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Union wagt Tabubruch bei Hartz IV - 500 Beiträge pro Seite



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Angesichts der ausufernden Kosten für die Hartz-IV-Arbeitsmarktreform haben die Haushaltspolitiker von CDU und CSU erstmals eine Kürzung des Arbeitslosengelds II (Alg II) ins Gespräch gebracht. Die SPD lehnt eine geringere Leistung ab.

"Ich begrüße, dass Arbeitsminister Franz Müntefering offenbar bereit ist, auch über die Höhe des Arbeitslosengelds II nachzudenken", sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter, der FTD. "Das halte ich nicht nur für konsequent, sondern auch für eine Möglichkeit, Kosten einzusparen."

Die Kürzung der Leistungen für über vier Millionen Langzeitarbeitslose wäre ein Tabubruch: Nach den Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV waren Union und SPD bemüht, die Reform abzumildern. So hatte die Koalition erst unlängst entschieden, das Alg II für Ostdeutsche von derzeit 331 Euro pro Monat ab Juli auf das Westniveau (345 Euro) anzuheben.

Ein Sprecher Münteferings sagte, der Minister habe derzeit nicht die Absicht, das Alg II zu senken. Er warte aber statistische Daten zum Durchschnittseinkommen ab. "Wir werten die Daten aus, und auf dieser Grundlage sehen wir dann, inwieweit wir politischen Gestaltungsspielraum haben."

Am Durchschnittseinkommen bemisst sich die Höhe des Arbeitslosengelds und anderer Sozialleistungen. Zeigt sich, dass es in den vergangenen Jahren gesunken ist, könnte auch Müntefering die Kürzung des Alg II in Betracht ziehen.


Enormer Kostenanstieg für das Alg II

Für die SPD lehnte deren haushaltspolitischer Sprecher Carsten Schneider eine Alg-II-Kürzung ab. "Bevor wir daran denken, sollten wir erst mal das Hartz-IV-System optimieren", sagte er der FTD.

Kampeter begründete seinen Vorstoß mit dem enormen Kostenanstieg für das Alg II. Die im Bundesetat 2006 veranschlagten Ausgaben von 24,4 Mrd. Euro würden voraussichtlich um 4 Mrd. Euro übertroffen. Insgesamt drohe eine Hartz-IV-Lücke von über 5 Mrd. Euro. Dies liege daran, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) weniger an den Bund überweisen müsse als ursprünglich geplant. Statt 5,3 Mrd. Euro würden nur 4 Mrd. Euro in den Etat fließen.

Für jeden Arbeitslosen, der ins Alg II wechselt, muss die BA eine Pauschale bezahlen - eine Art Strafe, um zu verhindern, dass die Behörde Kosten auf den Bund abwälzt. Die Transfers fallen nun geringer aus, weil die BA wegen der gut laufenden Konjunktur mehr Kurzzeitarbeitslose vermitteln kann als zunächst gedacht.


Mehrere Sparmaßnahmen beschlossen

Mehrere Sparmaßnahmen hat die Koalition bereits auf den Weg gebracht. So haben Union und SPD ein Gesetz verabschiedet, das es jugendlichen Arbeitslosen erschwert, aus dem Elternhaus auszuziehen. Zudem will Müntefering die Abläufe in Jobcentern verbessern. Dies soll die Hartz-IV-Kosten im kommenden Jahr um 1,2 Mrd. Euro verringern.

"Wir müssen über diese bekannten Schritte hinaus über weitere kostensenkende Maßnahmen nachdenken", forderte Kampeter. Gelinge das nicht, drohe Deutschland 2007 den EU-Stabilitätspakt wieder zu brechen. Er schlug vor, Leistungen stärker zu begrenzen und mehr Ermessensspielräume für die BA zu schaffen. Freibeträge für geschütztes Privatvermögen sollten gesenkt werden.

Experten begründen den Kostenanstieg mit dem ungebremsten Zuwachs an Alg-II-Haushalten. Tatsächlich sind es deutlich mehr als bislang bekannt. Im März hatte die BA die Zahl zuletzt auf 3,9 Millionen geschätzt. Bei der Überprüfung ergibt sich jedoch regelmäßig, dass die vorläufige Schätzung um etwa 200.000 Fälle zu niedrig angesetzt war. So lag die tatsächliche Zahl der Haushalte bereits im November bei 3,9 Millionen.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/66550.html

Kommt also doch schon bald Hartz V. :D
ich kenne nur einen hartzIV-empfänger.

von seinen 345 euro im monat gibt er jeweils am 10. eines monats 150 euro an seinen drogendealer ab.

ohne drogen kommt er prima mit 195 euro im monat aus.

er muß ja auch keine miete und heizung bezahlen (das machen wir ja zusätzlich für ihn).

nebenbei bemerkt hat er auch genug geld für zigaretten (nein, er dreht nicht!!!) und für vodka (macht keine fahne)!!!

er ist jetzt 38 jahre alt und hat noch nie gearbeitet.

er hat glück in d zu leben, oder?????????????????????????
Ist das Arbeitslosengeld II der richtige Ort zum Sparen?



16 % Ja, ich bin für volle Kostenkontrolle, auch beim Alg II
6 % Ja, man kann zur Not auch mit weniger als 345 Euro im Monat auskommen
50 % Nein, die 345 Euro sind zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel
26 % Nein, so ein Vorschlag ist extrem instinktlos
1 % Das betrifft mich nicht, ist mir also egal

Umfrage SZ.
Die Mehrheit in Deutschland scheint Gott sei Dank normal.
Vielleicht sollte man bei den Mieten nochmal ansetzen?
Einem Single reicht ne 1 - RWhg a 30 qm2...
Aber gibt der Wohnungsmarkt das her?

Dass man als Arbeitsloser, bei den Eltern Wohnender, auf einmal ne eigene Bude bezahlt bekommt, ist sowieso der Hammer...

345 E + Miete(300 E?) sind nicht viel,aber genug.
Irgendein Job mit 6E/h ist dann aber auch kein Anreiz, der Mehrverdienst dürfte kaum höher sein als die ominösen 1E/h...

Der Unterschied zwischen Hängematte und Billigjobs muss gegeben sein, ob durch Mindest-/Kombilöhne oder AlG2-Kürzung bleibt die Frage.

Letztlich ist das Problem aber i.d.R. nicht der Arbeitswille, sondern das Arbeitsangebot...
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.279.118 von MinMacker am 21.04.06 21:57:01Die Mehrheit in der BRD ist total verdummt von den Medien.

Die meisten Hartz 4er sind nicht Alleinstehende, sondern Paare oder Familien.

Daß man absichtlich auf den 345 Euro rumreitet, zeigt wie manipulativ die Medien sind.

Hier wird nur Stimmung für noch mehr Sozialstaat aufgrund von Desinformation betrieben. Kein bißchen anders als in einer Diktatur, wo die Medien staatlich kontrolliert werden.

Doch in der BRD kontrollieren sich die Medien selbst. D.h. es hocken fast ausschließlich Linke, pro-Grüne, pro-Sozis, pro-Sozial- und Planwirtschaftler in den Redaktionen. Durchweg, beinah !!!!


Hartz 4er haben mehr Geld als viele die arbeiten gehen.


http://www.sozialhilfe24.de/alg2-rechner.html

Als Miete wird die Durchschnittsmiete bezahlt, pro Person ein Zimmer. Bei Migrantenfamilien mit 7 Kindern oder mehr kommt da gigantisch was zusammen - netto !!!!

Fragt sich, wer da noch arbeiten geht, wenn man in "Armut" soviel verdient wie ein Ingenieur - im Sozialstaatsparadies BRD.

Aber solche Zahlen veröffentlichen die Medien natürlich nicht.

Fazit: Wer von Sozialhilfe = Hartz 4 lebt als Familie, stellt sich ab 3 Kindern meist besser als wie wenn er arbeiten würde.

Denn vom Netto muß man noch Kosten für Transport, Kleidung, zusätzliche Nahrung abziehen.

Da wird Arbeit schnell zum Verlustgeschäft - wenn man sich alternativ auf Kosten anderer 12 Monate Urlaub im Jahr gönnen kann - ohne den geringsten materiellen oder finanziellen Nachteil.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.279.897 von Denali am 21.04.06 23:14:55Die meisten Hartz 4er sind nicht Alleinstehende, sondern Paare oder Familien.

