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@Experten, dringend: Bei Familieninvestments IC-gründung notwendig? - 500 Beiträge pro Seite



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ich befasse mich seit geraumer Zeit mit der Idee, einen Investmentclub zu gründen.
Dies soll auf rein familärer Basis stattfinden!

Es geht mir eigentlich nur darum, Wertpapiere meiner nächsten Verwandschaft zu verwalten, da diese dazu keine Zeit bzw. keine Ahnung haben oder keine tieferen wirtschaftlichen Zusammenhänge erkennen und nutzen können.
Die Kauf und Verkaufsentscheidungen sollen in beiderseitigem Einvernehmen gefällt werden.
Das Risiko bleibt bei den Angehörigen.
Das genaue Handels-Timing sowie die Verwaltung würde bei mir verbleiben.
(Evt. würde es eine performanceanbhängige Vergütung geben, was aber nicht unbedingt Voraussetzung ist, wenn dies z.B. zu weiteren rechtlichen, bürokratischen und steuerlichen Problemen führen sollte)

Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen oder gibt es noch andere Alternativen?


Ich habe keinerlei finanztechnische Ausbildung, sondern bin Autodidakt und bringe mir alles bzgl. Börse usw. selber bei(4 Jahre Erfahrung).
Desweiteren geht es nur um kleinere Beträge, und die Familienangehörigen vertrauen bei der Wertpapierverwaltung auf meine Kenntnisse!

Es geht also nur um die reine Verwaltung - die Handelstätigkeiten würden über mein Depot oder ein von mir geführtes Zweitdepot verlaufen !


Was würdet Ihr empfehlen?
Gibt es rechtliche oder ähnliche Probleme, wenn ich auf "nichteigene" Rechnung Depots verwalte?
Wenn alle Wertpapiere ausserhalb der Spekufrist verkauft werden, gibt es doch keine steuerlichen Probleme - oder?
(mein Freistellungsauftrag würde bei diesen "geringen Summen" nicht sonderlich beansprucht)

Wie geht man rechnerisch vor, wenn man dafür nur ein Depot nutzt, welches gleichzeitig das eigene ist?
Wie kann man verschiedene Käufe u. Verkäufe innerhalb eines von allen Mitgliedern gehaltenen Wertpapieres auseinanderhalten, ohne in ernsthafte Schwierigkeiten zu gelangen?
- Eine Möglichkeit wäre z.B., alle Wertpapiere zum wahren Kauf-Durchschnittkurs zu berechnen, und immer auf einen Schlag verkaufen !:confused:
(dies wäre dann die gleiche Praxis, die auch bei IC´s angewendet wird)

-Seht Ihr noch eine andere Möglichkeit?

Was sagt eigentlich das Finanzamt dazu - die können mir doch eigentlich nichts oder?
Oder soll ich mir alles das wieder aus dem Kopf schlagen?


MfG
R. Ripley
Ärger ist hier vorprogrammiert. Kauf und Verkauf müssen abgesprochen werden und sind zeitraubend. Ohne Satzung geht hier garnichts.

Mein Rat: Finger weg! Warum machst Du nicht alleine?!
Über das Warum verlieren wir jetzt mal kein Wort ;)
Es geht nur um die Durchführung;


Eine von mir geschriebene Satzung ist vorgesehen, an diese hat sich jeder Vertragspartner zu halten.
Ich denke das schliesst Ärgernisse weitestgehend aus.
Es sei denn, diese kommen seitens des FA oder dergleichen!:confused:

Also entweder die Möglichkeit, ein Depot für alle Mitglieder zu führen = alle Mitglieder haben die gleichen Wertpapiere im Depot, es muss nur die Stückelung/Teilung für jeden Einzelnen berechnet werden(eigentlich kein Problem - aber es muss immer ein genügend großer Geldbetrag zur Verfügung stehen)

Oder die Möglichkeit, für jeden ein eigenes Depot zu führen = was auf Dauer zu teuer und unübersichtlich werden würde.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, bei beispielsweise einem Wertpapier das zu unterschiedlichen Kursen gekauft wurde, einen Durchschnitts-Kaufkurs zu errechnen, der dann für alle Mitglieder als Kaufkurs gültig ist!
Beim Verkauf entweder alles gemeinsam zu einem festen Preis, oder je nach Mitgliederstückelung und somit zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
= sehr kompliziert und bei den Mitgliedern (nachträglich) schwer durchzusetzen...


:confused:
Wenn Du Dich da schon nicht abbringen läßt, beachte bitte, daß Du feste Ausstiegstermine festlegst. Meinetwegen zum 1. eines Monats zum ersten festgestellten Kurs. Der Aussteigewillige muß die´s vorher kundtun.(Wenn im Pool eingekauft wird).

Haftungsausschluß von ALLEN unterschreiben lassen!!!!!

In den Vertrag reinschreiben: Der Handlungsbeauftragte handelt im Namen und Auftrag des Auftraggebers in einer Range die dieser vorher festsetzte!!
Danke für Deine Hilfe :)
Gibt es sonstige Hürden, von denen innerhalb der Mitglieder und Mitgliedschaft mal abgesehen ?
Mach Dir ein Formular, indem Jeder seinen Kauf/Verkauf bei Dir beantragt.

