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Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen????? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 15)

eröffnet am 27.07.08 21:30:47 von
neuester Beitrag 20.12.12 23:42:41 von


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10.10.11 14:46:16
Beitrag Nr. 7.001 ()
Zwei Amerikaner erhalten Wirtschaftsnobelpreis
... Die Wissenschaftler entwickelten Methoden, um den Zusammenhang zwischen Wirtschaftspolitik und volkswirtschaftlichen Rahmendaten wie Inflation, Beschäftigung und Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu untersuchen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,790921,00.h…

So nach meinem ersten Eindruck (Vermutung) eine hochkomplexe aber für eine bessere Welt ziemlich nutzlose Theorie, die sich am ehesten für Manipulationen im Lügenfinanzsystem seitens der Finanzmafia eignet. Dass es dafür den Nobelpreis gibt, ist eine Schande aber ziemlich bezeichnend - wie gesagt, nur eine Vermutung, ich habe noch keine genaue Beschreibung der Theorie gelesen aber irgendwie paßt dieser mein Gedanke ins Bild. (imho)
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10.10.11 21:03:48
Beitrag Nr. 7.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.191.772 von shakesbaer am 10.10.11 12:55:28Warum soll man gegen die Umverteilung sein.
Die gehört zum System und ist durchaus bei den Machern akzeptiert.

Die alte SPD-Leier... das System ist eigentlich gut, aber Auswüchse... NEIN

thats wrong


++++

http://doku.argudiss.de/
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10.10.11 23:10:36
Beitrag Nr. 7.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.136 von umkehrformation am 10.10.11 21:03:48
Meine Auffassung von Umverteilung ist simpel:

Den Wertausgleich, den ich für meine Arbeitskraft bekomme, trage ich zu dem Verkäufer meiner Wahl und erwerbe dort eines seiner Produkte.

Nicht bereit bin ich den Wertausgleich den Banken zu überlassen. Und schon gar nicht aufgrund eines ESM-Vertrags.

Da gefällt mir die Aktion "Krötenwanderung" schon besser.

Mir ist klar, daß, solange ich als Wertausgleich "Geld" einsetze, ich mich den Regeln der Geldphilosophie fügen muß.

Der Betrug liegt in der Tatsache, daß das, was wir als Geld bezeichnen wertlos geworden ist. Ungedeckt durch Goldrücklage. Auch in diesem Spiel zahlt der Normalbürger die Zeche (vergleichbar mit Schneeballsystem, Kettenbriefe etc.).

Aber was soll's. Wer monatlich von der Hand in den Mund lebt kann nicht mehr viel verlieren.
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10.10.11 23:14:43
Beitrag Nr. 7.004 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.700 von shakesbaer am 10.10.11 23:10:36Wenn Du bereit bist, Geldvermehrung als Zweck des Systems anzuerkennen, mitzumachen, nicht zu kritisieren, mußt Du auch die Folgen tragen
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10.10.11 23:50:37
Beitrag Nr. 7.005 ()
Zitat von umkehrformation: Wenn Du bereit bist, Geldvermehrung als Zweck des Systems anzuerkennen, mitzumachen, nicht zu kritisieren, mußt Du auch die Folgen tragen


Sollte ich mich für Dich missverständlich ausgedrückt haben bedauere ich dieses. Provokante Unterstellungen prallen bei mir ab.
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10.10.11 23:57:27
Beitrag Nr. 7.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.807 von shakesbaer am 10.10.11 23:50:37war nicht provokant gemeint

aber wenn du wertausgleich beim arbeiten als quasi natürlich unterstellst
(so hab ichs verstanden) dann hast Du das geldsystem akzeptiert
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11.10.11 00:01:52
Beitrag Nr. 7.007 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.700 von shakesbaer am 10.10.11 23:10:36nochmal so...

Mir ist klar, daß, solange ich als Wertausgleich "Geld" einsetze, ich mich den Regeln der Geldphilosophie fügen muß.

Was sollte denn Wert sein wenn nicht Geld?

Warum Tausch ?

Da ist man schon per Nutzung dieser Begriffe quasi unter der hand auf dieses system verpflichtet
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11.10.11 00:34:07
Beitrag Nr. 7.008 ()
Dann ersetze ich jetzt "Wertausgleich" gegen "Energieausgleich".

"Was sollte denn Wert sein wenn nicht Geld?"

Beispiel: Ein Flaschner braucht einen Elektriker, der Elektriker einen Flaschner. Der Flaschner muß vier Stunden arbeiten um sich eine Arbeitsstunde des Elektrikers leisten zu können und umgekehrt. Arbeitet der Eine beim Anderen je eine Stunde haben beide drei Stunden gespart und können einen trinken gehen.

Haben die beiden juristisch oder moralisch gegen Gesetze verstoßen?

Auf jeden Fall ist es wichtig, sich mit Geld und den Banken etwas näher zu beschäftigen.
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11.10.11 07:59:28
Beitrag Nr. 7.009 ()
Nobelpreisträger Sargent und Sims
... Brisant ist die Schlussfolgerung, welche Neoklassiker aus dieser Annahme ziehen: Die Politik hat demnach sehr begrenzten Einfluss auf die Wirtschaft, ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,791059,00.h…

So ein Blödsinn.

Das Problem ist, dass sich die Politik von der Finanzmafia über den Tisch ziehen läßt. Man muss nur die Privatbanken/-versicherungen abschaffen und Spekulationen einschränken (Finanztransaktionssteuer und Verbot schädlicher Derivate) und die Gewerkschaften verbieten und schon kann die Regierung mittels echt guter Experten eine vernünftige Wirtschaftspolitik machen. Dank riesigem Produktivitätsüberschuß gibt es überhaupt keine Probleme außer den derzeitigen Mißständen (organisiertes Verbrechen, korrupte Politiker, Finanzmafia, ...), die man bloß mal beseitigen muss. Eine gute Idee ist noch die Abschaffung von Bargeld und eine weitgehend automatische Besteuerung (so dass die meisten Bürger keine Steuererklärung mehr brauchen, siehe auch Thread: Vorschlag für eine Steuerreform).

Die Theorie von Sargent und Sims können dann zukünftige Generationen als Lacher und Mahnmal im Museum aufhängen. (alles imho)
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11.10.11 16:58:04
Beitrag Nr. 7.010 ()
Die Welt geht pleite!

Teil 1

Teil 2

Teil 3
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11.10.11 17:07:03
Beitrag Nr. 7.011 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.875 von shakesbaer am 11.10.11 00:34:07"leisten zu können"
unterstellt bereits die geldwirtschaft und den tausch, also doch das vorhandenen system als quasi natürlich unterstellt
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11.10.11 17:08:53
Beitrag Nr. 7.012 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.197.816 von shakesbaer am 11.10.11 16:58:04WARUM Banken "hofiert" werden und WARUM ds notwendig ist (im kapitalismus)

hört man hier: (Anhörlink am Ende des postings)

Von der Finanz- zur Staatsschuldenkrise -
Europas Staaten kämpfen um ihren Kredit und verarmen ihre Völker

Datum: Mittwoch 28. September 2011
Ort: Regensburg
Referent: Dr. Rolf Röhrig
Bemerkung:
1.Teil: Einleitung - Die Leistungen des Finanzkapitals für den Staat
2.Teil: Die Leistungen des Staates fürs Finanzkapital, Überschuldung und Rettung
3.Teil: Zwischendiskussion
4.Teil: Umgang mit der Überakkumulation des Finanzkapitals
5.Teil: Diskussion 2
Tondokumente:
Jetzt hören Gesamtdokument (Teil 1 bis 5)

http://doku.argudiss.de/data/11_09/eurokrise_rbg_0911_ges.mp…
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11.10.11 17:35:28
Beitrag Nr. 7.013 ()
Die einzige Deckung , die ein Geld benötigt, ist die Deckung durch Leistungen (Waren oder Dienstleistungen, die man für das Geld erhalten kann). Solange man dafür sorgt, daß keine Geldansprüche entstehen, die nicht durch eine Leistung gedeckt sind (die nicht erarbeitet worden sind), bleibt dieses System im Gleichgewicht.
Leistungslose (nicht selbst oder wenigstens von anderen erarbeitete) Einküfte zerstören dieses Gleichgewicht.

