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Globale Erwärmung durch Treibhauseffekt - nur ein Mythos der Linken? (Seite 3364)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 48.014.971 von SebastianLuening am 12.10.14 22:17:48
Zitat von SebastianLueningFragen:
1) Weshalb benutzen Sie noch immer den albernen Begriff "Leugner"?
Weil es um Leugnen des Stands der Wissenschaft geht. In dem konkreten Fall "Pause" haben Wissenschaftler (z.B. des DWD und des Hadley Center) diesen Begriff benutzt - allerdings in einem ganz anderen Sinn als Sie es tun, nämlich für eine Verlangsamung (nur) der Oberflächenerwärmung bei gleichzeitiger Umverteilung der Ozeanwärme. Ich halte den Begriff deshalb für missverständlich.
2) Weshalb kühlen sich die tiefen Meeresschichten derzeit ab?
Sind Sie da sicher? Meines Wissens reicht für eine solche Aussage die Dichte der Messungen nicht aus. Außerdem ist es wenig plausibel: Unter
dem Ozean und darüber ist es in den meisten Regionen wärmer als in der Tiefsee.
Wenn es aber so ist, müssen sich die mittleren Tiefen umso mehr erwärmt haben - anders ist der Anstieg des Meeresspiegels nicht zu deuten.

3) Weshalb ist die Erwärmungsrate nicht mehr 0,2°C/Dekade, sondern deutlich weniger?
Immerhin geben Sie zu, dass es eine positive Erwärmungsrate gibt. Also keine Pause?
Dieser Zeitraum reicht für eine genaue Trendaussage aber nicht aus. Dafür ist das Rauschen (insbesondere duch ENSO) zu stark. Nach den Messdaten dieses Zeitraums ist sowohl ein Nulltrend als auch ein Trend von 0,2°C/Dekade möglich.

4) Wie konnte die Sonne das Klima in der Vergangenheit beeinflussen, heute aber angeblich nicht mehr?
Selbstverständlich beeinflussen Änderungen der Sonnenaktivität das Klima. Die gegenwärtige Schwäche reicht allerdings bei weitem nicht aus, die Abweichung der Messdaten vom langfistigen Trend (Ihre "Pause") zu erklären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.015.091 von mouse_potato am 12.10.14 22:47:06
Zitat von mouse_potato3 warme Monate beweisen jetzt dass es keine Pause der Erwärmung gibt? Das ist selbst für deine Verhältnisse unglaublicher Murks.
Das sind nicht 3 "warme Monate" sondern neue Temperaturrekorde. Ein einzelner Monat beweist nichts - da hast du Recht. Aber seit 1998 hat 2 Jahre mit neuen Jahresrekorden und eine Vielzahl von Monatsrekorden gegeben. Fast alle Jahre nach 1998 waren wärmer als alle Jahre vor 1998.

Was die Antarktis angeht: Ich hatte von der Oberflächentemperatur gesprochen - und nicht von der Temperatur der unteren Troposphäre. Und die Oberflächentemperatur in der Antarktis steigt (seit 1960 um mehr als 1°C):


Während der Trend von 1998 bis 2013 in mittleren Breiten nahe Null ist, ist er in der Arktis und Antarktis deutlich positiv.


Besonders ausgeprägt ist das im September (1998-2014):

3 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.014.254 von nickelich am 12.10.14 20:18:19nickelich, zu dieser Frage hatte ich schon geschrieben, nämlich, dass ich mich zu diesem Thema so gar nicht geäußert hatte. Wenn Sie wissen wollen, welche Klimawirkung hohe Wolken haben und wie man dabei deren Form usw. berücksichtigt, lesen Sie das im IPCC-Bericht nach oder spezifischeren Publikationen. Und Ihren polemischen ersten Satz können Sie wieder zurücknehmen, es sind immer noch Sie derjenige, der Behauptungen aufstellt, aber auf Nachfrage keine Belege liefert und auch auf Argumente nicht eingeht. Würde ich für alles, was Sie ungeklärt gelassen haben, die Nachforderungen hier aufschreiben, wäre das eine Liste mit über 100 Einträgen. Ich gebe auch nicht vor alles zu wissen, sondern umgekehrt wollen Sie die publizierten Ergebnisse der Wissenschaft korrigieren, weil sie Ihnen nicht gefallen, ohne auch nur im Ansatz sich dazu sachkundig zu machen. Wenn Ihnen hohe Wolken so am Herzen liegen, machen Sie sich doch sachkundig. Ich bin nicht Ihr Auskunftsbüro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.012.394 von SebastianLuening am 12.10.14 14:30:28SebastianLuening: Zweifeln Sie wirklich die Erwärmungspause der letzten anderthalb Jahrzehnte an? Selbst IPCC-Wissenschaftler nennen die Pause mittlerweile beim Namen. Lesen Sie mal hier: http://www.kaltesonne.de/?p=12751

