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ALLIANZ auf 6-Jahres-Tief! (Seite 3419)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.794.236 von Der Tscheche am 13.06.19 01:15:31
Zitat von Der Tscheche: Gut, dass wir von 2018 sprechen, dem Jahr, wo man ja in so gut wie allen Anlageklassen eher verlieren als gewinnen konnte.


2016 und 2017 hatte man hier freilich auch nicht mehr erwirtschaftet. Und soweit ich sehe deutet nichts darauf hin, dass sich daran 2019 etwas ändern könnte.

Der Riesenberg an Staats- und Unternehmensanleihen, den man verwaltet, sorgt dabei für einen Eindruck der weitgehenden Risikolosigkeit. Die Frage ist, ob sich diese nicht in absehbarer Zeit rückwirkend als trügerisch herausstellen könnte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.795.301 von Der Tscheche am 13.06.19 09:03:51Riesenberg an Staats- und Unternehmensanleihen

Das dürfte weniger ein Problem der Allianz selbst sein und mehr das der Allianz-Kunden mit Lebensversicherungen, oder?!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.796.333 von supernova1712 am 13.06.19 10:22:44Ich hatte bei der Aussage den Bereich Asset Management vor Augen (und nicht den Bereich Lebens-/Krankenversicherung), wo man über eine halbe Billion € für sich selbst anlegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.794.236 von Der Tscheche am 13.06.19 01:15:31Hallo,
du hast eine Menge Worte verwendet, gepaart mit einigen Vermutungen. Ich habe eher den Eindruck du versuchst dein Investment irgendwie zu rechtfertigen, siehst aber nicht das der Markt offensichtlich in die andere Richtung läuft.

1) Das Asset Geschäft verwaltet Fremdgelder - da bekommen die Anleger die Renditen, Allianz begnügt sich mit einem kleinen Teil als Gebühr - hat dafür aber auch kein/kaum Risiko in diesem Bereich. Natürlich machen die niedrigen Zinsen es schwer Anleger zu gewinnen bzw. zu begeistern, aber dennoch kommt da ein ansehnlicher Gewinn je Aktie heraus.

2) Die Marge aus dem eigentlichen Versicherungsgeschäft und die niedrigen Zinsgewinne werden bemängelt. Die Zahlen sind allgemein bekannt und im Kurs eingerechnet. Auch auf Basis der von dir bemängelten Rendite kommt die Allianz dennoch auch einen Gewinn von voraussichtlich 19,50 € je Aktie - wäre die Marge besser, so wäre sicherlich der Kurs höher. Auf jeden Fall sind die bekannten Zahlen kein Grund für einen Kursrückgang . Im Gegenteil, die Allianz hat eine Nachhaltigkeit beim Gewinn bewiesen und wird aufgrund der Dividendenrendite als Anlage immer interessanter und der Kurs entwickelt sich entsprechend.

3) Die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodell Versicherungen steht für mich in keiner Weise in Frage. Allerhöchstens kommt ein neuer Wettbewerb im Onlinegeschäft zustande. Aber auch hier sehe ich kein Problem, da die Allianz dieses erkannt hat und auch in diesem Bereich bereits seit Jahren aktiv ist. Zudem ist es fraglich ob die bekannten Onlinekonzerne sich von dem langweiligen Versicherungsgeschäft begeistern lassen. Wie du schon korrekt angemerkt hast ist die Marge im Verhältnis zum Umsatz eher winzig klein und entspricht sicherlich nicht den Erwartungen vom Amazon und Co.


Für mich gilt also weiterhin

bei ca. 200 € nach unten gut abgesichert (aktuell wurde die 196,xx bestätigt)
bis ca. 220/225 € Potential bis Mai 2020

dazwischen werde ich mit Call-OS versuchen ein wenig in diesem Korridor zu verdienen
Das macht meine Antwort überflüssig :)

Nur eine Ergänzung noch zu

"Selbst wenn man die 2,5 Milliarden komplett auf die gut 500 Milliarden eigene Assets under Management bezieht, ergibt sich lediglich eine Rendite von nicht einmal 0,5%"

Die eigenen Assets sind Assets der Allianz Gruppe, hier geht es um LV-Gelder und die Ertragskraft dieser Gelder zeigt sich nicht bei AM, sondern eben bei LV. AM verbucht nur die Verwaltungsgebühren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.797.515 von TME90 am 13.06.19 12:27:02
Zitat von TME90: Die eigenen Assets sind Assets der Allianz Gruppe, hier geht es um LV-Gelder und die Ertragskraft dieser Gelder zeigt sich nicht bei AM, sondern eben bei LV. AM verbucht nur die Verwaltungsgebühren.


Bist Du da ganz sicher? Ich war davon ausgegangen, dass die drei Geschäftsbereiche mitsamt der dort genannten Zahlen strikt voneinander getrennt sind. Dazu passend wäre ja auch der Ausweis von 3,0 Milliarden operativem Gewinn "durch Anlage" in der Schaden-/Unfallversicherung.
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Und auch in der Lebens-/Krankenversicherung wird ja das operative Ergebnis folgendermaßen wiedergegeben:

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.797.692 von Der Tscheche am 13.06.19 12:49:25"Ich war davon ausgegangen, dass die drei Geschäftsbereiche mitsamt der dort genannten Zahlen strikt voneinander getrennt sind."

Das sind sie ja auch. AM verwaltet Geld und erhält dafür laufende Gebühren und ggf. Performance-Fees. Assets UNDER Management heißt nicht Eigenkapital oder own Assets. Sie verwalten für Dritte und für den Allianz-Konzern.

"Dazu passend wäre ja auch der Ausweis von 3,0 Milliarden operativem Gewinn "durch Anlage" in der Schaden-/Unfallversicherung."

Die Anlage muss nicht selbst durchgeführt werden. Theoretisch könnte der Bereich seine Gelder auch von einer völlig anderen Vermögensverwaltung verwalten lassen und würde dennoch Erträge auf dieses Kapital ausweisen (und würde dann eben Gebühren an eine andere Gesellschaft abführen). Oder anders: Wenn du dir einen Fonds kaufst, erzielst du auch Erträge, obwohl das Geld ja gar nicht von dir verwaltet wird.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.797.836 von TME90 am 13.06.19 13:07:58O.k., so halbwegs kann ich es nachvollziehen, danke.
Immer gerne :)
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