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    Peak Oil und die Folgen (Seite 1008)

    eröffnet am 05.05.10 21:10:24 von
    neuester Beitrag 10.07.24 22:30:29 von
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      schrieb am 19.11.11 21:16:05
      Beitrag Nr. 5.230 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.642 von Urlaub2 am 19.11.11 21:07:31Urlaub,
      dies ist ein Dokument aus dem Jahre 2010. Hatten die IEA jungst nicht irgendwas zu Öl-Krise im 2015 geschrieben? Im Oktober 2011?
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      schrieb am 19.11.11 21:07:31
      Beitrag Nr. 5.229 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.557 von Urlaub2 am 19.11.11 20:26:58Hier nochmal der aktuelle IEA-Schinken, ganz ausführlich:

      http://omrpublic.iea.org/omrarchive/mtogm2010_parts1_2.pdf

      Siehe Seite 21.

      Wir haben also auch in 2015 noch eine Reservekapazität von 3,6 mb am Tag.
      Also kein Peak Oil und auch sonst keine Probleme.

      Und wenn das immer noch nicht reicht, gibt es in Kanada mehr als genug Öl.

      Die Doomer können sich das Untergangsgelaber sparen.

      :laugh:
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      schrieb am 19.11.11 20:26:58
      Beitrag Nr. 5.228 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.545 von Triakel am 19.11.11 20:15:49Ich habe ja bisher angenommen, daß künftige Ölengpässe durch Gas ersetzt werden, was tatsächlich auch funktioniert.

      Zu höheren Ölpreisen kann man dann auch die Ölsandförderung weiter erhöhen.

      Es ist jedenfalls mehr als genug Öl und Gas da.
      Darauf kommt es an !!

      Und durch die schwache Weltwirtschaft steigt die Nachfrage kaum noch.

      Jedenfalls ist im relativ hohen Ölpreis schon der künftige Irankrieg drin.

      ;)
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      schrieb am 19.11.11 20:15:49
      Beitrag Nr. 5.227 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.532 von Urlaub2 am 19.11.11 20:03:45Noch mal hallo Urlaub,
      nichts wurde gestoppt bei der Ölsandförderung in 2009. Lediglich neue Projekte wurden verschoben, weil sich bei damaligen Preisen unter 70 Dollar das Fass neue und immer teurere Projekte nicht lohnten. Die Kosten für neue Ölsandprojekte hatten sich nämlich innerhalb weniger Jahre verdoppelt.
      Kam die Ölsandförderung im Jahr 2000 noch mit Ölpreisen von 20..25 Dollar das Barrel noch halbwegs über die Runden, muss bei heutigen neuen Projekten schon mit Preisen über 70 Dollar kalkluliert werden. Die Grenzkosten haben sich also wesentlich stärker erhöht, als die allgemeine Inflationsrate.
      Und genau so wird es zukünftig auch weitergehen. Insbesondere dann, wenn die Renaturierung der Ölsandwüsten mal aus dem Feigenblatt-Niveau herauswachsen sollte.
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      schrieb am 19.11.11 20:07:12
      Beitrag Nr. 5.226 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.446 von Urlaub2 am 19.11.11 18:31:29Hallo Urlaub,
      sag mal, wie viele Promille der jährlichen CO2-Emissionen werden denn durch technische Maßnahmen wieder "zurückgeholt"?
      Ich verrate es Dir: weniger als 0,1 Promille.
      O Promille nur deshalb nicht, weil man natürlich immer irgendewelche Feigenblatt-Aktivitäten (Pilot-Projekte) entfaltet, um "ernsthafte Bemühungen" vorweisen zu können. Denn wir sind ja sooo ökologisch und klimafreundlich. Die Umwelt und das Klima können sich garnicht einkriegen vor so viel Freundlichkeit.

      Und mich freut, dass du dich so freust, weil Dir die Bürgermeisterin eines kanadischen Ölkaffs sooo eine Menge Öl versprochen hat.
      Die Frau hat verbal mit einem Satz das Ölproblem gelöst. Eine epochale Leistung.
      Noch besser war des Gasprom-Mann: "Dieses Jahrhundert beuten wir das konventionelle Gas aus, nächtes Jahrhundert das Schiefergas, und danach fällt uns auch noch etwas ein" (sinngemäß)

      Ja, auf solche Aussagen sollte man die Planung der Wirtschaft ausrichten.

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      schrieb am 19.11.11 20:03:45
      Beitrag Nr. 5.225 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.486 von Triakel am 19.11.11 19:05:33Nun gut, ich muß das nochmal überprüfen.

      Ich weiß jedenfalls, daß die Ölsandförderung in 2009 gestoppt wurde, weil zu wenig Nachfrage.

      Ich denke, daß bei entsprechender Nachfrage in Kanada deutlich mehr gefördert werden kann.

      Und wenn wir so dumm sind, in Panik unsere sicheren KKWs abzuschalten, dann haben wir eben eine dämliche Merkel, die auf dümmliche Grüne reinfällt.

      Ich habe mich jetzt über die Merkel schon ein paarmal geärgert, die aus blöder Inflationsangst unsere Kunden in Italien und Spanien mutwillig pleite gehen läßt.

