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'Spiegel': Marke Volkswagen verfehlt Margenziel 2018 | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "'Spiegel': Marke Volkswagen verfehlt Margenziel 2018" vom Autor dpa-AFX

Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw hat laut einem Pressebericht ihr Margenziel für das vergangene Jahr verfehlt. Die operative Umsatzrendite des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern sei von 4,1 Prozent auf 3,8 Prozent gefallen, berichtete der "Spiegel" …

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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.002.089 von faultcode am 01.03.19 23:37:57
Neuordnung Auto-Deutschland's bis 2040 (spätestens)
• "Diesel" war gestern :D

=> man könnte meinen, daß (auch) hier bei VW schon eine E-Auto-Party gefeiert wird 😎

--> einen Vorteil hatte diese Dieselsache (auch):
• der CEO hat nun jedes Argument hinter sich, die Konzernstruktur ziemlich zügig (im Vergleich zum müden Mann in Stuttgart (*)) zu vereinfachen



___
(*) dort schmeisst man sich schon an BMW ran (+), weil einem halt auch die eigenen Aktionäre irgendwie fremd sind :D (DAS Problem hat VW nicht!). Das liest sich dann im GB2018 unter AR politisch korrekt so:

Der Aufsichtsrat hat sich im Einzelnen auch mit der Aktionärsstruktur, der Aktienkursentwicklung und deren Hintergründen sowie den erwarteten Wirkungen der strategischen Vorhaben auf die Kursentwicklung befasst.
(man beachte: das Wort Aktionärsstruktur kommt vor dem anderen...)


--> "früher" war einfacher; da gab's noch keine Tenaciou3 Prospect Investment Ltd. aus Hong Kong als größten Einzelaktionär :confused:


(+) ..und in München liest sich das so:

Long-term strategic cooperation planned +++ Next generation of technologies for driver assistance systems and highly automated driving on highways (SAE Level 3 and Level 4) +++ Goal: a flexible platform and shorter innovation cycles +++ Technology to be market ready by mid-2020s...

--> und dann sind's nur noch 5 Jährchen bis 2030

--> spätestens dann könnte man auch gleich fusionieren :eek::eek:

--> bleiben also 2040 nur noch VW und Daimler-Cars+BMW (#) (+ Daimler Trucks solo) in Deutschland übrig, was global gesehen nicht so schlecht ist


(#) mit Sitz in München: tja, liebe Freunde in Stuttgart:
ihr habt es mit "Stuttgart 21" einfach versaut (an München ist der Kelch des Transrapid zum Glück vorbeigegangen, und bis 2030 gibt's eine dritte Startbahn ;) )


--> nichts ist undenkbar, wenn dem einen oder anderen mal dämmert, daß Mercedes doch nicht chinesisch werden soll eines Tages (ob nun mit Herrn Shufu oder jemand anderem aus China...)
Lässt sich hier auch jemand finden der die Spanne zwischen ca. 136€ und 155€ tradet? Ist ja seit ungefähr 7 Monaten das gleich Spiel.. würde mich echt mal interessieren
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.002.101 von faultcode am 01.03.19 23:41:18man kennt sich ja seit Jahrzehnten sehr gut - insofern sehe ich auch bei einer Fusion Daimler Cars + BMW bis eben (aller-)spätestens 2040 keine Probleme:

BMW, VW und Daimler droht Milliardenbußgeld
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/bmw-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.054.689 von faultcode am 08.03.19 18:32:17
Autokonzerne sahen Dieselkrise kommen – „Ohne Bescheißen werden wir es nicht schaffen“
5.3., 7.3.
Schon vor Jahren haben Audi, BMW und Daimler die Diskussion über Dieselfahrverbote vorausgeahnt. Nun bereitet die EU-Wettbewerbsbehörde die Rechnung vor.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kartellve…

=>
...
Dem Handelsblatt liegen Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaften Braunschweig und München zur Dieselaffäre vor. Sie dokumentieren eine jahrelange Zusammenarbeit der Hersteller beim Thema Abgas und eine verschwörerisch wirkende Sprache.
...
Bereits 2007 hat ein geheimes Krisentreffen in München stattgefunden. Teilgenommen hat der versammelte Sachverstand der deutschen Autoindustrie. BMW hatte seine Dieselexperten geschickt. Auch Abgesandte von Daimler-Chrysler waren gekommen. Für Volkswagen nahmen sowohl Vertreter der Kernmarke an dem Treffen teil als auch die besten Köpfe aus der Motorenentwicklung von Audi.

