Bis zu 90% sparen! Kostenloser Depotgebühren-Check
030-275 77 6400
DAX+0,47 % EUR/USD+0,08 % Gold-1,06 % Öl (Brent)0,00 %

Schönes neues Deutschland (Seite 6)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Höhenflug der Piraten: Die guten Populisten
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,830552,00.h…

Die Piraten machen sich gut, sind erfolgreich. Allerdings haben die Piraten genug zu tun und können nicht alle Themen besetzen.

Andere Parteien müssen noch unbesetzte gute Inhalte in ihr Programm aufnehmen - wie das in einer Parteiendemokratie halt so ist.

Das können neue oder auch sich verbessernde bestehende Parteien sein. Notwendig ist ein vernünftiges Grundprogramm. Eine Partei darf Mißstände beheben wollen aber keinesfalls prinzipiell gegen Ausländer, Moslems und Juden sein - das hat sogar Geert Wilders geschnallt (siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,830163,00.html). Es gibt viele schlaue Juden und Moslems - Deutschland muss Ausländer integrieren, nicht verprellen. Ein massives Ausweisungsprogramm ist nicht durchsetzbar, würde massive Unruhen auslösen und Deutschland im Ausland diskreditieren. Indirekt gibt es dagegen schon ein paar Tricks, um ungeliebte Gangster loszuwerden: Abschaffung von Bargeld, Prostitutionsverbot (ein guter Deutscher ehrt die Frauen, ist Beschützer und kein Ausnutzer von Prostituierten) und eine wirksame Verbrechensbekämpfung sollten den Gangstern Mores lehren: entweder sie werden hinreichend gut oder wandern freiwillig aus. Die Legalisierung von Drogen ist bei strenger Überwachung und kontrollierter Abgabe auch eine gute Idee aber hier reicht es, Kontrolle und Überwachung zu fordern und ansonsten den Verzicht auf Drogensucht zu propagieren (ein guter Deutscher trinkt vielleicht mal ein Bierchen aber ist nicht drogensüchtig).

Eine gute Partei braucht ein (ggf. neues) Leitthema, ein paar Klopfer, die für Aufmerksamkeit sorgen. Hier bietet sich Patriotismus an, der sich aber nicht gegen gegen Ausländer, gute Religionen oder die EU richten darf. Die EU ist kein geeignetes Feindbild, denn die EU ist nützlich und die Mehrheit (wenigstens der Mächtigen) ist für die EU. Wichtig: radikal für Deutschland aber nicht gegen etwas (außer das organisierte Verbrechen vielleicht). Wer für Deutschland ist, muss auch für eine Kooperation Deutschlands mit anderen Staaten sein. Denkt doch einfach mal daran, dass Deutschland die EU maßgeblich mitbestimmen kann und so großen Einfluß auf die Weltpolitik hat - warum sollte Deutschland da gegen die EU sein? Es gibt einen riesigen Produktivitätsüberschuß, auch in Griechenland - man muss nur mal koordiniert zusammenarbeiten und die Schulden sind Geschichte.

Eine Klassengesellschaft ist derzeit noch kein Thema, die würde nur die Pferde scheu machen aber ein bisher noch völlig brach liegendes Thema ist die Bewaffnung des Volkes: Waffen für gute Bürger (und zwar nur für gute Bürger) - nebenbei gesagt: das kann man auch als Schutz gegen ein Unrechtsregime verkaufen. Der Weg dorthin ist ein neuer Waffenschein (mit mehrere Klassen, von nicht tödlichen Waffen bis Kriegswaffen). Alle alten Waffenscheine und Waffenbesitzkarten werden ungültig. Es gibt eine befristete Amnestie für illegalen Waffenbesitz bei rechtzeitiger Abgabe der Waffen. Es soll Belohnungen für sachdienliche Hinweise auf illegale Waffenbesitzer geben und zwar mit einem Milliardenetat (ist dann auch ein Konjunkturprogramm). Sportwaffen i.a. KK oder Luftdruck und bei Lagerung im Vereinsheim aber gute Sportschützen können einen Waffenschein beantragen. Details siehe Thread: Waffen in Deutschland.

Das zweite Hauptthema, das zudem zum Patriotismus paßt, ist ein starker Staat. Staatsbank (statt Privatbanken). Staatliche Infrastruktur (statt profitgierige Private mit Beteiligung ausländischer Kapitalisten). Staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme (statt kapitalistische Ausbeutung). Selbstverständlich mit Privatbesitz, privaten Handwerkern und Unternehmen aber der Staat muss gestärkt werden, die Infrastruktur muss staatlich sein.

Der Clou des Ganzen: ich rechne mit einer großen Koalition (Thread: Was haltet ihr von einer großen Koalition (CDU/CSU + SPD)?) und dass diese die guten Ideen der prosperierenden Kleinparteien aufgreifen muss.


Ich wiederhole auch gerne noch mal, dass meine Ziele legal und demokratisch realisiert werden sollen, zum Wohl des deutschen Volkes und Staates - das ist keine leere Formel, das ist mein ehrlicher Wunsch (ich bin der festen Überzeugung, dass meine Ziele problemlos legal und demokratisch realisiert werden können). Ich bin für die repräsentative Demokratie, Volksabstimmungen in seltenen wichtigen Fällen, parlamentarische Mehrheitsentscheidungen und legale Parteien. Ich habe mich bereits mehrfach positiv zum Grundgesetz geäußert.

