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**** MVV Energie AG mit Grüner Kurspower in die Zukunft ***/ Langzeitthread** - 500 Beiträge pro Seite


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Obwohl Energieversorger - aufgrund des Margen drückenden Strompreiskampfes sowie der permanenten Debatte über den Atomausstieg - derzeit eher abwinkende Reaktion auf Seiten der Analysten hervorrufen, gibt es noch Ausnahmen .Deutschlands einziger börsennotierter kommunaler
Versorger, die in Mannheim ansässige MVV Energie, konnte zuletzt neben ordentlichenZahlen vom 11,7- prozentigen Einstieg der Ruhrgas profitieren. Da eine Aufstockung auf 15 Prozent geplant und der MVV Freefloat aufgrund der festen Aktionärsstruktur stark gesunken ist, konnte die Aktie zuletzt deutliche relative Stärke aufweisen.

Ein weiterer Grund könnte die 22 prozentige Beteiligung an der ENERGY PHOTOVOLTAICS sein.
Gemeinsam mit den US-Unternehmen CHI Energy und IES wurden über eine Holding insgesamt 66 Prozent der Anteile von EPV für 14 Millionen US-Dollar übernommen. Für 2001 plant die auf Photovoltaik spezialisierte Entwicklungsgesellschaft bei Erlösen von 30,1 Millionen US-Dollar.


********** Wachstumsmarkt Stromhandel ***************
Neben dem Wachstum als Verteilerunternehmen sowie der Verbesserung der Multi-Utility-Dienstleistungen wird derzeit der Energiehandel zukunftsträchtig ausgebaut.
- Im boomenden börslichen Strom-Terminmarkt und Gas-/Energiehandel sieht MVV-als an der Gründung beteiligtes Unternehmen der EEX; wo im März der börsliche Terminmarkt startete - erhebliche Zukunftschancen.
An der Strombörse wurden seit Aufnahme des Handels Anfang 1999 bereits über 14000 Kontrakte mit einem Volumen von insgesamt 14,5 Terrawattstunden abgeschlossen. Dies entspricht ca. dem achtfachenJahresbedarf der Stadt Mannheim.

Derzeit wird ausserdem verstärkt der Erwerb von aussichtsreichen internationalen Wachstumsunternehmen , die durch Entwicklungen neuer Technologien in der Energie- und Versorgungswirtschaft die Wertschöpfungskette von MVV entscheidend voranbringen, angestrebt. Die Portfolio-Strategie ist auf die Bereiche dezentrale Energietechnologien, Systeme der Energieverteilung und -speicherung sowie Energiemanagement,Software und Kommunikationstechnologien ausgerichtet. MVV sieht ein Investitionsvolumen von 50Millionen DM mit jeweils zwei bis drei Beteiligungen in jedem Bereich vor.
Der Expansion steht auch nichts im Wege, denn erst zuletzt flossen der MVV durch die Veräusserung einer 1,9-prozentigen Beteiligung an der Energie Baden-Württemberg(EnBW) 300 Millionen DM zu.
Durch Investitionen in aussichtsreiche Zukunftstechnologien hat das MVV-Management der Aktie mittlerweile genügend kurstreibende Fantasie verschafft. Der eigenen Beteiligungsgesellschaft Manet GmbH ist mit den Partnern Main. net Ltd. und Alcatel ein erster Durchbruch bei der Anwendung der Powerline Technologie ( PLT) gelungen. In einem Pilotprojekt wurde das Stromnetz Transferraten von
2 Mbit/s erreicht. Eine Übertragungsgeschwindigkeit von 8 Mbit/s befindet sich momentan in der Entwicklung.

************ Beteiligung an DeWind AG ************

Die derzeit noch weitestgehend unbekannte Beteiligung in Höhe von 25,01 Prozent an der DeWind AG dürfte nach Konkretisierung der Pläne für den dieses Jahr geplanten Börsengang-der von der Dresdner Kleinwort Benson begleitet wird - für weiteren Auftriebsorgen .
DeWind stellt moderne und leistungsstarke Windenergieanlagen für das gesamte Anwendungsspektrum her.
In Deutschland hat DeWind nach dem 3.Quartal 2000 eien Marktanteil von 7,2 Prozent erreicht. Inzwischen wurde bereits die 250. Windenergieanlage produziert.




************* Positiver Ausblick ********************

Bereits Ende Januar gab MVV für das laufende Jahr einen recht positiven Ausblick . Inklusive der Erstkonsolidierung der Energieversorgung Offenbach (EVO) wird ein 40-prozentiges Umsatzwachstum auf 1,8 Milliarden DM angepeilt.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ( Ebit) soll um 30% auf 250 Millionen DM zulegen . In 2001 will MVV Vorstand Roland Hartung zwischen 0,5 und 1 Milliarde DM in Beteiligungen investieren. Für die kommenden drei bis vier Jahre wird dann mit einem Investitionsportfolio von 2 bis 2,5 Milliarden DM gerechnet.


MfG MrGruendlich ;)
Über 500 Millionen Mark möchte die MVV Energie AG in den nächsten Jahren in Biomasse-Kraftwerke investieren und dabei ca. 100 Millionen Mark Eigenkapital einsetzen. Vier Biomasse-Kraftwerke bis zu einer elektrischen Leistung von 20 MW sind in der Projektierung bereits weit fortgeschritten. Hierbei geht es um Standorte in Mannheim, Wiesbaden, Königs-Wusterhausen bei Berlin und Misburg bei Hannover, die im Jahr 2003 in Betrieb gehen sollen. Mit diesen und weiteren geplanten Biomasse-Kraftwerken verstärkt
die MVV Energie AG ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien und leistet ihren Beitrag zur CO2-Minderung in Deutschland.
Rund zehn Millionen Tonnen nicht mehr verwertbares Rest- und Altholz fallen jährlich in der Bundesrepublik an. Dieser Hölzer werden überwiegend deponiert, teilweise auch exportiert. Das Deponieren wird ab 2005 im Rahmen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall nicht mehr zulässig sein. Durch Kooperation mit Partnern, die seit langem schon erfolgreich am Markt operieren, sichert sich die MVV Energie AG für jedes ihrer Projekte langfristig die Lieferung von Alt- und Resthölzern. Das erste Biomasse-Kraftwerk der MVV Energie AG ist bereits seit dem Jahr 2000 in Ruhpolding in Betrieb. Weitere Biomasse-Kraftwerke in Bad-Endorf und Dannenberg werden noch in diesem Jahr folgen.


Die Zukunft liegt in dezentralen Einheiten Die Zukunftstechnologien in der Energiewirtschaft sind dezentral. Dies gilt gleichermaßen für Biomasse, Windkraft und Sonnenenergie. Die bei der MVV unternehmenspolitisch traditionelle und technisch naheliegende dezentrale Energieversorgung ? Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung ? wird in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen. Beste Startaussichten auf diesen Märkten haben Multi Utility ? Unternehmen, landläufig auch unter dem "alten" Begriff "Querver-bundunternehmen" bekannt.

Solide Basis

Beim Ausbau ihrer Aktivität im Sektor Biomasse kann sich die MVV Energie

AG auf solide Rahmenbedingungen stützen:

· Das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 hat bereits zehn Jahre Rechtspraxis. Es wurde zuletzt am 13. März 2001 vom Europäischen Gerichtshof anerkannt. · Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trat am 1. April 2000 in Kraft. Es definiert den Markt für Bioenergie, insbesondere die Abnahme und Vergütung von Strom aus regenerativen Energien. · Die Biomasse-Verordnung regelt im Rahmen des EEG, welche Stoffe als Biomasse gelten sowie die techni-schen Verfahren und Umweltanforderungen zur Stromerzeugung. Es ist damit zu rechnen, dass noch im Monat Mai 2001 die Biomasse-Verordnung in letzter Lesung vom Bundestag verabschiedet wird. Nach dem EEG wird Strom aus Biomasse über 20 Jahre mit ca. 20 Pfennigen je Kilowattstunde vergütet. Dies ist eine solide Basis für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen.

Einhaltung strengster Umweltschutz-Vorschriften
Die von der MVV Energie AG projektierten Anlagen werden die strengen Umweltschutz-Vorschriften der 17. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung einhalten.
Vorreiter MVV
Mit der Stromerzeugung aus Bioenergie erschließt sich die MVV Energie AG ein neues zukunftsträchtiges Geschäftsfeld und leistet damit zugleich einen Beitrag zu dem auf nationaler und europäischer Ebene gesteckten Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an den Energie-versorgung bis zu 2010 zu verdoppeln. Mit ihren in der Projektphase bereits weit vorangeschrittenen Anlagen gehört das Mannheimer Unternehmen zu den Marktführern.
Die MVV Energie AG sieht die geplanten Biomasse-aktivitäten als Ergänzung in den Bereichen Wind- und Solarenergie. Langfristig soll mit erneuerbaren Energien ein zweites Standbein geschaffen werden.
Roland Hartung, Sprecher des Vorstands der MVV Energie AG: "100 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Energieverteilung und 40 Jahre bei der energetischen Müllverwertung und optimalen Nutzung der daraus gewonnenen
Energie prädestinieren die MVV Energie AG zu diesem neuen Geschäftsfeld".


Mannheim, den 17. Mai 2001

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG wächst in rasantem Tempo

Hohe Zuwächse kennzeichnen die Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2000/2001

Auf die intelligente Verknüpfung kundenorientierter Dienstleistungen und Produkte im Kerngeschäft und die forcierte Entwicklung innovativer Zukunftstechnologien setzt die Mannheimer MVV Energie AG in ihrem aktuellen Strategiepapier. "Wir entwickeln uns dynamisch weiter als Energieverteiler mit hoher Dienstleistungskompetenz", beschreibt Roland Hartung, Sprecher des Vorstands, das Selbstverständnis der MVV Energie AG, die für November 2001 die Platzierung einer weiteren Tranche am Kapitalmarkt plant.

Effizienzsteigerungen und Synergien aus erfolgreichen Beteiligungen und Kooperationen sind hierbei Garanten für wertsteigernde nationale und internationale Expansion, die das Unternehmen vor allem in Ost- und Südeuropa sowie der Iberischen Halbinsel, aber auch in China und Lateinamerika vorantreibt. Für weiteres Wachstum werden in verstärktem Maße dezentrale regenerative Energien sorgen, für die Investitionen von deutlich über 500 Millionen Mark eingeplant sind. Rund 100 Millionen Mark werden hierfür aus Eigenmitteln zur Verfügung stehen.

Die MVV Energie AG hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2000/2001 ihre herausragende Position als Multi-Utility Unternehmen erfolgreich ausgebaut und das rasante Wachstumstempo weiter erhöht. Der Umsatz im 1. Halbjahr 2000/2001 stieg mit einer halben Milliarde Mark um 73 Prozent, bereinigt um die fiskalische Sonderbelastung aus der Stromsteuer, um 72 Prozent auf 1 185 Millionen Mark. Auch ohne die erstmalige Konsolidierung der im Jahr 2000 akquirierten Energieversorgung Offenbach AG (EVO), auf die mit 249 Millionen Mark rund die Hälfte der Umsatzsteigerung entfiel, konnte mit einem Plus von 36 Prozent, d.h. einem Anstieg auf 936 Millionen Mark, eine beachtliche Performance erzielt werden. Dieses kräftige Umsatzwachstum basiert vor allem auf einem expansiven Stromhandel, einem deutlich höheren Gasumsatz und weiterer vertrieblicher Markterfolge - vor allem im lukrativen, zukunftsträchtigen Multi Utility Bereich des Contractings.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 128 Prozent (Plus 179 Millionen Mark) auf 318 Millionen Mark. Zu dieser deutlichen Ergebnisverbesserung haben neben der erstmaligen Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen vor allem ein hoher Ertrag aus dem Verkauf der EnBW-Aktien (220 Millionen Mark nach Abzug der Buchwerte) beigetragen. Dadurch konnten wir die wettbewerbsbedingten Ertragseinbußen im Stromgeschäft, die wir wie andere Unternehmen unserer Branche durch den massiven Preisdruck hinnehmen mußten, mehr als ausgleichen. Zeitgleich haben wir im 1. Halbjahr 2000/2001 umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen im Personal- und Netzbereich vorgenommen, die unser Halbjahres-EBIT 2000/2001 zwar belastet haben, die wir aber aufgrund des Ertrags aus dem Anteilsverkauf kompensieren konnten. Diese Maßnahmen werden sich positiv auf die künftigen Jahresergebnisse auswirken.

Bereinigt um die Sondereffekte, wie Aktienverkauf, EVO-Konsolidierung und Restrukturierungsmaßnahmen, errechnet sich für das 1. Halbjahr 2000/2001 ein EBIT von 132 Millionen Mark. Verglichen mit dem um Rückstellungsauflösungen bereinigten EBIT des Vorjahres (123 Millionen Mark) hätte sich - trotz der Belastungen bei Strom und unerwarteter witterungsbedingter Mengeneinbußen im Gas- und Fernwärmegeschäft - ein EBIT-Wachstum von 7 Prozent (9 Millionen Mark) ergeben.

Auch der Jahresüberschuss konnte aufgrund der genannten Sondereffekte Steigerungsraten besonderer Dimension ausweisen und kletterte um 102 Prozent auf rund 137 Millionen Mark.

Die auf das EBIT bezogene Brutto-Umsatzrendite (ohne Stromsteuer) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr von 20,7 auf 27,5 Prozent. Bereinigt um die genannten Sondereffekte im Berichtsjahr und im Vorjahr verringerte sich dieser Wert auf-grund des überproportionalen Umsatzwachstums erwartungsgemäß von 18,2 Prozent im Vorjahr auf 14,3 Prozent für das 1. Halbjahr 2000/2001. Die auf den Jahresüberschuss bezogene Netto-Umsatzrendite (ohne Stromsteuer) stieg von 10,1 auf 11,9 Prozent (Plus 17,8 Prozent). Um die Sondereffekte bereinigt, errechnet sich eine Netto-Umsatzrendite von 5,7 Prozent im Vergleich zu 7,7 Prozent im 1. Halbjahr des Vorjahres. Die bereinigten Umsatzrenditen weisen trotz des Rückganges dennoch vergleichsweise hohe Werte aus.

Der Cashflow stieg ohne den Ertrag aus dem Anteilsverkauf mit einem Plus von 31,5 Prozent von 103 auf 135 Millionen Mark an.

Im 1. Halbjahr 2000/2001 investierte die MVV Energie AG 482 Millionen Mark in das Anlagevermögen. Im Vorjahreszeitraum waren es 84 Millionen Mark. Das deutlich höhere Volumen resultiert aus Investitionen in neue Beteiligungen und Unternehmensgründungen. In Sachanlagen investierte die MVV Energie AG im Berichtszeitraum rund 82 Millionen Mark

Die Zahl der Beschäftigten hat sich in der MVV Energie Gruppe zum 31. März 2001 gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (1.982) um 1.214 auf 3.196 Mitarbeiter erhöht. Die erstmals konsolidierten Beteiligungsgesellschaften brachten insgesamt 1.295 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die MVV Energie Gruppe ein.

Im Geschäftsbereich Strom nahm der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 127 Prozent auf 477 Millionen Mark, das sind 40 Prozent des Gesamtumsatzes, zu. Bereinigt um die EVO weist der Stromumsatz ein immer noch beachtliches Plus von 62 Prozent auf. Der Stromabsatz erhöhte sich im 1. Halbjahr 2000/2001 um 236 Prozent auf 5,4 Milliarden kWh. Das stark expansive Stromhandelsgeschäft wuchs sogar um 687 Prozent auf 3,1 Milliarden kWh. "Bei allem Erfolg stehen dem hohen Mengenwachstum im Stromhandel mit vergleichsweise geringen Margen jedoch wettbewerbsbedingte Preissenkungen aus dem Vorjahr mit hohen Erlöseinbußen gegenüber", so Hartung.

Bei der Wärmeversorgung stieg der Umsatz um 58 Prozent auf 155 Millionen Mark und der Absatz um 21 Prozent auf 2,7 Milliarden kWh. Der Mengenzuwachs resultiert neben den Beteiligungen bei EVO und der Köthen Energie GmbH aus den Beteiligungsgesellschaften in Tschechien und Portugal. Die MVV Energie AG verfolgt gerade in diesem Bereich ehrgeizige Ziele. So soll sich der Anteil am tschechischen Wärmemarkt bei der Prager MVV EPS innerhalb von nur zwei Jahren von derzeit 2 auf 10 Prozent verfünffachen. Außerdem soll ein von einer Beteiligungsgesellschaft betriebenes ambitioniertes Biomasse KWK-Projekt bereits im kommenden Geschäftsjahr realisiert werden.

Der Berichtszeitraum von Oktober 2000 bis März 2001 war von einer außergewöhnlich milden Witterung gekennzeichnet, was sich nicht nur bei der Wärmeversorgung, sondern auch im Gasgeschäft zusammen mit den erwarteten Mengenverlusten im Großkundengeschäft mit einem Absatzrückgang von 20 Prozent deutlich niederschlug. Die mengenbedingten Umsatzeinbußen konnten durch externes Wachstum sowie Preisanpassungen ausgeglichen werden. Der Gasumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 31 Prozent (ohne Berücksichtigung von EVO: 12 Prozent) zu und betrug 321 Millionen Mark.

Beim Wasser stiegen die Absatzmengen im 1. Halbjahr 2000/2001 um 37 Prozent auf 15,7 Millionen Kubikmeter und der Umsatz sogar um 50 Prozent auf 53,8 Millionen Mark. Die hohen Zuwachsraten sind auch hier auf die Konsolidierung der EVO zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich die zum 1.4. 2000 vorgenommenen Preisanpassungen positiv auf den Wasserumsatz ausgewirkt.

Beim Wasser stiegen die Absatzmengen im 1. Halbjahr 2000/2001 um 37 Prozent auf 15,7 Millionen Kubikmeter und der Umsatz sogar um 50 Prozent auf 53,8 Millionen Mark. Die hohen Zuwachsraten sind auch hier auf die Konsolidierung der EVO zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich die zum 1.4. 2000 vorgenommenen Preisanpassungen positiv auf den Wasserumsatz ausgewirkt.

Der Umsatz der Müllheizkraftwerke stieg insgesamt um 24 Millionen Mark, ein Plus von 34 Prozent. Bereinigt um die EVO wären es 3 Millionen Mark (Plus 4 Prozent) gewesen. Vom Umsatzzuwachs entfallen 19 Millionen Mark auf die thermische Restmüllentsorgung und 5 Millionen Mark auf den Energieverkauf. Die angelieferten Müllmengen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 76 Prozent, ohne EVO um 9 Prozent.

Auch im hart umkämpften, facettenreichen Dienstleistungs-geschäft ist die MVV Energie AG mit einem attraktiven, zielgruppenorientierten Portfolio auf dynamischem Wachstumskurs. Im Geschäft Erschließungsträgerschaft liegen bereits Neuaufträge mit einem Volumen von über 14 Millionen Mark vor. Der Halbjahresumsatz in diesem zukunftsorientierten neuen Geschäftsbereich hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 27 Millionen Mark auf 82 Millionen Mark verdreifacht. Hiervon entfielen 18 Millionen Mark auf eigene Energiedienstleistungen und 64 Millionen Mark auf Beteiligungsunternehmen. Internationale Beteiligungen in Tschechien und Portugal trugen mit 30 Millionen Mark zum Halbjahresumsatz des Dienstleistungs-geschäftes bei. Die neuen Beteiligungsgesellschaften im Geschäftsfeld der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung erzielten darüber hinaus einen Halbjahresumsatz von 10 Millionen Mark.



MfG MrGruendlich ;)
Ausblick

"Die Umsatz- und Ergebniszahlen haben unsere ehrgeizigen Ziele erfüllt", konstatiert Roland Hartung "Wir sind trotz des schwierigen Marktumfeldes und witterungsbedingter Einbußen zuversichtlich, die für das Gesamtjahr 2000/2001 geplanten Umsatz- und Ergebnisziele von 1,8 Milliarden Mark (Umsatz) und 250 Millionen Mark (EBIT) ohne den Einmalertrag aus dem Anteilsverkauf zu erreichen. Natürlich sind auch für das zweite Halbjahr unsere Erwartungen hochgesteckt, schließlich präsentiert sich die MVV Energie AG nicht zuletzt durch Akquisitionen, die eine größere Plattform sichern, strategisch hervorragend positioniert. Aktuelle Markterfolge im überregionalen Stromgeschäft und bei neuen Dienstleistungen unterstreichen eindrucksvoll die Richtigkeit unserer konsequent praktizierten Philosophie".

Nach EVO im Rhein-Main-Gebiet schafft sich die MVV Energie AG mit dem Erwerb von 49,9 Prozent der Anteile an den Stadtwerken Solingen mit einem Umsatz von 258 Millionen Mark und 110.000 Kunden eine ausgezeichnete Basis im attraktiven Rhein-Ruhr-Gebiet. Neben neuen Aufträgen im Contracting-Bereich, für den die MVV Energie AG im Jahr 2000 mit dem begehrten Contracting Award ausgezeichnet wurde, und Kunden der industriellen Kraft-Wärme-Kopplung, konnten auch im Strombereich attraktive Großkunden, die den Bedarf für alle bundesdeutschen Standorte nunmehr von der MVV Energie AG beziehen, gewonnen werden. Gerade im Strom-Bereich überzeugt das Unternehmen anspruchsvolle Kunden mit unerreichter Produktqualität. So avancierte der von der MVV Energie AG bundesweit angebotene Baustellenstrom, einem aufgrund ständig wechselnder Anschlussorte und Anschlussleistungen sehr komplexen Produkt, mit einem Anteil von 60 Prozent auf Anhieb zum Marktführer.

Maßstäbe setzt die MVV Energie AG bei der Energiesicherheit. "Wir werden unterbrechungsfreie Stromversorgung ohne Qualitätsverluste anbieten, was besonders bei technisch hochsensiblen Unternehmen von Bedeutung ist", erklärt Roland Hartung.

Im Geschäftsfeld Erschließungsträgerschaft wurden soeben mit zwei Gemeinden Projektaufträge mit einem Umsatzvolumen von 14 Millionen Mark unterzeichnet.

Ihre Marktführerschaft in der Fernwärme nutzt die MVV Energie AG in Osteuropa, wo sich neue Beteiligungen bereits in Vertragsstadien befinden.

Ihre Kompetenz für Wasser und Abwasser hat die MVV Energie AG bereits erfolgreich im internationalen Markt mit der Realisierung anspruchsvoller Projekte bewiesen. Neben der Tochtergesellschaft Aquamundo ist hier das Schwester-unternehmen AWATECH, das sich Abwasserkonzeptionen widmet, überaus erfolgreich.

Auch die revolutionäre Powerline-Telekommunikations-Technologie, die ein neues Kapitel der Internet-Nutzung aufschlägt, spielt eine zentrale Rolle. Powerline setzt durch Nutzung des bestehenden Stromnetzes optimal auf der bestehenden Kundenbeziehung auf und ergänzt unter Nutzung der Synergien effizient das Angebot der MVV Energie AG.

Mannheim, den 17. Mai 2001

MfG MrGruendlich ;)
"Bester ausländischer Investor" für Roland Hartung

MVV-Vorstandssprecher mit dem Preis der Stadt Skarzysko-Kamienna ausgezeichnet

Die polnische Stadt Skarzysko-Kamienna hat Roland Hartung, Sprecher des Vorstands der MVV Energie AG, als besten ausländischen Investor ausgezeichnet. Roland Hartung ist der erste Ausländer, der diese Auszeichnung erhielt.

Skarzysko-Kamienna, eine polnische Industriestadt, liegt ca. 150 Kilometer südlich von Warschau und hat 54 000 Einwohner. Die günstige Lage, ein gutes Netz an Verkehrsverbindungen und eine angenehme Atmosphäre für Investoren schaffen vielversprechende Voraussetzungen für eine dynamische Entwicklung dieser Stadt. Einer dieser Investoren ist die MVV Energie AG.

Roland Hartung, Vorstandssprecher des Mannheimer Energieversorgers, konnte vor kurzem von dem Oberbürgermeister der Stadt Skarzysko-Kamienna Luboslaw Langer einen ganz besonderen Preis entgegennehmen: Ehrenurkunde und Statuette für den besten Bürger der Stadt im Bereich "ausländische Investoren".

"Die polnischen und deutschen Unternehmen müssen zusammenarbeiten und wir haben den hervorragenden Anfang gemacht", betonte Roland Hartung bei der Verleihung.

Ende 1999 gelang der MVV in Polen eine Pionierleistung, als sie eine Beteiligung von 46 Prozent am Fernwärmeunternehmen der Stadt Skarzysko-Kamienna erwarb. Die MVV war damals das erste ausländische Unternehmen in Polen, das eine maßgebliche Beteiligung an einem kommunalen polnischen Fernwärmeunternehmen und die unternehmerische Führung übernehmen konnte. Damit hat der Umbau zu einem modernen, zukunftsträchtigen und kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen begonnen.

Seit drei Jahren verleiht die Stadt Skarzysko-Kamienna die begehrten Statuetten an ihre Bürger, die mit einer besonderen Leistung zur Entwicklung der Stadt beigetragen haben. Zum ersten Mal wurde ein ausländisches Unternehmen mit dem Preis ausgezeichnet.

