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Was macht eigendlich Werner Müller? - 500 Beiträge pro Seite



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Unser Wirtschaftsminister!
Hat der keine Lust auf Wahlkampf oder darf er nicht?
Keine Interviews, keine Talkshows, kein einzigen Kommentar zu Hartz, nichts zum Thema Flut etc.
#1

bist du von dem etwas anderes gewöhnt????

absolute lusche, unter den vielen
OH, WIR HABEN EINEN WIRTSCHAFTSMINISTER ?
SCHON LANGE ?
WER? WO? WAS?
Er ist kein SPD-Mitglied - daher auch kein Wahlkampf.

Im (unwahrscheinlichen) Fall der Wiederwahl der rot/grünen Regierung wird er, wie z.B. auch Renten-Riester, sein Ministeramt verlieren.
der bereitet sich schon auf sein neues tätigkeitsfeld nach der verlorenen bundestagswahl vor. genau wie riester und der andere abwählbare verein.
gruss
rh
Ich glaube der Müller ist froh wenn der Spuck mal ein Ende hat.War noch der einzige der gegen das 630DM Gesetz war.Wurde aber immer zurückgepfiffen.
Glaubt ihr denn,
in 2 Jahren weiß noch irgendwer, wer Werner Müller ist ?

Gerd Müller? OK!

Müller-Milch? Auch OK!

.. aber Werner Müller?...oder war´s Meier...oder Schulze...?
der wartet bis 22.09.2002 und
kriegt dann seinen alten JOB mit doppelter Kohle !!!
@all

Sorry, das zu sagen, aber wenn wir NUR Leute vom Schlage eines Werner Müllers in der Regierung sitzen hätten, würde es Deutschland wesentlich besser gehen!
Zur Erinnerung: Dieser Raucher war von 1998-2002 Wirtschaftsminister. Ausser Spesen nicht gewesen.



Das ist der neue Superminister der Union:

@HansderMeiser:

Das sehe ich ähnlich. Hast Du vor einigen Wochen im ZDF die Diskussion mit Müller und Späth gesehen?
War schon beachtlich, wie oft sich Müller direkt oder indirekt von Rot-Grün distanziert hat.
@Online

Generell eine gute Idee, einen Unternehmer mit ins Boot zu holen! Für mich allerdings immer noch unverständlich, wie man damals 1998 Joost Stollmann abgesägt hat!
@Hans#12: Die Erklärung ist ganz einfach. Joost Stollmann war "ein Kind" Schröders. Oskar Lafontaine, seinerzeit noch PV und der "mächtige Mann" der SPD, wollte ihn nicht, zumal sich die Gewerkschaften auch sehr negativ über Stollmann geäußert hatten.

Dan bedurfte es nur noch einen "nicht in die (Wahl)Landschaft" passenden Kommentars Stollmanns, und schon war er geschasst.

Gruß
dickdiver
@dickdiver:

ich gestehe, dass mich meine Erinnerung im Stich lässt. Was war damals der konkrete Anlass für Stollmanns Abgang?
@dickdiver

Meines Wissens war das hauptsächlich von den Medien verursacht ... Aber Zitat von der Homepage http://www.jost-stollmann.de:

"Im Sommer 1998 wurde Jost Stollmann als Minister für Wirtschaft und Technologie in das Schatten-Kabinett des jetzigen Bundeskanzlers Gerhard Schröder berufen. Nach einem erdrutschartigen Wahlsieg entschied er sich gegen den Antritt des Amtes, da seine Kompetenzen und Ressourcen beschnitten sowie die politische Richtung in einer für ihn unakzeptablen Weise geändert wurden."

Ah jetzt ja ... !!! ;)

Hans
Meiner Meinung nach hätte er spätestens beim neuen Betriebsverfassungsgesetz mit Pauken und Trompeten zurücktreten müssen! Und da er kein SPD Mitglied ist, hätte er auf niemanden Rücksicht nehmen brauchen und hätte den Sozis mal anständig die Meinung gegeigt!

Aber wer bei E.ON oder RWE im Vorstand will brauch wohl auch die Zustimmung der Gewerkschaftsvertreter. ;)
@Rainer: Wenn ich mich nicht täusche (ist schliesslich schon etwas her ;) ) hat Stollmann sich über wirtschaftsnahe Themen zu wirtschaftsfreundlich (zumindest für Lafontaines Ohren ;) ) geäußert. Es ging m.E. um Steuersenkungen, wie dann in der U.-Reform umgesetzt, die mit Lafontaine so nicht zu machen waren, wie sich ja später herausstellte.