Ein goldgedecktes Geldsystem bricht noch viel schneller zusammen als ein papiergedecktes.
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11.10.11 17:48:54
Beitrag Nr. 7.014 ()
Damit weiter eine gute Politik für Deutschland gemacht werden kann.
Für eine bessere Zukunft!
Hier geht es zum Parteienrettungsschirm:


https://spenden.cdu.de/

https://ssl.fdp.de/payments/buergerfonds/

http://www.spd.de/webflow/Partei/Mitglied_werden/3210/gastmi…

https://www.wwresource.de/b90gruene/step2.php

http://www.die-linke.de/dielinke/spenden/
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11.10.11 23:52:23
Beitrag Nr. 7.015 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.198.069 von Borealis am 11.10.11 17:35:28
Banknoten hießen etwa in den USA bis 1914 noch gold certificates, also Goldzertifikate, und darauf stand bei einem 50-Dollar-Schein: „50 Dollars in Gold Coin - payable to the bearer an demand“. Dem Überbringer eines solchen Goldversprechens wurden also jederzeit auf Verlangen uneingeschränkt 50 Dollar in Gold ausgezahlt.
Nach Beginn des Ersten Weltkriegs stand auf dem Dollar plötzlich: „Redeemable In Lawful Money At the United States Treasury Or at the Bank of Issue.“ („eintauschbar gegen gesetzliches Geld ...“)
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Zettel plötzlich selbst Geld, einfach dadurch, dass man die Aufschrift darauf erneut änderte.
Ohne Erklärung, ohne zu fragen, hieß es nun auf den Zetteln: „Legal tender for all debts, public and private.“ Das heißt übersetzt: „Gesetzliches Zahlungsmittel für alle Schulden, staatlich und privat.“ Das bedeutet, dass wir heute nicht mehr mit Gold bezahlen, sondern mit Schulden! Auf dem deutschen 20-Mark-Schein von 1914 heißt es: „20 Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsprüfung dem Einlieferer dieser Banknote.“ Der Herausgeber eines solchen Zettels schuldet dem Besitzer also eine bestimmte Anzahl an Münzen. Eine Banknote ist also nie Geld, sondern ein Schuldschein.


In diesem Zusammenhang verstehe ich Deine Aussage bzg. des goldgedeckten Geldsystems nicht.

Im Goldstandard des Deutschen Kaiserreiches war beispielsweise die Währungseinheit Goldmark dadurch definiert, dass 2.790 Goldmark dem Wert von einem Kilogramm Feingold (purem Gold) entsprach.
Von etwa 1800 bis 1914, dem Beginn des Ersten Weltkriegs, hatten praktisch alle Länder einen Goldstandard. Dies war wirtschaftlich gesehen die stabilste Epoche in der Geschichte.
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12.10.11 01:28:49
Beitrag Nr. 7.016 ()
George Soros mobilisiert etwa 100 Unterstützer im Kampf gegen die Finanzkrise. „Die Eurokrise muss sofort gelöst werden“, appellieren die Unterzeichner, „die derzeitigen Maßnahmen sind nicht ausreichend, kommen zu spät und lösen weltweit Verwerfungen auf den Finanzmärkten aus.“

Soros in Panik
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12.10.11 06:52:05
Beitrag Nr. 7.017 ()
Soros in Panik http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8658-soros-in-pani…

Da darf man sich mal fragen, was George Soros und die USA bezwecken, denn die US-Ratingagenturen haben die Krise in der EU doch erst so richtig angeheizt.

Eine mögliche Erklärung ist vielleicht, dass die USA einen Vorwand für ihr QE3 suchen und Mr. Yes We Can Barack Hussein Obama II (http://en.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama) so kurz vor den Präsi-Wahlen in 2012 nicht gerade als Schuldigen präsentieren wollen.

Zweifelsohne muss die Eurokrise gelöst werden und das wird wohl auch gelingen aber deswegen muss man George Soros noch lange nicht seine Unterschrift geben, so dass diese Liste durchaus untersuchungswürdig ist, quasi eine Art Fahndungsplakat (selbstverständlich kann es auch ein paar harmlose Trottel auf der Liste geben). (alles imho)
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12.10.11 20:45:57
Beitrag Nr. 7.018 ()
“Dringend Schwachköpfe für 2 Billionen Euro Banken-Bakschisch gesucht!”

Dem Supersupersuper-Ökonom Nouriel Roubini, der sich selbst gern als “globaler Nomade” bezeichnet, sind offensichtlich die Ideen für eine akkurate Deppenhypnose ausgegangen. Zum zweiten Mal innerhalb knapp einer Woche redet er von einer “Bazooka” aus 2 Billionen Euro. Das Anliegen des hochdotierten Spezialisten für “Kapitalmarkt- und Wirtschaftsinformationen” ist immer noch das gleiche wie letzte Woche: Deutschland solle in die als “Euro-Rettungsfonds” luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF einzahlen, bis darin (nach Zustimmung des Parlaments der Slowakei) statt 780 Milliarden Euro Steuergelder schließlich 2 Billionen Euro Steuergelder seien – zwecks “Rekapitalisierung” der Banken.

Globale Finanz-Nomaden an Deutschland:
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12.10.11 20:52:29
Beitrag Nr. 7.019 ()
Unter Investoren geht die Angst um: Die europäischen Banken haben nach Auskunft von Morgan Stanley die Finanzspritzen von 2009 für den massiven Ankauf von südeuropäischen Staatsanleihen verwendet. Diese sind heute faktisch unverkäuflich.

Europas Banken halten 700 Milliarden Euro an Schrottpapieren…
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12.10.11 22:12:43
Beitrag Nr. 7.020 ()
Barroso, der Vollstrecker, und kein Ende

Der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso will die Lösung für die Finanzkrise gefunden haben. Vor dem EU-Parlament in Brüssel hat er am Nachmittag seinen Plan vorgestellt.

Barroso fordert dickere Kapitalpuffer für Banken

Barroso forderte zudem ein rascheres Inkrafttreten des geplanten dauerhaften Euro-Rettungsschirms. Der Europäische Stabilisierungsmechanismus (ESM) solle auf Mitte 2012 vorgezogen werden, erklärte der EU-Kommissionspräsident.
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12.10.11 22:21:46
Beitrag Nr. 7.021 ()
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12.10.11 23:58:30
Beitrag Nr. 7.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.205.020 von shakesbaer am 12.10.11 20:45:57Man täuscht sich über die Rolle der banken...

Der Staat WILL deren Rolle so wie sie ist, weil es für das System nötig ist

nix mit Bestechung etc...

hier die Aufklärung:

http://doku.argudiss.de/data/11_09/eurokrise_rbg_0911_ges.mp…
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12.10.11 23:59:17
Beitrag Nr. 7.023 ()
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13.10.11 00:33:34
Beitrag Nr. 7.024 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.205.827 von umkehrformation am 12.10.11 23:58:30
Deiner Meinung kann ich mich nicht anschließen. Ursache und Wirkung zeigen sich mir genau umgekehrt, d.h. die Politik folgt den Vorgaben der Banken. Wer hinter den Banken steht ist ja nun hinlänglich bekannt. Die Banken haben mit Geld zu tun und wen es interessiert kann sich ja mal die Geschichte des Geldes, die Geschichte der Banken und die Geschichte der Vereinigten Staaten anschauen (einen kleinen Auszug habe ich hier: Beitrag Nr.7015 gepostet).
Wer hat denn Deiner Meinung nach bei den Freiheitskriegen die Nordstaaten und wer die Südstaaten finanziert? Wer hat Vietnam und alle folgenden Kriege finanziert? Und warum greift Obama plötzlich mit schärferen Worten die europäischen Regierungen an? Warum will die von den Banken getriebene Politik mit der Brechstange den Rettungsschirm aufspannen und uns entmündigen?

Wir treffen uns am 15.10., irgendwo auf diesem Erdball und wir werden sehen wohin dieses noch bestehende "System" führt. Dort sind klare Worte gefragt und werden auch skandiert.

Sieben Brüder hatten ein Pferd geerbt. Jeder ritt es, keiner pflegte und fütterte das Pferd. Den Ausgang kennst Du bestimmt.
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13.10.11 00:39:44
Beitrag Nr. 7.025 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.205.901 von shakesbaer am 13.10.11 00:33:34Der Staat hat es so eingerichtet, gewollt, daß er sich den Banken fügt, weikl deren Leistung für ihn unerläßlich ist.

Genau die Bspe die Du anführst (Kriegsfinanzierung) sind der Grund für die
Staatsmacht, diese Banken-Funktion zu erhalten, daher unterwirft er (er ist imer noch die Macht, die es in der Hand hat, es so oder anders zu machen) die gesamte Gesellschaft und sich den Kriterien des Geldkapitals/ Banken.

