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Ein Schwindel, der verjährt. - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.375.240 von nickelich am 14.01.20 20:01:22Wie viele Jahre ist dieses Filmchen denn alt?
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: kein deutlich erkennbarer und verständlicher zum Threadthema
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.350.724 von for4zim am 12.01.20 14:19:52Unter Berücksichtigung von Autokorrelation sieht es bei RSS-TLT auch nicht wesentlich anders aus:

0,208°C/Dekade (+/- 0,056°C)
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.350.706 von rv_2011 am 12.01.20 14:15:47So ist es. Man sollte auch erwarten, dass korrekte Satellitendaten, Bodenbeobachtungen und Reanalysedaten zu ungefähr gleichen Trends kommen bzw. die Unterschiede im Detail sich erklären lassen (etwa Abdeckung an den Polen, Korrekturen der Satellitendrift, Auflösung), vorausgesetzt, es werden für das Problem angepasst ausreichend viele Daten berücksichtigt. Das ist der Fall. Später werde ich in einer Tabelle die geringen Unterschiede zwischen HadCrut, GISS und RSS zusammenstellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.350.499 von for4zim am 12.01.20 13:33:19Am Anfang des Threads ging es ja darum, ob die mittlere globale Temperaturanomalie seit 1995 einen signifikanten Trend zeigt. Die Antwort ist ja, und zwar auch für die Satellitendaten:

Trend seit 1995 ist 0,020+/-0,004 Grad/Jahr, das ist auf einem 99%-Niveau signifikant. (Berechnungen mit OpenOffice 4.1.6, Fehler sind 1-Sigma-Werte, Autokorrelation wurde nicht berücksichtigt)

Nochmal - Basis dazu sind die Jahresmittel der Temperaturanomalie für RSS-Satellitendaten:



Außerdem wurde von Leugnern verbreitet, die globale Erwärmung hätte seit 1998 aufgehört oder es würde seitdem die globale Temperatur wieder sinken bis hin zu einer angeblichen neuen kleinen Eiszeit, die ihren Höhepunkt irgendwann um 2030 erreichen soll.

Seit 1998 ist der Trend allerdings 0,018+/-0,005 Grad/Jahr. Im Rahmen des Fehlers ist das gleich dem langfristigen Trend von 0,021+/- 0,002 Grad/Jahr. Auch diese beiden Trends sind signifikant auf dem 99%-Niveau.

Leugner lieben es, verkürzte Zeitabschnitte herauszugreifen in der Hoffnung, dabei das Gegenteil der Realität vortäuschen zu können. Verschiebt man aber solche beliebten Trendstartpunkte um nur ein Jahr, kann das erhebliche Effekte haben. Ab 1999 ist der Trend 0,023+/-0,004 Grad/Jahr, also höher als der langfristige Trend. Noch frappierender wird es, wenn man sehr kurze Zeitspannen nimmt, wie es Leugner in der Vergangenheit gemacht haben:
ab 2008 ist der Trend 0,038+/-0,011 Grad/Jahr. Rein rechnerisch ist auch dieser Trend signifikant. Angesichts des Fehlers würde ich allerdings nicht annehmen, dass der Trend seit 2008 wirklich so gewaltig schneller geworden ist. Aber in der praktizierten Logik der Leugner müsste ich das behaupten - der Anstieg der globalen Temperatur nur aufgrund der letzten 12 Jahre bis 2100 wäre demnach 3,8 Grad. Plus den Anstieg im 20. Jahrhundert wären das fast 5 Grad globale Erwärmung bis 2100.

