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Merkels Aufschwung ist nur ein Fake (wg. Überschuldung der Menschen) - 500 Beiträge pro Seite



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Es geht um Überschuldung, nein diesmal nicht in einer der üblichen verdächtigen Gegenden wie Berlin–Marzahn , Halle–West oder Herne, sondern im Hamburger Umland; wo nicht SPD Fürsten herrschen sondern schwarzen Lehnsherren (Beust [Hamburg] und Carstensen [Kiel]). Der Freiherr Ole von Beust bekommt am 24.2. seine verdiente Quittung er wird garantiert entmachtete.
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Finanzen Viele Bürger haben grosse Geldprobleme

Jeder Achte ist überschuldet
Nirgendwo im Hamburger Umland leben so viele Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten wie im Kreis Segeberg.

Wirtschaftlich zählen die Landkreise Segeberg und Stormarn zu den Aushängeschildern Schleswig-Holsteins. In beiden Kreisen ist die Arbeitslosigkeit so niedrig wie nirgendwo anders im Norden. Und doch gibt es einen gewichtigen Unterschied: Die Segeberger sind stärker überschuldet als die Stormarner. Die Geldnot im Kreis Segeberg ist sogar am größten im Hamburger Umland (s. Grafik). …
In Norderstedt nahmen im Vorjahr 600 Bürger über längere Zeit die Hilfe der Schuldnerberatung in Anspruch, etwa genauso viele wie 2006. "Seitdem wir vor 20 Jahren angefangen haben, ist ein konstanter Anstieg zu verzeichnen", sagt Maria Bergs.

Arbeitslosigkeit sei der Hauptgrund. "Der Aufschwung kommt nicht bei allen an. Wenn Menschen ihre Arbeit verlieren, bricht häufig das Finanzkostüm auseinander", sagt die Leiterin der Einrichtung. Die Folge: Kredite können nicht mehr bedient werden, die Betroffenen machen Schulden. Betroffen seien Hartz-IV-Empfänger, aber auch Beschäftigte mit geringem Einkommen. Das Lohnniveau sei kontinuierlich gesunken.

http://www.abendblatt.de/daten/2008/02/09/845866.html
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Soviel zu Merkels Lieblingsmotto wo die Union regiert geht es den Menschen besser.
Vollständig:

Finanzen Viele Bürger haben grosse Geldprobleme
Jeder Achte ist überschuldet
Nirgendwo im Hamburger Umland leben so viele Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten wie im Kreis Segeberg.

Von Michael Schick

Kreis Segeberg -

Wirtschaftlich zählen die Landkreise Segeberg und Stormarn zu den Aushängeschildern Schleswig-Holsteins. In beiden Kreisen ist die Arbeitslosigkeit so niedrig wie nirgendwo anders im Norden. Und doch gibt es einen gewichtigen Unterschied: Die Segeberger sind stärker überschuldet als die Stormarner. Die Geldnot im Kreis Segeberg ist sogar am größten im Hamburger Umland (s. Grafik). Das geht aus den Zahlen hervor, die die Wirtschaftsauskunftei Creditreform gesammelt und in einem bundesweiten "Schuldneratlas" veröffentlicht hat.

Auf die Frage nach den Gründen, zucken die Mitarbeiter der Schuldnerberatungsstellen die Schultern. "Da kann man nur vermuten. Möglicherweise ist die ländliche Struktur in Stormarn ausgeprägter als bei uns", sagt Wolfgang Stein von der Schuldnerberatung der Verbraucherzentrale in Kaltenkirchen. Denkbar sei auch, dass sich die städtische Struktur Norderstedts auswirkt - Städter verschuldeten sich häufiger als Menschen auf dem Lande, da das Konsumangebot höher ist, aber: "Die soziale Not in Norderstedt ist nicht auffällig", sagt Maria Bergs von der kirchlichen Schuldnerberatung in Norderstedt.

Als überschuldet gilt, wer monatlich mehr ausgibt, als er einnimmt. In Norderstedt nahmen im Vorjahr 600 Bürger über längere Zeit die Hilfe der Schuldnerberatung in Anspruch, etwa genauso viele wie 2006. "Seitdem wir vor 20 Jahren angefangen haben, ist ein konstanter Anstieg zu verzeichnen", sagt Maria Bergs.