Die Löschung von Beitrag Nr.50 (43.106.836) habe ich akzeptiert, ein Wort war zu provokativ und ein anderes mit 3 Buchstaben macht derzeit u.U. einen schlechten Eindruck, kann für Mißverständnisse sorgen. Ich hatte dazu noch mehr geschrieben aber ich möchte jetzt hier nicht stressen. (alles imho)
Thread: Femdkapital: Wesentliche Ursache der Schuldenkrise

Anstatt dass Unternehmen sparen und Gewinne investieren, schütten einige Unternehmen Dividenten aus und leihen sich Geld teuer von den Banken. Diese Strategie dient vielleicht auch noch der Steuervermeidung und Korruption/Sabotage sorgen für schädliche Investitionen aber das ist für Staat und Volk grob schädlich. Ein finsterer Moloch aus privaten Banken, Spekulanten und Versicherungen wird unnötigerweise am Leben erhalten.

Sinnvoll wären eine Staatsbank, staatlicher Versicherungsschutz und neue Steuergesetze ohne Steuervermeidungstricks, also einfache Steuern ohne Abschreibungen und superstrenge Dividentenregelungen (nur ein völlig schulden- und problemfreies Unternehmen darf Dividenten ausschütten, Dividenten müssen vom Staat genehmigt werden). Details sind noch zu klären aber prinzipiell sollte das möglich sein. (siehe auch Thread: Vorschlag für eine Steuerreform)

Der Staat sollte mit Steuern und einer Staatsbank Großprojekte finanzieren, z.B. Öko-Kraftwerke und Stromleitungen, die dann auch dem Staat (bzw. einer staatlichen Betreibergesellschaft) gehören. Der Staat kann gute Privatunternehmen beauftragen und bezahlen. Ein staatliches Unternehmen kann wie eine private AG organisiert sein, bloß dass es dem Staat gehört und nicht an der Börse notiert ist, dass alle Gewinne direkt dem Staat und die Leistungen dem Volk zugute kommen.

Der Kapitalismus ist ein Fehler - man sollte endlich mal die soziale Marktwirtschaft ernst nehmen. Sozial heißt auch staatlich, jedenfalls nicht privatkapitalistische Ausbeutung. Eine Marktwirtschaft bleibt es, weil es immer noch Privatbesitz, Privatunternehmen, Geld und Handel gibt. Derzeit haben wir zu viel Kapitalismus und zu wenig Staat. Eine staatliche Infrastruktur und Grundversorgung ist ganz einfach sinnvoll, denn warum sollte man unnötigerweise Geld an Kapitalisten abzweigen?

Stellt euch mal vor, wie ein effizienteres Deutschland ohne die Privatbanken und Lobbyistenzecken durchstarten kann, was alles möglich ist, wenn die begabten Banker/Versicherungsangestellten was konstruktives in der Wirtschaft leisten. (alles imho)
Ein ganz einfache Maßnahme zur Verbesserung von Deutschland kann ein pauschaler (pro Kopf) Festbetrag für Sozialhilfe sein.

Wie das? Nun, derzeit werden u.a. anfallende Kosten erstattet und da macht es keinen Sinn für die Empfänger zu sparen, im Gegenteil. Ganz anderes, wenn jeder einen Festbetrag erhält, mit dem er auskommen muss: plötzlich lohnt es sich außerordentlich, sich eine billigere Wohnung zu suchen, wie verrückt Heizkosten zu sparen, vielleicht sogar in einer WG zu leben, denn der Lohn ist bares Geld (weil mehr vom Festbetrag übrig bleibt). Der Clou ist, dass die Sozialhilfeempfänger sich einen Spielraum ersparen können, z.B. für Hobbys, usw.

Das gesparte Geld wird ausgegeben und dient somit der Konjunkturförderung. Gleichzeitig werden Ressourcen gespart (Energie, Wohnraum). Der Staat kann nur so viel Sozialhilfe zahlen, wie er sich (nach Abzug für Staat, Infrastruktur, Entwicklung, Forschung, ...) leisten kann und der Clou an einem pauschalen Pro-Kopf-Festbetrag ist, dass er zur Not leicht gekürzt werden kann. Selbstverständlich ist auf eine ausreichende und menschenwürdige Versorgung zu achten aber da ist noch viel Spielraum.

Potentiell schädliche Seiteneffekte (z.B. Drogensucht, Spielsucht) sind zu bekämpfen. Hilfreich ist die allgemeine Abschaffung von Bargeld (nur noch Staatsbank und elektronisches Geld) und ein Verbot von kommerzielen privaten Gewinnspielen (z.B. Sportwetten). Staatliches Lotto nur mit Lottocard und Limit. Wer Geld vom Staat kriegt, muss sich auch eine Kontrolle gefallen lassen, z.B. dahingehend, dass Kindergeld auch den Kindern zugute kommt und nicht verhurt oder versoffen wird.

Die Hoffnung ist, dass viele durch eine durchaus nennenswerte Sparmöglichkeit (über Tausend Euro im Jahr) lieber für etwas besonderes sparen, als hirnlos dahinzugammeln. Für den Staat ist das viel einfacher als der derzeitige Papierkrieg und Paragraphenhorror. Wer mit dem Festbetrag nicht klarkommt, der kriegt kostenlose Beratung und wenn das nicht reicht, muss es staatliche Wohnheime geben, wo der Staat für alles sorgt aber wo es nur ein kleines Taschengeld gibt. (alles imho)
... Weltweite Werbeumsätze 2010: ca. 443 Milliarden US Dollar ...
... Im Jahre 2007 beliefen sich die Ausgaben für Werbung in Deutschland auf 30,78 Mrd. Euro ...
... Der Werbe-Zentralverband ZAW schätzt, dass etwa 500.000 Menschen in Deutschland in der Werbebranche (einschließlich Callcenter) tätig sind, sehr viele als freie Mitarbeiter auf selbstständiger Basis. ... http://de.wikipedia.org/wiki/Werbung

Voll krass. Werbung kostet Milliarden, schafft nix aber verursacht beträchtlichen zusätzlichen/unnötigen Konsum und Ressourcenverbrauch. Werbung nervt, kostet Geld, bindet Arbeitskraft, frißt Energie und Bandbreite, begünstigt Korruption. Werbefinanzierter Content ist nicht kostenlos, der wird letztendlich von Arbeitern und Kunden bezahlt und ist somit ineffizient, weil nämlich das Werbemonster am Leben erhalten werden muss.

