NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen' (Seite 84) | Diskussion im Forum

eröffnet am 05.02.19 14:12:23 von
neuester Beitrag 10.08.20 00:01:31 von


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16.07.20 22:34:59
Beitrag Nr. 831 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.441.382 von faultcode am 16.07.20 22:29:10...zum Glück für andere...
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16.07.20 22:54:44
Beitrag Nr. 832 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.439.747 von User_X am 16.07.20 20:24:07Um verstellte (interessengeleitete) Kommunikation von unverstellter Kommunikation (der Sprache des Herzens) unterscheiden zu können, müßtest du zuerst mal Einblick in einen kompletten Chatverlauf haben, also nicht nur in ein paar Wochen. Leitende Fragestellungen für die Deutung könnten z.B. sein: hat ein Verfasser plötzlich mehr Mitteilungsbedürfnis?, etc.
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16.07.20 23:08:42
Beitrag Nr. 833 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.441.202 von lieberwiedernichtstattwiderlic am 16.07.20 22:14:19Das bei der Dimension des Betrugs Vorstand, Aufsichtsrat und Prüfer noch ihrem Tagewerk in Freiheit nachgehen können, verwundert.
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16.07.20 23:10:35
Beitrag Nr. 834 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.354.097 von faultcode am 09.07.20 20:38:02
Zitat von faultcode:
Zitat von faultcode: ...
__
Man weiß noch nicht, was genau Oliver Bellenhaus aus seinem Wolkenkratzer in Dubai in die Arme der Staatsanwaltschaft München getrieben haben könnte (~).
...

auszupacken scheint er schon:...

16.7.
Jailed executive in Wirecard scandal offers confession, lawyer says
https://www.reuters.com/article/us-wirecard-accounts-idUSKCN…
...
The former head of a key subsidiary of Wirecard, who was arrested earlier this month, has admitted wrongdoing to prosecutors for his role in a multi-billion-euros fraud, his lawyer said on Thursday.

It is the first known confession of wrongdoing in the collapse of one of Germany’s biggest companies.

The unidentified jailed executive was the chief executive officer of Dubai-based Cardsystems Middle East.

“My client has voluntarily given himself up for the proceedings and - in contrast to others - takes individual responsibility,” his defence lawyer Nicolas Fruehsorger said.

The Munich prosecutors declined to comment. They have not identified the individual by name to avoid prejudicing legal proceedings.
...
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16.07.20 23:14:59
Beitrag Nr. 835 ()
...wir ahnen sicher beide warum!
Da hängt die Creme de la Creme der Finanzpolitik sowie der Finanzwirtschaft bis zur Halskrause mit drin - aber richtig.
Selbst vom scharfen Hund Freis hört man Null - der könnte jetzt Mal richtig auftrumpfen. Gab es einen Maulkorb von ganz oben?
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17.07.20 00:51:15
Beitrag Nr. 836 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.441.757 von lieberwiedernichtstattwiderlic am 16.07.20 23:14:59nein, Freis darf nicht auftrumpfen. Für so was, aber mehr ein paar angemessene Worte, was wäre ja eigentlich der Aufsichtsrat da. Aber siehe Eichelmann, der ganz schweigsam ist.

Denn Freis ist, wie der ganze Vorstand, nun den Gläubigern und deren Forderungen verpflichtet.

Dem Antrag, eigentlich Plan zur Insolvenz muss ja nach meinem Kenntnisstand auch noch ein Gericht zustimmen.

Und das dauert bei so einer unübersichtlichen Lage: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140904-160211-1…
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17.07.20 01:46:20
Beitrag Nr. 837 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.442.189 von faultcode am 17.07.20 00:51:15
...auch über eine
Statusmeldung von Herrn Eichelmann würde ich mich freuen - wenn andere WireCard Führungskräfte verhindert sind...
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17.07.20 13:51:45
Beitrag Nr. 838 ()
Oliver Bellenhaus:

17.7.
Geständnis im Wirecard-Skandal
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wirecard-gestaendnis-…
...
Die Cardsystems Middle East in Dubai war bei Wirecard offenbar der Türöffner für Geschäfte in Asien. Noch 2018 soll diese Tochterfirma fast 32 Prozent der Umsatzerlöse von Wirecard beigesteuert haben. So stellt es die Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG dar, die den Konzern im Wege einer Sonderprüfung durchleuchtet hat. Der Gewinn, für den Wirecard an der Börse gefeiert wurde, kam zu einem guten Teil von Cardsystems.

Die Staatsanwaltschaft München I wirft dem inhaftierten Wirecard-Manager schweren Betrug und versuchten gemeinschaftlichen Betrug jeweils im besonders schweren Fall sowie Beihilfe zu anderen Straftaten vor.

Als Haftgründe nannten die Strafverfolger Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Braun, Marsalek und andere wegen Manipulation des Börsenkurses, Bilanzfälschung und Untreue.