Das ist in meinen Vortrags-Link sehr schön ausgeführt - geht halt länger als 5 Minuten...
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13.10.11 00:50:17
Beitrag Nr. 7.026 ()
Beim letzten Bankencrash belog uns die Merkel mit den Worten: "alle Einlagen sind sicher, keiner braucht sich um sein Geld Sorgen machen".
Heute, die selben Worte!
Wären die Deutschen damals hergegangen und hätten versucht ihr Geld (nur die Spareinlagen) abzuheben ... wer nicht weiß was passiert wäre träume ruhig weiter.
Belogen von der Politik um die Banken zu schützen. Das ist Programm aller derzeit am Ruder befindlicher Parteien. Und sollten die Piraten demnächst etwas mehr Stimmen bekommen werden sie genau so "eingenordet" wie die Grünen einstmals. Man hat das Ganze ja nach der Wiedervereinigung Deutschlands gesehen welche Ostparteien bei welchen etablierten Westparteien untergebracht wurden.

Was wir zu sehen bekommen ist weniger als die Spitze eines Eisbergs.

Der 15.10. ist erst der Anfang. Wir brauchen hier in Deutschland noch ein wenig mehr Leidensdruck. Dann stehen Rentner, Arbeiter, Sozialempfänger und Schüler Schulter an Schulter. Gut, daß die Regierung wasserwerfermäßig schon aufgerüstet hat - natürlich mit Steuergeldern.
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13.10.11 00:56:39
Beitrag Nr. 7.027 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.205.935 von shakesbaer am 13.10.11 00:50:17 Wir brauchen hier in Deutschland noch ein wenig mehr Leidensdruck. Dann stehen Rentner, Arbeiter, Sozialempfänger und Schüler Schulter an Schulter. Gut, daß die Regierung wasserwerfermäßig schon aufgerüstet hat - natürlich mit Steuergeldern.

Falsch...

Weil:

Aus Erfahrung resultiert nicht notwendig eine richtige Erklärung.

Hat man ja schon öfter u.a. in D gesehen.

Schulter an Schulter gegen Ausländer liegt leider mehr Leuten nahe als gegen das Staatsprogramm

und das liegt an den falschen Erklärungen, nicht an der Leidensdruck-Intensität
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13.10.11 01:12:24
Beitrag Nr. 7.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.205.944 von umkehrformation am 13.10.11 00:56:39
Gegen Ausländer - Ursprung ist klar

Gegen Stuttgart 21 - hier sehen wir eine etwas breitere Basis

15.10. - weltweit Alle

Was in USA als "Occupy Wall Street" begann wird zum Flächenbrand, gewollt oder nicht. Wir brauchen weder eine globale Währung noch "Karte". Am allerwenigsten brauchen wir Banken die, wenn es regnet, die verliehenen Regenschirme zurückfordern.

Die Menschheit wird ihren Weg gehen, so oder so.
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13.10.11 10:08:57
Beitrag Nr. 7.029 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.205.960 von shakesbaer am 13.10.11 01:12:24Das "WIR" ist leider auch schon falsch...

Wer soll das sein? Willst Du wirklich, nur weil per Gewalt vorgegeben
mit allen die den deutschen Paß haben, gleich Interessensidentität setzen?
Befaß Dich lieber mit dem Verstehen der Zwecke, die das gewaltsame WIR hat
(Deutschland eben, und das sind doch wohl nicht DEine Zwecke)

kleine Aufklärung zum Wir:

http://neoprene.blogsport.de/images/Das_Volk_Eine_furchtbare…
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13.10.11 13:35:18
Beitrag Nr. 7.030 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.206.747 von umkehrformation am 13.10.11 10:08:57
Gegen Ausländer - Ursprung ist klar

Gegen Stuttgart 21 - hier sieht man eine etwas breitere Basis

15.10. - weltweit Alle

Was in USA als "Occupy Wall Street" begann wird zum Flächenbrand, gewollt oder nicht. Man braucht weder eine globale Währung noch "Karte". Am allerwenigsten braucht man Banken die, wenn es regnet, die verliehenen Regenschirme zurückfordern.

Die Menschheit wird ihren Weg gehen, so oder so.

Hiermit möchte ich die Diskussion hierüber beenden.

Ich wünschte mir für Deutschland die Abschaffung der repräsentativen Demokratie und die Einführung der direkten Demokratie.
Mit dem momentanen System kaum durchführbar. Deutschland hat ja nicht einmal eine gültige Verfassung. Und Politiker wie Schäuble die Deutschland am liebsten als Bundesland Europas sähen ist auch kein Blumentopf zu gewinnen.

Es wird spannend zu sehen was das Deutsche Volk aus der Situation macht.
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13.10.11 21:20:18
Beitrag Nr. 7.031 ()
Zum Ernst der Finanzlage: Innerhalb 24 Stunden hat «Welt»-online des Springer-Verlags gleich zwei bankenkritische Titel zensuriert.

Aus dem Titel

«Countdown zum Kollaps europäischer Banken läuft»

wurde erst nach mehreren Stunden und nach der Intervention von nicht genannter Stelle

«Countdown zur Rettung europäischer Banken läuft».

Die kleinen Sparer sollen ja nicht beunruhigt werden.

Ein Tag vorher hatte die Springer-Leitung von «Welt»-online die Schlagzeile

«IWF-Berater gibt Europa nur noch 14 Tage»

abgeändert in

«IWF-Berater dringt auf rasche Bankenrettung».

«Welt»-online zensuriert Titel
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13.10.11 21:25:15
Beitrag Nr. 7.032 ()
Sie nennen sich „Occupy Wall Street“ und demonstrieren gegen den Umgang mit der Finanzkrise. Am Samstag will die soziale Bewegung den Protest in die ganze Welt tragen.

Der Aufstand der 99 Prozent
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13.10.11 22:45:31
Beitrag Nr. 7.033 ()
Newt Gingrich, ehemaliger Sprecher des Repräsentantenhauses und einflussreicher Abgeordneter der Republikaner, versetzt den Kongress am Dienstag in helle Aufregung, nachdem er den Vorschlag machte, dass Schlüsselpolitiker der demokratischen Partei der Möglichkeit einer Gefängnisstrafe entgegen blicken sollten. Laut Gingrich müssten diese Personen für ihre laxe Aufsicht im Finanzsektor und den sich anschließenden Zusammenbruch im Jahr 2008 endlich adäquat bestraft werden. Fed-Chef Bernanke erweise sich für die USA überdies als einzige Katastrophe, weshalb er sofort seines Amtes enthoben werden sollte.

US-Politikerkaste in den Knast stecken
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14.10.11 11:29:28
Beitrag Nr. 7.034 ()
Zitat von shakesbaer: Newt Gingrich, ehemaliger Sprecher des Repräsentantenhauses und einflussreicher Abgeordneter der Republikaner, versetzt den Kongress am Dienstag in helle Aufregung, nachdem er den Vorschlag machte, dass Schlüsselpolitiker der demokratischen Partei der Möglichkeit einer Gefängnisstrafe entgegen blicken sollten.

Man merkt jeden Tag mehr, wie es im Gebälk des Empires knirscht. Obama beschuldigt hysterisch die Europäer, die Republikaner wollen die Demokraten verhaften lassen, Strafzölle gegen China, zur Ablenkung konstruierte Komplotte dem Iran untergeschoben. Die "Elite" hat ganz schön Muffensausen, es kommen noch lustige Tage.
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14.10.11 12:50:39
Beitrag Nr. 7.035 ()
Wir erleben einen weltweiten Krieg um Geld !!



der Song zum Geschehen :cry:






Quando
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14.10.11 21:42:29
Beitrag Nr. 7.036 ()
Früher hieß es: Zeit ist Geld. Irgendwann hatten die Menschen keine Zeit mehr. Heute reicht die Zeit nicht mehr dazu aus neues Geld zu schöpfen. Sitzt jetzt die Schlange vor dem Kaninchen oder umgekehrt?


Kann Europa seine Krise allein lösen? Nein, sagen wichtige Schwellenländer wie China und Brasilien. Laut einem Zeitungsbericht drängen sie bei der Euro-Rettung auf eine stärkere Rolle des Internationalen Währungsfonds. Im Gegenzug sind sie bereit, viel Geld zu investieren.

China, Brasilien und Co. wollen Euro-Staaten retten
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14.10.11 21:52:07
Beitrag Nr. 7.037 ()
Warum sollte CHINA Europa retten?