Werbung generell zu verbieten ist eventuell problematisch aber wie wäre es mit einer extrahohen Steuer auf Werbung (damit kann der Staat dann z.B. werbefreie Verlage fördern)? Kommerzielle Werbung muss massiv eingeschränkt werden und zwar zum Nutzen von Volk und Volkswirtschaft. Wünschenswert sind Produktfinder, Vergleiche, Tests und sachliche Informationen aber nicht überall dazwischen gemurkste Werbung.

Man stelle sich nur mal vor, die ganzen Werbefuzzies, Versicherungsheinis und Bankster würden was ordentliches in der Wirtschaft schaffen. Übrigens wäre Sozialhilfe billiger, als hochbezahlte Menschen Unrat produzieren zu lassen, der Deutschland Ressourcen (Zeit, Energie, Geld, ...) kostet. Zu viele Arbeitslose sind natürlich nicht so toll, also braucht es staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

Eine nützliches Projekt, das langlebige Werte schafft und quasi alle Industriezweige fordert ist ... Trommelwirbel ... der Bunkerbau. Es kann militärische Hightech Kommandobunker, Führerbunker für die Regierung, Versorgungsbunker, unterirdische Fabriken, Flugabwehrbunker, Volksbunker und private Luxusbunker, usw. geben. So ein Bunkerplatz ist eine astreine Investition, der hält länger als ein Haus. Das beste: deutsche Bunkertechnik kann ein weltweiter Exportschlager werden. Deutschland ist bunkermäßig eklatant unterversorgt. Bunker sind nicht nur im Kriegsfall, sondern auch bei Naturkatastrophen nützlich, man denke z.B. an Asteroideneinschläge, Supervulkanausbrüche. Was tun, wenn die Immobilienblase platzt? Bunker bauen. (alles imho)
Datenpriorisierung ist wünschenswert aber nur zum Wohle von Volk und Staat.
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Datenpriorisierung-is…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-leistungsfaehiges-Net…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-kommt-darauf-an/forum…

Deutschland braucht die Volksbox
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Deutschland-braucht-d…

Netzausbau alleine reicht nicht - weitere naheliegende Maßnahmen sind ...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Netzausbau-alleine-re…

Schlauere Argumentationslinie
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Schlauere-Argumentati…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Ein-moderner-Staat-is…

Ein Grundrecht auf Netzzugang finde ich prinzipiell gut aber ...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Finde-ich-prinzipiell…
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Das-mit-der-Netzneutr…

Das Ziel muss eine offizielle, sichere und vor allem kontrollierte staatliche Überwachung sein.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144490-3831-3840…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144490-3831-3840…

Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-171-180/r…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-171-180/r…

Das (DPI, Datenscans) wird wohl unvermeidlich kommen.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1157441-311-320/h…

Meine 7 Thesen für ein besseres Internet
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Meine-7-Thesen-fuer-e…

These: DRM und geldgierige Vertriebsgesellschaften schädigen die Volkswirtschaft
http://www.heise.de/tp/foren/S-These-DRM-und-geldgierige-Ver…

Crowdfunding muss professioneller werden
http://www.heise.de/tp/foren/S-Crowdfunding-muss-professione…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Transparenz-und-Kontrollen-ge…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Crowdfunding-und-Crowdinvesti…

idealer Sozialismus
http://www.heise.de/tp/foren/S-idealer-Sozialismus/forum-231…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Es-gibt-erhebliches-Verbesser…
http://www.heise.de/tp/foren/S-Grundlegende-Verbesserungen-s…

=> ideal sozialistisch statt korrupt kapitalistisch. Der Staat ist gut und zu bevorzugen (anstatt Volkseigentum zu privatisieren). Staatliche Infrastruktur und Grundversorgung + Grund und Boden gehören dem Staat aber es gibt auch weiterhin Privatbesitz, Privatunternehmen, (elektronisches) Geld, Handel und soziale Marktwirtschaft.

Aspekte einer modernen sozialistischen Netzpolitik - Deutschland muss effizienter werden

1. Ein staatlicher Provider, die Deutsche Telekom. Das ist effizienter als viele private Provider, die vielleicht auch noch dem Ausland gehören und Geld aus Deutschland absaugen. Ein staatlicher Provider kann eine günstige Grundversorgung (z.B. Telefon, Mobilfunk, eMail, Basisvolumen 10 GB (Festnetz) für monatlich 10 Euro bereitstellen, weil er keine Konkurrenz hat und somit alle an ihn zahlen). Bei der staatlichen Telekom gehen alle Gewinne an den Staat und in Zukunft kann die Grundversorgung sogar kostenlos (und somit das BGE für den Staat günstiger) sein. Ein staatlicher Provider kann für prima Datenschutz und Informationssicherheit sorgen und einheitliche Vorratsdatenspeicherung/Rasterfahndung sind einfacher (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1174768-11-20/bei…).

2. Notwendig sind Datenpriorisierung und Tarife nach Priorität/Datenvolumen (was über die günstige Grundversorgung hinausgeht). Der derzeitige Irrsinn ist doch, dass über Mobilfunk massiv ziemlich unnütze Daten viel zu billig übertragen werden können. Eine Preispolitik mit hohen festen Monatsraten (auch bei wenig Datenaufkommen) ist schädlich. Besser ist eine geringe Grundgebühr, die nur eine Basisnutzung beinhaltet und möglichst aufwandsbezogene Zusatzkosten für Mehrnutzung - das regt nämlich zu sparsamen und verantwortungsbewussten Umgang an und ist volkswirtschaftlich nützlich und gesellschaftlich wünschenswert.

