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Späth will Telekom privatisieren

08. Sep 17:31


Wenn die Union die Wahl gewinnt, soll die Telekom ganz privatisiert werden. Lothar Späth glaubt, dass es so wieder Interesse an der T-Aktie geben könnte.

Die Union will, wenn sie die Regierung übernimmt, die Telekom ganz privatisieren. Das kündigte Lothar Späth, Wirtschaftsexperte im Unions-Wahlkampfteam, in einem Interview mit der Zeitung «Die Welt» an.

«Die Telekom muss möglichst schnell privatisiert werden mit einem möglichst großen Anteil freier, internationaler Aktionäre, die professionellen Druck auf die Effizienz ihres Geschäfts ausüben», sagte Späth. «Dann fühlen sich auch die Kleinaktionäre besser, weil sie wissen, dass die Großaktionäre entsprechend Dampf machen».

Als guter Geschäftsmann wolle er die Telekom-Anteile allerdings nicht unter Wert verkaufen. Späth sprach sich für eine «knallharte Deregulierung» der Telekom aus. Die Wettbewerber sollten nicht bevorzugt werden. So könne es sogar ein neues Interesse an der T-Aktie geben.

Nach Angaben der «Welt» hat der Bunde derzeit noch einen Anteil von 43 Prozent an der Telekom. (nz)

Quelle: NETZEITUNG.DE
B Ö R S E N - N E W S
Späth: Deutsche Telekom soll nach Wahlsieg vollständig privatisiert werden

Eine unionsgeführte Bundesregierung würde laut Jenoptik-Chef Lothar Späth die Deutsche Telekom "möglichst schnell" vollständig privatisieren. Dies kündigte Späth in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) an. Bei einem Wahlerfolg der CDU/CSU würde Späth aller Voraussicht nach Wirtschaftsminister und wäre damit auch für den Bereich Telekommunikation zuständig.

"Die Telekom muss möglichst schnell privatisiert werden - mit einem möglichst großen Anteil freier, internationaler Aktionäre, die professionellen Druck auf die Effizienz ihres Geschäfts ausüben", sagte Späth der "Welt". "Dann fühlen sich auch die Kleinaktionäre besser, weil sie wissen, dass die Großaktionäre entsprechend Dampf machen." Als guter Geschäftsmann wolle er allerdings auch nicht unter Wert verkaufen, schränkte der noch amtierende Jenoptik-Chef ein.

`KNALLHARTE DEREGULIERUNG DER TELEKOM GEFORDERT`

Späth plädierte zudem für eine "knallharte Deregulierung der Telekom". Er wolle die Wettbewerber bei der Regulierungspolitik aber nicht gegenüber dem Ex-Monopolisten bevorzugen. "Meine Erfahrung hat gezeigt, dass, wenn die Wettbewerbssituation für alle gleich ist, meistens die Schnellen und nicht die Großen gewinnen. Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen", begründete Späth seine Haltung. Die Regulierungsbehörde hat indes seit der Liberalisierung des Marktes 1998 tendenziell die Newcomer bevorzugt, um die Marktmacht der Telekom zu verringern.

Späth kündigte zudem an, dass er als Wirtschaftsminister zunächst nicht daran denken werde, den derzeitigen Präsidenten der Regulierungsbehörde, Matthias Kurth (SPD), auszuwechseln. "Wenn die Leute gut sind, ist es mir egal, welches Parteibuch sie haben. Ich bin da völlig unbefangen", sagte Späth. "Nur wenn keine objektive Deregulierung erfolgt, wäre eine Krise da."/js




08.09.2002 - 16:24
Quelle: dpa-AFX
FOCUS Online
Gibt es die Cent-Stock Regelung auch für den DAX oder fliegt
die Telekom allein schon wegen geringer MK raus ?
ja das Cleverle scheint zu wissen wie man Firmen vernichtet
und das eigene Wohl mehrt.
Ein Hoch auf unseren zukünftigen Wirtschaftsminister frei
nach dem Motto: Schlimmer geht`s immer.

Gruß Poet
Telekom dem Wettbewerb aussetzen wäre prima.
Die Formulierung Späths lässt aber eher darauf schliessen, dass man sich an Monopolen nicht so stört. Sagt Späth etwas über die letzte Meile? Es klingt eher so als wolle man die Sau nochmal so richtig mästen vor dem Verkauf.

Und: wird Späth überhaupt Wirtschaftsminister? Sicher?
Vielleicht. Nachdem die 3,5 Mrd. Mark Zuschüsse für Jenoptik verpfeffert sind, müsste er sich ja selbst dem Wettbewerb stellen. Verdammt harter Job wie er jetzt wohl gemerkt hat. Mit 65 könnte er in Rente gehen. Will er aber nicht. Kann er nicht. Will weiter wichtig sein. Die Lösung: er sollte zur Telekom gehen um dort die Führung zu verjüngen.
(b)Freie Wahl bei Ortsgesprächen noch vor der Bundeswahl[/b]
Reuters, 08.09.02 18:53


Berlin, 08. Sep (Reuters) - Noch vor der Bundestagswahl soll einer Zeitung zufolge bei Ortsgesprächen eine freie Wahl des Netzbetreibers eingeführt werden.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) (Montagausgabe) vorab ohne Quellenangabe berichtete, können Kunden der Deutschen Telekom damit vom 1. Dezember 2002 an nicht nur Ferngespräche, sondern auch Ortsgespräche mit anderen Telefongesellschaften führen, ohne ihren Telekom-Anschluss kündigen zu müssen. Der Bundesrat hatte Mitte Juli eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes abgelehnt und damit die Liberalisierung von Ortsgesprächen vorerst gestoppt.

Bei einer Verabschiedung hätten die Verbraucher, wie bei Fern- und Auslandsgesprächen üblich, Ortsgespräche dauerhaft über einen anderen Anbieter führen (pre-selection) oder vor jedem Gespräch einen Anbieter neu wählen (call-by-call) können, ohne ihren Anschluss bei einer Gesellschaft kündigen zu müssen. Im Juli wurden noch rund 95 Prozent aller Ortsnetz-Gespräche über die Telekom abgewickelt.

sws

Quelle: LYCOS Börse


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