Während des MVV-Besuchs informierten sich die polnischen Gäste über die Geschäftsfelder des Mannheimer Energieversorgers und lernten sein modernes Heizkraftwerk auf der Friesenheimer Insel kennen.

Mannheim, den 25. Mai 2001


MfG MrGruendlich ;)
@ MrGruendlich

haben Sie gruendlich gearbeitet ?

Hält MVV nicht Beteiligungen an Atomkraftwerken ? !

:(
@ disciple

Kennzahlen/Schätzungen Marktkap.: 821 Mio. EUR


Fund. Kennzahlen 2000 2001 2002




Ergebnis/Aktie (in EUR) 0,96 1,25 1,91
KGV 16,21 12,96 8,48
Cash-Flow/Aktie (in EUR) 3,88 3,53 3,86
KCV 3,99 4,58 4,20
Dividende/Aktie (in EUR) 0,56 1,03 1,11
Dividendenrendite (in %) 3,63 6,36 6,82



@ M_B_S

Nicht das ich wüsste .

MfG MrGruendlich ;)
Das Versorgungsunternehmen MVV Energie gehört zu den Komplettanbietern von leistungsgebundenen Energien. Zu den Geschäftsbereichen gehören Strom-, Wärme-, Gas- und Wasserversorgung sowie die neuen Tätigkeitsfelder Dienstleistungen/ Service. Hier fasst man das Facility- und Projektmanagement als auch das Consulting zusammen.

Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2000/ 2001 gelang es MVV den Umsatz um 73% auf 605,7 Millionen Euro im Vergleich zu 351,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zu steigern. Rechne man die erstmalige Konsolidierung der Energieversorgung Offenbach AG heraus, so liege der Umsatz bei 469,9 Millionen Euro und konnte immer noch um 36% zulegen. Ertragseinbußen aufgrund der milden Witterung und des Preisdrucks konnten durch die Veräußerung der EnBW –Aktien mehr als kompensiert werden. Beim EBITDA liege man mit 219,1 Millionen Euro über dem EBITDA von 98,2 Millionen Euro des 1.HJ 1999/ 2000. Das EBIT habe ebenfalls von 71,1 Millionen Euro auf 162,3 Millionen Euro zulegen können, wobei hier fast 70% auf die Veräußerung der EnBW –Aktien zurückzuführen seien. Um Sondereinflüsse bereinigt, habe man das EBITDA um 8% auf 106,2 Millionen Euro und das EBIT um 7,4% auf 67,3 Millionen Euro steigern können. Der Jahresüberschuss liege bei 26,8 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2000/ 20001 strebe MVV Energie einen Umsatz in Höhe von 920 Millionen Euro und ein EBIT in Höhe von 128 Millionen Euro an.

Die Strategie des Unternehmens, die Kerngeschäftsfelder zu stärken als auch den Zukunftsmarkt der regenerativen Energien zu erschließen, bezeichne man auf Analystenseite als sehr sinnvoll. Auch die Konzentration auf mittlere Städte sehe man positiv, da sich Konkurrenten wie Suez Lyonnais eher auf Millionenstädte konzentrierten. Man behalte das Rating “Marktneutral“ für die Aktie von MVV Energie bei, schließe es jedoch nicht aus die Aktie neu zu bewerten, sollte sich aufgrund der guten Entwicklung der Zukunfts –Geschäftsfelder eine geringere Abhängigkeit vom Stromgeschäft ergeben.


MfG MrGruendlich ;)
Weiterer Durchbruch bei Powerline

Die MVV Energie AG-Tochter Power PLUS Communications AG (PPC) setzt gemeinsam mit ihrem israelischen Partner Main.net Powerline erfolgreich auf dem Mittelspannungsnetz ein.

Bei Powerline, der Datenübertragung über das Stromnetz, hat die MVV Energie AG gemeinsam mit ihrem Partner Main.net Ende 2000 das Joint Venture PPC gegründet, das als Vorreiter bei der Markteinführung von Powerline und als Technologieführer gilt. Ziel von PPC ist die Vermarktung der Powerline-Technologie in Deutschland und Österreich. Innerhalb von wenigen Monaten konnte PPC mit seiner überlegenen Technologie bereits sechs weitere Pilotprojekte bei großen Energieverteilungsunternehmen starten und sich auf dem Markt durchsetzen.

Ein weiterer Durchbruch wurde nun bei der Ausweitung der Technologie auf die 20.000 Volt-Ebene erzielt, die die Niederspannungsnetze verknüpft. Erstmals steht ein durchgängiges System von der Mittelspannungsebene bis zur Steckdose des Kunden zur Verfügung. Damit sind gleichzeitig neue Anwendungen und im bedeutendem Umfang Kosteneinsparungen für die Systemanwendung Powerline bei Verteilerunternehmen möglich.

Unter dem Produktnamen Vype hat die MAnet, ein Tochterunternehmen der MVV Energie AG, bereits zum Jahreswechsel als erstes Unternehmen Tarife veröffentlicht und die kommerzielle Vermarktung gestartet. Nachdem seit 2000 bereits ein Stadtteil mit 1.300 Haushalten im Rahmen einer Pilotanwendung Powerline in Mannheim nutzen kann, liegen nun unterschriebene Vype-Verträge mit Endkunden vor.

Die Powerline-Anwendung ist keine Vision mehr, sie ist in Mannheim zu einem normalen Endkundenprodukt geworden. Bis zum Jahresende werden rund 40.000 Haushalte Powerline in Mannheim nutzen können und immer "online" mehrfachen ISDN-speed an jeder Steckdose genießen - und das auf dem Preisniveau einer ISDN-Verbindung.

20.000 Volt Powerline - Entwicklungssprung aus Mannheim

Die breitbandige Powerline-Technologie wurde bisher nur auf der Niederspannungsebene erfolgreich vorangetrieben. Für die Mittelspannungsebene gab es keine Systeme, die vergleichbare Ansätze zur Abbildung von Netzwerk-Strukturen auf Stromnetzen bieten. Der PPC ist es nun gemeinsam mit ihrem Partner Main.net in Mannheim gelungen, die Tür in eine neue Dimension der Powerline-Anwendung aufzustoßen. Die bereits auf der Niederspannungsebene erfolgreich eingeführte Powerline-Technologie wurde nun auch auf der 20 KV-Ebene über mehrere Monate erfolgreich getestet.

Der Einsatz eines einheitlichen Systems für die Mittel- und Niederspannungsebene wird die Markteinführung von Powerline weiter forcieren.

Der Nutzen dieses Entwicklungsschrittes ist beachtlich. So ist zum Beispiel der direkte Anschluss von Industrie- und Gewerbe, die preiswerte Anbindung von Transformatoren für die Niederspannungspowerline beziehungsweise Überwachungsnetzwerke für den Strombetrieb, realisierbar.

Dieser Entwicklungsschritt bei Powerline verdeutlicht einmal mehr, dass diese Technologie für Energieverteilerunternehmen zu einem lukrativen Geschäftsfeld im Zukunftsmarkt Multimedia werden wird.

Mannheim, den 20. Juni 2001


MfG MrGruendlich ;)
Struktur der Technik angepasst an Unternehmensstrategie

MVV Energie AG hat die technischen Bereiche neu strukturiert.

Mehr denn je möchte die MVV Energie AG für ihre Kunden Spitzenleistungen erbringen. Auf das geänderte Wettbewerbsumfeld hat sich der technische Bereich der MVV Energie AG mit der nun vollzogenen Restrukturierung konsequent eingestellt. Ausgerichtet ist diese Neuorganisation an der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Die flexiblen, fachübergreifenden Teamstrukturen, flache Hierarchieebenen und dauerhaften Kosteneinsparungen werden in besonderem Maße den Kunden zum Vorteil gereichen: Ihnen steht die kompakte technische Kompetenz des Unternehmens fortan schnell, flexibel und nach dem Prinzip "one face to the customer" zur Verfügung.

Mit der neuen Orientierung und der neuen Organisation haben wir die wesentliche Voraussetzung geschaffen, damit unser Unternehmen die Chancen des aufbrechenden Energiemarktes noch besser nutzen kann.

Leitlinien für die Neuordnung waren:

Verlagerung von Verantwortung und Entscheidungskom-petenz auf die operative Ebene, also Abbau von Hierarchien auf das notwendige Maß.
Steigerung der Produktivität der Technik.
Einführung eines strikten Auftraggeber/Auftragnehmer-Verhältnisses.
Intensivierung fachübergreifender Zusammenarbeit in Teams.
Förderung der Eigeninitiative der Mitarbeiter in neuen Konzepten als Voraussetzung für Spitzenleistungen im Wettbewerb.

Rund neun Monate dauerte der Umstrukturierungsprozess, in den die Mitarbeiter des technischen Vorstandsbereichs in zahlreichen Workshops und Arbeitsgruppen ihre Erfahrungen und Kenntnisse einbrachten. Um rund 150 auf ca. 700 Mitarbeiter wird der technische Bereich im Zuge des Prozesses verschlankt. Statt bisher 18 Abteilungen gibt es jetzt zwölf, statt vierzig Gruppen noch acht. Der Personalabbau erfolgt im Einvernehmen mit den Betriebsratsgremien sozialverträglich über unternehmensinterne Umsetzungen, Abfindungen und Vorruhestandsregelungen. Betriebsbedingte Kündigungen sind entsprechend einer bis 30. September 2007 gültigen Betriebsvereinbarung ausgeschlossen.

Durch die Neuordnung wird, neben weiterer finanzieller Vorteile, eine nachhaltige Senkung der Personalkosten erreicht.

Unverändert gibt es bei der Technik der MVV Energie AG zwei Bereiche. Jedoch sind jetzt konsequent die Erzeugung/Produktion einerseits und die Verteilung / Netze andererseits zusammengefasst.

Neu eingerichtet wurden die Abteilungen Technologie- und Informationsmanagement sowie technische Kundenanlagen und Dienstleistungen. Bei Technologie- und Informationsmanagement sind sowohl System- und Produktentwicklung als auch Koordination und Steuerung der Projekte mit dem Ziel einer deutlichen Effizienzsteigerung gebündelt.

Mit der Abteilung Kundenanlagen und technische Dienstleistungen ist ein Kompetenz- und Servicecenter für gebäudetechnische Anlagen für alle Energiearten, Trinkwasser, Lüftung, Klima bis hin zur Photovoltaik entstanden, welches Leistungen rund ums Gebäude aus einer Hand zur Verfügung stellt.

Projekte dominieren das Geschäft

Die nationalen und internationalen Aktivitäten der MVV Energie AG auf allen Wachstumsfeldern werden von Projekten dominiert. Deshalb war es sinnvoll, von der bisherigen Spartengliederung, beispielsweise für Strom, Gas, Wasser, abzugehen und den technischen Bereich nach Funktionen zu organisieren. Damit ist die MVV-Technik in der Lage, noch erfolgreicher als interner und externer Dienstleister am Markt zu operieren. Entscheidend für den Kunden ist dabei: Er hat bei der MVV Energie AG einen Ansprechpartner, mit dem zusammen er sein Projekt abwickelt.

Bei der Neuordnung wurden gleichartige Tätigkeiten zu einer spartenintegrierten und prozessorientierten Struktur zusammengefasst. Die spartenintegrierte und prozessorientierte Struktur führt zu einer Bündelung des Know-how in den Kernkompetenzen Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserverteilung und ermöglicht zugleich die gezielte Expansion in Zukunftstechnologien. Auf diesen Sektoren will die MVV Energie AG ihre Technologieführerschaft weiter ausbauen.

Die Energie - Zukunft ist dezentral

Die Netze der MVV Energie AG, und damit der direkte Zugang zum Kunden, sind die Basis des Unternehmenserfolgs. Mit der Neustrukturierung entstanden Kompetenzcenter, in denen Netznutzungsmanagement, Last- und Bilanzmanagement sowie die Verbundleitwarte zusammengefasst werden.

So gibt es z.B. an Stelle der bisherigen drei Leitwarten für Strom, Erdgas/Wasser und Fernwärme künftig eine integrierte Verbundleitwarte.

Das wertvollste Vermögen eines Multi-Utility-Unternehmens, die Netze, werden in einer Einheit zusammengefasst. Asset-Manager verwalten die Netze mit dem Ziel der maximalen Wertschöpfung.

Zugleich wird durch die Neuausrichtung der Technik das Enga-gement in Zukunftstechnologien und den Ausbau regenerativer Energien entscheidend gestärkt. Bei der, u.a. durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geförderten, Dezentralisierung von Energieerzeugung kommt eine traditionelle Stärke der MVV Energie AG zum Tragen. Auf dieser Basis wird die MVV Energie AG ihr Engagement im Wachstumsmarkt regenerative Energien, etwa Biomasse, Windkraft, Photovoltaik, Geothermie, aber auch bei industrieller Kraft-Wärme-Kopplung, Qualitätsstrom und bei intelligenten Kommunikationstechnologien, etwa Powerline, weiter verstärken.

Mannheim, den 21. Juni 2001


MfG MrGruendlich ;)
MVV ist Vorreiter bei Biomasse

500 Millionen Investitionen in neues Geschäftsfeld geplant

Über 500 Millionen Mark möchte die MVV Energie AG in den nächsten Jahren in Biomasse-Kraftwerke investieren und dabei ca. 100 Millionen Mark Eigenkapital einsetzen. Vier Biomasse-Kraftwerke bis zu einer elektrischen Leistung von 20 MW sind in der Projektierung bereits weit fortgeschritten. Hierbei geht es um Standorte in Mannheim, Wiesbaden, Königs-Wusterhausen bei Berlin und Misburg bei Hannover, die im Jahr 2003 in Betrieb gehen sollen. Mit diesen und weiteren geplanten Biomasse-Kraftwerken verstärkt die MVV Energie AG ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien und leistet ihren Beitrag zur CO2-Minderung in Deutschland.

Rund zehn Millionen Tonnen nicht mehr verwertbares Rest- und Altholz fallen jährlich in der Bundesrepublik an. Dieser Hölzer werden überwiegend deponiert, teilweise auch exportiert. Das Deponieren wird ab 2005 im Rahmen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall nicht mehr zulässig sein. Durch Kooperation mit Partnern, die seit langem schon erfolgreich am Markt operieren, sichert sich die MVV Energie AG für jedes ihrer Projekte langfristig die Lieferung von Alt- und Resthölzern. Das erste Biomasse-Kraftwerk der MVV Energie AG ist bereits seit dem Jahr 2000 in Ruhpolding in Betrieb. Weitere Biomasse-Kraftwerke in Bad-Endorf und Dannenberg werden noch in diesem Jahr folgen.

Die Zukunft liegt in dezentralen Einheiten

Die Zukunftstechnologien in der Energiewirtschaft sind dezentral. Dies gilt gleichermaßen für Biomasse, Windkraft und Sonnenenergie. Die bei der MVV unternehmenspolitisch traditionelle und technisch naheliegende dezentrale Energieversorgung - Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung - wird in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen. Beste Startaussichten auf diesen Märkten haben Multi Utility-Unternehmen, landläufig auch unter dem "alten" Begriff "Querverbundunternehmen" bekannt.

Solide Basis

Beim Ausbau ihrer Aktivität im Sektor Biomasse kann sich die MVV Energie AG auf solide Rahmenbedingungen stützen:

Das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 hat bereits zehn Jahre Rechtspraxis. Es wurde zuletzt am 13. März 2001 vom Europäischen Gerichtshof anerkannt.
Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trat am 1. April 2000 in Kraft. Es definiert den Markt für Bioenergie, insbesondere die Abnahme und Vergütung von Strom aus regenerativen Energien.
Die Biomasse-Verordnung regelt im Rahmen des EEG, welche Stoffe als Biomasse gelten sowie die technischen Verfahren und Umweltanforderungen zur Stromerzeugung. Es ist damit zu rechnen, dass noch im Monat Mai 2001 die Biomasse-Verordnung in letzter Lesung vom Bundestag verabschiedet wird. Nach dem EEG wird Strom aus Biomasse über 20 Jahre mit ca. 20 Pfennigen je Kilowattstunde vergütet. Dies ist eine solide Basis für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen.

Einhaltung strengster Umweltschutz-Vorschriften

Die von der MVV Energie AG projektierten Anlagen werden die strengen Umweltschutz-Vorschriften der 17. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung einhalten.

Vorreiter MVV

Mit der Stromerzeugung aus Bioenergie erschließt sich die MVV Energie AG ein neues zukunftsträchtiges Geschäftsfeld und leistet damit zugleich einen Beitrag zu dem auf nationaler und europäischer Ebene gesteckten Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an den Energie-versorgung bis zu 2010 zu verdoppeln. Mit ihren in der Projektphase bereits weit vorangeschrittenen Anlagen gehört das Mannheimer Unternehmen zu den Marktführern.

Die MVV Energie AG sieht die geplanten Biomasseaktivitäten als Ergänzung in den Bereichen Wind- und Solarenergie. Langfristig soll mit erneuerbaren Energien ein zweites Standbein geschaffen werden.

Roland Hartung, Sprecher des Vorstands der MVV Energie AG: "100 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Energieverteilung und 40 Jahre bei der energetischen Müllverwertung und optimalen Nutzung der daraus gewonnenen Energie prädestinieren die MVV Energie AG zu diesem neuen Geschäftsfeld".

Mannheim, den 27. Juni 2001


MfG MrGruendlich ;)
MVV-Tochter expandiert im Osten

Fernwärmegesellschaft im tschechischen Jablonec erworben

Die MVV EPS s.r.o., die tschechische Tochter des Mannheimer Energiedienstleisters MVV Energie AG, erwarb kürzlich 66 Prozent Aktienanteile der Fernwärmegesellschaft der nordböhmischen Stadt Jablonec. Umgerechnet 14,2 Millionen Mark kostete das Aktienpaket, das der MVV EPS ein weiteres Standbein in der Tschechischen Republik sichert.

Jablonec hat zirka 50.000 Einwohner und liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Prag im Dreiländereck Tschechien-Deutschland-Polen. Die MVV EPS hat in der Vergangenheit bereits mehrere "Energy Performance Projekte" (EPC) im Auftrag der Stadt erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden beispielsweise bei vier Kindergärten, drei Grundschulen, einem Schwimmbad sowie einem Seniorenheim Energieoptimierungen, wie Verbesserung der Regeltechnik, Modernisierung von Übergabestationen oder Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen, durchgeführt. Darüber hinaus wurden im Auftrag einer ortsansässigen Wohnungsbaugesellschaft in Wohnhäusern das Heizungssystem neu reguliert und geeignete Fernwärmestationen eingebaut. Zurzeit werden weitere Projekte dieser Art vorbereitet.

Mit dem Erwerb der Fernwärmegesellschaft in Jablonec wird die Strategie der MVV EPS konsequent umgesetzt, und es können weitere Synergiepotentiale realisiert werden, da das Unternehmen in der Umgebung von Jablonek bereits Mehrheitsbeteiligungen an zwei weiteren Fernwärmeunternehmen in Decin und Ceska Lipa hält. Insgesamt hat die MVV EPS in Tschechien bereits sieben Beteiligungen und nähert sich somit dem angestrebten 10 Prozent-Anteil im tschechischen Fernwärmemarkt.

Mannheim, den 26. Juni 2001


MfG MrGruendlich ;)
MVV unterstützt internationale Kooperationsbörse

Mannheimer Energiedienstler ist neuer Hauptsponsor

Als erstes kommunales Unternehmen Deutschlands an der Börse nahm die MVV Energie AG an einem Treffen internationaler Unternehmen der Umwelt- und Energietechnik in Potsdam teil und war in diesem Jahr der Hauptsponsor. Veranstaltet von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam trafen sich bei der internationalen Kooperationsbörse "Green Ventures" über 300 Firmen aus 40 Ländern, um in bilateralen Gesprächen neue Märkte zu erschließen und um Partner für Technologietransfer, Zulieferungen und gemeinsame Projekte zu finden.

Roland Hartung, der Sprecher des Vorstandes der MVV Energie AG, stellte in Anwesenheit von Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe in seinem Vortrag das geplante Biomassekraftwerk in Königs Wusterhausen als Beispiel dezentraler Erzeugung vor. Interessiert zeigten sich die deutschen und internationalen Firmenvertreter auch von den MVV-Aktivitäten im Bereich Erschließungsträgerschaften sowie der MVV-Dienstleistungsstrategie gerade in den neuen Ländern.

Die Veranstaltung fand dieses Jahr eine große regionale wie nationale Beachtung. Dies zeigte sich auch in der Teilnahme regionaler Landespolitiker sowie zahlreicher Pressevertreter.

Mannheim, den 26. Juni 2001

MfG MrGruendlich ;)
Persönlich

Dr. Christoph Helle (39), Bereichsleiter Energiehandel und Energiewirtschaft bei der MVV Energie AG, wurde ab 1. Juli 2001 Generalvollmacht bei dem Mannheimer Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen erteilt. Dr. Helle ist seit 1993 bei der MVV Energie AG und baute dort die Energiehandelsaktivitäten auf. Mit ca. 22.000 bereits getätigten Energiehandelsgeschäften und einem Volumen von 42 Terrawattstunden zählt die MVV Energie AG zu den wichtigsten Händlern im europäischen Energiemarkt. Dr. Helle wirkte u.a. am Aufbau der Frankfurter Energiebörse EEX mit und ist in deren Aufsichtsrat vertreten.

Die Generalvollmacht wurde, so Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Widder, in Würdigung der "Leistung und der Aufgaben" von Dr. Helle erteilt.

Generalbevollmächtigter bei der MVV Energie AG ist weiterhin Michael Kirsch, Bereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen. Vorstände des börsennotierten Unternehmens sind Roland Hartung (Sprecher des Vorstands), Klaus Curth und Dr. Werner Dub.

Mannheim, den 29. Juni 2001

MfG MrGruendlich ;)
02.07.2001
Vype ist da

MVV startet in drei Stadtteilen mit Internet aus der Steckdose


Als erster Anbieter in Deutschland startete die MVV Energie AG bereits am Sonntag offiziell mit "Internet aus der Steckdose". Powerline wird diese Technologie genannt, die die MVV-Tochter MAnet unter dem Produktnamen "Vype" ab sofort in den Mannheimer Stadtteilen Niederfeld, Neckarau, und Lindenhof anbietet. Grundlage hierfür ist eine Rechtsverordnung (NB 30), die den Rechtsrahmen für die Frequenzbenutzung konkretisiert und ab 1. Juli 2001 in Kraft trat.

Nach dem erfolgreichen mehrmonatigen Feldversuch im Stadtteil Niederfeld mit über 200 Anschlüssen kann der Mannheimer Energiedienstleister nun Vype professionell vermarkten. "Unsere Technik ist marktreif und entspricht in vollem Umfang den gesetzlichen Bestimmungen. Die Kunden aus den drei Stadtteilen können noch vor 2002 mit einem Anschluss rechnen. Die MVV Energie AG informiert Kunden direkt im Rahmen einer Mailing-Aktion über den Anschlusszeitpunkt", so Ingo Schönberg, Geschäftsführer der MAnet. Ziel ist, bis Ende 2003 Vype im gesamten Stadtgebiet anbieten zu können.

Vype weist überzeugende Vorteile auf. Mehrfach schneller als ISDN ist Vype. Wo auch immer eine Steckdose ist, kann man ins Word Wide Web. Der große Vorteil: Der Computer ist immer mit dem Internet verbunden. Es wird nicht - wie bei den klassischen Anbietern - die Zeit bezahlt, die man im Netz surft, sondern die Datenmenge, die vom Netz heruntergeladen wird. Das ist einfacher und kostengünstiger.

Stellt sich die Frage nach den tatsächlichen Kosten. Auch da ist Vype in jeder Hinsicht überzeugend. Zwei Preiskategorien gibt es, je nach Inanspruchnahme des Internets. "Vype family" ist für den durchschnittlichen Internetnutzer die richtige Wahl. Wer sich täglich intensiver im Netz tummelt, wählt "Vype profi" und fährt damit extrem günstig. Ob "Vype family" oder "Vype profi" - die einmaligen Anschlusskosten betragen einheitlich 119 Euro, also etwa so viel wie ein Modem kostet. Bei "Vype family" kommen monatlich 14,90 Euro, bei "Vype profi" 33,90 Euro hinzu. Bereits inbegriffen ist bei "Vype profi" 1 Gigabyte Datenaustausch. Damit lassen sich beispielsweise 500.000 kurze E-Mails versenden. Für "Vype family"-Nutzer kostet ein Megabyte Datentransfer nur 3,3 Cent.

