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The Market-Watch oder die Mär vom starken Bullen ! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)


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Liebe Thread-Mitstreiter,

es ist seit Motzkis schulungsbedingter Zurückhaltung sehr still hier im Thread geworden. Viele negative Meldung gibt´s ja eigentlich auch nicht.
Ich verfolge mit Interesse, wie die Anzahl Bären dramatisch sinkt, selbst Nabil ist gegenwärtig "neutral" eingestellt.
Nur Professor Malik glaubt weiterhin an den Untergang der Welt: http://www.mzsg.ch/mom/aktuell/index.shtml

"Mein Grundszenario ist unverändert: stark sinkende Kurse in Aktien, US-Bonds und in den Edelmetallen, sowie in den Währungen."

Leider ist Malik VWL Professor, und schon Kostolany bezweifelte den Nutzen von VWL Analysen...

Es stellt sich jetzt irgendwie die Frage: Wer hat Recht, Kostolany der Daueroptimist, oder Malik der Dauerverfechter seiner düsteren Zukunftsaussichten.

Ich weiß es nicht. Niemand weiß das. Trotzdem habe ich so ein Gefühl, daß irgendwann mal jemand die Gewinnprognosen nach unten revidiert und das Kartenhaus zusammenbricht.

Also, ich finde es persönlich auch auf Dauer unangenehm, immer nur das Schlechte in den Vordergrund zu stellen.
Trotzdem müssen wir gerade in dieser Zeit eine kühlen Kopf bewahren. Immerhin ist doch die letzten Monate nichts wirklich besser geworden: Im Irak krieselt es weiterhin, Öl ist NICHT wirklich billig geworden, die Arbeitslosenzahlen steigen, und die Frühindikatoren sind ja wohl eher durchwachsen als sehr positiv. Nur die Aktienkurse, die sind dramatisch gestiegen...

Gruß an all Bären
NM
Hannich-Kolumne: Crash-Gefahren im Finanzsystem
07.07.2003 08:18:00



Nach dem Ende des Irak-Krieges scheint sich auf dem Finanzmarkt wieder optimistische Stimmung durchgesetzt zu haben. Immerhin legte der DAX in den letzten Monaten einen seiner größten Anstiege seit seinem Bestehen hin. Die Entwicklung ähnelt jedoch der Börsenblase vor dem Jahr 2000 - auch damals wurden die fundamentalen Kriterien einfach ignoriert oder schöngeredet. Trotz Asien-, Russland-, Brasilien-Krise schossen die Finanzwerte nach oben, so als ob nichts passiert wäre. Das gleiche passierte nach dem Anschlag in New York im Jahr 2001.
Heute scheinen die meisten Börsenteilnehmer das Ende des Irak-Konfliktes mit einer generellen Lösung aller Probleme gleichzusetzen. Doch wie sieht die Realität aus? Die reale Wirtschaft erleidet die größten Einbußen seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, die Arbeitslosigkeit steigt unaufhaltsam, die Schulden ufern aus, die Kaufkraft der Bevölkerung sinkt und überhaupt wurden Probleme bisher keine gelöst, sondern nur in die Zukunft verschoben. Rechtfertigt dies alles einen Anstieg der Aktienkurse? Ich meine: Nein!

Im Gegenteil: Die fundamentalen Daten zeigen, dass die Kurse in naher Zukunft wieder von der Realität eingeholt werden und auf neue Tiefststände zu sinken drohen. Schon zeigen sich zusätzliche Gefahren: So schätzt die West-LB, dass das Leistungsbilanzdefizit der USA dieses Jahr auf einen Rekordstand von 580 Mrd. Euro steigen könnte. Das bedeutet, dass die Verschuldung der amerikanischen Volkswirtschaft gegenüber dem Ausland in gleichem Maße steigt und einen entsprechenden Druck auf den Dollar-Kurs auslöst. Mit anderen Worten: Der hohe Dollarkurs, der die Börsenblase erst möglich machte, ist stark in Gefahr einmal massiv abzurutschen. Die Folgen wären fatal: Einbrechende Exporte in Europa, Deflation, Depression und Wirtschaftskrise.

Wer da keine durchdachte und auf fundamentalen Kriterien beruhende Geldanlagestrategie hat, der wird herbe Verluste einfahren.

http://www.finanzen.net/news/news_d...p?NewsNr=124140
US-Schulden explodieren

Ende 2001 belief sich die Gesamtverschuldung der USA (gegenüber dem In- und Ausland) auf 33 Billionen Dollar und belegte damit weltweit mit Abstand den ersten Platz. In den letzten vier Jahren hat sie jährlich um 2,2 Billionen Dollar zugenommen. Die Gesamtschulden setzen sich aus den Privat- und Firmen- sowie den öffentlichen Schulden von Bund, Bundesstaaten, Landkreisen und Gemeinden zusammen.
In den neunziger Jahren kam auf einen Dollar des US-Bruttosozialproduktes (BSP) eine Neuverschuldung von 3,60 Dollar, 2001 stieg sie auf 4,91 Dollar. Laut dem Nachrichtenmagazin Executive Intelligence Review beläuft sich der jährliche Schuldendienst inzwischen schon auf zirka 5,7 Billionen Dollar, was 55 Prozent des BSP von 2001 entspricht.
Obwohl die USA enorme Mengen ausländischen Kapitals anziehen und diverse Maßnahmen zur Finanzierung ihrer Schulden ergriffen haben, sind die Summen in solch schwindelnde Höhen gewachsen, daß sie die Möglichkeiten der derzeitigen internationalen Finanzsysteme übersteigen, wodurch die große Gefahr eines Zusammenbruchs durch Hyperinflation besteht, der das internationale Währungssystem schließlich zu Fall bringen könnte.

(Quelle: Nouvelle Solidarité, Frankreich)
Hey Leute, ihr müßt mal wieder etwas lockerer werden. Bär sein ist momentan mega out!
Warum ich momentan bullisch bin und glaube das der Aufschwung auch über 2003 noch andauern wird steht hier.


Thread: Der Aufschwung ist da!

Übrigens nächstes Jahr will Bush wieder Präsident werden, da passen abkakende Märkte nun wirklich nicht in`s Bild.
Ihr wißt doch, Bush und Greenspan mögen sich.
Ja ja, alles ein einziger Beschiß, aber wird an der Börse denn mit etwas anderem Geld verdient?

SIG
Aussichten für die US-Börse

P - O - P - P

Von Thomas Hillenbrand

Nach der beeindruckenden Rallye der vergangenen Wochen haben US-Aktien inzwischen ein höheres Kurs-Gewinn-Verhältnis als auf dem Höhepunkt des Booms im Jahr 2000. Allzu optimistischen Investoren droht ein böses Erwachen.


Hamburg - Selbst nach einer inzwischen fast vier Monate dauernden Rallye an den internationalen Aktienmärkten sind viele Investoren immer noch besoffen vor Optimismus. "Wir sind mit der Rallye noch lange nicht fertig", jubelt etwa James Grefenstette, Fondsmanager bei Federated Growth Strategies.

Obwohl der Leitindex Dow Jones seit dem Tiefstand 11. März mehr als 20 Prozent zugelegt hat, sehen viele Experten immer noch reichlich Potenzial - sowohl für die USA als auch für Europa. Richard Davidson, europäischer Aktienstratege bei Morgan Stanley, glaubt zwar nicht an einen mehrjährigen Boom wie in den Neunzigern. "Dennoch gibt es keinen Grund, das Geld jetzt aus dem Markt zu nehmen, so der Experte. "Weitere 10 Prozent sind sicher".

Die Mehrheit der Experten sieht das ähnlich. Nach einer Untersuchung des Marktforschers Investors Intelligence, der regelmäßig Börsenpublikationen auswertet, sind derzeit mehr als 70 Prozent der Investoren "bullish" gestimmt.

"Denn seine Zuversicht vergeht, seine Hoffnung ist Spinnweb"

Die überbordende Zuversicht ist erstaunlich. Denn während Aktienbewertungen und ökonomische Daten in Europa noch halbwegs passabel aussehen, muss jedem Anleger, der in den USA investiert hat, beim genaueren Hinsehen eigentlich der kalte Schweiß ausbrechen.

Da wäre zunächst das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das den Börsenwert eines Unternehmens relativ zu den erwirtschafteten Profiten misst. Die im amerikanischen Standard & Poor`s Index notierten 500 wichtigsten US-Aktien weisen derzeit ein KGV von 33 auf. Ein ähnlich hohes KGV gab es beim S&P zuletzt im März 2000 - kurz bevor die Aktienblase platzte.

Boom-Apologeten wenden ein, die Maßzahl sei zwar sehr hoch, aber zurzeit nicht relevant. Wichtiger erscheint ihnen die Tatsache, dass die historisch niedrigen Zinsen für Staats- und Unternehmensanleihen eine Investition in Aktien angeblich besonders attraktiv machen. Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Zinssatz unlängst auf ein 45-Jahres-Tief von einem Prozent gesenkt, zehnjährige US-Staatsanleihen werfen derzeit nur magere 3,7 Prozent Rendite ab - Aktien, so die Hoffnung, brächten wesentlich mehr.

Das Argument hat einige Haken. Erstens steigt die Anleihenrendite umso stärker, je mehr Investoren wieder Aktien kaufen. Denn um sich mit Anteilsscheinen von Unternehmen einzudecken, verkaufen viele Investoren derzeit ihre Anleihen. Dadurch sinken die Kurse für Schuldpapiere, was wiederum deren Rendite steigen lässt. Bond-Experten erwarten, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen innerhalb der nächsten Monate über vier Prozent klettert - der Anreiz, Aktien zu kaufen wird also mit jedem Rallye-Tag geringer.

Zweitens basiert die Rechnung, dass der Aktieninvestor den Bond-Anleger bei der Rendite mühelos schlägt, auf der Annahme, die Börse werde in diesem Jahr mindestens vier Prozent steigen. Auch hier ist vor allem das Prinzip Hoffnung im Spiel: Denn nur weil die Kurse an den Rentenmärkten fallen, muss die Wall Street noch lange nicht steigen.

"Hab` ich das Gold zu meiner Zuversicht gemacht"

Der zweite Stolperstein ist die finanzielle Situation der US-Konsumenten. Deren Lust am Shoppen hat die US-Wirtschaft in der jüngeren Vergangenheit immer wieder vor einem erneuten Abgleiten in die Rezession bewahrt. Der US-Einzelhandel verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten Umsatzzuwächse von mehr als sechs Prozent. Die meisten Aktienstrategen setzen für die kommenden Monate noch weitaus größere Hoffnungen in die amerikanischen Verbraucher: Die Märkte erwarten, dass die Gewinne der US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte um 14 Prozent steigen - ohne äußerst spendable Konsumenten wird dieses Wunder kaum möglich sein.

Die Aktiengurus könnten wieder einmal daneben liegen. Denn es sieht so aus, als ob den privaten Haushalten demnächst die Puste ausgehen könnte. Schon seit Jahren leben die Konsumenten ihn den USA weit über ihre Verhältnisse. 14 Prozent ihres erwirtschafteten Einkommens müssen die Bürger inzwischen durchschnittlich für die Schuldentilgung aufwenden.


Dass die Amerikaner mit ihrer "Buy now, pay later"-Mentalität in den vergangenen Jahren dennoch über die Runden kamen, lag vor allem am Immobilienmarkt. Weil die Preise für Grundbesitz in den vergangenen Jahren stark stiegen und die Zinsen fielen, konnten US-Hausbesitzer bestehende Hypotheken neu verhandeln und erhielten so zusätzliche Finanzmittel. Zudem haben amerikanischen Hausbesitzer sich größere Schuldenlasten auf die Dächer geladen als je zuvor. Charles Peabody vom Analysehaus Portalies Partners hat errechnet, dass der Durchschnittsamerikaner 1982 sein Haus nur zu 30 Prozent mit Krediten finanziert hatte. Heute sind es 55 Prozent.

Die Hauspreise dürften in Zukunft kaum weiter steigen; viele Beobachter reden sogar von einer Immobilienblase, die bald platzen werde. Angesichts dieser Aussichten hält Peabody die hohen Hypotheken der US-Haushalte laut dem Wirtschaftsmagazin "Barron`s" für eine "unheilvolle Rezeptur".

"Ein Baum hat Hoffnung, auch wenn er abgehauen ist"

Zudem könnten die hoch verschuldeten Konsumenten schon bald in die Zinsfalle tappen. Sobald die Zinsen wieder steigen, werden die klammen Amerikaner Probleme beim Abstottern ihrer Kredite bekommen. Indizien für mittelfristig kletternde Zinsen gibt es reichlich. Im Frühjahr 2004 könnte die Fed den Leitzins wieder erhöhen. Auch die fallenden Kurse an den Anleihemärkten bewirken einen Zinsanstieg. Und dann ist da noch das völlig außer Kontrolle geratene US-Leistungsbilanzdefizit (das Saldo aus Kapitaleinfuhren und Ausfuhren), das die Fed ebenfalls dazu zwingen könnte, die Zinsen zügiger heraufzusetzen als bisher angenommen. Viele US-Bürger haben deshalb begonnen, ihr Geld beisammen zu halten: Die Sparquote, lange Zeit nahe Null, ist in den vergangenen Monaten stark angestiegen.

Auch die ökonomischen Daten machen wenig Hoffnung. Die Arbeitslosigkeit ist im Juni auf ein Neun-Jahreshoch gestiegen und liegt inzwischen bei 6,4 Prozent. "Kann es seine wirtschaftliche Erholung ohne Jobs geben?" fragt Sung Won Sohn, Ökonom bei Wells Fargo. Und liefert die Antwort gleich mit: "Eine Erholung ohne Arbeitsplätze wird nicht von Dauer sein. Nach einiger Zeit wird sie in sich zusammenbrechen."

Auch der Index des Institute of Supply Managers (ISM), der die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe misst, deutet darauf hin, dass die Produktion zumindest in Teilen der US-Wirtschaft weiterhin schrumpft. Die ISM-Daten waren in fast allen Punkten ernüchternd. Dennoch gelang es der Wall Street vergangene Woche, sich auch diese augenscheinlich miesen Nachrichten schön zu drehen.

Die Bullenfraktion pickte sich kurzerhand eine randseitige Zahl (den Eingang neuer Aufträge) aus dem ISM-Datensammelsurium heraus und erklärte diese laut "Wall Street Journal" zum einzig "wichtigen Indikator zukünftiger Aktivität". Unbeantwortet blieb leider die Frage, warum eine für die nahe Zukunft derart positiv gestimmte Branche laut ISM immer noch Leute entlässt.

Optimismus ist eben doch alles: Nach Bekanntgabe der Zahlen war der Dow vergangene Woche zunächst deutlich eingebrochen. Nach der Umdeutung dreht er ins Plus.

Quelle: www.spiegel.de
Donnerstag, 10.07.2003, 14:55
US-Erstanträge steigen unerwartet
Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte den saisonbereinigten Verlauf der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 05. Juli. Die Zahl stieg um 5.000 auf 439.000 Erstanträge, während Experten durchschnittlich eine Abnahme um 9.000 Anträge geschätzt hatten.


Für die Vorwoche wurde eine Zunahme um revidiert 25.000 auf 434.000 Anträge gemeldet, nach einem vorläufig ermittelten Anstieg um 21.000 Erstanträge.


Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg von revidiert 425.750 in der Vorwoche auf 426.750 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.


Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt allgemein als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt.



info@finance-online.de

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Den Börsianer diesseits und jenseits vom Atlantik sollte allmählich dämmern, dass ein Konjunkturaufschwung anders aussieht ! :D

Die Rally in den vergangenen 3 - 4 Monaten entbehrt jeglicher fundamentalen Grundlage !

Gruss, der Hexer :rolleyes:
10/07/2003 14:52
Duisenberg - Keine Anzeichen für nachhaltige Konjunkturbelebung~

Frankfurt, 10. Jul (Reuters) - Die Europäische Zentralbank
(EZB) sieht nach den Worten von EZB-Chef Wim Duisenberg weiter
keine Anzeichen für eine durchgreifende Konjunkturbelebung in
der Euro-Zone.
"Das Wirtschaftswachstum blieb gedämpft im zweiten Quartal",
sagte Duisenberg am Donnerstag nach einer Sitzung des EZB-Rats
vor Journalisten in Frankfurt. Es gebe noch keine Hinweise auf
eine nachhaltiges Produktionswachstum und größeres Vertrauen.
Die Währungshüter rechneten aber unverändert mit einer
schrittweisen Belebung der Wirtschaftsaktivität im Währungsraum.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor den
Schlüsselzins in der Euro-Zone erwartungsgemäß unverändert bei
2,00 Prozent belassen. Duisenberg bezeichnete die gegenwärtige
geldpolitische Haltung als angemessen. Die EZB werde aber alle
maßgeblichen Faktoren weiter genau beobachten. Viele Analysten
rechnen mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung später im
Jahr, da sich noch immer keine Konjunkturbelebung abzeichnet.
KRIEGSFOLGEN

US-Defizit läuft aus dem Ruder

George Bush junior schickt sich an, einen Negativ-Rekord seines Vaters zu brechen:
Das US-Haushaltsdefizit dürfte weit über dem bisherigen Allzeithoch des Jahres 1992 liegen.
Die Opposition spricht von einer Katastrophe.


Washington - Stabsmitarbeiter des Kongresses befürchten laut "Washington Post" und der Agentur Reuters ein Defizit für das Fiskaljahr 2003 von mehr als 450 Milliarden Dollar. Ähnliche Zahlen seien für das Fiskaljahr 2004 zu erwarten, das im Oktober beginnt. Die Daten sind vom US-Präsidialamt, dessen Defizitschätzung noch für Dienstag erwartet wird, nicht bestätigt oder kommentiert worden.

Trifft die Prognose zu, läge das Defizit 50 Prozent über den Schätzungen, die die Bush-Regierung vor fünf Monaten heraus gegeben hatte.
Selbst vor einer Woche rechneten Volkswirte noch damit,
dass das Etatloch rund 50 Milliarden Dollar kleiner sein werde als nun angenommen wird.
In den jetzigen Schätzungen sind erstmals die Anfangskosten des Irak-Krieges enthalten.
Die Kriege in Afghanistan und Irak kosteten mit etwa 4,8 Milliarden Dollar im Monat deutlich mehr als erwartet.

"Was kostet es, wenn ein Land angegriffen wird?"

Das bislang höchste US-Defizit von 290 Milliarden Dollar wurde 1992 in der Regierungszeit von George H. W. Bush vorgelegt, dem Vater des jetzigen Präsidenten. Die oppositionellen Demokraten kritisierten, das Defizit nehme katastrophale Ausmaße an. Sie machten dafür auch die Steuerkürzungen der Bush-Regierung verantwortlich. Selbst ein republikanischer Senatsmitarbeiter zeigte sich gegenüber der "Washington Post" schockiert über die Prognosen.

Die Regierungsseite bemüht sich, die Daten zu relativieren. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt handle es sich nicht um eine Rekordsumme, da das BIP deutlich gewachsen sei. Offiziell heißt es, die Schwäche der Konjunktur sei mit Schuld an den Budgetproblemen. Im vergangenen Monat habe die Regierung wegen der Wachstumssschwäche weniger Steuern eingenommen als 1999.

Zudem wiesen Sprecher darauf hin, dass die Ausgaben für die Verteidigung des Landes nach den Anschlägen am 11. September 2001 wichtig seien. Präsidialamtssprecher Ari Fleischer deutete an, dass es aus seiner Sicht für die USA langfristig weit teuerer sein könnte, nicht in Verteidigung und militärische Aktionen zu investieren. Fleischer fragte rhetorisch: "Was hat uns der 11. September gekostet? Was kostet es, wenn ein Land angegriffen wird? Was wäre der Preis, den das amerikanische Volk zahlen müsste, wenn so etwas jemals wieder geschähe?"

Außerhalb der Hauptstadt Washington ist das Haushaltsdefizit bislang kein großes Thema. Experten gehen davon aus, dass sich dies vor der Präsidentschaftswahl 2004 ändern dürfte. Zwischen 1998 und 2001 hatten die USA noch Haushaltsüberschüsse verzeichnet.
Wie die Schweizer Investmentbank UBS berichtet, haben US-Unternehmen jahrelang zu hohe Gewinne öffentlich ausgewiesen. Bilanzexperte David Bianco untersuchte die 500 Unternehmen im S&P 500 Index und kam zu der Schlussfolgerung, dass die Gewinne im Jahr 1991 um 18% zu hoch ausgewiesen wurden – mittlerweile, im Jahr 2002, sei dieser Wert auf 41% angeschnellt. Dies berichtet die „New York Times“ (Dienstagsausgabe).

Zu den Lieblingsmethoden der Unternehmen ....

zählen die Verbuchung von operativen Kosten als außerordentliche Aufwendungen, die Nicht-Verrechnung von Aktienoptionen als Kosten und die zu hohe Erfassung von möglichen in Zukunft erhofften Rückflüssen aus Pensionsfonds.

Nach den Berechnungen von Bianco habe eBay (WKN: 916529, US: EBAY) ein KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 198 –statt wie allgemein bekannt von 77. :D
Ericsson: Paukenschlag zum Wochenschluss

Von 4investors.de-Redakteur Alexander Apel

Dem Tiefschlag von Nokia folgt ein Paukenschlag des schwedischen Telekom-Konzern.

Die üble Kunde von Konkurrent Nokia hat den anderen Telekom-Nordlichtern im Nachbarland, Ericsson am Vortag die Beine unter dem Kurs weggerissen: Ein Minus von 7,8 Prozent stand auf dem Kurszettel beim Schlussgong in den USA. Am Freitag geht es dagegen kräftig aufwärts.

Die Schweden haben die Märkte mit einem Verlust überrascht, der deutlich hinter den Prognosen der Analysten zurückgeblieben ist. Der bereinigte Gewinn beläuft sich auf 200 Mio. Schwedische Kronen gegenüber 3,1 Mrd. Schwedische Kronen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nachrichtenagenturen zufolge haben Analysten mit einem Minus von 2 Mrd. Schwedische Kronen gerechnet.

Die Einnahmen des Unternehmens sind in dem zweiten Quartal um 28 Prozent auf 27,6 Mrd. Schwedische Kronen gefallen. Der Verlust ist dennoch recht stabil geblieben und liegt bei 2,73 Mrd. Schwedische Kronen, im Vergleich zu minus 2,72 Mrd. Schwedische Kronen im Vorjahr. Je Aktie beträgt das Minus 0,17 Schwedische Kronen. :laugh:

Für das laufende Jahr hat Carl-Henric Svanberg die Entschlossenheit bekräftigt, die Gewinnzone wieder zu erreichen. 2003 wird nach Ansicht der Gesellschaft der Markt für Netzwerktechnik um mehr als 10 Prozent fallen. Ein Branchenerholung wird zunächst ausgeschlossen, was sich mit dem Ausblick von Nokia deckt. Der Umsatz soll im laufenden Quartal auf dem Niveau des zweiten verharren.

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Was soll man dazu noch sagen.....

Handymarkt fällt-Netzwerksektor fällt-aber diese Telco-Ruine ERICSSON träumt von der Gewinnzone :rolleyes:

Jetzt bepinkeln sich die Analysten schon,
wenn der monströse Verlust "STABIL" bleibt,
also nicht mehr gesteigert wird.... :laugh:

Na, da wünsche ich all den Anlegern mit ERICY noch viel Spass über die nächsten Jahre :D

HM
Samstag 19. Juli 2003, 04:49 Uhr

US-Pensionsfonds verklagen AOL Time Warner wegen Betrugs :D

Calpers forderte nach eigenen Angaben eine Rückerstattung von 250 Millionen Dollar. Eine Calstrs-Sprecherin sagte, rund 200 Millionen Dollar würden gefordert. Hintergrund der Klage sind Calpers zufolge Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen der damals noch unabhängigen Internet-Sparte America Online vor und nach der Fusion mit Time Warner. Gegen den Konzern wurden bereits mindestens 30 Klagen von Aktionären eingereicht. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Calpers zufolge wurden die Umsätze durch "betrügerische" Transaktionen und "unsaubere" Abrechnungen übertrieben dargestellt.
So seien die Werbe-Einnahmen der AOL Internet-Sparte vor und nach der Fusion um mindestens 1,7 Milliarden Dollar zu hoch angegeben worden.

Die Calpers-Klage richte sich gegen AOL, AOL Time Warner sowie frühere und derzeitige Mitglieder der Unternehmensspitzen, darunter Stephen Case, Gerald Levin, Robert Pittman und David Colburn. Betroffen seien auch die Finanzberater von AOL Time Warner, Salomon Smith Barney und Morgan Stanley , sowie der Wirtschaftsprüfer Ernest & Young, die an der Fusion mitgewirkt haben.

Einzelheiten zur Calstrs-Klage, die vor einem Gericht in Sacramento eingereicht wurde, waren zunächst nicht bekannt.
Calpers (California Public Employees` Retirement System) ist der größte Pensionsfonds der USA. Casltrs (California State Teachers` Retirement System) steht an dritter Stelle.

AOL und Time Warner hatten im Januar 2001 ihre Fusion klar gemacht. Für 2002 hatte AOL Time Warner einen Verlust von fast 100 Milliarden Dollar ausgewiesen. Die Aktien des Medienkonzerns schlossen am Freitag mit 34 Cent im Plus bei 16,74 Dollar.
Montag, 21. Juli 2003 | 15:17 Uhr

Der Wahnsinn regiert weiter

Manche Sachen sind so, dass man den Augen eigentlich nicht richtig traut. Man liest etwas, was irgendwie so gar nicht in die Landschaft passt – und dann drückt man es wieder weg. Das muss man natürlich auch, denn ansonsten könnte man weder an der Börse noch im Leben bestehen.

Wer jeden Tag seine eigene Sterblichkeit zum Hauptthema machen würde, könnte in seinem Leben nichts mehr auf die Reihe bekommen. Genauso an der Börse: Wer jeden Tag daran denken würde, dass das alles unmöglich gut gehen kann, traut sich nichts mehr und kann nicht gewinnen. Und dennoch wird jeder von uns sterben. Und das mit dem Markt wird niemals gut gehen.

Nach den US-Bilanzierungsregeln müssen Unternehmen nicht die augenblicklichen Gewinne und Verluste ihrer Pensionsfonds in den Bilanzen ansetzen, sondern die zukünftig durchschnittlich erwarteten. Das ist in etwa so, als ob wir alle nicht das, was auf unserem Lohnzettel sehen, auf unserem Konto wiederfinden, sondern das, was wir uns wünschen.

Nach „Bloomberg“ haben dadurch neun der größten US-Konzerne im letzten Jahr

tatsächliche Verluste in Höhe von 30 Mrd. $ in Gewinne von 8 Mrd. $ verwandelt.

Und nach einer Studie der CSFB wäre der Gesamtgewinn des S&P 500-Index im Jahr 2001

um 69 Prozent niedriger ausgefallen,

wenn man die Pensionsverluste realistisch bewertet hätte.

Der US-Amerikaner zeigen damit einmal mehr, wie lebenstauglich sie und ihr Modell tatsächlich sind. Denn wer leben will, darf nicht an den Tod und die Scheiß-Pensionen denken. „Mensch, lasst uns fröhlich in die Zukunft sehen“, denken die Amis nämlich: „Das Ende kommt schon früh genug.“ Selten ist sicherlich Wahreres ausgesprochen worden.

berndniquet@t-online.de

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Ist doch genau nach dem Gusto von irrationalen Bullen... :D

Man schreibt sich Gewinne in das Pensionsdepot,
welche man sich wünschen würde :D

Na, dann kann ja (fast) nix mehr schief gehen :laugh:

HM
Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe fallen deutlich

Das Statistische Bundesamt ermittelte den Verlauf des Auftragseingangs bei Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten für Mai 2003. Demnach gingen die Eingänge preisbereinigt um 9,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat zurück, wobei die Nachfrage im Hochbau um 13,2 Prozent und im Tiefbau um 4,6 Prozent fiel.

In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus verringerte sich die Zahl der Beschäftigten um 97.000 Personen oder 10,8 Prozent auf rund 801.000 Personen zum Monatsende. Zudem reduzierte sich der Gesamtumsatz auf Jahressicht um 4,2 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro.

Für die ersten fünf Monate 2003 wurde beim Auftragseingang ein preisbereinigter Rückgang um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum errechnet. Der Gesamtumsatz lag mit 27,3 Mrd. Euro um 8,9 Prozent unter den Umsatzerlösen der ersten fünf Monate 2002.
Keine vernünftige Erholung ohne vernünftige Rezession

von unserem Korrespondenten Bill Bonner

Ich habe eine Vermutung. Vielleicht ist sie nicht so wertlos wie ein CIA-Briefing, aber ich weise darauf hin, dass auch ich die Zeitungen von morgen nicht früher als Alan Greenspan bekomme.

Letzte Woche wurde vermeldet (vom "National Bureau of Economic Research", dass die Rezession, die im März 2001 begann, im November desselben Jahres endete. Aber das war eine Rezession, wie sie die Welt noch nie gesehen hatte. Die Konsumentenschulden stiegen während dieser gesamten Rezession weiter – dabei weiß jeder, dass diese Schulden in einer Rezession zurückgeführt werden.

Die Konsumenten haben in dieser Rezession immer mehr Geländewagen und Häuser und Produkte aus China gekauft. Und am Ende der Rezession hatten sie mehr Güter als je zuvor, und sie schuldeten mehr Leuten mehr Geld als je zuvor.

So sollte das eigentlich nicht funktionieren, liebe(r) Leser(in). Jede Rezession, die diesen Namen verdient hat, reduziert die Konsumausgaben und die Schulden der Konsumenten. Und sie sorgt deshalb dafür, dass es bei den Konsumenten eine aufgestaute Konsumnachfrage gibt. Diese aufgestaute Konsumnachfrage sorgt dann schließlich für eine "Erholung" – so sollte es zumindest sein.

"Keine vernünftige Erholung ohne vernünftige Rezession", das schrieb ich damals, vor zwei Jahren. Seitdem haben wir eine Erholung gesehen, die so bizarr ist wie die vorige Rezession. Die Schornsteine der Fabriken rauchen nicht. Die Kaufkraft der Arbeiter wird nicht durch Lohnzuschläge für Überstunden erhöht – weil es kaum Überstunden gibt. Und diese Arbeiter haben auch keine aufgestaute Konsumnachfrage, die ihren Ehrgeiz erhöht.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe liegt immer noch bei über 400.000 pro Woche. Die Unternehmensgewinne bleiben weiter schwach. Gestern hat z.B. General Motors einen Gewinnrückgang von 30 % im zweiten Quartal gemeldet. Die Konsumenten graben sich immer tiefer in das Schuldenloch, während sie gleichzeitig untereinander Häuser kaufen und verkaufen.

Und dennoch machen sich nur wenige Leute die Mühe, zu fragen, was falsch läuft. Die meisten akzeptieren die Erklärung, dass die Erholung auf dem Weg sei ... und dass dank der Politik des leichten Geldes der Fed bald alles gut sein wird. Fast keiner glaubt, dass es ein ernsthaftes Problem mit dem ganzen System des Dollarstandards gibt.

Und hier ist meine Vermutung: Die Rezession mag vorbei sein, aber sie ist noch nicht beendet. Die derzeitige Rally am Aktienmarkt kommt zu einem Ende. Zu Wochenschluss verzeichnete die Technologiebörse Nasdaq Verluste, und die Nokia-Aktie brach um 20 % ein.

Und die jüngste Dollar-Erholung scheint bei 1,11 ausgelaufen zu sein ... und der Goldpreis scheint bei ca. 343 Dollar einen Boden gefunden zu haben.

Mein Rat (nicht besser als meine Vermutung, ich erinnere Sie daran) :

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um in Dollar notierte Aktien und Anleihen – wenn Sie solche haben – zu verkaufen. Kaufen Sie stattdessen Gold und sichere Euro-Staatsanleihen.
SPARZWANG

Finanzkrise der Bundesstaaten bremst US-Konjunktur

Angesichts milliardenschwerer Haushaltsdefizite müssen die Gouverneure der US-Bundesstaaten massiv die Ausgaben drosseln.
Experten befürchten deshalb, dass das ohnehin schon schwache Wachstum noch zusätzlich verlangsamt wird.


San Francisco/New York -

Höhere Gebühren für den Führerschein oder die Benutzung öffentlicher Parks, dafür weniger Geld für Kultur, Tourismus und Umweltschutz, weniger Unterstützung für Schüler und Studenten. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt des rigiden Sparprogramms, dass der kalifornische Senat in einer Nachtsitzung zum Sonntag verabschiedet hat. Die Schulden des Bundesstaates waren in den vergangenen drei Jahren auf rund 38 Milliarden Dollar angewachsen. Mit der beispiellosen Streichliste sollen sie bis Jahresende auf unter acht Milliarden Dollar sinken.

Besonders hart erwischt es die Mitarbeiter der kalifornischen Behörden. Mit Stellenstreichungen und Gehaltskürzungen wollen die Finanzpolitiker die Personalkosten um rund eine Milliarde Dollar zurückfahren. "Es ist für jeden etwas dabei, das er hassen wird", sagte Senatspräsident John Burton dem "San Francisco Chronicle".
Die Budetprobleme von Kalifornien und anderen US-Staaten werden Experten zufolge auch die wirtschaftlichen Genesung der USA behindern.

Nach Berechnungen der "New York Times" (NYT) wurden die Ausgaben in den vergangenen beiden Jahren um zwanzig bis vierzig Milliarden Dollar zurückgefahren. Das ist eine dramatische Änderung im Vergleich zu den vorangegangen Jahrzehnten, in denen die Staatsausgaben auch anstiegen, wenn der private Verbrauch schwächelte.

"Es ist anzunehmen, dass die Finanzkrise der Staaten und ihre Antwort darauf die Wachstumsrate der nationalen Wirtschaft um mindestens ein halbes Prozent reduzieren wird," zitiert die Zeitung Nicholas Johnson, Direktor am Center on Budget an Policy Priorities. Dem Bericht zufolge sehen mehrere Ökonomen die Wachstumsrate bei mehr als drei Prozent, würde man den negativen Effekt der gekürzten Staatsausgaben herausrechnen. Derzeit liegt das Wirtschaftswachstum der USA bei rund 2,6 Prozent.
FINANZKRISE

Rating-Erdbeben erschüttert Kalifornien


Energiekrisen, explodierende Schulden und eine paralysierte politische Führung - Kalifornier haben derzeit wenig zu lachen.
Jetzt musste der Golden-State einen weiteren schweren Schlag hinnehmen:
Eine Ratingagentur hat Kaliforniens Kreditwürdigkeit drastisch herabgestuft.


New York - Standard & Poor`s (S&P) senkte die Bonität für kalifornische Obligationen um drei Stufen auf BBB. Das Schuldenrating bestimmt, welchen Zinssatz ein Staat oder ein Unternehmen zahlen muss, um sich am Kapitalmarkt Geld zu leihen. Je niedriger die von den großen New Yorker Ratingagenturen festgelegte Bonitätsnote ist, desto risikoreicher gilt ein Kredit aus Sicht der Gläubiger.

Kalifornien wird demnächst in Folge der Herabstufung einen höheren Zinsaufschlag zahlen müssen. Ungewöhnlich ist, dass S&P das Rating des US-Staates um gleich drei Bewertungstufen zurücknahm. In der Regel verändern Ratingagenturen ihre Kreditnoten immer nur um einen, in seltenen Fällen um zwei Schritte.
Kalifornien befindet sich jedoch in einer Ausnahmesituation. Seit Wochen streiten sich Demokraten und Republikaner um das Budget, können sich aber nicht einigen, wie das gigantische Defizit in Höhe von 38,2 Milliarden Dollar eingedämmt werden soll. Bereits jetzt ist der Staat nicht mehr in der Lage, alle seine Angestellten pünktlich zu bezahlen.

"Stärke zehn auf der finanzielle Richter-Skala"

Der Golden-State ist tief gesunken: In den 47 Jahren, in denen S&P die Kapitalmarkt-Anleihen von US-Staaten bewertet, hat es ansonsten nur Massachusetts (1989 bis 1992) geschafft, eine derart miese Note zu bekommen. Rutscht Kalifornien noch eine Stufe tiefer, hätten die Schulden des Staates so genannten Junk-Status: Sie wären dann kein sicheres Investment mehr, sondern nur noch etwas für hart gesottene Zocker. Mit BBB befindet sich Kalifornien, eine der größten Volkswirtschaften der Welt, bereits in der Gesellschaft von Staaten wie Tunesien oder Malaysia.

Von der politischen Führung ist zunächst keine Lösung zu erwarten - denn der in weiten Teilen der Bevölkerung verhasste Gouverneur Gray Davis wird vermutlich demnächst seines Amtes enthoben und durch einen anderen Politiker ersetzt. Bis das passiert ist, haben politische Beobachter wenig Hoffnung - auch S&P führt das so genannte Recall-Verfahren ausdrücklich als Grund für seine negative Einschätzung an.

"Das sind unglaublich schlechte Nachrichten, die Schockwellen durch die Nation schicken werden", sagte Kaliforniens Kämmerer Steve Westly. "Das ist eine Stärke von zehn auf der finanziellen Richter-Skala (...) Es ist ein sehr trauriger Tag für Kalifornien. Dies beschädigt Kaliforniens finanzielle Reputation und es kann Jahre dauern, da wieder herauszukommen."
(Stand: 30.07.2003)



Warnung vor einer "neuen Ungeheuerlichkeit wie am 11. September"

(LaRouche, EIR, Washington Post

"Die gegenwärtige Aktienblase wird sich nicht halten, die Anleihemärkte platzen und mit ihnen die Immobilienblase. Damit konfrontiert, wird die Regierung Bush etwas sehr Großes und Dramatisches brauchen, um die Aufmerksamkeit der Menschen abzulenken", teilte ein hochrangiger kontinentaleuropäischer Finanzexperte der Nachrichtenagentur EIR am 23. Juli in einem Hintergrundgespräch mit. Dieser Kommentar war seine Antwort auf ein Briefing über die sich rasch verschlechternde Lage im Irak, die wachsende Kriegsgefahr um Iran und Nordkorea sowie einen möglichen "finanziellen 11. September" zur Durchsetzung Schachtscher Notmaßnahmen, vor dem der amerikanische Oppositionspolitiker und demokratische Präsidentschaftsbewerber Lyndon LaRouche schon seit einiger Zeit warnt. Der Experte äußerte die Befürchtung, die "Cheney-Junta" in der Bush-Administration könne eine "neue Ungeheuerlichkeit wie am 11.9." vom Zaun brechen, um die Tagesordnung der amerikanischen Politik erneut dramatisch zu verändern.

Über den Zeitpunkt sagte er: "Fragen Sie mich nicht warum, aber meine Intuition sagt mir, daß dieser falsche Aufschwung auf den Märkten, für den das Weiße Haus noch einmal Alan Greenspan angeheuert hat, nicht lange anhalten wird. Definitiv nicht lang genug, um einen ,Wohlfühleffekt` zu erzeugen. Und dann wird [Bushs Chefberater] Karl Rove mit einem großen politischen Problem zu tun haben. Erinnern Sie sich, Rove drang darauf, den Krieg so bald wie möglich zu beenden, damit er den Präsidenten für die kommende Präsidentschaftswahl als ,Beschaffer neuer Arbeitsplätze` aufbauen könne. Das wird nicht geschehen. Es wird keinen Aufschwung und keine neuen Jobs geben."