Arbeitslosigkeit sei der Hauptgrund. "Der Aufschwung kommt nicht bei allen an. Wenn Menschen ihre Arbeit verlieren, bricht häufig das Finanzkostüm auseinander", sagt die Leiterin der Einrichtung. Die Folge: Kredite können nicht mehr bedient werden, die Betroffenen machen Schulden. Betroffen seien Hartz-IV-Empfänger, aber auch Beschäftigte mit geringem Einkommen. Das Lohnniveau sei kontinuierlich gesunken. Jeder zweite Klient habe sich nach einer Trennung verschuldet. Der Lebensstandard oder das Haus habe nur mit zwei Einkommen gesichert werden können.

Rund zehn Prozent der Klienten von Maria Bergs und ihren Kollegen sind Anfang bis Mitte 20. "Sie sind in die Handyfalle getappt", sagt die Beraterin. Oft könnten die Gebühren schon nach wenigen Monaten nicht mehr gezahlt werden. Doch die Anbieter pochten auf die Vertragslaufzeit und versuchten, die Außenstände mit Inkasso-Büros und Anwälten einzutreiben. Wird das Handy gesperrt, würden manche Jugendliche zum nächsten Anbieter gehen. Da summierten sich die Schulden dann schnell auf mehrere Hundert oder Tausend Euro.

Berater Wolfgang Stein hat auch fehlende Finanzkompetenz als Ursache für Überschuldung ausgemacht. "Früher gab es die Lohntüten. Da konnte jeder sein Geld auf den Tisch legen und für jeden Tag einen Haufen bilden. Heute ist es viel schwieriger zu ermitteln, was man sich leisten kann", sagt Stein.

erschienen am 9. Februar 2008
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.326.282 von obus am 11.02.08 07:36:24von Überschuldung der Privathaushalte kann ich Deutschland nun wirklich die Rede sein. Die Sparquote ist konstant hoch und der ganz überwiegende Teil der Haus- und Wohnungseigentümer hat einer solide Immobilienfinanzierung, die nicht teurer ist als Miete. Insofern muß man die "Überschuldung" stark relativieren.

V.a. ist es mehr als unseriös von einem extremen Ausreißer-Landkreis auf solch eine sensationsgeile Überschrift zu kommen..halt typisch WO-Politikboard und es sind ja immer die gleichen Verdächtigen :laugh:

Art
wer sich nicht ausrechnen kann was er sich von seinem Einkommen leisten kann hat es wahrscheinlich nur bis zur dritten Klasse geschafft oder wurde von deutschen Managern in Mathe unterrichtet :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.326.493 von zocklany am 11.02.08 08:34:19wer sich nicht ausrechnen kann was er sich von seinem Einkommen leisten kann hat es wahrscheinlich nur bis zur dritten Klasse geschafft oder wurde von deutschen Managern in Mathe unterrichtet
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Und wer hat die Amerikaner unterrichtet, die ihre Häuser wg. Überschuldung nicht mehr halten können?
Stichwort Immobilienkrise in den USA
obus,

der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung ist finanziell ganz passabel ausgestattet.

Das von den über 4 Billionen!!! Privatvermögen der Großteil bei den oberen 10% hängen geblieben ist, find ich auch nicht so dolle.
Deutschland könnte seine kompletten Schulden problemlos zurückzahlen, die reichen müssten nur geschröpft werden:laugh::laugh:

gruß EFW
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.326.441 von Art Bechstein am 11.02.08 08:26:58ist es mehr als unseriös von einem extremen Ausreißer-Landkreis auf solch eine sensationsgeile Überschrift zu kommen..
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Im benachbarten Hamburg, wo CDU-Beust regiert, sieht es noch schlechter aus als in dem Landkreis:


Quelle:
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Cr…
Die Immobilienkriese in US ist eigentlich keine im Sinne des Wortes.

Wenn die Amis Schulden aufnehmen auf Ihr Haus, um damit ihren privaten Konsum zu finanzieren, trifft das Wort Immobilienkrise nicht den eigentlichen Kern. Ich kann auch Haus und Hof versaufen und dann von Immobilienkrise sprechen. Da die US Wirtschaft sehr wesentlich vom privaten Konsum abhängt, könnten wir vor einem "Scheideweg" stehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.326.708 von obus am 11.02.08 09:02:12interessant finde ich bei Leuten wie Dir immer, dass sie sich einerseits darüber beklagen, dass sich der Staat zu sehr in alle Lebensbereiche einmischt, andererseits aber den Staat verantwortlich macht, wenn in einem Landkreis, der ja offensichtlich über eine gute wirtschaftliche Struktur verfügt, die Leute bundesweit am schlechtesten mit Geld umgehen können. Soll jetzt einmal im Monat ein Zwangskontrolleur bei jedem deutschen Haushalt rungehen und die Finanzen überprüfen und ggf. korrigieren?

