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DEFAMA, ein sich entwickelndes Immobilienjuwel? - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.943.268 von gate4share am 12.10.18 14:52:22
Details zu Radeberg Deal
Einschätzungen zum Radeberg Deal findet man in der Kauf Empfehlung der Vorstandswoche:
http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Nyse-DEFAMA_Portfolio_ueb…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.923.942 von Pep92 am 11.10.18 00:22:23
Zitat von Pep92: Das Defama das perfekte defensive Investment in solchen Phasen ist, ist ja wohl offensichtlich. Deren Geschaeft hat genau 0 mit China, Trump oder der Konjunktur zu tun. Leute werden immer in den Supermarkt einkaufen gehen, egal was mit dem Rest der Welt passiert. Zudem sind die Gewinne perfekt planbar und Wachstum is vorprogrammiert. Bis die Zinsen in Europa auf ein vernuenftiges Niveau steigen hat Defama die Anzahl der Maerkte mindestens nochmal verdoppelt.

Die Bilanz sieht auch top aus, wenn man die Immobilien mit den Verbindlichkeitn verrechnet. Man hat mehrere millionen in Cash und jeden Monat kommt durch Mietzahlugen mehr rein..dazu wird naechstes jahr radeberg fuer mehrere mio verkauft. Dann schwimmt defama im Geld..


Ist das denn so? Soweit ich das in Erinnerung habe, soll nun anfang 2019 die Renovierung und der Ausbau von Radeberg vorgenommen werden, die neuen Flächen dann an gute Mieter vermietet werden und dann will man mit dem dann sehr viel schöneren und mit viel mehr Mietern und höheren Mieteinnahmen an den Markt gehen und will wohl ehr mehr als die 15fache Jahresmiete erzielen.
Das bedingt aber erst noch einige an Geld. Da wäre die Sache mit dem Partner nicht so schlecht, weil dieser zuerts seinen 50 % Anteil zahl und dann auch die Hälfte der Erweitungskosten trägt, natürlich dann auch die Hälfte des Verkaufspreises kassiert.
Glaube, dass die Entscheidung nun allein den Neubau zu bewerkstelligen sicher nicht zu weniger Gewinn bei defama führen wird, sondern man höhere Erträge generieren wird. Allerdings müsste man in 2019 noch einiges Kapital erstmal investieren, bis man später dann mit hohem Gewinn verkaufen kann und dann auch hohen Geldzufluss hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.933.539 von Strive_and_Prosper am 11.10.18 18:09:41
Zitat von Strive_and_Prosper:
Zitat von gate4share: Allerdings, da man so gut, zur 9fachen Jahresmiete kaufen kann inkl.zwei grosser Ankermieter meine ich , man sollte doch noch mehr kaufen, um ein schnelleres Wachstum zu erreichen. Aber eben bei der Qualität der Immobilien keine Rückschritte machen! Da sollte der Vorstand die personelle Besetzung ausbauen. Damit man noch mehr prüfen kann und so evl noch schneller und mehr Kaufobjekte ausmachen kann.


Das sehe ich als entscheidend an. Man betreut mittlerweile ein über 100 Mio. Portfolio mit einem wirklich schlanken Team.
Wächst man weiter so stark, muss man denke ich auch personell weiter nachziehen, man ist ja schließlich kein beliebig skalierbares SaaS Geschäftsmodell.
Mal schauen was da noch kommt..


