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Krise: Guttenberg verkündet, rechtzeitig zu den Wahlen, die Krise für beendet! - 500 Beiträge pro Seite



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Guttenberg erwartet Ende der Krise im Herbst

Karl-Theodor zu Guttenberg ist voller Optimismus. Der Wirtschaftsminister rechnet bereits im Herbst mit dem Abflauen der Finanzkrise. Nicht zuletzt wegen des Konjunkturpakets gehe er davon aus, dass die Wirtschaft wieder anspringt. Die FDP und auch ein renommierter Unternehmensberater sehen das anders.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erwartet ein Abflauen der Wirtschaftskrise bereits für den Herbst des Jahres. Guttenberg sagte der „Bild“-Zeitung: „Machen wir uns nichts vor, wir stecken mitten in einer sehr harten Krise".

Guttenberg prüft bereits Konzepte für eine umfassende Steuerreform. „Auch ich meine, wir brauchen ab 2010 eine große Steuerreform. Ich lasse jetzt diverse Modelle durchrechnen und bin gespannt, ob etwa die Vorschläge der FDP einer solchen Prüfung standhalten.“

Spielräume für Entlastungen sehe er vor allem bei der sogenannten kalten Progression. „Durch die kalte Progression steigt die Steuerlast schneller als die Löhne. Dadurch fallen dem Staat ohne jede Berechtigung Milliarden an zusätzlichen Steuereinnahmen in den Schoß“, sagte Guttenberg.

Aber, so Guttenberg, wir haben ein sehr gutes Konjunkturpaket geschnürt. Nicht zuletzt deshalb erwarten wir, dass es spätestens ab Herbst wieder aufwärts geht.“ Für die Annahme des Konjunkturpakets im Bundesrat stellte die FDP unterdessen Bedingungen.

Der stellvertretender Ministerpräsident von Niedersachsen, Walter Hirche, sagte dem „Hamburger Abendblatt“, die Zustimmung der Liberalen hänge davon ab, „ob die Regierung auf unsere vernünftigen Vorschläge eingeht“. Er forderte für die Zustimmung seiner Partei die Senkung der Einkommensteuer rückwirkend ab 1. Januar 2009 statt erst 2010.

Und die widersinnige Besteuerung von Kreditzinsen als Gewinn muss weg, denn sie bremst Investitionen und Konjunktur.“ Der Zeitung zufolge geht es der FDP im Kern um Schritte zu einer Einkommen- und Unternehmensteuerreform.

Am Montag werden die vier FDP-Wirtschaftsminister aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen im Wirtschaftsausschuss der Länderkammer die Anrufung des Vermittlungsausschusses beantragen. Stimmen die von der FDP mitregierten Länder dem Konjunkturpaket im Bundesrat nicht zu, fällt der schwarz-grünen Landesregierung in Hamburg die entscheidende Rolle zu.

Bürgermeister Ole von Beust bekräftigte bereits die Aufnahme einer zusätzlichen Klimaschutzkomponente als Bedingung. „Wir hatten eine Änderung bei der Abwrackprämie vorgeschlagen, können uns aber bekanntlich alternativ auch eine Modifikation bei der geplanten Neuregelung der Kfz-Steuer vorstellen. Details dazu müssten konkret in Verhandlungen geklärt werden.“

Artikel : http://www.welt.de/politik/article3210131/Guttenberg-erwarte…

1. GM mit Chapter 11 (Opel)
2. 18 Billionen an Wertpapierschrott in der EU
3. China mit den Rücken zur Wand
4. Ost-EU Staaten vor dem Kollaps
5. Großbritannien vor dem Kollaps
6. usw.

Gegenmassnahmen:

1. Rettungspakete (bisher erfolglos, ein schwarzes Loch und Selbstbedienungsladen)
2. Konjunkturpaket I. (bisher erfolglos)
3. Konjunkturpaket II. (soll es reissen)
4. Steuerreform mit
a. alleinigen Entlastungen der Unternehmen
b. fehlenden Steuereinnahmen, die natürlich woanders wieder hereingeholt werden müssen. :D
c. Entlastung bei der Besteuerung von Kreditzinsen, obwohl auch Kreditzinsen Zinserträge sein können. Wer das bezahlt, siehe b.
d. Durch die Entlastungen sollen Investitionen in die Konjuktur erfolgen. Wo, Herr Gutenberg, liebe FDP, waren diesen in den letzen 10 Jahren. Natürlich werden sie durch diese Reform sofort anlaufen, aber klar doch und mit Sicherheit in diesem Land. :laugh:

Lieber Herr Gutenberg,

meine Erwartungen sind Folgende:

a. Ab März, die Mutter aller Finanzkrisen
b. Ab Juni, die Mutter aller menschlichen Krisen

Sollte ich Recht behalten, so bitte ich um Ihren Posten, sollten Sie Recht behalten, so werden ich zukünftig mit Eifer und vollem Einsatz, Sie, Ihrer Partei und diesem Land als untertänigster Sklave dienen. Ist wahrscheinlich aber sowieso egal, da dass in beiden Fällen passieren wird. :laugh:

Und, auch ich besitze ähnliche Kompetenzen und leite ein kleines, erfolgreiches Familienunternehmen mit 3 Personen und 1 Staubsauger. :p

@Wilbi

Bist Du das? :laugh:

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.762 von Wechselschalter am 15.02.09 21:34:22"a. Ab März, die Mutter aller Finanzkrisen
b. Ab Juni, die Mutter aller menschlichen Krisen"


Du bist ja ein Filou. Hast du die Jahreszahlen wohlweislich nicht eingesetzt?:laugh:
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.785 von Wilbi am 15.02.09 21:42:56Allaaaaaaah, schnell isser doaaaaaa. :D

Nur für Dich: 2009 :kiss:

WS
.. bin kein Freund von 11 Vornamen + G und seiner Partei,

aber er bestätigt mich.

In Sommer werden auch die lrtzten Aualäufer der

im engeren Sinne zu verstehenden Finanzkrise
überwunden sein

Die Wirtschaftrskrise indes sollte etwa
im 1. Quartal 2010 üebwunden sein.

