Trainingskurse für Täterinnen häuslicher Gewalt - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 18.02.07 12:16:09 von
neuester Beitrag 17.03.07 09:39:34 von


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18.02.07 12:16:09
Hilfen für (potenzielle) Täterinnen

Trainingskurse für Täterinnen häuslicher Gewalt
Augsburger Interventionsprojekt gegen Frauengewalt in der Familie und Gesellschaft - Initiator: VafK Augsburg/Schwaben

Im Rahmen des Augsburger Interventionsprojektes „gegen Frauengewalt in der Familie und Gesellschaft“ wird voraussichtlich schon Mitte 2007 das Projekt „soziale Trainingskurse für gewalttätige Frauen“ ins Leben gerufen.


http://www.vafk-schwaben.de/aktuelles07.html#taeterinnen
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18.02.07 12:44:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.793.107 von Graf_Voelsing am 18.02.07 12:16:09Das war auch höchste Zeit.

Tatsächlich aber geht körperliche Gewalt in der Partnerschaft zum überwiegenden Teil von Frauen aus, nicht von Männern. Insgesamt 95 wissenschaftliche Forschungsberichte, 79 empirische Studien und 16 vergleichende Analysen in kriminologischen, soziologischen, psychologischen und medizinischen Fachzeitschriften aus den USA, Kanada, England, Dänemark, Neuseeland und Südafrika zeigen auf, dass in Beziehungen die Gewalt entweder überwiegend zu gleichen Teilen von beiden Partnern oder aber hauptsächlich von der Frau ausging. Die Studien stimmen in ihren Erkenntnissen so deutlich überein, dass in der Fachwelt an diesen Verhältnissen nicht der geringste Zweifel mehr existiert. Dass weder Öffentlichkeit noch Politik diese wissenschaftlichen Ergebnisse bisher zur Kenntnis genommen haben, ist vermutlich einer der größten Skandale in der Geschlechterdebatte überhaupt.

Begonnen hat die Aufdeckung der weiblichen Täterschaft im Bereich häuslicher Gewalt schon 1980. Damals veröffentlichten in den USA Murray Straus, Richard Gelles und Suzanne Steinmetz eine vergleichende Untersuchung zu diesem Thema. Alle drei galten bis dato, vor allem in feministischen Kreisen, als Experten auf dem Gebiet "Gewalt in der Ehe". In all ihren bisherigen Untersuchungen waren Straus und seine Kollegen davon ausgegangen, dass verprügelte Ehemänner eher selten vorkämen und wenn, dann nicht sonderlich schwer verletzt würden.:eek: 1980 unterzog das Forscherteam noch einmal alle Studien, die es finden konnte - zu diesem Zeitpunkt etwa dreißig - einer gründlicheren Untersuchung. Sie kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass insgesamt 11,6 Prozent der Frauen, aber 12 Prozent der Männer angegeben hatten, geschlagen, geohrfeigt, getreten, gebissen,:eek::eek::eek: mit Gegenständen beworfen oder anderweitig angegriffen worden zu sein. (Manche Untersuchungen, die den Begriff "körperliche Gewalt" weiter fassten, kamen sogar auf 25 Prozent attackierter Männer gegenüber 16,5 Prozent Frauen.) Auf 1,8 Millionen weiblicher Opfer kamen also zwei Millionen männliche Opfer. Wenn alle 17,5 Sekunden eine Frau angegriffen wurde, dann alle 15,7 Sekunden ein Mann. Dieses Verbergen von relevanten Informationen, so Murray Straus, "fördert einige ärgerliche Fragen bezüglich wissenschaftlicher Ethik zutage". Nach erneuter, noch gründlicherer Prüfung des Datenmaterials präzisierten Straus und seine Kollegen ihr Ergebnis: In einem Viertel der Fälle ging Gewalt allein vom Manne aus, in einem Viertel ausschließlich von der Frau, in der Hälfte aller Fälle fetzte man sich gegenseitig ohne festgelegte Reihenfolge.
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18.02.07 12:44:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.793.498 von @pavian am 18.02.07 12:44:07http://www.novo-magazin.de/45/novo4522.htm
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18.02.07 13:55:42
Die armen, armen Männer! :cry:

Da darf man sich doch über den Geburtenschwund nicht wundern. Das ist SAMENVERWEIGERUNG ! :D
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18.02.07 14:10:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.794.633 von IrmaLaDouce am 18.02.07 13:55:42Da darf man sich doch über den Geburtenschwund nicht wundern. Das ist SAMENVERWEIGERUNG ! breites Grinsen

Das ist leider so. Kann man witzig finden oder auch nicht.

