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DAX – Derivate -Trading, Kurz-/Langfriststrategieansätze und aktuelle Markteinschätzungen (Seite 11606)



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Zitat von AUMNGH45: I
Mein Bekanntenkreis setzt sich aus Arbeitern, Verkäufern und Servicekräften zusammen da siehts noch ganz anders aus und das Mitleid mit Ingenieuren hält sich da bissl in Grenzen. Wobei ich den von dir beschriebenen Einblick in diese Einkommensklasse interessiert aufnehme.

Völlig richtig - da ist man mit einem Einkommen und 2 Kindern (wenn man nicht ein Haus etc geerbt hat, was ja häufig vorkommt) auf H4 angewiesen. Hungern muss hier keiner, aber mit einem Einkommen nachhaltig Werte schaffen, nicht nur grad so auskommen, ist nicht, wie es mal war und sein sollte, die Regel verdammt schwierig geworden in unserem Wirtschaftswunderland... Wobei man das Anspruchsdenken mit berücksichtigen muss.
DIE ZEIT DES BILLIGEN GELDES GEHT WEITER!

Die US-Notenbank Fed hat den Ausstieg aus der Ära völlig überraschend aufgeschoben. „Wir waren mit Blick auf das Wirtschaftswachstum zu optimistisch”, sagte Fed-Chef Ben Bernanke zu der Entscheidung. Auch die hohe Zahl der Arbeitslosen sei ein Risiko für die Konjunktur. Daher werde die Notenbank die Wirtschaft weiter mit dem Aufkauf von Staatsanleihen im Volumen von 85 Milliarden Dollar pro Monat stützen.

Ökonomen hatten mit einer Drosselung auf 75 Milliarden gerechnet. Doch Bernanke hält die Wirtschaft dafür nun doch noch nicht für robust genug. Er wollte sich nicht einmal mehr auf einen Einstieg in den Ausstieg noch in diesem Jahr festlegen.

An den Aktienbörsen legten die Kurse nach der Entscheidung kräftig zu, der Dow-Jones.Index stieg auf ein Rekordhoch. Auch an den asiatischen Märkten ging es aufwärts, für den Dax wurde das ebenfalls erwartet.

„Keine Drosselung!”, kommentierte der Investmentstratege Brad McMillan von Commonwealth Financial den Paukenschlag. „Der Markt liebt das!” Es bleibe aber abzuwarten, ob die Begeisterung anhalte.

Es gab aber auch Kopfschütteln: „Um die Wahrheit zu sagen, ich bin wirklich erschüttert”, sagte Chef-Marktstratege Joseph Trevisani von WorldwideMarkets. Der Dollar stürzte auf den tiefsten Stand seit acht Monaten. Der Euro kostete rund 1,35 Dollar.

Die billionenschweren Hilfen der Notenbanken rund um den Globus haben die Aktienmärkte in den vergangenen Jahren gestützt. Kritiker monieren, sie seien aber mittlerweile abhängig von ihnen wie von einer Droge.
Vor diesem Hintergrund sind ja die 14Uhr30 Zahlen diesmal ausnahmsweise fast schon ein Non-Event...oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.476.225 von MarshalLaw am 18.09.13 20:59:58auch ich stehe im mittleren fünfstelligen bereich im minus aber mein schein läuft noch bis januar 2014 und ich werde weiter verbilligen. allerdings darf man nur geld in die hand nehmen was eh nicht gebraucht wird.
Zitat von Lalli1: auch ich stehe im mittleren fünfstelligen bereich im minus aber mein schein läuft noch bis januar 2014 und ich werde weiter verbilligen. allerdings darf man nur geld in die hand nehmen was eh nicht gebraucht wird.


wo ist denn der break even ?
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Zitat von AUMNGH45: Vor diesem Hintergrund sind ja die 14Uhr30 Zahlen diesmal ausnahmsweise fast schon ein Non-Event...oder?


nein die zahlen spielen weiterhin eine rolle, um zu sehen wie sich das weiterentwickelt...
alles ist endlich und muss irgendwann abgelöst werden :rolleyes:
auch das programm vom bernanke und co ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 45.480.945 von Boersenexplosion am 19.09.13 13:32:56Normalfall in "normalen" Zeiten:
Zahlen gut zB Erstanträge unter 300 000 ergo Markt steigt weil gut für Konjunktur aber
Zuletzt:
Zahlen schlecht-Markt steigt-wegen QE-Hoffnung vice versa: Zahlen gut-Markt fällt wegen befürchtetem Liquiditätsentzug.
Dieser muß nun nicht mehr gefürchtet werden

Was soll man also davon halten?
Dies war so der Gedankengang, den ich mit meiner Frage anstoßen wollte
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.480.941 von Boersenexplosion am 19.09.13 13:31:14cz3l52 put auf dax 8400
Zitat von AUMNGH45: Normalfall in "normalen" Zeiten:
Zahlen gut zB Erstanträge unter 300 000 ergo Markt steigt weil gut für Konjunktur aber
Zuletzt:
Zahlen schlecht-Markt steigt-wegen QE-Hoffnung vice versa: Zahlen gut-Markt fällt wegen befürchtetem Liquiditätsentzug.
Dieser muß nun nicht mehr gefürchtet werden

Da hast du den guten Berny aber falsch verstanden. Und die Marktteilnehmer müssen sich da auch erst mal ordnen. Er nennt nur keine Einstiegsdaten mehr fürs tapering. Dass er irgendwann anfangen muss, ggf. sogar noch dieses Jahr, steht außer Frage. Wenn die richtigen Zahlen kommen, legt er los. Er hat jetzt nur gelernt, dass es besser ist, sich nicht im Vorfeld zu weit aus dem Fenster zu lehnen...:rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 45.481.587 von tiburonblanco am 19.09.13 14:55:59Klar-das tapering kommt-das seh ich schon auch so. Da hab ich mich mit meinem posting wohl falsch ausgedrückt. Aber zunächst mal is das rausgeschoben.
Ob es dieses Jahr noch kommt? Die Märkte waren vorbereitet worden und die Chance dazu wurde nicht genutzt. Wenn der Schritt nun überraschend bei der nächsten Sitzung ohne Vorbereitung vollzogen würde, wären die Marktverwerfungen doch noch gravierender und daran kann er ja nun auch nicht interressiert sein...aber du hast schon recht -mit der Deutung von Nachrichten und deren Einfluß tu ich mich sehr schwer vor allem mit dem schwammigen Notenbankergeschwätz (geht mir bei Draghi nicht anders)
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