Wir haben doch nicht mal Rohstoffe.
Und unser Wissen bekommen sie doch durch die
Zusammenarbeit mit Deutschen Unternehmen fast gratis
zum abkupfern geliefert.

China lacht sich eins.
THE WINNER is China, das ist schon mal klar.

Dort regiert ein Staat und wird nicht von den Unternehmen gehetzt wie bei uns.

Das Spiel hat Europa und die USA erst mal verloren.
Auch wenn jetzt plötzlich wieder nach regulierung-
was für ein böses Wort gerufen wird.

REGULIERUNG des Finanzmarktes

vor 3 Jahren hätte jeder eins aufs Maul bekommen wenn er
es auch nur vorsichtig ausgesprochen hätte.
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14.10.11 23:37:58
Beitrag Nr. 7.038 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.215.516 von web1 am 14.10.11 21:52:07
Nehmen wir mal an die USA hätten in China billige Waren gekauft und diese mit US Dollar bezahlt. Dann säßen die Chinesen heute auf einem Haufen wertloser Dollars. Nehmen wir weiterhin an die Amerikaner hätten sich wirtschaftlich schon seit vielen Jahren in Deutsche und Europäische Firmen eingekauft und der Euro ging pleite. Welchen Gewinn hätten dann die Amerikaner und welchen Gewinn hätten dann die Chinesen? Weißt Du wieviel Rohstoffquellen der Chinese schon in Afrika gekauft hat und somit besitzt?

Man muß, um die wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen zu können, ein wenig über den Tellerrand hinaus schauen.

Wer hier irgendein Spiel verloren hat ist wie immer der kleine Mann.

Man sollte an dem Ende der Nahrungskette stehen an dem die Puppenspieler sitzen. Jedoch gibt es dort keine freien Plätze mehr.
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15.10.11 00:07:17
Beitrag Nr. 7.039 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.215.869 von shakesbaer am 14.10.11 23:37:58
Man sollte an dem Ende der Nahrungskette stehen an dem die Puppenspieler sitzen. Jedoch gibt es dort keine freien Plätze mehr.

sorry, falsch

das würde heißen, den Imperialismus MITzumachen.

Man muß die von Dir so genannte Nahrungskette

ABSCHAFFEN
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15.10.11 00:31:33
Beitrag Nr. 7.040 ()
Ein klein wenig wundere ich mich nun schon. Was möchtest Du mit Deinen Antworten auf meine Postings erreichen?

Das Thema ist:

Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????

Darum geht es. Was danach kommen könnte werden wir sehen. Vielleicht kennst Du ja ein in der Praxis bewährtes System was alle zufriedenstellt.
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15.10.11 00:44:12
Beitrag Nr. 7.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.215.972 von shakesbaer am 15.10.11 00:31:331. Ist etwas DESWEGEN falsch, bloß weil Du es nicht unter dem Thread-Titel einsortieren magst? Also bitte...

2. erreichen ?
prüf halt meine Argumente mit Deinem Verstand und sag was dazu... komische Frage

3. in der Praxis.
DAS Untertanenargument schlechthin.
hat aber den Denkfehler, daß eine Bestimmenung einer sache A nicht dadurch affiziert wird, daß mit B irgendwas anderes...
will sagen: Ob die Kritik am Kapitalismus stimmt, hat nichts damit zu tun, wie ich mir was anderes vorstelle. Übrigens gäbe es in der Wissenschaft NIEMALS Fortschritte, wenn man nur das nehmen würde was es schon gäbe...

also nochmal: also bitte...
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15.10.11 01:06:32
Beitrag Nr. 7.042 ()
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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15.10.11 01:08:25
Beitrag Nr. 7.043 ()
Heute wollen weltweit Menschen auf die Straße gehen, um unter anderem mehr direkte Demokratie zu fordern. In Spanien machen Jugendliche und ihre Proteste schon seit Monaten Furore. Sie haben die Menschen in vielen anderen westlichen Ländern der Welt inspiriert.

Ein überfälliges Signal an die Politik
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15.10.11 01:08:45
Beitrag Nr. 7.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.215.995 von shakesbaer am 15.10.11 01:06:32VOR der Lösung steht eine Einigkeit in der Kritik/ Beurteilung...

insofern ist diese Konfrontation von Dir ein Mißverständnis.

Sag halt, wo Du in der Kritik nicht übereinstimmst...
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15.10.11 01:20:55
Beitrag Nr. 7.045 ()
Was heißt "Beurteilung"?
Ich "bewerte" bestenfalls.

Mein nächstes Ziel ist an der Einführung der direkten Demokratie mitzuarbeiten. Nicht mehr und nicht weniger. Und dafür suche ich nach funktionierenden Beispielen in Europa.
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15.10.11 01:26:17
Beitrag Nr. 7.046 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.216.009 von shakesbaer am 15.10.11 01:20:55Du willst mir doch nicht etwa sagen, daß das, wofür Du Dich so engagierts, noch gar nicht durchdacht ist ?

beurteilen vs bewerten...

warum nimmst Du Dein Urteil so zurück ?
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15.10.11 11:24:36
Beitrag Nr. 7.047 ()
Dieses Szenario entstand unter wissenschaftlicher Beratung von Clemens Fuest. Er lehrt als Professor in Oxford und ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesfinanzministeriums. Fuest ist einer der zehn forschungsstärksten jüngeren deutschen Volkswirte und ein Experte für Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Der Euro steuert auf den Eisberg zu
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15.10.11 13:28:12
Beitrag Nr. 7.048 ()
Beginnt am 15. Oktober eine Bewegung, an der am Ende eine friedlich erneuerte Weltgemeinschaft steht? Es wird Zeit ...

Es wird Zeit, dass unsere Politiker uns als wissende Menschen ernstnehmen

Aber ganz besonders wird es Zeit, dass es Volksbegehren auf Bundesebene gibt, damit unsere Stimme auch dauerhaft zählt und nicht nur zu den Wahlen

Und es wird Zeit, dass wir über eine Verfassung sprechen und diese durch das Volk legitimieren, und die das Provisorium Grundgesetz endlich ablöst

Es wird Zeit
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16.10.11 10:56:53
Beitrag Nr. 7.049 ()
Staatsschulden

Die Staatsschulden sind kaum noch tragbar. Bei den Sparern in Deutschland wächst die Angst vor Staatsbankrott, Hyperinflation und Währungsreform.
Von Patrick Bernau

Vom Auswandern redet ja jeder gern mal, reiche Leute ganz besonders. Ein Wahlausgang passt ihnen nicht, die Steuern sind zu hoch - schwupps, schon denken sie übers Wegziehen nach. Aber angesichts der Euro-Krise und der riesigen Schulden bekommt so mancher richtig Angst. Und redet dann nicht nur übers Wegziehen. Sondern schickt sein Geld schon mal vor, für den Fall, dass er bald nachkommt.

Es geht an die Substanz
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16.10.11 12:20:31
Beitrag Nr. 7.050 ()
Nur ein Euroaustritt kann die sich zuspitzende Lage in Europa entschärfen. Konsequenz: Deutschland könnte entweder ein Parallel-Währung einführen oder gleich ganz auf DM (Neue Deutsche Mark) umstellen. In beiden Fällen ist eine Golddeckung hilfreich. - Studie: Drei Wege aus dem Euro. Ein Ausstieg ist machbar.

Euro-Austritt und Währungsreform
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17.10.11 19:24:53
Beitrag Nr. 7.051 ()
Haftungsrisiko Deutschlands für die Euro-Rettung steigt weiter. Target-Kredite der Bundesbank an die Krisenländer schießen auf 450 Milliarden Euro hoch. Anstieg um 106 Milliarden Euro allein im August und September. Italien nimmt erstmals erhebliche Target-Kredite in Anspruch.

Target Bombe tickt
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17.10.11 19:28:04
Beitrag Nr. 7.052 ()
So viel Kuscheligkeit war selten: Seite an Seite kämpfen Wutbürger und Politiker gegen die Finanzindustrie. Die Anliegen der Protestierenden mögen berechtigt sein, doch die Attacken der Politik sind verlogen: Schließlich hat sie die Banken erst zu dem gemacht, was sie heute sind.