Und doch konnten die Ingenieure nicht die Aufgabe lösen, die ihnen aufgetragen war: den Diesel sauberer zu machen. Die Präsentation vom 4. April 2007 in München zeigt das Unvermögen der Teilnehmer auf bunten Balken: Deutsche Dieselmotoren stießen zu viel Stickoxid aus, viel zu


...

„Hallo die Herren, anbei der von BMW, DC (Daimler-Chrysler) und Audi gemeinsam erarbeitete Vorschlag zur Plausibilisierung der Deckelung der Adblue-Dosierung. Mitgewirkt haben Kollegen der Aggregateentwicklung sowie der Zulassung. Die Treiberrolle haben die Kollegen von BMW.“



=> wie ich immer schon sagte:
• auch BMW mittendrin, statt nur dabei :D

...
BMW, 2007 von Audi als „Treiber der Adblue-Declaring“ beschrieben, bestreitet bis heute Absprachen und technische Manipulationen.
...

=> auch BMW wird der Diesel-Skandal noch einholen
US-Börsenaufsicht SEC reicht Klage gegen Volkswagen ein
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/wegen-dieselskanda…

=>
...Tochterfirmen von VW sollen bei der Ausgabe von Anleihen und anderen besicherten Wertpapieren gegen Informationsvorschriften verstoßen haben. VW kündigte am Freitag jedoch an, sich mit "Nachdruck" zur Wehr zu setzen. Die Klage weise "erhebliche juristische und inhaltliche Mängel auf". Die Vorwürfe der Behörde stehen im Zusammenhang mit der im September 2015 in den USA aufgeflogenen Software-Manipulation von Abgastests.

Die SEC erhebt indes heftige Anschuldigungen. Volkswagen habe ein über zehn Jahre andauerndes Abgas-Komplott betrieben und währenddessen Anleihen in Milliardenwert zu überhöhten Preisen an Investoren verkauft, sagte Stephanie Avakian, die Co-Direktorin der Börsenaufsicht.

Der Klageschrift zufolge geht es um Wertpapieremissionen, mit denen zwischen April 2014 und Mai 2015 über 13 Milliarden Dollar am US-Kapitalmarkt eingesammelt wurden. Dem damaligen Top-Management um Winterkorn wirft die SEC vor, gewusst zu haben, dass während dieser Zeit schwere Verstöße gegen Umweltgesetze begangen worden. Deshalb seien Anleger getäuscht worden.

Ein VW-Sprecher verwies darauf, dass die Klage der SEC sich auf Wertpapiere beziehe, die ausschließlich an erfahrene, institutionelle Profi-Investoren ausgegeben wurden. "Diese Großanleger wurden in keiner Weise geschädigt und haben alle Zahlungen von Kapital- und Zinsbeträgen vollständig und fristgerecht erhalten." Zu den Vorwürfen gegen Winterkorn sagte der Sprecher, hier wiederhole die SEC lediglich unbewiesene Anschuldigungen gegen den damaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, der in die Verkäufe der Anleihen in keiner Weise involviert gewesen sei. Winterkorn war zurückgetreten, kurz nachdem der Skandal aufgedeckt worden war, hat aber stets abgestritten, über die Manipulationen Bescheid gewusst zu haben.