Auch hinsichtlich der Verwaltung haben wir ja auch von Aussagen von Schrade gehört. Er betonte, dass man die gekauften Objekte gut und sinnvoll verwaltet, teilweise im Gegensatz zu Vorbesitzern, die sich noch nicht mal drum gekümmert hätten, dass die vollen Mieten jeden Monat gezahlt werden.
Das eine ist sicher die Verwaltung, der Märkte im Bestand. Dazu gehört die Kontrolle der Zahlungsströme, das Kosten Controlling, wie auch die Suche nach neuen Mietern und den Mietvertragsabschluss. Es wären schon min hundert tausend Euro im Jahr an Einnahmen und grösstenteils Gewinn , wenn man den Leerstand von jetzt wohl 4% auf 2% drücken könnte.
Aber das muss alles bearbeitet werden, es ist sicher richtig, dass man schlank aufgestellt ist und nicht einen grossen Wasserkopf in der Verwaltung angestellt hat. Und auch die eigene Verwaltung, im eigenen Haus, der Objekte ist ausserordentlich sinnvoll. Eine Vergabe an dritte Dienstleister mag oft bequemer sein, aber man hat nie so den aktuellen Überblick wie bei eigener Verwaltung und den Kontakt zu den Mietern, was evtl wieder bei anderen Objekten zu neuen Mietverträgen führen kann.

Hier meine ich indes, wenn es echt so gut läuft wie wir hören, also man viel zur 9fachen Jahresmiete einkaufen kann, das mit zwei grossen Ankermieter, die noch Jahre da sind, und sonstigen Voraussetzungen, dann meine ich, man sollte jetzt die Chancen nutzen. Ob in 1 oder 2 Jahren auch noch so günstig eingekauft werden kann, bei nahezu sicheren Objekten , das weiss man nicht.

Denn wenn man schon mal die grössten zwei Mieter für einige Jahr fest hat, dann kann man auf deren Mieten aufbauen und wird höchstwahrscheinlich noch weitere Mieter finden oder auch einen Ersatz. Also da kann zumindest so lange die aktuellen Mietverträge laufen, fast nichts falsch laufen. Und danach ist der Risiko begrenzt, weil eine Verlängerung oder die Vermietung an andere, ja nicht nur möglich ist, sondern sogar wahrscheinlich.

Meines Wissens laufen auch alle Projekte so, wie man sich bei Kauf dachte. Es gab keine Pleiten oder unvorhersehbaren Verlassen von Mieträumlichkeiten. Das natürlich mal so einzelne Kleinmieter die evtl von 5000 qm Verkaufsfläche 40 qm gemietet haben, dann nicht mehr zahlungsfähig sind oder das Ladenlokal aufgeben, das kann immer mal passieren, aber das ändert nichts wesentliches, so man ja diese Fläche angesichts grosser Ankermieter oft schnell wieder weiter vermieten kann.

Wie man so wahrnimmt hat Herr Schrade wohl viel zu tun. Er übernimmt auch die gesamte Öffentlichkeitsarbeit inkl. der Information und den Gesprächen mit Aktionären, Er unterzeichnet bei Notarterminen den Ankauf von Objekten und so wurde es mal gesagte, er wählte grösstenteils selber die Objekte aus, die man kauft, evtl mit Überblick des damaligen Vorstandes der ja die Bauqualität und den Zustand da noch besser beurteilen kann. Und da war so mein Gedanke, evtl müsste da noch jemand dazu in der Lage sein, die zu kaufenden Objekte zu beurteilen und so zur letztlichen Entscheidung vorlegen kann.

Glaube mich erinnern zu können, dass Herr Schrade mal sagte, es hätte auch wenig Zweck wenn man jetzt ganz viele Märkt aufkaufen würde, dann wäre das Konzept gefährdet und man wolle lieber bei der strengen Auswahl nach eigenen Vorstellungen bleiben. Da meine ich, dass man bei der strengen Auswahl bleiben sollte, aber trotzdem schauen sollte, ob man mit dieser Voraussetzung doch noch mehr kaufen kann. Denn jeder Kauf erhöht sowohl FFO als auch den Gewinn.