Leugner haben mit verschiedenen Tricks versucht, eine angebliche Erwärmungspause vorzutäuschen. Der Trick basiert im wesentlich darauf, störende Daten wegzulassen. In der Vergangenheit hat man immer Daten vor einem gewünschten Ereignis weggelassen, zum Beispiel Daten vor 1998 oder 1997 oder 1995. Inzwischen wird das Rosinenpicken verschärft und auch aktuelle Daten weggelassen. Gerade die RSS-Daten, die eine größere Schwankungsbreite haben (hier wirkt sich die tropische Temperaturvariation ENSO stärker aus), werden gerne durch Weglassen verfälscht. Blendet man in so ein Täuschungsbild alle Daten ein, wird die betrügerische Manipulation der Leugner offensichtlich:



Bisher hat es noch kein Leugner geschafft, diese Tatsachen einfach mal anzuerkennen oder die früheren falschen Behauptungen zu korrigieren und zurückzunehmen. Leugner bleiben dabei, dass es seit 1998 nicht wärmer, sondern kälter wird, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Noch schlimmer, um die Fehler der eigenen falschen Behauptungen nicht anerkennen zu müssen, stören sie den Thread und versuchen, dauernd über etwas ganz anderes zu schreiben. Seit 2006 haben Leugner bei wallstreet-online konsistent Lügen verbreitet und nehmen diese nicht zurück, und jeder weitere Leugnerbeitrag bestätigt diese Einschätzung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.350.499 von for4zim am 12.01.20 13:33:19Es gibt ja schon die Daten der Copernicus-Reihe (Beitrag vom 8.1.19).

Danach war der Dezember der bisher (seit 1979) wärmste und das Jahr 2019 auch hier das bisher zweitwärmste, nur 4 hunderstel Grad kühler als das Super-El-Nino-Jahr 2016.

Es ist zu erwarten, dass dies bei GISS ähnlich aussieht: 2019 war wohl nur geringfügig kühler als 2016.
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Dieser Thread behandelt Formen von Betrug oder Schwindel, mit denen Ergebnisse der Klimaforschung verfälscht werden. Hauptsächlich geht es um die Methode des Rosinenpickens - aus den vorhanden Daten werden nur solche ausgewählt, die zu einem falschen Eindruck von den Eigenschaften der Daten führen. Anlass für den Thread war eine von mehreren Leugnern durchgeführte Aktion, Prof. Phil Jones dazu zu bringen, über eine solche falsche Datenauswahl zu erklären, dass diese (noch) keinen signifikanten Trend aufwiesen (HadCrut-Daten ab 1995). Leugner hatten dies uminterpretiert zu einem angeblichen Geständnis, dass es aktuell keine globale Erwärmung mehr gäbe.

Als weitere Daten dazu kamen, ergab die Berechnung aber einen signifikanten Trend (seit 2014). Dies hat aber nie einen Leugner zu einer Korrektur bewegt. Der Thread dokumentiert auch die Reaktionen von Leugnern auf dieses Ergebnis - sie weigern sich, die Fakten zur Kentnnis zu nehmen, sie weigern sich, ihre Fehler zu korrigieren und sie versuchen stattdessen verzweifelt, diesen Thread zu stören. Die Reaktionen der Leugner sind fast noch interessanter und aussagekräftiger als die eigentlichen Ergebnisse.

Ich habe jetzt wieder einen neuen Jahressatz von RSS-Satellitendaten zur Verfügung (bei den von mir genutzten Bodenbeobachtungen warte ich noch auf die Dezemberdaten) und es ist Zeit, sich nun die Ergebnisse inklusive 2019 anzuschauen.


So findet man derzeitig die Satellitenbeobachtungen auf der RSS-Webseite vor: http://images.remss.com/msu/msu_time_series.html

Der Trend ist weiter angestiegen und wird nun mit 0,0208 Grad/Jahr angegeben. Ursache für den Trendanstieg ist, dass der Trend 1999-2019 stärker ist als 1979-1998, nämlich 0,023+/-0,004 gegenüber 0,019+/-0,006 Grad/Jahr. Der Unterschied ist statistisch (noch) nicht signifikant. Es zeigt sich auch darin, dass der Dezember 2019 der wärmste in der RSS-Zeitreihe ist.

Das sind die Jahresmittel in einer vergleichbaren Graphik mit Trend.



