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8.6.: In der Schweiz steht auf 3.454 Metern Höhe dieser eisig-runde EURO-Verkünder.
Schönen Sonntag:):)

Leo Kirch klagt auf 1,6 Milliarden Euro
Frankfurt/München - Der einstige Medienmogul Leo Kirch hat nach Angaben des Focus beim Landgericht München eine Zahlungsklage gegen die Deutsche Bank eingereicht. Es geht dabei um Äußerungen des damaligen Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer, der Anfang 2002 in einem Interview die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe bezweifelt hatte. Kirch bezeichnet dies als Auslöser für die Pleite seines Medienkonzerns und fordert 1,6 Mrd. Euro Schadenersatz.


In der langen juristischen Auseinandersetzung hatte der Bundesgerichtshof 2006 zwar entschieden, dass die Deutsche Bank und Breuer selbst grundsätzlich für Schäden haften, die der Kirch- Gesellschaft Printbeteiligungs GmbH durch Breuers Äußerungen entstanden sind. Bevor Kirch von der Deutschen Bank jedoch Geld bekommt, muss er in einem neuen Prozess nachweisen, dass das Interview bei der Gesellschaft tatsächlich Schäden verursacht hat. Anfang des Jahres hatte die Deutsche Bank eine Schadensersatzforderung Kirchs als "gegenstands- und substanzlos" zurückgewiesen. Sie kündigte damals auch an, einer Klage "entschieden entgegenzutreten". dpa

Aus der Berliner Morgenpost vom 10. Juni 2007
Russland will größere Beteiligung an europäischem Raumfahrt- und Verteidigungskonzern EADS


[von Michail Chmeljow] Russland und Europa machen bereits seit langem keinen Hehl aus ihrem Interesse an einer Vertiefung der Kooperation in der Luftfahrtbranche.




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Der europäische Raumfahrt- und Verteidigungskonzern EADS, dessen größte Tochter der Flugzeugbauer Airbus ist, realisiert gemeinsam mit der vereinigten russischen Flugzeugbauholding OAK einige Kleinprojekte. Russland will sich aber mit einfacheren Mitteln auf dem europäischen Markt durchsetzen: 2006 hatte die zweitgrößte russische Geschäftsbank, die VTB, 5,02 Prozent der EADS-Anteile übernommen. Darauf geriet die Kooperation etwas ins Stocken: Weder Russland noch Europa ist bereit, den Partner in besonders aussichtsreiche Projekte des anderen einsteigen zu lassen.

EADS und russische Partner setzen gegenwärtig vier gemeinsame Projekte um. Das größte davon ist eine Beteiligung von OAK-Betrieben an der Entwicklung und Wartung von Großraumfahrzeugen des Modells A350 XWB. Knapp fünf Prozent der Bauteile für diese Maschinen werden in Russland hergestellt. Dabei ist das bei weitem nicht das einzige gemeinsame Produktionsprojekt. Der russische Flugzeugbauer Irkut (Sibirien) liefert bereits Originalteile für A320-Maschinen. Laut einem anderen Abkommen erhielt OAK einen 50-prozentigen Anteil an einem Gemeinschaftsunternehmen, das veraltete A320-Passagiermaschinen in Transportflugzeuge umbauen soll. Zudem kooperieren die Seiten bei der Entwicklung einer neuartigen Frachtmaschine. Darüber hinaus hilft EADS der russischen OAK-Holding, die russischen Wasserflugzeuge Be-200 gemäß den europäischen Normen und Standards zu zertifizieren.

Die unmittelbare Beteiligung der russischen Seite am Business von EADS findet ihren Niederschlag in einer Beteiligung am Aktienkapital der Europäer. Die VTB hatte ihr EADS-Aktienpaket im Laufe von 2006 für eine Milliarde Euro erworben. Seitdem bekundet Russland auf unterschiedlichen Ebenen, bis hin zu Präsident Wladimir Putin, sein Interesse an einer Aufstockung der Beteiligung an EADS. Trotz seines Anteils am Aktienkapital des Konzerns hat Russland keinen einzigen Sitz im EADS-Aufsichtsrat, in dem alle Direktor-Posten unter Vertretern von Frankreich und Deutschland verteilt sind. Aber gerade eine Teilnahme am Aufsichtsrat würde es Russland gestatten, die Zusammenarbeit mit Europa in Luftfahrt und Flugzeugbau schneller vorankommen zu lassen.

Russland hat eine Möglichkeit, diese Absicht zu verwirklichen. Die VTB könnte ihren Anteil an EADS auf dem Markt aufstocken, auf dem bis zu 30 Prozent der EADS-Papiere gehandelt werden. Zudem wollen nicht wenige EADS-Aktionäre ihre Beteiligungen veräußern. Neben den Regierungen von Frankreich und Deutschland, die ihre Anteile am Aktienkapital des Konzerns jeweils um zehn bis 15 Prozent abbauen möchten, sind das die Privatunternehmer Lagarder (Frankreich) und DaimlerChrysler (Deutschland). Ihr Wunsch ist durchaus erklärbar, besonders vor dem Hintergrund der sinkenden Einnahmen, der negativen Finanzbilanz im Jahr 2006, der Schrumpfung des Auftragsvolumens und der Ungewissheit in Bezug auf die Entwicklung der A350 XWB, "eines komfortablen und effektiven Passagierflugzeuges der nächsten Zukunft".

