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Bundeswertpapiere (Seite 145)



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So ich habe fertig. Heißt für mich ich bin jetzt soweit wieder auf dem Laufenden und könnte dann erst einmal gleich abkotzen. Am geilsten fand ich die veröffentlichte Idee des IWF das Bargeld zu besteuern. Ich meine es passt ins Bild. Bargeld abschaffen, damit man uneingeschränkten Zugriff auf die Entwertung des Bargelds hat bzw. so einen entsprechenden Banken - Run von vornherein verhindern kann. Wenn der Abschwung kommt, haben die Notenbanken gerade in Europa keinen Spielraum mehr die Zinsen zu senken, deshalb ja auch das Bargeldverbot. Da merkst du erst hinterher, dass sie dein Konto mit Negativzinsen mal eben so belastet haben, ohne das du was dagegen tun kannst. Und damit du die Kohle nicht zu Hause bunkerst, führen Sie die Bargeldsteuer ein. Und da Bargeld nicht zu kontrollieren ist- zahlst du die Steuer bei jedem Bargeldgeschäft, im Gegensatz zu elektronisch besteuerten Geld, wo du hoffentlich nur einmal im Jahr zur Kasse gebeten wirst bzw. jedes mal, wenn die Zinsen weiter gesenkt werden. Das steht zwar nicht so in dem von mir gelesen Artikel drin, ist aber die logische Konsequenz. Au Backe. Sparen war gestern. Wenn wir dann keine Rücklagen für das Alter bilden konnten bekommen wir von den Linksliberalen das bedingungslose Grundeinkommen- finanziert durch die Druckerpresse. Was zu weiteren Negativzinsen führt. Ich könnte ja sagen- okay nehme ich das Grundeinkommen und gehe nebenbei Schwarz arbeiten. Müsste sich lohnen, weil keine Sau mehr regulär arbeiten will und die Verknappung der arbeitenden Bevölkerung zu höheren Schwarzarbeiterlöhnen führt. Mist. Geht ja auch nicht- wegen der Besteuerung des Bargeldes und der damit einhergehenden Abschaffung des Bargeldes. Die Deutschen wollen es jedenfalls. Die SPD hat die Grünen in der Wählergunst überholt. Selbst wenn du das Geld in Sachwerten wie Aktien und Immobilien parkst, wird die Bargeldsteuer beim Verkauf fällig. Abgesehen davon sind diese Anlageformen dafür gemacht, durch andere Steuern weiter belastet zu werden. Die Konsequenz liegt damit auf der Hand- Goldverbot. In dem Moment wo die Bargeldsteuer bzw. die Abschaffung des Bargeldes kommt, muss das Goldverbot zwingend eingeführt werden. Geiler Scheiß. Ob der Besitz von Silber verboten wird? Keine Ahnung. Wahrscheinlich wird es einen staatlichen Ankaufspreis geben, weil Silber auch ein begehrtes Industriemetall ist. Bei Gold muss man ein Exempel statuieren.
Der Wert von Arbeit wird doch mit dem Mindestlohn bereits staatlich vorgegeben. Der mag jetzt bei 9,19 EUR vielleicht noch nicht ins Gewicht fallen. Aber was passiert, wenn der neue gesetzliche Mindestlohn nicht bei 12 EUR, sondern bei 17 EUR liegen soll, weil die SPD noch mehr Stimmen will? Zwischen 12 EUR und 17 EUR liegen gerade einmal 5 EUR. Wo das Problem liegt? Rüchtig. Wieso soll ich hochwertige Arbeit ableisten, wenn ich dafür vielleicht nur 17,00 EUR bekomme, wenn ein Typ ohne Schulabschluss mit einem Hilfsarbeiterjob genauso viel verdienen soll? Heißt die Löhne müssen steigen und steigende Löhne führen zu Inflation. Man kann den Faden immer weiter spinnen. Wenn in komplexe Systeme eingegriffen wird, bedingt eins das andere. Stellt sich immer die Frage, ob die Auswirkungen auf das System von unseren Kompetenzbolzen in Gänze Berücksichtigung finden. Lassen wir uns überraschen. Alles wird gut. Schöne Woche.