Das ist falsch, behaupte ich :rolleyes:

Fazit: Wer von Sozialhilfe = Hartz 4 lebt als Familie, stellt sich ab 3 Kindern meist besser als wie wenn er arbeiten würde.

Das kann jeder beantragen, der es haben möchte.

Ein fünfköpfige Familie erhält ca. 1300€ im Monat.

Schonmal eine fünfköpfige Familie davon ernährt ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.278.858 von kleinehexe08 am 21.04.06 21:35:55er ist jetzt 38 jahre alt und hat noch nie gearbeitet.

:eek::eek::eek:
Solche "Karrieren" gibts wirklich nur in Deutschland! :O
Und ich kenne viele Arbeitslose, die verzweifelt eine neue Stelle suchen, weder saufen, noch sonstwie drogenabhängig sind :rolleyes:

Bei einer Kürzung müssten die ihre Bewerbungsaktivitäten aus Kostengründen einstellen.

Den Hinweis, dass soziale Sicherheit auch innere Sicherheit bedeutet, kann ich mir eigentlich sparen. Die Neolibs verstehen das erst, wenn ihnen so ein Hungerleider das Messer an die Kehle setzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.280.336 von 789456123 am 22.04.06 00:48:39Schonmal eine fünfköpfige Familie davon ernährt?

Locker!

Mit obendrein bezahlter Miete, Rentenbeiträgen, Befreiung von allen möglichen Zuzahlungen oder sonstigen Vergünstigungen, ein bisschen Schwarzarbeit nebenher, wie Taxifahren in der Nacht, kellnern an den Wochenenden oder schwarz putzen, steht sich so eine Familie nicht nur besser wie die Niedriglöhner sondern auch besser, wie so manche, aus der breiten Masse der angestellten Mittelverdiener und ganz sicher besser als so mancher kleine Selbsständige. Auch der Reiz sich selbsständig zu machen, der ja meistens einige Jahre des knappen Geldes und das Risiko des Scheiterns bedeutet, wird bei dieser sozialen Ausstattung auf Null reduziert.
Wer, zum Teufel, soll in einer strukturschwachen Gegend etwas Kleines anfangen und sei es nur eine Würstelbude, einen "Bauchladen" oder sonst irgend etwas, wenn er absehbar in den nächsten Jahren schlechter gestellt ist, wie ein vom Staat Alimentierter, für dessen Geld, er dann mit seinen Abgaben (Steuern, Krankenkassenbeiträgen usw.) auch noch aufkommen muss.

Was hier in Deutschland abläuft, ist eine Kannibalisierung des Solidarwesens aufgrund vollkommen überzogener Ausgaben, sprich: Leistungen und zwar in allen Bereichen! Der "Sozialstaat" frisst sich sozusagen selber auf!

Und wenn wir da nicht selber, möglichst schnell, möglichst effektiv und damit auch möglichst schonend für alle gegen steuern, anstatt immer nur zu versuchen neue Finanzquellen anzugraben (Mwstr, Ökosteuer, Solidarsteuer, Erhöhung aller möglichen Sch...Beiträge usw.usw.) um diesem Moloch das Maul zu stopfen, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft durch die Macht des Faktischen einfach dazu gezwungen werden.
Und das wird dann richtig weh tun!
Den Hinweis, dass soziale Sicherheit auch innere Sicherheit bedeutet, kann ich mir eigentlich sparen

Du meinst entspanntes Warten, bis Big Brother dir eine angenehme und wohldotierte Stellung im gewohnten Umfeld und ohne unnötigen Stress zur Verfügung stellt? Seh ich das richtig?
Ich fände eine Absenkung auf 225 Euro (die Summe habe ich in den Nachrichten lesen können) gar nicht tragisch. Das Geld ist ausreichend, um sich einigermaßen über Wasser halten zu können. Nebenbei wird ja auch allerhand von uns Steuerzahlern gestellt. Miete, Möbel, Waschmaschine, sogar Kleidung und Besteck. Alles im Preis mitinbegriffen.

Und das Argument es wäre keine Arbeit vorhanden, zieht nicht. Warum ist denn die Quote an Schwarzarbeitern derart hoch? Schlägt man die Zeitung auf, so finden sich ebenfalls reichlich Angebote als Kellner, Tellerwäscher, Fensterputzer, Portier, Reinigungskraft oder saisonal auch als Spargelstecher. Nur ist der Haken, daß sich viele Deutsche immer noch viel zu fein sind, derart "imagelose" Arbeiten anzunehmen. Eine Absenkung des ALG (oder insgesamt der Sozialtransferleistungen) könnte diese EInstellung ändern.

Und ohne Zweifel bliebe so eine enorme Summe (die Unterstützung mit ALGII, Sozialhilfe macht insgesamt jährlich gute 160 Milliarden aus) für wichtigere Dinge wie Bildung oder Forschung übrig. Langfristig haben wir von Arbeitslosen, sowieso nicht von solchen, die dies als Lebensinhalt ansehen, nicht viel zu erwarten. Von gut ausgebildeten Menschen hingegen schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.280.336 von 789456123 am 22.04.06 00:48:39Ein fünfköpfige Familie erhält ca. 1300€ im Monat.

Schonmal eine fünfköpfige Familie davon ernährt ?


Ich kenne auch andere Beispiele in denen eine dreiköpfige Familie mindestens 1500 Euro zur Verfügung hat. Ohne Unterstützung seitens der Familie (oder des hinzugewonnen zweiten Mannes) wohlgemerkt. Und natürlich ebenfalls ohne inoffiziellen Hinzuverdienst. Summa summarum könnte man so sicher mindestens von 2000 Euro monatlich ausgehen. Zur freien Verfügung. Da sind auch mal ein zweiwöchiger Urlaub nach Griechenland und diverse Kurztrips übers Wochenende drin. Denn wie Kaperfahrer und andere schon bemerkten werden alle sonstigen Kosten ebenfalls vom Steuerzahler aufgefangen. Ein Durchschnittsverdiener, der Miete, Klamotten, Waschmaschine, Besteck, Handtücher, Krankenversicherung und Altersvorsorge anschaffen muß, kann da bei weitem nicht mithalten.
Und selbst wenn du von 1300 Euro für fünf Menschen ausgehst, so sind das pro Person immer noch fast 10 Euro pro Tag. Nur für die Ernährung. Davon kriegt man heute jemanden noch locker satt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.280.744 von Punk24 am 22.04.06 08:55:38Den Hinweis, dass soziale Sicherheit auch innere Sicherheit bedeutet, kann ich mir eigentlich sparen.

Ja, diesen schwachsinnigen Spruch kannst Du Dir wirklich sparen, da für die innere Sicherheit bei uns nach wie vor die Polizei und notfalls auch die Armee zuständig ist und nicht Hartz IV! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.281.294 von CaptainFutures am 22.04.06 10:03:28Er meint damit wohl, daß sich die Masse der Armen erheben könnte. Womöglich wie bei den arg erfolglosen Monatgsdemos mit Lafontaine an der Spitze, der sich dann später noch vom Papst zum Kaiser krönen läßt. So in der Art hab ich ihn jedenfalls verstanden. Zieht man aber hinzu, daß es in der Geschichte Deutschlands noch nie derart reiche "Arme" gab, ist das schon absurd. Genauso absurd, wie daß ausgerechnet die heutige Generation von Rentnern am lautesten über die Rente mit 67 jammern. Also genau die Generation, die es überhaupt nicht betrifft. Willkommen in Absurdistan.
Unterhalt
Eltern 2x 311€
Kinder 3x 245€

Angemessener Wohnraum
2x 30-35m2 für die Eltern
3x 10m2 für die Kinder
Warmmiete bis 90-100m2 ca 7,5€ =675€

Fünfköpfige Familie heißt also in fast allen Fällen über 2.000€ NETTO!




Dazu kommen weitere Vergünstigungen.

Rentenbeiträge für die Fälle, die aus Erwerbstätigkeit kommen. Bei Eigenheimbesitzern,im Umland gern bis 120m2 angemessen) übernimmt Vater Staat Zinsen, Heizkosten.

Erziehungsgeld (kein anrechenbares Einkommen weil Zeugeprämie) 2 Jahre 300€/M oder 3 Jahre 200€/M.
In der Regel Übernahme der Kosten für Zahnersatz durch die Krankenkasse. Verbilligte Monatskarten für öffentliche verkehrsmittel. Anträge auf Kostenübernahme für Klassenfahrten werden praktischerweise schon auf Elternabenden rumgereicht. Nachrangige Hilfe bei einmaligen Anschaffungen (Waschmaschine, Geschirrspüler, Kinderwagen) durch Familienhilfe, Diakonie oder Caritas. (Nachrangig, d.h., wer mit eigenem Einkommen unter Hartzniveau liegt, geht leer aus.) Mindestgebühr für Kita 45€ (Besserverdiener zahlen in Berlin bis 450€ Höchstsatz). Also an 20 Tagen im Monat 3 subventionierte Mahlzeiten für läppische 2,25€.


