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Altersvorsorge - was ist zu tun? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo an alle,

ich bin 24 Jahre alt und im Moment noch Student.

Schreibe gerade meine Bachelorarbeit und werde danach wohl anfangen zu arbeiten.

Da kommt dann ja auch zwangsläufig die Frage nach der Planung der Altersvorsorge auf.

Vielleicht könnte mir jemand Tipps geben, was sich anbieten würde für eine Altersvorsorge? Was sollte man da am Besten machen? Was lohnt sich und was nicht?
Kann jemand einschätzen, wieviel man bis zum Renteneintrittsalter (geplant 65) ansparen muss um danach davon leben zu können?

Vielen Dank schon einmal im Voraus,
mfg, P
Ich würde dir empfehlen für die Altersvorsorge jedes Jahr zwanzig Krügerrand und ein bissel Silber zu kaufen. dann kriegst du über die Jahre einen realistischen Durchschnittspreis.
Alles, was auf dem Papier steht ist für eine sichere Altersvorsorge nicht geeignet. An Anfang kannst du auch eher ein bissel auf Aktien setzen und weniger Edelmetalle kaufen. Was übrig ist, ist in Aktien immer gut aufgehoben.
Nicht vergessen, Wohneigentum zu schaffen, das zahlt sich langfristig immer aus.

Mit ner eigenen Bude und einem kleinen Goldschatz kann das Alter kommen. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.328.735 von pa1rick am 06.04.11 16:19:15In deinem Alter über eine Altersvorsorge nachzudenken macht keinen Sinn. Den besten Ausbildungsabschluß hinlegen. Erfolgreich in den Beruf einsteigen. Vom dem danach erzielten finanziellen Erfolg immer mal wieder Aktien von guten Firmen kaufen und ein Vermögen entwickeln unter eigenem Risiko. Das war mein Leitfaden und der bleibt es auch. Renten- und andere Versicherungen kannste vergessen.
Zitat von Geldler: Ich würde dir empfehlen für die Altersvorsorge jedes Jahr zwanzig Krügerrand und ein bissel Silber zu kaufen. dann kriegst du über die Jahre einen realistischen Durchschnittspreis.
Alles, was auf dem Papier steht ist für eine sichere Altersvorsorge nicht geeignet. An Anfang kannst du auch eher ein bissel auf Aktien setzen und weniger Edelmetalle kaufen. Was übrig ist, ist in Aktien immer gut aufgehoben.
Nicht vergessen, Wohneigentum zu schaffen, das zahlt sich langfristig immer aus.

Mit ner eigenen Bude und einem kleinen Goldschatz kann das Alter kommen. :D



DAS UNTERSCHREIB ICH AUCH :)

Renten- und andere Versicherungen kannste vergessen. =richtig , dabei zahlst nur drauf :(

Hut ab .. daß du dir in diesem alter schon gedanken drüber machst ..:cool:
Hallo Patrick,

ich würde Die auf jeden Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung und
eventuell eine Krankenzusatzversicherung empfehlen. Dies sind nach
allgemeiner Ansicht, die gößten Riskiken für junge Berufs-einsteiger
und -Anfänger. Wenn dann noch von Praktikums oder Anfangsgehalt
nach Deckung der normalen Lebenskosten Geld übrig ist ,würde ich
auf Wohnungseigentum sparen.
Lebensversicherung oder dergleichen würde ich erstmal außen vor lassen evt. eine betriebliche Altersversorgung, wenn sie vom AG angeboten wird. (Gehaltsumwandlung)

Die Vorschläge mit Gold halte ich für weltfremd . :rolleyes:
20 KR entsprechen ca. 25.000 € Nettoeinkommen, die muß man erstmal nach Deckung der Lebenshaltungskosten ersparen können. Und dann noch Silber ?? Als Alleinstehender , Einzelverdiener ??? :keks: na ja vielleicht lebst Du ja sparsam und fängst mit 60 - 80.ooo Jahresgehalt an.