WKN
Kauf-Range/Verkauf-Range
Stückzahl
Tatsächlicher Kaufkurs/Verkaufskurs(im Nachhinein eintragen)
Unterschrift...

Haftungsauschluß grundsätzlich(auch bei nichtausgeführter Order aus welchen Gründen auch immer. Denke z.B. kannst Du keine Verbiundung herstellen mit Deiner Direkt-Bank)

Sammle diese Blätter chronologisch nach Datum und bewahre sie auf bis zur Auflösung.

Viel Glück!
Wichtig sind solche Formulare vor allem als Beleg für das Finanzamt!!(Solltest Du irgendwann einen Prüfer vor der Tür stehen haben)

Wie wollt Ihr das eigentlich mit dem Konto regeln?!
angenommen, ich habe in meinem Depot eine Aktie, nennen wir sie Aktie "X", an unterschiedlichen Tagen zu unterschiedlichen Kursen für unterschiedliche Mitglieder gekauft:


Aktie X

1/2003.....300Stk.....zu..1,00...für Dirk = 300€
1/2003.....100Stk.....zu..1,00...für Amelie = 100€
3/2003.....150Stk.....zu..1,20...für Berta = 180€
5/2003.....180Stk.....zu..1,10...für Cäsar = 198€
7/2003.....200Stk.....zu..0,90...für Amelie = 180€
9/2003.....250Stk.....zu..1,00...für Dirk = 250€

...

Amelie hat 300 (g280€) zu 0,93€ (Durchschnittskurs)

Berta hat 150 (g180€) zu 1,20€

Cäsar hat 180 (g198€) zu 1,10€

Dirk hat 550 (g550€) zu 1,00€

Gesamtstückzahl: 1180Stk (g1208€) Durchschnitt 1,024€/(Aktie)


Preisfrage...: Wie muss beim Verkauf verfahren werden, so dass jeder seinen fairen Betrag in Beziehung zu seinem Einstand bekommt ???
das mit dem Konto arbeite ich noch aus.
Es soll in Etwa darauf hinausführen, dass ich Bevollmächtiger über ein Depot/Konto bin.
Die Transaktionen werden von mir getätigt etc.

stellt sich jetzt "nur" noch die Frage;
-Gilt für alle das gleiche Protfolio(weniger Arbeit) ???
oder
-oder bekommt jeder zu unterschiedlichen Zeitpunkten, Kursen und Beträgen seine Wertpapiere ???
(da es sich hier um ein und das selbe Wertpapier oder Fonds handelt, ist die Berechnung s.o. wichtig)
ich möchte nun herausfinden, ob es möglich ist, dass jeder in Bezug zu seinem wirklichen Einstand(der ja bei jedem verschieden ist)
seinen fairen Endbetrag bei Verkauf bekommt oder ob dies schlicht unmöglich oder nur mit erheblichen Rechenaufwand vebunden ist.:eek:

...dies soll mit dem letzten Posting (s.o.)nachgespielt und verdeutlicht werden können.
Ich bin aber noch nicht dahintergekommen, wie und ob es funktioniert :rolleyes:
zu Posting 8:
-Du hast mit Jedem Kauf ein ausgefülltes Formular von den Käufern
-Du hast auch ein vorher hausgefülltes Formular vom Verkäufer
Das heißt im Klartext: Du mußt bei einem eventuellen Verkauf Jeden VORHER unterschreiben lassen!!
Es erübrigt sich also Deine Frage.

Wie Ihr das mit dem Konto regeln wollt ist mir jedoch schleierhaft!

Lösung: Jeder zahlt meinetwegen 10.000 Euro auf das Sammelkonto indem ein Einzelkostennachweis erbracht werden muß

Anderer Vorschlag: Ihr macht einen Aktienclub auf jeder zahlt denselben Betrag, den Mustervertrag/Satzung bekommt
Ihr von Euerer Bank.
Alles andere ist mehr als riskant für Dich...trotz Haftungsausschluß droht Ärger, glaube mir das.
es mag Dir schleierhaft sein.
Es mag auch schleierhaft sein, wenn man davon ausgeht, dass alle Parteien in einem Depot geführt werden und zu unterschiedlichen Kursen und Daten gehandelt wurde
- wohlgemerkt bei ein- und demselben Wertpapier.

Deswegen frage ich ja, ob es möglich ist, diese Positionen auseinander-zu-klamüsern(sinnvoll ist es nicht)
...wenn das Kind aber nun schon in den Brunnen gefallen ist ?:rolleyes:
Warum blos so umständlich?!

Nochmals, ein Aktienclub vereinfacht die Sache doch enorm. Da kann man beschliessen, einen Wert immer wieder nachzukaufen ohne den Ein oder Anderen aufsitzen zu lassen!

Ein Depot wird angelegt. Startbetrag meinetwegen für Jeden 3.000€ Monatliche Einlage 100€

Viermal im Jahr immer am 1. Handelstag im Quartal hat man die Möglichkeit des Ausstiegs zum ersten festgestellten Kurs- alle werte hochaddiert und hernach dividiert durch die Teilnehmer, das wars dann für denjenigen

Mindestcash-Quote ist der Zahlbetrag für einen Ausstiegswilligen.

Ist doch ganz einfach!

Jeder versteuert für sich bei der ESt. seinen Anteil.


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