Es gibt (u.a.) folgende Arten von Priorisierung:
- Senderprinzip: wichtige Daten werden unabhängig vom Empfänger bevorzugt (z.B. staatliche Webseiten)
- Empfängerprinzip: wichtige Personen (z.B. Abgeordnete) erhalten alle Daten bevorzugt

Voraussetzung ist (u.a.), dass
- jedem Datenpaket eine Priorität zugeordnet werden kann.
- auf möglichst niedriger Ebene Prioritäten vererbt werden können (Antwort übernimmt Anfragepriorität).
- es aus Sicherheitsgründen mehrere Prioritätenklassen gibt, z.B. Staatssicherheit, Staatsdienstleistungen, Privat.
- es Kontrollen gegen Mißbrauch und Maßnahmen gegen hochpriore DoS-Angriffe gibt.

3. Deutschland braucht eine Volksbox: ein staatliches kostenloses Terminal (ein vollwertiger kleiner Computer mit eigenem graphischen OS, Router und WLAN aber ohne Festplatte) für Telefon, Videotelefonie, eMail und Internet. Die Volksbox bleibt in Staatsbesitz und darf nicht manipuliert werden aber es können weitere Geräte (eigener Computer, USB, Massenspeicher, Bildschirm, Tastatur, Maus, ...) angeschlossen werden, die Zugriff auf Internet und private Daten in der Volksbox haben. Die Volksbox paßt prima zu De-Mail (http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail) und der Staat kann den Bürgern einen kostenlosen Infoservice (z.B. wichtige Nachrichten, Gesetzesänderungen, Informationen für Schwangere, ...) bieten. Selbstverständlich ist eine sichere Authentifizierung und Verschlüsselung möglich. Mit der Volksbox können Behördenabläufe einfacher, sicherer und schneller gehen. Wenn der Staat jeden Bürger schnell, sicher und dokumentenecht elektronisch erreichen kann, dann sollte das ein großer Gewinn sein und auch viel Verwaltung und Geld sparen können. Das kann auch die Wirtschaft ankurbeln, denn die Volksbox ermöglicht ein unkompliziertes und sicheres Online-Bezahlsystem.

Die Internetbox kann alles wichtige (eMail, Websurfen, Videotelefonie, Officeprogramme, einfache Bildbearbeitung, einfache Spiele, ...) aber aus Sicherheitsgründen sind nur verifizierte Programme aus dem günstigen staatlichen Appstore installierbar. Das Internetterminal muss natürlich eine Firewall haben - letztere defaultmäßig sicher (alle unnötigen Ports und Dienste blockiert) und einfach bedienbar aber auch so, dass aber leicht individuell benötigte Ports freigeschaltet werden können (ggf. nur zur Weiterleitung auf andere Computer, z.B. für Onlinegaming oder Druckerdienste). Selbstverständlich alles erstklassig prüfsummengesichert und ggf. wichtige Dateien verschlüsselt.

Wichtig ist auch ein einfaches Backupsystem auf einen externen Datenträger (z.B. USB-Stick) und am besten (auf Wunsch) auch auf einen staatlichen Server, so dass man eine defekte Box einfach gegen eine neue austauschen kann und danach sofort alles wieder wie vorher funktioniert und auch die wichtigsten Daten wieder da sind (z.B. wird eine bestimmte Partition automatisch auf dem staatlichen Server gesichert). Der Nutzer kann dann frei entscheiden, was er in die sichere Partition legen will und was auf eine andere ungesicherte Partition oder auf einen externen USB-Stick. Wichtige Konfigfiles sind leicht sicherbar und werden nicht heimlich irgendwo mitten im OS versteckt.

Mit der Volksbox kann man auch einen riesigen staatlichen dezentralen Backup-Speicher aufbauen (Daten nur sichern aber i.R. nicht abfragen). Dazu müsste jedes Internetterminal auch einen hinreichend großen Massenspeicher haben. Flash-Speicher wird heutzutage immer billiger und z.B. kann die Volksbox insgesamt 32 GB Flash haben (4 GB für OS, 4 GB für wichtige Dienste und Daten, 8 GB Userspeicher, 16 GB geschützter Backupspeicher - man bedenke, dass in Zukunft auch 64 GB drin sein können und man sowieso externe Speicher anschließen kann); bei z.B. 16 GB x 40 Millionen Internetterminals ergäbe immerhin einen 640 Millionen Gigabytes (640 Petabytes) großen Backupspeicher, wobei die Daten mehrfach (auch örtlich) redundant zu verteilen sind. Selbstverständlich sollen die Daten verschlüsselt werden. Wenn das Internetterminal in Staatsbesitz bleibt und nicht manipuliert werden darf, dann ist das eigentlich eine recht saubere Sache. Man müsste die Daten nicht ständig überprüfen, weil jedes Internetterminal seine Daten zyklisch anhand Prüfsummen prüfen kann und defekte Internetterminals dem Staat gemeldet und kostenlos ausgetauscht werden. Das Internetterminal könnte als energiesparend ausgelegte Bürger-Mailbox auch ständig online sein. Das größte Risiko wäre nicht ein neugieriger Bürger, sondern die feindliche koordinierte Löschung oder Abfrage aller Daten. Hierzu sollte man sich eine sichere Softwarlösung überlegen, etwa dergestalt, dass ein Datenlöschbefehl erst mit hinreichend großer Verzögerung wirksam wird, so dass noch Zeit für Gegenmaßnahmen bleibt. Der Internetzugriff auf die Backupdaten sollte auf auf einige feste IP-Adressen beschränkt werden und zwingend ein bestimmtes Muster enthalten müssen, so dass man leicht an allen Routern nach illegalen Zugriffen Ausschau halten kann (indem man auf das Muster scannt).

