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Wann geht die Telekom endgültig den Bach runter? - 500 Beiträge pro Seite



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In Germanastis Threads wird öfter auf die Telekom eingegangen, so habe ich mir auch einige Gedanken gemacht. Diese möchte ich hier zur Diskussion stellen. Andere Meinungen sind selbstverständlich willkommen.

Meine Bedenken in Stichpunkten:

- Die Telekom ist enorm verschuldet, Zinserhöhungen würden das Ergebnis enorm belasten.

- Die Wachstumseuphorie ist in allen Bereichen gebrochen, selbst der Mobilfunk geht in eine Phase der Stagnation über.

- T-Online wird absehbar weniger für die Leistungen der Telekom bezahlen (Abschaffung der normalen Flatrate, weniger Minuten werden an die Telekom bezahlt)

- Beim normalen Telefontarif ist trotz des Aktiv-Plus Angebots die Konkurrenz oft günstiger, dies ist momentan vielen Leuten nicht bewußt. Die Zeiten können sich auch wieder ändern.

- Das Eigenkapital ist gering und in der öffentlichen Meinung zumindest teilweise nicht effektiv vorhanden (Diskussion um Immobilien/Wertberichtigungen)

- Die Möglichkeit einer Rezession in D besteht weiterhin. Die Nachfrage würde sinken, der Druck auf die Preise steigen! Die Einnahmeseite damit gleich zweifach belastet werden, auf der Gegenseite sind die Ausgabenseite sind Sparpotenziale weitgehend ausgeschöpft.

Wo will die Telekom die notwendigen Erträge erzielen? Ich kann der AG keinen derzeitigen Börsenwert beimessen.

Wer kann wenigstens einen Kurs von 20 Euro begründen und dies mit Einnahmen, also echten Fakten und nicht mit fiktiven Werten pro Kunden etc. Die Zeiten sind wohl vorbei.

Grüße
Kurz: Gar nicht.
So schlecht Sie auch sein mag.
Im Branchenvergleich liegt sie irgendwo in der Mitte.

Noch was: Wir haben in Deutschland noch keine Rezession.
per Def. besteht eine Rezession erst wenn wir 2 Quartale mit neg. Wachstum hatten.

Gruss
Mr. Suda
Meine Meinung : R. Sommer ist ein Agent des
Mossad und hat den Auftrag die deutsche Wirtschaft
zu torpedieren. Jetzt lachen wir all kurz mal. Aber :
Was spricht eigentlich dagegen ?
Übernahmen zu Wucherpreisen . Was soll die Telekom
in Amerika mit Voicestream ? Da sind schon andere
Buden tätig. Voicestream macht dicke Verluste.
Anstellung eines unfähigen VV-Dackels (Hohlkopp)
bei T-online. Meine Meinung : Der hat da nichts zu
suchen. Zero content sozusagen.
Fähige Leute wurden gefeuert.
Osteuropa-Expansion schön und gut. Aber wann bringen
diese Märkte einen positiven Cash-Flow ?
Genau, in der Zukunft.
Die Zeche zahlt(e) der Aktionär.
@MrSuda,
die Zeiten haben sich geändert. Das Wachstum ist vorbei, echte Gewinne sind gefragt, die Börse finanziert nicht mehr jede Übernahme (besser überhaupt nicht mehr), Bewertungsmaßstäbe wie xxxx$ pro Kunde gehören der Geschichte an.

Die Rezession kann noch kommen, bei unseren Sozialisten in Regierung und EZB ist die Befürchtung nicht ganz unbegründet.

Grüße
@ Meyer
Wenn sich die Telekom `mal genau anschaut,
dann sieht man, daß der Laden schwer defizitär
arbeitet. Die " Telekom - Erfolgsstory "
war eine im Nachhinein betrachtet inizierte Nummer.
Der Staat brauchte Kohle - so einfach ist das!
Inwiefern inziniert ? Die ersten Tranchen waren
ein Erfolg, weil mehr Aktien zum Handel angemeldet
waren, als tatsächlich ausgegeben -> Hohe Gewichtung im Dax etc. ( aufgrund der dieser Tatsache mußten die Fonds
noch mehr kaufen als " der Markt eigentlich hergab ").
Dann wurde die Sache aufgrund des Umfeldes zum Selbstläufer, tcha bis... .
Auch die Dividenden lassen sich nur aus Sondererträgen
T-Online-SpinOff etc. finanzieren.
Aber wenn Du Dir die Bilder von der Hauptversammlung ins Gedächtnis rufst, dann siehst Du, alles alte Säcke, die
meutern nicht, sondern nehmen das Hochglanzpapier mit in
die Kiste.
War halt `ne geschickte Enteignung der eigenen
Bevölkerung.

Stani
stanislave, wenn die DTE so ein wertloser Laden ist, dann war´s nicht "`ne geschickte Enteignung der eigenen
Bevölkerung" sondern "`ne geschickte Entschuldung der eigenen Bevölkerung", denn bis zum Börsengang war der Staat (also die ganze Bevölkerung) der alleinige Eigentümer. Jetzt sind die Gewichte zwischen Aktionären und Staat verteilt.

