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Agrar-Aktien-Fonds - 500 Beiträge pro Seite



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Agrar-Aktien-Fonds

Wer ist in Agraraktien investiert-bzw. wo wäre ein Einstieg sinnvoll. Ich denke z.B daran Südzucker" Akiten zu kaufen.



Süße Aktie---SÜDZUCKER??? Thread: Süße Aktie---SÜDZUCKER???
oder

Bei KALI u. SALZ jetzt noch einsteigen??? Thread: Bei KALI u. SALZ jetzt noch einsteigen???




Z.B:
01.11.2007
Geschäftsbericht
Saatguthersteller KWS mit kräftigem Ergebnisplus Hannover - Europas zweitgrößter Saatguthersteller KWS hat sein Ergebnis im Geschäftsjahr 2006/07 (30. Juni) kräftig gesteigert
http://agrarheute.com/index.php?redid=190164
Ich bin der Agrar-Sektor steht vor einem Gigantischem Wachstum, gibt es hier keine Informationen??
habe auch schon vergeblich einen fonds gesucht, der in die basiswerte (kakao, weizen usw. )investiert
Freitag, 2. November 2007
Turbulente Börsenzeiten
Investment in Rohstoffe kritisch
Wer momentan in Aktien und Aktienfonds investiert, muss starkte nerven haben. Die Börsen weltweit geben in diesen Tagen deutlich nach. Mit ein Grund dafür sind die steigenden Rohstoffpreise.

Der Goldpreis ist derzeit besonders hoch - Privatanleger sollten sich trotzdem den Einstieg genau überlegen.

Gold, Öl und andere Rohstoffe sind derzeit besonders teuer. Lohnenswert für Privatanleger sind zum Beispiel entsprechende Fonds deshalb aber nicht unbedingt.

"Es ist bei den Preisen nicht mehr viel Luft nach oben. Wer jetzt einsteigt, geht ein hohes Risiko ein", sagt Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Potsdam. Denn die Kurse schwankten stark. "Es gibt ein hohes Rückschlagsrisiko. Es kann auch schnell wieder steil nach unten gehen", so der Finanzexperte.
http://www.n-tv.de/874074.html
Nichts ist mehr sicher


Die weltweite Verknappung bei wichtigen Agrarrohstoffen hat zu erheblichen Verwerfungen in der Landwirtschaft geführt. Ackerbaubetriebe profitieren davon, Schweinehalter und Biogaserzeuger leiden darunter. Die derzeitige Entwicklung zeigt, wie schnell sich Märkte ändern können und mit welchen Risiken dies verbunden ist. Wie soll man mit diesen Risiken umgehen, kann man sie begrenzen? Nur durch aktives Risikomanagement kann die Existenz gesichert und nach Möglichkeit weiter entwickelt werden.
Insbesondere das betriebszweigspezifische Risiko und die damit verbundenen finanziellen Engpässe lassen sich erfahrungsgemäß leichter bewältigen, wenn diese vom Betriebsleiter frühzeitig erkannt werden und ohne Zeitverzug notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität ergriffen werden. Eine nur gefühlsmäßige, also subjektive Bewertung der Risikofaktoren ist nicht ausreichend, um die Unternehmensziele bei der Liquidität und Rentabilität zu erreichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.233.102 von GueldnerG45S am 01.11.07 14:47:01spontan fällt mir eine Aktie ein: Potash Corp. WKN 878149, ist aber schon sehr gut gelaufen, wie auch KWS.
Branche grundsätzl. interessant, würde aber Rücksetzer abwarten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.233.102 von GueldnerG45S am 01.11.07 14:47:01Hallo !


dws zukunftsressourcen kommt da möglicherweise in Frage.
Haben z.B. die im thread genannten Potash und KWS im Fond.
Ebenso eine Solarworld und ITT.

Ist schon gut gelaufen.
Gruß dubversion
Hallo!
Interessantes Zertifikat:

AA0KGG


Aktien-Fonds habe ich auch noch keine gefunden.
Da ich davon ausgehe, dass die Landwirtschaft in den nächsten Jahren(zehnten) gewaltig boomen wird, interessieren mich auch noch Anlagen in direkte Profiteure. Kennt denn jemand ein börsennotiertes Unternehmen, dass größere Mengen landwirtschaftliche Flächen selbst besitzt und diese beispielsweise verpachtet? Es gibt etliche Unternehmen, die Immobilien vermieten. Wie sieht es mit landwirtschaftlichen Flächen aus?

Oder gibt es auch einen geschlossenen Fonds der in solchen Grundstücken/Flächen investiert?

KTG Agrar geht jetzt an die Börse. Finde ich durchaus interessant, jedoch stört mich dort die hohe Anzahl an gepachteten Flächen und der relativ geringe Eigenbesitz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.315.659 von Parapsychol am 06.11.07 21:21:13@all...

... washaltet ihr von "DAXGLOBAL Agri bussiness"

habe mir davon ain paar anteile vor 4 wochen reingelegt..

denke auch dass durch die prod nachwachsender Rohstoffe in den nächsten jahren einen kleinen Boom verursachen könnte.

Gruß tschicki
Hallo tschicki!

AA0KGG - ABN AMRO DaxGlobal Agribusiness

Was besseres find ich derzeit nicht. Mir sind persönlich jedoch solche Basket-Zertifikate auf Dauer zu starr und in zwei drei Jahren gibt es vielleicht schon wieder völlig neue Highflyer im Agri-Sektor, die noch nicht im DaxGlobalAgribusiness enthalten sind. Ein Fond kann da, falls er gut geführt ist, besser auf neue Trends in der Branche reagieren.