Weitere statistische Angaben folgen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.297.195 von for4zim am 06.01.20 20:24:45Dann kläre ich Sie mal auf. Eine Phobie ist eine Angststörung und im Gegensatz zu Ihnen habe ich keine Angst vor einem möglicherweise kommendem Klima.

Ich würde eine Erwärmung begrüßen und von der ökonomisch optimalen Temperatur, die alle Arbeiten zwischen 13°C und 15°C errechneten, sind wir in Deutschland mit einer gemittelten Durchschnittstemperatur unter 10°C weit entfernt.
Ob die Starkpigmentierten in Afrika negative Auswirkungen haben (bei in Wirklichkeit zunehmendem Niederschlag) ist mir schnuppe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.297.084 von nickelich am 06.01.20 20:15:47Mit Klimaphobiker meinen Sie vermutlich sich selbst, nicht wahr? Allerdings ist eine Klimaphobie keine beschriebene Krankheit, es weiß also niemand, was das sein soll.

Was ein Leugner des Sachstands der Kliamforschung ist, ist hingegen klar: Leute, wie Sie, die nicht akzeptieren, worauf sich jede, absolut jede kompetente Institution (nationale und internationale Organisationen und Behörden mit thematischer Zuständigkeit, alle Expertengremien und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet) einigt: es gibt eine von Menschen verursachte globale Erwärmung, die ein Ausmaß erreichen kann, in dem negative Auswirkungen überwiegen.

Und Ergebnis der Diskussion hier im Thread war, dass Prof. Latif in seinen Interviews die Lage richtig beschrieben hatte - wir konnten die Aussagen von Prof. Latif durch entsprechende Beobachtungen belegen. Gegenteilige Belege konnten Sie auch auf Nachfrage nicht beibringen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.296.295 von for4zim am 06.01.20 19:14:09In diesem Threat geht es um den Schwindel und um die Lügen der Klimaphobiker. Die Vorhersage von Latif war absolut daneben. Eine Lüge war es nicht, weil es nicht mit dem Bewußtsein lügen zu wollen geschah und dabei die Wahrheit zu kennen. Auch bei seinen Gegnern geht mal etwas daneben. Wenn eine Vorhersage so voll daneben geht, sollte man es zugeben können. Aber zumindest ist Latif in dem Punkt ehrlich, daß der ganze Zauber namens "Klimaschutzprogramm" nichts bringt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.296.514 von Vitaquelle am 06.01.20 19:33:50Eine Homogenisierung einer Klimareihe ist ein üblicher und transparenter Vorgang. Wenn zum Beispiel eine Station an einen kühleren oder wärmeren Ort verlegt wurde oder sich Messzeiten oder Instrumentierung geändert haben, muss das in der Klimareihe berücksichtigt werden, sonst kommt man zu falschen Ergebnissen. Man kann darüber nicht anderer Meinung sein. Letztlich geht es darum, dass Sie nichts akzeptieren wollen, was nicht mit Ihrer vorgefassten Meinung übereinstimmt. Das kennzeichnet den Leugner, sie sind faktenresistent.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.296.295 von for4zim am 06.01.20 19:14:09
Zitat von for4zim: ...diesen Thread zu stören, in dem es darum geht, mit welchen Tricks Leugner versuchen zu schwindeln?...

Ach so, es geht hier nur um Schwindeleien der Skeptiker; sorry 4zim, das habe ich nicht gewusst. Ich dachte es geht um Schwindeleien der Alarmisten, Stichwort Homogenisierung. :eek:

Das kommt im Threadtitel aber auch wirklich nicht gut raus; vielleicht setzt Du dich mal wieder mit den mods ins Benehmen und lässt den ändern?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.293.157 von nickelich am 06.01.20 14:35:25Ich schlage vor, Sie drücken sich wie ein Erwachsener aus. Es gibt keinen Grund, einen Professor "durchgeknallt" zu nennen, weil Sie Fakten nicht akzeptieren wollen.