BTW meldet vwd heute:

Die höhere Gewichtung im DAX wegen der Übernahme von VoiceStream führt laut Marktteilnehmern zu einer Nachfrage nach etwa 30 Mio T-Aktien. Denn viele institutionelle Anleger orientieren ihre Aktien-Anlagen am Index-Gewicht. Das Gewicht der T-Aktie im DAX steigt per Freitag von 8,8 auf 11,6 Prozent. Grundlage dieser Schätzung sind die aktuellen Kurse. Das werde den Kurs der T-Aktie weiterhin stützen, auch weil viele Marktteilnehmer falsch positioniert seien. Sie hätten wohl darauf gesetzt, dass wegen der VoiceStream-Übernahme noch große Bestände umgetauschter T-Aktien aus den USA an den Markt drängten. Das sei aber nicht mehr der Fall.

Denn zum einen habe die Deutsche Telekom ehemalige VoiceStream-Aktionäre wie Sonera aus Finnland und Hutchinson Whampoa aus Hongkong zu Haltefristen verpflichtet. Und zum anderen seien die beabsichtigten Verkäufe wohl bereits abgewickelt. Denn der Umsatz mit T-Aktien war bereits in der vergangenen Woche mit täglich rund 20 bis 40 Mio Stück sehr hoch, gemessen an den üblichen etwa zehn Mio Papieren täglich. Der Kurs der T-Aktie könnte deshalb nun deutlich anziehen, so Marktteilnehmer in Frankfurt und London.
Ach Neggi
Wir reden aneinander vorbei.
Natürlich bietet meine grobe Formulierung
( Bevölkerung = Aktiönäre), eine argumentativ offene
Flanke, in die Du zu recht Deinen Dolch stößt.
Ich habe ganz grob, wie das manchmal so meine Art ist,
die T-Aktie als Volksaktie verstanden und gemeint.
Aber wenn Du so willst war es in der Tat eine Volksentschuldung par Exellence auf Kosten der Langfrist-
Aktionäre.

Zum Anderen meinte ich den zur Zeit der ersten beiden Tranchen vorhandenen Umstand, daß erheblich mehr Anteile
an der Börse zum Handel registriert waren als der Bund
freigesetzt hatte. Folgen dürften klar sein.

Zum anderen - denke ich ist es bei Firmenübernahmen den Verkäufern letztlich egal, welche überteuerte Aktie
sie schlußendlich in der Hand haben.

Und zum letzten Punkt, ist die aktuelle
Höhergewichtung zwar ein unbestreitbares Faktum,
dennoch sollte Dir klar sein,daß viele Fonds
unabhängig von der Indexgewichtung eines
Unternehmens, den eigenen Anteil vo 10% nicht übersteigen darf.
Und überhaupt sollte man nicht jede Propaganda gierig
hinunterschlingen, auch wenn sie einem gerade in den Kram paßt.
Stani
@Stani,

da kommt als einziges positives Argument für die Volksaktie schlechthin nur die Indexgewichtung. Anscheinend gibt es nur noch kurzfristige Zocker am Markt, überhaupt keine langfristige Phantasie mehr.

Den Dax von 4500 sehen wir dann doch noch :laugh:
Das mit der Indexgewichtung ist sooooo ein Nonevent, liebe Telekom-Fans!
Was jede Oma in der Zeitung lesen kann, taugt nicht dazu, Kurse nach oben zu bewegen.
Die Telekom gehört einstellig. kein Pardon!
@1meyer,@all,
es mag ja sein, dass die DTE ein schwach gemanagtes Unternehmen ist, auch, dass die konkurrenz vielfach günstigere leistungen anbietet. aber deshalb wird die Telekom nicht einstellig.
die wachstumseuphorie ist vorbei, und die börse honoriert nur noch reelle zukunftschancen und einnahmen - eindeutige konsequenzen aus der baisse. und die höhere indexgewichtung und die kursstabilisierenden anschlusskäufe der fonds ... eine gute-nacht-geschichte für die kleinaktionäre.
Diese argumente sind substantiell und doch nicht entscheidend. vergessen wird, das germany ein konservativer, sozialistischer (das passt sehr gut zusammen!) nationalstaat ist und in den köpfen der politiker und wähler bleibt er das bis auf weiteres, egal, ob das eine veraltete denkweise ist.
der zusammenbruch der DTE ist das letzte, was dieser staat verkraften könnte, eher liesse man daimler absaufen. darum sehe ich die DTE kaum unter 20, schlimmstenfalls bei 18, und verkaufe jeden monat put-optionen auf die gebeutelte DTE. wenn ich einen (auf dem jetzigen niveau) sichereren dax-wert wüsste, würde ich wechseln, aber ich kenne keinen.
Y
@1Meyer,

einige Gründe weshalb ich die Telekom für unter 24 .- € einsammle:

-schnelle Schuldenabbau durch ZINSSENKUNG
-Kosteneinsparung z.B. Zusammenarbeit mit BT bei UMTS
- Wachstum (höherer Marktanteil durch Wettbewerbssterben ( siehe Teldafax)
- Abwanderung zu Konkurrenz ist gestoppt im Gegenteil siehe
ebenfalls Teldafax E-plus !!!! .
wen gibt es noch in 2 Jahren ? T-online/T-mobile auf jeden Fall.
Im Kurs sind die negativen Zahlen ( u.a. Immobilien) enthalten aber höhere Margen fallen Zinsen und Wachstum z.B.
in Osteuropa und Asien noch nicht enthalten

Fazit : Strong buy !

Gruss

Trader13
Schaut euch mal KPN an, dann wiest ihr, was bei der Telekom noch so alles passieren kann...


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