Ein zweiter europäischer Finanzexperte stimmte dieser Einschätzung voll und ganz zu und ergänzte: "Bush und Greenspan haben keine Chance, einen ,Wohlfühleffekt` für die US-Wirtschaft von den Finanzmärkten zu bekommen. Vor allem hat der gegenwärtige kleine Aufschwung der Aktien schon Gewinne im 3. Quartal vorweggenommen, die die US-Unternehmen einfach nicht erfüllen können. Das wird einen Crash garantieren. Zweitens hat derzeit kein großer Anleger mehr als 15% in Aktien anglegt, so daß alle Rentenfonds usw. durch den Kollaps auf den Anleihemärkten schwer getroffen werden. Da muß Greenspan einfach etwas tun. Und drittens wird Greenspan, wenn er nicht sehr bald die Anleihen hochredet, die Blase auf dem US-Immobilienmarkt zum Platzen bringen. Bush und Greenspan sind also in der Falle. Sie haben diesmal keinen Spielraum, einen künstlichen Wirtschaftsaufschwung zu erzeugen, der bis zur Präsidentschaftswahl anhält."

Am 28. Juli richtete LaRouche eine direkte Herausforderung an den US-Vizepräsidenten, als er öffentlich fragte, ob Cheney & Co erneut Attacken wie die vom 11. September planten? Bereits einen Tag später wurde diese Warnung indirekt bestätigt, als die Washington Post einen Artikel veröffentlichte, demzufolge "Mitglieder der [Bush-]Administration" befürchten, daß die Terrorgruppe "Al Quaida weitere Entführungen plant". Laut WaPo verwiesen die ungenannten Mitglieder der US-Regierung dabei ausdrücklich auf "Selbstmord-Flugzeugentführungen" wie die vom 11. September 2001, die sich "im Spätsommer" dieses Jahres ereignen könnten.

Quelle :

http://www.bueso.de/seiten/aktuell/an.htm
hola señor Motzki :D

Ihre arbeit ist wirklich anzuerkennen ******

ich hoffe Sie haben im september letzten jahres
auch auf ausgesuchte werte gesetzt :)
und freuen sich nun ueber die gewinne :)

saludos y suerte :D bd
@Guten Tag, liebe Aktionäre :)

Es sieht so aus, als würden wir diesen Thred demnächst wieder "reaktivieren" können.
Aus beruflichen Gründen konnte ich jetzt lange nicht mehr hier schreiben-
mit der gebotenen Qualität+Sachlichkeit.

Wie es aussieht, kommen nun bald bessere Tage.
Und allem Anschein nach, wird es auch "Charttechnisch" wohl bald wieder Zeit-
die Mär vom starken Bullen wieder aufzunehmen.

Als kleiner Aufhänger ein Bericht vom heutigen Spiegel.

Viel Spass und auf ein baldiges Wiedersehen freut sich....

Herr Motzki

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TECHNOLOGIE-AKTIEN

Die Zocker sind zurück

Von Thomas Hillenbrand

An der US-Technologiebörse Nasdaq hat sich erneut eine veritable Spekulationsblase gebildet.
Nach dem rasanten Kursanstieg der vergangenen Monate zocken auch Privatanleger wieder kräftig mit - in vielen Fällen auf Pump.


Hamburg - Die Lektüre von Anlegermagazinen gleicht dieser Tage einer Reise in die Vergangenheit. " Jetzt ist wieder die Zeit der `Hot Stocks` angebrochen" , schreibt Bernhard Jünemann, stellvertretender Chefredakteur von " Börse Online" , in der aktuellen Ausgabe des Magazins. Dass es nach der mehrmonatigen Rallye grundsätzlich zu spät zum Einstieg in Aktien sein könnte, glaubt er nicht: " Selbst wenn sie schon einige hundert Prozent gemacht haben, können sie noch weiterklettern."

Wie sehr wieder Gier die Märkte regiert, wird nirgendwo so offensichtlich wie an der amerikanischen Wachstumsbörse Nasdaq. Seit Oktober 2002 ist der Sammelindex Nasdaq Composite um 64 Prozent gestiegen. Im diesem Jahr konnte die Technologiebörse um 36 Prozent zulegen - dreimal so viel wie die im Leitindex Dow Jones notierten Industriewerte.

Mit dem Boom treten aber auch wieder die Mahner auf den Plan. " Unserer Ansicht nach werden Technologie-Aktien in zunehmendem Maße überbewertet" , sagte Chuck Hill vom Finanzdatenanbieter First Call dem Magazin " Barron`s" . In der Tat mehren sich die Anzeichen, dass der Tech-Rallye bald die Puste ausgehen könnte.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), an dessen Höhe sich ablesen lässt, wie teuer eine Aktie ist, liegt für den Nasdaq Composite bei knapp 80
(bezogen auf die vergangenen vier Quartale). Zum Vergleich: Der marktbreite Standard & Poor`s 500 Index hat ein KGV von 18 - und gilt bereits als üppig bewertet.


Noch eindrucksvoller zeigt sich das Ausmaß der Tech-Bonanza, bei einzelnen Werten: Der Kurs von Nortel Networks etwa, einem der heißesten Unternehmen des Internetbooms,

[/b]hat sich binnen eines Jahres verzehnfacht, das KGV ist auf groteske 149 angestiegen.
Dabei sind gute Nachrichten Mangelware:
Die Ratingagentur S&P hat Nortels Finanzausblick kürzlich von " stabil" auf " negativ" herabgestuft. [/b]

Hauptsache heiß

Doch an den Börsen finden die Mahner zurzeit wenig Gehör. Heiße Aktien, die keine Gewinne, dafür aber eine " equity story" vorweisen können, finden reißenden Absatz, wie in besten New-Economy-Zeiten. Inzwischen ist - wie schon im Jahr 1999 - wieder der Punkt erreicht, wo vielen Anlegern Nasdaq-Aktien mit ihren prozentualen Steigerungen von 50 oder 60 Prozent zu langweilig erscheinen. Zunehmend werden wie damals so genannte Micro Caps gekauft, Kleinstaktien mit winziger Marktkapitalisierung, gegen die sich Neue-Markt-Titel wie Staatsanleihen ausnehmen. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat der Wiltshire Micro Cap Index die Nasdaq überholt und liegt jetzt knapp 70 Prozent im Plus. Ein weiteres Déjà-vu: Im Trend sind so genannte Cash Burner - Unternehmen, die mangels Gewinn laufend liquide Mittel verfeuern müssen. James Welsh vom Börsen-Newsletter " Market Analysis Report" weist darauf hin, dass US-Aktien von Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften, in diesem Jahr deutlich langsamer gestiegen sind als jene von Firmen, die rote Zahlen schreiben.

Noch beunruhigender als die hohen Bewertungen ist allerdings die Tatsache, dass Privatanleger allem Anschein nach verstärkt in Technologieaktien einsteigen - obwohl die Gefahr eines Kurseinbruchs nach der bereits mehrmonatigen Rallye täglich steigt. Das " Wall Street Journal" berichtet, die fast ausschließlich von Kleinanlegern frequentierten Online-Broker verzeichneten wieder deutlich mehr Transaktionen. Auch deutsche Internet-Broker wie die Comdirect Bank
spüren den Aufwind: Die Zahl der Transaktionen je Depot ist nach Angaben des Unternehmens im ersten Halbjahr 2003 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um mehr als zehn Prozent gestiegen. Der starke Anstieg geht wohl vor allem auf das Konto so genannter Day Trader, die mit kurzfristigen Käufen und Verkäufen Gewinne zu machen versuchen.

Besonders alarmierend: Anleger kaufen wieder auf Pump. Fast alle Broker bieten ihren Kunden Kredite für Aktienkäufe an - als Sicherheit dienen Wertpapiere, die sich bereits im Depot des Anlegers befinden. Derzeit handelt an der Nasdaq wie schon 1999 und 2000 eine wachsende Zahl von Investoren mit Geld, das ihnen nicht gehört.

Broker der Nasdaq-Dachorganisation National Association of Security Dealers (NASD) verliehen im Zeitraum von Mai bis Juli 2003 laut " Barron`s" 26 Milliarden Dollar für Wertpapierkäufe. Im April lag der Wert noch bei 7,3 Milliarden.

Die Analysten trommeln wieder

Aktienkäufe auf Pump können im Ruin enden, und sie sind auch häufig der Grund für drastische Kursstürze: Wenn der Markt fällt, sinkt der Gesamtwert des Depots, das beim Broker als Sicherheit für die Wertpapierkredite hinterlegt wurde. Der Anleger erhält dann einen Anruf mit der Aufforderung, unverzüglich das für die Sicherheit fehlende Geld nachzuschießen. Kann oder will er das nicht, verkauft der Broker sofort - auch wenn der Markt gerade abstürzt. Im Jahr 200 waren vor allem diese so genannten margin calls für den Kursverfall an der Wall Street verantwortlich.

Angeheizt wird der Kaufrausch von den üblichen Verdächtigen, den Analysten. Nachdem es um die Werbetrommler der Investmentbranche in den vergangenen Jahren etwas ruhiger geworden war, geben die Aktienexperten nun wieder reichlich Kaufempfehlungen. First Call hat ermittelt, dass derzeit für jede Technologieaktie, die heruntergestuft wird, zehn andere heraufgestuft werden.

Viele Analysten kommen in erstaunlich kurzer Zeit zu immer neuen und positiveren Einschätzungen der Gewinnaussichten - und damit des Kurspotenzials - der von ihnen beobachteten Unternehmen. Ein Beispiel ist eCollege.com (Umsatz: 23 Millionen Dollar, Verlust: 4,9 Millionen Dollar), ein amerikanischer Anbieter von Online-Kursen. Innerhalb der letzten zwei Monate haben sich die Gewinnaussichten des defizitären Unternehmens Analysten zufolge verdoppelt - von drei Cent je Aktie im Juli auf sechs Cent im September.

Obwohl die Aktie in diesem Jahr rasant gestiegen ist, sieht die Mehrheit der Analysten noch Potenzial. Denn im kommenden Jahr soll der Gewinn ihren Schätzungen zufolge um weitere 430 Prozent wachsen. Drei von fünf Analysten haben die Aktie auf " Kaufen" gestellt, zwei auf " Halten" . Die Einsicht kommt allerdings etwas spät: Bevor eCollege.com um 700 Prozent zulegte, hatte keiner der Analysten das Unternehmen zum Kauf empfohlen.

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Und weiter geht es unter der Rubrik[/b] "blühende Landschaften"[/b] .......;)

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Einzelhandelsumsatz im August 2003: - 4,7% zum August 2002

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorlaeufiger Ergebnisse aus sieben Bundeslaendern mitteilt,

setzte der Einzelhandel in Deutschland im August 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 4,7%
und real (in konstanten Preisen) 4,9% weniger um als im August 2002.


Die sieben Bundeslaender repraesentieren rund 84% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel. Der August 2003 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der August 2002. Ausserdem fielen in diesem Jahr die Schulferien in allen Bundeslaendern, in den bevoelkerungsreichsten sogar in vollem Umfang, in den August hinein. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 - BV 4) wurde im Vergleich zum Juli 2003 nominal 0,3% und real 0,2% weniger abgesetzt.

In den ersten acht Monaten des Jahres 2003 wurde nominal 0,9% und real 0,8% weniger
als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.


Im Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getraenken und Tabakwaren wurde im August 2003 nominal 1,6% und real 2,4% weniger als im Vorjahresmonat
abgesetzt. Die Lebensmittelgeschaefte mit einem breiten Sortiment (Supermaerkte, SB-Warenhaeuser und Verbrauchermaerkte) schnitten dabei unguenstiger ab (nominal - 1,7%, real - 2,4%) als der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln - dazu gehoeren z.B. die Getraenkemaerkte und Fischgeschaefte - (nominal - 0,3%, real - 1,7%).

Im Einzelhandels mit Nicht-Nahrungsmitteln (dazu gehoert der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsguetern)
sanken die Umsaetze(im August 2003 in noch hoeherem Umfang, naemlich um nominal 7,2% und, real 6,7%.


In allen Branchen wurden nominal und real niedrigere Umsaetze als im Vorjahresmonat erzielt: Im Einzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten sowie in den Apotheken (nominal - 1,1%, real - 0,3%), im sonstigen Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, zu dem die Waren- und Kaufhaeuser gehoeren (nominal - 3,3%, real - 3,0%), im Facheinzelhandel mit Hausrat, Bau- und Heimwerkerbedarf (nominal und real jeweils - 4,3%), im sonstigen Facheinzelhandel (z.B. Buecher, Zeitschriften, Schmuck, Sportartikel) (nominal - 8,3%, real - 7,0%, im Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (nominal - 12,5%, real - 11,5%) und im Versandhandel (nominal - 12,6%, real - 12,0%).

Die Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist auch im Internet-Angebot
des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p3970171.htm zu finden.

Verbreitung mit Quellenangabe erwuenscht.
--
Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle
Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76


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Müssen wir uns nun anhören die USA wären nicht Europa oder gar Deutschland?
Es wird nicht viel bringen,
da natürlich auch hier längst "International" bedient und gearbeitet wird.

Und wieder wird bestätigt,
was Motzke seit Jahren predigt.
Es wird und kann kein Aufschwung kommen,
welcher diese obskuren Bewertungen bestätigt.

Im Gegenteil werden wir sehr gut aufpassen müssen,
dass diese ganze von den USA generierte Geschichte des ewigen "Gelddruckens"
nicht böse nach hinten los geht.

Und nochmals, liebe Leute.
Ein nüchterner und realer Blick in die "Nachbarschaft" genügt völlig
um das Wesentliche zu sehen.
Die Leute sparen immer mehr.
Die Preise purzeln immer mehr.
Die Stimmung wird immer schlechter.

Und diese "Spirale" verheisst uns nix gutes-leider.

Was uns aber diese Mafia von Bankern+Analysten seit Monaten erzählen,
ist an Verlogenheit und Naivitätheit nicht mehr zu überbieten.
Und nicht vergessen, liebe Leute.
Genau jene Spezies lag über Jahre so weit als möglich neben der Wahrheit.

So sieht das aus...... ;)

HM
Die Bosse verkaufen

Firmenchefs werfen ihre Aktien auf den Markt - ein Indiz für den Abschwung

Frankfurt - Sie wissen Unternehmensnachrichten vor allen anderen. Sie kennen Umsätze, Gewinne und Auftragslage besser als sonst jemand.
Sie sind die Insider schlechthin: Firmenchefs.
Wenn sie ihre Aktien verkaufen, ist das ein Zeichen, das auch alle anderen Anleger hellhörig machen sollte.

Seit einigen Wochen werfen amerikanische CEOs ihre Anteile auf den Markt, als seien sie auf einer Massenflucht.
Und in jüngster Zeit scheinen sich auch ihre deutschen Kollegen dieser Bewegung anzuschließen.

Im August verkauften die amerikanischen Unternehmensvorsteher eigene Aktien im Wert von 3,6 Milliarden Dollar.
Dem standen Käufe in Höhe von kläglichen 86 Millionen Dollar gegenüber.

... Allerdings: Schon einmal waren die Insiderverkäufe auf einem derart hohen Niveau wie zurzeit. Das war im Sommer des Jahres 2000. Damals notierte der Dow Jones bei über 11 000 Punkten, der Dax bei rund 7000 Zählern. Im Nachhinein hat sich dieser Verkaufszeitpunkt als geradezu ideal erwiesen. Einen ähnlichen, wenn auch etwas schwächeren Aufschwung nahmen die Insiderverkäufe im Mai 2001. Auch danach ging es wieder deutlich bergab mit den Kursen. Damals wie heute stand den Verkäufen der Firmenchefs ein wachsendes Interesse der Privatanleger gegenüber. Sie kaufen somit praktisch den Bossen ihre Aktien ab.

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Woran das wohl wieder liegen mag?
Bestimmt müssen all diese Leute,
welche sich ja permanent in Geldnotstand befinden,
wieder einmal den Pool reinigen lassen
und/oder einen neuen Stall für das Neue Rennpferd bauen.

Kein Grund sich wirklich Sorgen zu machen, liebe Aktionäre.
Diese Spezies hat es ja nicht wirklich zu Reichtum gebracht,
weil sie eben klüger sind (waren), wie der andere Rest.

Sie hatten sagen wir Mal, einen gewissen "Wissensvorsprung",
welchen sie auszunützen wissen.
Warum wohl ziehen solche Leute ihre "Investitionen" aus dem Markt?
Weil sie auf die "Rendite" verzichten möchten?
Oder weil sie wirklich Geld benötigen,
obwohl sie doch nachweislich Millionen auf den Konten zu liegen haben?

Offensichtlich werden da wieder gewissen "Vorbereitungen" getroffen.
Und auch Motzke glaubt,
dass wir von einem gewissen "Szenario" nicht mehr weit entfernt sein werden.

HM
Und natürlich haben wir den "FOKUS" auf relevante Indizes zu werfen....



Wie immer ein schöner "Zufall",
dass unser Fabeltier kurz vor der nächsten Wasserstandsmarke
von 3200 den Rückwärtsgang einlegen kann..(hihihi).

Kein Problem, liebe Leute.
Denn diese Marke wird so oder so nach "unten" genommen werden.

HM
01.10.2003 - 10:33 Uhr EU/Einkaufsmanagerindex September ... (zwei)

Getragen wurde der Anstieg des Einkaufsmanagerindex der Eurozone
den Angaben zufolge von einem Zuwachs beim Auftragseingang.
Die Komponente für den Auftragseingang stieg im Zuge der Erholung der US-Wirtschaft auf 52,0 nach 50,1 im August.

Dies war die stärkste Expansion seit August 2002
und der zweite monatliche Anstieg nach fünf Monaten mit rückläufiger Tendenz.

vwd/DJ/1.10.2003/gs/apo

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Hört sich "nett" an.

Leider müsste dieser "Index" gerade zu explodieren,
um die vorherrschenden Bewertungen
auch nur ansatzweise zu rechtfertigen!

HM
Die Bullen sind los

Von Claus Vogt

„Handelsblatt-Umfrage bei großen deutschen Banken führt zu einhelligem Ergebnis: Die Baisse ist vorüber.“ Fast zeitgleich lesen wir in dem US-Börsenmagazin Barron’s folgende Zeilen: „The 10 strategists we canvassed last week virtually are in agreement. (...) Nearly all expect the market’s major measures to tack on another 5% to 10% in the next few months, as economic activity quickens, propelled by low interest rates, tax cuts and firming business sentiment.“

[/b](Die zehn von uns letzte Woche befragten Strategen sind sich praktisch einig. Fast alle erwarten in den nächsten Monaten weitere Kurssteigerungen der wichtigen Aktienindizes in der Größenordnung von 5 bis 10 Prozent, da sich die Wirtschaft aufgrund niedriger Zinsen, Steuersenkungen und wachsender Zuversicht belebt.). [/b]

Soviel Einigkeit unter Ökonomen und Strategen gibt es selten. Normalerweise, so heißt es etwas zynisch, erhält man bei der Befragung von zwölf Ökonomen ein Dutzend widerstreitender Antworten. Und wenn sich John Maynard Keynes unter den Befragten befand, sollen es sogar 13 gewesen sein.

Im Mai 2002 berichteten wir unter der Überschrift „Die Bubble soll leben“ schon einmal über ein ungewöhnlich hohes Maß an Übereinstimmung.

Damals waren es 15 sogenannte Neuer Markt-Experten, so etwas gab es damals noch, von denen 14 einen Kursanstieg von im Durchschnitt 60 Prozent prognostizierten. Es wurden tatsächlich rund 60 Prozent, aber leider kein Gewinn, sondern Verlust.

Bei uns gehen regelmäßig die Warnlampen der Contrarians an, wenn wir von soviel Einigkeit bei ökonomischen oder Finanzmarktprognosen lesen. Märkte haben eine immer wieder erstaunliche Fähigkeit, mit überraschenden Entwicklungen auf sich aufmerksam zu machen. Wird es dieses Mal anders sein? Wird der großen Mehrheit der Experten in den nächsten Monaten mehr Glück beschieden sein als in den vergangenen Jahren?

Quelle: (Instock.de)

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Immer wieder erstaunlich, in welchen Ausmassen diese sogenannten "Profis" sich als "Lemminge" gerieren.
Immerhin müssen wir zugeben,
dass natürlich auch Banker+Analysten "nur" Menschen sind
und damit natürlich auch denselben psychischen Schwankungen und Einflüssen unterliegen.

Problematisch ist es ja nur,
dass genau jene Spezies nicht nur für "sich" spricht,
sondern durch eine gewissen "Medienbühne"
eine breitere Aufmerksamkeit und somit Verbreitung erfährt.

Nebenbei erwähnt, verwalten diese Schlauberger des öfteren "Milliarden-Fonds",
welche natürlich vornehmlich investieren.
Einlagen, die aber leider nicht ihnen selbst gehören,
sondern eben Leuten, welche ihr Geld den "Managern" anvertrauten!

Einem "Frischling" mag man/n es noch nachsehen,
wenn er gewisse Kennzahlen nicht aus dem Eff-Eff beherrscht.
Von einem Profi allerdings,
erwarte ich schon,
dass er sehr "sichtbare" Auswüchse und Übertreibungen rechtzeitig wahrnehmen kann.

Schliesslich und endlich wird ja dieser Manager genau für diese Arbeitsleistung bezahlt.
Jedenfalls nach "offizieller" Leseart.

Ach ja-wie war das noch in den vergangenen Jahren, liebe Aktionäre.
Wer "positiv" ist-ist auch in den (meisten) Fällen "investiert" !!
Oder so ähnlich.

Da ist Motzke ja Mal wieder sehr gespannt,
welche "Performance" uns die Profis im nächsten Jahr wieder präsentieren werden.
Eine gute Ausrede hatten sie ja schon immer.
Die "Anderen" waren ja auch nicht "besser".
Soll heissen-alle haben brutalstmögliche Verluste eingefahren. :laugh:

HM
Beschäftigungsindex deutet auf Arbeitsplatzabbau hin

US-Verbraucherstimmung am Boden

Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA haben die Befürchtungen weiter geschürt, dass die Konjunkturerholung in den USA nach einem spürbaren Aufwärtstrend in den vergangenen Monaten allmählich ins Stocken geraten könnte: Das US-Verbrauchervertrauen ist im September auf den tiefsten Stand seit November 1993 gefallen. Zugleich brach auch der viel beachtete Einkaufsmanagerindex aus dem Großraum Chicago im September deutlich auf den tiefsten Stand seit März 2003 ein.

HB NEW YORK.

Volkswirte äußerten die Befürchtung, dass sich das Wachstumstempo der weltgrößten Volkswirtschaft abgeschwächt haben könnte.
Die Börsen und der Dollar reagierten mit deutlichen Kursverlusten auf die neuen Daten.


Der Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago ging im September überraschend stark zurück. Das Barometer, von dem sich die Finanzmärkte Hinweise auf die Entwicklung der gesamten US-Industrie versprechen, fiel auf 51,2 (August 58,9) Punkte, wie die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager mitteilte. Volkswirte hatten einen geringeren Rückgang auf 57,0 Punkte erwartet. Das Barometer gilt als wichtiger Vorlaufindikator für den landesweiten Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM), der am Mittwoch erwartet wird. Werte über 50 Punkte signalisieren ein Geschäftswachstum im Verarbeitenden Gewerbe des Großraums Chicago, Werte darunter zeigen einen Rückgang an. Allerdings ist die Region Chicago vor allem von der US-Automobilindustrie geprägt, weshalb sich eine Korrelation nicht immer durchgehend herleiten lässt.

****
In den vergangenen Monaten hatten Daten eine Erholung der US-Industrie vom schwersten Branchenabschwung seit zwei Jahrzehnten signalisiert. Während der Krise hatte sich die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe auf das Niveau gegen Ende der 50er Jahre reduziert. Eine Trendwende ist bisher nicht in Sicht. So fiel der Chicagoer Teilindex für die Beschäftigung im September deutlich auf 45,3 (51,2) Zähler und deutet damit auf einen Arbeitsplatzabbau hin.

Die angespannte Lage am Arbeitsmarkt lastet weiterhin auf der Stimmung der Konsumenten. Der vom privaten Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index zum Verbrauchervertrauen ging im September auf 76,8 (81,7) Punkte zurück, wie das Institut mitteilte. Analysten hatten den Index dem gegenüber im Schnitt mit 81,8 Punkten erwartet. Der Verbrauchervertrauensindex gilt als wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben, die rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

Der Anteil der Amerikaner, die es als schwer beurteilten, eine Stelle zu bekommen, stieg demnach auf 35,3 %. Dies war der höchste Wert seit zehn Jahren. „Die Menschen sind über ihre Jobs sehr besorgt“, sagte Delos Smith vom Conference Board nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg.

Der Einbruch des Verbrauchervertrauens und der Rückgang des Chicagoer Einkaufsmanagerindexes „erzählen uns, dass die US-Wirtschaft mittlerweile mit einem langsameren Tempo läuft als noch in diesem Sommer“, sagte Volkswirt John Lonski von Moody`s Investors Service. „Von dem Ausgabenschub durch die Steuersenkungen haben ausländische Hersteller stärker profitiert als die heimische Industrie in den USA“, ergänzte er. Die US-Unternehmen sehen sich einer zunehmenden Konkurrenz aus Niedriglohn-Ländern ausgesetzt. Das gilt vor allem für die Wettbewerber aus China, die aus Sicht der USA zudem von unfairen Exportvorteilen durch den künstlich niedrig gehaltenen Außenwert der chinesischen Währung profitieren.

„Die Leute könnten wegen der Beschäftigungssituation ihren Glauben an eine starke Erholung verlieren“, sagte Stephen Stanley von RBS Greenwich Capital Markets. Neuen Aufschluss über die Stellenentwicklung gibt am Freitag der Arbeitsmarktbericht der Regierung für September. Wie Daten aus den vergangenen Monaten zeigen, hat sich die eingetrübte Stimmung aber bislang nicht auf das tatsächliche Kaufverhalten niedergeschlagen.

Quelle: HANDELSBLATT, Dienstag, 30. September 2003, 16:14 Uhr

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*** Besonders jener Satz hat es mir angetan.

Bitte vergleichen Sie einmal diese Aussage
mit dem heutigen "STANDING" des Industrial Index!!

Wenn dies wirklich so wäre,
dann sollte der DOW aber ein wenig weiter unten angesiedelt sein.
Ist er aber nicht.

Warum?

Weil mit massenhaft "Geld" der Markt mehr als "gestützt" wurde.
Jedoch wird auch dieses Schauspiel eines nicht allzu fernen Tages vorüber sein.
Und natürlich wiederhole ich an dieser Stelle gerne,
was ich schon vor mehr als einem Jahr kolportierte.

Die "wirkliche" Korrektur-hat noch gar nicht wirklich "begonnen" !!

HM
Die im "Spiegel" erwähnte Verschuldung bezüglich "Aktienkauf"
können wir sehr schön erkennen......



Ein wahres "DEJA VU", liebe Leute.

Als hätte es 2000-2001 niemals gegeben.

Aber es bleibt wie es war.
Die Menschen (und somit Anleger)
machen eben oft "denselben" Fehler.

Mit Fehler meine ich jetzt,
dass wiederum viele Anleger auf "PUMP" Aktien kaufen,
um ihre vorher massiv auftretenden Verluste ausgleichen zu können.

Das wie immer, nur die wenigsten wirklich gewinnen können
wird einfach ausgeblendet.

Das Problem ist aber wieder dasselbe wie Anno 2001.
Die Shares verlieren an Wert
und eines Tages sind die "Verbindlichkeiten" leider nicht mehr "gedeckt" !!

Sie wissen was dann geschieht, liebe Aktionäre.
Die Bank wird mit trauriger aber sehr-sehr bestimmter Stimme mitteilen,
dass (um die Verschuldung) zu decken...
entweder Geld nachgeschossen werden muss...

....oder die Bank "gezwungen" sein wird.........

Das Depot "glatt zu stellen" !!!

Egal ob dabei Verluste auftreten.

Dieses Szenario ist noch gar nicht allzu lange her, liebe Freunde.
Aber wieder einmal müssen wir konstatieren,
dass die Börsenalzheimer noch immer massiv um sich greift. ;)

HM
Reuters

Deutsche Börse mit Umsatz-Rekord auf Xetra im September

Mittwoch 1. Oktober 2003, 13:51 Uhr

Frankfurt, 01. Okt (Reuters) - Die Deutsche Börse hat im September mit 6,8 Millionen Geschäften einen Umsatzrekord auf dem elektronischen Handelssystem Xetra erzielt.

Die Zahl der Transaktionen auf Xetra sei gegenüber dem Vorjahr um rund 28 Prozent gestiegen, teilte der Frankfurter Börsenplatzbetreiber am Mittwoch mit. Der bisherige Rekordwert von 6,7 Millionen Geschäften stammte aus dem März dieses Jahres. Auch auf dem zur Gruppe Deutsche Börse gehörenden weltgrößten Derivatemarkt Eurex fand im September deutlich mehr Handel statt als im Vorjahr. Den Angaben zufolge stieg die Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent auf rund 100 Millionen Kontrakte.

Die Aktie der Deutschen Börse (Xetra: 581005.DE notierte am Mittwochmittag in einem etwas schwächeren Marktumfeld 0,3 Prozent im Plus bei 43,93 Euro.
Xetra und Eurex gehören neben dem Wertpapierverwahrer Clearstream zu den wichtigsten Geschäftsbereichen des im Deutschen Aktienindex (Dax (Xetra: GDAXI gelisteten Unternehmen. Die Terminbörse Eurex wird gemeinsam mit der Schweizer Börse betrieben. Auf Grund der Vertragsgestaltung erhält der Frankfurter Partner aber den Löwenanteil der Gewinne.
ben/fun

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Schön für diejenigen, welche zu schönen Höchstkursen "verkaufen" konnten.
Schlecht für diejenigen, welche "gekauft" haben.

Das Problem ist ja nun,
dass die heutigen Käufer mindenstens einen neuen "Rekord" benötigen,
um ihre teuer gekauften Aktien wieder los zu bekommen.
Ich meine, irgend wer "muss" ja diese Shares wieder wollen!
Ansonsten sehe ich nicht, wir hier irgend ein "Gewinn" generiert werden sollte.

Im übrigen ein Hinweis darauf,
dass offensichtlich mehr als genug investiert sind.
Fett investiert um es genauer auszudrücken.

Dann fehlen jetzt ja nur genau so viele naive Käufer wie Käufer
um das Rad am laufen zu halten.
Ob dies aber so einfach sein wird-wage ich zu bezweifeln.

Denn vergessen Sie bitte eines nicht.
Die meisten sind investiert
und erwarten doch,
dass immer noch genügend Dumme da sind,
welche noch höhere Preise bezahlen werden. :rolleyes:

HM
Ich finde, dass es kein Fehler sein sollte,
wenn man/n sich die Worte von Herrn Hoose durch den Kopf gehen lässt.
Ich muss nicht explizit betonen,
dass ich mit vielen seiner Gedanken weitest gehend konform gehe...... ;)

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"Die Baisse an den Aktienmärkten ist vorüber" ...

Kaum ist man einmal ein paar Tage außer Landes, schon spielen die Börsen verrückt. Interessant ist jetzt zu beobachten, wie den Daueroptimisten das Blut in den Adern zu gefrieren scheint. Kollegen, die noch vor wenigen Wochen im Brustton der Überzeugung zum Einstieg geraten haben, warnen jetzt kleinlaut, die Karten seien neu gemischt. Dabei hat der Dax seinen Aufwärtstrend gerade erst nach unten verlassen....

Aus antizyklischer Sicht sind die aktuellen Umfragen der Kollegen von boerse.de erneut sehr aufschlussreich: Fast 80 Prozent der befragten Leser sind der Ansicht, dass der Dax nicht noch einmal unter die Marke von 3000 Punkten fallen wird. Und die Frage, ob der japanische Nikkei nach mehr als 20 Jahren Baisse jetzt wieder in Feier-Laune ist, verneinen fast 90 Prozent.

Als Kontra-Stratege tut man daher sicher gut daran, japanische Aktien in Zukunft wieder stärker zu gewichten. Allerdings sollte man sich vorerst zurückhalten. Erstens war der jüngste Anstieg des Guten doch reichlich viel (Chart unten); außerdem ist derzeit in den Medien zu viel von Japan die Rede.



Dass sich ganz allgemein wieder bedenklicher Optimismus breit macht, bestätigt auch die Expertenanalyse der boerse.de-Redaktion: Während der vergangenen Woche gingen dort so viele Kaufempfehlungen ein wie noch nie in diesem Jahr. Das Verhältnis von Kauf- zu Verkaufsempfehlungen verbesserte sich deutlich zugunsten der positiven Analystenstimmen: Von 3,37 auf einen neuen Jahreshöchststand von 4,16. Antizykliker wissen natürlich, dass es an der Zeit ist, sich von den Märkten zu verabschieden, wenn die Analystengilde geschlossen zum Einstieg bläst.

Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommt man, berücksichtigt man jüngste Marktanalysen von Merrill Lynch-Chefstratege Richard Bernstein: Der Analyst stellt fest, dass die am meisten gehandelten Aktien im S&P500 derzeit mit einem Aufschlag zum Gesamtmarkt in Höhe von 15 Prozent gehandelt werden. In der Vergangenheit war das Verhalten der Anleger zu Beginn eines neuen Bullenmarktes jedoch genau umgekehrt: Beim Start eines neuen Börsenaufschwungs waren die am meisten gehandelten Aktien regelmäßig mit einem Abschlag zum breiten Markt versehen.

Weiterhin, so Bernstein, würden die Börsianer derzeit Unternehmen bevorzugen, bei denen Wachstum, Gewinne und Dividenden mit großen Unsicherheiten belastetet seien – die Rede ist von den sogenannten „Wachstumsaktien“ des Technologiesektors.

Die Feststellung lässt die Vermutung zu, dass riskante Spekulationsgeschäfte schon wieder groß in Mode sind (sieht man sich die jüngsten „Wahnsinnsmeldungen“ an, mit denen auch hierzulande neuerdings wieder angebliche „Kursraketen“ von einigen Börsenkommentatoren recht erfolgreich unters Volk gebracht werden, kann man diese Beobachtung nur bestätigen).

Leider muss man den Glücksrittern sagen, dass sie sich erneut die Finger verbrennen werden: Stünden wir heute am Anfang eines neuen Bullenmarktes, wäre das vorherrschende Verhalten der Anleger von extremer Vorsicht geprägt. Das derzeit zu beobachtende Phänomen der Jagd nach schnellen Kursgewinnen ist regelmäßig am Ende eines Bullenmarktes zu beobachten, nicht an dessen Anfang.

Um es auf den Punkt zu bringen: Das exorbitante Bewertungsniveau der breiten Märkte, das spekulative Verhalten der Kleinanleger sowie die Tatsache, dass sich die Insider nach wie vor stark auf der Verkäuferseite befinden - all dies spricht nicht dafür, dass wir heute am Anfang eines neuen Bullenmarktes stehen. Hinzu kommt, dass die jetzt teilweise übertroffenen Erwartungen in einigen Bereichen vor allem deshalb zustande gekommen sind, weil die Schätzungen im Vorfeld drastisch reduziert worden waren. Vom Trauerspiel am US-Arbeitsmarkt gar nicht zu reden.

Bild Dir Deine Meinung ...

Möglicherweise ist ja auch auf uralte Kontraindikatoren immer noch Verlass. „Die Baisse an den Aktienmärkten ist vorüber“, so lautete der Aufmacher des Handelsblattes noch vor wenigen Tagen. Der Dax hatte da gerade sein bisheriges Jahreshoch erreicht. Und die von der Fachzeitung befragten Bankanalysten gaben sich durchweg positiv.

Übrigens hat auch die Bild-Zeitung, die schon im Frühjahr 2000 als exzellentes Warnsignal traurige Berühmtheit erlangte, pünktlich zum jüngsten Höchstkurs beim Dax mit einem Börsenspiel begonnen. Es soll einen Porsche zu gewinnen geben. Na dann ... !
Das gleiche "Bild" in den USA: Das Anlegermagazin Barron’s, stellte kürzlich fest, dass von zehn befragten Aktienstrategen in den kommenden Monaten ausnahmslos alle weitere Kurssteigerungen von fünf bis zehn Prozent erwarten.

Aktienkäufe auf Kredit

Ein Blick auf den unten aufgeführten Chart lässt bei jedem Antizykliker die Alarmglocken klingeln: Die Börsenaufsichtsbehörde NASD warnte kürzlich vor einer auffallenden Zunahme der kreditfinanzierten Wertpapierkäufe. Nicht einmal auf dem Höhepunkt der Aktieneuphorie im Frühjahr 2000 wurden an der Nasdaq derart viele Aktien auf Pump gekauft wie heute. Die folgende Darstellung spricht für sich:



Ergänzend muss man allerdings hinzufügen, dass zahlreiche Papiere an der Technologiebörse erst kürzlich wieder die Marke von 5,00 US-Dollar übersprungen haben und damit für Kreditkäufe überhaupt wieder in Frage kommen. Bezieht man die an der New York Stock Exchange registrierten Wertpapierkäufe in die Beobachtung mit ein, ergibt sich daher ein etwas anderes Bild:



Festhalten kann man wohl, dass sich die Gier derzeit wieder in den Köpfen der Anleger festzusetzen scheint. Eine Zunahme von Aktienkäufen auf Kredit ist keine gute Basis für einen nachhaltigen Börsenaufschwung. Auch erscheint es reichlich unwahrscheinlich, dass der Boden des größten Bärenmarktes seit 100 Jahren erreicht ist, während sich die Anleger für Aktienkäufe schon wieder verschulden.
Wie an dieser Stelle kürzlich einmal angemerkt, sind Sparen und Investieren die Säulen eines dauerhaften Aufschwungs. Neben einer hohen Sparquote der Konsumenten wäre daher die Vergabe von Investitionskrediten der großen Geschäftsbanken ein zentrales und notwendiges Element jedes tragfähigen Wirtschaftsaufschwungs. In der Realität gehen jedoch von beiden Faktoren deutliche Warnsignale aus, wie die beiden folgenden Grafiken belegen. Nach wie vor leben die US-Bürger über ihre Verhältnisse: Sie geben mehr aus als sie einnehmen (Chart unten):



Verschärft wird die Situation durch einen deutlichen Rückgang der Konsortialkredite, derjenigen Kredite also, die große Geschäftsbanken für Investitionen der Unternehmen vergeben. Eine Entwicklung wie sie in diesem und im vergangenen Jahr zu beobachten war, hat es seit 1978 noch nie gegeben:



Dies könnte zweierlei bedeuten: Einmal wäre es denkbar, dass die Geschäftsbanken bei der Vergabe von Krediten an die Unternehmen immer restriktiver werden. Ein Grund könnte beispielsweise sein, dass die Finanzhäuser die Geschäftslage der Unternehmen danach beurteilen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie das geliehene Kapital jemals wiedersehen. Sollten die Banken dabei zu dem Schluss kommen, dass es zu viele Pleitekandidaten unter den Firmen gibt, wird bei der Vergabe von Krediten eben gespart.

Zum anderen könnte eine Rolle spielen, dass die Unternehmen verstärkt dazu übergegangen sind, sich Kapital an den Bondmärkten zu beschaffen - etwa durch die Ausgabe von Unternehmensanleihen. Dies wiederum würde bedeuten, dass die Großbanken in der unangenehmen Lage sind, wesentlich stärker als bisher auf das Geschäft mit Immobilienkrediten angewiesen zu sein. Auf die bedenkliche Entwicklung in diesem Sektor hatten wir bereits mehrfach hingewiesen.
Wie man es auch dreht und wendet: Ein Rückgang bei der Vergabe von Investitionskrediten ist kein gutes Zeichen und deutet keinesfalls auf eine dauerhafte Hausse hin.

