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Immobilien kaufen. Als zusätzliche Rente gedacht. Lohnt es? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

Lohnt es eine Immobilien kaufen und vermieten.
Meine Gedanken:
1. Kauf in München. Hier kann ich immer Nachmieter finden. Kann auch selber steuern, da in München wohne. Deshalb geringe ausfähle.
2. Die Immobilie wird durch Mieteinnahmen selber finanzieren und nach ca 20 Jahren gehört mir. Und die weitere Miteinnahmen ist meine Rente.
3. die Preise und Mieten werden steigen. Auch zusätzliche plüs.
4. Nach ca 10-15 Jahren können auch meine Kinder dort wohnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.134.216 von maria71a am 10.09.10 18:36:19Na ich weiß nicht, ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten:

München mag als Standort top sein und bleiben.

Was aber, wenn Du mal einen Mietnomaden hast? Keine Einnahmen und nur Stress...

Das Risiko bei "nur" einer Wohnung sehe ich relativ hoch an, muss aber jeder selbst wissen...

Ich selbst habe mir gerade ne Wohnung gekauft, um diese selbst zu nutzen, da bei dem momentanen Zinsniveau die Zinslast kl. als die Miete wäre...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.134.539 von Thorsten73 am 10.09.10 19:35:18Ich selbst habe mir gerade ne Wohnung gekauft, um diese selbst zu nutzen, da bei dem momentanen Zinsniveau die Zinslast kl. als die Miete wäre...


Hab ich auch gemacht und kann das nur jedem empfehlen!!
Besser als jede Aktienanlage! ;)
Wie b ei allen Dingen im Leben sollte man ein wenig Ahnung von der Sache haben. Sonst ist man der Dumme, auch wenn man sich moralisch gesehen im Recht fühlt, und dann gibts womöglich ausfähle....
Die Zinslast ist aber nur eine von mehreren Kostenkomponenten und sollte daher bitte nicht einzeln als direkter Vergleichsfaktor versus Miete herhalten!

Ansonsten einfach mal die zahlreichen Beiträge in anderen Threads lesen. Das Thema wurde schon recht intensiv diskutiert.

Vielleicht hilft das erst einmal weiter.

Gruß

Silberpfeil
Da ich nicht viel von Immobilien verstehe,
habe ich mir Aktien von Sedlmayr Grund und Immobilien (München-Stuttgart)
als zusätzliche Rente gekauft,
hat sich bisher schon total gelohnt
und die Aussichten sind excellent.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.134.659 von Datteljongleur am 10.09.10 20:01:24:eek::eek::eek: Dattel hat kohle? :eek::eek::eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.135.579 von Goldbaba am 10.09.10 23:33:01Du verstehst nichts von Immobilien kaufst aber Immobilienaktien

Wie hat es sich schon gelohnt, hast du schon verkauft

Wenn man von zusätzlicher Rente spricht sollte man das Grundkapital nicht angreifen müssen.

Gehen wir einmal von einer zusätzlichen Rente von 800 Euro vor Steuern aus dann müsstest du momentan 355 Aktien davon besitzen um von der Dividende auch 800 Euro monatlich vor Steuern zu erzielen.

Und wer sagt denn dass die Aussichten excellent sind, woher weisst du wie der Aktienkurs und die Gewinne sind in 10,20,30 Jahren.
Eine günstige Immobilie in 100% Eigenbesitz (nicht auf Kredit gekauft) ist wohl nicht das schlechteste.

Von kreditfinanzierten Immos rate ich ab. Wer einen sicheren Job (reiche Verwandte, ...) hat, der kann sich natürlich auch sein Häusschen zu 30% mit Kredit finanzieren aber man sollte das Hypothekenrisiko (z.B. fallende Immobilienpreise, Mietausfall, ...) nicht zu gering einschätzen.