Das BIP Wachstum im Jahresdurchschnitt in der BRD sollte
tiefsten im Bereich 0,6 % (manche erwarten sogar immer noch 0,2%)
liegen.
@Wechselschafter,
normale Azubis haben eine Probezeit, und können in dieser ohne Angabe
von Gründen sofort gekündigt werden.
Azubi Guttenberg kassiert ein dickes Ministergehalt und liegt uns
im besten Fall mindestens bis zur Bundestagswahl auf der Tasche!
Mein Beileid an alle Azubis!!. Die Welt ist wirklich extrem ungerecht!! :mad:

Windei
Falls G. falsch liegt, sollte er rechtzeitig die Fahrpläne der DB studieren - nach dem Motto: Ein guter Zug ist immer noch besser als die nächste Laterne oder ein alter Baum.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.800 von lvb28 am 15.02.09 21:46:33... im engeren Sinne zu verstehenden Finanzkrise ...

Wie darf ich das verstehen? Meinst Du jetzt speziell die Banken oder die Kreditvergabe, ...

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.829 von heuschrecker am 15.02.09 21:53:30Nenn mir einen Grund, warum er Recht behalten sollte?

Thyssen baut lt. Medien 3000 Stellen ab, mein Schwager wird über eine Zeitarbeitsfirma aber wieder eingestellt.

Wer hier wirklich glaubt es würde sich etwas Grundlegendes ändern, der muss wirklich langsam mal den Arzt aufsuchen.

Pseudoaufschwung hin oder her. Optimisten an die Macht! :D

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.849 von Wechselschalter am 15.02.09 21:58:49" Nenn mir einen Grund, warum er Recht behalten sollte?"

Mir fällt da leider kein Grund ein. Evtl. gibts ein Wunder, mit dem keiner rechnet (so eine Art Planetenkiller aus dem All - dann spielt Geld nämlich erstmal keine Rolle mehr).

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.875 von heuschrecker am 15.02.09 22:03:41... Wunder ... so eine Art Planetenkiller aus dem All ...

Du Optimist! :rolleyes:

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.798 von Wechselschalter am 15.02.09 21:45:46"Nur für Dich: 2009 "

Erinnert mich an den Thread, der hier schon jahrelang läuft, daß die USA schon seit März 2006 Pleite sind.
Obwohl ich mir das jetzt schon eher vorstellen kann.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.762 von Wechselschalter am 15.02.09 21:34:22„ Und die widersinnige Besteuerung von Kreditzinsen als Gewinn muss weg, denn sie bremst Investitionen und Konjunktur.“

Seit diese Regelung erfunden wurde, stürzen sich die Prüfer der Finanzämter darauf und bitten insbesondere die Mittelständler zur Kasse. Wenn Herr Guttenberg seine Aussage wirklich ernst nimmt, dann gewinnt die CDU/CSU die Wahl : Ein Wirtschaftsminister, der diese unsinnige Regelungen unsinnig nennt, das ist doch mal was !

Hätte die Korrektur erst in der nächsten Legislationsperiode von der FDP erwartet,wer aber trocknet die Tränen von Herrn Steinbrück ?

Go ahead, Guttenberg !
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.903 von Wilbi am 15.02.09 22:10:43Erinnert mich an den Thread, der hier schon jahrelang läuft, daß die USA schon seit März 2006 Pleite sind.
Obwohl ich mir das jetzt schon eher vorstellen kann.



Manche merken es früher, andere später....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.903 von Wilbi am 15.02.09 22:10:43Ich denke, im Fall der zeitlichen Einschätzungen, sollte man beiden Seiten gleiches Recht zukommen lassen.

Der Aufschwung wurde jahrelang auch rauf und runter gepredigt, das Ergebnis liegt uns vor. Das Schöne daran, man kann die Schuld, nachdem man den Aufschwung schon anderweitig zugesprochen hat, nicht mehr nach hinten durchreichen. :laugh:

WS
has bezieht sich nur auf die Banken,

aber die Kreditvergabe sollte sich
der Noamalität schon sehr angenähert haben


Man sollte sich mit dem Gedanken befreunden
das evtl bereits im 4. Quartal über Zinserhöhungen
laut nachgedacht werden könnte

Das BIP Wachstum für 2010 sollte
im Bereich von 2,2% liegen
in 2ß11 aber schon wieder unter 2,0&


Zum Grundlegenden - stimmt .
da wird sich nicht viel aändern, im Gegenteil es kann ja viel verschleiert werden durch unsere aktuelle Art der Messung der Arbeitslosigkeit


MFG
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.800 von lvb28 am 15.02.09 21:46:33Die Wirtschaftrskrise indes sollte etwa
im 1. Quartal 2010 üebwunden sein.

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Liebe Panikmacher,

seit Sommer 2008 versprecht ihr hier schon den Super-Duper-Gau. Und wenn man eure Postings so über Monate verfolgt, hätter er spätestens im Januar 2009 erfolgen müssen.
Nu hammer Februar 2009 und es ist immer noch nüscht passiert. Dafür habt ihr den Termin auf März bzw. Juni verschoben.
Was ist los? Woran liegt es? Nur fehlendes Timing oder doch eine falsche Einschätzung der Weltwirtschaft.
Wann geht denn die Welt nu unter. Wie bitte? Ihr habt da auch so eure Zweifel? Es wird doch nüscht mehr passieren?

Inflation? Wird nicht kommen, denn sonst wäre ja der DAX schon längst gestiegen.
Deflation? Schon eher möglich. Aber wo soll die ganze Kohle, die jetzt gespart wird, in den nächsten Jahren investiert werden? Zinsen fallen ja schon wieder. Mit einer Monsterdeflation wird es also auch nichts werden.
Tja, dann wird sich wohl nicht viel ändern. :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.128 von pardon am 15.02.09 23:27:37noch nüscht passiert

Wenn man gleichzeitig blind und taub ist dann ist bisher wirklich noch nüschts passiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.128 von pardon am 15.02.09 23:27:37"Nu hammer Februar 2009 und es ist immer noch nüscht passiert."

Dafür solltest Du dankbar sein. (Nücht nur) Du hattest so genügend Zeit, Dich auf die kommende Katastrophe vorzubereiten. Viel Glück kann ich Dir da nur wünschen.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.200 von heuschrecker am 15.02.09 23:57:35Ich habe mich doch vorbereitet:

1. Warme Decken gekauft.
2. Fleischkonserven in den Keller gelegt.
3. Bier und Zigaretten gebunkert.
4. Job gekündigt und das Grundstück mit einer Mauer umzogen.
5. Waffen will ich auch noch kaufen (Is nich janz einfach.)

Von mir aus kann es los gehen. Ich bin bereit!