Wochenende. Hurr...ah. Wenn ich daran denke, Montag wieder dahin gehen zu müssen, bekomme ich gleich schlechte Laune. Es gibt drei Parameter bezüglich meiner Arbeitszufriedenheit: die Arbeit muss mir spaß machen, das Arbeitsumfeld (im Wesentlichen das Miteinander) muss stimmen und die Kohle. Die Arbeit ist langweilig, man ist mehr eine Leidensgemeinschaft und das Gehalt ist unterirdisch. Eigentlich müsste ich das Experiment Öffentlicher Dienst sofort abbrechen. Wenn nicht ... wenn ich nicht dafür bestimmt wäre immer auszusteigen, bevor die Dinge so richtig ins Rollen kommen. Ich anal-ysiere (weil für´n Arsch) etwas und dann passiert Ewigkeiten nicht. Der Geduldfaden reißt mir irgendwann, ich steige aus- na klar- und dann kommt es knüppeldick, positiv wie negativ- für mich dann in jedem Fall negativ. Deshalb habe ich mir angewöhnt, mich mit mir so wie jetzt, schriftlich auseinander zu setzen. Gedanken rasen einem zu schnell durch den Kopf und bilden meistens eh nur Schleifen. Wenn ich schreibe muss ich erst die Tasten suchen oder handschriftlich den Text so verfassen, dass ich den auch hinterher noch lesen könnte. Aber eigentlich brauche ich den Text nachher nicht mehr. Warum wollte ich noch mal in den Öffentlichen Dienst? Hauptbeweggrund: Der große Knall. Wenn der große Knall kommt warm und behaglich im Öffentlichen Dienst sitzen und die Krise aussitzen. Und nein- ich sitze nachher nicht in der Höhle, weil alles sowieso noch viel schlimmer kommt. Also Mad Max Szenarios ausgeschlossen, weil ich dann eh verrecke, siehe Deagel Liste. So nebenbei- meine Behörde bereitet sich intern auch schon auf den harten Brexit vor. Von sechzehn KollegenInnen ( ich bin doch anpassungsfähig) wusste ein Kollege (männlich) was mit einem harten Brexit (also ungeordnet) gemeint ist. Unter dieser Bedingung des anstehenden großen Knalls alles richtig gemacht. Nun warte ich aber nicht darauf. Da sind Ansprüche zu befriedigen- die mit diesem Mickergehalt nicht zu befriedigen sind. Jedenfalls nicht aus den laufenden Kosten- und sparen sollen wir ja nicht mehr. Ist mir in dem Bezug nicht ganz klar, wie die Konjunktur in der Rezession angekurbelt wird, wenn wir unsere Kohle für Konsum verpulvern sollen und dann pleite sind, der Konsum danach wieder einbricht, weil die Gehälter so erbärmlich niedrig sind und bleiben (ist ja Rezession und wenn du nicht für den Hungerlohn arbeitest, dann halt ein anderer). Die Idee mit dem Konsum wäre nur sinnvoll, wenn es sich quasi um eine Anschubsfinanzierung für die Wirtschaft handeln würde. So wird das ein Rohrkrepierer mit verheerenden Konsequenzen. Alle anderen in meinem Umfeld verdienen die dicke Kohle, nur ich schaue gerade in die Röhre. Also was tun? Und deshalb ist es wichtig seine Gedanken zu ordnen. Das wahrscheinlichste Szenario ist die Rezession, die keine ist und zwar in den nächsten zwölf Monaten. In einem Jahr werde ich meine berufliche Lage erneut zur Disposition stellen. Bis dahin werde ich allerdings nicht Däumchen drehen, sondern meine Fähigkeiten bezüglich meiner jetzigen Arbeit ausbauen, so dass ich mit der gesammelten Erfahrung im Job plus den erweiterten Fähigkeiten mein Marktwert soweit steigere, um in der freien Wirtschaft wieder unter zu kommen oder wenn es wirklich Scheiße läuft, höher dotierte Stellen anzunehmen. Außerdem- ohne Ziel halte ich es da keine zwei Wochen mehr aus. Ist auch eine Art der Gesundheitsvorbeugung. Nicht das meine Seele Schaden nimmt.
Ich hab mir tatsächlich mal wieder ein paar Bücher gönnen. Auf alle Fälle das neue Buch von Florian Homm und „das Machtbeben“ von Dirk Müller. Letzteres, weil er scheinbar ein Verfechter des „richtig gemachten“ Grundeinkommens ist. Ich habe eben bei youtube sein Video zum „solidarischen Grundeinkommen“ der Regierung gesehen. Er geht davon aus, dass die Digitalisierung Arbeitplätze in erheblichen Umfang vernichten wird (nicht nur er). Dabei wird es sich nicht nur um niedrig qualifizierte Arbeiten handeln, sondern auch und vielleicht gerade um mittel- und hochqualifizierte Tätigkeiten. Also quasi Tätigkeiten aller Qualifizierungsstufen. Er geht wohl davon aus (wie gesagt, ich hab mir nur das drei Minuten Video angeschaut), dass wenn man das Grundeinkommen richtig verteilt, dieses dazu führt, dass die Menschen sich in der Persönlichkeit frei entfalten und durch diese Selbstverwirklichung die Gesellschaft fördern und weiterentwickeln. Was diese Entwicklung abwürgen würde, wäre das solidarische Grundeinkommen der Regierung. Bei diesem muss man irgendeinen Zwangsdreckjob annehmen, um in den Genuss des Grundeinkommen zu gelangen- was der persönlichen Entwicklung eben nicht förderlich ist. Die Idee von Müller hört sich für mich utopisch an. Die Maschinen arbeiten und die Menschen nutzen die frei gewordene Ressource Zeit zur Weiterentwicklung. Hört sich super an. Was mich brennend interessiert ist die Frage: Wie stellt sich Müller die Umsetzung des Ganzen vor? Nicht die finanzielle, sondern die menschliche Umsetzung? Für mich ist die Idee bei der momentanen menschlichen Entwicklungsstufe nicht umsetzbar. Die von Müller favorisierte Entwicklung umfasst persönliche Wachstumsbedürfnisse, die... . Moment. Der Mensch hat die einen oder anderen Bedürfnisse. Kennen wir alle. Diese Bedürfnisse sind in der Maslowschen Bedürfnispyramide sehr gut erklärt. Auf den unteren Stufen dieser Pyramide stehen die Defizitbedürfnisse. Quasi die