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Gold- Kaufpanik- physische Eindeckungen - 500 Beiträge pro Seite



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Heute fiel der Goldpreis auf unter 1550 US-Dollar und was sehen wir aktuell?
Kaufpanik.
So scheibt Proaurum auf seiner Internetseite:
Unser Online-Shop ist aufgrund starken Besucheraufkommens derzeit nur mit eingeschränkten Funktionen nutzbar. Bitte versuchen sie es später noch einmal.
pro aurum - Edelmetalle. Münzen. Barren.


Bei Anlagegold 24 z.B. stehen noch die alten Kurse für das Metall.

Was werden wir die kommenden Wochen sehen?
Genau, die Zeit wiederholt sich. Es gibt nichts zu kaufen.
Och, Gold gibt es massig zu kaufen, proaurum ist nicht der Liebe Gott, gibt zig Anbieter, einfach mal Augen auf!
Das Edelmetall wird zum Politikum. Gestern präsentierte sich die Merkel bei Jauch einem Millionenpublikum und verkündete den erweiterten Rettungsschirm. Dabei kam mir nur der Gedanke:

"Na da wird es aber morgen hoch hergehen bei den Edelmetallhändlern".

Und genau das trifft jetzt ein. Das Volk macht sein "Ding" ohne die Regierung.
Mit Verlaub, das ist und war (selbst bei der Lehmannpleite) absoluter Blödsinn.
Bei der Haspa in HH gab es immer und jederzeit zu kaufen, was man kaufen wollte.
Vereinbarter Preis am selben Tag, maximal 1 Woche Lieferzeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.133.874 von Travis33 am 26.09.11 09:53:30Klar doch. Noch gehts ja. Ich rechne sogar kurzfristig mit einer Unterschreitung der 1.500er Marke. Kommt es so, wirds eng an den Bankschaltern und bei den Online-Shops. Das hatten wir doch schonmal, nur diesmal wurde der "Drache" geweckt.

Hat mehr mit der aktuellen Politik zu tun, das ist aber nur ,meine Meinung. Wird die Merkel durchkommen- und damit rechne ich ganz fest,- wird es kein Halten mehr geben. Europaweit werden die Anleger (was sie ja vermeiden wollten) flüchten in Edelmetalle und Fremdwährungen.
Zitat von Dorfrichter: Was werden wir die kommenden Wochen sehen?
Genau, die Zeit wiederholt sich. Es gibt nichts zu kaufen.
Blödsinn, es gab immer Gold zu kaufen.
Das ist der Einstieg, auf den ich so lange gewartet hab :-)) Der Goldsupermarkt (http://585gold.org/goldhaendler/goldsupermarkt.html) hat auch noch Gold, alles unnötige Panikmache.
Ach, wer will schon Panik verbreiten. Eher könnte Gorilla den "Nagel treffen", weil, wie ich schon sagte, dieser Rücksetzer noch nicht erledigt ist. Übertreibungen gahen nicht nur nach oben, sondern auch nach unten. So gesehen kann es schon sein, daß der Goldkurs unter die 1500er Marke rutscht. Und dann der €uro-Kurs im Vgl. zum US-Dollar... da sind doch 100 € drin.

Heute zeigt das doch nur, daß die ersten Mutigen aufstehen.
Nein, heißt es von Expertenseite. "In dieser Welt, wo nichts sicher ist, wir Gold seinen Status als sicherer Hafen weiter behalten", sagt Eugen Weinberg, Rohstoff-Experte von der Commerzbank.

Entweder ist in dieser Welt nichts sicher, oder gibt es etwas was
noch unsicherer ist?

Eine Goldinvetition mag für Unkreative interessant sein,
aber wer seinen weiteren Horizont benutzen will,
findet natürlich wesentlich attraktivere Anlagen.
historisch und inflationsbereinigt ist Gold sehr billig




oder andersrum zu welcher Zeit konnte sich
jeder Durchschnittsdepp ein paar Kilo Gold leisten?
Zitat von a.head: zu welcher Zeit konnte sich
jeder Durchschnittsdepp ein paar Kilo Gold leisten?


Nochdazu mit angeblich wertlosem Papier gekauft.

:laugh:
Zitat von Goldbaba:
Zitat von a.head: zu welcher Zeit konnte sich
jeder Durchschnittsdepp ein paar Kilo Gold leisten?


Nochdazu mit angeblich wertlosem Papier gekauft.