Die Volksbox muss zuverlässige, sichere und stromsparende Top-Technik mit einem schlanken Betriebssystem sein. Damit die Internetbox auch wirklich sicher ist, darf nur besonderes sichere und verifizierte Hardware verwendet werden, z.B. CPU von ARM oder PPC aber nix von Intel. Gleiches gilt für die Software, die schlank und robust sein muss, also nicht von z.B. Microsoft sein darf.

4. Deutschland (Europa) braucht eine eigene ITK (http://de.wikipedia.org/wiki/Informations-_und_Kommunikation…), Hardware und Software, ein eigenes supergutes (supersicheres) Betriebssystem. Oder findet irgendwer den Gedanken angenehm, dass MS in der Regierung, im Staat und bei der Bundeswehr genutzt wird?

Deutschland muss das Rad ja nicht neu erfinden und kann auf Linux und AmigaOS aufsetzen. Ich halte AmigaOS für eine sehr gute Basis aber das können gute Experten ja noch erörtern. Aus AmigaOS läßt sich mit ein paar Hundert Millionen was konkurrenzfähiges machen und mit dem ganzen Open Source Kram gibt es genug Apps (last but not least existiert MS noch ein Weilchen weiter, gibt ja Bootmanager). Die Frage ist nicht, ob Deutschland das machen sollte, die Frage ist, warum Deutschland es nicht schon längst getan hat.

Deutschland (Europa) soll sich AmigaOS (http://de.wikipedia.org/wiki/AmigaOS) sichern (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-91-100/re…) und weiterentwickeln. Das Ziel ist ein supergutes europäisches Betriebssystem und Computer aus 100% europäischer Fertigung. Das darf Milliarden Euro kosten (wenn notwendig auch jährlich - letztendlich spart ein eigenes supergutes OS + Chipfertigung unzählige Milliarden Euro und wirft Gewinn ab). Die Voraussetzungen sind prima, das kann locker in diesem Jahrzehnt was werden. Für die ersten Computer kann man existierende PowerPC-CPUs kaufen und diese auch in Lizenz in der EU fertigen. AmigaOS soll selbstverständlich auch auf ARM (http://de.wikipedia.org/wiki/ARM-Architektur) laufen.

Zwar kann man sich noch darüber streiten, ob AmigaOS eine gute Basis für ein EU-eigenes OS ist (das können ja Fachleute ermitteln) aber daran, dass die EU ein eigenes supergutes OS und eine 100%-tige ITK-Selbstversorgung anstreben muss, kann überhaupt kein Zweifel bestehen. Man muss sich nur mal überlegen, was ein eigenes sicheres OS für Hunderte Millionen Europäer alles an Geld einsparen kann. MS, Apple und gängige Linux-Distributionen sind alles andere als optimal - wenn die EU etwas besseres entwickelt, dann winken Milliardengewinne auf dem Weltmarkt. Ist klar, dass das OS und die Chipfertigung 100% in Staatsbesitz sein müssen (Schutz vor Übernahme, Spionage, Sabotage, ...).

5. Wie wird das alles bezahlt? Ganz einfach: mit einem effizienteren Deutschland. Es gibt dank moderner Technik, Arbeitsteilung und vieler gebildeter Arbeiter einen riesigen Produktivitätsüberschuß (Deflation ist ein Geschenk) ... aber leider gibt es derzeit noch sehr viele Mißstände in Deutschland, welche Unsummen kosten. Mißstände, welche Mißstände? Nun, als da wären das organisierte Verbrechen, Privatbanken (Staatsbank wäre effizienter und lohnenswerter für Volk und Staat), private Versicherungen, Korruption, Werbung (siehe letzten Beitrag http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…), Prostitution (begünstigt die OK, Korruption und verursacht Milliardenschäden - man überlege nur mal, all das Nuttengeld würde investiert, die Wirtschaft ankurbeln und die Beschäftigten würden was nützliches tun), usw. (siehe auch Thread: Rettet Deutschland! Rettet die Welt! und Thread: Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ???).

Die Netzpolitik ist ineffizient - wegen der kommerziellen Werbung, wegen der schädlichen Preispolitik (Flatrates) ... aber auch, weil Daten und Information, welche die Mehrheit interessieren, nicht effizient verteilt werden. Was kann man (zusätzlich zum obigen zweiten Punkt) besser machen? Man kann wichtige Informationen für die Allgemeinheit per Broadcast verteilen. Hä? Na, ganz einfach: die praktisch erreichte Datenübertragungsrate pro Kanal liegt bei DVB-T zwischen ca. 12 Mbit/s und 20 Mbit/s (http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T). Um sicher zu gehen, rechne ich mal mit ca. 1 MB/s (das ist wenig, wenn man bedenkt, dass auch mehrere Kanäle gebündelt werden können aber andererseits darf es bei der Datenübertragung auch kaum Fehler geben). 1 MB/s sind ca. 85 GB pro Tag, ca. 600 GB pro Woche oder ca. 2,5 TB pro Monat.

Diese 2,5 TB/Monat entsprechen über 500 (single layer) DVDs und ohne Zusatzaufwand (außer für die Bereitstellung der bereits vorhandenen Empfangstechnik und ein bisschen SW) für jeden einzelnen der ca. 40 Millionen Haushalte nutzbar. Man stelle sich mal vor, diese (theoretischen) 2 Milliarden DVDs müssten jeden Monat (zusätzlich zum sonstigen Datenverkehr) über das deutsche Internet übertragen werden - das ist 1. derzeit nicht machbar und wäre 2. sehr teuer. Es ist aber problemlos möglich, diese Datenmenge mit 2 DVB-T-Kanälen zu übertragen (zwei Kanäle von wegen der Redundanz, denn Datenpakete können ja nicht wie bei der Internetdirektverbindung individuell wiederholt werden) ... und zwar sehr kostengünstig.