Ich bin eher verwundert über die Geduld der Normalverdiener.
Die Deutschen haben die Schnauze voll davon, dass die Sozialleistungen, die ihnen zustehen, für arbeitslose Fremde verbraten werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.281.922 von Tutnix am 22.04.06 11:13:46Es hat schon seine Gründe, warum der wirkliche Umfang an Sozialleistungen in den Medien verschwiegen wird.

Da bekäme die Debatte um "soziale Gerechtigkeit" plötzlich eine ganz andere Richtung, wenn der "arme" Sozialhilfeempfänger sich finanziell besser stellt als der Arbeitnehmer, der für diesen "Armen" aber die Finanzierung leisten darf.

Besondes krass wird es bei "Kinderreichen", so mit 5 oder 9 Kindern - da sind Einkünfte über 4000 netto + Leistungen für Krankenkassen + weitere Extras zuhauf locker drin.

Und dann muß man fragen, wer erzielt solche Einküfte eigentlich aus eigener Arbeit ?


Dieser Sozialstaat ist total pervertiert, eigentlich verkommen zu einem System der Ausbeutung von Leistungsträgern zu Gunsten aller möglicher Günstlinge, wie Frühpensionäre, Subventionsbegünstigte, und eben auch den "Glücklichen" die es bis Hartz 4 geschafft haben.
BA-Chef für Sanktionen bei "Hartz IV"-Empfängern


Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, hat sich für gesetzliche Sanktionen ausgesprochen, wenn Hartz-IV-Empfänger ein Job-Angebot ablehnen. Weise sagte, derzeit sei dies noch eine Kann-Regelung. Ein gesetzlicher Automatismus würde mehr abschrecken. Zudem würde die Arbeit der Job-Berater erleichtert, die jetzt noch ihre Entscheidung vor den Sozialgerichten verteidigen müssten. Nach bisheriger Gesetzeslage können die Hartz-IV-Leistungen für drei Monate um 30 Prozent gekürzt werden, falls ein Job-Angebot ausgeschlagen wird. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge ist geplant, dass nach zweimaliger Weigerung die Leistungen künftig um 60 Prozent reduziert werden dürfen.

http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/2774548.html
Da es praktisch keine Jobangebote gibt, kann man sich das auch sparen. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.282.930 von Punk24 am 22.04.06 14:19:36Jobangebote gibt es en Masse, nur leider keine qualifizierten Fachkräfte dafür. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.282.964 von CaptainFutures am 22.04.06 14:27:40Wieviele offene Stellen gibt es denn? In welchen Branchen gibt es die? Warum sollte jemand diese Stellen ablehnen...darum geht es ja hier. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.035 von 789456123 am 22.04.06 14:48:02Wie viel Wohnkosten werden bezahlt?
Die Kommunen übernehmen die Kosten für eine angemessene Unterkunft. Für Singles sind 45 bis 50 Quadratmeter Wohnfläche, für zwei Personen mindestens 60 Quadratme-ter, für drei mindestens 75 Quadratmeter und für vier Personen gelten 85 bis 90 Quadrat-meter als angemessen. Die Höhe der anfallenden Kaltmiete orientiert sich an den Richt-linien für Sozialhilfeempfänger. Das kann regional unterschiedlich ausfallen. Für Dortmund gilt ein Preis von rund 6 €/Quadratmeter.
Werden auch die Nebenkosten übernommen?
Ja. Hilfesuchenden, die zur Miete wohnen, werden auch die Nebenkosten gezahlt, sofern diese angemessen sind. Wer seine eigene Immobilie bewohnt, erhält Geld für die damit verbundenen Belastungen wie Hypothekenzinsen, Grundsteuer, Wohngebäudeversiche-rung, Erbbauzins. Auch die Nebenkosten werden gezahlt - allerdings nicht die Tilgungs-raten des Hypothekenkredits, da diese der Vermögensbildung dienen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.482 von Punk24 am 22.04.06 17:29:23Aktuell sind im März 2006 506.400 offene Stellen gemeldet worden, aber warum Arbeiten wenn man auch ganz gut mit Hartz IV über die Runden kommt.:rolleyes:
Die Branchen sind dabei übrigens uninteressant, da man sich halt weiterbilden oder umschulen lassen muß wenn man in seiner Branche nichts mehr findet.:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.495 von Kaperfahrer am 22.04.06 17:33:39Ich habe nicht behauptet das die Miete / Nebenkosten nicht übernommen wird.
Das war`s dann aber schon, weitere Leistungen sind pauschal abgegolten mit ALG II.
Mit Ausnahmefällen kenne ich mich nicht aus :rolleyes:
ihr alle seid schuld wenn bei allen gekürzt wird.


kürzen ist absurd,was kann ein arbeitsloser fü seine arbeitslosigkeit?

nichts.man sollte massiv aufstocken.

allerdigns unter der bedingung das der arbeitslose 40 std in der woche seine zeit opfert.

nichtstun bezahlen ist pervers,aber man muss jedem eine chance geben sein bemühen lebenslang und täglich zu zeigen.


naja kürzen wird nciht nötig sein,wenn die anwesenheitspflicht durchkommt,werden noch sämtliche kinnladen runterfallen,wer dann alles plötzlich kein alg2 mehr haben will.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.035 von 789456123 am 22.04.06 14:48:025 Leute x 30 Tage = 150x10€ = 1500€ ...also auch das eine große Lüge,
denn du hast keine 10 € pro Tag, sondern nur 8,66€ und die nicht fürs Essen, sondern für nahezu ALLE Lebenshaltungskosten (exkl. Miete)


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Stimmt so auch nicht. Natürlich gibt es Härtefallregelungen. Z.B. für Zahnersatz. Im Zweifelsfall läßt man niemand hängen, und gewährt oft Vorschüsse, die natürlich nie zurückgezahlt werden.

1500 netto übrig nach Miete und Nk!!!!

Viele Arbeitnehmerfamilien kommen mit weniger aus, und haben noch Kosten um zur Arbeit zu gelangen, Aufwendungen für Kleidung usw.

Und versauen sich den ganzen Monat mit Arbeit.................


Es gehört zum Lobbyismus der Sozialindustrie ausgerechnet diese sehr gut ausgestattete Personengruppe zu "Armen" umzudefinieren, um sich selbst so als moralische Tugendwächter zu etablieren.

Sobald man im sozialen Netz hängt, hat man die größte Lobby des Landes hinter sich.

Die wirklichen Verlierer im BRD-Sozialstaat sind ganz einfach die, die diese pseudosoziale Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen finanzieren müssen, und dann sogar selbst weniger Geld (und Lebensqualität) haben trotz Arbeit wie etliche Arbeitslose die vom Sozialstaat leben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.533 von CaptainFutures am 22.04.06 17:47:40Also mal angenommen - nur mal angenommen - diese Zahl stimmte (in Wahrheit sind es etwa 300000 offene Stellen, viele davon nicht ernst gemeint) und sie würden morgen alle besetzt.
Würdest du und die anderen hier von deiner Fraktion dann aufhören zu hetzen und allen Arbeitslosen (immerhin dann ja immer noch etwa 4,2 Millionen!!!) Sozialschmarotzertum und mangelnde Lust wegen Überversorgung vorzuwerfen?
Ich denke nein.
Von daher besteht für mich hier der Tatbestand der Dauerhetze, wobei ich konzidiere, dass es eine nicht relevante Zahl von echten Arbeitsverweigerern gibt, denen ihr das unterstellen dürft.

Was ihr macht, ist jedoch genau andersherum:
Ihr verunglimpft hier die Mehrheit, wissend, dass gar keine Arbeit da ist und nicht alle selbständige Wurst- u. Eisverkäufer oder Schuhputzer werden können. Dafür eine Riesenanzahl Threads zu eröffnen ist schon......außergewöhnlich boshaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.638 von MinMacker am 22.04.06 18:26:11Die Hetze betreibst DU hier mal wieder, indem Du unterstellst es gäbe keine Arbeit mehr und den Kritikern am aktuellen Zustand pauschal Hetzworte in den Mund legst.:rolleyes:

Und Euer Scheinargument es gäbe keine Arbeit mehr könnt ihr wieder aus der Schublade ziehen wenn nahezu 0 offene Stellen offiziell gemeldet sind. Denn dann hätte es einen berechtigten Grund und würde auch Sinn machen. Bevor das aber nicht erfüllt ist muß ich leider weiterhin eine mangelnde Arbeitslust und fehlendes Engagement annehmen.:rolleyes:

Offensichtlich reicht doch so einigen Hartz IV vollkommen aus um ein schlichtes, spartanisches aber doch auskömmliches und angenehmes Leben führen zu können.
gottseidanke wird bald die grosse lüge offenbart


natürlich gibt es keine stellen.

aber : in liepig und verschiedenen anderen städten wurde kommunal bei sozialhilfeempfängern anwesenheit und leichte dienst verlangt

rückgang bisher immer: 30 prozent!


dh,hier waren es nicht hartzler,sondern noch schlechter ausgebildete,noch ärmere sozi empfänger!

man kann jetzt sagen,ok die sind dann sicher umgezogen,aber das würde erstens die these bestätigen,und zweitens ist kein bevölkerungsrückgang gemeldet worden.

natürlich gibts keine stellen,wer soll denn heute in berlin ne dönerbude aufmachen,oder taxi fahren wenn am ende nur hartz4 niveau rauskommt?

es machen genügend leute,diejenigen die nciht schmarotzen wollen.


und wenn der hartzler anwesend sein muss,dann ist er sicher lieber sein eigener herr anstatt 8 std neben alpaslan sürücü in einem raum zu sitzen.

dann fällt den leuten etwas ein,oder sie ziehen aus sozial schwachen gegenden in strukturstärkere,was laut oecd studie eine grosse ursache der deutschen arbeitslosigkeit ist.


bitte schaut euch in neukölln um,für den 600 kg mann gibts keine arbeit,gabs aber noch nie,der penner will gar nicht arbeiten,der koranleser und der rapper auch nicht.

in wenigen monaten wird allen ein licht aufgehen.


man sollte folgendes modell einführen: anwesenheit für alle,auch bis 65,bei jeder bildungssituation (nicht das der rütlicschüler extra durchfällt damit er keine angebote bekommt und damit keine sanktionen)
und wer anwesend ist,bekommt an bargeld das doppelte als heuteige hartz 4 ,der rest bekommt wie in polen,nix (schattenwirtschaft,essensmarken,armenartzt).


das ganze finanziert sich aufkommensneutral,in neukölln wird sogar ein überschuss entstehen.das weiss die politik auch,es war auf kommunaler ebene bisher immer so.eine brutale lobby derjenigen die arbeit nicht als das wichtigste ansehen,hat dies bisher vertuscht.
Hetze, Hetze, Hetze... ich hör immer nur Hetze. Es geht darum, dass sich mittlerweile Hunderttausende in abgabenpflichtigen Beschäftigungsverhältnissen befinden und unterm Strich weniger behalten.



8,66€ pro Tag stimmt nicht, es sind 9,04€. Mit einem Neugeborenen erhöt sich der Betrag über 2 Jahre schon auf 11,05€.

Ohne Miete, ohne Heizung, ohne Krankenversicherung, ohne Zahnersatz, GEZ-Befreiung, keine Kosten für Klassenfahrten, kein Büchergeld, Monatskarte zum ermäßigten Preis, Kita fast geschenkt, sogar Bewerbungskosten werden von der Argentur erstattet, Küchengeräte und Kinderbedarf über Wohlfahrtsverbände. Alles geldwerte Vorteile, die die Ausgaben unserer fünfköpfigen Familie über den Daumen gepeilt um mindestens 400€ pro Monat reduzieren.


So nochmal fünfköpfige Hartz-Familie:
750€ Miete Heizung
1357€ Unterhalt
400€ geldwerte Vorteile
300€ Elterngeld

2800€ Netto


fünfköpfige berufstätige Familie, er Zimmerman, sie zuhause:
165 Stunden a 8,5€ macht 1400€ BRUTTO!
Kindergeld 3x 145 = 435€
300€ Elterngeld

2135€ (Brutto beachten)
und in einigen der oben aufgeführten Punkte Ebbe.




Was ist an diesem Vergleich bitteschön Hetze? Oder anders gefragt, inwieweit verspottet die Hartz-Gesetzgebung weite Teile der arbeitenden Bevölkerung?

Um diese Ungerechtigkeiten mit Kombi-Lohn oder was weiß ich für Modellen zu beheben, wären wiederum Milliarden neuer Schulden notwendig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.283.718 von CaptainFutures am 22.04.06 18:37:37:laugh:
Nee, die Hetzworte benutzen die und du selber. Die brauch euch keiner in den Mubnd legen.:rolleyes:
Entweder kannste nicht lesen oder willste nicht lesen. :rolleyes: Ich vermute mal zu deinen Gunsten letzteres.
Eingegangen auf den Text in #28 biste natürlich nicht. Nur verdreht haste alles.Warum wohl? :laugh:

Die Frage war, was machste mit den verbleibenden 4,2 Millonen Arbeitslosen, wenn morgen alle offenen Stellen besetzt würden? Weiterdiffamieren und 4,2 Millionen für arbeitsunlustig erklären und ihnen fehlendes Engagement unterstellen?:mad:
es wird zu keiner kürzung kommen.

glaubt mir ich lebe mitten unter arbeitslosen,die anträge werden massiv zurückgehen bei anweseneheitspflicht.

klar gibts nicht genug stellen,aber viele wollen gar nicht anwesenheit sein.
in polen haben wir 20 prozent arbeitslose die nix kriegen,die leben von schattenwirtschaft und denen gehts gut.

es gibt einen hohen anteil an menschen die lieber ihren roman schreiben oder koran lesen und die nicht arbeiten wollen.dieser anteil wird unterschätzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.284.717 von MinMacker am 22.04.06 21:33:25Wenn das Wörtchen Wenn nicht wär...:rolleyes:

Spekulieren kannst Du an der Börse, ansonsten schaffe erstmal Fakten!:rolleyes:
Lächerlichen 475000 Arbeitsplätzen stehen also nach CFs Meinung 4,7 Millionen Leistungsverweigerer und Hängemattenmentalitätsinhaber gegenüber. :mad:

Das bedarf dringend der dauernden Erwähnung. :mad:

Wie wäre es, wenn die Leute, die sich in Qualifikationsmühlen überqualifiziert haben und weiterhin ihre Stütze in Briefmarken umsetzen müssen, einfach eingestellt werden?

Wie wäre es, wenn wenigstens die, die Computer blind beherrschen, nicht mehr in Fortbildungsseminaren versauern müssen, wo sie lernen, den Computer fachgerecht ein- u. auszuschalten von Leuten, die sie mit links fachlich in die Tasche stecken würden?

Wie wäre es , wenn die, die wegen angeblicher Überqualifizierung nicht eingestellt werden, nicht bei der AA hören müssen, dass sie sich nun aber endlich mal mühen müssen?

Nimm´ die Wahrheit in Deutschland zur Kenntnis. Deine lächerlichen paar offenen Stellen werden nicht besetzt, weil sie entweder eigentlich gar nicht besetzt werden sollen oder weil es Stellen sind, die so niedrig entlohnt werden, dass die Leute nach besser dotierten weitersuchen.
Denn ihr Ziel - deines vielleicht auch - ist, wenigstens etwas mehr zu verdienen, als ´ne Schachtel Zigaretten in der Stunde kostet.

Und die paar, die wirklich aus der Kurve geflogen sind und nichts mehr leisten Können/wollen, die kannste dir in die Haare schmieren, solange du das Heer der Arbeitswilligen nicht unterbringst.:mad:
gebts auf leute.

in berlin gibts kaum stellen,in bayern gibts mehr stellen,besser bezahlt.

ratet mal wieviele arbeitslose umziehen wollen?



die leute wollen nicht,zu rund der hälfte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.285.784 von MinMacker am 23.04.06 09:34:33Kannst Du für Dein Konglomerat an hahnebüchenden Behauptungen und Unterstellungen auch Belege bringen?:rolleyes:

Bitte immer schön mit Quellenangabe, denn sonst entsteht hier der Eindruck, daß Deine verbiesterte subjektive Wahrnehmung der Umgebung die Realität sein müßte!

Danke. :)
bringen wir doch erst mal den überwiegenden Teil der Arbeitswilligen unter den Arbeitslosen unter, bevor wir uns den Faullenzern zuwenden. Da haben wir genug zu tun.

Die Stellen des Arbeitsamtes sind übrigens zu ca. 2/3 Karteileichen. Stellen, die älter als 2 Wochen sind, sind i.d.R. bereits besetzt. Meist werden diese vom Anbieter nicht besetzt gemeldet und/oder vom Arbeitsamt nicht aus dem knappen Angebot herausgenommen.....vielleicht um den Eindruck einer nennenswerten Zahl an offenen Stellen zu wahren.

Weiterhin gibt es unter den angebotenen Stellen, viele Teilzeit- und geringfügige Stellen, die für jemanden, der auf eine Vollzeitstelle angewisen ist, uninteressant sind. Am schlimmsten sind jedoch die Betrügerstellen, wo der verzweifelte Arbeitslose als Telefondrücker alten Omas Lotterielose und sinnlose Lottotippgemeinschaften aufschwatzen soll.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.250 von Punk24 am 23.04.06 14:52:57bringen wir doch erst mal den überwiegenden Teil der Arbeitswilligen unter den Arbeitslosen unter, bevor wir uns den Faullenzern zuwenden. Da haben wir genug zu tun.

Genau, wenn man bedenkt daß 2/3 der offenen Stellen gar nicht von den Unternehmen ans AA gemeldet werden und demzufolge auch gar nicht in der offiziellen Statistik erfasst sind haben die Arbeitslosen erstmal ne Menge zu tun um die 1,5 Mio. offenen Stellen zu besetzen.

Also ran an die Arbeit!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.279 von CaptainFutures am 23.04.06 15:01:05diese 1,5 Millionen Stellen sollten sich dann in den Zeitungen, den Stellenbörsen im Internet und in den Schaufenstern der Geschäfte finden. Da sehe ich aber noch nicht mal ansatzweise so viele.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.301 von Punk24 am 23.04.06 15:09:11Nö warum müssen sie?:confused:

Die Arbeitslosen müssen sich um diese Stellen nur aktiv bemühen und auf die Unternehmen zugehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.318 von CaptainFutures am 23.04.06 15:14:23Wie soll das in der Praxis aussehen. Der Arbeitslose aus Rostock fährt mit seinem Fahrrad nach Stutgart und klappert dort die Unternehmen ab. "habt ihr Arbeit für mich?" :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.375 von Punk24 am 23.04.06 15:38:43Schonmal was von Post, Telefon oder Internet gehört?:rolleyes:

Sind alles Erfindungen, die in den letzten Jahren so gemacht wurden.:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.391 von CaptainFutures am 23.04.06 15:44:10Du lebst in einer anderen Welt. Mit ALG2 kannst du zwischen Nahrungsaufnahme und Internet, bzw. Post wählen.

Das Arbeitsamt zahlt ca. 30 Bewerbungen pro Jahr, wobei der Arbeitslose in Vorleistung treten muss. Internetkosten für Stellensuche und bewerbung werden nicht erstattet. Eine Bewerbung per Post kostet incl. Mappe, Fotos und Kopien ca. 5 EUR. Per Internet ist es billiger, man muss aber einen PC mit Zugang haben. Nicht jedes kleine Kaff hat Internetcafes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.425 von Punk24 am 23.04.06 15:57:06Du lebst in einer anderen Welt. Mit ALG2 kannst du zwischen Nahrungsaufnahme und Internet, bzw. Post wählen.

Das ist vollkommen falsch und unwahr! :rolleyes:

Das Arbeitsamt zahlt ca. 30 Bewerbungen pro Jahr, wobei der Arbeitslose in Vorleistung treten muss. Internetkosten für Stellensuche und bewerbung werden nicht erstattet. Eine Bewerbung per Post kostet incl. Mappe, Fotos und Kopien ca. 5 EUR. Per Internet ist es billiger, man muss aber einen PC mit Zugang haben. Nicht jedes kleine Kaff hat Internetcafes.

Erstberatungen, die Aufnahme in die Bewerberkartei und die Veröffentlichung von Stellenanzeigen sind kostenlos. Eine Vermittlung mit Vermittlungsgutschein ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer kostenlos. Kosten für Arbeitssuche sind grundsätzlich als Werbungskosten steuerlich absetzbar! Die Agentur für Arbeit erstattet jährlich bis zu 260 Euro der Bewerbungskosten. Voraussetzung hierfür ist, dass du der Arbeitsagentur als "Bewerber um eine Ausbildungsstelle" gemeldet bist. Außerdem musst du im Voraus einen Antrag auf Erstattung der Bewerbungskosten stellen. Erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung können die Kosten übernommen werden. Alle vorher geschriebenen Bewerbungen werden nicht erstattet. Darunter fallen die Kosten für Fotos, Kopien, Mappen etc. Wer von der Agentur für Arbeit die Übernahme der Bewerbungskosten verlangt, muss diese auch belegen. Deshalb sollten alle Quittungen gut aufbewahrt werden.
Und den PC mit Zugang gibt es auch kostenlos beim AA oder anderen Einrichtungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.287.701 von CaptainFutures am 23.04.06 17:23:51Völlig sinnlos, mit dir Realitätsverweigerer zu diskutieren. Du behauptest allen Ernstes, dass es 1,5 Millionen Stellen gibt, was du ein paar Postings vorher statistisch widerlegst. Da waren es noch 5xxxxxx Stellen.
Das, was ich dir geschrieben habe, entspringt nicht der Phantasie, sondern ist täglicher realer Wahnsinn. Jeder weiß das, der sich mal mit Arbeitslosen unterhalten hat, die arbeiten wollen, auch du - nehme ich an. Davon dürfte jeder ein paar in seiner Umgebeung haben.
Typisch ist, dass du die Kernfrage, die immer noch bleibt, nie beantworten kannst. Du laberst dich immer am Rand entlang. Genau das, was du anderen unterstellst.
minmacker du aberst auch an der realität vorbei


erstens gibts nicht genug stellen,richtg,warum wird im öffentlichen dienst noch auf volzeit vergeben? was soll der wahnsinn ?


zweitens warum wird protestiert gegen die anwesenheit bei hartzlern?


ich empfehle bildungsurlaub in neukölln für jeden und ich bete jeden morgen das die anwesenheitspflicht endlich die lüge ans tageslicht bringen wird.

wer würde arbeiten wenn er nicths verdient?

milionen menschen arbeiten für nichts ,2 mio beziehen lieber alg2 anstatt für nichts zu arbeiten.sei haben familie und keine qualifikation,könnten daher nicht mehr geld verdienen.

stellen würde es für sie dann geben wenn man beispielsweise 50 cent jobs in der textilindustrie schaffen würde die damit china konkurrenz machen.der rest wird kobilohnmässig aufgestockt.jemand der für nicths arbeiten kann ist weltweit konkurrenzfähig.
"...erstens gibts nicht genug stellen,richtg,warum wird im öffentlichen dienst noch auf volzeit vergeben? was soll der wahnsinn ?..."
Noch mehr in die Scheiße schubsen????:eek:
Realität: Selbst Lehrer bekommen nur noch befristete Jobs. Kontinuität, Sicherheit in der Planung, Sicherheit für die Schüler... alles Banane.

"...wer würde arbeiten wenn er nicths verdient?..."
Niemand. Hoffentlich.

"...milionen menschen arbeiten für nichts ,2 mio beziehen lieber alg2 anstatt für nichts zu arbeiten.sei haben familie und keine qualifikation,könnten daher nicht mehr geld verdienen...""

So,so. Millionen arbeiten für nichts. Wo meinst du?
2 Millionen beziehen ALG 2 (nicht lieber!!!), weil, wie CF uns ja nachgewiesen hat, nur offiziell 5xxxxx Stellen da sind. Wie´s in Wirklichkeit läuft und wie´s gehandhabt wird, guckst du in #35 und folgende.

CF: Wo gibt es denn eine Statistik über die Höhe der nicht gemeldeten Stellen?
Findest du dann vielleicht auch die der angebotenen Stellen, die gar nicht existieren?
Warum sollten mir deine ständigen pauschalen Verunglimpfungen der Masse der arbeitslosen Arbeitswilligen eingehen, während du dich in abstrusen Behauptungen ergehen darfst?

Beantworte die Kernfrage:
Die Frage war, was machste mit den verbleibenden 4,2 Millonen Arbeitslosen, wenn morgen alle offenen Stellen besetzt würden? Weiterdiffamieren und 4,2 Millionen für arbeitsunlustig erklären und ihnen fehlendes Engagement unterstellen?
Captain Future hat sich offensichtlich noch nie bewerben müssen - sonst würde er hier nicht so einen Schwachsinn schreiben, dass einem die Zehnägel hochrollen...Mann Mann...
Auch jemand mit vermeintlich fester Anstellung sollte spaßeshalber mal versuchen, woanders einen Job zu bekommen, dann sieht er, wie die Realität in Deutschland anno 2006 aussieht...

Irgendjemand halt mal was von Bewerbungskosten pro Mappe 5 € geschrieben - meine Bewerbungen haben ca. 15 € pro Exemplar gekostet...;-)
minmacker ich ree von höherem dienst und beamtenehepaare.

soziale vergabe bei gleicher quali im ö dienst ist fair und gerecht.


anwesenheit für jeden,jeder kann sich 40 std irgendwo hinsetzen,dann hat er auch lohn verdient.

und ein tükre der keine ausbildung hat aber 4 kinder,der muss umsonst arbeiten oder gar nicht.

in neukölln hast du die wahl: dänerbude oder taxi oder hartz4

alles finanziell das gleiche.

gleiches gilt für deutsche schlechtausgebildete alleinverdiener in familien.

dies ist wahnsinn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.306.243 von Gooserle am 25.04.06 09:28:17Hats was genutzt die 15 Euros zu investieren ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.306.386 von lump60 am 25.04.06 09:35:41@lump: Ja, hat es...!
Wahrscheinlich hätte es auch eine billigere Mappe getan...keine Ahnung...sei es wie es will....5 € kostet jedoch alleine schon fast das Bild, das ich auf den Lebenslauf klebe...:cry:
Für Nicht-Arbeitssuchende ist es immer einfach, auf die Arbeitslosen zu schimpfen...kenne z. B. jemanden der erfolgreich im Banking arbeitet - der hat jetzt ungefähr ein Jahr gebraucht, bis er was neues adäquates gefunden hat...er ist grad mal 27 Jahre, sehr gut ausgebildet, in ungekündigter Stellung etc. und oftmals nur Standardabsagen...nicht mal eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch...wie schwer ist es da erst für jemanden, der grad keinen Job hat??
Offene Stellen mag es ja geben, nur - wenn auf eine offene Stelle ca. 300 Bewerbungen kommen (und das ist z. B. in einer Stellenanzeige in der Süddeutschen regelmäßig der Fall), kann sich jeder seine Chancen selber ausrechnen....alleine schon die Möglichkeit ein Vorstellungsgespräch zu erhalten, ist ein Riesenerfolg (O-Ton eines Personalers mir gegenüber....)
Sicher gibt es viele Arbeitslose, die sich nicht mehr bewerben, ich denke jedoch, dass die meisten von denen auch mal eine aktive Bewerbungsphase hinter sich hatten und es einfach nicht geklappt hat....irgendwann gibt man einfach die Hoffnung auf und ich finde das ist durchaus nachvollziehbar...ich war schon nach meiner ersten Absage am Boden zerstört und wenn es so weiter gegangen wäre, wäre ich wahrscheinlich in ein megatiefes Loch gefallen....
So sieht die Realität aus. Selbst auf eine einfache Sachbearbeiterstelle gibt es heutzutage 200-300 Bewerbungen. die Personalabteilungen stöhnen unter der Last der bewerbungen. Es ist angesichts der Masse kaum noch eine gerechte Auswahl möglich. Das hat schon was von Lotterie :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.307.900 von Punk24 am 25.04.06 10:37:33In den Personalabteilungen werden ohnehin nur auszugsweise Bewerbungen gesichtet - viele werden einfach ungeöffnet wieder in den Rückumschlag getütet...
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.307.900 von Punk24 am 25.04.06 10:37:33Selbst auf eine einfache Sachbearbeiterstelle gibt es heutzutage 200-300 Bewerbungen

Schlußfolgerung: Es werden halt nicht mehr als x Mio. einfache Sachbearbeiter gebraucht auf dem Arbeitsmarkt.

Konsequenz: Weiterbilden und in andere Tätigkeiten/Branchen umschulen und qualifizieren.

:rolleyes:
#30

Rechne das doch auch mal für eine alleinerziehende 40 Stunden vollarbeitende Friseuse mit 4 Euro Stundenlohn aus.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.309.972 von CaptainFutures am 25.04.06 12:49:43Das ist richtig!
Nur:
Angenommen du bist 30 und entscheidest Dich für eine etwa 3 Jahre dauernde Umschulung oder Aufbau-Studium etc.
Dann bist Du 33 und giltst bereits als schwer vermittelbar! Als Frau, weil Du ja ohnehin gefährdet bist, Kinder zu bekommen und als Mann schlichtweg auch wegen des Alters - es gibt bedeutend jüngere auf dem Arbeitsmarkt mit den gleichen oder besseren Qualifikationen, die vielleicht für den Arbeitgeber auch noch billiger sind...alles schon erlebt und gehört!
Also, mit Weiterbilden und so....das funktioniert doch auch nicht so einfach.

Faktum ist, in D gibts einfach zu wenig Arbeitsplätze. Einzelne Deutsche als faul etc. rauszupicken, hat da wenig Sinn.

Die Frage, die sich stellt, ist: Warum ist das so.

Die Antwort ist ganz einfach: Weil es für die Unternehmen uninteressant ist, in D zu investieren,bzw Unternehmen, die in D investiert sind, pleite gehen:cry:. GLOBALISIERUNG
Debile Steuerregelungen bei Verlagerung ins Ausland, Zuwanderungspolitik etc. tun ein Übriges.

Wodurch wird D attraktiver:
Lohnniveau senken.
Flexibilität erhöhen.
Besser Ausbilden.

Momentan werden 2 und 3 abgelehnt, daher wird der Markt konsequent 1 durchsetzen, bzw. die Leute in das Sozialsystem entlassen.

Der absolute Witz an der Sache ist allerdings, dass offenbar die Mehrheit, die nicht kapiert, dass Wohlstand geschaffen werden muss, bevor er umverteilt werden kann, vom Staat immer mehr Schwachsinnigkeiten fordert, um D als Standort ungefähr so attraktiv zu machen wie die ehemalige Besatzungszone. Dann aber gleichzeitig nach Arbeitsplätzen schreit.

Unsere Super Politiker reagieren darauf mit verschuldung, um der Masse den Mund zu stopfen, und verspielen die Zukunft unserer Kinder in D......

Leider, so wirds weiter bergab gehen.
-Arbeitslosengeld streichen
-Agentur für Arbeit abschaffen
-linke Sozialindustrie abschaffen

dafür
-Steuer und Sozialversicherungsbeiträge für Geringverdienende zu 100% subventionieren, das heißt es kann brutto für netto gearbeitet werden, wie bei der Schwarzarbeit.
-Zumutbarkeitsbestimmungen verschärfen
-am freien Arbeitsmarkt nicht unterbringbare Individuen staatlich anstellen (Gärtnerei, Schneeschaufeln, Müll wegräumen)
-Kündigungsschutz aufweichen
-Zuwanderungsstop, ausländische Arbeitnehmer nur mehr bei nachgewiesenem Bedarf, Unternehmen müssen für dauerhafte Beschäftigung garantieren
-in die Sozialversicherung Eingewanderte wieder loswerden

-Elterngeld, Kindergeld stark reduzieren, dafür Kitas und Kindergärten für alle (das wollen die arbeitenden Frauen >> mehr Kinder, kinderreiche Muslimfamilien bekommen kein Geld für die Nichtintegration hinterhergeworfen sondern dürfen früh genug Deutsch lernen, wems nicht paßt soll bitte gerne gehen (zahle jedem persönlich Istanbul einfach, Kontaktaufnahme über Boardmail))

Zur Not erhöhte Staatsverschuldung, das interessiert sowieso keine Sau, Verschuldung ist in Japan doppelt so hoch und auch in den USA höher

Das Wichtigste ist Vollbeschäftigung, aus finanziellen und aus sozialen Gründen. Arbeit gibts genug, mit den richtigen Maßnahmen gehen sich auch genug Arbeitsplätze aus von denen man leben kann.

Machen wir so weiter, subventionieren wir neben dem Osten auch die mangels Sprach- und sonstiger Kenntnisse unbrauchbaren Einwanderer so kracht das Sozialsystem binnen 10 Jahren zusammen. Ein Drittel der Türken ist arbeitslos, der Rest arbeitet oft dort wo er den Deutschen 1:1 das Geschäft wegnimmt (Gastgewerbe, Taxi), auf jeden Fall werden kaum Sozialbeiträge entrichtet, dafür Länge mal Breite für die ganze Sippe abkassiert. Frauen arbeiten sowieso seltenst, wer stellt schon eine Vollverschleierte ein die niemandem die Hand geben darf?

Ein spannendes Rennen übrigens: was kommt zuerst, der Bürgerkrieg mit der Waffe oder der finanzielle Kollaps.
#58

Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Fakt ist:

Die Bruttolöhne für gering Qualifizierte in D sind zu hoch !

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.280.744 von Punk24 am 22.04.06 08:55:38Bei einer Kürzung müssten die ihre Bewerbungsaktivitäten aus Kostengründen einstellen.

Traeume ich, oder was? Wer braucht denn hier dem Job? Der Hartzer oder der arbeitende Rest? Die ganze Geisteshaltung eines gewoehnlichen Linken auf den Punkt gebracht:

Eigentlich tue ich der Gesellschaft einen Gefallen damit, dass ich mir einen Job suche! :mad:

Hoechste Zeit, Leuten, die so denken, umgehendst den Hahn abzudrehen! Dann stellt sich die Frage, wer den Job braucht, nicht mehr!
:mad:
Du meinst, zu hoch, als dass neue Stellen entstünden.
Stimmt genau, sehen wir ja täglich am Arbeitsmarkt.

Der Niedriglohnsektor muss in Staaten mit hohem Einkommen v.allem vom Dienstleistungssektor abgedeckt werden, da dieser nicht in Billiglohnläner outgesourct werden kann.

Nur: Was sehen wir hier (natürlich): Der Dienstleistungssektor wird eingeschränkt, wos nur geht: Ladenöffnungszeiten, irgendwelche Kammern Innungen Auflagen Vorschriften etc.

Wenn jemand aus den USA nach D kommt, kann er sich nur wundern, wie unbequem das Leben hier ist. Da gibtkeine billige Putzerei+Bügeln, da kann man am Wochenende nicht shoppen, da muß man sich im Supermarkt alles selbst in Tüten packen,...

Dafür arbeiten diejenigen, die Arbeit haben, in vielen Branchen gleich 60 h und mehr, weil sich ein normaler Arbeitgeber es nicht leisten kann, 2 mal Sozial und Pensions etc Abgaben zu berappen.

hoffentlich kapieren die Deutschen heuer im Sommer, wenn sie sich den Benzin nicht mehr leisten können, auf welchem Weg sie sind.
Ich danke Gooserle, lump60 und Punk24 für ihre Beiträge aus Realdeutschland.
Man glaubt ja sonst, es gibt nur noch Leute, denen alles Menschliche fremd ist und die 4,7 Millionen Arbeitslose täglich verunglimpfen, damit sie ihre beschissenen 5xxxxx Stellen besetzt bekommen, die angeblich existieren.
Selbst wenn die abstrus phänomänale Annahme CFs von 1,5 Millionen Stellen (er sprach von 2/3 Dunkelziffer) da sein sollten und die alle besetzt würden, wären immer noch 3,2 Millionen!!!
Arbeitslose da, die hier pauschal als Arbeitsbverweigerer dikriminiert werden und alle wissen, dass es nicht stimmt.
Sorry, MinMacker, aber die Zeiten eines allgemein dahergeheuchelten Gutmenschentums (das sich in Wahrheit bloss als Lobbygeklimper einer florierenden Sozialindustrie entpuppt) gehen zu Ende. Was faellt Dir den zu dem konkreten Beispiel von Tutnix ein? Butter bei die Fische bitte und nicht wieder schheinheilge Erguesse aus dem sozialdemokratischen Agitprop-Schulungsbaukasten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.310.110 von Gooserle am 25.04.06 12:58:06Ja, es ist schwieriger mit zunehmendem Alter einen Job zu finden aber nicht unmöglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.311.592 von MinMacker am 25.04.06 14:37:55Mir ist weder alles menschliche fremd noch verunglimpfe ich hier 4,7 Millionen Arbeitslose! :mad:

Wann hören endlich Deine unverschämten Unterstellungen und Beleidigungen auf?
Wann gehst Du endlich mal aufs Thema ein anstatt immer wieder auszuweichen und nach neuen ausflüchten zu suchen?

WANN? :mad:
Ich habe das Rechenbeispiel von Tutnix mal uebersetzt und in den aktuellen $-Kurs umgerechnet meinen amerikanischen Kollegen in die Mailbox reingestellt (im Unterschied zu D sind hier 3 Kinder pro Familie nicht ungewoehnlich). Hoffentlich schmeisst mich das Mgmt. jetzt nicht wegen Motivationszersetzung raus :cry: ... Na, mal schauen, was jetzt als Feedback so kommt! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.312.578 von PresAbeL am 25.04.06 15:28:22Geh mal lieber in sein Zimmer und vergewissere dich bitte, dass dein Kollege noch lebt. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.312.737 von Sealion am 25.04.06 15:33:57Stimmt, ist verdaechtig ruhig geworden im Cubicle nebenan ... :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.312.578 von PresAbeL am 25.04.06 15:28:22Das Feedback bitte hier wieder einstellen! :D
Okay, hier sind die ersten Stimmen:
"I am ready to go over there!"
"Where can I apply for unemployment in Germany?"
"I am already a far-far left guy, but this is really unsustainable!"

Undsoweiterundsofort. Ueberfluessig zu bemerken, dass momentan die Arbeit ruht ... :laugh:
Hier noich einer:

$3512 NET?

They don't pay taxes on that?

Very hard to believe....

Can they just stay on that income forever?

What about health care costs?
Fast schoen ueberfluessig zu bemerken, dass es systembedingte Verhaltensweisen sind, die einen Hartzer leiten. ER verhaelt sich einfach rational, wenn er es vermeidet, einen Job anzunehmen. Das hat gar nichts mit der Frage zu tun, was fuer ein guter oder schlechter oder parasitaerer Mensch er ist. Er waere einfach bloed, wenn er unter diesen Umstaenden seinen Status veraendern wuerde

Die gleichen Verhaltensmuster hat uebrigens am letzten Wochenende die NYT in einer langen Reportage ueber bisher fuerstlich mit checks bedachte Katrina-Opfer festgestellt. Solange die Checks kommen, sehen die ueberhaupt nicht ein, dass sie sich nach einem Job umsehen sollen!
@Captain Futures
Ich weiß ja nicht - aber wenn man mit 30+ schon als schwer vermittelbar gilt, dann ist das doch pervers, oder findest Du nicht????? In diesem Alter geht für Leute, die studiert haben, das Leben doch erst so richtig los...
Das alles müsste nicht diskutiert werden, wenn es denn genügend Stellen gäbe - die gibt es jedoch nur in den Statistiken der Arbeitsagentur...wie die das anstellen, ist denke ich auch hinlänglich bekannt....
Punky, stay cool:cool:

Ich finde es auch schwach, auf Arbeitslose pauschal loszugehen, aber das deutsche System ist nun mal Sch***

Wann wird es denn da ne Wende geben? Wenn 50% der Arbeitskräfte "arbeitslos" sind?

Nimm die Postings von Gooserle. Wieso finden denn ältere keinen Job mehr. Auflagen Auflagen, keine flexible Entlohnung etcetc.

Der Staat in D glaubt einfach, sich um alles kümmern zu müssen. Wenn ich da lese, dass man diese Form der Arbeitssuche (Brie+Briefmarke)finanziert bekommt, jene (internet) aber nicht etcetc., wird klar, woran es hapert:
Eigeninitiative wird unterdrückt, man muss sich bis zum letzten Furz an die Vorgaben des Staates halten.