      :eek:
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      schrieb am 19.11.11 19:05:33
      Beitrag Nr. 5.224 ()
      Ja, ich habe mir die 2-teilige Doku auch angesehen.
      Es gab eine ganze Reihe sehr gur aufbereiteter Fakten.
      Aber manches, insbesondere im 2. Teil, war einfach unsäglich.
      z.B. die Aussage, dass der für 2020 vorgesehene Output von 3 mb/d aus Teersand in Kanada schon 15 Jahre früher erreicht wurde. So ein Blödsinn! Die gesamte kanadische Förderung lag 2010 (!) bei 3,3 mb/d, davon etwa die Hälfte aus konventionellen Feldern. Selbst 2 mb/d aus Teersand sind also selbst bis heute nicht erreicht, geschweige denn 3 mb/d in 2005.
      Und der gesamte kanadische Netto-Ölexport beträgt gerade mal 1,0...1,1 mb/d, also etwa ein Achtzigstel des weltweit verbrauchten Öls.
      Argentinien wurde zum Retter ausgerufen. Nicht erwähnt wurde, dass Argentinien schon 1998 seinen Förderpeak hatte und insbesondere in den letzten Jahren die Fördermenge um fast 30% eingebrochen ist, der Export gar um ca 75% auf einen kaum erwähnenswerten Rest.
      Der Hoffnungsträger Angola, der dort angeführt wurde, übersteht auch keinen Realitätcheck. Seit 3 Jahren steigt die Ölproduktion dort nicht mehr.
      Und das in Öl schwimmende Aserbaidschan fördert gerade mal 1,05 mb/d, also auch nur 2,3% der weltweiten Menge, Allerdings hat man dort bis vor 2 Jahren die Ölproduktion tatsächlich noch einmal um 75% pushen können. Aber selbst dort deutet sich das Ende der Fahnenstange an.

      Und dann die Aussage, dass Frankreich der Nutznießer des dt. Atomausstiegs sei. Irrtum! Frankreich ist nach wie vor Nettoimporteur von deutschem Strom, trotz Abschaltung 8 deutscher AKW. Und hat durch die verringerte Stromimportmenge in diesem Winter das gro0e Problem, nicht mehr genügend Strom in Spitzenzeiten zur Verfügung zu haben, weshalb zum Beispiel schon vor Blackouts im Großraum Paris gewarnt wurde.
      Frankreich ist also kein Nutznießer des Ausstiegs, sondern Hauptleittragender.

      Und dann diese peinliche Vermischung von Steigerung der recovery rate in konventionellen Feldern in Texas mit der Kerogenmergelförderung (Ölschiefer). Peinlich, peinlich.

      Und der legendäre Satz mit dem Öl- und Steinzeitalter ließ sich natürlich auch in deiser Doku nicht vermeiden. Ohne diesen debilen Satz kommt fast keine Doku aus.
      Neben sehr interessantem gab es wirklich viel Unsinniges in dieser Doku.
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      schrieb am 19.11.11 18:31:29
      Beitrag Nr. 5.223 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.327 von Urlaub2 am 19.11.11 17:20:53Ich habe mir den Film nochmal kurz angeschaut, es sind nicht 1,9 Billionen, sondern nur 1,7 Billionen Barrel in Alberta.

      Lustig finde ich, daß die Bürgermeisterin ihr eigenes Portraitbild da an der Wand hängen hat, wo sie viel hübscher aussieht.

      Trotzdem strahlt sie voll und ich kann es nachvollziehen.

      Die weltweiten Ölreserven werden auf 5000 Mrd. Barrel geschätzt, nicht nur 1333 laut smith.

      Die Saudis können da einpacken.

      Wenn man Billionen scheffeln kann, kann man schon eine Umweltsauerei in Kauf nehmen.

      Und das CO2 kann man sich wieder zurückholen.
      Ich rege an, hierzu mal Infos zu bringen, weil das für unsere Zukunft tatsächlich wichtig ist.

      Ich freue mich mal wieder.

      :laugh:
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      schrieb am 19.11.11 17:20:53
      Beitrag Nr. 5.222 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.201 von Triakel am 19.11.11 16:18:17Nun gut, ich habe ja schon öfters gepostet, daß man das CO2 wieder aus der Luft holen kann.

      Ist technisch heute schon möglich und ist dann als sogenanntes Windgas sogar ein wertvoller Rohstoff.

      Also doomst du wie immer.

      :laugh:

      Jetzt muß nur noch die EZB mehr Geld drucken, was sogar Putin verlangt.
      Und Israel wird den Irankrieg absolvieren.

      Dann haben wir es geschaft und können uns zurücklehnen.
      Und die Tatsache genießen, daß es bis 2050 keine Ölkrise mehr gibt.

      :D
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      schrieb am 19.11.11 16:18:17
      Beitrag Nr. 5.221 ()
      wobei jetzt alleine in Alberta 1900 Mrd. Barrel geschätzt werden und die Kanadier die Produktion stark erhöhen wollen.

      Das ist wirklich Dooming pur, Urlaub.
      Bei der Emissionsbilanz des Teersandes prognostiziert Du hier greade eine nahezu unbewohnbare Erde.

      Also mir geht solche Doomerei mächtig auf die Nerven.
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