Bisher gab es ja oftmals Kapitalerhöhungen bis unter 10 % die der Vorstand so frei , unter Ausschluss der Aktionäre so verkaufen kann. Meines Wissens ist es auf 10 % des jeweiligen Kapitals begrenzt, weiss aber jetzt nicht, ob das eine gesetzliche Vorschrift ist, oder dieses eine Festlegung der AG selber ist. Hatte den Eindruck, dass die Nachfrage dieses mal nicht mehr ganz so gross war , wie bei vorherigen Kapitalerhöhungen. Man muss auch sehen Defama ist für viele institutionelle Anleger viel zu klein, um als Anlageobjekt in Frage zu kommen, viele dürfen aufgrund der offiziellen Voraussetzungen auch gar nicht hier investieren! Das geht dann nur, wenn man eben grösser wäre , mehr Kapitalausstattung hätte und auch einen gewissen Streubesitz und regelmässig einen Börsenhandel in einer gewissen Grössenordnung.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von TAG , Elgeti hat ja auch, fast zur gleichen Zeit wie defama eine Immobilien AG gegründet, die sich auf den Ankauf von billigen gewerblichen Objekten konzentriert. Meines Wissens, ist die Festlegung , wie hier nur auf Fachmarktcentern, oder kleine Einkaufszentrum mit den Voraussetzungen bei Defama nicht identisch. Man kauft was günstig ist und man erwartet dieses gewinnbringend zu vermieten. Entsprechend ist diese AG sehr viel grösser, und hat enorme Kurssteigerungen errreicht. Da ist es schon soweit, dass auch die Institutionelle investieren können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.933.383 von gate4share am 11.10.18 17:59:06
Zitat von gate4share: Allerdings, da man so gut, zur 9fachen Jahresmiete kaufen kann inkl.zwei grosser Ankermieter meine ich , man sollte doch noch mehr kaufen, um ein schnelleres Wachstum zu erreichen. Aber eben bei der Qualität der Immobilien keine Rückschritte machen! Da sollte der Vorstand die personelle Besetzung ausbauen. Damit man noch mehr prüfen kann und so evl noch schneller und mehr Kaufobjekte ausmachen kann.


Das sehe ich als entscheidend an. Man betreut mittlerweile ein über 100 Mio. Portfolio mit einem wirklich schlanken Team.
Wächst man weiter so stark, muss man denke ich auch personell weiter nachziehen, man ist ja schließlich kein beliebig skalierbares SaaS Geschäftsmodell.
Mal schauen was da noch kommt..
rade
Meine Schrade hätte mal ausdrücklich gesagt, dass Geschäftsmodell klappt auch bei höheren oder hohen Zinsen. Das ist ja grundsätzlich richtig. Man benötigte nicht diese niedrigen Zinsen, um so agieren zu können. Indes sind die Finanzierungkosten ja sehr viel niedriger als bei höheren Kosten.
Also man macht jetzt dann ehr mehr Gewinn als dann wenn man 7 oder 8 % hohe Zinsen zahlen müsste. Ob dann evtl auch die Mieten schneller steigen, weiss man nicht, kann sein, aber drauf kann mich sich nicht verlassen.

Meine auch, man sollte sich durch lange festschreiben. Viele Banken wollen aber nur bis 10 Jahre und wenn man dann ohnehin schon über 65% abgezahlt hat, dann wäre eine längere Zinsfestschreibung , gar zu von anfang an 0,5% höherer Zinsen, nicht unbedingt ein Vorteil.
In dieser Hinsicht können wir wieder ganz auf den Vorstand vertrauen, bisher war das alles sinnvoll und gut. Natürlich hat man Radeberg nicht langfristig finanziert, da man ja erst die Hälfte abgeben wollte und überhaupt dann nach Sanierung das gesamte Objekt mit Gewinn verkaufen wollte.
Ob nun eine Festschreibung sinnvoll ist, sollte man auch dem Vorstand überlassen. Je nach Bank etc. kann man teilweise für unter 0,6 % Geld bei täglicher Änderung des Zinssatzes leihen.
Da kann es mehr Sinn machen, variabel erst zu finanzieren, als sofort fest zu machen.Eben das sollten man durchaus vertrauensvoll, so meine ich, dem Vorstand überlassen.