PS: Eigentlich ein ganz schön großer Skandal (Thread: Eigentlich ein ganz schön großer Skandal)

PPS: Ich will mein Geld vor der Inflation retten - Jetzt investieren, aber was kaufen? (Thread: Ich will mein Geld vor der Inflation retten - Jetzt investieren, aber was kaufen?)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.136.109 von HeWhoEnjoysGravity am 11.09.10 10:45:47Von kreditfinanzierten Immos rate ich ab.

Gerade kreditfinanzierte Immos sind bei dem aktuellen Zinsniveau interessant.
Natürlich braucht es auch Eigenkapital.

Richtig muss es heissen: Von komplett über Kredit finanzierten Immos rate ich ab!!
Zinsen können auch steigen - i.a. gibt es keine Zinsfestschreibung über die komplette Laufzeit (scheinbar) günstiger größerer Kredite, oder?

Für Deutschland (Europa) bin ich allerdings relativ optimistisch, dass es zu keiner Hyperinflation (inkl. rasant steigender Zinsen) kommen wird. Hierzulande sehe ich eher das Risiko fallender Immobilienpreise.

Was passiert eigentlich, wenn ein Haus überschuldet ist (über 50% belastet aber Wert fällt um 50%)?
Machen die Banken dann Ärger oder sagen die sich: "och na ja, nicht so schlimm, uns doch egal"?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.136.184 von HeWhoEnjoysGravity am 11.09.10 11:23:05i.a. gibt es keine Zinsfestschreibung über die komplette Laufzeit (scheinbar) günstiger größerer Kredite, oder?


Natürlich gibts das!!!!
#12 Haste mal ein Beispiel zu Hand? Sagen wir mal für eine Hypothek über 75.000 Euro (nicht so untypisch für ein etwas schickeres Häuschen). Gesucht ist eine Zinsfestschreibung bis zur kompletten Rückzahlung (und nicht nur über 5 oder 10 Jahre).
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.134.216 von maria71a am 10.09.10 18:36:19München hin oder her; jeder vernünftige Finanzberater rät nicht von Wohneigentum ab.
Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase und mit genügend Eigenkapital empfielt sich zuzuschlagen.
Ein Grundkriterium ist klar die Attraktivität und Lage der Immobilie. Hier hilft (auch preislich) ein erster Blick in den Immobilienkompass der Zeitschrift CAPITAL (http://www.immobilien-kompass.de/nachrichten/index.html).

Ein ganz wichtiger Punkt ist vor Kauf den Sanierungsrückstau, die Rücklage der Eigentümergemeinschaft sowie bereits beschlossene Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu ergründen. Mit einer Eigentumswohnung erwirbt man idR auch einen Anteil am Gemeinschaftseigentum (Haus/Grundstück) und ist somit auch anteilig für die Instandhaltung bzw. -setzung verantwortlich! Da können schon mal ein paar hundert oder tausend EUR Sonderumlage p.a. anfallen; die sollten dann verfügbar sein..!

Ich selber hab vor fünf Jahren in HH gekauft, die Gegend war damals so la la, hat sich aber zu einem der aufstrebensten Stadtteile entwickelt mit ca. 12-15% Preissteigerung jedes Jahr :lick:
Kann man vielleicht sagen, dass Immo-Käufe auf Kredit derzeit gehypted werden?

Weil, also das könnte dann doch ein Hinweis sein, dass der Markt wankt, man verzweifelt versucht die Preise durch Nachkäufer oben zu halten und schlaue Füchse aussteigen (weil, also irgendwer tut ja auch verkaufen). Nun, das wäre dann ein klares Zeichen für die Endphase einer vom platzen bedrohten Blase, oder?