Ich persönlich halte das oben genannte Zertifikat solange, bis ich einen guten Fond in diesem Bereich gefunden habe. Dann schichte ich um.

lg
Aus Stroh Kraftstoff:confused: was kostet der :confused: Die Kosten für SunFuel® schätzt Choren auf ca. 60 Eurocent pro LiterStroh ist Dünger--was dem Acker entnommen wird muß er wieder erhalten :cry: d.h. es muß Dünger zugekauft werden :D:D

Mit SunFuel® kommt die Sonne in Ihren Tank
In Biomasse steckt jede Menge Sonnenenergie, die der Volkswagen Konzern gemeinsam mit seinen Partnern als Kraftstoff nutzbar macht.

Moderne Biokraftstoffe werden aus natürlichen Abfallprodukten wie Stroh gewonnen. Damit nutzen wir die größte Ressource unserer Zivilisation: Abfall.

Diesen Kraftstoffen der 2. Generation gab Volkswagen den Namen SunFuel®.




Aus Stroh wird Kraftstoff.
Mit SunFuel® machen wir einen wichtigen Schritt.
Die Mobilität der Zukunft verlangt neben innovativen Antriebstechnologien auch neue Kraftstofflösungen. Mit SunFuel®, unserer Bezeichnung für Biokraftstoffe der 2. Generation, bringen wir jetzt eine große Idee auf den Weg. Dieser weiterentwickelte Biokraftstoff wird aus natürlichen Reststoffen, z.B. Stroh, hergestellt und stellt dadurch keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar. Bei der Entwicklung arbeiten wir eng mit renommierten Partnern aus der Kraftstoffindustrie zusammen, z.B. mit IOGEN und Shell.

Wir meinen, diese Idee gehört in Ihren Tank! Mehr über SunFuel® und unsere nächsten Schritte auf dem Weg vom Öl zur Sonnenenergie finden Sie auf dieser Website
http://www.driving-ideas.de/?csref=oa-konzernkampagne-spiege…
Wie die Sonne in den Tank kommt
Volkswagen setzt auf synthetische Kraftstoffe, um den Anforderungen an eine nachhaltige Mobilität mit schärferen Emissionsgrenzen gerecht zu werden und die Abhängigkeit vom Erdöl zu beenden. Im Rahmen unserer Kraftstoffstrategie fordern wir deshalb eine stärkere Nutzung von Biomasse, die, neben Rohöl und Erdgas, zur Erzeugung flüssiger Kraftstoffe eingesetzt werden kann. Diese ähneln den heutigen Otto- und Dieselkraftstoffen. Besteht die Basis aus Biomasse nennen wir den Sprit wegen der von der Sonne in den Pflanzen gespeicherten Energie SunFuel®. Dieser Kraftstoff hat entscheidende Vorteile für die Umwelt, denn er ist zu ca. 85 Prozent CO2-neutral.

Die Herstellung von SunFuel® ist der von SynFuel sehr ähnlich. Einziger Unterschied ist, dass das Synthesegas nicht aus Erdgas, sondern aus Biomasse gewonnen wird. Damit daraus Sprit entsteht, wird die Biomasse zunächst gehäckselt, getrocknet und zu Pellets geformt. Diese kommen in einen Vergaser, der die handlichen Pflanzenbruchstücke zu Synthesegas, einem Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid, umwandelt. Pilotprojekte zur Vergasung laufen z.B. bei Choren Industries im sächsischen Freiberg oder am Forschungszentrum Karlsruhe bereits recht erfolgreich. Choren hat für die Umwandlung das CarboV-Verfahren entwickelt. Dabei wird in einem ersten Schritt mit einer Niedertemperaturvergasung die Biomasse in einen gasförmigen (Schwelgas) und einen festen Bestandteil (Holzkohle) zerlegt. In der zweiten Stufe entsteht in einem Flugstromvergaser das Synthesegas, das anschließend z.B. mittels Fischer-Tropsch-Synthese in Kraftstoff umgewandelt wird. Am Ende verlässt eine paraffinische Flüssigkeit die Reaktoren. Nach einer Isomerisation, die die Wintertauglichkeit erhöht, kann zu etwa 60 Prozent der aromaten- und schwefelfreie Dieselkraftstoff abdestilliert und sofort verwendet werden. Ein kleiner Teil der höhersiedenden Paraffinwachse lässt sich als Grundstoff für die Chemieindustrie verwerten. Die leichten Fraktionen sind entweder nach Anpassung der Oktanzahl als Ottokraftstoff zu verwenden, oder werden erneut der Fischer-Tropsch-Synthese zugeführt. Dabei entstehen längerkettige also schwerer siedende Dieselkraftstoffe.



http://www.volkswagenag.com/vwag/vwcorp/content/de/innovatio…

Alle Arten von Biomasse sind einsetzbar
Kommt Biomasse als Primärenergie zum Einsatz, wird das Verfahren analog zu Gas-to-Liquid als Biomass-to-Liquid (BtL) bezeichnet. Als Biomasse kann eine Vielzahl von schnellwachsenden und anspruchslosen Pflanzen verwendet werden. Zusätzlich lassen sich auch Bioreststoffe wie z.B. Stroh oder Resthölzer einsetzen. Entscheidend ist, dass die Qualität des Endprodukts nicht von der Beschaffenheit der eingesetzten Primärenergie abhängig ist.