:laugh:


Na ja, dein von dir beworbener Ökostrom läuft auch nur so lange gut, so lange der Steuerzahler die hohen Einspeisevergütungen bezahlt. Und im Falle des 100% sicheren Staatsbankrotts ist nichts mehr mit Einspeisevergütung. Wird sowieso Zeit, diese ganzen Ökomilliarden zu kappen.

Ein Vorteil hat Gold: Es geht nicht pleite. Und ob die US Schuldtitel, die jetzt so gefragt sind, auch nie pleite gehen können, lasse ich mal dahingestellt.

Sollte Gold wie 2008 wieder 34% abrutschen, dann landen wir noch bei 1300$ Silber fiel 2008 übrigens 60%, da wäre dann bei 20$ Schluss. Viel interessanter sind aber die anschliessenden Anstiege: Silber ist nach dem 2008er Absturz 450% gestiegen (von 9$ auf 50$), Gold von 685$ auf 1900$.

Also einfach mal ruhig bleiben und Gold in zwei Jahren für 3000$ oder Silber für 150$ die Unze verkaufen. Wenn man überhaupt verkaufen will......
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.135.211 von Lenhauser am 26.09.11 14:06:38Wie sich die Zukunft öffnen will,
ist uns verborgen.

Es kann natürlich immer eine mögliche Entwicklung wahrgenommen werden.

Für mich geht es in eine ganz andere Richtung.
Angstinvestoren werden dabei verlieren.

Mutigen gehört die Zukunft.
Na, das sind ja "schöne Kommentare"! Aber immerhin, wenigstens wird Verunsicherung gestreut in die kineare Aufwärtsbewegung des Goldes.

Die harten Fakten sind- diese Regierung wird morgen schon abstimmen über einen gewalitigen Rettungsfonds und ihn durchbringen.

Auch die Amerikaner sorgten auf der anderen Seite für etwas Beruhigung durch die Schärfung der Staatspapiere (soll wohl Vertrauen einhauchen, was anscheinend tatsächlich kurz gelang) in den Umtausch von Langläufern in Kurzläufer.

Zeit gewonnen. Nicht mehr. An den Problemen, die immer noch da sind, hat sich aber nichts verändert. Ja, "Sparmassnahmen" in den Staatshaushalten werden jetzt beschlossen. Die Arbeitslosigkeit wird ansteigen, die Konjunktur darben und das Geld kurzzeitig erstarken.

Nur- dieser Kurs wird nicht lange zu halten sein, darauf wette ich.
Und dann?
Ich sagte es doch schon in einem anderen Thread. Das herunter Prügeln des Goldpreises könnte kräftig in die Hose gehen wenn Händler nicht mehr liefern können. Zu groß ist die Nachfrage nach echtem Gold. Wer Gold kauft den interessiert es nicht ob der Preis 100 Euro höher liegt oder 100 Euro tiefer. Der kauft auch nicht Gold mit seinem ganzen Hab und Gut. Es gibt schwerreiche Leute die zum Teil ihr Geld auch unter dem Kopfkissen zuhause haben und decken sich regelmäßig bei günstigen Kursen ein. Wenn Goldhändler nicht mehr liefern können, kann der gleiche Effekt enstehen als würde eine Bank schließen die kein Geld mehr hat sprich Pleite ist und die Masse rennt schon los, auf andere Banken. Egal wo man sich im Umkreis umhört, die Verunsicherung ist mittlerweile sehr groß.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.135.681 von AHEO am 26.09.11 15:50:58Ich sagte es doch schon in einem anderen Thread. Das herunter Prügeln des Goldpreises könnte kräftig in die Hose gehen wenn Händler nicht mehr liefern können.

Genau Das wird passieren. Hatten wir doch schon mal. AHEO, ich rechne aber trotzdem mit einem nochmaligen Rücksetzer auf unter 1.500 Dollar. Erst unterhalb dieser Linie wird es richtig interessant für eine Haussé, da das physische Gold dann wohl ausverkauft sein wird.

