36:21ich hab schon mitleid; und zwar mit jenen, die sich mit wertpapieren ganz und gar nicht auskennen und dennen ein finanzhai mit saftigen provisionen was von "mündelsicherheit" vorgequasselt hat.:mad:


ps: warum funktioniert deine homepage nicht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.027.753 von ciel34 am 12.01.08 08:54:13mein kunden sind bei 21.- aus dem markt gegangen !

und zwar zu 95 % und haben etwas spielgeld in die Hand genommen und shorteten bis 9.- so wie ich

die leute küssen mir die Füße - so auch manche user hier im Thread /wo bord die an meinen Lippen hängen wenn ich den Daumen senke oder anhebe für bestimmte märkte !

warum meine hp nicht geht ........ das wird schon einen grund haben
du kannst mich per bordmail fragen aber nicht öffendlich
sagt dir das nicht dein verstand ?
nachtrag wegen Nomura mein Aussage bezog sich auf die Niederlassung in Detschland .. wo man ein unbedeutendes Bankunternehmen ist - im zum vergelich zu anderen.
Mein erfahrungen breite ich nicht öffendlich aus.
Thema beendet
Mal zur Auflockerung und Entkrampfung:



Blau ist MEL, und schwarz ist die -- dem Konsensus nach -- ach so seriöse CA Immobilien der Bank Austria - Unicredito Gruppe. Freitagabend hat sie MEL in der 5Jahresperformance "eingeholt".

Es ist also nicht so dass MEL "ganz besonders stark" gefallen sei. Aber die Skandale gabs halt nur bei MEL. Was wiederum die Frage aufwirft, warum man grad MEL kaufen soll, wenn man denn schon Bock auf diese Immobilienwerte hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.454 von Pfandbrief am 12.01.08 15:52:55Was wiederum die Frage aufwirft, warum man grad MEL kaufen soll, wenn man denn schon Bock auf diese Immobilienwerte hat


dein chart gibt die antwort von selbst
der Begriff ist Outperformens
Mel wir stärker zulegen ! (wo möglich)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.501 von oegeat am 12.01.08 16:02:57Ich nehme an, das schliesst du daraus dass MEL zuerst stärker gestiegen und dann stärker gefallen ist als CAI?

Vom reinen Chartlesen her sicher eine richtige Beobachtung. Nur muß man wohl bedenken, dass die ganze Kursentwicklung vor 2007 bei MEL (und auch bei CAI!) nichts mit freiem Markt zu tun hat, sondern mit Kurspflege und Fleiß von Drückerkolonnen. Da waren die Meinlleute bekanntlich eifriger.

Diese Zeit kommt aber gewiß nicht wieder, und daher ist es meiner Ansicht nach auch möglich dass MEL bei einer (allfälligen) Erholung des Sektors der Underperformer BLEIBT.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.519 von Pfandbrief am 12.01.08 16:07:45Vom reinen Chartlesen her sicher eine richtige Beobachtung


ja so ist es ich bin nur doofer charttechniker :( gebs zu habe dicke eier bekommen davon short und gehe long was mir der chart sagt .. zu einem verdammt hohen %satzt passt das .......

nun etwas technsich es gibt ein negative und positive vola
man nimt die durchschnittliche wertentwicklung eines investmenst und setzt vorraus das dieses im chart lonks unten beginnt und nach oben rechts verlauffen soll :rolleyes:

wen man nun unter der linie ist ist kaufzeit und zwar dann wenn man sich der mittellinie annähernd - aufwärst trend im untergeortneten abwärtstrend des übergeortneten aufwärtstrend
umgekehrt über der Linie .......

da mel dun dvon keinen neuen abwärtstrend haben sondern seitwärts .. ist viel möglich ..ich dentiere short
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.547 von oegeat am 12.01.08 16:15:23Vom reinen Chartlesen her sicher eine richtige Beobachtung

ich würde sogar das bestreiten - und den Rückschluß auf zukünftige Entwicklungen sowieso. MEL hatte in der der Vergangenheit einmal ein höheres Beta als CAI - schön, aber Geschichte.

Wenn Meinl nicht schnell und ganz total und bedingungslos von Board geht ist MEL eine ganz mausetote Leiche :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.286 von oegeat am 12.01.08 15:08:37nein, das sagt mir mein verstand nicht, DENN:

wenn ich das nicht will, schreibe ich die adresse meiner nicht-funktionierenden homepage nicth in mein ÖFFENTLICH abrufbares profil.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.714 von ciel34 am 12.01.08 16:54:26musst du jetzt mit themenfremden gelaver kommen ?
was hat das mit mel zu tun :mad:
zur adresse die wird schon wieder gehen .... ;) es gibt gründe warum das derzeit nicht der fall ist
THEMA BEENDET !
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.592 von big_mac am 12.01.08 16:26:41werden sie machen,. dann gehts mit dem kurs wieder rauf, denk ich. ich frag mich nur, wie teuer sich meinl die abkaufen lässt.

NmN
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.029.777 von oegeat am 12.01.08 17:09:30nichts hat das mit mel zu tun; nur schreibst du mir nicht vor, was ich poste oder nicht. egal ob zu fragen betreffend deine hp oder mel;)

THEMA BEENDET!
profil

Die Oesterreichische Nationalbank ist bei der Aufarbeitung des Meinl-Skandals auf eine Spur in die Karibik gestoßen. Dienten die Wertpapierrückkäufe bei Meinl European Land der Verschleierung einer Fehlspekulation mit Anlegergeldern?

Zufälle gibt’s: Julius Meinl V. tritt im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Wiener Meinl Bank AG am 17. Dezember des Vorjahres als Vorsitzender des Vorstands zurück, um in der anschließenden Hauptversammlung als Vorsitzender des Aufsichtsrats wiederzukehren.

Zufälle gibt’s: Wenige Tage zuvor kommt auf dem Schreibtisch von Staatsanwalt Karl Schober ein Akt zu liegen. Absender: die Oesterreichische Nationalbank. Der Inhalt: die vorläufigen Erkenntnisse der Behörden rund um die Meinl Bank und die ihr nahestehende börsennotierte Immobiliengesellschaft Meinl European Land (MEL). Schober führt staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Julius Meinl V. In mehreren Anzeigen und Sachverhaltsdarstellungen, darunter eine von Rechtsanwalt und Ex-Justizminister Dieter Böhmdorfer, ist von Betrug, Untreue und Verstößen gegen das Aktiengesetz die Rede.

Meinl wird später sagen, die Demission sei „länger geplant“ gewesen, und jedweden Zusammenhang mit den laufenden behördlichen Investigationen bestreiten. Und er wird wohlweislich verschweigen, dass er sich anlässlich des Wechsels in den Aufsichtsrat einen hoch dotierten Beratervertrag in Höhe seines früheren Vorstandsgehalts genehmigen hat lassen (profil Nr. 2/08).

Zufälle gibt’s eben. Und wenn man Julius Meinl V. heißt, dann hat man die Koinzidenz zum Geschäftsprinzip erhoben.

Seit gut einem Monat liegen die Zwischenergebnisse der umfangreichen Prüfung der Meinl Bank vor. Experten der Nationalbank hatten sich vier Monate lang durch die Bücher der Gesellschaften geackert. Wiewohl die Akten zur Verschlusssache erklärt worden sind, sickern nun erste Details durch. Die Nationalbank hat im Wesentlichen zwei große Themenkreise abgehandelt: die Geschäftsbeziehungen der Meinl Bank zu Meinls Kumpan Wolfgang Flöttl, der sich derzeit im Bawag-Prozess verantworten muss (siehe Kasten). Daneben hat die OeNB die Verflechtungen innerhalb des Meinl-Konstrukts und auffällige Kontobewegungen untersucht.

Die Karibik-Achse. Wie profil in Erfahrung bringen konnte, sind die Prüfer dabei über eine Reihe von Transaktionen gestolpert, die über Konten bei der Meinl Bank abgewickelt wurden. Sie geben dem Skandal um verheimlichte Wertpapierrückkäufe bei Meinl European Land eine überraschende Wendung. So soll eine der Öffentlichkeit bisher nicht bekannte Gesellschaft mit Sitz auf den Niederländischen Antillen maßgeblich in die Wertpapiergeschäfte rund um die Immobiliengesellschaft involviert gewesen sein.

Die Nationalbank hat in ihrem Zwischenbericht keine wie immer gearteten Schlüsse gezogen, das ist allenfalls Angelegenheit der Finanzmarktaufsicht (FMA) beziehungsweise der Justiz. Für alle Beteiligten gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Julius Meinl V. lässt auf Anfrage ausrichten, er habe keine Kenntnis von einem Zwischenbericht: „Nachdem uns auch sonst keine schriftlichen Darstellungen seitens der OeNB vorliegen, ist es uns beim besten Willen nicht möglich, zum jetzigen Zeitpunkt auf Fragen, welche die Prüfung durch die OeNB betreffen, einzugehen. Das werden wir nach Vorliegen eines Endberichts unter Wahrung des Bankgeheimnisses jedoch gerne tun.“

Das wird er früher oder später müssen.

Den Analysten der Nationalbank ist es offenbar gelungen, Zahlungsflüsse und Wertpapiergeschäfte zwischen der Karibik, Wien und Jersey, Sitz von Meinl European Land, nachzuzeichnen. Im Zentrum steht ein undurchsichtiges Firmengeflecht um eine Somal N. V. mit Sitz auf der niederländischen Antilleninsel Curaçao. Das Konstrukt steht im direkten Einflussbereich der Familie Meinl und wird vom gebürtigen Niederländer Karel Römer vertreten. Der wiederum ist einer der engsten Vertrauten von Julius Meinl V. und sitzt für ihn unter anderem im Management der drei börsennotierten Gesellschaften Meinl European Land, Meinl Airports International und Meinl International Power.

Wenn die Erkenntnisse der Oesterreichischen Nationalbank stimmen, dann waren die umstrittenen Wertpapierrückkäufe zwischen April und August des Vorjahrs möglicherweise keine von langer Hand geplante Aktion, sondern vielmehr der Versuch, eine fehlgeschlagene Spekulation auf Kursgewinne vor den Augen der Öffentlichkeit zu camouflieren.

Die Vorgeschichte: Um den Jahreswechsel 2006/2007 ist Meinls Welt noch in Ordnung. Die MEL-Papiere haben im soeben abgelaufenen Jahr ein Plus von knapp 30 Prozent gemacht, die Immobiliengesellschaft schwimmt in Geld, eine weitere Kapitalerhöhung steht unmittelbar bevor. Nichts deutet darauf hin, dass nur wenige Wochen später die Zinsen weltweit steigen werden. Für die Aktien der gemeinhin konservativ investierenden Immobiliengesellschaften ist das Gift. In Europa sind je nach Markt Renditen zwischen drei und sechs Prozent zu erzielen. Steigen die Zinsen, verlieren die Veranlagungen an Attraktivität.

Der Crash des US-Hypothekenmarktes wird da noch erschwerend hinzukommen.

Offenbar spekuliert das Management von European Land zunächst darauf, dass der MEL-Kurs 2007, wie in den Jahren zuvor, seinen Höhenflug fortsetzen wird. Man beginnt, in MEL-Titel zu investieren – und zwar mit dem Geld der Gesellschaft. Zwischen April und Ende Juni werden in einem ersten Schritt klammheimlich 52,3 Millionen Titel – es handelt sich um so genannte Zertifikate auf Aktien – zu Durchschnittskursen von 20,78 Euro aufgekauft.

Aber von wem? Bisher hieß es, die Titel seien über die Meinl Bank „im Auftrag und auf Rechnung“ von Meinl European Land erworben worden. Im Lichte der OeNB-Expertise sieht es aber danach aus, als ob die Papiere nicht gleich bei MEL, sondern erst einmal im Somal-Gebilde geparkt wurden. „Ich kann bestätigen, dass MEL-Titel jedenfalls vorübergehend bei Somal eingelagert waren“, sagt ein früherer Meinl-Manager, der aus guten Gründen namentlich nicht genannt werden will. Seiner Darstellung nach habe die Antillen-Gesellschaft als so genannter Financial Assistant gedient.

Mit ein Indiz ist die MEL-Halbjahresbilanz zum 30. Juni 2007. In einer niemals veröffentlichten ersten Version des Zahlenwerks wurden die Rückkäufe mit keinem Beistrich erwähnt. Und das, obwohl Meinl European Land zu diesem Zeitpunkt bereits 1,1 Milliarden Euro für den Erwerb der 52,3 Millionen Zertifikate ausgegeben hatte.

Das könnte bedeuten: Meinl European Land wollte mit dem Geld argloser Kleinanleger den großen Schnitt machen. Wäre die Spekulation nämlich glattgelaufen, hätten die Papiere bei einem Weiterverkauf einen ordentlichen Batzen Geld abgeworfen. Die Frage ist nur, wer in letzter Konsequenz davon profitiert hätte: Meinl European Land? Somal? Beide?

Plan B. Die Antwort darauf hat strafrechtliche Relevanz. Denn die Gesellschaft auf Curaçao steht formell in keinerlei Verbindung zu Meinl European Land. Wäre auch nur ein Cent des erhofften Spekulationsgewinns in der Karibik hängen geblieben, könnten findige Juristen daraus den Tatbestand der Untreue ableiten.

Doch so weit kam es ohnehin nicht. Die Weltwirtschaft machte einen Strich durch die Rechnung.

Ab dem Frühsommer setzen die steigenden Zinsen Meinl European Land, so wie auch alle anderen Immobilientitel, zunehmend unter Druck. Weil MEL mit dem Geld der Anleger heimlich Millionen Papiere erworben hat, würde ein Kurssturz die Balance gefährden. Also werden immer mehr Zertifikate zu bereits deutlich überhöhten Preisen vom Markt geholt. Nur steigt mit jeder Transaktion das Risiko, dass der Hochseilakt auffliegt.

Auftritt Rechtsanwalt Christian Hausmaninger: Anfang Juli wendet sich Meinls Vertrauensanwalt schriftlich an die Finanzmarktaufsicht. Er holt im Namen seines Klienten „Rechtsauskünfte“ zu einem allenfalls geplanten Aktienrückkauf ein (profil berichtete ausführlich). Über den Inhalt des Schriftverkehrs ist bis heute nichts bekannt. Tatsache ist, dass MEL die Öffentlichkeit am 28. Juli erstmals informiert, dass im Rahmen einer für den 23. August angesetzten außerordentlichen Hauptversammlung der „umfangreiche“ Rückkauf eigener Aktien beschlossen werden solle. Erst ab diesem Tag ist also offiziell von einem Wertpapierrückkauf-Programm die Rede – annähernd vier Monate, nachdem die ersten MEL-Transaktionen angelaufen sind.

Noch immer ahnt niemand, dass bereits Millionen Papiere den Besitzer gewechselt haben. Zu den 52,3 Millionen Papieren, die bis 30. Juni erworben werden, kommen bis einschließlich 29. August noch einmal 36,5 Millionen hinzu, insgesamt also 88,8 Millionen Stück. Unter dem Strich hat Meinl European Land 1,8 Milliarden Euro in den Ankauf eigener Zertifikate investiert. Heute ist das Paket gerade noch 741 Millionen Euro wert. Rechnerisch entspricht das einem Verlust von annähernd 1,1 Milliarden Euro – oder in alter Währung: 15,1 Milliarden Schilling. Dass MEL den Verlust so nicht verbuchen muss, erklärt sich aus den geltenden „IFRS“-Bilanzierungsstandards: Demnach werden die Aufwendungen für den Erwerb eigener Papiere, vereinfacht gesagt, nur gegen das Eigenkapital gerechnet, nicht aber gegen den Gewinn.

profil hat Meinl Bank und MEL vergangene Woche via E-Mail einen umfassenden Fragenkatalog übermittelt. Die schriftlichen Antworten fielen dürr aus. Die Rolle von Somal und deren Beziehungen zu Meinl European Land werden mit keinem Wort kommentiert. Das Statement von MEL im Wortlaut: „Von der Meinl Bank AG, deren Beteiligungsunternehmen oder von Fonds der Meinl Bank hat die Gesellschaft kein einziges Zertifikat erworben. Verkaufswillige Einzelinvestoren wurden nicht bevorzugt. Beide Aussagen gelten auch für die Somal NV und die Julius Meinl AG.“

Dass MEL-Papiere zumindest vorübergehend in dem Karibik-Konstrukt gelagert waren, wird freilich nicht bestritten.