"Volkswagen hat bereits vor über zwei Jahren milliardenschwere Vergleichsabkommen mit dem US-Justizministerium, fast allen US-Bundesstaaten sowie beinahe 600 000 Verbrauchern in den USA geschlossen", sagte ein VW-Sprecher. "Bedauerlicherweise versucht die SEC, nun noch einmal draufzusatteln." VW hatte mehr als 23 Milliarden US-Dollar gezahlt, um die Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu räumen. Ein wesentlicher Teil davon entfiel auf einen Vergleich mit dem Justizministerium, zu dem auch ein Schuldeingeständnis des Konzerns zählte, gegen US-Gesetze verstoßen zu haben.

Volkswagen sieht sich - neben Klagen von Autokäufern - einer Reihe von Anlegerklagen gegenüber, vor allem im Kapitalanlegermusterverfahren von Aktionären vor dem Oberlandesgericht Braunschweig. Zuletzt bezifferte VW die Risiken aus solchen anhängigen Anlegerklagen weltweit im Geschäftsbericht auf rund 9,6 Milliarden Euro. Volkswagen hat immer wieder bestritten, gegen Informationspflichten verstoßen zu haben. Auch mit einigen klagenden US-Anlegern, die in sogenannte Aktienhinterlegungsscheine investiert hatten, hatte sich der Konzern bereits auf einen Vergleich von knapp 50 Millionen Dollar geeinigt.

Im Geschäftsbericht hatte VW am Dienstag auch mitgeteilt, dass die US-Börsenaufsicht den Konzern im Januar 2017 informiert hatte, dass sie rund um die Begebung von Anleihen und vermögensbesicherten Wertpapieren (sogenannte ABS - Asset Backed Securities) ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet habe. Eigentlich hatte es bis zuletzt so ausgesehen, als ob der Konzern die rechtlichen Folgen der Abgas-Affäre, von der weltweit rund elf Millionen Dieselwagen betroffen waren, zumindest in den USA weitgehend abgehakt hätte. Nach den milliardenschweren Vergleichen hatte sich die US-Justiz eher der strafrechtlichen Verfolgung verantwortlicher Mitarbeiter gewidmet...
BMW zahlt deutlich geringere Dividende und plant weitere Maßnahmen zur Effizienzverbesserung
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/nach-gewinneinbruc…

=>
...Trotz nahezu stabiler Umsätze sackte das Ergebnis nach Steuern um knapp 17 Prozent ab, wie der Hersteller von Oberklasseautos mitteilte. Die Aktionäre sollen angesichts der schlechteren Entwicklung eine geringere Dividende erhalten: Die Ausschüttung je Stammaktie sinkt stärker als am Markt erwartet auf 3,50 Euro von 4,00 Euro im Vorjahr.
...
"Wir erwarten auch 2019 starken Gegenwind für die gesamte Branche", wird Finanzvorstand Nicolas Peter in der Mitteilung zu den Jahreszahlen zitiert. Die laufenden Maßnahmen, die auch auf eine Reduzierung der Komplexität hinzielten, sollten ausgeweitet und "deutlich verstärkt" werden. Konkrete Details nannte der DAX-Konzern nicht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.111.097 von faultcode am 15.03.19 14:29:59
VW-Tochter Audi rechnet mit teuren Aufräumarbeiten - Personalabbau kommt
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/nach-schwachem-jah…

=>
...Aber "2019 wird ein Übergangsjahr", sagte Schot am Donnerstag in Ingolstadt. Verkäufe und Umsatz sollen nur leicht steigen.

Der Umbau "wird nicht bequem. Aber wir stellen die Gewinnzone klar vor die Komfortzone", sagte Finanzvorstand Alexander Seitz. Schot hatte bereits gesagt, 90 000 Audi-Mitarbeiter seien zu viel. Zahlen zum Personalabbau wollte er am Donnerstag noch nicht nennen. In den nächsten Wochen werde mit dem Betriebsrat verhandelt. Es gebe "hier und da ein wenig Fett".

Für die 61 000 Audi-Beschäftigten im Stammwerk Ingolstadt und im württembergischen Neckarsulm gilt noch bis 2025 ein Kündigungsschutz. Seitz sagte: "Wenn Kollegen in den Ruhestand gehen, stellen wir den Ersatzbedarf auf den Prüfstand."...


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