Meinungen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.136.273 von HeWhoEnjoysGravity am 11.09.10 12:04:02Verkaufen kann man aus verschiedenen Gründen:
entweder hat man keine Lust mehr auf die Eigentümergemeinschaft, braucht Kohle, vergrößert sich familientechnisch, muss beruflich bedingt umziehen ect ect.
Wenn man mal genauer schaut was heute auf dem Markt verfügbar ist, dann sind das eben Immobilien minderer Qualität, schlechte Lage, billiger Standard, fehlende Infrastruktur oder - Anbindung. Oder eben solche, deren Vorbesitzer nur auf Pump und ohne liquide Reserven gekauft hatten.

Gute/hochwertige Immobilien in (sehr) guten Lagen gehen sicher auch über den Tisch (oder drunter :p) aber da braucht's schon Glück, Connection und eine dicke Geldbörse!
Wenn mir heute einer +30-40% über meinem Kaufpreis bieten würde müsste ich bestimmt auch nicht lange überlegen.. :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.135.748 von suuperbua am 11.09.10 02:22:53Das älteste Gewerbe der Welt ist einfach konjunkturresistenen :laugh:
günstige imos suche ich immer hier http://www.zwangsversteigerung.de/

finanziere die dinger immer für 10 jahre in der zeit werden die wohnungen und häuser grund saniert und dann verkauft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.136.829 von Peederwoogn2 am 11.09.10 18:01:57Gut, auch eine Option wenn man Geld&Zeit hat.
Aber für den/die Threateröffner/in wahrscheinlich nicht geeignet.. :look:
Wie der Össi bereits geschrieben hat - ein ganz klares NEIN - vermietete Immos sind nicht für Amateure als Zusatzrente geeignet! Die Frage nach der Art und Höhe der Finanzierung ist demzufolge auch zweitrangig.

Wobei ich zugeben muß, das ich vor sehr langer Zeit auch mal so gedacht habe und mir ein kleines MFH als Altervorsorge gekauft habe. Das böse Erwachen kam aber sehr schnell mit dem verschissenen deutschen Miet(un)recht über mich. Ich habe dann aus der Not eine Tugend gemacht und mich voll in die Materie eingearbeitet. Inzwischen habe ich etliche Häuser und meinen alten Job an den Nagel gehängt. Der Vollständigkeit halber muß aber erwähnt werden, das ich in meinem alten Job auch schon intensiv mit Immos zu tun hatte.
... "In Spanien etwa fielen die Kaufpreise seit Beginn der Finanzkrise vor zwei Jahren um bis zu 50 Prozent", sagt Peter Schöllhorn, Vorsitzender der Deutschen Schutzvereinigung Auslandsimmobilien (DSA). ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,715507,00.ht…
Und in Spanien wirds mit den Immos vielleicht auch noch weiter runter gehen.

Das mit den niedrigen Zinsen und jetzt muss man zuschlagen, haben sich schon viele gedacht...und wie immer, der frühe Vogel fängt den Wurm....die Preise sind teilweise schon rauf

Ich sag nicht, dass man ein Profi sein muss, um gut mit Immos zu wirtschaften, allein die Schreibweise des Wortes "Ausfälle" nährt den Verdacht, dass die arme Maria mit solchen vielleicht zu tun haben könnte...:p.....und das wollen wir ja nicht....

Eigengenutzt ist in der Regel, würd ich sagen, ein sichererer Weg, aber zahlt sich nur aus, wenn man nicht ohnehin billig zur Miete wohnt...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.136.829 von Peederwoogn2 am 11.09.10 18:01:57günstige imos suche ich immer hier http://www.zwangsversteigerung.de/

Danke für die Link. Aber unter www.zwangsversteigerung.de habe ich zu wenig Informationen zu den Immobilien gefunden. Wo bekomme ich mehr Daten zu den Immobilie?
Z.Bsp. Gutachten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.138.147 von maria71a am 12.09.10 17:54:36Vom jeweils zuständigen Amtsgericht! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.140.795 von tradepunk am 13.09.10 12:36:28:eek:

Also Leute, mal ehrlich...!