Der Vorteil der Powerline-Technologie liegt neben der Geschwindigkeit für den Verbraucher in der Tatsache, dass andere Kommunikationsverbindungen wie Telefonleitungen oder Kabel von der Datenübertragung befreit werden. Außerdem entfallen Einwahlverfahren, die Fernkontrolle von Zähler oder Haushaltsgeräten wird ebenfalls möglich. Da jede Steckdose genutzt werden kann, ist der PC für das Surfen nicht mehr an die Telefonbuchse gebunden. Außerdem kann PLC auch für die Datenübertragung innerhalb der Wohnung genutzt werden, etwa zur Übertragung von Musik-Files, die zentral eingespeist und in jedem Raum abgehört werden können, oder zur zentralen Steuerung von Haushaltgeräten

MfG MrGruendlich ;)
02.07.2001
Neustrukturierung der innovativen Beteiligungen

MVV Energie AG gründet Corporate Venture Capital-Gesellschaft


Die MVV Energie AG gründet eine separate Fondsgesellschaft, die MVV Innovationsportfolio AG & Co. KGaA, mit Sitz in Mannheim. Mit der neuen Corporate Venture Capital-Gesellschaft setzt die MVV Energie AG über gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien ihre erfolgreiche Wachstumsstrategie fort und realisiert damit einen weiteren Baustein bei innovativen Produkten und Dienstleistungen.

Mit der Gesellschaftsgründung werden die bisherigen Aktivitäten des Innovationsportfolios im Bereich Zukunftstechnologien in eine eigenständige Struktur überführt. Investieren wird die neue Gesellschaft in innovative Unternehmen mit zukunftsweisenden Aktivitäten im Umfeld der Kerngeschäftsfelder der MVV Energie AG. Dies umfasst insbesondere Engagements in den Bereichen der dezentralen und regenerativen Energietechnologien, der Energieverteilung und -speicherung, des Energiemanagements und PowerQuality, der Telekommunikation sowie Internet und Powerline. Auf diese Weise sichert sich die MVV Energie AG den strategischen Zugang zu neuen Technologien und baut eigenes Know-how aus. Langfristig rechnet die MVV Energie AG mit deutlich positiven Ergebnisbeiträgen der neuen Venture-Capital-Gesellschaft.

Steueroptimiert ist die Wahl der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien. Alleiniger Kommanditaktionär wird die MVV Energie AG. Das geplante Fondsvolumen der neuen Gesellschaft beträgt 40 Millionen Euro und wird in Form einer Bareinlage von rund 17 Millionen Euro sowie einer Sacheinlage von der MVV Energie AG eingebracht. Als Sacheinlage gilt das bisherige Innovationsportfolio mit fünf Beteiligungen, insbesondere an der Main.net Ltd., Kfar Saba, Israel (Beteiligung 6 Prozent plus 4 Prozent Option), an EPV Energy Photovoltaics Inc., Princeton, USA (23,51 Prozent) und an der DeWind AG, Lübeck (25,01 Prozent). Main.net ist Technologieführer im Bereich der Daten- und Sprachübertragung über Stromleitungen, EPV entwickelt und vertreibt Fertigungsanlagen zur Herstellung sogenannter Photovoltaik-Dünnschichtmodule und DeWind zählt zu den weltweit zehn größten Herstellern von Windkraftanlagen.

Roland Hartung, Sprecher des Vorstandes der MVV Energie AG, erläutert die strategische Bedeutung der neuen Gesellschaft: "Mit dem Fonds installieren wir eine Innovationsmaschine für den MVV Konzern. Die jungen Technologieunternehmen, in die unser Fonds investiert, liefern der MVV Produkte und Dienstleistungen, mit denen wir unsere Spitzenposition als Energiedienstleistungs- und Verteilungsunternehmen weiter ausbauen können. Drei neue Geschäftsfelder haben wir mit diesem Konzept bereits im Konzern etablieren können: MVV Solar plant und baut bundesweit Photovoltaikanlagen, die red project managment GmbH, Frankfurt, entwickelt europaweit Windparks und Power PLUS Communications AG, Mannheim, vermarktet in Deutschland exklusiv die Technologie des Datentransports über die Stromleitung. Mit dem Kooperationsansatz unterscheiden wir uns fundamental von reinen Finanzinvestoren im Venture Capital Geschäft."

Die Fondsgesellschaft hält Minderheitsbeteiligungen an den jungen Technologieunternehmen. Mittelfristig soll das Beteiligungsportfolio auf etwa 30 Beteiligungen wachsen. Das operative Beteiligungsmanagement sowie die Akquisitionsabwicklung für den Fonds übernimmt eine separate Management-Gesellschaft. Sie ist zugleich voll haftender Komplementär der Fondsgesellschaft ohne Beteiligung.

Der Aufsichtsrat hat der Gesellschaftsgründung in seiner Sitzung am 29. Juni zugestimmt. Die Gesellschaft wird zum 3. Quartal des Kalenderjahres 2001 ihre Tätigkeit aufnehmen.


Mannheim, den 2. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
@ mrgruendlich: wie kommst du auf die schaetzung, dass bei moderatem gewinnanstieg von knapp 30% 2000 -> 2001 die dividende um 90% raufgeschraubt werden sollte fuer 2001?
@ church

hab ich aus dem Consorsboard uebernommen .


MfG MrGruendlich ;)
Das Carl-Benz-Stadion wird zum Sonnenkraftwerk
Sonnige Aussichten für Anleger

Die Sonne meint es dieser Tage besonders gut mit uns und es wird klar: wir in der Region Rhein-Neckar haben die besten Voraussetzungen, wenn wir in die moderne Solartechnik investieren.

In der spielfreien Zeit des SV Waldhof wird in den nächsten Wochen auf dem Dach des Carl-Benz-Stadions eine hochmoderne und leistungsstarke Photovoltaikanlage gebaut. Mit der künftigen Betreibergesellschaft SolarEnergieMannheim GmbH&CoKG (SEM) ist es möglich, das Sonnenkraftwerk auf dem Stadiondach als Geldanlage zu nutzen. Die MVV Energie AG koordiniert das Projekt und liefert die Solaranlage.

Wer sich über die Möglichkeiten der zukunftsträchtigen Energieform, die steuerlichen Vorteile der Beteiligung und die günstigen Renditeprognosen genauer informieren möchte, ist herzlich eingeladen an einer Veranstaltung im Kundenzentrum der MVV in K1 teilzunehmen. Sie findet am Freitag, den 6. Juli 2001 um 19 Uhr statt. Es ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich.

Für Fragen stehen an diesem Abend nach ihren Vorträgen Dr. Roland Niebl, Geschäftsführer der SEM und Eberhard Rössler, Leiter des Geschäftsfeldes Solar der MVV Energie AG, zur Verfügung.

Mannheim, den 3. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
MVV im Auftrag der Europäischen Union in Kaliningrad
In Zusammenarbeit mit einem dänischen Partner soll die Wasserversorgung in der russischen Stadt verbessert werden

Die MVV Energie AG und ihr Tochterunternehmen, das weltweit tätige Beratungsunternehmen MVV Consultants and Engineers GmbH, engagieren sich gemeinsam für die Verbesserung der Wasserversorgungssituation im russischen Kaliningrad, dem ehemaligen ostpreußischen Königsberg. Im Auftrag der Europäischen Union führen die Experten der MVV Gruppe gemeinsam mit Spezialisten des dänischen Partners Carl Bro International a|s das 24 Monate laufende Projekt "Wasserüberwachung und Wasserqualitätsmanagement unter Umweltgesichtspunkten in der Region Kaliningrad" im Rahmen des Tacis-Programms (Technische Unterstützung für die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) durch.

Im Zentrum des Projekts stehen der Aufbau nachhaltig wirksamer Umweltmanagementkapazitäten und die Bereitstellung eines Instrumentariums zum effektiven Umweltschutz. Dieses umfasst Verbesserungen bei der Überwachung der Wasserverschmutzung und die praktische Umsetzung und Harmonisierung von Umweltstandards. Die von den Experten der MVV Gruppe ergriffenen Maßnahmen umfassen dabei sowohl die Entwicklung und Umsetzung eines effektiven Wasserqualitätsüberwachungssystems und die Erarbeitung eines Konzepts zum Management von Wasserressourcen in der Region Kaliningrad als auch die Erarbeitung eines nachhaltigen Entwicklungs- und Investitionsprogramms für Schmutzwasser-Aufbereitung in den küstennahen Gebieten der Region Kaliningrad und die Entwicklung und Realisierung von Pilotprojekten für Investitionsmaßnahmen.

Spezialisten des Wasserlabors der MVV Energie AG arbeiten derzeit an einem Anforderungskatalog für ein Wasserüberwachungssystem und dessen Einführung in der Region Kaliningrad. Ziel des Teilprojektes ist eine flächendeckende Überwachung der Wasserqualität für die Gesamtregion und eine dauerhafte Verbesserung der Wasserqualität.

Zur Zeit sind in der Region Kaliningrad nur einfache chemische und mikrobiologische Untersuchungen in regelmäßigen Zeitabständen möglich. Ein Überwachung der Wasserqualität im Hinblick auf Schwermetalle und organische Schadstoffe findet nur in geringem Umfang statt. So sind Analysen, wie sie in der Europäischen Union längst zum Standard gehören, auf Grund fehlender technischer und finanzieller Ausstattung nicht durchführbar.

Daneben ist einer wachsenden Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Wasserqualität zu begegnen. Offenkundige Mängel resultieren wesentlich aus der fehlenden oder unzureichenden Aufbereitung des stark eisen- und manganhaltigen Grundwassers. Aber auch die erforderliche starke Chlorung des Trinkwassers in der Stadt Kaliningrad ist problematisch und führt zu einer hohen Konzentration an sogenannten Trihalogenmethanen. Einen erheblichen Mangel an Lebensqualität und ein großes Ärgernis für die Öffentlichkeit bedeutet der Umstand, dass in verschiedenen Regionen und Stadtteilen die Wasserversorgung häufig eingestellt werden muss, weil ungeklärtes Abwasser und Brackwasser in die Trinkwassergewinnung strömen, so dass Bevölkerungsteile oft tagelang ohne fließendes Wasser leben müssen. Entsprechend groß ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung; entsprechend schlecht ist ihr allgemeiner Gesundheitszustand.

Hier setzen die Spezialisten der MVV an. Beim Aufbau einer regionalen Qualitätsüberwachung werden flächendeckende Messprogramme mit dem russischen Partner festgelegt, die erforderlichen Geräte und Verbrauchsmaterialien werden von EU-Seite bereitgestellt. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit den russischen Gesundheitsbehörden, der Behörde für Umweltschutz und Überwachung der Wasserqualität sowie den örtlichen Wasserversorgern.

Beschafft werden neben modernen hochempfindlichen Analysegeräten auch robuste und preiswert zu unterhaltende Geräte für den Einsatz vor Ort. Die Geräte werden in den verschiedenen Laboratorien der Partner aufgestellt und mit Hilfe der Experten aus dem Laboratorium der MVV in Betrieb genommen. Dann startet ein zunächst auf ein Jahr befristetes Überwachungsprogramm, das chemische, physikalische und mikrobiologische Untersuchungen umfasst. Danach wird man einen ersten Überblick haben, wie stark das Wasser der Region Kaliningrad mit chlorierten Kohlenwasserstoffen, Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen und weiteren Schadstoffen belastet ist.

"Im Zentrum unserer Arbeit", so Dr. Doris Wittneben, Leiterin des Labors der MVV Energie AG und nach mehreren Vor-Ort-Einsätzen mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut, "steht die Verbesserung der Wasserqualität der Kaliningrader Region. Wir brauchen auch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen Polens und Litauens. Grenzübergreifende Ausstrahlungen in die Nachbarregionen Polens und Litauens werden unweigerlich auch die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Baltikums positiv beeinflussen."

Mannheim, den 5. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
Boxenstopp im MVV-Kundenzentrum K 1:
Ausstellungseröffnung "Die Formel 1 in Mannheim"

Wenn der "Große Preis von Deutschland" auf dem Hockenheimring Ende Juli die Formel 1 - Karawane in die Region lockt, verfällt das Rhein-Neckar-Dreieck wieder in das Motorsport-Fieber. Im Kundenzentrum der MVV Energie AG in Mannheim legt die Königsklasse des Motorsports schon vorher einen Boxenstopp ein. In der Ausstellung "Die Formel 1 in Mannheim" können die Rennsport-Fans vom 19. Juli bis 1. September die größten Sensationen der Motorsportgeschichte und Motorsport zum Anfassen erleben.

Nach der Ausstellungseröffnung geht es den ganzen Tag lang rund ums Kundenzentrum. Von 11 bis 14 Uhr steht der von den Söhnen Mannheims gesponserte Nachwuchsstar der Formel Volkswagen, Sven Barth aus Weinheim, der bei der Beru Top 10 am 15. und 16. September auf dem Hockenheimring startet, für Interviews Rede und Antwort. Der Lokalmatador des Rennstalls GloBal Hype in sport GmbH, der mit seinem Rennauto vor dem Kundenzentrum in der Poleposition steht, erfüllt gerne auch Autogrammwünsche erfüllen. Von 14 bis 17 Uhr fahren zwei Lamborghinis der Hamburg Mannheimer Versicherung durch die Straßen rund ums Kundenzentrum. Hostessen verteilen Flyer für das Gewinnspiel, bei dem neben vielen anderen attraktiven Preisen auch Eintrittskarten für das Fußballspiel "Spiel der Herzen" von Michael Schumacher & Friends verlost werden.


Sven Barth in seinem Rennwagen
Blickfang der Formel 1 Ausstellung ist Keke Rosbergs 500-PS-starker Fitipaldi F 7 aus dem Auto- und Technik-Museum Sinsheim, mit dem der aufstrebende junge Rennfahrer 1982 Weltmeister wurde. Daneben sind eine Vielzahl von Originalobjekte der Rennstars zu sehen, die einen Eindruck von der Faszination Formel 1 vermitteln: Pokale, Schuhe und Lenkrad von Michael Schumacher, Helme von David Coulthard, Mika Häkkinen und Ralf Schumacher, der Rennanzug von Heinz-Harald Frentzen von 1996 sowie der Original-Overall, in dem Jutta Kleinschmidt die legendäre Rallye Paris - Dakkar in diesem Jahr gewann. Der Rennanzug des tödlich verunglückten Grafen Berghe von Trips erinnert auch an die Gefahren des Rennsports Die Geschichte der Formel 1 und ihrer Rennstars seit den 50er Jahren runden eine Schau mit 300 handgefertigten Formel 1 - Rennautomodellen im Maßstab 1 : 18 sowie eine Sammlung von Original Formel 1 Plakaten des Sport- und Olympiamuseums Köln ab.

Die Ausstellung "Die Formel 1 in Mannheim - Boxenstopp im MVV-Kundenzentrum K 1" ist vom 19. Juli bis 1. September während der Öffnungszeiten des Kundenzentrums montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 14 Uhr, K 1, Breite Straße 5- 6, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Mannheim. 10. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
Polen ist wesentlicher Bestandteil der europäischen Wachstumsstrategie der MVV

MVV Polska erwirtschaftet mit über 900 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 130 Millionen DM - 150 Energiefachleute bei deutsch-polnischem Symposium in Krakau

Mit gezielten Investitionen in Zukunftstechnologien, durch die Ausweitung der nationalen und internationalen Multi-Utility-Dienstleistungen sowie durch Beteiligungen an Verteiler- und Serviceunternehmen in wachstumsstarken Regionen sowie die Intensivierung des erfolgreichen Energiehandels will die Mannheimer MVV Energie AG nach den Worten ihres Vorstandssprechers Roland Hartung ihre Marktstellung als Dienstleistungs- und Verteilungsunternehmen in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Auf einem deutsch-polnischen Energie-Symposium betonte Roland Hartung am Freitag in Krakau (Polen), dass die Aktivitäten der MVV Energie AG in Polen dabei, einen wesentlichen Bestandteil ihrer europäischen Wachstumsstrategie darstellten. Ziel sei hier der Ausbau der Beteiligungen an Fernwärme-unternehmen sowie insbesondere auch Projekte im Bereich von Neuen und Erneuerbaren Energien sowie von Consulting und Contracting.

MVV Polska mit 140 Millionen DM Jahresumsatz

Die MVV ist bereits seit elf Jahren in Polen aktiv und erwirtschaftet mit den mittlerweile fünf Tochtergesellschaften und über 900 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 260 Millionen Zloty, umgerechnet rund 130 Millionen DM in den Bereichen Fernwärme, Energiedienstleistungen, Erschließungsträgerschaft, Windenergie und Contracting. Hierzu ist die MVV mit zwei Büros in Warschau und Breslau vertreten. Dem Mannheimer Konzern gelang es als erstem ausländischen Unternehmen, mit Skarzysko-Kamienna eine Beteiligung an einem Fernwärme-unternehmen in Polen zu erwerben. Zu den bedeutendsten abgeschlossenen Projekten der MVV in Polen zählen die Restrukturierung der Fernwärmeversorgung in Warschau sowie die Entwicklung eines Energieversorgungskonzeptes für den Flughafen Warschau in Zusammenarbeit mit der British Aerospace.

Auch wenn der Schwerpunkt nach wie vor bei der Fernwärmeversorgung liegt, arbeiten MVV-Experten inzwischen auch an zahlreichen Consulting-Projekten zur Verbesserung der Energiewirtschaft in polnischen Städten. Mit ihrer 1998 gegründeten Konzerntochter MVV EPS Polska kann die MVV Energie AG dabei insbesondere im Bereich des Contracting bereits auf beachtliche Erfolge verweisen. Im Frühjahr gründete der Mannheimer Konzern das Windenergieunternehmen MVV W-RED Polska, das Windkraftstandorte in verschiedenen polnischen Regionen entwickelt. Die In Breslau ansässige Tochter Regioplan Sp. z o.o. ist unter anderem mit Planungsdienst-leistungen sehr erfolgreich.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Symposiums, an dem bis Samstag rund 150 Energiefachleute aus Polen und Deutschland teilgenommen haben, stehen Fragen der "Liberalisierung und Privatisierung der Energiewirtschaft in Polen und Deutschland" im Zusammenhang mit dem bevorstehenden EU-Beitritt Polens. Veranstalter sind neben der MVV Energie AG, die Universitäten Heidelberg und Krakau sowie die Schule des Deutschen Rechts in Krakau.

Unter den Referenten befinden sich neben Roland Hartung auch der stellvertretende Wirtschaftsminister der Republik Polen, Prof. Dr. Wojciech Kanter, sowie Prof. Dr. Peter Hommelhoff, Direktor des Instituts für Deutsches und Europäisches Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht der Universität Heidelberg, und der Dekan der Juristischen Fakultät der Heidelberger Universität, Prof. Dr. Christian Müller-Graff.

Die MVV Energie AG unterstützt seit einigen Jahren die Krakauer Schule des Deutschen Rechts in ihrem Anliegen, polnische Jura-studenten im deutschen und europäischen Energierecht auszu-bilden und zu fördern. Diesem dienen auch die seit 1998 im jährlichen Wechsel in Heidelberg, Mainz und Krakau statt-findenden, mehrtägigen deutsch-polnischen Rechtsseminare.

Mannheim, 12. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
13.07.2001
MVV Polska steigt bei Fernwärmegesellschaft in Bydgoszcz ein



Der Stadtrat der Stadt Bydgoszcz hat mit großer Mehrheit der Beteiligung der MVV Polska am Fernwärmeunternehmen KPEC Sp. z o.o. zugestimmt. Die MVV ESCO Polska Sp. z o.o., das Tochterunternehmen des fünftgrößten deutschen Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmens MVV Energie AG Mannheim, setzte sich damit gegen internationale Konkurrenz durch. Im Rahmen einer Kapitalaufstockung erhält die MVV Polska 40 Prozent der Stimmen bei dem Unternehmen KPEC und hat das Recht den Vorstandsvorsitzenden zu benennen. Der Kaufpreis beträgt 56 Millionen PLN.

Die KPEC Sp. z o.o. ist das siebtgrößte polnische Fernwärmeunternehmen mit jährlichen Umsatzerlösen von 200 Millionen PLN (circa 100 Millionen Mark). Sie ist in Bydgoszcz und in mehreren Nachbargemeinden aktiv. 70 Prozent des Wärmebedarfs der Stadt Bydgoszcz werden durch das Fernwärmeunternehmen gedeckt. Die KPEC hat 660 Mitarbeiter und erwirtschaftete nach erfolgreicher Restrukturierung im letzten Geschäftsjahr Gewinn.

Die Fernwärmestruktur in Bydgoszcz ist etwa ebenso groß wie die in Mannheim, die die viertgrößte in Deutschland ist. Das Leistungsnetz ist 422 Kilometer lang, die Wärmeleistung beträgt 1000 MW und der jährliche Wärmeabsatz rund 3 Milliarden kWh.

Bydgoszcz, im Nordosten Polens gelegen, hat circa 380.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der großen Woiwodschaft Kujawen-Pommern. Diese moderne Handels- und Dienstleistungsmetropole ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, wichtiger Standort für Chemie- und Möbelindustrie sowie eine bekannte Messestadt. Seit 1991 ist sie die Partnerstadt von Mannheim.


Die Beteiligungen an Fernwärmeunternehmen sind ein wichtiges Standbein der MVV Polska. Bydgoszcz ist nach Skarzysko-Kamienna die zweite Fernwärmestruktur, an der MVV Polska beteiligt ist. Der Unternehmensphilosophie der MVV Energie AG entsprechend soll auch der Standort Bydgoszcz nachhaltig entwickelt werden. Das Investitionsprogramm bei KPEC wird deshalb kontinuierlich fortgesetzt, nicht zuletzt, um Wärmeverluste abzubauen. Der Investitionsplan sieht also die Kesselmodernisierung und -automatisierung, Abschaffung der indirekten Hausstationen sowie den Austausch alter Rohrleitungen vor.



Durch diese Beteiligung werden die Aktivitäten der MVV in Polen erheblich vorangebracht. Der assoziierte Gruppenumsatz der MVV Polska liegt dann in einer Höhe von etwa 120 Millionen Mark.


MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG in Tschechien sehr erfolgreich

MVV EPS Tschechien will mindestens zehn Prozent des tschechischen Fernwärmemarktes übernehmen

Die tschechische Tochtergesellschaft der Mannheimer MVV Energie AG, die MVV EPS s.r.o. Tschechien, ist auf bestem Wege, bereits in den nächsten Monate in einer ersten Expansionsstufe an mindestens zehn Prozent der gesamten Fernwärmeversorgung des Landes beteiligt zu sein. Diesem strategischen Ziel ist das Unternehmen nach den Worten des Vorstandssprechers der MVV Energie AG, Roland Hartung, in den letzten Wochen bereits einen großen Schritt näher gekommen. Auf einer Pressekonferenz betonte Roland Hartung am Dienstag in Prag, dass Tschechien damit neben Polen ein zweites wichtiges Standbein in der europäischen Wachstumsstrategie der MVV bilde.

Nach der Ende Juni beschlossenen Beteiligung in der nordböhmischen 50.000-Einwohner-Stadt Jablonec ist der Mannheimer Konzern an rund sechs Prozent des tschechischen Fernwärmemarktes beteiligt. Die Aktivitäten konzentrieren sich dabei auf den nördlichen Landesteil im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien mit den Städten Jablonec, Decon und Ceska Lipa sowie auf Osttschechien mit Vsetín, Opava, Studenka und Uherské Hradiste. Derzeit führt die MVV EPS Tschechien nach den Worten von Roland Hartung, der sich deshalb am Montag und Dienstag in der Tschechischen Republik aufgehalten hat, weitere erfolgversprechende Verhandlungen.

Mannheim, 17. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
MVV setzt auf Brennstoffzelle und Mikrogasturbine

Beteiligung an Pilotprojekt des Fraunhofer-Instituts in Oberhausen

Ob im Handy, im Auto oder bei Strom- und Wärmeverteiler-netzen - die Brennstoffzellentechnologie zählt zu den zukunftsweisenden dezentralen Energietechnologien. Für die MVV Energie AG bietet die "saubere Energiequelle" erhebliche Chancen für die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Dienstleistungen. Aus diesem Grund beteiligt sich das Mannheimer Multi-Utility-Unternehmen nun an einer Pilotanlage des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) in Oberhausen - einem Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerk zur integrierten Strom-, Wärme- und Kälteversorgung.

Das Gesamtenenergiekonzept der Anlage beinhaltet eine PEMFC-Brennstoffzelle (Polymer Electrolyte Membrane Fuel Cell) mit einer Leistung von rund 250 kWel zur Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung in Kombination mit einer Mikroturbine zur Abdeckung von Spitzenlasten. Die Anlage soll bereits Anfang 2002 in Betrieb gehen.

Mit dem Einstieg in die Anwendung von Brennstoffzellen und Mikrogasturbinen verstärkt die MVV Energie AG ihr Engagement bei der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung für industrielle und gewerbliche Anwendungen auf mittlerem bis hohem Temperaturniveau für Raumheizsysteme und Absorptionskältemaschinen. Zugleich baut das Mannheimer Multi-Utility-Unternehmen sein Know-how für dezentrale Versorgungsstrukturen sowie Power Quality auf und erschließt neue, kundennahe Absatzmärkte.

Der Brennstoffzellentechnologie werden bei dezentralen Energieversorgungskonzepten erhebliche Marktanteile vorausgesagt. So gehen Schätzungen davon aus, dass bis 2010 allein in Deutschland von den vorhandenen Kraftwerkskapazitäten etwa 10.000 MW durch Brennstoffzellen ersetzt werden, was einem Marktvolumen von 15 bis 20 Milliarden DM entspricht.

