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Bundeswertpapiere (Seite 143)



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Wenn „Sie“ sagen, Alles ist gut, dann sollst du rennen. Hauptauslöser des Abverkaufs an der Wallstreet soll die Äußerung von Mnuchin gewesen sei, der nach einem Telefonat mit den CEO`s der größten amerikanischen Banken versicherte, das amerikanische Finanzsystem habe eine hohe Stabilität. Da muss man sich schon fragen: Aus welchem Grund sah sich Mnuchin überhaupt genötigt, so eine Aussage öffentlich von sich zu geben? Das ganze System funktioniert doch nur noch, weil die Mächtigen alles so weit wie möglich vertuschen, verschweigen und versuchen unter den Teppich zu kehren und weil das Dumm-Volk bewusst Augen, Ohren und Mund verschließt und einen auf die drei japanischen Affen ( es gibt noch einen Vierten) macht. Damit meine ich natürlich nicht nur die Amis, sondern insbesondere natürlich mein Volk, die Deutschen, soweit sie noch nicht im linksliberalen Schmelztiegel untergegangen sind. Ich habe keinen Anhaltspunkt gefunden, weshalb Mnuchin die Märkte beruhigen wollte. Meine Meinung, dass es heute zum Weihnachtscrash kommt verfestigt sich immer mehr. Wenn ich hier durch die Threads gehe, wird schon die Frage gestellt, ob man Donnerstag nicht seine Fonds verkaufen sollte und bei mir klingelte gestern das Telefon. Eine Freundin fragte, ob ich an ihrer Stelle ihre ETF- Anteile verkaufen würde. Antwort von mir: Ich bin nicht an ihrer Stelle und kann ihr deshalb die Frage nicht beantworten. Ist schon blöd, wenn man selber Verantwortung übernehmen muss. Und gestern hatte die Panik der Kleinanleger den ganzen Tag Zeit sich zu entfalten. Die letzten Tage waren wahrscheinlich von Hoffen und Bangen geprägt. Nein, nein, es geht nicht weiter runter, morgen dreht es wieder. Es hat immer gedreht. Wer kennt das nicht. Und diese Hoffnung wurde durch den letzten dramatischen Abverkauf zerstört. Die Aussage von Mnuchin wirkt förmlich hingeschissen. Da liegt ein Berg von Scheiße im Raum, aber niemand weiß, was er davon halten soll- außer das er gewaltig stinkt. Diese Ungewissheit wird meiner Ansicht nachher voll durchschlagen. Und die armen deutschen Anleger können vermutlich heute weiter nur zuschauen, wie ihre Aktiensparpläne in Rauch aufgehen. Aber zum Glück gibt es ja den Cost Average Effekt. Aber auf den werden die meisten Kleinanleger pfeifen. Gut, gehen die Börsen halt in den Rückwärtsmodus. Viel schlimmer wird es, wenn der Kreditmarkt implodieren sollte. Unter dieser Maßgabe könnte man meinen, Mnuchin hat die Märkte bewusst und vorsätzlich verunsichert, um den Kreditmarkt ins Wanken zu bringen- um die FED damit zu zwingen, massiv in den Markt zu intervenieren. Wer hat, sollte sich heute Wallstreet 2 anschauen. Der 24.12.2018, der erneute Ausbruch der weißen Pest. Persönlich war ich in letzter Zeit ziemlich neidisch auf die Anleger, die CFD`s handeln. Wenn man auf der richtigen Seite gestanden hat, muss die Kasse ganz ordentlich geklingelt haben. Ich mit meinen paar Knock Out, Zertifikaten und OS kann da nicht gegen anstinken. Aber was soll´s ? Wenn du den falschen CFD Broker hast ist das Geld weg. Während die Banken systemrelevant sind. Ach Mist. Da ist das Geld auch weg. Die müssen ja ihre Wettscheine nicht mal mehr zurückkaufen. Da einem nur das gehört, auf das direkter Zugriff besteht ... Also ganz entspannt spielen und sich nicht von der Gier überwältigen lassen. (Das war eben an mich selbst gerichtet.) Weihnachtscrash, Weihnachtscrash ... lalalala ...