Gruß
dickdiver
@Hans: Richtig. Das war der "mediengerechte" Grund. ;)

Gruß
dickdiver
Ich widerspreche einem Beitrag hier entschieden:

„Außer Spesen nichts gewesen“ geht - leider - vollkommen an der Realität vorbei.
Werner Müller war rückwirkend betrachtet wohl der mit Abstand teuerste
Wirtschaftsminister für Verbraucher, Kleingewerbe und Freiberufler,
die jahrzehntelang unter deutlich höheren Energiekosten
als möglich aufkommen müssen.

Ich erinnere hier nur an
- die Aushebelung des Kartellamtswiderspruch gegen die Ruhrgas-Fusion durch seinen Ministerialerlaß
- die einseitige jahrzehntelange Förderung des Erdgasabsatzes durch
Steuerbefreiung für Erdgasfahrzeuge (nicht jedoch: Flüssiggas !) bis 2009
- die Verlängerung der Kohlebeihilfe mit zweitstelligen Milliardenkosten.
Hauptprofiteur: Die RAG, dessen Vorstandsvorsitzender er jetzt ist ......

Müller war wohl der effektivste Lobbyist für dt. Großkonzerne (RWE, E-ON),
den es jemals gegeben hat. Für diese war er Jahrzehnte vorher tätig – und er
wird wohl auch die nächsten 5-10 Jahre nach sein Ministerzeit für diese tätig sein.
Selbstverständlich für ein vielfaches dessen, was er in seiner Ministerzeit bekommen hat.

Witzig & passend die nachfolgende Meldung:
http://www.energienetz.de/index.php4?subid=22&subsort=name&i…

Bund der Energieverbraucher begrüsst Berufung von Müller zum RAG-Vorstand
"Keine halben Sachen: Wenn Klimazerstörung, fehlgeleitete Subventionen und Verbraucherbenachteiligung - dann unter richtiger Flagge".
Bonn, den 07. April 2003: Der Bund der Energieverbraucher begrüsst die Berufung des ehemaligen RWE-, dann VEBA AG-Generalbevollmächtigten und Strom-Vorstand zum Vorstand des RWE-Kohlesubventionskonzerns RAG (frühere Ruhrkohle AG). "Herr Müller hat sich durch seine Ministererlaubnis für die Ruhrgas-Fusion einzigartig um den VEBA-Nachfolgekonzern E.on verdient gemacht.
Wenn monopolstabilisierende Versorgungskonzern-Arbeit, Klimazerstörung, Subventionen und Verbraucherbenachteiligung - dann unter richtiger Flagge" betont Dr. Aribert Peters, Vorstand des Bundes der Energieverbraucher.
In den vier Jahren als Bundeswirtschaftsminister hat Müller durch konsequente Wettbewerbsverhinderung, Verbraucher-Benachteiligung, Behinderung erneuerbarer Energien und Kampf um die Fortführung von Milliardensubventionen für die kaum arbeitsplatzschaffende und CO2-produzierende Kohleindustrie von RAG und RWE in bestmöglicher Art geholfen.
Kein Konzern hat in den letzten 15 Jahren so hohe Subventionen erhalten, wie die RAG (frühere Ruhrkohle AG) und wird auch die nächsten Jahre so hohe Subventionen erhalten: Rund drei Mrd. Euro Subventionen erhält dieser Bereich - die mit großem Abstand teuerste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme Europas, die jedoch herausragend zur Zerstörung des Weltklimas beiträgt. Kein anderer deutscher Konzern hat einen derartige hohen Anteil am Treibhauseffekt.
"Müller hat eine Regulierung des Netzzugangs konsequent verhindert. Verbraucher, Kleingewerbe und die Umwelt sind die Leidtragenden." führt Aribert Peters aus. "So hat sich Müller als vorübergehender Wirtschaftsminister nicht für klein- und mittelstandsfreundlichere Absenkung der im europäischen Vergleich extrem überhöhten Netznutzungsentgelte eingesetzt, sondern ausschließlich für die Interessen von RWE/ E-ON und Co.
Auch um die Demontage von Demokratie und Rechtsstaat hat sich Müller in seiner Minsterzeit hoch verdient gemacht: Durch die Ministererlaubnis zur Ruhrgas-Fusion, die trotz ihre Rechtswidrigkeit zugunsten seiner ehemaligen und zukünftigen Arbeitgeber vollzogen wurde .
Gäbe es einen Preis für den effektivsten deutschen Klimazerstörer und Verbraucherfeind - Werner Müller hätte ihn auf Lebenszeit verdient".



Grundsätzlicher und weniger zynischer als die oben gepostete Presemitteiltung
behandelt eine aktuellere Pressemitteilung des Bundes der Energieverbraucher
das Thema „was tun gegen anscheinend nicht objektive Minister“:

http://www.energienetz.de/index.php4?id=21&subid=22&news_det…

Regelung für Ministerbeschäftigung nach Ausscheiden überfällig /
Beschlüsse von Ex-Wirtschaftsminister Müller müssen kritisch überprüft werden


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