Gruß Quando
Naja...wer da die optimale Lösung kennt...

Nach 40 Jahre weißt Du, welcher Weg der richtige war. Keiner hier kann Dir das wirklich sagen!

Zur "gesunden" Altersversorgung gehört auch ein "gesundes" Leben"

Ansonsten gilt: Das Leben ist gefährlich...
Zitat von Quando: Hallo Patrick,

ich würde Die auf jeden Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung und
eventuell eine Krankenzusatzversicherung empfehlen. Dies sind nach
allgemeiner Ansicht, die gößten Riskiken für junge Berufs-einsteiger
und -Anfänger. Wenn dann noch von Praktikums oder Anfangsgehalt
nach Deckung der normalen Lebenskosten Geld übrig ist ,würde ich
auf Wohnungseigentum sparen.
Lebensversicherung oder dergleichen würde ich erstmal außen vor lassen evt. eine betriebliche Altersversorgung, wenn sie vom AG angeboten wird. (Gehaltsumwandlung)

Die Vorschläge mit Gold halte ich für weltfremd . :rolleyes:
20 KR entsprechen ca. 25.000 € Nettoeinkommen, die muß man erstmal nach Deckung der Lebenshaltungskosten ersparen können. Und dann noch Silber ?? Als Alleinstehender , Einzelverdiener ??? :keks: na ja vielleicht lebst Du ja sparsam und fängst mit 60 - 80.ooo Jahresgehalt an.

Gruß Quando


Von einem KR im Monat kann man leben. Gesetz dem Falle, eine gesetzliche Rente kommt nicht mehr zusatnde, muß man sich überlegen, wieviele KR man zum Renteneintritt braucht und wie man diese über das Berufsleben verteilt kauft. Wenn man vorhat, nach dem Renteneintritt noch 25 Jahre zu leben, bräuchte man also ca 300 KR. dann tun es vllt. auch 8 Stück im Jahr. :D
Kommt eben auch drauf an, welchen Lebensstandard man im Alter haben will.

Allerdings ist es sinnvoll, zuerst die Immobilie mit möglichs wenig Schulden und möglichst hoher Tilgung zu kaufen und wenn die abbezahlt ist mit den anderen Assets zu beginnen. Dann spart man nämlich von Anfang an die Miete.
In dieser Zeit ist, wenn überhaupt, ein möglichst kleines und sparsames Auto zu wählen.

Diese Versicherungen halte ich für Quatsch. Damit eine BU zahlt, mußt du als Hochschulabgänger schon nicht mehr ansprechbar sein. Das Geld kann man sich sparen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.329.016 von Geldler am 06.04.11 16:57:28Was, wenn in den nächsten 40 Jahren nach Kauf der Immobilie eines der zahlreichen Atomkraftwerke in 1000 km Umkreis in die Luft fliegt? Ist Deine Altersvorsorge dann immer noch sicher?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.328.735 von pa1rick am 06.04.11 16:19:15Um mit Sozialhilfeempfängern mithalten zu können, mußt Du mindestens 200 000 Euro zur Seite legen können. Das gibt eine Rente von 950 Euro. Bist Du angestellt ziehen sie Dir eine Menge ab und in den Kassen ist doch nichts. Bis Du in der Rente bist, ist das Geld sowieso kaputt gegangen. Deshalb solltest Du als Altersvorsorge zuerst an eine selbstgenutze Immobilie denken, nicht zu groß, damit bei dem Staatsbankrott darauf nicht auch noch eine Luxussteuer erhoben werden wird. Nicht zu früh bauen, denn je später du baust, desto mehr Kohle hast Du. Das gilt nicht, wenn eine Niedrigzinsphase ausgenutzt werden kann wie jetzt. Langfristig Geld leihen und es dann mit dem schlechten Geld zurück bezahlen.
Wichtiger als die Altersvorsorge ist ein guter Beruf. Viele Berufe, die angeblich so toll verdienen, werfen schon lange nichts mehr ab. Oder gleich kapitulieren und vom Staat leben und viele Kinder zeugen. Damit tust Du der Gesellschaft einen großen gefallen, denn heute setzt doch niemand mehr Kinder in die Welt. Wir benötigen einen Paradigmenwechsel. Die Fleißigen müssen bequem werden und sich als Zuchthengste und Zuchtstuten zur Verfügung stellen, denn ansonsten kann man nur schwarz sehen. Nur meine Meinung.
Zitat von happygolucky: Was, wenn in den nächsten 40 Jahren nach Kauf der Immobilie eines der zahlreichen Atomkraftwerke in 1000 km Umkreis in die Luft fliegt? Ist Deine Altersvorsorge dann immer noch sicher?