:laugh:

:p
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.128 von pardon am 15.02.09 23:27:37Hi pardon,

es klemmt momentan - bei den Krediten. Und für unsere Wirtschaft ist das gut. Das ist so, als wenn du ein paar Monate lang eine Eisscholle kindergartenmäßig zwischen Amerika und Europa hin und her schiebst.;)

Deshalb - weil gerade alles "eingefroren" ist - kommt die Wirtschaftskrise in Deutschland - dem Exportweltmeister ;) - auch nur mit Verzögerung im realen Leben an. Bzw. erstmal gar nicht, was all den Hilflosen und Vogel-Strauß-Optimisten Auftrieb gibt, dass ja alles gar nicht so schlimm ist...

Dass man real noch nichts spürt, ist der Grund, warum alle, die sich in Weitsicht üben, ins Reich der Illumi- und Schwachmaten verwiesen werden.

Ich denke, die USA-Krise - dass die Ex-Häuslebauer jetzt in Vans mit Thermoskanne durchs Land zuckeln - kommt so wirklich erst in einem oder anderthalb Jahren hier an.
Ach, das habe ich noch vergessen:

Ich habe noch einen Apfelbaum gepflanzt im letzten Herbst.

Und ich habe mir noch etliche Großpackungen Kondome gekauft. Die werden sicher der Renner auf dem zukünftigen Schwarmarkt werden weil keine Sau mehr Kinder haben will.

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.235 von pardon am 16.02.09 00:09:37O wei,

Du bist ja echt der Oberpessimist! :laugh: :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.128 von pardon am 15.02.09 23:27:37Sehr gut, genau diese Argumente braucht das Land. Steigt der DAX, ist Wohlstand und Wirtschaftsaufschwung ausgebrochen ... :laugh:

Dumpfer gehts nicht mehr. :rolleyes:

WS
Na ja, Herr Wechselschalter ... ich habe gesagt, daß der DAX steigen müßte wenn es demnächst eine Megainflation geben sollte. Das halte ich aber für unwahrscheinlich. Ich gehe eher von einer Deflation aus, auch auch nur etwas.

Die globale Realität sieht dann aber doch noch ganz anders aus.
Wer heute mehr als 10.000 USD pro Jahr verdient, gehört schon zu den 5% der Weltbevölkerung die 10.000 USD pro Jahr und mehr verdienen. Ich gehe mal davon aus, daß das so ziemlich alle sind, die hier lesen oder posten.
90% des weltweiten Kapitals werden von 2% der Weltbevölkerung verwaltet. Ich gehe mal davon aus, daß keiner, der hier ließt oder postet, dazu gehört.

Und nun stell dir vor, daß die Welt ein Restaurant ist. 50 Menschen sitzen drin, 950 stehen vor dem Restaurant.
Von den 50 Kunden des Restaurants ist einer (2%) gerade besoffen vom Stuhl gefallen. Okay, es war der beste Kunde; egal.
Was sollte sich an der gesamtsituation verändern? Die restlichen 49 bestellen weiter und 950 warten draußen. Einer darf jetzt rein, weil ein Platz frei geworden ist.
Und das Spiel geht munter weiter. :laugh:
Angeschissen sind alle, die über Ihre Verhältnisse gelebt haben. Wie z.B. Amis, die sich ein Haus auf Kredit gekauft haben, daß sie nie im Leben bezahlen können.
Und in die Kacke gegriffen haben alle Banken, die das finanziert haben.

Schlimm und bedenklich ist nur der Standpunkt der Banken, die sich für den Nabel der Welt halten und auf staatliche Unterstützung beharren. Wenn es nach mir gehen würde, hätte man eine nach der anderen Pleite gehen lassen sollen.
Da das aber nicht passiert ist, scheint es doch noch "höhere" Interessen zu geben. Und die haben momentan weder Bock auf einen neuen Weltkrieg noch auf einen Zusammenbruch des kapitalistischen Systems.
Ergo - es wird gar nix passieren. So einfach ist das.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.276 von pardon am 16.02.09 00:34:55... Und das Spiel geht munter weiter ...

Das hast Du ganz richtig erkannt, deshalb sollte alles getan werden, damit es nicht mehr dazu kommt. ;)

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.301 von Wechselschalter am 16.02.09 00:44:38Un was wüllste nu mache?

Vor das Kanzleramt kacken und dabei die Hose anlassen? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.292 von pardon am 16.02.09 00:42:11... Ergo - es wird gar nix passieren. So einfach ist das. ...

Ach das sehe ich noch nicht so, irgendwann wird dieser Widerstand zur Änderung gebrochen werden, entweder mit oder ohne Bruch des Rückrats.

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.304 von pardon am 16.02.09 00:46:38Witzbold :laugh:

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.308 von Wechselschalter am 16.02.09 00:47:57Ach das sehe ich noch nicht so, irgendwann wird dieser Widerstand zur Änderung gebrochen werden, entweder mit oder ohne Bruch des Rückrats.

Na dann empfehle ich mal ein wenig Marx und Engels zu lesen.
Eine revulutionäre Situation haben wir, wenn die herrschende Klasse nicht mehr weiter regieren kann und die beherrschte Klasse sich die Unterdrückung nicht mehr gefallen lassen will.
Wir gehören ja alle zu den 5%, die in dem Restaurant sitzen. Und ich behaupte mal ganz frei, daß wir alle keinen Bock haben, unsern Platz da zu verlieren.
Also wenn es kracht, dann machen das die 950 Leute, die noch vor der Tür stehen. Wir, machen da ganz sicher gor nix!

:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.327 von pardon am 16.02.09 00:56:49... Wir gehören ja alle zu den 5%, die in dem Restaurant sitzen. Und ich behaupte mal ganz frei, daß wir alle keinen Bock haben, unsern Platz da zu verlieren. ...

Das mag ja gut sein, nur halte ich persönlich das etwas anders und bin auch bereit, alles dafür aufzugeben.

Von daher, gehöre ich gedanklich zu den 95%. :p

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.345 von Wechselschalter am 16.02.09 01:05:25Dann bist also quasi sowas wie ein moderner Stauffenberg? Schlimm, schlimm! :laugh:

Hast Du denn gar nichts von Charles Darwin gelernt? Au weia!

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.363 von pardon am 16.02.09 01:14:12Besser als Darwin und Gutenberg, ist der eigene Kopf. ;)

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.382 von Wechselschalter am 16.02.09 01:22:31Aua:

Besser als Darwin und Gutenberg, ist der eigene Kopf.