Meine Fresse. Ich habe so die Schnauze voll. Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind nach meiner Erfahrung arbeitstechnisch eher entspannte Tage, an denen man Sachen abarbeitet die liegen geblieben sind. Im Großen und Ganzen ist man also mehr anwesend als aktiv. Davon konnte in den letzten zwei Tagen nicht die Rede sein. Die Sprechstunden waren voll und die Arbeit wurde kübelweise über einem ausgeschüttet. Rein psychologisch hat das alte Jahr gestern geendet und am 2. Januar geht es mit frischer Kraft und Tatendrang ins neue Jahr. Fürn Arsch. Mir graut es schon. Insbesondere, weil gleich in den ersten Tagen des neuen Jahres eine Fülle von neuen Organisationsstrukturen umgesetzt werden sollen, um die Verwaltung besser und effizienter zu machen. Um das alles umzusetzen und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, die Krankenstände zu kompensieren und den Zeitverlust auszugleichen, der durch sinnlose Schulungen entsteht, müsste der Arbeitstag mindestens zwölf Stunden haben und man müsste auch die zwölf Stunden durchweg konzentriert sein. Ja, das sind Abläufe die jeder, der in einem Arbeitsprozess eingebunden ist, kennt. Wenn man sich jede Neuerung für sich anschaut, kann man durchaus meinen, wenn das umgesetzt wird, dann wird der Gesamtablauf auch effektiver. Nur leider ist es eben so, dass alles gleich und auf einmal umgesetzt werden soll, so dass das Ziel komplett negiert wird. Irgendwann reißt auch der motiviertest Mitarbeiter die Hufe hoch, weil er bei der Umsetzung scheitert. Herauskommt eine halbgare Umsetzung des doch so hoch gepriesenen Effizientprogramm, was den Arbeitsprozess im Wesentlichen verlangsamt. Dazu gehört zum Bespiel in den Berliner Behörden die eAkte. Eine von der Grundidee sinnvolle Innovation. Bei näherer Betrachtung und abgestellt auf die direkte Anwendung in der einzelnen Behörde, kann man feststellen, dass der Aufwand zu nimmt und der Prozessablauf verlangsamt wird. Es macht einen Unterschied, ob der Mitarbeiter einer Behörde lediglich fünf Poststücke sichten muss oder fünfzig, um diese nur in Bezug auf die eAkte vorzubereiten. Aber natürlich finden all diejenigen die eAkte total toll, die nicht mit ihr arbeiten müssen. Die eAkte ist geradeso halbgar verdaut, da geht es im nächsten Jahr (also in einer Woche) weiter. Außer das ich morgens um fünf in Deutschland mal wieder abkotzen wollte, was soll die Quintessenz meines Gemeckeres sein? Das Versagen in komplexen Systemen (Murphys Gesetz). Mancher wird erwidern, die Dinge regeln sich meisten von selbst. Dazu muss das System aber genug Spielraum haben, um sich an Veränderungen anzupassen. Mittlerweile ist allerdings alles so durchstrukturiert, dass Systemanpassungen nicht mehr durchgeführt werden können, ohne dass es das System zerreißt. Besonders dann, wenn demnächst das oder die Systeme anfangen ihr inneres Gleichgewicht wieder anzustreben. Das Problem- es geht immer um uns Menschen. Wir sind es, die bei einem Systemversagen auf der Strecke bleiben. Immer mehr Menschen bleiben sozial und gesellschaftlich auf der Strecke (das ist keine pauschale Aussage), auch wenn wir uns in einem linksliberalen Sozialstaat (vielleicht auch gerade deswegen) befinden. Wenn uns das demnächst um die Ohren fliegt (Systembereinigung), wird die Zahl der Verluste erheblich sein. Jetzt wird manchem durch den Kopf gehen, der schreibt immer das Gleiche- und immer so düster. Das was mir gerade beim Schreiben dieses Beitrages bewusst geworden ist: Ich erlebe den Niedergang unserer Gesellschaft jeden Tag in jeglichen Facetten. Momentan lässt sich das menschliche Elend noch halbwegs kontrollieren. Sollte es jedoch tatsächlich wie zu befürchten ist, zu einem wirtschaftlichen Einbruch (Rezession, Depression) kommen, werden die Verluste immens sein. Hauptursache wird die Verweichlichung der Gesellschaft sein. Die Menschen werden nur schwer in der Lage sein, sich dem emotionalen Stress einer Ausnahmesituation stellen zu können, deren Ende –nicht- vorhersehbar ist und einfach resignieren. Gerade dann nicht, wenn sie es nicht gelernt haben, mit dieser Art von Stress umzugehen. Was wird wohl passieren, wenn der linksliberale Nanny- Staat nicht (mehr) helfen kann.
