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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4553)



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Aurelius
Ist Aurelius unterbewertet? Sollte man die Aktie halten oder lieber doch verkaufen?
Aurelius ist auf Sicht von sieben Jahren ein 400-Prozent-Renditeknaller, aber seit zwei Jahren ist der Kursverlauf eine einzige Enttäuschung. Daher bat mich eine Blogleserin um meine Einschätzung, wie es mit Aurelius wohl weitergeht. Das weiß ich natürlich nicht, aber ich hab so eine Ahnung...
http://www.intelligent-investieren.net/2019/11/ist-aurelius-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.941.077 von Aktienangler am 16.11.19 17:18:32naja dann schau dir doch mal das Wachstum der EAK in den letzten Jahren an,
wo ist dann das Problem dass der Kurs um gut 20% verwässert wurde,
es ist doch gut dass man das Geld der Kapitalerhöhungen direkt in neue Standorte steckt die großteils schon im ersten Jahr profitabel arbeiten,

die EAK plant und baut (Freizeit) Immobilien Standorte mit einem sehr sehr hohen Return on Investment,

jede Immobiliengesellschaft macht das doch ganz ähnlich,
Fremdkapitalaufnahme und damit neue Immoprojekte zu entwickeln um diese dann über eine Laufzeit von 30 oder 40 Jahren abzuschreiben,

der einzige Unterschied ist, dass die EAK ihre Standorte schon nach 10 Jahren vollständig abgeschrieben hat weil das Geschäftsmodell das eben zulässt,
Die Abschreibungsdauer hat nichts mit dem Geschäftsmodell zu tun, sondern mit den Vorgaben des HGB. Steuerlich ist es natürlich von Vorteil ist, dass die Anlagen so schnell abgeschrieben sind, allerdings hat die wesentlich kürzere angenommene Nutzungsdauer auch bestimmt ihre Gründe.
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SmallCap-Zahlen Q3
Ich habe ursprünglich für mein Wikifolio mal die Q3-Zahlen einiger Unternehmen, in die ich investiert bin, zusammengefasst. Da es sich um SmallCaps handelt, dazu noch um welche, die ich allesamt für attraktiv halte, könnte sich auch hier der ein oder andere dafür interessieren, daher lasse ich Euch mal teilhaben:


Polytec

Für einige überraschend hat Polytec im kriselnden Automobilumfeld weiterhin schwarze Zahlen geschrieben und auch im Q3 nochmal 16 Cents aufs EPS draufgelegt. Noch angenehmer gestalten sich aber die Ausführungen des Vorstands in der Telefonkonferenz zum Quartalsbericht: In Q4 und Q1/20 werden aller Vorraussicht nach einige Sondergewinne verbucht werden können und anschließend wird das große Werk für Mercedes Südafrika den Betrieb aufnehmen (hier wird aktuell noch viel investiert). Es erscheint daher wahrscheinlich, dass man künftig rückblickend von der Talsohle im jetzigen Quartal sprechen könnte. Ein ohnehin selbst geplantes Werk zur Fahrzeuglackierung konnte stattdessen man günstig und noch relativ neu aus einer Insolvenzmasse erstehen. Die eingegliederte Weierbach GmbH trug allein im September (erstkonsolidiert) bereits 7,2 Mio zum Umsatz bei - auf Jahressicht dürfte das deutlich mehr als 10% des Unternehmensumsatzes ausmachen. Die Aktie reagierte sehr positiv auf die Zahlen.


Medios

Medios' Zahlen waren einmal mehr geradezu phantastisch! Es gelingt der Firma das Umsatzwachstum auch weiterhin bei phänomenalen 59% im Vergleich zu den 3 Monaten des Vorjahres zu halten. Das bereinigte EBT (1,3 Mio Bereinigung, vorbildlich ist Medios bei der Transparenz dieser Bereinigung) steigt sogar um 80 Prozent! Die erst im September hochgeschraubte Umsatz- und Ergebnisprognose fürs Gesamtjahr wird damit voraussichtlich nochmal übertroffen. Ich gehe von mindestens 520 / 16 Mio fürs Gesamtjahr aus, wodurch ein EPS von 59 Cent entstehen sollte - eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Der Kurs ging nach den Zahlen deutlich nach oben, die beeindruckende Wachstumsstory rechtfertigt das hohe KGV.