Ob die jüngste Korrektur an den Aktienmärkten daher der Auftakt zu einem größeren Einbruch war, wird sich erst noch zeigen. Momentan spricht eine Menge dafür.

Auch die wichtigsten US-Indizes geben derzeit ein trauriges Bild ab: Beim S&P500 wie beim Dow Jones (Charts unten) wurde in der vergangenen Woche bärisch aufsteigende Dreiecke nach unten verlassen. Die 50-Tage-Linie (blau) dürfte zunächst für Unterstützung sorgen. Sollte auch sie in den kommenden Wochen fallen, muss man sich warm anziehen. Ein Test der 200-Tage-Linie dürfte dann unausweichlich sein.





Anfragen bitte an: a.hoose@antizyklik.de
Und nun werden wir noch einen kleinen Blick auf die "Mutter aller Übel" werfen



um zu sehen.....

wie lange die US-Boys ihren "Geldmacher" noch halten können.

Ich bitte eines zu bedenken, liebe Aktionäre.

Persönlich rechne ich nicht damit,
dass der INDU jetzt von einer Stunde auf die andere absäuft!

Im Gegenteil rechne ich mit Gegenwehr,
zumindest so lange,
bis eine gewisse Klientel ihre Schäffchen in`s Trockene bringen konnte.

Sicherlich werden es nicht "alle" schaffen-ganz logisch.
Aber gewisse Fonds und Grosskopfeten,
werden da schon noch eine kleine Weile insistieren .......

auf das sie Zeit und Platz für eine gewaschene "DISTRIBUTION" bekommen werden !!

Da bin ich wieder sehr gespannt-wie gewisse "US-ZAHLEN" ausfallen werden.
Und vor allem-auf welche "WEISE" sie interpretiert werden. ;)

HM
US-Bauausgaben bleiben erneut hinter den Erwartungen zurück

Das US-Handelsministerium veröffentlichte die saisonbereinigte Entwicklung der Bauausgaben für August 2003.
Die Ausgaben stiegen mit annualisiert 882,7 Mrd. Dollar um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat,
während Volkswirte sogar einen Anstieg um 0,4 Prozent prognostiziert hatten.

Für den Vormonat wurden die Ausgaben von vorläufig 879,8 Mrd. Dollar auf 880,8 Mrd. Dollar revidiert.
Damit beliefen sich der monatliche Anstieg der US-Bauausgaben dennoch auf 0,2 Prozent.
DEVISEN

Euro steigt auf über 1,17 Dollar

Der Euro hat am Mittwoch die Marke von 1,17 Dollarüberschritten.
In den kommenden Tagen wird die Gemeinschaftswährung nach Einschätzung von Devisenhändlern weiter steigen.


Frankfurt am Main - Von Montag auf Dienstag hatte der Euro mehr als zwei US-Cent zugelegt.
Am Mittwochnachmittag notierte er bei 1,1674 Dollar, nach einem Schlusskurs von 1,1658 Dollar am Vorabend in New York.
Zwischenzeitlich war er bis auf 1,1703 Dollar gestiegen.

Der Kursanstieg seit Montag hatte nach Einschätzung von Marktteilnehmern keinen fundamentalen Grund.
Analysten sprachen von einer Schwäche des Dollar und ausdrücklich nicht von einer Stärke des Euro.
Hintergrund für die Dollar-Schwäche seien Zweifel an einer nachhaltigen konjunkturellen Belebung in den USA.
Am Montagabend waren schlechter als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten bekannt geworden.

Am Mittwochnachmittag warten Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung
des landesweiten US-Einkaufsmanagerindexes des Institute Supply Management (ISM),
die weitere Hinweise auf die künftige Konjunkturentwicklung in Übersee geben könnte.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Händler steht allerdings die Bekanntgabe der jüngsten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.
Einige Händler erwarten jedoch auch davon keine positiven Impulse für den Dollar.

"Ich gehe davon aus, dass die Zahlen der kommenden Tage auch nicht günstig für den Dollar ausfallen werden",
sagte ein Marktteilnehmer. "Es sieht längerfristig nicht gut aus für den Dollar."
Sauber-Sauber.....

Der INDU läuft genau so wie er soll.
Und wenn er einen kleinen Schwächeanfall bekommen sollte
dann gibt es ja immer noch die Futures,
welche sich vortrefflich zum hochziehen eignen.

So kann das weiter gehen, liebe Freunde des Parkett.
Aber bitte nicht vergessen.
Wer noch keine SL gesetzt hat-sollte jetzt langsam darüber nachdenken.

Ich glaube nicht,
dass der INDU nochmals auf die 9700èr-Marke hoch läuft.
Freitag kommen ja nochmals Arbeitsmarktdaten.

Und warum die plötzlich so gut ausfallen sollten
kann ich hier und heute nicht erkennen.
Diejenigen, welche in den letzten Monaten mutig waren
und mit der einen oder anderen "Position" im Plus sind,
sollten die "Gewinne" absichern-soviel steht fest.

HM
USA: ISM-Index fällt überraschend

Das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie,
gab die Entwicklung der Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes für September 2003 bekannt.

Der ISM-Index (früher NAPM-Einkaufsmanagerindex) fiel von 54,7 im August auf 53,7 Zähler.
Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg auf 55,0 Punkte erwartet.

Der Teilindex der Beschäftigung sank auf 45,7 Zähler, nach 45,9 Zählern im Vormonat.
Bei den Preisen stieg der Subindex jedoch von 53,0 im Vormonat auf nun 56,0 Zähler.
Der entsprechende Index für den Auftragseingang verbesserte sich von 59,6 auf 60,4 Zähler.

Ein Wert des US-Konjunkturbarometers über der Grenze von 50 Punkten wird als Verbesserung bewertet,
ein Wert unter 50 Punkten signalisiert dagegen einen Abschwung im Verarbeitenden Gewerbe.

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Ich muss da jetzt einmal leise aber eindringlich protestieren.
Überrascht, sind meiner Ansicht nach immer nur diejenigen,
welche all die Frischlinge auf`s glitschige Parkett gezerrt hatten
und nun einen schönen Aufhänger brauchen,
um sich schadlos auf die andere Seite zu schlagen.

Wen oder was können diese Zahlen denn wirklich überraschen!

Blödsinn.

Überrascht bin ich lediglich,
dass es noch immer gelingt, über einen solch langen Zeitraum
Millionen von Anleger auf so grandiose Art&Weise zu verarschen.
Noch immer schreiben viele Firmen tiefrote Zahlen
und werden inzwischen doch wieder bewertet,
als hätte es den letzten Absturz niemals gegeben.

Und wenn all diese grandiosen Analysten+Banker so "zuversichtlich"
und "positiv" in die Welt schauen-
dann war es schon immer Zeit der Börse lebewohl zu sagen.

Jedenfalls was den Aktienanteil im Depot betrifft.
Ich spreche "nicht" von gewissen Derivaten,
welche sich auch bei "fallenden" Börsen auszahlen.

HM
Ein wirklich schönes und vor allem so "zuversichtliches" Bild
welches da unser DOW vordergründig abgibt.
Interessant zu sehen...ob wir heute mit der 9400`vom Parkett gehen werden.



Allerdings wäre dies sehr kurzfristig gedacht, liebe Freunde.
Denn prinzipiell ist es völlig unerheblich
ob und wie lange der DOW dort verharren sollte.



Sicherlich erscheint es auf den ersten Blick "wichtig"
ob der diese Marke nicht nur wieder erobern,
sondern auch halten kann.

Ich tendiere da doch eher einen Blick auf "diesen" Chart....



Sie offeriert uns zweierlei.
Zum ersten ist diese "Welle" natürlich prächtig nach "oben" gelaufen.
Alte Hasen wissen natürlich,
dass dies ein vorzügliches Terrain sein wird
um genau jene nächste Welle nach "unten" surfen zu können.

Und um den wahren Überhang noch einmal in den Fokus zu rücken
bitte ich Sie, einen nüchternen und charttechnischen Blick
auf das nächste für uns wirklich relevante Bild zu werfen...



Kaum zu glauben-aber wahr.

Wer diese nächste "Welle" nach Süden mit den richtigen "Tickets" abreiten kann,
wird ala `Long ein schönes Taschengeld einstreichen können.

Und nebenbei bemerkt, werden im Zuge dessen
(nämlich durch die Bereinigung des Aktiendepots)
all die Buchverluste vermieden werden,
welche uns über die nächsten Quartale begleiten werden.

Ich hoffe wirklich,
Sie lassen sich durch den heutigen Siegeszug des INDU nicht allzu dreist blenden.
Der DOW ist fällig, dass ist so sicher wie nur irgend etwas.
Hier und heute möchte ich gar nicht auf Einzelunternehmen
und deren momentane Börsenbewertung eingehen.

Für diese Dinge wird im Laufe der nächsten Monate noch Zeit genug sein. ;)

HM
hm






.














.














.

















hier stand einiges ;)
ich habe es gelassen !!!


saludos bd
Una tarde maravillosa, Senor. bondiacomova :)
Cómo es usted?
Veremos cuáles en algunos meses sucederán ;)
Respeto bueno

HM
bon dia :)

grasies :) mol bé :D

¿ y usted ?

si ;) vamos aver :D

saludos y suerte :) bd
@Guten Morgen, liebe Aktionäre :)

Ein schöner Tag gestern für die Bullen.
Der DOW konnte seine Vortagesverluste komplett ausgleichen.
Gründe?
Der ISM-Index (welcher meiner Ansicht nach völlig überbewertet wird),
hat genau die "Bewertung" bekommen,
welche nötig war, um die Indizes steigen zu lassen.

Ich bitte Sie einen nüchternen Blick auf denselben zu wagen...

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USA: ISM-Index fällt überraschend

Das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie,
gab die Entwicklung der Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes für September 2003 bekannt.

Der ISM-Index (früher NAPM-Einkaufsmanagerindex fiel von 54,7 im August auf 53,7 Zähler.
Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg auf 55,0 Punkte erwartet.

Der Teilindex der Beschäftigung sank auf 45,7 Zähler, nach 45,9 Zählern im Vormonat.
Bei den Preisen stieg der Subindex jedoch von 53,0 im Vormonat auf nun 56,0 Zähler.
Der entsprechende Index für den Auftragseingang verbesserte sich von 59,6 auf 60,4 Zähler.

Ein Wert des US-Konjunkturbarometers über der Grenze von 50 Punkten wird als Verbesserung bewertet,
ein Wert unter 50 Punkten signalisiert dagegen einen Abschwung im Verarbeitenden Gewerbe.
[/b][/b]

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Die für "sachliche" Anleger "relevanten" Zahlen
habe ich fett hervor gehoben.
Der für mich wichtigste Index (Beschäftigung), ist "gefallen".
Da frage ich mich schon einmal,
was da gestern an der Wallstreet eigentlich so abgefeiert wurde.

Meiner Ansicht nach sind diese Zahlen eine Bestätigung dessen,
was ich seit letztem Jahr hier kolportiere.
Noch immer werden mehr Beschäftigte "entlassen" als eingestellt.
Und eine Veränderung dieser "Tendenz" ist nicht in Sicht.


Und all das "Geblöcke" der Analysten kann über eines nicht hinweg täuschen.
Ohne "Einstellungen" und einer "Erholung" der Beschäftigten
wird es keinen wirtschaftlichen "Aufschwung" geben können!!


Die "Auftragseingänge sind faktisch "stagniert" !
Pech nur, dass so mancher "Wert" ein wenig voraus gelaufen ist
und sich die letzten Monate "verdoppelt" oder gar "verdreifacht" hatte.

Da können all die Banker+Analysten pushen und jubeln wie sie wollen.
Die Realtiät gibt so überhaupt keinen Anlass,
hier ein Fass aufzumachen.

Davon abgesehen, bitte ich wirklich jeden sich einer Tatsache bewusst zu werden.
Dieser INDEX wird von "privater" Seite generiert.
Was immer man/n von ihm halten möchte.
Objektiv ist er ganz gewiss nicht-soviel steht fest.
Kein Grund also, hier ein Übermass an "Vertrauen" aufzubringen.

Was meiner Ansicht nach noch zu dem gestrigen "Bullentag" führte.
Wir hatten Monatsanfang, liebe Leute.
Bitte immer dran denken,
dass gerade dann besonders viele "Fondsgelder" investiert werden müssen/wollen.
Wenn wir dann noch die eine oder andere Panik-Shorteindeckung hinzu nehmen,
haben wir schon einen Gutteil dessen, was gestern wieder alle besoffen machte..(hihihi).

Also, liebe Anleger.
Es geht nicht darum ob uns dies gefällt oder nicht.
Solange die "Herde" nach oben möchte,
werden wir eben "mitlaufen" mit dem kleinen Unterschied,
dass meiner Ansicht nach keine "Käufe" getätigt werden,
sondern lediglich die SL nachgezogen werden.

The Trend is your Friend ........

hat schon seine Berechtigung.

Aber immer daran denken.
Es wird und kann so nicht weiter gehen.
Völlig verrückt zu glauben,
die Wirtschaft würde sich nach all den inzwischen bekannten Zahlen wirklich erholen.

Das Gegenteil ist der Fall.
Immer mehr "Sonderangebote" (siehe den Autosektor)
prügeln die Preise nach unten.

Warum wohl?

Ganz gewiss nicht, weil der Markt so gut läuft.

Und ein Ende ist (noch lange), nicht in Sicht.
Wer investiert ist hat keinen Grund in Panik zu verfallen.
Denn wer die "Grundregeln", welche er sich die letzten Jahre aneignen konnte
nicht nur beherzigt, sondern auch "einsetzt"
ist sensibel genug, um zu "riechen" was auf uns zu kommen sollte. ;)

Und nun wünsche ich einen schönen Tag

HM
Dann wollen wir einmal einen kleinen Blick auf den DAX wagen....



Naja, so richtig toll und "stark" sieht mir das nicht mehr aus.

Wenn wir schon dabei sind erweitern wir doch einmal den Fokus....



Tja, das sieht mir sehr danach aus, als wenn unser Fabeltier ein wenig vom "Kurs" abgekommen wäre.

Und nun der wirklich wichtig Blick zurück, liebe Freund....



Sie sehen das "Zeitfenster" vom DAX, seit dieser Thread eröffnet wurde !!

Das war eine schöne Schlittenfahrt von damals bis heute...(hihihi).

Und natürlich ging es nicht ausschliesslich nach unten,
wie ja sehr schön zu sehen ist.

Das Problem welches wir haben ist ja nur,
aus "welcher" Sicht wir diesen Chart betrachten wollen?

Aus Sicht eines "Strategen", also eines Anlegers,
der strategisch vorgeht und sich "Zeit" nehmen kann,
läuft noch immer alles in "geregelten" Bahnen.

Bitte werfen Sie einen Blick auf diesen Chart....



Wenn Sie so ca. eine 45°-Linie nach unten ziehen-sollten Sie so lala`erkennen können-von was ich spreche..... ;)

Ich meine jetzt genau diejenige Klientel,
welche seit dem 01.Mai ihr Depot abgebaut hatten
und/oder zumindest immer wieder einzelne Positionen
durch eine adäquate SL-Strategie glatt stellen liessen.

Bitte nicht vergessen.
Strategie beinhaltet niemals,
dass Sie täglich "investiert" sein sollen oder gar müssen.
Völliger Unsinn.

Es reicht völlig aus,
wenn ein versierter-erfahrener Anleger
nur in gewissen Zeitfenstern investiert ist.
In erster Linie geht es in Zeiten wie diesen zuvorderst um "Werterhaltung"!
Natürlich geht es beim investieren in erster Linie darum
eine anständige Performance zu generieren.

Ein strategisches Investment beinhaltet aber "immer" eine adäquate Sicherung.
Was geschehen kann, wenn man/n "ohne" dieselbe agiert,
konnten wir die letzten Jahre sehr schön erleben.

Ich möchte da gerne auf das eine oder andere im Detail eingehen.
(Was ich aber ein wenig später gerne tun werde).....

HM
Nun ein wenig zum "Tagesgeschäft"..........

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UMKÄMPFTER US-AUTOMARKT

Chrysler-Absatz bricht erneut ein

Der Absatz des Autoherstellers Chrysler ist in den USA im September um 15 Prozent zurückgegangen.
Vor allem die Rabattschlacht in den Vereinigten Staaten macht der DaimlerChrysler-Tochter zu schaffen.


Detroit - Insgesamt verkaufte Chrysler 147.114 Fahrzeuge. Konkurrent GM konnte auf Grund reger Nachfrage im Segment Lastwagen den Absatz um zwölf Prozent steigern. In einer Rede in Boston verglich Chrysler-Chef Dieter Zetsche den Automarkt mit einem Dschungel, in dem verbissen gekämpft werde. Zugleich kündigte er eine Produktoffensive mit 25 neuen Fahrzeugmodellen in den nächsten drei Jahren an.

[/b]Auf dem US-Markt tobt derzeit ein erbitterter Preiskrieg mit immer neuen Rabattschlachten, der die Gewinne der Autokonzerne schmälert.[/b]

Die Branche habe im vergangenen Monat einen "Ausverkauf" der Modelle 2003 veranstaltet, sagte Gary Dilts, Senior Vice President des Chrysler-Vertriebs, auf einer Analystenkonferenz am Mittwoch. Im zweiten Quartal dieses Jahres verbuchte Chrysler einen Verlust von knapp einer Milliarde Dollar.

Außerdem macht die Konkurrenz aus Japan und Europa den so genannten Big Three - General Motors , Ford und Chrysler - das Leben schwer. Der Gesamtmarktanteil der "Großen Drei" war im August auf das historische Tief von 57,9 Prozent gefallen. Im September stieg dieser Anteil wieder leicht auf 59,9 Prozent an. Dagegen setzte Toyota im September zehn Prozent mehr Fahrzeuge ab, Nissan 20 Prozent.

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Ich hatte ja gestern darauf hingewiesen,
dass mit gerade die Voränge im Autosektor nicht den Eindruck machen,
als würden wir hier demnächst mit einer "Erholung" rechnen können.

Und ein Ende ist überhaupt nicht in Sicht.
Im Gegenteil werden schon wieder die nächsten "Rabattschlachten" abgekündigt!

Und ich bitte Sie sich zu erinnern,
dass eine GM (General Motors),
erst kürzlich eine Schuldverschreibung in Milliardenhöhe ausgegeben hatte,
um so die nötigsten "Pensionslöcher" stopfen zu können.

Die Gesamtverschuldung von GM möchte ich hier jetzt nicht nennen.
Aber sie ist "monströs"-im wahrsten Sinne des Wortes.

Schöne Aussichten-ganz gewiss.
Und wie war dies über viele Jahre immer.
War der Autosektor nicht eine Art "Pendel" wo hin die wirtschaftliche "Reise" hingehen sollte.

Und bemerkenswert ist ja,
dass, wenn überhaupt, immer nur von "Absatzsteigerungen" die Rede ist.
Komisch, dass hier immer noch die Umsätze mehr Wert sein sollen als die tatsächlichen "Gewinne" !
Immerhin sprechen wir hier doch von einer Aktiengesellschaft,
deren vorrangiges Ziel doch die Erwirtschaftung einer prächtigen "Rendite" darstellt......

HM
HM :)

ich finde es nicht richtig
dass Sie den rest der meldung
in # 2541 unterschlagen ;)
Sie schlingel Sie :laugh:


Europas größter Autokonzern Volkswagen konnte bei seiner Stammmarke VW im September
nach rückläufigem August-Absatz den Verkauf im September wieder steigern.

Die amerikanische VW-Tochter lieferte im September 27.904 Autos aus
oder 1,5 Prozent mehr als im September 2002.



BMW konnte seinen US-Absatz auch im September ausweiten.
Der Konzern verkaufte mit den Marken BMW und Mini 18.828 Fahrzeuge
und damit zwei Prozent mehr als noch vor einem Jahr.




CAYENNE SORGT FÜR ABSATZSPRUNG BEI PORSCHE

Beim Sportwagenbauer Porsche sorgte der Geländewagen Cayenne,
den es vor einem Jahr noch nicht gab,
fast für eine Verdopplung der Absatzzahl.

Die Stuttgarter verkauften in Nordamerika mit 2.498 Fahrzeugen
94 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr.


saludos bd
@Hola bondiacomova

Hier wird nichts unterschlagen.
Der Bericht steht hier als vollständige Kopie vom "Spiegel".

Wer Jubelmeldungen über die Auto-Industrie lesen möchte,
kann in die dazu gehörigen Foren gehen.

Hier ist ein Forum für Leute,
die hin und wieder etwas anderes,
als dieses ewige "Wachstumsgequatsche" hören wollen.

Dieses unsäglich dämliche "Pusher-Gesülze" von der W.O-Startseite
ist hier "unerwünscht"!!

Und ich bitte dies zu respektieren. ;)

Eines noch, mein Guter bondia.

Ich habe gerade in meinem letzten Beitrag explizit betont,
dass wir, wenn überhaupt, immer gewisse "Umsatzsteigerungen" vernehmen.

Des öfteren gehen dieselben aber leider nicht mit "Gewinnsteigerungen" einher,
sondern im Gegenteil (siehe Chrysler), mit fetten "Verlusten" !!

Und selbst wenn der eine oder andere Wettbewerber (z.B. Porsche)
gute Zahlen gebacken bekommt, sagt dies doch nicht wirklich alles.

(übrigens mag ich Porsche als AG)

Wenn mir eine AG bekannt gäbe,
sie habe im letzten Quartal eine Umsatzsteigerung von 15% erzielt,
dann würde ich mich lediglich dafür interessieren,
was diese Steigerung "gekostet" hat
und/oder ob unterm Strich so etwas wie "Gewinne" übrig geblieben sind.

Und selbst wenn ich eine Gewinnsteigerung von ca. 5% erkennen würde,
wäre für mich wichtiger,
wieviel ich als Aktionär dafür bezahlen muss.

Ich sehe immer nur tägliche Jubelmeldungen über gewisse Steigerungen.
Das dieselbe AG, welche (wenn überhaupt) 5% Gewinne steigerte....

im "Wert" sich aber "verdoppelt" oder gar "verdreifacht" hat.......

geht mir immer ein wenig unter,
in dieser ganzen besoffenen Schnappslaune!!

Das dieselbe AG z.B. die Aktienoptionen
und/oder die Pensionsrückstellungen nicht einberechnen,
ist natürlich auch eine vernachlässigbare Grösse, oder?!
Und das viele Firmen bis zur Halskrause verschuldet sind,
was sie jährlich einen erheblichen Teil der Rendite kostet,
wird auch niemals erwähnt.....(hihihi).

Und ich spreche jetzt nur von den Zinsaufwendungen.
Von wirklichem Schuldenabbau, kann bei vielen schon lange kein Rede mehr sein.
Im Gegenteil, verschulden sich die letzten Jahre immer mehr Aktiengesellschaften.
Und warum wohl haben immer mehr Big Blues einen "JUNK-BOND-STATUS"....!!
Alles Risiken, die von unseren Freunden der Banker+Analysten
nicht einmal mehr am Rande erwähnt werden

Warum auch-schliesslich wollen genau jene ihren überteuerten Müll losschlagen.
Und die "nicht" Erwähnung der "ganzen" Wahrheit,
ist ja noch lange kein Straftatbestand.

Und damit wollen wir es bitte bewenden lassen, bondia. ;)

Nur zur Erinnerung.

Hier ist ein Forum für Wirtschaftsnachrichten-und kein "Diskussionsforum" !!

Ich meinte dies jetzt schon mehrmals betont zu haben
und bitte dies zu beherzigen!!

DANKE :)

HM

(Ist nix persönliches. Aber wer diskutieren möchte und/oder all seine "positiven" Gefühle Ausdruck verleihen möchte, kann dies gerne tun. Es dauert nur wenige Sekunden-einen diesbezüglichen Thread zu eröffnen. ;)
HM :)

--->" Hier ist ein Forum für Wirtschaftsnachrichten
-und kein " Diskussionsforum"


#2542 der beitrag besteht aus wirtschaftsnachrichten imho


¿ weiss nicht ganz was das solln in # 2543 ?


werde in zukunft die wirschaftsnachrichten ohne kommentar/ansprache oder sonst etwas reinstellen reinstellen :mad:

wenn mir mal wieder danach sein sollt !!!

kommentare stehen wohl nur Ihnen zu :O

frechheit !!!

damit hat sichs
Den letzten Wortwechsel würde ich gerne als Aufhänger nehmen,
um eines sehr deutlich zu machen.

Ich kann und möchte hier niemanden "auffordern",
hier und heute seine im befindlichen Aktien zu verkaufen!!

Ich sprech lediglich davon,
dass meiner Ansicht nach in den letzten Monaten
die Preise für Aktien ein wenig zu weit von der "Realtität" abgekoppelt haben.

Ich weiss nicht was Anleger dazu bewegt z.B. ca. 41,-€




für eine AMAZON zu bezahlen.

Und dies, obwoh genau jene AG noch immer "Verluste" generiert !!

Und dann würde ich auch noch darauf hinweisen wollen,
dass diese Perle in der Zwischenzeit eine Marktkapitalisierung von

sage und schreibe....... 16 Milliarden-Euro ... hat !!

Ich glaube, viele Leute wissen nicht mehr wirklich, was für eine Summe dies eigentlich darstellt.

Schauen Sie sich bitte oben stehenden Chart an.
Und dann lesen Sie bitte aufmerksam die Nachrichten der letzten Quartale,
was und in welchem Umfang sich denn nun "verbessert" hat,
um einen solchen Anstieg auch nur in Ansätzen zu erklären.

Das muss jeder Anleger selbst mit sich ausmachen-aus fertig.

Was ich aber möcht ist,
dass genau jene Anleger eine gewisse Sensibilität aufbringen
um sich dieser Tatsachen "bewusst" zu werden.

Und es reicht nicht aus sich solche Dinge in das Gedächtnis zu rufen.
Professionell wäre es, wenn ich eingedenk dieser Tatsachen
gewisse "Vorsichtsmassnahmen" bezüglich meines Depots vornehmen würde.

Und genau hier kommt eine adäquate SL-Strategie in`s Spiel...!!

Wir können es auch "Absicherung" nennen-völlig Banane.

"Gewinne" kann ich nur wirklich generieren,
wenn ich sie "realisiere". Was auf dem Papier steht,
unterliegt reinem "temporärem" Wert, liebe Leute.

Ich hatte z.B. auch einmal eine LUCENT,
welche mit mehr als 74,-€ in den Büchern gestanden hatte.
Und Gewinne hatte ich nur,
weil ich sie damals realisierte.

Wenn ich LUCENT heute noch immer hätte,
würde ich ein wenig blöd aus der Wäsche schauen.



Dieses Invest hatte ich damals "versilbert".
Aber ich hatte "immer" einen SL,
welcher mit diese monströse "TALFAHRT" erspart hätte..!!

Vergessen Sie bitte diesen Unfug von wegen "mentaler" Stop-Loss.
Nur die wenigsten können so etwas wirklich.
Davon abgesehen, müssen Sie dazu Tag&Nacht präsent sein,
um ihn dann auch einsetzen zu können.

Und wer hat dies schon.......

Ich hoffe dieser Teil der Geschichte ist nun geklärt ;)

HM
@bondia

Ihr "spanisches" Blut geht da ein wenig mit Ihnen durch.
Es gibt keinen Grund zur Klage.
Und "Missverständisse" sind da-um sie "aufzuklären". ;)

Ich würde Sie also bitte,
sich ein, zwei Worte von mir anzuhören,
um sie danach auch "wirken" zu lassen...(hihihi).

Diese Dinge (Einschränkungen, usw.)
sind und waren hier von Anfang an klar und deutlich.
Und diese Dinge betreffen nicht Sie persönlich,
was ich explizit betonte.

Bezüglich meiner Aussage von wegen.....
"Pusher-Gelalle", usw...
betrafen auch nicht Sie persönlich
Sie sollten dies eigentlich wissen, bondia.
Und genau deshalb verstehe ich ihren Wutausbruch umso weniger.
Er ist unnötig................ganz einfach.

Ich sprach ausdrücklich von der W.O-Startseite!!
Wenn Sie dies in den falschen Hals bekommen haben sollten,
dann möchte ich mich dafür entschuldigen ;)


Wenn Sie mit solchen "Begleitumständen",
welche ich als "Bitte" vorgetragen hatte,
nicht umgehen können,
dann tut mir dies leid.
Aber es trotz allem Ihr Problem.

Es gibt hier "Dausende" von Foren+Threads
in welchen herzhaft diskutiert+gestritten werden kann.

Es ist nicht nötig,
dass es auch hier geschieht.
Schon letztes Jahr hatten wir hier dieselbe Diskussion.
Damals wurden hier innerhalb weniger Stunden
die abstrusesten Diskussionen geführt.

Leider hatte dies alles nix mehr mit der Intention des Threads zu tun!
Sie wissen sehr genau,
dass meine Aussage von wegen "Push-Gelabbere", usw..
nicht auf Sie bezogen war.

Im übrigen habe und werde ich auch nicht einzelne Aktien hier "pushen"
oder gar "bashen", um es in der W.O-Eigenen Sprache zu sagen.
Mir geht es nur darum,
dass auch gewisse "Begleitumstände" zur Kenntnis genommen werden können.
Ich stelle hier lediglich "Orginal-Berichte-Zitate, usw.. in das Forum,
welche ich mit ein paar privaten "Gedanken" anreichere.
(Auf das es nicht allzu "langweilig" wird. ;)

Und genau deshalb,
besteht überhaupt kein Grund,
dass sich hier irgend welche "Anleger" zu Wort melden.
Im übrigen steht es jedem frei,
meine Äusserungen unter Ulk zu verbuchen
oder sie als Anlass zur Eigenrecherche zu nehmen.

Es betrifft jeden anderen von W.O auch,
was ich als "Bitte" vorgetragen hatte-
und mir wünsche-das es "respektiert" wird !!

Und damit ist diese Geschichte für mich jetzt gegessen.
Wie Sie dies jetzt persönlich einschätzen,
ist Ihre Entscheidung...........................

Le no insultan por favor. Es todo correcto ;)


HM
@bondia

Übrigens bin ich jemand,
der selbst hin und wieder "spanische" Reaktionen hat..(hihihi).

Wissen Sie denn nicht,
dass mein Vater Spanier ist. ;)

Und genau deshalb kann ich Ihre
(hoffentlich temporäre) Wut,
nicht nur verstehen.
Nein, ich toleriere sie auch.

Aber wir sollten diese Dinge nicht auf die Spitze treiben
und/oder sie gar zu hoch hängen.
Es wäre (auf Dauer), nicht nur kontraproduktiv,
sondern nachgerade kindisch.

Und dies sind wir ganz gewiss Beide nicht.
(wenn ich das Mal so sagen darf) ;)

Le deseo un fin de semana agradable

HM
Ich habe da einen vorzüglichen Chart
welcher viele Dinge auf einen Blick "sichtbar" macht....................



(Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Herr Bier keinen Anstoss daran nimmt)

Jedenfalls ist hier sehr gut sichtbar,
welchen Verlauf der DOW in den letzten 13Jahren nehmen konnte.
Ich frage mich da natürlich welche Umstände dazu führten,
dass ein INDIZES solcher Grössenordnung
innerhalb weniger Börsenjahre so "explodieren" kann.

Wie kann es eigentlich sein,
dass bei den meisten Firmen die "Gewinne" faktisch jährlich vermehrten.
Oder die "Herstellungskosten" sich in wenigen jahren so verminderten.

Ansonsten weiss ich keine Erklärung,
wie dieser Performance zustande gekommen sein könnte.
Sicherlich wurden "Jobs" geschaffen.
Das hatten wir aber auch schon vorher.
Und sicherlich konnten die Gewinne gesteigert werden.

Alles ein alter Hut und alles schon gehabt.
Jedenfalls will und möchte ich mich damit immer noch nicht zufrieden geben.

Aber Halt!!

War da in diesen Jahren nicht irgend was........??

Irgend wie scheint mir,
dass in den 90ìgern amerikanische AG`s dazu übergehen konnten
ihre Gewinn/Verlust-Rechnung, also diese "Revenues" anders berechnen zu dürfen.

Mir war so, als hätte ich da Mal was von gehört.
Und das im Zuge dessen die Gewinne plötzlich besser und besser wurden.
Faktisch über Nacht, kam ein wahrer "Gewinnregen" über die gemeinen
und überraschten Aktionäre....!!

Ich glaube da muss ich nochmals ein wenig recherchieren.
Jedenfalls wäre das eine schöne Erklärung,
warum in USA irgendwie immer alles so "gut" "erfolgreich" wachsen tut
und in Europa irgendwie alles so alt und muffig riechen tut.

Wir bekommen das ganz gewiss noch "gebacken", liebe Leute.

Aber eines scheint mir doch so langsam aufzugehen.
Im Gegensatz zu vielen Umsatz+Gewinneinbrüchen
scheint mir der DOW noch sehr hoch bewertet zu sein.

Das wir eine "Aktienblase" hatten-wäre mir rein "bildlich" niemals nie aufgefallen!

HM
Der Ordnung halber noch den DAX.......



Ist schon ganz schön heftig,
was wir da die letzten Monate erleben durften.
Einzig die "Bestätigung" dessen,
dass er diesen UPMOVE zurecht macht fehlt zur Zeit.

Lassen Sie mich bitte eines noch hinzu fügen.
Ich möchte aus dieser "Chartleserei" keine Religion oder ähnliches machen.
Es gibt Anleger, welche "nur" nach Chart investieren.
Und es gibt Anleger,
welche niemals einen Chart in ihre Investitionsentscheidung einfliessen lassen.

Ich würde sagen, dass beides keine sehr kluge Entscheidung wäre.
Ein Chart ist ein "Hilfsmittel" unter vielen.
Und der Vorteil von einem Chart ist,
dass er auf einen Blick die "Vergangenheit" einer Aktie
oder eines Indizes sichtbar macht.

Wenn ich Ihnen erzählte der DOW hätte sich über die letzten Jahre "verachtfacht",
dann würde dies vermutlich ihr Erstaunen auslösen.
Aber ich bin mir sicher,
dass sie trotz alledem,
nicht wirklich begriffen haben, was genau geschehen ist.

Wenn Sie aber diese monströse Performance auf diesem Chart betrachten,
sehen sie sehr "bildlich", was wir im letzten Jahrzehnt erleben durften.

Und natürlich sehen wir diese einzelnen "UP+"DOWN-SWINGS,
die zwar keinem wirklichen "Muster" zu unterliegen scheinen,
aber eines doch wieder sehr-sehr sichtbar machen.

Der letzte UPSWING ist recht hoch gelaufen-
und dies-ohne einen fundamental nachvollziehbaren Unterbau.
In vielen Sektoren haben wir im besten Falle "Stagnation"
in einigen anderen immer noch Abbau von Ressourcen+Stellen.

Von wirklichem und nachhaltigem Wachstum also kein Spur!!
Und ich habe ja schon viel erlebt im Leben.
Aber wenn mir diese Bande von Analysten erzählen wollen
wir befänden uns kurz vor der nächsten Hausse....
und der Arbeitsmarkt wäre ein "hinterherlaufender" Arbeitsmarkt
und würde dann schon noch in die Pushen kommen......

dann halte ich dies gelinde gesagt für grobes Wunschdenken.

Und bei einigen für reines Geschwätz,
um ihren eigenen überteuerten High-Blech-Müll besser unter die Leute bringen zu können.
Ein Blick auf die W.O-Startseite sollte durchaus genügen.

Wer sich da plötzlich in den letzten Wochen tummeln darf....
Naja, lassen wir das.
Jeder bekommt es so wie er es braucht und möchte. ;)

Jedenfalls sollte es kein Fehler sein
seine Schätze im Depot ein wenig abzusichern.
Wie sagte schon der Alte Kosto.

"Nur wer auf die letzten 10%Gewinn verzichten kann-und rechtzeitig aus dem Markt geht"

wird auf Dauer zu den Gewinnern zählen.

Da ist was "Wahres" dran.

Man könnte es auch anders herum sagen.

"Wer zu gierig war-hat noch immer auf die Fresse bekommen"

HM
Auf das eine oder andere werde ich noch eingehen (müssen).
Vor allem der letzte Absatz beschäftigt auch mich persönlich
und bestätigt ja auch,
was ich erst vor wenigen Stunden erläuterte.

Ohne neue "JOB´s", sieht diese ganze Geschichte sehr-sehr trübe aus.........

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W A L L S T R E E T

Es brummt, aber wie lange noch?

Von Lutz Reiche

In den USA steht die Berichtssaison vor der Tür.
Experten erwarten kräftig gestiegene Gewinne für das dritte Quartal. Damit das so bleibt,
müssen die amerikanischen Konzerne aber mehr investieren und mehr Jobs schaffen.


Hamburg - Die US-Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht: Kosten gesenkt, Strukturen verschlankt, Produktivität erhöht, Bilanzen bereinigt. Der harte Restrukturierungsprozess hat bereits im zweiten Quartal Früchte getragen: Die Gewinne der im S&P 500 notierten Unternehmen kletterten im Schnitt um rund neun Prozent. Es könnte noch besser kommen. US-Banken prognostizieren für das jetzt abgelaufene dritte Quartal ein Gewinn-Plus von mehr als 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Chancen für eine erfreuliche Berichtssaison in den USA stehen nicht schlecht", sagt auch Thomas Hollenbach von der Landesbank Rheinland-Pfalz. Einerseits hätten nur wenige Unternehmen vorab vor niedrigeren Gewinnen gewarnt. Andererseits stimmt den Marktstrategen vor allem die nach wie vor hohe Konsumneigung der US-Amerikaner optimistisch.

Auch wenn die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen enttäuscht hätten, habe sich die eingetrübte Stimmung noch nicht auf das tatsächliche Kaufverhalten niedergeschlagen. Die von der US-Regierung beschlossenen milliardenschweren Steuererleichterungen dürften sich sukzessive auf die Umsätze der Unternehmen niederschlagen, sagt der Analyst im Gespräch mit manager-magazin.de.

Diesmal könnten die Tech-Riesen das Rennen machen

Zugleich hätten die Unternehmen ihre Kosten weiter erfolgreich gesenkt und die Investitionsbereitschaft hätte zugenommen. Letzteres habe sich bereits im zweiten Quartal abgezeichnet, als die Investitionen annualisiert um rund acht Prozent zugelegt hatten. Für einen deutlichen Gewinnschub im dritten Jahresviertel sprechen nach Einschätzung des Analysten überdies eine zunehmende Finanzstärke der Unternehmen, Abschreibungserleichterungen und eine rekordverdächtig niedrige Lagerhaltung.

Nachdem im zweiten Quartal vor allem Öl- und Finanzkonzerne die größten Gewinnsprünge zu verzeichnen hatten, rechnet der Analyst für das dritte Quartal vor allem bei Technologiekonzernen mit positiven Überraschungen. Die High-Tech-Schmieden dürften dabei von Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen der Unternehmen profitiert haben, glaubt Hollenbach.

Zahlreiche Gewinnprognosen wurden erhöht

Positive Signale hatte es bereits Anfang September gegeben. So hatte Intel seine Umsatzprognose für das dritte Quartal erhöht und der Chip-Hersteller National Semiconductor einen deutlich höheren Quartalsgewinn ausgewiesen (wir berichteten).