Ach so ja, Börse ist Kacke. Kein Abverkauf, müssen wir wohl tatsächlich auf das neue Jahr warten. Von meinen tollen Gewinnen ist kaum was übrig geblieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.524.525 von spielkind0815 am 29.12.18 06:22:36Spieli, alles ist gut, wir werden nur alt:
Freitag musste ich live sone Eisrevue abarbeiten. Da machte u. a. ein Bruno, wo Olympiasieger war, rum und schmiss seine Partnerin immer weg. Um mich herum lauter 20- bis 30jährige. Die waren sowas von begeistert, dass sie mir fast die Löffel taub geklatscht haben. Da hab ich begriffen, wie mich das Leben doch versaut hat.

Im neuen Jahr ist Schluss mit Pessimismus. Das nehme dir auch mal vor.

Guten Rutsch!
Okay. Das war es. Keine Ahnung, was meine Zaubermaus gestochen hat, jetzt um sechs aufzustehen. Aber der Morgen zwischen fünf und sieben gehört mir. Wenn da jemand durch das Haus schleicht und nur zu laut atmet, bin ich genervt. Am besten noch schnell was klären. Was will man bitte schön morgens um sechs an einem freien Tag klären. Aber okay. Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge die Reise von neuem beginnen. Ein neuer Anfang. Dass der neue Anfang spätestens in einem Monat beendet ist, werden wir daran sehen, dass die ganzen guten Vorsätze, welche schnell mal so am Silvester ohne nachzudenken geäußert werden, bereits nach einem Monat vergessen sind. Nicht umso sagen manche, die witzig sein wollen, sie brauchen keine neuen Vorsätze, die vom letzten Jahr sind noch fast neu. Wem das mit den Neujahrsvorsätzen zu pathetisch ist, der macht es eine Nummer kleiner. Sich jeden Sonntag neue Vorsätze für die neue Woche vornehmen und wenn die Umsetzung wider erwarten nicht geklappt hat, am Sonntag erneut beginnen. Kann man zweiundfünfzig Mal im Jahr wiederholen. Warum überhaupt was ändern? Es ist doch viel angenehmer sich im Selbstmitleid zu suhlen und die Welt für sein Scheitern verantwortlich zu machen. Als Belohnung für diese Erkenntnis kann man sich dann erst einmal eine Zigarette anstecken oder ein Stück Kuchen in den Mund schieben. Man will sich ab nächstes Jahr (also morgen) mehr bewegen und Sport machen? Kein Problem. Die Discounter sind darauf vorbereitet und ab der nächsten Woche gibt es wie jedes Jahr billige Sportgeräte Made in China. Allein das Gefühl, so ein Gerät zu haben und zu wissen, dass es im Schrank verstaubt, tut der Seele gut. Als Ex-Raucher, Ex-Fresssack und Ex- Säufer kann ich das eben Gesagte umfassend bestätigen. Selbst wenn wir einen Schuss vor den Bug bekommen, wird es schwierig die lieben Gewohnheiten loszuwerden. Ich sehe immer noch die Raucher in der Reha für Schlaganfallpatienten vor mir. Außerdem- wenn man etwas ändern „will“, was man eigentlich nicht ändern will .... Schon mal über den Schwachsinn nachgedacht- man will etwas ändern, was man nicht ändern will. Also- hier kommt die Absolution: „Ihr braucht nichts zu ändern. Man stirbt nur einmal.