Auch die Antwort auf die Frage nach dem eigentlichen Zweck der Rückkaufaktion lässt Spielraum für Interpretationen: „Der Erwerb der Zertifikate erfolgte vor allem aus zwei Überlegungen: Zum einen hatte das Management, übereinstimmend mit den Kurszielen internationaler Analysten von bis zu 28 Euro, den inneren Wert deutlich höher eingeschätzt, als der Markt dies aufgrund des Kursniveaus im ersten Halbjahr 2007 tat. Zum anderen bestanden Überlegungen zur Hereinnahme strategischer Partner, die das Wachstum der Gesellschaft zusätzlich und nachhaltig steigern sollen.“

Damit wird zumindest zugegeben, dass das MEL-Management auf höhere Kurse spekuliert hat. Die „Hereinnahme strategischer Partner“ dürfte freilich damals wie heute ein frommer Wunsch gewesen sein.

Verzögerungen. Die Recherchen der Nationalbank haben zunächst nur inoffiziellen Charakter. In den kommenden Wochen soll die erste Fassung eines Endberichts vorliegen, der zunächst der Meinl Bank zur Stellungnahme übermittelt wird. Im endgültigen Dossier werden – ähnlich wie bei Rechnungshof-Prüfungen – auch die Standpunkte des Instituts eingearbeitet sein. Erst danach wird das Konvolut formell der Staatsanwaltschaft und der Finanzmarktaufsicht überreicht, die dann entsprechende Konsequenzen einmahnt – oder auch nicht.

Dem Vernehmen nach verzögert die Nationalbank die Ausfertigung jedenfalls bis 13. Februar. Das ist der letzte Arbeitstag von FMA-Vorstand Heinrich Traumüller, enger Freund von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der wiederum maßgeblich an einer der zahlreichen Meinl-Gesellschaften beteiligt ist.

Von Michael Nikbakhsh und Ulla Schmid

gehobener öst. journalismus:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.031.246 von kaalex am 12.01.08 19:50:55Ist interessant, dass Du das witzig findest. Das meiste in dem Text ist uns zwar längst bekannt, die "Zwischenlagerung" der rückgekauften Zertifikate ist aber neu. Wenn das so stimmt, ist das eine weitere Sauerei, die sich herrlich in das bisherige Bild einfügt.

Hätte es geklappt, hätten die fetten Reibach gemacht beim Wiederverkauf. Wenn es nicht klappt (und wie wir wissen hat es nicht geklappt) so reichen wir die teuer eingekauften Zertifikate halt an die verbleibenden MEL-Aktionäre weiter, ohne eigenen Verlust! Wie sagen die Betriebswirte zu sowas? Eine win-win Situation :laugh:

Wäre ich MEL-Aktionär, würde mich das sehr sehr ärgern. Deine Gelassenheit verwundert daher schon sehr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.031.939 von Pfandbrief am 12.01.08 21:12:52wenn das so war - was noch nicht bewiesen wurde
soll es die härteste bestrafung geben die es gibt und zwar knast
unter schwerverbrecher für den schnösel :mad:

Fazit für mich mel ist solange der Perrückenträger auch nur irgend einen einfluß hat auf shell - leider kan ich das Ding nicht mehr shorten ........ somit ist das Thema Mel für mich erledigt
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.031.939 von Pfandbrief am 12.01.08 21:12:52vor allem wissen wir jetzt, warum dieser "Rückkauf" so lange geheim bleiben mußte :rolleyes:

in einem zivilisierten Land sollte Julius schon das Zahnbürstchen gepackt haben :eek:
vor 80 Jahren haben Banker noch gewußt, was in so einer Situation zu tun ist - ich fürchte nur, der hier wohnt im Erdgeschoß :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.031.939 von Pfandbrief am 12.01.08 21:12:52"fetten reibach"-man kauft und kauft, gigantische stückzahlen und man ist gerade mal in der lage mit diesen gigantischen summen die aktie halbwegs auf kurs zu halten.

ja, der mel-thread journalismus ist noch wesentlich geistreicher:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.032.889 von kaalex am 13.01.08 09:43:17:confused:

Ja klar. Willst Du jetzt in Frage stellen dass zurückgekauft wurde, oder was?

Und natürlich war der Plan, die zurückgekauften Zertifikate irgendwann mal wieder an den Mann zu bringen, so dass die Öffentlichkeit gar nichts von der Aktion merkt. Das ist so, völlig unabhängig davon, ob geplant war damit einen Zusatzprofit zu machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.032.917 von Pfandbrief am 13.01.08 09:54:28rückgekauft hat man wegen verkaufsdruck und nicht wegen fetten reibach!

"fetten reibach"-man kauft und kauft, gigantische stückzahlen und man ist gerade mal in der lage mit diesen gigantischen summen die aktie halbwegs auf kurs zu halten.

ja, der mel-thread journalismus ist noch wesentlich geistreicher

Antwort auf Beitrag Nr.: 33.032.930 von kaalex am 13.01.08 10:02:12Klar, das Auf-Kurs-Halten des Schiffes war das primäre Ziel. Nun steht aber die Behauptung im Raum, dass man dieses primäre Ziel mit dem Ziel des zusätzlichen GEWINNES für diese Karibikfirma verbunden hat.

Man hat ja auch schon vor 2007 gelegentlich zurückkaufen müssen. Oder soll etwa die stetige Chartkurve bis dahin ein Resultat freier Marktkräfte gewesen sein? Von Zeit zu Zeit ergab sich ein Angebotsüberhang, und man nahm die Zertifikate zurück, um den Kurs auch Tag für Tag stabil zu halten. Bis 2007 waren aber die Marktbedingungen gut, und man hat es unzweifelhaft geschafft, die zurückgekauften Zertifikate später wieder in den Markt zu geben -- zu höheren Kursen.

Hast Du Dich schon jemals gefragt, wo die Gewinne aus diesen Transaktionen gelandet sind? Bei MEL selbst jedenfalls nicht, das müsste ja aus dem Berichtswesen hervorgehen. Sie sind wohl bei "Somal N.V." gelandet? Den Rückkauf in 2007 konnte man jedoch nicht mehr später zu höheren Kursen im Markt plazieren, und so musste MEL selbst eben diese Zertifikate fressen. Erkennst Du die Asymmetrie? Gewinne für die Meinl-Strohmannfirmen selbst, Verluste für Euch.

Wenn Du das auch noch goutierst, ist Dir wohl nicht mehr zu helfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.255 von Pfandbrief am 13.01.08 11:38:40Clever, dieser Julius 5.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.255 von Pfandbrief am 13.01.08 11:38:40Sie sind wohl bei "Somal N.V." gelandet?

ich möcht und kann deinen "fragezeichen" nicht vorgreiffen!

dieses stbilisierende marketmaking war mir seit jahren bewusst.
den rückkauf der zertifikate hab ich immer als versuch zur überbrückung der immokonsulitierung bzw korrektur gesehen.
ein weiterer grund war für mich immer mai und mip.
der markt hat aber nicht mitgespielt.
letztendlich ein schwerer managementfehler wie von mir bereits vor monaten geschrieben.

so gesehen habe ich die begründung "hoffen auf höhere kurse" und "strategischer partner" nie goutiert, unterstellst du mir aber auch nicht.

wie das marketmaking formell genau abgelaufen ist kann ich natürlich nicht beurteilen und sollte es gegen gesetze verstossen haben, so ist das natürlich nicht zu goutieren!!!!!!!!
Strafanzeige gegen conwert-Management in München

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist Ende des vergangenen Jahres bei der Staatsanwaltschaft München I eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges gegen das Management der börsenotierten Wiener Immobiliengruppe conwert eingegangen. "Nach diesseitigem Kenntnisstand haben die Herren Günter Kerbler, Johann Kowar und Friedrich Scheck über Jahre hinweg ein Konstrukt aus verschiedensten Managementfirmen und Immobiliengesellschaften aufgebaut. Diese Gesellschaften ließen sich wohl gegenseitig im hohen Ausmaß mittels konzerninterner Transaktionen Provisionen in Millionenhöhe aus Anlegergeldern zukommen", heißt es wörtlich in der "profil" vorliegenden Strafanzeige der Münchener Anwaltskanzlei Falch & Partner. Die Kanzlei vertritt nach eigenen Angaben Aktionäre aus Deutschland und Österreich.

conwert-Gründer Kerbler weist die Vorwürfe entschieden zurück: "In jeder Hauptversammlung und in jedem Börseprospekt wird diese Konstruktion offen gelegt." Für alle Beteiligten gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

profil 14.1.2008
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.255 von Pfandbrief am 13.01.08 11:38:40Hast Du Dich schon jemals gefragt, wo die Gewinne aus diesen Transaktionen gelandet sind? Bei MEL selbst jedenfalls nicht, das müsste ja aus dem Berichtswesen hervorgehen. Sie sind wohl bei "Somal N.V." gelandet?

bist eigentlich der erste der diese vermutung aufstellt!

was ich mich eher frage ist , wie konnte man so eine grosse stückzahl in so kurzer zeit über die börse kaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.032.930 von kaalex am 13.01.08 10:02:12was für ein Verkaufsdruck ?
doch nicht etwa der von Somal ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.412 von kaalex am 13.01.08 12:16:45was ich mich eher frage ist , wie konnte man so eine grosse stückzahl in so kurzer zeit über die börse kaufen.

wer sagt, daß sie (a) in so kurzer Zeit und (b) über die Börse gekauft wurden ? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.412 von kaalex am 13.01.08 12:16:45Nun, die Zeit wird nicht so kurz gewesen sein. Es war vermutlich seit etwa April herum so, dass die Verkäufe die Käufe an der Börse überwogen, und die Herstellung eines glatten Kursverlaufes bedingte das permanente Herausnehmen der Differenz durch die Kurspfleger. Da kommt schon was zusammen.

Das ansich ist -- jedenfalls wenn es ohne Information der Öffentlichkeit erfolgt -- bereits höchst fraglich, und wir haben das ja zur Genüge seit Monaten erörtert. Ist es aber so, dass daraus resultierende Gewinne einer anderen Partei zugutekommen, Verluste aber von den MEL-Aktionären getragen werden müssen (wie "profil" jetzt behauptet), so ist das nichts weniger als kriminell.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.466 von big_mac am 13.01.08 12:32:13irgendwie bist ein bisschen schwer von begriff!
es sind die stückzahl und der zeitrahmen bekannt und geanu das stell ich in frage!

laut berichten gings in london um eine schad und klagloserklärung im bezug auf verfehlungen beim marketmaking.

Das Statement von MEL im Wortlaut: „Von der Meinl Bank AG, deren Beteiligungsunternehmen oder von Fonds der Meinl Bank hat die Gesellschaft kein einziges Zertifikat erworben. Verkaufswillige Einzelinvestoren wurden nicht bevorzugt. Beide Aussagen gelten auch für die Somal NV und die Julius Meinl AG.“


die eine firma verkauft brutal an der börse, die andere kauft brutal an der börs, im diesen sinne kann man das schon oft gebrachte statement duraus sehen.

was genau gelaufen ist weiß ich nicht, die vermutung "wieso" habe ich schon geschrieben, stückzahl und zeitrahmen kann ich mir nicht vorstellen, wie bereits geschrieben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.796 von Pfandbrief am 13.01.08 14:01:04grundsätzlich verweißt mel auf die von der fma genehmigten prospekte im bezug auf zurückkaufen von eigenen zertifikaten.

wie das mit dem marketmaking gesetzlich zu funktieonieren hat weiß ich nicht, sollte es nicht entsprechen gehöhrt es selbstverständlich geahndet.

weiters möchte ich dich darauf verweisen das profil es anders bringt, wie von dir behauptet.

Plan B. Die Antwort darauf hat strafrechtliche Relevanz. Denn die Gesellschaft auf Curaçao steht formell in keinerlei Verbindung zu Meinl European Land. Wäre auch nur ein Cent des erhofften Spekulationsgewinns in der Karibik hängen geblieben, könnten findige Juristen daraus den Tatbestand der Untreue ableiten.

Doch so weit kam es ohnehin nicht. Die Weltwirtschaft machte einen Strich durch die Rechnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.796 von Pfandbrief am 13.01.08 14:01:04Nun, die Zeit wird nicht so kurz gewesen sein. Es war vermutlich seit etwa April herum so, dass die Verkäufe die Käufe an der Börse überwogen, und die Herstellung eines glatten Kursverlaufes bedingte das permanente Herausnehmen der Differenz durch die Kurspfleger. Da kommt schon was zusammen

april bis mitte august, etwa 100 handelstage, durchschnittlicher umsatz etwa 30 bis 35 mio bei doppelzählung.
das heißt mel konnte etwa um 15-17,5 mio täglich kaufen.
wäre also ein betrag von 1,5-1,75 mrd auf 100 tage.
gekauft hat man aber 1,8 mrd.
ausserdem ist es absolut unmöglich das von anderseits keine käufer am markt waren, sparpläne usw.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.927 von kaalex am 13.01.08 14:37:40Es besteht ja auch keine Börsenpflicht. Ausserbörsliche Geschäfte zum Freundschaftstarif würden auch ins Bild passen, aber ich will darauf gar nicht rumreiten, weil ich es eh nicht beweisen kann.

Nein, profil bringt es nicht anders. So wie sie es darstellen, ist es so, dass MEL der Karibikgesellschaft de facto einen Gratis-Put für die zurückgekauften Zertifikate garantiert hat. Ob dann die Rahmenbedingungen dazu führen, dass der Put ausgeübt wird, oder aber die "erhofften Spekulationsgewinne in der Karibik hängen bleiben" ist höchstens in zweiter Linie relevant. Das Geschäft erfolgte in jedem Falle auf Risiko der MEL-Anteilseigner.

Man wird sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.835 von kaalex am 13.01.08 14:13:47es sind die stückzahl und der zeitrahmen bekannt und geanu das stell ich in frage!

Die Stückzahl ist bekannt, der Zeitrahmen steht als Behauptung von MEL im Raum, und der Kauf über die Börse noch nicht einmal als das.

Die Frage ist durchaus berechtigt:
Entweder MEL hat im behaupteten Zeitraum ca. 90% des Börsenumsatzes gekauft :eek: - oder sie haben Aktien unter der Decke von Meinl-nahen Firmen gekauft (die die Aktien schon länger auf Halde hatten). Viel Alternativen gibts da sonst nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.034.004 von big_mac am 13.01.08 15:04:49wer sagt überhaupt das die was gekaufft haben ?

is nur ein Vermutung :eek:

der Kurs bricht ein man kommt im nachhinein auf die idee bereits gekauft zu haben die Bank stellt kaufpapiere aus ...... ich tau denen mir ihrer anscheinend schon fast möglicher weise sein könnenden Kriminellen Energie alles zu :mad:

wer kann kontrollieren ob es nun 300 millionen stück ginbt oder plötzlich ein paar mehr ... die börsenaufsicht theoretisch ja ;)
haben die das kontrolliert .. weiß ich nicht

das unternehmen ist für mich gestorben -sagte ich schon ebenso alle Immos gegen die ich von haus aus aversionen habe/hatte und mein kunden gnädiger weise die unbedingt rein wollten ... rein brachte - und am high zum teil rausbrügelte !!!!!!! das sei verkauffen (und mir die Füße küssen )

(ich verweise auf meinen Disclaimer obiges ist mein persöhnliche meinung die auch falsch sein kann ;) )
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.034.033 von oegeat am 13.01.08 15:12:04oh, gekauft haben sie.
Das Geld ist jedenfalls weg :eek: aus der Kasse von MEL
Was empfehlen Sie momentan denn Privatanlegern?
Rohstoffe und Gold habe ich seit 2001 empfohlen. Aber wer eine 20-prozentige Korrektur nicht verkraften kann – ob nun bei Aktien, Zucker oder Gold –, der sollte besser zu Hause bleiben und nichts machen. Der Durchschnittsanleger ist mit Immobilien ohne große Verschuldung wahrscheinlich am besten dran.

marc faber
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.040.907 von big_mac am 14.01.08 14:23:19ob die wirklich gekaufft haben wissen wi rnur dnan wenn abrechnungsbelege durch die Börse Wien (oder wo auch immer die..)
vorliegen ....... un dnicht mal dann bist du dir sicher !

denn wenn die Bank einen Kunden X hat der am Konto Anteile hält die er in wirklichkeit gar nicht hat aber die bank es so darstellt und die verkauft über die börse .... und die Bank officell über die Börse genau die anteile vom Volumen her zurück kaufft

wäre alles nach aussen legal ..doch es wär der beschiß perfekt !