Ein Laie dürfte fragen: Wozu braucht Russland eine höhere Beteiligung an der stagnierenden europäischen Flugzeugbaugesellschaft? Sollte die Kooperation zwischen OAK und EADS zusätzlich stimuliert werden, da die Seiten ohnehin schon an ihrer höheren Beteiligung an gemeinsamen Projekten interessiert sind? Die Antwort liegt klar auf der Hand: Sowohl Russland als auch Europa sind absolut nicht an denjenigen Projekten des anderen interessiert, an denen ihnen eine Beteiligung angeboten wird.

So ist Russland an der Produktion von Flugzeugen der Modelle A319 und A320 für 100 bis 180 Passagiere äußerst interessiert. Derartige Maschinen aus der Produktion von Airbus und seines US-amerikanischen Konkurrenten Boeing erfreuen sich einer starken Nachfrage auf dem internationalen Markt. Früher oder später wird Airbus eine neue Modifikation der A320 entwickeln. Um einer gleichberechtigten Teilnahme an diesem Projekt willen ist Russland zu gewissen Opfern bereit, darunter auch zu finanziellen.

Auch die Europäer signalisieren ihr Interesse an jenen Richtungen in der russischen Flugzeugbauindustrie, zu denen sie ohne Enthusiasmus zugelassen werden. So würde Airbus gerne in das Projekt des russischen Regionalflugzeuges Superjet einsteigen. Dieses Projekt der Tochtergesellschaft Suchoi-Zivilmaschinen zählt zu den besonders aussichtsreichen im zivilen Flugzeugbau Russlands. Im Segment von Mittelstrecken-Flugzeugen für etwa 100 Passagiere sind neben Suchoi weltweit nur zwei Unternehmen aktiv - Bombardier (Kanada) und Embraer (Brasilien).

Für den mangelnden Wunsch der Europäer, Russland den Zugang zur Flugzeugbranche zu eröffnen, gibt es mehrere Gründe. Mit einem verstärkten Einfluss auf die Aktivitäten des europäischen Konzerns würde Russland unweigerlich danach streben, einen Teil der Produktionsverträge für eigene Betriebe zu gewinnen. Aber die EADS-Produktion sorgt für eine große Zahl von Arbeitsplätzen in Europa, dessen Arbeitsmarkt ohnehin schon schwach ist. Eine Verlegung von Produktionskapazitäten nach Russland könnte zu einem Konflikt zwischen dem EADS-Management und den eigenen Gewerkschaften führen.

Zudem befürchtet die deutsche Seite, dass eine zu enge Kooperation Russlands und des EADS-Konzerns den Erhalt großer Rüstungsaufträge aus den USA erschweren würde. Die Franzosen sind dagegen bereit, ihren Anteil an der Holding an einen staatlichen Investmentfonds in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) - Dubai International Capital - abzutreten, denn die der VAE-Regierung gehörende Fluggesellschaft Emirates Airlines ist einer der wichtigsten Airbus-Partner.

Aber für das letzte Argument hat Russland bereits eine Antwort. Im März hatte die größte russische Fluggesellschaft, Aeroflot, an der der Staat einen hohen Anteil hält, plötzlich die Absicht bekundet, 22 Maschinen des Typs A350 zu erwerben, die sich noch in Entwicklung befinden. Dieser eventuelle Vertrag in Milliardenhöhe kann nicht anders denn als wohlwollender Akt von Seiten Russlands bezeichnet werden, weil Aeroflot Airbus gegenüber dem US-Konkurrenten Boeing bevorzugt hat.

Wie wird die künftige Zusammenarbeit Russlands und der Europäischen Union (EU) aussehen? Ende Mai hatte eine Erklärung von Arkadi Dworkowitsch, Chef der Expertenabteilung des russischen Präsidenten, Aufsehen erregt, wonach die russische Seite an einer Kooperation zwischen OAK und EADS interessiert sei. Der ranghohe Kremlbeamte gab unumwunden zu verstehen, dass eine weitere Aufstockung des 5,02-prozentigen Anteils der VTB an EADS wenig sinnvoll wäre, sollte mit den europäischen Flugzeugbauern keine Vereinbarung über einen Einstieg Russlands in die Entwicklung von Flugzeugen der neuen Generation getroffen werden. Nach allem zu urteilen, wird Russland in Anbetracht der starken Gegenwehr gegenüber einem möglichen Ausbau der Positionen der russischen Flugzeugbauindustrie auf dem europäischen Markt nicht einmal ein Sitz im EADS-Aufsichtsrat helfen. In diesem Fall bleibt die Zusammenarbeit zwischen EADS und Russland weiterhin auf dem Niveau großer Käufe von Flugzeugen und der Umsetzung kleiner Produktionsprojekte, aus denen die Seiten maximale Profite werden schlagen wollen. [ria-novosti]
Derivate

Den ganzen Markt in einem Papier
von Matthias Schmitt

Über Indexzertifikate können Anleger bereits mit kleinen Beträgen an der Aktienmarktentwicklung eines Landes, einer Region oder einer Branche teilhaben. Wer sich für Indexpapiere interessiert, sollte die Angebote genau prüfen und miteinander vergleichen.