Die positive Entwicklung der Unternehmen hat zahlreiche Analysten unlängst veranlasst, ihre Gewinnprognosen für die Konzerne für das dritte Quartal heraufzusetzen. Und auch Volkswirte heben den Daumen. Ist die amerikanische Wirtschaft im zweiten Quartal um 3,1 Prozent gewachsen, erwarten US-Banken für das dritte Quartal jetzt ein Plus von fünf Prozent. Mindestens vier Prozent sollen es im Schlussquartal werden.

Sorgen bereitet Experten wie Hollenbach daher auch weniger das dritte Quartal, das seiner Meinung nach das erfolgreichste in der US-Berichtssaison in diesem Jahr werden könnte. "Die Frage ist, ob sich die positiven Tendenzen ab dem vierten Quartal fortsetzen können."

So dürften die Zuwachsraten bei den Gewinnen eher niedriger ausfallen, schätzt der Analyst, zumal er auch mit einer abnehmenden Unterstützung der Konjunktur durch die Konsumnachfrage rechnet.

Mehr Investitionen, mehr Jobs müssen her

Ähnlich skeptisch hatte sich unlängst Phillip Vorndran von Credit Suisse im Gespräch mit manager-magazin.de geäußert. Die US-Konjunktur sei durch niedrige Zinsen, Rüstungsausgaben, Steuergeschenke und einen schwächeren Dollar angeschoben worden.

Damit aber der Aufschwung auch im kommenden Jahr anhalte, müssten die Unternehmen noch mehr investieren und langfristig mehr Arbeitskräfte einstellen. Blieben die Investitionen in den verbleibenden drei Monaten dieses Jahres aus, könnte das Wirtschaftswachstum in den USA in 2004 deutlich einbrechen.

Der Arbeitsmarkt in den USA könnte für einen sich selbst tragenden Konjunkturaufschwung und damit auch für die Gewinnentwicklung der US-Konzerne zu einer Belastung werden, glaubt Hollenbach.

Arbeitslosenquote drückt auf die Stimmung

Die Unternehmen hätten zwar in der Vergangenheit stark restrukturiert und ihre Produktivität bei gleichzeitigem Stellenabbau erhöht. Sollte aber die Arbeitslosenquote von zuletzt 6,1 Prozent in den USA nicht nachhaltig zurückgehen, könnte dies nicht nur die Stimmung der Verbraucher weiter verschlechtern, sondern ihr Konsumverhalten auch tatsächlich negativ beeinflussen. "Auf die Schaffung neuer Jobs müssen wir offensichtlich noch länger warten als dies bislang in der Vergangenheit der Fall war", sagt der Analyst.

Der Jobmarkt sei in der Tat ein Risiko für die Konjunkturentwicklung in den USA, glaubt auch Vorndran. Erfahrungsgemäß laufe der Arbeitsmarkt der Konjunkturentwicklung aber ein paar Monate hinterher. Deshalb sei es gut möglich, dass die Unternehmen im ersten Halbjahr 2004 verstärkt wieder Arbeitskräfte einstellen werden.

Einen neuen Hinweis auf die Entwicklung des amerikanischen Arbeitsmarktes erhalten die Märkte am kommenden Freitag mit den Arbeitsmarktdaten für den Monat September. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote leicht auf 6,2 Prozent gestiegen ist.

Quelle: Manger-Magazin
WELTWIRTSCHAFT

Uno erwartet schwaches Wachstum

Die Uno-Handelsorganisation Unctad hat in ihrem Jahresbericht ein pessimistische Bild der Weltwirtschaft gezeichnet.
Eine nachhaltige Besserung ist ihrer Meinung nach nur möglich, wenn die Nachfrage der Industrieländern kräftig ansteigt.


Genf - Für 2003 erwarten die Experten ein Wachstum der Weltwirtschaft von nur 1,9 Prozent. Außerdem befinde sich die globale Ökonomie derzeit in einem angeschlagenen Zustand. So wachse die Gefahr einer weltweiten Deflation, also sinkender Preise. In einer solchen Situation müssen Verkäufer ihre Ware zu immer niedrigeren Preisen abgeben, ihre Gewinne schmelzen zusammen.

Ursache für die Wachstumsschwäche ist nach Einschätzung der Unctad die mangelnde globale Nachfrage. "Es gibt zu viele Güter für zu wenig Käufer und zu viele Arbeitnehmer für zu wenig Arbeitsplätze", sagte Unctad-Generalsekretär Rubens Ricupero. Seiner Ansicht nach haben die großen Exportnationen mittlerweile einen ruinösen Preiswettbewerb entfacht.

Weder Europa noch Japan können dem Unctad-Bericht zufolge derzeit für ein Anziehen der Konjunktur sorgen. In Europa erwartet die Organisation in diesem Jahr etwa ein Prozent Wachstum. Die Möglichkeiten Europas, energische Maßnahmen zur Wachstumsförderung zu ergreifen, würden durch den Euro-Stabilitätspakt und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank eingeschränkt.

Auch in den USA hätten sich trotz der Zinssenkungen der US- Notenbank die Investitionen nicht erholt. Die dortige Wirtschaft habe zwar eine anhaltende Rezession dank eines Konsumwachstums vermeiden können. Aber angesichts der Zunahme der Arbeitslosigkeit und einer steigenden privaten und öffentlichen Verschuldung sei dies nicht langfristig tragfähig.
02.10. 14:31 US: Zahl der Erstanträge gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg in der Woche zum 27. September

um 13.000 auf 399.000 (Prognose: 395.000).

Werte unter 400.000 Anträgen werden von Volkswirten
als Hinweis auf eine Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt betrachtet.


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Wissen Sie eigentlich, auf welche obskure Art in den USA die "Arbeitslosigkeit" mitunter "berechnet" wird.

Da sind die Deutschen brutal "korrekt" und "genau - wenn wir die US-Administration als "Vergleich" nehmen.
Aber darauf werden wir noch einzugehen haben.

Und wie sich die USA einen abgebrochen haben
um nur ja keine 400000 zugeben zu müssen..(hihihi).

Wer`s glaubt wird seelig-wie schon meine Omi zu sagen pflegte.

Naja, dabei wollen wir es für heute bewenden lassen.
Morgen ist auch noch ein Tag.
Und wie es aussieht, gibt es jede Menge zu berichten die nächsten Wochen.

Schöne Nacht + Gesunden Schlaf wünscht wie immer.....:)

HM
Le deseo un fin de semana agradable


US: Sehr gute Arbeitsmarktdaten

Die US-Wirtschaft verlor im September deutlich weniger Arbeitsplätze, als noch im August.

Bei einer gleichgebliebenen Arbeitslosenquote von 6.1% (Prognose: 6.2%)
gingen in der herstellenden Industrie 29.000 Arbeitsplätze verloren,
während im Dienstleistungssektor 74.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.

Außerhalb der herstellenden Industrie wurden
57.000 Arbeitsplätze im September geschaffen,
das ist der erste Anstieg seit Januar.

Erwartet wurde ein Rückgang um 25.000.
Der durchschnittliche Stundenlohn erhöhte sich um $0.01 auf $15.45.
Die Zahl der verlorenen Beschäftigten im August
wurde von -93.000 auf -41.000 revidiert.
03.10.2003 - 16:08 Uhr

US/ISM-Index Nicht-Verarb Gew Sept Aktivität 63,3 (PROG: 62,6)

Washington (vwd) -

Der Index des Institute for Supply Management (ISM) für die Geschäftsaktivität im Nicht-Verarbeitenden Gewerbe der USA ist im September auf Punkte 63,3 gesunken. Von vwd befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt dagegen einen Rückgang auf 62,6 erwartet, nachdem der Index im Vormonat bei 65,1 gelegen hatte. Wie das ISM am Freitag weiter berichtete, verringerte sich der Index für die Auftragseingänge auf 59,9 (August: 67,6),jener für die bezahlten Preise stieg auf 60,1 (55,7). Der Beschäftigungsindex wurde auf 49,1 nach 51,0 im Vormonat beziffert.

Ein gewichteter Sammelindex, wie ihn das ISM im Rahmen seines Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe ermittelt, fehlt für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe derzeit noch. Somit stehen alle Einzelindizes gleichberechtigt nebeneinander. Ein Indexstand von über 50 Prozentpunkten weist somit lediglich auf eine Expansion des jeweils durch den Index abgebildeten Teilbereichs hin, ein Niveau unterhalb dieser Marke signalisiert entsprechend eine Kontraktion.
vwd/DJ/3.10.2003/cv

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03.10.2003 - 14:59 Uhr

US/Beschäftigte ex Agrar Sept +57.000 ... (zwei)

Mit dem Anstieg der Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft endete zudem eine siebenmonatige Phase rückläufiger Beschäftigtenzahlen. Dem Arbeitsmarktbericht des Ministeriums zufolge konnte in nahezu allen Bereichen ein Beschäftigungsaufbau verzeichnet werden. Im Dienstleistungssektor entstanden die meisten Jobs, hier wurden 74.000 neue Stellen geschaffen. Im Bereich Unternehmensdienstleistungen enstanden 66.000 Arbeitsplätze, der höchste Anstieg seit mehr als einem Jahr.

Auch im Einzelhandel wurde mit 10.000 neuen Jobs das größte Plus seit über einem Jahr registriert, der Bausektor meldete 14.000 neue Stellen. Ein Beschäftigungsrückgang wurde hingegen im Freizeit- und Gastgewerbe verzeichnet, für das ein Minus von 3.000 Jobs gemeldet wurde, während im öffentlichen Sektor 15.000 Arbeitsplätze wegfielen.

Die US-Notenbank Federal Reserve hatte zuletzt angedeutet, dass sie das Zinsniveau so lange niedrig halten werde, bis sich der erwartete Aufschwung in der US-Wirtschaft auch am Arbeitsmarkt niederschlägt. Erst in der Nacht zum Freitag hatte der Präsident der Philadelphia Federal Reserve Bank, Anthony Santomero, gemahnt, dass sich das Beschäftigungswachstum wohl vorerst in Grenzen halten und damit auch die Sorge um die strukturelle Arbeitslosigkeit nicht allzu schnell schwinden werde.

Der Euro geriet nach Bekanntgabe der Daten unter Druck. Gegen 14.55 Uhr MESZ notierte die europäische Gemeinschaftwährung bei 1,1641 USD; kurz vor Veröffentlichung der Daten hatte der Euro noch bei 1,17 USD gelegen. Marktteilnehmer verweisen allerdings darauf, dass die Unterstützung bei 1,1635/25 USD bislang gehalten hat und somit noch nichts "angebrannt" sei. Der deutsche Aktienmarkt reagierte mit deutlichen Kursgewinnen auf die US-Arbeitsmarktdaten.
vwd/DJ/3.10.2003/cv
Dann wollen wir einmal schauen, wie sich die Indizes für den heutigen Tag verhalten....

DAX



DOW



NAZ



Naja, dass der DAX sich da bei der 3400èr Marke einpendelt
kann uns nicht wirklich überraschen.

Da braucht es noch eines kräftigen "Pushes"
um in über diese Wasserstandsmarke zu prügeln.

Beim DOW werden wir sehen
ob und wie er die 9700 zu verdauen weiss.

Meine Meinung ist ja,
dass er da nicht mehr drüber kommt.
Aber so wie ich mich beim diesjährigen High für den INDU von 9420 irrte,
kann es auch dieses Mal so sein.

Damit werde und kann ich jedenfalls leben...(hihihi).

HM
Ein glückliches und gesundes Land ist die USA also,
wenn wir den heute veröffentlichten Zahlenglauben schnenken wollen.

Arbeitslosigkeit ist bei 6.1% faktisch gleich geblieben.
Schöne Zufall, wenn auch nicht wirklich.
Motzke würde einmal brennend interessieren,
wie-in welchen Sektoren-in welchem Zeitfenster-an wievielen Stellen
diese so exakte Arbeitslosikeit eigentlich "festgestellt" worden ist.

Sind in diesen Zahlen eigentlich all jene,
welche länger als ein Jahr ohne Arbeit sind denn nun auch dabei?
Sie müssen wissen,
dass diese sogenannten "Erhebungen" in den USA ein wenig anders
als in Europa und/oder Deutschland ablaufen.

Was die US-Boys liebend gerne machen ist "schätzen" !!
Ja schätzen, lachen Sie bitte nicht, liebe Aktionäre.
Eigentlich könnte man/n darüber lachen,
wenn es wirklich lustig wäre.

Ich würde eher meinen,
diese Menschen lügen und betrügen seit Jahren
dass sich die Balken biegen.
Und die haben da einen fantastischen Nationalsport daraus gemacht-
soviel ist sicher.

Das ist auch deren Lieblingssport beim sogenannten "annualisieren" !
Da werden Quartalszahlen in kühner Manier auf`s Jahr "hochgerechnet",
dass einem Sehen und Hören vergehen könnte.
Motze würde da eher einen Terminus vewenden,
welche ein wenig mehr der "Realität" enstsprechen würde.

"Hochjazzen" käme der Sache ein wenig näher...(hihihi).

Aber zurück zu den Arbeitslosenzahlen.
Diejenige Klientel, welche länger als einem Jahr ohne Arbeit sind
und/oder deswegen die Jobsuche aufgegeben haben,
werden in diese prächtigen "Erhebungen" nicht mehr mit einbezogen.

Ist wirklich wahr, liebe Leute.
Motzki erzählt hier keinen Kalauer,
sondern die bittere Wahrheit.

Und so wie hier, verfahren diese cleveren Jungs auch mit vielen anderen Dingen.
Jetzt einmal ehrlich unter uns Gebetsbrüdern.
Haben Sie sich nicht auch hin und wieder ein wenig "gewundert",
warum in den USA seit Jahrzehnten alles so "wächst"-"blüht"-gedeiht"
und sich zum besten "entwickelt",
während überall sonst doch eher ein Rückgang
und teilweise "Niedergang" stattfindet.

Ein Land, das nicht einmal in der Lage ist,
ihrem Volk eine anständige und adäquate "Stromversorung" zu bieten.
Ein Land, das aus Geldmangel
schon mehrere Teilbereiche von Universitäten schliessen musste.
Ein Land, in dem viele schon mehrere Jobs gleichzeitig ausführen müssen,
um auch nur die Miete und der wichtigsten Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Dies gibt es fast "überall", dessen bin ich mir bewusst.
Ich möchte nur darauf hinweisen,
dass in den USA die "Produktivität" stetig und auf wundersame Weise "verbessert" wird,
und doch viele Dinge eher dem Standard eines "Dritt-Welt-Landes" enstprechen.

Naja, wird schon alles seine Richtigkeit haben.
Und natürlich dürfen wir allem unbeschränktem Glauben schenken,
was von drüber vermeldet wird.

So wie mit diesen obskuren Waffen im Irak,
welche um`s verrecken nicht gefunden werden können.
Ist auch gar nicht mehr wirklich wichtig,
warum damals dieser Krieg vom Zaun gebrochen wurde.
Hier und heute werden dann eben "andere" Gründe gefunden werden.
Hauptsache, es wird überhaupt "irgend etwas" gefunden...(hihihi).

Na dann, können wir ja "positiv" und "aussichtsreich" in die Zukunft schauen.
Ist ja legitim, liebe Aktionäre.

Aber mein Depot, würde ich trotz allem keine Sekunde aus den Augen lassen ;)

HM
Warum ich übrigens bezüglich der "Arbeitslosenquote" ein wenig "skeptisch" bin.

Seit Wochen-Monaten-ja Jahren, höre ich ausschliesslich von diesen "Massenentlassungen".
Und haben wir nicht erst diese Woche vom Autosektor
genau jene "Botschaft" wieder vernehmen dürfen.

Ich mache mir schon gar nicht mehr die Mühe
all diese Beiträge über Entlassungen hier in den Thread zu stellen.
Es wären einfach zu viele.

Was aber auffällt ist,
dass sich diese Entlassungen querbeet durch alle Sektoren zieht.
Hier werden nicht ausschliesslich im Bereich.....

"Stahlbau"-"Bergbau"-Autoindustrie"-IT-Branche-Zulieferindustrie, usw...

also im "einzelnen" bemittleidenswerter Sektor Entlassungen gemeldet.

"Überall" wird gekürzt und die Budget`s und Etat`s brutalstmöglich "zurückgestutzt" !!

Alle sparen offensichtlich gleichzeitig immer mehr.
Sagen jedenfalls all die CEO`s,
wenn sie gefragt werden,
wie sie die immer noch vorhandenen Verluste zürückfahren können.

Ich wundere mich dann nur,
wie plötzlich einzelne Sektoren wieder "zulegen" können....

wenn man deren vorgelegten Zahlen glauben schnenken sollte.

Ich bin mir ziemlich sicher,
dass auch hier immer wieder die ureigene "fantasievolle" oder "kreative" Rechenart Einzug hält.

Ich würde ja gerne glauben,
dass es nun endlich wieder "aufwärts" geht.
Dann aber meine Frage.

Haben Sie in den letzten Monaten denn irgend welche grossartigen Meldungen vernehmen können,
dass wieder Leute im grossen Stil eingestellt werden sollen.......??!!
Ich nicht.
Und ich lese täglich alles mögliche.

Ich höre immer und überall wo ich mich in Berlin aufhalte lediglich von noch mehr "Entlassungen".
Selbst unser grösstes Verkehrsunternehmen
möchte nach Zeitungsberichten 7000 Leute auf die Strasse setzen!!!

Spass macht das alles schon lange keinen mehr.
Mir jedenfalls gewiss nicht.
Aber was ich noch viel schlimmer finde ist,
wenn ich täglich mit dreisten
und der Realität völlig wiederspüchlichen Meldungen verarscht werden soll.

Und der eine oder ander mag mich dafür kritisieren, liebe Leute.
Aber was die US-Boys oder deren Administration mir den lieben langen Tag erzählen,
geht mir völlig am Arsch vorbei.

Ich sehe und erlebe täglich,
wie dort drüben die "Wahrheit" aussieht.
oder vielmehr, auszusehen hat....(hihihi).

Musste jetzt auch einmal gesagt werden.... ;)

HM
NEUE STELLEN

US-Arbeitsmarkt besser als erwartet

Die Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt war im September überraschend gut.
US-Unternehmen haben erstmals seit acht Monaten unter dem Strich wieder Stellen geschaffen.


Washington - Mit dem Stellenzuwachs haben sich Befürchtungen zerschlagen, der Arbeitsmarkt könnte trotz der sich mehrenden Anzeichen für eine Konjunkturerholung schwach bleiben. Volkswirte zeigten sich erleichtert angesichts der positiven Zahlen.
Mehr Stellen seien insbesondere in der Privatwirtschaft und hier vor allem im Dienstleistungsbereich geschaffen worden.

Dagegen seien im öffentlichen Dienst sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene weiterhin Arbeitsplätze verloren gegangen.
Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,1 Prozent unverändert, während Analysten einen Anstieg auf 6,2 Prozent erwartet hatten.
Die Aktienmärkte beiderseits des Atlantik und der Dollar reagierten mit kräftigen Kursgewinnen auf den Stellenzuwachs.

Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft kletterte im vergangenen Monat um 57.000. Im August war sie noch um 41.000 gesunken, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag mit. Analysten hatten auch für den September im Schnitt mit einem Stellenminus von 30.000 gerechnet.

Analyst warnt vor voreiligen Schlüssen

"Das sind ganz klar sehr gute Nachrichten. Das ist zwar keine große Zahl, aber letztlich ein Anstieg", sagte Hugh Johnson von der First Albany Corp. Das könnte der Beginn einer Erholung des Arbeitsmarktes sein, der sich damit möglicherweise den ermutigenden Konjunktursignalen aus den vergangenen Monaten anschließe. Zugleich warnte er aber, aus der Zahl eines einzigen Monats längerfristige Schlüsse zu ziehen.

"Die Zahlen stimmen mit der Tatsache überein, dass sich die Situation im Verarbeitenden Gewerbe zu stabilisieren scheint und ***natürlich wächst der Dienstleistungssektor kräftig", sagte Patrick Fearon von A.G. Edwards & Sons. Zudem habe sich die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in jüngster Zeit stabilisiert. Nach Daten des Arbeitsministeriums hatte die Zahl der Erstanträge zuletzt im Vierwochendurchschnitt auf 403.500 von 408.500 in der Vorwoche abgenommen.

Volkswirte hatten wegen der anhaltend schwachen Beschäftigungssituation in den vergangenen Monaten Gefahren für den privaten Verbrauch gesehen, der rund zwei Drittel der Gesamtleistung der weltgrößten Volkswirtschaft ausmacht. Sollte der private Konsum nachlassen, könnte die erhoffte Erholung der Wirtschaft ausgebremst werden.

Optimistisch hatten zuletzt Vertreter der US-Notenbank (Fed) die Entwicklung des Arbeitsmarktes angesichts der erwarteten kräftigen Wachstumsbelebung gesehen. So hatte der Präsident der Fed von Chicago, Michael Moskow, erst am Donnerstag erklärt, der Arbeitsmarkt sei zwar schwach, werde sich aber allmählich beleben wie nach der vergangenen Rezession Anfang der neunziger Jahre.

Viele Volkswirte und auch die US-Notenbank rechnen mit einer kräftigen Wachstumsbeschleunigung bereits im abgeschlossenen dritten Quartal dieses Jahres. Dabei reichen die Erwartungen bis zu Raten um fünf Prozent, nachdem die Gesamtleistung der US-Wirtschaft im zweiten Jahresviertel mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 3,3 Prozent expandiert war. Für das vierte Quartal gehen die Experten von einem noch stärkeren Wachstum aus, das einzelne bei bis zu sieben Prozent sehen.

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Sehr schön.
Und genau, was ich von dort erwarte.
Einige "öffentliche" Stellen wurden weiterhin "abgebaut"
und im "privaten" Bereich kamen mehr dazu.

Die öffentlichen müssen sie "zugeben", weil es sehr leicht zu überprüfen wäre.
Meine Frage lautet dann eher, wo und wann wurden im "privaten" Bereich Stellen geschaffen und besetzt.
Wollen wir wetten, dass Sie alle in einigen Jahren noch nicht wirklich wissen werden,
wer welche Stelle zu welchem Zeitpunkt wirklich besetzen durfte. ;)


Und dann würde ich auch gerne diese *** Aussage hier ein wenig näher in den Fokus bringen.
Genau die Medizin, welche den Amis so behagt.
Die brauchen einzig einen "Aufhänger" um ihre überteuerten Käufe rechtfertigen zu können.
Warum und aus "welchen" Gründen der Dienstleistungssektor denn wachsen "musste",
diese Erklärung bleibt uns der Gute Patrick leider schuldig.

Glücklicherweise fragt ihn niemand danach.
Denn ich bin mir ziemlich sicher,
dass er selbst nicht wirklich wissen würde,
wie er eine solche Aussage eigentlich "untermauern" könnte....(hihihi).

HM
War jetzt ziemlich viel.

Das "Wichtigste" noch am Schluss.

"Natürlich kann trotzdem oder gerade deshalb Geld an der Börse verdient werden" !!

Keine Frage.

Aber mit einem Übermass an "Glauben" würde ich es nicht versuchen.
Dann schon eher mit "Strategie" und einer gehörigen Portion "Misstrauen".

Ist besser für die Gesundheit und vor allem für das eigene Depot!

HM
Eastman Chemical streicht Stellen, senkt Prognose

Der amerikanische Chemiekonzern Eastman Chemical Co. hat heute bekannt gegeben,
dass er im Zuge von Kosteneinsparungen 600 Stellen streichen wird.
Des Weiteren rechnet der Konzern aus Tennessee damit,
dass ein weiter anhaltender Preisdruck und steigende Rohstoffpreise den Gewinnausweis belasten werden.

Der Gewinn im dritten Fiskalquartal soll demnach unter dem Vorjahresniveau von 30 Cents je Aktie liegen.
Analysten erwarten derzeit sogar 41 Cents je Aktie.

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Das in der Chemie Stellen gestrichen werden hört man nicht sehr oft.
Und 600 Stellen sind nicht die Welt
(ausser für diejenigen, welche es trifft).

Was mich mehr interessiert sind vielmehr die vorgetragenen Gründe.
Anhaltender Preisdruck+steigende Rohstoffpreise!!

Auch gerade kein Stoff, aus dem Haussen geboren werden.....

HM
VOLKSWAGEN

Gewinn könnte sich halbieren

Der Personalabbau bei VW do Brasil kommt den Konzern teuer zu stehen.
Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"
muss Vorstandschef Bernd Pischetsrieder mit einem drastischen Ergebniseinbruch rechnen.


Wolfsburg - Der geplante Personalabbau in Brasilien werde zu Sonderaufwendungen in niedriger dreistelliger Millionenhöhe führen, berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Diese seien in der bisherigen Ergebnisplanung noch nicht berücksichtigt.

"Gut informierte" Kreise rechneten sogar damit, dass der Gewinn im Gesamtjahr voraussichtlich um mehr als 50 Prozent einbrechen werde, heißt es in dem Bericht. Volkswagen hatte bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen mitgeteilt, dass das Betriebsergebnis 2003 deutlich unter dem Vorjahreswert von knapp 4,8 Milliarden Euro liegen werde. Der Konzern wird am 29. Oktober die Quartalsbilanz vorlegen.

Die Konzerspitze wollte diese Informationen auf Anfrage nicht kommentieren. Personalvorstand Peter Hartz sagt nur, dass die knapp 4000 Mitarbeiter, die in den beiden brasilianischen VW-Werken abgebaut werden sollen, plangemäß zum 1. Oktober in eine Beschäftigungsgesellschaft wechseln.
Der Personalabbau ist erforderlich, weil VW wegen des Markteinbruchs in Südamerika unter hohen Überkapazitäten leidet.
Tellabs streicht weitere Stellen

Der US-Hersteller von Telekommunikationsequipment Tellabs Inc.
wird im Zuge von Kosteneinsparungen weitere Stellen streichen.
Der Konzern aus Naperville, Illinois, wird demnach rund 370 Stellen abbauen.
Ende des zweiten Quartals arbeiteten 4.150 Menschen bei Tellabs.

Anfang 2001 hatte das Unternehmen rund 8.900 Angestellte.

Tellabs teilte zudem mit,
dass ein Entwicklungs-Center in Quebec, Kanada, bis Mitte 2004 geschlossen werden soll.

Die Aktie gewinnt aktuell 3,8 Prozent auf 7,26 Dollar

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Es geht hier nicht um die "reine" Anzahl der Stellen
welche weiterhin abgebaut werden.
Es geht darum,
dass ich noch immer ausschliesslich von Stellenabbau
und niemals von "Schaffung" von Arbeitsplätzen etwas zu hören bekommen.

Diese gestrige Meldung von "neuen" Stellen
würde ich schon einmal gerne im "Detail" sehen wollen.

Und wenn ich mich nicht irre,
hatten wir erst vor wenigen Tagen die neuesten "Arbeitslosenzahlen",
also diejenigen, wieviele sich Arbeitslos meldeten.

Jetzt sprechen die in den USA plötzlich von "Beschäftigungswachstum".
Das ist einfach lächerlich.
Wäre schön, wenn es denn so wäre.
Naja, das "böse" Erwachen wird schon noch kommen-
früher oder später.........

HM
Das Märchen von der zu hohen Verschuldung in den USA

Ein beliebtes Argument der Skeptiker und Permabären in den USA und Europa ist weiterhin die angeblich "zu hohe" Verschuldung der öffentlichen Kassen und vor allem der Privathaushalte. Es wird ein Zusammenbrechen des privaten Konsums befürchtet. Wie wahrscheinlich sind diese Befürchtungen?

Ist die Verschuldung tatsächlich "zu hoch"?

Wir haben die Daten seit 1946 bereits in unserer Studie Mythologie dies hard and slowly untersucht.
http://www.gruener-vm.de/Download/Mythologie%20dies%20hard%2…

Es gibt einige erwähnenswerte Fakten:

Die gesamte öffentliche Verschuldung als ein Prozentsatz des GDP ist nicht höher als in den Sechziger Jahren. Sie ist nur unwesentlich höher als in den Siebziger Jahren und nicht höher als in den Achtziger Jahren. Die Zinsniveaus waren damals jedoch sogar höher.

Daten für den August in dieser Woche veröffentlicht

Das US-Handelsministerium hat in dieser Woche die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Die persönlichen Konsumausgaben der Amerikaner stiegen im August um 0,8% gegenüber dem Juli. Gleichzeitig stieg auch die Sparquote von 3,6% auf 3,8%. Wie ist das möglich, mehr Geld auszugeben und gleichzeitig mehr zu sparen? Die verfügbaren Einkommen stiegen durch die erfolgten Steuergutschriften um 0,9%, die Einkommen legten nominal lediglich um 0,2% zu.

Die private Verschuldung der Konsumenten hingegen ist tatsächlich höher als damals. Während zwischen 1965 und 1985 die private Verschuldung zwischen 60% und 70% des verfügbaren Einkommens schwankte, so stieg diese inzwischen auf 110% des verfügbaren Einkommens an.

Höhe der Zinsen und Tilgung sind entscheidend

Es kommt jedoch zur Beurteilung der privaten Haushaltslage nicht auf die Höhe der Verschuldung, sondern auf die Gesamtbelastung durch Zinsen und Tilgung an. Diese Belastung ist durch die tiefen Zinssätze kontinuierlich und deutlich gesunken. Während Konsumentenkredite Anfang der 90er Jahre noch 12% Zinsen kosteten, so sind diese Zinssätze aktuell auf bis zu 4% gefallen.
Die höhere Verschuldung ist bei den heute wesentlich tieferen Zinssätzen leicht zu schultern. Die Belastung im Verhältnis zum Einkommen ist also heute tiefer als noch vor 10 oder 20 Jahren!

Sind die Defizite "zu hoch"?

Das Haushaltsdefizit in Prozent zum GDP als nächster Punkt: Verglichen mit den Siebziger und Achtziger Jahren ergibt sich heute sogar ein geringerer Wert als damals. Wenn es damals kein Problem darstellte, warum nun? Und mit heute sogar tieferen Zinssätzen, warum sollten die Märkte dies nicht tolerieren können?

Fazit

Wenn die Märkte in den letzten 20 bzw. 30 Jahren gute Erträge abwarfen, warum sollten dann vergleichbare Schuldenstände bei eindeutig tieferem Zinsniveau ein Problem für die Aktienmärkte sein?
@bondiacomova

Darf ich einmal fragen, wie alt Sie wirklich sind?
Ich dachte, ich hätte mich die letzten Tage
mehr als bemüht,
um Ihnen gewisse Dinge zu erklären
und dies mit einer Bitte des Respektes und der Toleranz zu untermauern.

Sie scheinen ein kleines Problem mit Ihrem Ego zu haben, bondia.
Ansonsten kann ich mir nicht erklären,
warum Sie wiederum ausgerechnet den Market-Watch-Thread benützen,
um einen solchen Schwachsinn zu kolportieren.

Von 100000`-Threads bei W.O, benötigen Sie ausgerechnet diesen.
Es reicht Ihnen nicht, dass überall dort
und auf der W.O-Startseite täglich fantastischer Bullenmeldungen
und "verquere" Wahrheiten verbreitet werden.

Und um es direkt zu sagen.
Hier dreht es sich ganz sicher um Eitelkeit.
Es ist Ihnen nicht möglich,
einen einzigen Thread bei W.O zu sehen,
wo jeder der möchte,
auch Mal die "andere" Seite der Wirtschaft nachlesen zu können.

Seit Mai letzten Jahres gibt es den Market-Watch nun schon.
Seine Intention war immer klar.
Und "alle" haben dies bis zum heutigen Tage nicht nur respektiert,
sondern auch "toleriert".

Und ausgerechnet jemand,
der mich seit langem kennt,
hat nix besseres zu tun,
als mit gekränktem Ego den Initiator dieses Threads ärgern zu wollen.

Über dieses Niveau kann und möchte ich nicht mehr sprechen.
Denn es gibt "keines"..!!

Ich habe diese Sache der Moderation gemeldet,
mit der Bitte um Klärung.
In Ihnen scheine ich mich mehr als getäuscht zu haben, bondia.
Was Sie hier treiben, ist so gar nicht lustig.
Alleine die Intention des von Ihnen hier eingestellten Postings ist Aussage genug.

Schlimmer geht`s nimmer.

HM
Übrigens kann diese Meldung,
dass die USA eigentlich gar kein Schuldenproblem haben
auf der W.O-Startseite nachgelesen werden...!!

Genau deshalb muss sie auch hier in den Market-Watch..(hihihi).
Komisch, dass selbst den meisten der "Bush-Lemminge"
(Konservativen), diesem Kurs nicht mehr folgen wollen,
weil ihnen Angst und Bange wird angesichts der nächsten Jahre.

Irgend wie wissen die wohl alle nicht,
wer und wie das zurück bezahlen soll.

Wer diesem Blödsinn von Herrn gruener folgen möchte,
kann dies gerne tun.
Und wer dazu 10 Threads eröffnen möchte,
der hat meinen vollen Segen. ;)

Wäre jedoch schön,
wenn eine klitzekleine Bitte vom Alten Motzki noch Gehör finden sollte.
Die Bitte, mich hier in "Ruhe" arbeiten zu lassen.

Jeder kann kaufen und/oder investieren wie er möchte.
Das geht mir völlig am Arsch vorbei.
Und es geht mich auch nix an.

Aber um es einmal ein wenig drastisch auszudrücken.
Ich scheisse ganz gewiss nicht jeden Thread
mit irgend welchen Sachen voll-
nur um den Initiator damit zu ärgern.

Aus Spass, Langeweile oder was weiss ich......

Erwachsene und reife Menschen haben Charakterzüge,
welche von Toleranz, Respekt und Einsehen geprägt sind.

Und an dieselben appeliere ich, liebe Leser.

DANKE !! :)

HM
es liegt scheinbar ein missverstaendnis vor

ich bitte dies zu entschuldigen

saludos y suerte bd
Hat ja nicht lange gedauert,
bis ein wenig mehr "Wahrheit"
an das Tageslicht kommt..... ;)

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Stellenverlust revidiert

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen, der von den meisten Interpreten des Berichts ignoriert wurde: Das Arbeitsministerium gab den Trend der jährlichen Revision der Beschäftigungsstatistik bekannt, die auf den Umfragen bei 300 000 Unternehmen beruht (vgl. dazu BZ vom 2. Oktober). Während allgemein erwartet wurde, dass die Zahlen den deutlich positiver ausgefallenen Umfragen bei den Haushalten angepasst werden,

wurden die Angaben zum Referenzmonat März 2003 um 145 000 Arbeitsplätze nach unten revidiert. Damit sind im Rahmen der Rezession und der " Jobless Recovery" noch mehr Stellen verloren gegangen als bisher vermutet.

Zudem fand praktisch der gesamte Stellenzuwachs des Berichtsmonats im Dienstleistungssektor statt, während die verarbeitende Industrie weiter Arbeitskräfte abgebaut hat. Wie am Freitag das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte, ist der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleistungsbranche von 65,1 Punkten im August auf 63,3 Zähler im September gesunken. Damit befindet er sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau, was vor allem auf den nach wie vor robusten privaten Konsum in den USA zurückzuführen ist.


Börsen-Zeitung, 4.10.2003
Guten Morgen

FNM (FANNIE MAE)





Bei FANNIE ist noch alles im Lot.
Diese Share steht zusammen mit FREDDIE MAC für den amerikanischen Immobilienmarkt.
Dort werden ca. 40% (zusammen) der Aktivitäten gebündelt.

Ein aufmerksamer Betrachter könnte nun auf die Idee kommen
die logische Frage zu stellen,
wo denn hier dieser Niedergang (Crash) Anno 2001 sichtbar ist.



Es gibt ihn dort nicht.
Im Gegenteil sieht dieser Chart aus,
als würden wir uns in einer kräftigen Immobilienhausse befinden.
Gründe?

Blasen entweichen nicht zwangsläufig im "Nirvana",
also im luftleeren Raum.
Blasen haben es an sich,
an andere Stellen zu "entweichen".

Und auch hier haben wir ein solches Beispiel.
Die immer wieder gerne zitierte "Aktienblase"
ist zu grossen Teilen in den Immobiliensektor "entwichen".

Bitte halten Sie sich eines vor Augen.
Über Jahre hörten wir von "Milliardenverlusten" an den Börsen.
Niemals zuvor wurde "soviel" Anlagekapital "zerstört, usw...!
Dann wäre meine erste Frage,
wo dann dieser ganze "Konsum" in den USA generiert werden konnte.

Es ist ja nicht so,
dass die Zinssenkungen alleine für Milderung am Aktienmarkt gesorgt hätten.
Die US-Bürger haben weiterhin konsumiert,
als hätten wir nie eine Aktienblase
mit all ihren schlimmen "Folgen" gehabt.

Der Trick dabei.
Durch dieses bombastische "Wachstum" des Immobilienmarktes
und der dadurch steigenden Preise
konnten all diese Konsumenten ihre Immobilien
mit immer höheren Krediten belasten.

Auf den ersten Blick keine schlechte Sache.
Aber selbst der Naivste wird sich eines Tages fragen
warum die Menschheit überhaupt irgend welche Probleme haben sollte,
wenn sich ein solches (wie die letzte Aktienblase)
so einfach lösen lässt...(hihihi).

Das neu aufgenommene Geld wurde ja nicht vornehmlich zur Tilgung eingesetzt,
sondern fröhlich ausgegeben.
Jährlich ja monatlich stieg ja der Wert der eigenen Immobilie
und flankierte den anhaltenden Konsum auf`s beste.

Aber so wird und so kann es nicht bleiben, liebe Leute.
Schön wär es ja.
Aber eines Tages wird auch in diesem Sektor die "Luft" wieder "entweichen" müssen.
Und dann?

Tja, dann werden Millionen von Häuslebesitzer sehr schnell spüren,
dass ihre Immobilien an Wert verlieren werden.
Wer "schuldenfrei" ist, kann darüber traurig sein.
Zu "Panik" besteht allerdings keinerlei Grund.
Natürlich voraus gesetzt, der Besitzer hat keine übermässigen "Schulden"
auf seinem Schatz mit Garten.

Was aber geschieht eigentlich mit all jenen,
welche immer neue Kredite aufgenommen hatten
und ihre Immobilie als "Sicherheit" boten.
Ich meine, selbst in den USA wollen die Banker "irgend etwas" als Pfand haben.
Und natürlich wurden die meisten Kredite auf das eigene Haus aufgenommen.
Hypotheken könnte man/n auch dazu sagen.

Ich nenne es lieber Schulden,
welche so oder so eines Tages "bedient" werden müssen.
Wenn diese Konsumenten also einen Kredit von ca. 200000,-Dollar haben,
ihr Häusle aber keine 250000,-Dollar,
sondern plötzlich nur noch 180000,-Dollar an "Wert" hat,
werden sie erleben, wie plötzlich diskret, freundlich aber sehr direkt
die Kreditgeber auf einen zukommen werden
und um "Deckung" bitten werden.

Viele dieser "reichen" Amerikaner werden dann sagen,
dass sie keine Mittel hätten,
weil doch alles in Aktien angelegt wurde.
Kein Problem, werden die freundlichen Herren der Bankhäuser sagen,
dann stellen wir doch einfach einen Teil dieses Depots "glatt",
um die "Lücke" wieder "füllen" zu können...(hihihi).