Grundbedürfnisse FFFF. Weiter oben (gaaaanz weit oben) kommen dann die Wachstumsbedürfnisse. Das Bedürfnis über sich selbst hinauszuwachsen. Das ist jetzt ganz vereinfacht. Ich persönlich glaube nicht, dass sich der Großteil der Menschen selbstständig nur unter Bedingung der „unbegrenzt“ frei zur Verfügung stehenden Zeit und materiellen Absicherung, selbstständig aus eigenem innerem Antrieb weiterentwickeln kann, geschweige denn weiterentwickeln möchte. Die Mehrheit wird ihre Grundbedürfnisse auf Dauer befriedigt sehen und das war es dann. Woher soll den auch der Antrieb kommen, sich weiterentwickeln zu wollen? Ich schließe da immer von mir auf andere. Ich hatte Zeit, ich war finanziell abgesichert- und habe nichts auf die Reihe bekommen. Jede Menge Absichtserklärungen- nur keine Motivation. Warum auch, wenn man die Dinge auch morgen angehen kann. Jetzt hab ich keine Zeit und bin unzufrieden. Ich will was ändern. Und weil ich mit meiner Umwelt in Interaktion stehen, sehe ich auch die Möglichkeiten eine Änderung herbeizuführen. All diejenigen unter uns, die nicht kreativ sind und von sich aus genetisch bereits auf Selbstverwirklichung getrimmt sind, brauchen einen äußeren Faktor, der dafür sorgt den Arsch von der Couch zu bekommen. Sonst wird das nichts mit der Selbstverwirklichung. Ich bin also wirklich interessiert, wie Müller dieses menschliche Entwicklungshemmnis auflösen will. Aber eigentlich brauchen wir uns ja nicht weiterzuentwickeln. Nee, echt nicht. Deutschland hat den Beginn der Digitalisierung eh schon verschlafen und als Kompensation dafür unzählige Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt ins Land geholt, die als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen sollen. Früher hieß es von China: Start eines Satelliten gescheitert. Grund: Hunderttausend zu wenig auf die Wippe gesprungen.
Schwein gehabt. Gold wurde wie erwartet nach unten angepasst. Damit kann ich weiterhin Minenwerte einsammeln. Gut, eigentlich sollte man auf diese Spielereien verzichten und langfristig seine physischen Bestände erhöhen. Ich finde, die an der Börse vorherrschende Phase recht eindrucksvoll. FED- Paule hat geliefert und was ist passiert? Nichts. Also nicht wirklich etwas. Die Börsen sind gestiegen. Aber unter welchem Volumen. „Kaum messbare Umsätze“. Der Anstieg wird lediglich getragen durch die Aktienrückkäufe der Unternehmen selbst und der vermeintlichen Hoffnung auf einen „Superdeal“ zwischen Amerika und China. Da kommt kein tragfähiger Handel bei heraus. Selbst die chinesischen Medien haben schon festgestellt, dass Chinas geschlossenes Wirtschaftssystem überhaupt nicht in der Lage wäre, die Forderungen der Amerikaner umzusetzen. Auf der anderen Seite ein Präsident der unter dem Dunning Krueger Effekt leidet und dies der Welt jeden Tag sehr schön vor Augen führt. Vermutlich schwant dies auch den Institutionellen. Keine Ahnung wie viel Performance die in den volatilen Phasen des letzten Jahres eingebüßt haben. Meiner Meinung nach genug, um jetzt lieber die Füße still zu halten. Sind wir doch mal realistisch und versuchen den Kern des Problems zu finden. Die Weltwirtschaft kühlt sich zusehens ab. Die Volatilität und der Einbruch zu Weihnachten haben den Instis gezeigt, dass Amerika eben nicht das Wolkenkuckucksheim ist. Außerdem werden die Wirtschaftsdaten auch in Amerika immer schlechter. Eigentlich müssten die Börsen langsam den Rückwärtsgang einlegen. Auf der anderen Seite die Reduzierung der Bilanzsumme der FED und die Aussicht auf neue QE- Maßnahmen. Was würden diese Maßnahmen über die Wirtschaft aussagen? Vermutlich das die Wirtschaft abkühlt und erneut stimuliert werden muss? Geld mag ja wieder billiger werden, allerdings steigen die Gewinne der Unternehmen nicht, sondern sinken vielmehr. Wie will man dann weiter steigende Aktienkurse rechtfertigen? Rüchtig. Gar nicht. Vollkommen egal, wie viel ein Unternehmen nicht verdient, Hauptsache das Geld ist billig. Und hier liegt vermutlich das vermeintliche Dilemma der Institutionellen. Je höher die Aktienkurse und umso geringer die Gewinne, umso schwerer kann man sich aufgrund der Divergenzen selbst bescheißen. Gut man kann die Erwartungen vor der Berichtssaison immer weiter senken – um sie dann über zu erfüllen. Quasi überholen ohne einzuholen, wenn das manchen noch was sagt. Ich bin tatsächlich gespannt, ob ich in der anstehenden Berichtssaison zu den Unternehmensmeldungen lesen: „Unternehmen XY hat die Erwartungen übertroffen“, insbesondere da die meisten Unternehmen den Ausblick ja gesenkt haben. Bald beginnt die Blackout Periode. Mal sehen wer dann noch Aktien kauft. Kurzfristig hat Markus Koch darauf hingewiesen, dass Milliarden IPO`s in der Pipeline stecken, die dem illiquiden Markt weiter Liquidität entziehen. Hmh. Ich könnte ja schon wieder Short schreien. Werde ich aber tunlichst vermeiden. Ich werde weiter die Minenwerte auffüllen und mir ein bisschen Spielgeld zur Seite legen. Was mich ärgert- die Commerzbank scheint ihre Knockout auf den VIX aus dem Programm genommen zu haben. Ich finde nur noch irgendwelche Fond´s auf den VIX- die ich net ganz so verstehe. Ich suche einem, mit dem ich auf ein Ansteigen des VIX wetten kann. Vielleicht hat ja einer eine WKZ. Das Problem bei Fonds dürften die Rollverluste sein, genau wie bei inversen ETF`s. Hab ich mir 2017 die Finger verbrannt. Vielleicht werden wir diese schlauer gemacht.