Darwin verhält sich zu Gutenberg wahrscheinlich wie ein Schnitzel zum Soßenrest.
Das Du aber noch deinen eigenen Kopf darüber stellen willst ... booah, alle Achtung. Soviel Selbstbewußtsein würde ich mir nie im Leben zutrauen.
:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.395 von pardon am 16.02.09 01:31:46Na, was soll ich dazu noch sagen, nix kapiert, aber ein lachenden Smiley absetzen ... :(

Vielen Dank fürs Gespräch, Pardon Mon Amour

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.228 von kevine1 am 16.02.09 00:07:45Ich denke, die USA-Krise - dass die Ex-Häuslebauer jetzt in Vans mit Thermoskanne durchs Land zuckeln - kommt so wirklich erst in einem oder anderthalb Jahren hier an

Zuckeln die durch Deutschland? Ich habe die hier in USA noch nicht gesichtet.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.395 von pardon am 16.02.09 01:31:46schon mal in der Welt unterwegs gewesen?

wie kommst du auf den unsinn mit den 95 und den 5% ? ..ist ja nicht so das 10000 USD über all das Gleiche Wert sind. In manchen Erdenteilen lebst du damit wie ein kleiner König;).

Ich behaupte mal von 1000 sitzen 500 im Restaurant , 300 sind draussen weil sie keinen Appetit haben , 200 können es sich nicht leisten und kochen selber ;)
Das Schöne an den ganzen Weltuntergangstheorien ist,
dass keine davon je eingetroffen ist
und so wird es auch bleiben, allen schönen Gedankenspielen
zum Trotz !!!!!!!!
ihr regt euch über die usa auf!!!

wir haben jetzt einen wirtschaftsminister, der meiner ansicht nach nur SOHN IST.

schätze die bedingungen unserer kanzlerin waren:
HAUPTSACHE PFLEGELEICHT UN NICHT GEFÄHRLICH.

dabei lassen wir einen spitzen wirtschftsfachmann, der jetzt der wichtigste minister wäre links liegen:

FRIEDRICH MERZ

nur weil er frau merkel zu gut, und damit zu gefährlich ist.

die parteifuzzies regieren D im momentwie ein

MONOPOLISPIEL

eine trost haben wir, es geht uns immer noch besser als merkels heimatstaat.

wie lange noch?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.301 von Wechselschalter am 16.02.09 00:44:38"... Und das Spiel geht munter weiter ...

Das hast Du ganz richtig erkannt, deshalb sollte alles getan werden, damit es nicht mehr dazu kommt.

WS "

Ihr Linken seid doch durchschaut. Im Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise wird jetzt darauf gehofft, einen linken Systemwechsel ala Kommunismus/Sozialismus vorzubereiten.
Aber das wird nicht gelingen.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.585.582 von ALEX224 am 16.02.09 11:08:58Von einem Weltuntergang, wie er einigen in der Vergangenheit vorschwebte, geht wohl hoffentlich keiner aus und ist auch nicht die Rede hier. :rolleyes:

Nur, das etwas im Argen liegt, sollte eigentlich klar sein. Genügend Anhaltspunkte sind seit Jahren zu sehen, lesen und zu hören.

Natürlich könnte man wieder anfangen stilles Mäuschen zu spielen und es bleibt wie es ist, dann kommt es aber umso dicker, ein paar Jahre später. Gewonnen wird dadurch nichts, ausser vertane Zeit.

Sehr lange verfolge ich nun schon intensiv die System- und Wirtschaftspresse, Aussagen, Gesetzesänderungen, etc. notiere meine Gedanken dazu, versuche mich in alle möglichen Denk- und Handlungsweisen hineinzuversetzen, um dann, ein paar Jahre später, festzustellen, der Weg war mein gedanklicher Weg.

Natürlich kann und habe ich mich in zeitlichen Abläufen des Öfteren geirrt, was aufgrund der politischen Mittel nicht verwundert, aber nicht im Ziel.

Von daher wird mich nur die Zeit überzeugen, dass es anders kommt.

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.120 von Wilbi am 16.02.09 12:14:13Ihr Linken seid doch durchschaut.

Jetzt such ich schon seit 30 Minuten nach einem Pseudonym für "Links" - aber "Realist" oder "kritischer Betrachter" habe ich nicht finden können. Versuch es noch einmal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.478 von Eurofuchs2 am 16.02.09 12:53:28Auch mit Synonymen tue ich mich schwer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.039 von rohrberg am 16.02.09 12:03:36Ja, stimmt schon und man kann wirklich verwundert sein, dass es keine handlungswilligen Entscheider mehr geben soll.

Wozu braucht man nun erneut einen Pedanten? Als wenn unsere Bundeskanzlerin nicht reichen würde!? :rolleyes:



WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.120 von Wilbi am 16.02.09 12:14:13Ihr Linken seid doch durchschaut. Im Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise wird jetzt darauf gehofft, einen linken Systemwechsel ala Kommunismus/Sozialismus vorzubereiten.
Aber das wird nicht gelingen.


:laugh:

Lieber Wilbi, ich mag Dich doch auch, ganz ehrlich. :)

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.478 von Eurofuchs2 am 16.02.09 12:53:28Hallo Eurofuchs2,

bei jedem anderen User hätte ich mich vielleicht auch bemüht, Wilbi aber, ist anders, er gehört eigentlich nicht auf die Seite der Realitätsverweigerer, um dann mit dem linken Totschlagargument zu kommen.

Eigentlich macht er, trotz einiger Ausreisser, einen vernünftigen Eindruck auf mich. :rolleyes:

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.722 von Wechselschalter am 16.02.09 13:25:29Oh,Oh, bitte nicht anschmusen. Da muß ich ja was falsch gemacht haben.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.722 von Wechselschalter am 16.02.09 13:25:29" er gehört eigentlich nicht auf die Seite der Realitätsverweigerer,"

?
Ich sehe schon, daß wir derzeit eine große Krise haben, nur bei der Zukunft bin ich optimistischer, denn wir hatten schon mehrmals Krisen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß.
Wir haben auch so einen Pessimisten in der Verwandtschaft der bei VW beschäftigt war.Seit Anfang der 70er Jahre bis in die 90er hinein mußten wir bei jeder Famlienfeier anhören:" Das kann so nicht weitergehen, der Markt ist gesättigt."