Langfristig pflanzen sich daher vor allem Gesellschaften mit einem ultrakonservativen Rollenverständnis fort - Mormonen, fundamentalistische Moslems, orthodoxe Juden, fundamentalistische Christen - deren Geburtenrate bei 4-8 kindern pro Kopf liegt, weil "Gott" keine Verhütung will.

Auch bei kleinere Ausgangszahl ist eine Population mit der Wachstumsrate 1,07 pro jahr bald größer als eine mit 1,0001 , wie jedem der auch nur eine Ahnung von Mathematik hat einleuchten dürfte.

Die dekadenten "Sex-and-the-City Societies" sind damit langfristig nur ein kleines Zwischenspiel der Geschichte;):laugh::laugh::laugh:.
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18.02.07 14:12:13
Also ich krieg auch täglich von "meiner besseren Hälfte" deftig ein paar eingeschenkt.
Na und? Ich steh drauf!!!!!



:laugh:
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18.02.07 14:18:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.793.498 von @pavian am 18.02.07 12:44:07Hallo P.

Dass weder Öffentlichkeit noch Politik diese wissenschaftlichen Ergebnisse bisher zur Kenntnis genommen haben, ist vermutlich einer der größten Skandale in der Geschlechterdebatte überhaupt.

Das: :rolleyes: möchte man aber gar nicht gerne hören!
Wenn sich das nämlich rumspräche hätten alle Frauenbeauftragten, Genderstudies-Zentren und ähnlich Institutionen der "geschlechterpolitischen Gleichstellung" ein Legitimitätsproblem.
Die Feminismusindustrie boomt aber!:eek::eek::eek:

Wer also solche "reaktionären Thesen" (reaktionär ist laut feministischem Neusprech alles was Frauen kritisiert) wie Graf Voelsing im Eingangsposting bringt, muss sivch entweder als Rückschrittlicher Neandertaler beschimpfen lassen, oder sich gleich die Frage stellen lassen, ob er etwa ein Problem mit Frauen habe.

Vorsicht Satire: "Voelsi, Du verdammter Neandertaler. Hast du etwa ein problem mit Frauen? Du findest es also gut wenn Frauen gehauen werden?" Satiremodus aus.

Warten wir mal ab, wann das erste Posting mit obiger Formulierung - ernstgemeint - kommt!
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18.02.07 14:58:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.794.890 von Datteljongleur am 18.02.07 14:12:13Ist wohl auch nötig ... :rolleyes:
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18.02.07 15:04:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.796.056 von IrmaLaDouce am 18.02.07 14:58:53Ist wohl auch nötig .

Stimmt.
"Vor dem Sturz will das Herz des Mannes hoch hinaus, aber der Ehre geht Demut voraus." Aus der Bibel!!:D
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18.02.07 19:42:36
DAs beweist wieder mal , das frau + mann die selben gefühle + agressionen haben :(

Nur fürchte ich , wenden frauen sie eben(siehe oben!!) öfter an --ich denke weil sie einfach angst haben nicht voll oder ernst genug genommen zu werden :( + voller komplexe stecken --das ist aber
KEINE ENTSCHULDIGUNG ODER GAR RECHTFERTIGUNG gegen ein lebendes wesen mit körperlicher gewalt vorzugehen!!!:mad:
Wie auch immer --ich denke eine partnerschafft in der sowas auch nur 1!!x passiert --- IST KEINE PARTNERSCHAFT!!!!!

gewalt gegen wen auch immer anzuwenden hilft niemals probleme zu lösen sondern schafft nur NEUE!!!!!!!!!!!!!!!
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18.02.07 19:54:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.795.005 von Durchdenker am 18.02.07 14:18:23Das Thema scheint komplizierter zu sein als man auf den ersten Blick meint. Da kommen noch haarsträubende Zeiten auf uns Männer zu. Zum Glück wird diese Tragödie wissenschaftlich aufgegriffen.