“ Wenn irgend jemand, am besten noch ein völlig Unbekannter einem sagt, „Alles ist gut“, setzt doch eine totale Erleichterung oder Entspannung ein. Am besten sind doch You-Tube Videos, in denen irgend ein selbsternannter Guru (für was auch immer) erklärt, warum DAS und DAS vom Mainstream falsch kommuniziert wird und es deshalb ganz anders ist. Man nimmt sich also großspurig etwas vor und scheitert dann grandios. Das hat jetzt nichts mit Pessimismus zu tun, sondern basiert auf der Annahme von Wahrscheinlichkeiten aufgrund jahrelanger eigener Erfahrungen. Man könnte natürlich erst einmal anfangen kleine Brötchen zu backen und Veränderungen vornehmen, die kaum in den Alltag eingreifen und versuchen diese auf Dauer umzusetzen. Man wird sehen, wie schwierig das schon ist. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag eine halbe Stunde spazieren zu gehen. Im Sommer hat es super geklappt. Jetzt im Winter ist es abends dunkel und kalt. Dementsprechend hab ich super Ausreden, es bleiben zu lassen.
Also noch mal zum Abschuss: Kommt gut ins neue Jahr. Es wird genauso wie das Alte. Wer immer die gleichen Dinge tut, bekommt immer das gleiche Resultat. Wir leben in einer linksliberalen Dystopie, die es darauf abgesehen hat Schwächlinge ohne eigenen Willen heranzuziehen. Man ist lediglich das Produkt der herrschenden Gesellschaftsform. Wenn das keine Ausrede ist, dann weiß ich auch nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.528.595 von Geniator am 30.12.18 11:13:34Ich bin nicht pessimistisch- nur alt. :(
Auch dir ein gesundes neues Jahr. :)
Ach, wurde in den letzten Tagen wieder schön herumgefakt. Erst der Humpi Trumpi und gestern der FED-Paule und immer dann, wenn die Märkte am abschmieren sind. Das führt dann zu erratischen Bärenmarkt-Rallyes von mehreren Prozent. Die Kommentatoren meinen erratisch, ich sag wildes Hin- und Hergezucke, wobei sich erratisch natürlich gelehrter anhört. Unter diesen Umständen ist für mich kein Blumentopf an der Börse zu gewinnen. Bei Aufwärtschüben in Einzelaktien im zweistelligen Prozentbereich zerfetzt es jeden Schein. So wird das nicht mit dem Reich werden. Das, was ich an Hebel-Positionen noch habe, lasse ich drin. Aber ansonsten werde ich weiter mein Augenmerk auf die geschundenen Mienenwerte richten. Die sind immer noch am Boden und da kann es nur Bergauf gehen- es sei den der Betrieb geht pleite. Insofern sollten die Unternehmen schon eine dementsprechende Größe haben. Ich habe keine Ahnung von den Unternehmen selbst und ehrlich gesagt keinen Bock mehr, mich Tage lang mit einem Unternehmen zu beschäftigen, welches ausgerechnet dann abkratzt, wenn ich investiert bin. Insofern sind meine Kennzahlen: Größe, wie lange am Markt und insbesondere, wie sich der Kurs in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Eine Vielzahl von Mienenwerten haben teilweise bis zu neunzig Prozent verloren. Es gibt allerdings Werte, die kaum Performance eingebüßt haben oder durchaus gestiegen sind. Wenn sich diese Werte in dem beschissenen Umfeld halten bzw. zulegen konnten, dürften die nicht viel falsch machen. Es ist daher davon auszugehen, wenn sich –dann- ausgefakt hat, diese Werte als erstes Anspringen werden. Außerdem haben Mienenwerte einen schönen Hebeleffekt auf den Goldpreis, also Optionsscheinqualität ohne