Das was Du aus dieser eigentlichen non-event meldung schlußfolgerst, gibt sie bei weitem nicht her. Vielleicht beim nächsten Mal Obus - hier kommst Du nicht mehr heil raus. :D

Art
#Expertefuer.....

Stimmt .... liegt an unserem Steuersystem ...
Wer viel verdient sollte eigentlich viel Steuern zahlen, doch mit dem richtigen Steuerberater zahlen man weniger als der kleine Arbeiter. Merz wollte das ändern, doch wurde er leider in der Luft zerissen, weil das die meisten nicht geschnallt haben bzw. verstehen wollten. Ob der Spitzensteuersatz erhöht wird oder nicht ist egal, weil den zahlt sowieso keiner. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.326.830 von Art Bechstein am 11.02.08 09:13:55Zum Glück bekommt Merkel Unterstützung für die nächste Bundestagswahl:

Weber (EZB) gegen rasche Zinssenkung
Mo Feb 11, 2008 8:

Berlin (Reuters) - Bundesbankpräsident Axel Weber lehnt eine baldige Zinssenkung der EZB zur Stützung der Konjunktur ab.

"Unser primäres Mandat ist die Preisniveaustabilität", sagte Weber in einem am Montag veröffentlichen Gespräch mit der "Frankfurt Allgemeinen Zeitung". "
http://de.today.reuters.com/news/newsarticle.aspx?type=topNe…
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Kostlany ,sinngemäß, die Inflation ist nicht schlimm, nur der Kampf gegen sie.

Aber politiische Ökonomie ist für das Merkel ein Schimpfwort, wenn dann die politische Ökonomie des Sozialismus wieder da ist, will es wieder keiner gewesen sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.327.260 von obus am 11.02.08 09:52:50obus, guter Fluchtversuch...aber da kommste nicht mehr raus.

Neuer Thread - neues Glück !!

Art
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.327.757 von HetfieId am 11.02.08 10:40:13das paßt schon besser zum Thema, wenngleich eigentlich 2007 interessanter wäre...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.327.894 von HetfieId am 11.02.08 10:57:16
Wie wäre es mit einem Talkshow-Verbot für Wowereit, bis Berlin aus dem untersten Drittel heraus gekommen ist? ;)
Überschuldung hat auch etwas mit überzogenen Ansprüchen zu tun. Die wirklich Armen haben meist keine Schulden. Ich gehe hier von Beobachtungen in meinem Umfeld aus.


@ 1

Dummes Geschwätz einiger sattsam bekannten roten Zeitgenossen hat was mit persönlichem Frust und Wahlkampf zu tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.328.004 von Schlappekicker am 11.02.08 11:07:14Der findet doch, daß arm sexy sei.
Und er tut halt alles um seinen Stadtstaat möglichtst
sexy zu halten.
Jeder hat den Bürgermeister den er verdient.
#Schlappekicker
Das kannst du dem Amigo nicht antun.... dann tritt der Selbstdarsteller sofort als Bürgermeister zurück und bewirbt sich bei Gottschalk. :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.326.772 von ExpertefuerWertpapiere am 11.02.08 09:08:27Stimmt, deswegen muß und wird der Spitzensteuersatz in Zukunft auch wieder steigen.;)
Man kann's auch so sehen, man muss erst mal kreditwürdig sein um
überhaupt das Privileg zu haben, Schulden zu machen.
WACHSENDE UNGLEICHHEIT

Deutschlands Mitte schrumpft dramatisch – Top-Verdiener legen zu

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,539083,00.html

Danke, Frau Merkel.:mad::mad::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.537.053 von ConnorMcLoud am 03.03.08 18:15:03Deshalb wohl auch die hohen Steuerzuflüsse bei Bund, Ländern und Gemeinden. Die Progression schlägt voll zu.
Z.B. wird Ackermann im Jahre 2007 mehr Steuern bezahlt haben, als wir User im Merkelthread zusammen.
wilbi
Connorchen ... dich trifft das ja nicht :laugh::laugh::laugh:
Die Steigerung der Spitzensteuersatzes ist NONSENS, wer zahlt das schon ????
Niemand, es sei denn, man hat einen dummen Steuerberater :laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.537.053 von ConnorMcLoud am 03.03.08 18:15:03mich stört am meisten:

frau MERKEL hat die presse genauso im griff wie der astreine demokrat PUTIN
aufschwung, arbeitslosenzahlen, usw

wie macht sie das????
#rohrberg

Gute Frage ... Jetzt kommen bestimmt gleich wieder Verschwörungsjünger. ;) :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.540.573 von rohrberg am 04.03.08 06:25:30Warum? Weil die Presse frei nach ihren Informationen und nicht nach deiner Mütze berichtet?
In der heutigen Zeit ist eine gesteuerte Presse, abgesehen von Teilen, nicht mehr möglich.
Rotsocken werden das natürlich so empfinden, aber was gäbe es denn derzeit für die auch Positives zu berichten?
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.540.573 von rohrberg am 04.03.08 06:25:30Ihre beste Freundin ist Friede Springer und ihre größte Spenderin BMW-Aktionärin S. Klatten.:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.542.792 von jaujazu am 04.03.08 11:31:07Ja, Kohl war auch mit Springer auf Du und Du.
:mad:
Und der Schröder und und und .... :laugh::laugh:
Das sieht man mal wieder, wie blind du auf den Augen bist. :laugh::laugh:
Ähmmmm .. hat Doris nicht mal bei Bild gearbeitet ???
Ist die Bild nicht Connorchens Lieblingszeitung ????
Zitiert Connorchen nicht immer brav die Bild ???

Tse Tse Tse ... auf welchem Niveau du postest überrascht mich immer wieder. :rolleyes:

Heute so ... morgen so ... und übermorgen anders herrum.
Na ja, wer sich mit Rechten solidarisiert, die Bild liest, Linke hoch leben lässt. ...
Der ist halt leicht verwirrt. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.542.934 von ConnorMcLoud am 04.03.08 11:43:30Persönlichkeiten.
Danke
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.543.599 von Wilbi am 04.03.08 12:44:19Regnet,s heute in Niedersachsen? Oder warum bist du noch nicht auf nem Parkplatz.
Bräuchte übrigens auf nem verkehrsreichen Dauerparkplatz am Airport jemanden als PP-Wächter. Glaube aber, mit diesem Job wärst du überfordert.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.543.599 von Wilbi am 04.03.08 12:44:19Wer, der mit dem Schwarzgeld, oder der, der mit ner 30 Jahre jüngeren Frau ne mediale Schein-Ehe führt?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.543.625 von bakerfriend am 04.03.08 12:47:13Hallo Baker,
ich war tatsächlich auf dem Parkplatz am Airport. Da lief so ein kleiner schlamperter Kerl mit einem dummblöden Gesicht rum. Was glaubst du, an wen ich gleich gedacht habe. Kann es sein, daß du an dem Tage auch da warst?
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.564.879 von obus am 06.03.08 09:49:56Lafontaine bei Illner hat leider Recht: Merkel will die Spaltung der Gesellschaft.:(:mad:


"Wachstum ohne Einkommenszuwachs"
Merkels Mär vom Aufschwung
VON MICHAEL BERGIUS


Berlin. Bei der großen Mehrheit der Bundesbürger ist der jüngste wirtschaftliche Aufschwung nicht angekommen. Zu dieser Einschätzung gelangt das gewerkschaftsnahe Konjunkturforschungsinstitut IMK - und widerspricht damit wiederholten Erfolgsmeldungen der Bundesregierung. Für die Mehrzahl der Bundesbürger müsse der Begriff Aufschwung neu definiert werden, sagte IMK-Direktor Gustav Horn in Berlin: "Wachstum ohne Einkommenszuwachs".

Das IMK hat die jüngste ökonomische Auftriebsphase ( zwischen Herbst 2004 und Herbst 2007) mit dem vorherigen Aufschwung 1998 bis 2001 verglichen. Das Fazit: Haushalte, deren wesentliche Quelle das Arbeitseinkommen ist, hätten zuletzt "insgesamt nicht von der Aufwärtsdynamik profitiert". Ihr verfügbares Einkommen habe preisbereinigt stagniert, während die Privathaushalte in der Boomphase der späten 90er Jahre immerhin noch ein Einkommensplus von rund sieben Prozent verzeichnet hätten.