Ha,ha ha, VW baut heute zigmal mehr Autos als damals und der Markt ist immer noch nicht gesättigt.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.587.095 von Wilbi am 16.02.09 14:17:15... Seit Anfang der 70er Jahre bis in die 90er ...

Hmm, bei zeitlichen Abläufen und Informationsflüssen machst Du wohl keinen Unterschied?

Wo liegt jetzt hier dein Vergleich? Doch nicht etwa die 20 Jahre Türschrauberansichten, mit ein paar Wochen o. Monaten der Ansichten von Menschen in einem globalen Informationsnetzwerk?

Das war jetzt hoffentlich nicht dein Ernst!? :eek:

Aber sei unbesorgt, dein Schwager könnte bald Recht bekommen. :laugh:

Ist Optimist sein eigentlich was Gutes oder Schlechtes? Du betonst das immer so, als wäre es der Schlüssel zu allem Glück auf Erden!? :confused:

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.586.472 von Wechselschalter am 16.02.09 12:52:54Ich habe das nicht ganz ohne Hintergrund geschrieben.
Gestern las ich in der WAMS eine Artikel von Klaus Holschuh,
Chefvolkswirt der DZ Bank:

Die Dimensionen der Krise sind tatsächlich anders als in früheren Fällen. Man sollte aber die Kirche im Dorf lassen.
Ich rate dann meinen jüngeren Kollegen mal ins Archiv zu gehen und die Zeitungsartikel/Schlagzeilen von 2001 + 2002 zu lesen.
(nach dem Platzen der Internetblase)
Auch damals wurde das Ende der Welt herbei geschrieben.

Wer 2003 wieder eingestiegen ist hat immerhin 5 fette Jahre
gehabt.

A.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.587.295 von ALEX224 am 16.02.09 14:43:11... Wer 2003 wieder eingestiegen ist hat immerhin 5 fette Jahre
gehabt. ...


Ja, nur halte ich persönlich das für zu früh. Auch wie Du schon geschrieben hast, 2001 / 2002 wurde der Weltuntergang beschrien.

Wo befinden wir uns denn jetzt, vom Geschrei her dann doch eher in diesen Jahren. :rolleyes:

Irren ist aber menschlich und wer weiterhin an das Goldene Kalb glaubt, sollte, meiner Ansicht nach, bis Mai o. Juni warten.

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.587.416 von Wechselschalter am 16.02.09 14:57:52...und übrigens gibt es da noch den Bildindikator.

Die posaunen heute einen Rückgang der Wirtschaftsleistung
von 5 % für das 1. Quartal in Deutschland heraus obwohl wir
noch 6 Wochen vor uns haben.

Die haben sich in der Vergangenheit immer als guter Kontraindikator
herausgestellt und haben auch wirtschaftspolitisch nicht gerade die höchste Kompetenz.

Wollen doch mal sehen ob sie diesmal recht haben.

A.
.. dennoch gibt es einen feinen Unterschied
zu den vorangegangenen Krisen:

das sind die weltweit gesättigtem Märkte was in zahlrecien Sektoren abzulesen ist.

und was wir in der aktuellem Krise nicht haben -

ein Land, welches weltweit als Konjunkturlokomotive
brilieren kann
Erste Hinweise könnten die Zahlen für das Jahr 2011 geben
EU will Strafverfahren gegen Frankreich einleiten
Die Konjunkturprogramme reißen tiefe Löcher in die Haushalte der europäischen Länder: Die EU plant einem Medienbericht zufolge ein Verfahren gegen Frankreich, Spanien und Griechenland - die Staaten werden die erlaubte Defizitgrenze von drei Prozent deutlich überschreiten. ...

... Derzeit ist unter den EU-Ländern umstritten, ob ein verbindlicher Zeitplan für die Wende zum Abbau der Defizite vereinbart werden soll, denn es ist nicht absehbar, wie lang die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg dauern wird. "Wir geben jetzt keine Frist vor. Wir werden sie festsetzen, wenn es angemessen ist", sagte EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia am Montag im Europäischen Parlament. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,607995,00.html
... DIW prognostiziert schweren Konjunktureinbruch

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verdüstern sich weiter. Der Bundesrepublik droht 2009 nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der schwerste Konjunktureinbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach den jüngsten Daten sei ein Rückgang der Jahreswirtschaftsleistung um mehr als drei Prozent wahrscheinlich.

"Ein derart kräftiger Rückgang der ökonomischen Aktivität wäre in der west- beziehungsweise gesamtdeutschen Nachkriegsgeschichte bislang einmalig", sagte DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths am Montag. Für das erste Quartal rechnet das DIW mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Mitte Januar war das Berliner Institut noch von einem Rückgang um 0,8 Prozent ausgegangen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608008,00.html
Exporteure erwarten schlimmstes Jahr seit 1949

... Berlin - Der deutschen Ausfuhrwirtschaft droht ein Horrorjahr: "Wir rechnen 2009 mit einem Exporteinbruch von bis zu acht Prozent", sagte Anton Börner, Präsident des deutschen Außenhandelsverbandes BGA, dem "Handelsblatt". ...

... Mit Blick auf 2010 sieht er aber nicht mehr ganz so schwarz für das deutsche Auslandsgeschäft. Dann würden die Schwellenländer die deutschen Exporteure wieder kräftig stützen, 2010 sei von leicht positiven Wachstumsraten auszugehen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608003,00.html

Also m.E. könnte bis zu den Wahlen 2013 alles wieder in Ordnung und 2017 alles viel besser sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.587.609 von ALEX224 am 16.02.09 15:23:18ich tippe eher auf über 5%.
schaunmmamal
Ich kann nicht verstehen wie viele schon vom nächsten Aufschwung reden ohne zu sagen wie sie den angestauten Finanzmüll der letzten Jahrzehnte loswollen werden.Da haben sich Billionen von Schulden rund um den Globus aufgebaut.
#59 Berechtigter Hinweis. Vielleicht könnte man von einem Ende der Krise sprechen, wenn Deutschland beginnt stetig seine Schulden abzubauen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.591.516 von HeWhoEnjoysGravity am 17.02.09 09:31:05Genau so is es.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.591.516 von HeWhoEnjoysGravity am 17.02.09 09:31:05Schuldenabbau werden wir aber nie mehr erleben.Eine Währungsreform wird unausweichlich sein.Wie die aussehen wird und wann, weiss zur Zeit noch kein Mensch.Mit Euro ohne Euro ? Keine Ahnung.
Der "Think positive-Minister"

Wenn jemand den Bürgern wohlige Märchen erzählt, wenn jemand ihnen Heilsgeschichten und ein kleines Utopia vorbetet, wenn jemand Erleichterungen und neue Werte verkündet, wenn jemand nicht schonungslos realpolitische Sachzwänge konstruiert, die er den Menschen dann in gemäßigter Form an den Kopf wirft, dann gilt er im bundesdeutschen Politikalltag als Populist. Nach der offiziellen Lesart des Begriffes ist ein solcher Mensch verabscheuungswürdig, weil er falsche Hoffnungen schürt, in Kauf nimmt Bürger zu enttäuschen, weil er höchst unmoralisch die Notwendigkeiten verleugnet, um stattdessen eine kleine heile Welt zu propagieren.

