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Ich grüße Euch,

reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: ich bin arm, im Sinne von wenig Geld, wollte es aber nie sein. Ganz im Gegenteil. Ich habe IMMER viel gearbeitet, und hatte und habe IMMER einen Job (ok, einmal die paar Monate Arbeitslosigkeit in den 90er lassen wir mal außen vor. :D ) Das Hauptproblem war wohl, daß ich trotz guten Schulabschluss in den 90ern keine qualifizierte Berufsausbildung gemacht habe.

Aber im Grunde wollte ich immer ein gutes Einkommen haben, was ich auch einmal für ein paar Jahre im Rahmen einer Selbständigkeit geschafft habe, aber leider nicht von Dauer :-( . Dann habe ich die Aktienboards wie hier wallstreet online entdeckt und auch einen user namens "Gigaguru" der hatte immer sehr überzeugende Aktientipps, die wohl auch ehrlich gemeint waren, aber allesamt in die Hose gegangen sind :laugh: Schade ums Geld.

Mittlerweile bin ich sehr deutlich Ü40 :( und stelle mit meiner letzten Rentenauskunft fest, daß ich auf Grundsicherung im Alter, trotz Arbeit angewiesen sein werde. Vielleicht werde ich bis 70 arbeiten. Ich habe schon soviele Franchiseangebote verglichen und überlegt, ob man da was machen sollte, aber hier ist auch nicht alles Gold was glänzt.

Warum habe ich das geschrieben? Nein, nicht um zu jammern. Das liegt mir fern, aber wenn ich durch meine Zeilen auch nur einen warnen kann, der vielleicht überlegt keine Ausbildung zu machen und diesen Weg gehen will, dann ist das schon was wert. Macht ne gute Ausbildung, studiert und überlegt was ihr zukünftig macht. Das Leben mit anständigen Einkommen wird um ein vielfaches erfüllter sein, es sei denn, ihr wollt ins Kloster.

Schönen Abend wünsche ich Euch:)
Bis Du in Rente gehst, wird soviel passieren. Ich denke, dann werden wir entweder ganz andere Sorgen haben, und dem Großteil wird es ebenso schlecht ergehen, oder es wird schon die Zeit, genannt Goldenes Zeitalter, worin das Wort Rente Geld oder Materielles bei den Übriggebliebenen nur ein ungläubiges Staunen hervorrufen wird.
Aber dafür müssen wir hart arbeiten, vor allem mehr innerlch als äusserlich.
Ein Mensch, der alles verliert, ob Geld, Haus, geliebte Menschen oder auch Gesundheit, und der dann immer noch ein inneres Wertekonstrukt hat, an das er sich glaubend, hoffend, wissend noch klammern kann, ohne sich augfzugeben, dem kann nichts mehr geschehen , und denen gehört die Zukunft auf Erden.

Viel besser wäre es jedoch, gesund diese Zeiten zu überstehen, und auf seinen Körper und seine Seele denn auf seine Ärzte zu hören.
Wohl dem, der für sich selbst Verantwortung übernimmt, ohne auf den anderen zu zeigen.

Also Kopf hoch an Alle, wir gehen schweren Zeiten zu, aber schwere Zeiten sind dazu da, den die Menschen, die darin leben, zum Positiven zu ändern, denn in Guten Zeiten ändert sich nichts...
Naja, wenn sich einer schon *guru nennet, ist ja zu erwarten, dass er die Leitlinien vorgibt und die anderen eher draufzahlen.

Von Ü40 bis zum Renteneintritt kann aber auch noch was gehen, gerade wenn man die Fehler der Vergagenheit nicht wiederholt. Beim Vermögensaufbau wird es aber natürlich schwierig, da zählt jedes Jahr. Und von arbeit wird man nicht reichm das ist ja eine bekannte Binsenweisheit, sondern von dem Geld, das mannicht ausgibt. Wobei man natürlich auch das erstmal haben muss.

Franchise, was ist denn da heutzutage so angesagt?
Oder in welcher Branche hättest Du Berufserfahrung?
Als weit Ü40er hast du natürlich noch den vorteil das Du bald einen plötzlichen Herzinfarkt bekommen kannst, und somit sich Deine Zukunftsängste und Aussichten mit einem Schlag erledigt haben.

man kann ja nicht nur Pech haben.

hehe spass mus sein, aber mal meine Vorrednern angeschlossen, ja die Zeiten sind schlecht, aber nichts bleibt für immer auch nicht das schlechte, was glaubst du haben alle wohl 1944.45 gedacht.
und was dann 5 jahre später schon passiert ist. Wirtschaftswunder, aufbau, das war der Garten
Eden für die damaligen Zeitgenossen, von daher. alles kann sich schnell und total ins Gegenteil drehen, wenn die Großen einmal am Hebel ziehen.
Klartext.