Allerdings, da man so gut, zur 9fachen Jahresmiete kaufen kann inkl.zwei grosser Ankermieter meine ich , man sollte doch noch mehr kaufen, um ein schnelleres Wachstum zu erreichen. Aber eben bei der Qualität der Immobilien keine Rückschritte machen! Da sollte der Vorstand die personelle Besetzung ausbauen. Damit man noch mehr prüfen kann und so evl noch schneller und mehr Kaufobjekte ausmachen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.930.524 von Strive_and_Prosper am 11.10.18 14:38:42
Zitat von Strive_and_Prosper:
Zitat von Pep92: Das Defama das perfekte defensive Investment in solchen Phasen ist, ist ja wohl offensichtlich. Deren Geschaeft hat genau 0 mit China, Trump oder der Konjunktur zu tun. Leute werden immer in den Supermarkt einkaufen gehen, egal was mit dem Rest der Welt passiert. Zudem sind die Gewinne perfekt planbar und Wachstum is vorprogrammiert. Bis die Zinsen in Europa auf ein vernuenftiges Niveau steigen hat Defama die Anzahl der Maerkte mindestens nochmal verdoppelt.

Die Bilanz sieht auch top aus, wenn man die Immobilien mit den Verbindlichkeitn verrechnet. Man hat mehrere millionen in Cash und jeden Monat kommt durch Mietzahlugen mehr rein..dazu wird naechstes jahr radeberg fuer mehrere mio verkauft. Dann schwimmt defama im Geld..


Sehe ich ähnlich, zumal die Zinskonditionen größtenteils langfristig gesichert sind.


Alle Zinskonditionen sind langfristig (meist 10 Jahre) festgezurrt. Da kann gar nichts passieren, denn bei gut 5,5% Tilgung ist nach dem Auslaufen der Zinsfestschreibung nur noch ca. 35% der Anfangsschuld vorhanden.
Ausnahme: Bei Radeberg wurde keine Zinsfestschreibung vorgenommen. Aber wir sprechen hier von lediglich gut ca. 5 Mio. Euro.
Na gut, das mit dem stabilen Kurs hat sich heute etwas relativiert. Mit 11,80 € sind heute im bisherigen Tief zahlreiche Stücke fast einen Euro tiefer als vor ein paar Tagen über den Tisch gegangen.

Ist mir zwar nicht ganz einleuchtend, wie man zu 11,80 € verkaufen kann, aber es steht natürlich jedem frei, seine Papiere an neue Eigentümer zu "verschenken" :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.923.942 von Pep92 am 11.10.18 00:22:23
Zitat von Pep92: Das Defama das perfekte defensive Investment in solchen Phasen ist, ist ja wohl offensichtlich. Deren Geschaeft hat genau 0 mit China, Trump oder der Konjunktur zu tun. Leute werden immer in den Supermarkt einkaufen gehen, egal was mit dem Rest der Welt passiert. Zudem sind die Gewinne perfekt planbar und Wachstum is vorprogrammiert. Bis die Zinsen in Europa auf ein vernuenftiges Niveau steigen hat Defama die Anzahl der Maerkte mindestens nochmal verdoppelt.

Die Bilanz sieht auch top aus, wenn man die Immobilien mit den Verbindlichkeitn verrechnet. Man hat mehrere millionen in Cash und jeden Monat kommt durch Mietzahlugen mehr rein..dazu wird naechstes jahr radeberg fuer mehrere mio verkauft. Dann schwimmt defama im Geld..


Sehe ich ähnlich, zumal die Zinskonditionen größtenteils langfristig gesichert sind.
Das Defama das perfekte defensive Investment in solchen Phasen ist, ist ja wohl offensichtlich. Deren Geschaeft hat genau 0 mit China, Trump oder der Konjunktur zu tun. Leute werden immer in den Supermarkt einkaufen gehen, egal was mit dem Rest der Welt passiert. Zudem sind die Gewinne perfekt planbar und Wachstum is vorprogrammiert. Bis die Zinsen in Europa auf ein vernuenftiges Niveau steigen hat Defama die Anzahl der Maerkte mindestens nochmal verdoppelt.