Aufstand der Scheinheiligen
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17.10.11 23:23:54
Beitrag Nr. 7.053 ()
Auf die Euro-Krise folgt der Demokratieabbau

Im Oktober 2010 erschien im Kölner PapyRossa Verlag Andreas Wehrs »Griechenland, die Krise und der Euro«. Der Autor skizzierte die wesentlichen Züge des damaligen Krisenverlaufs und arbeitete die politischen Konsequenzen der ökonomischen und finanzpolitischen Verwerfungen im Euro-Raum heraus. Nun, ein Jahr später, liegt eine aktualisierte und erweiterte zweite Auflage des Buches vor. jW veröffentlicht eine gekürzte Fassung des Schlußkapitels vorab - wir dokumentieren diesen Vorarbdruck im Folgenden.

Auf die Euro-Krise folgt der Demokratieabbau


Brüssel will Unterwerfung

Druck aus Berlin

Wachsende Euro-Skepsis

Schreckgespenst China

Rechtspopulismus bekämpfen
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18.10.11 08:52:48
Beitrag Nr. 7.054 ()
Citigroup rechnet sich auf 75 Prozent mehr Gewinn
... Die massive Gewinnsteigerung gelang der Citigroup dennoch letztlich nur mit einem Buchungstrick: Durch eine Neubewertung alter Schulden konnte die Bank auf dem Papier 1,9 Milliarden Dollar an zusätzlichen Einnahmen verbuchen. Möglich wird dieser Kniff in der Buchführung, weil die Banken wegen der schlechteren Lage der Branche für geliehenes Geld inzwischen höhere Risikoaufschläge bezahlen müssen. Die Citigroup hat nun auch die schon länger bestehenden Kredite zu den aktuellen Bedingungen bewertet. Den Vorteil der alten Kreditkonditionen gegenüber den neuen schrieb sie sich gut. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,792280,0…
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18.10.11 12:30:39
Beitrag Nr. 7.055 ()
„Wir sind in der Endphase“

Das Finanzsystem steht am Abgrund. Nur ein Neustart kann helfen, meint Dirk Müller, Börsenmakler und Bestseller-Autor. Im Interview erklärt er, warum der Fehler im System liegt und der Euro nicht funktioniert.
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18.10.11 15:12:32
Beitrag Nr. 7.056 ()
Die Polizei ist machtlos bei der dreisten Bankenrettungs-Attacke auf den ahnungslosen Kriminellen.

Was wie ein ganz normaler Arbeitstag begann, endete für Räuber Hotzenplotz (49) als Alptraum: Der Ganove wollte eigentlich nur wie üblich eine Bank überfallen. "Mit diesem albernen Hut, Spielzeugpistole und ein bisschen cholerischem Herumbrüllen“, erinnert sich der Kriminelle unter Tränen.

Daraus wurde nichts. Als sich Hotzenplotz nichtsahnend dem Schalter näherte, stürzten sich drei unmaskierte Bankangestellte auf den Räuber und bedrohten ihn mit mehreren Zeitungsartikeln über die Finanzkrise. Mit den Worten "Hände hoch! Dies ist ein Steuerzahler-Überfall!“ zwangen sie Hotzenplotz, all sein Erspartes der Bank zu übergeben.

POLIZEI MACHTLOS

"Es war schrecklich“, sagt der Kriminelle, "vor allem, als ich die Polizei rief.“ Anstatt einzugreifen, ließen sich die Beamten ebenfalls von der Bank überfallen. "Das macht man jetzt so“, sollen die Polizisten der Dimpfelmoser-Wache achselzuckend zu Protokoll gegeben haben.

Der traumatisierte Räuber befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung und schmiedet schon wieder Pläne. "Ich mache an der Bertolt-Brecht-Akademie eine Ausbildung zum Bankkaufmann.“

Krise immer schlimmer – Räuber von Bank überfallen
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18.10.11 15:14:27
Beitrag Nr. 7.057 ()
Verstaatlichung? Zwangskapitalisierung? Alles Quatsch. Gesunde Geldhäuser werden überleben, kranke sollen sterben. Deshalb: Jeder Finanzkonzern braucht einen Plan für seine geordnete Insolvenz.

Banken, macht endlich Euer Testament!
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18.10.11 22:23:57
Beitrag Nr. 7.058 ()
Gegen den Strich

Nicht nur in den arabischen Staaten begehren die Menschen auf, auch im Westen nimmt der Bürger seine Geschicke mehr und mehr selbst in die Hand. Ob auf der Wall Street gegen die Finanzbranche oder in Thüringen gegen Hochspannungsleitungen durch den Thüringer Wald - die Proteste kunden vom Vertrauensverlust in die repräsentative Demokratie.

Rom brennt: ein Fanal für den Westen


Bürger begehren auf
Die Bevölkerung verliert ihren Glauben an die Institutionen der repräsentativen Demokratie und der Marktwirtschaft.

"Obsession für den Status Quo"
Die Demokratie steht am Scheideweg: Werden die Parlamente als die Orte kritischer Reflexion, die Agenten des Gemeinwohls und Inhaber demokratisch legitimierter Entscheidungsgewalt abgelöst und entmachtet?

Gesellschaftlicher Zusammenhalt geht verloren
In den kommenden Tagen drohen die nächsten Dominosteine zu fallen. Frankreichs Bonität als erstklassiger Schuldner gerät ins Gerede.
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19.10.11 01:01:51
Beitrag Nr. 7.059 ()
Auch die USA beginnen eine zweite Bailout-Runde

Auweia, die Zahlen klingen dramatisch, und sie stellen alles in den Schatten, wovor man sich in Europa dieser Tage fürchtet: Bloomberg berichtet gerade, dass die Bank of America Derivate aus dem Investmentbanking bei Merrill Lynch in eine Gesellschaft verlegt, die von der Einlagensicherung abgedeckt wird. Laut dem Office of the Comptroller of the Currency (OCC) umfassten die Derivate Ende Juni ein Volumen von 75 Billionen (ja, 75.000 Mrd.) Dollar, wie Bloomberg schreibt.

Chaos im Billionen-Club
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19.10.11 01:09:46
Beitrag Nr. 7.060 ()
Nur damit es nicht untergeht (funktionieren soll bedeutet nicht funktioniert):

Der Finanzminister hat erstmals offen erklärt, wie der Rettungsfonds für die europäische Gemeinschaftswährung funktionieren soll: Maximal 1000 Mrd. Euro soll er künftig stemmen. Das wird in der Koalition wohl für Zoff sorgen.

Schäuble will Rettungsschirm auf 1000 Mrd. Euro hebeln
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19.10.11 01:16:51
Beitrag Nr. 7.061 ()
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19.10.11 11:22:43
Beitrag Nr. 7.062 ()
Britischer Lord lobt Preis für Euro-Ausstieg aus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,792658,00.h…

Lustig. Die wichtigere Frage ist jedoch: Wie rettet man GB?
Antwort: Abkehr vom Kapitalismus und wirksame Verbrechensbekämpfung (zur Enttarnung von Staatsfeinden). (imho)
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19.10.11 12:46:26
Beitrag Nr. 7.063 ()
Zitat von HeWhoEnjoysGravity: Britischer Lord lobt Preis für Euro-Ausstieg aus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,792658,00.h…

Lustig. Die wichtigere Frage ist jedoch: Wie rettet man GB?
Antwort: Abkehr vom Kapitalismus und wirksame Verbrechensbekämpfung (zur Enttarnung von Staatsfeinden). (imho)



Man muß GB nicht retten. Das machen die Rothschilds schon selbst. Eine Abkehr vom Kapitalismus ist somit nicht von Nöten.
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19.10.11 12:52:28
Beitrag Nr. 7.064 ()
Berlin und Paris setzen Hebel an

Das Volumen des Euro-Rettungsschirms von gegenwärtig 440 Milliarden Euro soll durch eine ausgeklügelte Hebelwirkung auf bis zu 2 Billionen Euro ausgeweitet werden. Die Regierungen in Berlin und Paris planen Versicherungen auf Staatsanleihen kriselnder Eurostaaten, um so - rein theoretisch - noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

Aus 440 werden 2000 Mrd für EFSF




Staaten werden in Zukunft nicht mehr alle Banken retten können. Bis zu 20% der westlichen Finanzinstitute steht vor dem Aus - auch große Banken werden untergehen. - Der Euro ist die Nadel, der den Luftballon der gegenwärtigen Finanzindustrie zum Platzen bringt. - Das Schafott ist nunmehr errichtet und mindestens jede zehnte Bank in den westlichen Staaten wird die Stufen zu ihm hinaufsteigen.