Der Wirecard-Manager vom Persischen Golf ist vielen ein Rätsel. Fast niemand im Konzern habe ihn je zu Gesicht bekommen, sagt ein Insider. Ein geheimnisvoller Manager, der wunderbare Zahlen lieferte, das ist Teil der Wirecard-Geschichte. Die Umsätze, die Cardsystems Middle East allein über eine einzige Partnerfirma erzielt haben soll, stiegen zwischen 2016 und 2018 um 194 Prozent. Doch Wirecard erweist sich längst als Kartenhaus, das in sich zusammenstürzt.
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17.07.20 16:23:51
Beitrag Nr. 839 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.439.735 von faultcode am 16.07.20 20:23:00
Zitat von faultcode: Ermittler durchsuchen Zollbehörde
Wirecard taucht im Artikel oben aber nicht auf, aber möglicherweise ...
Vielleicht hat es eher mit der Deutschen Bank zu tun:
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/geldwaesche-skandale-zw…
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bank-geldwae…
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17.07.20 22:49:20
Beitrag Nr. 840 ()
17.7.
Große Nachsicht mit Wirecard
Erst nach Jahren und nach deutlichen Ansagen aus Berlin ging die Bafin gegen den Konzern vor.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundesfinanzaufsicht-…
...
Vor gut zwei Monaten, am 11. Mai 2020, hat es nach Angaben des Ministeriums eine deutliche Ansage von Staatssekretär Jörg Kukies an Felix Hufeld gegeben, den Präsidenten der Bafin. Kukies habe Hufeld erklärt, dass "wir sehr klar und hart auf Transparenz bestehen müssen" und dass sich die BaFin dabei auf die Rückendeckung durch das Ministerium voll und ganz verlassen könne.

Das steht in einem 25seitigen Bericht des Ministeriums für den Finanzausschuss des Bundestags zum Fall Wirecard. Das Parlament verlangt Klarheit darüber, wie Regierung und Aufsicht mit dem Unternehmen umgegangen sind, das schon seit Jahren unter dem Verdacht geschönter Bilanzen steht.

Das Ministerium hat dem Parlament dazu eine Chronik vorgelegt, die viele Fragen aufwirft. Die Bafin hat 2016 und 2019 bei der Staatsanwaltschaft München Strafanzeigen gegen Börsenspekulanten und andere gestellt, die kriminell agiert hätten; zu Lasten von Wirecard. Der Vorwurf lautet auf Manipulation des Aktienkurses.

Eine erste Strafanzeige gegen den Vorstand von Wirecard folgte erst Anfang Juni 2020. Und auch erst, nachdem die Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG nach einer Sonderprüfung bei dem Konzern Ende April 2020 verheerende Missstände offenlegte. Und nachdem das Finanzministerium mehrmals deutliche Ansagen machte.



In der dem Parlament vorgelegten Chronik liest sich das so: Am 9. Mai 2020 bittet Staatssekretär Kukies den Bafin-Präsidenten Hufeld um einen Bericht, "auch über zu ergreifende Maßnahmen". Am 11. Mai 2020 folgt die Forderung von Kukies an Hufeld nach Transparenz bei Wirecard. Tags darauf schickt die Bafin dem Ministerium einen Bericht über die Ergebnisse des KPMG-Prüfberichts inklusive einer Bewertung der Ergebnisse und der Ankündigung, "alle rechtlich möglichen Hebel einzusetzen". Am 28. Mai 2020 schreibt Kukies erneut an Hufeld und sichert ihm seine "Unterstützung für eine rückhaltlose Aufklärung" zu.
...



Ist OK, aber oben der Reuters-Artikel ist der beste dazu mMn (Stichwort: Stephan Necknig).

Denn Exekutiv-Gewalt hat in diesem Konstrukt derzeit halt nur eine Staatsanwaltschaft mit häufig nur lokal begrenztem Überblick und Mitteln.

Unabhängig vom Fall Wirecard ist das also auch kein Allheilmittel.

Siehe oben oder drüben wieder den Fall Steinhoff:
• ein paar Tage vor IPO in Deutschland hatte die betreffende Staatsanwaltschaft Oldenburg schon bei einer (wichtigen) Tochter der Holdings den überaus richtigen Riecher:

So schön hatten sich die Steinhoff-Bosse nach vierjähriger Vorbereitungszeit den Börsengang in Frankfurt vorgestellt - und dann das. Am Freitag vermeldete die Staatsanwaltschaft Oldenburg eine Razzia in Steinhoffs Europa-Zentrale ein Westerstede. Der Grund: Offenbar sollen vier Manager jahrelang überhöhte Umsätze gebucht und damit die Konzernbilanz frisiert haben.

Somit geriet der Börsengang dann nüchterner als geplant – zumal sich der Holding-Boss Markus Jooste zu allem Übel auch noch mit Nackenschmerzen entschuldigen ließ. Somit lag es dann in den Händen des 78-jährigen Unternehmensgründers Bruno Steinhoff, die Glocke auf den Börsenparkett zu läuten.

"Sichtlich angespannt" sei er dabei gewesen, wie das "Handelsblatt" beobachtet hat.
:laugh:
<Markus Braun war und ist(?) also im Schauspielern viel besser...>


7.12.2015, 11:39:00 (FC: IPO-Tag in Frankfurt)
https://www.moebelkultur.de/news/boersengang-mit-schatten/

Und dann ist halt wieder die Frage: falsus in uno, falsus in omnibus?

=> wer fühlte sich dann für die Steinhoff-Bilanzen von Neuseeland bis USA zuständig, um sich mal ein vollständigeres Bild zu verschaffen?


=> Deutschland, ein Paradies für Bilanzbetrug in einem weltweiten Konzern?


Und mMn immer wieder dabei: die Deutsche Börse AG

=> also Quasi-Monopolist ist der alles egal. Hauptsache sie verdient am Handel.
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