Das technisch umsetzbare Potenzial von SunFuel® im heutigen Europa – ohne Einschränkung der Nahrungsmittelproduktion – liegt nach einer Studie des Instituts für Energetik und Umwelt (2004) bei 70 Millionen Tonnen Kraftstoff. Das würde für etwa ein Drittel des gesamten Kraftstoffbedarfs für Kraftfahrzeuge (Diesel- und Benzinbedarf für Pkw und Lkw) der 15 EU-Staaten des Jahres 2000 ausreichen. Die Kosten für SunFuel® schätzt Choren auf ca. 60 Eurocent pro Liter. Da die deutsche Bundesregierung seit Januar 2004 Biokraftstoffe von der Mineralölsteuer befreit, wäre SunFuel® bei diesen Herstellungskosten zu herkömmlichem Diesel aus Mineralöl konkurrenzfähig.

Positive Ökobilanz von SunFuel
Eine von Volkswagen und DaimlerChrysler gemeinsam in Auftrag gegebene Ökobilanzstudie kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von so genanntem BTL-Kraftstoff (Biomass-To-Liquid), auch bekannt als SunFuel, im Vergleich zu konventionellem Diesel über den gesamten Lebenszyklus zwischen 61 und 91 Prozent Treibhausgase einsparen kann. Darüber hinaus könnten auch die zum Sommersmog beitragenden Kohlenwasserstoffemissionen durch die Verwendung von SunFuel um etwa 90 Prozent gesenkt werden. Um das Umweltprofil eines Kraftstoffs zu beurteilen, ist eine Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus notwendig. „Neben den Emissionen des Kraftstoffs bei der Verbrennung im Motor müssen auch die Herstellung des Kraftstoffs inklusive der hierfür notwendigen Rohstoffe und Transportketten untersucht werden“, erklärt Stephan Krinke, Koordinator für Umweltbilanzen bei Volkswagen.
Volkswagen und DaimlerChrysler übergaben die Studie im Rahmen des ersten internationalen Kongresses zu Biokraftstoffen der Zukunft an Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL). Der Kongress, der im November 2004 in Wolfsburg stattfand, wurde vom BMVEL in Kooperation mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Volkswagen und DaimlerChrysler veranstaltet. Vorausgegangen war bereits die Eröffnung der Informationsplattform für Wissenschaft und Industrie im Internet http://www.btl-plattform.de

Volkswagen setzt mittelfristig auf SunFuel, bevor langfristig die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle zu erwarten ist. Der Kraftstoff lässt sich problemlos in den heutigen Motoren nutzen und über das bestehende Tankstellennetz verteilen.

Auch eine Beimischung zu herkömmlichem Kraftstoff ist in beliebigem Verhältnis möglich. „Volkswagen hat ein originäres Interesse daran, auf die Frage der Antriebe und Kraftstoffe von morgen eine nachhaltige und zukunftsfähige Antwort zu finden“, so Matthias Rabe, Leiter der Konzernforschung von Volkswagen, „nur dann kann individuelle Mobilität Bestand haben.“

SunFuel ist ein kurzfristig umsetzbarer Baustein auf dem Weg zum emissionsfreien Antrieb der Zukunft, um über die gesamte Fahrzeugflotte hinweg die Emissionen wirksam zu reduzieren. Aufgrund der Schwefel- und Aromatenfreiheit schneidet SunFuel wie erwartet bei den Rußpartikelemissionen als auch bei Kohlenwasserstoff- und Kohlenmonoxidemissionen deutlich besser als fossiler Kraftstoff ab. Ein weiterer Vorteil von SunFuel besteht darin, dass es sich im Herstellungsprozess an die motorischen Anforderungen anpassen lässt. Die Verbrennung kann dadurch äußerst emissionsarm erfolgen.


Aus Stroh Kraftstoff:confused: was kostet der :confused: Die Kosten für SunFuel® schätzt Choren auf ca. 60 Eurocent pro LiterStroh ist Dünger--was dem Acker entnommen wird muß er wieder erhalten :cry: d.h. es muß Dünger zugekauft werden :D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.315.659 von Parapsychol am 06.11.07 21:21:13Also an Fonds kann ich dir zwei Nr. anbieten : 657634+A0KERB
desweiteren int. Aktien : Monsanto, Syngenta, Bunge Ltd.+ Agrium Inc.
Interessante Branche, aber auch volatil.
Viel Glück. :)
Sind Agrar-Aktien jetzt noch sinnvoll--diese sind doch schon sehr gestiegen??
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.028.966 von GueldnerG45S am 12.01.08 13:58:03-Nur Agrar-Aktien könnten jetzt noch steigen:)
mittlerweile gibt es ein zertifikat von abn, welches nur auf agrarrohstoffe (20 verschiedene) setzt.
http://www.zertifikateboerse.de/DE/showpage.asp?pageid=55&pk…

gibt es auch ohne währungssicherung
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.252.266 von straßenköter am 03.02.08 00:38:33Immer ein ganz guter Indikator, wenn Zertifikate von Boombranchen aufgelegt werden, das es bald runter geht.
:confused: ich denke die Blase wir bald platzen :confused:

Deshalb mein Rat an Sie:

In diesen Zeiten MÜSSEN SIE auf andere Märkte setzen...