Sie haben behauptet, ich hätte mich zu Niederschlägen in Spanien geäußert. Das war nicht der Fall und Sie können dazu auch kein Zitat nennen.

Es gibt auch keinen Beleg für den angeblichen "Jahrhundertniederschlag" in Spanien. Sie haben jetzt bei jedem Austausch Ihre Aussagen zu dem Niederschlag immer mehr gesteigert, ohne je einen Beleg zu nennen. Und Sie haben sich geweigert, einen Beleg zu nennen, dass ein Monat mit starkem Niederschlag in Spanien im Widerspruch zu irgendetwas steht - wer soll denn jetzt behauptet haben, es könne keinen Starkniederschlag in Spanien geben?

Auch der starke Niederschlag in den Alpen im Januar 2019 war zwar an einzelnen Stationen ein Rekord, aber für die Jahreszeit und die Region trotzdem zu erwarten, zumal der Winter insgesamt deutlich zu mild war. Gegenwas wollen Sie damit argumentieren? Es widerspricht nichts.

Und dann bleibt da noch, dass Ihr Beitrag nichts mit dem Threadthema zu tun hat. Was sagt es denn über Sie aus, dass Sie so verzweifelt sind, dass Sie permanent versuchen, diesen Thread zu stören, in dem es darum geht, mit welchen Tricks Leugner versuchen zu schwindeln? Sie können den Thread nicht stehen lassen, weil die Ergebnisse hier im Thread klar zeigen, dass Leugner lügen und nichts zugeben wollen. Sie können aber auch gegen offensichtliche Fakten nicht argumentieren, deshalb dauernd Ablenkungen, Themenwechsel und persönliche Angriffe.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.293.157 von nickelich am 06.01.20 14:35:25Wenn es nichts bringt, kann man es ja auch sein lassen...

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.286.503 von for4zim am 05.01.20 16:53:12Ich habe mich nicht auf den durchgeknallten Mojib Latif berufen und auch nicht zu Dürren, sondern zur erwarteten Niederschlagsabnahme im Mittelmeerbereich. Das sollte ein halbwegs intelligenter Mensch zu unterscheiden wissen. Ein Jahrhundertniederschlag in Spanien über einen längeren Zeitraum von Monaten ist auch kein singuläres Wetterereignis.

Ein Jahrhundertniederschlag in Form von Schnee in Bayern steht im Gegensatz zur flapsigen Vorhersage des Deutschen mit pakistanischen Wurzeln.
Zumindest sieht er ein :
"Das am Freitag von der Großen Koalition verabschiedete Klimaschutzprogramm sei lediglich der „kleinste gemeinsame Nenner“ der Koalitionäre: „Das bringt fürs Klima überhaupt nichts.“
... aber es verursacht ungeheure Kosten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.284.828 von for4zim am 05.01.20 11:51:14
Zitat von for4zim: ...Endlich sehen Sie es ein,...
:laugh:

Red' dir deine Welt ruhig schön, 4zim; aber wenn Motif gemeint hätte, es gebe in Zukunft keine Winter mehr, dann wäre das ja noch absurder als seine Aussage zum Schnee. Da bleibe ich lieber bei der Interpretation der SPIEGEL-Redaktion.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.285.939 von nickelich am 05.01.20 15:17:08Sie hatten behauptet, ich hätte mich zu den Niederschlägen in Spanien geäußert. Das hatte ich nicht. Das einzige, was Sie gemeint hatten konnten, war die Aussage von Prof. Latif, dass Dürren in Südeuropa häufiger werden. Das hatten Sie angezweifelt, dehalb hatte ich dann auf die Zunahme der Dürrehäufigkeit in Europa verwiesen und dies belegt.