Namhafte Wissenschaftler nehmen sogar, an, dass die Pause bis in die 2030er Jahre anhält. Dann hätten Sie sogar ihre 30 Jahre als "Klimadefinition". Wollen Sie wirklich das Problem bis dahin aussitzen?
http://www.kaltesonne.de/?p=13580


Und ich weise noch mal darauf hin: (Beitrag Nr. 33622) "Sie diskutieren doch angeblich auf Augenhöhe mit Naturwissenschaftlern. Dann referieren Sie doch mal darüber, was ein statistischer Trend ist, ab wann man statistisch Signifikanz eines Trends feststellen kann und welche Aussage Sie treffen können, wenn Sie willkürlich 16 Jahre aus einer langen Zeitreihe herausgreifen." Was Sie als kompetenter Naturwissenschaftler hätten anmerken müssen, wäre: Eine Erwärmungspause gibt es gar nicht, weil die Energiebilanz der Erde ungebrochen positiv ist. Es gibt nur einen schwächeren Temperaturanstieg in den Zeitreihen der Anomalien, wenn man einen statistisch nicht ausreichend Zeitabschnitt wählt. Es gibt übrigens einen deutlich stärkeren Temperaturanstieg, wenn man den gleichen Zeitraum um einige, zum Beispiel 10 oder 15 Jahre vorverlegt. Beides sind verschiedene Aspekte der gleichen Sache - über kurze Zeiträume schwankt der berechnete Trend erheblich und wird erst bei hinreichend langen Zeitabschnitten stabil. Das ist ein Ausdruck des Sachverhalts, dass ein Trend einen statistischen Fehler hat. Dies ist übrigens auch im IPCC-Bericht unter dem Stichwort "hiatus" erläutert wurden mit Verweis auf den statistischen Fehler des Trends, der größer ist als der Trend selbst für damals 15 Jahre. Zu anderer Zeit ahtte ich mal berechnet, dass man mindestens 24 Jahre am Stück braucht, um eienn signifikanten Trends berechnen zu können. Der Wert hängt aber von der statistischen Methode und von der gewählten Zeitreihe ab. Bei 30 Jahren ist man statistisch auf der sicheren Seite.

Der zweite Link in Ihrem Kommentar verweist auf Arbeiten (Wyatt und Curry 2014, außerdem Wyatt, Kravtsov und Tsonis 2012), die keine quantitative Theorie für den Einfluss der hier über AMO und ihre Telekonnektionen behauptete interne Variation angibt. Das ist ganz nett, wenn da für einige Parameter Korrelationen zwischen 30 und 50 % herauskommen, aber als Naturwissenschaftler, der auf Augenhöhe mitredet, sollte Ihnen doch klar sein, dass diese Zyklen ja selbst meistens Indizes der Oberflächentemperaturverteilung bestimmter Areale sind - Sie wissen also nicht, ob Sie gerade über einen Effekt z.B. globaler Erwärmung reden oder über einen Zyklus, der das Temperatursignal an der Oberfläche beeinflusst. Darüber hinaus bedeuten die Telekonnektionen ja auch, dass hier auch eine Umverteilung von Wärme von einem Areal in das andere erfolgt - damit gleichen sich Zyklen z.B. im Nordatlantik oder z.B. im Zentralpazifik teilweise aus. Da keine quantitative Theorie vorliegt, wird in den Artikeln auch keine Aussage dazu gemacht, wieviel Prozent des Temperaturanstiegs in einem bestimmten Zeitraum interner Variabilität zu geordnet wird. Als Naturwissenschaftler, der auf Augenhöhe mitredet, sollten Sie sich auch im Klaren darüber sein, dass Betrachtungen über Zyklen von, je nach betrachtetem Quasizyklus, ca. 50 - 80 Jahren Länge (aus denen in Ihren Blogbeiträgen rätselhafterweise immer gerade 60 Jahre werden) statistisch fragwürdig einzuordnen sind, wenn diese aus einer Zeitreihe rausgefischt werden, die kaum das Doppelte der behaupteten 60-Jahre-Zyklen beträgt. Ich finde Ihre ganzen Blogbeiträge zum Thema von keiner Sachkunde getrübt und nur von missionarischem Eifer getragen - mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.014.911 von SebastianLuening am 12.10.14 22:08:01SebastianLuening: "Mir fällt auf, dass Sie sich vor Sachdiskussionen drücken. Könnte möglicherweise damit zu tun haben, dass Sie in der Materie nicht allzu tief drin stecken... Geben Sie ich einen Ruck, lesen Sie die Papers und lassen Sie uns fachlich diskutieren. "