Worauf Indexzertifikate sich beziehen
Anleger, die ihr Kapital auf mehrere Aktien und Anleihen aus verschiedenen Ländern und Branchen streuen, reduzieren das Risiko und optimieren ihre Chancen. Diese vor allem von Nobelpreisträger Harry M. Markowitz belegten Anlagegrundsätze waren lange Zeit für viele Privatanleger in der Praxis nur schwer umsetzbar. Hohe Transaktionskosten und ein unübersichtliches Portfolio waren meist die Folge.

Im Jahre 1989 fand sich eine Lösung: Mit dem ersten Indexzertifikat auf den Dax bekamen Anleger ein breit gestreutes Investment in die Hand, in nur einem einzigen Papier. Indexzertifikate, auch Indextracker genannt, sind vom Prinzip her simpel konstruiert. Das in der Tabelle aufgeführte Indexpapier der Deutschen Bank auf den Dax spiegelt beispielsweise jederzeit ein Hundertstel des Dax-Stands wider.

Notiert der Index zum Beispiel bei 7759 Punkten, kostet das Zertifikat 77,59 Euro. Steigt das deutsche Börsenbarometer nun um 500 Punkte auf 8259 Zähler, klettert auch das Indexzertifikat um 5 Euro auf 82,59 Euro. Der prozentuale Anstieg von Index und Zertifikat sind identisch.

Flexibel trotz langfristiger Orientierung
Allerdings bilden Indexzertifikate nicht nur steigende, sondern auch fallende Indexstände eins zu eins ab. Sinkt der Dax im Beispiel auf 7000 Zähler, so reduziert sich analog der Stand des Indextrackers auf 70 Euro.

Der Anleger ist also jederzeit an der Entwicklung des Dax-Index beteiligt. Dieser spiegelt die Entwicklung der 30 wichtigsten deutschen Aktien wider. Über das Indexzertifikat investieren Anleger mit einem einzigen Wertpapier also in 30 verschiedene Titel. Andere Indizes wie beispielsweise der EuroStoxx 50 oder der S&P 500 bieten gar eine noch breitere Streuung auf 50 beziehungsweise 500 Aktien.

Die meisten heute angebotenen Indexzertifikate sind ohne Laufzeitbegrenzung ausgestattet. Das ist besonders für langfristig orientierte Anleger interessant. Trotz dieser Open-End-Konstruktion bleiben Investoren flexibel. Denn jeder Emittent stellt für die von ihm angebotenen Produkte fortlaufend An- und Verkaufskurse.

Auf die Berechnung des Index kommt es an
Meist besteht zwischen An- und Verkauf eine Differenz, der Spread. Bei einem Dax-Stand von 7759 Punkten könnten An- und Verkaufskurs für das oben erwähnte Papier beispielsweise 77,57 Euro zu 77,61 Euro lauten. Investoren, die das Indexpapier kaufen möchten, müssen dann beispielsweise 77,61 Euro zahlen.

Anleger, die das Papier im Bestand haben, können es für 77,57 Euro an den Emittenten zurückgeben. Je niedriger der Spread, desto besser für den Anleger. Die Deutsche Bank offeriert das vorgestellte Papier gänzlich ohne Spread. Doch der Spread ist nicht der einzige Punkt, den Investoren bei einer Anlage in Indexzertifikaten beachten sollten.

Von zentraler Bedeutung ist die Frage nach der Berechnung des Index. Wird eine Benchmark als Kursindex berechnet, spiegelt sie nur die reine Kursentwicklung der im Index enthaltenen Aktien wider. Bei einem sogenannten Performance-Index hingegen fließen auch die von den im Index vertretenen Unternehmen gezahlten Dividendenausschüttungen mit in die Berechnung ein. Performance-Indizes entwickeln sich langfristig daher besser als Kursindizes.

Langfristig orientierte Investoren bevorzugen Indexpapiere auf Performance-Indizes wie beispielsweise den Dax. Der EuroStoxx 50 hingegen ist sowohl als Performance- als auch als Kursindex verfügbar.

Auf beide Varianten werden Papiere angeboten. Daher sollten Anleger bei der Auswahl des Indexzertifikats besondere Sorgfalt walten lassen. Die französische Bank Société Générale offeriert beispielsweise ein Zertifikat auf den als Performance-Index berechneten EuroStoxx 50 (siehe Tabelle).

Bei diesem Papier beträgt der Spread 0,47 Prozent, während Zertifikate auf den EuroStoxx-50-Kursindex ohne Spread angeboten werden. Lediglich für kurzfristig orientierte Trader ist der Kursindex die interessantere Wahl. Bei einer Haltedauer von mehr als zwei bis drei Monaten gleichen die eingerechneten Dividenden den Spread mehr als aus.

Auf die Bonität des Emittenten achten

Bei einigen auf Performance-Indizes angebotenen Papieren wird die Leistung des Emittenten durch eine Managementgebühr vergütet. Diese wird dann oftmals monatlich oder quartalsweise vom Kurs des Zertifikats in Abzug gebracht.

Last but not least sollten Anleger - wie bei allen Anlagezertifikaten - auf die Bonität des Emittenten achten. Denn bei Indexzertifikaten handelt es sich um Schuldverschreibungen des emittierenden Kreditinstituts, bei denen der Rückzahlungs- beziehungsweise Ankaufskurs vom Indexstand abhängt. Daher sollten Anleger nur Zertifikate von finanzstarken Emittenten ins Portfolio aufnehmen.