Man kann also alle wichtigen Nachrichten, Softwareupdates, Dokus, Lehrfilme, den Kinofilm der Woche, die neusten Musikvideos, die beliebtesten YouTube-Filmchen, Klingeltöne und noch viel mehr supergünstig per DVB-T verteilen, anstatt damit das Internet massiv und extrateuer zu belasten. Der Nutzer kann in einem Menü auswählen was ihn interessiert und dann hat er es bei nächster Gelegenheit kostenlos (bzw. anfangs mit einer kleinen Grundgebühr) und ohne nervige DRM-Verschlüsselung auf Festplatte im eigenen Computer. Effizienz macht sich bezahlt. Mit dem gesparten Geld können Urheber entlohnt werden und auch das ist mit einer staatlichen Verwerterfirma günstiger.

Das entlastete und optimierte Internet bietet dadurch eine schnellere Datenübertragen und zwar für jeden. Hochwertige Videokonferenzen können Flüge einsparen, Bildtelefonie ist realisierbar. Noch was: in Zukunft gibt es immer mehr Daten (Wirtschaft, Wissneschaft, Staat, Militär, ...) und dafür muss das Netz von Unrat freigeschaufelt werden. Man denke an intelligente Stromnetze, Cloudcomputing, Supercomputer, zig Petabytes Backupdaten und vielleicht sogar an künstliche Intelligenzen - die Anforderungen an das Netz steigen, Netzausbau alleine reicht nicht. Ein effizienteres Netz und ein effizienteres Deutschland sind vorteilhaft ... und zwar unter dem sozialen, wirtschaftlichen und Sicherheits-Aspekt.

So ungefähr jedenfalls. Verbesserungen sind erwünscht und Details müssen sich gute Experten halt noch überlegen. (alles imho)
#55 (43.609.761) > Man kann wichtige Informationen für die Allgemeinheit per Broadcast verteilen.

Das Problem beim Datenbroadcast ist, dass fehlende oder fehlerhafte Datenpakete nicht wie bei der Internetdirektverbindung individuell wiederholt werden können. Lösungsansätze:

- Hinreichend hohe Übertragungsqualität.

- Zyklisches Senden besonders wichtiger Daten.

- Hohe Übertragungssicherheit und Redundanz durch Codes zur Fehlererkennung-/behebung.

- Feedback und Datenwiederholung. Ausgewählte und gleichmäßig über das ganze Land verteilte Empfänger (jeder Bürger mit Empfangssystem und permanenter Internetverbindung ist dazu geeignet) melden Übertragungsstörungen zurück. Bei einer größeren Übertragungsstörung (z.B. durch ein Gewitter) werden die von einigen gemeldeten fehlerhafte Daten für alle korrekt wiederholt.

- Wenn einigen nach all dem doch noch ein paar Daten fehlen sollten, so können sie sich die fehlenden Informationen aus dem Internet nachladen.

In jedem Fall wäre der groß angelegte Vertrieb von individuell übertragenen Filmen genau das Falsche, weil dadurch das Internet zugemüllt werden würde und weil die Internetübertragung von längeren hochauflösenden Filmen sich gar nicht lohnt - insbesondere auch wegen der bodenlosen Frechheit, dass man (aufgrund der DRM-Kacke) für jedes Anschauen den Film immer wieder neu herunterladen müsste. Ineffizienter geht's nicht.

Was ist eigentlich mit dem riesigen Aufwand für einen gedruckten Spiegel oder eine gedruckte c't? Wie viel würde das bei einem supereffizienten Broadcast für jeden kosten (bei gleichem Gewinn für die Verlage)? Gerade solche kontinuierlichen und immer wieder neuen Magazine sind perfekt für den DRM-freien Broadcast an alle (bei anerkannt wertvollem und gesellschaftsförderlichen Material ist das in Zukunft steuerfinanziert kostenlos). Macht euch mal klar, wie viel Geld derzeit für GEZ, GEMA, Werbung und Papiervertrieb draufgehen ... und was man damit tun könnte, wenn man es zum Wohle der Urheber und des Volkes effizient einsetzen würde.

Den Datenbroadcast kann man übrigens auch im ersten Ansatz privat-kommerziell realisieren, indem die Daten gegen Gebühr abonniert werden müssen. Das System ist eigentlich ganz einfach und sollte auch lohnenswert sein können. Die Daten sollten allerdings möglichst frei von DRM und Werbung sein (ein bisschen Datenweitergabe muss halt einkalkuliert werden, die illegale Massenverbreitung kann verhindert werden), denn z.B. ich wäre nicht bereit, für den Ärger mit DRM und Werbung auch noch Geld zu zahlen. So richtig wirkungsvoll ist das Verfahren aber erst bei einer bundesweiten Etablierung für alle (geht natürlich nicht nur mit DVB-T sondern auch über Kabel und Satellit).

Noch eine Idee: öffentliche Infoboxen, wo man mit einem einfachen Auswahlmenü (muss ja schnell gehen) sich Daten auf einen USB-Stick laden kann. So richtig schön wird das erst in Zukunft (staatlich + kostenlos) aber übergangsweise sollte sich das auch kommerziell lohnen (man denke an einen 24h Videoservice). So eine Datenbox sollte sich in Bahnhöfen und Flughäfen doch nun wirklich lohnen können. Man denke auch an haufenweise billiges oder gar freies Material, was für einen Reisenden eigentlich mal ganz interessant sein könnte. Werbung und DRM nerven aber andererseits können die in der ersten Phase auch helfen, so ein System zu etablieren - später kann man es ja immer noch verbessern. Z.B. kann das ganze mit nicht-nerviger Werbung finanziert werden: jeder kriegt zwar zwangsweise ein paar Werbespots draufgeladen aber unabhängig und so, dass man es ungesehen löschen kann (wenn die Werbung lustig und gut genug ist, wird sie trotzdem angesehen). Noch besser: so gute Werbung, dass viele sie freiwillig haben wollen, z.B. eine schicke umfassende Produktinfo von einem Autohersteller. (alles imho)
Gericht verurteilt Maler der Augsburgblumen
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/maler-der-augsburgblum…

Die Augsburgblumen sind eigentlich ganz hübsch, siehe auch http://forum.spiegel.de/f22/bewaehrungs-und-geldstrafe-geric….