Sixt

Hier müssen aus den Vorjahreszahlen weiterhin die 200 Mio aus dem DriveNow-Verkauf für einen Vergleich herausgerechnet werden. Die Umsätze steigen um 14%. Da man die Fahrzeugflotte qualitativ und quantitativ aufwertete, steigen hier die Abschreibungen um 27,5% im Vorjahresvergleich der 9 Monate, durch die Geschäftsexpanison stiegen auch die Personalkosten um über 20% und ebenso kleinere investitionslineare Kosten (Versicherungen, Reperaturen, Transporte) um jeweils ziemlich genau 20%. Das Umsatzwachstum konnte also noch nicht mit den Investitionen schritthalten, so dass der (DN-bereinigte) Gewinn minimal unter dem des Vorjahres liegt. Das EPS dürfte zum Jahresende bei 4 - 4,50 liegen, so dass zum aktuellen wieder über 3% Dividendenrendite zu erwarten sind. In 2020 dürften sich dann die gestiegenen Investitionen auch noch deutlicher bei den Umsätzen zeigen. Die Aktie reagiert aber zunächst leicht fallend.


Nordwest Handel

Nordwest spürt in den Umsätzen die leicht schwächelnde Industriekonjunktur - nicht aber in den Gewinnen. Das dritte Quartal war sogar besonders gewinnstark, so dass man nach 9 Monaten bereits ein EPS von 1,72 erwirtschaftet hat. Üblicherweise ist das Q4 das stärkste, so das ein EPS von 2,40 und damit ein KGV von unter 10 zu erwarten sind, wenn es mit der Konjuktur nicht deutlich kippt. Die Dividende könnte auf 1 Euro wachsen. Rothenberger hat seinen Anteil bereits im September auf über 50% gesteigert, hier könnte perspektivisch ein Übernahmeangebot für weitere Aktien auf den Tisch kommen. Die dafür nötigen 45-60 Mio Euro sollten für Rothenberger kein Problem sein.


Tick Trading

Wegen des verschobenen Geschäftsjahres wurden hier sogar schon Jahreszahlen verkündet - inklusive Dividendenvorschlag. Über 7% Dividendenrendite bei einem umsatz- und gewinnmäßig deutlich wachsenden Unternehmen, das ist schon stark. Lange hat sich das nicht in steigenden Kursen widergespiegelt, weil es laufende Insiderverkäufe von vermögensumschichtenden Vorständen gab. Hocke hat bereits angekündigt, dass mit diesen Verkäufen nun Schluss sein soll. Und auch Hillen hat schon länger nichts mehr abgegeben, so dass die steigende Bekanntheit und immer stärkeren Zahlen seit Sommer dieses Jahres zu deutlichen Kursanstiegen führten. Nach den jetzigen Jahreszahlen dürfte sich dieser Anstieg noch eine Weile fortsetzen.


Lediglich der Kurs von FirstGraphene hat zuletzt wirklich enttäuscht. Hier hat sich die Geschäftsführung sogar per Adhoc zum Kursverlust geäußert und offiziellgemacht, dass ausdrücklich keine fundamentalen negativen Ereignisse engetreten seien. Zudem werde man geradezu "überflutet" von Anfragen nach Graphen, allerdings brauche es eben etwas Zeit zum Entwickeln der Vertriebs- und Produktionskapazitäten sowie unternehmerisch und juristisch sorgfältiger Vertragsabschlüsse. Ich vermute, einigen Investoren geht es mit der Umsatzgenerierung nicht schnell genug. Technologisch macht man weiter Fortschritte, zuletzt mit Sicherheitsstiefeln. In meinem privaten Depot habe ich hier die günstigen Kurse direkt zum Nachkaufen genutzt.


Hornbach hat ein verschobenes GJ und daher keine Zahlen veröffentlicht. Eyemaxx und FinLab veröffentlichen wegen fehlender Sinnhaftigkeit im illinearen Projektgeschäft grundsätzliche keine Quartalszahlen.