Steuerlich sind Papiere auf Performance-Indizes derzeit noch interessant. Da die Dividenden in die Kursentwicklung eingerechnet werden, kassieren Anleger die Erträge entsprechend der derzeitigen Rechtslage nach einer Haltedauer von zwölf Monaten steuerfrei.
Mit einer Laufzeit von 1 Jahr - hmh,

bei dt. Bank gibt es alles mögliche:-D


DB260P 7.500,000 Pkt. 18.06.08 0,010 4,210 4,220 21:59:46 08.06
WKN / ISIN: DB260P / DE000DB260P3
Emittent: Deutsche Bank
Basiswert: DAX (PERFORMANCE-INDEX) (WKN 846900)
Basispreis: 7.500,000 EUR
Bez.-Verh.: 0,010
Fälligkeit: 18.06.2008
Typ Call/Put: PUT
Typ Ausübung: Amerikanisch
Währungsgesichert: nein
Erster Handelstag: 20.11.2006
Letzter Handelstag: 17.06.2008
Börsenplätze: FRA STU

Aufgeld 6,75% Aufgeld p.a. 6,54%
Break-Even 7.078,500 Ertragsgleichheit -6,39%
Ertragsgleichheit p.a. -6,21% Hebel 18,008
Innerer Wert 0,000 Moneyness 0,988
Parität -0,905 Zeitwert 4,215
Aufgeld p.a/Omega 1,03% Bewertungsniveau 72,022
Delta -0,354 Ertragsgleichheit p.a./Omega n.a.
Implizite Volatilität (Mittel) 20,30% Implizite Volatilität (Geld) 20,28%
Implizite Volatilität (Brief) 20,32% Omega 6,376
Prozentuales Wochentheta -0,69% Theoretischer Wert 4,215
Theta -0,029 Totalverlustwahrscheinlichkeit 56,691
Vega 0,286 Zeitwert-Move -8,182
Hold-Break-Even -11,006 Spread (abs.) 0,010
Spread (homogen.) 1,000 Spread (% des Brief.) 0,24%
Spread-Move -2,824


DB264P 7.700,000 Pkt. 18.06.08 0,010 4,930 4,950 21:59:52 08.06.

WKN / ISIN: DB264P / DE000DB264P5
Emittent: Deutsche Bank
Basiswert: DAX (PERFORMANCE-INDEX) (WKN 846900)
Basispreis: 7.700,000 EUR
Bez.-Verh.: 0,010
Fälligkeit: 18.06.2008
Typ Call/Put: PUT
Typ Ausübung: Amerikanisch
Währungsgesichert: nein
Erster Handelstag: 20.11.2006
Letzter Handelstag: 17.06.2008
Börsenplätze: STU FRA

Aufgeld 5,07% Aufgeld p.a. 4,91%
Break-Even 7.206,000 Ertragsgleichheit -4,76%
Ertragsgleichheit p.a. -4,62% Hebel 15,365
Innerer Wert 1,095 Moneyness 1,014
Parität 1,095 Zeitwert 3,845
Aufgeld p.a/Omega 0,80% Bewertungsniveau 52,885
Delta -0,402 Ertragsgleichheit p.a./Omega n.a.
Implizite Volatilität (Mittel) 19,79% Implizite Volatilität (Geld) 19,76%
Implizite Volatilität (Brief) 19,82% Omega 6,179
Prozentuales Wochentheta -0,53% Theoretischer Wert 4,940
Theta -0,026 Totalverlustwahrscheinlichkeit 51,879
Vega 0,298 Zeitwert-Move -6,498
Hold-Break-Even -11,472 Spread (abs.) 0,020
Spread (homogen.) 2,000 Spread (% des Brief.) 0,40%
Spread-Move -4,973


DB266P 7.800,000 Pkt. 18.06.08 0,010 5,350 5,360 21:59:50 08.06.

WKN / ISIN: DB266P / DE000DB266P0
Emittent: Deutsche Bank
Basiswert: DAX (PERFORMANCE-INDEX) (WKN 846900)
Basispreis: 7.800,000 EUR
Bez.-Verh.: 0,010
Fälligkeit: 18.06.2008
Typ Call/Put: PUT
Typ Ausübung: Amerikanisch
Währungsgesichert: nein
Erster Handelstag: 20.11.2006
Letzter Handelstag: 17.06.2008
Börsenplätze: STU FRA

Aufgeld 4,29% Aufgeld p.a. 4,17%
Break-Even 7.264,500 Ertragsgleichheit -4,01%
Ertragsgleichheit p.a. -3,90% Hebel 14,175
Innerer Wert 2,095 Moneyness 1,028
Parität 2,095 Zeitwert 3,260
Aufgeld p.a/Omega 0,69% Bewertungsniveau 45,591
Delta -0,427 Ertragsgleichheit p.a./Omega n.a.
Implizite Volatilität (Mittel) 19,60% Implizite Volatilität (Geld) 19,58%
Implizite Volatilität (Brief) 19,61% Omega 6,056
Prozentuales Wochentheta -0,46% Theoretischer Wert 5,355
Theta -0,024 Totalverlustwahrscheinlichkeit 49,388
Vega 0,302 Zeitwert-Move -5,724
Hold-Break-Even -8,064 Spread (abs.) 0,010
Spread (homogen.) 1,000 Spread (% des Brief.) 0,19%
Spread-Move -2,341


DB270P 8.000,000 Pkt. 18.06.08 0,010 6,240 6,260 21:59:55 08.06.