Deutschland braucht einen höchstinstanzlichen Begnadigungsausschuß, der Strafen (ohne Einschränkung) abmildern kann. Auslöser können Politiker, Blogger/Kommentatoren, Petitionen, Gnadengesuche Verurteilter oder die allgemeine Volksmeinung sein. Richter sind an das Gesetz gebunden, können nicht einfach so einen Schuldigen freisprechen, auch wenn eine formal korrekte Strafe im Einzelfall nicht wünschenswert ist.

Die Idee ist, dass der Begnadigungsausschuß übergesetzliche Strafminderung legalisieren kann aber sich dabei insbesondere an der Volksmeinung orientieren sollte - prima Sache und voll korrekt, denn alle Staatsgewalt geht vom Volk aus (siehe http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html). Alle Entscheidungen des Begnadigungsausschusses sollen (z.B. gesammelt monatlich) vom Bundespräsidenten genehmigt werden müssen, der somit in jedem Einzelfall ein Veto- und Mitspracherecht hat - das paßt auch sehr schön, weil der Bundespräsident gewählt ist.

In einer besseren Zukunft läuft das sicher prima aber wenn es kurzfristig zu viele Anträge auf Begnadigung gibt, muss man sich ein Verfahren zur Antragsbewältigung überlegen. Eine mögliche Maßnahme kann die Forderung sein, dass alle Antragsteller mit Namen, Adresse und allen Falldetails veröffentlicht werden müssen. Transparenz ist wichtig, denn in einem Unrechtsregime könnte ein Begnadigungsausschuß korrupt sein und dem Bösen dienen. (alles imho)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.609.761 von HeWhoEnjoysGravity am 16.09.12 11:32:26bin ueber dem 'Surfen' ausgehend von der Neudeutschland-Thematik von Peter Fitzek auf ihre Seiten gelangt, komme selber aus dem Bereich Datenerfassung und Weiterverarbeitung im Rahmen marktwirtschaftlicher Projekte und hatte dort - in den Anfangsneunziger Jahren - den Eindruck, dass leider zu sehr im Sinn der jeweiligen Auftraggeber als den Geldgebern gehandelt wird, anstatt weitgehend objektiv gewonnene Resultate gelten lassen zu können: die Resultate wurden quasi als politisches Instrument umgenutzt.
Hinter dem, was sie vertreten, steht ein fester Glaube, dass von seiten staatlicher Behörden wirklich der 'common sense' im positiven Sinn vertreten werden kann - was bis jetzt aber anscheinend noch nie wirklich, bestenfalls ansatzweise, im Aufbruch, der Fall war (es ja so sein sollte, aber leider alle möglichen sogenannten 'höhereren' Zwänge vorgeschoben werden) - insbesondere die starke Rueckbindung ans Kapital und frueher ans Militär tragend gewesen sind (noch weiter zurueckliegend war es die Kirche).
Mir erscheint noch längst nicht klar, wie sie die Verschränktheit institutioneller Funktionen mit dem Finanzwesen positiv auflösen zu können meinen. Denn darin liegt doch der Punkt, den sie als 'böse' charakterisieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.560.268 von HeWhoEnjoysGravity am 02.09.12 08:39:52das Problem, das sich fuer diesen Vorschlag stellt, sind doch die regionalen Kostenunterschiede: jemand, der in der Stadt lebt, hat einfach höhere Miet- und sonstige Unkosten als auf dem Land - und auch sonst gibt es Unterschiede, die sich in der Lebenshaltung niederschlagen - wenn z.B. Familie vorliegt. Was sie fordern, wuerde einen Grad an Mobilitätsbereitschaft notwendig sein lassen, der durch einen Sozialbeitrag bestimmt unmöglich abgedeckt werden kann.
Wenn natuerlich andere Voraussetzungen längst erfuellt wären - wie z.B. Telearbeit auf ganz breiter Front, sähe das anders aus - aber offensichtlich wird sich dagegen institutionell und korporationell nach wie vor (und anscheinend grundsätzlich) erheblich gesträubt. Und: Wir leben in einer Auto-Gesellschaft - wo der Lebenswert erst einmal von daher - eben der Benzinkutsche als fahrbarer Multimedia- Unterhaltungszelle - wahrgenommen wird.
In regionalen Bereichen, einzelnen Städten oder Gemeinden, liesse ich ihre Forderung sicher verwirklichen - aber nicht global fuer die gesamte BRD.
#56 (43.615.368) > Das Problem beim Datenbroadcast ist

Noch ein kleines Problem ist, dass Empfänger mit Massenspeicher dauernd online sein müssen, was nicht ganz billig ist aber das muss man halt mal durchrechnen - man bedenke auch die Einsparungen beim Internet (weniger Datenverkehr) und dass ein Empfänger mit ausreichendem Speicher bezahlbar und ziemlich sparsam sein kann. Wenn man den Datenbroadcastempfang mit der Volksbox kombiniert, dann spart das auch wieder was und gehört einfach zum unverzichtbaren Grundbedarf. (imho)


#58 (43.633.410) > Mir erscheint noch längst nicht klar, wie sie die Verschränktheit institutioneller Funktionen mit dem Finanzwesen positiv auflösen zu können meinen.

