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Der Linksextremismus ist die größte Gefahr für Deutschland. - 500 Beiträge pro Seite



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Wer Report Mainz gesehen hat, dem kann angst und bange werden.

rechtsextreme verprügeln ab und zu einen farbigen. nicht in ordnung.
rechtsextreme veranstalten ab und zu kundgebungen, die genehmigt sind. bei diesen kundgebungen wird von der rechten seite niemand gewalttätig. es sei denn, es folgen gegenkundgebungen von linksextremen, die immer in gewalt gegen polizei ausarten.

linksextreme machen randale am 1.mai usw.

was jetzt neu ist, linksextreme bedrohen permanent sachbearbeiter von hartz IV, linksextreme bedrohen leitende leute und familie vom weltwirtschaftsforum, linksesxtreme zünden dutzende von lkw`s von umzugsfirmen an, die hartz-IV-empfänger in andere wohnungen bringen usw. usw.

in diesem land wird nur über rechtsextreme gesprochen, vielleicht ab und zu zu recht.
die wahre gefahr sind jedoch die linksextremen, denn diese wollen, wobei sie der pds nahe sind, einen vollkommen neuen staat.
geld und bier für alle, aber keiner weiß, wo es herkommen soll. die ddr läßt grüßen.

gott schütze unser vaterland.

gruss

graf_von_kohle
"gott schütze unser vaterland"

Welchen Gott meinst Du?
Da gibt es nämlich einen, der ist auch linksradikal. Nicht daß der sich noch angesprochen fühlt. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.625.930 von Borealis am 17.05.06 18:06:25kein thread, 1.320 beiträge. der schlaueste in eigenen argumenten scheinst du ja nicht zu sein.

ich meine den gott, der zur zeit versucht, deutschland, unser vaterland, zu retten.

bitte bete auch du dafür.

gruss

graf_von_kohle
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.626.009 von graf_von_kohle am 17.05.06 18:10:11Ich stimme dir zu, eine große Gefahr für Deutschland und die Welt geht von den Linken aus.

Genau so große Gefahren gehen von den Religionen und deren Eiferern aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.626.170 von Zaharoff am 17.05.06 18:20:43danke. es ist mode geworden, in deutschland immer nur von rechtsextremismus zu reden.

das sind jedoch peanuts, was uns von anderer seite droht.

gruss

graf_von_kohle
Der Linksextremismus ist längst ein Teil unserer Gesellschaft, darum wird er auch nicht mehr als extrem wahrgenommen, sondern als normal.

Eine Staatsquote von über 50%, ein Normalmalocher, der incl. Verbrauchssteuern um die 60% an den Staat abdrückt, der damit seine Beamten durchfüttert und Zigmilliarden an Bürger fremder Länder die sich dafür entschieden haben, hier zu leben....

.....für die EU, die UNO,.....

steigende Kosten, steigende Abgaben- und immer weniger Gegenleistungen – und niemand empört sich gegen diese Form der Ausbeutung:

So sieht real existierender Sozialismus der demokratischen Art aus.

Längst hat sich der Sozialismus über das Wort "sozial" auch im bürgerlichen Lager zu einem dominanten Faktor gemausert, wo soziale Umverteilung ebenfalls Leitkultur darstellt.


Wer tritt eigentlich noch für freie Märkte ein, für wenig Steuern und wenig Staat, für Selbstbestimmung und Eigenverantwortung ?

Die Apotheker-Partei FDP, aber die Aufblähung des Sozialstaates hat die Genscherpartei ebenfalls mitgetragen. Ein paar Klüngel bedienen ist eben noch lange keine marktfreundliche Politik.


Außenpolitik:

Anti-US - sonst fast nichts mehr. Mit dem islamistenfreundlichen Frankreich und Putin, dem lupenreinen Demokraten der kritische Journalisten jahrelang in Arbeitslager steckt hat man keine Berührungsängste. Dafür kritisiert man die USA wg. Guantanamo schon mal ganz entschieden, und pflegt kritische Partnerschaft, die man von offener Opposition kaum noch unterscheiden kann.

Die Saat der 68er ist heute Konsens, wenn man in den USA oder Israel größere Gefahren für den Frieden sieht als im Iran.



Was ist noch linksextrem ?
Was ist überhaupt extrem ? Sozialismus offenbar nicht mehr, sonst gälte die Ex-SED nicht als respektable Partei, obwohl sie für ein System eintritt, das nur mit Mauer, Stacheldraht und Zwangsarbeit funktioniert, und ggf. auch Folter und Massenmord bei Widerstand.

Weil nämlich die Leistungswilligen und Leistungsträger dem Sozialismus immer den Rücken kehren, solange sie können, und sonst aufgrund fehlender Belohnung die Leistung verweigern, was zu allgemeiner Armut führt.

Dafür steht die Ex-SED ein, auch wenn sie es nicht zugibt. Doch wer „Sozialismus“ sagt, der meint auch die unausweichlichen Folgen.


Medien:
Die Unis waren der Ausgangpunkt der 68er.
Linksideologie hat die Eliten des Westens gekapert, und entsprechend hoch ist der Anteil der Linken unter Akademikern, speziell in "missionarischen" Berufen wie Pädagogen, Lehrer, Journalisten. Linkswähler dürften hier locker 2/3 stellen, oder noch mehr.

Sind diese Leute jetzt linksextrem oder linksnormal, wenn sie z.B. meinen, man dürfe die BRD nicht sozial kahlschlagen, obwohl unsere Sozialhilfesätze teilweise Lehrergehälter erreichen, und zugleich die Abgabenlast für Arbeitnehmer erdrückend ist ?

Fakt ist: Unsere Medien informieren so, daß der Eindruck entsteht, jemand in Sozialhilfe ginge es schlecht. Falsche Zahlen werden veröffentlicht über die Bezugshöhen, und unterschlagen, daß man mit 7 Kindern auf ca. 4000 Euro Stütze kommt, je nach Wohnungskosten.

Wenn das im einfachen Volk bekannt wäre........darum sorgen unsere Journalisten in erstaunlich Einmütigkeit dafür, daß es nicht bekannt wird.

Wie kann das sein in einem Land wo es angeblich Pressefreiheit gibt ?




Linksextrem ist auch die Propaganda:

Was nicht links ist, also "sozial", das ist eben unsozial, kalt, unmoralisch.

Linksideologie zieht so viel wie möglich auf die moralische Ebene von den Fakten weg - siehe Höhe Sozialhilfesätze, und hinein in Tabuzonen, die nicht verletzt werden dürfen.

So verhindert man die nötige Auseinandersetzung um Linkspolitik argumentativ nicht zu schwächen.

Besonders deutlich wird dies bei der Ausländer- und Zuwanderungspolitik: Fischer ging es angeblich um Weltoffenheit, als es zu verhindern galt, daß die BRD ein Tummelplatz für Zwangsprostitution wird.

Natürlich lehnt Fischer die Zwangsprostitution ab, aber schafft alle Möglichkeiten, damit diese bestens gedeiht, und schreitet auch nicht freiwillig ein, als das Desaster bekannt wird.

Moralisch konterte er, und die Medien posaunten es nach: Man wolle die ganze Ukraine schlechtreden, dabei hat man nur ihn entlarvt - als Förderer der Zwangsprostitution, auch wenn er das nicht wahr haben will.

Linke wie Fischer verweigern, sie an ihren Taten zu messen – sie fordern daß man sie an ihren Bekenntnissen misst.
Nun – Bekenntnisse können gelogen sein, Handlungen sind Fakten die mehr sagen als 1000 Worte. An den Taten gemessen sieht die moralische Bilanz der Linken düster aus, wo zuvor bei der Selbstinszenierung so viel Licht war.



So ließen sich endlos Beispiele zitieren, die die Linksnormalität der BRD verdeutlichen.

Und das fatalste: Die Bevölkerung ist durch 35 Jahre Linksberieselung längst eingeschworen auf einen "starken Staat", der überväterlich fürsorglich für uns alle da ist.

Kein Wunder: Volks- und Betriebswirtschaft sind keine Schulfächer, wer weiß schon was eine Bilanz ist, daß man nur sozial verteilen kann, was man zuvor unsozial und mit Zwang einkassiert hat.

Welche Rahmenbedingungen günstig für Unternehmen sind, damit sie überhaupt Mitarbeiter einstellen können, welche Risiken Unternehmer eingehen, und was sie an Kapital und Einsatz investieren - davon weiß die breite Masse fast nichts.

Warum schafft man hier keine Kompetenz ?

Dafür hält man den Sozialstaat undifferneziert für eine große Errungenschaft, selbst dann noch, wenn er uns alle durch Überdehnung ruiniert ?

Das ist unser Linksextremismus, Linksmasochismus, Linksnormalismus in der BRD 2006
Ich denke, und Heizkessel wird mit da sicher zustimmen, daß es sich bei den angeblichen Gefahren von Seiten der Rechten, der Linken, der Islamisten usw. lediglich um gefühlte Gefahren handelt.

In unser aller Wirklichkeit sind sie praktisch nicht vorhanden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.627.118 von detektivrockford am 17.05.06 19:19:34:laugh:

Wie fühlt sich denn eigentlich Gefahr so an? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.627.531 von CaptainFutures am 17.05.06 19:42:25GERMAN ANGST :D
rechte gewalt ist meiner meinung nach anders demensioniert als linke. linke gewalt richtet sich in der regel gegen polizei (die können sich idR wehren) oder sachgegenstände. rechte ist hingegen zum großteil auf ausländer, vorallem farbige konzentriert. wäre das nicht schon genug, enden diese auseinandersetzungen meist in gefährlicher und/oder schwerer körperverletzung und oft genug auch im tod der opfer.
ich sehe mich selbst als politisch "neutral" und verachte gewalt beider lager, aber die der rechten ist im besonderen maße verachtenswert.
lese ich hier einen "graf_von_kohle", der meint: "rechtsextreme verprügeln ab und zu einen farbigen" dann ist das schon lächerlich untertrieben, aber wenn man dann noch anfügt: ²das ist nicht in ordnung", ist das mindestens genauso verachtenswert wie die taten selbst. DENN sowas ist inhuman. Menschen wegen Unterschiedlichkeiten zu verprügeln oder zu töten und die taten hinterher zu verharmlosen, spiegelt das niveau eines primaten wider.
Im übrigen haben die Taten der extremen lager nur im entferntesten einfluss auf investmentanlagen und gehören nicht zu WO.

Einen schönen Abend
Dann wird uns der Kapitalismus und Neoliberalismus retten.

Die Linken, die Rechten und Andergläubige sind Teufelswerk
und Hexerei, oder nutzten sie nur einen naiven Volksglauben und ein pervertiertes Rechtssystem, um politische und persönliche Motive zu verschleiern ?

Gott schütze Amerika, das Kapital, den Shareholder V. und den Zins.

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.628.461 von nische am 17.05.06 20:27:00
Ich nehme an, daß Du der etwas jüngeren Generation angehörts.
das soll hier aber keine Wertung sein, sondern lediglich eine Vermutung .
Genauso wie man rechte Gewalt nicht verharmlosen sollte, ist es mit der linken Gewalt. Und die hat zumindest in der BRD eine wesentlich längere und brutalere Tradition.

Es gibt nicht nur ewig gestrige im rechten Lager, sondern auch im linken. Zudem sind die den Rechten zahlenmäßig vermutlich weit überlegen. Erstaunlicherweise sind die Strategien der so gegesätzlichen Lager einander sehr ähnlich. Auch die linken Helden werden zu Aktionen und DEMOS quer durch die Republik kutschiert, um Flagge zu zeigen.
Um etwas am verhassten Staat zu rütteln, einige " Zeichen der Freiheit " in Form von brennenden Autos zu setzen.
Etwas herumzukrakeelen und die vor..vor..vorgestrige Ideologie
auch weiter am Leben zu halten. Insofern nichts wirklich neues und allzu oft ist die vermeintliche Weltverbesserundtheorie nur floskelhafte Rhetorik, ohne Substanz und ohne Nachhaltigkeit.
In der Theorie funktioniert halt vieles, zur Praxis kommt es erst gar nicht, denn dann müßte man ja seine Hände evtl. dreckig machen.

Und was heißt heute schon " neutral " sein:

Neutral gibt es eigentlich gar nicht, denn irgendeine Meinung wird man wohl haben.
Das ist wie mit der sogenannten Toleranz. Das war über Jahrzehnte das Lieblingswort linker Fanatiker und bedeutete doch nur eines: Die Unfähigkeit eine tragfähige Lösung zu suchen und zu finden. Stattdessen hat man sich vor der Verantwortung gedrückt und gehofft, es wird schon werden. Und dann kam noch das auf 12 Jahre verkürzte deutsche Geschichtsempfinden dazu. Vor diesem Hintergrund erklärt sich so manches.
Doch unsere Geschichte ist viel farbiger, doch dazu muß man sich damit beschäftigen und nich nur linke und rechte Phrasen dreschen.
Wenn man dem Pferd die Scheuklappen abnimmt sieht es mehr.

Bei Menschen ist es wohl ähnlich.

wünsche allen die Zeit zu sehen
und ein friedliches Miteinander,
ohne das Aufdrängen von Ideolgien!

Urzeit-Dax - denn es gibt noch andere Werte als Aktien :):):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.627.095 von Denali am 17.05.06 19:18:18
Hallo Denali,

dem kann man fast uneingeschränkt zustimmen.
Manch einer vergisst eben, bei der vorherrschenden und alles überlagernden Massenmedien-Meinungsverbreitung, das selbstständige Denken.

- Urzeit-Dax
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.627.118 von detektivrockford am 17.05.06 19:19:34geh mal nachts als ordentliche gekleideter weisser alleine in den dortmunder norden.
dann fühlst du wahrscheinlich noch drei tage später die gefahr.
Gewaltiges Aufkommen

In Brandenburg ist die Zahl rechtsextremistischer Taten besonders hoch – nicht nur für Ausländer kann es dort gefährlich werden

Die Äußerung von Ex-Regierungssprecher Heye,Teile Brandenburgs seien für Ausländer lebensgefährlich, wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Wie viel rechtsextreme Gewalt gibt es im Osten tatsächlich?

Von Frank Jansen

Es sind oft nur ein, zwei Sätze, die vom Alltag des Schreckens künden. „05.05. 2006, Potsdam: Ein 26-jähriger Student aus Tansania wurde am späten Abend am Hauptbahnhof rassistisch beschimpft und beleidigt“. Es folgt ein langer Gedankenstrich und ein weiteres Datum. „26.04. 2006, Schwedt: Ein 15-jähriger Punk, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „Arbeit ist Scheiße“ trug, wurde von drei Rechten zusammengeschlagen und schwer verletzt.“ Am selben Tag trat außerdem in Hennigsdorf ein Mann einem Punk ins Gesicht. Für den [/B]22. April ist eine Hetzjagd von Neonazis auf Linke in Cottbus eingetragen, ein Opfer erlitt einen Nasenbeinbruch.[/B] Am 19. April wurden in Oranienburg die Scheiben eines Asia-Imbisses eingeworfen. Am 18. April hat ein Rechtsextremist in Neuruppin einen Asylbewerber aus dem Tschad beschimpft, angespuckt und bedroht. Unter dem Datum [/B]16. April ist die einzige Straftat vermerkt, die aus der Serie überregional wahrgenommen wurde: An diesem Tag wurde der Deutschäthiopier Ermyas M. Potsdam schwer verletzt.[/B]

So geht es in der Chronik auf der Homepage des Brandenburger Vereins Opferperspektive immer weiter. Seit Jahresbeginn wurden 35 Attacken registriert, bei denen die Täter sicher oder vermutlich rechts motiviert waren. Genannt werden Orte quer durch das ganze Land Brandenburg. In 14 Fällen richteten sich die Angriffe gegen Migranten. Die seit Jahren geführte Chronik des Vereins, der sich um Opfer rechter Gewalt kümmert und dafür mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet wurde, scheint dem heftig kritisierten Uwe-Karsten Heye Recht zu geben. „Ich glaube, es gibt kleinere und mittlere Städte in Brandenburg und auch anderswo, wo ich keinem raten würde, der eine andere Hautfarbe hat, hinzugehen“, sagte Heye am Mittwoch dem Deutschlandradio. Der Asylbewerber aus dem Tschad, den ein Rassist in Neuruppin angespuckt und bedroht hat, würde Heye vermutlich zustimmen. Und der Student aus Tansania, der im Potsdamer Bahnhof mit rassistischen Sprüchen beleidigt wurde. Aus der Sicht der unzähligen Opfer des rechten Straßenterrors in Brandenburg seit der Wiedervereinigung – Migranten, Linke, Punks, Obdachlose, Homosexuelle und viele andere – ist Heye nicht zu widersprechen.

Das zeigt auch ein Blick in die Statistiken des Bundeskriminalamts. Regelmäßig steht Brandenburg in den Schautafeln zur rechtsextremen Gewalt in der Bundesrepublik weit oben. Das Risiko, von rechten Schlägern attackiert zu werden, ist in Brandenburg und den anderen vier neuen Ländern im Schnitt drei- bis viermal so hoch wie in Westdeutschland. Dazu passt, dass die DVU bereits zum zweiten Mal in den Potsdamer Landtag einziehen konnte. Und knapp ein Drittel der Brandenburger sind ausländerfeindlich eingestellt, wie eine Studie der Berliner Professoren Oskar Niedermayer und Richard Stöss vor einem Jahr ergab. In Berlin waren es 20 Prozent. Allerdings sieht die Polizei auch einen klaren Unterschied zwischen den östlichen und den westlichen Vierteln. In der Osthälfte werden Jahr für Jahr deutlich mehr rechte Straftaten registriert.

Heye hat in dem Interview seine Warnung vor Brandenburg „und anderswo“ noch mit dem Zusatz verschärft, Menschen anderer Hautfarbe würden möglicherweise kleine und mittlere Städte „lebend nicht wieder verlassen“. Ein Vergleich mit der Auflistung von Todesopfern rechter Gewalt, die Tagesspiegel und „Frankfurter Rundschau“ zwischen 2000 und 2003 erstellten, lässt Heyes Äußerung nicht völlig unberechtigt erscheinen. Von den 99 Opfern, die beide Zeitungen seit der Wiedervereinigung bundesweit zählten, hatten 20 in Brandenburg ihr Leben verloren. Das ist angesichts der geringen Bevölkerung des Landes ein enorm hoher Anteil.

„Und anderswo“ hat Heye formuliert. Wie Rassismus auch jenseits von Brandenburg gärt, lässt sich einer kleinen, bislang kaum beachteten Mitteilung entnehmen, die das Antidiskriminierungsbüro Leipzig vor kurzem herausgegeben hat. Nach zahlreichen Beschwerden von Migranten, ihnen werde in Leipzig der Eintritt in Diskotheken und anderen Tanzclubs verweigert, zogen Mitarbeiter des Büros mit einem Syrer und einem Palästinenser los. Sie gingen zu zwei Diskos, einem Studentenclub und einem Hip-Hop-Club. Eine der Diskotheken wirbt mit einem schwarzen Star-DJ. Doch weder hier noch in einem der anderen drei Lokale in der Innenstadt wurden die Araber eingelassen. Meist ohne Kommentar, die Türsteher sagten dann nur: „Ihr nicht“. In Leipzig finden Spiele der Fußballweltmeisterschaft statt. In Brandenburg nicht. Hätte Heye statt Brandenburg Sachsen erwähnt, wäre dort die Empörung vermutlich kaum weniger heftig.
http://www.tagesspiegel.de/fragen-des-tages/archiv/19.05.200…
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.651.420 von StellaLuna am 18.05.06 21:28:01„05.05. 2006, Potsdam: Ein 26-jähriger Student aus Tansania wurde am späten Abend am Hauptbahnhof rassistisch beschimpft und beleidigt“.

Oh wie furchtbar: Wenn man als Weißer nach Afrika geht, ist man sofort Zielscheibe von Taschendieben und Räubern, und niemand findet das rassistisch.

Dann ist es in Deutschland tausendfacher täglicher Alltag daß Frauen als Huren und Schlampen beleidigt werden, permanenten demütigenden Übergriffen ausgesetzt sind, ganz überwiegend von islamisch Sozialisierten.

Aber solche Verbrechen tauchen in keiner Rassismus-Statistik auf, - sonst würde der Rechtsrassismus anteilig in niedrige Prozentsätze absinken.

Nimmt man Vergewaltigungen hinzu als Ausdruck von Frauenverachtung, wird Rechtsrassismus endgültig zur Bagatelle - statistisch gesehen.


Aber die Linken müssen die paar rechtsrassistischen Fälle ins Rampenlicht bugsieren, damit die destruktive Saat ihrer Multikulti-Kultur keine Beachtung findet, bzw. das was an verbrecherischen "Begleiterscheinungen" des Multikulti minimal zutage kommt, sofort vom Hochkochen des Rechtsrassismus überlagert wird.

Ein 15-jähriger Punk, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „Arbeit ist Scheiße“ trug, wurde von drei Rechten zusammengeschlagen und schwer verletzt.“

Und wenn man in Wedding mit dem Aufdruck "der Islam ist scheiße" rumliefe, würde man wahrscheinlich mehr als nur die Gesundheit riskieren.

Und niemand käme auf die Idee, die Schuld nicht beim T-Shirt-Träger zu suchen, denn der hat ja provoziert.



Was soll all diese Doppelmoral: Entweder man ist immer gegen Diskriminierung, oder man duldet jede Diskriminierung und Intoleranz, auch die von Rechts.

Das kann nicht wünschenswert sein - aber die Linken instrumentalisieren Rechtsgewalt ausschließlich zu ihrem politischen Vorteil - jede andere Form von Intoleranz und Rassismus sind den Linken egal, sonst würden sie ihre Prioritäten an den Opfern ausrichten, und nicht ausschließlich am Täter.
Der Linksfaschismus der DDR und des Sozialismus generell, und deren ideologische Ableger wie die Linkspartei, müssten die gleiche Ächtung erfahren wie das 3.Reich und rechtsradikale Parteien.

Davon sind wir Lichtjahre entfernt. Linksdemagogen sind hoch respektierte Gäste im TV, wo sie ihre Desinformation und Demagogie nahezu ungehindert verbreiten können. Ein unfaßbarer Zustand angesichts Zigmillionen Mordopfern des Sozialismus.


Selbst das Gedenken an die Opfer des DDR-Sozialismus wird von Sozialisten und ihren Helfershelfern in den Medien in den Dreck gezogen:


Die Stasi ist nicht tot
Gastkommentar: Diffamierung des Gedenkens
von Hubertus Knabe

Der Tag sitzt vielen Verfolgten noch heute in den Knochen: Am 14. März erschienen bei einer Veranstaltung in Berlin-Hohenschönhausen über 200 ehemalige Stasi-Offiziere und empörten sich über die nahe gelegene Gedenkstätte. Der langjährige Gefängnischef schimpfte über die Museumsführer, die größtenteils früher selbst bei ihm in Haft gewesen waren: "Sie stellen sich als Opfer dar und deklarieren uns zu Tätern." Die Veranstaltung war nur der Höhepunkt einer bedrückenden Entwicklung. Spätestens seit dem Jahr 2002, als die obersten Stasi-Offiziere in einem zweibändigen Werk erklärten, die Gedenkstätte betreibe eine "infame Hetze" gegen die Untersuchungshaftanstalt, steht sie im Mittelpunkt eines regelrechten Trommelfeuers. Doch lange Zeit interessierte sich niemand dafür, daß die Stasi 16 Jahre nach ihrer Auflösung alles andere als tot ist.


Nun steht die Gedenkstätte erneut unter Beschuß, doch diesmal aus der Mitte der Gesellschaft. Nach mehreren Artikeln in anderen Zeitungen attackierte am Dienstag auch eine Autorin der "Welt" die Gedenkstätte - diese würde ihre Besucher angeblich mit einer "Schockpädagogik" traktieren.


Wie der Frankfurter Journalist Markus Wehner behauptete Mariam Lau zum Beispiel, daß in dem Besucherfilm die Zahl der Zellen übertrieben werde. Doch Wehner hatte nur nicht richtig zugehört - die 102 Zellen und 120 Vernehmerräume werden in dem Film zusammengezählt. Wie Wehner monierte die Autorin auch, daß der Film den 91 000 hauptamtlichen Stasi-Mitarbeitern nur 7000 Gestapo-Mitarbeiter gegenüberstelle - statt 300 000 Mitarbeiter des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA). Ein scheinbar unehrenhafter Versuch, das DDR-Unrecht auf Kosten der NS-Diktatur zu vergrößern. In Wirklichkeit hatte das RSHA nur rund 3000 Mitarbeiter, denen verschiedenste Dienststellen und Sicherheitskräfte sowie die Kriminalpolizei unterstellt waren. Im Film wird die Zahl der Gestapo-Mitarbeiter indes nur am Rande erwähnt, um die besondere und unumstrittene Überwachungsintensität in der DDR deutlich zu machen. Nicht anders ist es beim nächsten Vorwurf: Der Film lege nahe, daß die Stasi versucht habe, durch Röntgenbestrahlung bei den Häftlingen Blutkrebs zu erzeugen. In Wirklichkeit wird nur berichtet, daß der Schriftsteller Jürgen Fuchs 1999 an Blutkrebs verstarb und er davon überzeugt war, die Stasi habe dies verursacht. Eine Tatsache, die zumindest Erwähnung verdient, zumal Erich Mielke das unauffällige Töten von "Feinden" systematisch erforschen ließ.