... Ellenbogenkultur, Rücksichtslosigkeit oder Gewaltanwendung sind eher Ausdruck einer selbstbewussten, starken Persönlichkeit und kommen besonders gut an, wenn sie sich gegen die Männer selbst richten. Etwa beim gezielten Tritt zwischen die Beine. Der zeugt von Charakter. "Hodentritte als Element der Komik, Unterhaltung oder schnellen Konfliktlösung erleben in Krimis und anderen Fernsehgenres eine neue Blüte", sagt Arne Hoffmann. "Der individuelle Mann ist dabei nicht von Bedeutung", meint die amerikanische Aggressionsforscherin Patricia Pearson, die sich mit Gewalt von Frauen auseinander gesetzt hat, "alle Männer dienen als symbolische Zielscheiben." Zurück zum Fernsehprogramm. Dort befindet sich auch der Bereich der seriösen Unterhaltung, des Nachrichten- und Infotainments fest in Frauenhand. Männer verschwinden von der Bildfläche. So werden fast alle großen Politmagazine und politischen Talkshows mittlerweile von Frauen moderiert. Sabine Christiansen, Maybritt Illner, Sandra Maischberger, Anne Will, Marietta Slomka tummeln sich auf besten Sendeplätzen und erklären uns mit Gästen oder ohne die Welt. Frauen besetzen zunehmend Männerdomänen. Sie sind ehrgeiziger, gewiefter, durchsetzungsstärker. Sie können was Männer können - und mehr. Denn Fähigkeiten wie Kreativität oder "emotionale Intelligenz" werden vor allem dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben und gelten als besonders zukunftsweisend. "Viele Personalabteilungen", schreibt Matthias Horx, "haben klammheimlich Quoten für Männer eingeführt, weil die Frauen regelmäßig ihre männlichen Mitbewerber ausstechen." Frauen so scheint es, ernten heute die Früchte ihres Jahrzehnte dauernden Kampfes für mehr Gleichberechtigung. Frauenquote, Frauenbeauftragte, Frauenparkplätze, Frauennachttaxi, Frauenhäuser, Frauenforschung, Frauengesundheitszentren, Frauennotrufe, Frauenministerium zeugen davon. Männliche Äquivalente fehlen. Dabei, so Arne Hoffmann, "sind nach 30 Jahren einseitiger Konzentration auf die Frauen die Männerrechte eine wichtige neue Herausforderung für unsere Gesellschaft und der längst überfällige zweite Schritt, um den Geschlechterkonflikt endlich zu überwinden." Mehr und mehr sehen Männerforscher das starke Geschlecht auf der Verliererseite und untermauern ihre These mit Fakten wie diesen: Männer sterben früher als Frauen. Sechs bis sieben Jahre liegt die Lebenserwartung unter der des weiblichen Geschlechts. Dreimal so häufig erleiden Männer zwischen 45 und 64 einen Herzinfarkt. Männer leben ungesünder. Zum beruflichen Stress gesellen sich Rauchen, Alkoholkonsum und schlechte Ernährung, die die Lebenserwartung verkürzen. Männer gehen bei Beschwerden seltener zum Arzt. Krankheiten wie Krebs bleiben deshalb länger unentdeckt. Männer werden in der medizinischen Forschung benachteiligt. Doppelt so viel Geld, so der renommierte Historiker Martin van Creveld, steckten etwas die USA in die Erforschung von Frauenkrankheiten. Auch deutsche Mediziner weisen auf ein Ungleichgewicht hin, beklagen fehlende Forschung bei typischen Männerkrankheiten. Einige der Wissenschaftler fordern den "Männerarzt" analog zum Frauenarzt, der Männer von der Jugend bis zum Alter betreut, untersucht und behandelt. Männer sterben häufiger eines gewaltsamen Todes. Sie haben ein höheres Risiko, in gefährlichen Berufen zu verunglücken. Unter Tage, in der Seefahrt oder beim Militär werden häufiger Opfer von Gewaltverbrechen. Zu 75 Prozent sind Mordopfer männlich. Männern geht es auch psychisch schlechter. Sie nehmen sich dreimal so häufig wie Frauen das Leben. Psychische Erkrankungen wie Depressionen werden bei ihnen seltener erkannt. Ein Grund: die Rollenerwartung. Männer so Hoffmann, "dürfen nicht verletzlich sein. Wenn doch, muss der Schmerz möglichst schnell überwunden werden." Männer, die leiden, die krank werden oder sich beklagen, wirkten nicht nur unmännlich, sondern für viele auch lächerlich. Gerade aber das Herunterschlucken von Problemen fördere Leiden wie Depression, Krebs, Herzerkrankungen, Süchte und die Neigung zum Selbstmord. Der Erwartungsdruck ist enorm. Männer sollen stark sein, aber keine Rambos, ein bisschen Schwein, aber keine richtige Sau, jedoch keine Sensibelchen, Gefühle zeigen, aber nicht zum Softie mutieren, sie sollen Frauen auf Händen tragen, aber sich nicht überlegen fühlen, sie sollen Männer sein, nur was ist das?