Ja, weil man dann trotzdem, wie alle anderen in der Immobilie wohnen bleiben wird. Je nachdem, wie viel Strahlung man abbekommt wird sich dann vllt. sogar das Leben leicht verkürzen (wobei solche Fälle bis heute umstritten sind). Das mindert die Altersvorsorgekosten zusätzlich. Die Wahrscheinlichkeit, davon betroffen zu sein ist aber geringer als andere Risikofaktoren im Leben. :D

Hingegen ist von einem Immobilienkauf oder -bau direkt an der Elbe abzuraten. Hier ist sogar mit großer Sicherheit mit einer Entwertung des Besitzes zu rechen. Auch die Küstenregionen sind in den betrachteten Zeiträumen nicht mehr sicher. Norddeutschland könnte in 50 Jahren unter Wasser stehen, denn wir haben ja den unaufhaltsamen Klimawandel. ;)
Zitat von Timberone: Wichtiger als die Altersvorsorge ist ein guter Beruf. Viele Berufe, die angeblich so toll verdienen, werfen schon lange nichts mehr ab.


Was ist denn ein guter Beruf? Beamter?

Mir fällt grad nen schöner Ossispruch ein:

"Wenn de nüscht erheiratst un nüscht erbst, bleibste ä armes Schwein bis de stärbst." :D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.328.735 von pa1rick am 06.04.11 16:19:15Fuer Dich wahrscheinlich bissl optimistisch, mit 65 in Rente zu gehen.

Eher mit 70 oder 72, was bis dahin noch als Fruehrente gelten wird :)

Ich wuerde so bald wie moeglich mit Fondssparplaenen beginnen.

Internationaler Aktienfonds, EM, Rohstoffe und ein Rentenfonds dazu.

Wieviel kannst Du monatlich ansparen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.328.735 von pa1rick am 06.04.11 16:19:15Die beste Altersvorsorge ist eine reiche Frau zu heiraten :laugh::laugh::laugh:
Die Frage ist tatsächlich: Was möchtest du später für ein Lebensstandart haben? Wie viel kannst du überhaupt zur Seite legen? Solange du nicht weißt was du genau tun wirst, auf jeden Fall schon anfangen jeden Monat was zur Seite zu tun. Bei mir wird es direkt abgeschöpft auf ein Unterkonto. So bekomme ich es quasi gar nicht zu Gesicht um es aus Freude über das volle Konto fix aus zu geben.

Ich kann dir für dieses Thema übrigens das Buch: Die Zauberformel des Privatvermögens von Jonathan Clements Empfehlen. Ein paar Sachen weiß man zwar selber, einiges ist aber ( war zumindest für mich) neu. Es beschreibt woran man denken muss, UND wie man überhaupt die notwendige Rücklage etc. berechnet. (Zudem liest sich recht angenehm und jedes Wissen ist was Wert^^).
Zitat von Procera: Die beste Altersvorsorge ist eine reiche Frau zu heiraten :laugh::laugh::laugh:


Wenn möglich die schon 99 ist oder wie
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.328.735 von pa1rick am 06.04.11 16:19:15Hi Patrick,

ich halte es für sehr gut, sich in Deinem Alter schon mit der Altervorsorge zu befassen.
Auch ich habe damit nach dem Studium, als ich ungefähr in Deinem Alter war, damit angefangen.