Interessant bei der Sache ist, daß anscheinend tatsächlich jeder Rücksetzer genutzt wird für massenhaft physische Käufe. Derweil finde ich, daß gerade durch den erstarkten Dollar überhaupt nichts geschehen ist auf Eurobasis.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.135.790 von Dorfrichter am 26.09.11 16:06:11So stark ist der Goldpreis nun auch nicht gefallen. Der Euro ist ja auch ganz schön in die Knie gegangen. Ich glaube wer in Euro kauft braucht sich in Zukunft nicht all zu große Sorgen machen. Wenn eine Währung kaputt geht dann ist es der Euro, besser gesagt der Euro wird dafür geopfert, das eine noch größere Währung der Dollar nicht unter die Räder kommt. Der Gold Preis in Dollar kann nicht mehr all zu viel nachgeben sonst kaufen die Chinesen, Russen und alle anderen wie verrückt. Fällt der Euro ist das halb so schlimm für die Käufer aus Euroländer, da ein der Goldpreise mit dem Verfall des Euros im schlimmsten Fall noch immer stabil bleiben würde.
Wäre Gold nur eine Luftnummer, etwas vituelles wie Geld das man aus dem nichts im Computer mit einigen Nullen mehr beliebig vermehren kann, dann hätten die Privat Käufer wirklich die Ar***karte gezogen. Es ist jedenfalls ein großer Unterschied zwischen Gold und Aktien.
Hätten wir mit denm System noch keine Erfahrung könnte man natürlich auch mit Gold in die Falle tappen. Gehen wir zurück in die 70-er Jahre der letzten Goldhausse. Damals war das System auch fest gefahren, der Goldpreis stieg um das X-fache. Die Regierungen damals hatten jedoch noch Spielraum und konnten die Zinsen kräftig anheben, damit die Wirtschaft sich wieder regulieren konnte. Diese Möglichkeit gibt es heute nicht mehr. Heute ist alles Alternativlos zu groß um Pleite zu gehen. Selbst 2% Zinsanhebung wäre für die Länder fatal Geschweige 10 oder noch mehr Prozent wie früher. Also können wir getrost davon ausgehen das Gold solange ein Thema sprich Anlage bleiben wird solange Zinsen nicht steigen können und die Inflation ihren Weg früher oder später machen wird. Es gibt zurzeit nur noch 2 Möglichkeiten: Man verbietet Gold oder Gold wird bis zu einer Währungsreform die Euro Währung immer abdecken egal wie hoch die Inflation steigt. Gold wird die Währung sogar Performen.
Es ist jedenfalls ein großer Unterschied zwischen Gold und Aktien.
Und hier fast schon die Bestätigung für meine Vermutungen. Jeder Rücksetzer beim Gold löst eine KAUFLAWINE aus, die sich mit den Jahren immer mehr steigert. Da kann man ja gespannt sein, bis es wieder heißt:

NICHTS GEHT MEHR!

http://www.mmnews.de/index.php/gold/8577-sturm-auf-gold
Hm?

Heute:

Allianz
65,01 +10,15
Deutsche Bank
25,115 +8,65
Commerzbank
1,763 +7,76
Münchener Rück
85,63 +7,06


Gold
1.602 19:26:19 -3,29 %

Aktien sind halt z.Zt. ein Schnäppchen,
damit können Gewinne eingefahren werden.

Da muß das Angstmetall Gold zurücktreten.
Manche glauben halt an Gold,
ich glaube an garnichts,
oder doch?

Ich glaube, ich trink noch ein Bierchen.
Zitat von Lenhauser: Zwischen Gold und Geld meinst du wohl....


Ich meine schon zwischen Gold und Aktien. Gold kann man zuhause Parken und Aktien können wertlos werden. Wenn man wüsste die Aktie XY übesteht jede schwere Krise bräuchte man kein Gold kaufen weil es einfacher wäre Aktien im Depot zu halten. Nehmen wir eine sichere Aktie RWE oder Telekom. Selbst in der schwersten Krise brauchen Menschen Strom oder Telekomunikation. Was passiert wenn beide Firmen verstaatlicht werden?
Das ist der Unterschied. Gold ist immer was Wert bei Aktien ist das so eine Sache. Im Kommunismus gab es gar keine Börse und Gold war extrem teuer natürlich im Schwarzmarkt.Egal was für Staatsform, Gold ist immer was Wert.
achtung Laienmeinung: also Gold und Aktien zu vergleichen ist schon sehr hart, um nicht zu sagen krass.

Die Aktie ist das Werkzeug der Gauner !!!


ok, womöglich schaffen es die großen Anleger & Börsenschongleure auch mit Gold, den kleinen Anlegern das Geld (den Wert) aus der Tasche zu ziehen.
Zitat von Nobudo: achtung Laienmeinung: also Gold und Aktien zu vergleichen ist schon sehr hart, um nicht zu sagen krass.

Die Aktie ist das Werkzeug der Gauner !!!


ok, womöglich schaffen es die großen Anleger & Börsenschongleure auch mit Gold, den kleinen Anlegern das Geld (den Wert) aus der Tasche zu ziehen.