Das Dilemma beginnt bereits in der Schule. Dort waren es lange Zeit die Mädchen, denen die erhöhte Aufmerksamkeit der Pädagogen galt. Sie brauchten mehr Förderung und Schonräume, um sich angstfrei und den eigenen Fähigkeiten gemäß zu entwickeln. Glaubte man. Mittlerweile schlagen Lehrer und Lehrerinnen Alarm: Jungen haben sich zu den eigentlichen Problemfällen in den Schulen entwickelt. Sie liegen in den Leistungen häufig hinter den Mädchen zurück. Ihr Anteil an Gymnasien, an denen sie Jahrzehnte die Mehrheit stellten, liegt nur noch bei 45,6 Prozent. Jungs sind anfälliger für körperliche und seelische Krankheiten, sie leiden häufiger an Sprachstörungen oder psychischen Problemen wie ADS, dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Auch die Gewalt ans Schulen, die vor allem ein Jungenproblem ist, hat zugenommen. Die Ursachen sind vielfältig. Fest aber steht: Auch Jungen kämpfen mit den widersprüchlichen Rollenbildern von Eltern, Lehrern, Gesellschaft, die mal einen richtigen Kerl fordern, der sich im rauen Schulalltag beweist, mal einen einfühlsamen Buben, der sympathisch unagressiv wirkt. In "Geo" berichtete Johanna Romberg, Autorin der Titelstory "Jungs", über eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dort gaben 64 Pädagogen, Sozialarbeiter und Therapeuten, nach typischen Jungen-Eigenschaften befragt, fast nur negative Attribute an wie "Macho, Hahnenkämpfer. Aggressiv. Eitel. Laut. Egozentrisch". Die Abwertung, so die Autorin, sei so einhellig, dass man sich frage, ob damit wirklich die Jungen selbst gemeint seien "oder ob die Antworten nicht auch zeigen, dass sich Männerbilder und Männlichkeitsideale in letzter Zeit grundlegend geändert haben". Die Abwertung von Jungen und damit auch von Männern findet sich auch an Stellen, an denen man sie nicht erwartet. Etwa auf Plakaten des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Vor zwei Jahren warb das Ministerium in einer Kampagne für "Mehr Respekt vor Kindern". Großflächige Fotos zeigten Kinder, die offenbar misshandelt worden waren. "Man muss ein Kind nicht schlagen, um es zu verletzen", lautete der Satz unter dem Foto eines in sich gekehrten, verängstigt zu Boden blickenden Mädchens. "Wer Schläge einsteckt, wird Schläge austeilen", hieß es unter dem Bild des Jungen, der trotzig verbissen in die Kamera blickte. Mädchen als bemitleidenswerte Opfer, Jungen als zukünftige Täter - der Geschlechterforscher Professor Gerhard Amendt Bremen prangerte in einem offenen Brief an die Familienministerin die klischeehafte und "männerfeindliche" Darstellung an: "Sie bringen unumwunden zum Ausdruck, dass Sie sich nicht für die Seelen der Jungen in der Gegenwart interessieren, sondern nur dafür, wie geschlagene Jungen zu gefährlichen Männern der zukünftigen Generation werden. Die zu Ende gedachte Logik des Plakats gipfelt darin, dass Jungen eigentlich geschlagen werden dürften, wenn nicht die Gefahr damit verbunden wäre, dass sie als Männer weitergeben würden, was ihnen angetan wurde" Das, so der Sozialwissenschaftler, lasse auch Rückschlüsse auf ein konservatives Männerbild zu: Männer hätten zu funktionieren. Funktionierten sie nicht, könne man mit ihnen nichts oder nur wenig anfangen. Die Ungleichbehandlung von Jungen geht weiter. Auch im Bereich sexueller Gewalt ist in vielen Fällen nur von Gewalt gegen Mädchen die Rede. Dass auch Jungen Opfer sexuellen Missbrauchs werden, gerät erst langsam in den Fokus öffentlicher Beachtung. In vielen Städten fehlen Anlaufstellen wie "Zartbitter" in Köln, die sich gezielt auch an missbrauchte Jungen wenden.