Der erste Satz ist angesichts dessen, was ich hier in den vergangenen über 33000 Beiträgen in diesem Thread so alles geschrieben habe, eine sehr seltsame Ansicht. Da ist Ihnen schon in den vergangenen ca. 20 Beiträgen so einiges entgangen, das Sie anscheinend bewusst ignorieren wollten, wie etwa der Hinweis darauf, wie selektiv Sie mit dem Thema Klimasensitivitäten umgehen. Wenn Sie das mit solchen sinnfreien Bemerkungen würzen wie "Könnte möglicherweise damit zu tun haben, dass Sie in der Materie nicht allzu tief drin stecken", sorgen Sie gleich für die angemessene Gesprächsatmosphäre. Ich bin aber seit 8 Jahren in der Diskussion mit Leugnern, und habe mich an diesen Tonfall gewöhnt, den ich ja gerne zurückgebe. Da Sie auf meinen Kommentar Nr. 33620 zum Beispiel nicht angemessen eingegangen sind, könnte ich Ihre Bemerkung gleich zurückgeben. Und, bringt Sie das jetzt weiter? Nein? Eben. Wenn Sie fachlich diskutieren wollen, lesen Sie doch erst mal diesen Thread durch, um sich darüber zu informieren, was hier bereits alles abgehandelt wurde, damit Sie nicht bei Null anfangen. Eine Diskussion immer wieder von vorn zu beginnen ist nämlich für Menschen, die analytisch zu arbeiten gewohnt sind, sehr frustrierend. Und da Sie ja gar nicht hier sind, um sich auszutauschen, sondern nur missionieren wollen, ist Ihr Angebot "fachlich zu diskutieren" auch nicht wirklich ernst gemeint. Beantworten Sie doch mal die Frage, warum Ihr Buch zusammen mit Herrn Vahrenholt nicht die Klimaforschung umgekrempelt hat. Das waren doch steile Thesen. Warum sind denn nicht danach reihenweise Wissenschaftler mit Kommentaren dazu hervorgetreten, die die letzten Jahrzehnte Klimaforschung grundlegend revidieren? Sind die Wissenschaftler alle inkompetent? Nur Sie, Vahrenholt, Scafetta, Mörner (;) ), und noch zwei Dutzend bekannte Vertreter alternativer (;) ) Thesen verstehen das Problem, aber hunderte, gar tausende Wissenschaftler, alle Fachorganisationen und -institute, IPCC, WMO, NRC, CSIRO, stecken, wie Sie schreiben, nicht so tief drin? Sind Sie vielleicht zu genial für diese Welt? Ein Alfred Wegener unserer Zeit, der leider den wissenschaftlichen Möglichkeit 50 Jahre vorgreift? Muss doch spannend sein, wie Sie sich Ihre Rolle selbst erklären.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.023.674 von for4zim am 13.10.14 19:10:36"sorgen Sie gleich für die angemessene Gesprächsatmosphäre"

... für eine angenehme Gesprächsatmosphäre haben Sie, for4zim, noch nie gesorgt. Vielleicht denken Sie mal darüber nach, wen Sie noch nicht beleidigt haben. Sie dürfen sich nicht wundern, wenn andere Diskussionsteilnehmer in ähnlicher Sprache auf Ihren längst überholten Mist vom IPCC eingehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.014.503 von rv_2011 am 12.10.14 21:00:18Die 3 Monatsrekorde ohne erkennbare "natürliche" Ursachen sind ein Beweis gegen dein ständiges Geschwätz von "Pause" und "natürlichen Ursachen".

Deine drei Monate ändern überhaupt nichts daran dass es, wie auch vom IPCC bestätigt, eine Pause der Erwärmung gibt. Und wenn du natürliche Ursachen ausschließt kannst du ja mal anfangen zu erklären warum CO2 diese drei Monate rekordartig erwärmt, die anderen aber nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.015.337 von rv_2011 am 13.10.14 00:10:03Ein einzelner Monat beweist nichts - da hast du Recht. Aber seit 1998 hat 2 Jahre mit neuen Jahresrekorden und eine Vielzahl von Monatsrekorden gegeben. Fast alle Jahre nach 1998 waren wärmer als alle Jahre vor 1998.

Für drei von 5 Zeitreihen trifft das nicht zu. Dort ist nach wie vor 1998 das wärmste Jahr. Für ALLE Zeitreihen trifft zu, dass sie weit weniger Erwärmung ausweisen als von den Modellen vorhergesagt.

Was die Antarktis angeht: Ich hatte von der Oberflächentemperatur gesprochen - und nicht von der Temperatur der unteren Troposphäre.

Ja und wenn man Oberflächentemperaturen nennt willst du welche vom Ozean und wenn man die nennt von Satelliten und wenn man die nennt kombiniert usw. usf. Immer passt dir irgendwas nicht und immer ist nur die Zeitreihe passend die du dir aussuchst. Alle anderen lügen. f4z genauso. Er kann keinen einziehen Fehler in RSS nennen, im Gegenteil er hat die Zeitreihe sogar als "korrekt" bezeichnet. Jetzt wo sie seit 18 Jahren keine Erwärmung mehr zeigt will er davon nichts mehr wissen.
1 Antwort
Wir haben das geahnt:

New doubts over climate change as study reveals OVERESTIMATED forecasts

CLIMATE change forecasts may be overestimates due to a failure to take into account how plants absorb carbon dioxide, scientists warned today.

http://www.express.co.uk/news/nature/522307/Climate-Change-D…
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