WKN / ISIN: DB270P / DE000DB270P2
Emittent: Deutsche Bank
Basiswert: DAX (PERFORMANCE-INDEX) (WKN 846900)
Basispreis: 8.000,000 EUR
Bez.-Verh.: 0,010
Fälligkeit: 18.06.2008
Typ Call/Put: PUT
Typ Ausübung: Amerikanisch
Währungsgesichert: nein
Erster Handelstag: 20.11.2006
Letzter Handelstag: 17.06.2008
Börsenplätze: STU FRA

Aufgeld 2,84% Aufgeld p.a. 2,75%
Break-Even 7.375,000 Ertragsgleichheit -2,62%
Ertragsgleichheit p.a. -2,55% Hebel 12,145

Innerer Wert 4,095 Moneyness 1,054
Parität 4,095 Zeitwert 2,155
Aufgeld p.a/Omega 0,47% Bewertungsniveau 34,005
Delta -0,479 Ertragsgleichheit p.a./Omega n.a.
Implizite Volatilität (Mittel) 19,20% Implizite Volatilität (Geld) 19,17%
Implizite Volatilität (Brief) 19,23% Omega 5,814
Prozentuales Wochentheta -0,32% Theoretischer Wert 6,250
Theta -0,020 Totalverlustwahrscheinlichkeit 44,374
Vega 0,307 Zeitwert-Move -4,220
Hold-Break-Even -8,398 Spread (abs.) 0,020
Spread (homogen.) 2,000 Spread (% des Brief.) 0,32%
Spread-Move -4,177


Die Frage nach einem günstigen Hebel, ist nur eine Frage nach dem Preis:-D ! Je besser der Hebel, desto teurer der Schein!


DB95E7 8.250,000 Pkt. 18.06.08 0,010 7,600 7,620 21:59:54 08.06.

WKN / ISIN: DB95E7 / DE000DB95E71
Emittent: Deutsche Bank
Basiswert: DAX (PERFORMANCE-INDEX) (WKN 846900)
Basispreis: 8.250,000 EUR
Bez.-Verh.: 0,010
Fälligkeit: 18.06.2008
Typ Call/Put: PUT
Typ Ausübung: Amerikanisch
Währungsgesichert: nein
Erster Handelstag: n.a.
Letzter Handelstag: 17.06.2008
Börsenplätze: FRA STU

Aufgeld 1,34% Aufgeld p.a. 1,30%
Break-Even 7.489,000 Ertragsgleichheit -1,22%
Ertragsgleichheit p.a. -1,18% Hebel 9,974

Innerer Wert 6,595 Moneyness 1,087
Parität 6,595 Zeitwert 1,015
Aufgeld p.a/Omega 0,24% Bewertungsniveau 25,040
Delta -0,543 Ertragsgleichheit p.a./Omega n.a.
Implizite Volatilität (Mittel) 19,05% Implizite Volatilität (Geld) 19,02%
Implizite Volatilität (Brief) 19,08% Omega 5,412
Prozentuales Wochentheta -0,19% Theoretischer Wert 7,610
Theta -0,014 Totalverlustwahrscheinlichkeit 38,200
Vega 0,306 Zeitwert-Move -2,658
Hold-Break-Even -6,344 Spread (abs.) 0,020
Spread (homogen.) 2,000 Spread (% des Brief.) 0,26%
Spread-Move -3,686
Wochenausblick
Zinsangst lähmt die Börsen weltweit

von Tobias Bayer und Elisabeth Atzler (Frankfurt) und Jens Korte ( New York)

Die Aussicht auf höhere Anleihenrenditen drückt die Stimmung der Börsianer. Festverzinslichen drohen nach Ansicht von Experten weitere Kursverluste. Die Prognosen für die weltweiten Aktienmärkte in der nächsten Woche sind daher alles andere als gut.
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Die stark angestiegene Volatilität und die hohen Umsätze der vergangenen Tage zeigen, dass viele Anleger nervös und die Märkte angeschlagen sind. Von einer Trendwende sprechen bisher aber kaum Beobachter.

Am Freitag weiteten Europas Börsen ihre Verluste aus. Auf Wochensicht fiel der Dax um knapp fünf Prozent auf 7590,5 Punkte, zwischenzeitlich war er sogar unter 7500 Zähler gerutscht. Der Stoxx 50 gab knapp drei Prozent nach. In den USA büßte der S&P 500 1,9 Prozent ein, der Dow Jones fiel um 1,8 Prozent, und der Nasdaq Composite gab um 1,5 Prozent nach.


Ein Händler in Frankfurt: Der Dax gab vergangene Woche fast fünf Prozent nachIn den vergangenen Tagen trieb die Furcht vor einer strafferen Geldpolitik in Europa und den USA die Bondrenditen auf Höchststände. So stieg die Rendite zehnjähriger US-Bonds erstmals seit August wieder über 5 Prozent. Bill Gross, der größte Bondsmanager in den USA, wechselte seit 20 Jahren wieder in das Lager der Bären. Laut Gross könnte die Rendite in den nächsten drei bis fünf Jahren bis auf 6,5 Prozent anziehen. Die Börsen reagierten mit dem stärksten Kursrutsch seit Ende Februar. Damals hatten sie sich allerdings sehr schnell wieder erholt.