(alles was ich oben schrieb entspringt meiner Fantasie und muß nicht der Realität entsprechen :p )
Hallo !
Einmal was zum Vorgeschmack. Die Company hat größte Transparents versprochen. Die besteht darin, dass nur das zugegeben wird was andere ausgegraben haben.
Die geforderte Klagsfreistellung bei eventuellem Verkauf deutet meine Einschätzung dahin, dass erhebliche noch unbekannte strafrechlich relevante Leichen größerer Dimension im Keller liegen und noch nicht ausgegraben sind.
Bei der Karibik Connection sehe ich nur die geplante totale Vertuschung der Abzocke mit dem Aktienrückkauf durch Meinl selbst.
Meinl verhält sich so, dass zum Finale er selbst das Maximum nochmals abgreifen kann. Die geschädigten Investoren (Kleinanleger) sind Ihm egal.
Dass sich einmal eine so seriöse Familie verhält war für mich bisher unvorstellbar. Anscheinend tut es die totale Ausnahme der Anleger mit Gebühren nicht mehr.
Was ich halt bedauere, die nächste Anlegergeneration ist von Börse geheilt.

Der

Dividendenabstauber
Die erste Schadenersatzklage gegen Julius Meinl und Co liegt bei Gericht. Weitere sollen folgen. Der Meinl Bank drohen Milliardenforderungen.

Stefan Kreitner ist ein viel beschäftigter Mann. Zu Wochenbeginn erhöhte sich das Arbeitspensum des am Wiener Handelsgericht tätigen Richters schlagartig. Der Grund: Die österreichweit erste Schadenersatzklage in der Affäre Meinl European Land (MEL) wurde bei ihm eingebracht und läuft seither unter der Aktenzahl 48 Cg 3/08p. Die klagende Partei – ein Privatanleger, dessen im August 2006 getätigtes MEL-Investment binnen eines Jahres 15.983,63 Euro Verlust gebracht hat – wird durch Rechtsanwalt Dieter Böhmdorfer vertreten. Der Exjustizminister klagt nicht nur die Meinl Bank sondern deren gesamten Dreiervorstand, bestehend aus Julius Meinl V., Robert Kofler und Peter Weinzierl zur ungeteilten Hand. Er verlangt, seinem Mandanten die 15.983,63 Euro Schaden zuzüglich vier Prozent Zinsen sowie die Kosten des Verfahrens zu ersetzen. Böhmdorfer: „Binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution.“
Obwohl die Streitsumme für die Millionäre der Meinl Bank mickrig ist, birgt Böhmdorfers Vorgehen hohe Brisanz. Es handelt sich um eine Art Musterverfahren, dem wohl viele Klagen folgen werden. Der Advokat selbst vertritt zahlreiche weitere MEL-Anleger.
Böhmdorfer listet in der FORMAT exklusiv vorliegenden Klagsschrift auf insgesamt 28 Seiten (exklusive 56 Beilagen) zahlreiche Vorwürfe gegen Julius Meinl auf. Außerdem wird dieser als zentrale Figur bei der börsennotierten MEL dargestellt, die alle Fäden in der Hand hielt. „Julius Meinl war der Strippenzieher bei Meinl European Land“, sagt Böhmdorfer, „die Manager waren und sind Marionetten, die der Puppenspieler Meinl meisterhaft zu bedienen weiß.“

Der Böhmdorfer-Vorstoß könnte eine Lawine auslösen. Ein Rundruf unter potenziellen Meinl-Klägern bestätigt, dass bald mit weiteren Zivilrechtsklagen zu rechnen ist. Advofin-Chef Franz Kallinger, der laut eigenen Angaben 3.500 MEL-Geschädigte vertritt: „Wir haben zwei Gutachten in Auftrag gegeben, die kapitalmarktrechtliche Verfehlungen der Meinl-Gruppe untersuchen. Wenn die fertig sind, reichen wir unsere Klagen ein.“ Kallingers Advokat Ulrich Salburg präzisiert: „3.000, 10.000 oder 50.000 Euro – die Schadenssummen variieren.“
Der Grazer Rechtsanwalt Harald Christandl, der für rund 300 Personen Klagen gegen die Meinl Bank vorbereitet: „Einem Mandanten ist ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden. Das wird teuer für die Meinl Bank.“ Bei einer Gesamtzahl von mehr als 100.000 MEL-Aktionären muss die Meinl Bank mit kumulierten Schadensforderungen in Milliardenhöhe rechnen.
„Heute steht fest, dass dieses Vertrauen der Anleger das Ergebnis einer raffinierten Irreführung war, die durch gemeinsames gesetzwidriges Vorgehen von den beklagten Parteien herbeigeführt wurde“, heißt es im Papier des früheren Justizministers: „Motiv (…) war es, über den Kapitalmarkt Finanzmittel (…) zu lukrieren und (…) überhöhte Entgelte für die erstbeklagte Partei und die von ihr gegründeten Tochterfirmen (insbesondere die Managementgesellschaften) für erbrachte Dienstleistungen zu verrechnen.“
vor ein paar wochen lächelten manche herren hier über mein kursziel damals bewegte man sich in richtung 10.- die ich auch zum verkauf riet ! kaalex hat deis angeblich auch genutzt ........

nun sind wir auf der zielgeraden richtung 5.- ;)


Antwort auf Beitrag Nr.: 33.051.551 von Dividendenabstauber am 15.01.08 12:25:56dass viele leichen noch im keller sind, vermute ich schon seit sommer. alle werden wohl nie gehoben werden.

und was die nächste anlegergeneration betrifft. anleger haben ein noch kürzeres gedächtnis als das stimmvieh bei wahlen. ich weiß es, bei mir ist es nicht anders.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.137.707 von evaluierer am 23.01.08 00:22:49ich wähle schon seit jahren nicht !
kein zeit da nutze ich lieber die zeit mit meiner frau den kindern ...

;)

zu mel 6.10 hatten wir heute schon :D

man kommt meinen Ziel/prognoseziel näher :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.137.773 von oegeat am 23.01.08 01:00:08wer wählt ist klar im vorteil,
derjenige hat nämlich dann ein stimmrecht, wenigstens theoretisch, und beschwerden beim salzamt......


so isset, aber wer nicht wählt, hat in meinen augen, jedwege ansprüche, kritik etc. verspielt.

1000e vorfahren kamen um für ein allg. wahlrecht - und heutzutage ist es en vogue nicht zu wählen.

sorry, da gehen wir nicht d´accord, schon allein wegen meiner 96-jährigen großmutter nicht.

schäm dich!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.163.625 von evaluierer am 25.01.08 00:35:03wir haben kein Wohlrecht !

wenns nach mir geht gehört alles abgeschafft - jedes Monat sollte über das internet eine Abstimmung zu aktuellen Themen stattfinden
die Politk hat zu verschwinden wir brauchen repräsendaten des Landes/Staates also der einzellnen Resors/Minister und nicht mehr und nur noch Beamte/Spezialisten. Diese arbeiten zu jedem Thema zwei Lösungen aus.

Die dann per Internet auszuwählen sind. Vorraussetzung ist ein jeweils zweiseitige Erklärung mit allen Eckdaten. Die man durchlesen muß um abzustimmen.

So wie es bisher ist vergeude ich sicher nicht meine Zeit zu wählen -eine Partei die wo möglich wärend der "Amtszeit" entscheidungen trifft die ich nicht will - nein danke

Thema beendet
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.163.681 von oegeat am 25.01.08 00:56:18dream on....
für infos bitte: www.gebrüdergrimms.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.163.681 von oegeat am 25.01.08 00:56:18Das ist geil, ich lach mich schlapp - sowas hilft einem über den Frust mit Meinl doch ein bißchen weg. Da muss man ja mal wieder in die Tasten greifen. Ein Super-Modell, nur so kann es funktionieren, jawoll.
Und für die schönen Worte "Ressort" oder "Voraussetzung" und "Repräsentanten" werden auch zwei Schreipwaisen vorgeschlagen, über die dann abgestimmt wird.
Ach ja, ich weiss, es kommt auf den Inhalt an und nicht auf die Form.
In diesem Fall weiss man allerdings nicht, was schlimmer ist.

Oegat, bleibt bei Deinem Leisten, sprich Finanzen, (da schätze ich Dein Urteil durchaus) und lass man das Denken über Politik und Gesellschaft lieber sein. Insofern bin ich dafür, dass Du das Wählen tatsächlich bleiben lässt, wer weiss, wo sonst Dein Kruzchen noch landen würde....

Prächtig gelaunt ins Wochenende...:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.171.113 von OblongFitzOblong am 25.01.08 17:11:34und du bist einer vom dummen Wahlvolk der wirklich noch glaubt irgendwas ändern zu können :laugh:

egal wer rumwerkelt alle denken nach der wahl sofort an die nächste wahl und reformen gehen nur bedingt weiter

schwarz blau war ein segen - nicht in allem aber im großteil

abschließend noch eine Frage was war beim den beiten Worten Thema beendet unklar ? hir geht es um mel

die Pomesbude wird nun abschmieren ..den die Indices sind noch nciht übern berg und in dem marktumfeld wird das zeug auch abschmieren [urlhier DJ]http://www.trader-inside.de/viewtopic.php?p=32663#32663[/url]
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.171.393 von oegeat am 25.01.08 17:30:24spezialisten leisten mehr. bleib du nur bei deinen charts. jeder macht das was er am besten kann.
Meinl Bank weist Jarolim-Kritik zurück: "Wirtschaftspopulismus" zu Lasten des Finanzplatzes WienUtl.: "Alle Rechtsvorschriften selbstverständlich eingehalten
Wien (OTS) - Die Meinl Bank weist die von SPÖ-Justizsprecher
Hannes Jarolim vorgebrachte Kritik an der Funktion von Julius Meinl
V. als Aufsichtsratvorsitzendem der Bank entschieden zurück. "Die
Meinl Bank ist ein zu hundert Prozent privates Unternehmen, dessen
Organe im Einklang mit den Gesetzen und auf Beschluss der Eigentümer
bestellt wurden", heißt es in einer Aussendung der Bank. Dr. Jarolim
versuche nun schon zum zweiten Mal, sich auf Kosten einer
unabhängigen Bank politisch zu profilieren und von Corporate-
Governance-Problemen in der eigenen Partei abzulenken. Dieser
unsachliche "Wirtschaftspopulismus" gehe zu Lasten des Finanzplatzes
Österreich.

Zum Vorwurf Jarolims, Julius Meinls Beratervertrag widerspreche
dem Aktiengesetz, heißt es in der Bank, Beratungsverträge mit
Aufsichtsräten seien im Gegensatz zu Jarolims Behauptung keineswegs
verboten, sondern in zahlreichen Aktiengesellschaften, auch in
ATX-Unternehmen, vollkommen üblich und erlaubt. Es sei überhaupt
erstaunlich, "wie Dr. Jarolim einen Konsulentenvertrag beurteilen
kann, den er gar nicht kennt." Würde er den Inhalt nämlich kennen,
hätte er seine Äußerungen wider besseres Wissen gemacht.
Selbstverständlich wurden und werden in der Meinl Bank sämtliche
anwendbaren Rechtsvorschriften eingehalten, so ein Sprecher des
Instituts.

Als völlig an den Haaren herbeigezogen sei weiters Jarolims
Aussage, die Meinl Bank unterliege deshalb den Regelungen des
Kapitalmarktes, weil sie für die Aktiengesellschaften MEL, MAI und
MIP als Market Maker tätig sei und Dienstleistungen für diese
Gesellschaften erbringt. "Dann müsste jede private Firma, die für ein
börsennotiertes Unternehmen in größerem Umfang tätig ist, ebenfalls
den Börseregeln unterliegen", heißt es aus der Bank.

Jarolims wiederholt falsche Behauptung, dass die Meinl Bank MEL,
MIP und MAI beherrsche werde durch ständige Wiederholung nicht
richtiger und entstammt der Kampagne von Ex.FPÖ-Justizminister
Böhmdorfer gegen die Meinl Bank. Dass Dr. Jarolim gemeinsam mit dem
ehemaligen freiheitlichen Justizminister gegen ein Privatunternehmen
ohne jede Rechtsgrundlage kampagnisiere, sei erstaunlich und
bekräftige die populistische Motivation dieser Angriffe.

Rückfragehinweis:
Meinl Bank
Dr. Herbert Langsner
mailto:langsner@meinlbank.com
Tel.: 0676/840 531 250
was bedeutet mel eigentlich? in der heutigen zeit kommen da recht interessante dinge zutage wenn man googelt.:)

[iDas Mel ist die Maßeinheit für die psychoakustische Größe Tonheit mit dem Formelzeichen Z (oder z) und beschreibt die wahrgenommene Tonhöhe, also die Tonhöhenwahrnehmung. Die Mel-Skala wurde 1937 von Stanley Smith Stevens, John Volkman und Edwin Newmann vorgeschlagen. Die Bezeichnung Mel leitet sich vom englischen Wort melody ab.

][/i]
quelle: wikipedia
news vom 31.01.2008

Der Fall Meinl.

Der geheime Prüfbericht der Nationalbank ist fertig. Warum sich Meinl-Bank-Chef Ver freuen darf.

Das vergangene Wochenende war für Johannes Turner sicher entspannend. Der Leiter des sechsköpfigen Prüfungsteams der Oesterreichischen Nationalbank setzte am Freitag seine Unterschrift unter den 109 Seiten umfassenden Prüfbericht und schloss damit die gestrenge viermonatige Vor-Ort-Prüfung der Meinl Bank ab.

NEWS konnte den vertraulichen Bericht, der nun an die Finanzmarktaufsicht (FMA) und die Staatsanwaltschaft geht, lesen.

Für Ver, der die Geschicke der Bank bis Ende Dezember leitete, enthält das geheime Dossier gute Nachrichten: Keiner der schwerwiegenden Verdachtsmomente (Marktmanipulation, Insiderhandel, Untreue, Betrug etc.) lässt sich aus der Prüfung ableiten. Zwar listen die Prüfer, die für jede Bank eine Art Inquisition darstellen, 14 Verstöße nach dem Bankwesengesetz (BWG), allerdings handelt es sich um Mängel von geringer Bedeutung.

Keine Beherrschung der MEL.

Was für die Meinl Bank wesentlich ist: Keiner der bemängelten Verstöße betrifft die Meinl European Land (MEL). Der nicht gemeldete Rückkauf von 88,8 Millionen Zertifikaten der börsennotierten MEL hatte im Zusammen- hang mit dem Kursverfall die Meinl-Krise ausgelöst.

Das wohl wichtigste Urteil der Prüfer: Die Meinl Bank AG übt keinen beherrschenden Einfluss auf die drei börsennotierten Gesellschaften Meinl European Land, Meinl Airports International sowie Meinl International Power aus. Es bestehe daher keine Konsolidierungspflicht gemäß BWG. Zwar listet der Bericht die zahlreichen wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen der Meinl Bank mit diesen Gesellschaften auf, aber die Prüfung ergab, dass keine Kontrolle durch die Meinl Bank besteht. Genau darauf beziehen sich (angedrohte) Schadenersatzklagen von MEL-Anlegern.

Karibisches Netzwerk.