Zeitwertverlust und implizierte Volatilität- und sie sind bereits am Boden. Ich habe den Handel als „Berufstätiger“ mit Hebelprodukten tatsächlich massiv unterschätzt. Dementsprechend muss man halt Lehrgeld zahlen. Wobei ich die „erratischen“ Bewegungen schon erheblich finden. Es würde mich nicht Wundern, wenn Montag alles wieder in sich zusammenfällt. Die kurzfristigen Trader haben ihr Geld gemacht und den letzten beißen die Hunde. Markus Koch beabsichtigt bei den nächsten Kurssteigerungen um die 2600 Punkte im S & P seine Long-Positionen scheinbar wieder zu schließen, welche er in die Schwäche aufgebaut hat. M. Fugmann hat gestern darüber spekuliert, wer Recht hat: die FED mit „alles“ ist super oder Markt, der das Aufkommen einer Rezession sieht. Meine Meinung immer noch: FED-Paule muss den Dollar um jeden Preis und solange wie möglich vor dem Abschmieren schützen. Ich bin zwar tierisch sauer, wenn ich durch das Herumgefake meine Wettscheine zerreißen kann, aber was ist die Alternative? Alternative trifft es nicht mal. Was passiert, wenn FED- Paule versagt? Das Leben, wie wir es kennen, wird sich in Tagen gewaltig ändern. Dementsprechend Hut ab, FED-Paule. Manchmal ist es angebracht, den Patienten zu belügen, um ihn noch eine Weile am Leben zu halten. Also ist Amerika „stark“. Ich glaube nicht, dass die FED sich irrt. Sie interpretiert die Zahlen lediglich Dollar bullisch, aus ihrem Auftrag heraus.
Was passiert mit einem Spieler, wenn er dauernd verliert? Rüchtig. Er hat keinen Bock mehr und hört auf zu spielen. Was passiert mit einem Arbeitnehmer in Deutschland, der sich jeden Tag zur Arbeit schleppt und auf der Fahrt jeden Menge Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und noch einer Menge andere Nationalitäten wahrnimmt, von denen er nicht so ganz (wegen der Menge und des Sprachengewirrs) einschätzen, woher diese kommen? Rüchtig. Er freut sich, dass alles in Deutschland so bunt ist und wenn er dazu noch aus Bayern kommt- dann ist er irgendwann Fan der Grünen. Grüne in Bayern im Aufwind. Ich dachte immer, die Bayern sind so erzkonservativ, dass letzte Bollwerk gegen den Linksliberalismus. So kann man sich irren. Na ja, ich habe Dunkeldeutschland in wilden Weitens des unzivilisierten Ostens viel lieber. Da wo die Barbaren hausen. Es gab diese Woche zwei Begebenheiten, die mich zum Schmunzeln brachten. In einer Krimiserie aus Amiland, wurde das Opfer eines Tresoreinbruches vernommen. Auf die Frage, was denn entwendet worden sei, meinte der Bestohlene Goldbarren. Er sei Hedgefond- Manager. Wer an der Börse spekulieren würde, der könne sein Geld gleich nach Vegas schaffen. Ganz meine Meinung. Bis auf die Mienenwerte, die im Schnitt bei sechs Prozent im Plus notieren, sieht es ehr rot aus. Das Letzte, was ich so gelesen habe ist, dass wir uns markanten Widerständen nähern. Schauen wir mal. Ist mir eigentlich egal. Mittlerweile ist auch mir endgültig klar geworden, dass man mit Derivaten, die der Buchhalter selbst nach gut dünken manipulieren kann, nicht wirklich gewinnen kann. Insofern reduziert sich jetzt meine Investition auf Mienenwerte. Von physischen