http://www.vafk-schwaben.de/vertrottelung.html
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18.02.07 21:56:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.805.701 von @pavian am 18.02.07 19:54:34Ich habe das Buch "Sind Frauen die besseren Menschen?" von Arne Hofman bei mir zu Hause im Regal stehen und habe sogar eine Zeit lang mit ihm persönlich Mailkontakt gehabt.

Sein Buch wiederlegt den Mainstream der Geschlechterdebatte ganz eindeutig und zeigt zudem noch auf, wie hier - auch mit Gewalt - Einseitigkeiten zugunsten der Frauen erzeugt werden.

So darf man in der öffentlichen Debatte nichts verallgemeinernd negatives über Frauen sagen. Dies wird als "dümmliches Vorurteil" abgetan.
Dasselbe gegenüber Männern zu sagen ist überall Standard.

Beispiel:
Eine Professorin von mir sagte, ohne das im Geringsten zu relativieren, dass Männer wohl nur an Sex dächten und lachte dabei selbstgefällig in sich hinein.

Ein Professor, der den Befund aus Bremen hatte, dass Frauen im Durchschnitt wesentlich depressiver währen, traute sich nicht, dass auch auszusprechen.
"Ich will damit nicht sagen, dass Frauen im Durchschnitt depressiver sind als Männer. Ich sage nur, dass in dieser Stichprobe aus dem Jahr 1996 in Bremen hervorgeht, dass diese Frauen zu diesm zeitpunkt in Bremen depressiver waren." Blabla.
Natürlich sind Frauen depressiver. Er traute sich nur nicht das so zu sagen.

So sieht die neue Gerechtigkeit aus: Kritik ist gut und lustig, solange sie sich nur gegen Männer richtet. Alles was es an Frauen auszusetzten gilt wird solange verklausuliert, bis die Aussage unkenntlich ist.

Kein Wunder, dass bei solcher "Wissenschaft" welche die Hälfte der Befunde ignoriert, weil sie nicht pc sind die Frauen besser abschneiden.


Das der Feminismus damit durchkommt ist aber auch die Schuld der Männer. Solange sie es nicht schaffen sich auch mal als Opfer zu sehen gibt es eben auch kein Mitleid für sie, werden sie wie Tiere behandelt.
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18.02.07 22:16:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.807.806 von Durchdenker am 18.02.07 21:56:55Und was hat sich denn seit der Emanzipationsbewegung der Frauen zum Guten verändert. Nichts, einfach garnix. Wenn es um die Schwächen der Anderen geht blüht das feminine Herz doch erst so richtig auf. Materialismusdenken wie bei den Vollidioten, Sex ausleben wie bei den Tieren und das Wichtigste, Gott und König spielen zu wollen. Die Welt zugrunde gehen lassen, aber Hauptsache den Arsch abgewischt zu bekommen.