Peinlich genau durchleuchtet wurde die Tätigkeit zur Somal A.V.V., die auf den Niederländischen Antillen in Aruba beheimatet ist. Über diese Somal, eine indirekte Toch-tergesellschaft der Julius Meinl AG, wurden der groß angelegte Rückkauf der 88,8 Millionen MEL-Papiere getätigt. Dazu wird festgestellt, dass die Somal als Market Maker im Auftrag und auf Rechnung der MEL die Zertifikate über die Börse angesammelt hat. Über ein zweites, getrenntes Depot hat die Somal Zertifikate, die sie 2007 bei der Kapitalerhöhung erworben hat-te, außerbörslich abgegeben. Einen Verstoß der Meinl Bank leiten die Prüfer daraus nicht ab.

14 Verstöße.

Bemängelt wurden insgesamt fünf Meldefehler sowie vier Punkte betreffend die Messung und Erfassung einzelner Risikofaktoren nach §34a BWG, der erst seit 1. Jänner 2008 in Kraft ist. Mehrfachfunktionen einzelner Mitarbeiter werden ebenso kritisiert wie die personelle Unterbesetzung der internen Revision. Das Urteil der Prüfer: "Die Ablauf- und Aufbauorganisation der Bank ist nicht adäquat mit dem Geschäftsumfang mitgewachsen."

Profitabelste Bank.

Gewachsen ist die Meinl Bank rasant. Laut Prüfbericht ist die Bilanzsumme im Zeitraum 2003 bis 2006 von 659 Millionen Euro auf 5,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Konzernüberschuss hat sich in diesem Zeitraum von 24 Millionen Euro auf 118 Millionen Euro fast verfünffacht. Hauptgrund dafür waren laut den Prüfern die lukrativen Geschäfte mit Meinl European Land. Insgesamt 322 Millionen Euro habe die Meinl Bank in den vergangenen Jahren mit MEL verdient, so die Prüfer. Sie attestieren: "Die Meinl gehörte 2006 zu den profitabelsten Banken Österreichs."

Das wird sich 2008 dramatisch ändern. Die Prüfer "teilen die Ansicht des Managements, wonach für das laufende Geschäftsjahr mit einem deutlich reduzierten Geschäftsergebnis zu rechnen ist". Der Jahresüberschuss 2008 dürfte demnach auf 64 Millionen Euro, im schlechtesten Fall sogar auf zehn Millionen Euro sinken. Der Grund: Lukrative Börsengänge und Kapitalerhöhungen fallen aus.

Liquide Bank.

Bestanden hat die Meinl Bank auch den gefürchteten "Stress-Test" der Nationalbank. Damit wird überprüft, wie sich Krisenszenarien auswirken. Das Ergebnis: Selbst im schlechtesten Fall, wenn alle Kunden inklusive MEL ihre Gelder aus der Bank abziehen, verfügt das Institut über Liquiditätsreserven in der Höhe von 150 Millionen Euro.

Einen Schönheitsfehler hat der Meinl Bank allerdings ausgerechnet Wolfgang Flöttl beschert, der bis 2006 Geschäftsbeziehungen zur Bank unterhielt. In den vergangenen Jahren musste die Bank eine Kredit-Wertberichtigung in der Höhe von 1,4 Millionen Euro vornehmen und 340.000 Euro abschreiben. Im Vergleich zum Bawag-Desaster ein Trinkgeld, aber offenbar hatte sich da schon wieder jemand verspekuliert …

Meinl-Kredite: Flöttl spekulierte lange nach der Bawag noch auf Pump weiter

Flöttl-Connection

Ein ganzes Kapitel des Prüfberichtes ist den sieben Geschäftsbeziehungen der Meinl Bank zu Wolfgang Flöttl gewidmet. Vorweg: Bawag-Millionen, nach denen die Prüfer offenbar Ausschau gehalten haben, sind nicht aufgetaucht. Dafür wird zutage gefördert, dass Flöttl auch nach seinem Bawag-Engagement noch über die Karibik weiterspekulierte und dafür Kredite bei der Meinl Bank aufgenommen hatte. Drei Kredite in der Höhe von 3,2 Mio. Dollar, sieben Mio. Dollar und 250.000 Euro wurden noch 2006 bis auf 1,4 Mio. Euro zurückgezahlt. In den 90ern wurden über die Meinl Bank Flöttls Luxusjet und ein Haus am noblen Londoner Eaton Place finanziert.

Good News für Ver: Keine groben Verfehlungen der Meinl Bank haben die gestrengen OeNB-Prüfer in vier Monaten intensiver Vor-Ort-Prüfung entdeckt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.222.389 von kaalex am 31.01.08 09:03:56ich gebe auf das ganze gar nix !

auch wenn mann nix findet ... ist es kein beleg das nix da war

kommt mir so vor wie der Vergleich mit dem Strom den sieht auch keiner die auswirkung kennt jeder ... da kann man so lange prüfen wie man will wenn er (der 5te) die sicherung raus dreht und den zugang verwehrt oder einfach nicht offen legt (weil mündlich vereinbart bezogen auf mel)
dann wird man nix finden ......... und wenn alle weg sind dreht man die sicherung rein und alle springen :laugh:

gestern kams zu einem kurssprung da wusste offensichtlich wer mehr
heut gehts wieder runter ...offensichtlich sind alle soooooooo überzeugt :laugh: und verkauffen jetzt

ich bleib dabei short - KZ 5.- fertig bei überschreiten von 10 euro überdenk ich meine Meinung ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.222.389 von kaalex am 31.01.08 09:03:56322 Millionen Euro habe die Meinl Bank in den vergangenen Jahren mit MEL verdient, so die Prüfer

:eek: flotte 80 mio im Schnitt pro Jahr :eek:
mit so einem Sponsor kann es nicht schlecht gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.222.389 von kaalex am 31.01.08 09:03:56Dazu wird festgestellt, dass die Somal als Market Maker im Auftrag und auf Rechnung der MEL die Zertifikate über die Börse angesammelt hat. Über ein zweites, getrenntes Depot hat die Somal Zertifikate, die sie 2007 bei der Kapitalerhöhung erworben hat-te, außerbörslich abgegeben. Einen Verstoß der Meinl Bank leiten die Prüfer daraus nicht ab.
Die Meldung, wonach die Notenbank in ihrem Prüfbericht zu Meinl die zentralen Verdachtsmomente nicht erhärten konnte, ist positiv für die Aktie von Meinl European Land. Nachdem im Vorjahr bereits der erste Streich der FMA relativ glimpflich ausgefallen ist - "irreführende Signale" an den Markt, Verwaltungsstrafen für das MEL-Board - wird es damit für potenzielle Kläger (Stichwort Aktienrückkauf) nicht leichter.

Die Notenbank-Prüfer sollen zwar auch mit Dickicht - vor allem was die Beziehungen zwischen Meinl Bank und MEL angeht - zu kämpfen gehabt haben, aber was bislang am Tisch liegen dürfte, mutet vergleichsweise bagatellhaft an. Positiv ist es auch für Meinl, den Verkaufsverhandlungen schaden die jüngsten Entwicklungen sicher nicht. Was den Rest anbelangt - der Hype um eine Übernahme der gesamten Gesellschaft oder das begehrliche Verlangen eines Hedge Fonds nach MEL -, sollte man schon vorsichtiger sein.

Die Kursrally von gestern basiert im Grunde genommen auf Gerüchten, die seit mehreren Wochen bekannt sind. Auch erscheint die Variante, dass nur die Partly Paid Shares (und die Managementgesellschaft verkauft werden), eher unwahrscheinlich bzw. nicht als optimale Lösung für die Aktionäre. Das Management hat Investoren gegenüber Schritte, die den Net Asset Value weiter verwässern, ausgeschlossen. Und das wäre der Fall, wenn es auf Basis der Kurse in den vergangenen Wochen zur Volleinzahlung der Partly Paid Shares kommen würde.



....ist auch meine meinung das mere wahrscheinlich bei mel bleibt und divesse verbesserungen im sinne des sahreholders bekanntgegeben werden.
Noch in dieser Woche soll der Verkauf von Meinl European Land (MEL) über die Bühne gehen, hieß es in einem Bericht des ORF-Hörfunk-Mittagsjournal. Demnach könne ein britischer Hedgefonds die MEL kaufen. Meinl-Bank-Sprecher Herbert Langsner wollte einen Verkauf nicht bestätigen.

Kenner der Meinl Bank hielten einen Verkauf der MEL an einen Finanzinvestor für sehr wahrscheinlich, denn Meinl European Land besitze zahlreiche Immobilien und Grundstücke, die mangels Kapital derzeit nicht entwickelt werden könnten, heißt es im Hörfunk-Bericht weiter. Mit erfahren Fachleuten könnte aber innerhalb von wenigen Jahren Gewinne gemacht werden. Es werde mit einer "Paketlösung" gerechnet, die sowohl den auf sechs Jahre unkündbaren Managementvertrag enthält als auch die 150 Mio. Partly Paid Shares (PPS), also die teilbezahlten Aktien. Denn wer diese Aktien besitze, könne die Stimmrechtsmehrheit beeinflussen.

(APA)
profil": Meinl-Skandal: Staatsanwaltschaft Wien bereitet erste Einvernahmen vorUtl.: MEL-Anleger finanzierten unwissentlich Wertpapiergeschäfte der
Familie Meinl - Karibik-Vehikel Somal erhielt von MEL 2007 über
eine Anleihe Geld zum Ankauf von 30 Millionen Zertifikaten
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, bereitet die Justiz nun Einvernahmen
im Meinl-Skandal vor. Erste Ladungen würden demnächst verschickt,
berichtet das Magazin. Die Staatsanwaltschaft Wien führt seit
Dezember Ermittlungen gegen Julius Meinl V. und andere wegen des
Verdachts des Betrugs, der Untreue und diverser Verstöße gegen das
Aktiengesetz. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Hintergrund des behördlichen Interesses laut "profil": mögliche
Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung bei Meinl
European Land (MEL) Anfang 2007. Die Immobiliengesellschaft hatte
zwischen Jänner und Februar 75 Millionen neue Zertifikate aufgelegt,
von denen allerdings nur 45 Millionen direkt platziert werden
konnten. 30 Millionen Stück im Gegenwert von 591 Millionen Euro
landeten bei der Investmentgesellschaft "Somal" auf den
niederländischen Antillen.

Ein Meinl-Sprecher gegenüber "profil": "Ich kann bestätigen, dass
Somal vorübergehend 30 Millionen MEL-Zertifikate gehalten hat." Somal
steht im Einflussbereich der Familie Meinl und hat MEL oder der Meinl
Bank formell nichts zu tun. Um den Ankauf zu finanzieren, legte Somal
eine Anleihe auf, die wiederum von der MEL-Gruppe gezeichnet wurde.
Über deren Volumen ist nichts bekannt, dem Vernehmen sollen es aber
bis zu 400 Millionen Euro gewesen sein. Der Meinl-Sprecher bestätigt
die Existenz der Anleihe, nennt aber keine Details: "Der Bond war zu
Marktkonditionen verzinst."

Die von Somal gehaltenen Zertifikate wurden in weiterer Folge
außerbörslich und mit Gewinn verkauft, die Anleihe samt Zinsen
getilgt.

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"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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AK klagt Meinl auf Schadenersatz
Die Arbeiterkammer bringt zwei Muster-Klagen gegen Meinl ein: Die Anleger wollen den Kursverlust der MEL-Papiere nicht hinnehmen.

Mehrere Wochen prüften Anwälte und Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Schadenersatz-Klagen gegen Meinl. Hunderte Anleger, die den Kursverlust des Meinl European Land-Papiers (MEL) nicht hinnehmen wollten, hatten sich an die AK gewandt. Am Montag wird die Kammer nun zwei Klagen beim Handelsgericht Wien einbringen:
Eine Schadenersatzklage gegen die Meinl Success, eine Vertriebsgesellschaft für MEL, die im Eigentum der Meinl Bank steht. „Mit dieser soll festgestellt werden, dass dem Anleger ein Schaden entstanden ist, weil die Meinl Success den Anleger entgegen den Vorschriften des Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG) nicht über alle mit der Anlage verbundenen Risiken aufgeklärt hat, wie dies das WAG vorschreibt“, heißt es in der AK-Unterlage.

Die Schadenersatzklage
Die Arbeiterkammer meint, dass es zwar im englischsprachigen Börseprospekt anlässlich der Kapitalerhöhung der MEL im Jänner 2007 immerhin 15 Seiten Risikohinweise gibt, bei den Verkaufsprospekten und Beratungsgesprächen unterblieben diese Risikohinweise aber. Zudem wurde – so die AK – nicht darauf hingewiesen, dass die „MEL ein von der Meinl Bank juristisch selbstständiges Unternehmen ist, das den Sitz in Jersey hat.“
Meinl hatte immer wieder betont, dass im Börseprospekt alle Warnhinweise aufgeführt seien. Allerdings gab es auch von der Finanzmarktaufsicht Geldstrafen wegen „irreführender Information“.

Klage wegen unlauteren Wettbewerbs
Die zweite Klage wegen unlauteren Wettbewerbs richtet sich gegen die Meinl Bank und Meinl Success. „Der von der Meinl Bank und der Meinl Success aufgelegte Verkaufsprospekt, der für die Beratungsgespräche von den Anlageberatern
herangezogen wurde, war irreführend gestaltet. Er enthielt nur positiv formulierte Aussagen zum Investment, ohne gleichzeitig auf die damit verbundenen Risken auch nur ansatzweise hinzuweisen“, schreibt die AK. Nach Ansicht der Konsumentenschützer verstösst die auch gegen das Kapitalmarktgesetz.
Mit dieser Klage wird Neuland betreten. Sollte sie durchgehen, werden sich die Verkaufsprospekte von vielen Wertpapierdienstleistern ändern müssen.

Dritte Klage - gegen die Bank
Eine dritte Schadenersatzklage gegen die Meinl Bank direkt ist in Vorbereitung, kommt aber zu einem späteren Zeitpunkt. Mutmaßung der AK: Die Meinl Bank habe maßgeblichen Einfluss auf die MEL. Dies wird von Julius Meinl entscheiden zurück gewiesen.
„Das Beispiel Meinl zeigt, wie wichtig Gruppenklagen sind. Da können sich mehrere Anleger zusammenschließen. Der Gesetzgeber soll endlich tätig werden“, sagte AK-Direktor Werner Muhm.

Aber nicht nur die Musterklagen der mit langen finanziellen Atem ausgestatteten Arbeiterkammer bringen Meinl unter Druck. Wie berichtet, ist auch der Endbericht der Nationalbank über die Meinl Bank nicht ganz so freundlich ausgefallen wie verschiedentlich dargestellt. So listet der Bericht der Nationalbank-Prüfer immerhin 14 Verstöße gegen das Bankwesengesetz auf. Es liegt jetzt an der Finanzmarktaufsicht, ob sie ein „Qualifikationsverfahren“ gegen den Bank-Vorstand eröffnet. Dies wurde bereits vermutet, als Julius Meinl V. am 31. Dezember bekannt gab, vom Vorstand in den Aufsichtsrat zu wechseln. Ein solches Verfahren wäre ein schlimmer Imageverlust. Zudem schwebt die Gefahr eines Insider-Strafverfahrens im Raum.
Was haben Gärten und erfolgreiche Depots gemeinsam?
Geschrieben von Heiko Aschoff Veröffentlicht: 09:29 - 01.02.2008
Keine Bewertung

Eine konsequente Verlustbegrenzung ist Pflicht. Und zwar nicht nur in der Theorie, sondern sie muss in der Praxis gelebt werden. Sonst besteht trotz schöner Erfolge zwischendurch die Gefahr, dass irgendwann die Börse die Gewinne zurückfordert – bis hin zur Zwangsliquidation des Depots. Das wünsche ich nicht mal meinen ärgsten Feinden. Leider halte ich mich selbst nicht immer daran, aber ich bin im hohen Alter hoffentlich noch lernfähig.