Unter den Arbeitslosen gibts eben 2 Gruppen: solche, die arbeiten wollen und solche, die lieber auf ewig vom Staat unterstützt werden. Da muss mal ne klare Trennung her. Arbeitswillige müssen unterstützt werden. Das geht aber wiederum vor allem dadurch, dass es wieder mehr Posten am Arbeitsmarkt gibt. Dies wird aber wiederum von der deutschen Politik verhindert uswusw.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.316.161 von minister.grasser am 25.04.06 17:59:46Nimm die Postings von Gooserle. Wieso finden denn ältere keinen Job mehr. Auflagen Auflagen, keine flexible Entlohnung etcetc.


erst mal vielen Dank für den sachlichen Beitrag. Das ist hier eher die Ausnahme.:) du wirst dich wundern, welche flexbilität es inzwischen auf dem Deutschen Arbeitsmarkt gibt. Das ist kein Vergleich zu der Zeit von vor 15-20 jahren. Für Über 50jährige gibt es beispielsweise keinen Kündigungsschutz. Zeitverträge können bis zu insgesamt 2 Jahren verlängert werden. Es gibt Gleitzeit in den verschiedensten Ausprägungen. Auftragsspitzen können mit Leiharbeitern bewältigt werden. u.v.m.

Ich frage mich, was du genau unter Flexibilisierung des Arbeitsmarktes verstehst und wo du noch Handlungsbedarf siehst :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.315.410 von Gooserle am 25.04.06 17:28:07Nein diese Verschwörungstheorien sind mir nicht bekannt, aber wenigstens mal was Neues und ausgefallenes.

Nüchtern und kühl an den Fakten orientiert läßt sich folgendes festhalten:

1. Es gibt nach wie vor noch viel zu viele offene und unbesetzte Stellen für die sich trotz Überangebot von Arbeitssuchenden kein geeigneter Bewerber oder überhaupt ein Bewerber finden läßt.

2. Viel zu viele Leute halten trotz einem Überangebot von qualifizierteren Bewerbern auf eine Stelle/Branche stur und penetrant daran fest ohne sich die Mühe zu machen und Flexibilität zu beweisen indem sie eine Umschulung oder Weiterbildung in Angriff nehmen.

3. Viel zu vielen (wie PresAbel schon richtig festgestellt hat) geht es nach wie vor zu Gut mit ALG1&2 und sehen es daher nicht ein für ein paar Euro mehr arbeiten zu gehen oder vorübergehend eine geringqualifizierte Arbeit anzunehmen.

4. Viel zu viele versuchen sich mit billigen Tricks (blau machen, krank machen um den Job erst gar nicht zu bekommen oder gleich wieder zu verlieren) und Scheinargumenten (Es gibt ja nicht Arbeit für alle, erst dann kann auch ich arbeiten) vor der Arbeit zu drücken und sich selbst als Opfer hinzustellen um den Anderen für ihre Situation die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.280.744 von Punk24 am 22.04.06 08:55:38Bei einer Kürzung müssten die ihre Bewerbungsaktivitäten aus Kostengründen einstellen.

Dann muß anscheinend mal die Zahlung des Steuerzahlers komplett eingestellt werden damit sich hier was ändert! :mad:
#1 von CaptainFutures Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 12.02.06 19:02:11 Beitrag Nr.: 20.170.161
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Der Stellenabbau bei der Telekom geht auch nach der Streichung von 32.000 Jobs wahrscheinlich weiter: Personalchef Heinz Klinkhammer sagte der «Süddeutschen Zeitung» (Montagausgabe) zufolge, mit diesem Stellenabbau sei nicht «das Ende der Fahnenstange» erreicht. Er halte es für unredlich, den Eindruck zu erwecken, als ob der Konzernumbau damit bereits abgeschlossen sei, erklärte Klinkhammer. Zwar hoffe er auf ein langsameres Tempo, die Richtung bleibe aber bis auf weiteres unverändert.

Konzernsprecher Peter Kespohl sagte am Sonntagabend auf AP-Anfrage, dies sei nichts Neues,

«wir haben das immer gesagt». Der jetzige Stellenabbau sei «regulatorisch und technisch» bedingt. Zugleich betonte Kespohl, der Abbau der 32.000 Stellen in den Jahren 2006 bis 2008 erfolge ohne betriebsbedingte Kündigungen. Die Telekom habe zudem immer klar gemacht, dass - bezogen auf die Jahre danach - der Personalabbau nicht aufhören werde.
Klinkhammer zeigte sich laut «Süddeutscher Zeitung» enttäuscht über die ver.di-Ablehnung des Kompromisses zum Stellenabbau. Die Gewerkschaft hatte vergangene Woche eine Einigung mit der Telekom platzen lassen, weil sie den ausgehandelten Kompromiss für unzureichend hielt. Obwohl der Gewerkschaft und die Beschäftigungsproblematik bei der Festnetzgesellschaft T-Com hinlänglich bekannt gewesen sei, habe ver.di die Ablehnung des Verhandlungskompromisses mit der geplanten Reduzierung der Call-Center-Standorte von derzeit 96 auf 51 begründet, so Klinkhammer.

Es sei falsch, wenn jetzt der Eindruck erweckt werde, als ob sich die Telekom nur unzureichend bewegt hätte. Vielmehr habe ver.di eine Erwartungshaltung erzeugt, die Klinkhammer als «völlig irreal» bezeichnete. Die Gewerkschaft verdrängt seiner Ansicht nach, dass bei der Telekom niemand entlassen, sondern «individuell aufgefangen» werde. Dies geschehe im Übrigen zu Konditionen, «die es in Deutschland sonst nirgendwo gibt».

Klinkhammer betonte auch, er habe in den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern keine Salamitaktik betrieben. «Heute einen Kompromiss zu beschließen und schon morgen die nächste Kröte zu präsentieren, ist nicht mein Stil.» Darum lehne er es auch ab, Illusionen über die längerfristige Beschäftigungsentwicklung im Konzern zu nähren. So wäre eine Zusage, zumindest bis Ende 2008 das Thema Arbeitsplatzabbau bei der T-Com für tabu zu erklären, eine «glatte Lüge», sagte der Personalchef.

http://de.biz.yahoo.com/060212/12/4v7gz.html

Superbe Nachrichten!
:)


Der gleiche User C.F., der hier in "/3 seiner Postings über Arbeitslose herzieht, wiederholt über offene Stellen berichtet, die es in Wirklichkeit nicht gibt, findet die Nachricht über Massenentlassungen...Superbe :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.317.057 von CaptainFutures am 25.04.06 18:48:25"Verschwörungstheorien" - Sorry, aber Du hast echt keine Ahnung von der Praxis...unglaublich...
Man merkt in Deinen Postings dass Du Dein Wissen vorrangig aus Deiner Zeitungslektüre ziehst...aber das ist nicht das Leben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.314.598 von PresAbeL am 25.04.06 16:56:38Die sollen mal schleunigst ihre Koffer wieder auspacken! Wir nehmen nur noch Importgelins und Illegale aus humanitären Gründen.

(Außerdem gibts auf den Ämtern keine Informationsbroschüren in englischer Sprache, :D )
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.322.224 von Tutnix am 26.04.06 02:19:56Spielverderber! Ich wollte gerade ein neues Unternehmen im Geschaeftsfeld Application for German Unemployment aufmachen, hatte schob das erste Package in Vorbereitung:

- Crash Course in German
- Application Consulting
- Application Lawyer (1 hr, nicht etwa Layer)
- Kick-Off Meeting with the zustaendige Bundesagenturbutterbrotpapierraschler
- Travel Planning amd Booking
- Expense Reporting (IRS)
- Introduction into the German Company Constitution Law by PunkTwennieFour & contemporary socialism in the German Democratic Republic by RomanFive
----------------------------
= #7,000 all inclusive+sales tax!

Oh Man, waere ein Bombengeschaeft! Projektierte Zielgroesse: 295m customers!!!
ich fine die die von den stellen reden leben in bogenhausen oder in düsseldorf ,schönen gruss in die heile welt :yawn:


schon mal in neukölln gewesen? ecke karl marx strasse? dort wo 90 prozent migranten und davon 50 prozent arbeitlsoe leben?

dort wo die leute sich nciht bemühen? wo der der stundenlohn für ungelernt unterhalb hartz4 ist?
am kottbusser tor wo sich hunderte drogenabhänige tummeln?


klar die wollen alle arbeiten...

man redet aneinander vorbei,klar muss man arbeitssuchende alimentieren,aber auch vor hartz4 kgabs schon 500 000 arbeitsfähige sozialhilfeempfänger.

durch anwesenheitspflicht etc muss man die suchenden von den verweigerern trennen,und dieses verweigerer muss man auf essensmarken setzen.

ende der durchsage.
#87

Die ganzen Drohgenkriminellen und deren Dealer gehören ganz anders angepackt.

:eek:

Wieviel % aller Straftaten werden eigentlich von Drogenschluckern zur Finanzierung ihres Drogenrauschs begangen ?

:confused:


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