Der Eyemaxx-Kurs stieg zuletzt dennoch deutlich. Dies ist wohl aufs Auslaufen der Wandelanleihen zurückzuführen und die Meldung vom 31.10., dass quasi keine Anleihen gewandelt worden sind. Dadurch erhöht sich das EPS gegenüber einer möglichen Verwässerung deutlich. Wenn bald die künftige Dividende offiziell bekanntwird, könnte das einen erneuten, kräftigen Schub geben.

Bei CropEnergies profitiert die Aktie weiter von den guten Zahlen, wegen der ich eingestiegen bin. Die Ethanol-Preise bewegen sich weiterhin auf sehr hohemNiveau, so dass die erwartete Prognoseerhöhung immer wahrscheinlicher wird.
Klassik Radio: Kursentwicklung Ausdruck niedrigerer Erwartungen!
Kauf: 2 % zu 6,85 Euro; Auftrag wurde überwiegend am Freitag noch ausgeführt. Gründe werden nachfolgend erläutert:

Der eigentliche Trigger für die Kursentwicklung Musikstreaming rund um KRS, hat die Erwartungen deutlich verfehlt. Offensiv seit 2016 angekündigt mit der Erreichung eines schnellen Break-Even, gelauncht in 2017 und seit dem Launch verursacht der Streaming Dienst deutlich rote Zahlen. Hinzu kommt, das der 35 % Sprung in der Mediaanalyse 2018 mit über 300.000 Hörern je Stunde nicht gehalten werden konnte in 2019.

2019 bringt einen Umsatz- und Ertragssprung – und danach?

Zum Halbjahr hat man ein Wachstum von 40 % im Umsatz und eine 11 % EBITDA-Marge vorgelegt. Deshalb wird 2019, wie in den Vorjahren zu einem neuen Rekordjahr für Klassik Radio. Jedoch sind die Erwartungen für die Folgejahre derart, das man dieses Ertragsniveau nicht wiederholen kann, wie der Kursverlauf zeigt.

DAB+ wird zum Übertragungsstandard in Deutschland und in Österreich eingeführt!

Ich bin wohnhaft in Westdeutschland, regelmässiger Radiohörer im Auto und zu Hause. Was da angeboten wird ist gefühlt eine monopolartige Belegung der Sender mit WDR 1 bis 20. Konsumiert wird das klassische Radio (über UKW) von 90 % der Hörer, während der Digitalstandard DAB Plus von 10 % gehört wird. Im Westen wie in anderen Regionen gehören Spartensender wie Klassik Radio oder Radio-BOB nicht zum Radioangebot (älterer Geräte).

Da wo Radio Bob über UKW angeboten wird ist der Sender unter den Top 5 Plätzen z.b. Hessen wiederzufinden. BR Klassik schafft es ebenfalls in ähnliche Regionen mit über 200.000 Hörern pro Stunde in Bayern.

Ab 2020 ist vorgeschrieben, das alle neuen Auto-Radio-Geräte wie auch die Mehrzahl von stationären Geräten mit DAB Plus als Übertragungsstandard angeboten werden in Deutschland. Bedeutet das DAB Plus sich sukzessive als Standard etablieren wird. In Österreich ist DAB Plus ab 2019 erst verfügbar und wird bis 2021 für 80 % aller Hörer erreichbar.

Reichweite von aktuell 6 Mill. Hörern dürfte sich deutlich erhöhen!

Über die deutlich erhöhte Verfügbarkeit von Klassik Radio wird sich auch das Hörverhalten in den kommenden Jahren verändern und die Chancen, das man die Kennzahlen von 2018 in den Folgejahren wieder erreichen und übertreffen wird, sind damit deutlich gestiegen. Dies wird sich dann perspektivisch wieder positiv in den Mediaanalysen und der Werbezeitenvermarktung wiederspiegeln.

KRS: Geduld könnte sich auszahlen!

Nach Angaben aus dem Unternehmen verfügt KRS aktuell über ca. 5000 zahlende Kunden. 15.000 braucht man, um den Break-Even zu schaffen. Aus einer Reichweite von 6 Mill. Hörern entspricht das einem Anteil von 0,25 %. Ich setze darauf, das es dem Unternehmen sukzessive gelingen wird, diesen Meilenstein zu erreichen und sich die Verluste in den kommenden Perioden entsprechend verringern.