... und zwar auf ausgewählte ROHSTOFFE!
Denn die boomen, wie nie zuvor!

Meine Leser wissen das schon lang und konnten gerade
in den letzten Wochen - in denen zahlreiche Anleger viel
Geld verloren haben - viel Geld verdienen.

Sehen Sie selbst:

+53% PLUS mit Rohöl
+71% PLUS mit Kakao
+48% PLUS mit Zucker
+94% PLUS mit Erdgas
+45% PLUS mit Sojabohnen



Und dies allein im Zeitraum seit Januar,
in dem der DAX satte 25% an Wert
verloren hat.

Mein reales Musterdepot legte in diesem Zeitraum
um +35% zu. Dies entspricht einer Outperformance
zum DAX von ca. +60% in nur 3 Monaten!


Nirgends sonst können Sie aktuell
soviel Geld verdienen, wie mit Gold, Silber und Rohöl!


Jetzt testen: http://www.rohstoff-trader.de/abo.htm
Ihr persönlicher Geschenke-Code lautet: "EDELMETALL-BOOM"

:confused:wer kennt diesen Zuikunftsfond :confused:

DWS Zukunftsressourcen
(ISIN DE0005152466 / WKN 515246)
Der Fonds investiert weltweit in die drei Sektoren, die am meisten von den Herausforderungen von morgen profitieren sollten: Wasser, erneuerbare Energien und Agrokultur. Im Sektor Wasser wird z.B. in Unternehmen der Wasserproduktion und -aufbereitung investiert. Unter dem Sektor Erneuerbare Energien fasst das Produkt u.a. Branchen wie Wind- und Solarenergie sowie Wasserkraft zusammen – also Unternehmen, deren Geschäftszweck mitbestimmt wird durch die Entwicklung und Förderung alternativer Energiequellen. Abgerundet wird das Fondsportfolio durch Aktien aus dem Bereich Agrokultur. Das sind Hersteller von Produkten wie Mineraldünger und Saatgut für den Nahrungs- und Futterpflanzenanbau.

Die Strategie lässt sich am besten als Top-Down/Bottom-Up-Ansatz beschreiben, der von der Fondsgesellschaft außerordentlich komplex dargestellt wird. Bei dem Top-Down-Ansatz erfolgt eine Bewertung der Region/des Landes, der politischen Unterstützung, der anfallenden Steuern, der Fördermittel für alternative Energien, Agrarwirtschaft und Wasserversorgung, der CO2-Emissionen, der Ernteberichte und der Entwicklung der Rohstoffmärkte.

Bei dem Bottom-Up-Ansatz erfolgt diese mittels Fundamentalanalyse eines Technologiereports, der Suche nach technologischem Fortschritt und Innovation, Industriekonferenzen und Unternehmensbesuchen, persönlichen Gesprächen mit Managements, Analysen von Finanzergebnissen um Fortschritt und Entwicklung konstant zu überwachen, Nutzung bewährter DCF Modelle (Holt) um Entwicklungspotenzial zu bestimmen, konstantem Monitoring und Bewertung von Marktkonditionen um aktiv Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten aufzuspüren und der Optimierung von mittel- und langfristigen Investmentergebnissen.


Zusammensetzung des Fonds
Die komplexe Zusammensetzung des Fonds lässt sich am besten aus nachfolgender Grafik der Fondsgesellschaft ersehen.
:roll: Hier sind die wahren Abzocker zu finden :roll:

Reich mit Agrar-Rohstoffen?
Reich mit Agrar-Rohstoffen?


Armin Brack, Chefredakteur

Lieber Geldanleger,

dass wir in den vergangenen etwa sieben Jahren eine gewaltige Rohstoff-Hausse gesehen haben, ist kein Geheimnis und ich hoffe inständig, dass der eine oder andere von Ihnen an diesem Megatrend wenigstens teilweise partizipiert hat.

Zu Beginn des "Bullenmarkts" waren es vor allem die Energie-Rohstoffe und die Metalle, die Anlegern viel Freude bereiteten. Agrar-Rohstoffe hingegen "dümpelten" - von einigen meist nicht nachhaltigen Ausnahmen abgesehen - lange Zeit im Bereich ihrer historischen Tiefststände herum. Seit einigen Monaten jedoch ist das anderes!

Insbesondere im ersten Quartal des laufenden Jahres gab es zeitweise einen regelrechten "Run" auf "Soft Commodities" und viele "Weichwaren" verzeichneten erheblich dynamischere Kurs-Steigerungen als die traditionellen "Stars" am Rohstoff-Firmament.

*Die Top-Performer seit Jahresbeginn

Schauen Sie sich beispielsweise einmal die Preisentwicklung bei Mais an: Seit ihrem Tief im Sommer letzten Jahres haben sich die Kurse zeitweilig mehr als verdoppelt. Und trotz der jüngsten Rücksetzer notiert das beliebte Futtergetreide seit Jahresbeginn immer noch stattliche 30 Prozent im Plus.

Hintergrund der Rallye war zum einen eine massive Fehleinschätzung der amerikanischen Lagerbestände seitens des US-Landwirtschaftsministeriums bezüglich der Lagerbestände. Ich bin ja nun wirklich schon einige Zeit an den Märkten aktiv, aber so einen eklatanten Rechenfehler habe ich wirklich noch nie erlebt.