Wer sich nicht mit Immobilien auskennt und so, wie der/die Threateröffner/in, überlegt das als Altersvorsorge anzulegen, ist doch mit den letzten Anworten nicht wirklich weitergekommen.
Auktionen sind kritisch, man kennt die Immobilie meist nur von Akten bzw. Gutachten, die in den Gerichten zur Einsicht bereitliegen, jedoch seltenst von innen...
Dann noch die Spekulation auf einen guten Deal, die Hinterlegung der Sicherheitszahlung bei Zuschlag, usw.
Für jemanden, der ne Immobilie zur Eigennutzung oder evtl. Vermietung sucht, sicher ein Weg, aber bestimmt nicht der beste.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.138.147 von maria71a am 12.09.10 17:54:36beim zuständigen amtsgericht bekommst du genügen infos, dann ein wenig im internet schauen und du kommst auchnoch an einen markler ran der die wohnung oder das haus zeigt.

in der regel bekommt man immmer ein sicht in den zwang um sich ein ild zu machen.
Zwangsversteigerungen
90 000 Häuser und Wohnungen (06.03.2010)
http://www.focus.de/immobilien/kaufen/zwangsversteigerungen/…

Wie funktioniert eine Zwangsversteigerung?
http://www.baufi-nord.de/html/zwangsversteigerung.html

Zwangsversteigerung http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsversteigerung

Zwangsversteigerung http://www.justiz.nrw.de/BS/Gerichte/Zivilgericht/Einzelverf…

ZV-Statistik für ganz Deutschland
http://www.zwangsversteigerung.de/Statistik/DE/Objekte


Also ich denke, dass man das als Normalo nur für den direkten Eigenbedarf machen sollte (selbst bewohntes Haus/Wohnung), idealerweise in der eigenen Stadt. Als Investition ist das zu arbeitsintensiv und riskant. Ein echtes Schnäppchen (mehr als 30% echter Preisvorteil) ist unwahrscheinlich, es gibt genug Profis. - nur meine Vermutung, ich habe keine praktischen Erfahrungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.141.658 von HeWhoEnjoysGravity am 13.09.10 15:00:28.. da gebe ich dir recht.

Wie es scheint ergötzen sich hier einige an dem Thema "Zwangsvollstreckung" ohne da mal genauer drauf geschaut zu haben oder sich den Ausgangsthreat noch mal anzusehen bevor die x-te Nachricht am Ziel vorbeischießt... :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.137.539 von HeWhoEnjoysGravity am 12.09.10 11:01:11Man sollte sich mal die Umweltverschandelung ansehen, die in den letzten 10-15 Jahren in Spanien passiert sind.
Aktuell sind <10% der Spanischen Festlandsküste noch nicht bebaut; die meisten Abschnitte wider jedem Verstand mit (größtenteils durch Immobilienfonds gepushten) und absolut sinnlosen Betonghettos zugepflastert. Keine Infrastruktur, Wasserverschwendung, fehlende Instandhaltung, Verfall...
Einer der größten Investoren/Nutznießer ist/war übrigens der Präsi von Réal... zu heulen.
In Spanien würde ich keinen Cent investieren; es sei denn in eine Abriss- und Recyclingfirma. :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.135.849 von 1erhart am 11.09.10 08:41:42..
Und wer sagt denn dass die Aussichten excellent sind, woher weisst du wie der Aktienkurs und die Gewinne sind in 10,20,30 Jahren. ..

Ich mag nichts von Immobilien verstehen, damit hast Du Recht, aber mit Sedlmayr
habe ich bereits mein Rententraumziel erreicht.

Die Gratisaktien der Gesellschaft 2010 und der hoher Bonus
den ich wieder in Sedlmayraktien angelegt habe,
hat die jährliche Dividendeneinnahme, schon innerhalb weniger Jahre, in eine beachtliche
zusätzliche Rente angehoben.

Besonders wenn 2011 die Dividende gleichbleibt,was anzunehmen ist.


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