In den Nachrichten wurde heute berichtet, daß bei Investmentfonds gelegentlich über 15 % als Vermittlungsprovisionen bezahlt worden sind.
Natürlich hat dabei der Anleger alles verloren.

Das ist schon ein Gaunerverhalten.
Aber wer Aktien über Investmentfonds kauft, ist selber schuld.
Von einer Beteiligung an Unternehmen kann da nicht mehr gesprochen werden,
da oft die Aktien von den Fonds wieder beliehen werden...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.144.457 von Nobudo am 28.09.11 11:09:56"Die Aktie ist das Werkzeug der Gauner !!!"

Das kann man aber nicht einfach so sagen. Man muß nur den Markt aufteilen in 2 Kategorien. 2000 zur Hochzeit des neuen Marktes bei der Übertreibung wurde es doch ersichtlich.
IN:
"Beutetiere"
"Opfertiere"

Da wurden ganz einfach zuviele AG´s mit demselben/ähnlichen Geschäftsmodell ins Rennen geschickt. Heute bestauenen wir die Auslese. Die Besten rissen sich die Filetstücke der "Opfertiere" heraus und wurden fetter. Die Investmentbanken gewannen und der clevere Anleger. Die allzu Gutgläubigen, die Gierigen, die Leichtfertigen verloren viel Geld.

Ich hab´s ja woanders gestern erst geschrieben, aber das paßt auch hier bestens. Wenn vielleicht Jemand denkt, er könne mit ein paar Unzen Gold jetzt "Reich" werden, dann hat er sich aber geschnitten! Das ist nur da zur Substanzbewahrung.

Ein Beispiel: Die VW-Aktie hat eine Performance zum Gold hingelegt, wie sie wohl einzigartig ist. Split nicht vergessen und jetzt haben wir EURO!

Und dann noch etwas...die jährlichen Ausschüttungen.
Und dann noch das verbriefte Miteigentum an der Firma.

Ich würde das anders gesehen haben.
@Goldbaba
von Investmentfond war keine rede

@Dorfrichter:
zitat „Wenn vielleicht Jemand denkt, er könne mit ein paar Unzen Gold jetzt "Reich" werden, dann hat er sich aber geschnitten! Das ist nur da zur Substanzbewahrung.

guter Hinweis !

das ist schon richtig, wie gestern ein Berater im TV meinte,
wenn man einfach nur das Gold solange behält bis es kein geld mehr gibt,
ist der Kaufpreis írrelevant, :--)))
Aktie als miteigentum eines unternehmens und dabei mitprofitieren,
das war in den 20er und 30 jahren noch ein Argument.

heute ist es ein PokerSpiel der gaunerwelt, nur mit viel größeren Einflussmöglichkeiten als beim Pokern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.144.672 von Nobudo am 28.09.11 11:52:59"heute ist es ein PokerSpiel der gaunerwelt, nur mit viel größeren Einflussmöglichkeiten als beim Pokern. "
Im Allgemeinen ja, im Spezifischen nein.

Es gibt AG´s, die unbedingt gebraucht werden vom Staat zur reinen Selbsterhaltung. RWE, K+S, oder meinetwegen auch VW, MTU, EADS oder Thyssen, die Telekom, Linde usw. usw. (Bei der Telekom bin ich mir nicht sicher, ob sie noch systemisch ist)

Das ssind schon Anlagemöglichkeiten, die Deinem Glaubenssatz widersprechen. Ich wette jeden Betrag, wenn das System platzt, wird sich das komplette Land umorientieren auf den Erhalt des Landes. Das schließt ja Europa in keinster Weise aus.
Es ist bemerkenswert, daß auch kommunistisch geführte
Volkswirtschaften, zu der Finanzierung durch Aktienausgabe zurückgekommen sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.144.831 von Dorfrichter am 28.09.11 12:26:19@ Dorfrichter

Was hältst Du davon?

Das Manager-Magazin schreibt von einer Zeitenwende:

http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,…
l]

Könnte das auch denen gegenwärtigen Goldpreisverfall erklären, in der Folge auch
andere Edelmetallnotierungen mitgerissen werden?" target="_blank" rel="nofollow">http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,…
l]

Könnte das auch denen gegenwärtigen Goldpreisverfall erklären, in der Folge auch
andere Edelmetallnotierungen mitgerissen werden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.145.506 von Goldbaba am 28.09.11 14:48:47"Dokument zur Zeit nicht verfügbar"
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.145.619 von Dorfrichter am 28.09.11 15:14:21Merkwürdig, der Artikel wurde anscheinend rausgenommen...