Gold und Silberbeständen kann ich nur abraten. Derzeit versuche ich der urbanen Legende der Internettrolle auf die Spur zu kommen, die angeblich dafür bezahlt werden Gold und Silber madig zu machen. Ein Bezahltroll also. Also hier, ich bewerbe mich dafür. Im Gegensatz zu den üblichen Trollen, die doch ehr kognitiv schwache Persönlichkeiten sind, denke ich von mir, eine Manipulation, ups, eine Meinungsbildung in die gewünschte Richtung lenken zu können. Das bringt mich zu der nächsten Begebenheit. Ein Kollege meinte, man müsse Silber physisch kaufen, Silber würde in der (natürlich noch offenen) Zukunft immens steigen. In seinem früheren Job habe er so viele Silberderivate verkauft, soviel Silber gebe es gar nicht, um diese Papiere abzusichern. Ich wollte gleich mal meine Fähigkeiten als angehender Troll ausprobieren, aber leider wurden wir unterbrochen. Wenn man ein Internettroll werden will, der etwas schlecht reden soll, muss man sich mit der Materie auskennen, wissen, was die Gegenseite für Argumente vorbringt und diese entkräften bzw. wenn dies nicht geht, so hart am Thema bleiben, damit die eigene schwache Position nicht auffällt. Die Schauerbildchen auf den Zigarettenschachteln sind ja auch nicht zum Abgewöhnen gedacht, sondern sollen das Angewöhnen verhindern. Also einem Silberbug brauche ich nicht zu erzählen, wie schlecht sich Silber oder Gold als Anlageklasse zum Vermögensschutz eignen. Nein, es geht um die gesichtslose Masse, die davon abgehalten werden muss, sich überhaupt mit Silber oder Gold zu beschäftigen. Und wenn dann diese Assets volatil sind, fühlt man sich bestätigt. Was spricht für Gold/Silber? Limitiert. Egal, wie viel bereits in den Tresoren und im Boden schlummert, die Menge (auf dieser Welt) bleibt –immer- gleich. Materille Beständigkeit. Eine Unze bleibt immer eine Unze (ein Lieblingsargument der Bugs) und drittens- Gold und Silber haben immer einen inneren Wert, der im Wesentlichen mit den Energiekosten belegt ist, die notwendig sind, um aus einer Unze eine Unze zu machen. Und vierts- diese Anlageklasse kann dem Zugriff des Staats entzogen werden und besitzt aufgrund der 5000 Jährige Akzeptanz (auch so ein Mysterium der Weltgeschichte) immer einen möglichen Abnehmer. Was spricht gegen die Edelmetalle? Aufgrund der begrenzten Ressource ist der physische Edelmetallmarkt klein und kann mit dem Papiermarkt kontrolliert werden. Und genau so würde ich das der gesichtslosen Masse rüber bringen. Ja, Gold und Silber gibt es nicht soviel—Aber--- damit ist kein Blumentopf zu gewinnen, weil die bösen Jungs den Markt manipulieren. Dann kann man noch ein bisschen was Deflation labern und fertig. Steigende Kurse werden für jeden sichtbar zusammengeschossen- und schon will keiner mehr. Und ja dieses Spiel kann ewig so weiter gespielt werden. Nach nee? Selbst, wenn es dazu kommen sollte- man dann geht die Welt gerade unter und man braucht Gold und Silber eh nicht mehr. Vielleicht werde ich hier im Board ein bisschen auf Troll machen, natürlich so, dass nicht sofort gemerkt wird, dass ein Troll an Werk ist- gerade das macht einen Bezahltroll aus.