Wochenende ist vorbei. Diese Woche muss ich nur noch einen Tag arbeiten- der aber wahrscheinlich verdammt hart wird- es sei denn, ich komme zum Schluss: Leckt mich alle am Arsch. Warum schon wieder dieser Zorn? Wieder drei Tage lang sinnlose „Weiterbildung“. Sinnlos, weil der zu vermittelnde Stoff durch die Praxis längst Bestandteil des Arbeitsalltags ist. Nachdem ich bereits das erste Modul absolviert habe, konnte ich feststellen- ich konnte nichts mitnehmen, gar nichts. Da ich nächste Woche Urlaub habe und Freitag Feiertag ist, bleibt lediglich der Donnerstag zum Arbeiten. Also werde ich Fristsachen erledigen, soweit ich komme- und das war es. Am Wochenende bin ich zu einer ziemlich (für mich natürlich) bedrückenden Erkenntnis gekommen. Entweder werde ich tatsächlich alt oder den Schlag, den ich durch meine Krankheit abbekommen habe war heftiger als ich bisher annahm. Von der Konstitution halte ich die Woche so mit ach und krach bis Freitag durch. Das Wochenende ist geradeso ausreichend, mich zu erholen. Für Freizeitaktivität ist da nicht mehr viel Platz. Stellt sich somit die Frage, ob ich da, wo ich jetzt arbeite gestrandet bin. Es geht nicht darum, die Ohren hängen zu lassen. Vielmehr ist es wichtig, dies als mögliches Szenario mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit zu akzeptieren. Und—Möglichkeiten finden, diesen Handlungsstrang zu entschärfen. Ich habe am Wochenende „the big Short“ gesehen. Es sind meistens die unbedeutenden Nebensätze, welche lediglich die Dialoge füllen sollen, die mich zum Nachdenken bewegen- und die in der Recherche versteckte Eisberge aufzeigen. Als zwei Jungspunde sich über den Abschluss eines Geschäftes freuten, meinte ihr Meister: „ Ihr wisst, was ihr getan habt? Ihr habt gegen die amerikanische Wirtschaft gewettet. Eine Million Arbeitslose sind 40.000 (?) Tote.“ Der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und der kausal darauf beruhenden erhöhten Sterberate bei Arbeitslosen. Es findet sich reichhaltiges Material hierzu im Netz. Ich sag nur Deagel- Liste. Oder nach Kermit (dem Frosch) : „Ich habe mir das noch mal überlegt. Ich brauche keine Arbeit. Ich brauche nur Geld.“ Heißt für mich: Ich brauche soviel Geld, dass ich meinen derzeitigen Lebensstil aufrecht erhalten kann – plus – soviel Geld mehr, um die erwerbsfreie Zeit so ausnutzen zu können, dass ich nicht rammdösig werde. Und da kann einiges zusammenkommen. Ich meine an notwendigem Geld. Unter zweihundert Millionen braucht man da wohl nicht anzufangen. Ich höre förmlich gerade den Aufschrei: „Waaaaas?“ Klar, wenn alles so bleibt, wie es derzeit ist und man seine Brieftasche festhält reichen wahrscheinlich ein paar Mio. Ich glaube, es war Florian Homm mit den 200 Millionen Dollar. Er meinte ab 200 Millionen braucht man sich um nichts mehr zu kümmern und das Vermögen vermehrt sich risikolos quasi von selbst. Er meint damit wahrscheinlich auch, dass man ab diesem Betrag zu dem illustren Kreis gehört, der über dem Gesetz und damit über der Politik steht. Nehme ich mal an. Wahrscheinlich liegt der Betrag höher. Alle anderen „Millionäre“ (die keinen politischen Einfluss nehmen können ) sind oder werden Freiwild der linksliberalen Sozialisten. Was mach ich mir Sorgen? Ich bin ja keiner. Um dem Gipfel noch die Krone aufzusetzen: „Ich hab ja nichts.“ Aber da bin ich dann bei der Erweiterung des Ganzen. Der Zusammenhang zwischen Armut und der damit verbundenen erhöhten Sterblichkeitsrate. Und das wissen wir ja nun alle. Wer arm ist, stirbt früher. Selbst im linksliberalen Sozialismus. In den letzten paar Zeilen ist mir was Erschreckendes klar geworden. Ich scheine immer noch an das System zu glauben- und das mir irgendetwas „besseres“ zustehen würde. Au, backe. Darüber muss ich erst mal nachdenken.