Im Fokus der weltweiten Forschung und Entwicklung steht derzeit vor allem die PEMFC-Brennstoffzelle, die sowohl in der mobilen als auch in der stationären Anwendung eingesetzt werden soll. Insgesamt sind für den kommerziellen Einsatz der Brennstoffzellentechnologie jedoch noch erhebliche Entwicklungsarbeiten zu leisten. Schwerpunkte hierbei sind die Reduzierung der Investitionskosten, die Verlängerung der Lebensdauer und die Entwicklung geeigneter Peripheriesysteme.

Mannheim, 20. Juli 2001


MfG MrGruendlich ;)
27.07.2001
MVV-Beteiligungsunternehmen baut Solarzellenfabrik in Griechenland
Joint Venture der amerikanischen EPV Inc. investiert 22 Millionen Dollar in Kilkis



Das im amerikanischen Bundesstaat New Jersey ansässige Energy Photovoltaics, Inc., (EPV), an dem die MVV Energie AG mit 23,51 Prozent beteiligt ist, wird im Rahmen eines Joint Ventures mit der Themeliodomi S.A. Thessaloniki in der griechischen Stadt Kilkis eine neue Solarzellenfabrik bauen. Das Gesamtinvestitions-volumen beläuft sich auf 22 Millionen Dollar, umgerechnet fast 50 Millionen DM. Die Anlage soll Ende 2002 in Betrieb gehen und im Jahr Solarmodule für 5 MW Stromleistung produzieren.

Für den Vorstandssprecher der MVV Energie AG, Roland Hartung, ist diese Entscheidung die richtige Antwort auf den gerade in Europa wachsenden Markt für Photovoltaik-Anlagen. "Die wachsende Nachfrage nach Solarenergie macht die Photovoltaik in immer neuen Anwendungsbereichen wirt-schaftlich konkurrenzfähig zu fossilen Energieträgern." Die MVV Energie AG ist bereits auf dem Markt für Solarenergie tätig und stellt derzeit Überle-gungen für eine eigene Solarzellen-produk-tion in Deutschland an.

EPV Inc. gilt weltweit als Technologieführer bei der modernen Dünnschicht-Technologie für Photovoltaik-Module.


MfG MrGruendlich ;)
Umsaetze+Gewinne, IR-Politik, Dividende, bei diesem Wert stimmt alles. Aber bei dem geringen Streubesitz und der Illiquiditaet ist die Aktie leider fuer groessere Investoren uninteressant. An diesem Punkt muesste mal unternehmens-/stadtseitig angesetzt werden.
@ church


Der Steubesitz wird bis Ende des Jahres ausgeweitet .

MfG MrGruendlich ;)
hallo,

@MrGründlich

Gibt es Info´s auf wieviel % Freefloat genau?

bye

ff
MVV Energie AG erhöht Umsatzprognose für Gesamtjahr auf 2,1 Mrd Euro


MANNHEIM (dpa-AFX) - Die MVV Energie AG hat ihre Umsatzprognose aufgrund des wachsenden Stromhandels für das Gesamtjahr von 1,8 Mrd. auf 2,1 Mrd. Euro angehoben. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Mannheim mitteilte, ist der Umsatz im Dreivierteljahr 2000/2001 um 75% auf 1,689 Mrd. DM gestiegen. Ohne die erstmalige Konsolidierung der Energieversorgung Offenbach AG habe das Plus 39% auf 1,339 Mrd. DM betragen. Gründe für den Zuwachs seien der expansive Stromhandel, der preisbedingt höhere Gasumsatz und das Dienstleistungsgeschäft.

Auch das Betriebsergebnis hat den Angaben zufolge im Berichtszeitraum deutlich zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei trotz wettbewerbsbedingter Ertragseinbußen im Geschäftsfeld Strom um 47% auf 249 Mio. DM gestiegen. Die Gründe für das starke Ergebniswachstum seien der im März 2001 zugeflossene Ertrag aus dem Verkauf der EnBW-Aktien (220 Mio. DM nach Abzug des Buchwerts) und die erstmalige Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen. Der Jahresüberschuss sei um 10% auf rund 90 Mio. DM gestiegen. Der Unterschied zum EBIT-Wachstum beruhe auf höheren Zinsaufwendungen im 1. Halbjahr und höheren Ertragsteuern. Für das Geschäftsjahr 2000/2001 bekräftigte MVV sein EBIT-Ergebnisziel von mindestens 250 Mio. DM./jh/rw/ms


MfG MrGruendlich ;)
Beteiligung der MVV Energie AG an Stadtwerken Solingen rechtskräftig

Solinger Oberbürgermeister leistet notarielle Unterschrift - MVV Energie AG übernimmt 49,9%-Anteil - Ziel: Wachstum in NRW

Mit der MVV Energie AG als Partner wollen die Stadtwerke Solingen GmbH (SWS) auf Expansionskurs in Nordrhein-Westfalen. Mit seiner notariellen Unterschrift unter das Beteiligiungsangebot des Mannheimer Energiedienstleistungsunternehmen bekräftigte Solingens Oberbürgermeister Franz Haug am heutigen Dienstag die klare Weichenstellung zugunsten der MVV Energie AG: 49,9 Prozent der Geschäftsanteile werden ab 1. Januar 2002 von der MVV Energie AG übernommen.

Roland Hartung, Sprecher des Vorstands des Mannheimer Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmens: "SWS ist ein wirtschaftlich gut positioniertes Unternehmen, das sich insbesondere durch die Früherkennung zukünftiger Entwicklungen und der Nutzung von Marktchancen auszeichnet. Für die MVV Energie AG ist Nordrhein-Westfalen nach dem Rhein-Neckar-Raum und der Rhein-Main-Region der dritte große Expansionsstandort in Deutschland."

Die Entscheidung zugunsten der MVV Energie AG fiel nach einem internationalen Bieterverfahren, an dem sich bedeutende Energieversorgungs- und Erzeugungsunternehmen beteiligt haben. Ausschlaggebend für die Mannheimer war deren klare Strategische Ausrichtung auf der Verteilerebene und im Dienstleistungssektor. Im Ruhrgebiet ist die MVV bereits stark engagiert und versorgt Industriekomplexe, darunter Langnese-Iglo, mit allen benötigten Medien. Diese Engagements sind langfristig abgesichert und werden künftig von Solingen aus geführt.

Für die MVV Energie AG eröffnet sich mit der Beteiligung an SWS der Marktzutritt zum Rhein-Ruhr-Gebiet sowie direkt zu weiteren 110.000 Kunden.

Mit Umsatzerlösen von rund 260 Millionen Mark und rund 410 Beschäftigten erwirtschaftete SWS bei Strom, Gas und Wasser im Jahr 2000 ein operatives Betriebsergebnis (EBIT) von 52 Millionen Mark und einen Jahresüberschuss von ca. 26 Millionen Mark.

Roland Hartung: "SWS bleibt als regional eigenständiges Unternehmen erhalten und wird im Verbund mit der MVV Energie AG an Leistungskraft für seine jetzigen und neuen Kunden gewinnen." Man werde beträchtliche Synergieeffekte nutzen und gleichzeitig das Geschäft mit Energiedienstleistungen ausbauen. Insgesamt hat die MVV-Energie-Gruppe einschließlich Solingen 620.000 Kunden.

Insgesamt hat die MVV Energie AG derzeit über 80 nationale und internationale Beteiligungen. Besondere Beachtung findet derzeit das Beteiligungsunternehmen PPC, das in Deutschland die zukunftsträchtige Powerline-Technologie mit sehr großem Erfolg anbietet. Roland Hartung: "In übertragenen Sinne verbindet unsere `Powerline` jetzt Solingen mit Mannheim."

Mannheim, 14. August 2001


MfG MrGruendlich ;)
@ feuerfalkAd hoc: MVV Energie AG


Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
MVV Energie AG wächst stark im Dreivierteljahr 2000/01 Mannheim, 15. August 2001. Die MVV Energie AG hat im Dreivierteljahr 2000/2001 ein hohes Absatz- und Umsatzwachstum erzielt und ihr Betriebsergebnis deutlich verbessert. Der Umsatz stieg um 724 Mio DM (+75%) auf 1.689 Mio DM, ohne die erstmalige Konsolidierung der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) um 39% auf 1.339 Mio DM. Das Umsatzwachstum ist vor allem auf den expansiven Stromhandel, den preisbedingt höheren Gasumsatz und weitere Markterfolge im Dienstleistungsgeschäft zurückzuführen. Das EBIT verbesserte sich trotz wettbewerbsbedingter Ertragseinbußen im Geschäftsfeld Strom um 47% auf 249 Mio DM. Die Hauptursachen für das starke Ergebniswachstum waren der im März 2001 zugeflossene Ertrag aus dem Verkauf der EnBW-Aktien (220 Mio DM nach Abzug des Buchwerts) und die erstmalige Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen. Der Jahresüberschuss stieg um 10% auf rund 90 Mio DM. Das unterschiedliche Wachstum im Vergleich zum EBIT beruht auf höheren Zinsaufwendungen im 1. Halbjahr 2000/2001 aus der Finanzierung der EVO-Beteiligung und einer höheren Ertragsteuerbelastung aufgrund des hohen Einmalertrages aus dem Anteilsverkauf. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wurden im Dreivierteljahr 2000/01 Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen, die das EBIT mit 154 Mio DM belastet haben, aber aufgrund des Mittelzuflusses aus dem Anteilsverkauf kompensiert werden konnten. Das Unternehmen erwartet davon positive Auswirkungen auf die künftigen Jahresergebnisse. Neben dem Kerngeschäft als Verteilerunternehmen will sich die MVV Energie AG mit erneuerbaren Energien ein zweites Standbein schaffen. Die MVV Energie AG hält an ihrem Ziel fest, in naher Zukunft durch eine Kapitalmarktmaßnahme den Free Float der Aktie auf mindestens 25% zu erhöhen und Eigenkapital für das weitere Wachstum im Bereich Erneuerbare Energien zu schaffen. Vorgesehen ist eine Kombination aus Kapitalerhöhung im Frühjahr 2002 und Verkauf von Anteilen der MVV GmbH. Der Geschäftsverlauf bestätigt das Ergebnisziel von mindestens 250 Mio DM EBIT für das GJ 2000/2001. Die Umsatzprognose wird aufgrund des wachsenden Stromhandels von 1,8 auf 2,1 Mrd DM angehoben. Kontakt: MVV Energie AG Investor Relations Tel. +49(0)621-290-3708 Tel. +49(0)621-290-2392 E-Mail: ir@mvv.de Internet: http://www.mvv-investor.de Ende der Ad-hoc-Mitteilung
DGAP 15.08.2001

15.08. - 08:45 Uhr


MfG MrGruendlich ;)
Analysten loben "ausgezeichnetes Management" der MVV Energie AG

Auch Bankhaus Ellwanger & Geiger empfiehlt MVV-Aktie zum Kauf - Dresdner Kleinwort Wasserstein: "Gewinnwachstum intakt"

Das Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger hat in dieser Woche, wie bereits vor wenigen Tagen die Dresdner Kleinwort Wasserstein, die Aktie der MVV Energie AG, Mannheim, zum Kauf empfohlen. Die Analysten hoben dabei insbesondere das ausgezeichnete Management, die Chancen durch Übernahme von kommunalen Stadtwerken, das hohe Wachstum sowie die Powerline-Aktivitäten und das Engagement bei umweltfreundlichen Energiequellen wie Windkraft und Biomasse hervor. Ein besonderer Pluspunkt der MVV Energie AG sei, dass sie den Schwerpunkt auf Verteilung und Handel und nicht auf die Erzeugung von Elektrizität lege.

In der jüngsten Vergangenheit hatten bereits mehrere Analysten Empfehlungen für die MVV-Aktie abgegeben. Dabei bescheinigte die Dresdner Kleinwort Wasserstein dem Mannheimer Konzern ein "intaktes Gewinnwachstum". Die DG-Bank betonte, dass sich die MVV Energie AG "aufgrund des geringen Anteils der Eigenerzeugung vom Preisdruck im Stromgeschäft freihalten" könne, und hob das starke Engagement bei Zukunftstechnologien positiv hervor. Für das Bankhaus Sal. Oppenheim spricht der "sukzessive Ausbau des Bereichs erneuerbare Energien" für die MVV. Die Landesbank Baden-Württemberg verwies zudem auf die Stärkung der Verteileraktivitäten durch den Erwerb von Stadtwerken, wie Offenbach und Solingen, sowie auf die Ausweitung des Stromhandels.

Auch zahlreiche Wirtschaftszeitungen und -magazine haben in den letzten Wochen verstärkt in ausführlichen Beiträgen auf die MVV Energie AG aufmerksam gemacht und deren gute Arbeit im Bereich Investor Relations hervorgehoben. So berichteten etwa Capital, die WirtschaftsWoche, die Financial Times, der Platow-Brief, Der Aktionär, der Austria Börsenbrief, Going Public oder die Fachzeitschrift Energie & Management ausführlich über Konzernstrategie und -entwicklung. Zuletzt hatten die Markteinführung von Powerline, dem Internet aus der Steckdose, sowie die Beteiligung an der Fernwärmeversorgung der polnischen Stadt Bydgoszcz ein sehr hohes Medienecho gefunden

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG nimmt ersten Windpark in Betrieb

Im bayerischen Retzstadt drehen sich zwei Windrotoren des MVV-Tochterunternehmens red project management gmbh - MVV-Vorstandsmitglied Dr. Dub: "Erneuerbare Energien sind dynamischer Wachs-tumsmarkt"

Im bayerischen Retzstadt (Landkreis Main-Spessart) hat die MVV Energie AG, Mannheim, am Freitag (26.Oktober) ihren ersten Windpark offiziell in Betrieb genommen. Die beiden 70 Meter hohen Windturbinen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 1,2 MW und einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Millionen Euro liefern damit genügend Strom zur Versorgung der 1.700-Einwohner-Gemeinde nördlich von Würzburg. Derzeit werden bereits Möglichkeiten einer Erweite-rung geprüft.

Mit ihrem Einstieg im Frühjahr 2000 bei der DeWind AG, einem innovativen und in Lübeck ansässigen Hersteller von Windenergieanlagen, hat das unabhängige Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen MVV Energie AG nach den Worten von Vorstandsmitglied Dr. Werner Dub erneut den richtigen Riecher bewiesen: "Wir haben frühzeitig erneuerbare Energien als dynamischen Wachstumsmarkt identifiziert, nutzen konsequent unsere Stärken in der Energieverteilung und -dienstleistung und bauen sie durch strategische Investitionen in Technologieführer aus. Dies ist zugleich wesentliches Element unserer europäischen Wachstumsstrategie."

Windenergie hat große Zukunft

Der Windenergie wird eine große Zukunft vorausgesagt. So steht nach Erkenntnissen des dänischen Windmarktspezialisten BTM Consult der Windenergiemarkt in den kommenden Jahren vor einem enormen Wachstum. Die installierte Gesamtleistung von Windenergieanlagen wird sich nach Einschätzung der international renommierten Fachleute von 18.387 MW im Jahr 2000 bis 2005 weltweit auf mehr als 57.000 MW verdreifachen.

Die MVV Energie AG wird an diesem Boom teilhaben. Das Unternehmen wird durch eine Bündelung seiner Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien seine Marktkraft und Effizienz weiter steigern. Die MVV Energie AG konzentriert sich dabei, so Vorstandsmitglied Dr. Dub, vor allem auf Energie aus Biomasse, Wind und Solar. Die Unternehmensstrategie ist dabei eindeutig auf Wachstum ausgerichtet.

Gemeinsam mit der DeWind AG hat die MVV ein Joint Venture gegründet, die red project management gmbh. Für das kommende Jahr werden aufgrund bereits abgeschlossener Verträge Umsätze im zweistelligen Millionenbereich erwartet. red verfügt hierfür über eine internationale Projekt-Pipeline mit Vorhaben unter anderem in Polen, Irland, Frankreich und Deutschland. So laufen in Polen derzeit Vorbereitungen der Tochtergesellschaft red Polska an mehreren Standorten für Windenergieanlagen. In Irland werden derzeit Windmessungen durchgeführt, so dass noch im kommenden Jahr Windparks an das Netz angeschlossen werden können. Darüber hinaus bereitet sich die red darauf vor, in anderen Ländern der Erde, die ein hohes Windpotenzial ausweisen und in denen die Nutzung regenerativer Energien in den kommenden Jahren intensiviert wird, Windparks zu realisieren.

Modell für den ländlichen Raum

Mit dem Windpark in Retzstadt fiel nun der Startschuss zur Realisierung der geplanten Projekte. Für die Gemeinde im Landkreis Main-Spessart geht damit nach den Worten von Bürgermeister Reinhold H. Möller ein seit Jahren angestrebtes Ziel in Erfüllung: "Man muss tun, was man tun kann, um zum einen den ländlichen Raum durch innovative Entwicklungen zukunftsfähig und wirtschaftlich leistungsfähig zu machen und zum anderen den Energiebedarf künftig auf erneuerbare und damit umweltfreundliche Energien umzustellen." Die Windanlage füge sich damit nahtlos in das im letzten Jahr im Rahmen der EXPO in Retzstadt durchgeführte Projekt "Teledorf" ein, bei dem die Gemeinde komplett mit einer rückkanalfähigen Breitbandverkabelung ausgestattet wurde.

MVV setzt auch auf Biomasse und Photovoltaik

Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Neben der Windenenergie setzt die Mannheimer MVV Energie AG vor allem auch auf die Biomasse und die Photovoltaik. Dieses Engagement passt hervorragend zu dem unabhängigen Energieverteiler und Dienstleister. "Erneuerbare Energien sind per se dezentral", so MVV-Vorstandsmitglied Dr. Dub, fügen sich also ausgezeichnet in das Portfolio des Unternehmens. Der Mannheimer Konzern kann dabei auf jahrelange Erfahrung und einen entsprechenden Wettbewerbsvorteil verweisen. Dr. Werner Dub: "Erneuerbare Energien sind wesentlicher Bestandteil unseres Business-Modells und bereits heute ein profitables Geschäft." Mit der Umsetzung ihrer Expan-sionspläne ist die MVV Energie AG Vorreiter ihrer Branche.

Die DeWind bietet vier Anlagentypen mit mehreren Varianten zwischen 600 Kilowatt und zwei Megawatt an. Die Firma weist für das erste Halbjahr 2001 einen Umsatz von 53,4 Millionen Mark aus und hatte am 30. Juni 170 Mitarbeiter. Seit 1996 lieferte DeWind 289 Windenergieanlagen mit einer Leistung von mehr als 210 Megawatt aus. In diesem Jahr allein installiert sie Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 120 Megawatt.

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG steigt in die Top Ten der deutschen Stromversorger auf

Stromabsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu vervierfacht - MVV setzt auf Energiehandel, erneuerbare Energien und weitere Beteiligungen im In- und Ausland

Die MVV Energie AG, Mannheim, hat sich in dem am 30. September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2000/2001 in die Top Ten der größten deutschen Stromversorgungsunternehmen vorgearbeitet. Wie das Unternehmen am Montag (29. Oktober) in Mannheim mitteilte, konnte die MVV Energie AG ihren Stromabsatz nach dem gegenwärtigen Stand der Jahresabschlussarbeiten in den zurückliegenden zwölf Monaten aufgrund beachtlicher Markterfolge im wettbewerbsintensiven Strommarkt von 3,9 auf 14,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) nahezu vervierfachen. Im Jahr 1997 rangierte das Unternehmen noch auf Position 76.

Verantwortlich für dieses rasante Wachstum ist in erster Linie der Erfolg des europaweiten Stromhandels des unabhängigen Mannheimer Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmens. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1,4 Milliarden kWh wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr auf der Verkaufsseite eine Menge von 9,8 Milliarden kWh abgesetzt. Damit hat sich die MVV Energie AG im europaweiten Stromhandel in kurzer Zeit als eines der führenden deutschen Energiehandelshäuser im Markt etabliert. Gleichzeitig hat die neu konsolidierte Beteiligungsgesellschaft Energieversorgung Offenbach AG (EVO) mit einem Stromabsatz von 1,8 Milliarden kWh zum Mengenwachstum beigetragen.

Begleitet wird der gewachsene Stromhandel durch ein mitgewachsenes Risikomanagement. Der über die europäischen Strombörsen erfolgende Einkauf im Großhandel und das damit verbundene Portfoliomanagement ermöglicht dem Mannheimer Konzern Einsparungen, die in Form günst-ger Preise und individueller Energiekonzepte an die Kunden weitergegeben werden.

Auch ohne den Stromhandel und den EVO-Konsolidierungseffekt konnte die MVV Energie AG ihren Stromabsatz im Jahresvergleich um 300 Millionen kWh oder 12 Prozent steigern. Diese überdurchschnittliche Wachstumsrate ist auf vertriebliche Markterfolge im bundesweiten Stromgeschäft sowie im Rahmen des wachsenden nationalen und internationalen Contracting-Geschäftes, das mittlerweile zu den erfolgreichsten MVV-Produktideen im In- und Ausland zählt, zurück zu führen.

Die MVV Energie AG bekräftigte daher auch die konsequente Fortsetzung ihrer europäischen Wachstumsstrategie. Dabei setzt das Unternehmen auf den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien sowie auf Beteiligungen an in- und ausländischen Verteilernetzen im Strom-, Gas- und Fernwärmebereich. Zudem bereitet sich der Mannheimer Energiekonzern bereits intensiv auf die Aufnahme des Gashandels vor.

MfG MrGruendlich ;)
MVV setzt auf Wärme- und Stromversorgung aus Biomasse

Erfolgreicher Auftritt auf der Messe "HolzEnergie 2001" in Augsburg

Der Auftritt der MVV Energie AG, Mannheim, auf der Messe HolzEnergie 2001 in Augsburg war ein großer Erfolg. Diese positive Messebilanz hat das Mannheimer Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen am Mittwoch gezogen. Von Donnerstag bis Sonntag (25. bis 28. Oktober) hatte sich die MVV als Sponsor der Messe mit seinen Biomasse-Projekten in der Augsburger Schwabenhalle einem breiten Messepublikum vorgestellt. Dr. Matthias Eichelbrönner, bei der MVV für den Bereich Erneuerbare Energien zuständig: "Biomasse stellt in unserer Zukunftsstrategie einen wichtigen Baustein bei der Strom- und Wärmeversorgung dar."

Auf dem Sektor der Gebrauchtholzverwertung bereitet die MVV Energie AG - einschließlich der Energieversorgung Offenbach (EVO) die Nummer fünf der kommunalen deutschen Versorgungsunternehmen - vier Biomassekraftwerke mit einem Investitionsvolumen von zusammen 300 Millionen Mark vor. In Vorbereitung sind dabei in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Entsorgungsbranche, Anlagen in Mannheim, Königs Wusterhausen bei Berlin, Misburg bei Hannover sowie in der Nähe von Wiesbaden. Dr. Eichelbrönner, Mitglied des Beirats des messebegleitenden Fachkongresses sowie des Vorstands der veranstaltenden Bundesinitiative BioEnergie (BBE): "Hier können wir unser umfangreiches Know-How aus dem Betrieb von Verbrennungsanlagen voll einbringen." Im bayerischen Ruhpolding ist ein Biomasseheizwerk zur Nahwärmeversorgung bereits im Betrieb. In Bad Endorf und Dannenberg sind die Projekte derzeit im Bau. Dabei entsteht in Dannenberg zugleich eine der größten Solarsiedlungen Niedersachsens. Insgesamt will die MVV in den nächsten Jahren bis zu 500 Millionen DM in die Nutzung von Biomasse investieren.

Die Messe wurde in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltet und ist mit der Ausrichtung ausschließlich auf den Bereich Holzenergie einzigartig in Deutschland. Nach der offiziellen Eröffnung informierten sich Dr. Martin Wille, Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, sowie der bayrische Staatsminister Josef Miller über die Aktivitäten der MVV Energie AG.