Banken vor Schafott
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20.10.11 09:00:34
Beitrag Nr. 7.065 ()
Täuschungsvorwurf: Citigroup kauft sich mit 285 Millionen Dollar frei
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,792844,0…

Eine Rückabwicklung (Schadensersatz) aller möglicherweise nicht ganz astreinen Finanzgeschäfte wäre volkswirtschaftlich schädlich. Bei dubiosen Finanzprodukten sind i.a. nicht gerade Arme betroffen. Bevor man Spekulanten ihre Verluste ersetzt, muss man an den Staat und die Allgemeinheit denken. Bevor also die Banken zu Lasten ehrlicher Sparkunden in Schieflage geraten, müssen Käufer riskanter Zertifikate zurückstecken.

Da müssen auch die deutschen Banken aufpassen und rechtzeitig unsichere ausländische Anlagen (Giftpapiere) abstoßen. Viel Zeit ist möglicherweise nicht mehr, denn ein Crash (z.B. 2012) kann Anlaß für die Aufkündigung unzureichend belegter Forderungen sein und zahlreiche Bankenpleiten dürften die Lage wohl nicht gerade verbessern. (alles imho)
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20.10.11 11:35:03
Beitrag Nr. 7.066 ()
Die Schuldenmeister der Welt
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,792382…

Ganz interessant aber anscheinend wird da nicht das Privatvermögen berücksichtigt und absolute Zahlen gibt's auch keine.
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20.10.11 12:34:41
Beitrag Nr. 7.067 ()
Der Bogen der unbeschränkten Raffgier des Raubtierkapitalismus ist endgültig überspannt und die Sehne gerissen. Der abgeschossene Pfeil versucht die verbliebenen Güter der Gemeinschaft mit inszenierten Krisen abzujagen und wird an dem harten Widerstand der “Beute” zerbrechen.

Es ist Zeit, das Schweigen zu brechen
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20.10.11 12:44:58
Beitrag Nr. 7.068 ()
BILD titelt: „Es droht eine Währungsreform!“ Damit bricht erstmals ein Massenblatt ein Tabu. Tatsächlich könne am Ende der Schuldenkrise "eine Art Währungsreform stehen mit einer neuen Euro-Zone und einem neuen Euro. Ob dies dann ein Goldeuro ist, sei dahingestellt."

Währungsreform droht
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21.10.11 00:01:17
Beitrag Nr. 7.069 ()
Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Carsten Schneider sprach von einem Verwirrspiel. Den Abgeordneten sei von Schäuble ein Text übersandt worden, „der vollkommen anders ist, als das, was öffentlich diskutiert wird“. „Mir scheint das nicht die letzte Wahrheit zu sein.“

Empörung über Schäubles Informationspolitik
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21.10.11 08:40:53
Beitrag Nr. 7.070 ()
Finanzhai jagt jetzt Austern
Er löste die Finanzkrise mit aus: Mike Osinski hat die Software geschrieben, mit der faule Immobilienkredite fabriziert wurden - "mein persönliches Manhattan-Projekt", wie er sagt. Doch als die finanzielle Bombe dann explodierte, schaute er gemächlich aus der Ferne zu. ...

... Osinski ist der Erfinder einer Software, die Hypotheken bündeln, tranchieren und zu Wertpapieren verarbeiten kann. Einer Software, die zum Standard der gesamten Finanzbranche wurde und die jenen giftigen Anlagemüll produzierte, der die USA im Jahr 2008 in die tiefste Rezession der Nachkriegszeit stürzte. ...

... Osinski hat nie Finanzwirtschaft studiert. Eigentlich wollte er immer etwas anderes: am Meer leben und Bücher schreiben. An einer Uni in Florida hatte er sich für Journalismus eingeschrieben, nebenher besuchte er einen Computerkurs. Nach dem Studium schlägt er sich als Schrimp-Fischer durch, mit 200 Dollar Verdienst die Woche. Das reicht für ein bescheidenes Leben. Es reicht aber nicht mehr, als seine Frau schwer erkrankt und die Arztrechnungen bezahlt werden müssen.

Und da Osinski durch und durch pragmatisch ist, überlegt er nicht lange. "Ich dachte, viel Geld verdient man an der Wall Street, also wollte ich an die Wall Street", sagt er heute. ... http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,793066,00.…

Klasse Story.
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21.10.11 20:18:00
Beitrag Nr. 7.071 ()
Top-Ökonomen warnen vor Sarkozy-Plänen für Euro-Rettung. Issing: „So wenig wie die Alchimisten Gold aus weniger edlen Ingredienzen schaffen konnten, so wenig sind die bekannten Modelle geeignet, die Beschränkung gegebener Mittel ohne Kosten zu überwinden“

EFSF Bank ist unkontrollierte Notenpresse
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22.10.11 08:32:05
Beitrag Nr. 7.072 ()
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8721-efsf-bank-ist…

Die Kritik an einer Banklizenz für den EFSF finde ich dumm und verdächtig finde ich, dass viele Kritiker vorher nix gegen die Staatsverschuldung gesagt haben und vermutlich auch noch gegen eine wirksame Verbrechensbekämpfung sind. Angela Merkel kann man da nicht so sehr die Schuld geben, die wird von "Beratern" zugesülzt.

Die Möglichkeit Geld zu drucken kann die Staaten aus den Klauen der Kapitalisten und US-Ratingagenturen befreien und sorgt für Handlungsspielraum. Der Euro ist deswegen nicht zu Ende, weil der USD viel schneller abwerten wird, denn die USA brauchen viel mehr Geld (deswegen steigt der Euro und ein bisschen Euro drucken ist ohne negative Folgen). Das Privatbankentum ist der große Fehler (und natürlich schlechte Menschen in Machtpositionen). Finanzpolitik kann so einfach sein.

Selbstverständlich soll der Euro nicht hyperinflationieren aber die Banklizenz wäre nur dann eine Gefahr, wenn die Staaten weiter massiv Schulden machen würden, anstatt zu sparen aber derzeit gibt es eine klare Tendenz zu einer ernsthaften EU-Rettung.

Man darf daher nicht gegen eine Banklizenz für den EU-Rettungsfonds sein, man muss gegen den Mißbrauch einer Banklizenz sein. (alles imho)
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22.10.11 09:31:10
Beitrag Nr. 7.073 ()
Zitat von HeWhoEnjoysGravity: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8721-efsf-bank-ist…

Die Kritik an einer Banklizenz für den EFSF finde ich dumm und verdächtig finde ich, dass viele Kritiker vorher nix gegen die Staatsverschuldung gesagt haben und vermutlich auch noch gegen eine wirksame Verbrechensbekämpfung sind. Angela Merkel kann man da nicht so sehr die Schuld geben, die wird von "Beratern" zugesülzt.

Die Möglichkeit Geld zu drucken kann die Staaten aus den Klauen der Kapitalisten und US-Ratingagenturen befreien und sorgt für Handlungsspielraum. Der Euro ist deswegen nicht zu Ende, weil der USD viel schneller abwerten wird, denn die USA brauchen viel mehr Geld (deswegen steigt der Euro und ein bisschen Euro drucken ist ohne negative Folgen). Das Privatbankentum ist der große Fehler (und natürlich schlechte Menschen in Machtpositionen). Finanzpolitik kann so einfach sein.

Selbstverständlich soll der Euro nicht hyperinflationieren aber die Banklizenz wäre nur dann eine Gefahr, wenn die Staaten weiter massiv Schulden machen würden, anstatt zu sparen aber derzeit gibt es eine klare Tendenz zu einer ernsthaften EU-Rettung.

(alles imho)

das system ist am ende...punkt!
jetzt geht es nur darum,zu retten was zu retten ist.
das grosse desaster heutiger politik ist die hilflosigkeit,die ehrlichkeit der bevölkerung gegenüber und denn unbedingten willen das system zu ändern.

wie werden wahlkämpfe heutzutage geführt?
es werden keinerlei lösungen angeboten.da die politik der bevölkerung nicht zutraut,härte und vorallem die wahrheit zu akzeptieren.
parteien werden nicht gewählt weil sie schritte aus dem sumpf aufzeigt.

die partei wird gewählt,die die andere erfolgreicher diffamiert.
nicht die linke die die wahrheit ausspricht und die die katastrophe in der wir jetzt stecken,eher vorrausgesehen hat,als parteien denen wirtschaftliche kompetenz zugestanden wird.
lügner betrüger wie schäuble,vertragsbrecher wie merkel.
die von springer/bertelsmann protegierten,werden von unglaublichen 30 % wählerzustimmung begleitet.

nicht weil sie gute politik machen.
ein grossteil der verpeilten sprechen ihnen "katastrophaleses managment" in der krise vor.
die wählerschicht die die regierungsparteien wählen..
möchten..
das kriege im ausland endlich beendet werden.
weigern sich das deutschland den zahlmeister für ein krankes europaprodukt wird.
das die staatssouveränität nach brüssel abgegeben wird.
staatstrojaner oder die totale überwachung,ein angriff auf die freiheit deutscher bürger ist.
mindestlöhne gezahlt werden.sklavenverhältnisse innerhalb deutschlands beendet werden.

trotzdem wird die cdu,spd,fdp,csu,grüne einheitspartei gewählt.:mad:

parteien die kaum offensichtlicher drecksarbeit für ihre geldgeber zu lasten der 99% machen könnten...

das system ist völlig unterwandert.
rtl,bildzeitungs lemminge,die mehrheit der bevölkerung, merken nicht,wie sie von ihren berieselnern betrogen werden...
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22.10.11 13:34:34
Beitrag Nr. 7.074 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.245.232 von atock am 22.10.11 09:31:10
Interessante Zusammenfassung.
Hast Du einen Vorschlag wie das "retten, was zu retten ist" gehen könnte?
Welche Möglichkeiten hat der Bürger (einzeln oder als Gruppe)?