Jaja, so kann es kommen.
Und dies ist ja nur ein "Teil" der Geschichte.
Jedenfalls sollte ein aufmerksamer Aktionär schon sensibel genug sein,
um diesen Anstieg auf dem Immobilienmarkt nicht als "Gottgegeben" hinzunehmen.

Und vom Immo-Markt geht eine mehr als reale Gefahr für den Aktienmarkt aus.
Da braucht sich niemand Illusionen machen.
Und genau aus diesem Grunde,
beobachte ich die zwei grössten US-Immo-Player FANNIE MAE und FREDDY MAC.

Wenn diese beiden Dinos gewisse "Wasserstände" unterschreiten sollten,
wäre es langsam an der Zeit die Titanic zu verlassen.

Übrigens würde es mich nicht wundern,
wenn der Aktienmarkt für`s erste nach oben möchte.
Ich bin überzeugt,
dass die Big Boys noch viel zu wenig Lemminge in den Markt bekommen haben.
Und sie werden weiterhin für "gute" Stimmung sorgen.

Kein Problem.
Wenn die grosse Herde in eine Richtung möchte
können Sie sich gerne "mittreiben" lassen.
Allerdings mit dem Nebeneffekt,
die SL gnadenlos "mitzuziehen".

Und ein Rat dazu.
Ich würde hier und heute kein Geld mehr für "Zukäufe" ausgeben.
Wer noch nicht investiert ist,
sollte die Finger vom Markt lassen.

Dieses Geschrei all der Analysten+Banker,
welche den Markt einzig nach oben laufen sehen
und ihnen fette Beute "versprechen",
haben ganz gewiss einen "Grund" für diese "Honigspuren" !!

Schönen Tag wünscht Ihnen wie immer

HM
Hier noch FREEDIE MAC......





Übrigens gab es bei "FREDDIE" erst kürzlich einiges Ungemach,
weil deren "Buchführung" ein wenig zu "kreativ" gewesen ist.




Ist jetzt nicht direkt eine zweite "ENRON", liebe Leute.
Aber wenn ich so rechnen würde,
dann wäre ich auch plötzlich ein reicher Mann....(hihihi).

Naja, der aufgeklärte Aktionär weiss ja wie "positiv" die US-Boys nach vorne denken.
Deswegen "annualisieren" die auch so gerne.
Da kann man in bester Laune so schön "hochrechnen" über`s Jahr.

HM
INTERVIEW ZUR US-JOBKRISE

"So schlimm wie nie seit der Depression"

Die Rezession in den USA ist seit zwei Jahren überwunden,
doch die Arbeitslosenquote will und will nicht fallen -
ein großes Problem für Präsident Bush.


SPIEGEL ONLINE sprach mit Mark Zandi, Chefvolkswirt von Economy.com,
über Job-Daten, Wahlkampf und die Abwanderung der Industrie nach Asien.

SPIEGEL ONLINE: Herr Zandi, seit einschließlich Februar sind in der US-Wirtschaft Monat für Monat mehr Arbeitsplätze vernichtet als geschaffen worden. Im September aber entstanden laut Daten vom Freitag wieder neue Jobs, immerhin 57.000. War das schon die Trendwende?

Mark Zandi: Es gibt Anlass für vorsichtigen Optimismus, die Lage wird zumindest nicht schlimmer. Einen nachhaltigen Aufschwung haben wir aber nicht. In einem gesunden Arbeitsmarkt würden pro Monat 100.000 bis 150.000 neue Stellen entstehen.

SPIEGEL ONLINE: Zumindest die Wall Street feiert die September-Zahlen, der Dow Jones stieg am Freitag um 85 Punkte. Dann ist dieser Jubel verfrüht?

Zandi: An den Finanzmärkten gab es die Sorge, dass wir erneut richtig, richtig schlechte Daten sehen würden. Nun atmen alle auf. Aber die Arbeitslosenquote ist noch immer sehr hoch, sie bleibt unverändert bei 6,1 Prozent.

SPIEGEL ONLINE: Verglichen mit deutschen Werten scheinbar nicht viel - aber als George W. Bush Präsident wurde, lag die US-Quote nur knapp über vier Prozent.

Zandi: Außerdem enthält der September-Bericht noch viele weitaus weniger erfreuliche Daten. Der Prozentsatz der Amerikaner, die arbeiten oder Arbeit suchen, ist erneut gefallen. Der Anteil der Teilzeit-Jobs ist erheblich gestiegen. Der durchschnittliche Stundenlohn ist gesunken.

SPIEGEL ONLINE: Und das alles, obwohl die Rezession offiziell seit November 2001 vorbei ist und das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal womöglich um mehr als fünf Prozent wuchs. Hat es solch einen Boom ohne Jobs in der US-Geschichte schon mal gegeben?

Zandi: Die Lage ist so schlimm wie nie seit der Großen Depression. Prozentual gesehen war der Stellenverlust in den frühen achtziger Jahren zwar größer. Aber eine Arbeitsmarktkrise mit dieser Tiefe und Dauer haben wir seit den Dreißigern nicht gehabt.

SPIEGEL ONLINE: Den härtesten Einbruch hat die klassische Industrie erlebt, seit Mitte 2000 sind hier erstaunliche 16 Prozent aller Stellen weg gefallen. Kommen diese Jobs irgendwann zurück?

Zandi: Nein, sie sind für immer verloren. Die meisten werden nach China verlagert, in andere Gegenden Ostasiens und nach Mexiko. China und Indien profitieren nicht nur von ihren niedrigen Lohnkosten, sondern auch davon, dass ihre Währungen stark unterbewertet sind.

SPIEGEL ONLINE: Schadet dieser Export von Arbeitstellen noch anderen Sektoren außer der Industrie?

Zandi: Er erfasst zunehmend auch die Informationstechnologie und andere Branchen. Von den drei Millionen Arbeitsplätzen, die die US-Wirtschaft seit dem Gipfel des Tech-Booms eingebüßt hat, ist ungefähr eine Million ins Ausland gewandert. Die restlichen zwei Millionen sind wegen schwacher Nachfrage und sehr starker Steigerungen der Produktivität verloren gegangen.

SPIEGEL ONLINE: Werden die Arbeitslosenzahlen 2004, dem Jahr der Präsidentschaftswahlen, wieder besser aussehen?

Zandi: Der Markt wird sich vermutlich erholen, aber nur sehr langsam, selbst im bestmöglichen Szenario. Wahrscheinlich bleibt die Arbeitslosenquote im gesamten Jahr über sechs Prozent.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt nach schlechten Nachrichten für den Präsidenten. Kann er irgendetwas tun, um das Job-Problem zu lindern?

Zandi: Er kann nichts mehr machen, das am Wahltag im November schon messbare Auswirkungen hätte. Das einzige, das helfen könnte, wäre dass die Chinesen eine Aufwertung des Yuan zulassen. Aber wahrscheinlich bleiben sie stur, obwohl die Bush-Regierung sie laut und hart kritisiert. Der Arbeitsmarkt wird Bush auf keinen Fall helfen. Die Frage ist nur: Wie sehr wird er ihm schaden?

SPIEGEL ONLINE: Bush sagt, die Arbeitslosigkeit wäre ohne seine gigantischem Steuersenkungen noch höher. Hat er Recht?

Zandi: Ja. Die Regierung hat eine riesige Menge Ressourcen in die Wirtschaft gepumpt, und auf kurze Sicht stützt das den Konsum. Das ist aber eher ein Nebenprodukt der Steuersenkungen. Sie sind nicht umgesetzt worden, um der Wirtschaft zu helfen, sondern aus ganz anderen Gründen. Auf lange Sicht richten sie großen Schaden an, indem sie das Defizit im Bundeshaushalt vergrößern.

SPIEGEL ONLINE: Die Job-Misere könnte den Demokraten helfen, Bush zu schlagen. Haben deren möglichen Kandidaten denn wirtschaftspolitisch sinnvolle Ideen?

Zandi: Ich stimme ihnen zu, wenn sie die Steuersenkungen zu einem späteren Zeitpunkt im Konjunkturzyklus zurückzudrehen wollen. Einige Kandidaten aber fordern neue Handelsbeschränkungen oder gar eine Neuverhandlung der Nafta-Freihandelsverträge mit Mexiko. Das wäre ein folgenschwerer Fehler.
SPIEGEL ONLINE: Können Volkswirtschaften wie Deutschland oder Frankreich Lehren aus der Job-Krise in Amerika ziehen?

Zandi: Unsere Wirtschaft hat zwar zu kämpfen, aber angesichts jüngster großer Schocks schlägt sie sich doch ganz gut, weil sie stark liberalisiert ist. Die Industrie-Jobs, die wir jetzt verlieren, wären langfristig ohnehin nicht zu retten. Man könnte den Übergang höchstens abmildern, indem man in Umschulung von Arbeitern investiert statt in Steuersenkungen. Die Deutschen und Franzosen würden gewinnen, wenn sie ihre Finanz- und Arbeitsmärkte ähnlich flexibel machten wie wir. Wenn man den Wandel bekämpft, verlängert das nur die Schmerzen.

Das Interview führte Matthias Streitz, New York
Aus der FTD vom 6.10.2003

Duisenberg fürchtet Dollar-Crash

Von Carmen Vela, Frankfurt, und Andreas Krosta, Lissabon

EZB-Chef Wim Duisenberg hat vor einer zu schnellen und zu starken Abwertung des US-Dollar im Vergleich zum Euro gewarnt.
Seine Aussagen kommen einer verbalen Intervention an den Währungsmärkten gleich.


"Wir hoffen und beten, dass die Berichtigung (des Dollar-Kurses), die unvermeidbar ist, langsam und schrittweise vonstatten geht", sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) der spanischen FTD-Schwesterzeitung Expansión. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um es langsam und schrittweise geschehen zu lassen."

Duisenbergs Aussagen kommen einer verbalen Intervention an den Währungsmärkten gleich. Notenbanker äußern sich in der Regel selten zu Wechselkursen. Die Warnung ist die erste eines Zentralbankchefs seit der Erklärung der Finanzminister der sieben größten Wirtschaftsnationen (G7) in Dubai vor zwei Wochen. Dort hatten die G7 ostasiatische Staaten wie China und Japan aufgefordert, die Bindung ihrer Währungen an den Dollar schrittweise aufzugeben und damit der US-Währung Raum für Abwertungen zu schaffen.

Nach Ansicht Duisenbergs, der Ende Oktober aus dem Amt scheidet, hat der Dollar eine Abwertung nötig: "Der Dollar ist die Währung eines Staats mit einem hohen Zahlungsbilanzdefizit von rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Man kann sich das ein bis zwei Jahre leisten, vielleicht auch fünf Jahre, aber irgendwann muss es zu einer Korrektur der Währung kommen." Nach Einschätzung von Ökonomen könnten die USA so ihr Defizit ausgleichen. Ein schwächerer Dollar würde die USA wettbewerbsfähiger im Ausland machen. Zugleich würden die Importe sinken.

Zu schnelle Bewegung des Euro

Seit Dubai legte der Euro von 1,1370 $ auf 1,1767 $ in der Spitze zu. Die Bewegung geht Duisenberg zu schnell. Bei einer rasanten und heftigen Aufwertung fürchtet der Zentralbankchef, dass die Wirtschaft der Euro-Zone inmitten einer ersten Phase des Wachstums einen Rückschlag erleiden könnte und die Hauptlast der Dollar-Abwertung tragen muss. Erst vergangene Woche hatten Ökonomen Duisenberg aufgefordert, sich zum Euro zu äußern.

Erste Zeichen sprechen dafür, dass der Dollar seit Dubai stärker gegen den Euro abwertet als gegen die asiatischen Währungen. Dieser Entwicklung wollten die G7-Finanzminister aber vorbeugen. Duisenberg sagte nun: "Bisher läuft die Berichtigung nur gegen den Euro." Damit fordert er die Zentralbanken in Asien auf, nicht zu stark in die Währungsmärkte einzugreifen. Nach Schätzungen der HypoVereinsbank haben die Ostasiaten bisher durch Verkäufe ihrer eigenen Währungen im Gegenwert von rund 250 Mrd. $ an den Devisenmärkten interveniert, um ihre Währungen vor einer zu starken Aufwertung zu schützen. Allein Japan habe für rund 110 Mrd. $ Dollaranleihen aufgekauft, zuletzt in der vergangen Woche.

EZB-Intervention offen

Die EZB dagegen hielt sich bisher mit Eingriffen zurück. Ob sie bei einer zu starken Aufwertung des Euro ebenfalls interveniert, ließ Duisenberg offen. Nach Ansicht von Ökonomen müsste die Zentralbank zumindest mit weiteren Zinssenkungen reagieren. Sie rechnen damit, falls der Euro die Marke von 1,20 $ durchbricht und sich dort stabilisiert. Für die kurzfristige Zinspolitik spielt dies keine Rolle. Nach der EZB-Ratssitzung am Donnerstag sagte Duisenberg, Tagesschwankungen hätten keinen Einfluss auf Zinsentscheidungen. Die Zentralbanker hatten den Leitzins für die Euro-Zone bei 2,0 Prozent belassen und angedeutet, dass sie für längere Zeit keinen Änderungsbedarf sehen.

Zudem wächst bei Duisenberg das Vertrauen in die Erholung der Wirtschaft in der Euro-Zone. Der Aufschwung habe bereits begonnen, aber sehr langsam, sagte Duisenberg Expansión. In der Erklärung vom Donnerstag hatte die EZB die Risiken als ausgeglichen bezeichnet. Diese Wortwahl kommt einem leichten Wechsel des Tons gleich. Noch vor vier Wochen hatte die EZB vor Risiken für die Erholung gewarnt.

"Die EZB ist zuversichtlicher über den Aufschwung. Sie hat nun eine neutrale Position", sagte der Europa-Chefvolkswirt von BNP Paribas, Kenneth Wattret. "Die EZB hat den Zinssenkungszyklus vorerst beendet. Es gibt aber auch keine Anzeichen dafür, dass sie die Zinsen erhöhen wird", sagte der Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer. Die meisten Volkswirte gehen von einer längeren Phase niedriger Zinsen aus. Eine Zinserhöhung erwarten viele erst im dritten Quartal 2004.

© 2003 Financial Times Deutschland , © Illustration: AP
Aus der FTD vom 6.10.2003

Derivate: Anleger favorisieren kurzfristige Spekulationen

Von Michael Neuhaus

Besitzer von Kaufoptionsscheinen (Calls) hielten sich in der vergangenen Woche nur kurzfristig im Markt auf und nutzten kleinere Erholungen zu Gewinnmitnahmen. Gefragt sind nun vor allem kurzlaufende Calls mit Basispreisen von 3400 bis 3600 Punkten, die im Oktober oder Dezember fällig werden.

Ein zunächst starker Euro und schlechtere Konjunkturdaten als erwartet aus den USA hatten in der ersten Wochenhälfte den wertlosen Verfall von Knock-out-Produkten auf den Dax bis zu Basispreisen von 3220 Punkten zur Folge. Dies führte bei den Anlegern teilweise zu einem Totalverlust ihres Investments.
Im Blickpunkt der Anleger standen wieder einmal die Versicherungswerte. Münchener Rück und Allianz gehörten zu den Umsatzspitzenreitern im Derivatebereich. Während sich die Anleger zur Wochenmitte bei Knock-out-Calls zu Verlustbegrenzungen durch Verkauf entschieden, konnte man bei den klassischen Optionsscheinen eine anhaltende Nachfrage nach Calls beobachten. Bei der Allianz setzten sie auf Basispreise von 80 bis 100 Euro und bei der Münchener Rück von 90 bis 100 Euro.

Ende der Seitwärtsbewegung

Bei der Deutschen Telekom wird nach dem Kaufverhalten der Knock-out-Anleger nicht mehr mit einem Erreichen oder Unterschreiten der 12-Euro-Marke gerechnet. Bei den klassischen Calls stehen Basispreise von 14 bis 16 Euro an erster Stelle. Die Investoren hoffen dabei auf ein Ende der jüngsten Seitwärtsbewegung. Anziehende Kurse bei Nokia steigerten ebenfalls die Nachfrage nach Calls. Mit Laufzeiten von zwei bis neun Monaten scheint das Erreichen der gewählten Basis von 15 Euro als wahrscheinlich eingestuft zu werden.

Nachdem Marktberichte dem Goldpreis das Erreichen der 400-$-Marke zutrauen, setzen auch einige Anleger an der Euwax diese Erwartungen in ein Investment um. Hierfür wurde vor allem ein endlos laufendes Knock-out-Produkt gewählt. Die Basis von 324 $ und die Verlustbegrenzungsbarriere (Stop Loss) bei 340 $ bieten einen großzügigen Spielraum zum aktuellen Goldpreis von 370 $ je Feinunze. Daher müssen die Anleger bei möglichen kleineren Korrekturen des anhaltenden Aufwärtstrends keine vorzeitige Fälligkeit des Produkts befürchten.

Michael Neuhaus ist Derivatehändler bei der Euwax Broker AG.

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Sieht so aus, als würden da einige versuchen
über "Zockerei" einen gewissen "Ausgleich" der letzten Jahre generieren zu wollen.
Da kann ich nur eines dazu sagen.
Wer schon mit Aktien nicht umzugehen wusste,
der wird mit CALL/PUT-SPIELEN ganz gewiss auf die Schnautze fallen.

Siehe Beispiel oben mit Put-Optionen, welche im Totalverlust endeten.
Warum ich aber diesen Bericht hier rein nehme hat folgenden Grund.
Auch ich glaube,
dass sich heute viele Anleger nicht mehr wirklich auf die "lange" Seite legen.

Nicht alle werden sehr kurzfristig denken, völlig klar.
Aber jedenfalls werden viele Anleger wesentlich "sensibler" auf Kursverluste reagieren,
als noch vor einigen Jahren.

Und genau dies sollte auch in das eigene Investitionsverhalten einfliessen.
Die Volatität ist nach wie vor ein Thema.
Oder glaube hier jemand,
dieser fulminante Anstieg der Indizes in den letzten Monaten kenne lediglich eine Richtung.
So wie es nach oben gegangen ist,
so kann es jederzeit wieder nach unten gehen.

Welche Kräfte hier walten,
konnte man letzte Woche sehr schön am Goldpreis beobachten.



Das war schon ziemlich heftig, was hier vor sich ging.
Und an "Zufall" glaube ich schon gar nicht mehr.

Jedenfalls ein schöner Augenöffner dafür,
dass der Markt noch immer sehr "labil" ist.
Nach beiden Richtungen wohlgemerkt.

HM
#2565

lieber herr.motzki,

wir haben ihr anliegen nochmals diskutiert, und auch ich möchte gerne einmal dazu stellung nehmen.

wir schätzen ihr engagement für diesen thread und unterstützen es immer gerne, wenn ein thread-eröffner sich bemüht, gemäß seinem thema den roten faden weiterzuführen, die diskussion zu steuern und zu moderieren. der qualität des boards täten sie damit einen großen gefallen - wenn... ja, wenn sie sich denn selbst konsequent an die von ihnen aufgestellten spielregeln halten würden.

was ich ihnen aber vorwerfen muss, ist etwas, was man normalerweise gerne uns moderatoren anlastet - oft zu unrecht, wie ich finde - ;) : nämlich zensur.

ihr thread-titel `the market-watch` impliziert beobachtung und signalisiert damit eine gewisse neutralität, die sie dann im `untertitel` allerdings wieder einschränken. beobachten heisst, die augen und ohren nach allen seiten hin offen zu halten. es ist dabei ihr gutes recht, ihre meinung darzustellen und mit argumenten, zeitungsmeldungen etc. zu belegen. tun sie dann aber bitte nicht so, als seien sie an einer um objektivität bemühten internet-zeitung interessiert...

entweder sie machen hier eine stoffsammlung und verzichten auf eigene kommentare und meinungen - dann wäre es wohl ein recht langweiliger, reiner copy-and-paste-thread und nicht ganz im interesse einer diskussionsplattform wie w.o., aber natürlich tolerabel;

oder sie fahren fort wie gehabt und versehen die artikel mit kleinen anmerkungen, dann müssen sie dieses recht aber auch den lesern ihres threads zugestehen. auch müssen sie schon zulassen, dass von anderen usern positiv stimmende wirtschaftsmeldungen ihren negativen entgegengesetzt werden. nur meinung und gegenmeinung ermöglichen den lesern eine kritische sichtweise und machen den reiz einer internet-plattform aus.

wenn sie keine positiven meldungen zu einzelnen unternehmen in ihrem thread wünschen und solche als billige kaufempfehlungen/pusherei jenseits des thread-themas abtun, dann seien sie bitte auch konsequent und verzichten ihrerseits auf die neben allgemeinen wirtschaftsnachrichten immer wieder eingestreuten `bearishen` unternehmens-meldungen zu vw, amazon, yahoo etc.

ich hoffe auf ihr verständnis, dass wir uns in diesem falle nicht weiter einmischen möchten und wünsche ihnen weiterhin viel spass bei der marktbeobachtung.
und vergessen sie nicht: viele augen sehen mehr!;)

freundliche grüße
scara
@Guten Tag, ScaraMod

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Und ein weiteres Danke,
dass Sie und andere sich die Mühe machen
über meine "Sache" nachzudenken.

Jedoch habe ich das Gefühl,
dass Sie (und andere) ein wenig am Ziel vorbei schiessen...(hihihi).

Folgendes, mein Guter Scara.....

ihr thread-titel `the market-watch` impliziert beobachtung und signalisiert damit eine gewisse neutralität, die sie dann im `untertitel` allerdings wieder einschränken. beobachten heisst, die augen und ohren nach allen seiten hin offen zu halten. es ist dabei ihr gutes recht, ihre meinung darzustellen und mit argumenten, zeitungsmeldungen etc. zu belegen. tun sie dann aber bitte nicht so, als seien sie an einer um objektivität bemühten internet-zeitung interessiert...

Diese Geschichte mit der Objektivität müssen Sie völlig falsch verstanden haben.
Erstens ist dies überhaupt nicht möglich.
Und zum Zweiten, hatte ich dies auch niemals vor.
Entweder mein Brief kam bei Ihnen nicht an
und/oder meiner Bitte wurde eine gänzlich falsche Intention hinterlegt.

Ich habe geschrieben,
dass es bei W.O "Dausende" von Push-Threads gibt,
welche einer einzige Intention unterliegen.
Andere User "anzuspitzen" gewisse Shares zu kaufen
und am besten heute als morgen.

Ich versuche lediglich einen Thread zu betreiben,
in dem "Wahrheiten" vorkommen,
welche zumindest zum nachdenken anregen,
bevor ein Aktionär völlig unreflektiert
irgend welche Aktien kauft.

Wollen wir wetten,
dass wir bei W.O ein Verhältnis 1000:1 hätten,
würden wir negative Threads gegenüber positiven gegenüberstellen!!
Einer der wenigen Threads dieser Art ist der von bluemoons,
welcher sehr lesenwert ist.

Der Unterschied besteht lediglich darin,
dass der Gute bluemoons sich (fast immer)
eines Kommentar`s enthält.
Ich schreibe öfters einen,
auf gewisse zynische+lustige Art.
So what?

Und meine Intention besteht nicht,
alle User von irgend welchen Engagements abzuhalten.
Diese Dinge gehen lediglich den Käufer etwas an-fertig.
Wenn ich sage,
dass ich heute keine Shares mehr kaufen würde,
dann hängt dies mit dem meiner Meinung nach mehr als hohen Preis zusammen.

Aber auch dies muss jeder selbst wissen-fertig.

Ach ja.....

wenn sie keine positiven meldungen zu einzelnen unternehmen in ihrem thread wünschen und solche als billige kaufempfehlungen/pusherei jenseits des thread-themas abtun, dann seien sie bitte auch konsequent und verzichten ihrerseits auf die neben allgemeinen wirtschaftsnachrichten immer wieder eingestreuten `bearishen` unternehmens-meldungen zu vw, amazon, yahoo etc

Es geht hier gar nicht darum,
gewisse Meldungen als "billige" Kaufempfehlung zu definieren, Mod.
Meine einzige Intention ist,
dass es bei W.O ein, zwei Threads geben sollte,
die nicht von "indirekten" Kaufempfehlungen vollgespickt sind..!!

Es ist schon schwierig genug,
so etwas hier zu finden.
Ich würde Sie bitte sich Ihre eigene W.O-Startseit anzusehen
und zu analysieren.
Kein Tag ohne mind. ein Dutzend "mind 200%, mind. 400%
jetzt einsteigen "unglaubliche Chance", usw.....!!

Mit Seriosität hat dieses Forum schon längst nicht mehr zu tun, Scara.
Und warum ich überhaupt noch hier schreibe,
weiss wirklich nur noch der liebe Gott.
Aber vielleicht ist gerade dies der Grund.
Es tut mir leid,
aber solange hier solche desaströsen "Zustände" herrschen,
werde ich kaum irgend welche "Tipps" von Euch annehmen können.
[Bitte nicht "persönlich" nehmen)

Jeder darf hier doch wirklich alles-
da brauchen wir gar nicht drum herum zu reden.
Aber wenn hier ein, zwei User
einen etwas "anderen" Thread mit viel Mühe aufziehen,
dann wird von "Toleranz" - "Ausgeglichenheit"-usw... gesprochen.

Dann würde ich Mal bitten,
dass W.O damit auf der eigenen Startseit beginnt.
Dieser Mist, der dort täglich verzapft wird,
hat auf Leute wie mich ganz gewiss keine "Vorbildfunktion"
so leid es mir tut....(hihihi).

Und dann noch dies hier....

ihr thread-titel `the market-watch` impliziert beobachtung und signalisiert damit eine gewisse neutralität, die sie dann im `untertitel` allerdings wieder einschränken. beobachten heisst, die augen und ohren nach allen seiten hin offen zu halten. es ist dabei ihr gutes recht, ihre meinung darzustellen und mit argumenten, zeitungsmeldungen etc. zu belegen. tun sie dann aber bitte nicht so, als seien sie an einer um objektivität bemühten internet-zeitung interessiert...

Sie müssen sich beim nächsten "durchlesen" des Thread-Titels eventuell nochmals ein wenig mehr anstrengen, Mod.
Dort steht sehr klar und deutlich.....

und die Mär vom starken Bullen

Der Market-Watch war noch nie gedacht, ausschliesslich "neutral" zu agieren,
sondern hatte zum Ziel,
die "Kehrseite" all der Jubelmeldungen in das Visier zu nehmen!!!

Die Gründe hierfür wurden oben schon benannt.

Also, mein lieber ScaraMod.
Ich hoffe jetzt meinen Standpunkt nochmals deutlich dargestellt zu haben.
Sehen Sie den Market-Watch als so eine Art "anderes" Tagebuch.

Und übrigens habe ich die Hoffnung,
dass so manche Bitte hier von den anderen Usern nicht nur toleriert,
sondern auch respektiert wird.

Auf "freiwillige" Art wohlgemerkt.

So wie es unter reifen-erwachsenen-toleranten Menschen üblich sein sollte.
Wenn es klappt dann gut-wenn nicht-dann eben nicht.
Aber ich werde ganz gewiss keine Plattform für irgend welche Jubelmeldungen bieten,
welche wir von der W.O-Startseit gewöhnt sind.

Hauptsache sie sind "marktschreierisch genug"
auch wenn sie überhaupt keinen fundamentalen Hintergrund besitzen.

Und nun wünsche ich Ihnen und Ihren Kollegen eine freundliche und erfolgreiche Handelswoche
und verbleibe wie immer........

mit besten Wünschen

HM :cool:
Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen,
dass unten stehende "Ausführungen" und "Meinungen"
keinesfalls den Mod ScaraMod betreffen...

sondern sozusagen an eine imaginäre Person gerichtet ist

welche W.O darstellt..!!

Ich hoffe dies war deutlich genug.

(Die Mod`s bekommen schliesslich schon Prügel genug hier) ;)

DANKE

HM
hallo herr.motzki,

geben sie es zu, sie sind in ihrem missionarischen eifer über mein posting hinweggehuscht und konnten es kaum erwarten, die replik in die tastatur zu tippen.:cool: :laugh:

bitte noch einmal genauer lesen, es steht alles drin.

auch sie haben nicht die weisheit, oder wie sie es nennen, `wahrheit` mit löffeln gegessen. um sich ihr anzunähern, bedarf es der gegenmeinungen. da lasse ich nicht mit mir reden, und wir bemühen uns nur, ausgleichend zu wirken.

wenn sie glaubwürdig erscheinen wollen, müssen sie andere meinungen zulassen.

es gibt hier im w.o. nicht nur streitereien um pusher, sondern auch um basher. ein interesse der basher an der jeweiligen aktie ist kaum erkennbar, alle fühlen sich gestört, und immer kommt das argument der bashenden störer, man fühle sich zur aufklärung berufen. schön und gut. sie sind kein störer, sie sind `hausherr` in ihrem thread. aber sie sollten sich nicht überschätzen.

aufklärung kann man nur betreiben, wenn man sich anderen stellungnahmen nicht verschliesst. das gilt auch für sie, und da bin ich von ihnen enttäuscht.

börse ist anders, als klein-hänschen am biertisch sich das denkt. damit meine ich nicht sie, dafür haben sie sich schon zuviel mit börse beschäftigt. aber so ganz ins auge sehen wollen sie den kapriolen der massenpsychologie auch nicht. denn selbst bei fundamental sehr schlechten rahmendaten kann der dax über 4.000 punkte steigen.

sie mögen langfristig recht haben in ihrer negativen betrachtungsweise, aber zeiträume einschätzen können sie vielleicht nicht, und so kann es für die entscheidungsfindung anderer user über kauf oder nichtkauf einer aktie auf kürzere sicht durchaus nützlich sein, wenn ihnen jemand paroli bietet.

das war`s dann auch dazu von meiner seite.

schönen abend noch,
gruss
scara
@ScaraMod

Ist dies nun die Meinung von Ihnen oder vom MOD?
Ich hoffe doch, dass dies Ihre private Meinung ist.
Denn als Mod hätten Sie da ein wenig Ihre Kompetenzen überschritten. ;)

Und ob Sie enttäuscht von mir sind,
ist Ihr Problem-nicht meines.
Sie wollten hier öffentlich einen User vorführen.
Ihrem vorangegangenen Posting kann ich nichts anders entnehmen.
(Und bitte kein Ausreden)

Diese Dinge, hätten Sie sehr gut über Mail regeln können, Mod.
Und ist übrigens auch der normale+übliche Weg.

Ich hatte in freundlichem Ton BoersenMod gefragt,
ob es nicht möglich ist
einen einzigen Thread hier betreiben zu können,
in welchem nicht permanent
irgend welche Jubelmeldungen der Banker&Analysten-Mafia zu lesen sind.

Nix weiter!!

Und Sie gehen her,
und wollen unter dem Schleier der Vernunft den Thread-Initiator öffentlich vorführen,
indem sie ihm diverse "Vergehen" vorwerfen.
Wenn ich mich recht erinnere,
dann hatte "ich" eine Bitte an W.O gerichtet.

Wenn dies der normale Stil ist,
diese Bitte mit einer öffentlichen Vorführung zu beantworten,
dann spricht dies nicht gerade für Sie.

Ihr Hinweise auf meine VW-Amazon-Yahoo-Meldungen
sprechen da Bände.

Als ob ich diese Meldungen "erfinden" würde.
Dies sind offizielle Meldungen von Wirtschaftsredaktionen.
Und wenn es hier "ausschliesslich" um "Entlassungen" geht,
dann, weil es die Wahrheit ist und nicht,
weil der Alte Motzke dies gerne so hätte. ;)


Auf diese Art des Insistierens kann ich gerne verzichten.
Ihre Beleidigungen von wegen "missionarischen" Eifers,
finde ich ein wenig anmassend, Scara.
Ich warne Anleger "bevor" die Scheisse am Dampfen ist, mein Lieber.
Und dies schon seit Jahren!!
Was Sie missionarisch halten,
hat viele vor massiven Buchverlusten bewahrt.

Wenn Sie einen einzige Klick z.B. auf

RD4-TGH-CMRC-KBC-SEBL

geworfen hätten,
dann würden Sie sehen,
wann ich die Anleger
auf gewisse "Tendenzen" hingewiesen hatte.
Und ich bin niemals einfach hingegangen
und habe "verkaufen" gebrüllt.

Ich habe "immer" auf gewisse "Grundregeln" hingewiesen,
die da heissen.....

AUGEN AUF IM STRASSEN (BÖRSEN)-VERKEHR......
und SL-Strategie beherzigen..!!

Dies auch noch ins lächerliche zu ziehen,
ist für mich nicht gerade ein Beweis,
dass Sie sich wirklich mit mir und/oder meiner Sache befasst haben. ;)

Pflegen Sie Mal weiter Ihre Startseite,
wo wir täglich mit sachlichen+fundamentalen "Dausend%èrn überschüttet werden..(hihihi).
Übrigens, wenn Sie mich für ein arogantes Arschl...halten,
ist es Ihr gutes Recht.

Dann würde ich Sie aber bitten,
sich zu allererst Ihre eigenen Beiträge "richtig" durch zu lesen.
Ein Moderator, der in einer eigentlich "einfachen" Geschichte,
auf diese Art&Weise vorgeht,
sollte zumindest darüber nachdenken,
ob er jetzt nicht das Kind mit dem Bade ausschüttet. ;)

Jetzt fangen Sie hier als Moderator sogar mit mir eine Diskussion an,
dass der DAX auf 4000 steigen an..!!
Ja und?
Ich habe auch nirgends geschrieben,
dass dies ummöglich wäre.
Im Gegenteil habe ich erst gestern geschrieben,
dass meiner Meinung nach die INDIZES noch weiter nach oben laufen könnten....
und dass die SL schön nachgezogen werden sollen.

NIX WEITER !!

Es soll niemand "verkaufen" oder "kaufen"
sondern einfach die GRUNDREGELN der BÖRSE beherzigen
und nicht wild durch die Gegen kaufen/verkaufen,
nur weil ein besoffener Haufen von Analysten wieder zu schreien anfängt.

Es geht lediglich um "ABSICHERUNG" !!

So WHAT?

Übrigens zwinge ich niemanden meinen Thread aufzusuchen
und/oder sich nach ihm zu "richten".
Und ich betreibe auch keinerlei "Werbung" für den Market-Watch.
Die überwiegende Mehrheit der Leser haben offensichtlich keinerlei Probleme damit.
Das Problem haben Sie hier reingebracht, mein Guter Scara.
Und jetzt fangen Sie auch noch an, in der Rolle des "Moderator"
mit mir über den künftigen Verlauf des deutschen Fabeltieres zu diskutieren...(hihihi).

Auch Ihnen würde ich empfehlen,
einen Blick auf die "Threaderöffnung" zu werfen, Mod.
Als dieser eröffnet wurde,
hatten die meisten noch Schaum vor dem Mund,
weil sie fette Beute gerochen hatten.

Angeheizt von all dieser "Spezialisten" und "Freunden",
welche vorwiegend in "seriösen" Broker-Abteilungen+Banken zu Hause sind!
So wie W.O, z.B. ;)

Wenn ich, wie Herr Nabil, monatliche Geld an W.O bezahle,
würde sich da Ihr Ton genauso anhören, Mod. ;)
Ist jetzt nix persönliches,
aber völlig abwegig ist dies doch nicht, oder?!

Ich opfere hier über Jahre viel meiner privaten Zeit
und muss mich dann mit einem Lächeln auf dem Gesicht
von einem MOD Vorhaltungen anhören,
die vorgetragen wurden
"ohne" wirklich zu wissen-um "was" es denn eigentlich geht.

Den Alten Motzki besuchen Sie gerne,
(um dem eingebildeten Sack Mal eine mitzugeben).
Wenn sich aber User im Dutzend
über Pusher wie die Gute snag vom ICGE-Thread beschweren,
kommt niemand auf die Idee,
ihn an seine gute Kinderstube erinnern zu wollen...(hihihi).

Zufall??

Erklären Sie es mir, Scare.
Aber wenn Sie dies (wollen), oder tun,
dann bitte per Mail.

Da bestehe ich darauf. ;)

Und nun wünsche ich Ihnen einen weiteren erfolgreichen Gang auf dem Parkett
und verbleibe wie immer.....

mit besten Wünschen an Ihr Depot

HM :cool:

PS: Von weiteren "offiziellen" Beiträgen irgend welcher MOD`s bitte ich "abzusehen". DANKE! ;)
Und nun weiter mit dem "TAGESGESCHÄFT"... ;)

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US-Aktienmarkt

Neue Blase bei Technologieaktien

Der Kauf von Technologieaktien auf Pump blüht.
Unvorsichtige Anleger sorgen damit für eine neue Aktienblase an der Börse.



Manches Bild ersetzt Tausend Worte. Erst mal die Worte: „Die größte Aktienmarktverrücktheit in der Geschichte der Welt läuft noch auf vollen Touren.“ Und auf der rechten Seite erblicken Sie in der Grafik den sichtbaren Beweis. Dieses Werk von Alan Newman, Herausgeber des geschätzten Aktienmarkt-Infodienstes „CrossCurrents“, zeigt, wie der Nasdaq-Index und die von Brokern an Anlegern ausgeliehenen Kredite 2003 zunächst im Gleichschritt nach oben marschiert sind.

Das ist ein weltweit beachtetes Phänomen. Der ehemalige „Barron`s“-Journalist Charles Biderman warnt ebenfalls mit erhobenem Zeigefinger vor dem Nasdaq-bezogenen Anlagekreditvolumen, dass seinen rasanten Anstieg den zuvorkommenden Brokern verdankt.

Man könnte von einem erschreckenden Chart sprechen: Die Benchmark (der Tech-Index) ist in diesem Jahr um 40 Prozent angestiegen – doch das Volumen der von Brokern an Anleger gewährten Kredite verfünffachte sich zur selben Zeit. Noch erschreckender ist der Vergleich bezogen auf den breiten Aktienmark statt auf die Nasdaq: Während Indizes und Anlagekredite im Gesamtmarkt fast im Gleichschritt marschieren, toppen die ausgeliehenen Gelder für Nasdaq-Anlagen alles.

In Zahlen: Von Juni bis Mai liehen sich Investoren am breiten Universum der New York Stock Exchange nur 1,4 Prozent mehr aus; in derselben Zeit stieg dagegen die Summe der von Wertpapierhäusern ausgeliehenen Gelder für Nasdaq-Wetten von 7,3 Milliarden auf 26 Milliarden Dollar.

Auch einem Außerirdischen würde blitzschnell klar, dass „die Aktienblase auf dem blauen Planet noch ganz schön rund ist“. Oder wenigstens die Kunden der amerikanischen Onlinebroker sollten es erkennen, wie es der sonst so nüchterne Biderman weiter formuliert. Im Klartext: Nur auf ihren eigenen Umsatz bedacht, verleihen die Broker Geld, damit Anleger in risikoreiche Unternehmen investieren. Das kann kein gutes Ende nehmen.

Gerade die Gegenüberstellung von Anlagekreditvolumen und Nasdaq-Entwicklung zeigt deutlich, wie das neue Spekulationsfieber im amerikanischen Aktienmarkt steigt – und so zum Triebwerk der aktuellen Börsenrally wird. Ohnehin eine Rally der bedenklichen Variante: Ausgerechnet die qualitätsärmsten Aktien legen am meisten zu.