Die Wochen um den Jahreswechsel 2007/08 (wie der Nebenwerte-Crash in Deutschland) dürften jedem Zweifler (oder mittlerweile Verzweifeltem) erneut die existenzielle Bedeutung des Risikomanagements vor Augen geführt haben. Ist eine Aktie erst einmal abgestürzt, helfen keine Begründungen, Beschwichtigungen des Bankers, Analysten, Tagesschausprechers oder Unternehmensvorstands mehr. Noch schlimmer: was tun, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Etwa liegen lassen wie den ehemaligen Börsenstar Deutsche Telekom und sich der trügerischen Hoffnung hingeben „es wird schon wieder“? In solchen Situationen nimmt der emotionale und finanzielle Druck dramatisch zu…


Erst Top, dann Flop: Das Drama Deutsche Telekom steht stellvertretend für zahlreiche Werte. Wenn Aktien erst einmal fallen, kann es heftig werden – und eine Kurserholung „ewig“ dauern, wenn sie denn überhaupt kommt. Warum halten dennoch so viele Anleger an solchen „Depotleichen“ fest? So kommt kein Depot auf die Sprünge.

Lassen Sie es niemals so weit kommen! Begrenzen Sie Verluste konsequent und trennen Sie sich von schlechten Werten. Das Geld kann besser in andere aussichtsreichere Titel investiert werden.

Genau aus diesem Grund versuche ich, Verluste immer klein zu halten - sonst können sie (gegen jede Vorstellungskraft) ausarten und das Depot ruinieren. Stop-Loss-Limite (auch mentale) sollten konsequent eingehalten werden – bitte nicht erst bei Minus 50%. Natürlich wird man gelegentlich ausgestoppt und der Wert erholt sich anschließend oder startet gar richtig durch. Das gehört leider dazu. Betrachten Sie unglücklich ausgestoppte Werte als eine Art Versicherungsprämie, die man gerne zahlt, wenn dadurch das Risiko weiter zunehmender Verluste begrenzt wird. Das Geld wird frei für neue Chancen.

Es ist viel wichtiger, auf seine Verluste aufzupassen als hinter potenziellen „Gewinnern“ herzulaufen. Das Kapital ist sonst irgendwann aufgezehrt, Chancen gibt es immer wieder – die können aber nur wahrgenommen werden, wenn ersteres nicht aufgezehrt wurde. Natürlich führt das in einem schwankungsintensiven Markt zu hektischen Umschichtungen, aber was wäre die Alternative? Es ist sehr belastend, einfach zuzuschauen wie Verluste immer größer werden…Tun Sie sich das nicht an.

Falls ich Sie noch nicht überzeugt haben sollte hinsichtlich der Notwendigkeit klarer Regeln zur Verlustbegrenzung statt dem „Prinzip Hoffnung“ ausgeliefert zu sein, denken Sie bitte über folgenden Vergleich in Ruhe nach: Es ist wie bei der Pflege eines schönen Gartens: Das Unkraut wird gerupft (Stop-Loss), damit die schönen Pflanzen sich prächtig entfalten können (Gewinne laufen lassen). Leider rupft man gelegentlich junge Pflanzen aus, die man für Unkraut hält (unglücklich ausgestoppt, danach Kursrallye). Dennoch sollte die Hege und Pflege der guten Pflanzen den Garten erblühen lassen. Lässt man dagegen Unkraut seinen freien Lauf, verwildert der Garten sehr schnell. Den erwünschten Pflanzen fehlt der Freiraum zur Entfaltung. Möchte man das verhindern, ist konsequente Selektion oberste Pflicht.

Leider sehen viele Depots eher wie ein Dschungel aus: An Verlustpositionen wird zu lange festgehalten und Gewinneraktien zu schnell verkauft. Warum nicht mit dem Depot ähnlich sorgsam verfahren wie mit einem gut gepflegten Garten? Unsere genetisch bedingten Verhaltensweisen, die uns im Alltag beschützen, verhindern leider oft sinnvolle Börsenentscheidungen. Jason Zweig hat dazu ein empfehlenswertes Buch verfasst. Er beschreibt sehr schön die emotionalen Fallen, in die wir Menschen immer wieder tappen.*)


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Mel, Singulus, psi - aber auch Nokia, Alcatel
alle ereilte das gleiche gute Produkte gute Gewinne doch
das interessiert keinen mehr !

Mel = strong short nach wie vor dies ist ein Zockerwert 20-30 50% ja 100% kann man schnell machen -doch dann muß man den Müll verkauffen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.258.211 von oegeat am 04.02.08 10:33:39nachtrag DTelekom (5,89% !!!),Nokia(2,41%) Alcatel(3,92%) ... sind gute "Spaarbücher" = Dividendenzahler mit leider null Kursfantasy okay aber

hmmmmm gibts bei Mel auch ein Dividende :wenigstens ? (

Nein - daher sag ich für einen Anleger - absolut meiden ;)
Da mir zu MEL nix mehr einfällt, heute mal was vom Exfrontmann Staller, der inzwischen wieder seine Paraderolle als Aktionär voll und ganz ausfüllt. Die AUA-Hauptversammlung wird dieses Jahr sicher wieder ein stundenlanger Spass. :)

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Staller will neun Euro plus Prämie, Rasinger fordert 7,10 Euro und ÖIAG-Chef Michaelis will strategische Interessen gewahrt sehen

Wien - Von Kleinaktionären gibt es Kritik am Einstieg des österreichisch-saudischen Geschäftsmannes Mohamed Bin Issa Al Jaber bei der AUA. Aktionär Rupert-Heinrich Staller verwies im Gespräch mit dem "Wirtschaftsblatt" (Dienstag-Ausgabe) darauf, dass ein Kaufpreis unter dem Buchwert des Eigenkapitals automatisch eine Verwässerung für Aktionäre bedeute, die von der Kapitalerhöhung ausgeschlossen werden. Staller würde "natürlich" bei einer Kapitalerhöhung mitziehen wollen.

Sollten die AUA-Aktien "verschenkt" werden, dann "habe ich als Aktionär die Pflicht, das anzufechten", sagte Staller am Dienstag im Gespräch mit der APA. Al Jaber will 150 Mio. Euro investieren, was etwa einem Drittel des aktuellen Börsenwertes entspricht. Die AUA-Aktie lag am Dienstagmittag nach einem Rückgang um gut 2 Prozent bei 5,76 Euro. Staller geht hingegen davon aus, dass der Buchwert der AUA-Aktie über neun Euro liegt, je nach Jahresergebnis. Für ein so großes Aktienpaket müsse ein Investor zusätzlich eine Prämie auf den Buchwert zahlen.

"Überwältigend gute Gründe"

Außerdem müsse es "überwältigend gute Gründe" geben, um Aktionäre vom Bezugsrecht für neue Aktien auszuschließen, wie es die AUA überlegt, sagte Staller, der für die Begehrlichkeit Al Jabers Verständnis hat. Allerdings bezweifelt Staller, dass sich die AUA damit Respekt erwirbt: "In der arabischen Welt werden jene missachtet, die sich über den Tisch ziehen lassen". :laugh:

Noch im November 2006 habe AUA-Chef Alfred Ötsch deutlich darauf hingewiesen, dass die AUA keinen Kapitalbedarf habe. Sollte es diesen jetzt doch geben, dann "müsste ich die Schlussfolgerung ziehen, dass Ötsch uns im November 2006 Märchen aus 1001 Nacht erzählt hat und ihn herzlich um seinen Rücktritt ersuchen", sagte Staller. Sollte es um eine Privatisierung der AUA gehen, dann "sollte man in den Raum stellen, ob man die AUA nicht ganz privatisiert".

Etwas moderater ist Anlegerschützer Wilhelm Rasinger, der laut "Wirtschaftsblatt" einen Mindestpreis von 7,10 Euro wie bei der jüngsten Kapitalerhöhung im November 2006 fordert. Zurückhaltend zum Deal äußerte sich ÖIAG-Chef Peter Michaelis in der Tageszeitung "Österreich" (Dienstag-Ausgabe), wo er mit den Worten "Für mich kommt es darauf an, das die strategischen Interessen der AUA gewahrt bleiben" zitiert wird. Das sei aus Sicht der ÖIAG auch der Fall, nachdem sich Al Jaber zu deren Expansionsplänen bekannt habe. (APA)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.278.746 von Pfandbrief am 05.02.08 23:08:13die Aua ...:( short bis 3.- das sagte ich aber shcon letztes jahr im Sommer :eek: und da stand man bei 11.00 Mel hat mir dann aber mehr Spaß gemacht zu shorten :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.278.746 von Pfandbrief am 05.02.08 23:08:13ich glaube zu mel fällt niemanden mehr viel ein, ausser vielleicht der staatsanwaltschaft.:D
Warnung vor Freibrief für Meinl Bank und MEL
In der Causa Meinl wird es wieder spannend. Der Prüfbericht der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ist gerade erst bei den Chefs der Finanzmarktaufsicht eingetroffen. "Das Resultat der FMA-Prüfung wird spannend", sagt Anlegerschützer Wilhelm Rasinger. Interessant sei auch, was die Staatsanwaltschaft aus dem Prüfbericht herauslesen werde.

Obwohl die Indizien darauf hindeuten, dass die OeNB-Experten bei ihrer Prüfung der Meinl Bank keine schwerwiegenden Verstösse feststellen konnten, warnt Rasinger vor einem "Vorab-Freibrief" für Meinl European Land. Es sei kaum zu glauben, dass "nur ein paar lässliche Sünden" passiert seien. Die Vorwürfe gegen die Meinl Bank können sich durchaus sehen lassen: An einer Stelle im OeNBBericht heisst es etwa: "Die Ablauf- und Aufbauorganisation der Bank ist nicht adäquat mit dem Geschäftsumfang mitgewachsen." Insgesamt sollen die OeNB-Prüfer mehr als ein Dutzend Verstösse fest gestellt haben.
Wie die Anleger in die Irre geführt wurden
Geheime Protokolle der MEL Hauptversammlung

Eine Zustimmung von 99,99 Prozent lässt gemeinhin keinerlei Spielraum für Interpretationen – das galt seinerzeit für Parteitage der KPdSU und gilt bis heute auch für Hauptversammlungen börsennotierter Gesellschaften. Wenn nicht einmal 0,01 Prozent der Anwesenden gegen einen Antrag stimmen, so fällt dies allenfalls unter statistischen Separatismus.

Am 23. August 2007 hatte der Vorstand der börsennotierten Immobiliengesellschaft Meinl European Land Ltd. (MEL), regis­triert auf der Kanalinsel Jersey, Anleger zur „zweiten außerordentlichen Hauptversammlung“ geladen. Einziger Tagesordnungspunkt: „Beschlussfassung über die Ermächtigung des Board of Directors zum Erwerb von eigene Aktien verbriefenden Zertifikaten unter Einhaltung anwendbarer Rechtsvorschriften durch die Gesellschaft direkt oder über einen Dritten.“

So weit, so unverdächtig: Das Immobiliengeschäft von MEL in Zentral- und Osteuropa brummte, die Gesellschaft schwamm in Geld, und der Kurs der MEL-Papiere hatte den weltweit steigenden Zinsen und der US-Hypothekenkrise wie durch ein Wunder getrotzt. Selbst der avisierte Rückkauf eigener Aktien erschien zunächst unspektakulär. Unternehmen bedienen sich gern dieses Instruments, wenn es etwa gilt, überschüssiges Kapital kurzfristig zu veranlagen, feindliche Übernahmen zu verhindern oder schlicht den Gewinn je Aktie zugunsten aller Aktionäre zu erhöhen. All das mag erklären, warum sich von den angeblich rund 100.000 MEL-Inves­toren aus dem In- und Ausland gerade einmal 110 Personen in das eigens ange­mietete „Studio 44 der Österreichischen Lotterien“ am Wiener Rennweg verirrt hatten.

Sie galten bisher als die einzigen Augen- und Ohrenzeugen jener entscheidenden Hauptversammlung, in deren Gefolge der Skandal um die verheimlichten Wertpapier-Rückkäufe auffliegen sollte. Aber es gibt ein schriftliches Protokoll, aufgesetzt von Arno Weigand, Substitut des Wiener Notars Rupert Brix. Das 18-seitige Dossier mit der Geschäftszahl 4.906 liegt profil jetzt vollständig vor. Es dokumentiert minutiös, wie restriktiv das MEL-Management die anwesenden Aktionäre informierte. Und es birgt massig Zündstoff: An diesem 23. August vereinigte ein einziger Mann weit über drei Viertel des stimmberechtigten Kapitals auf sich: Rechtsanwalt Ronald Frankl. Theoretisch hat auf Hauptversammlungen jede Aktie – bei MEL handelt es sich hauptsächlich um so genannte Zertifikate auf Aktien – eine Stimme. Tatsächlich aber darf nur partizipieren, wer entweder selbst anwesend ist oder durch einen Bevollmächtigten vertreten wird. Bei MEL waren im Vorjahr insgesamt 450 Millionen Stück in Umlauf: 300 Millionen börsennotierte Zertifikate sowie 150 Millionen so genannte teileinbezahlte Aktien (im Fachjargon: partly paid shares, kurz pps). Diese werden zwar an keiner Börse gehandelt werden, sind aber voll stimmberechtigt. Wer hinter den „pps“ steckt, ist nicht ganz klar. Dem Vernehmen nach hat das Management von MEL die Hand darauf, der finale Beweis konnte bisher allerdings nicht erbracht werden.

Solospieler. Der enden wollende Publikumsandrang führte dazu, dass zur Hauptversammlung gerade einmal 127.414.947 Titel hinterlegt wurden. Nur: Anwalt Ronald Frankl allein repräsentierte mit exakt 105 Millionen Stück 82,4 Prozent des anwesenden stimmberechtigten Kapitals. Laut vorliegendem „Teilnehmerverzeichnis“ waren die Papiere „Fremdbesitz“, Frankl fungierte somit als Treuhänder. Ronald Frankl ist nicht irgendein Advokat. Er steht auf der Gehaltsliste der angesehenen Wiener Anwaltskanzlei Hausmaninger Kletter. Und Gründer Christian Hausmaninger ist kein Geringerer als der Vertrauensanwalt von Julius Meinl V. Hausmaninger soll auch zahlreiche MEL-Verträge aufgesetzt haben.

Dieser Sachverhalt war bisher nicht nur nicht bekannt; er bringt einen Herrn in Erklärungsnotstand, der bis heute jede Verbindung zu Meinl European Land in Abrede stellt: Bankier Julius Meinl V. Sein mittlerweile legendäres Statement, gefallen in einem profil-Interview im September 2007: „Ich führe eine Bank und kein Immobiliengeschäft“ (profil Nr. 36/07). Ein Advokat der Kanzlei des Meinl-Clans hat also ausgerechnet an diesem entscheidenden Tag bestimmenden Einfluss auf Meinl European Land ausgeübt – und konnte den umstrittenen Wertpapier-Rückkauf de facto im Alleingang durchsetzen. Selbst gegen den (ohnehin nicht vorhandenen) Widerstand aller anderen Aktionäre. Am Ende votierten 99,99 Prozent der Anwesenden (einschließlich Frankls 82 Prozent) für den Rückkauf.

Doch wie kam der Anwalt an die Wertpapiere?
Er sagt dazu nichts. Frankl reagierte nicht auf die schriftliche Einladung zu einem Interview. Meinl European Land steht dem in nichts nach. Die lapidare Antwort auf eine profil-Anfrage von Donnerstag vergangener Woche: „Meinl European Land ist nicht bekannt, wer die Anteilseigner sind und welche Inhaber von bestimmten Personen vertreten wurden.“ Man stelle sich vor: Ein 33-jähriger Wiener Jurist, der überhaupt erst 2007 die Anwaltszulassung erhalten hatte, vertrat bei der MEL-Hauptversammlung 105 Millionen Zertifikate im Gegenwert von damals 1,7 Milliarden Euro oder 82 Prozent der Stimmen – und bei Meinl will niemand wissen, in wessen Auftrag er das tat. Ist das glaubwürdig?

Das Verhalten der Gesellschaft nährt einen schwerwiegenden Verdacht: Anwalt Frankl könnte mit Wertpapieren aus dem Einflussbereich von Meinl European Land ausgestattet worden sein, um das damals bereits voll laufende Rückkaufprogramm gleichsam hinterher zu legalisieren.