Erschwerend hinzu kamen der achtprozentige Rückgang der Anbauflächen in der laufenden Saison und die steigende Nachfrage durch die Ethanol-Industrie. Trotz der grundsätzlich durchaus "bullischen" Aussichten wäre ich aktuell mit Long-Positionen auf Mais eher vorsichtig. Die saisonal starke Phase nähert sich langsam aber sicher ihrem Ende und die nach wie vor hohen Short-Positionen der kommerziellen Händler an den Terminmärkten belegen, dass diese Gruppe einen hohen Absicherungsbedarf gegen fallende Kurse sieht.

Wenngleich ich angesichts der angespannten Versorgungslage nicht mit massiv einbrechenden Kursen rechne, sehe ich bei Mais bis Jahresende eher Abwärtsrisiken als überdurchschnittliches Aufwärtspotenzial.

• Mais-Future Juli 08
Richtiggehend nach oben durchgestartet ist zuletzt auch Kakao. In der Vergangenheit war gerade dieser Markt von einem dauerhaften Überangebot gekennzeichnet, das zu kontinuierlich steigenden Lagerbeständen führte. Kurzzeitige "Rallyes" gab es meist nur, wenn Unruhen von der Elfenbeinküste (weltweit größter Erzeuger) gemeldet wurde. Mittlerweile jedoch hat sich ein richtig schöner Aufwärtstrend gebildet und das, obwohl der Bürgerkrieg in dem westafrikanischen Land zum Erliegen gekommen scheint, was mich natürlich freut.

Auch in diesem Jahr dürften wir meiner Einschätzung nach bei dem "Schoko-Rohstoff" ein globales Angebotsdefizit zwischen 40.000 und 50.000 Tonnen sehen. Zwar rechnen namhafte Experten mit einer neuen Rekordernte in Höhe von 3,74 Millionen Tonnen. Zeitgleich wird aber auch die Nachfrage erheblich zunehmen.

In Europa ist bereits seit längerem eine Tendenz hin zu bitterer Schokolade mit einem höheren Kakao-Anteil erkennbar. Mittlerweile gibt es bereits typische Kinder-Produkte wie Schoko-Osterhasen in Zartbitter. Und auch die "längste Praline der Welt" existiert seit einiger Zeit als Zartbitter-Variante. Kein Wunder also, dass zunehmend mehr Kakao benötigt wird. Außerdem entdecken immer mehr Menschen in Asien ihre Vorliebe für Süßes.

Kakao ist für mich auf längere Sicht daher ein nicht uninteressantes Long-Investment. Wie stark der Markt derzeit ist, belegt unter anderem die bemerkenswerte Dynamik, mit der sich die Kurse nach ihrem Einbruch im März wieder erholt haben. Zugegeben: Vielleicht sollte man vor einem Einstieg noch einen abermaligen Rücksetzer abwarten. In jedem Fall aber dürfte es sich lohnen, Kakao im Auge zu behalten.

• Kakao-Future Juli 08
Ebenfalls eine sehr gute Wertentwicklung seit Jahresbeginn wies Mastrind auf. Immerhin kletterten die Preise seit Januar um rund 15 Prozent. Mastrinder sind junge Tiere, die erst noch gemästet werden müssen. Von daher haben primär zwei Faktoren Einfluss auf die Preise: die Lebendrind-(Schlachtrind)-Notierungen und die Futtermittel-Kurse (Mais).

So schmerzlich es für die vielen Grill-Fans gerade während der anstehenden Fußball-Europameisterschaft auch sein mag: Rindfleisch wird meiner Meinung nach sicherlich nicht billiger sondern eher teurer werden. Im laufenden Jahr soll die US-Produktion lediglich um 1,1 Millionen Pounds zunehmen. Möglicherweise ist aber selbst diese Schätzung noch zu optimistisch. Denn die Zahl der in der Mast befindlichen "Rindviecher" ist bis dato rund drei Prozent zurückgegangen.

Vor allem der anhaltend starke Export getrieben durch eine stetig steigende Nachfrage aus Asien treibt die Preise. Daran wird sich meiner Einschätzung nach mittel- bis längerfristig nicht viel ändern. Sollten wie von mir erwartet gleichzeitig die Maispreise zurückkommen, steht einer ordentlichen Mastrind-Rallye eigentlich nichts im Wege.
Nirgendwo werden Sie in den nächsten 10 Jahren soviel
Geld verdienen können, wie mit Rohstoffen.

Unsere aktuellen Gewinne sagen alles...

+94% PLUS
mit Erdgas

+87% PLUS
mit Kaffee

+48% PLUS
mit Zucker

+71% PLUS
mit Kakao

+45% PLUS
mit Sojabohnen

+53% PLUS
mit Rohöl

+54% PLUS
mit Baumwolle



http://www.rohstoff-trader.de:80/abo.htm
Seit gestern ist wieder alles anders, wohin läuft jetzt das Geld:confused: --es geht ja nicht verloren, es hat nur ein anderer :D

16. September 2008 13:52
Rohstoffe rauschen runter
Ölpreis macht schlapp


Nach der dramatischen Verschärfung der US-Finanzkrise sind die Preise für Öl und Industriemetalle am Dienstag weiter nach unten gerauscht. Auch Gold verbilligte sich, obwohl es in Krisenzeiten häufig als sicherer Anlagehafen gilt. Mit bangen Blicken schauten Marktteilnehmer auf den Versicherungsriesen American International Group (AIG), der dringend frisches Kapital benötigt. "AIG hat im Moment mehr Einfluss auf den Ölpreis als Saudi-Arabien", sagte Analyst Larry Grace von Kim Eng Securities.
http://www.n-tv.de/Rohstoffe_rauschen_runter_Oelpreis_macht_…
K+S Downgrade
06.10.2008 - 11:39

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Wolfgang Fickus, Analyst der WestLB, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) von "buy" auf "reduce" zurück.
:confused::confused: Ist bei K+S auch die Party vorbei :confused:



Im Zuge der Senkung der Gewinnerwartungen werde auch das Kursziel von 100 auf 41 EUR zurückgesetzt. Bei Kalidünger würden sich Preisrückgänge zeigen.