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG wächst im GJ 2000/01 über Plan und zahlt Dividende + Bonus Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. MVV Energie AG wächst im GJ 2000/01 über Plan und zahlt Dividende + Bonus Mannheim, 13. Dezember 2001. Die MVV Energie AG ist mit einem Umsatz von rund 2,3 Mrd DM (+82% gegenüber Vorjahr) und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 260 Mio DM (+36%) im Geschäftsjahr 2000/01 (30.9.) stark gewachsen. Nach den vorläufigen Zahlen des IAS-Jahresabschlusses wurden damit die Planzahlen (Umsatz 1,8 Mrd DM, EBIT 250 Mio DM) klar übertroffen. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und des Einmalertrags aus dem Verkauf der EnBW-Aktien schlägt der Vorstand der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 1,10 DM und erstmals einen Bonus von 0,37 DM je Aktie vor. Ohne die erstmalige Konsolidierung der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) stieg der Umsatz um 45% auf 1,8 Mrd DM. Das Umsatzwachstum ist vor allem auf den expansiven Stromhandel, den preisbedingt höheren Gasumsatz und weitere Markterfolge im Dienstleistungsgeschäft zurückzuführen. Die Hauptursachen für das starke Wachstum des EBIT im schwierigen Marktumfeld sind die erstmalige Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen und der Ertrag aus dem Verkauf der EnBW-Aktien (217 Mio DM nach Abzug des Buchwertes und entsprechender Aufwendungen). Der Verkaufserlös wurde genutzt, um Maßnahmen zur Stärkung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit durchzuführen. Diese haben das EBIT mit 165 Mio DM belastet. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg um 25% auf 195 Mio DM. In der zum EBIT geringeren Steigerungsrate spiegelt sich der höhere Zinsauf-wand aufgrund der Finanzierung der EVO-Beteiligung wieder. Der Jahresüberschuss ging aufgrund der deutlich höheren Ertragsteuerbelastung um 10% auf 85 Mio DM zurück. Grund für die stark gestiegene Steuerquote sind hauptsächlich steuerrechtliche Sondereffekte, die in dieser Form künftig nicht mehr auftreten werden. Der Return on capital employed (ROCE) stieg auf 13,6% (Vorjahr 12,4%). Der Stromabsatz erhöhte sich, insbesondere aufgrund der erweiterten Strom- handelsaktivitäten, trotz starkem Wettbewerb im Vergleich zum Vorjahr um 275% auf 14,4 Mrd kWh. Für das GJ 2001/02 wird weiterhin ein Umsatz von über 3 Mrd DM und ein EBIT von 275 Mio DM erwartet. Die endgültigen Jahresabschlusszahlen für das GJ 2000/01 werden am 30.01.2002 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz publiziert. Kontakt: MVV Energie AG Investor Relations, Tel. 0621/290-3708, E-Mail: ir@mvv.de, http://www.mvv-investor.de Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 13.12.2001 WKN: 725590; ISIN: DE0007255903; Index: SDax Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt (SMAX) und Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München



MfG MrGruendlich :)
Ad hoc: MVV Energie AG deutsch

MVV Energie AG beteiligt sich mit 49,9% an Stadtwerke Ingolstadt Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. MVV Energie AG beteiligt sich mit 49,9% an Stadtwerke Ingolstadt Mannheim, 19.12.2001. Der Rat der Stadt Ingolstadt hat am 18. Dezember 2001 beschlossen, das Angebot der MVV Energie AG zum Erwerb von 49,9% der Anteile an der Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH & Co KG (SWI) zum Preis von 116 Mio Euro (227 Mio DM) anzunehmen. Die SWI erwirtschafteten im GJ 2000 einen Umsatz von rund 123 Mio Euro (240 Mio DM) und ein EBIT von 17 Mio Euro (34 Mio DM). Mit ihrem Kerngeschäft Strom-, Gas- und Wärmeversorgung und Wasserbetriebsführung für die Stadt Ingolstadt hat die SWI direkten Zugang zu über 50.000 Kunden. Darunter sind große Sondervertragskunden, z.B. die AUDI AG. Die MVV Energie AG beteiligt sich wirtschaftlich nur an dem Bereich Energieversorgung, der aus den Tochtergesellschaften Stadtwerke Ingolstadt Energie GmbH und der Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH & Co. KG besteht. Alle wirtschaftlichen Wirkungen der Verkehrs-, Freizeit- und Telekommunikationssparte werden auch künftig der bisherigen Alleingesellschafterin Stadt Ingolstadt zugerechnet. Vereinbart ist, dass die Stadtwerke Ingolstadt Beteili-gungen GmbH & Co. KG und Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH & Co. KG schnellstmöglich im Jahre 2002 den Formwechsel zu einer GmbH vollziehen. Die MVV Energie AG entwickelt mit ihrem europaweiten Energiehandel und ihrem breiten Energiedienstleistungsportfolio wertsteigernde Konzepte für Gewerbe- und Industriekunden. Diese werden aufgrund der räumlichen Nähe künftig über die SWI im bayerischen Markt, einem der interessantesten Wirtschaftsräume Deutschlands, angeboten. Deshalb wurde neben der Gründung einer Dienstleistungsgesellschaft, welche die MVV Energie AG mit Kapital ausstatten wird, u.a. auch ein umfassendes Paket zum Know-how-Transfer zur kurzfristigen strukturellen Weiterentwicklung der SWI vertraglich vereinbart. Mit der Beteiligung an der SWI sichert sich die MVV Energie AG in Ingolstadt die Rolle eines strategischen Partners und setzt damit ihre deutschland- und europaweite Wachstumsstrategie konsequent weiter um. Die Entscheidung zugunsten der MVV Energie AG fiel nach einem internationalen Bieterverfahren, an dem sich bedeutende Energieunternehmen beteiligt haben. Der wirtschaftliche Erwerb der Anteile findet noch in 2001 statt. Kontakt: MVV Energie AG Investor Relations, Tel. 0621/290-3708, E-Mail: ir@mvv.de, http://www.mvv-investor.de Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 19.12.2001 WKN: 725590; ISIN: DE0007255903; Index: SDax Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt (SMAX) und Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München



MfG MrGruendlich ;)
In Mannheim entsteht derzeit die größte Photovoltaikanlage in einem deutschen Fußballstadion. Auf dem Dach der Südtribüne des Carl-Benz-Stadions, in dem der SV Waldhof Mannheim um Zweitliga-Punkte kämpft, installiert die MVV Energie AG in diesen Wochen auf einer Fläche von 850 Quadratmetern über 1.000 leistungsstarke Solarmodule mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 90.000 Kilowattsunden.

Zum Vergleich: Die bislang größte Solaranlage auf dem Dach des Freiburger Dreisamstadions liefert mit einer Modulfläche von 600 Quadratmetern knapp 56.000 Kilowattstunden. Die Investitionssumme für die Mannheimer Anlage beträgt 1,25 Millionen DM (640.000 EUR). Neuartig ist in Mannheim auch, dass das Sonnenkraftwerk als Betreiberanlage realisiert wird, an der sich jeder mit einer Einlage ab 3.200 EUR direkt beteiligen kann.

Informationen hierzu bei der MVV Energie AG unter 0621/290-3856, bei der SolarEnergieMannheim GmbH unter 0621/402790.

Mannheim, 21. Dezember 2001


MfG MrGruendlich ;)
Energie aus Wind und Sonne für die Galapagos-Inseln?

Die MVV Consultants and Engineers GmbH, eine 100-prozentige Tochter der MVV Energie AG, beteiligt sich an einer Studie zur Erfassung des Energiebedarfs der Galapagos-Inseln. Im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau untersucht ein dreiköpfiges Team, darunter ein MVV-Experte, wie die benötigte Energie am umweltverträglichsten erzeugt werden kann. Als alternative Energielieferanten kommen Wind und Sonne in Frage. Bisher decken Dieselgeneratoren den gesamten Energiebedarf der Inseln. Deren Einsatz soll so weit wie möglich eingeschränkt werden, um eine Gefährdung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt der Galapagos-Inseln durch auslaufendes Dieselöl zu verringern.

Umweltstandards sollen die libanesische Wirtschaft ankurbeln

Die MVV Consultants and Engineers GmbH, eine 100-prozentige Tochter der MVV Energie AG, hat dieser Tage die Entwicklung allgemeiner Umweltstandards für den Libanon erfolgreich abgeschlossen. Die Europäische Union und die Vereinten Nationen finanzierten die Zusammenarbeit zwischen den MVV-Experten und dem libanesischen Umweltministerium. Die Standards zur Abwasserbehandlung, zur Luftreinhaltung und dem Transport von Sonderabfällen gelten für alle Industriebereiche des Landes. "Eine umweltgerechte Produktion leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und kann den libanesischen Produkten den Zugang zu völlig neuen internationalen Märkten ermöglichen", so Renate Lemke, Projektleiterin der MVV Consultants and Engineers GmbH. Die Umweltstandards tragen bereits heute zur Bekämpfung ökologischer Probleme und zur Einhaltung internationaler Umweltkonventionen im Libanon bei.

Know-how der MVV Energie AG in Serbien gefragt

Im Auftrag der Kommission der Europäischen Union koordiniert die MVV Consultants and Engineers GmbH, eine 100-prozentige Tochter der MVV Energie AG, die Wiederaufbaumaßnahmen beim staatlichen serbischen Stromversorger Elektro Privreda Srbije (EPS). Ein sechsköpfiges Team aus Kraftwerks-, Netz- und Bergbauexperten überwacht vor Ort die termingerechte Umsetzung von rund 250 EU-Projekten mit einem Gesamtvolumen von über 80 Millionen Euro.

"Unser Know-how wird besonders jetzt dringend gebraucht", so Gert Tacke, Leiter des MVV-Teams vor Ort. "Gerade in den Wintermonaten sind die Serben auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen." Die Spezialisten der MVV Consultants and Engineers GmbH werden ihre Arbeit in den nächsten Wochen abschließen.

Mannheim, 4. Januar 2002


MfG MrGruendlich ;)
Mit der MVV Energie AG als Partner: Bad Endorf geht neue Wege in der Energieversorgung

Spatenstich für das Biomasseheizwerk am 16. Januar

Die Vorteile der sicheren, umweltfreundlichen und kostengünstigen Wärmeversorgung erwärmt auch die Bad Endorfer. Mit dem Spatenstich am Mittwoch, 16. Januar 2002, wird das erste kommunale Biomasseheizwerk im Landkreis Rosenheim für den modernen Kurort Realität. Die MVV Energie AG aus Mannheim, baut nach dem Heizwerk im nahegelegenen Ruhpolding jetzt auch in dem staatlich anerkannten Heilbad ein zweites fast identisches Biomasseheizwerk.

Der Markt Bad Endorf setzt mit der MVV als kompetentem und zuverlässigem Partner Maßstäbe in der zukunftsweisenden Energieversorgung. "Das beliebte Heilbad Bad Endorf verbindet", so Dr. Werner Dub, Technischer Vorstand der MVV Energie AG, "mit dem Bau dieses modernen Biomasseheizwerkes aktiven Umweltschutz durch eine drastische Verringerung schädlicher Emissionen mit erheblichen Kosteneinsparungen". Bürgermeister Walter Kindermann will mit dem Projekt in Bad Endorf auch ein Zeichen für den Landkreis setzen.

Eine rund vier Kilometer lange Leitung wird die Gemeinde in der reizvollen Voralpenlandschaft ab Mai 2002 mit der ökologischen Nahwärme versorgen. Das hocheffiziente und mit modernsten Abgasreinigungseinrichtungen ausgerüstete Heizwerk mit einer Leistung von rund vier Megawatt versorgt dann ein Neubaugebiet, zwei Kurkliniken, das Jod-Thermalbad "Chiemgau Thermen" sowie weitere private Kunden mit Nahwärme. In einem zweiten Bauabschnitt profitieren auch ein großer Gewerbepark und die zentralen Gebäude der Ortsmitte davon. Noch in diesem Jahr sollen das Rathaus und die Grundschule an das Netz angeschlossen werden. Bürgermeister Walter Kindermann: "Der Bau des modernen Biomasseheizwerkes ist für uns Endorfer ein gewaltiger Schritt in Richtung Agenda 21. Wir setzen damit für unser Heilbad Maßstäbe in der zukunftsweisenden Energieversorgung".

Biowärme ist aktiver Umweltschutz

Gemeinsam mit der MVV Energie AG als Bauherr und Betreiber der Anlage setzt Bad Endorf unter dem Motto "Unsere Wärme wächst nach" den Siegeszug der Biomasse in Bayern fort. Als Brennstoff dient zerkleinertes Schwachholz der heimischen Forstwirtschaft sowie unbehandeltes Restholz von Sägewerken und aus der Landschaftspflege, wobei ein Spezialkessel (2.000 kW) mit Holzhackschnitzeln und ein zweiter Kessel (2.000 kW) für Spitzenlasten mit Öl befeuert werden.

Die zukunftsweisende Besonderheit des Heizwerkes: Das Rauchgas wird von 180 Grad Celsius auf nur noch 55 Grad heruntergekühlt. So kann aus dem Holz 10 bis 15 Prozent mehr Energie gewonnen werden. Die sichtbare Folge: Keine Dampfschwaden kommen aus dem Schornstein. Die Reinigungsfunktion dieser Anlage reduziert außerdem die Staubemissionen weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 150 mg/m3 auf rund 40 mg/m3. Um den Wärmebedarf für die vorgesehenen Gebäude zu decken, werden in Bad Endorf jährlich rund 3.400 Tonnen Holzhackschnitzel benötigt. Mit der Umstellung auf die Nahwärmeversorgung mit Biomasse werden auch in Bad Endorf jährlich rund 3.000 Tonnen Kohlendioxid und 3.700 Kilogramm Schwefeldioxid an umweltzerstörenden Emissionen vermieden.

Die gesamte Technik im Heizwerk wird durch ein computergestütztes Energiemanagement- und Visualisierungssystem laufend überwacht. Hierzu gehören Messungen, Regelungen und Überwachungen aller Heizungspumpen, Regelventile und Sicherheitseinrichtungen, auch bei den einzelnen Wärmeabnehmern. Die Wärme gelangt im Nahwärmenetz gebrauchsfertig in Form von Heizwasser über erdverlegte, hoch wärmegedämmte Spezialrohre zum Verbraucher. Durch den Wegfall von Heizöltanks, Brennern und Kesseln erhöht sich das Raumangebot, und die oft hohen Wartungs- und Instandhaltungskosten entfallen. Durch den Einsatz von Holz als Brennstoff ergibt sich für den Kunden ein über Jahre stabiler und kalkulierbarer Brennstoffpreis.

Ausgefeiltes Know-how

Die Projektentwicklung und Ausschreibung für das innovative und vorbildliche Heizwerk wurde von dem auf ökologische Energiesysteme spezialisierten Ingenieurbüro KESS (Kreative Energietechnik Stefan Schubert GmbH), Prien am Chiemsee, realisiert. Bei der europaweiten Ausschreibung überzeugte das Angebot der MVV Energie AG durch ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei der Ausführungsplanung des gesamten Projektes ist die MVV Energie AG mit ihrem Planungs-Know-how maßgeblich beteiligt. Der Mannheimer Energielieferant baut sowohl das Heizwerk als auch das Leitungsnetz sowie die Übergabestationen und betreibt die Anlage über eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Investitionssumme für beide Bauabschnitte beträgt rund 3,5 Millionen Euro, die zu 30 Prozent durch das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten gefördert wird.

Mit Biomasse deutschlandweit auf dem Vormarsch

Mit ihren Biomasse-Anlagen ist die MVV Energie AG deutschlandweit auf dem Vormarsch. In Ruhpolding, Bayern, geht das Biomasseheizwerk bereits in diesem Winter in die zweite Heizperiode. Ein drittes Heizwerk ist in einem großen Neubaugebiet in Dannenberg / Niedersachsen im Bau. Parallel treibt das Mannheimer Multi Utility Unternehmen auch Projekte zur Verstromung von Altholz mit industriellen Partnern voran. Der so erzeugte Strom wird von der Bundesregierung im Rahmen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes mit 17 bis 20 Pfennigen pro Kilowattstunde vergütet. Mit der Stromerzeugung aus Bioenergie erschließt sich die MVV Energie AG ein neues, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld und leistet damit zugleich einen Beitrag zu dem auf nationaler und europäischer Ebene gesteckten Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung bis zum Jahre 2010 zu verdoppeln. Über 500 Millionen Mark will das Mannheimer Unternehmen in den nächsten Jahren in vier Biomasse-Kraftwerke investieren. In Mannheim, Wiesbaden, Königs-Wusterhausen bei Berlin und Misburg bei Hannover sollen sie bereits im Jahr 2003 in Betrieb gehen.

Mannheim, 16. Januar 2002


MfG MrGruendlich ;)
Hi Mr.Gruendlich!
Wollte mich nur mal für Deine zahlreichen Postings zum Thema MVV bedanken. Ich habe auch ein paar Aktien dieser Gesellschaft im Depot und denke mal, dass sich das langfristig auch rentieren wird. Was mich zuversichtlich stimmt ist neben dem grundsoliden Basisgeschäft eben vor allem auch die Tenedenz, sich im Bereich erneuerbare Energien zu engagieren. Mittelfristig wird sich dies sicher rechnen.
In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende

Achim
moin moin Achim (Huta) :)


Hier ist noch etwas aus dem Archiv von MVV Energie was sehr interessant sein könnte.




Ruhrgas setzt auf Wachstum der MVV Energie AG

Die Ruhrgas Energie Beteiligungs-AG, Essen, beabsichtigt, eine Beteiligung von 15% an der MVV Energie AG, Mannheim, zu erwerben. Diese Investition dokumentiert das Vertrauen der international operierenden Ruhrgas in die Wachstumsstrategie der MVV Energie AG. Friedrich Späth, der Vorstandsvorsitzende der Ruhrgas AG, "zählt leistungsstarke und strategisch fokussierte Querverbundunternehmen zu den gestaltenden Kräften in den liberalisierten Energiemärkten". Wie er weiter mitteilte, "plant die Ruhrgas keine weitere Erhöhung der Beteiligung".
Die MVV Energie AG hat die Herausforderungen des Wettbewerbs angenommen und ist entgegen dem Trend in der Versorgerbranche auch im Geschäftsjahr 1999/00 (30.09.) erneut in Absatz, Umsatz und Ergebnis gewachsen. Aus den Stärken einer Multi Utility hat die MVV Energie AG seit über 25 Jahren konsequent die Wachstumsfelder Energiehandel und Energiedienstleistung sowie Unternehmensakquisition im Verteilerbereich weiterentwickelt. Das Unternehmenskonzept ist auch international ausgerichtet.
Der MVV Energie AG ist im Geschäftsjahr 1999/00 durch die Übernahme der Aktienmehrheit an der Energieversorgung
.


Offenbach AG (EVO) im Rhein-Main-Gebiet gegen große nationale und internationale Konkurrenz eine in der Branche weithin beachtete Akquisition mit erheblichem Wachstumspotenzial gelungen.
Roland Hartung, der Vorstandssprecher der MVV Energie AG, "sieht in der Beteiligung der Ruhrgas ein weiteres Element zur Erhaltung der Selbstständigkeit der MVV Energie AG".
Zur Zeit wird nach seiner Auskunft mit dem Mehrheitseigentümer über eine Erhöhung des Streubesitzes (Free Float) im Umfang von etwa 15% der Aktien nachgedacht.
Die MVV Energie Gruppe zählt mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden DM zu den zehn großen kommunalen und regionalen Versorgungsunternehmen in Deutschland. Sie ist auf den Gebieten Strom, Wärme, Gas, Trinkwasser sowie Abfallwirtschaft tätig und bietet ihren Kunden darüber hinaus umfangreiche Dienstleistungen, unter anderem in der Telekommunikation und dem Energiehandel an.

Mannheim, den 9. November 2000


MfG MrGruendlich ;)
MVV kooperiert mit amerikanischem Energie-Consulting-Unternehmen

Mit dem US-amerikanischem Energie-Consulting-Unternehmen Pace (Fairfax bei Washington) an der Seite will die MVV Energie AG in den nächsten Jahren seine weltweite Beratungstätigkeit in den Bereichen Energiewirtschaft, -technik und -einsparung weiter intensivieren. Bei der Unterzeichnung eines entsprechenden Kooperationsvertrages verwies der Sprecher des Vorstandes des Mannheimer Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmens, Roland Hartung, am Dienstag in Washington auf die wachsende Bedeutung und das hohe Potenzial der Consulting-Tätigkeit im Vorfeld von Investitions- und Infrastrukturmaßnahmen im Energiebereich auf der ganzen Welt. Kernstück der Kooperation der beiden Unternehmen sei die Internet-basierte Software-Lösung EN CONTROL METER, die Energieverbrauchsmessung und -optimierung auf einer einheitlichen Plattform ermögliche. Pace sei, so Roland Hartung, mit seinen rund 150 Mitarbeitern eines der wenigen weltweit tätigen Unternehmen mit einem solchen bereits am Markt erfolgreichen Produkt, das in der Großindustrie - vor allem in den Bereichen Rohstoff, Energie und Papier - Anwendung finde. Die MVV Energie AG werde künftig EN CONTROL METER auf dem europäischen Markt einsetzen. Daneben wolle das Mannheimer Unternehmen mit seinem neuen amerikanischen Partner gemeinsame Projekte in den USA und Südamerika sowie im Auftrag der Weltbank weltweit durchführen.

Mannheim, 23. Januar 2002


MfG MrGruendlich ;)
MVV - Chef Hartung fordert Kontinuität für Deutschen Trust-Fund bei der Weltbank

Der Sprecher des Vorstandes des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG, Roland Hartung, hat die deutsche Bundesregierung aufgefordert, den Deutschen Trust-Fund bei der Weltbank auch in den kommenden Jahren kontinuierlich mit den erforderlichen Finanzmitteln auszustatten und aufzustocken.

Im Anschluss an Gespräche bei der Weltbank betonte Roland Hartung am Mittwoch vor Journalisten in der amerikanischen Hauptstadt, dass ein solcher Trust-Fund die beste Gewähr für die Einbeziehung auch junger und innovativer Beziehungs- und Versorgungsunternehmen aus Deutschland im Energie- und Wasserbereich zur Lösung aktueller Probleme in vielen Teilen der Welt bieten könne.

Gerade auf dem Gebiet der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung stünden viele Länder in diesem Jahrhundert vor allein nicht zu bewältigenden Herausforderungen, die eine breite internationale Zusammenarbeit erfordern. Hier schaffen gut ausgestattete nationale Weltbankfunds nach Hartungs Ansicht die notwendige finanzielle Voraussetzung, um vorhandene technische und fachliche Kapazitäten für diese globale Aufgabe zu nutzen. Zur Zeit diskutiert die Bundesregierung über eine Fortführung des Deutschen Trust-Funds bei der Weltbank.

Washington/Mannheim, 24. Januar 2002

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG weiter auf Wachstumskurs
Mannheimer Energieunternehmen legt Bilanzzahlen für Geschäftsjahr 2000/2001 vor - Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung ermöglichen hohe Dividende

Das europaweit tätige Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen MVV Energie AG, Mannheim, hat mit einem Umsatz von 1,18 Milliarden Euro (Vorjahr: 649 Millionen Euro) und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 133 Millionen Euro (Vorjahr: 98 Millionen Euro) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/ 2001 (30. September) seine eigenen Planziele deutlich übertroffen.

Auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz betonte der Sprecher des Vorstandes des mittlerweile siebtgrößten deutschen Stromversorgers und sechstgrößten europäischen Fernwärmeunternehmens, Roland Hartung, am Mittwoch in Frankfurt, "dass die MVV Energie AG mit diesen Steigerungsraten von 82 Prozent beim Umsatz und 36 Prozent beim EBIT gegenüber dem Vorjahr ihren europäischen Wachstumskurs konsequent" fortsetze. Im Vordergrund stehen dabei auch zukünftig weitere Beteiligungen an nationalen und internationalen Energieverteilern, die Investitionen in Erneuerbare Energien und kerngeschäftsnahe Zukunftstechnologien, der Ausbau der Multi-Utility-Dienstleistungen sowie die Intensivierung des europaweiten Energiehandels.

Der Umsatz des Unternehmens hat sich damit seit seinem Börsengang 1999 von damals 563 Millionen Euro auf jetzt 1,18 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, die Zahl der Mitarbeiter stieg im gleichen Zeitraum von 2.152 auf 3.558.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und des einmaligen Erlöses aus dem Verkauf der Aktien der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der am 1. März stattfindenden Hauptversammlung neben der unveränderten Dividende von 0,56 Euro auch einen Bonus von 0,19 Euro je Aktie vor.

Roland Hartung hat gleichzeitig die im letzten Oktober veröffentlichten Wirtschaftsplan-Daten für das laufende Jahr bekräftigt, wonach die MVV Energie AG ihren Umsatz auf über 1,53 Milliarden Euro und das operative Betriebsergebnis (EBIT) auf 141 Millionen Euro steigern will.

Einmal-Effekte: Anteilsverkauf und Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Wesentlich beeinflusst wurde das Ergebnis des zurückliegenden Geschäftsjahres durch Einmal-Effekte wie die Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen und den Verkauf der EnBW-Aktien, dessen Erlös nach Abzug des Buchwertes und entsprechender Aufwendungen insgesamt 111 Millionen Euro betrug. Die Mittel wurden genutzt, um Maßnahmen zur Stärkung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit durchzuführen. Die Neubewertungen in den Bereichen Gasnetze und Müllheizkraftwerk sowie die Restrukturierungskosten der Technik haben das EBIT mit 84 Millionen Euro belastet. Das Unternehmen erwartet durch diese Maßnahmen bereits im laufenden Geschäftsjahr positive Auswirkungen auf das Jahresergebnis.

Positive Ergebnisentwicklung und hohe Dividende

Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) stieg um 27 Prozent auf 100 Millionen Euro. In der zum EBIT geringeren Steigerungsrate spiegelt sich, so das Unternehmen, der höhere Zinsaufwand aufgrund der Finanzierung der Beteiligung an der Energieversorgung Offenbach (EVO) wieder.