Diese impulsive Neigung, Aktien ohne langes Nachdenken und auf Pump zu kaufen, hat nun auch die Vereinigung der amerikanischen Wertpapierhäuser (National Association of Securities Dealers – NASD) nervös gemacht. Sogar so sehr, dass die NASD am 11. September eine Warnung an die Investoren aussprach, die mit ausgeliehenen Geldern hantieren. Die erbarmungslose Nachricht: Wer auf Kreditbasis spekuliert, hat keinen Spielraum für Fehler.

Der Brokerverein macht sich Sorgen, dass wir unschuldigen Anleger möglicherweise keine Ahnung haben, wie gefährlich eine Anlage auf Kreditbasis sein kann. Deshalb wurde explizit gewarnt, dass man das Risiko „beträchtlicher Verluste“ in Kauf nehmen sollte. Im Klartext: Du kannst alles verlieren.

Das ist ein durchaus lobenswerter Versuch seitens der Broker-Vereinigung, auf einen bedenklichen Zustand hinzuweisen. Denn so falsch liegt die NASD nicht. Mit ganz normaler Alltagssprache kann man die Gefahren des Aktienmarktes sehr gut erklären.


Die Warnung sollte aber anders formuliert werden: Kaufe nicht auf Basis der Hoffnung, sondern auf Basis solider Tatsachen. Wer auf dem wackligen Boden der Fantasie handelt und schlechte Erfahrung macht, sollte sich am besten im engen Freundeskreis ausweinen – bei vielen Brokern bekommt er höchstens Geld zum Nachlegen.

Niemals zuvor in den vergangenen Jahrzehnten waren so viele Anleger bereit, auf nichts als auf Basis von Spekulationen ihre Gelder zu verwetten. Die wilden Jahre zwischen 1998 und 2000 eingeschlossen. Immerhin hatten die Optimisten der späten Neunzigerjahre damals einen Wirtschaftsboom im Rücken, auf dem sie ihren Optimismus stützen konnten.

Heute heißt das Motto: Vergiss die trübe Konjunkturentwicklung, hoffe stattdessen auf eine erstaunliche Geschäftsbelebung im nächsten Jahr bei deinem Lieblingsunternehmen – oder spätestens im Jahr darauf. Und rechne dabei unverdrossen mit einer kräftigen Erholung der Wirtschaft, auch wenn die Aussicht trüb ist.

Am deutlichsten zeigt sich das Gefälle zwischen Hoffnung auf der einen und Realität auf der anderen Seite in den Kursen der High-Tech-Unternehmen. Es scheint, als ob die heutigen Enttäuschungen das morgige Potenzial noch größer machten: Der erhoffte Aufschwung bei Umsätzen und Gewinnen lässt zwar auf sich warten, aber das macht erstaunlicherweise nur noch mehr Appetit auf weitere Spekulation.

Ein perfektes Beispiel liefern die Halbleiterausrüster. Die ganze Branche liegt am Boden, was in Anbetracht der schweren Probleme der Mikrochiphersteller selbst für Blinde keine große Überraschung darstellt. Ein Menetekel ist aber, dass das Volumen der Auftragseingänge dieser Branache deutlich hinter dem Wert der Ausgangsrechnungen liegt. Dieses Verhältnis („bill to book ratio“;) betrug 91 Prozent im August und 90 Prozent im Juli. Trotzdem schienen die Aktien Flügel zu haben. Applied Materials hat sich mehr als verdoppelt seit seinem Zwölf-Monats-Tief, KLA-Tencor ebenfalls.

Ed Yardeni, der leitende Aktienstratege bei Prudential Securities, weist darauf hin, dass Aufträge und Lieferungen für diese Branche noch ganz unten dümpeln. Trotzdem „werden Analysten optimistischer“. Schuld ist vielleicht der entsprechende Industrieverband, der Anzeichen „besserer Wettbewerbsbedingungen“ gesichtet haben will. Gleichzeitig gab er allerdings zu, dass solche Indizien nicht bei den Aufträgen oder Umsätzen zu erkennen seien. Der Anleger möge Geduld haben, alles wird gut – eines Tages.

Trotz dieser üblen Bedingungen genießen die Aktien der Halbleiterausrüster ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das dreimal höher ist als am breiten US-Aktienmarkt. Folglich sind die begehrten Aktien „nicht mal billig“, meint Yardeni.

Unseres Erachtens ist dies ein noch viel zu mildes Urteil.

Tatsächlich sind die Halbleiterausrüster unsinnig teuer.
KLA-Tencor bringt es beispielsweise auf ein KGV von über 50 auf Basis der Gewinnschätzungen bis Juni 2004.
Bei Applied Materials ist die verflixte Zahl ähnlich hoch.


Selbst wer nicht immer vernünftig ist, sondern sich gelegentlich einen Schuss Irrationales gönnt, kommt schnell zu dem Schluss: Diese Bewertungen sind die Folge einer extremen Aktienblase. Das ist eben genau das, was zu erwarten ist, wenn man den Kauf auf Pump mit dem Kauf aus Hoffnung kombiniert.

ALAN ABELSON

Wirtschaftswoche / 29.09.2003

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Es bleibt wie es gewesen. ist.

Der "High-Blech-Haufen" steigt wieder am "wildesten"
und natürlich "ohne" wirklich "fundamentalen" Hintergrund.
Das hatten wir doch alles schon einmal, liebe Leute.
Und zwar 2001 rum....(hihihi).

Und nach Aussage unserer Freunde von der Banker+Analysten-Front
haben wir erst den ersten "Hügel" der "Goldenen Berge" erklommen.
Und da Sie uns Kleinstanleger auf dieses Mal am grossen Festmahl teilnehmen lassen wollen,
unternehmen sie alles mögliche, um unser Gehör
und somit unserer "Aufmerksamkeit" zu bekommen..!!

Das findet Motzke "doll" nett, liebe Freunde.

Allerdings wollten Sie dies vor einigen Jahren auch schon einmal-
helfen meine ich jetzt.
Was (den meisten) geblieben ist-war ein bombastisch überteuerter Müllhaufen,
der im Fachjargon auch "ANLAGEDEPOT" genannt wird-
es aber leider nicht mehr war. ;)

HM
Ü B E R N A H M E N

... und raus bist du

Von Ulric Papendick

Immer mehr deutsche Unternehmen werden vom Kurszettel genommen.
Die Leidtragenden beim Abschied von der Börse sind die verbliebenen Kleinaktionäre.
Denn viele neue Eigner versuchen, die lästigen Anleger regelrecht über den Tisch zu ziehen.


So haben sich die Gebrüder Barilla ihren Ausflug an den Rhein nicht vorgestellt. Mit versteinerten Gesichtern verfolgen Guido und Paolo, die Sprösslinge der italienischen Nudeldynastie, das merkwürdige Spektakel, das sich da vor ihren Augen in der Düsseldorfer Stadthalle abspielt.

Zehn Stunden lang liefern sich Management und Kleinaktionäre des Backwarenkonzerns Kamps an diesem Freitag Ende Juli einen erbitterten Kleinkrieg. Für die Kamps AG ist es das voraussichtlich letzte Gefecht als börsennotierte Gesellschaft - Hauptaktionär Barilla will die Aktie des einstigen Anlegerlieblings von der Börse nehmen.

Doch der Rückzug vom Kurszettel ist nicht so einfach. Der Preis von 12,14 Euro, den die italienischen Pastakönige für jede Brötchen-Aktie zahlen wollen, schmeckt einigen Kleinanlegern überhaupt nicht. Sie halten das Angebot für zu niedrig - und bombardieren das Management mit kritischen Fragen.

Wird der Wert des Backkonzerns künstlich kleingerechnet? Kann man ein Unternehmen überhaupt von der Börse nehmen, wenn noch Anleihen im Umlauf sind, die bis ins Jahr 2015 in Aktien umgetauscht werden dürfen? Und besonders merkwürdig: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der vollständigen Auszahlung des Vorstandsvertrags von Firmengründer Heiner Kamps und seiner plötzlichen Empfehlung an die übrigen Aktionäre, den Übernahmepreis der Italiener zu akzeptieren?

Obwohl die Vorstände des Börsenbäckers tagelang für die Veranstaltung geprobt haben, geraten sie schnell ins Schwimmen. Mühsam manövrieren sich die Kamps-Manager durch die erhitzte Debatte, unterstützt von einer Armada von Anwälten und Wirtschaftsprüfern, die hinter den Kulissen die Erwiderungen vorbereitet.

Als das stundenlange Frage- und Antwortspiel am Abend endlich zu Ende geht, werden alle Tagesordnungspunkte mit nahezu 100 Prozent Zustimmung angenommen. Kein Wunder: Großaktionär Barilla gehörten bereits mehr als 97 Prozent der Kamps-Aktien.

Wozu also das ganze Spektakel? Weshalb dieser immer wiederkehrende Showdown, der sich in den vergangenen Monaten auf anderen deutschen Hauptversammlungen dutzende Male in ähnlicher Weise abgespielt hat?

Der Streit um die Abfindung der letzten freien Aktionäre einer börsennotierten Gesellschaft, im Finanzjargon "Squeeze-out" (englisch für "Herausquetschen") genannt, ist die Stunde der Wahrheit. Es ist einer der wenigen Momente, in dem Manager und Großaktionäre den Kleinanlegern ein detailliertes Bild darüber liefern müssen, wie es um ihr Unternehmen wirklich steht.


...........................................................................................

weiter geht es hier.......... http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,262144,… ;)

HM
Ist der EURO jetzt so stark
oder ist der DOLLAR jetzt so schwach.....?



Wie auch immer.

So langsam scheinen sich immer mehr von der sogenannten "Weltwährung" abkoppeln zu wollen.

Wer letztes Jahr in den USA investierte,
was natürlich vorzüglich in DOLLAR geschah,
hat hier und heute nicht viel zu lachen.

Alleine wenn ich die "Währungsverluste" betrachte
kann es einen schaudern.

HM
Grabenkrieg der Bullen und Bären

von Jochen Steffens

Um mich wieder auf " Stand" zu bringen, habe ich am Wochenende viel Zeit im Internet mit Recherche verbracht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Diskussionen um diese seit März laufende Rallye mittlerweile zum Teil groteske Formen angenommen haben. Die beiden " Lager" , Bullen und Bären, haben sich eingegraben und beharken sich mit mehr oder weniger sachlichen Argumenten. Die Diskussionen entwickeln dabei besonders im Internet eine emotionale Eigendynamik, die zum Teil bedenklich ist. Leider bleibt dabei die Sachlichkeit auf der Strecke. Doch immer wieder, wenn es um das liebe Geld geht, hört anscheinend die Freundschaft und auch die Vernunft auf. Traurig genug.

Aber diese " Grabenkriege" haben natürlich Gründe. Die Bullen haben durch die scharfe Konsolidierung im September einen kräftigen Seitwärtshieb erhalten und mussten zunächst verunsichert zurückweichen. Kurz darauf wurden die gerade bestätigten und höhnenden Bären mitten in ihrer Euphorie durch die letzten drei Handelstage weit zurückgeworfen. Der S&P konnte zum Beispiel innerhalb diese drei Tage seine gesamten Verluste wieder aufholen und notiert nahe Jahreshoch. Nun triumphieren und höhnen die Bullen wieder. Dieses " nervenaufreibende" hin und her, lässt die Diskussionen erbittert, unsachlich und persönlich werden.

Verantwortlich für den überraschend starken Anstieg der internationalen Indizes am Freitag waren die US-Beschäftigten Zahlen (ohne Landwirtschaft). Hier kam es zu einem Anstieg um 57.000 Beschäftigten. Erwartet wurden 20.000–40.000 weniger Beschäftigte. Im Vormonat hatte es einen Rückgang von 41.000 Beschäftigten gegeben. Allerdings ist diese Zahl später von plus 93.000 (!) revidiert worden. (Zu der genaueren Aufschlüsselung der Arbeitsmarktzahlen lesen Sie weiter unten den Kommentar von meinem Kollegen Martin Weiss)

Endlich, so hofften die Bullen auf den ersten Blick, endlich eine erste zarte Erholung am Arbeitsmarkt. Doch selbst wenn diese Zahl nicht revidiert würde, müsste sie sich längere Zeit zwischen 100.000 und 150.000 aufhalten, um eine nachhaltige konjunktureller Erholung zu ermöglichen. Denn erst dann besteht die begründete Hoffnung, dass der Konsum in Amerika 2004 die konjunkturelle Erholung tragen wird und damit die Baisse endgültig vorbei geht.

Etwas vorsichtig sollten Sie jedoch bei der Interpretation der folgenden Arbeitsmarktzahlen sein. In den nächsten Monaten ist allein schon aus saisonalen Gründen mit einer leichten Stabilisierung des US-Arbeitsmarkts zu rechnen. Das Weihnachtsgeschäft wartet. So ist es nicht verwunderlich, dass einige US-Analysten zwar davor warnen, die Zahlen von Freitag könnten " heftig revidiert" werden, aber trotzdem " begründete Hoffnung" auf eine Erholung in den kommenden Monaten haben.

Der schwache Arbeitsmarkt ist und bleibt das entscheidende Thema. Ein nicht unbeachtlicher Teil der abgebauten Arbeitsplätze ist nicht direkt auf die schwache Konjunktur zurückzuführen, sondern schlichtweg ins Ausland " verschwunden" . Besonders China ist hier zu nennen. Doch selbst wenn sich die US-Konjunktur längerfristige erholen sollte, viele Arbeitsplätze sind unwiderruflich auf lange Sicht verloren. Kostensenkungen und Produktionssteigerungen werden die großen US-Firmen noch einige Jahre in ihrem scharfen Konkurrenzkampf begleiten. Bevor also wieder ausreichend neue Arbeitsplätze geschaffen werden können, müsste der US-Konsum lange Zeit deutlich anziehen. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Eine Zahl zum " Konsum" noch: aktuell steigt die Armutsrate in den USA auf 12,1 %

Der Dollar ist das zweite, wichtige Thema – ausgelöst durch einen Kommentar von Wim Duisenberg: Duisenberg hält eine weitere Abwertung des Dollars für unvermeidlich. In einem Interview mit der Financial Times sagte er: Wir hoffen und beten, dass die Berichtigung (des Dollarkurses), die unvermeidbar ist, langsam und schrittweise vonstatten geht." Sonderlich zuversichtlich hört sich das nicht an. Vielleicht auch deswegen fügte Wim Duisenberg hinzu. " Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um es langsam und schrittweise geschehen zu lassen." Doch auch wenn diese Dollar-Abwertung langsam gehen sollte, eins steht offenbar fest: Der Euro wird weiter und weiter steigen. Sollte man da die aktuellen Kursrückgänge nicht nutzen?
Auf der Kippe ...

von Martin Weiss

Dank eines fulminanten Kursfeuerwerks am Einheits-Feiertag gingen die deutschen Standardwerte mit einem Wochenplus von annäherend drei Prozent aus dem Handel. Vor allem die US-Arbeitsmarktdaten für den Monat September waren maßgeblich für die Pluszeichen verantwortlich.

In der Tat, die Zahlen vom Freitag fielen besser als erwartet aus. Nach acht Monaten des Stellenabbaus wurde nun für den September ein Beschäftigungsaufbau bekannt. Sicherlich, vor allem der Dienstleistungsbereich trug hauptsächlich mit insgesamt 74 000 neuen jobs zu diesem Ergebnis bei.

Von vielen Wall-Street Analysten wurde dieses Zahlenmaterial geradezu euphorisch gefeiert, zumal nun angeblich endgültig der Beweis für eine konjunkturelle Trendwende erbracht sei. Aber, sieht man sich die Zahlen etwas genauer an, so ist zu konstatieren, daß es keinerlei Anlaß zur Jubelstimmung gibt.

Auch im September verlor das verarbeitende Gewerbe per saldo erneut 29 000 Stellen. Zudem planen internationale Großkonzerne wie DaimlerChysler oder Ford weiterhin die Streichung von tausenden Arbeitsplätzen.

Und auch Teenager taten sich extrem schwer, Beschäftigung zu finden. Die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen schnellte auf beklemmende 17,5 Prozent hoch. Ebenfalls konnte die Situation bei den durchschnittlichen Stunden- bzw. Wochenlöhnen keinesfalls überzeugen. Im Gegenteil, diese waren sogar mit 15,46 $ beim Stunden- bzw. 520,67 $ beim Wochenlohn leicht rückläufig.

Es besteht also – betrachtet man die Faktenlage nicht nur oberflächlich – auch weiterhin überhaupt kein Grund, von einer nachhaltigen und vor allem sich selbst tragenden Erholung der US-Wirtschaft zu sprechen.

Denn in der letzten Woche konnte keineswegs nur Positives vermeldet werden. Jedenfalls fiel das US-Verbrauchervertrauen für den Monat September erneut unerwartet schwach aus. Und ebenso der Einkaufsmanagerindex für die Region Chigago wies in der Tendenz eher auf eine Abschwächung hin, zumal er von 58,9 auf 51,2 Punkte zurückging. Erwartet wurde hingegen ein Wert von 57,0.

Wie auch immer, die Gesamt-Gemengelage ist auch weiterhin eher als fragil einzuschätzen. Und, in diesem Kontext sei nochmals auf die enormen Exzesse am Aktienmarkt, vor allem im High-Tech-Sektor, hingewiesen.

Bar jeder Vernunft, so scheint es, sind die Bewertungen wiederum auf astronomische Höhen hochgeschnellt. Kein Wunder, daß auch der Aktienkauf auf Pump wieder in Mode gerät. Anscheinend sind viele Investoren wieder so "gierig", daß die Erfahrungen und Lehren der Jahre 1999/2000 scheinbar vergessen sind.
Angesichts eines für das Jahr 2004 geschätzten durchschnittlichen Kurs-Umsatz-Verhältnisses von sage und schreibe sechs bei den High-Tech-Aktien der Nasdaq, bedarf es keiner allzu großen Prophezeiungskunst, um auch hier ein Ende dieser Fahnenstange vorherzusagen.

Um es zu verdeutlichen, europäischen Standardwerten wird bisweilen nicht einmal ein Preis-Umsatz-Verhältnis von eins zugestanden. Oder, nochmals anders formuliert, bei einer solch irrsinnig hohen Bewertung müsste ein Unternehmen knapp ein Viertel (24 Prozent) des Jahresumsatzes aufwenden, um Anlegern eine Dividendenrendite von vier Prozent zu bieten.

Aber nicht nur Übertreibungen nach oben kennzeichnen das aktuelle Geschehen. Sondern auch solche nach unten, wie am Freitag beim Goldpreis. Nach der Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten kam der Goldpreis schwer unter die Räder und fiel gar unter die 370-$-Marke.
Nein, dies ist wahrlich kein Anlaß zur Sorge, ganz im Gegenteil, eher ein Grund zur Freude. Denn für starke Hände sind solche kurzfristigen Verwerfungen immer ein Geschenk. Und insofern werden wir uns in einigen Jahren mehr denn je freuen, solche Geschenke angenommen zu haben!

Quelle: Investor-Verlag
Herbst in New York

von unserem Korrespondenten Eric Fry in New York

Zunächst ein Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie CNNfn empfangen können, dann können Sie mich am 8., 9. und 10. Oktober jeweils von 9 bis 11 Uhr New Yorker Ortszeit bei meiner Morgenshow " Market Call" sehen.

Wir New Yorker haben letzte Woche sehr schöne Herbsttage genossen. Zum Beispiel letzten Donnerstag. Da genoss ich früh am Morgen meinen üblichen dreifachen Cappuccino bei Starbucks, dann schlenderte ich über die Straße zum Union Square Park. Da fand ich eine leere Bank, setzte mich hin und nippte bei schönem Sonnenschein an meinem Morgenkaffee. Ein milder Wind wirbelte zahllose rote und goldene Blätter über den Boden, wie so viele ungewollte Dollarnoten. Langsam türmten sich die Blätter auf, wie die Dollarnoten bei der Bank of Japan. (Sie müssen sich ja irgendwo auftürmen, so meine Vermutung. Sie können nicht einfach verschwinden.)

Aber was wird als nächstes passieren? Wenn der Herbst der Dollar-Hegemonie gekommen ist, dann muss der Winter schnell nahen. Und was sollen wir vom nächsten Frühling erwarten?

Die meisten Aktienanleger scheinen sich keine Sorgen wegen der Entwicklung des Dollarkurses zu machen ... und das ist Glück für sie. Denn sich über Risiken Sorgen zu machen, wenn die Aktienkurse jeden Tag steigen, kann sehr teuer werden. Leichtsinn und Wagemut ist in einem solchen Umfeld erheblich profitabler.

Währenddessen geht in den USA das " Durchwurschteln" auf gesamtwirtschaftlicher Ebene weiter.

Letzte Woche waren es weitere 399.000 Ex-Arbeiter, die das erste Mal einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe stellten – damit ist die hartnäckig hohe Marke von 400.000 pro Woche weiter gehalten worden. Und die Auftragseingänge für dauerhafte Güter sind im August um 1,1 % zurückgegangen, trotz der starken Nachfrage des US-Verteidigungsministeriums. Wenn man den 37 %igen Anstieg der Militäraufträge herausrechnet, dann hätte das Minus bei 1,7 % gelegen

– was ein weiterer Indikator dafür ist, dass die Erholung des produzierenden Sektors nur langsam anläuft.

Hm ... das sieht so aus, als ob wir vom Wert des Dollar weitere 20 % bis 30 % abschmelzen müssten. Je niedriger der Dollar fällt, desto wettbewerbsfähiger wird die amerikanische Industrie ... das glaubt zumindest die Gang im Capitol Hill. Wir müssen nicht die Dollarscheine kleiner machen – natürlich nicht. Aber den Dollarkurs. Zum Beispiel im Verhältnis zum Gold. Vor ein paar Jahren konnte man für 265 Dollar eine Feinunze Gold kaufen. Heute braucht man dafür 383 Dollar. Und an dem Tag, an dem eine Feinunze Gold 1000 Dollar kosten wird, werden die amerikanischen Produzenten so wettbewerbsfähig geworden sein, dass sie Fernseher nach China exportieren werden ... das glaubt zumindest die Bush-Administration.

Ich glaube das nicht. Ich glaube, dass die Amerikaner ärmer werden, weil sie die Idiotie der " wettbewerbsfähigen Abwertungen" umarmen. Wieso bin ich mir so sicher, dass die gewollte Abwertung des Dollar idiotisch ist? Nun, ehrlich gesagt, ich kann mir nicht absolut sicher sein. Aber für meine Einschätzung spricht: Sowohl Alan Greenspan als auch die meisten der Fed-Gouverneure und der US-Finanzminister Snow und auch Präsident Bush wollen alle durch eine Abwertung des Dollar das amerikanische Wirtschaftswachstum anheizen ... das spricht meiner Ansicht nach dafür, dass das der falsche Weg ist.

Zuletzt hat Michael Vaupel vom " Optionsschein-Profits" eine Menge über den bemitleidenswerten Zustand des Dollar geschrieben – und er ist den Weg weiter gegangen und hat seine Leser instruiert, wie sie vom Rückgang des Dollar profitieren können. Neben Put-Optionsscheinen auf den Dollar sollte man laut Vaupel Gold-Zertifikate kaufen


Quelle: Investor-Verlag
US-Autohersteller in Bedrängnis

New York (dpa) - Die großen Drei auf dem US-Automarkt kommen nicht in Fahrt: Ford und Chrysler schreiben rote Zahlen, General Motors (NYSE: GM - Nachrichten) verbucht nur magere Gewinne. Die Hersteller aus Detroit kämpfen scheinbar erfolglos gegen die Konkurrenten aus Fernost und Europa, die ständig Marktanteile gewinnen. Zwar läuft das Autogeschäft in den USA seit Jahren auf Hochtouren, wegen riesiger Rabatte und Verkaufshilfen bleibt aber gerade bei den US-Autobauern wenig in der Kasse.

Ford hat in den vergangenen zwei Jahren 6,4 Milliarden Dollar Verluste verzeichnet. Chrysler hat im zweiten Quartal 2003 rote Zahlen von rund 1,1 Milliarden Dollar geschrieben und belastet damit die Gewinnprognose der deutsch-amerikanischen Mutter DaimlerChrysler. General Motors verdient im US-Markt mit seinen Autos weniger als mit seiner Finanztochter.

Allerdings scheinen sich die Rahmenbedingungen zu verbessern: Die amerikanische Automobilarbeitergewerkschaft UAW hat unter ihrem neuen Chef Ron Gettelfinger in den neuen vierjährigen Tarifverträgen mit Ford, GM, Chrysler und den beiden größten US-Autoteileherstellern Delphi und Visteon (NYSE: VC - Nachrichten) weit reichende Konzessionen gemacht.

Die Gewerkschaft hat mindestens zehn Werksschließungen oder - verkäufen sowie Massenentlassungen und Kapazitätskürzungen zugestimmt. Dies könnte insgesamt bis zu 50 000 Jobs kosten. Die Gewerkschaft vertritt rund 300 000 hoch bezahlte US-Autoarbeiter. Damit hat die UAW der Tatsache Rechnung getragen, dass es bei GM, Ford und Chrysler in Nordamerika riesige Überkapazitäten gibt.

Besser macht es die Konkurrenz. Die japanischen Autokonzerne Toyota, Honda und Nissan bauen in Nordamerika immer flexiblere Autofabriken. Dort produzieren sie nicht nur ihre erfolgreichen Pkw, sondern jetzt auch lukrative große Pickups und Geländewagen, die einzigen wirklichen Gewinnbringer Detroits. Honda hat Chrysler bereits mit seinen Minivans zahllose Kunden abgenommen. Toyota und Nissan stoßen ebenfalls immer stärker in diesen Markt vor.

In den Fabriken der Autoschmieden aus Fernost und Europa, wie das BMW (Xetra: 519000.DE - Nachrichten - Forum) -Werk in South Carolina und die Mercedes-Fabrik in Alabama, wurde bisher die Gewerkschaft erfolgreich heraus gehalten. Dort stehen jüngere Arbeitskräfte am Band, nicht der kostspielige Überhang an hunderttausenden von Betriebspensionären wie bei GM, Ford und Chrysler.

Die Asiaten und Europäer steigern inzwischen mit einer enormen Modellvielfalt ihre Anteile am amerikanischen Pkw-Markt. Der gesamte US-Marktanteil von GM, Ford und Chrysler liegt nur noch bei knapp 60 Prozent gegenüber mehr als 75 Prozent in den achtziger Jahren. Die Japaner bringen es inzwischen auf 28,6 Prozent US-Marktanteil, die Europäer auf rund 7,5 Prozent und die Südkoreaner mit ihren Billigmodellen auf fast vier Prozent.

Zwar setzten die US-Autobauer in den vergangenen drei Jahren hohe Stückzahlen ab. Dies haben die Hersteller aber mit riesigen Rabatten von durchschnittlich 3600 Dollar erkauft. Die Japaner dagegen gewähren dem Kunden im Schnitt nur 1000 Dollar je Auto. Die europäischen Anbieter wie VW, Audi (Xetra: 675700.DE - Nachrichten) , BMW, Porsche (Xetra: 693773.DE - Nachrichten) , Mercedes-Benz, Volvo (Stockholm: VOLVb.ST - Nachrichten) und Saab (Stockholm: SAABb.ST - Nachrichten) halten sich mit ihren Nachlässen ebenfalls zurück, um die dünnen Gewinnmargen nicht weiter abzuschmelzen.

Ein Ende der Preisschlachten und der verzweifelten Kostensenkungsaktionen der großen Drei ist nicht in Sicht. Gehen die Marktanteile und Absatzzahlen Detroits in den kommenden Jahren weiter zurück, zeichnen die Wall-Street-Analysten übereinstimmend ein noch düsteres Bild der nordamerikanischen Autoindustrie. Dann seien gewaltige Kapazitätskürzungen, Massenentlassungen und Kostensenkungsaktionen bei GM, Ford und Chrysler notwendig.

Quelle: Yahoo.com
Diesen Beitrag von Jochen Steffens über "Grabenkriege" möchte ich gerne zum Anlass nehmen
um eines nochmals deutlich zu machen.

In diesem Thread kann und soll niemand von einem Investment "abgehalten" werden.
Die Intention liegt einfach darin,
dass sich ein Anleger "überlegt",
ob die ihm zur Verfügung stehenden "Nachrichten" wirklich ausreichen,
um ein Investment über mehrere "Dausend" Euro rechtfertigen zu können.

Selbst Ihnen dürfte aufgefallen sein,
dass in den letzten Wochen das "Hauptargument" darin bestand,
dass die "Börsenhausse" noch gar nicht vorbei wäre,
sondern sich fortsetzen würde.

"Warum" dies so ist, bleibt immer öfters dem Angesprochenen überlassen.
Und ein Chart alleine, reicht natürlich auch nicht aus,
das steht völlig ausser Frage.

Es geht lediglich darum,
auch einen kleinen Blick "hinter" die Kulissen werfen zu wollen.
Nur weil plötzlich alle Analysten "kaufen" schreien,
muss niemand einen Kredit aufnehmen,
um sich auch noch ein Stück vom Kuchen abschneiden zu können.

Ein strategischer Anleger kann "immer" Geld an der Börse verdienen.
Nach "unten" und nach "oben"-so einfach ist das.
Es ist völlig unnötig, angesichts der immer lauter brüllenden "Spezialisten"
in Panik zu verfallen,
um dann ohne Analyse und "sachliches" Nachdenken
die nächsten (unbekannten) besten Werte zu kaufen.

Es geht darum sich "nicht" wie ein Lemming zu verhalten,
der nicht in der Lage ist seine eigene Denkweise "herauszuarbeiten".

Und natürlich wäre törricht, sich gegen den (Anleger)-Strom zu stellen.
So wie gewisse "Berater" auf der W.O - Startseite,
welche noch PUT`s kolportierten,
als jedem klar sein musste,
dass der DAX nach oben "möchte",
scheissegal was "fundamental" dahinter stecken sollte. ;)

Jeder der sich die INDEX-CHARTS der letzten Jahre in Ruhe anschaut
kann doch eines sehr-sehr deutlich erkennen.



Es ging "niemals" nur nach unten-und niemals nur nach oben !!
Und Pleite gehen kann man/n natürlich auch-wenn die Kurse steigen-
und sich der Anleger ein wenig zu viele PUT`s in`s Depot gelegt hatte.



Auf lange Sicht dürfen wir natürlich nicht den "TREND"
aus den Augen verlieren.
Und dieser ist meiner Ansicht nach immer noch deutlich.
So muss es nicht kommen-so kann es aber kommen.
Aber völlig gleichgültig wie es kommt-
wichtig ist alleine, dass ich darauf "vorbereitet" bin,
egal ob es nach oben oder unten geht.

Der fundamentale Unterschied besteht doch darin,
dass ich mich auf meine "eigene" Überzeugung verlassen muss!
Nur Idioten und völlig Unwissende investieren "Tausende" von Euro
nur auf eine Empfehlung von Ihnen unbekannten Menschen.

Auch und gerade wenn es Analysten oder Bankangestellte sind.
Diese Menschen sind "immer" befangen und einseitig.
Davon abgesehen, unterliegen sie demselben Phänomen
wie jeder "normale" Anleger auch.

Entweder sind (fast) alle negativ.
Oder es sind (fast) alle positiv.

Und ein Zufall ist dies "nie"................................. ;)

HM
USA: Wirtschaftliche Erholung ein Schwindel

von Michael Vaupel

Gestern hatte Bill Bonner im Investor`s Daily darüber geschrieben, dass die wirtschaftliche Erholung in den USA "ein Betrug" sei. Ich zitiere ihn:

"Der Grund ist, dass Washington die Computer-Investitionen misst, indem berechnet wird, wie teuer es 1996 gewesen wäre, einen Computer mit dem heutigen Leistungsstandard zu kaufen. Von den 38,4 Mrd. Dollar Zuwachs bei Computer-Investitionen waren deshalb nur rund 6 Mrd. Dollar wirklich reale Ausgaben. Die anderen 32 Mrd. Dollar waren eine statistische Konstruktion – mit anderen Worten: Sie waren nicht real. Ohne diese Trickserei hätte das Wachstum des BIP (Bruttoinlandsprodukt) nicht bei 3,1 %, sondern bei knapp 1,7 % gelegen – und der größte Teil dieses Zuwachses war den Verteidigungsausgaben zu verdanken."

Etwas schwierig zu verstehen – aber genau deshalb lesen Sie darüber auch nichts in der breiten Finanzpresse. Die offiziellen Zahlen zum amerikanischen Bruttoinlandsprodukt sind also mit Vorsicht zu genießen. Ich habe das zum Anlass genommen, generell über die Aussagekraft des Bruttoinlandsproduktes nachzudenken – da kommt der Volkswirt in mir durch. In der Öffentlichkeit und auch in der Finanzpresse wird darüber überhaupt nicht reflektiert: Das BIP wird als Maßstab für die wirtschaftliche Stärke eines Landes gesehen. Je höher, desto besser. Doch wie aussagekräftig ist dieser Indikator überhaupt? Ich habe dazu ein paar meiner Meinung nach aufschlussreiche Fakten zusammengetragen:

Offiziell haben die USA ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 11 Billiarden Dollar, während das BIP von China rund 1,1 Billionen Dollar beträgt, und das von Indien rund 500 Mrd. Dollar. Das BIP der Welt liegt bei rund 32 Billionen Dollar. Die entwickelten Volkswirtschaften haben ein BIP von insgesamt 25 Billionen Dollar, und die Emerging Markets in Asien (inklusive China und Indien, aber ohne Hong King, Japan, Singapur, Südkorea und Taiwan – Länder, die mittlerweile zu entwickelten Volkswirtschaften geworden sind) haben ein BIP von 2,2 Billionen Dollar. Wenn man sich allerdings die Zahlen der wirklichen Produktion ansieht, dann wird es offensichtlich, dass die US-Wirtschaft keineswegs 10 Mal so groß ist wie die von China, oder 20 Mal so groß wie die von Indien. Und auch die Produktion der G7 Länder ist nicht 10 Mal so groß wie die der asiatischen Emerging Markets.

Laut "The Economist" ist China der weltgrößte Produzent von Fleisch, Früchten, Gemüse, Reis, Zink, Baumwolle. Es ist weltweit der zweitgrößte Produzent von Getreide, Tee, Schafwolle, Ölsamen, Kohle. Es ist der drittgrößte Produzent von Aluminium und Energie, und zwischen Platz vier und sechs bei der Produktion von Zucker, Kupfer, Edelmetallen und Gummi. Indien gehört zu den Top 3- Produzenten von Früchten, Gemüse, Getreide, Reis, Zucker, Tee und Baumwolle. Indonesien gehört zu den Top 4-Produzenten von Reis, Kaffee, Kupfer und Gummi; während Thailand der weltgrößte Gummi-Produzent ist. Und Vietnam ist der zweitgrößte Kaffee-Produzent der Welt.

"Was soll`s?" mögen sich einige Leser fragen, denn das sind doch nur Rohstoffe ... und die sind "irrelevant" in post-industriellen Gesellschaften!

Allerdings sollte man bedenken, dass China schon jetzt der weltweit größte Produzent von Textilien, Schuhen, Stahl, Kühlschränken, TV-Geräten, Radios, Spielzeug, Bürozubehör und Motorrädern ist, um nur ein paar Produkte zu nennen. Und wenn man dann die industrielle Produktion von Japan, Taiwan, Südkorea und Indien hinzufügt, dann erhält man ein ganz anderes Bild von der Größe der asiatischen Volkswirtschaften, als es die Statistik des Bruttoinlandsproduktes liefert.

Warum? Die Zahlen zum nominalen Bruttoinlandsprodukt berücksichtigen nicht die unterschiedlichen Preisniveaus in unterschiedlichen Ländern.

Es gibt einige Statistiker, die das Bruttoinlandsprodukt auf Basis des Gleichgewichts der Kaufkraft berechnen. Natürlich sollte man skeptisch gegenüber solchen Berechnungen sein (traue nie einer Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast! Winston Churchill), das Ergebnis ist bei allen Vorbehalten jedoch interessant: Asien – inklusive China, Japan, Indien, Südkorea, Indonesien, Taiwan, Thailand, den Philippinen, Pakistan, Bangladesh, Malaysia, Hong Kong und Vietnam – hat nach diesen Berechnungen ein BIP von 14 Billionen Dollar, was 50 % über dem angepassten US-BIP von 9,6 Billionen Dollar liegt.

Wenn man nur die industrielle Produktion berücksichtigen würde, dann wäre schon die Produktion von Japan und China größer als die der USA – ganz zu schweigen von Südkorea, Taiwan und Indien.

"Was soll`s?" werden einige wieder fragen. "Die USA haben einen boomenden Dienstleistungssektor, der sehr viel wichtiger ist als das produzierende Gewerbe." Aber diese Frager sollten bedenken, dass die Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Asien oft niemals offiziell ihren Weg in die Statistik findet. Mein Kollege Marc Faber, der gerade in Nepal war, hat berichtet, dass dort in einem abgelegenen Bergdorf mit ungefähr 25 Häusern alle Transaktionen ohne Bargeld abgewickelt werden. Demnach hat dieses Dorf überhaupt keinen Einfluss auf das Bruttoinlandsprodukt von Nepal. Obwohl das Land dort Individuen gehört, ernten in diesem Dorf die Bauern ihre kleinen Reisfelder gemeinsam. Wenn ein neues Haus gebaut wird, hilft jeder beim Bau. Oder wenn ein Haus den Besitzer wechselt – was nur dann passiert, wenn Leute heiraten oder sterben – dann braucht man keinen Makler, Notar oder sonstige Dienstleistungen. In einer entwickelten Volkswirtschaft würden alle diese Transaktionen den Wert des Bruttoinlandsproduktes erhöhen.

Quelle: Investor`S Daily

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Diesen Absatz, indem Bill Bonner auf diese "obskure" Rechenweise bezüglich COMPUTER hinweist,
habe ich ganz bewusst "formatiert".

Damit soll nur aufgezeigt werden,
dass man/n den US-Zahlen wirklich nur "bedingten" Glauben schenken sollte.

Und so wie in diesem Bereich,
werden Sie viele solcher "Berechnungen" auf "amerikanisch" finden können.

Jedem Trottel sollte doch im laufe vieler Jahre auffallen,
dass es in den USA immer mehr sogenannter "Phänomene" gibt.

Das letzte welches genannt wurde-was das Produktivitätswunder.
Ein Wunder ist es-ganz gewiss.....(hihihi).

HM
´herr` motzki


von mir werden `sie`

gewiss auch hoeren...

bsw. lesen ...

¿ was glaubst du wer du bist ?


saludos bd
heute wegen mangelnder einsicht Íhrerseits !!!



Alcoa steigertÜberschuss im 3. Quartal - Anstieg bei Preisen und Nachfrage


PITTSBURGH (dpa-AFX) - Der weltgrößte Aluminiumhersteller Alcoa
hat im dritten Quartal wegen gestiegenen Preisen und einer erhöhten Nachfrage
den Überschuss deutlich gesteigert.

Der Nettogewinn stieg auf 280 Millionen Dollar, oder 33 Cent je Aktie (EPS),
verglichen mit 193 Millionen Dollar, oder 23 Cent, im Vorjahresquartal,
teilte der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss in Pittsburgh mit.
Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar zu.
Auftragsbücher der Industrie gefüllt

BERLIN (rtr). Eine steigende Nachfrage aus dem Ausland hat der deutschen Industrie im August unerwartet gut gefüllte Auftragsbücher beschert und damit die Hoffnungen auf einen Aufschwung gestärkt. Der Auftragseingang habe im Vergleich zum Juli saisonbereinigt um 0,6 Prozent zugenommen, teilte das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) mit. Der Zuwachs fiel damit höher aus als von vielen Analysten erwartet, die aber vor überzogenen Hoffnungen warnten. "Es ist noch kein sicheres Indiz für einen Aufschwung und signalisiert noch keine große Dynamik", sagte Volker Nitsch von der Bankgesellschaft Berlin. Auch die deutschen Unternehmen bleiben vorsichtig. Einer Umfrage zufolge gehen die meisten Firmen nicht von einem Aufschwung im kommenden halben Jahr aus. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wertete die Auftragsdaten als Anzeichen dafür, dass sich auch die Wirtschaftsdaten nun verbesserten.