Woran merkt man, dass man alt wird? Die Helden der Jugend sterben. Gestern haben die Nachrichten gebracht, dass Luck Perry mit 52 an einem Schlaganfall gestorben ist. Perry war in den 90 ziger Schauspieler in einer amerikanischen Jugendseifenoper. Ich habe dreißig Jahre nicht an ihn gedacht. Das letzte Bild. Letztens hat mich einer angequatscht und wie es sich herausstellte, ein Jugendfreund aus früher Steinzeit. Bis dahin hatte ich einen jungen, agilen Kerl vor meinem inneren Auge, wenn ich mal über alte Zeiten nachgedacht habe. Jetzt sehe werde ich immer den alten Sack von letztens vor mir sehen. Schlimmer muss es dann nur sein, wenn du eine Verflossene nach Jahren wieder siehst. Ach so am Rande: Ich weiß noch nicht wohin der Beitrag führt. Ich muss noch eine Stunde Zeit totschlagen, bevor der hektische Alltag beginnt. Albträume haben mich die ganze Nacht gefesselt, so dass ich nicht wusste, ob ich schlafe oder wach bin und was ich als ganz schlimm empfinde- ist das was ich gerade meine zu erleben, Realität oder Traum? Brh. Beste Therapie für mich dagegen- klimpern auf dem Laptop, sonst habe ich den ganzen Tag einen Nachhall der schlechten Gefühle in den Gebeinen. Das Wort Alltag trifft das gewaltige Ausmaß dessen, dem wir uns jeden Tag stellen müssen ganz gut. Das All, der All-Vater, All Wetter Taft (ach nee das hieß Drei Wetter Taft) und der All- Tag. Der Alltag hat sogar einen Wiki- Eintrag. Ist mir aber mit der schlechten Laune noch zu früh, mich mit den einzelnen philosophischen Betrachtungsweisen auseinanderzusetzen. Alles was über meine Alltags- Philosophie hinausgeht, ist mir zu hoch. Alltag- jeden Tag derselbe Scheiß. Seit ich denken kann, versuchen die Menschen den Alltag emotional zu verarbeiten und suchen Wege, Ihm- dem Alltag zu entfliehen. Irgendwann muss man wohl einräumen, man kann dem Alltag nicht weglaufen. Klar, es gibt Bücher in denen eine Frohnatur dem Alltag immer wieder ein Schnippchen schlägt. Aber echt mal, kennt jemand wirklich so eine Person? Ganz in echt und lebendig? Da stellt sich mir schon die Frage: ist der Alltag unser Feind oder gar ein kleiner Tod auf Raten? Ist wahrscheinlich so, wie mit allem, Zuviel macht krank. Tägliche Rituale und Abläufe geben Sicherheit und können uns sogar schützen- zuviel davon lässt uns abstumpfen. Meckern über den Scheiß Alltag ist also eine natürliche Abwehrreaktion. Allerdings bleiben viele in diesem Stadium stecken, was dann das Ziel verfehlt, sich wenigsten Zeitweise dem Alltag zu entziehen. Dann haben wir ständig meckernde Kollegen, die den Arbeitsalltag noch schlimmer machen. Wer will schon ständig mit einer zeternden Hackfresse den Tag verbringen. So ich merke gerade, wie scheinbar der letzte schwerfällige Gedanke meinen Kopf verlassen hat. Meine Leseliste ist mittlerweile auch wieder mit Artikeln gefüllt, die ich beim Recherchieren gefunden habe. Jetzt noch ein Quicky und die Welt wäre in Ordnung. Na ja, man kann nicht alles haben. Das wird heute wieder ein kack langweiliger Tag. Lassen wir es nicht zu einer natürlichen Sache werden und genießen es.
Mal sehen was ich in vier Stunden sage.
So. Was ist denn nun mit der Börse? So richtig entscheiden kann sie sich nicht. Gab es Montag einen schönen Rücksetzter stehen jetzt wieder alle Räder still. Vermutlich wartet der Markt tatsächlich auf die ausstehende Entscheidung im Handelskrieg. Sind wir mal positiv gestimmt. Es kommt ein fauler, halbgarer Kompromiss heraus, der mittelfristig das Potential zu einer heißen Eskalation hat, was passiert dann? Vermutlich wird der Markt explodieren, um dann endgültig in sich zu zusammenzufallen. Ach nee, die amerikanische Wirtschaft ist so robust, dass die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen wird. Schön. Das einzige was mir bei diesen Meinungen, Kommentaren oder Augenwischerei fehlt- ist die Begründung für diese Annahme. Der einzige Grund der mir bei der sich abkühlenden Wirtschaft einfällt, damit die Aktien nachhaltig steigen ist, dass weiter unbegrenzt Geld gedruckt wird. Um einen Dollar Gewinn zu generieren, werden sechs Dollar Schulden benötig. Geiles Geschäft. M. Fugmann hat gestern angesprochen weswegen die FED von ihrer hawkischen Haltung abweicht – oder diese sogar aufgegeben hat. Die Schulden der amerikanischen Unternehmen. Waren des mittlerweile neun Billionen? Jedenfalls irgendwas im Billionenbereich. Ich dachte immer eine kommerzielle Unternehmung ist auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Ich meine klar, man kann mal eine schwere Zeit haben und muss dann von den Reserven leben. Oder findet einen Investor. Oder eine Zentralbank die einem unbegrenzt Kredite gewährt, obwohl man eigentlich schon pleite ist? Die Begründung des Dallas FED Chef´s ist durchaus nachvollziehbar. Steigende Zinsen sind Gift für die verschuldeten Unternehmen. Verschuldete