Staatsbank, Abschaffung von Privatbanken und Bargeld (stattdessen elektronisches Geld), eine Kontrollbehörde als 4. Macht im Staate (siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1163459-171-180/r…) und insbesondere eine wirksame Verbrechensbekämpfung sollten eine ganze Menge verbessern können.

Das Problem ist der liberale Kapitalismus, der Profitgier, Lobbyismus und indirekt Korruption geradezu salonfähig gemacht hat und eine wirksame Verbrechensbekämpfung und bessere Gesetze (z.B. bei der Steuer) zum Wohle von Volk und Staat verhindert. Kann es etwas bescheuerteres als die Privatisierung von Volkseigentum und Versorger geben? Der Staat ist die Rettung, nicht das Problem. Ein Staatsbetrieb kann genau wie eine AG organisiert sein, bloß dass er nicht an der Börse notiert ist, nicht über Dividenten ausblutet, nicht auf Privatbanken/Investoren angewiesen ist und korrupte Investitionen/Firmenkäufe unwahrscheinlicher werden. Ein Staatsbetrieb ist dem Allgemeinwohl verpflichtet, während die Privaten systemimmanent selbstsüchtige Ausbeutung betreiben. Der Wohlstand ist eine Folge des Fortschritts, eines modernen Staates und der Arbeitsteilung ... nicht des Kapitalismus.

Okay, die DDR war nicht so der Outperformer aber deren Fehler sollen ja nicht wiederholt werden und z.B. gibt es im idealen Sozialismus immer noch Privatbesitz und Privatunternehmen. Des Weiteren ist sind die kapitalistische USA auch kein Vorbild, siehe z.B.

- US-Rentensystem wankt: Finanzloch von unfassbaren $4,6 Billionen! http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21976
- Auslandsverschuldung der USA steigt auf $ 5,26 Billionen http://www.goldreporter.de/auslandsverschuldung-der-usa-stei…
- US-Budget: Die USA stehen an der Klippe http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,…
- USA schlechter als Griechenland http://www.heise.de/tp/artikel/37/37438/1.html
- US-Staatsschulden steigen um 10 Millionen Dollar pro Minute http://www.goldreporter.de/us-staatsschulden-steigen-um-10-m…
- US-Staatsschulden steigen auf 16 Billionen Dollar http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/staatsverschuldung…
- Internationaler Vergleich: Amerika verliert Wettbewerbsfähigkeit http://www.spiegel.de/wirtschaft/studie-des-weltwirtschaftsf…

Deutschland soll doch bloß schrittweise Mißstände beheben und Verbesserungen vornehmen. (alles imho)


#59 (43.633.464) > das Problem, das sich fuer diesen Vorschlag stellt, sind doch die regionalen Kostenunterschiede: jemand, der in der Stadt lebt, hat einfach höhere Miet- und sonstige Unkosten als auf dem Land - und auch sonst gibt es Unterschiede, die sich in der Lebenshaltung niederschlagen - wenn z.B. Familie vorliegt. Was sie fordern, wuerde einen Grad an Mobilitätsbereitschaft notwendig sein lassen, der durch einen Sozialbeitrag bestimmt unmöglich abgedeckt werden kann.

Derzeit reicht die Sozialhilfe für ein Leben in der Stadt. Gerade Wohnblöcke sind doch effizienter/billiger. In der Stadt ist alles zentraler und somit entfallen Reisekosten, man braucht kein Auto. In Zukunft werden über 95% in Städten leben, weil die Städte wohnlicher werden und es viel effizienter ist, wenn es z.B. nur ein paar Hundert Großstädte in Deutschland gibt.

Der Einheitsbetrag bei der Sozialhilfe und in Zukunft ein BGE können für eine Angleichung der Lebensbedingungen in Deutschland führen. Derzeit werden mit der individuellen Wohnhilfe doch nur die privaten Miethaie beglückt und teuere Städte versteckt subventioniert. Wenn mehr Menschen aufgrund einer pauschalen Sozialhilfe zusammenziehen, dann platzt die Immobilienblase und alles wird billiger und der Staat kann billig Wohnungen aufkaufen.

Was sollte denn sonst passieren können? Die Frage ist doch eher, ob sich extrateuere Schickimicki-Luxusstädte halten können. Die Armen sammeln sich bei ausreichendem Geld (das sie ja kriegen) nur dort, wo es auch hinreichend lebenswert ist.

> Wir leben in einer Auto-Gesellschaft - wo der Lebenswert erst einmal von daher - eben der Benzinkutsche als fahrbarer Multimedia- Unterhaltungszelle - wahrgenommen wird.

Ähm, also das hat jetzt aber nichts mit einem pauschalen (pro Kopf) Festbetrag für Sozialhilfe zu tun, oder? Bei einem zukünftigen BGE werden einem damit auch nicht Auto, Haus, Boot und Flugreisen ins Ausland finanziert (in fernerer Zukunft ist das Leben auf der Erde für jeden aber schon sehr komfortabel). Abgesehen davon gibt es eher einen Trend weg vom Auto (siehe http://www.spiegel.de/auto/aktuell/junge-us-amerikaner-verzi… und http://www.heise.de/tp/artikel/37/37120/1.html)

> In regionalen Bereichen, einzelnen Städten oder Gemeinden, liesse ich ihre Forderung sicher verwirklichen - aber nicht global fuer die gesamte BRD.

Eine Sozialhilfepauschale spart dem Staat Geld (weniger Verwaltung und Ressourcenersparnis durch geändertes Verhalten der Sozialhilfeempfänger) und die meisten Sozialhilfeempfänger werden wohl auch dafür sein (weil sie sich mehr Geld zusammensparen können) - was also könnte die Idee noch verhindern? Dagegen sind die privaten Miethaie aber nun ja - ob die sich langfristig durchsetzen können? Sicher nicht. (alles imho)
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben