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Lehrer: Ziehen jeden morgen in den Krieg ( Berlin ) - 500 Beiträge pro Seite



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"Eigentlich ziehen wir jeden Morgen in den Krieg"


Messer, Totschläger, Stahlruten - eine Berliner Hauptschullehrerin über die tägliche Gewalt im Unterricht


Sie möchte anonym bleiben. Nicht, weil sie ihre Vorgesetzen fürchtet, sondern weil sie ihren Schülern gegenüber keine Schwäche zeigen will. Sie würden es ausnutzen, sagt die Berliner Hauptschullehrerin. Sie berichtet von einem Klima aus einer Parallelwelt. Einer Welt voller Gewalt, in der die Lehrer an jedem Tag damit rechnen müssen, angegriffen zu werden und an ihrer Angst verzweifeln.




Berliner Illustrirte Zeitung: Wie sieht der Alltag in einer Berliner Hauptschule aus?

Die Lehrerin: Eigentlich ziehen wir jeden Morgen in den Krieg. Gerade die Kolleginnen kommen mit feuchten Händen, voller Aufregung und mit Herzrasen morgens in die Schule. Ich unterrichte seit 30 Jahren und in den letzten Jahren stelle ich fest, dass ich dem Ganzen nicht mehr gewachsen bin. Ich habe Ängste vor meinen Pausenaufsichten und Ängste, in bestimmten Klassen zu unterrichten.

Warum?

Man ist während der Pausen zum Beispiel permanent damit beschäftigt, darauf zu achten, dass nicht Schulfremde aufs Gelände kommen. Gleichzeitig belagern einen eigene Schüler, die die Schule verlassen wollen.

Es ist eine permanente Bedrohungssituation?

Es ist ein Spießrutenlauf. Man wird ständig beschimpft, meistens auf Arabisch oder Türkisch. Besonders für ältere Kolleginnen ist es unerträglich, ständig "Hure" oder "Ich fick dich" hinterhergerufen zu bekommen. Als ich jünger war, habe ich solche Schüler noch darauf angesprochen. Heute nicht mehr.

Das sind Beschimpfungen. Wie äußert sich die körperliche Gewalt?

Ich finde ja die ständige verbale Gewalt genau so schlimm. Das greift die Psyche an, aber natürlich gibt es Schläge und Bedrohungen. Auch mit Messern. Jede heftige Bewegung eines Schülers in der Pause oder im Unterricht, wenn jemand einen Stuhl umschmeißt etwa, empfinde ich inzwischen als sehr beängstigend. Jeden Tag holt ein Schüler aus und tut so, als schlage er zu. So herrscht eine ständige Atmosphäre von Angst.

Viele Kollegen erfahren körperliche Gewalt. Wie?

Wenn man kämpfende Schüler trennen will, ist das immer eine heikle Situation. Da richtet sich die Aggression dann schnell mal gegen den Lehrer, der dazwischen geht.

Würden sie sagen, dass ist der Alltag?

An vielen Hauptschulen ja. Wo der Anteil türkisch- oder arabischstämmiger Schüler hoch ist, ist Gewalt ein großes Problem. Oder wenn viele Schüler aus der ehemaligen Sowjetunion kommen. Da sind körperliche Auseinandersetzungen an der Tagesordnung. Es gibt verfeindete Gruppen, und es gibt Waffen. Wir brauchen Psychologen an den Schulen, wir brauchen Sozialprogramme, und wir brauchen mehr Männer an den Schulen, die den älteren Schülern körperlich gewachsen sind. Die ihnen ein bisschen Respekt einflößen. Für Frauen ist der Schulalltag besonders schlimm. Und Frauen sind in der Mehrzahl an der Hauptschule. Ihnen fehlt zum Teil schon bei Achtklässlern die Kraft, obwohl das eigentlich noch Kinder sind.

Kinder mit Waffen.

Das stimmt. Viele kommen mit Messern, mit Totschlägern und mit Stahlruten zur Schule. Sie haben aber kein Unrechtsbewusstsein und sagen, auf der Straße seien sie schließlich permanenter Bedrohung ausgesetzt. Die Waffen seien nur da, um sich zu schützen.

Und sie werden ohne zu zögern eingesetzt?

Auf der Straße werden die sofort gezückt. In der Schule gibt es zwar noch Hemmschwellen, aber die fallen immer mehr.

Was für Auswirkungen hat das auf die Kollegen?

Viele versuchen irgendwie aus der Schule rauszukommen. Und die letzte Möglichkeit ist immer öfter der Amtsarzt, der berufsunfähig schreibt. Viele Kollegen werden aber auch wirklich krank. Doch gerade Frauen sind auf volle Stellen angewiesen, weil ihre Pensionsansprüche so niedrig sind. Die können nicht einfach aufhören. Sehr viele erkranken aber an Krebs. Ich denke, dass dies auch an der andauernden psychischen Belastung liegt. Diese ständige Bedrohungslage, diese Frustriertheit macht auf Dauer einfach fertig.

Können die Eltern nicht helfen?

Die Eltern sind eher kontraproduktiv. Die drohen oft mit Rechtsanwälten, Polizei oder Gerichten, wenn man Maßnahmen gegen ihre Kinder ergreifen will. Schlimm ist aber auch, dass man außerhalb der Schule kein Verständnis für die Situation der Kollegen aufbringt.

Wie meinen Sie das?

Zum Beispiel lässt es sich nicht vermeiden, mit den Klassen die Schule auch mal zu verlassen. Bewegt man sich aber mit der S-Bahn durch die Stadt und die anderen Fahrgäste sehen, wie sich die Schüler benehmen, wie sie Herumgrölen, wie aggressiv sie sind, erntet man nur Blicke à la "Mit mir würden die das nicht machen". Wir geraten dann sowohl von Schülern als auch von Passagieren unter Druck. Das ist kaum auszuhalten. Da wird der Arbeitsplatz zur Hölle.

Woher kommt die Gewalt?

Die Kinder sind geprägt durch die Familie. Jedes Mitglied einer Hauptschul-Familie hat heutzutage einen eigenen Fernseher, dort sehen sich schon Sieben- oder Achtjährige alle Arten von Gewaltfilmen an. Von dem, was sie im Internet treiben, will ich erst gar nicht reden. Außerdem werden Konflikte mit Gewalt gelöst. Schlagende Eltern, Geschwister, Freunde sind keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Das prägt.

Warum wird die Situation an den Schulen so wenig öffentlich diskutiert? Warum wollen Sie anonym bleiben?

Früher war es so, dass die Schuleiter keine Öffentlichkeit wollten, weil der Ruf der Schule darunter leidet. Heute allerdings herrscht nackte Angst unter den Lehrerinnen und Lehrern. Dass bei ihnen was hängen bleibt, wenn sie über ihre Probleme reden. Man will kein Zeichen von Schwäche zeigen, weil die Schüler es höchstwahrscheinlich auch ausnutzen würden. Problematisch ist besonders die Situation der Frauen. Sie müssen oft an der Schule bleiben. Männer haben öfter die Möglichkeit zu wechseln, schaffen den Absprung. Frauen aber kämpfen jeden Tag einen Kampf, den sie nicht mehr gewinnen können

Das Gespräch führte Torsten Thissen

Aus der Berliner Morgenpost vom 24. Juni 2007

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/24/biz/906958.html#
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.300.492 von obus am 25.06.07 06:23:48Vielleicht sollten wir unsere Multi Kulti Fanatiker an solchen Schulen unterrichten lassen. Ströbele könnte ich mir als Lehrer sehr gut vorstellen!:D
Taje und wie immer gibts nur Probleme an Schulen wo es viele Ausländer gibt.
Das sollte zu denken geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.302.419 von immer_runter am 25.06.07 10:24:20TABU-THEMA!!!!:mad::mad:
Über GESCHEITERTE Multikultiträumen darf man NICHT reden!!:mad:
Welche Politiker würde eine Niederlage eingestehen??
Nix sehen, nix hören, nix sagen und weiter so wie gehabt!!:mad:
Die Vogelstrauss-Politik wird sich bald bitter rächen!
das problem sind unsere letzten beiden regierungschefs.
schröder hat garnicht gemerkt was sich da entwickelt und die merkel interessiert nur, wie sie sich international profilieren kann.
wowereit macht nur party.
und alle sind bei den wählern beliebt wie nie zuvor ein chef.

wenn man den eltern als busse zb. hartz kürzen würde, wäre das schon die halbe miete für uns
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.300.492 von obus am 25.06.07 06:23:48Ich versteh das alles nicht ! Frau Roth hat doch gesagt, diese Menschen bereichern unsere Gesellschaft und gewähren uns tiefe Einblicke in ihre Kultur und Lebensweise. Wir müssen sie nur aufnehmen , verstehen und gewähren lassen. Natürlich ist das unsere Schuld, wenn wir Deutschen das alles falsch verstehen. Fr. Roth versteht das alles richtig.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.302.851 von Brama am 25.06.07 10:51:25Ist doch logisch, dass Politiker die ganzen Migranten als "Bereicherung" unseres Lebens ansehen. Die bekommen doch nur handverlesene, ausgesuchte, gebildete und sauber und ordentliche Migranten zu sehen. Bevor denen welche gezeigt oder vorgestellt werden, sind die durch zig Stabsmitarbeiter gesiebt worden, bis nur noch die besten übrig sind. Und die werden dann den erfreuten Politikern als unsere lieben ausländischen Mitbürger vorgestellt. Dass 98 % der Migranten anders sind, wissen die überhaupt nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.300.616 von Isabartels am 25.06.07 07:41:47quatsch, die brauchen männer als lehrer und nicht grüne weichspüler
tjas, und wenn diese lehrer dann mal ausländerfeindlich werden, dann beschimpfen leute wie unser connormcklaut sie wg. ihrer vorurteile
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.302.575 von Frenchmen am 25.06.07 10:33:30die gefahr kommt ja auch von rechts;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.305.822 von Forsyth am 25.06.07 14:00:55forsyth,
ich glaub auch, dass wir in einigen jahren in diesen brennpunktschulen lehrer brauchen, die hauptsächlich dicke arme haben.

ps:

ein freund von mir hat in dortmund ein bodybuilderstudio.
vor ca 5 jahren war er fast pleite, da seine hauptklientel aus migranten bestand, die immer im studio rumhingen und kaum bezahlten.
nach massiven drohungen durch ihn tauchten die dann unter.
erst blieben die frauen weg, dann die seriösen sportler.

er fing dann auf empfehlung eines freundes an selbstverteidigungskurse für kinder und jugendliche durchzuführen.

das sprach sich rum und wurde ein selbstläufer.
heute bringen ihm seriöse eltern ihre kinder ab vier jahre und trainieren oft auch selbst bei ihm.
ihm gehts geschäftlich wieder sehr gut.
ist vielleicht ein tip für leute mit ähnlichen problemen.
"Wir brauchen Psychologen an den Schulen, wir brauchen Sozialprogramme.............."

Quatsch. Das ist lebensfremder Unsinn und zugleich eine Selbstentschuldigung der Lehrer. Was die Lehrer in der Hauptschule brauchen ist Autorität, die sich auf Macht und die sich wiederum auf soziale Sanktionen gründet. Während auf der Hauptschule die Schüler mit sadistischen Aktionen die Lehrer piesacken, liegt die Sache bei den Realschulen und vorallem auf dem Gymnasium schon wieder ganz andersrum. Dort sind es, im Gegensatz zu den Hauptschulen, meist die Lehrer, die die Schüler quälen(können), weil sie die Mächtigen und die Schüler die Ohnmächtigen sind. Wer auf den weitergehenden Schulen nicht spurt, wird einfach per Lehrerkonferenz elegant entsorgt und landet dann halt auf der Hauptschule. Man hat also als Realschüler und Gymnasiast was zu verlieren. Als Hauptschüler hingegegen hat man nichts mehr zu verlieren, da man nicht mehr weiter absinken kann. DAS[/b ] ist der eigentlich Grund für die Misere, und nicht maßgeblich irgendwelche sozioökomischen Hintergründe in den Schülerbiographien.

Wenn ein Schüler zu einem Lehrer: "Ehy Alter, du blöde Decksau, ich hau dir ein paar auf deine fette Fresse" sagt, so war das auf einem sittsamen Gymnasium vermutlich sein letzter Schultag, da der angegriffene Oberstudienrat höchstwahrscheinlich im Anschluß an die Verbalinjurie zu seinem vorgesetzten Schulleiter geht und dieser mutmaßlich wiederum anschließend für einen jähen Abbruch der hoffnungsvollen Gymnasialkarriere des pubertären Pöbelers sorgt.

Hingegen, was sollte der Hauptschullehrer in so einem Fall machen?! Ebenfalls zum Rektor laufen und petzen? Was würde ihm das nutzen? Es besteht ja eine Schulpflicht. Von der Hauptschule kann man ihm deswegen nicht schmeißen. Sollte er ihm deswegen bei der Polizei wegen Beleidigung anzeigen? Da wird der Flegel mit mutmaßlichen Migrationshintergrund und ellenlangen Strafregister wohl mur milde lächeln können. Oder sollte der Lehrer ihm eine schmieren? Geht ja auch nicht, da Pädagogen ihre Schüler bekanntermaßen nicht körperlich züchtigen dürfen, und sie zudem bei ihren halbwüchsigen Klientel, das dreimal wöchentlich ins Fittnesstudio zum trainieren geht, körperlich zumeist eh den kürzeren ziehen würden. Faktum ist also, die Hauptschullehrer sind weitgehenst machtlos und müssen sich daher fast alles gefallen lassen.

Macht und Kontrolle würden die Hauptschulen nur wieder über ihre Schüler bekommen, wenn sie die Möglichkeit hätten, auffällige Schüler trotz noch bestehender Schulpflicht zu "kündigen". Und diese "gekündigten" Schüler dürften wegen ihres Rausschmisses in der Folge, -als Sanktion- keinerlei Rechtsanspruch auf irgendwelche staatlichen Sozialtransfers haben. Das sollte auch für Schüler gelten, die kein Abschluß- sondern nur ein Abgangszeugnis der Hauptschule erhalten. Ich denke, so würde man die Motivation sowohl bei den Hauptschülern als auch bei ihren Eltern ganz erheblich forcieren, sich in der Schule zu benehmen und gute Leistungen aufzuzeigen, da man ja ohne Arbeit UND! ohne Harz4 in Deutschland gänzlich aufgeschmissen wäre.


"............Woher kommt die Gewalt?

Die Kinder sind geprägt durch die Familie. Jedes Mitglied einer Hauptschul-Familie hat heutzutage einen eigenen Fernseher, dort sehen sich schon Sieben- oder Achtjährige alle Arten von Gewaltfilmen an. Von dem, was sie im Internet treiben, will ich erst gar nicht reden. Außerdem werden Konflikte mit Gewalt gelöst. Schlagende Eltern, Geschwister, Freunde sind keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Das prägt................"


Stimmt fast.....aber eben nur fast. Kinder aus den Mittel- und Oberschichten sehen auch Gewaltfilme und ballern auf ihren Computern mit Egoshotern rum, ohne deshalb dabei selber gewalttätig zu werden. Was maßgeblich in den Hauptschulfamilien latent vorhanden ist, dass ist das Klima des Dschungels, bzw. die Kultur des Stärkeren, die vorherrscht. Das dabei zugrunde liegende Motto ist: Der Stärkere hat recht! Ganz egal, ob nun seine Argumente besser sind oder nicht, sondern nur weil er körperlich und mental stärker ist. Wenn der Vater oder der größere Bruder dies oder das will, auch wenn sie mit ihren Forderungen im Unrecht sind, diese aber trotzdem dann mit Gewalt durchzusetzen versuchen, ja DAS prägt dann in der Tat ein Kind, denn es wird dann diese heimische gemachte Erfahrung anschließend außerhalb des familiären Umfeldes gegenüber ihm Unterlegeneren und Schwächeren auch versuchen anzuwenden. Ganz klar.


---
liegt die Sache bei den Realschulen und vorallem auf dem Gymnasium schon wieder ganz andersrum. Dort sind es, im Gegensatz zu den Hauptschulen, meist die Lehrer, die die Schüler quälen(können), weil sie die Mächtigen und die Schüler die Ohnmächtigen sind.

Das sehe ich anders, zumindest was Realschulen betrifft.

Ich hatte mal die Gelegenheit,
für ein Zeitungsprojekt an einer Schulstunde teilzunehmen.

Da gings zu wie im Urwald.
Die Schüler, bis auf wenige Ausnahmen,
hatten an allem Interesse, nur nicht am Unterricht.
Die Lehrerin war hilflos und völlig überfordert.

Sogar ihrer gemopsten Tasche musste sie
hinterherrennen und die Schüler haben sich
gekugelt.

Von anderen Kollegen, die für das Projekt in anderen
Schulen waren, erfuhr ich ähnliches.

Am ordentlichsten ging es nach diesen Aussagen
noch in den Schulen für geistig Behinderte zu.


In einem gebe ich dir aber Recht:
Es geht drunter und drüber, weil die
Autorität der Lehrer abhanden gekommen ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.312.602 von cyberwilly am 25.06.07 19:52:36... G r u n d s c h u le Radolfzell, keine Problemschule.
Es findet ein Lehreraustausch mit einer finnischen Grundschule statt. Eine deutsche Lehrerin geht für einige Wochen nach Finnland, eine finnische besucht die deutsche Grundschule.
Ergebnis:
Die deutsche Lehrerin kommt begeistert über die Disziplin der finnischen Schüler zurück, die finnische Lehrerin erlebt den Alptraum der Disziplinlosigkeit einer ganz normalen deutschen Schule.
Schuld sind die Lehrkräfte selber.
Man hat über Jahre immer mehr durchgehen lassen, immer mehr zerredet und diskutiert, wo es galt, mal drastisch die Grenzen der Schüler aufzuzeigen und Leute rauszuschmeissen, die sich nicht an bestimmte Regeln halten.

Soll doch jetzt der Staat Türsteher am Schulhof aufstellen und die Leute durchsuchen usw:" du kommst hier net rein"! :D

Wer dann nix lernen will und die Schule nicht als Lehranstalt ansieht, soll wieder gehn!

:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.311.413 von Harry_Schotter am 25.06.07 18:38:24Sehr guter Beitrag! Volle Zustimmung!

Ohne Motiv kein Einsatz. Das ist auf jeder Ebene so. Und wenn das
Motiv für Einsatz auf der Hauptschulebene verloren gegangen ist, dann
muss es eben neu definiert werden. Das geht nur über Druckmittel.

Sozialkuschelei bringt da gar nichts. Außer frustrierten Sozialar-
beitern, die dann selbst einen Sozialarbeiter brauchen.

Mit Leuten, die auf alle Werte scheißen, die längst dabei sind, ihre
eigenen, rechtsfreien Räume zu schaffen, muß man in einer Sprache sprechen,
die sie auch verstehen. Wie zu Hause eben.

Alles Andere ist Geldverbrennung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.340.303 von obus am 27.06.07 06:28:55Zur Lehrerflucht in Berlin, da sag ich mal: Reisende soll man nicht aufhalten.

Nur sollten die sich halt überlegen, dass die Lebenshaltungskosten in Berlin, besonders was die Mieten betrifft, fast schon paradiesisch sind. Im Übrigen, wären Lehrer nicht verbeamtet, und würden nicht der der Weisungspflicht ihrer vorgestetzten Behörden unterlegen, -was einen Umzug aus materiellen Gründen eher schwierig macht-, so wäre die Stampede aus der Hauptstadt, -zumindest was die fähigen Pädagogen betrifft- noch viel größer, weil dann die Mechanismen des freien Wettbewerbes so richtig greifen würden. Wer als Pädagoge was auf dem Kasten hat, könnte seinen Marktwert in so einer Situation voll ausspielen und Berlin säße dann am Ende mit ausschließlich nur Luschen da, -sowohl auf der Schüler-, als auch auf der Lehrerseite.

---
die eltern unserer süssen kleinen sollten für deren unterricht ordentlich berappen müssen, dann erledigen sich alle probleme von selbst
#1

"...Wo der Anteil türkisch- oder arabischstämmiger Schüler hoch ist, ist Gewalt ein großes Problem. Oder wenn viele Schüler aus der ehemaligen Sowjetunion kommen...."

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.316.355 von cashistgeld am 25.06.07 23:12:04Man hat über Jahre immer mehr durchgehen lassen, immer mehr zerredet und diskutiert, wo es galt, mal drastisch die Grenzen der Schüler aufzuzeigen

Den Kernsatz dazu hat Willi Weinbrand geprägt:" wir wollen mehr Demoktatie wagen."

In Verwirklichung dieses Satzes schuf man die ASchO (allgemeine Schulordnung), nach der nicht mehr der einzelne Lehrer Fehlverhalten der Schüler sanktionieren konnte, sondern nur noch die Klassenkonferenz.

Nehmen wir an, ein Schüler sollte eine Abmahnung wegen häufigen Schwänzens erhalten, oder weil er den Lehrer als A....loch beschimpft hat. Dann muß also der Lehrer in seiner Freizeit seine Kollegen und Schüler- und Elternvertreter zu einer Klassenkonferenz zusammenrufen, um darüber zu beraten, ob das Fehlverhalten tatsächlich zu kritisieren ist.

In vielen Fällen wird man grüne Kollegen dabeihaben, die nach einem vorausgegangenen Fehler des Kollegen fragen, auf das der Schüler so und nicht anders reagieren mußte, oder sie werden den stummen Hilfeschrei des Schülers in seiner Tat entdecken.

Das schlimmste, was dem Schüler droht ist ein pädagögisches strenges "dududu, das machen wir bitte nicht noch mal...", weit unterhalb von einer Stunde Fernsehverbot.

Welcher Lehrer wird für diesen Quatsch seine Freizeit verplempern?

Oder nehmen wir als Vergleich ein Fehlverhalten eines Autofahrers: bspw. Falschparken.

Wird die Politesse eines Falschparkers angesichtig, notiert sie den Vorfall um nach Dienstschluß mit Ihren Kollegen die Sache ausführlich zu beraten. Von einem Bußgeld wäre insbes. dann abzusehen, wenn das Falschparken als stummer Hilfeschrei des Fahrers gesehen werden müßte.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Politessen unter diesen Voraussetzungen abends in Ihrer Dienststelle von herausragenden polizeilichen Erfolgen berichten würden: Kein Falschparker in der ganzen Stadt!!!!

Nun hat man eine allgemeine Falschparkordnung nicht in Analogie zur allgem. Schulordnung erlassen, was uns zu dem messerscharfen Schluß führt, das Falschparken wollte man nicht fördern.
Hier haben einige Vertreter versucht uns die arabische Kultur näher zu bringen wiese waren Frau Roth und Herr Ströbele nicht dabei???

http://www.youtube.com/watch?v=8S2DuIDGeC0

Eine Bereicherung für Deutschland :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.455.277 von tuuzzi am 02.07.07 20:09:52@Tuuzzi

"In Verwirklichung dieses Satzes schuf man die ASchO (allgemeine Schulordnung), nach der nicht mehr der einzelne Lehrer Fehlverhalten der Schüler sanktionieren konnte, sondern nur noch die Klassenkonferenz."

Sowas nennt man dann selbstverschuldetes Unglück. Wenn die Pauker halt so blöd sind sich selbst per Schul(ver)ordnung ins Bein zu schießen, so haben sie dementsprechend auch nicht unser Mitleid verdient. Punkt!

---
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.455.511 von Makkinsey am 02.07.07 20:18:28welche Kultur:confused:
Ach so, das finstere Mittelalter. Da genügen auch Geschichtsbücher..ansonsten will davon hoffentlich niemand mehr etwas mit bekommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.456.396 von Harry_Schotter am 02.07.07 21:05:43Meinst Du wirklich, die Pauker hätten die ASchO beschlossen?

Seit wann wäre das ihre Aufgabe, läge das in deren Kompetenzbereich?
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.456.825 von Goedecke_Michels am 02.07.07 21:29:35Haben sie nicht? Keine Ahnung. :confused:

Da habe ich sowenig Ahnung von, wie die Zypries von Browsers und der Papst von Blasen und Tuten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.456.396 von Harry_Schotter am 02.07.07 21:05:43...so haben sie dementsprechend auch nicht unser Mitleid verdient.

Darum geht es auch nicht. Mitleid verdienen ganze Schülergenerationen, deren Erziehung und in der Folge deren Bildung in der Schule und vielfach auch zu Hause versäumt wurde.

Es gilt aber auch: Jeder Lehrer hat lange vor Pisa gewußt, welche Qualität da produziert wurde. Psychologen, Sozialarbeiter, Lehrer, welche Gruppe wählt in größerer Zahl grün od. rot, wo tummeln sich die größten Spinner in größerer Zahl?
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.457.511 von tuuzzi am 02.07.07 22:07:56"Psychologen, Sozialarbeiter, Lehrer....

Die tummeln sich zu 90% bei den Grünen. Wenn du es mir nicht glaubst, schau' einfach selbst mal....

Siehe: http://www.bundestag.de/mdb/listeFraktionen/b90.html


---
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.458.973 von Harry_Schotter am 02.07.07 23:44:39ist bekannt, ja.


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