Paradebeispiel dieser Sorte, sei ein gewisser Lafontaine, der in genau jener Weise Menschen ködert, sie einfängt und mit seinen Irrlehren gefügig macht.

Was ist aber jener adlige Spross, der nun das Wirtschaftsministerium leitet, sich täglich auf der ersten Seite diverser Tageszeitungen findet, von denen herunter er Optimismus predigt? Was ist mit seiner Aussage, wonach spätestens im Herbst der Aufschwung käme, das Jammertal durchschritten sei? Auf Fakten und Zahlen kann er sich bei letzterer Aussage nicht stützen, und selbst wenn er welche hätte, dürfte man diese nur mit äußerster Vorsicht genießen - haben doch alle Zahlenspielereien der jüngsten Vergangenheit keinen Bestand gehabt. Was niemand in dieser Phase wagt, was gar kein vernünftiger Mensch wagen kann, wagt jedoch er: Er verkündet eine Heilslehre, ein Paradies am Ende des Horizonts, verteilt kleine Stückchen Hoffnungsschimmers.

"Politisch vernünftig", werden viele sagen. "Populistisch", müßte man aber antworten. Denn des Guttenbergs Prophezeiungen sind einzig und alleine seiner Intuition geschuldet, atmen nicht wissenschaftliche Luft, sondern verteilen den fauligen Dunst jenseitiger Heilslehren, die genauso gut wahr wie unwahr sein können.
http://ad-sinistram.blogspot.com/2009/02/der-think-positive-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.591.788 von bares@nobles am 17.02.09 10:00:44Politisch vernünftig", werden viele sagen. "Populistisch", müßte man aber antworten. Denn des Guttenbergs Prophezeiungen sind einzig und alleine seiner Intuition geschuldet, atmen nicht wissenschaftliche Luft,

Wenn wir es schon Populismus nennen, dann ist es aber "positiver Populismus".

Schon "Karlchen" Schiller hat die Ökonomen der Welt gelehrt, dass man Positives wie Negatives, Rezessionen oder Aufschwünge auch herbeireden kann. Also : Populismus.

Gebt mir zwei Wochen lang die Headline der Bild-Zeitung, die ich statt der üblichen schwarzen mit positiven Meldungen füttern würde : Ihr werdet sehen, danach gehts ein Stück aufwärts.

Genau das macht Guttenburg, und das ist okay so ! Lasst uns ruhig etwas positiv populistisch sein, das Negative liefern uns andere schon.

Apropos : Natürlich gelten diese Sätze von mir nicht bei der Kapitalanlageentscheidung. Hier reichen meine Mittel nicht aus, durch Käufe eine Wende nach oben zu vollziehen. Da steigt man natürlich erst dann ein, wenn ein Trendwechsel nach oben eingeleitet worden ist, ob von Populisten oder Wissenschaftlern, ist mir dann egal. Und was die zitierte Luft der Wissenschaft angeht, da muss ich sagen, die stochern in dem gleichen Nebel wie wir.

In diesem Sinne : Positive Populisten an die Front !

netbil
Man kann schon froh sein, daß unsere Politiker zumindest den Optimismus behalten und kaum schwarzmalen.Wären die so wie manche depressiven User hier, wäre Deutschland schon am Arsch der Welt. 100 meter lange Schlangen vor den Banken und Sparkassen wie 1929, die ihr Geld abheben wollten. Das gäbe uns den Rest. Insofern könnte man die Schwarzmaler als Verschärfer der Krise ansehen.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.593.855 von Wilbi am 17.02.09 14:07:58Leider vergisst Du, dass wir uns in einer Weltwirtschaftskrise befinden.
In allen wichtigen Industriestaaten, samt Schwellenländer, ist die Realwirtschafteingebrochen.
Eine Krise in der Form gab es bisher noch nicht.
Man könnte sich die Welt auch schön reden, aber wem hilft das ?
Wenn Politiker die Lage schöner reden, nennt man das Zweckoptimismus.
Das Volk muss ja nicht alles wissen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.594.004 von d.h.53 am 17.02.09 14:25:27"Wenn Politiker die Lage schöner reden, nennt man das Zweckoptimismus.
Das Volk muss ja nicht alles wissen !"

In so einem Fall halte ich jedenfalls Zweckoptimismus für besser. Mit Pessimismus kannst du kein Unternehmen führen ,das kann nicht florieren.
wilbi
Minister Guttenberg warnt Volkswirte

Datum: 23.02.2009

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat vor Schwarzmalerei bei den Schätzungen zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland gewarnt. "Wir hören derzeit viele Aussagen auch zur konjunkturellen Entwicklung", sagte Guttenberg am Montag im ZDF mit Blick auf einen vom Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, prognostizierten drastischen Konjunktureinbruch. "Wir dürfen uns jetzt allerdings auch nicht in einen Wettlauf begeben jede Woche um die möglichst härteste oder auch schwächste Aussage, sondern wir müssen doch insgesamt vernünftig und besonnen an die Sache herangehen."

Für eine konkrete Schätzung verwies der Wirtschaftsminister auf die Ende April anstehende neue Regierungsschätzung zum Wirtschaftswachstum. "Da wird all das mit hineinfließen, was an klugen Äußerungen in diesen Tagen und in den nächsten Wochen entsprechend auch noch mit aufgenommen werden kann", sagte Guttenberg. Ein Regierungssprecher hatte zuvor gesagt, die Bundesregierung halte einstweilen an ihrer Prognose fest, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 2,25 Prozent schrumpfen dürfte. Es gebe keine belastbaren Hinweise darauf, dass diese Zahl revidiert oder korrigiert werden müsse. Walter hatte einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um mehr als fünf Prozent ins Gespräch gebracht.