Härtere Zeiten für den Dax

Diesmal spricht jedoch einiges dafür, dass sich die Korrektur hinziehen dürfte. Es drohe eine längere Durststrecke für den Dax, schreiben die Experten von HSBC Trinkaus & Burkhardt, deren Analyse auf technischen Faktoren fußt. Für den europäischen Stoxx 50 seien die nächsten Handelstage wichtig, heißt es bei den technischen Analysten der WGZ Bank. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass sich der Trend nach unten fortsetze, sagt Christian Schmidt, Marktstratege der Helaba: "Die Korrektur kann noch etwas anhalten."

Um eine dauerhafte Baisse handele es sich dabei nicht, sagt Bruce Stout, Fondsmanager globale Aktien bei Aberdeen Asset Management. "Es ist ein Rückschlag, aber wir starten nicht in eine Bärenphase. Es ist ein vorübergehendes Phänomen. Wir haben den Eindruck, dass das eine Überreaktion ist." Stout verweist unter anderem auf das Wirtschaftswachstum in Europa, das die Märkte wieder antreiben dürfte.

Wegweisend für den deutschen Aktienmarkt dürfte auch der "dreifache Hexensabbat" am kommenden Freitag sein. Dann verfallen an der Terminbörse mehrere Derivatetypen. Von Unternehmen stehen wenige Neuigkeiten an. Quartalzahlen legen unter anderem die US-Investmentbanken Lehman Brothers und Goldman Sachs vor. Finanzwerte zählten beim aktuellen Kursrutsch zu den großen Verlierern.
Portfolio
Hybridanleihen sind plötzlich gefragt
von Robert Kracht

Seit der Bundesfinanzhof jüngst entschieden hatte, dass Floater und Rating-Anleihen nicht wie Finanzinnovationen zu behandeln sind, stehen plötzlich auch Hybridanleihen in steuerlich anderem Licht dar. Nach den Urteilen sind Gewinne bei Bonds außerhalb der Spekulationsfrist steuerfrei, wenn sich Zinsen und Kurserträge eindeutig trennen lassen.

"Das trifft genauso auf Hybridanleihen zu", sagt Steuerberaterin Manuela Wänger von Ebner, Stolz & Partner aus Stuttgart. Bei Hybridanleihen handelt es sich neben den bekannten Genussscheinen um eine weitere Mischform aus Aktie und Anleihe. Diese zeichnen sich durch eine unendliche oder extrem lange Laufzeit aus. Zugleich hat der Emittent aber das Recht, die Bonds nach frühestens zehn Jahren zu tilgen und zum Nennwert zurückzuzahlen.


Zweiter Effekt für Sparer

Die neue Rechtsentwicklung können Anleger bei diesen nachrangigen Rententiteln optimal ausnutzen, denn viele der Hybrid-Bonds etwa von Bayer, Südzucker, oder Allianz notieren unter 100 Prozent. Der Aufschlag bis zum Nennwert bei Rückzahlung kann dann abgabenfrei vereinnahmt werden.


Sparer können sogar noch einen zweiten Effekt ausnutzen. Hybridanleihen gelten für den Schuldner zum Teil als Eigenkapital. Die verbesserte Bonität ermöglicht attraktive Konditionen von deutlich über fünf Prozent. "Diese hohen Zinsen werden durch die Abgeltungsteuer moderater erfasst, netto bleibt also künftig noch mehr übrig", sagt Kapitalexpertin Wänger. Den höheren Kupon erkaufen sich Anleger aber mit einem Zusatzrisiko. Zwar gibt es fixe Zinssätze, doch die Auszahlungen können aufgeschoben oder ausgesetzt werden, wenn das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Im Insolvenzfall müssen sich Sparer hinter den normalen Gläubigern anstellen, um Geld zu bekommen. Ansonsten hat der Emittent für Zins und Tilgung die gleichen Pflichten wie bei anderen Verbindlichkeiten.

Für Privatanleger steht so ein mehr oder weniger überschaubares Risiko einem spürbar höheren Zins gegenüber. Die Nachsteuerrendite verbessert sich noch durch die Tatsache, dass ein aktueller Erwerb von bekannten Konzernen unter Nennwert erfolgen kann. Ob der lohnt, ist vom Aufschlag zu Bundes- oder normalen Unternehmensanleihen sowie dem Kursstand abhängig.

Anleger sollten bei der Auswahl darauf achten, dass der Emittent mit einer ordentlichen Bonität ausgestattet ist und über ein stabiles Geschäftsprofil verfügt.
Derivate

Standards setzen und Trends erkennen
von Hartmut Graf

Anleger suchen laufend nach Möglichkeiten, kostengünstig in neue Märkte, Trends oder Anlageklassen zu investieren. Die Deutsche Börse bietet rund 2100 verschiedene Indizes an und versucht so, den Wünschen der Anleger nachzukommen.

Hartmut Graf, Head of Section Issuer Data & Analytics bei der Deutschen BörseWie erhalten Investoren beispielsweise Zugang zu den Rohstoffkapitalmärkten oder zu den neuen Märkten in Russland und Asien? Wie können sie unkompliziert auf saisonale Einflüsse, im Sinne von "Sell in May and go away", setzen?