Die Bilanz sieht auch top aus, wenn man die Immobilien mit den Verbindlichkeitn verrechnet. Man hat mehrere millionen in Cash und jeden Monat kommt durch Mietzahlugen mehr rein..dazu wird naechstes jahr radeberg fuer mehrere mio verkauft. Dann schwimmt defama im Geld..
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.922.958 von Rolizei am 10.10.18 22:08:54Hier sind viele unterwegs, die sich regelrecht in diese Aktie verliebt haben. Wo Emotionen walten, ds greift die Ratio nicht.
Freue mich auch darüber, dass DEFAMA den heutigen Tag (und die letzten Wochen) ohne Schaden überstanden hat. Nachvollziehen kann ich das allerdings nicht. Viele Werte mit stabilen Fundamentaldaten haben heute massiv verloren. Defama nicht. Warum? Keine Ahnung...
Ich möchte noch ergänzen, dass jedoch ein stark steigendes Zinsumfeld diesen Wert belasten könnte, da Zinsinvestments die natürliche Investitionsopportunität für eine zumindest im Ansatz anleihen-ähnliche Dividendenaktie darstellen.
Ich bin auch begeistert von der Stabilität dieses Wertes. Aber fundamental-theoretisch ist das völlig nachvollziehbar. DEFAMA ist an sich ja „nur“ ein Durchlauferhitzer von Mietzahlungen, die per Dividende an die Aktionäre fließen. Und warum sollte ein ALDI, Kik oder Tacco wegen ein paar Börsenturbulenzen weniger deterministisch seine Miete zahlen. Wir haben hier kaum Konjunkturabhängigkeit, denn gerade in der Rezession wird es die Kunden in die eher Niedrigpreisigen Mieter von DEFAMA treiben. Und wenn sich am Erwartungswert der Cashflows nichts ändert, bleibt auch deren Barwert und damit der Kurs stabil...
P.S.:
Bei meinem Profilbild habe ich gemogelt, ist nämlich schon weit über 10 Jahre alt. Inzwischen ist etwas mehr Gesichtsfülle und ein 3-Tage-Bart hinzugekommen, Chlorbleiche schmiere ich mir auch schon lange nicht mehr in meines Hauptes Haar - stattdessen Haarwuchsmittel, um das Schlimmste noch abzuwenden..... aber das nur am Rande.:look:

Gruß, Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.898.352 von Flat Eric am 08.10.18 19:41:13Bin gerade richtig froh, Defama im Depot zu haben in diesen schweren Zeiten. Der Minicrash an den Märkten scheint an der Aktie weitestgehend abzuprallen und sorgt für weinigstens etwas Stabilität im roten Zahlensalat.....:cry:
heute erst gesehen im aktuellen nebenwerte-journal: in der vorschau für die novemberausgabe (auf seite 12) steht, dass u.a. ein bericht über die defama vorgesehen ist. mal sehen, zu welchen schlüssen sie kommen. wenn radeberg verkauft ist, erwarte ich dann mal eine titelgeschichte ;)
Neue Zukäufe
Und da sind sie die verbleibenden 3 Fachmärkte:

http://defama.de/2018/10/04/defama-baut-portfolio-auf-30-fac…

Der annualisierte FFO ist jetzt sogar schon nach der 10 prozentigen Kapitalerhöhung bei 1,13 €. Ich wiederhole mich hier, aber aus einer eigens erhobenen Peer-Group deutscher REITs unterschiedlicher Größenordnungen ergaben sich für 2016 und 2017 durchschnittliche FFO-Multiplikatoren im Bereich von 15 bis 20 und höher. Selbst wenn man aufgrund der Größe und Marktenge einen leichten Abschlag nimmt, besitzt die Gesellschaft meines Erachtens deutliches Kurssteigerungspotential.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.811.225 von Flat Eric am 27.09.18 10:16:38
Zitat von Flat Eric: gestern war mit 16.331 aktien der handelsstärkste tag des jahres bei der defama. auch das WER verkauft und WARUM hat sich damit für mich geklärt. die aktien aus der ke sind noch nicht eingebucht, aber die zuteilung ist bekannt. da hat wohl jemand ein paar "überschüssige" aktien mit kleinem gewinn verkauft.


