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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 25292)


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Liebe Endzeitler und Apokalyptiker!
Jetzt mal ganz ernsthaft! Jetzt möchte ich Euch doch mal ins Gewissen reden: Ich bitte Euch inständig: Lest mal den folgenden Text und möglichst den ganzen Artikel!!!
Das schrieb man im Jahre 1980!!! :D
Man sah und "begründete" das auch: das Ende des Wachstums! :) :D
Und schon bald wurde man eines Besseren belehrt!

Und so wird es weitergehen ...!!!

Hört endlich auf mit dem Geschwätz über Staatsbankrott, Systemzusammenbruch und Währungsreform! :) :)



Die vergangenen sechzig Jahre vor allem sind es gewesen, die den modernen Wachstumsbegriff prägten. Autos, Kühlschränke, Eigenheime, Fernreisen, Fernsehgeräte sind seine Ausdrucksformen geworden. Jenseits davon ist markantes Wachstum kaum noch denkbar. Stehen die westlichen Gesellschaften schon an dieser Grenze? Steht die Bundesrepublik am Ende ihrer fetten Jahre?
Sie steht zumindest kurz davor.
Mehr und mehr nämlich rutscht das liberal-kapitalistische System aus seinen Wachstumszyklen heraus. Die Voraussetzungen des üblichen Geschehens -- ständige technische Durchbrüche und ständig wachsende Märkte -- wurden schwächer, je gesättigter die Konsumenten und je verwalteter die Produzenten. Großunternehmen, die ohne Wagnis operieren, bringen wenig Neues. Konsumenten, denen Neues nicht angeboten wird, kaufen nichts, was sie nicht schon hatten: Das Geschäft mit den Konsumgegenständen beschränkt sich zwangsläufig immer mehr auf den Ersatzbedarf.
Zum Beispiel beim Personenwagen: 1964 fuhren erst 7,7 Millionen Automobile unter westdeutschem Kennzeichen. Mitte 1980 waren daraus 23,2 Millionen geworden -- in 16 Jahren eine Steigerung um 200 Prozent. In noch einmal 16 Jahren werden daraus nach einschlägigen Prognosen allenfalls 27 Millionen geworden sein, also nur noch ein Zuwachs von 12 Prozent. Das maximale Marktvolumen ist fast erreicht. Schon 1980 sind für jeweils zehn neue Autos acht alte in Zahlung gegeben worden.
Daraus folgt, daß sich die Kapazitäten in der Schlüsselbranche deutscher Wirtschaftsmacht nicht mehr erhöhen werden und daß deren Personalbestand sich durch Rationalisierung ermäßigen wird. Mehr als jährlich 2,5 Millionen Automobile werden in Deutschland kaum abzusetzen sein: Die Automobilbranche steht an der Grenze des Wachstums.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14327448.html



Wer es trotzdem noch etwas melancholisch braucht:
https://www.youtube.com/watch?v=vdSqLfuRN18

Gute Nacht! :)
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Aber unsere Untergangspropheten sollen auch nicht zu kurz kommen! Damit auch sie den Frieden der Nacht finden:
https://www.youtube.com/watch?v=ADTgRuUcv3Y

:) :)
Die USA müssen aufpassen das sie sich international nicht isolieren, China und Europa wird denen den Rang ablaufen, mögen tut die Amis ja eigentlich keiner mehr, die Schwäche des Dollars wird sich fortsetzen, die Leute die jahrelang mit USAaktien Gewinn gemacht haben bekommen schon jetzt Probleme, die Gewichtung im MSCI World beträgt glaub ich 60% USAktien und 3 % Deutschland, d.h. das wird zum Problem für viele Anleger die darüber in ETFS oder Fonsds gesetzt haben (wurde einem ja überall erzählt das das das beste sei), ich gehe da von jahrelanger Underperformance aus.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.250.119 von Camelita am 03.07.17 08:40:47
Zitat von Camelita: Die USA müssen aufpassen das sie sich international nicht isolieren, China und Europa wird denen den Rang ablaufen, mögen tut die Amis ja eigentlich keiner mehr, die Schwäche des Dollars wird sich fortsetzen, die Leute die jahrelang mit USAaktien Gewinn gemacht haben bekommen schon jetzt Probleme, die Gewichtung im MSCI World beträgt glaub ich 60% USAktien und 3 % Deutschland, d.h. das wird zum Problem für viele Anleger die darüber in ETFS oder Fonsds gesetzt haben (wurde einem ja überall erzählt das das das beste sei), ich gehe da von jahrelanger Underperformance aus.