Wobei die grössten Vollidioten wahrscheinlich die Männer sind.
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18.02.07 22:18:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.808.450 von @pavian am 18.02.07 22:16:07:laugh::laugh::laugh:

nicht übel formuliert
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18.02.07 22:21:09
Materialismusdenken wie bei den Vollidioten, Sex ausleben wie bei den Tieren

Ja auch das. Frauen findens COOOOOL:lick::eek::lick: banale Fickgeschichten in der Straßenbahn zu Besten zu geben, oder die Anzahl der Schwanzrunzeln eines Mannes öffentlich aufzuzählen.
Vulgarisierung bis zum Anschlag.
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19.02.07 21:53:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.808.633 von Durchdenker am 18.02.07 22:21:09Es ist schrecklich. Früher wurde ich aggressiv und nicht selten bekam ich eins auf die Nase. Heute zieh ich mich zurück, nicht kampflos aber doch etwas niedergeschlagen und enttäuscht. Ich fühle mich momentan echt sch..sse.
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23.02.07 22:30:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.837.106 von @pavian am 19.02.07 21:53:20Das Licht ist Am Ende des Tunnels.

Es gibt bereits eine kleine Männerbewegung.
Die wird aber so circa die nächsten 50 Jahre erstmal nicht ernstgenommen werden,

Weil: " man weiß ja, dass es die Frauen sind, die gesellschaftlich benachteiligt werden".

In 50 Jahren, wenn es in Deutschland noch 10 Millionen Einwohner gibt, dafür überall Schwule und Lesben, da man den heterosexuellen Mann kaputtgleichberchtigt hat wird man anfangen nachzudenken.
In 50 Jahren....
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15.03.07 00:40:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.935.727 von Durchdenker am 23.02.07 22:30:06bedrückende Perspektiven...
:eek::eek::eek::cry::cry::cry:
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15.03.07 06:48:58
Neue Frauen braucht das Land!
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17.03.07 09:21:08
Das Problem ist dass unser Familienrecht immer noch auch auf den den (zum Teil wirklich sinnvollen) feminitisch geprägten Ansichten aus den 70igern basiert. Da ist häusliche Gewalt immer männlich -s. z.B. bei Darstellungen in der Presse. Überall im Helfer - und Beratungssystem sitzen ensprechend geprägte Frauen -z.T. mit eigenen problematischen Familiengeschichten.

So langsam dringt durch dass ein nicht unerheblicher Teil häuslicher Gewalt von Frauen ausgeht -ein kleiner Lichtblick auf dem Weg zur wirklichen Gleichberechtigung. Eine neuere Studie aus der Schweiz spricht von 30% durch Frauen/Mütter.

Beispiel - der andere Elternteil verprügelt -sagen wir mal unter Alkohol-Einfluß die Kinder:

Geht ein Vater zum Jugendamt wird er -wenn es schlecht läuft- als Spinner hingestellt der das Sorgerecht für die Kinder haben will. Im besten Fall wird es heißen -ja die arme Frau, der muß geholfen werden. Das Jugendamt stellt die Familie unter Beobachtung usw...

Geht eine Mutter zum Jugendamt läuft die Maschinerie an. Als erstes kriegt sie die Tel. Nummer und den Prospekt vom Frauenhaus. Eine ganze Helfer-Batterie steht bereit. Im Zweifelsfall wird der Vater von den Kindern ferngehalten usw...

Um nicht verkehrt verstanden zu werden -häusliche Gewalt ist in jedem Fall nicht zu akzeptiern und zu ächten -deshalb sind Frauenhäuser und die anderen Maßnahmen auch so wichtig. Es macht für mich aber keinen Unterschied ob die häusliche Gewalt von Männern oder Frauen ausgeht.

Nur meine persönliche Meinung.

Gruß
la perla
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17.03.07 09:39:34
So verweiblicht wie heute war Deutschland noch nie. Von politischer Seite kann schon lange nicht mehr von Gleichberechtigung gesprochen werden, sondern von faktischer Diskriminierung von Männern und Jungen.
Umfangreiche Belege dafür findet man hier:
www.manndat.de


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