Ja, es ist auch für mich sehr wahrscheinlich, dass jemand, der die KE mitgemacht hat und jetzt weiß, wie viele Stücke er eingebucht bekommt, diese teilweise oder ganz wieder veräußert. Es wird wahrscheinlich auch dann, wenn die Stücke eingebucht wurden, noch einmal ein erhöhter Umsatz in die Aktie kommen, die hoffentlich nicht zu deutlich sinkenden Kursen führen wird.

Meine Meinung dazu ist, dass es überhaupt kein fairer Umgang mit dem Unternehmen ist, sich Aktien über eine KE zu beschaffen und dann seine Stücke wieder verkauft und dies nur um einiger Euros willen. :mad:
@ strive_and_prosper: ich habe gerade in berlin angerufen und mit herrn schrade telefoniert. er bestätigte mir deine aussage, dass ein kleiner abschlag bei institutionellen finanzinvestoren üblich ist. bei der preisfindung für die ke lag der börsenkurs der aktie bei 12,40 euro. es hatte im übrigen nichts mit der hd-gruppe zu tun. also wieder was gelernt!

gestern war mit 16.331 aktien der handelsstärkste tag des jahres bei der defama. auch das WER verkauft und WARUM hat sich damit für mich geklärt. die aktien aus der ke sind noch nicht eingebucht, aber die zuteilung ist bekannt. da hat wohl jemand ein paar "überschüssige" aktien mit kleinem gewinn verkauft.
Wahnsinn, hier hat grad einer über 3.600 Stück im Bid zu 12,30 € abgeladen, der glückliche Käufer auf der Gegenseite.

DEFAMA jetzt für 12,30 auf XETRA bzw. 12,29 auf L&S zu haben. Billiger wird's so schnell vermutlich nicht mehr :lick:

Oh - während ich das hier schreibe, ist der Kurs schon wieder auf 12,50 angezogen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.801.949 von Strive_and_Prosper am 26.09.18 11:53:38@ strive_and_prosper: ich denke, dass man da prinzipiell nicht sagen kann, dass beim angebot an instis ein abschlag gewährt werden muss. da kann ich genauso argumentieren, dass der kauf von größeren stückzahlen bei solch einem marktengen wert gar nicht ohne einen starken kursanstieg möglich sind (siehe hype letztes jahr), also daher sogar ein aufschlag gerechtfertigt wäre. derjenige, der am längeren hebel sitzt, bestimmt wohl den preis... ich kann mir das nur erklären durch die kurzfristigkeit der ereignisse mit der hd-gruppe.

nichtsdestotrotz hattest du recht mit deiner preiseinschätzung, und ich schrieb ja auch von meiner verwunderung darüber. die kurse um 12,20 waren eher günstig. aber weisst du auch WER und WARUM verkauft wird? und auch welche rückschlüsse man daraus für die zukunft ziehen kann?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.801.463 von Flat Eric am 26.09.18 11:15:10
Zitat von Flat Eric: @ pep92: der kurs der ke liegt unter den 12,50 euro, die ich erwartet hatte. der abschlag verwundert mich etwas, wenn man die aktuellen perspektiven bedenkt und die vermutlich volle dividendenberechtigung der aktien für 2018 mit einrechnet. ABER: für mich ist in erster linie relevant, was herr schrade mit dem geld macht. da habe ich keine zweifel, dass es sich für die aktionäre lohnen wird. von daher meinen glückwunsch zu deinem günstigen nachkauf!


Hatte ich dir ja in Beitrag 58.581.509 schon angekündigt, wolltest es ja damals schon nicht glauben.
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1237890-661-670/defama-entwickelndes-immobilienjuwel

Wenn man die Anzahl an Aktien an Instis platzieren will muss man meistens einen kleinen Abschlag gewähren.

