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E.ON will größter Netzbetreiber werden
Foto: DekaBank

E.ON will größter Netzbetreiber werden

Gastautor: Hussam Masri
03.09.2018, 11:54  |  1313   |   |   

Deutschlands Versorger-Flaggschiffe E.ON und RWE befinden sich seit Jahren in einem radikalen Umbau. Getrieben von der Energiewende erfolgten zunächst die Abspaltungen und Börsengänge der Töchter Uniper und Innogy. Doch die nächste große Neuordnung ist bereits im Gange. E.ON hat mittlerweile 86,2 Prozent der Anteile an RWEs Ökostromtochter Innogy erworben. Die geplante Transaktion zwischen den ehemaligen Erzrivalen ist damit jedoch nicht beendet. Im nächsten Schritt soll sich E.ON auf das durch Innogy erweiterte Netz- und Vertriebsgeschäft konzentrieren und die gesamte erneuerbare Energieerzeugung an RWE abtreten. Der Ruhrpott-Konzern steigt im Gegenzug mit einer knapp 17-prozentigen Beteiligung zum Ankeraktionär von E.ON auf. Bis Ende 2019 soll dieser komplexe Deal abgeschlossen sein. Als Ergebnis stünde dann RWE als Platzhirsch der deutschen Energieproduktion neben E.ON als Nummer eins der heimischen Stromnetzbetreiber. Medien diskutieren bereits ein Gedankenspiel, in dem RWE seine E.ON-Beteiligung später auch noch zur Mehrheit ausbauen könnte, um schlussendlich auf Augenhöhe mit anderen europäischen Energieriesen zu agieren.

Während Analysten den strategischen Konzernumbau für aussichtsreich halten, kann E.ON auch aktuell mit seinem operativen Geschäft überzeugen. Im ersten Halbjahr 2018 ging der Umsatz im Vorjahresvergleich zwar um 13 Prozent zurück. Dafür übertrafen die Essener aber ergebnisseitig die Markterwartungen. Dank des guten Abschneidens im derzeitigen Kerngeschäft mit Energienetzen, Kundenlösungen und erneuerbaren Energien steigerte E.ON den bereinigten Konzernüberschuss um 19 Prozent zum Vorjahr auf 1,05 Mrd. Euro. Gemäß seinem bestätigten Ausblick für das Gesamtjahr strebt das Management einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro im Bereich des Vorjahresniveaus an.

Für 4,40 Prozent Zinsen pro Periode genügt die Barrierenbehauptung

Anleger setzen mit dem DekaBank E.ON Express-Zertifikat Memory mit Airbag 09/2023 (WKN DK0RSU) auf die Erzielung hoher Zinsbeträge. Zudem ist eine Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Euro je Zertifikat vor Ablauf der fünfjährigen Laufzeit möglich. Hierfür muss die E.ON-Aktie an einem der vier jährlich stattfindenden Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle schließen, die auf Höhe des Startwerts, also des Aktienschlusskurses vom 21.09.2018, fixiert wird. Alternativ ist es zur vollständigen Nennbetragsrückzahlung am Laufzeitende nach fünf Jahren ausreichend, wenn der E.ON-Schlusskurs am Bewertungstag, dem 19.09.2023, auf oder über der Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts liegt. Währenddessen genügen Barrierenbehauptungen an den Beobachtungstagen für die Auszahlung des jeweiligen Zinsbetrags in Höhe von 44,00 Euro pro Zertifikat für die jeweils vergangene Periode sowie für die Nachholung zuvor eventuell ausgefallener Zinszahlungen. Durch diesen Nachholeffekt wird auch gewährleistet, dass der Anleger bei der vollständigen - vorzeitigen oder finalen - Rückzahlung des Nennbetrags letztendlich für jede vergangene Periode den Zinsbetrag in Höhe von 44,00 Euro erhält.

Die finale Zinszahlung entfällt jedoch, wenn eine vorzeitige Rückzahlung ausbleibt und der E.ON-Schlusskurs am Bewertungstag unter der Barriere liegt. Die Rückzahlung in einem solchen Negativszenario erfolgt durch die Übertragung der Referenzanzahl an E.ON-Aktien pro Zertifikat. Dank des Airbag-Elements wird der Anleger hierbei zwar so gestellt, als wenn er für jeweils 1.000,00 Euro E.ON-Aktien zum vergünstigten Kursniveau von 75,00 Prozent des Startwerts erworben hätte. Gegenüber dem ursprünglich investierten Nennbetrag entsteht aber ein Verlust. Auch ein Totalverlust ist wegen der potenziellen Wertlosigkeit der übertragenen E.ON-Aktien und wegen des möglichen Ausfalls aller Zinszahlungen nicht auszuschließen. Darüber hinaus beinhaltet das Emittentenrisiko Verlustgefahren bis hin zum Totalverlust, weil das Zertifikat insbesondere im Szenario einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank nicht wie geplant bedient werden könnte.

Das DekaBank E.ON Express-Zertifikat Memory mit Airbag 09/2023 (WKN DK0RSU) kann vom 03.09.2018 bis 21.09.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden. Bei Fragen zu den Kosten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater / Ihre Kundenberaterin.

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Hussam Masri
Managing Director Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing, DekaBank

Masri ist Managing Director Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing bei der DekaBank verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheiten. Insbesondere das Retail-Zertifikategeschäft hat der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom in leitender Funktion maßgeblich mit aufgebaut.

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