Knapp 20 Jahre später bin ich sehr froh darüber. Ich musste zwar mehrfach meine Strategie anpassen
und meine Ziele revidieren (mit Anfang 20 wollte ich mit Anfang 50 in den Ruhestand gehen, jetzt weiss
ich das 60 für mich ein realistisches Ziel ist), aber mit dem finanziellen Polster was ich aufgebaut habe lässt es sich relativ beruhigt in die Zukunft blicken.

Welche Produkte für eine AV die richtigen sind, kann pauschal nicht beantwortet werden. Dies hängt von Zielen, persönlicher Risikiofreude, Lebensplanung etc. ab. Ein paar Grundregeln haben aber den Wenigsten geschadet. Z.B monallich einen festen Anteil des Nettogehaltes (z.B. 10-15%) fest für dei AV abzweigen, dies mit der Zeit auf verschiedene Töpfe (z.B. betriebliche AV, ETFs, Riesterverträge, Aktien, Rentenpapiere, ausgewählte Fonds...) aufteilen und alle paar Jahre nachjustieren.

Schlimm finde ich persönlich die Poster die radikal von IHRER Meinung überzeugt sind und alle Gegenargumente an sich abprallen lassen (..."alles auf physisches Gold", "nur selbstgenutzte Immobilien sind das Wahre")....

Du stellst auch die richtigen Fragen nach Lebenserwartung, Renteneintritssalter, Inflation....
Ohne hier Annahmen zu treffen, ist es nicht möglich eine vernünftige Strategie aufzubauen.
Auch ich habe so agiert. Ändern sich die Parameter, so muss die Strategie eben angepasst werden.
Anfang der 90er bin ich z.B. von einer relativ hohen Verzinsung meiner Lebensversicherung ausgegangen,
10 Jahre später hat sich das Flop erwiesen....also war umsteuern angesagt.

Immer wieder gabe es den ein oder anderen Irrweg (falsche Renditeannahmen, suboptimale Wertpapiere), aber aus Fehlern habe ich immer wieder gelernt. Kurz geschluckt, Fehler korrigiet (z.B. Verluste realisiert) und nach bestem Wissen das Depot wieder restrukturiert.

Früh habe ich auf Aktien gesestzt und mich nicht von Blasen und Krisen verrückt machen lassen, sondern immer konstant weiter investiert. Wenn ich jetzt auf meine "Qualitätswerte" wie BASF oder Nestle im Depot schaue hat sich das als nicht ganz falsch erwiesen.

Eine eigene Immobilie kam und kommt für mich nicht in Frage (zu unflexibel, zu unrentabel, Klumpenrisiko), stattdessen habe lieber monatilich etwas mehr in andere Assets investiert.

Weiterhin habe ich das Glück, das mein Arbeitgeber eine breite Palette an attraktiven AV Produkten (Pensionkasse, Direktversischerung, Direktzusage, Langzeitkonten....) anbietet, hier habe früh und intensiv zugegriffen....Die bisher erreichten Leistungszusagen können sich sehen lassen.

Viel später kamen auch ein paar physische Assets (z.B. wertvolle Edelmetall Uhren) hinzu, diese sind aber kein Bestandteil meiner AV, sondern ein angenehmes Beiwerk welches im Fall der Fälle vielleicht zu Geld gemacht werden könnte.

Gruß
AD

P.S. Hier ist noch ein interessanter Vergleich (Aktie/Gold) aus der FAZ:
http://www.faz.net/artikel/S30770/rekordpreis-basf-aktie-schlaegt-gold-30469128.html


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