Es ist Sonntagmorgen- und eigentlich will ich jetzt den Fernseher anmachen und irgendeine Serie streamen. Aufgrund der momentanen Arbeitsbelastung komme ich ja sonst nicht dazu. Mir fehlt einfach die Aufnahmefähigkeit. Allerdings ist es wichtig, sein Wissen zu überprüfen. Insbesondere dann, wenn einem durch die ganze Informationsüberflutung, die auf einen hereinprasselt, die Begründung oder Grundlage für Dinge entfallen sind. Kennen wir alle. Wir wissen etwas nicht und fragen einen Kollegen. In den allermeisten Fällen bekommen wir eine Antwort. Fragen wir aber nach den „Wieso“, kommt in den meisten Fällen die Antwort: „Weil wir es schon immer so gemacht haben.“ Man kann sich mit der Antwort zufrieden geben, sollte es aber tunlichst vermeiden. In den allermeisten Fällen ist das „schon immer“ längst durch andere Grundlagen, Bestimmungen etc. ersetzt worden. Oder man hat sich selbst irgendwann mit einer Sache beschäftigt, aber jetzt fällt einem Partout nicht mehr ein, warum dieses Ergebnis erzielt wurde. So ging es mir gestern. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Rezession, Depression und dann die „Greater Depression auf uns niedergehen wird. Gestern ist mir beim besten Willen nicht eingefallen, weshalb dies passieren sollte. Okay, eine Rezession kommt auf uns zu. Ob nun dieses Jahr oder nächstes Jahr- würde für den einen oder anderen nicht angenehm werden, aber davon geht die Welt nicht unter. Heute Morgen habe ich mir noch mal das Video vom Ray Dalio angeschaut: „ Wie die Wirtschaftsmaschine funktioniert“. Die Wirtschaft in dreißig Minuten für Dummis erklärt. Jetzt weiß ich wieder, warum –ich- vom schlimmsten ausgehe. Wenn, -Das-, was da dieses oder nächstes Jahr auf uns zukommt eine einfache Rezession sein würde, dann bräuchte man (also ich) sich nicht solche Sorgen machen. Die Zinsen einfach senken, das Kreditwachstum anfachen und schon entsteht wieder Wachstum. Aber das was da auf uns zukommt ist keine Rezession. Das was da auf uns zukommt ist der weltweite Schuldenabbau. Und Schuldenabbau ist nach meinem Verständnis noch eine Kelle mehr als bloße Rezession. Ja und dann kommt die Schnittstelle zur Greater Depression. Der Punkt an dem sich entscheidet, ob aus dem Schuldenabbau der Große Zusammenbruch resultiert oder es wie Dalio meint, ein schöner Schuldenabbau (milder) wird. Trommelwirbel. Es wird der Große Zusammenbruch. Warum? Weil alles von der Kompetenz und Ideologiefreiheit der Regierung abhängt. Die werden das so was von verkacken. Die Gründe hierfür finden sich in jedem vergangenen Beitrag. Wer sich das Video nicht voll ansehen will, weil er (oder sie) sich lieber wohlverdient entspannen will, der schaut sich nur den letzten Abschnitt (glaube ab Minute 18 an). Und da wir uns so langsam wieder der Zeit von 2008 nähern, in welcher Weltuntergangspropheten Hochkonjunktur haben, fange ich doch gleich mal an. Die Deagel- Liste, welche einen massiven Bevölkerungsrückgang für das Jahr 2025 in Deutschland voraussagt. Hauptsächlicher Grund hierfür wird der Finanzkollaps sein, der den Lebensstandard soweit senkt, dass viele Menschen einfach sterben werden. Aus meinen persönlich gesammelten Erfahrung kann ich jetzt schon sagen, ein sehr großer Prozentsatz unserer Bevölkerung ist nicht selbstständig lebensfähig ist, Tendenz zunehmend. Diese Menschen werden nicht durch die kommenden Ereignisse paralysiert sein. Sie werden es nicht verstehen und auch nicht verstehen, warum sie nicht mehr vom Staat verköstigt werden- und dann sterben. Paralysiert wird der verschuldete Mittelstand sein, der dumm aus der Wäsche schaut, wenn sich das Scheinvermögen auflöst (einfach nur Ray Dalio anschauen). Über die Alten, Schwachen und Kranken brauchen wir nicht zu reden. Heißt für mich- mich neben meinem Vermögensschutz aktiv mit meiner Medikamentenversorgung zu beschäftigen bzw. mit Alternativen. Aber ja, diese Liste hat schon was. Muss halt jeder sehen, wie er damit umgeht. Ich habe mich jetzt zwei Stunden mit der möglichen Zukunft beschäftigt, weiß wieder, warum ich die Dinge so sehe, wie ich sie sehe- und jetzt kann ich mich den restlichen Sonntag entspannen.