Artikel: http://www.n-tv.de/1108623.html

Ich bleibe noch bei meiner Prognose ... :rolleyes:

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.583.762 von Wechselschalter am 15.02.09 21:34:22Auch wenn der Herr Minister es bisher in diesem Land nicht selbst erleben konnte und offenbar ernsthaft darüber nichts gelesen hat, so wird er doch noch lernen, was eine Deflation - genauer gesagt: eine deflationäre Implosion - ist. Er wird nicht umhin kommen einzugestehen, daß eine solche Krise nicht binnen weniger Monate überwunden werden kann, wie er jetzt öffentlich verkündet, sondern daß die Abarbeitung viele - mindestens 10 bis 15 - Jahre braucht.

Ein Argument möge er aber bleiben lassen: Niemand habe das vorhersehen können. Dieser Spruch wird schon jetzt immer wieder verwendet, und er wird nicht glaubwürdiger durch ständige Wiederholung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.638.358 von Leghorn am 23.02.09 23:45:04Ein Argument möge er aber bleiben lassen: Niemand habe das vorhersehen können.

Niemand? Dann sind alle Politiker unfähig und mit ihrem Job überfordert wenn Sie die Krise nicht haben sehen kommen.Man wusste nicht den Tag die Woche wann die Krise kommt.Das sie kommt wusste man jedoch schon seit mindestens 2 Jahren.Hier im Forum git es genügend Threads die auf das Platzen der Blase hindeuteten und dringlichst warnten.Damals waren jedoch Wörter wie Verschwörungstheoretiker in voller Munde wenn etwas nicht ins Bild der Zeit passte.Heute ist dieses Wort fast vergessen da immer mehr zur aktuellen Situation ihre Zweifel haben ob das noch einmal gut geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.593.855 von Wilbi am 17.02.09 14:07:58Man kann schon froh sein, daß unsere Politiker zumindest den Optimismus behalten und kaum schwarzmalen.Wären die so wie manche depressiven User hier, wäre Deutschland schon am Arsch der Welt. 100 meter lange Schlangen vor den Banken und Sparkassen wie 1929, die ihr Geld abheben wollten. Das gäbe uns den Rest. Insofern könnte man die Schwarzmaler als Verschärfer der Krise ansehen.
wilbi


Klar können sie nicht vor die Kamera gehen und sagen,morgen wird die Welt untergehen.Wenn man jedoch sieht wie hilflos sie agieren
(jeder hat eine andere Meinung) dann wird einem Angst und Bange.Man hört nur immer von lückenlosen Kontrollen im Bankensystem.Ist doch ein Witz.Die Bank der Zukunft soll nur eine Aufgabe,Vermittler zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer haben.Wir brauchen weder Hedgefonds noch Heuschrecken oder Spekulation.
Schon längst müsste an einem Plan für den Tag X gearbeitet werden,
denn aus dieser Nummer kommen wir nicht mehr raus.Das hat nichts mit Pessimismus zu tun sondern ist Realität.Wir sind keine Politiker und stehen auch nicht vor der Kamera und deshalb können wir alle offen unsere Meinung sagen,es lesen höchstens ein paar hundert User mit, also auch keine Gefahr das morgen endlose Schlangen bei den Banken stehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.638.358 von Leghorn am 23.02.09 23:45:04Ganz ehrlich, ich glaube ihm und den anderen Garden, dass sie die Krise nicht haben kommen sehen.

Ich habe mal versucht das nachzuvollziehen indem ich über meinem Bekanntenkreis nachdachte, unter denen einige sehr gut betuchte Menschen sind (waren), und es ist einfach so, bist du selbst einer der wenigen Profiteure dieser Krise, verlierst du den gesamtheitlichen Überblick. Du redest dir selbst alles schön, schon deshalb, halte ich persönlich vom (Zweck)Optimismus nichts, weil gerade dieser (Zweck)Optimismus den Karren in den Dreck hat laufen lassen (siehe Wirtschaftsaufschwung, Merkel). Genau dieser propagierte Optimismus war es auch, der dieses Land vor einigen Jahrzehnten gegen die Wand hat fahren lassen. Dieser (Zweck)Optimismus lässt keinen Raum für Überlegungen oder Einschränkungen, denn er kennt nur ein Ziel, den Endsieg, koste es, was es wolle.

In der kindlichen Erziehung gab es auch den erhobenen Zeigefinger, mir hat es geholfen, Anderen scheinbar weniger.

Es fehlt zur Zeit einfach die Mitte, Ausgewogenheit und Vernunft ...

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.593.855 von Wilbi am 17.02.09 14:07:58"man kann schon froh sein,daß unsere politiker zumindest den optimismus behalten und kaum schwarz malen.während .......
das gäbe uns den rest. .........." L O L

was bist du doch für ein heuchler wilbi !

hast nicht gerade du und konsorten(traumschiffcaptain ++)jahrelang diesen hirnrissigen/unfähigen politikern und deren katastrophale politik die stange ...+++ bis aufs messer verteitigt ???? und jeden kritiker als sozi/kommunist/gescheiterte existenz ++ oder als besserwisser beschimpft ??

und das du die sogenannten "schwarzmaler/realisten " immer noch als verschäfer der krise ansiehst zeigt überdeutlich das du mit deinen max. 3 noch funktionierenden hirnzellen immer noch nichts kapiert hast ! bzw. nach wie vor als schönredner/realitätsverweigerer unterwegs bist und dein unwesen treibst !

wie wärs mit einer entschuldigung alter ??? oder der einsicht : ich wilbi lag falsch .. sorry !
Wolfgang Münchau - Erhard reicht nicht

Der neue Bundeswirtschaftsminister verbreitet unbegründeten Optimismus. Das ist schädlich.

Wenn Menschen keine Ahnung von Wirtschaft haben, dann zitieren sie oft Ludwig Erhards berühmten Ausspruch, Wirtschaft sei zu 50 Prozent Psychologie. So tat es auch unser neuer Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, denn in seinem Ministerium ist es guter Ton, den Dicken mit der Zigarre zu zitieren.

