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Nemax-All-Share zum Jahresende bei 3.000 Punkte - 500 Beiträge pro Seite


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Die Analysten der DG Bank haben ihre Prognose für den Nemax-All-Share-Index drastisch auf rund 3.000 Punkte zum Jahresende 2001 nach unten korrigiert. Wie das Handelsblatt (Mittwochausgabe) berichtet, hatte die Bank im Oktober 2000 für diesen Zeitpunkt noch einen Stand von 8.000 Stellen vorhergesagt.

Der Leiter zuständige Leiter des Assett Management der DG Bank, Karl Eugen Reis, sehe noch ein Restrisiko, dass der Nemax-All-Share auf 2.000 Punkte sinkt. Aber er gehe davon aus, dass "Anleger nicht viel falsch machen können, wenn sie langsam beginnen, wieder Bestände aufzubauen".



© 28.01.2001 www.stock-world.de

Das waren noch Zeiten!
denen geht`s wie den rot/grünen
mit ihren prognosen.
oooooh diese kasperpropheten!
Sind ja fast 200% Aufwärtspotenzial...
Naja, wenn di DG Bank das sagt. Warum sollte man jemanden der sich schon einmal so eklatant geirrt hat überhaupt noch für voll nehmen? Fazit: DG Bank fischt genauso im Trüben wie alle anderen...
Meine Vermutung, entweder geht´s rauf oder runter. :D
Die Analysten der DG-Bank scheinen so dämlich zu sein, dass sie noch nicht mal aus ihren bisherigen Fehlern lernen. Liegt ja eigentlich in der NAtur des Menschen, dass man keine heisse Herd-Platte ein zweites mal anfasst. Bei der DG-Bank macht man es offensichtlich gerne.
Wenn ich daran denke, was diese sogenannten Analysten für ein Geld für den Müll bekommen, den sie abliefern ...

"Bei 2000 kann man im Nemax nicht viel verkehrt machen ..."
Diesen Spruch sollte man jedem Analysten der DG-Bank auf die Stirn tätowieren.
..vielleicht liegen sie gar nicht so daneben.

Wenn man historische Crash Charts anschaut (Dow 1929-1936), Nasdaq (1975-1976),(RTS1 Russland 1998-2000) erholten sich die Indizes innerhalb von 1-2 Jahren auf etwa die Hälfte des Höchstwertes. Das wäre ca. 4000 beim NEMAX ALL SHARE. Warum sollte es anders kommen?

Allerdings dauerte es 25 Jahre bis der Dow wieder den Höchstwert von 1929 erreichte.

Verbilligen ist ein Anfängerfehler, aber für viele Anleger die einzige Chance, ihr eingesetztes Geld wenigstens zurückzubekommen.
...andere beschäftigen sich auch mit dem Thema:

Nemax im Jahr 2010 bei 5.400 Punkten?

WOLFRATSHAUSEN (GoingPublic.de) - Die Aktienmärkte neigen zu Übertreibungen. Wie die Geschichte lehrt, platzen spekulative Blasen immer - mal früher, mal später. Wer antizyklisch handelt und günstig kauft, hat langfristig meist profitiert.

Den Neuen Markt hat es in den vergangenen 17 Monaten kräftig erwischt. Nach dem Erreichen des Höchststandes von 8.559 Punkten am 10. März 2000 ging der Nemax All Share auf Talfahrt. Der (vorläufige) Tiefstand wurde am 25. Juli 2001 mit 1.146 Zählern markiert. Ein beachtliches Minus von fast 87 %.

Für die Anleger dürfte es nur ein kleiner Trost sein, aber vergleichbare Kursstürze hat es in der Vergangenheit schon mehrfach gegeben. So fiel beispielsweise der Nasdaq-Index - interessanterweise auch wenige Jahre nach seiner Einführung am 5. Februar 1971 - innerhalb von 20 Monaten um gut 60 % auf 54,87 Punkte. Dass sich die Nasdaq von diesem Fehlstart wieder erholt hat, ist kein Geheimnis: Aktuell notiert der amerikanische Index für High Tech-Werte trotz der Abschläge seit Frühjahr vergangenen Jahres bei rund 2.000 Zählern.

Auch der Dow Jones blieb von spekulativen Übertreibungen und anschließenden heftigen Kurseinbrüchen nicht verschont. Am 3. September 1929 markierte der Index ein Hoch, das für ein Vierteljahrhundert nicht mehr erreicht werden konnte. In den folgenden Monaten ging es rapide bergab. Der Dow verlor fast 90 % auf etwas mehr als 40 Punkte. Gut 70 Jahre später steht der Dow Jones bei über 10.000 Zählern. Grund für die massiven Kursverluste waren damals übertriebene Wachstumsprognosen und der Glaube an einen scheinbar nicht endenden Wirtschaftsaufschwung in Amerika. Kommt Ihnen das etwa bekannt vor?

Börsianer schauen gerne in die Zukunft. Doch aus der Vergangenheit läßt sich einiges lernen. Denn jede spekulative Blase an den Finanzmärkten wird letztendlich korrigiert - die Frage ist nicht ob, sondern wann die Kurse auf ein fundamental gerechtfertigtes Niveau zurückfallen. Die zweite Lektion fällt für die Investoren deutlich angenehmer aus: Langfristig waren US-Aktien eine profitable Geldanlage. Und das galt in den letzten 50 Jahren - sofern nicht Einzelwerte, sondern die Leit-Indices betrachtet werden - ausnahmslos! Der S&P 500 hat beispielsweise in den Jahren 1950-94 in keinem Zehnjahreszeitraum ein negatives Ergebnis erzielt. Trotz des Kurseinbruchs im Jahr 1929 und weiterer Korrekturen erzielten Aktien in den USA zwischen 1926 und 1994 einen durchschnittlichen Ertrag von 10,2 % pro Jahr.

Im Jahr 1939, zehn Jahre nach dem Crash, notierte der Dow Jones wieder rund 300 % über seinem Tiefstkurs. Von 1975 bis 1985 gewann die Nasdaq sogar über 450 % und hatte ihren vor dem Kurseinbruch markierten Höchststand bereits wieder überwunden. Doch das hat sich leider erst im Nachhinein herausgestellt. Zum derzeitigen Zeitpunkt kann niemand mit Gewissheit behaupten, dass der Boden bereits erreicht und die Talfahrt beendet wäre. Würde sich die Zukunft fairerweise an die Vergangenheit halten, schiene ein Anstieg des Nemax um, sagen wir mal, 350 % auf 5.400 Punkte innerhalb von zehn Jahren vorstellbar. Dies entspräche einem durchschnittlichen Jahresplus von gut 16 %. Bedauerlicherweise kann man die Historie aber nicht in Regress nehmen, falls es - mal wieder - ganz anders kommt...


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