Wenn Sie sich nicht darauf bezogen hatten, dann hatten Sie wirklich Ihre Unterstellung, ich hätte mich zu den Niederschlägen in Spanien je geäußert, frei erfunden. Es wäre dann eine weitere Lüge von Ihnen. Ich kann das leicht feststellen, dazu braucht man nur die Diskussion in diesem Thread mit den entsprechenden Suchbegriffen zu filtern.

Und starker Schneefall in den Alpen oder im Alpenvorland in einem Winter widersrpechen den Aussagen von Prof. Latif überhaupt nicht. Gerade in einem milden Winter erwartet man höhere Niederschläge und die kommen selbst bei milden Temperaturen in Höhenlagen als Schnee. Die Schneekatastrophe in den Alpen 2018/2019 könnte sogar durch die globale Erwärmung wahrscheinliocher geworden sein - warmes Winterwetter und hohe Niederschläge sind ganz typisch für die globale Erwärmung. In den Tieflagen regnet es dann auch, allerdings regnet oder schneit es natürlich viel eher in den Staulagen vor und auf den Gebirgen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.284.828 von for4zim am 05.01.20 11:51:14Ich hatte in Bezug auf die Rekordniederschläge in Spanien überhaupt nicht von Latif geschrieben, da spinnen Sie sich etwas zurecht.

Wenn wir aber auf Latif zurückkommen, den Präsidenten der Deutschland-Sektion des üblen Club of Rome, dann dürfen wir den Süden Bayerns wegen der Schneekatastrophe im letzten Winter mit Jahrhundert-Niederschlag nicht mehr zu unseren Breiten zählen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.915 von Vitaquelle am 04.01.20 20:15:57"ich habe "Winter" weggelassen"
Endlich sehen Sie es ein, das war Ihr Fehler. Prof. Latif hat von Wintern geredet, nicht von Schnee. Er hat nie behauptet, es gäbe keinen Schnee mehr. Er hat auch nie behauptet, es gäbe keinen Frost mehr. Und dasss die Winter milder werden, wie er im Interview angab, das ist eingetreten. Genauso ist eingetreten, dass in Südeuropa Dürren häufiger werden - hier gibt nickelich falsch wieder, was Prof. Latif erklärt hatte - er hatte nicht über die Menge an Niederschlägen in einem bestimmten Monat geredet.

Und Sie beide haben insofern Unrecht, dass Latif nie irgendwelche Wettererscheinungen ausgeschlossen hatte. Er hatte über das Klima geredet. Deshalb ist es auch sinnlos, über Zeitungsinterviews zu reden, weil hier nicht zu erwarten ist, dass die Begrifflichkeiten so klar sind wie in einer Fachpublikation. Was dort steht, habe ich in Beitrag Nr. 5.408 angeschnitten.

Er heißt übrigen Latif, nicht "Motif", wie Sie dauernd schreiben. Sie meinen, der Wissenschaftler hätte "Käse" geschrieben, aber damit meinen Sie sich selber, schon deshalb, weil Sie dauernd sich über etwas zu Wort melden, von dem Sie inhaltlich nichts verstehen können.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.618 von for4zim am 04.01.20 18:59:23Ach Du lieber Himmel, ich habe "Winter" weggelassen :rolleyes: Schnee gibt es eh nur im Winter, nie im Sommer also quasi redundant. Aber es gibt im Winter nach wie vor Schnee und Kälte gibt es auch immer wieder -> Motif hat Käse verzapft.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.519 von Vitaquelle am 04.01.20 18:37:08Sie missachten die Grammatik. Da steht "Winter...wie vor 20 Jahren wird es nicht mehr geben." Was für Winter wird es nicht mehr geben? "Winter mit viel Eis und Schnee wie vor 20 Jahren." (Fettungen von mir) Sie lügen nach wie vor mit manipulativ selektivem Zitieren. Dass genau das gemeint ist, ist nachweisbar, durch die danach folgenden Erläuterungen, die Sie ebenfalls böswillig unterschlagen.