Nachdem Frühindikatoren wie der Ifo-Geschäftsklimaindex zuletzt mit Zuwächsen in Serie Hoffnungen auf einen baldigen Aufschwung genährt haben, warten Experten auf den Beleg in Form besserer Wirtschaftsdaten. Die August-Aufträge seien zwar günstig, die kommenden Monate müssten aber die Bestätigung liefern, dass der Aufschwung sicher sei, sagte Nitsch. Dabei könnten Sondereinflüsse im August noch bessere Auftragszahlen verhindert haben. "Es bestätigt sich wohl, dass sich die Witterung und die Ferientage im Inland niedergeschlagen haben", sagte Gerd Haßel von der ING BHF-Bank. Die Inlandsnachfrage sank um 1,0 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland nahmen um 2,4 Prozent zu. Bereits im Vorfeld hatten Experten gewarnt, dass im August die gleichzeitigen Schulferien in allen großen Bundesländern die Wirtschaftslage besonders schlecht erscheinen lassen könnte.
08.10.2003 08:01

Der weltgrößte Aluminiumkonzern Alcoa konnte seinen Profit im dritten Quartal um 45 Prozent deutlich steigern. Die Aktie legte daraufhin nachbörslich zu.
Alcoa meldete einen Quartalsgewinn von 280 Millionen Dollar. Das entspricht 33 Cents pro Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 30 Cents gerechnet. Der Umsatz legte um drei Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar zu. Hier hatten die Märkte etwas mehr erwartet. "Was zählt ist aber der deutlich gestiegene Gewinn - bei diesen schwierigen Märkten ist ein solcher Ergebnissprung ungewöhnlich und nur mit außergewöhnlichen Bemühungen zu erreichen", sagte ein Händler in New York.

Nach der Bekanntgabe der Zahlen stieg die Aktie von Alcoa im

nachbörslichen Handel in New York um 3,76 Prozent auf 29,25 Dollar.
Der Titel hatte zuvor den Tageshandel am Dienstag mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 28,19 Dollar beendet.

Nachfrage zieht an

Das gute Ergebnis führt Alcoa vor allem auf eine höhere Nachfrage und Kosteneinsparungen in Höhe von 23 Millionen Dollar zurück. "Wir haben einen zweistelligen Anstieg bei der Profitabilität erreicht trotz der saisonal bedingten Marktschwäche sowohl in Europa als auch im Automobilsektor", sagte Konzernchef Alain Belda. Im dritten Quartal sei soviel Aluminium ausgeliefert worden wie seit dem ersten Quartal 2001 nicht mehr.

In den vergangenen Jahren litten Aluminiumkonzerne weltweit unter geringer Nachfrage und massiven Preiseinbrüchen ihrer Produkte. Alcoa hatte zu Beginn des Jahres eine umfangreiche Umstrukturierung eingeleitet, um der schwachen Nachfrage der Luftfahrtindustrie und der Hersteller von Gasturbinen zu begegnen.

Alcoa ist mit einem Weltmarktanteil von 13 Prozent weltweiter Marktführer in der Alumiumbranche. Doch die Wettbewerber holen auf: Gelingt die Fusion zwischen Alcan und Pechiney, würden diese rund zwölf Prozent Marktanteil erreichen. Gemessen am Umsatz würden Alcan und Pechiney mit 24 Milliarden Dollar Alcoa von der Spitze verdrängen.
Wie konnten ich und andere "Skeptiker" nur so "blind" sein.
Natürlich gibt es eigentlich keine wirkliche "Verschuldung" in den USA.
Der niedrige Zins und das Wachstum alleine sollten ausreichen,
um es sehr bald auf "NULL" fahren zu können.

Was im "Umkehrschluss" natürlich bedeutet,
dass US-AKTIEN
und hier natürlich an erster Stelle
aus dem High-Tech-Sektor (Nasdaq)
nicht überbewertet,
sondern geradezu "Schäppchen" von morgen wären.

Denn wenn die USA eigentlich keine übermässige Verschuldung aufweist,
dann ist dies natürlich auch auf die Unternehmen zu übertragen.
Ist doch ganz einfach, oder.....

Na dann, können ja alle sorglos "kaufen"
und auf bessere Tage warten......... ;)

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Das Märchen von der zu hohen Verschuldung in den USA

Ein beliebtes Argument der Skeptiker und Permabären in den USA und Europa ist weiterhin die angeblich " zu hohe" Verschuldung der öffentlichen Kassen und vor allem der Privathaushalte. Es wird ein Zusammenbrechen des privaten Konsums befürchtet. Wie wahrscheinlich sind diese Befürchtungen?

Ist die Verschuldung tatsächlich " zu hoch" ?

Wir haben die Daten seit 1946 bereits in unserer Studie Mythologie dies hard and slowly untersucht.

http://www.gruener-vm.de/Download/Mythologie%20dies%20hard%2…

Es gibt einige erwähnenswerte Fakten:

Die gesamte öffentliche Verschuldung als ein Prozentsatz des GDP ist nicht höher als in den Sechziger Jahren.

Sie ist nur unwesentlich höher als in den Siebziger Jahren und nicht höher als in den Achtziger Jahren.
Die Zinsniveaus waren damals jedoch sogar höher.

Daten für den August in dieser Woche veröffentlicht

Das US-Handelsministerium hat in dieser Woche die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Die persönlichen Konsumausgaben der Amerikaner stiegen im August um 0,8% gegenüber dem Juli. Gleichzeitig stieg auch die Sparquote von 3,6% auf 3,8%. Wie ist das möglich, mehr Geld auszugeben und gleichzeitig mehr zu sparen? Die verfügbaren Einkommen stiegen durch die erfolgten Steuergutschriften um 0,9%, die Einkommen legten nominal lediglich um 0,2% zu.

Die private Verschuldung der Konsumenten hingegen ist tatsächlich höher als damals. Während zwischen 1965 und 1985 die private Verschuldung zwischen 60% und 70% des verfügbaren Einkommens schwankte, so stieg diese inzwischen auf 110% des verfügbaren Einkommens an.

Höhe der Zinsen und Tilgung sind entscheidend

Es kommt jedoch zur Beurteilung der privaten Haushaltslage nicht auf die Höhe der Verschuldung, sondern auf die Gesamtbelastung durch Zinsen und Tilgung an. Diese Belastung ist durch die tiefen Zinssätze kontinuierlich und deutlich gesunken. Während Konsumentenkredite Anfang der 90er Jahre noch 12% Zinsen kosteten, so sind diese Zinssätze aktuell auf bis zu 4% gefallen.
Die höhere Verschuldung ist bei den heute wesentlich tieferen Zinssätzen leicht zu schultern. Die Belastung im Verhältnis zum Einkommen ist also heute tiefer als noch vor 10 oder 20 Jahren!

Sind die Defizite " zu hoch" ?

Das Haushaltsdefizit in Prozent zum GDP als nächster Punkt:
Verglichen mit den Siebziger und Achtziger Jahren ergibt sich heute sogar ein geringerer Wert als damals.


Wenn es damals kein Problem darstellte, warum nun?
Und mit heute sogar tieferen Zinssätzen, warum sollten die Märkte dies nicht tolerieren können?

Fazit

Wenn die Märkte in den letzten 20 bzw. 30 Jahren gute Erträge abwarfen,
warum sollten dann vergleichbare Schuldenstände bei eindeutig tieferem Zinsniveau ein Problem für die Aktienmärkte sein?
Eine kleine "Nachbemerkung" vielleicht noch.

Der Hinweis auf den niedrigen "Zinssatz" ist ja nett
und hört sich sehr einschmeichelnd an.

Was dieser clevere "Berater" ein wenig in den Hintergrund rücken lässt,
würde bei mir aber an "vorderster" Stelle kommen.



Wir sprechen hier über den "Zins"
welcher für die "Begleichung" natürlich keine unerhebliche Rolle spielt.
Wer weniger Zinsen zahlt,
hat natürlich auf den Monat gesehen mehr liquide Mittel für andere Dinge übrig.

Es ist jedoch auch so,
dass selbst durch neue Hypotheken
die "Schulden" an sich ja nicht weniger werden.

Wäre ja schön,
wenn die USA auch hier ein perpeduum mobile erfinden könnten.
Eines kann und wird sich auch in dieser Situation "nicht" verändern können.
Die Kreditnehmer "haben" Schulden,
welche sie so oder so zurück bezahlen müssen!!!

Und natürlich wird dann genau jenes Geld für Investitionen
oder den Konsum fehlen..!!
Was wir die letzten Jahre in den USA erleben
ist im Prinzip eine Konsum-"Vorwegnahme".

Vor Jahrzehnten wäre es "normal" gewesen,
wenn die Konsumenten ob der wirtschaftlichen Lage
genau jenen Konsum "zurückgefahren" hätten.

Durch das "Eingreifen" mit diversen "Instrumentarien" von Vater Greenspann
wurde der Konsum künstlich und brutalstmöglich am "laufen" gehalten.
Doch auch diese Variante ist sehr "endlich".
So besoffen kann niemand sein, um nicht sehen zu können,
was die USA über das letzte Jahrezehnt eigentlich so getrieben hatten.

Und die machen weiter, als wäre nie etwas geschehen.
Nur Narren glauben,
dass dies ewig so weiter gehen kann.
Über Jahre wurde ein Bild der "Unverwundbarkeit" der USA gezeichnet,
welches sich sehr bald als Trugbild erweisen wird.
(Was ich mir "nicht" wünschen würde).

Aber Wünsche haben auf dem Parkett nun überhaupt nichts zu suchen.

Und Greenspann kann drohen so lange er möchte.
Er kann die Zinsen nicht ewig dort unten halten.
Eines Tages werden die "Fliehkräfte" ein wenig zu gross
und es wird sich an anderer Stelle "Druck" aufbauen.

Die Leute werden immer mehr Geld aufnehmen,
angeregt durch diesen Narren und der Bush-Administration.
Aber auch diese Zeit wird "endlich" sein
und die Schulden werden nicht "weniger" werden.

Aber natürlich werden wir wieder erleben können,
dass sich auch hier die US-Boys wieder etwas sehr "spezielles" einfallen lassen.
So eine Art "MOSES" auf amerikanisch.....(hihihi).
In "virtuellen" Dingen-macht denen so schnell niemand etwas vor. ;)

HM
@bondia

Usted calma por favor abajo, mi buen ;)

Auch wenn der Gute ScaraMod alles möglich getan hat
das "Feuerchen" ein wenig am lodern zu halten,
sollten wenigstens Sie sich ein wenig beherrschen können.

Wenn Sie einen Thread betreiben würden
und "mich" um diesen Gefallen bitten würden,
würde ich Ihrem Wunsch ohne weiteres folgen.

So einfach ist das.
Und in einer ruhigen Minute sollten Sie sich fragen,
was Ihnen diese Aktionen eigentlich bringen ...?

HM :cool:
Und "MOSES" sprach ....."es werde Wein".............;)

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Phantomgewinne

Von Claus Vogt

Wir haben uns an dieser Stelle schon mehrmals mit den modernen Wundern der Statistik beschäftigt und Beispiele präsentiert. Wirtschaftsdaten werden durch statistische Operationen teilweise bis zur Unkenntlichkeit verändert und zwar regelmäßig zum Besseren, so unser Eindruck. Wir alle erinnern uns an das zweite Quartal und die allenthalben verkündete und an der Börse gefeierte Erholung der Unternehmensgewinne. Jetzt kommt das US Commerce Department jedoch mit der Meldung,

die Nachsteuergewinne aller US-Unternehmen seien in besagtem zweiten Quartal um 3,4 Prozent gefallen.
Es handelt sich hier nicht um einen Druckfehler, die Gewinne sind gefallen.


Etwa ab 1998 begannen die von den Unternehmen publizierten Gewinne deutlich abzuweichen von den aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung stammenden Daten. Nicht ganz zufällig begann ungefähr zur selben Zeit die weiterhin weitverbreitete und von uns immer wieder kritisierte Unsitte, „Pro forma“-Gewinne auszuweisen, anstatt ein realistisches Bild des Unternehmens zu vermitteln. Die Schere zwischen den beiden Datensätzen erreichte am Hochpunkt der Bubble im Jahr 2000 einen Extremwert und bildete sich bis Mitte 2001 deutlich zurück, ohne jedoch ganz zu verschwinden. Seit 2002 laufen die beiden Zeitreihen wieder sehr deutlich auseinander. Rechnen sich die Unternehmen aller aufgedeckten Skandale zum Trotz etwa schon wieder reich?

Im vergangenen Monat widmeten wir uns etwas ausführlicher dem US-Wirtschaftswachstum des zweiten Quartals, das in der Zwischenzeit sogar von 2,4 auf stolze 3,1 Prozent nach oben revidiert wurde. Stephen Roach, der erfreulich oft vom Mainstream-Denken abweichende und kritische Chefökonom von Morgan Stanley, unterzog diese Zahl einer tiefergehenden Analyse.

Laut Roach ..................................

betrugen die realen Ausgaben für Computer in diesen drei Monaten 6,3 Milliarden US-Dollar. Aufgrund hedonischer Adjustierung, einer von uns schon mehrfach kritisierten statistischen Methode zur Berücksichtigung von Produktverbesserungen, erhöhte sich diese Zahl auf erstaunliche 38,4 Milliarden Dollar. Somit entstammen 32,1 Milliarden Dollar nicht der Realität, sondern der Phantasie von Statistikern, die üblicherweise in staatlichen Diensten stehen. Damit sind fast 44 Prozent des ausgewiesenen Wachstums von 73,5 Milliarden Dollar im zweiten Quartal diesem statistischen Taschenspielertrick zu verdanken.

Natürlich können mit dieser Art von Phantomdollar weder Investitionen noch Löhne bezahlt werden.

Die beiden hier geschilderten Phänomene erklären ganz zwanglos die jetzt auch von der US-Notenbank beklagte Schwäche des Arbeitsmarktes.
Ist es möglich, daß Phantomgewinne und Phantomwachstum lediglich zu einem Phantomaufschwung geführt haben?

Quelle: instock.de
US-Konjunkturaufschwung: Das Warten auf Godot

Die macro-Analyse Nr. 110

"Wenn Godot kommt, wird alles besser. Ihr werdet es ja sehen". Ähnlich wie bei Samuel Beckett (1953) warten heute die internationalen Finanzmärkte auf einen kräftigen US-Konjunkturaufschwung, der sich selbst trägt und verstärkt und die Weltwirtschaft wie eine Lokomotive zu mehr Wirtschaftswachstum anschleppt. Doch Godot kam nie an. Und an den Börsen kommen zu Beginn des 4.Quartals 2003 erste Zweifel auf, ob ein solcher Konjunkturaufschwung wie vielfach erhofft angesichts der großen Ungleichgewichte der amerikanischen Volkswirtschaft überhaupt möglich ist.



Die privaten Haushalte verfügen über eine geringe Sparquote (3,2%) und eine hohe Verschuldung (108% des verfügbaren Einkommens). Ihre Konsum ausgaben steigen schneller als die verfügbaren Einkommen. Die Unternehmen weisen im Großen und Ganzen sehr unsolide Bilanzrelationen auf.

Der prozentuale Anteil der Gewinne am BIP war in den letzten 50 Jahren nie kleiner. Der Staat leistet sich ein Haushalts- defizit von über 5% und ein Leistungs- bilanzdefizit von ebenfalls 5% des BIP auf und macht die USA zur höchst verschuldeten Nation der Welt. Der Konsum als Konjunkturmotor kann trotz fiskalpolitischer Hilfen in Milliardenhöhe gar nicht richtig anspringen.

Und die Investitionen der Unternehmen? Die Kapazitätsauslastung verharrt immer noch auf jahrelangem Tiefstand. Industriepro- duktion und Auftragseingänge enttäuschen. Die Produktion liegt um 1% unter dem Vorjahr. Ein Aktivposten war zuletzt die Energieerzeugung, die um 1,9% zulegen konnte (Sommer- hitze und Klimaanlagen). Auch die Produktion im Sektor Raumfahrt und Verteidigung zeigte weiter aufwärts. Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sinken - völlig untypisch für einen Konjunkturaufschwung.

Die Kapazitätsauslastung liegt mit 74,6% unverändert und damit aktuell um 6,7 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der Jahre 1972 bis 2002. Vor einem Jahr lag sie noch bei 76,1%. Im verarbeitenden Gewerbe sieht die Lage noch ernüchternder aus. Hier liegt die Auslastung mit 72,7% um 1,6 Prozentpunkte unter Vorjahr. Die niedrige Kapazitätsauslastungsquote spricht gegen Spielräume zur Preis- überwälzung seitens der Produzenten. Neue Investitionen finden nicht statt.

US-BIP-Wachstumsraten von 3,3% p.a. im 2Q03 (Anteil Staat +1,59%) und von 4 - 5% p.a. im 3Q und 4Q03 geben keinen Hinweis auf die Nachhaltigkeit des konjunkturellen Aufwärts- trends. Angesichts des in dieser Höhe historisch einmaligen Umfangs geld- und fiskal- politischer Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur war ein BIP-Anstieg zu erwarten gewesen. Doch der nominale Anstieg ist viel geringer als die hierfür eingesetzten Mittel.

Folgerung:1 Dollar BIP-Zuwachs wurde zuletzt erreicht durch rd.8 Dollar Neuverschuldung. Ein sich selbst tragender Aufschwung ist in den USA noch sehr weit entfernt.

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Dies soll jetzt lediglich zum "nachdenken" anregen.
Niemand "muss" diese Zahlen übernehmen.

Ich bitte nur eines zu bedenken.
Warum werden einige Unternehmen eigentlich die Revenues "übertreffen" ?
Weil die Aussichten in den letzten Quartalen brutalstmöglich "nach unten" revidiert wurden.
Was aber bedeutet es eigentlich,
wenn gewisse Unternehmenszahlen über "avisierten" liegen?
Im ersten Moment herzlich wenig.

Denn um dieselben überhaupt adäquat einschätzen zu können,
reich es bei weitem nicht aus,
dass die "Schätzungen" übertroffen wurden.
Und wenn, um wieviel eigentlich?

Denn niemand sollte vergessen,
dass diese Aussichten Vergangenheit sind.
Und auch dementsprechend "eingepreist" wurden.
(mehr oder weniger)

Wenn jetzt eine Company einen Umsatzanstieg von ca. 15% verzeichnet,
der Gewinn im besten Falle aber nur 5% gesteigert werden konnte,
dann hört sich dies ja für`s Erste nicht so schlecht an.

Das aber dieselbe Aktie sich in den letzten Monaten "verdoppelt" oder "verdreifacht" hat,
wird überhaupt nicht mehr wahr genommen.
Jedenfalls nicht von den "Lemmingen",
welche sich von diesem prächtigen Siegesgeheul der Analysten anstecken lassen
und sich nun fühlen wie Graf Rotz....(hihihi).

Viele Unternehmen haben nicht einmal eine kleine "Gewinnsteigerung",
sondern haben ihren "Verluste" vermindert.
Na toll.
Und auch dies wird abgefeiert,
als würden wir damit im nächsten oder übernächsten Quartal
faktisch Gottgegeben in die "Gewinnzone" steuern.

Ist aber leider nicht immer so.
Was hier immer wieder unter den Tisch fällt ist wie bei den "Privaten".
Es sind "Schulden" vorhanden-Schulden welche "getilgt" werden müssen.
Und nicht zu wenig.

Viele haben in ihrer Schnapslaune offenbar vergessen,
wieviele Unternehmen in den letzten Jahren Kredite aufgenommen haben
oder sogar aufnehmen "mussten"
um die gröbsten Löcher flicken zu können.
(Bei einigen geht es schlicht und ergreifend um`s reine Überleben)

1.Unternehmensschulden
2.Pensionszahlungen
3.Aktienoptionen
4.Zinszahlungen (überhöhte bei Junk-Bond-Status)

Ist das alles eigentlich wirklich in den heutigen Preisen drin?
Bevor "ich" eine Aktie kaufe,
würde ich mir diese Dinge zumindest ein wenig ansehen...........
Kann doch kein Fehler sein, oder ;)

HM
Erwerbstätigkeit in Deutschland erneut rückläufig

Das Statistische Bundesamt gab die vorläufige Entwicklung der Erwerbstätigkeit für Juni 2003 bekannt. Demnach hatten rund 38,028 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, das sind 653.000 Personen oder 1,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Juni wurde ein Minus von 1,6 Prozent und im Juli 2002 ein Rückgang um 0,6 Prozent gemeldet.

Verglichen mit dem Vormonat verringerte sich die Erwerbstätigkeit um 76.000 Personen bzw. um 0,2 Prozent. Im Juni blieb die Zahl der Erwerbstätigen unverändert und fiel im Juli 2002 um 0,1 Prozent unter das Vormonatsniveau.

Auch Saisonbereinigt, d.h. nach rechnerischer Ausschaltung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, verringerte sich die Erwerbstätigkeit. Im Vormonatsvergleich waren 47.000 Personen weniger erwerbstätig, nach einem Minus von 19.000 Personen im Juni.
Dann holen wir doch wieder einmal die INDEX-LUPE raus
und schauen, was der Markt so "hergibt"......... ;)



Das der DAX die nächste Wasserstandsmarke überwindet,
würde mich nun überhaupt nicht "wundern".

Und im Zweifelsfalle werden unsere amerikanischen Brüder
dafür Sorge tragen.

Vorsichtig würde ich sein,
wenn die Marken "durch" sind
und alles auf die heisse Jausse wartet......

getrieben durch die eine oder andere "gute" und "optimistische" Meldung.

Dann heisst es (Motzkes Meinung) den Nacken zu "straffen"
und das "Sicherheitsnetz" ein wenig "strammer" zu ziehen, liebe Leute.

Denn vergessen Sie bitte eines niemals.
Die "Mehrheit" ist noch niemals "reich" geworden!!
Und daran wird sich auch dieses Jahr nix ändern. ;)

Auch wenn dies unserer "Freunde"
von der Analystenmeute suggestieren wollen.......

HM
KONJUNKTUR

Eichel rechnet für 2003 mit Stagnation

Von 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum war sie ausgegangen - doch die Realität sieht düster aus:
Die Bundesregierung will ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr einem Zeitungsbericht zufolge weiter auf Null bis 0,25 Prozent senken -
dies käme einer Stagnation gleich.


Berlin - Unklar sei nur noch, ob Bundesfinanzminister Hans Eichel die Prognose auf 0,25 Prozent oder gleich auf Null für das laufende Jahr reduzieren werde, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Regierungskreise. Beide Werte sehen Volkswirtschaftler als Stagnation an.

Am Rande der Sitzung des Bundeskabinetts solle am Mittwoch noch einmal über die Wachstumsprognose beraten werden, so der Bericht.
Als sie ihren Etat für das Haushaltsjahr 2003 aufgestellt hat, war die Bundesregierung noch von einem Wirtschaftswachstum von 1,5 ausgegangen. Die Prognose hatte Hans Eichel zuletzt bereits auf 0,75 Prozent reduziert.

Zumindest für das kommende Jahr gibt es Hoffnung: Für 2004 rechnet die Regierung mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um zwei Prozent. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sich am Montag bereits optimistisch über eine künftige Konjunkturerholung geäußert. Es gebe zahlreiche Zeichen für einen möglichen Aufschwung, sagte er.

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Es tut mir leid dies sagen zu müssen.
Aber wenn Herr Eichel sagt wir haben eine Million,
dann werden es in Wirklichkeit 500000 sein.

Ich habe die letzten Jahre selten jemanden erlebt,
welche seine eigenen Aussagen so oft und so heftig ändern musste.
Nicht, dass ich der CDU nahestehen würde.
Aber wenn sie behauptet Eichel wäre ein "Lügner",
dann stimmt dies schlicht und einfach.

Und schliesslich und endlich haben die auch jahrelange gelogen
und sollten daher wissen, von was sie reden. ;)

Es sieht wirklich düster aus.
Und ich vermutet, die "wirkliche" Wahrheit sieht noch schlimmer aus!!
Über solche Dinge kann und werde ich mich gewiss nicht freuen.
Aber deswegen werde ich ganz gewiss nicht in diesen "Gesundbeter-Chor" einstimmen
und mit heuchlerischen Stimme einem "Aufschwung" das Wort reden,
welchen es in absehbarer Zeit einfach nicht geben "kann"...!!

Und wer glaubt, wir hätten im nächsten Jahr "weniger" Arbeitlose,
braucht schon sehr viel "Fantasie"-soviel steht fest.

HM
Also dieses "Statement" von meinem alten (Bullen)-Freund Ralph
nehme ich doch gerne einmal in den Market-Watch auf.

Wie sonst könnte man/n Qualität besser erkennen,
als an seinen eigenen Worten....... ;)

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Acompora:

„Der Monat Oktober hat positiv begonnen und das scheint offenbar frustrierend für die Bären zu sein, die auf einen Sell Off an den Märkten gesetzt haben. Ein Großteil des negativen Arguments der Bären gründet in der Tatsache, dass der Monat Oktober historisch betrachtet eine schwache Zeit im Jahr ist. Wir sind ebenfalls der Meinung, dass der Monat Oktober, zumindest normalerweise, eine Zeit im Jahr ist, wo die Märkte fallen. Aber die Statistiken der letzten 25 Jahre deutet darauf hin, dass der Monat Oktober meistens da endet, wo er auch begann“, so Ralph Acampora, technischer Analyst von Prudential Financial in einem aktuellen Marktkommentar. „Es gab tatsächlich einen Monat, den Oktober 1986, wo es überhaupt keine Korrektur gab, der Monat endete 11% im Plus.“

Das positive Verhältnis von steigenden zu fallenden Aktien habe laut Acampora bisher einen stärkeren Einfluss auf den Markt als negative Sentimentindikatoren, wie dem Nasdaq-Volatilitätsindex VIX, oder der Insiderdaten oder den Daten zum Anteil der Bullen und Bären. Diese negativen Sentimentdaten könnten nicht einfach vom Tisch gewischt werden, jedoch seien im Falle eines Widerspruchs der internen Daten mit den Sentimentdaten eben die internen Daten des Marktes (steigende zu fallenden Aktien) als Indikator zu bevorzugen.

„Niemals gegen den Markt stellen“, betont Acampora als sein Motto. Kurzfristig sei weitere Volatilität zu erwarten, doch empfiehlt Acampora die Nutzung von Kursschwächen zum Kauf. Mit der zunehmenden Reifung der Kursentwicklung würden sich auch die Sektoren und Aktien verschieben, die am meisten an der Aufwärtsbewegung profitieren.

„Alles in Allem gefällt uns, was wir sehen, und wir ermutigen unsere Leser, davon zu profitieren und jede Pause zum Akkumulieren von Aktien zu nutzen. Wir glauben dass genug Momentum im Markt liegt, um den Dow Jones bis zum Jahresende über 10,000 Punkte zu bewegen. Eine solche Bewegung wird sich in neuen Hochs in den meisten Indices niederschlagen. Das ist tatsächlich eine marktbreite Rallye – und wir werden davon profitieren!“ so Acampora abschließend.


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Na da freue ich mich für den Guten Ralph
und seine "wirkliche" Klientel.
Mit "uns" meint er ganz gewiss sich und "seine" speziellen Freunde,
welche im Monat ab 1Million-Dollar`s + Aufwärts "verdienen" wollen.
Aber ganz gewiss nicht die Kleinstanleger...(hihihi).

Selbst wenn wir einmal nur diese Aussage als solche nehmen würden,
auf das der DOW auf ca. 10000 steigen sollte,
wäre dies eine mehr als magere Rendite.
In Relation des "Risikos" gesehen...!!

Das wären gerade mal ca. 3.6% Rendite !!
Ok-ok, jetzt werden wir mal nicht meckern
und sagen "das ist gut" .

Und dann..??

Kommen dann die 11000 im DOW?

Davon abgesehen, würde ich Herrn Acampore einmal empfehlen,
weniger Drogen zu nehmen
und ein wenig genauer hinzuschauen.
Er übersieht da nämlich eine Kleinigkeit.
Aber hören wir uns doch zuerst an, was er seinen "Kunden" zu sagen hat...

und jede Pause zum Akkumulieren von Aktien zu nutzen

Dann würde ich doch gerne einmal wissen,
woher denn all dieses Geld noch kommen sollte.
Erst diese Woche durften wir alle zur Kenntnis nehmen,
dass noch niemals zuvor....

soviele Aktien auf Kredit gekauft wurden

wie im Moment...!!

Die Portfolios der Instis sind bis zum Kragen gefühlt.
Die "Stimmung" ist so gut wie nie.
Auch wenn es hin und wieder "Ablenkungsmanöver" gibt,
welche das "Gegenteil" suggestieren.

Da ist nicht mehr viel Spielraum für DAU (Dümmster Anzunehmender Aktionär)

Dann vielleicht doch nochmals den freundlichen Herrn vom "Kreditinstitut" angerufen,
um ein wenig "zocken" zu können.
Wo ist der Unterschied, ob ich jetzt 3 oder 4 Hypotheken auf´s Häusle aufnehme. ;)

Naja, wird schon "gut" gehen.
Bei Herrn Acampora sind sie gewisse in "guten" Händen.......

Auf den anderen "geistigen" Dünnschiss
möchte ich jetzt nicht mehr eingehen.
Der spricht für sich selbst.
Wer mit solchen "Gedanken" und/oder gar "Analysen" Geld investiert-
sollte schleunigst einen Psychiater (Schraubendoktor) aufsuchen-soviel ist sicher. :D

HM
DOLLARSCHWÄCHE

Amerika lacht, Euroland zittert

Der Euro notiert auf Drei-Monats-Hoch, und der schwache Dollar kommt US-Firmen gelegen.
Geht die Abwertung so rasant weiter, könnte sie die Konjunkturbelebung in Deutschland und Japan abwürgen.
Vor allem mittlere Unternehmen leiden: Die Währung wird zum größten Risiko für die Konjunktur.


Frankfurt am Main - Der Kurs des Euro ist auch am Mittwoch deutlich über der Marke von 1,18 US-Dollar geblieben, das ist der höchste Stand seit mehr als drei Monaten. Gegenüber dem Yen fiel die US-Währung sogar auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren. Die deutliche Abwertung des Dollars bedroht die europäische Konjunktur und hat an der Tokioter Börse für deutliche Abschläge gesorgt.

Der Nikkei gab am Mittwoch um fast 300 Punkte nach, da ein starker Yen nicht im Interesse des exportorientierten Landes ist. Der Index rutschte um 2,6 Prozent, die Marke von 11.000 Punkten ist wieder in weite Ferne gerückt. Der Dax wurde am Mittwoch zwar von guten US-Quartalsergebnissen und den guten Vorgaben der Wall Street angetrieben, Händler betrachteten die Kursgewinne jedoch mit Skepsis: Wertet der Euro weiterhin so rasch und kräftig gegenüber dem Dollar auf, wird dies für immer mehr exportorientierte Unternehmen zum Problem

Mittelstand ist kaum abgesichert

Das Währungsproblem betrifft vor allem mittlere Unternehmen, da sie sich im Gegensatz zu den großen Konzernen kaum gegen Währungsrisiken absichern. Während ein Konzern wie BMW sich mit Millionensummen am Devisenmarkt gegen einen schwachen Dollar absichern kann, trifft der Dollar-Absturz den Mittelstand mit voller Härte: Ihre Produkte werden auf dem Dollar-Markt deutlich teurer, der Export wird gebremst.
Am Mittwochmorgen kostete der Euro 1,1823 Dollar und damit so viel wie seit Mitte Juni nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1768 (Montag: 1,1579) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8498 (0,8636) Euro.

Japan kann Abwertung bremsen, aber nicht stoppen

Gegenüber dem Yen fiel der Dollar am Mittwoch ebenfalls kräftig: Experten zufolge haben Japans Notenbank und Regierung aufgegeben, den Dollar-Fall unter die Marke von 110 japanischen Yen zu stoppen. "Die japanische Regierung konnte den weiteren Anstieg des Yen nicht verhindern", sagte Währungsanalyst Haruya Ida von IFR Forex Watch. "Sie hat zwar mit vorsichtigen Schritten versucht zu intervenieren, konnte den Dollar-Verfall aber nicht aufhalten." Die Analysten der Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt gehen davon aus, dass der Dollar bis zum Jahresende auf 107 japanische Yen fällt.

Duisenberg hält Dollar-Abwertung für "unvermeidbar

Der scheidende EZB-Präsident Wim Duisenberg hält eine graduelle Abwertung des US-Dollars angesichts des riesigen amerikanischen Doppeldefizits für "unvermeidbar". Dass die EZB dem Beispiel der japanischen Notenbank folgt und gegen eine Abwertung eingreift, bezeichnete er in einem Interview als unwahrscheinlich. Nach Einschätzung von Hellmeyer deuteten die Aussagen von Duisenberg darauf hin, dass eine graduelle Abwertung des Dollars der Zielsetzung der G-7-Länder entspricht.

Ein schwacher Dollar ist auch im Interesse der Regierung Bush, da sich dadurch die Exporte ankurbeln und die US-Produkte auf dem Heimatmarkt vor ausländischer Konkurrenz schützen lassen. Bis zur Präsidentenwahl im November 2004 kann George W. Bush positive Nachrichten von US-Unternehmen gut gebrauchen.

Euro trägt die Hauptlast

Dass der Euro die Hauptlast der Dollar-Abwertung trägt und binnen eines kurzen Zeitraums kräftig gestiegen ist, liegt vor allem an der Gegenwehr der japanischen Notenbank gegen eine rasche Yen-Aufwertung. Japan ist an einem im Vergleich zum Dollar eher schwachen Yen interessiert, da japanische Exporte das Land endlich wieder auf Wachstumskurs bringen sollen.

Daher hat die Bank of Japan in den vergangenen Tagen immer wieder am Devisenmarkt interveniert, um eine weitere Aufwertung des Yen zu verhindern. Auch China weigert sich, die eigene Währung Yuan vom Dollar abzukoppeln, obwohl der Yuan gemeinhin als unterbewertet gilt.
Armin Mekelburg, Analyst bei der HypoVereinsbank, betont, dass die asiatischen Staaten die globale Dollar-Anpassung gar nicht oder nur in geringem Umfang mittragen. Daher schultere der Euro nun die Hauptlast und steige zu schnell.

Deutsche Bank: Euro hat Luft bis 1,1940 Dollar

Der Euro hat nach Einschätzung der Deutschen Bank seine Korrektur abgeschlossen und kann jetzt bis auf 1,1940 steigen. Letzteres wäre ein neuer historischer Höchststand des Euros, der Ende Mai bis auf 1,1929 geklettert war.
08.10.2003 - 16:12 Uhr

US/Lagerbestände Großhandel August -0,2 Prozent gg Vormonat

Washington (vwd) - Die Lagerbestände in der US-Wirtschaft sind im August im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 0,2 Prozent auf 288,59 Bill USD gesunken. Ökonomen hatten im Durchschnitt einen Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet.

Wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte, wurden zugleich die Angaben für Juli, die auf einen unveränderten Stand lauteten, bestätigt. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen veränderte sich im August auf 1,20, während der Wert für den Vormonat auf 1,21 beziffert worden war.

Der Umsatz im Großhandel der USA hat sich im August um 0,4 Prozent auf saisonbereinigt 239,94 Mrd USD erhöht. Die Lagerbestände von langlebigen Gütern fielen um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, während die Lagerbestände für Verbrauchsgüter um 0,3 Prozent zulegten.

vwd/DJ/8.10.2003/apo/ptr
Mit "freundlichen" Grüssen-"Ihre" BERATERBANK :D

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08.10.2003 14:08

"Anleger bei Zertifikaten getäuscht"

Wie Zertifikate funktionieren, ist nicht immer leicht zu verstehen. Umso weniger, wenn die Anleger gezielt in die Irre geführt werden. Die Aktionärsschützer der DSW warnen vor Falschinformationen einiger Banken.

Nach Recherchen der Anlegerzeitschrift "Wertpapier" täuschen mehrere Kreditinstitute ihre Kunden bewusst mit zweifelhaften Informationen zu Indexzertifikaten, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Beispielsweise stufe die Deutsche Bank-Tochter Maxblue die immer beliebter werdenden Indexzertifikate in unterschiedliche Risikoklassen ein. Die eigenen Zertifikate kämen dabei in eine relativ moderate Klasse, während sich nahezu identische Papiere der Konkurrenz dagegen auf einer deutlich höheren Stufe wiederfänden. Dasselbe gelte für einige Sparkassen in Nordrhein-Westfalen, die Zertifikate der WestLB vertreiben.

Klare Wettbewerbsbeschränkung

"Welcher Kunde würde da nicht zu dem vermeintlich weniger riskanten Produkt greifen?", meint Ulrich Hocker, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Zudem können Kunden, die aufgrund ihrer Angaben in eine niedrigere Risikokategorie eingestuft wurden, die vermeintlich riskanteren Papiere gar nicht erwerben. Dafür müssten sie eine weitere Risikoerklärung abgeben.

Wenn verschiedene Zertifikate denselben Index abbildeten, sei die Einstufung in unterschiedliche Risikoklassen nicht gerechtfertigt, meint Hocker: "Hier wird der Konsument bewusst falsch informiert." Bei der Dresdner Bank und der Commerzbank übrigens werden die Zertifikate auf denselben Index laut "Wertpapier" auch in dieselbe Risikoklasse eingestuft.

Zertifikate: Ein weites Feld

Mit Indexzertifikaten können Anleger an der Wertentwicklung bestimmter Indizes teilnehmen, ohne die im Index enthaltenen Aktien selbst kaufen zu müssen. Das Zertifikat verspricht dem Inhaber eine am Index orientierte Rendite.

Mittlerweile gibt es eine Flut spezieller Zertifikate, die nicht nur einfach Indizes abbilden, sondern auch bestimmte Trends oder Themen einfangen. So gibt es etwa Zertifikate, die auf die dividenden- oder momentumstärksten Titel eines Index setzen.

Was die wenigsten Anleger wissen: Anders als bei Indexfonds erwirbt der Käufer mit einem Zertifikat keinen Anteil an einem Portfolio, sondern rechtlich eine Schuldverschreibung des Emittenten. Damit wird die Bonität des Emittenten bei der Anlageentscheidung wichtiger. Doch sei es kaum einzusehen, dass Maxblue die Deutsche-Bank-Produkte in der kundenfreundlichen Risikoklasse 3 führt, das gleiche Produkt der Schweizer Großbank UBS aber auf Risikostufe 5 setzt, erklärt Hocker.

la

Quelle: ard-boerse

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Übrigens arbeiten dort unter anderem auch "Ihre freundlichen" Anlageberater,
welche Ihnen für praktisch "umsonst" diese "günstigen" Gewinner
von morgen schmackhaft machen.