Gewinne steigen

Als "außerordentlich gut" bewertet die Studie dagegen die Entwicklung der "real verteilten Gewinne" und Vermögenseinkommen. Unternehmenserlöse hätten in den vergangenen elf Aufschwung-Quartalen um 25 Prozent zugelegt und seien damit "geradezu explodiert". Aber, so der zarte Hinweis der Forscher, bei jenen glücklichen "Vermögensbesitzern handelt es sich um eine relativ kleine Gruppe in der Gesellschaft". Zwei Drittel der Erwachsenen habe kein oder nur geringes Vermögen, während das reichste Zehntel der Bevölkerung knapp 60 Prozent besitze.

Die Erkenntnisse des IMK stehen im krassen Gegensatz zur Sichtweise von Kanzlerin und Wirtschaftsminister. Angela Merkel (CDU) und Michael Glos (CSU) haben jüngst immer wieder verkündet, der Aufschwung komme "bei den Menschen an". Der aktuelle Jahresbericht des Wirtschaftsministers wagt überdies die Prognose, dass 2008 die Konsumzurückhaltung nachlassen werde, weil die privaten Haushalte finanziell besser ausgestattet seien als in den Vorjahren.

Horns Institut warnt davor, sich einer "trügerischen Hoffnung" hinzugeben. Der gesamtwirtschaftliche Lohnanstieg werde 2008 "bei weitem nicht so hoch" ausfallen, als dass der private Konsum "zum rasanten Zugpferd der Konjunktur" werden könnte. Schließlich hätten zahlreiche "atypische" Arbeitsverhältnisse eine hohe Job-Dynamik nur vorgetäuscht und die Löhne in Deutschland gedrückt. Daneben würden Beschäftigte immer mehr gezwungen, einen Teil ihres Nettoeinkommens zu sparen, um das sinkende Rentenniveau auszugleichen. "Woher soll der prognostizierte starke Anstieg des privaten Verbrauchs kommen?", fragt die IMK-Studie. Horns Antwort: Eine stärkere Lohnentwicklung - so um die 3,5 Prozent - "würde Konsum- und Wirtschaftsentwicklung voranbringen".
Erscheinungsdatum 05.03.2008
http://fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1298442
Die Kaufkraft in Deutschland nimmt ab


Die durchschnittlichen Nettoeinkommen steigen deutlich langsamer als die Teuerungsrate.

Berlin (dpa) - Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland ist bisher bei vielen Beschäftigten nicht angekommen. In den vergangenen drei Jahren ist das Nettoeinkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalts deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate.

Damit ist Kaufkraft dieser Haushalte stetig gesunken. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, über die am Freitag berichtet wurde. Danach hat sich der Abwärtstrend beim preisbereinigten Nettoeinkommen zuletzt sogar noch verstärkt. Im Jahr 2004 konnte sich eine Familie mit zwei Kindern noch 0,4 Prozent mehr für ihr Geld leisten als ein Jahr zuvor. In den beiden Folgejahren sei die Kaufkraft um je 1,1 Prozent und 2007 um 1,3 Prozent gesunken.

Seit 2005 nahm das Nettoeinkommen auch lediger Durchschnittsverdiener ohne Kinder ab. Im Jahr 2007 war ihre Kaufkraft um 1,0 Prozent gesunken, heißt es in der Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegt und aus der auch die «Süddeutsche Zeitung» zitierte.

FDP-Partei- und Fraktionschef Guido Westerwelle sagte dem dpa- Audiodienst: «Der einzige, der durch diesen Aufschwung fett geworden ist, ist der Staat.» Er warf der Regierung eine maßlose Steuer- und Abgabenerhöhungen vor. «Was nutzt dem Menschen ein höherer Bruttomindestlohn, wenn dieselbe Regierung durch immer höhere Steuern und Abgaben dafür sorgt, dass die Familien im Netto immer weniger in der Tasche haben.»

Die Bundesregierung hatte stets beteuert, dass der wirtschaftliche Aufschwung bei allen Menschen ankomme. Sie begründet dies mit dem Zuwachs an Arbeitsplätzen, niedrigeren Beitragsätzen zur Arbeitslosenversicherung sowie dem Abbau der Staatsschulden. Zudem wird darauf verwiesen, dass das Durchschnitts-Jahreseinkommen eines Arbeitnehmers zwischen 1990 und 2007 von 21479 auf 27161 Euro gestiegen sei. Zugleich sei die Steuerbelastung bei einem ledigen Arbeitnehmer ohne Kinder von 16,8 auf 14,9 Prozent gesunken, beim verheirateten Arbeitnehmer mit zwei Kindern von 6,9 auf 3,5 Prozent.