Und noch mal: Latif hat nachweislich nie behauptet, es würde hier keinen Schnee mehr im Winter geben, sondern er hat deutlich gemacht, dass er von einem klimatologischen Trend zu milderen Wintern redet. Es steht da und verschwindet nicht dadurch, dass Sie böswillig Zitate abschneiden und auswählen. Ihre Aussage, er hätte behauptet, es würde hier keinen Schnee mehr geben, ist gelogen.

Latifs Aussage wird von den Klimadaten belegt.

Warum also lügen Sie?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.447 von for4zim am 04.01.20 18:20:33Im 5. IPCC-Bericht, Teil 1, wird in Kapitel 10 erläutert, dass eine globale Erwärmung zu einer Zunahme von Starkniederschlagsereignissen führen wird. Diese Zunahme wurde global über Landflächen beobachtet. Sie wird auch in den Modellprojektionen dargestellt: "Extreme precipitation is expected to increase with warming. A combination of evidence leads to this conclusion though by how much remains uncertain and may vary with time scale (Section 7.6.5). Observations and model projected future changes both indicate increase in extreme precipitation associated with warming. Analysis of observed annual maximum 1-day precipitation (RX1day) over global land areas with sufficient data samples indicates a significant increase in extreme precipitation globally, with a median increase about 7% °C–1 GMST increase (Westra et al., 2013). CMIP3 and CMIP5 simulations project an increase in the globally averaged 20-year return values of annual maximum 24-hour precipitation amounts of about 6 to 7% with each degree Celsius of global mean warming, with the bulk of models simulating values in the range of 4 to 10% °C–1(Kharin et al., 2007; Kharin et al., 2013)."

In Kapitel 11 werden Projektionen der CMIP5-Modelle gezeigt, unter anderem zur erwarteten Änderung des durchschnittlichen Niederschlags 2016–2035 relativ zu 1986–2005 (Abbildung 11.11). Die wichtigste Erkenntnis für ganz Europa ist, dass die Änderungen in allen Jahreszeiten kleiner als die Standardabweichung sind, also kleiner als die übliche Variation und daher nicht als signifikant erkannt werden können. Zur Niederschlagshäufigkeit oder -stärke im Mittelmeergebiet machen die Modelle für den aktuellen Zeitraum einfach keine klare Aussage. Für die Bodenfeuchte zeigen in diesem Zeitraumvergleich hingegen die CMIP5-Modelle einen signifikanten Rückgang für den größten Teil Kontinentaleuropas an, insbesondere dem Mittelmeerraum (Abbildung 11.14).

Vielleicht steht in anderen Teilen des IPCC-Berichts mehr, aber es gibt definitiv keine Vorhersage, dass der Niederschlag in Spanien stark relativ zur Varianz abnimmt, es gibt eine Indikation, dass Starkniederschlagsereignis über Landflächen häufiger werden könnten und insofern spricht üebrhaupt nichts für die Behauptung, ein einzelner nasser September in Spanien würde irgendeinem Ergebnis der Klimaforschung widersprechen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.171 von for4zim am 04.01.20 17:21:19
Zitat von for4zim: ...Er hat vielmehr behauptet, die Winter würden milder werden...


Das haben die Redakteure des SPIEGEL aber anders verstanden, denn sie schreiben: "...Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie..."

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wi…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.270 von nickelich am 04.01.20 17:41:10Wer hat denn für den Herbst 2019 wenig Niederschläge im Raum Spanien oder Frankreich vorhergesagt?

Niemand, nicht wahr?

Vorhergesagt wurde aber eine Zunahme der Häufigkeit von Dürren in Südeuropa. Genau das ist eingetreten. Und im Gegensatz zu Ihnen habe ich dazu eine Quelle gut nachvollziehbar angegeben.