Tarnen & Täuschen. Tatsächlich erfuhren die Anleger bei der Hauptversammlung nur beiläufig, dass die Gesellschaft längst damit begonnen hatte, eigene Zertifikate in großem Stil vom Markt zu holen – was die Hauptversammlung erst an diesem Tag zur Beschlussfassung vorgelegt bekam. Ein Auszug aus den Ausführungen von Georg Kucian, als Sprecher des „Board of Directors“ von Meinl European auch Vorsitzender der Hauptversammlung: „Wie aus dem vorliegenden Halbjahresbericht ersichtlich, wurden … per 30.06.2007 insgesamt rund 52 Millionen Zertifikate rückerworben.“

Das galt allenfalls für den 30. Juni. Das Aktionärstreffen fand jedoch am 23. August statt. Und bis dahin waren bereits mehr als 80 Millionen Stück angekauft worden. Erst Tage nach der Hauptversammlung erfuhr die Öffentlichkeit, dass MEL zwischen April und Ende August insgesamt 88,8 Millionen eigene Zertifikate gekauft und dafür sage und schreibe 1,8 Milliarden Euro ausgegeben hatte. Immobilienkaufmann Kucian, selbstredend ein Intimus von Julius Meinl V., verlor darüber kein Wort. Und auch sonst blieb er vage. Im Protokoll heißt es etwa: „Nach dem derzeit gültigen Jersey-Recht kann die Gesellschaft eigene Aktien erwerben, muss diese jedoch sofort einziehen, was eine Einschränkung darstellen würde. Daher sieht das Jersey-Recht auch vor, dass ein unabhängiger Dritter, der von der Gesellschaft finanziert wird, mit dem Erwerb von Aktien der Gesellschaft beauftragt werden kann … wonach im Ergebnis ein Dritter, eine von MEL in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht gänzlich unabhängige Zweckgesellschaft, im eigenen Namen, aber auf Rechnung der Gesellschaft Aktien und Zertifikate der Gesellschaft erwirbt und hält.“

Das ergab a) kaum einen Sinn und entsprach b) nur der halben Wahrheit. Bei der „gänzlich unabhängigen Zweckgesellschaft“ handelte es sich nach späteren Erkenntnissen der Oesterreichischen Nationalbank um die Investmentgesellschaft ­Somal mit Sitz auf den niederländischen Antillen, die ihrerseits im Einflussbereich der Familie Meinl steht (profil 06/08). Georg Kucian, der wie alle anderen MEL-Manager seit Monaten auf Tauchstation ist, erwähnte natürlich auch mit keiner Silbe, dass die Geschäfte mit dem Vehikel des Meinl-Clans schon Ende Jänner 2007 begonnen hatten.

Die Somal-Achse. Wie in der Vorwoche ausführlich berichtet, war die bis dahin größte Kapitalerhöhung in der Geschichte von Meinl European Land buchstäblich ins Wasser gefallen. Von den 75 Millionen offerierten neuen Zertifikaten (Ausgabepreis jeweils 19,7 Euro) konnten nur 45 Millionen direkt im Markt platziert werden. 30 Millionen Stück im Wert von immerhin 591 Millionen Euro waren unverkäuflich und landeten zunächst bei Somal in der Karibik. Da die Gesellschaft nicht ausreichend Bares hatte, erhielt sie von MEL Geld – auf dem Wege einer Anleihe im Volumen von kolportierten 400 Millionen Euro.

Ab dem Frühjahr 2007 aber gerieten weltweit alle Immobilientitel unter Druck, so auch Meinl European Land. Somal, randvoll mit schwächelnden MEL-Papieren, drohte unter der Last der Anleiheverpflichtungen regelrecht abzusaufen. Was früher oder später die Somal-Eigentümer, also die Familie Meinl, in die Bredouille gebracht hätte. Um den Kurs zu stützen, wurde das hinlänglich bekannte Rückkaufprogramm inszeniert.

Heimlich. Meinl European Land begann ab April, Zertifikate zu mehr als generösen Preisen – im Durchschnitt 20 Euro das Stück – über den Markt anzukaufen; Somal gab parallel dazu die eigenen Bestände zu den gepushten Kursen „außerbörslich“ ab. An wen, ist weiterhin unklar. Um die Verwirrung zu komplettieren, wurden alle Zertifikate, die MEL direkt erworben hatte, wiederum bei Somal in der Karibik gebunkert – der weitaus größte Teil dürfte bis heute dort lagern. Am Ende hatte das Karibik-Vehikel der Meinls aus den Verkäufen ­einen Gewinn erzielt und konnte den Anleiheverpflichtungen mühelos nachkommen – im Gegenzug hatte MEL 1,8 Milliarden Euro Anlegergeld für eine strategisch sinnlose Aktion ausgegeben. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt in diesem Zusammenhang gegen „Julius Meinl V. und andere“ wegen des Verdachts des Betrugs, der Untreue und diverser Vergehen gegen das Aktiengesetz. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) wiederum prüft mögliche Marktmanipulation und Insiderhandel. Für alle Betroffenen gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Die Anleger, unter ihnen kaum ein ausgewiesener Wertpapierprofi, konnten am 23. August von all dem nichts ahnen. Es bedurfte letztlich monatelanger Investigationen durch Nationalbank und FMA, um die Stützungskäufe und Zahlungsflüsse zumindest ansatzweise zu rekonstruieren. In diesem Kontext sind auch die weiteren Ergüsse des HV-Vorsitzenden Georg Kucian zu verstehen: „In den letzten Wochen und Monaten waren die internationalen Kapitalmärkte von zum Teil deutlichen Kursrückgängen geprägt … Meinl European Land konnte sich dieser negativen Entwicklung nicht entziehen, wiewohl sich die Aktie relativ gut gehalten hat. Wie Sie … sehen, sind sämtliche österreichische Immobiliengesellschaften in ähnlicher Weise von dieser Entwicklung betroffen, wahrscheinlich am wenigsten unsere Gesellschaft.“

Kein Wunder, bei all dem diskreten Aufwand, den Kurs oben zu halten.
Überhaupt wurde den Anlegern an diesem 23. August suggeriert, das Rückkaufprogramm sei auch rechtlich voll abgesichert. „Diese neue, zusätzliche Art des Erwerbs eigener Zertifikate wurde im Vorfeld mit der Finanzmarktaufsicht im Einzelnen vorbesprochen und abgestimmt“, so Kucian laut Protokoll. Eine mutige Ansage. Die Behörde will nach eigenem Bekunden überhaupt erst Anfang Juli davon erfahren haben; da war der weitaus größte Teil der Wertpapiergeschäfte bereits abgewickelt. FMA-Sprecher Klaus Grubelnik betont, die Aufsicht habe obendrein nur „abstrakte Rechtsauskünfte“ erteilt: „Es ist ausdrücklich festzuhalten, dass es im Zuge eines Aktienrückkaufprogramms keinerlei rechtlichen Tatbestand gibt, den die Behörde zu genehmigen hätte. Ein Aktienrückkauf belegt vielmehr den Emittenten mit entsprechenden Informationspflichten gegenüber dem Anlegerpublikum.“

Zweite Chance. Es darf bezweifelt werden, dass die MEL-Aktionäre vor Ort dem Wertpapier-Rückkauf zugestimmt hätten, wäre ihnen die Wahrheit auch nur ansatzweise bewusst gewesen. Sie hätten den Beschluss zwar nicht verhindern können, weil Anwalt Ronald Frankl eine Übermacht an Stimmen vertrat – aber sie hätten mit Sicherheit aufbegehrt. Schon demnächst werden sie Gelegenheit haben, das Versäumte nachzuholen. Am 12. Juni dieses Jahres steigt die nächste „ordentliche Hauptversammlung“ von Meinl European Land. Und diesmal dürfte der Besucherandrang weitaus größer sein. Gut möglich, dass ein neuer Austragungsort gefunden werden muss. Das „Studio 44“, Ort der Begegnung 2007, ­fasst bestenfalls 400 Gäste.

quelle: profil.at
falls es noch jemand interessieren sollte.....

Hradecsni: Wo bleibt die Gruppenklage?Utl.: Grüne fordern Regierung zum Handeln auf
Wien (OTS) - Die von der Arbeiterkammer eingebrachten Verfahren
zeigen erneut die Notwendigkeit der Einführung der Gruppenklage auf.
Seit Mai letzten Jahres liegt der Entwurf der Zivilverfahrensnovelle
2007 vor, in dem die Gruppenklage und das Musterverfahren vorgesehen
sind. Offenbar können sich die Regierungsparteien wieder einmal auf
keinen gemeinsamen Nenner einigen. Anders ist nicht zu erklären,
weshalb hier seit fast einem halben Jahr nichts mehr passiert ist.
"Es sieht fast so aus, als würde der Entwurf in einer Schublade
verstauben", so Bettina Hradecsni, Konsumentenschutzsprecherin der
Grünen. "Verlierer dabei sind in erster Linie die KonsumentInnen,
denen ein effektives Instrument zur Durchsetzung ihrer Rechte
weiterhin verwehrt bleibt."

Gerade am aktuellen Beispiel der 150.000 Kleinanleger, die durch den
Kauf von MEL-Wertpapieren viel Geld verloren haben, da viele aufgrund
der irreführenden Werbung geglaubt haben, sie würden besonders sicher
investieren, zeigt sich, wie hilfreich eine Gruppenklage oder der
geplante Verjährungsverzicht im Musterverfahren sein könnte. Nach
derzeitiger Rechtslage kann die AK für einen(!) Anleger ein
Musterverfahren zur Klärung der Rechtslage führen, die vielen anderen
Geschädigten müssen ihre Ansprüche auf eigenes Risiko einzeln
einklagen, um der drohenden Verjährungsgefahr zu entgehen. "Ich
fordere die Justizministerin auf, hier endlich wieder tätig zu
werden, damit die Gruppenklage so bald als möglich Realität wird",
schließt Hradecsni.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
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OTS0132 2008-02-13/12:10
Meinl European Land: Richtigstellung der profil-Meldung "Ahnungslose Anleger" =
Wien (OTS) - Zur Behauptung im aktuellen profil, Meinl European
Land hätte zur außerordentlichen Hauptversammlung am 23. August 2007
entgegen früheren Gepflogenheiten nur per Veröffentlichung in der Wr.
Zeitung eingeladen und die Anleger "vergessen", hält Meinl European
Land (MEL) fest: MEL hat die in Frage stehende außerordentliche
Hauptversammlung am 27. Juli 2007 in einer über Nachrichtenagenturen
verbreiteten ad hoc-Meldung angekündigt.Ganz im Gegensatz zur
Falschmeldung in profil wurde die bevorstehende Abhaltung der
Hauptversammlung damit einem größtmöglichen Interessentenkreis
bekannt gemacht.

Rückfragehinweis:
Meinl Bank
Dr. Herbert Langsner
0676 840 531 250
mailto:langsner@meinlbank.com

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OTS0018 2008-02-17/10:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.430.100 von evaluierer am 20.02.08 22:27:38ja gelegendlich ! wenn was neues ....
der kurs geht seitwärts wie von mir vorhergesehen ;)
ein gerücht?

kaufe heute wieder zu,weil es scheint, da tut sich was. ganzes topmanagement ist in wien zusammengekommen und angeblich soll kommende woche partnerschaft fixiert werden.

hat wer gleiche infos?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.467.622 von kaalex am 25.02.08 15:19:20Frage doch mal den Schreiber dieser Zeilen.

Am Volumen oder Aktienkurs merkt man nichts...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.467.622 von kaalex am 25.02.08 15:19:20der witz is gut


da tut sich was. ganzes topmanagement ist in wien zusammengekommen

top ..... dummanagement triffts besser ! warum kan man nicht einfach Management schreiben :p
APA News
Meinl European Land eröffnet Einkaufszentrum in St. Petersburg
Erste Ausbaustufe mit 27.000 m2 Mietfläche fertiggestellt - Insgesamt 100.000 m2 und jährliche Mieteinnahmen von 10 Mio. Euro geplant

Die börsenotierte Meinl European Land (MEL) hat in der vergangenen Woche in St. Petersburg den ersten Teil ihres Einkaufszentrums "Severnij Mall" (nördliches Einkaufszentrum) eröffnet. Die fertiggestellte Ausbaustufe hat eine Mietfläche von 27.000 m2 - in weiterer Folge sei die Erweiterung des Projekts auf insgesamt 100.000 m2 Mietfläche geplant, teilte die MEL heute, Dienstag, mit.


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Die jährlichen Mieteinnahmen nach der Fertigstellung des Einkaufszentrums sind mit 10 Mio. Euro projektiert. Die Investitionskosten betragen nach früheren Angaben 125 Mio. Euro.

Darüber hinaus besitzt Meinl European Land angrenzend weitere 200.000 m2, die zur weiteren Entwicklung des Standortes genutzt werden können.

Im Norden Moskaus arbeitet MEL an einem Projekt mit einem Volumen von 300 Mio. Euro. Dort soll auf einer Fläche von 60 Hektar das größte Einkaufszentrum Russlands mit 250.000 m2 entstehen. Die Eröffnung ist für 2009 geplant.

Meinl European Land Ltd. investiert in Einzelhandelsimmobilien in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Derzeit umfasst das Portfolio rund 160 Objekte mit insgesamt 880.000 m2 vermieteter Fläche im Wert von rund 1,8 Mrd. Euro.


WEB http://www.meinleuropeanland.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.477.019 von kaalex am 26.02.08 13:03:13Die jährlichen Mieteinnahmen nach der Fertigstellung des Einkaufszentrums sind mit 10 Mio. Euro projektiert. Die Investitionskosten betragen nach früheren Angaben 125 Mio. Euro.

mickrige 8%. So wird das nix mit Hochrenditeprojekten :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.467.622 von kaalex am 25.02.08 15:19:20da ist wohl, was wunder, nix passiert.:rolleyes:
AdvoFin startet Klags- Aktion MEL
Die Anlegeraffäre um die Immobilienholding Meinl European Land (MEL) gewinnt an Spannung. Mitte dieser Woche flattert rund 4200 MEL-Anlegern, die sich auf der Internet- Homepage www.kursverlust.at angemeldet haben, brisante Post vom Prozessfinanzierer AdvoFin ins Haus. Denn die Advo- Fin-Vorstände Franz Kallinger und Gerhard Wüest starten ihre rechtliche Operation gegen die Immobilienholding.

4200 MEL-Anleger

"Aufgrund der derzeitigen Ergebnisse der Überprüfungen rund um die Vorkommnisse bei MEL haben wir uns entschlossen, Klagen gegen die verschiedenen Haftungsadressaten zu führen", heißt es im AdvoFin- Schreiben.

"Wir werden vorerst entsprechende Musterverfahren führen und nach weiteren Erkenntnissen die Klagsstrategien entsprechend ausrichten. Wir sehen die Verfehlungen der Haftungsadressaten im Bereich irreführender Werbung, Prospekthaftung und der Durchführung des Aktienrückkauf- Programmes." Zwei Gutachten wurden dazu in Auftrag gegeben. "Es gibt noch Abstimmungsgespräche zu den Begutachtungen", sagt Kallinger zum WirtschaftsBlatt.

Wie in der Anlageaffäre AMIS rechnet der Advo- Fin-Chef mit einem Rücklauf von 80 Prozent. AdvoFin übernimmt für die MEL-Anleger das Prozesskostenrisiko und erhält dafür von "einem etwaigen Prozesserlös eine Beteiligungsquote von 34 Prozent", bei Rechtsschutzversicherten bloß 17 Prozent. Indes weist MEL von Anfang an alle Vorwürfe zurück.
MEL-Verkauf rückt immer weiter in die Ferne - "profil"
Der mögliche Verkauf der börsenotierten Meinl European Land (MEL) an einen Finanzinvestor, über den seit Herbst in Medien immer wieder spekuliert wird, rückt in immer weitere Ferne. Zu diesem Schluss kommt das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe. Auch von den vom Unternehmen selbst immer wieder angekündigten strukturellen Änderungen sei nichts zu sehen.

"Die zuletzt kolportierten Investoren, unter ihnen große Namen wie Goldman Sachs, HSBC, Apollo oder Blackstone, waren entweder nie wirklich interessiert - oder sind längst wieder abgesprungen", heißt es im Artikel. Die größten Verkaufshindernisse seien die die schwer bezifferbaren Risiken aus Schadenersatzforderungen verprellter Anleger und der eigentliche Wert der Gruppe.