Unternehmen gehen Pleite und „erzeugen“ Arbeitslose, die auf die Alimentierung des Staates bei sinkenden Steuereinnahmen angewiesen sind. Die Zusammenhänge sind uns allen klar und werden derzeit aus diskutiert. Aber jetzt mal Hand auf ´s Herz- Investiert man in ein Unternehmen, so groß der Name auch klingen mag, von dem man weiß, dass es eigentlich pleite ist und lediglich durch die Zentralbank am Leben erhalten wird? Klar, wenn ich ein Zocker bin und gerade darauf spekuliere, dass das Unternehmen gerettet wird. Um diese ganze Scharade zu finanzieren, brauchen wir (mitgefangen, mitgehangen) demnächst Negativzinsen. Manch einer findet das sogar gut und hält Negativzinsen auch nicht für eine Enteignung des Sparers. Die Argumente: 67 Prozent des Vermögens der Deutschen vergammelt auf Sparbüchern oder ähnlichen Verbriefungen. Niemand wird gezwungen, den Negativzins in Kauf zu nehmen, besteht doch die Möglichkeit, sein Erspartes in Aktien anzulegen. Und wenn dann die ganzen deutschen Dumpfbacken (meine Worte) auf den Trichter kommen, ihr Geld langfristig in Aktien anzulegen, wird der Markt weiter steigen. So ein Rotz. Nicht aus seiner Sicht und auch nicht aus Sicht eines Traders. Das gute alte Sparbuch. War mal perfekt für einen konservativen Anleger. Man hat langfristig sein Geld ohne Schwankungen im Nominalwert angelegt und dafür seine paar (sicheren) Prozent Zinsen in Anspruch genommen. „Der Staat“ war nicht so gierig und hat auch ohne Goldstandard die Inflation niedrig gehalten. So dass, tatsächlich über lange Jahre ohne große Aufregung Rendite fürs Alter erwirtschaftet werden konnte. Und heute? Die Nieten in Nadelstreifenanzügen (heute ist eher ein dunkles Blau angesagt) haben mit Hilfe von Politikern, die das Bildungsniveau von Hauptschülern haben, alles kaputt gemacht. Der kleine Normalo, muss/soll immer höhere Risiken eingehen, um sich, die seinen und seinen Lebensabend abzusichern. Na klar, mit Aktien. Auch noch Geld den Unternehmen in den Rachen schmeißen, die es dann „gewinnbringend“ in Aktienrückkäufen anlegen. Selbst die Anlage in Gold oder Silber ist eine Risikoanlage, solange es keinen Goldstandard gibt und (würde) nicht an das gute alte Sparbuch herankommen, welches durch die „Eliten“ leider penetriert wurde.
Die Börsen scheinen sich erst einmal für eine Richtung entschieden zu haben. Ich bin gestern noch Short in den Dow bei 25532 eingestiegen. Eigentlich wollte ich schon rein, nachdem der er die 26.000 nachhaltig unterschritten hatte- aber ohne Moos nix los. Echt ätzend, wie lange es immer noch dauert, Geld von A nach B zu überweisen. Wobei- ich habe vor ein paar Tages morgens etwas bei Ebay- Kleinanzeigen verkauft und bereits am Nachmittag den Eingang der Zahlungsbestätigung. Insofern sollte man tatsächlich ein Auge auf die Dauer der Überweisungszeit haben. Ich finde nämlich, dass die Dauer angezogen hat. Letztes Jahr war angewiesenes Geld schneller gutgeschrieben. Banken. Ich hab übrigens das Buch von Florian Homm durch. Schöne Zusammenfassung aller im Netz frei verfügbarer Informationen. Auch bei den von seinem Team entwickelten kurz-, mittel- und langfristigen Szenarien geh ich mit. Vom Hocker gerissen hat es mich allerdings nicht- eben, weil jeder Interessierte, der langjährig seine Informationen jeden Tag ein bisschen zusammengesucht hat und es weiterhin tut, auf den gleichen Wissenstand steht. Um sich von Null auf Hundert den aktuellen Wissenstand zu vermitteln, ist das Buch in einer komprimiert, vielschichtigen Informationstiefe geschrieben. Vor allem in einem Schreibstil, in dem man sich die Kost auch in der U-Bahn reinziehen kann. Nur wenn ich morgens mit der U-Bahn fahre daddeln alle irgendwelche Spiele auf ihren Handys oder lesen Schmunsetten. Ist schon in Ordnung. Wir Menschen brauchen das. Jetzt, wo Rosamunde Pilcher tot ist, werde ich mal meiner Zaubermaus ein Buch schreiben. Ich schreibe und sie darf lektorieren. Anschließend kommt ihr Name aufs Cover, denn der Inhalt ist ein vollkommen anderer geworden. Jedenfalls finden sich in dem Buch vom Homm Zahlen, Zahlen, Zahlen. Wenn die Banken jetzt sturmfest gemacht werden, würde dies den Steuerzahler 1,5 Billionen Euro kosten. Nachher, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist etwa 4,5 Billionen. Da kommt schon einiges für die Linksliberalen zusammen: Kohle, um den Sozialstaat aufrecht zu erhalten und Kohle, um den Absturz des linkliberalen Systems zu verhindern. Woher nehmen, wenn nicht stehen? Klar drucken. Aber wir haben doch gestern an den Börsen sehr eindrucksvoll gesehen, was passiert, wenn das Hirn angeschaltet wird und schlechte Nachrichten auch als schlechte Nachrichten wahrgenommen werden. Und was mich wirklich beunruhigt und einige auf dem falschen Fuß erwischen könnte: das Ungemach scheint sich zu beschleunigen. Aber was solls. Ich hätte jetzt