Akzeptieren Sie endlich die Fakten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.282.171 von for4zim am 04.01.20 17:21:19Die Voraussage von Rückgang in den Niederschlägen des Mittelmeerraums soll also von mir erfunden worden sein und die Graphiken mit der Verteilung des Rückgangs noch dazu. In denen ist Spanien, wo es im Herbst / Frühwinter so extrem viel regnete, viel mehr als jemals zuvor, mit prognostiziertem starkem Rückgang besonders herausgehoben. Südfrankreich ist auch abgesoffen, aber dort sollte der Rückgang nicht so stark sein. Auch Italien bekam überdurchschnittlich viel Regen ab.

Akzeptieren Sie endlich das Faktum, daß bei vorhergesagtem Rückgang des Niederschlags das Gegenteil eingetreten ist.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.281.550 von nickelich am 04.01.20 15:04:13Wir waren zuletzt an dem Punkt, dass Sie behaupten wollten, die Klimamodelle seien widerlegt, weil sie angeblich ausschlössen, dass es in Spanien in einem September mal stärker regnet. Die Klimamodelle sagen nichst dergleichen aus, das haben Sie sich einfach erfunden.

Was hingegen eine wahrscheinliche Folge einer globalen Erwärmung ist, das ist ein Anstieg der Häufigkeit extremer Wetterlagen, zum Beispiel häufigere Hitzewellen und dadurch auch häufigere Dürren. Prof. Latif hatte dies in einem Interview gegenüber dem Spiegel im Jahr 2000 erwähnt und sprach von einem stärkeren Azorenhoch und dadurch häufigeren Dürren in Südeuropa. Nun beobachtet man, dass von 1950 bis 2012 die Häufigkeit von Dürren in Europa tatsächlich gestiegen ist und zwar gehäuft in Südeuropa, zum Beispiel in Spanien, Italien und Frankreich.

Diesen Sachverhalt hatte ich Ihnen schon einmal erläutert. Doch vor kurzem haben Sie so getan, als hätte es die ganze Diskussion damals nicht gegeben, unterstellten mir Äußerungen, die ich nicht gemacht hatte, und versuchten aus einer starken Niederschlagswetterlage in einem September in Spanien etwas zu konstruieren, dass dieser Wetterverlauf nicht bieten kann - er macht keine Aussage über das Klima und hat nichts zu tun mit den Aussagen, die Sie damit widerlegen wollen.

Diese Debatte reiht sich ein in eine ganze Serie falscher Unterstellungen, falscher Behauptungen trotz Kentnnisse des wahren Sachverhalts und Versuche, die Diskussion zu verwirren und abzulenken. Die einzige wichtige Frage ist: wieso haben Sie das nötig? Wieso akzeptieren SIe die Fakten nicht?

Und an Vitaquelle auch: warum lügen Sie mit der Verstümmelung eines Zitats? Denn jeder kann nachlesen, dass Prof. Latif niemals behauptet hatte, es würde hierzulande nie wieder schneien. Er hat vielmehr behauptet, die Winter würden milder werden. Und das ist nachweislich eingetreten, denn auch dazu hatte ich die Belege gezeigt. Auch diese Diskussion hatte bereits mehrfach stattgefunden und auch Sie ignorieren die Fakten und stellen einfach die Debatte wieder auf den Nullpunkt, ein typisches Leugnerverhalten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.278.577 von rv_2011 am 03.01.20 22:47:56Jaja, die guten Menschen von Mainstream & Klimarettung. Andersdenkenden würden sie aber gerne eine "Sonderbehandlung" zukommen lassen. Erstaunliche Parallelen, die da plötzlich naheliegen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.278.577 von rv_2011 am 03.01.20 22:47:56Wie sollten wir jene behandeln, die hier nur Propaganda für eine politische Linie posten, die nur einen Zweck hat, unser Leben einzuschränken?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.278.436 von for4zim am 03.01.20 22:19:30Vitaquelle ist das Idealbild eines Forentrolls. Als solchen solten wir ihn behandeln.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.278.436 von for4zim am 03.01.20 22:19:30"...Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"

mehr ist nicht zu sagen. Du hast offensichtlich große Probleme, das tut mir leid.


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