Kein potenzieller Investor sei bereit, angesichts der Unsicherheiten mehr als 10 Euro je MEL-Aktie anzubieten - was etwa die Hälfte jenes Kurses wäre, zu dem MEL selbst im Frühsommer 2007 eigene Aktien bzw. Zertifikate zurückgekauft hat.

(APA)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.612.312 von evaluierer am 11.03.08 19:05:54danke das du da am ball bist die Quetschen ist eine von vielen die nun für Jahre verbrannt ist ;) und wenn viel Gras drüber gewachsen ist ...... ja dann --... und wenn alle projekte fertig sind .. ja dann --

Fazit völlig uninteressant die Aktie

überrings wer erinnert sich noch an meinen vergleich mit dem NM :p




Antwort auf Beitrag Nr.: 33.614.983 von oegeat am 11.03.08 23:33:11ich liege so nebenbei auf der lauer für eventuelle kurzfristige aktionen.:cool:
Meinl Europeans "irreführende Signale"
FMA und Nationalbank gehen mit der "Causa Meinl" und allen voran der Meinl European Land härter ins Gericht als bisher bekannt
Wien – Die Vorwürfe von Finanzmarktaufsicht (FMA) und Nationalbank (OeNB) gegen die Immobiliengesellschaft Meinl European Land (MEL) sind viel gravierender als bisher bekannt. Laut Recherchen des Standard wirft die FMA der MEL vor, Marktmanipulation betrieben zu haben, indem sie Informationen verbreitet hat, die "irreführende Signale" in Bezug auf die MEL-Zertifikate gegeben hätten. Insbesondere dadurch, dass die MEL erst am 27. Juli 2007 ad hoc bekanntgab, einen Rückkauf eigener Papiere zu planen, den man am 28. August 2007 in einer ao. Hauptversammlung beschließen werde. An diesem 27. Juli waren die Rückkäufe laut FMA aber "bereits nahezu abgeschlossen", dies habe MEL verschwiegen. Das schreibt die FMA in ihrem Strafbescheid gegen fünf MEL-Manager im November 2007, dessen Vorhalte bisher nicht zur Gänze veröffentlicht wurden.

Tatsächlich seien bereits ab 9. Februar 2007 immer wieder Rückkäufe durch die MEL durchgeführt worden; nach dem 27. Juli (da waren schon 75,2 Mio. Stück MEL-Papiere zurückgekauft) wurden nur noch zwei Transaktionen abgewickelt, nämlich am 31. Juli und am 1. August. In Summe waren es 88,8 Mio. Stück. Zudem seien die Papiere als "Aktien" bezeichnet worden, "der Markt konnte von der Vorstellung ausgehen, an der Wiener Börse seien Aktien notiert. Es war ... nahezu unmöglich, über den Sachverhalt richtig ... informiert zu sein".

"Irreführende Information"

All diese Informationen beschäftigten die Staatsanwaltschaft Wien. Sie führt unter Aktenzahl 608 St 1/08w Ermittlungen wegen Verdachts des Betrugs gegen Julius Meinl V., Karl-Heinz Grasser und Ex-Verbund-Chef Hans Haider (gegen letztere nicht wegen MEL, sondern der ähnlich konstruierten MIP Meinl International Power, Anm). Ausgelöst wurde die "Causa Meinl" 2007 durch Anteilsrückkäufe der MEL, der Aktienkurs stürzte ab. Für alle Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung. Zuvor hatte die Aufsicht die Vorfälle in der MEL durchleuchtet: Seit Ende Jänner ist der Vor-Ort-Prüfbericht der Notenbank fertig; die Strafbescheide der FMA (20.000 Euro je Manager) sind wegen Berufungen noch nicht rechtskräftig. Dass die Meinl Bank die Rückkäufe im MEL-Auftrag und als deren "Market Maker" durchführte, geht laut FMA Iaus einem MEL-Schreiben hervor. Der rechtliche Schluss: Verstoß gegen §48a Börsegesetz, Marktmissbrauch durch irreführende Information.

Market-Maker-Vertrag

Auch die OeNB-Prüfer förderten Interessantes zutage. Die Darstellung Julius Meinls, die Meinl Bank habe nichts mit MEL zu tun (geschädigte MEL-Aktionäre wollen sich nämlich an der Bank schadlos halten) wird relativiert. Zwischen Meinl Bank AG. MEL (und MIP und Meinl Airport International) sowie der Julius Meinl AG gibt es demnach viele Organverflechtungen, die zu "Interessenkonflikten" führen können. Und: Die Market-Maker-Verträge zwischen MEL, MIP, MAI und Meinl Bank gingen weit über "das an der Wiener Börse Übliche" hinaus.

Zudem weisen die Prüfer auf die zentrale Rolle der Somal A.V.V. hin, einer indirekten Tochter der Julius Meinl AG. 2006 und 2007 seien Teile der Kapitalerhöhungen der MEL nicht am Markt oder am Nostro (Konto für Eigenhandel) der Bank, sondern in der Somal platziert worden. Diese Zertifikate seien genau zu dem Zeitpunkt zu hohen Kursen verkauft worden, als die MEL via Treuhandkonto (der Somal) 88,8 Mio. Zertifikate bei steigenden Kursen gekauft hat. Somal habe so 31, 5 Mio. Papiere verkauft und einen Kursgewinn von rund 35 Mio. Euro realisiert. Die Nähe zur Bank beschreiben die Prüfer so: Ohne Somal könnte die Bank ihren vertraglichen Verpflichtungen "nicht nachkommen", Somal sei ein "Vehikel zur Vermeidung von Großveranlagungsgrenzen". Meinl-Sprecher Herbert Langsner: "Es gibt keine Interessenkollisionen, und es gab keine Organverflechtungen."

"Starkes Abhängigkeitsverhältnis"

Zwischen Bank und MEL besteht nach Ansicht der OeNB allerdings ein "starkes Abhängigkeitsverhältnis": Für das Bilanzwachstum (von 956 Mio. Euro im Jahr 2003 auf 5,6 Mrd. Euro 2007) sei die Geschäftsbeziehung in diesem Zeitraum zur MEL "hauptverantwortlich", die Bankgruppe erwirtschaftete aus MEL-Beziehungen in dem Zeitraum Erträge von 322 Mio. Euro netto. 2006 haben die MEL-Erträge 60 Prozent der gesamten Betriebserträge der Meinl-Bank-Gruppe ausgemacht. Eine Konsolidierungspflicht der MEL in die Meinl Bank AG nach Bankwesengesetz sehen die Prüfer nicht. Laut Langsner haben die Prüfer auch "keine wirtschaftliche Beherrschung" festgestellt. Allerdings sei das hohe Gewinnniveau der Bank nicht aufrecht zu erhalten, schreibt die OeNB: Laut Planungen der Meinl-Bank-Manager selbst rechnete die Bank für 2008 im schlimmsten Fall mit Ergebniseinbrüchen von 92 Prozent, im besten Fall von 64 Prozent. Die Bank sei aber keinesfalls gefährdet, ihre Liquiditätssituation "ist stressresistent". (Renate Graber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.3.2008)





Post der eher unangenehmen Sorte ging von der Finanzaufsicht in Wien an Meinl European Land auf Jersey

Quelle http://derstandard.at/


+++++++++++++++++

Fazit: Das sind in meinen Augen Mutmassliche Betrüger - Blender.
Meinl European Land: Keine neuen Vorwürfe von FMA und OeNBUtl.: "Medienbericht zitiert längst bekannten Bescheid"
Wien (OTS) - Die Immobiliengesellschaft Meinl European Land (MEL)
weist Medienberichte, wonach die FMA schärfere Vorwürfe gegen MEL
erheben soll, als bisher bekannt, entschieden zurück.

Die im "Standard" vom 14.3. (Abendausgabe) und in "Standard
online" genannten Vorwürfe der FMA stammen aus einem - nicht
rechtskräftigen - Bescheid vom 20. November 2007 und sind der
Öffentlichkeit längst bekannt. MEL selbst hat in einer adhoc-Meldung
vom 21.November darüber informiert, dass gegen die Direktoren der MEL
ein Verwaltungstrafbescheid wegen angeblich irreführender
Informationen in Verbindung mit der Einberufung der Hauptversammlung
am 23. August 2008 erlassen wurde und dass die MEL, bzw. die
Direktoren der Gesellschaft, gegen diesen Bescheid Berufung eingelegt
haben. Über den Bescheid und seine Inhalte wurde auch in den Medien
ausführlichst berichtet.

Auch die im "Standard" erwähnten Darstellungen aus dem Prüfbericht
der Österreichischen Nationalbank zur Meinl Bank sind der aus
zahlreichen Medienberichten bereits seit Jänner bekannt. In diesem
Bericht wird unter anderem ausdrücklich festgestellt, dass keine
wirtschaftliche Beherrschung der MEL durch die Meinl Bank gegeben
ist.

Rückfragehinweis:
Dr. Herbert Langsner
mailto:langsner@mel-cee.com
Tel.: 0043676 840 531 250

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
MEL kappt Meinl-Wurzeln
Die neuen Eigentümer sollen 20 bis 30 Prozent anpeilen.Der lang erwartete Investor für die börsennotierte Immogesellschaft Meinl European Land (MEL) ist da. Über einen 800 Mio. Euro schweren Deal - davon 500 Mio. Euro Wandelschuldverschreibung und 300 Mio. Euro Emission von MEL-Zertifikaten - steigen internationale Fonds ein.

Am Donnerstag wurde vereinbart, dass ein von der Citibank gemanagter Immobilienfonds, Citi Property Investors (CPI), und der in Tel Aviv börsennotierte Immobilieninvestor Gazit-Globe Limited ein "strategisches Investment von bis zu 800 Mio. Euro in MEL tätigen", teilten die Vertragspartner mit.


Neue Aktionäre, neue Köpfe, neuer Name
Der Verkauf von MEL soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Mit den neuen Eigentümern ändert sich die umstrittene Struktur, das Management wird komplett ausgetauscht, auch der Name soll geändert werden.


Neuer Aufsichtsratspräsident wird Gazit-Globe-Chef Chaim Katzman. Auch für den künftig achtköpfigen Vorstand stehen erste Namen, großteils internationale Immobilien-Fachleute, bereits fest. Wie die Gesellschaft heißen wird, ist noch nicht fixiert.


Management heftig umstritten
Mit der Transaktion setzt die MEL jetzt auch den von den Investoren verlangten Umbau der Managementstruktur um. Das Management werde "internalisiert", hieß es.


Die bei den Investoren höchst umstrittene externe Managementgesellschaft Meinl European Real Estate Ltd. (MERE), an die die MEL regelmäßige Managementgebühren entrichten musste, soll noch für die Dauer einer zwölfmonatigen Übergangsfrist beratend weiterwerken.


Dreijähriges Konkurrenzverbot
Darüber hinaus haben die MERE und Meinl Bank ein dreijähriges Konkurrenzverbot mit MEL vereinbart. Im Gegenzug dazu erhielten MERE und Meinl Bank 280 Mio. Euro, erklärte die Meinl Bank. Ein signifikanter Teil davon werde aber in die MEL reinvestiert, hieß es.


"Langfristige Kerninvestoren"
Das Engagement der neuen Miteigentümer bei MEL wird schrittweise über die nächsten Jahre erfolgen. Zunächst werden CPI und Gazit-Globe nur geringe Anteile halten, die sich bis zum Ende des Prozesses in einer Größenordnung zwischen 20 und 30 Prozent bewegen könnten, so ein dem Prozess nahestehender Investmentbanker am Donnerstag gegenüber der APA.


Die künftige flachere Struktur werde Entscheidungsprozesse bei der MEL wesentlich vereinfachen. "Das wird ein klarer Schnitt sein", hieß es.


An einen Ausstieg sei nicht gedacht, die neuen Investoren würden sich als langfristige Kerninvestoren verstehen, die am erwarteten Wertanstieg der MEL partizipieren wollten. Ein mögliches Überschreiten der Kontrollgrenze von 30 Prozent - das ein Pflichtangebot an alle Aktionäre zur Folge hätte - sei jetzt noch kein Thema.


2007 aus Prime Market verbannt
Die MEL mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey war im vorigen Sommer wegen der Managementverträge, aber auch wegen sogenannten Partly Paid Shares, deren Eigentümer nach wie vor unbekannt sind, und einem erst im Nachhinein bekanntgewordenen massiven Aktienrückkauf unter heftigen Beschuss der Anleger geraten.


Die Wiener Börse hat MEL darauf im Vorjahr per 21. Dezember aus dem obersten Handelssegment verbannt, weil das Unternehmen nach ihrer Ansicht "durch unzureichende Information Interessen des Prime Markets und dessen Teilnehmer verletzt" hatte. Es war der erste derartige Fall für den Wiener Finanzplatz.


"Ideale Lösung"
Gazit-Chef Katzman sieht in der MEL "erhebliches Potenzial, um Shareholder-Value zu generieren, welches die Gesellschaft bisher nicht ausschöpfen konnte".


Meinl-Bank-Aufsichtsratspräsident Julius Meinl sprach am Donnerstag von einer "idealen Lösung für MEL". Gleichzeitig sei die Lösung "unter den herrschenden Marktbedingungen ein hervorragender Deal für die MEL-Investoren". Das MEL-Portfolio solle unter den neuen Partnern weiter entwickelt werden.
Stichwort CPI und Gazit
Neue Hauptaktionäre für die MEL.Die Meinl European Land (MEL) bekommt mit Citi Property Investors (CPI), einem Immobilienfonds der US-amerikanischen Citibank, und der Immobilien-Investmentgesellschaft Gazit zwei gewichtige neue Hauptaktionäre.

Die beiden internationalen Immo-Investorengruppen treten für den MEL-Deal in einem Joint Venture ("CPI/Gazit") auf.


Von Citibank gemanagt
Der von der Citibank gemanagte Immobilienfonds, Citi Property Investors (CPI) ist der Immobilien-Bereich der Citi-Sparte Alternative Investments und verwaltet nach eigenen Angaben mit 125 Mitarbeitern etwa 12,9 Mrd. Dollar (8,36 Mrd. Euro) Vermögen. Investmentschwerpunkte liegen in den USA und Mexiko, in Europa, China und Indien.


Zum Vergleich: Die MEL mit Schwerpunkt in Zentral- und Osteuropa kam zum 30. September 2007 auf rund 160 betriebliche Liegenschaften mit einem Marktwert von 1,8 Mrd. Mrd. Euro und 34 Entwicklungsprojekten mit einem erwarteten Investitionsvolumen von 3,4 Mrd. Euro.


In Tel Aviv börsennotiert
Der Immobilienbesitz von Gazit-Globe in den Vereinigten Staaten, Kanada, Europa, Israel und Brasilien umfasst derzeit ein Volumen von etwas mehr als acht Milliarden Euro.


Die in Tel Aviv notierte Gesellschaft investiert laut Internet-Seite vor allem in Shoppingcenter, Seniorenheime, Nachbarschaftszentren und medizinische Einrichtungen.


In Summe hält Gazit-Globe derzeit bei 477 Immobilien mit 51 Millionen Quadratmetern Gesamtfläche, über 10.000 Mietverträge und rund einer Milliarde Dollar (648 Mio. Euro) Mieteinnahmen.
Hab das heute in der "Presse" überflogen. Nadenn. Weiss nicht ob man den Aussitzern wie kaalex nun gratulieren kann. Immerhin sind sie den Meinl jetzt wohl los, und der Bestand ist durch die Kapitalerhöhung wohl nun fürs erste gesichert.

Ein Kurs im Bereich von 6 Euro dürfte augenblicklich etwa fair sein. Die bezahlten Beträge sind zwar etwas höher, aber es sind ja auch Optionen enthalten.

Die einzigen die an dem ganzen Mist bisher verdient haben, und das nicht zu knapp, sind die Meinlleute. Ob irgendwann mal auch andere verdienen, wird sich in der fernen Zukunft zeigen.