Als angebliches Credo seiner Arbeit legt die Autorin schließlich dem Direktor der Gedenkstätte in den Mund, das Gefängnis sei für ihn das "Dachau des Ostens" - ein Vorwurf, den auch ehemalige Stasi-Mitarbeiter regelmäßig erheben. Tatsächlich hatte er - vor nunmehr fünfeinhalb Jahren - in einem Zeitungsinterview nur gesagt: "Mit Hohenschönhausen haben wir einen Verfolgungsort der letzten Diktatur fast unversehrt überliefert, dem eine wirklich nationale Bedeutung zukommt. Das ist, wenn man das überhaupt vergleichen kann, das Dachau des Kommunismus."


Schlimmer als die subtile Diffamierung ist jedoch die Demagogie, mit der die Führungen durch die Gedenkstätte herabgewürdigt werden. Dabei wird so getan, als ob nicht das Gefängnis die Besucher schockiere, sondern sie erst mit allerlei Mätzchen dazu gebracht werden müßten. Gerade dieser Angriff zielt auf den Kern des Opfergedenkens: Die Arbeit in Hohenschönhausen begann 1994, indem ehemalige Häftlinge Besuchern "ihr" Gefängnis zeigten. Kaum einer der mittlerweile 150 000 Besucher pro Jahr versäumt es hervorzuheben, wie sehr ihn die Begegnung mit einem Zeitzeugen beeindruckt hat.

Tatsächlich ist vielen Intellektuellen die direkte Konfrontation mit dem Staatssicherheitsdienst unbehaglich. Die Gedenkstätte wird als eine Art Stasi-Jagd-Verein denunziert. Wenn Journalisten wie Mariam Lau, Markus Wehner oder Franziska Augstein das Gedenken an die Opfer diffamieren, spiegeln sie nur eine politische Stimmung wieder. Viele Zeitgenossen möchten die Geschichte der SED-Diktatur gern hinter Museumsmauern sperren oder - wie es die umstrittene Expertenkommission zum DDR-Gedenken nannte - "kritisch historisieren". Sie suchen nach Entlastung, weil sie sich selbst der kommunistischen Diktatur nicht entgegengestellt haben.


Die Opfer des Staatssicherheitsdienstes werden dadurch erneut an den Rand gedrängt. Doch sie haben Anspruch auf die Unterstützung der Gesellschaft - und auf ihren authentischen Ort der Erinnerung.

Der Autor ist Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen


Artikel erschienen am Do, 18. Mai 2006
http://www.welt.de/data/2006/05/18/888499.html?s=2
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.653.893 von Denali am 18.05.06 23:24:41Die DDR hat Berge von Akten hinterlassen, das Dritte Reich Berge von Millionen von Toten.

Man muß halt unterscheiden können. Diese Gabe ist leider nicht jedem gegeben.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.655.060 von ConnorMcLoud am 19.05.06 01:20:05Die Berge der zigmillionen Sozialistmus-Leichen liegen weiter östlich verscharrt - ist das mit "unterscheiden" geografisch gemeint ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.655.084 von Denali am 19.05.06 01:23:38Nein, das "Unterscheiden" ist qualitativ gemeint: der DDR-Sozialismus hat Aktenberge hinterlassen, das so genannte "Dritte Reich" Berge von Leichen.:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.655.110 von ConnorMcLoud am 19.05.06 01:27:45Auch die DDR hat einen Berg von Leichen hinterlassen! :eek:


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