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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? (Seite 162)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 13.05.21 16:57:00 von


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07.12.18 08:44:19
Beitrag Nr. 1.611 ()
Jetzt hat PSquared auf 2,55% erhöht.
Das Volumen der letzten Tage zeigt aber, dass da auch noch andere wohl eher raus wollen als rein.
Es läuft für PSquared alles nach Plan, könnte man meinen.
Ein übernervöses, auf Rezession starrendes Umfeld und dementsprechend massive Verunsicherung.
Vor allem der Nebenwertesektor leidet hierunter besonders.
Hinzu kommt, dass einige Corestate zum Jahresende nicht im Depot haben wollen usw. usw.
Zur Zeit läuft es richtig gut für Leerverkäufer.
Fehlt eigentlich nur noch ein reisserischer, negativer Artikel über Corestate in irgendeinem dubiosen Blättchen.
Ist ja nicht so, dass es das nicht schon gegeben hat.
Ansonsten halt abwarten und Tee trinken.
Hoffe mal, dass das einsammeln der Aktien von Corestate, dem Leerverkäufer nicht allzu leicht gemacht wird.

LG Fundamental_a
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07.12.18 09:40:15
Beitrag Nr. 1.612 ()
Leerverkäufer hin oder her ... die gehören dazu

... so billig, wie viele meinen, ist Corestate nach wie vor nicht. Der EV beträgt immer noch ca. 1,1 Mrd. EUR, was in Bezug auf den Realnettogewinn 2018 Faktor 11 ausmachen dürfte.

Es bleibt dabei, Kurse deutlich unter 30,00 EUR/Aktie sind überhaupt keine Utopie.


VG


Die LV- Quote ist zudem nach wie vor sehr niedrig.
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07.12.18 10:08:37
Beitrag Nr. 1.613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.490 von Turbocharlotte1 am 07.12.18 09:40:15@Turbocharlotte, wie kommst du auf einen EV von 11?

Hast du evtl. vergessen den Cashbestand abzuziehen?
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07.12.18 10:11:06
Beitrag Nr. 1.614 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.736 von Christian221080 am 07.12.18 10:08:37MK ca. 700 Mio EUR
Nettoverschuldung (also Verschuldung nach Abzug Cash) ca. 400 Mio EUR

vor der Veräußerung der 3 Immobilien in 2018 betrug die Nettoverschuldung ca. 620 Mio EUR (leicht zu merken, weil das ca. der Preis für HFS war)

VG
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07.12.18 10:40:01
Beitrag Nr. 1.615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.757 von Turbocharlotte1 am 07.12.18 10:11:06Nach meiner Rechnung liegt die Nettoverschuldung Ende September bei 370-380 Mio €, aber gut, um die 20-30 Mio muss man sich nicht streiten, auch nicht um die 10 Mio geringere MarketCap (aktuell 690 Mio).

Ende 2019 geh ich von 320-330 Mio Nettoverschuldung aus, und auf dem Niveau könnte man dann mittelfristig bleiben, und dann ab 2020 immer den operativen Cashflow hälftig für Dividende und Wachstumsinvestitionen verwenden. Halte ich für eine vernünftige Größe, bei dann unbereinigt jährlich 180-200 Mio Ebitda.

Läuft beim aktuellen Kurs auf 2020er EV/Ebitda von etwa 5,3-5,4 hinaus. Gibt sicherlich günstigeres, aber in der Branche eher nicht. Und wenn man die Aktie bis Juli 2021 hält, könnte sich die Dividende auf 8,0-8,5 € pro Aktie (nach Steuern 6,1-6,3 €) summieren. Ich seh es mal als Discount zum Kursniveau. Man kauft aktuell also etwa zu 26 €. Es sei denn es kommt ein großer Einbruch des Immobiliensektors und die Dividende und Gewinne lösen sich in Rauch auf.
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07.12.18 10:40:29
Beitrag Nr. 1.616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.757 von Turbocharlotte1 am 07.12.18 10:11:06
Zitat von Turbocharlotte1: MK ca. 700 Mio EUR
Nettoverschuldung (also Verschuldung nach Abzug Cash) ca. 400 Mio EUR

vor der Veräußerung der 3 Immobilien in 2018 betrug die Nettoverschuldung ca. 620 Mio EUR (leicht zu merken, weil das ca. der Preis für HFS war)

VG


Könntest du bitte einmal Vergleichswerte anführen, die belegen, dass Corestate im Vergleich mit ähnlichen Unternehmen deutlich zu hoch bewertet ist?

Hier nur einen Wert einzustellen - ohne jegliche Vergleichswerte oder dem Ansatz einer Interpretation - ist deutlich zu kurz gegriffen und liefert dem Forum keinen Mehrwert.
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07.12.18 11:04:00
Beitrag Nr. 1.617 ()
Turbocharlotte1 hat mit mit der EV recht. Doch ich sehe es gelassen. Wenn ich die gleiche Bewertung auf Coca-Cola anwenden müsste hätten wir wie er es so sagt Realnettogewinn von Faktor 32-35.
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07.12.18 11:50:22
Beitrag Nr. 1.618 ()
Man sollte nicht den Enterprise value mit dem net income vergleichen. Das ist so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Wenn man den EV zur Berechnung nutzt, sollte man dementsprechend auch das Ebitda oder das Ebit benutzen, um einen aussagekräftigen Multiplikator zu bekommen.
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07.12.18 14:36:41
Beitrag Nr. 1.619 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.387.705 von Ghosttrader1 am 07.12.18 11:50:22
Zitat von Ghosttrader1: Man sollte nicht den Enterprise value mit dem net income vergleichen. Das ist so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Wenn man den EV zur Berechnung nutzt, sollte man dementsprechend auch das Ebitda oder das Ebit benutzen, um einen aussagekräftigen Multiplikator zu bekommen.


Wieso?
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07.12.18 17:02:25
Beitrag Nr. 1.620 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.389.103 von katjuscha-research am 07.12.18 14:36:41Der Enterprise Value als solches ist unabhängig von der Kapitalstruktur, da man Market cap + debt - cash rechet.
Deshalb sollte für die Berechnung des Multiples ebenfalls eine neutrale operative Kennzahl genutzt werden, die unabhängig von der Kapitalstruktur des Unternehmens ist und Zinsen für das Fremdkapital außen vor lässt, wie eben das Ebitda oder Ebit.
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