Ist ja schliesslich ihr "Job"- Sie persönlich reich zu machen, oder ;)

HM
08.10.2003 - 16:29 Uhr Fed/Bies:

Ökonomisches Umfeld reif für nachhaltigen Aufschwung

Washington (vwd) - Susan Bies, Governor der US-Notenbank Federal Reserve,
sieht in den USA ein ökonomisches Umfeld, das reif für einen nachhaltigen Aufschwung ist.
Frühere Befürchtungen, dass sich die US-Verbraucher zu stark verschulden
und deswegen ihre Ausgaben vor dem Beginn eines Aufschwunges kürzen würden,
hätten sich nicht bewahrheitet, erklärte Bies am Mittwoch laut Redetext.

Statt dessen ergriffen die Verbraucher angesichts der niedrigen Zinsen die günstige Gelegenheit, um ihre Schuldenlast zu verringern.

Zum günstigen Umfeld tragen nach Ansicht von Bies auch das "gesunde Finanzsystem" der USA und die verbesserte Rentabilität der US-Unternehmen bei. Obwohl einige Banken wegen des wirtschaftlichen Abschwungs gelitten hätten, bestünde kein Grund zur Besorgnis über die Gesundheit des gesamten Bankensystems.
vwd/DJ/8.10.2003/apo

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Also-da fällt (erstmal) selbst dem Alten Motzke nix mehr ein.

Wie gesund die Systeme in den USA sind,
wurde in den letzten 3Jahren hinlänglich bewiesen.
Und Schulden hat ja niemand wirklich.
Genauso wenig, wie die US-Administration.

Eine einzige Frage würde ich denn doch noch stellen wollen.
Wenn die US-Bürger all das Geld zur Schuldentilgung eingesetzt haben,
dann frage ich mich doch,
wer dann diese ganzen Aktien auf "PUMP" gekauft hat?

Irgend wo her-muss das Geld doch "kommen", oder etwa nicht.

Naja, wahrscheinlich sehe ich da wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Wird schon alles seine Richtigkeit haben.
Die US-Administration hat in der Vergangenheit ja hinlänglich bewiesen,
dass sie die Wahrheit-und nix als die Wahrheit erzählen........ ;)

HM
Alles wird "gut"-fragt sich dann nur für "wen" :rolleyes:

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HAUSHALT

Eichel fehlen mehr als 40 Milliarden

Arbeitslosigkeit, Konjunkturflaute und ein schwacher Dollar machen Bundesfinanzminister Hans Eichel zu schaffen.
Das Defizit des Bundes wird nach Angaben aus Regierungskreisen im laufenden Jahr deutlich über 40 Milliarden Euro liegen.


Berlin - "Es wird wohl auf über 41 Milliarden Euro steigen", hieß es am Dienstag in Berlin. Genaueres lasse sich jedoch erst bei der Aufstellung des Nachtragshaushaltes sagen. Dieser wird nach Angaben des Finanzministeriums vom Wochenende möglicherweise schon am Mittwoch kommender Woche vom Kabinett verabschiedet.

Bundesfinanzminister Hans Eichels (SPD) ursprüngliche Planung sah ein Defizit von 18,9 Milliarden Euro vor. Angesichts der gestiegenen Ausgaben für die höhere Arbeitslosigkeit hatte er jedoch bereits angekündigt, den Betrag verdoppeln zu müssen. Nach seinen Worten liegt das voraussichtliche Defizit für den Gesamtstaat bei rund 80 Milliarden Euro.

Mit der höheren Neuverschuldung des Bundes dürfte auch die von Eichel an die Europäische Union gemeldete Defizitquote von 3,8 Prozent nicht mehr zu halten sein. Eichel hatte in den vergangenen Tagen wiederholt erklärt, das deutsche Defizit werde in diesem Jahr wegen der Wachstumsschwäche voraussichtlich höher als die ursprünglich erwarteten 3,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ausfallen.

Im Vorgriff auf die künftigen Schwierigkeiten mit der EU wegen der Überschreitung der Defizitgrenze übte Eichel heute bereits den Schulterschluss mit seinem französischen Kollegen Francis Mer. In den Verhandlungen mit EU-Währungskommissar Pedro Solbes sprach er sich gegen ein striktes Vorgehen gegen Frankreich aus, das auch im Haushaltsplan 2004 die vorgegebene Defizitgrenze in Höhe von drei Prozent nicht einhalten wird.

Deutschland, das ebenfalls mit einem Strafverfahren konfrontiert ist, ist derzeit nicht im Visier der Kommission, da Berlin sich im laufenden Jahr strikt an die Sparvorgaben der EU hielt.
USA finanzieren Aufschwung auf Pump

Defizit größer als erwartet durch Kriegsfolgekosten und geplante Medikamentenzuschüsse /
Steuersenkungen nützen vor allem Wohlhabenden


Finanzminister John Snow will die Neuverschuldung trotzdem bis 2008 halbieren.
Doch Optimismus allein reicht nicht.


Von Sonia Shinde


Frankfurt a. M. · 7. Oktober 2003 ·Schulden, Schulden, nichts als Schulden. Mit 480 Milliarden Dollar Defizit planen die USA das Haushaltsjahr 2004. Das sind 4,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) so die Schätzung des Budgetbüros des amerikanischen Kongresses und mehr als ganz Deutschland an Steuern zahlt. Doch das ist optimistisch geschätzt. Nicht berechnet sind 87 Milliarden Dollar zusätzlich, die Bush für Kriegsfolgekosten im Irak und in Afghanistan beim Kongress locker machen will. Das bedeutet ein Defizit von mehr als 550 Milliarden Dollar und damit mehr als fünf Prozent des BIP. Auch der geplante Zuschuss für verschreibungspflichtige Medikamente ist nicht inbegriffen.

So viel Schulden hat bisher kein Präsident fabriziert und nicht in so kurzer Zeit. Nur drei Jahre hat George W. Bush gebraucht, um die 237 Milliarden Dollar Haushaltsüberschuss seines demokratischen Vorgängers Bill Clinton durch zwei Kriege und diverse Steuersenkungen in ein Mega-Minus zu verwandeln. Immerhin, es bleibt in der Familie. Das bisher höchste Haushaltsdefizit in absoluten Zahlen hat George Bush Senior 1992 verursacht: 292 Milliarden Dollar - Peanuts im Vergleich zu Baby-Bush.

Aber Amerika wäre nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, hätte Finanzminister John Snow nicht auch eine Lösung parat: Auf der Jahrestagung des internationalen Währungsfonds in Dubai verkündete er, dass er das Mega-Defizit bis 2008 halbieren werde. Wie er das machen will, hat er nicht gesagt. Analysten sind skeptisch: Commerzbank-Ökonom Patrick Franke rechnet mit einer jährlichen Neuverschuldung von 300 bis 400 Milliarden Dollar bis 2008.

Gern verstecken sich Snow und Bush hinter der schwachen Konjunktur. Doch die ist nur zu einem geringen Teil verantwortlich, so die Vorwürfe der Steuerwächter der parteiübergreifenden Concord Coalition. Das Riesenloch in der Haushaltskasse stammt zum größten Teil aus hohen Rüstungsausgaben und aus den diversen Steuersenkungen.



Innerhalb der nächsten zehn Jahre verzichtet die Regierung auf rund 700 Milliarden Dollar Einnahmen und hofft, dass die Amerikaner noch mehr konsumieren und die Wirtschaft ankurbeln. Doch die Steuersenkungen begünstigen vor allem die Wohlhabenden und die tendieren zum Sparen. Bestes Beispiel: die zeitweise Abschaffung der Dividendensteuer. Den Staat kostet sie einige hundert Milliarden Dollar , doch ob sie den Aufschwung stützt, ist ungewiss.

Es sind eher die Ärmeren, die prozentual das meiste ihres Einkommens für den Konsum ausgeben - wenn sie können. Denn laut Statistik schrumpfte das jährliche Durchschnittseinkommen allein in den letzten zwölf Monaten um ein Prozent auf rund 42 409 Dollar. Jeder achte Amerikaner ist arm. Das sind insgesamt 34,6 Millionen, 1,7 Millionen mehr als 2001. Arm ist eine vierköpfige Familie mit höchstens 18 000 Dollar Jahreseinkommen.

Und: Die Steuersenkungen belasten den Haushalt der Zukunft. Denn die Regierung finanziert ihre Steuersenkungen über neue Schulden. Für jeden Dollar, den die Amerikaner jetzt weniger Steuern zahlen, müssen sie in sechs Jahren 3,60 Dollar zurückzahlen errechneten die " Citizens for Tax Justice" . Und: " Bisher sind alle befristeten Steuersenkungen immer verlängert worden" , kritisiert US-Ökonom Robert Chandross. Sie zurückzunehmen wenn im kommenden Jahr der Präsident gewählt wird und 2006 Kongresswahlen anstehen, wäre politischer Selbstmord.

Wenn jedoch die Konjunktur nicht schnell anspringt, bleibt der Staat auf seinen Schulden sitzen.

" Um ein stabiles Wachstum zu ermöglichen, müssen im nächsten Jahr zwischen 1,5 und 2 Millionen neuer Jobs geschaffen werden" ,

sagt der Kieler Konjunkturforscher Klaus-Jürgen Gern.

Vor allem, um die Verbraucher bei Kauflaune zu halten. Bisher helfen die Einkommensteuer-Erstattungen, doch damit ist im Sommer Schluss. Bis dahin muss die Jobmaschine laufen. Aber die Unternehmer entlassen eher als dass sie einstellen, so das National Bureau of Economic Research, obwohl die Rezession offiziell als überwunden gilt.

Seit der Großen Depression der 30er Jahre hat keine Wirtschaftskrise so viele Jobs vernichtet. Seit März 2001 gingen 2,8 Millionen Arbeitsplätze verloren - vor allem High-Tech-Jobs, die niemand mehr braucht. Gleichzeitig wuchs die Produktivität der Firmen um fast sechs Prozent, das heißt sie produzierten mehr mit weniger Leuten.

Jobless Growth heißt das, Wachstum ohne Beschäftigungszuwachs. " Im nächsten Jahr ist nicht mit einem Sinken der Arbeitslosenrate zu rechnen" , sagt Chandross. Und die liegt bei für die USA ungewöhnlich hohen 6,2 Prozent. " Auf Dauer ist das nicht tragbar, es bremst steigende Einkommen." Und die 3,9 Prozent-Wachstumsprognosen von IWF und Weltbank? " Die Wirtschaft kann um 3,5 Prozent wachsen, ohne dass die Arbeitslosigkeit sinkt" , so Robert Chandross. - Stell Dir vor die Wirtschaft wächst und die Haushaltlücke gleich mit.

[/i]Quelle:Frankfurter Rundschau
Was ist denn nu wieder mit dem "Dicken" los........



Naja, der sah auch schon einmal "frischer" aus.

Dann gucken wir doch einmal wie sich unser "Schrotthaufen" heute aufführt....



Tja, da war wohl nix anderes zu erwarten heute.

Schön jedenfalls für diejenigen,
welche auf Herrn Acampora hören werden
und gleich heute einen Termin bei ihrem "Kreditberater bekommen konnten.

Dann könnten die morgen gleich mal loslegen
und dies auch noch mit "Schnäppchenpreisen". :D

Wirklich gut, dass wir "Experten+Berater" wie den Guten Ralph haben.
Wie würden wir sonst wohl unser Geld verdienen können..... :rolleyes:

HM
US-Großhandelsumsatz geht überraschend zurück

Das US-Handelsministerium stellte die Entwicklung der Lagerbestände im Großhandel für Oktober 2003 vor.
Auf Jahressicht erhöhten sich die Bestände um 0,7 Prozent.

Jedoch verringerten sich die Bestände um 0,2 Prozent zum Vormonat auf 288,59 Mrd. Dollar,
wogegen Volkswirte einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet hatten.

Für den Vormonat Juli wurde die vorläufig gemeldete unveränderte Entwicklung bestätigt..
Die Daten der Lagerbestände gelten als wichtiges Indiz für die Entwicklung der US-Konjunktur.
Ein Lageraufbau signalisiert einen Produktionsrückgang und damit eine gedämpfte Wirtschaftsentwicklung in den USA.
Eastman kodak erlöst insgesamt 1 Mrd. Dollar aus Anleiheverkauf

Der amerikanische Photoequipment-Hersteller Eastman Kodak Co. gab am Mittwoch bekannt,
dass er aus dem Verkauf von Wandelanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren
sowie der Emission zehnjähriger Unternehmensanleihen insgesamt 1 Mrd. Dollar erlöst hat.

Die Wandelanleihe ist mit einem Koupon von 3,375 Prozent ausgestattet
und können bei einem Aktienkurs von 31,02 Dollar in Aktien von Eastman Kodak umgewandelt werden.

Die Unternehmensanleihen haben einen Zinskoupon von 7,25 Prozent ausgestattet
und wurden mit einem Discount entsprechend einem Zinskoupon in Höhe von 7,265 Prozent begeben,
was im Vergleich zu zehnjährigen Staatsanleihen einem Spread von 3 Prozentpunkten entspricht.

Das Unternehmen wird den Emissionserlös zur Rückzahlung kurzfristiger Verbindlichkeiten
sowie zur Finanzierung der Übernahme von PracticeWorks Inc. verwenden.

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Nicht schlecht-Herr Specht.

Gerade hörten wir,
dass die US-Unternehmen ja eigentlich gar nicht wirklich verschuldet wären
und wenn, dann wären diese Schulden kein wirkliches Problem.

Und dann hören wir doch gleich,
dass Eastman eine "Wandelanleihe"
in Höhe von einer Milliarde Dollario auf den Markt gedrückt hat.

Läuft das jetzt in den USA unter "Schulden",
oder sind das jetzt abschreibbare "Investitionen". :confused:

Ist mir jetzt ein wenig peinlich, liebe Leser,
aber nach all den Jubelmeldungen der letzten Tage
und dem ganzen hin und her von wegen "Schulden die keine sind",
weiss ich nicht mehr so wirklich,
ob ich das jetzt nicht auch "falsch" interpretiere. ;)

Naja, wird schon irgend wie gut gehen-das mit der Milliarde.
Ist ja ist der heutigen Zeit sowieso nur besseres "Trinkgeld".

HM
Verlogene Gesellschaft

Von Dirk Harbecke

Kleine Lügen erhalten die Freundschaft, konnte ich kürzlich in der "Bild der Wissenschaft" lesen. Forscher haben herausgefunden, dass ein gewisses Maß an Täuschung und Selbsttäuschung für die gesellschaftliche Stabilität und die geistige Gesundheit des Einzelnen erforderlich sind. Manchmal sei es sogar "geradezu unmoralisch und ungesund, auf den Einsatz einer Täuschung zu verzichten". Mehr noch: Wer die Wahrheit verschweige oder verbiege, um anderen Leiden zu ersparen oder deren Selbstachtung zu wahren, handele sozial intelligent. Vertrauen entstehe eben nicht dadurch, dass wir immer die Wahrheit gesagt bekommen, sondern dadurch, dass wir wissen, jemand meint es gut mit uns! Ich habe noch nirgends eine bessere Umschreibung für die Person Alan Greenspan gefunden.

Der Chef der US-Notenbank hat am Dienstag den Leitzins auf dem historisch niedrigen Niveau von 1 Prozent belassen und wieder die Möglichkeit einer "unwillkommenen Disinflation" erwähnt, gleichzeitig aber auch vor einer weiteren Verschlechterung des Arbeitsmarktes gewarnt. Die Aktienmärkte begrüßten dies mit Kursgewinnen, weil es doch garantiere, dass die Zinsen noch lange Zeit niedrig bleiben werden. Was ist bloß los mit den Börsianern? Die Erholung seit den März-Tiefs ist laut Morgan Stanley die schnellste seit 1970, und trotzdem sind die Fondsmanager aktuellen Umfragen zufolge optimistischer denn je.

Auch wenn viele Konjunkturdaten auf einen Aufschwung deuten, sind die Risiken doch unübersehbar: schwacher Arbeitsmart, steigende Kreditzinsen, horrende Staatsverschuldung, Rezession in Europa, wachsender Wettbewerb und nun auch noch das Scheitern der Welthandelsrunde in Cancun. Selbst wenn man diese Faktoren außer acht läßt, zeigen die Erfahrungen vergangener Jahrzehnte, dass zwei Drittel der potentiellen Kursgewinne an den Börsen bereits dann eingetreten sind, wenn die ersten Konjunkturdaten eine Erholung signalisieren, was derzeit der Fall ist. Seien Sie als Aktienanleger also auf der Hut.

Abschließend stellt sich mir eine Frage: Da die Weltwirtschaft aus Sicht der US-Notenbank noch nicht stark genug ist, um die Zinsen anzuheben, wie kann sie dann stark genug sein, die in den jetzigen Kursen bereits eingepreisten Wachstums- und Gewinnsprünge zu gewährleisten? Offensichtlich verwechseln viele Investoren die derzeitige Korrektur von den März-Tiefs mit einem tiefgreifenden weltwirtschaftlichen Aufschwung. Um noch einmal die Lügen-Forscher zu zitieren: "Was uns aber am meisten daran hindert, eine Lüge zu vermuten, ist, dass wir selten misstrauisch sind." Ein solches Misstrauen wäre derzeit angebracht.

Dirk Harbecke

Quelle: Instock
Noch ein Wort zu unserem deutschen "Fabeltier" dem DAX



Der Wiederstand bei ca. 3440 konnte heute leider nicht durchbrochen werden.
Und wie es aussieht, wird zumindest heute abend auch vom DOW
keinerlei Unterstützung mehr zu erwarten sein.

Tja, da bin ich mal sehr gespannt,
wieviele "Anläufe" dem DAX in diesem Jahr noch bleiben.

Wie gesagt, es könnte schon nochmals ein wenig hoch gehen
und hier natürlich mit freundlicher Unterstützung des DOW
der dann über die 9700 laufen könnte.

Aber "sicher" wäre ich mir da nicht, liebe Investoren.
Und wenn ich "investiert" wäre,
dann würde ich für die nächsten Tage weniger Schlaf einplanen.

Das kann plötzlich eins-fix-drei gehen.....
auf dem Weg nach "Süden".

HM
Zum abrunden sollten wir uns nochmals den DOW anschauen....



Vom letzen Hoch klar nach unten "abgeprallt"

Nun den Fokus ein wenig erweitert.....



Wenn der DOW über die ca. 6670 nicht mehr drüber hopsen kann
hätten wir ein prächtiges "DOPPELTOP",
welches dann eigenltich als "abgeschlossen" durch gehen könnte. ;)
Wohin der Weg uns wohl dann führen würde....?!



Vorerst sollte uns dann dieser Chart ausreichen.

Denn ich glaube,
dass der erste "AB"-Schwung den DOW
nicht weiter als zur 9300-9350 schleudern würde.

Wäre aber in jedem Falle ausreichend,
um die ersten verzagten Lemminge abzuwerfen
und somit natürlich ein wenig Unruhe in die "Herde" zu bekommen...(hihihi).

Naja, wir werden ja dann sehen wie es kommen sollte. ;)

Wie gesagt, so "muss" es nicht kommen.
Aber als Investierter,
würde ich jedenfalls diese "Wassermarken"
nicht aus den Augen verlieren.

Schönen Abend wünsche ich

HM :cool:
Schlagzeile der Zukunft

von unserem Korrespondenten Bill Bonner

Es ist 4 Uhr morgens; Zeit, mit der Arbeit zu beginnen. Normalerweise lebe und arbeite ich ja in Europa, in Frankreich; aber derzeit bin ich im sonnigen Nicaragua ... und wegen der Zeitverschiebung muss ich so früh aufstehen, um auf dem Laufenden zu bleiben, was die News aus Europa angeht. Aber was ist das? Das müssen die Nachrichten von morgen sein. Die Seattle Times hat eine Schlagzeile, die dazu bestimmt ist, in den kommenden Jahren populär zu sein:
"Immer mehr Hausbesitzer verkaufen ihre Häuser für weniger als sie schulden (an Hypotheken)."

Was ist da schief gelaufen? Ich weiß es nicht, aber ich habe das Gefühlt, dass diese Schlagzeile sich in den USA bald den Weg bis an die Küsten gebahnt haben wird. Anderswo lese ich allerdings, dass die Vereinigung der kalifornischen Immobilienmakler für Kalifornien dieses Jahr einen Anstieg der Immobilienpreise um 13 % prognostiziert. Damit würde der durchschnittliche Preis eines Hauses in Kalifornien 414.000 Dollar erreichen, verglichen mit 168.000 Dollar in geistig gesünderen Gegenden der USA.

Da haben Sie es, liebe(r) Leser(in): Eine Kaufmöglichkeit. Kaufen Sie Häuser in Missouri und verschiffen Sie diese nach Kalifornien. Wenn die Transportkosten (LKW oder Schiff; es gibt mobile Häuser) weniger als 246.000 Dollar betragen, dann haben Sie einen Gewinn gemacht.

Das ist Wahnsinn, natürlich. Aber das ist Wahnsinn mit jeder Menge vernünftiger Gründe dahinter. Die kalifornische Volkswirtschaft ist fast so groß wie die von Frankreich ... und sie arbeitete mehr oder weniger nach den gleichen Prinzipien. "Dem kalifornischen Gouverneur steht ein großes Durcheinander bevor", so CNBC (Mein Rat an Arnie: Wenn Du wirklich die Wahlen gewonnen hast, so wie es jetzt aussieht ... verlange ein Nachzählen der Stimmen.)

Ein Teil des Durcheinanders ist allerdings nicht die Schuld des Gouverneurs ... und es liegt nicht in seiner Kraft, das in Ordnung zu bringen. Es geht um das Durcheinander, auf das ich oft hinweise. Kalifornien arbeitet mit Dollars. Frankreich erledigt seine Geldgeschäfte mit Euros. Der Euro ist gestern weiter gestiegeen, und der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank hat gesagt, dass der Dollar weiter fallen wird.

"Die USA haben ein riesiges Leistungsbilanzdefizit", erklärte der Banker mit der Silbermähne, "deshalb wird es früher oder später eine Anpassung dieser Währung (des Dollar) geben."

Dieser Tag wird für die Hausbesitzer an der amerikanischen Westküste kein glücklicher Tag sein. Der durchschnittliche Hausbesitzer konnte sich im letzten Jahr darüber freuen, dass sein "Reichtum" um 40.000 Dollar oder so gestiegen war. Viele konnten nicht anders; sie zogen dieses Geld aus ihren Häusern, indem sie die Hypotheken erhöhten. Und ich sage voraus, dass viele das bedauern werden, wenn der fallende Dollar die Zinsen nach oben zwingen wird – und die Immobilienpreise nach unten. Diese Hausbesitzer werden sich mit weniger Vermögen finden, als sie dachten ... während ihre Hypotheken immer noch so groß sind, wie sie dachten.

Aber das liegt alles in der Zukunft. Wie diese Schlagzeile aus Seattle.

Jetzt aber zu Dir, Eric:
Gier ist offensichtlicher als Furcht

von unserem Korrespondenten Eric Fry in Manhattan

Wie ist es möglich, dass die US-Aktien weiter steigen, sogar während der Dollar verliert? Diese zwei gegensätzlichen Trends sind in der Tat merkwürdige Bettgenossen.

Was diese Paarung besonders bizarre macht, ist die Tatsache, dass die USA so stark von der enthusiastischen Nachfrage der ausländischen Investoren nach US-Vermögensanlagen abhängen. Auf die eine oder andere weisen leihen die Ausländer der konsumverrückten amerikanischen Nation jedes Jahr fast 1 Billion (!) Dollar. Die Amerikaner nehmen dieses Geld, das sie uns schicken, und bezahlen damit Geländewagen, Plasma-Fernseher und teure militärische Kampagnen in weit entfernten Ländern. Allerdings vergessen die Amerikaner nicht, ihre Gläubiger mit immer billigeren Dollars zu bezahlen. Eines Tages – das Timing ist unsicher – könnten die Ausländer das Interesse daran verlieren, den amerikanischen Konsum zu unterstützen. Sie hätten das Interesse schon verloren, nur konsumieren die Amerikaner Güter, die von ihnen produziert werden.

Wie wenig Gewinn bringt es, ausländische Währungen in US-Vermögensanlagen zu tauschen? Bedenken Sie, dass der Nasdaq Composite Index seit Ende August rund 5 % zugelegt hat ... auf Dollarbasis. Aber Käufer aus Euroland haben wegen des Währungseffektes insgesamt 2 % in diesem Zeitraum verloren, wenn sie Aktien aus dem Nasdaq Composite gekauft haben.

Den ausländischen Anleihenkäufern geht es nicht besser ... ausländische Zentralbanken halten US-Staatsanleihen und vergleichbare Papiere im Volumen von fast 1 Billion Dollar. Grob gesagt hat der Dollarrückgang der letzten 5 Wochen die amerikanischen Gläubiger rund 85 Milliarden Dollar ärmer gemacht. Das ist reales Geld.
Und dennoch wollen die US-Zentralbank und das US-Finanzministerium und das Weiße Haus den Dollar sogar noch weiter fallen lassen.

Das sei gut für unsere Exportindustrie, sagen die amerikanischen Politiker. Das stimmt, aber es ist sehr schlecht für die US-Konsumenten und Sparer und fast jeden, der in den USA lebt.

"Andere Länder teilen ihre Verpflichtung, die US-Konsumenten weiterhin Geld ausgeben zu lassen", so Justin Lahart von CNN/Money. "Die großen Exporteure – besonders Japan und China – haben sich bemüht, ihre Währungen gegenüber dem Dollar niedrig zu halten, was im Endeffekt den Amerikanern erlaubt hat, mehr von den Gütern Japans und Chinas zu kaufen. Die US-Konsumausgaben sind für 20 % des Welt-Bruttoinlandsproduktes verantwortlich."

"Deshalb hängt die Weltwirtschaft vom US-Konsumenten ab. Und der US-Konsument ist aufs Äußerste beansprucht ... irgendwann werden die Gläubiger der US-Konsumenten – also der Rest der Welt – zweimal darüber nachdenken, wie ihr Geld genutzt wird."

Das Albtraum-Szenario sieht so aus, dass ein Käuferstreik der ausländischen Investoren zu einem Rückgang des Dollar und zu einem Anstieg der US-Zinsen führen wird ... was würde dann aus dem amerikanischen Konsumenten werden?

"Wir sind eine was-ist-meine-monatliche-Zahlung Nation geworden", so Paul Kasriel, Chefvolkswirt bei Northern Trust. "Die Idee ist, dass die monatlichen Zahlungen so hoch sein können, wie man es sich eben leisten kann. Wenn die Zinsen fallen, kauft man sich ein größeres Auto."

Wenn der Dollar weiter fällt, dann werden die amerikanischen "was-ist-meine-monatliche-Zahlung"-Konsumenten deutlich höhere monatliche Zahlungen leisten müssen. Aber wenige der heutigen Aktienmarktinvestoren machen sich über solche Dinge Gedanken. Die Aktienkurse steigen – das ist es, was wirklich zählt.
Haben die Investoren nichts aus den 1990ern gelernt? Zwischen Februar 2000 und Oktober 2002 lösten sich 7 Billionen Dollar Marktkapitalisierung = Reichtum der Aktionäre in Luft auf. Irgendjemand muss doch irgendwo dieses Geld verloren haben. Wie auch immer – Gier ist offensichtlicher als Furcht.

"Man könnte denken, dass die Investoren vorsichtig – sehr vorsichtig sogar – in Bezug auf den Aktienmarkt geworden sein sollten, nachdem so ein massiver Betrag an Reichtum aus den Büchern gestrichen worden ist – aber das scheint kaum der Fall zu sein", so CNN/Money. "Die Zuflüsse in die Aktienfonds sind stetig, die Online-Aktiengeschäfte nehmen wieder zu und die Unterhaltungen drehen sich wieder um Aktien. Noch beklagenswerter ist, dass die Aktien, die so etwas wie die jüngsten Highflyer geworden sind, genau die gleichen Aktien sind, die den Aktionären das letzte Mal soviel Ärger gebracht haben."
Die Aktienmarkt-Bullen sind zurück, ihre Zahl vermehrt sich, und sie sind furchtlos. Die meisten Stimmungsindikatoren zeigen ein Bullen-Niveau an, das das von 2000 und 1987 übersteigt.

"Es riecht nach 1987", so Floyd Norris von der New York Times, "und nicht nur bei den positiven Stimmungsindikatoren. Damals wie heute gab es internationale wirtschaftliche Zwietracht. Der Dollar war schwach, und der US-Finanzminister kritisierte die Politik der anderen, weil sie seiner Meinung nach die Weltwirtschaft schädige."

Aber das war damals ... die Geschichte kann sich nicht wiederholen, oder?

Quelle: Investor-Verlag
Einen haben wir noch, liebe Leser.
Dann ist aber wirklich Schluss für heute.... ;)

Und nicht vergessen.
Gleich gibt es noch die "Yahuu-Zahlen"
welche die Analystenschar wieder "besoffen" werden lässt.
(Entschuldigung, ich meinte natürlich die von Yahoo)....hihihi

Schöne Bettruhe wünscht Ihnen.... :)

HM

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Das fürchterlichste Szenario, das man sich vorstellen kann

von Steve Sjuggerud

Ich dachte, dass ich niemals den Tag sehen würde ... an dem die wilde Spekulation die Exzesse der späten 1990er übersteigen würde. Und ich habe wirklich nicht gedacht, dass es nur 4 Jahre dauern würde, um diesen Punkt zu erreichen. Aber hier sind wir ...

Die Investoren leihen sich derzeit Geld, um Nasdaq-Aktien zu kaufen. In der Tat – die Leute leihen sich heute mehr Geld, um Aktien zu kaufen, als jemals zuvor in der Geschichte, darunter während der Zeit der "Großen Spekulationsblase" von Anfang 2000.

Das Resultat? Wie in den Tagen der großen Spekulationsblase sind die "Müllaktien" nach oben geschossen, während die gesünderen Aktien stagnieren. Wenn man vor einem Jahr für 10.000 Dollar Aktien von AskJeeves.com (kennen Sie irgendjemanden auf dem Planeten, der jemals den Service dieser Gesellschaft genutzt hat oder auch nur kennt?) gekauft hätte, dann wären diese heute 220.000 Dollar wert. Oder was ist mit dem chinesischen Internet-Provider Netease.com? Wenn man vor einem Jahr in die Aktien dieser Gesellschaft 10.000 Dollar investiert hätte, dann wären diese heute sogar noch mehr wert als die von AskJeeves.com ...
Netease ist am Aktienmarkt mit über 2 Milliarden Dollar bewertet. Dennoch lagen die Umsätze dieser Gesellschaft ... ja, Umsätze ... in den letzten 12 Monaten bei nur 27 Millionen Dollar. Wer kauft diesen Müll zu diesen Kursen? Es sieht so aus, als ob es Kleinanleger sind, die online Aktien kaufen ...

Die Handelsaktivität bei den Online-Brokern ist im letzten Quartal um 40 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen. Und das ist ganz sicher "heißes" Geld ... spekulatives Geld ... Beim Online-Broker E-Trade sind die Wertpapierkredite der Kunden im Quartal, das am 30. Juni 2003 endete, um 31 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen.

Das ist zügelloseste Spekulation in Reinkultur.

Sehen Sie sich im Gegensatz dazu an, was die Unternehmensinsider (Vorstände u. a.) tun – also das "smarte Geld". Offensichtlich wissen die Unternehmensinsider ein bisschen mehr über ihre Geschäfte als jeder andere. Vor kurzem haben sie ihre Aktien so stark verkauft wie nie zuvor seit 1986. 1986 waren sie früh dran ... aber sie kamen aus ihren Aktien vor dem Crash von 1987 raus, als die Aktienkurse gemessen auf Indexbasis an einem einzigen Tag um 22,6 % einbrachen.
Wenn man sich die jüngsten Daten ansieht, dann sieht man, dass die Unternehmensinsider einen Rekord für das letzte Jahrzehnt aufgestellt haben ... sie haben für jeden Dollar Kurswert, den sie gekauft haben, 44,53 Dollar Kurswert verkauft. Das ist unglaublich.

"Natürlich wissen die Insider viel mehr als die Öffentlichkeit über ihre eigenen Aktien", so Professor Henry Hu von der University of Texas zu diesem Thema. "Die ordinären Investoren sind fürchterlich naiv – alles, was sie kaufen, sind Aktien, über die sie von Freunden oder von der Finanzpresse etwas hören. Und leider haben die Investoren heute immer noch diese pathologische Furcht, etwas zu verpassen, wenn der Markt steigt."

Es wird noch schlimmer, wenn man sich nur die Technologieaktien ansieht. Kevin Schwenger, der die Insider-Transaktionen für Thomson Financial analysiert und die von mir genannten Zahlen liefert, erzählte im Wall Street Journal diese Geschichte ... Im August wurden für jeden Dollar Kurswert, den Insider bei Halbleitergesellschaften kauften, für 644 Dollar Kurswert Aktien verkauft. Zum Vergleich: Normalerweise bezeichnet man schon ein Verhältnis von 20 zu 1 als bearish ...

Während das "smarte Geld" die Technologieaktien mit Rekordbeträgen verkauft ... nimmt das "dumme Geld" Schulden auf, um diese Aktien auf Kredit zu kaufen. Laut meinen Studien ist das "dumme Geld" so optimistisch wie noch nie seit kurz vor dem Crash von 1987 ...

Und das gilt seit ein paar Monaten auch für die Börsenbrief-Analysten. Diese sind durchschnittlich in den USA so bullish, wie sie es seit 1987 nicht mehr waren.
Wenn der Optimismus Extremwerte erreicht, wie gerade jetzt, dann gibt es keinen mehr, der noch kauft ... die individuellen Investoren haben schon gekauft ... die Börsenbriefschreiber und Analysten haben schon gekauft ... und die Institutionellen haben schon gekauft. Es gibt keinen "größeren Idioten" im Markt, der zu noch höheren Kursen kaufen würde. Es gibt keinen mehr, der kauft.

Wir sind diesem fürchterlichsten Szenario, das man sich vorstellen kann, sehr nahe gekommen – zumindest aus meiner Perspektive.
Es gibt drei größere Wege, um die Märkte zu analysieren, um einige Hinweise über ihren zukünftigen Weg zu erhalten: Die fundamentale Analyse, die technische Analyse, und die Analyse der Marktstimmung. Alle drei offenbaren ein grausiges Spektakel.

Ich habe bereits über die Stimmung geschrieben – der Optimismus des dummen Geldes steht auf Rekordniveau, während das smarte Geld einen Rekordwert an Pessimismus erreicht hat. Wonach soll man sich richten?

Was die Fundamentals angeht, sind die Aktien immer noch teurer als ihr historischer Durchschnitt. Wir befinden uns bei den großen, langweiligen Aktien des S&P 500 immer noch bei einem KGV von 30 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 3. Und bei den Technologieaktien gibt es laut meinen Berechnungen bei den Gesellschaften des Nasdaq 100 ein KGV von 49. Das bedeutet: Wenn man eine Aktie mit einem KGV von 49 kauft, dann würde es 49 Jahre dauern, bis die summierten Gewinne dieser Gesellschaft das Niveau des Kaufkurses erreicht hätten. Warum sollte jemand mit wachem Verstand sein Geld in so eine Aktie investieren? Der Nasdaq 100 hat auch ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 8, was ebenfalls ein sehr hoher Wert ist. Mit anderen Worten: Die Fundamentals der Technologieaktien sind fürchterlich.

Alles, was bleibt, ist die technische Analyse – das Herausfinden des Trends. Und der Aufwärtstrend ist noch nicht nach unten durchbrochen worden ... aber angesichts der fürchterlichen Fundamentals des technologielastigen Nasdaq 100 und der furchterregenden Verkäufe der Insider ist es an der Zeit für uns, unsere Chips am Spieltisch darauf zu setzen, dass der Nasdaq 100 in einem Jahr tiefer stehen wird als heute.
Wenn die Märkte einbrechen, können Sie nicht sagen, dass sie nicht gewarnt worden sind ...
08.10.2003 - 22:37 Uhr

Yahoo meldet gute Quartalszahlen, Aktie nachbörslich im Plus

Der amerikanische Internetkonzern Yahoo Inc. legte heute nach Börsenschluss an der Wall Street seine Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vor
und konnte damit die Erwartungen der Analysten übertreffen.

Wie das Unternehmen aus Kalifornien mitteilte, lag der Gewinn bei 65,3 Mio. Dollar oder 10 Cents je Aktie
nach einem Überschuss von 28,9 Mio. Dollar oder 5 Cents je Aktie im entsprechenden Quartal des Vorjahres.
Analysten hatten einen Gewinn von 9 Cents je Aktie erwartet.

Der Umsatz kletterte deutlich auf 356,8 Mio. Dollar von 248,8 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum.
Analysten hatten mit einem Wert von 338 Mio. Dollar gerechnet.

Einen Ausblick auf das laufende Quartal gab das Unternehmen bislang nicht.
Die Aktie schloss bei 38,79 Dollar und gewinnt nachbörslich 3,2 Prozent auf 40,04 Dollar.

Quelle: Finanzen.net

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Na bitte, läuft doch alles wie am Schnürchen.



Und immer wieder schön zu sehen,
wie die avisierten Revenues der "Experten"
also der Analysten "übertroffen" werden.

Und das beste ist ja,
dass es in den USA noch immer genügend Käufer gibt,
welche jeden Preis bezahlen.

Da haben die freundlichen Herren
der Banker&Analystengilde ganze Arbeit geleistet.

Ist ja auch nicht wirklich erwähnenswert.....
das der Laden inzwischen eine Marktkapitalisierung
von sagenhaften 20 Milliarden-Euro hat !!

Und das bei einem Gewinn von 65 Millionen.... :D
Da wünsche ich den heutigen Käufern schon einmal viel Glück.

HM :cool:
@Guten Morgen :)

Es gibt so viel zu "analysieren" und "philosophieren",
dass man/n gar nicht so richtig weiss,
wo man beginnen soll.

Dann eben mit dem letzten hier vorgestellten Wert
einem amerikanischen Highflyer namens Yahoo.

Wenn man die Wirtschaftsblätter am Morgen betrachtet,
dann könnte man meinen, alles würde gut werden.
Yahoo hat seinen "Nettogewinn" verdoppelt.

Soso, haben sie denn das "wirklich".
Ist das alles wirklich "Netto" was da jetzt unter dem Strich raus kommt?
Ich habe leider noch keine wirklichen "Basic`s",
bin mir aber ziemlich sicher,
dass zumindest die "Mitarbeiter-Optionen" da ganz gewiss nicht drin sind.

Und wer glaubt bei einem amerikanischen Unternehmen wären das Peanuts,
der sollte sich da einmal schlau machen wie sich das läppert.

Nun schön, die Zahlen waren "besser" als "erwartet".
Wer hat "was" erwartet und auf "welcher" Basis?
Und die wichtigste Frage wäre natürlich
"wann" diese Erwartungen denn eigentlich aufgestellt wurden?

Beim letzten "Ausblick"?
Immerhin wäre dies einige "Monate" her.
Und was viele nicht sehen wollen ist doch,
dass seit diesem Zeitpunkt sehr-sehr viel geschehen ist.

Die Kurse haben sich (vom Low gesehen) rasant entwickelt.
Das heisst, es wurden Zahlen übertroffen,
welche genau genommen gar nicht mehr zur Disposition stehen dürften.

Dann schauen wir noch einmal....

Ist ja auch nicht wirklich erwähnenswert.....
das der Laden inzwischen eine Marktkapitalisierung
von sagenhaften 20 Milliarden-Euro hat !!
Und das bei einem Gewinn von 65 Millionen....