Eine transparente und standardisierte Möglichkeit bieten Indizes. Sie machen das hochkomplexe Marktgeschehen auf einen Blick erfassbar und eignen sich aufgrund ihrer klaren Berechnungsgrundlage als Basis für Finanzprodukte wie Futures, Optionen oder Exchange-Traded Funds. Gerade im rasant wachsenden Zertifikatemarkt können Emittenten auf der Grundlage von Indizes Produkte begeben, die Anlegern eine höchstmögliche Transparenz gewährleisten.

Es ist jederzeit nachvollziehbar, aus welchen Werten sich der Index zusammensetzt und wie diese bei der Berechnung gewichtet sind. Investoren versuchen, durch gezielte Anwendung ihrer Strategien von besonderen Börsentrends zu profitieren und so die Wertentwicklung des Gesamtmarkts zu übertreffen.

Positive Renditen bei fallenden Dax-Kursen

Indexanbieter berechnen heute für viele Anlagestrategien den passenden Index: Anleger können auf steigende oder fallende Kurse setzen, speziell in Werte mit hoher Dividende oder hoher Volatilität investieren, Leverage-Strategien einsetzen oder saisonale Abweichungen in der Marktentwicklung ausnutzen.

Ein Beispiel für die Entwicklung neuer Indexmethodiken ist der ShortDax. Hier wurde erstmals eine Short-Strategie in Indexform umgesetzt, die eine Partizipation an fallenden Kursen ermöglicht. Investoren, die eine negative Wertentwicklung des Dax erwarten oder sich kurzfristig gegen fallende Kurse absichern wollen, verfügen mit dem ShortDax über ein strategisch nutzbares Indexprodukt, das bei fallenden Dax-Kursen positive Renditen garantiert.

An der Nachfrage orientieren

Strategieindizes sind somit nicht allein Barometer für durchschnittliche Wertentwicklung, sondern ermöglichen über Indexzertifikate die Handelbarkeit bekannter Investmentstrategien für alle Anleger. Die Deutsche Börse bietet rund 2100 verschiedene Indizes an, darunter zahlreiche sogenannte Customized Indizes im Auftrag von Anbietern strukturierter Finanzprodukte, Pensionskassen, Versicherungen oder Investmentfonds.

Indexanbieter orientieren sich an der Nachfrage des Markts.

Aktuell stehen im Fokus die Emerging Markets, alternative Energien und Rohstoffe. Marktteilnehmer sehen großes Potenzial bei den Themen Real Estate, Private Equity und Credits, entsprechend gilt ihr Augenmerk geeigneten Basiswerten.

Hartmut Graf ist Head of Section Issuer Data & Analytics bei der Deutschen Börse.
Öko fürs Depot: Der Klimawandel führt
nun auch zu einem globalen Umdenken


FORMAT: Milliarden € sollen in Umweltschutz fließen
Auch Anleger profitieren von den hohen Renditen



Die Aufzeichnungen der Meteorologen belegen es: Dieser Winter und auch das Frühjahr waren die wärmsten seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Seit 1821 gab es also noch keine derartige Serie von Rekordtemperaturen. Der diesjährige Frühling war in Österreich um zwei bis drei Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Prompt geht die Angst vor einem endgültigen Klimakollaps um. Selbst die Chinesen und Amerikaner investieren nun in den Klimaschutz. Zwar zieren sich die Staatschefs noch, verbindliche Zusagen zu machen, aber die globalen Konzerne preschen bereits vor. Das Investment in eine saubere Umwelt und ein reines Gewissen ist nicht nur imagebildend, sondern bringt auch bare Münze. FORMAT zeigt, welche Fonds und Einzelaktien nicht nur das Gewissen beruhigen, sondern auch gute Chancen auf hohe Erträge bieten.

Im Index-Vergleich wird klar, dass sich ein ruhiges Gewissen auch lohnt. So legte der Stoxx Sustainability, ein Index von europäischen Öko- und Ethikaktien, in den vergangenen drei Jahren um 160 Prozent zu. Damit schlug er den herkömmlichen Index EuroStoxx 50 um beachtliche zehn Prozent. Noch spektakulärer fällt die Bilanz beim Solaraktien-Index PPVX aus, der seit dem Jahr 2000 um beachtliche 1.350 Prozent anstieg, während sich die Ölaktien im AMEX-Oil-Index nur verdoppelten. Solaraktien erlebten in den vergangenen Jahren einen noch nie da gewesenen Boom. Das zeigt sich auch in deren hohen Bewertungen. Max Deml, Chef des Branchenanalysten Öko-Invest: "Trotz der hohen Kurs-Gewinn-Verhältnisse von über 30 bleiben viele Titel für mich ein Kauf. Solarenergie ist das Thema der Zukunft, und wir stehen heute erst am Anfang dieser Entwicklung."

Chinesen holen auf
Unternehmen wie Solarworld und Q-Cells sind Pioniere im Bereich der Solarenergie und haben heute volle Auftragsbücher. Öko-Invest-Chef Deml: "Die Deutschen sind Weltmarktführer im Bereich Solarenergie, doch die Chinesen holen auf. Fast jede Woche kommen neue Unternehmen aus China auf den Markt, die Solarzellen deutlich günstiger produzieren können. Aber auch die Deutschen bauen mittlerweile Werke in China, um wettbewerbsfähig zu bleiben." Zunehmend tummeln sich auch indische Unternehmen am Markt der Alternativenergie. Zum Beispiel übernahm erst vor kurzem der indische Windkraftproduzent Suzlon die deutsche Repower und baute damit seine Position in Europa weiter aus. Christian Zimmermann, Fondsmanager des Pioneer Global Ecology: "Die Konsolidierung bei den Alternativenergie-Unternehmen wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Das gibt den Aktien zusätzlichen Antrieb."