gern eine deflationäre Phase, gerade im Dollar (interessiert mich wirklich, ob FED- Paule das alles so vorausgesehen hat), die Märkte sinken und Gold sinkt auch und ich kann mit meinen Short Gewinnen meine finanzielle Unabhängigkeit weiter aufbauen. Allerdings schwebt über mir Bär immer noch die halbgare „Einigung“ zwischen den Chinesen und den Amerikanern. Die VIX TSK zeigt momentan keine beginnende Panik an, obwohl der Index steigt. Die Hoffnung auf eine mögliche Einigung im Zollstreit und die Konditionierung der Anleger, den Dip zu kaufen, beschränkt derzeit noch das Abwärtspotential. Vielleicht gehen wir bis an die 200 Tagelinien ran, um dann wieder zu drehen. Geil wäre schon, wenn wir mit Schmackes unter die 25125 rutschen. Heute ist zwar Freitag, aber ich glaube nicht, dass die Instis den Markt auf Teufel komm raus oben halten werden. Glauben heißt nicht Wissen.
Eine der Gesetzmäßigkeiten der Börsen- an einem Freitag dürfen die amerikanischen Börsen nicht fallen. Ob das was mit dem „Schwarzen Freitag“ zu tun hat? Egal. Die Wirtschaftsdaten werden immer schlechter. Insofern kann ich auch noch nicht ganz nachvollziehen, weshalb es in der zweiten Hälfte des Jahres zu einer Konjunkturerholung kommen sollte? Selbst in Schwächephasen kommt es immer wieder zu Rebounce. Aber gleich von einer Konjunkturerholung auszugehen? Lassen wir uns überraschen. Jedenfalls wurden die Algos auf kaufen gestellt und gut war. Der Präsident hat schließlich versprochen, es kommt ein Ruck nach oben. Ganz im Vertrauen? Ich glaube nicht. Ich glaube auch nicht, dass es zu einem Deal kommt. (Glauben heißt nicht wissen.) Wie wird man Trump los? Man lässt die amerikanischen Börsen kollabieren. Die Idee ist nicht neu und es gab unterschiedliche Szenarien, wer die Börsen zum Einsturz bringt. Mal sollte es China sein, mal die Gegner Trumps im eigenen Land. Aber wird so nicht reichen. Ständig hört man, der Bericht von Sonderermittler Mueller kommt bald oder steht an. Und dann ... Nichts. Wie überall im Leben kommt es auf das Timing an. Erst brechen die Börsen ein und das Scheinvermögen der Amerikaner nimmt weiter ab, was auch Unmut in Anhängerschaft Trumps hervorruft- und dann kommt der Sonderbericht von Mueller. Ob Trump dann (unfreiwillig) zurücktritt bzw. des Amtes enthoben wird? Ich bin mittlerweile zu der Auffassung gelangt Trump muss weg. Ich empfinde es nicht ganz abwegig, dass Trump einen größeren Krieg vom Zaun brichen könnte, um sich trotz der anstehenden Wahlen 2020 an der Macht zu halten. Ob nun gleich mit China, aber eine Nummer kleiner tut es auch schon, halt nur nicht zu klein, damit das amerikanische Volk sich wie eine Lämmerherde zusammenscharren kann. Der Iran wäre da noch in der Pipeline. Und dann kann man die Gunst der Stunde nutzen und sich auf Lebenszeit zum Präsidenten wählen lassen. Das einfachste ist jetzt für China, dass Xi Jinping nicht zum Treffen kommt. Der großartige Deal platzt, der große Sprung an den Börsen kommt- allerdings nach unten und Sonderermittler Mueller legt seinen Bericht vor, der Trump den Hals bricht. Alle haben gewusst, was kommt- deshalb sind die Instis auch nicht investiert- außer Trump selbst und das war es für ihn. Vielleicht weiß er es auch, nur was soll er tun? Ich tippe auf Herzinfarkt und längeren klinischen Aufenthalt. Wenn Trump weg ist, kann man sich an einen gemeinsamen Tisch setzen und die Börsen steigen wieder. So in der zweiten Hälfte des Jahres setzt dann eine temporäre Konjunkturerholung ein. Vielleicht bricht dann auch in den USA ein sozialistisches Jahrzehnt an. Nicht umsonst hat FED- Paule letztens Ocasio- Gortez oder Sanders vor dem unlimitierten Geldrucken im Falle eines Wahlsieges der Demokraten gewarnt. Lassen wir uns überraschen. Jedenfalls könnte der März spannend werden. Und da fällt mir ein: „Die Iden des März.“ Passt wie Faust aufs Auge. Das wäre jetzt ein tolles Schlusswort gewesen. Allerdings wollte ich noch unbedingt auf Berlin ( in Deutschland) eingehen. Laut einem Kurzgutachten soll es rechtlich möglich sein, Immobilienkonzerne zu enteignen und ihnen scheinbar nicht einmal den Verkehrswert zu erstatten. Unabhängig, was man von diesen „Immobilienkonzernen“ hält- schleichender Sozialismus an allen Ecken und Enden. Wenn man schon solche wirtschaftlichen Größen enteignen kann, was ist dann mit uns Kleinen. Laut Statistik haben wir in Berlin 50.000 Wohnungslose. Wird durchaus hinkommen, die werden in Wohnheimen oder auch in Pensionen untergebracht (nicht nur Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten) zu durchschnittlich 25 EURO pro Nacht und Person. Es stellt sich also schon die Frage, wer hat beim sozialen Wohnungsbau geschlafen- und wer darf dieses Versäumnis ausbaden. Dunning- Krueger Effekt. Ist doch auch ein gutes Schlusswort. Nicht so gut wie- Hüte dich vor den Iden des März.