P.S.: was wird aus MAI und MIP?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.704.458 von Pfandbrief am 21.03.08 12:42:44Gratulieren kannst zuerst einmal den Israelis. 10,75% Zinsen zu den Konditionen (kein Zwang zur Wandlung unter 9€!) :rolleyes:
Das täten wir doch glatt kaufen, nicht ? :D

Die Aktionäre müssen den Abschied von Julius zuerst einmal teuer zahlen - 280 mio, mehr als 1,30 € je Aktie oder 20% vom Kurswert :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.704.669 von big_mac am 21.03.08 13:23:1010,75%, nunja. Die aktuelle Rendite der alten Anleihe WKN A0GWPJ ist vergleichbar. Die Option die beigegebenwird macht es allerdings attraktiver.

Dass Meinl nicht wenigstens mit einem TEIL der von ihm erlösten 280 Mio Schadensgutmachung betreibt, und das Geld auf dem einen oder anderen Weg den Zertifikatsinhabern zugutekommen lässt, ist bezeichnend, war aber durchaus zu erwarten.
Managerbelohnung "unverständlich"
Der Verkauf der Meinl European Land (MEL) ist am Freitag von Experten heftig kritisiert worden. Vor allem die Meinl Bank und die Managementgesellschaft der MEL (MERE)profitierten von dem Deal, so der Austria Börsenbrief. Kleinanlegervertreter Rasinger schlägt in dieselbe Kerbe. Die Kleinaktionäre hätten so gut wie nichts von dem Verkauf. Unverständnis äußerte Rasinger auch über die "Prämie" von 280 Mio. Euro, die für die Auflösung der MEL-Verträge an Meinl Bank und MERE geht. Diese Belohnung für die Manager sei "unverständlich".
"Frustriert und verunsichert"
Ärger über Meinl-Prämie für Auflösung des Management-Vertrags.Der Verkauf der Immobiliengesellschaft Meinl European Land (MEL) ist auf äußerste Skepsis bei den Kleinanlegern gestoßen. Der Chef des Interessenverbands für Anleger (IVA), Wilhelm Rasinger, sagte am Freitag, die privaten Anleger seien "sehr frustriert und verunsichert".

Der Deal biete den neuen Investoren in erster Linie eine günstige Gelegenheit für den Einstieg. Dass für die Auflösung von Verträgen auch noch Geld an die Meinl Bank fließen solle, empfänden "viele Anleger als Provokation".


Kritik an Kapitalerhöhung
Was der Deal den Kleinanlegern bringen solle, könne er bisher nicht erkennen, sagte Rasinger im Gespräch mit der APA. Die privaten Anleger hätten sich vielmehr ein Übernahmeangebot erhofft.


MEL benötige keine Kapitalerhöhung. Die Gesellschaft habe "ausreichend finanzielle Mittel".


Vor allem Meinl Bank profitiert
Ähnlich äußerte sich auch Alexander Proschofsky vom Austria Börsenbrief.


"Der Deal ist unserer Einschätzung nach sicherlich ideal für die Meinl Bank und die (bisherige externe MEL-Managementgesellschaft) MERE. Für MEL ist er das Gegenteil", erklärte er in einem Internet-Kommentar.


Wie der Deal aussieht
Statt Schadenersatzforderungen gegenüber der Managementgesellschaft MERE und der Meinl Bank zu prüfen oder zu versuchen, den Managementvertrag aus wichtigem Grund sofort zu kündigen, soll die MEL nach dem am Donnerstag vereinbarten Deal für die Auflösung von bestehenden Verträgen mit Meinl Bank und MERE auch noch 280 Mio. Euro bezahlen, davon 160 Mio. Euro in Cash, den Rest in Form von Wandelschuldverschreibung mit einem Kupon von 10,75 Prozent und MEL-Zertifikaten zu einem Bezugspreis von sieben Euro.


Unter Wert verkauft?
Proschofsky erinnerte daran, dass Julius Meinl selbst in einem Interview mit der ZiB2 den wahren Wert der MEL vor sechs Monaten mit 20 bis 25 Euro je Aktie beziffert habe.


Rasinger: "Belohnung unverständlich"
Auch Rasinger sagte dazu, aus dem über die MERE gesteuerten nachträglich bekanntgeworden Aktienrückkauf im vergangenen Jahr sei "ein wirtschaftlicher Nachteil von je nach Berechnung 400 Mio. Euro bis über eine Mrd. Euro" entstanden. Dass es dafür noch 280 Mio. "Belohnung" geben solle, sei "unverständlich".


Rasinger fordert Überprüfung
Vielmehr solle der Aufsichtsrat prüfen, ob es nicht ausreichend Kündigungsgründe für den Managementvertrag gebe.


Außerdem verlangte er, dass die MEL auch sofort die Gebührenzahlung für die Verwendung des "mehr als angekratzten Namens Meinl" einstellen solle, nachdem die Gesellschaft im Zuge des Deals ohnehin umbenannt werden soll, was Rasinger als "positiv" bezeichnet.


Privatanleger erwarten Übernahmeangebot
Von Zeichnungsmöglichkeiten für die bestehenden Aktionäre bei der geplanten 300 Mio. Euro schweren Kapitalerhöhung hält der Kleinanlegervertreter nichts. Die privaten Anleger würden sich vielmehr ein Übernahmeangebot zum Vermögenswert (Net Asset Value) - zuletzt mit 15,15 Euro beziffert - oder zum vorjährigen Rückkaufkurs von 19,93 bzw. 20,78 Euro pro Stück erwarten.


"Gazit-Globe kann günstig einsteigen"
Stattdessen werde von den Anlegern "nach all der Frustration" verlangt, dass sie im Gegenteil noch einmal "zusätzliches Geld" nachschießen sollten, so Rasinger. Man könne davon ausgehen, dass kaum einer der privaten Anleger, die bisher bei MEL "nur eingezahlt, keine Verzinsung erhalten und Risiko getragen" hätten, bereit sein werde, das Angebot anzunehmen.


Für den neuen Miteigentümer Gazit-Globe, der sich verpflichtet hat, die Kapitalerhöhung zu tragen ("underwriting"), ergebe sich daraus lediglich die Möglichkeit, günstig einzusteigen - mehr dazu in oe1.ORF.at.


Partly Paid Shares "sofort einziehen"
Rasinger glaubt, dass Meinl bei der Hauptversammlung den Deal dennoch mit dem Druckmittel durchsetzen könnte, dass im Zuge dessen auch die umstrittenen Partly Paid Shares (PPS) aufgelöst werden. Obwohl mit Stimmrechten ausgestattet, hätten die Zeichner für die Papiere, die nicht an der Börse gehandelt werden, bisher nur einen Minimalbetrag eingezahlt.


Die PPS-Eigentümer sind nach wie vor unbekannt. Rasinger verlangt, dass die PPS "sofort und bedingungslos" eingezogen werden und auf der Hauptversammlung keine Stimmkraft mehr haben.


Klagsrisiko für MEL bleibt
Wie unterdessen bekanntwurde, wird die MEL trotz des Einstiegs der neuen Hauptinvestoren offensichtlich weiter das Risiko möglicher Schadenersatzzahlungen auf ihren Schultern tragen. Das drohende Klagsrisiko durch Anleger, die sich geschädigt fühlen, nähmen Citi Property Investors (CPI) und Gazit-Gruppe offensichtlich in Kauf.


Es gebe keine Klausel im Vertrag, die dem widersprechen würde, zitierte der "Kurier" am Freitag Meinl-Sprecher Herbert Langsner. Nur unbekannte oder verdeckte Risiken seien ausgeschlossen. Das Klagsrisiko sei bekannt.
mutmassliche Verbrecher in Nadelstreif bereichern sich immer noch beim Abgang ...... das kennen wir doch ...oder ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.705.977 von evaluierer am 21.03.08 19:09:24MEL benötige keine Kapitalerhöhung. Die Gesellschaft habe "ausreichend finanzielle Mittel".

Hier glaube ich irrt Rasinger. Es ist zwar wahr, dass augenblicklich noch "genug" liquide Mittel übrig sind. Aber man darf nicht übersehen, dass die bestehende Pipeline noch in den nächsten 3 Jahren oder so einen beträchtlichen Vorfinanzierungsbedarf hat. Ein normales Unternehmen könnte sich eben dann refinanzieren. Ob das ein Unternehmen mit derart ruiniertem Ruf schafft, ist dagegen unklar.

Das drohende Klagsrisiko durch Anleger, die sich geschädigt fühlen, nähmen Citi Property Investors (CPI) und Gazit-Gruppe offensichtlich in Kauf.


Es gebe keine Klausel im Vertrag, die dem widersprechen würde, zitierte der "Kurier" am Freitag Meinl-Sprecher Herbert Langsner. Nur unbekannte oder verdeckte Risiken seien ausgeschlossen. Das Klagsrisiko sei bekannt.


Das glaube ich so nicht! Ich gehe davon aus, dass es da eine Nebenabrede zwischen Meinl Bank und den Investoren gibt. Sehr wahrscheinlich wird es so sein, dass der Kaufpreis für die Managementgesellschaft gemindert wird, wenn es Klagen gibt, die letztlich die MEL und damit die Neuinvestoren indirekt schädigen. Somit kann CPI zwar im Vertrag mit MEL darauf verzichten, solche Klauseln einzubauen, und sichert sich stattdessen gegenüber der Meinl Bank ab, was ja eine private Geschichte ist und nicht veröffentlicht werden muss.
"KURIER"-Kommentar von Reinhard Göweil: "Frech wie Julius"Utl.: Der De-facto-Verkauf der MEL ist ein weiterer Beweis für Meinls
Unverfrorenheit.
Wien (OTS) - Der Gazit-Immobiliengruppe ist ein Kompliment zu
machen: Sie erhält zu einem Schnäppchenpreis die Meinl European Land.
So ein Geschäft macht jeder gern. Dass die Meinl Bank im Zug der
Transaktion auch noch 160 Millionen in cash beziehen kann, regt
angesichts der Unverfrorenheit, mit der Meinl in der Sache agiert,
schon gar nicht mehr wirklich auf.
Der Zahler ist die MEL selbst, und damit indirekt die
Anteilseigner der börsenotierten Gesellschaft. In einer geradezu
atemberaubenden Konstruktion, vor der auch erfahrene
Investmentbanker scheiterten, wechselt die operative Kontrolle der
MEL zur Gazit-Gruppe. Die bekommt dafür eine üppige Verzinsung;
um sieben Euro etwas, das nach innerem Wert 15 wert ist; das
Management der MEL - und muss dafür nicht einmal ein Übernahmeangebot
machen.
Ob die bestehenden Inhaber der MEL-Papiere damit glücklich sind,
bleibt abzuwarten. Ob die anderen Gesellschaften, die an der Wiener
Börse notiert sind, ob des erneuten frechen Vorgehens eine Freude
haben, darf bezweifelt werden: Denn es wird nicht heißen: frech wie
Julius, sondern: kuriose Börse, die in Wien.

Rückfragehinweis:
KURIER
Ressort Wirtschaft
Tel: 0043-1/52100-2638
wirtschaft@kurier.at

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OTS0116 2008-03-21/16:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.709.842 von evaluierer am 23.03.08 14:33:16wie ist die werbung so schön.

"wien ist anders"

wohl wahr:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.706.580 von Pfandbrief am 21.03.08 22:49:01Pfandbrief,

wollte ich auch schon gestern schreiben, denn sicherlich ist spätestens in einem Jahr die Kasse bei MEL leer, wenn sie an ihren Expansionsplänen festhalten.
Aber wenn sie nichts tun und verkaufen kommen sie schon über die Runden.
Refinanzierung über Banken wird kaum möglich sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.709.847 von evaluierer am 23.03.08 14:34:32kuriose Börse, die in Wien

ist sie. Und deshalb halte ich mich von ihr weitgehend fern, auch wenn sie gut läuft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.710.143 von big_mac am 23.03.08 17:40:17Refinanzierung über Banken wird kaum möglich sein

...sind ja schwerstens verschuldet und haben keine sicherheiten zu bieten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.710.207 von kaalex am 23.03.08 18:11:15demnächst heftig verzinste 500 mio Schulden mehr, dazu 160 mio Cashabfluß an Julius.
um 15 oder 20% kriegen sie vielleicht Kredit - aber die können sie sich nicht leisten
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.710.579 von big_mac am 23.03.08 20:37:21....wennst ein bischen objektiv wärest, würdest auch schreiben das es für die 160 eine finanzierung gibt, nämlich den wegfall der gebühren und fees von mere bzw meinlbank.

...und so schlecht wie mel wirtschaftlich da steht, bekommst keinen kredit zu 20%.
Hallo !

Man sieht, Julius hat sein Handwerk als Banker in der Schweiz perfekt gelernt.

Durch den Deal kommt er praktisch aus der Verantwortung mit einem golden Handschake heraus.
Der neue Eigentümer saugt MEL weiter aus.

Alles ist optimal gelaufen, nur die kleinen Investoren verlieren erneut.

Bin gespannt was noch alles bei inrnational Power und Airport passiert, werden auch da die Investoren geschröpft bis auf 0, so schauen ja die Meinl-Konstruktionen aus.

der

Dividendenabstauber
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.711.132 von Dividendenabstauber am 24.03.08 09:03:18Der neue Eigentümer saugt MEL weiter aus.

das ist einerseits richtig, der einstieg mit sieben euro kostet unternehmenswert der zu lasten der bestehenden aktionäre geht.
man sollte aber auch berücksichtigen das sich mit dem einstieg des investors neue chancen und perspektiven auftun.
eine anleihe mit 10,75% ist schon heftig, aber sollte dieses geld zb zur finanzierung von omsk uta und yakaterienburg herangezogen werden so sind die miteinnahmen höher als die verzinsung,
dazu kommt noch enormer aufwertungsbedarf der genannten projekte.

das mel-immogeschäftsmodell ist klasse, bevor man feuer schreit so wie du sollte man den neuen investor mal beobachten was er macht, es wurde ja einiges angekündigt.

http://www.meinleuropeanland.com/de/news/download/chairmanle…
http://www.meinleuropeanland.com/de/news/download/080320_MEL…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.710.653 von kaalex am 23.03.08 21:18:42für die 160 gibts eine Finanzierung: Die Kasse von MEL, gefüllt von den Aktionären.
Nachdem ich die Fees sowieso für Straßenraub halte gibts noch nicht einmal eine werthaltige Gegenleistung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.711.275 von kaalex am 24.03.08 09:57:46so eine Anleihe will auch getilgt werden :rolleyes:
mit den Mieten geht sich das nicht aus, Zwangswandlung ist auch nicht vorgesehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.711.404 von big_mac am 24.03.08 10:46:03du wirst noch in 10 jahren von untergang von mel träumen.

wie tilgt eigentlich der staat öst. seine schulden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.711.132 von Dividendenabstauber am 24.03.08 09:03:18Man sieht, Julius hat sein Handwerk als Banker in der Schweiz perfekt gelernt.

:confused: nicht in London ? hast ne quelle wo er war ...


wie tilgt eigentlich der staat öst. seine schulden?

gar nie ! der Staat schichtet seine Schulden unendlich weiter ... bis man sich wieder entschließt eine Währungsreform durchzuführen und damit mit Hyperinflation die schulden zu drücken

oder man macht es wie Argentinien und sagt nach einigen Jahren -den Gläubigern - ihr habt mit 10 -15 % im Jahr genug verdient -die Anleihe wird nicht mehr bedient -blast uns die Schuhe auf :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.711.469 von kaalex am 24.03.08 11:05:19du wirst noch in 10 jahren von untergang von mel träumen.

MEL wird nicht untergehen, solange es noch gemolken werden kann.

wie tilgt eigentlich der staat öst. seine schulden?

gar nicht, er nimmt neue Schulden auf. Da wir zwischendurch einen ganz tüchtigen Finanzminister hatten und der Staat außerdem noch seine sehr tüchtigen Sklaven (a.k.a Steuerzahler) auspressen kann geht das zu einigermaßen brauchbaren Konditionen.

MEL hingegen hat nur die Aktionäre als Sklaven und wird die auspressen. Auch MEL wird nicht untergehen, wenn sie die Wandelanleihe nicht bar tilgen können. Notfalls wird in solchen Fällen in Aktien gewandelt - aber nicht zu 9 €.
Die Israelis können ruhig schlafen, die haben ein weiches Polster.