Die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Preisentwicklung werde auf der Aktie lasten. Zudem würden die Ausgaben für Düngemittel sinken, da die Profitabilität in der Landwirtschaft nachgelassen habe. Die kurzfristig guten Aussichten und Zahlen seien trügerisch.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der WestLB die Aktie von K+S nunmehr zu reduzieren. (Analyse vom 06.10.08) (06.10.2008/ac/a/d)Analyse-Datum: 06.10.2008


Quelle: Finanzen.net
:confused: Selbst Agrar-Aktien sind z. Zt. im Sturzflug :confused:

Oder kennt ihr andere :confused:
:confused: Kann denn zur Zeit mit Agraraktien oder Fonds Geld verdient werden :confused:

Die Preise sind alle auf Rekordtief, d.h. es müßte eigentlich nur nach oben gehen :rolleyes:
Welche Rohstoffe Gold in den Schatten stellen



Rohstoffe auf ErholungskursDie Stimmung an den Rohstoffbörsen - im Bild Händler am Chicago Board of Trade (CBOT) - hat sich deutlich aufgehellt. Nach dem Horrorjahr 2008, das fast allen Rohstoffen herbe Verluste bescherte, ist die Mehrzahl der Rohstoff-Notierungen seit Jahresanfang wieder auf dem Weg nach oben. Die wachsenden Hoffnungen auf eine baldige Erholung der Weltkonjunktur haben die Risikofreude der Anleger gestärkt, davon profitieren neben Aktien auch die Rohstoffpreise. Auf den folgenden Seiten lesen Sie, bei welchen Rohstoffen die Investoren besonders beherzt zugriffen und wo die Preise noch hinterhinken



Für Weizen erwartet das US-Landwirtschaftsministerium dieses Jahr eine Rekordnachfrage. Allerdings sind auch die Lagerbestände so hoch wie noch nie seit Beginn des Nachfragebooms aus den Bric-Staaten. Da das Angebot in diesem Jahr zudem nicht spürbar zurückgehen dürfte, sind die Aussichten für den Weizenmarkt allenfalls durchwachsen. Gleiches gilt für die Preisentwicklung im laufenden Jahr: Seit Anfang 2009 ist der Weizenpreis um 31 Prozent gefallen





Auch die Fleischpreise sind auf dem Rückzug: Für "Lean hogs", so der Fachterminus für Magerschweine, muss aktuell 30 Prozent weniger bezahlt werden als zu Jahresbeginn. Zwei Gründe sorgten für eine sinkende Nachfrage nach Schweinefleisch: Die weltweite Rezession sowie der Ausbruch der Schweinegrippe H1N1. Immerhin: Von seinem Tiefpunkt im August hat sich der Preis für Magerschweine etwas erholt



Nicht viel besser sieht es bei Mais aus. Während sich das Agrargut im vergangenen Jahr trotz eines Minus von 22 Prozent noch vergleichsweise gut hielt, liegt es im laufenden Jahr mit einem Minus von weiteren 19 Prozent weit hinten im Rohstoff-Ranking. Die Aussichten sind aber gar nicht schlecht. Das US-Landwirtschaftsministerium USDA rechnet bei Mais als einzigem Agrarrohstoff für das Jahr 2009/10 mit einem Angebotsdefizit


Im Vergleich zu Schweinefleisch haben sich die Preise für Lebendrind (Live cattle) im laufenden Jahr noch stabil entwickelt - womöglich auch deshalb, weil Verbraucher aus Sorge vor dem H1N1-Virus auf Rindfleisch auswichen. Dass der Preis für Lebendrinder unter dem Strich seit Jahresbeginn dennoch 8,5 Prozent verloren hat, liegt an der Rezession. Wenn es wirtschaftlich abwärts geht, sinken die Preise für das relativ teure Rindfleisch stets mit


Unter den Agrarrohstoffen hat Soja im laufenden Jahr den stärksten Anstieg vorzuweisen. Allerdings ist auch der Preis für Sojabohnen gerade einmal um vier Prozent gestiegen. Zwei Faktoren stützen die Preise: Zum einen ist die Ernte im wichtigen Erzeugerland Argentinien hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zum anderen spekulieren die Märkte weiter auf eine anziehende Nachfrage aus China, dem weltgrößten Nachfrager der eiweißhaltigen Sojabohnen


Zum Ärger vieler Hausbesitzer bewegen sich die Preise für Heizöl nahezu im Gleichschritt mit den Rohölpreisen. Im laufenden Jahr bedeutet das wieder steigende Kosten fürs Heizen, Heizöl kostet rund neun Prozent mehr als Ende 2008


Kein Rohstoff steht derart im öffentlichen Fokus wie das Öl. Der private Verbraucher spürt steigende Ölpreise an der Tankstelle, die Unternehmen stöhnen über steigende Produktionskosten, wenn die Ölnotierungen anziehen. In den vergangenen Monaten stagnieren die Preise um die 70 Dollar, seit Jahresanfang haben Brent und WTI jeweils rund 18 Prozent zugelegt.