Die Grünen wollen wieder am Grundgesetz herumdoktern. Gleiche Lebensverhältnisse per Staatsdekret verordnen. Ich weiß, ich weiß. Würde man einen GrünInnen ( ich hoffe, dass ist jetzt geschlechterneutral genug. Wobei „einen“ zu männlich und „eine“ zu weiblich klingt und damit keine Geschlechterneutralität hergestellt werden kann. Wenn man „die GrünInnen“ schreibt, wäre es geschlechtsneutral. Man stellt nicht auf ein Individuum sondern auf die gesamte Menge ab. Ist das jetzt so gewollt? Quasi, um sich unangreifbar zu machen? Ich meine, wenn man schreibt „einen GrünnInnen“ spricht man quasi ein Individuum an. Jemand der nicht gesichtslos und damit angreifbar ist. Stellt man auf ein geschlechterneutrales Individuum ab- ach, die Welt wurde bis auf wenige Ausnahmen nicht geschlechterneutral geschaffen. Es gibt immer ein Männchen und ein Weibchen. Die Ausnahme ist nicht die Regel. Also verdrehe ich mich noch einmal. Wie ist die richtige Bezeichnung? Ein geschlechtsneutrales Individuum: Ein GrünInnen.) Würde man ein GrünInnen fragen, ist dies zum Wohle des Volkes. Ungleichheit wird mit Zwang Gleich gemacht. Individualität ist der Feind von Gleichmacherei – und vom Sozialismus. Die Perversion („das Verdrehte“) ist doch die, dass die GrünInnen eigentlich mal für etwas anderes, Anderssein, stehen wollten. Nach den GrünInnen soll das „alte Anderssein“, das „neue Normal“ werden. Und das natürlich mit allen Mitteln. Reicht. Wird Zeit, dass der gesellschaftliche Zusammenbruch kommt. Bei diesem ganzen Wust (große ungeordnete Menge) kann man nicht mehr mit einem Skalpell an die Sache herangehen. Nicht mal mit der Machete. Es muss etwas komplett Altes her und das Neue muss vollständig aus den Köpfen der Menschen verschwinden. Jedenfalls der westlichen Kulturen. Und Gott sei dank stecken wir gerade in dieser Gezeitenwende- fest. Aber das wird schon. Wichtig ist es jetzt allerdings kontinuierlich strategisch vorzugehen. Was heißt das? Planvolle Handlungsweisen, um dem eigenen Bild von der Zukunft oder in der Zukunft möglichst nahe zu kommen. Da haben wir schon das erste größere Problem: das Bild von der eigenen Zukunft. Dazu noch die zeitliche Komponente. Je weiter der Blick in die Zukunft reicht, desto unklarer wird er. Was wir heute Nachmittag machen- kein Problem, was wir in einer Woche machen- kein Problem, bei sechs Monaten wird die Sache schon ein bisschen schwerer. Ach- kein Problem, das Gleiche, wie den Monat zuvor und davor. Wieso hat man den Alltag? Jeder Tag ist gleich. Keine Gefahr. Kaum Volatilität im Markt und auch nicht im Leben, die Absicherungen werden heruntergefahren, und dann—bums die Vola steigt auf 50, 80 und die Kohle ist in wenigen Momenten komplett weg bzw. das Leben, was man bisher kannte von heute auf morgen umgekrempelt. Oh, es gibt auch Menschen, die haben ein Bild von Ihrer Zukunft vor Augen. Besonders ehrgeizige Menschen. Leider gibt es zu diesem Bild der eigenen Zukunft nur ein Szenario- und zwar das günstigste. Das Leben ist kein Ponyhof. Was passiert, wenn gerade dieses- alle günstigen Tatsachen einschließende- Szenario nicht eintritt? 2017 war die Vola in meinem Leben hoch. Ob ich leben oder sterben werde, darauf hatte ich keinen Einfluss- aber die Dinge waren geregelt. Jetzt ist die Vola niedrig. Viel zu niedrig, was mich eher beunruhigt als entspannt. Mein Bild von der Zukunft ist immer noch das Gleiche wie 2017- ich am Strand auf Fitsche mit halbnackten Hula- Hula Mädchen- aber jetzt eben einem Glas Tee in der Hand. Wie ich dahin komme hat sich allerdings grundlegend geändert, ändern müssen.
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