So langsam wird der Bürger an Zahlen, größer als bisher publiziert, gewöhnt.
Nach den dreistelligen Millionenbeträgen ging man zügig in den zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich über um, am Wochenende natürlich, in den einstelligen Billionenbereich vorzudringen. Bis zu zwei Billionen soll uns also die europäische Bankenrettung kosten in dem nach oben wohl offenen *system.

Banken und EU-Räte versuchen neue 444 Milliarden-Erpressung
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22.10.11 13:37:07
Beitrag Nr. 7.075 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.245.232 von atock am 22.10.11 09:31:10
Und so sieht es auch in den anderen Europäischen Ländern aus:

Es könnte ein Referendum über einen neuen EU-Vertrag geben, das wohl auch ein Referendum über die EU selbst wäre

Mit einiger Beklommenheit betrachten die Freunde eines vereinten Europa die kommenden Tage, an denen nun endlich der große Plan (zur Rettung Griechenlands, der anderen Wackelkandidaten, Banken und eben des Euro) von den europäischen Führungspersönlichkeiten geschmiedet werden soll.

Eine EU-Volksabstimmung in Österreich?
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22.10.11 13:44:50
Beitrag Nr. 7.076 ()
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22.10.11 15:09:53
Beitrag Nr. 7.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.245.232 von atock am 22.10.11 09:31:10Die Möglichkeit Geld zu drucken kann die Staaten aus den Klauen der Kapitalisten und US-Ratingagenturen befreien und sorgt für Handlungsspielraum. Der Euro ist deswegen nicht zu Ende, weil der USD viel schneller abwerten wird, denn die USA brauchen viel mehr Geld (deswegen steigt der Euro und ein bisschen Euro drucken ist ohne negative Folgen). Das Privatbankentum ist der große Fehler (und natürlich schlechte Menschen in Machtpositionen). Finanzpolitik kann so einfach sein.

Selbstverständlich soll der Euro nicht hyperinflationieren aber die Banklizenz wäre nur dann eine Gefahr, wenn die Staaten weiter massiv Schulden machen würden, anstatt zu sparen aber derzeit gibt es eine klare Tendenz zu einer ernsthaften EU-Rettung.

Ja genau, bisschen Geld drucken - aber bitte ohne Inflation. :rolleyes:
Die Inflation wird einfach in Maastricht 2.0 per definitione verboten.
Und alle werden sich dran halten, versprochen.;)

Und Schulden wird auch keiner mehr machen, versprochen.

Die Staaten werden weiter massiv Schulden machen, der EFSF fordert das ja geradezu heraus. Das ist wie eine Versicherung, in die alle einzahlen müssen, und aus der sich einige bedienen dürfen.
Italien beispielsweise ist auf dem Papier mit knapp 80 Mrd am EFSF beteiligt. Und Italien ist einer der Wackelkandidaten, die sich zinsgünstig
Darlehen mit Hilfe des EFSF besorgen können.
Da wird einem schlauen Italiener bestimmt was Schlaues einfallen.

Wenn ich Berlusconi wäre würde ich weiter Schulden machen bis der Arzt kommt, der EFSF garantiert ja für alles. Und wenn die Nettozahler dann irgendwann aufmucken - na, dann würde ich einfach damit drohen, Italien für insolvent zu erklären. Dann wird´s wieder heißen: "Rettung ist alternativlos, ansonsten saufen wir alle ab."

Das alles erinnert mich an die nette Münchhausen-Geschichte, wie sich der Baron mitsamt Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen hat.

Aldy
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22.10.11 16:16:24
Beitrag Nr. 7.078 ()
Die EU steht besser als die USA da: die EU ist wirtschaftlich stärker, weniger verschuldet und hat mehr Privatvermögen (sorry, hab' jetzt keine Quellen, ist nur meine Meinung). Überleg dir doch mal, wie die USA ihre Probleme (Riesendefizite, Supermilitäretat, Arbeitslosigkeit, Gesundheitsproblem, ...) ohne Geld drucken beheben könnten. Wenn aber die USA Geld drucken (und die müssen sehr viel Geld drucken), dann fällt ein bisschen Euro drucken gar nicht mehr auf, der Euro steigt trotzdem.

Das Hauptproblem der EU sind die hohen Zinsen (auch dank der US-Ratingagenturen, die kurrioserweise die EU-Staaten abwerten aber die USA in Ruhe lassen, obwohl die USA dieses Jahr ihr Schuldenlimit erhöhen musste) - ohne hohe Zinsen hätten die Pleitestaaten plötzlich wieder mehr Geld.

Entscheidend ist die EU-Neuverschuldung: ohne nennenswerte Neuverschuldung werden die Schulden mit der Zeit abgebaut (Dank riesigem Produktivitätsüberschuß). Die Pleitestaaten können sich nicht so leicht weiter verschulden, denn sonst gibt es massiven Ärger in der EU. Es gibt doch auch schon viele Anstrengungen zu sparen.

Das Geld ist da, man muss es nur aufheben:
- Hunderte Milliarden Schwarzgeld (EU-weit vielleicht einige Billionen Euro).
- Mißstände, Korruption und das organisierte Verbrechen beseitigen.
- Privatbanken abschaffen (zugunsten einer Staatsbank).

Es war gar nicht so einfach, dass sich die EU so hoch verschuldet hat - um so leichter ist es, die Verschuldung zu beseitigen.

Kurz gesagt: die EU kann leicht gerettet werden, das derzeitige Problem ist nur die durch Abwertungen künstlich geschürte Krise. Mit Geld drucken kann man die EU sofort stabilisieren und dann in Ruhe die Mißstände beseitigen. Vielleicht ist das Geld drucken gar nicht mal notwendig aber es ist schlau, sich diese Möglichkeit zu sichern. (alles imho)
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22.10.11 16:16:50
Beitrag Nr. 7.079 ()
Genaue Vorhersagen sind schwierig, weil das Schuldenmachen weiter Fahrt aufnimmt.

Für die Mehrheit der Bürger scheint aber ein großer Wohlstandsverlust unausweichlich zu sein.


Die Entscheidungsträger glauben halt an den “Endsieg”, wie schon einmal in der deutschen Geschichte. Weil eben Völker und Gemeinschaften unfähig sind, ein System kurzfristig radikal zu verändern.
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22.10.11 17:45:30
Beitrag Nr. 7.080 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.245.917 von HeWhoEnjoysGravity am 22.10.11 16:16:24Das Hauptproblem der EU sind die hohen Zinsen (auch dank der US-Ratingagenturen, die kurrioserweise die EU-Staaten abwerten aber die USA in Ruhe lassen, obwohl die USA dieses Jahr ihr Schuldenlimit erhöhen musste) - ohne hohe Zinsen hätten die Pleitestaaten plötzlich wieder mehr Geld.
Das Hauptproblem der EU-Staaten sind die hohen Schulden!
Hohes Ausfallrisiko - hohe Zinsen. Je schlechter die Bonität desto höher die Zinsen, alles andere wäre unlogisch.


Entscheidend ist die EU-Neuverschuldung: ohne nennenswerte Neuverschuldung werden die Schulden mit der Zeit abgebaut (Dank riesigem Produktivitätsüberschuß).
Ohne nennenswerte Neuverschuldung, soso...:rolleyes:
Und die Schulden bauen sich mit der Zeit selber ab, soso...
Der Papst ist evangelisch, man muß nur dran glauben.


