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Ein Schwindel, der verjährt. (Seite 484)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.915.309 von nickelich am 28.06.19 17:43:02Aha. Und Dehydrierung führt zu Lungenversagen? :confused:

Bist du jetzt auch noch ein Fachmann für Epidemiologie?
Was nickelich vor allem übersieht, ist, dass es nicht darum geht, wann nach Kalender die Sterblichkeit am höchsten ist, sondern wie die Sterblichkeit im Jahresverlauf auf einen Anstieg der mittleren Temperaturen reagiert. Während die Sterblichkeit im Winter bei einem Temperaturanstieg nur schwach reagiert, kann die Sterblichkeit im Sommer bei häufigeren Hitzewellen dramatisch ansteigen. Wenn im milderen Winter weniger Menschen zum Beispiel an Atemwegserkrankungen sterben, steigt im Sommer die Zahl der Menschen, die an Auswirkungen von Hitzewellen sterben erheblich stärker. Die Unbekannte in der Rechnung ist, wie schnell es Menschen und die Gesellschaft insgesamt schaffen, sich an die Zunahme bislang untypischer Hitzewellen anzupassen, was am Ende die Sterblichkeit durch einen Temperaturanstieg wieder senken würde. Diese Anpassung wäre aber zunächst von menschlichen Opfern und erheblichen Kosten begleitet.

Weiterhin ist es erstaunlich, wie sprachlos Leugner darüber hinweggehen, dass dies in Deutschland der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen war, in Frankreich die heißeste Temperatur seit Anfang der Messungen auftrat, und dies alles in kurzer zeitlicher Folge zum Rekordsommer in Europa 2003 und der extremen Dürre in Deutschland 2018. Die Sprachlosigkeit der Leugner wirkt dadurch so seltsam, weil die im Winter noch jedes bisschen Frost oder Schneefall kommentieren mussten, obwohl alle Wintermonate und überhaupt, außer dem Mai, alle 15 abgelaufenen Monate in Deutschland wärmer als das klimatologische Mittel waren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.917.136 von for4zim am 28.06.19 22:05:55
Zitat von for4zim: ...Weiterhin ist es erstaunlich, wie sprachlos Leugner darüber hinweggehen, dass dies in Deutschland der wärmste Juni...

Ähnlich erstaunlich, wie die Klimaalarmisten sprachlos darüber hinweggehen, daß der Mai 2019 der kälteste seit 28 Jahren war:

Der Mai 2019 wird der kälteste seit 28 Jahren
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/der-mai-2019-wird…

Aber kaum ist das Wetter wieder ein bißchen besser - Alarm, Alarm. :laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.918.264 von Vitaquelle am 29.06.19 08:29:53Die Temperatur im letzten Mai lag etwa 1 Grad unter dem Mittel 1961-1990.
Wie viele Todesopfer hat diese Kälte gefordert?

Der Juni 2019 war in Deutschland der wärmste bisher gemessene. Seit 2010 war es in jedem Juni wärmer als im Mittel; bis auf den Mai 2019 galt das für jeden der letzten 15 Monate, in mehreren Monaten um ca. 4 Grad.

Wenn du das nicht glaubst, schau hier nach:

https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html

https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2019/20190628_deutschlandwetter_juni_news.html
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.918.423 von rv_2011 am 29.06.19 09:19:49
Zitat von rv_2011: ...Seit 2010 war es in jedem Juni wärmer als im Mittel...
Jedes Mal wärmer als im Mittel :confused: Denk'noch mal drüber nach ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.918.483 von Vitaquelle am 29.06.19 09:32:31Ich hatte angegeben, dass es um das Mittel 1961-1990 geht.
Alternativ hättest du statt zu trollen selbst die verlinkten Daten des DWD nachschauen können.

Wenn du darauf hinaus willst:
Das Mittel 2010-2019 liegt um 1,4 Grad höher. Und es ist um 1,0°C höher als das Mittel des letzten 30-Jahres-Zeitraums 1981-2010. Das entspricht einem Anstieg um 0,35 bis 0,4°C/Dekade in den letzten 40 Jahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.918.264 von Vitaquelle am 29.06.19 08:29:53Neben dem, was rv_2011 schon geschrieben hatte, bestätigen Sie meine Aussage nur: von 15 Monaten bis inklusive diesen Juni, von denen 14 gegenüber dem klimatologischen Mittel zu warm waren, ist für Sie nur der einzige Monat erwähnenswert, der unter diesem klimatologischen Mittel lag, nämlich der Mai. Im Gegensatz zum Mai, der zwar kälter war als im Vergleichszeitraum, aber nicht der kälteste Mai in der Zeitreihe war, markiert der Juni den Rekord, den Maximalwert der klimatologischen Zeitreihe. Es war in Deutschland der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Global ist das Jahr bisher das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, das laufende Jahrzehnt das wärmste. In Frankreich war gerade mit 45,9 Grad die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in Frankreich gemessen worden.

Sie bestätigen also erneut die selektive Wahrnehmung der Leugner. Sie schreiben nur, wenn Sie meinen, es sei mal etwas kalt oder ein bisschen Schnee, auch wenn das dann nur in Ihrer Einbildung stattfindet, aber Sie nehmen überhaupt keine Anzeichen der globalen Erwärmung wahr. Genau dieses Verhalten hatte ich Ihnen unterstellt - Sie bestätigen es. Genauso wie ich bei Ihnen auch mich darauf verlassen kann, dass Sie sachliche Inhalte ignorieren werden, und nur Halbsätze zitieren, mit denen Sie trollen können, indem Sie Aussagen unterstellen, die gar nciht gemacht wurden.
Die Hitzewellen im Sommer mögen zugenommen haben, aber untypisch sind diese nicht. Hier schreibt for4zim Unsinn.

Die Anpassung besteht im "mehr trinken", aber es gilt neben dem Flüssigkeitshaushalt auch die Natriumkonzentration im Auge zu behalten. Mehr trinken und die Speisen bei Hitze etwas stärker salzen, kann viele vorzeitige Todesfälle der Personen im hohen Rentenalter vermeiden. Die Kosten für dieses richtige Verhalten ( Wasser aus dem Hahn und das Salz in der 250 g Packung für 1,39 € reicht für 5 Jahre) sind keinesfalls "erheblich" zu nennen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.919.911 von nickelich am 29.06.19 15:39:33Die Hitzewellen haben zugenommen
- in der Dauer
- in der Intensität
- in der Häufigkeit.

Die Kältewellen haben abgenommen
- in der Intensität
- in der Häufigkeit
- wahrscheinlich auch in der Dauer.

Die Sommer werden wärmer, die Winter auch.

Viel trinken bei Hitze ist ein guter Rat,
ebenso wie warme Kleidung bei Kälte.
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