Einschätzung: Spekulativer Kauf!

Ich kaufe Klassik Radio spekulativ und antizyklisch ins Depot und spekuliere darauf, das Klassik Radio das 2018er Ergebnis um 50 % von 33 Cent auf 49 Cent erhöhen wird, die Dividende erhöhen wird für 2019 auf 4-5 % und das der Ausblick auf die Folgejahre durchaus überraschen kann. Dafür spricht auch, das der CEO die aktuellen Kurse zur Aufstockung seines Anteils genutzt hat. Mein Kursziel liegt bei 11 Euro.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.944.545 von Kleiner Chef am 17.11.19 17:31:44Ich zitiere aus dem Thread einen Bericht von User barso zur Hauptversammlung

Zitat von barso:

Die Aussagen auf der Hauptversammlung müssen jedoch als gemischt bezeichnet werden.

So ist etwa die Zuhörerzahl von 2018 auf 2019 bisher von durchschnittlich 291.000 auf 254.000 deutlich zurückgegangen.
Diese Auswertung ist auch für die Erstellung der Werbepreise 2020 entscheidend.
Hier könnte es also einen Rückgang geben, falls die Zahlen von 2018 nicht mehr erreicht werden.

Die Abo Zahlen beim eigentlich erhoffen Kurstreiber diesem kostenpflichtigen Abo liegen weiterhin nur im mittleren vierstelligen Bereich, was als klar enttäuschend bezeichnet werden muss.
Das Konzept ist mittlerweile ja doch seit einiger Zeit am Markt und das bisherige Wachstum ist somit mehr als mau.

Daneben gab es natürlich einige positive Aussagen zum Geschäftsverlauf.
Auch, wenn das großteils schon bekannt war.
Sehr entscheidend sind aber doch auch die beiden genannten Punkte hier.
Nämlich das es im Kerngeschäft ab 2020 möglicherweise wieder zu einem Rückgang der Erlöse kommen könnte aufgrund der doch deutlich rückläufigen Zuhörerzahl.
Dass der Bezahldienst Radio Select noch nicht wirklich ankommt, mindert die weitere Kursphantasie wohl ebenfalls erheblich.
Werde das ganze erstmal von der Seitenlinie weiter beobachten.



Wie siehst Du das KC?
Warum gehört Sixt eigentlich zu Small Caps? Ist doch ein solides Großunternehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.943.203 von MrGurke am 17.11.19 11:44:23Es muss auch auf der Einnahmenseite schlichtweg möglich sein eine Anlage, ein Gebäude so schnell in 10 Jahren abzuschreiben. Bei vielen Immobilien wär das schlicht unmöglich, da sind 25 Jahre und mehr nötig.
Im Prinzip zeigt diese kurze Abschreibungsdauer auch die hohen Rückflüsse des Geschäftsmodells auf.
Man verdient in den ersten 10 Jahren ja nicht nur die Investitionssumme zurück sondern schreibt parallel auch noch einen Gewinn.
Nichts spricht dagegen diese Anlagen aber eher 20 Jahre und länger zu betreiben.
Sobald nun in den nächsten Jahren die ersten Anlagen aus der Abschreibung raus fallen geht das direkt jeweils mit einem Gewinnsprung einher.
Da die dann nicht mehr nötigen Abschreibungen 1 zu 1 in den Gewinn gehen. So wurde es jedenfalls auch auf der HV ausgeführt.
Die EAK wandelt sich dann schritt für schritt zur Cashcow. ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.947.392 von trustone am 18.11.19 09:18:34Die Lebensdauer von Immobilien wird im Regelfall auch deutlich länger sein.

Hat EAK das Problem mit dem Schimmelbefall schon gelöst?
Bei Matica gab es ein IPO in Italien, dort werden die Aktien derzeit für 2,20€ gehandelt. In Hanburg aktuell 1,50€.

Ich hoffe bald werden die Gattungen zusammengelegt.
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