Hier kommt man immer mal wieder günstig zum Zuge, konnte letztens für 12,20 abfischen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.800.914 von Pep92 am 26.09.18 10:19:08@ pep92: der kurs der ke liegt unter den 12,50 euro, die ich erwartet hatte. der abschlag verwundert mich etwas, wenn man die aktuellen perspektiven bedenkt und die vermutlich volle dividendenberechtigung der aktien für 2018 mit einrechnet. ABER: für mich ist in erster linie relevant, was herr schrade mit dem geld macht. da habe ich keine zweifel, dass es sich für die aktionäre lohnen wird. von daher meinen glückwunsch zu deinem günstigen nachkauf!

@ the jackal: vielen dank für deine bm und die sw:os-einschätzung ;). habe sie erst heute gesehen, da ich im moment stark anderweitig beschäftigt bin: heute hochzeitstag, ansonsten anlagekonzept für meine zweitbeste freundin am erstellen und außerdem wird meine nichte in 5 wochen 18 und bekommt dann ein kleines, aber feines aktienportfolio von meiner mutter geschenkt. bei 2 der 3 vorgenannten themen spielt die defama eine signifikante rolle...
Wie erwartet kommt der Kurs nochmal etwas zurueck nach der KE. Habe zu 12.5 nochmal kraeftig zugeschlagen. Jeder der das Boersenradio interview gehoert hat und das Vorstandswocheninterview gelesen hat weiss wo die Reise hier hingeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.791.842 von philojoephus am 25.09.18 12:32:39

Dieser Vorstand sowie der Aufsichtsrat haben es bewiesen, wie effektiv Gelder investiert werden können, Eigenkapital.....Fremdkapital.....

Gegen diese Art wertschaffender Kapitalerhöhungen habe ich nix einzuwenden.

Auch zeigt man extreme geistige Beweglichkeit, siehe abgesagtes Joint Venture.

Was wird da in anderen Kapitalgesellschaften an Starrsinn durchgezogen........revidieren von Entscheidungen.......nicht doch......kann das "Sanierungsgutachten" immer noch regeln......

DEFAMA eine Aktie bei mir im Depot für Jahrzehnte.
DEFAMA schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab

25.09.2018 / 11:50 CET/CEST DGAP-Ad-hoc -- Die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG hat ihr Grundkapital unter teilweiser Ausnutzung des auf der Hauptversammlung vom 4. Juni 2016 beschlossenen genehmigten Kapitals um 353.000 Euro auf 3.900.000 Euro gegen Bareinlagen und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre erhöht. Die 353.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien wurden im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren im In- und Ausland zu einem Preis von 12,00 Euro je Aktie platziert. Der Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung beläuft sich auf 4,236 Mio. Euro.

Gute Nachrichten. Ich schätze, dass dann demnächst noch ein paar Kaufmeldungen erfolgen.
Das der Kurs heute bei 12,90/13,00 Euro steht, aber die Aktie zu 12,00 Euro platziert wurde, finde ich okay. Als die KE gemeldet wurde, stand der Kurs bei 12,20 Euro. Ist doch positiv, dass er trotz laufender KE weiter angestiegen ist.

MfG J:)E
KE zu 12.00 durchgefuehrt, mal sehen ob der Kurs drauf reagiert. Knapp 7% unter dem jetzigen Kurs.
Jetzt auch ein großer Artikel in der Vorstandswoche und einem Interview mit Herrn Schrade.

Kernaussage ist, dass Defama mit einem Portfolio von über 100 Mio. Euro ein potenzieller Übernahmekandidat sei und "zweifelsfrei" für größere Immobilienunternehmen interessant werden dürfte. Schrade dazu: "Wir bieten uns nicht an und wollen selbst weiterwachsen." Nach Meinung der Vorstandswoche ist Defama ein Kauf und der Ausbruch aus der Konsolidierung dürfte gelingen.

Gruß, Stefan
Aktueller Kurzartikel im Nebenwertejournal zu Defama mit Erwähnung des Fondseinstiegs und dem Fazit, dass "mehr drin sein sollte."

Gruß, Stefan
Dass Templin zu Paket gehört, hat Matthias Schrade im Interview mit dem Börsenradio bestätigt:
https://www.brn-ag.de/34594


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