Bereits vor zwei Wochen hatte die «Saarbrücker Zeitung» über diese Einkommensverluste unter Bezug auf die Antwort der Bundesregierung berichtet. Darin räumt die Regierung auch das Phänomen der «Kalten Progression» ein. Diese lässt die Steuerlast durch die progressiv steigenden Steuersätze schon allein durch höhere Nominallöhne steigen. Davon sind laut Regierung alle Einkommensteuerpflichtigen betroffen. «Die vorliegenden Schätzungen bedürfen einer vertieften Prüfung», heißt es in der Antwort. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hatte zuletzt darauf verwiesen, dass ein Prozent Lohnsteigerung eine zwei Prozent höhere Einkommensteuerbelastung bedeute.

Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hatte jüngst auf das Problem verwiesen. So habe zwar die Steuersenkung im Jahr 2001 für Durchschnittsverdiener eine Entlastung um zwei Prozentpunkte vorgesehen und damit fast in der gleichen Größenordnung wie für Spitzenverdiener. «Bei den Durchschnittseinkommen ist durch Inflation und eine geringere Reallohnsteigerung von dieser Steuersenkung nun fast nichts mehr übrig», kritisierte die OECD. Um solche Effekte zu vermeiden, würden in den meisten anderen OECD-Ländern die Steuerstufen, Transfers und Steuererleichterungen automatisch an die Preisentwicklung angepasst.

14.3.08
http://www.az-online.de/politiksolo/00_20080314124348_Die_Ka…

http://www.businessportal24.com/de/Die_Kaufkraft_Deutschland…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.643.344 von obus am 14.03.08 15:47:51"Die durchschnittlichen Nettoeinkommen steigen deutlich langsamer als die Teuerungsrate."

So eine Überraschung aber auch. Ich selbst habe das schon länger am eigenen Leibe bemerkt. Aber erst muß es der Wirtschaft gut gehen, bevor sie höhere Löhne zahlen kann. IN diesem Jahr werden nach längerer Zeit mal wieder die Löhne und Gehälter stärker steigen als die Preise.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.645.447 von Wilbi am 14.03.08 18:20:39Eben nicht - schon mal im Lebensmittelmarkt gewesen ?
also im durchschnitt 10% teuerung - und das ist noch human gerechnet
Benzin und Diesel weite hoch ...
Und dabei sind wir in der EU ja schon eines der günstigen Länder.
Ist doch klar, wenn man die Mittel nicht zu einem anständigen Preis
verkaufen kann der auch die Kosten deckt, kann man es auch gleich
lassen. Also bitte nicht an der freien Preisbildung herummeckern,
sonst kommen die Sozis noch auf die Idee die Preise einzufrieren, oder
gleich Lebensmittelbezugsscheine auszugeben! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.576.749 von jaujazu am 07.03.08 11:36:02

Wo sind die Zahlen von 1923- 1929 ????? Danke:)

Junge, Junge lebst Du Heute oder ??????

Mit Deinem Fliegenhirn begreifst Du eh nichts. :laugh::laugh:
Rezessionsangst in Deutschland
"Das Spiel ist aus":mad:

Düsseldorf (RPO). Steigende Preise, Inflation, Stellenstreichungen - die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende. Wirtschaftsexperten meinen, dass die Konjunkturaussichten in Deutschland zunehmend trüber werden. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht von Abschwung,:eek: andere prophezeien: "Das Spiel ist aus."

http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/58551…
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.425.993 von ConnorMcLoud am 02.07.08 22:57:43Der mißt das sicher am Kurs der Deutschen Bank und der sieht wahrhaftig zuletzt nicht mehr gut aus. Genau so wie die Dauernörgler die wirtschaftliche Lage nach ihren persönlichen Verhältnissen beurteilen.
Allerdings weiß auch Klein Erna, daß die immensen Energiekosten ihren Tribut fordern.
wilbi
04.08.2008

KONJUNKTUR
Industrie erwartet "grottenschlechte" Auftragslage:eek:

Aufschwung ade: Der deutschen Industrie droht nach Ansicht von Experten im Winter ein Mangel an Aufträgen:mad:. Dem Ifo-Institut zufolge beurteilen Firmen ihre Lage so schlecht wie seit zwei Jahren nicht mehr. Jetzt sollen Jobs abgebaut werden, Analysten korrigieren ihre Prognosen nach unten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,569811,00.html
Kein Aufschwung?Wir sind bestens gerüstet für die Zukunft.
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Von Christian Pack
Coburg – „Mittlerweile rennen die uns hier die Tür ein“, sagt Kevin, Angestellter des neu eröffneten Geschäfts „High Society“ in der Kleinen Johannisgasse. Fünf bis sechs Kunden würden täglich nach der Kräutermischung „Spice“ fragen, die spätestens nach einem Bericht in der Fernsehsendung „PlusMinus“ vom 26. August in aller Munde ist. „Es besteht eine riesige Nachfrage“, bestätigt Kevin.
Das legal erhältliche „Spice“ – zu deutsch „Gewürz“ – hat sich in der Partyszene zum neuen Geheimtipp entwickelt. „Spice“ ist tabak- und nikotinfrei, besteht aus verschiedenen Kräutern und wird offiziell als Räucherware gehandelt. Daher gehört es in Head and Growshops wie dem „High Society“, in denen man unter anderem Wasserpfeifen, Rauchzubehör und Zusätze für Hanfpflanzen kaufen kann, zum ständigen Sortiment.
Um eine berauschende Wirkung zu erzielen, wird die Mischung nicht verbrannt, sondern geraucht. Die Nutzer sprechen von ähnlichen Effekten wie beim Konsum von Marihuana. Zwar ist „Spice“ mit 25 Euro für drei Gramm nicht gerade billig. Da der Konsum und der Verkauf legal ist, sind die Kräuter im Vergleich zu Marihuana aber sehr beliebt.
Mittlerweile ist die Nachfrage so groß, dass Internethändler Engpässe vermelden. Auch die Mitarbeiter von „High Society“ machten diese Erfahrungen, als sie „Spice“ bestellen wollten. „Der Großhändler hat mir am Telefon erzählt, dass alle 30 Sekunden jemand anruft, um das Zeug zu bestellen“, erzählt ein Mitarbeiter.
Die Gefahr: „Spice“ ist zwar legal, gleichzeitig aber auch relativ unerforscht. Bisher existieren keine fundierten Forschungsergebnisse. Per Gesetz können derartige Kräutermischungen nicht verboten werden, es sei denn, man findet einzelne Drogen-Wirkstoffe. Die sind bei „Spice“ aber nur schwer nachzuweisen.
Einige Behörden wissen noch nicht, wie sie reagieren sollen. „Wir haben schon von Spice gehört, aber es fehlen uns verlässliche Daten. Momentan recherchieren wir noch“, sagt Marita Völker-Albert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzig, sieht schon jetzt dringenden Handlungsbedarf. In einem Interview mit der ARD erklärte sie, man müsse den Konsumenten klar machen, dass „Spice“ halluzinogene Effekte entfalten und Langzeitfolgen haben kann.
Keine Fälle bekannt
In den Beratungsstellen der Stadt Coburg ist man mit der neuen Droge bisher noch nicht in Kontakt getreten. Sowohl dem Blauen Kreuz als auch der Suchtberatung des Diakonischen Werkes sind keine Fälle bekannt. „Spice war in den Beratungsgesprächen bisher noch nie ein Thema“, so eine Mitarbeiterin des Blauen Kreuzes.
Auch bis zur Coburger Polizei ist die neue Szenedroge bislang noch nicht vorgedrungen. „Bis zum Beginn der Ferien habe ich von Spice nichts gehört“, so Karin Brandl, Beauftragte für Drogenprävention in den Bereichen Elternhaus, Schule, Vereine und Jugendgruppen. Die Kriminalhauptmeisterin will der Sache nachgehen, sieht aber ein großes Problem. „So lange Spice legal ist, dürfen wir auch nicht eingreifen.“

Was ist Spice?
Spice ist eine exotische Räuchermischung, bestehend aus neun Kräutern. Dazu gehören zum Beispiel das Helmkraut und der Sibirische Löwenschwanz. Offiziell soll Spice beim Verbrennen einen reichhaltigen Duft verströmen. Es existieren zwei Mischungen: Spice Gold und Spice Diamond. Während die Gold-Variante nach der Verräucherung hauptsächlich zur Entspannung dienen soll, wird Spice Diamond zur „Traum-Verarbeitung“ eingesetzt.

http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/coburg/art2394,856648


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