Die Ergebnisentwicklung der MVV Energie AG im einzelnen:

in Mio Euro
2000/2001
1999/2000
+/- % Vorjahr


EBITDA
289
154
+87,7

EBITA
138
98
+40,8

EBIT
133
98
+35,7

EBT
100
79
+26,6


Das für die Dividendenzahlung maßgebliche Ergebnis je Aktie nach HGB erhöhte sich von 0,87 Euro auf 0,98 Euro, wovon nun im Rahmen der Dividendenzahlung einschließlich des einmaligen Bonus 0,75 Euro je Aktie, insgesamt 38 Millionen Euro, an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Roland Hartung: "Mit dieser Dividendenzahlung beteiligt die MVV Energie AG ihre Anteilseigner in beispielhafter Weise am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und macht die Aktie bei einem stabilen Kursniveau zu einem attraktiven und renditestarken Investment."

Bei der Berechnung des Jahresüberschusses nach IAS hingegen ist der Abschreibungsaufwand (z.B. Goodwill-Abschreibungen) nicht abzugsfähig. Hieraus resultiert die deutlich höhere Steuerquote von 56 Prozent. Dadurch ging der Jahresüberschuss nach IAS um 10 Prozent auf 43 Millionen Euro zurück, das Ergebnis je Aktie nach IAS sank von 0,95 Euro auf 0,76 Euro.

Die Kapitalrentabilität ROCE (Return on capital employed) als Messgröße für den wirtschaftlichen Erfolg stieg im zurückliegenden Geschäftsjahr auf 13,6 Prozent gegenüber 12,4 Prozent im Vorjahr.

Umsatz- und EBIT-Steigerungen in allen Segmenten

Im Geschäftsjahr 2000/2001 ist der MVV Energie AG in allen Segmenten trotz eines schwierigen Marktumfeldes ein deutlicher Umsatzsprung gelungen. Die Steigerungsraten lagen dabei zwischen 23,6 Prozent beim Gas und 161,2 Prozent bei Strom. Im einzelnen:

in Mio Euro
2000/2001
1999/2000
+/- % Vorjahr


Strom
538
206
+161,2

Wärme
133
82
+62,2

Gas
267
216
+23,6

Wasser
58
38
+52,6

Müllheizkraftwerke
94
71
+32,4

Dienstleistungen
86
34
+152,9

Sonstiges
4
2
+100,0

Umsatz gesamt
1.180
649
+81,8


Der Auslandsumsatz hat sich vor allem durch die neuen Beteiligungen in Polen und Tschechien auf 39 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Beim operativen Ergebnis (EBIT) kann die MVV Energie AG nach Bereinigung um einmalige Sondereinflüsse im Berichtsjahr und Vorjahr in allen Segmenten auf ein Wachstum zwischen 14,3 Prozent und 66,7 Prozent verweisen.

in Mio Euro
2000/2001
1999/2000
+/- % Vorjahr


Strom
23
20
+15,0

Wärme
28
24
+16,7

Gas
29
22
+31,8

Wasser
10
6
+66,7

Müllheizkraftwerke
23
19
+21,1

Dienstleistungen
-6
-7
+14,3

bereinigtes EBIT gesamt
106
84
+26,2



Für Roland Hartung sind diese Zahlen ein Beleg dafür, dass sich die MVV Energie AG im zurückliegenden Geschäftsjahr im scharfen Branchenwettbewerb erfolgreich behauptet hat: "Unserem Unternehmen ist es gelungen, sich als europaweit tätiges Verteiler- und Dienstleistungsunternehmen im Konzert der Großen und im Wettbewerb mit den Verbundunternehmen sowohl quantitativ als auch qualitativ positiv zu positionieren. Inzwischen gilt die MVV Energie AG als eines der innovativsten und erfolgreichsten Unternehmen der deutschen Energiebranche".

Mit individuellen Energielösungen aus einer Hand und mit weiteren Partnern im In- und Ausland will die MVV Energie AG die eigene Kundenbasis deutlich verbreitern und ihre starke Marktposition ausbauen.

Gleichzeitig bekräftigte das Unternehmen seine Pläne, die Powerline-Technologie in Mannheim bis Ende des Jahres 2003 flächendeckend anzubieten und über die Tochtergesellschaft Power Plus Communications AG in Deutschland und Österreich zu vermarkten.

In diesem Kalenderjahr will die MVV Energie AG ferner einen zweiten Börsengang durchführen, um den Streubesitzanteil der Aktie von derzeit 12,3 Prozent auf rund 25 Prozent zu erhöhen.

Frankfurt/Mannheim, 30. Januar 2002


MfG MrGruendlich ;)
Energieversorger MVV steigert Ergebnis und kündigt Zukäufe an

Frankfurt, 30. Januar (Reuters) - Der Energieversorger MVV Energie AG (MVV) will durch eine Kapitalerhöhung und den Verkauf von Anteilen an dem Ferngasversorger GVS weitere Beteiligungen an Energieverteilern und Investitionen in erneuerbare Energien finanzieren. Firmenvertreter äußerten am Dienstagabend in Frankfurt konkretes Interesse an verschiedenen Stadtwerken. "Wir interessieren uns für Beteiligungen von bis zu 49 Prozent an Münster, Wuppertal und Koblenz", sagte Michael Kirsch, Bereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen, der Nachrichtenagentur Reuters. Die MVV teilte zudem mit, Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2000/01 deutlich gesteigert zu haben.

Aus einer Kapitalerhöhung wolle die MVV, das bislang einzige börsennotierte Stadtwerk in Deutschland, 80 Millionen Euro erlösen, sagte Kirsch. Aus dem Anteilsverkauf an dem Gasversorger GVS würden bis zu 200 Millionen Euro erwartet.

Zwei Drittel der Erlöse sollen nach Angaben von Kirsch in Stadtwerkbeteiligungen fließen: "Wir wollen aber keine Beteiligungen in Stadtwerke mit hoher Produktion, das wäre bei der gegenwärtigen Wettbewerbslage nicht vorteilhaft." Die Stadtwerke Münster indes seien attraktiv, weil sie viel in Windenergie und Biomasse investiert hätten. Wuppertal sei wegen des hohen Stromgenerationsanteils weniger reizvoll. Die MVV besitzt bereits Anteile an den Stadtwerken Ingolstadt, Koethen, Offenbach und Solingen.

Wachstumschancen erwartet sich die MVV AG auch von der Powerline-Technologie, bei der Kunden über das Stromnetz an das Internet angebunden werden. "Wir sind Monopolist in dieser Technologie und haben ein marktreifes Produkt", sagt Alexander Mitsch, verantwortlich für Investor Relations. Bis Ende 2003 wolle das Unternehmen Powerline in seinem Stammgebiet Mannheim flächendeckend anbieten und bis zu 40.000 Kunden gewinnen.

Die MVV teilte zudem mit, die AG habe im Geschäftsjahr 2000/01 mit einem Umsatz von 1,18 Milliarden Euro und einen operativen Ergebnis (EBIT) von 133 Millionen Euro die eigenen Ziele deutlich übertroffen. Mit einer Steigerungsrate von 82 Prozent beim Umsatz und 36 Prozent beim EBIT habe setze die MVV Energie AG ihren europäischen Wachstumskurs konsequent fortgesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte die MVV das Ziel, den Konzernumsatz auf 1,53 Milliarden Euro und das operative Betriebsergebnis auf 141 Millionen Euro zu steigern

MfG MrGruendlich ;)
MVV will mit Wetter-Derivaten handeln
Mannheimer Energiekonzern strebt Pionierrolle bei Risiko-Verträgen an
Von Wolf H. Goldschmitt
New York - Die MVV Energie AG, gehörte schon beim Thema Powerline zu den Trendsettern in Deutschland: Der Mannheimer Energiekonzern bot als erster Versorger Internet aus der Steckdose an. Jetzt zeigen die früheren Mannheimer Stadtwerke, die innerhalb von drei Jahren zur Nummer sieben auf dem deutschen Energiemarkt aufstiegen, dass sie es mit ihrem Führungsanspruch in Sachen Innovation ernst meinen: MVV steigt in den Handel mit Wetter-Derivaten ein. Wenn wetterabhängige Branchen wie Bau, Touristik, Textil und Landwirtschaft ihr Geschäft gegen höhere Gewalten absichern, will die MVV Energie AG ganz vorne mit dabei sein.

"Das Produkt Wetterderivat wird rasch seinen exotischen Charakter verlieren und auch an unseren Börsen für Umsatzvolumen sorgen", sagte Vorstandssprecher Roland Hartung vergangene Woche bei der internationalen Konferenz "Weather Risk" in New York. "Wie im Energiehandel und der Powerlinetechnik möchte die MVV Energie AG auch beim Wetterrisikomanagement zu den Pionieren in Deutschland gehören."

Wetterderivate sind eine Mischung aus Versicherungspolice und Finanzmarktinstrument. Klassische "Katastrophen-Policen" haben Firmen früher nach Erdbeben, Überflutung oder Stürmen vor der Pleite geschützt. Deren Weiterentwicklung führt zur Absicherung von jeglicher Art von Wetterrisiken: Schadensfälle mit höherer Wahrscheinlichkeit, aber niedrigeren Schadenssummen.

So kann ein Energieversorger etwa Verträge abschließen, nach denen ihm eine Ausgleichszahlung zusteht, falls ein Winter milder ausfällt als gewünscht und er damit wenige Strom und Gas verkauft als geplant. Landwirte könne sich mit "Wetter-Derivaten" - das Wort ist vom Handel mit Futures und Optionen auf dem Kapitalmarkt abgeleitet - gegen zu heiße Sommer oder verhagelte Ernten absichern. Der Anteil aller wetterabhängigen Geschäfte in Europa wird auf 300 Mrd. Euro geschätzt. In den USA werden jährlich Wetter-Verträge im Volumen von 2 Mrd. Dollar abgeschlossen.

Das Derivat-Geschäft funktioniert, in dem vereinfacht gesprochen ein potenzieller Wetter-Gewinner und ein Wetterverlierer füreinander einstehen. Zum Beispiel: Eine Baugesellschaft und ein Stromversorger wetten während des Winters auf eine Mindesttemperatur von drei Grad Celsius. Sinkt das Quecksilber darunter, werden Baustellen stillgelegt.

Der Baukonzern gleicht den Verlust mit Zahlungen vom Energiekonzern aus, der wegen des kalten Winters ein besonders gutes Geschäft mit Strom und Gas macht. Steigt aber die Temperatur, zahlt die Baufirma an den Versorger, weil ihre Arbeit schneller vorankommt und eine Prämie des Auftraggebers winkt.

Bei solchen Geschäften könnte die Mixtur aus Optionen und Futures zu einem Finanzprodukt gebündelt werden, das auch für Privatanlegern reizvoll ist. Die Deutsche Börse veröffentlicht inzwischen Wetterdaten aus Großstädten, um eine Grundlage für den Handel mit den neuen Papieren zu legen.


MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG will weiter in Polen wachsen

Vorstandssprecher Roland Hartung im Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Warschau, Frank Elbe

Der Sprecher des Vorstands des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG, Roland Hartung, hat bei einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Polen, Frank Elbe, am Donnerstag in Warschau die Absicht seines Unternehmens bekräftigt, den Wachstumskurs in Polen auch den kommenden Jahren fortzusetzen. Die MVV Energie AG hat in den zurückliegenden beiden Jahren bereits Beteiligungen an den Fernwärmeunternehmen in Bydgoszcz und Skarzysko-Kamienna erworben.

Botschafter Elbe betonte, dass Deutschland nach der Zahl der Investitionen heute der bedeutendste Investor in Polen sei. Insgesamt seien hier bereits 6.000 deutsche Unternehmen im östlichen Nachbarland. Mit dem bevorstehenden EU-Beitritt Polens entstehe die Chance, "im Herzen Europas die Region des größten wirtschaftlichen Wachstums entstehen zu lassen, wenn wir erfolgreich sind, die wirtschaftlichen und intellektuellen Ressourcen zusammenzuführen und die wirtschaftliche Komplementarität in diesem Raum auszubauen".

Mit Blick auf den europäischen Binnenmarkt verwies auch MVV-Chef Hartung auf das Zusammenwachsen der europäischen Energiemärkte, die seinem Unternehmen die Möglichkeit zur Internationalisierung seines Kerngeschäfts und seiner Dienstleistungen ermögliche. Die MVV Energie AG konzentriere sich bei ihren internationalen Engagements in Verteilerunternehmen auf Länder mit stabiler Wirtschaftsentwicklung - in Mittel- und Osteuropa vornehmlich auf Polen und die Tschechische Republik.

Im Rahmen des ökonomischen Reformprozesses in Polen wurde, so Roland Hartung, als erster Energieteilsektor die Wärmeversorgung liberalisiert und zur Privatisierung freigegeben. Aufgrund ihres ausgezeichneten Fernwärme-Know-Hows und jahrzehntelanger Consulting-Erfahrungen mit polnischen Wärmeunternehmen konnte sich die MVV über ihre 100%-ige Tochtergesellschaft MVV Polska Sp.z o.o bisher an fünf polnischen Fernwärme- und Dienstleistungsunternehmen beteiligen. Daneben entwickelt die MVV Polska Projekte in den neuen Geschäftsfeldern der industriellen Kraft-Wärme-Kopplung, der Windenergie sowie der Nutzung von erneuerbaren Energien.

Inzwischen arbeiten MVV-Experten auch an zahlreichen Consulting-Projekten zur Verbesserung der Energiewirtschaft in polnischen Städten. Mit ihrer 1998 gegründeten Konzerntochter MVV EPS Polska kann die MVV Energie AG dabei insbesondere im Marktsegment Contracting bereits auf beachtliche Erfolge verweisen. Der Mannheimer Konzern gründete zudem das Windenergieunternehmen MVV red wind Polska, das Windkraftstandorte in verschiedenen polnischen Regionen entwickelt. Die in Breslau ansässige Tochtergesellschaft Regioplan Sp. z o.o. rundet die Angebotspalette erfolgreich mit Planungsdienstleistungen ab.

Mannheim, 7. Februar 2002


MfG MrGruendlich ;)
vwd DGAP-Ad hoc: MVV Energie AG <DE0007255903> deutsch

MVV Energie AG weiter auf Wachstumskurs

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



MVV Energie AG weiter auf Wachstumskurs

Mannheim, 25. Februar 2002. Die MVV Energie AG hat im 1. Quartal 2001/02
(1.10.-
31.12.2001) im Vergleich zum Vorjahresquartal alle Ergebnisgrößen weiter stark
gesteigert. Der Umsatz stieg um 139 Mio Euro (+50%) auf 419 Mio Euro. Das
kräftige Umsatzwachstum resultiert im Wesentlichen aus dem ausgeweiteten
Stromgroßhandel, aus Akquisitionserfolgen im überregionalen Stromgeschäft und
aus einem witterungsbedingt höheren Wärmeumsatz. Das Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9%
auf
62 Mio Euro. Das operative Ergebnis vor Goodwill-Abschreibungen (EBITA) weist
einen Zuwachs von 17% auf 41 Mio Euro auf. Das EBIT verbesserte sich um 15% auf
40 Mio Euro. Die Verbesserung des EBIT resultiert vor allem aus höheren
Ergebnissen bei Gas, Müllheizkraftwerken und Fernwärme sowie höheren Beteili-
gungserträgen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg um 25% auf 32 Mio Euro. Der
Jahresüberschuss stieg um 47% auf rund 19 Mio Euro, das Jahresergebnis nach
Anteilen Dritter um 54% auf 17 Mio Euro. Das Ergebnis je Aktie nach IAS 33
stieg
um 50% auf 0,33 Euro. Neben dem Kerngeschäft als europaweit tätiges Verteiler-
und Dienstleistungsunternehmen will sich die MVV Energie AG mit erneuerbaren
Energien ein zweites Standbein schaffen. Für das Gesamtjahr ist unverändert ein
Umsatz von mindestens 1,53 Mrd Euro und ein EBIT von 141 Mio Euro geplant. Ein
Teil des Wachstums soll durch Beteiligungen erreicht werden.

Kontakt:
MVV Energie AG
Investor Relations
Tel. +49(0)621-290-3708
E-Mail: ir@mvv.de
Internet: http://www.mvv-investor.de

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 25.02.2002


WKN: 725590; ISIN: DE0007255903; Index: SDax
Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt (SMAX) und Stuttgart; Freiverkehr in
Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München


25.02.2002 - 08:25 Uhr Artikel drucken


MfG MrGruendlich ;)
Dienstleistungsunternehmen REGINOVA geht an den Start

Nur wenige Wochen nachdem Oberbürgermeister Peter Schnell und Vorstandssprecher Roland Hartung die Beteiligung von 49,9 Prozent der MVV Energie AG an den Stadtwerken Ingolstadt beurkundeten, zeigen sich die ersten Früchte der Zusammenarbeit: Das Dienstleistungsunternehmen REGINOVA wird, wie im Kaufvertrag verabredet, gegründet und nimmt ab sofort seine Arbeit auf. Mit einem Kapital von 8 Millionen Euro ausgestattet, offeriert das neue Unternehmen in Ingolstadt und der Region eine Fülle innovativer Dienstleistungen rund um die Energieversorgung.

"Schon die ersten Wochen der Zusammenarbeit mit der MVV Energie AG zeigen, dass wir für die Stadtwerke Ingolstadt den richtigen Partner gefunden haben," sagte Oberbürgermeister Peter Schnell am Freitag (22.02.02) vor der Presse in Ingolstadt. "Das Dienstleistungspaket, das der Mannheimer Partner einbringt, stärkt die Stadtwerke Ingolstadt entscheidend. Insbesondere für kommunale, gewerbliche und industrielle Kunden sind diese Angebote attraktiv."

"Die Kunden wollen zunehmend mehr als nur Energie. Deshalb sind Dienstleistungen von wachsender Bedeu-tung für Versorgungsunternehmen. Im letzten Geschäftsjahr konnten wir den Umsatz in diesem zukunftsorientierten Geschäftssegment um 153 Prozent auf 86 Millionen Euro steigern," betonte Roland Hartung, Sprecher des Vorstands der MVV Energie AG.

Nicht zuletzt mit dem Auf- und Ausbau des Dienstleistungsgeschäftes der MVV Energie AG begründeten die Auslober des "Energiemanager des Jahres 2001" ihre Entscheidung, diese hohe Auszeichnung an Roland Hartung zu vergeben.

Industrie-Contracting

Sehr erfolgreich ist die MVV auf dem Gebiet des Industrie-Contractings. Industriebetriebe, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten, übertragen dabei die komplette Energieversorgung an den Energiedienstleister. Daraus ergeben sich für die Unternehmen Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen, weil die Energie selbstverständlich zu Marktpreisen geliefert wird. Insbesondere Energieversorgungsunternehmen mit umfassender Erfahrung haben gute industrielle Kunden zu gewinnen. Zu den Kunden der MVV Energie AG zählen so renommierte Unternehmen wie Alcoa, Guilini, ABB und Langlese Iglo - für REGINOVA eine ausgezeichnete Basis zum Aufbau des Geschäftes in der Region Ingolstadt.

In der Regel führt Industrie-Contracting auch zu beträchtlichen Umweltverbesserungen. Bei einem großen Möbelwerk im badischen Gengenbach nutzt die MVV Energie AG beispielsweise das Abfallholz zur Stromerzeugung im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG).

Einspar-Contracting

Was für große Industriekunden attraktiv ist, kann auch für Wohnungsbaugesellschaften, Bauträger, Kommunen und Gewerbe interessant sein. Das REGINOVA Contracting ist ein spezielles Dienstleistungskonzept zur Realisierung von Effizienzverbesserungen in Energieerzeugungs- und Nutzungsanlagen. Der Contractor übernimmt die Energieversorgung und damit für den Kunden alle Sorgen: Wärme, Kälte, Strom, Druckluft, Licht und Wasser werden genau dem Bedarf des Kunden entsprechend geliefert. Auch hier erspart sich der Kunde die Finanzierung.

Eine besondere Form ist das Einspar-Contracting. Durch Minderung des Energieverbrauchs und Kostenreduzierung vermindern sich für die Kunden Energiekosten um bis zu 50 Prozent. Es versteht sich, dass solche Effekte nur erreichbar sind, wenn der Contractor reiche Erfah-rung auf seinem Fachgebiet mitbringt.

Die MVV Energie AG kann auf dem Gebiet Contracting auf Dutzende erfolgreicher Projekte verweisen. Das Mannheimer Universitäts-Klinikum, das Schulzentrum in Schriesheim (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg), Neubaugebiete in Berlin, Stutensee (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg), Frankfurt und Dannenberg (Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen), stehen unter anderem auf der Referenzliste.

Erschließungsträgerschaft

Die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten stellt die Kommunen zunehmend vor finanzielle und personelle Probleme. Eine Lösung bietet sich mit der Vergabe an einen privaten Erschließungsträger. Dieser erbringt im vereinbarten Umfang Planungs- und Dienstleistungen für die Kommune, die aber ihre Verfahrenshoheit behält. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes bietet ab sofort REGINOVA Kommunen und Investoren umfassende Leistungen an, von der Vorstudie über Baulandentwicklung und Modellbeispiele für die Energieversorgung bis zur Vermarktung von Flächen.

Für Energieversorgungsunternehmen ist die optimale Erschließung eines Gebiets mit Energie und Wasser, die Einplanung von Solaranlagen und umweltfreundlichen Heizwerken Tagesgeschäft. Gemeinsam mit auf dem Gebiet der Stadtplanung erfahrenen Beteiligungsgesellschaften hat sich die MVV Energie AG innerhalb kürzester Zeit zu einem Marktführer bei der Gebietserschließung in Deutschland entwickelt. Mit 110 Hektar wird südlich von Hannover zur Zeit eines der größten deutschen Erschließungsgebiete bearbeitet. Auch in Dannenberg (Niedersachsen), St. Leon-Rot (Baden-Württemberg) und vielen anderen Städten und Gemeinden setzt man auf die gute Arbeit der Mannheimer.

Qualitätsstrom

Die Stromausfälle in Kalifornien haben im besonderen Maße verdeutlicht, wie wichtig die Versorgungssicherheit mit Strom ist. Viele Unternehmen des produzierenden Gewerbes, der Telekommunikation oder IT-Branche sind auf eine absolut zuverlässige Stromversorgung angewiesen. Zwar ist die Versorgungssicherheit in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut, jedoch kommt es auch hier zu Störungen bzw. zu Spannungsabfällen. Mit Power Quality Management bietet REGINOVA dem Kunden individuell genau die Maßnahmen, die er für eine sichere und störungsfreie Stromversorgung benötigt.

Die Bewirtschaftung von Immobilien überlassen immer mehr Kommunen und Unternehmen den Experten. Unter der Überschrift "Facility Management" kann REGINOVA in Ingolstadt und der Region Betriebs- und Instandhaltungsmanagement, Kosten- und Infrastrukturmanagement komplett übernehmen.

Die Dienstleistungsgesellschaft REGINOVA baut auf die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter der Stadtwerke Ingolstadt und nutzt die umfangreichen Erfahrungen und Referenzen der Mannheimer Kollegen. Für Kommunen, Industrie und Gewerbe ist REGINOVA ein standortnaher Partner, der flexibel und individuell arbeitet.

Für die Wirtschaftsregion Ingolstadt bedeutet dies eine Stärkung in mehrfacher Hinsicht: Zum einen ist das Erbringen von Dienstleistungen ist naturgemäß personalintensiv, zum anderen stärken Kosteneinsparungen die Wettbewerbsfähigkeit. Bei der Ausführung von Aufträgen werden Firmen der Region, beispielsweise Installationsbetriebe, einbezogen.

Die Stadtwerke Ingolstadt gewinnen ein neues Geschäftsfeld, das die weitere dynamische Entwicklung wesentlich unterstützen wird. Geschäftsführer des neuen Unternehmens REGINOVA wird Direktor Michael Lowak, bei der MVV Energie AG Bereichsleiter für Energiedienstleistungen. Zunächst werden weitere Mitarbeiter der Stadtwerke Ingolstadt und der MVV Energie AG für REGINOVA tätig.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tel. 08 41/80 44 11.

Ingolstadt, den 22. Februar 2002


MfG MrGRUENDLICH ;)
MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Mannheimer Versorger MVV Energie AG hat im ersten Quartal 2001/2002 einen Umsatzsprung auf Grund eines ausgeweiteten Stromhandels verzeichnet. Der Umsatz sei von 280 auf 419,2 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag in Mannheim mit. Die Pleite des US-Energiehändlers Enron habe allerdings auch in der Bilanz von MVV Spuren hinterlassen. Die Mannheimer bekräftigten aber die Prognose für das Gesamtjahr.

Der Konkurs habe in dem Quartal das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 3,6 Millionen Euro belastet, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Unter dem Strich verzeichnete der Energieversorger einen EBIT-Zuwachs auf 39,6 Millionen Euro nach 34,6 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Da MVV mit Enron im Januar keine Geschäfte mehr getätigt habe, seien weitere Abschreibungen nicht mehr zu erwarten, sagte der Sprecher. Den Zuwachs beim EBIT erklärte er mit höheren Erlösen bei Gas, Müllheizkraftwerken und Fernwärme.