Ich hab eben einen Extra Hunni auf mein Depotkonto überwiesen. Eigentlich wollte ich ja die Wetten auf Aktien aufgeben, aber ein Spieler bleibt nun einmal ein Spieler. Heute Morgen habe ich das erste Mal davon gehört, dass Jeff Bezos fremdgegangen ist und scheinbar die Scheidung vorbereitet wird. Eine kurze Recherche im Internet hat gezeigt, dass die Boulevardpresse hinsichtlich der finanziellen Folgen für Bezos auch noch im Dunklem tappt. Also mit seiner Frau ist er seit 1994 verheiratet. Sein Geschäft begann er auch in diesem Zeitraum aufzubauen. Stellt sich somit die berechtigte Frage, ob er einen Ehevertrag hat bzw. eine Einigung besteht, wie der finanzielle Ausgleich bei einer Trennung zu vollziehen ist. Im Worst Case einigen Sie sich friedlich und alles läuft insbesondere für Amazon so weiter wie bisher. Wenn es derartige Einigungen nicht gibt, kann es durchaus sein, dass Amazon durchgeschüttelt wird. Amazon ist so gewachsen und stellt eine solche Dominanz dar, weil die Hai der Wallstreet keine Macht über das Unternehmen haben. Es gilt die Devise Wachstum vor Rendite. Die Alleinherrschaft Bezos über sein Unternehmen gewährleistete bisher, dass er seine Träume nach belieben umsetzen konnte. An diesem Punkt bestätigt sich wieder sehr schön eine fundamentale Regel: Worauf du keinen direkten Zugriff hast, dass gehört dir auch nicht. Und mit dieser Alleinherrschaft Bezos könnte es bald vorbei sein, wenn seine Frau die Hälfte von Amazon erhält oder schlimmer, wenn sie so angepisst ist und Ihren Teil von Amazon genüsslich an die Hai der Wallstreet verfüttert und dabei zusieht, wie sich der Lebenstraum von Jeff in Luft auflöst. Wenn die Wallstreet- Haie einen nicht unbeachtlichen Teil von Amazon übernehmen ist es vorbei mit der Wachstumsstory, dann muss Geld ausgetütet werden. Dann gilt Rendite vor Wachstum und Stabilität. Momentan wird wie erwartet an der Börse auf Teufel komm herumgefakt. Ebenfalls ist ungewiss, wann die ersten Meldungen bezüglich eines möglichen Rosenkrieges um Amazon über den Ticker laufen. Es ist von vorn herein klar, dass es sich um eine Wette mit vielen Unbekannten handelt. Allerdings wirkt sich Unsicherheit in einem Bärenmarkt nicht Kurs fördert aus. Ach, ich probiere es einfach mal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.670.845 von spielkind0815 am 20.01.19 08:53:50Amazon geht pleite, da ich abgesprungen bin. Die Arschlöcher akzeptieren nur noch Zahlung über Kreditkarte. :rolleyes:
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