Erhards Aussage ist für sich genommen gar nicht mal so falsch, abgesehen von der numerischen Präzision (warum 50 Prozent und nicht 40 oder 60?). Es existiert ein respektables Gebiet der ökonomischen Forschung, das sich mit den psychologischen Aspekten der Wirtschaft beschäftigt und das die in der Ökonomie vorherrschende Annahme der Rationalität infrage stellt. Auch John Maynard Keynes sprach von den berühmten "Animal Spirits", für die es weder eine gute deutsche Übersetzung gibt noch eine rationale Erklärung.

Nur sollte man Erhards Satz nicht aus dem Zusammenhang reißen. Der Aufschwung kommt nicht dadurch, dass man Erhard zitiert oder von Psychologie redet. Der Aufschwung wird auch nicht deswegen kommen, weil man ihn voraussagt, sondern nur wenn Menschen einen konkreten Anlass dafür sehen. Der Trick besteht darin, die Menschen dazu zu bekommen, ihre Erwartungshaltungen zu verändern. Das ist harte Arbeit.

Unberechenbarer Export

Dass das Rettungspaket der Regierung ab dem dritten Quartal anfängt, seine Wirkung zu zeigen, ist wahrscheinlich. Aber warum dieses Paket eine Trendwende einläuten soll, ist den meisten Menschen überhaupt nicht klar. Zum einen ist die Größe des Pakets immer noch klein, gemessen an der Stärke des Abschwungs. Darüber hinaus ist diese Krise keine deutsche, sondern eine globale. Woher weiß unser Wirtschaftsminister, dass die für unsere Konjunktur so wichtigen Exporte dann wieder ansteigen?

Auf das Jahr hochgerechnet ist Deutschlands Wirtschaft im vierten Quartal 2008 um fast neun Prozent geschrumpft. Das ist eine unglaubliche Zäsur. Man hat nicht so richtig den Eindruck, dass Freiherr zu Guttenberg sich über den Ernst der Lage klar ist. Es ist völlig verständlich, dass sich ein fachfremder Wirtschaftsminister erst einarbeiten muss. Es ist aber überhaupt nicht verständlich, wenn der Minister schon am ersten Arbeitstag seine offensichtliche Inkompetenz zur Schau trägt und vom Aufschwung quasselt.

Die Menschen im Lande wissen, dass die Bundesregierung diese Krise zu jedem Zeitpunkt unterschätzt hat. Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der darauffolgenden globalen Finanzkrise sollte es klar gewesen sein, dass jetzt ein starker Abschwung bevorsteht. Das erste Konjunkturpaket im Oktober war angesichts der schon damals sich abzeichnenden Bedrohung ein Witz.

Das mit heißer Nadel gestrickte Bankenpaket enthält handwerkliche Fehler. Vor allem vermeidet es die notwendige Umstrukturierung des Sektors. Mit dem zweiten Konjunkturpaket hat sich die Regierung sehr viel Zeit gelassen. Auch wenn die Größenordnung jetzt ein wenig realistischer ist, so ist das Paket zu wenig effektiv, weil es die europäische Koordination auslässt. Wenn jetzt der Wirtschaftsminister gute Laune verbreiten will unter dem Vorwand, man habe schließlich das Problem gelöst, dann wird einem angst und bange. Und wenn die Wirtschaft tatsächlich aus 50 Prozent Psychologie besteht, dann ist es gar nicht gut, wenn einem angst und bange wird.

Mich erinnert die Situation an einen Dialog im Action-Thriller "Speed". Dort antwortet Keanu Reeves auf die Frage, was einen Personenaufzug beim Absturz aus dem 30. Stock noch aufhalten könnte: "Der Boden."

Natürlich wird die Konjunktur auch ohne den Staat irgendwann einmal landen. Irgendwann hört jeder ökonomische Teufelskreis auf. Das Problem ist nur, dass die Wirtschaft bis dahin eventuell um 10, 20 oder 30 Prozent geschrumpft ist. Keiner weiß es. Und genau deswegen wäre es gut, auch aus Gründen der Psychologie, wenn uns der Wirtschaftsminister signalisieren würde, dass er auf eine derartige Katastrophe vorbereitet ist.

Besser wäre es, wenn sich Guttenberg mit dieser sehr komplizierten Materie ein wenig auseinandersetzte. Und das Beste, was er jetzt tun kann, ist, das Gespräch mit Fachleuten im In- und Ausland zu suchen. Er sollte nicht nur mit anderen Wirtschaftsministern, sondern auch mit führenden Ökonomen reden. Er wird dabei sehr unterschiedliche Einschätzungen hören, und er wird nicht alles verstehen, was man ihm sagt. Daher sollte Guttenberg zunächst einen offenen Geist bewahren und sich erst später ein Urteil bilden. Dabei wird er feststellen, dass es jenseits der hierzulande so beliebten ordnungspolitischen Grundsatzstandpunkte auch für einen Marktliberalen Gründe geben könnte, eine Bank zu verstaatlichen.

Die unverstandene Krise

Vor allem aber sollte er vermeiden, Erhard überzustrapazieren. Während Erhards Zeit in Wirtschaftsministerium und Kanzleramt gab es keine Rezession und keine Finanzkrise. Es waren nicht nur goldene Zeiten für Deutschland, sondern für die gesamte Weltwirtschaft.

Wir wissen nicht, wie gut sich Erhard in den instabilen 70er-Jahren geschlagen hätte, als die Wechselkurse freigegeben wurden und als die Ölkrise ausbrach. Als während der 30er-Jahre die Große Depression wütete, glaubte der damals noch junge Wirtschaftswissenschaftler Erhard, die Ursache liege in den Kartellen, nicht etwa in der Geld- oder Fiskalpolitik oder beim Goldstandard. Erhard hätte damals möglicherweise die gleichen Fehler begangen wie Kanzler Brüning oder US-Präsident Hoover.

Angesichts unserer heutigen Erkenntnisse ist es sehr leicht, die Politiker und Wirtschaftswissenschaftler vergangener Zeiten zu kritisieren. Dabei verstehen auch wir unsere heutige Krise möglicherweise weniger, als wir denken.

Mit Peer Steinbrück haben wir schon einen Bundesfinanzminister, der sich selbst stets über- und die Krise unterschätzt. Mit Freiherr zu Guttenberg scheint für den Wirtschaftsminister nun genau das Gleiche zu gelten.

Artikel: http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Wolfgang-M%FC…

Na, ich würde mal einfach in den Raum stellen, dass die Weltwirtschaft in den letzten Jahren zu 90% aus Psychologie bestand und deswegen, dieser unbegründete Optimismus einfach unangebracht erscheint. :rolleyes:

WS


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