Wenn ein Rohstoff Öl die Show stehlen kann, ist das Gold. Im Moment stellt das Edelmetall alle anderen Rohstoffe locker in den Schatten und eilt von Rekord zu Rekord. Aktuell liegt das frische Allzeithoch bei 1058,20 Dollar. Experten rechnen aber bereits mit Preisen von 1100 bis 1200 Dollar je Feinunze.

Schaut man auf die Preisentwicklung seit Jahresbeginn ist diese weit weniger spektakulär, als man angesichts der Schlagzeilen zum Thema Gold erwarten würde: 18,5 Prozent hat der Goldpreis zugelegt und liegt damit unter den Rohstoffen im oberen Mittelfeld


Im vergangenen Jahr rutschte der Preis für Platin erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt unter den von Gold. Inzwischen hat sich das Bild aber gedreht. Seit dem Tief bei 800 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) hat der Platinpreis zwei Drittel zugelegt. In den vergangenen Monaten beschleunigte er seinen Anstieg noch einmal, sodass auf Jahressicht ein Plus von fast 45 Prozent zu Buche steht. Entscheidender Faktor für die Preisentwicklung ist nach wie vor die Lage in der Automobilindustrie, die Platin für die Produktion von Autokatalysatoren benötigt. Rund 50 Prozent der Platinnachfrage entfallen auf die Autobranche


Sorgen über ein ausgeprägtes weltweites Angebotsdefizit am Zuckermarkt haben den Preis seit Jahresbeginn um knapp 60 Prozent nach oben getrieben. Bereits 2008 hatte sich Zucker im Vergleich zu den meisten anderen Rohstoffen stabil gehalten. Vor allem in Indien geht die Produktion aufgrund einer unterdurchschnittlichen Ernte zurück. Das Land wandelt sich daher von einem Nettoexporteur zu einem Nettoimporteur


Eine rapide Aufwärstendenz zeigen im laufenden Jahr die Preise für Kupfer. Seit Anfang Januar haben sich die Notierungen exakt verdoppelt. Hoffnungen auf eine baldige Konjunkturerholung sowie Reservekäufe aus China waren die Haupttreiber der Aufwärtsbewegung. Inzwischen wächst aber die Skepsis am Markt: Die chinesischen Läger dürften allmählich gut gefüllt sein, andererseits dürfte die Belebung der Wirtschaftsaktivität eine nachlassende Nachfrage aus der Volksrepublik kompensieren

Der Name täuscht: Ausgerechnet für Bleistifte wird das Metall Blei nicht benötigt. Dafür findet es zum Beispiel in Autobatterien Verwendung. Der Einbruch der Automobilindustrie traf das Industriemetall daher 2008 hart. Im laufenden Jahr sieht es ganz anders aus: Mit einem Plus von 127 Prozent seit Anfang Januar ist Blei der klare Gewinner an den Rohstoffbörsen. Die Ursache für den Anstieg liegen dabei - wie bei allen Industriemetallen - in einem mächtigen Nachfrageschub aus China. Und natürlich in der Erholung der Autokonjunktur
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/welche-rohsto…


http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/welche-rohsto…
Gibt es außer Monsanto auch noch andere, welche interessant wären :confused:
Agrar-Aktien-Fonds sollten solche überhaupt noch im Depot sein, bzw. welche habt ihr z.Zt. noch drinn :confused:
:eek: Agrar Aktien sind in dieser schwierigen Zeit ein Thema, denn Nahrung brauchen alle :rolleyes:
Es gibt leider nix Neues von den Fonds :cry:


Fondsanbieter
Keiner will der Aldi sein
Bei Fonds wollen zu viele Beteiligte mitverdienen. Zahlen muss der Anleger.


Deutschland, Nation der Pfennigfuchser. Nirgendwo hat das Discounter-Prinzip so viele Anhänger: Hackfleisch, T-Shirts, der neue Wandschrank – alles ist irgendwo noch billiger zu haben. Nicht aber beim Kauf von Fonds. Hier sind Sonderangebote selten und Rabattschlachten gänzlich unbekannt. Kein Anbieter wirbt mit dem Preis. Im Gegenteil: Fonds werden sogar immer teurer. Und das, obwohl die Nachfrage sinkt.


In der Krise haben Anleger Milliardenbeträge aus den Fonds abgezogen, vor allem aus solchen, die in Aktien investieren. Davon haben sich viele Fonds nicht wieder erholt, auch wenn zuletzt die Kurse wieder stiegen. Hinzu kommt, dass einfache und günstige Produkte wie die börsengehandelten Indexfonds (ETFs) traditionellen Investmentfonds zunehmend Konkurrenz machen. Außerdem wächst die Zahl ausländischer Wettbewerber. Viele Gesellschaften mussten zuletzt Fonds auflösen oder zusammenlegen, weil diese schlicht nicht mehr rentabel waren. Aber dass sie deshalb die Preise gesenkt hätten, um neues Kapital einzusammeln? Fehlanzeige.