Da ist wohl nicht nur bei Dir etwas schief gelaufen sondern bei 95% der Bevölkerung.Man muss nicht intelligent sein, eine Ausbildung oder Abitur haben sondern nur eine große Labatüte abgeben, in eine Partei eintreten ,sich wählen lassen und zack haste nach 4 Jahren ein Anrecht auf 1400 € Rente. Jetzt denkt ihr ich sei ein Neider.Ganz klar ein nein.Wer das Zeug zur Politik hat soll uns auch vertreten.Was ich festgestellt habe ist das es unter Politikern mehr Quantität als Qualität gibt und denen überlassen wir unser Rentenschicksal.Noch vor ein paar Wochen hat man eine automatische ,jährliche Diätenerhöhung beschlossen.Für was?Für weniger Intelligenz natürlich.Das ist alles aus dem Ruder gelaufen.Weniger Politiker kann auch mehr sein.
Und wenn du nicht mehr weiter weist dann gründe eine Diäten Versorgungskreis.
Prost Mahlzeit.
Die Rentenreformn scheitern doch ganz eindeutig an den Rentnern und nicht an den Politikern. Sie und die beitragszahler möchten natürlich hohe Zusagen, die dann zwangsläufig auf Kosten der jeweils nächsten Generation gemacht werden. Intelligentere Politiker müssten da viel heftiger auf die Bremse treten, statt so Klamauk mit 45 Beitragsjahren und Mütterrenten zu veranlassen, um gleichzeitig Ausbildungszeiten nicht mehr anzurechnen. Somit einen Anreiz zu setzen für Berufseintritt ohne Ausbildung. Jetzt hat man zur Lösung noch die "Bürgerversicherung" entdeckt, um weitere Einnahmequellen zu erschließen, auf Kosten von 20% der Bevölkerung, nur um keine unbequemen Reformen anstoßen zu müssen. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.644.211 von olcapri am 07.01.18 20:51:14Moin. Hört sich bei dir nach einer ausgewachsenen Midlife Crisis an. So in dem Sinne : „Wo komm ich her, wo werde ich hingehen, warum habe ich keinen Erfolg im Leben gehabt?“- Oder? Es stimmt zwar, dass wir gerade in Deutschland in einer doppelten Schein- Gesellschaft (Schein- der schöne (An)Schein und der Schein (das Zeugnis)) leben- aber nach deiner Aussage hast du immer gearbeitet- und- du warst Selbstständig. Also sieht dein Lebenslauf schon mal nicht wie eine Wüste aus. Insofern frage ich mich- was heißt für dich arm im Sinne von wenig Geld? In welcher Relation siehst du das? In Deutschland ist meiner Ansicht nach keiner „arm“. Man hat nur nicht soviel Geld wie man haben möchte und wie der andere hat. Das Geld liegt auf der Straße. Es einzusammeln ist mühevoll und hat manchmal durchaus mit Glück zu tun. Und Rente- wenn überhaupt gibt es die für uns Ü40 sowieso nur noch auf SGB II Niveau. Da mache ich mir die geringsten Sorgen. Vom Arbeitsmarkt her ist –jetzt- die beste Zeit überhaupt. Zu viele gehen in Rente. Überall bilden sich Blasen an den Märkten. Momentan ist gerade die beste Zeit. Viel wichtiger ist es, sich jetzt zu positionieren, bevor die Rezession/Depression kommt.
In diesem Sinne- das wird schon, wenn man nicht auf die gebratenen Tauben wartet.:)
Tiefsinnig und gut geschrieben. Ich nicht so tiefsinnig aber dick respekt!!!

mamazander (ü40)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.652.974 von mamazander am 08.01.18 18:04:25ich sag mal so: bist ne frau,dann funzt alles

bist ein mann, dann schauts triste aus
Niemand hier ist arm.
Es gibt Wohnung+NK vom Staat,
kostenlose KV, da zahlen andere 1000 Euretten im Monat,
Geld,
Zeugs von Caritasläden und Tafeln.
Das gibt es in 80+% der Welt nicht.


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