Stimmt, die US-Aktien haben den größten Anteil:

Aufgrund der kapitalmäßigen Dominanz der US-Börsen an der weltweiten Marktkapitalisierung stellten am 31. Mai 2017 Titel aus den USA 59,15 % am MSCI World, ein Anteil, der in den vergangenen Jahren sogar noch stieg (2013 waren es knapp 53 %) und teilweise als "Unwucht" bezeichnet wurde.[3] Zum Vergleich: Großbritannien ist mit 6,7 % vertreten, Frankreich mit 3,96 % und Deutschland mit 3,58 %. Japan kommt auf einen Anteil von 8,63 %. Der Index ist somit stark von der US-Aktienmarktentwicklung abhängig.

Man kann ja einen Teil seines Portfolios mit anderen Indizes ergänzen:

Sein Gegenstück ist der MSCI Emerging Markets Index, der die Entwicklung von Aktien in den Emerging Markets widerspiegelt. Ein Index, der entwickelte Länder und Entwicklungsländer inklusive kleiner Unternehmen berücksichtigt, ist der MSCI All Country World Investable Market Index (ACWI IMI), mit etwa 8.500 Wertpapieren aus 45 Ländern.

https://de.wikipedia.org/wiki/MSCI_World

Bisher ist man mit dem MSCI World gut gefahren. Vielleicht empfiehlt es sich, in Zukunft zu diversifizieren, z.B. MSCI Nordamerika, -Europa, -Asien ...?!
Das dürfte dann wohl das engültige Ende von Katar sein, Katar wird bald von der Landkarte verschwinden.

Abkehr vom Petro-Dollar: Katar setzt auf chinesischen Yuan

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/06/30/abkeh…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.250.119 von Camelita am 03.07.17 08:40:47US Aktien laufen auch trotz schlechterem Währungskurs einfach besser, auch künftig muss sich nix dran ändern - das weiß sowieso keiner nur die mit Kristallkugel
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.151 von tradeinvest am 03.07.17 11:03:07
Zitat von tradeinvest: US Aktien laufen auch trotz schlechterem Währungskurs einfach besser, auch künftig muss sich nix dran ändern - das weiß sowieso keiner nur die mit Kristallkugel
Währungsentwicklungen zu prognostizieren ist wirklich wahnsinnig schwierig. Ich habe zuletzt mit dem Währungspaar MXN/EUR mal Glück gehabt und im Januar genau den Wendepunkt getroffen.

Man kann die Gedankengänge von @Carmelita und @Greenanke aber noch weiterführen.

Bei einer anhaltenden Euro-Rallye (ob Draghi & Co. diese zulassen werden, sei mal dahin gestellt) und einer damit verbundenen US-Dollar-Talfahrt, würden die Exportorientierten US-Unternehmen deutlich entlastet und Gewinnsprünge wären die Folge. Aktionäre würden bei diesen Unternehmen zwar mit einem schwachen USD konfrontiert (Währungsverlust), gleichzeitig aber dürften Kursgewinne, sowie steigende Dividenden und Aktienrückkäufe diese Währungsverluste deutlich kompensieren.

In der Ansparphase spielen diese Währungsentwicklungen für einen Investor auch nicht so die Rolle - ohne Ansparung kann sich ein Investor der sein Geld weltweit anlegt, vor diesen Schwankungen nur schwerlich schützen. Zu empfehlen ist sicherlich eine breite Streuung und ein langfristiger Anlagehorizont, um die Wirkung der Schwankungen zu mildern.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.251.811 von Mietzi543 am 03.07.17 12:30:00Ich tippe drauf, daß EUR/USD nochmal dreht. USA und $ inkl. FED werden momentan unterschätzt, mMn.
Ohne Gewähr, weil wie gesagt "wahnsinnig schwierig". :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.250.830 von Albagubrath am 03.07.17 10:19:16
Zitat von Albagubrath: Das dürfte dann wohl das engültige Ende von Katar sein, Katar wird bald von der Landkarte verschwinden.

Abkehr vom Petro-Dollar: Katar setzt auf chinesischen Yuan

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/06/30/abkeh…


Daher weht der Wind, man hätte es sich fast denken können.

Denn Katars Terroristenunterstützung hat den "freien Westen" jahrelang keinen Deut interessiert -
ebensowenig wie Saudi Arabiens Terroristenunterstützung.
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von steigenden Zinsen im Euroraum nix mehr zu sehen:

http://pigbonds.info/

Aktien sind "alternativlos", aber Gold und Silber sind auch gerade auf interessanten Einstiegsniveaus, kaufe ich immer mal nach
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