14,8 Millionen Deutsche besaßen laut einer Studie des Dachverbands der Fondsindustrie BVI im vergangenen Jahr Investmentfonds. Jeder Deutsche hat im Schnitt 7946 Euro in Fonds investiert. Und muss immer tiefer in die Tasche greifen. Das fängt schon beim Kauf an, wenn am Bankschalter der sogenannte Ausgabeaufschlag oder das Agio fällig ist. Dessen Höhe liegt bei Aktienfonds bei bis zu fünf Prozent der Anlagesumme. Das heißt: Wer hundert Euro in einen Fonds stecken will, investiert in Wahrheit nur 95,24 Euro. Die restlichen 4,76 Euro fließen als Provision an den Verkäufer, der bei der Bank angestellt ist oder – was häufiger vorkommt – bei einem Vertriebspartner. Denn Fondsgesellschaften verkaufen üblicherweise nicht direkt an Privatanleger. Die anfängliche Gebühr umgehen kann der Anleger nur bei sogenannten Fondsdiscountern im Internet, die auf eine Provision ganz oder teilweise verzichten. Oder er geht über die Börse, dort allerdings kostet dann die Order Geld.

Der Ausgabeaufschlag ist aber nur der Anfang. Liegt der Fonds erst einmal im Depot, wird jedes Jahr eine sogenannte Verwaltungsgebühr fällig, die je nach Anbieter und Fondsart variiert. Anders als der Name vermuten lässt, fließt das Geld nicht allein an den Verwalter oder den Fondsmanager. Ein Teil, den Experten Kickback nennen, geht auch an den Vertriebspartner. Dazu kommen noch Posten wie die Depotbankvergütung und Transaktionsgebühren. Außerdem verlangen viele Fonds inzwischen eine erfolgsabhängige Gebühr. Macht der Fondsmanager seinen Job gut, streicht seine Gesellschaft bis zu einem Fünftel des Gewinns ein.

Der Marktmechanismus, wonach die Preise eigentlich fallen müssten, wenn die Nachfrage sinkt, scheint beim Fondskauf ausgehebelt. Die durchschnittliche Gesamtkostenquote, die fast alle anfallenden Gebühren berücksichtigt, hat europaweit gerade einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben der Rating-Agentur Lipper liegt sie bei 1,93 Prozent. Vor elf Jahren waren es lediglich 1,75 Prozent. Die Verwaltungsgebühren, die gesondert ausgewiesen werden, stiegen im selben Zeitraum von 1,38 Prozent auf im Schnitt 1,58 Prozent. Das ist ein Zuwachs von fast 15 Prozent

Die Fondsgesellschaften selbst rechtfertigen die höheren Preise unterschiedlich: Die neuen rechtlichen Vorschriften umzusetzen verschlinge viel Geld, sagen die einen. Das Risikomanagement werde immer aufwendiger, klagen andere. Zudem stiegen die Kosten für die Rechenzentren, da die Gesellschaften immer besser aufbereitete Informationen im Internet zur Verfügung stellen müssten.

Und wenn das noch nicht zieht, kommt das Argument Feinkostladen. Keiner will der Aldi der Branche sein. »Wir wollen besonders gut sein, nicht besonders günstig«, sagt ein Sprecher der Deutsche-Bank-Tochter und deutschen Marktführerin DWS. Von der Investmentgesellschaft Franklin Templeton heißt es knapp: »Qualität hat ihren Preis.« Auch Union Investment, die ihre Fonds über die Volks- und Raiffeisenbanken verkauft, teilt mit, sie strebe keine Preisführerschaft an, sondern definiere sich in erster Linie über die Qualität ihrer Produkte.http://www.zeit.de/2010/40/F-Fondskosten
Agrar-Aktien -Fonds jetzt noch kaufen??


Selber hab ich bisher im Depot :

1.K+S seit 9.2008

DE0007162000
Minus 16%

2.AURUBIS AG IN-- seit 01.2009
DE0006766504
Plus 43%

3.Südzucker seit 2.2011
DE0007297004

Plus 1,5%
Bisher habe ich keine weiteren gekauft, alles zu teuer, warte mal bis alles wieder ganz unten ist :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.505.974 von GueldnerG45S am 16.05.11 00:23:59Bei Agrar? Warten wir's ab ob Agrar Werte in den Keller rutschen werden
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.510.642 von rebu72 am 16.05.11 20:34:55Wenn sie weiterhin steigen wäre jetzt Zeit dabei zu sein:)
Was sagt ihr zu dieser "Stillen Beteiligung" in eine Zukunftstechnologie :confused:


Duo Power Tec GmbH Investieren in Zukunftstechnologien: Biogas und Blockheizkraftwerke

16.05.2011, 11:21 |



Duo Power Tec GmbH ist ein auf Energie Effizienz ausgerichtetes Unternehmen. Mit Fachexperten in der Energie Beratung, Gebäudebewertung und sehr hochwertigen Messverfahren kann die höchste Effizienz erzielt werden.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3152795-duo-power-…
:confused: sind weigstens Agraraktien noch Krisensicher :confused:

Euro-Autor: Daniel Eckert und Holger Zschäpitz| 18:53

Deutsche Sparer ziehen Milliarden von der Börse ab

Europa ist als Anlage-Region bei den Deutschen in Ungnade gefallen. Immobilien und Gold profitieren, Aktien werden massenhaft abgestoßen

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article13717104/Deuts…


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