Wem das Investment in Einzeltitel zu heiß ist, der kann auf sehr gute Fonds zurückgreifen. Galten Nachhaltigkeitsfonds in den vergangenen Jahren mehr als ein Investment für langhaarige Birkenstock-Träger, so hat sich deren Image deutlich gewandelt. Fast jede große Fondsgesellschaft hat spätestens seit diesem Jahr einem eigenen Umweltfonds. Einer der Klassiker ist der Espa WWF Stock Umwelt. Hans Leitner, Fondsmanager des Espa WWF Stock Umwelt: "Der Fonds wächst extrem schnell. Schon heute verwalten wir 67 Millionen Euro. In den nächsten eineinhalb Jahren wollen wir ein Volumen von über 100 Millionen Euro erreichen." Der Fonds profitiert von der intensiven Suche nach Investments gegen den Klimawandel sehr stark und erzielte seit Jahresbeginn eine Rendite von 21,7 Prozent - nur Fonds in heißen Märkten wie China und Indien liefen noch besser.
Öko fürs Depot: Der Klimawandel führt
nun auch zu einem globalen Umdenken


FORMAT: Milliarden € sollen in Umweltschutz fließen
Auch Anleger profitieren von den hohen Renditen



Die Aufzeichnungen der Meteorologen belegen es: Dieser Winter und auch das Frühjahr waren die wärmsten seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Seit 1821 gab es also noch keine derartige Serie von Rekordtemperaturen. Der diesjährige Frühling war in Österreich um zwei bis drei Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Prompt geht die Angst vor einem endgültigen Klimakollaps um. Selbst die Chinesen und Amerikaner investieren nun in den Klimaschutz. Zwar zieren sich die Staatschefs noch, verbindliche Zusagen zu machen, aber die globalen Konzerne preschen bereits vor. Das Investment in eine saubere Umwelt und ein reines Gewissen ist nicht nur imagebildend, sondern bringt auch bare Münze. FORMAT zeigt, welche Fonds und Einzelaktien nicht nur das Gewissen beruhigen, sondern auch gute Chancen auf hohe Erträge bieten.

Im Index-Vergleich wird klar, dass sich ein ruhiges Gewissen auch lohnt. So legte der Stoxx Sustainability, ein Index von europäischen Öko- und Ethikaktien, in den vergangenen drei Jahren um 160 Prozent zu. Damit schlug er den herkömmlichen Index EuroStoxx 50 um beachtliche zehn Prozent. Noch spektakulärer fällt die Bilanz beim Solaraktien-Index PPVX aus, der seit dem Jahr 2000 um beachtliche 1.350 Prozent anstieg, während sich die Ölaktien im AMEX-Oil-Index nur verdoppelten. Solaraktien erlebten in den vergangenen Jahren einen noch nie da gewesenen Boom. Das zeigt sich auch in deren hohen Bewertungen. Max Deml, Chef des Branchenanalysten Öko-Invest: "Trotz der hohen Kurs-Gewinn-Verhältnisse von über 30 bleiben viele Titel für mich ein Kauf. Solarenergie ist das Thema der Zukunft, und wir stehen heute erst am Anfang dieser Entwicklung."

Chinesen holen auf
Unternehmen wie Solarworld und Q-Cells sind Pioniere im Bereich der Solarenergie und haben heute volle Auftragsbücher. Öko-Invest-Chef Deml: "Die Deutschen sind Weltmarktführer im Bereich Solarenergie, doch die Chinesen holen auf. Fast jede Woche kommen neue Unternehmen aus China auf den Markt, die Solarzellen deutlich günstiger produzieren können. Aber auch die Deutschen bauen mittlerweile Werke in China, um wettbewerbsfähig zu bleiben." Zunehmend tummeln sich auch indische Unternehmen am Markt der Alternativenergie. Zum Beispiel übernahm erst vor kurzem der indische Windkraftproduzent Suzlon die deutsche Repower und baute damit seine Position in Europa weiter aus. Christian Zimmermann, Fondsmanager des Pioneer Global Ecology: "Die Konsolidierung bei den Alternativenergie-Unternehmen wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Das gibt den Aktien zusätzlichen Antrieb."

Wem das Investment in Einzeltitel zu heiß ist, der kann auf sehr gute Fonds zurückgreifen. Galten Nachhaltigkeitsfonds in den vergangenen Jahren mehr als ein Investment für langhaarige Birkenstock-Träger, so hat sich deren Image deutlich gewandelt. Fast jede große Fondsgesellschaft hat spätestens seit diesem Jahr einem eigenen Umweltfonds. Einer der Klassiker ist der Espa WWF Stock Umwelt. Hans Leitner, Fondsmanager des Espa WWF Stock Umwelt: "Der Fonds wächst extrem schnell. Schon heute verwalten wir 67 Millionen Euro. In den nächsten eineinhalb Jahren wollen wir ein Volumen von über 100 Millionen Euro erreichen." Der Fonds profitiert von der intensiven Suche nach Investments gegen den Klimawandel sehr stark und erzielte seit Jahresbeginn eine Rendite von 21,7 Prozent - nur Fonds in heißen Märkten wie China und Indien liefen noch besser.
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