Aber:

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,788597…

in einem Nebenlink ist er wieder da:

http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,…
Verbraucherzentrale warnt vor Gold!

Gold zu kaufen, ist teuer

Derzeit ist Gold teuer wie nie. Die Nachfrage ist enorm, nicht nur bei Privatanlegern, sondern auch bei Staaten wie China. Allerdings gilt: Es gibt keine Garantie, dass die Preise weiter steigen. Und Zeiten allgemeiner Euphorie um eine Anlageform sind selten gute Zeiten, um in diese Anlageform zu investieren. Zudem kommen, je nach Anbieter, unter Umständen erhebliche Gebühren beim Kauf. Für Goldbarren können durchaus auch mal zehn Prozent oder mehr fällig werden.

Gold aufzubewahren, ist teuer

Das teure Edelmetall zu Hause im Wäscheschrank zu lagern, bedeutet ein hohes Risiko und ist nicht zu empfehlen. Stattdessen hinterlegen Anleger das Gold in der Regel in einem Schließfach bei der Bank. Kostenlos ist das aber nicht zu haben. Außerdem muss geklärt sein, bis zu welcher Summe der Inhalt des Schließfachs versichert ist. Im Falle eines Falles reicht diese Deckung vielleicht nicht aus, eine zusätzliche Schließfachversicherung wird nötig. Auch das sind laufende Kosten, die Sie tragen müssen.

Gold birgt ein Währungsrisiko

Gold wird in US-Dollar gehandelt. Daher wirken Währungsschwankungen sich auf den Gegenwert in Euro aus. Das bedeutet: Wird der Dollar abgewertet, ergeben sich beim Wiederverkauf von Gold Nachteile für den Anleger, weil er weniger Euro für den Dollar bekommt. In diesem Fall können unter Umständen Verluste auftreten, obwohl der Goldkurs in Dollar gestiegen ist. Die Kehrseite der Medaille: Falls der Dollar aufgewertet wird, wirkt sich dies positiv auf Ihre Anlage aus.

Gold bringt weder Zinsen noch Dividenden

Gold an sich ist nicht produktiv: Es erarbeitet keine Gewinne wie die Unternehmen, in die Aktionäre investieren. Und es zahlt keine Zinsen wie die Banken und Staaten, denen die Käufer von Anleihen oder Besitzer von Festgeldkonten und Sparbriefen ihr Geld leihen. Es liegt einfach nur da, glänzt und wartet darauf, gekauft oder verarbeitet zu werden.

Gold ist ein reines Spekulationsobjekt

Weil Gold weder Zinsen noch Dividenden bringt, bleibt Anlegern nur eine Hoffnung auf Rendite: dass der Goldkurs steigt. Übersetzt heißt das: Anleger müssen hoffen, dass die Nachfrage nach Gold in der Zukunft steigt. Sollte sie nämlich fallen, dann fällt auch der Kurs. In der Vergangenheit waren starke Kursschwankungen keine Ausnahmen, sondern die Regel: Zwischen 1987 und 1999 halbierte sich der Goldkurs. Und auch innerhalb des Jahres 2008 sank der Kurs um rund 30 Prozent von 1.000 auf 705 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Krisenbedingt hat der Goldkurs seit 2009 dagegen stark zugelegt. Im Juni 2010 erreichte er Werte von mehr als 1.250 US-Dollar, im Sommer 2011 gar von über 1.900 US-Dollar. Wer sich nur die Entwicklung von 2009 bis 2011 anschaut, übersieht dabei vielleicht, dass es auch schon andere Phasen gab. Es kam auch schon vor, dass Anleger 25 Jahre warten mussten, um ihren Einstiegskurs wieder zu erreichen. Wer mag da noch von einer sicheren Geldanlage sprechen?

Die historische Rendite geht gegen null

Der amerikanische Finanzprofessor Jeremy Siegel hat die Gewinne errechnet, die in den Jahren 1800 bis 2005 mit verschiedenen Anlageklassen möglich waren. Die Rendite von Gold über diese gut 200 Jahre hinweg entsprach in etwa der Inflationsrate. Verglichen mit anderen Produkten, die in etwa die Inflation ausgleichen (wie zum Beispiel Tagesgeld) sind die Nachteile jedoch recht groß.

http://www.vz-nrw.de/UNIQ131819123113746/link654921A.html
wenn der gute Jeremias Siegel Tagesanleihen gehabt hätte wäre ihm in unseren Breiten schon 4 mal das Geld verreckt

mit Gold hätte er seine Kaufkraft erhalten

fazit: Gold gut, tagesanleihen schlecht


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