Für das Gesamtjahr erwartet MVV einen Umsatz von mindestens 1,53 Milliarden Euro und ein EBIT von 141 Millionen Euro. Ein Teil des Wachstums soll durch Beteiligungen erreicht werden./mur/ac/bi



Autor: dpa - AFX (© dpa),14:22 25.02.2002
Was ich übrigens auch sehr spannend fand, ist dass im Geschäftsbericht nochmal hervorgehoben wird, dass man den Anteil an der GVS verkaufen will. Dadurch kommen über 25% der Börsenbewertung in die Kasse.
@ NUSSLOCH

Anteile der Gasversorgung Süddeutschland stehen zu Disposition

Das Land Baden-Württemberg, die MVV Energie AG und die kommunalen Gesellschafter haben im letzten Oktober ihre grundsätzlichen Veräußerungsabsichten für ihre Gesellschaftsanteile an der Gasversorgung Süddeutschland GmbH (GVS) erklärt. Eine Investmentbank erarbeitet derzeit konzeptionelle Lösungen für eine strategische Neuausrichtung der GVS und ermittelt den Wert des Unternehmens. Die MVV Energie AG geht davon aus, dass in den nächsten Wochen die Ergebnisse vorliegen werden und das Bieterverfahren eingeleitet werden kann. Roland Hartung: "Wir sind bereit unsere Anteile an der GVS von 26,25% zu verkaufen, wenn das Konzept des potenziellen Erwerbers zur Strategie der MVV Energie AG passt." Der Verkaufserlös, der von der Höhe her deutlich über dem Buchwert erwartet werde, sei deshalb auch in der Jahresplanung für das operative Ergebnis noch nicht enthalten.

MfG MrGruendlich ;)
Engagement bei Erneuerbaren Energien systematisch ausgebaut

Die MVV Energie AG hat die über ihre Corporate Venture Capital Gesellschaft (MVV Innovationsportfolio AG & Co KG) gehaltene Beteiligung an der DeWind AG, Lübeck, von 25,01 auf 33 Prozent ausgebaut. An der gemeinsamen Tochter, der Windprojektgesellschaft RED, stieg der MVV-Anteil von 50 auf 75 Prozent. Die RED nahm im Oktober letzten Jahres ihren ersten Windpark in Retzstadt bei Würzburg in Betrieb. Im Bereich Biomasse hat die MVV Energie AG die Planungen für die Inbetriebnahme von vier Biomassekraftwerken im Jahr 2003 weiter vorangetrieben. Im Rahmen der Contracting-Dienstleistungen wird das Mannheimer Unternehmen darüber hinaus den Umbau des bestehenden Heizkraftwerkes der Hukla-Werke in Gengenbach zu einem modernen Biomasse-Kraftwerk übernehmen und das Unternehmen mit Dampf versorgen sowie den erzeugten Strom ins örtliche Netz einspeisen.

Brennstoffzellen-Initiative gegründet

Die MVV Energie AG hat zusammen mit der Ruhrgas AG, Essen, der Verbundnetz Gas AG, Leipzig sowie der EWE AG, Oldenburg im November 2001 eine Brennstoffzellen-Initiative gegründet, um der gasbetriebenen Brennstoffzelle zum Durchbruch zu verhelfen. Die Initiative soll die verschiedenen Brennstoffzellen-Aktivitäten von Herstellern, Versorgungsunternehmen und Instituten begleiten, bündeln und die Markteinführung der Brennstoffzelle vorbereiten.

MfG MrGruendlich ;)
Guten Tag zusammen !!

So wie ich das sehe, kommen durch den GVS-Verkauf wohl auch in diesem Geschäftsjahr wieder eiige Euro "Sondererträge" in die Kasse von MVV, was diese ja wie es schon fast Tradition ist (siehe Erträge aus dem Verkauf der ENBW-Anteile) zumindestens zu einem ordentlichen Anteil an die Aktionäre weiterleiten wird. Das kann uns nur freuen. Man muss sich mal die Dividendenrendite ansehen: Bei einem Kurs von 16,5 Euro und einer Ausschüttung (incl.Steuer) von 1,07 Euro ergibt sich eine Rendite von 6,48 %.
Das ist sicher EIN Argument für MVV.
Was ich an diesem Unternehmen jedoch noch bemerkenswerter finde, ist, dass es Substanz aus der Energie-, Gas- und Wasserversorgung mit der Phantasie der erneuerbaren Energien verbindet (siehe Aufstockung am Windanlagenhersteller "de Wind").
Ich denke, wir können uns auf weitere gute Jahre freuen.
Ich wünsche allen noch einen angenehmen Tag.

Huta

P.S.: Geht jemand morgen auf die HV???Wäre auch gerne dabeigewesen, aber bei mir klappts zeitlich net!
MVV Energie AG zum Verkauf ihrer GVS-Anteile bereit

Die MVV Energie AG ist nach den Worten des Sprechers ihres Vorstandes, Roland Hartung, zu einem Verkauf ihres 26,25-Prozent-Anteils an der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) bereit. Auf der diesjährigen Hauptversammlung des Unternehmens betonte Roland Hartung am Freitag in Mannheim, dass es für die MVV Energie AG dabei neben einem möglichst hohen Kaufpreis vor allem auch um eine Absicherung der eigenen Wettbewerbsstellung im Rahmen der künftigen Struktur der Gasversorgung in Südwestdeutschland gehe. Er erwarte bis Ende April die Gebote potenzieller Interessenten auf das gemeinsam mit dem baden-württembergischen Finanzministerium erar-beitete Veräußerungsmemorandum.

Das Land Baden-Württem-berg besitzt 25 Prozent der GVS-Anteile. Nach den Worten von Roland Hartung werde der Verkauf jedoch voraussichtlich nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr, das am 30. September 2002 endet, wirksam. So könne eine steuerlich optimale Lösung gewährleistet werden.

Mannheim, 01. März 2002


MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG setzt auf Erneuerbare Energien und Energiedienstleistungen

Vorstandssprecher Roland Hartung bekräftigt erfolgreiches Geschäftsmodell - 3. Hauptversammlung nach Börsengang 1999

Die MVV Energie AG, Mannheim, will in den kommenden Jahren sowohl ihr Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien als auch die Vermarktung ihrer vielfältigen Energiedienstleistungen weiter ausbauen und damit ihr auf eine nationale und internationale Wachstumsstrategie ausgerichtetes Geschäftsmodell als unabhängiges Energieverteilungsunternehmen konsequent weiter entwickeln. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens betonte der Sprecher des Vorstands, Roland Hartung, am Freitag in Mannheim, dass gerade im Markt der Erneuerbaren Energien, dem Experten jährliche Wachstumsraten von 20 Prozent vorhersagten, "Geschwindigkeit absolut erfolgsentscheidend" sei. Er kündigte daher für die kommenden Jahre Investitionen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich mit Schwerpunkt in der Biomasse, der Wind- und der Solarenergie sowie in der Brennstoffzellen-Technologie an.

Die MVV Energie AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 den geplanten Umsatz von 0,9 Milliarden Euro mit einem tatsächlich realisierten Umsatzvolumen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro deutlich übertreffen. Der Umsatz nahm damit im Vergleich zum Vorjahr um 82 Prozent zu. Das operative Ergebnis EBIT stieg im gleichen Zeitraum um 36 Prozent auf 133 Millionen Euro. Roland Hartung: "Dies ist vor dem Hintergrund des sehr schwierigen Marktumfeldes ein großartiger Erfolg und kann als Bestätigung der dezentralen Versorgungsstrategie der MVV Energie AG angesehen werden. Wir sind inzwischen der größte verbundunabhängige Stromversorger in Deutschland und im Marktsegment Fernwärme die Nr. 6 in Europa." Im laufenden Jahr will das Unternehmen seinen Umsatz auf mindestens 1,5 Milliarden Euro und das operative Ergebnis auf 141 Millionen Euro steigern.

Die MVV Energie AG habe sich dabei konsequent auf das Endkundengeschäft fokussiert und hier durch die in den letzten Jahren erworbenen Beteiligungen - insbesondere die der Energieversorgung Offenbach, der Stadtwerke Solingen und im letzten Dezember der Stadtwerke Ingolstadt - ein Kundenpotenzial geschaffen, das sich auf knapp eine Million Kunden beläuft. Der Mannheimer Konzern habe sich dadurch mittlerweile vom regionalen Verteiler zum nationalen und auch europaweit tätigen Unternehmen entwickelt, was sich auch an den Aktivitäten der MVV Energie AG in Polen und Tschechien eindrucksvoll zeige. So konnte die MVV Energie AG in Polen mit der Akquisition der KPEC Bydgoszcz ihre Marktstellung deutlich verbessern. Auch das tschechische Tochterunternehmen MVV EPS sei durch die Akquisition von Teplarny Brünn zu einem bedeutenden Fernwärmeunternehmen gewachsen, das einen Marktanteil von landesweit 10 Prozent aufweise.

Neben dem Verteilungsgeschäft hat sich die MVV Energie AG auf das Anbieten kerngeschäftsnaher Energiedienstleistungen konzentriert und kann hier sowohl im Inland als auch im Ausland insbesondere im Contracting- und Outsourcing-Geschäft erste wichtige Erfolge verzeichnen. Roland Hartung: "Die Dezentralität der Energieversorgung steht zudem im Einklang mit der Einspeisung erneuerbarer Energien, da diese naturgemäß dezentral sind." Hieraus erkläre sich auch die verstärkte Tätigkeit der MVV Energie AG im Bereich erneuerbare Energien sowie die angestrebte Bündelung dieser Aktivitäten zu einem Geschäftsbereich.

Der MVV Energie AG ist es nach den Worten des Sprechers ihres Vorstandes in den beiden vergangenen Jahren gelungen, sich als Energiedienstleister mit den zentralen Botschaften "bestmögliche Kundenorientierung" und "maßgeschneiderte Lösungen" erfolgreich zu positionieren. Jetzt sollen zielgerichtet neue attraktive Kundengruppen gewonnen werden.

Dies gelte zum einen für das Marktsegment Industrie. Hier werde sich die MVV Energie AG zielgruppenspezifisch in Deutschland und Europa allen Fragen rund um die Energie- und Medienversorgung aufstellen. Zum anderen solle das Segment Kommunen zu einer tragenden Säule des Dienstleistungsgeschäfts entwickelt werden. Hierbei bietet die MVV Energie AG den Städten, Gemeinden und Landkreisen ein breites Produkt-Portfolio an - angefangen von Erschließungsträgerschaften über Contracting-Modelle und Facility Management bis hin zu Betriebsführungen im Wasser- und Abwasserbereich.

Ausgehend von einer konsequenten Kundenorientierung will das Mannheimer Unternehmen an allen Konzernstandorten weiter wachsen. Das gelte für den Standort Mannheim genauso wie für Offenbach, Solingen oder Ingolstadt. So werde derzeit in Solingen gemeinsam mit den Stadtwerken Solingen eine Energiedienstleistungsgesellschaft aufgebaut, die sich in Solingen und im Rheinland sehr intensiv mit den Themenfeldern Contracting und Erschließungsträgerschaften beschäftige und die gegebenen Marktchancen nutzen werde. Mit den Stadtwerken Ingolstadt hat die MVV Energie AG bereits die Dienstleistungsgesellschaft RegINova gegründet, die den süddeutschen Raum im kommunalen und industriellen Sektor intensiv bearbeiten soll.

Auch in den übrigen Regionen forciert das Mannheimer Energieunternehmen die Marktbearbeitung über neugegründete Niederlassungen. So werden gerade die neuen Bundesländer über die Niederlassung Ost mit Büros in Berlin, Dresden und Leipzig erschlossen. Und auch in ausgewählten europäischen Nachbarstaaten will die MVV Energie AG als Energiedienstleister aktiv zu werden. Im Fokus sind dabei Frankreich, Spanien, Portugal und Italien sowie die EU-Beitrittskandidaten in Mittel- und Osteuropa.

Mannheim, 01. März 2002


MfG MrGruendlich ;)
moin moin Huta


wäre gerne zur HV gefahren, aber ich komm von der Küste .
9 Stunden ist nen bischen hart .

schönes WE


MfG MrGruendlich ;)
@huta: GSC Research war auf der HV und hat detailliert berichtet.

Gruß Matthias
Guten Morgen zusammen !

Danke für die Info!!! Werde mir den Bericht gleich mal anschauen!
Eine schöne Woche noch allerseits.

Huta
Hallo,

würde den Bericht auch mal gerne sehen, aber der kostet Mitgliedsbeitrag. Kann jemand mal eine Zusammenfassung posten?
Hallo Leute,

MVV ist sicherlich ein sehr interessantes Investment, aber irgendwas macht mich da ein wenig stutzig: Man schwenkt die Öko-Fahne und stockt erst vor kurzem die Beteiligung beim Windanlagenbauer DeWind auf. Von der PR-Abteilung in Lübeck ist aber nichts mehr über einen Börsengang zu hören. Ganz im Gegenteil: Herr Hartung erzählt in einem Bericht, dass bei DeWind u.a. auch General Electric als großer Kapitalgeber mit im Spiel ist. Und das wohl schon seit längerem. Wer die Strategie von GE kennt, der weiß: Ganz oder gar nicht. MVV müßte sich also von der Beteiligung trennen. Die Anteilaufstockung also nur, um noch mehr Kasse zu machen ??? Für den Kurs evtl. sogar positiv, für die Strategie des Unternehmens jedoch unpassend.

Aber vielleicht habt ihr ja noch andere News, gerade von der HV.
Bis dann und Grüße an alle



Baubeginn beim Biomasse-Kraftwerk der MVV Energie AG in Königs Wusterhausen

In den Jahren 2002 und 2003 ist die Inbetriebnahme von bundesweit fünf Biomasse-Kraftwerken geplant - MVV Energie AG investiert 250 Millionen Euro in neues Geschäftsfeld.

Die MVV Energie AG, Mannheim, hat die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn ihres Biomasse-Kraftwerkes in Königs Wusterhausen erhalten. Auf dieser Grundlage haben die Bauarbeiten für das Biomasse-Kraftwerk begonnen. Das teilte die MVV Energie AG am Donnerstag in Mannheim mit. Ab Sommer 2003 wird im Hafen der südöstlich von Berlin gelegenen Stadt mit 18.000 Einwohnern ein hochmodernes Biomasse-Kraftwerk Strom für rund 55.000 Haushalte aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz erzeugen. Holzbeschaffung und Logistik wird gemeinsam mit der Berliner Firma ALBA AG realisiert.

Das Biomasse-Kraftwerk wird die strengsten Umweltschutzvorschriften der 17. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung einhalten. Für die Verbrennung des Altholzes wurde modernste Anlagentechnik ausgewählt. Der Einsatz der zirkulierenden Wirbelschicht garantiert eine effektive Ausnutzung des Brennstoffes Holz. Die Investitionen für das Projektes belaufen sich auf rund 50 Millionen Euro. Die Ausschreibung zur Errichtung des Biomasse-Kraftwerkes hat die Firma Foster Wheeler gewonnen. Die elektrische Leistung des Biomasse-Kraftwerks wird 20 MW betragen. Die Anlage entsteht im Nordhafen der Stadt Königs Wusterhausen nördlich des Nottekanals und ist Teil des Binnenhafengeländes der LUTRA GmbH.

Kooperationspartner der MVV Energie AG für das Biomasse-Kraftwerk in Königs Wusterhausen ist die ALBA AG in Berlin. Die Beschaffung von Biomassebrennstoff und die zugehörige Lieferlogistik wird über eine gemeinsame Gesellschaft mit Sitz in Königswusterhausen realisiert. Bis zu 160.000 Tonnen Holz pro Jahr werden am Standort Königs Wusterhausen umgeschlagen. Ein Großteil dieses Holzes ist Altholz und Frischholz aus der Region Berlin-Brandenburg. Durch den Hafenstandort des Biomasse-Kraftwerkes ist es möglich, das Holz auch über größere Entfernungen zu transportieren. Somit wird auch Holz aus angrenzenden Bundesländern, beispielsweise Sachsen, verwendet werden können.

Nach intensiven Recherchen und Verhandlungen mit Partnern aus der Recyclingwirtschaft hat sich die MVV entschlossen, sich auf das Projekt Königs Wusterhausen zu konzentrieren und den Projektansatz zur Errichtung von einem Biomasse-Kraftwerk im Raum Delitzsch nicht weiter zu verfolgen.

Starke Partner an ausgewählten Standorten

Die MVV Energie AG, Mannheim, plant in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit Partnern aus der Recyclingbranche bundesweit die Realisierung von zunächst fünf Biomasse-Kraftwerken. Die vier ersten Anlagen mit einer elektrischen Leistung von 15 MW bis 20 MW sind in der Projektierung bereits weit fortgeschritten. Neben dem brandenburgischen Königs Wusterhausen sind weitere Standorte in Mannheim, Flörsheim-Wicker zwischen Wiesbaden und Frankfurt sowie in Misburg bei Hannover geplant. Noch im ersten Halbjahr 2002 wird in Verbindung mit der Möbelfabrik HUKLA im südbadischen Gengenbach das erste Heizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 2,7 MW in Betrieb gehen. Weitere Biomassekraftwerke sind in Vorbereitung. Insgesamt will die MVV Energie AG ein Investitionsvolumen von bis zu 250 Millionen Euro in Biomassekraftwerke investieren.

Mit diesen und weiteren geplanten Biomasse-Kraftwerken verstärkt die MVV Energie AG ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien und leistet gleichzeitig ihren Beitrag zur CO2-Minderung in Deutschland.

Die MVV Energie AG kooperiert an den jeweiligen Standorten mit unterschiedlichen Partnern in eigenen Projektgesellschaften. Diese Allianzen zwischen am Markt starken und erfahrenen Altholzhändlern und der in thermischer Verwertung seit rund 40 Jahren aktiven MVV bietet dabei jeweils die ideale Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung sowie langfristige Brennstoffsicherung und den wirtschaftlichen Betrieb der Biomassekraftwerke.

10 Millionen Tonnen Holz-Potenzial in Deutschland

Rund zehn Millionen Tonnen Rest- und Altholz fallen jährlich in der Bundesrepublik an. Diese Hölzer werden z.T. stofflich verwertet aber überwiegend deponiert oder auch exportiert. Das Deponieren wird ab 2005 im Rahmen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall nicht mehr zulässig sein. Durch Kooperation mit Partnern, die seit langem schon erfolgreich am Markt operieren, sichert sich die MVV Energie AG für jedes ihrer Projekte langfristig die Lieferung von Alt- und Resthölzern.

Die MVV Energie AG ist auch in alleinigen Wärmeerzeugung aus Biomasse aktiv. Das erste Biomasse-Heizwerk der MVV Energie AG ist bereits seit dem Jahr 2000 in Ruhpolding in Betrieb. Weitere Biomasse-Heizwerke in Bad Endorf und Dannenberg werden noch in diesem Jahr folgen.

Die Zukunft liegt in dezentralen Einheiten

Die Zukunftstechnologien in der Energiewirtschaft sind dezentral. Dies gilt gleichermaßen für Biomasse, Windkraft und Sonnenenergie. Die bei der MVV Energie AG unternehmenspolitisch traditionelle und technisch naheliegende dezentrale Energieversorgung - Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung - wird in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen. Beste Startaussichten auf diesen Märkten haben Multi Utility- Unternehmen.

Mannheim, 7. März 2002


MfG MrGruendlich ;)
Mit MVV Know-how Energieeinsparung erzielt

MVV Consultants and Engineers GmbH weltweit aktiv

83 Projekte in 36 Ländern und davon 94 Prozent im Ausland, so lautet die großartige Bilanz der MVV Consultants and Engineers GmbH für das Jahr 2001. Mit nur 32 Festangestellten und 20 freien Mitarbeitern erwirtschaftete das hochspezialisierte Team der MVV Energie Gruppe knapp 7 Millionen Euro Umsatz und konnte fast ein Zehntel davon als Gewinn verbuchen.

Aufträge gab es für die Tochter der MVV Energie AG von den Galapagosinseln, über Nordkorea und Kaliningrad bis nach China. Doch eine der bisher größten Herausforderungen stellte das Projekt "Enterprise Housing Divestiture Project" (EHDP) der Weltbank dar, bei dem die MVV Berater und Ingenieure im internationalen Spezialistenteam und Firmenkonsortium kurz TAG-2 (Technical Advisory Group) genannt, eine Führungsrolle übernahmen.

Von November 1999 bis November 2001 rüstete die MVV Consultants and Engineers GmbH, im Auftrag der Weltbank, 150 Wohnhauskomplexe in acht Städten der Russischen Staatengemeinschaft, GUS, auf effizientere Energienutzung um. Die Umstellung beinhaltete Modernisierungsmaßnahmen im Wasserversorgungs- und Wärmenetz. Unter anderem wurden hierbei über 300 Wärme- und Wasserzähler installiert sowie 1200 Temperatur- und Feuchtigkeitsmessgeräte in Wohnungen eingebaut. Diese dienen der Kontrolle und Dokumentation der Auswirkungen der vorgenommenen Umrüstung.

Dass die Maßnahmen erfolgreich waren, zeigt die Auswertung erster Messdaten. Ihnen zufolge konnte im Durchschnitt pro Wohnsiedlung bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden. Nach Angaben der MVV Sachverständigen vor Ort wäre mit verhältnismäßig geringem finanziellem Aufwand sogar noch eine Steigerung der Ersparnis auf 50 Prozent möglich.

Seit 1. März 2002 sind die MVV Consultants and Engineers im südlichen Teil West-Mazedoniens im Einsatz. Dort gilt es, für eine Vielzahl von Gemeinden ein Abfallentsorgungssystem aufzubauen. Denn organisierte Abfallsammlung und Entsorgung gibt es derzeit in diesem Teil des Landes nicht. Partner der MVV bei diesem Projekt, das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert wird, ist ERM Lahmeyer International.

Mannheim, den 8. März 2002


MfG MrGruendlich ;)
Stuttgart (AP) Die Pläne zur Privatisierung der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) gehen in die heiße Phase. Eine Sprecherin des baden-württembergischen Finanzministeriums sagte am Dienstag in Stuttgart, fünf Unternehmen hätten am Kauf des Landesanteils Interesse gezeigt.

Der Verkauf solle bis zum Sommer abgeschlossen werden. Nähere Angaben wollte die Sprecherin nicht machen.

Bereits im vergangenen Sommer hatten der italienische Energiekonzern ENI und die Energie Baden-Württemberg (EnBW) ihr Interesse an der Übernahme der Mehrheit der Anteile an der GVS erklärt. EnBW-Vorstandschef Gerhard Goll hatte betont: «Wie der Strommarkt wird auch der Gasmarkt ein europäischer Markt werden». Mit dem Zusammenrücken von E.ON (Frankfurt: 761440.F, Nachrichten) und Ruhrgas sei es noch wichtiger geworden, weitere Kräfte zu etablieren, um Marktdominanz zu vermeiden.

Die GVS ist den Angaben zufolge eines der wichtigsten regionalen Gastransport- und -vertriebsunternehmen in Deutschland. Größter Einzelgesellschafter der GVS sind die Neckarwerke Stuttgart (Frankfurt: 675800.F, Nachrichten ) AG (NWS), ein Beteiligungsunternehmen der EnBW. Das Land Baden-Württemberg hält an dem Gasversorger 25 Prozent. Weiterer wichtiger Gesellschafter der GVS ist die MVV Energie (Frankfurt: 725590.F, Nachrichten) Gruppe in Mannheim, die einen Anteil von 26,2 Prozent besitzt.
MVV Energie AG präsentiert mit der Tochter PPC AG Powerline auf der CeBIT:

Beginn einer neuen Ära

Powerline ist die moderne Art, das Stromnetz für die Übermittlung von Daten und Sprache zu nutzen - ein Service, mit dem ein Energieverteilungsunternehmen schon heute sein Versorgungsangebot mit neuen innovativen Perspektiven erweitern kann. Die MVV Energie AG und ihr Partner, der im israelischen Tel Aviv ansässige Weltmarktführer powerline die Main.net Communications Ltd Partner, präsentieren ihr erfolgreiches Joint Venture Power PLUS Communications AG (PPC) und "Internet aus der Steckdose" auf der am kommenden Mittwoch in Hannover beginnenden weltgrößten Computer-Fachmesse CeBIT (13. - 20. März 2002) in Powerline-Center in Halle 12, Stand C30 und D30.

Die Power PLUS Communications AG (PPC AG) bietet Energieversorgern, Stadtwerken und City Carriern die Technologie und das Know-how zum Aufbau von eigenen Powerline-Geschäftfeldern. Als Joint Venture der MVV Energie AG und des High-Tech-Unternehmens M@in.net Ltd. vertreibt die PPC AG in Deutschland und Österreich exklusiv die Powerline-Technologie, die in Mannheim bereits erfolgreich unter dem Markennamen VYPE installiert wurde. Jede Strom-Steckdose wird damit zum flexiblen Internetzugang, zum Telefonanschluss und zum Instrument zur Steuerung der Gebäudetechnik. Jeder Stromnetzbetreiber kann sein Stromnetz für Powerline nutzen. Die PPC AG steht mit der erprobten Technologie als kompetenter Partner zur Seite.

Powerline - Die neue letzte Meile

Was bisher die Aufgabe der Kupferader des Telekommunikationsnetzes war, das kann nun das Stromkabel. Mit der Powerline-Technologie wird das herkömmliche Stromnetz zu einem breitbandigen Multifunktionsnetz. So wird der Übertragungsweg über die Ortsnetzstation bis zum Haus und zu jeder Steckdose des Kunden zur neuen letzten Meile.

Powerline greift auf das Stromnetz - das dichteste Netzwerk weltweit - zu und nutzt dessen Kapazität für den Datentransport. So können über das herkömmliche 230V-Niederspannungsnetz Datenraten von bis zu zwei Megabit pro Sekunde übertragen werden..

Internet aus der Steckdose rund um die Uhr ist nur eine der Leistungen von Powerline. Die Technik ermöglicht einerseits eine schnelle und flexible Datenübermittlung und außerdem neue Funktionen wie zum Beispiel eine intelligente Gebäudetechnik - ohne Mehraufwand und zu kostengünstigen Konditionen.

15 Städte in Deutschland und Österreich haben sich bereits für die PPC AG als Partner für Powerline entschieden. In Mannheim nutzen die Kunden der MVV Energie AG seit dem 1. Juli 2001 kommerzielle Powerline-Angebote.

Die Vorteile liegen auf der Hand:


Flexible Anschlüsse über jede normale Steckdose,
Flexibler und kostengünstiger Internetzugang über die Steckdose, d.h. 24 Stunden online ohne Gebühren für Zeit,
Mehrfache ISDN-Geschwindigkeit
Multimedia für die Kunden
und auch bald Telefonie zu attraktiven Konditionen,
Sicherheits- und intelligente Energiedienstleistungen für Gebäude,
Energiemanagement und Komfortfunktionen.

Mannheim, 11. März 2002


MfG MrGruendlich ;)
Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht MVV Energie AG auf der CeBIT








Bundeskanzler Gerhard Schröder hat seinen Rundgang zur Eröffnung der diesjährigen weltgrößten Computer-Fachmesse CeBIT (13.-20.März 2002) in Hannover am Mittwoch zu einem Besuch des Standes des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG genutzt. Gemeinsam mit ihren beiden Beteiligungsunternehmen Power PLUS Communications AG (PPC AG) und der im israelischen Tel Aviv ansässigen Main.net Ltd. präsentiert die MVV Energie AG ihre Powerline-Technologie zur Datenübertragung über das Stromnetz. So hat das Unternehmen als weltweit erster Stromversorger im Sommer letzten Jahres das "Internet aus der Steckdose" in Mannheim flächendeckend erfolgreich im Markt eingeführt. Begrüßt wurde der Kanzler auf der Messe vom Sprecher des Vorstands der MVV Energie AG, Roland Hartung, der im Dezember für sein Unternehmenskonzept, gerade auch für die Einführung von Powerline, als "Energiemanager des Jahres 2001" ausgezeichnet worden war. Bundeskanzler Schröder zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten der Powerline-Technologie in den Bereichen Internet, Telefonie, Netzwerke, Fernüberwachung und -steuerung. Deutschland habe durch internationale Kooperationen eine Vorreiterrolle bei der Anwendung dieser vielversprechenden Zukunftstechnologie inne, die nun durch Unternehmen wie der MVV Energie AG in kommerzielle Produkte auf dem Markt umgesetzt und weiter entwickelt werden könne.

Hannover, Mannheim, 13. März 2002

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG kündigt Pilotprojekt für Powerline-Telefonie an

Nachdem das Mannheimer Energieversorgungsunternehmen MVV Energie AG bereits vor zwei Jahren mit dem weltweit ersten Pilotprojekt für das "Internet aus der Steckdose" Vorreiter bei der flächendeckenden Anwendung der Powerline-Technologie war und damit mittlerweile in Mannheim, im niedersächsischen Hameln und im österreichischen Linz bereits kommerziell am Markt ist, will das Unternehmen nun auch bei der Powerline-Telefonie die Nase vorn haben.

So kündigte der Sprecher des Vorstandes der MVV Energie AG, Roland Hartung, am Montag auf der CeBIT in Hannover für die zweite Jahreshälfte einen ersten Feldversuch mit einigen Hundert Testkunden in Mannheim an. Er gehe davon aus, dass im Laufe des kommenden Jahres in Mannheim der Einstieg in das Telefonieren über das Stromnetz vollzogen werde. Auch bei dem Einsatz der sogenannten "Voice over IP"-Technologie (VoIP) werde die MVV Energie AG damit Vorreiter sein. Weitere Dienste sollen folgen. Die MVV Energie AG ist zuversichtlich, so Roland Hartung in Anspielung auf eine entsprechende Bemerkung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, der am vergangenen Mittwoch bei seinem Messerundgang auf der CeBIT auch den Stand des Mannheimer Konzerns besucht hatte, dass "die Powerline-Technologie zu mehr Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt durch eine eigene Telekomunabhängige Netzstruktur führen wird".

Derzeit setzt das MVV-Tochterunternehmen Power PLUS Communications AG (PPC AG) die Powerline-Technologie in insgesamt 18 Städten in Deutschland und Österreich in Pilotprojekten ein, teilte PPC-Vorstand Ingo Schönberg mit. Darüber hinaus verhandle sein Unternehmen mit rund 100 weiteren Stadtwerken zur Einführung der Technik. Die PPC AG sei damit in nur einem Jahr zum Marktführer in Deutschland geworden. Bis 2006 strebe man deutschland- und österreichweit rund eine halbe Million Powerline-Kunden und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro an.

Die von der MVV Energie AG und der PPC AG eingesetzte Powerline-Technologie wurde von dem israelischen High-Tech-Unternehmen Main.net Communications Ltd. zur Marktreife entwickelt. Neben den Projekten in Deutschland und Österreich ist die Main.net Ltd. nach den Worten ihres Europa-Vorstands Rafi Ben-Atar in allen Teilen der Welt aktiv und damit mittlerweile Weltmarktführer. Zur Zeit laufen Projekte unter anderem in Schweden (Vattenfall), Frankreich (EDF) und Italien (Enel), in den USA (St. Louis), in Brasilien und Chile sowie in Indien, Singapur und Malaysia.

Hannover / Mannheim, 18. März 2002

MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie AG zieht positive Bilanz der CeBIT 2002

Eine durchweg positive Bilanz hat das Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG am Mittwoch zum Abschluss der diesjährigen CeBIT in Hannover gezogen. Wie ein Unternehmensspecher in Mannheim mitteilte, sei die gemeinsam mit den beiden Beteiligungsunternehmen Main.net Communications Ltd. (Tel Aviv/Israel) und Power PLUS Communications AG (Mannheim) präsentierte Powerline-Technologie zum Datentransfer über das Stromnetz gerade bei Stadtwerken im In- und Ausland auf ein enormes Interesse gestoßen. Derzeit setze die MVV die Powerline-Technologie in Mannheim, im niedersächsischen Hameln und im österreichischen Linz kommerziell für das "Internet aus der Steckdose" ein, in weiteren 15 Städten in Deutschland und Österreich laufen Pilotprojekte. Darüber hinaus verhandle das Unternehmen mit rund 120 weiteren Stadtwerken zur Einführung der Technik. Bis 2006 strebe man deutschland- und österreichweit rund eine halbe Million Powerline-Kunden und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro an. Während der CeBIT hatte die MVV Energie AG für die zweite Jahreshälfte auch den weltweit ersten Feldversuch zur Powerline-Telefonie angekündigt.

Höhepunkt auf der CeBIT war für die MVV Energie AG der Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder während dessen Eröffnungsrundgang. Begrüßt worden war der Kanzler dabei vom Sprecher des Vorstands der MVV Energie AG, Roland Hartung, der im Dezember für sein Unternehmenskonzept, gerade auch für die Einführung von Powerline, als "Energiemanager des Jahres 2001" ausgezeichnet worden war. Bundeskanzler Schröder zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten der Powerline-Technologie in den Bereichen Internet, Telefonie, Netzwerke, Fernüberwachung und -steuerung. Deutschland habe durch internationale Kooperationen eine Vorreiterrolle bei der Anwendung dieser vielversprechenden Zukunftstechnologie inne, die nun durch Unternehmen wie der MVV Energie AG in kommerzielle Produkte auf dem Markt umgesetzt und weiter entwickelt werden könne.

Mannheim, den 20. März 2002


MfG MrGruendlich ;)
MVV Energie beteiligt sich an Energieunternehmen im polnischen Stettin

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG wird sich an der Energiegesellschaft Szczecinska Energetyka Ciepina in der polnischen Stadt Szczecin (Stettin) beteiligen. Das teilte am Ostersonntag ein Sprecher des Unternehmens in Mannheim mit. In einem Konsortium mit einer Tochtergesellschaft der Essener Ruhrgas AG übernimmt das polnische Tochterunternehmen der MVV Energie AG, die MVV Polska Sp.z o.o., Warschau, 49,9 Prozent des Stettiner Energieversorgungsunternehmens mit. Nach Abschluss der Verhandlungen hat die Stadt Stettin am Karfreitag der Beteiligung zugestimmt. Nach den Worten des MVV-Unternehmenssprechers werde der Kaufvertrag am 11. April in Stettin unterzeichnet. Der Kaufpreis belaufe sich auf 108 Millionen polnische Zloty, umgerechnet rund 30,24 Millionen Euro. MVV Energie AG und Ruhrgas AG wollen in den kommenden zehn Jahren bis zu 36 Millionen Euro in Stettin investieren.

Mit der dritten großen Beteiligung in Polen nach Bydgoszcz und Skarzysko-Kamienna setzt die MVV Energie AG ihre europäische Wachstumsstrategie zur Erschließung neuer strategisch wichtiger Märkte als Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen konsequent fort. Neben Polen bildet die Tschechische Republik dabei einen weiteren wichtigen Eckpfeiler. Dort verfügt die MVV Energie AG bei der Fernwärmeversorgung bereits über einen nationalen Marktanteil von mehr als zehn Prozent.

Das 100%-ige Tochterunternehmen MVV Polska bildet die Holding für die mit Stettin insgesamt sechs polnischen Fernwärme- und Dienstleistungs-Beteiligungen der MVV Energie AG. Die MVV Polska entwickelt Projekte in den neuen Geschäftsfeldern der industriellen Kraft-Wärme-Kopplung, der Windenergie sowie der Nutzung von erneuerbaren Energien. Seit Februar 2001 ist die MVV dabei auch auf dem Contracting-Markt mit Fernwärme-, Modernisierungs- und Neubauprojekten in Wroclaw (Breslau) und Lubawka tätig. Polen und die Europäische Union einigten sich im Sommer 2001 auf die Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte bis Ende 2002. Darin sieht die MVV Energie AG eine gute Basis für das weitere Wachstum in Polen.

Mannheim, den 31. März 2002

MfG MrGruendlich ;)
http://www.ftd.de/sp/hi/1027494284892.html?nv=hpm

ftd.de, Do, 25.7.2002, 16:44

Energie MVV gibt Pläne für Solarfabrik überraschend auf
Von Bernward Janzing, Freiburg

Die Mannheimer MVV Energie hat ihre Pläne, am Atomstandort Obrigheim eine Solarfabrik zu bauen,
vorerst aufgegeben.

Obwohl Land und Bund sämtliche Fördermöglichkeiten ausgeschöpft hätten, habe die Mittelvergabe "ein
tragfähiges Finanzierungskonzept für Bau und Betrieb nicht zugelassen", sagte MVV-Vorstandssprecher Roland
Hartung. Ursache für diese Entscheidung seien die hohen Lohnkosten, ließ die MVV durchblicken. Denn die
Fertigung von Dünnschichtzellen, wie sie der Mannheimer Versorger geplant hatte, ist bislang noch sehr
personalintensiv. "Das wird sich vielleicht in den kommenden Jahren ändern", sagte Unternehmenssprecher
Roland Kress, denn "die Technologie ist jung und hat viel Entwicklungspotenzial."

...
Wie sieht es eigentlich bei MVV mit dem Internet aus der Steckdose aus?

Der größte deutsche Stromkonzern RWE gibt offenbar seine Technologie des schnellen Internetanschlusses aus der Steckdose auf. "Wir steigen zum 30. September aus dem Angebot aus", sagte Carsten Knauer, Sprecher der Geschäftsführung der RWE-Tochterfirma Powerline, der "Financial Times Deutschland" (FTD). Grund für das Ende des Angebots nach nur einem Jahr seien unvorhersehbare technische Entwicklungen.
Nach den Terroranschlägen vom 11. September vergangenen Jahres seien zu viele der Frequenzbänder für Sicherheitsdienste wie Bundesnachrichtendienst oder Seefunk reserviert worden, sagte Knauer dem Blatt. Dadurch seien nicht mehr ausreichend Kapazitäten in zusammenhängenden Frequenzbereichen verfügbar. Technische Probleme habe es zudem bei der Bereitstellung des Modems gegeben. Branchenexperten gehen dagegen dem Bericht zufolge von mangelnder Akzeptanz im Markt aus. Statt der geplanten 120.000 Nutzer für Ende 2002 habe die Zahl der Kunden im Frühjahr nur bei 2.000 gelegen.
Erst vor einem Jahr war RWE als erster Anbieter in das Geschäft eingestiegen. Die Technologie sollte eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit als der Breitbandzugang der Deutschen Telekom ermöglichen.
Artikel aus der FTD von heute

Roland Hartung, Vorstandssprecher des Mannheimer Versorgungskonzerns MVV, hält die verschärften Auflagen für die Fusion von Eon und Ruhrgas nicht für ausreichend. Dennoch hat MVV bislang keine rechtlichen Schritte gegen das Fusionsvorhaben unternommen.

"Wir halten die Ministererlaubnis zur Fusion von Eon und Ruhrgas für falsch", sagte Hartung in einem Gespräch mit der FTD. Die Verschärfungen bedeuteten "bestenfalls einen kleinen Schritt in die richtige Richtung". Ruhrgas soll zusätzlich zu bisherigen Auflagen verpflichtet werden, Minderheitsanteile von 11,3 Prozent an den Stadtwerken Bremen und 22 Prozent an Bayerngas zu verkaufen, sowie 200 Mrd. Kilowattstunden Erdgas zu versteigern.

Lockmittel für EnBW

Auch andere Fusionsgegner wie der Berliner Energiehändler Ampere bezeichneten die Auflagen als zu geringfügig. Allerdings könnte das größte der gegen die Fusion klagenden Unternehmen, der württembergische Konzern EnBW, seinen Widerstand aufgeben. Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein verwiesen am Dienstag darauf, EnBW habe großes Interesse am Kauf des Bayerngas-Anteils. EnBW-Kreise bezeichnen dies allerdings als Unfug.

MVV hat trotz Hartungs Kritik am Fusionsplan von Eon und Ruhrgas keine rechtlichen Schritte gegen das Vorhaben unternommen. Hartung begründete dies mit mangelnden Erfolgsaussichten. Ruhrgas ist zu 15 Prozent an dem Mannheimer Versorgungsunternehmen beteiligt.

Der MVV-Chef rechnet nicht damit, dass Ruhrgas-Konkurrenten den Marktanteil von 60 Prozent bei Import- und Ferngas angreifen können: "Bei Gas gibt es keinen funktionierenden Wettbewerb, und es wird auch auf absehbare Zeit keinen geben." Die Situation könne sich allenfalls langfristig durch einen möglichen Markteintritt der internationaler Energieriesen verbessern: "Man kann nur hoffen, dass die großen Player wie Shell, Exxon Mobil und BP auf den deutschen Gasmarkt gehen", so Hartung.

Auch beim Strom gehen die zunächst positiven Folgen der Liberalisierung nach Auffassung von Hartung mit der Konzentration auf die vier integrierten Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall Europe bereits wieder verloren. "Es wird so getan, als ob die von den vier Verbundunternehmen angestrebte Vermachtung gottgegeben wäre", kritisierte der MVV-Chef. Die vier Konzerne vereinigen 92 Prozent der Energieerzeugungskapazitäten in Deutschland auf sich. Die Konzentration dürfe sich auf Verteilerebene nicht wiederholen, forderte Hartung.

MVV selbst plant einen massiven Ausbau seiner Position in der Endversorgung. Hartung kündigte Investitionen von 1,0 Mrd. Euro bis 1,2 Mrd. Euro bis 2006 an. Ein Großteil davon sei für den Kauf von Stadtwerke-Beteiligungen reserviert. "Sofern es der Markt hergibt, sind wir an weiteren Beteiligungen interessiert. Dabei streben wir in jedem Fall eine Position an, die wir unternehmerisch mitgestalten können", sagte der MVV-Chef.

Rennen um Stadtwerke

Stadtwerke-Beteiligungen sind gegenwärtig ein begehrtes Gut. Die Unternehmensberatung A.T. Kearney spricht gar von einem "Rennen um die Stadtwerke". MVV, der einzige börsennotierte Stadtwerke-Konzern der Bundesrepublik, steht mit seinen Expansionsplänen in Konkurrenz zu den kapitalstarken integrierten Konzernen in Deutschland sowie zu ausländischen Energieriesen.

Die Zahl der Kooperationen und Fusionen zwischen Stadtwerken steigt stark an. In den Jahren von 1997 bis 2001 zählte A.T. Kearney 270 Fälle. Die Kartellbehörden begrenzen die Beteiligungen deutscher Stromriesen an Stadtwerken inzwischen generell auf 20 Prozent. Dieser Wert spielt für die kleinere MVV keine Rolle. "Wir verhandeln derzeit über weitere Beteiligungskäufe in Hanau und Ulm", sagte Hartung. In Ulm sind 25,1 Prozent ausgeschrieben, in Hanau 49,9 Prozent. Bisher ist MVV an Stadtwerken in Solingen, Offenbach, Ingolstadt und Köthen beteiligt. Sie dienen als Basis zur Erschießung der Regionen. Im nordrhein-westfälischen Krefeld kam MVV nicht zum Zuge.

Die Stadtwerke schöpfen einen Großteil des gesamten Versorgungsgeschäfts ab. Bei Strom, Gas und Wasser entfallen jeweils rund 50 Prozent der Wertschöpfung auf die letzten Transport- und Verteilerstufen. Für expandierende Energieversorger führt dabei kein Weg an den bestehenden Strukturen vorbei, so Hartung. Am hohen Kundenbindungspotenzial der regionalen und lokalen Versorger seien sämtliche Versuche der Großkonzerne zum Aufbau eigener Endkundenmarken gescheitert: "Yello, Avanza und Evivo waren krachende Niederlagen", sagte Hartung.

Von den 972 Stadtwerken in Deutschland befinden sich noch 560 in rein kommunalem Besitz. Der MVV-Chef zeigte sich überzeugt, dass sein Unternehmen trotz der vielfach gewachsenen Bindungen zu den integrierten Konzernen Kaufchancen habe: "Wenn die Geschäftsführer der kommunalen Unternehmen ihr Geschäft verstehen, werden sie ihre Aufsichtsräte davon überzeugen, dass sie den Verbundunternehmen nicht hilflos ausgeliefert sind." Weitere MVV-Expansionsziele sind Polen und Tschechien. Zur Finanzierung der Investitionen steht unter anderem der Buchgewinn aus dem Verkauf der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) zur Verfügung, den Hartung auf 140 Mio Euro bezifferte.

Den Verkauf einer weiteren Tranche MVV-Aktien über die Börse schloss Hartung ebenfalls nicht aus. Derzeit sind freie Aktionäre nur zu zwölf Prozent beteiligt; die Stadt Mannheim hält knapp 73 Prozent des Kapitals. Sollten die Aktienmärkte so schwach bleiben wie derzeit, komme eine Anleihe oder eine Mischform als Alternative in Betracht.
Mannheim, 08. Okt (Reuters) - Der Regionalversorger MVV hält am "Internet via Steckdose" fest und hat mit dem schweizerischen Elektrotechnik-Konzern ABB einen weiteren Verbündeten dafür gefunden.

ABB habe über eine Kapitalerhöhung 14 Prozent an der Power Plus Communications AG (PPC) übernommen, die dieses so genannte "Powerline-Geschäft" für MVV betreibt, teilte MVV am Dienstag in Mannheim mit. Neben 1,1 Millionen Euro in bar werde ABB unter anderem seine Breitband-Technologie im Mittelspannungs-Bereich in PPC einbringen. Damit seien auch Internet-Übertragungen über das Stromnetz auf längeren Distanzen und ohne Zwischenschaltung von Glasfasernetzen möglich. Eine kommerzielle Anwendung stehe kurz bevor, sagte PPC-Vorstand Ingo Schönberg. ABB habe sich auch verpflichtet, an weiteren Kapitalerhöhungen teilzunehmen.

Der Energiekonzern RWE hatte Anfang September vor allem wegen technischer Probleme seine mit der Schweizer Ascom betriebenen Powerline-Aktivitäten aufgegeben. "Wir haben eine funktionierende Technologie", sagte ein MVV-Sprecher. Diese basiert auf der Entwicklung der israelischen Main.net Ltd, die wie MVV mit 35,7 Prozent an PPC beteiligt ist. Im Gegensatz zu RWE habe die MVV deshalb keine Probleme mit Störstrahlen von Sicherheitsdiensten, CB-Funk oder Nachrichtendiensten.

In Mannheim, im niedersächischen Hameln und in Linz nutzten seit einem Jahr 2500 Kunden das Powerline-Netz, hieß es. Bis Ende 2003 solle das gesamte Mannheimer Stadtgebiet angeschlossen sein. In fünf bis sechs Jahren wolle MVV am Internet-Markt einen Anteil von 30 Prozent mit Powerline erreichen, sagte der Sprecher.
http://www.solarserver.de/solarmagazin/news.html#news863

MVV Energie AG installiert Photovoltaikanlage auf Mannheimer Museum

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG
installiert derzeit eine der modernsten Solarstromanlagen
Europas auf dem Dach des Landesmuseums für Technik und
Arbeit (LTA) in Mannheim, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. In der Nacht vom 26.09 zum 27.09. wurde die
PV-Anlage auf das Dach des Museumsgebäudes am
Mannheimer Friedensplatz gehoben. Es handelt sich um einen
Solarstrom-Generator mit einer Spitzenleistung von 12 Kilowatt
(kWp). Die 300 Dünnschichtmodule vom Typ „Dunasolar DS 40“
wurden von dem ungarischen Unternehmen Dunasolar hergestellt mit
Hilfe einer Fertigungsstrasse des US-amerikanischen Herstellers Energy Photovoltaics Inc., Princeton/New
Jersey, einem Beteiligungsunternehmen der MVV Energie AG. Die Modulfläche auf dem Dach wird rund 230
Quadratmeter betragen. Die Anlage soll Ende November im Rahmen der Mannheimer Techniktage in
Betrieb genommen werden.

Da das LTA in der Einflugschneise des Flugplatzes Neuostheim liegt, konnte der Hebetransport der
Photovoltaikmodule und der Ballastelemente auf das Dach laut Auflage des Regierungspräsidiums
Karlsruhe nur in der Nacht erfolgen, um den Flugverkehr nicht zu beeinträchtigen. Der Transport wurde mit
einem 100 Tonnen-Autokran mit einer maximalen Hakenhöhe von 70 Metern vorgenommen. Der Kran hat ein
Eigengewicht von über 60 Tonnen. Nach der Installation der Anlage soll auch eine museale Umsetzung im
LTA erfolgen. Vorgesehen ist die Visualisierung der Daten im Museum, in Form eines „Touch-Screens“, auf
dem die aktuellen Leistungsdaten abgerufen werden können und Informationen zur Photovoltaik dargestellt
werden.

Mit ihrer Drittel-Beteiligung an dem amerikanischen Unternehmen EPV setzte die MVV Energie AG ihre
Expansion in kerngeschäftsnahen Zukunftstechnologien konsequent fort, erklärte das Unternehmen. Die in
Princeton, New Jersey (USA), beheimatete EPV zähle zu den weltweit führenden, auf Photovoltaik
spezialisierten Entwicklungsgesellschaften und Herstellern von Fertigungsanlagen. Die bei EPV entwickelten
Dünnschichttechnologien zeichneten sich durch niedrige Produktionskosten sowie stabile Wirkungsgrade
aus. Gegenüber den kristallinen Siliziumtechnologie würden die neuartigen Dünnschichttechnologien vielerlei
Vorteile bei der Herstellung, den Kosten und der Variabilität ihrer Einsatzmöglichkeiten aufweisen. Die
Kupfer-Indium-Diselenid-Zellen (CIS) sind nur zwei tausendstel Millimeter dick - es werde also gegenüber
anderen Verfahren weitaus weniger Material benötigt. Die hauchdünne Schicht lasse sich kostengünstig auf
handelsübliches Flachglas aufbringen. Somit ergäben sich extrem niedrige Herstellungskosten und zugleich
neuartige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise bei der Fassadenverkleidung von Gebäuden.

08.10.2002 Quelle: MVV Energie AG
German Small Cap Research hat einen interessanten ausführlichen Bericht über
die Hauptversammlung der MVV Energie AG veröffentlicht.

Man kann den Bericht entweder als Einzelabruf für einige Euro abrufen oder über ein kostenloses Probeabonnement.

Weiteres unter: http://www.gsc-research.de


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