Die Pleitestaaten können sich nicht so leicht weiter verschulden, denn sonst gibt es massiven Ärger in der EU. Es gibt doch auch schon viele Anstrengungen zu sparen.
:laugh: Das Märchen von den Stabilitätskriterien und vom No bailout :laugh:
Die einzigen die massiv Ärger bekommen werden werden die Geberländer sein, die Stinkefinger-Berlusconi nicht retten wollen. Stinkefinger-Berlusconi wird sich nämlich einen feuchten Kehrricht um Ermahnungen aus Brüssel scheren.


- Privatbanken abschaffen (zugunsten einer Staatsbank).
So fängt Sozialismus an.

Mit Geld drucken kann man die EU sofort stabilisieren und dann in Ruhe die Mißstände beseitigen. Vielleicht ist das Geld drucken gar nicht mal notwendig aber es ist schlau, sich diese Möglichkeit zu sichern. (alles imho)
Du weißt schon was Inflation ist, oder? Wenn Dein Geld plötzlich nichts mehr wert ist. Schau mal bei wikipedia nach wie Inflation entsteht - und dann überdenke Deine Äußerungen nochmal.:rolleyes:

Aldy
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22.10.11 18:14:06
Beitrag Nr. 7.081 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.245.166 von HeWhoEnjoysGravity am 22.10.11 08:32:05Die Möglichkeit Geld zu drucken kann die Staaten aus den Klauen der Kapitalisten und US-Ratingagenturen befreien und sorgt für Handlungsspielraum.

Das ist Unsinn. Wir sind nicht die USA die alle Rohstoffe in $ abrechnen können. Ein anwerfen der Notenpresse hat für Europa verheerende Wirkung.
Die Inflation wird angeheizt und die Verschuldung wird weiter expodieren, denn die Verschuldungen werden
NICHT zurückgefahren - das Gegenteil ist zur Zeit der Fall!!!
-
Selbst Griechenland hat jetzt MEHR Geld ausgegeben als vor den Sparprogrammen (Schäffler hat das aufgezeigt)
-
Mit der Banklizenz will Frankreich seine komplett maroden Banken retten - zum Schaden Deutschlands.
-
Der Euro hat fertig. Sobald jetzt Griechenland die Pleite erklärt
geht der Spass richtig los - und das Kartenhaus klappt zusammen.
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22.10.11 18:31:36
Beitrag Nr. 7.082 ()
Noch was:
....das winzige Griechenland braucht jetzt 440 Milliarden!, wie jetzt bekannt geworden ist.
Jetzt kann man sich ausrechnen was Spanien und Italien, Portugal usw. benötigen werden.
Da reichen die 2 Billionen auch nicht. Und Deutschland kann das auch nicht mehr tragen. Die Verschuldung ist auch in D. jenseitig.
-
Das Ganze ist nicht mehr zu stemmen. Und die Dinge werden sich wohl in nächster Zeit klären....
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22.10.11 18:40:40
Beitrag Nr. 7.083 ()
Deutschland lebt im Wohlstand.
Avatar
22.10.11 22:17:21
Beitrag Nr. 7.084 ()
Zitat von Sevenfivenine: Deutschland lebt im Wohlstand.


Aber was nützt das? Es gibt hier vielerorts ein Mnngel an Lebensqualität.
Viele sind nur Geldler und verschieben das Leben in die Zukunft,
die niemals kommt.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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22.10.11 22:28:18
Beitrag Nr. 7.085 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.246.385 von Goldbaba am 22.10.11 22:17:21we will see:

http://www.youtube.com/watch?v=ScS9Re_osac
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22.10.11 23:05:39
Beitrag Nr. 7.086 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.246.385 von Goldbaba am 22.10.11 22:17:21

:laugh:

]How Get Rich In A Bad Economy

http://www.youtube.com/watch?v=Ggl-cS4sSiw
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23.10.11 09:02:47
Beitrag Nr. 7.087 ()
wann das lügenfinanzsystem zusammenbricht?!

jetzt bricht es zusammen.
der dax hat um unglaubliche 3,5% zugelegt.:eek:

vor dem hintergrund,das absolut nichts überragend positives zu vermelden gewesen wäre.

3,5% über den tag,das wären zinsen wofür otto normalverbraucher,zwei jahre ansparen würde.:confused:

der irrsinnszock regiert die welt.
las vegas durch eine völlig überfordert/getriebene blume aus der uckermark befeuert das casino.
sie wird ausgenutzt,ausgelutscht,auf gut deutsch gesagt..
von kleinen franzosen,amerikanischen friedensnobelpreisträgern,italienischen mafiosies,über den leisten gezogen und auf`s erbärmlichste verarscht zu werden.

merkel ist aufnahmefähig und gibt die kloake die sie für ihre orden und lobhuldigungen im ausland erhalten hat,als gedeckten checks an ihrer solventen steuerzahler weiter.
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23.10.11 09:40:45
Beitrag Nr. 7.088 ()
#7081 (42.246.068) > Das ist Unsinn.

Das ist Ansichtssache. Die USA haben ein viel höheres Risiko der Abwertung, denn in der Welt schwappen viel mehr Papierdollars rum, als Euros. Sobald die Mehrheit das Vertrauen in den USD verliert, kann es relativ schnell zu einer Dollarflucht kommen (in Edelmetalle aber auch in Euro, CHF, etc.).

Es gibt übrigens schon eine Abkehr vom USD, man denke an das Bestreben einiger Länder, Öl lieber in Rial, Euro zu handeln (http://de.wikipedia.org/wiki/Petrodollar). Der Maßstab ist nicht mehr der USD, der Maßstab sind Edelmetalle und andere Rohstoffe.

Derzeit wird der Euro durch die EU-Krise runtergeprügelt und der USD schaut relativ gut aus aber warte mal, was nach dem QE3 passiert. China ist zur Bekämpfung der eigenen Krise (Thread: Sollte das so stimmen...) möglicherweise gezwungen, verstärkt seine Dollar-Reserven und US-Staatsanleihen zu verkaufen ("China stößt in großem Umfang US-Staatspapiere ab" http://www.goldreporter.de/china-stoest-in-grossem-umfang-us…) und das dürfte Folgen haben.

Eine USD-Hyperinflation ist möglicherweise so gut wie sicher, nämlich aufgrund der vielen schon existierenden Dollars, der hohen US-Verschuldung (hoher USD => teure Schuldenrückzahlung) und weil die USA aufgrund schwerer Defizite/Mißstände dringend Geld brauchen. Wenn ein nennenswerter Dollerverfall unvermeidbar ist, dann werden die USA vorher noch maximal viel rausholen wollen (=> Dollars drucken), siehe auch Thread: Der US-DOLLAR kurz vor dem Aus?!.

Man kann daher ein bisschen Euro-Drucken auch als Maßnahme gegen einen zu schnell steigenden Euro sehen.

#7082 (42.246.106) > Da reichen die 2 Billionen auch nicht.

Also erstmal sind es bei Griechenland angeblich 252 Milliarden Euro bis 2020 und das ist nicht so schlimm ("... Laut einem vertraulichen Bericht braucht Griechenland bis 2020 mehr als doppelt so viel Geld wie erwartet. 252 Milliarden Euro sollen es insgesamt sein. ..." http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,793372,00.h…).

Für ganz Europa reichen vielleicht 2-3 Billionen, das ist schwer zu sagen. Man bedenke, dass Europa weitgehend intern verschuldet ist und somit ist auch eine Menge Guthaben vorhanden. Man muss nur die Lage stabilisieren und kann dann Mißstände beheben und schon produziert die EU Überschuß (auch Griechenland). Wenn die Rettung gelingt, dann ist das Geld auch nicht verloren (auch wenn es irgendwann vielleicht großzügigerweise einen teilweisen Schuldenerlaß geben wird).

Die Krise wurde künstlich angeheizt, durch Downgradings, Unruhen, etc. Das Hauptproblem sind die hohen Zinsen und die können mit einem EU-Rettungsschirm gesenkt werden. Das Gute an der EU-Panik ist allerdings, dass relativ schnell was wirksames getan wird, so dass die EU schon in wenigen Jahren (ggf. schon 2013) sicher stabilisiert und auf gutem Weg nachhaltiger Besserung sein kann.

> Und die Dinge werden sich wohl in nächster Zeit klären....

Also da hast du zweifelsohne Recht. Mal gucken, was passieren wird. (alles imho)
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23.10.11 21:01:58
Beitrag Nr. 7.089 ()
Heute schon gelacht? Jeglicher Kommentar erübrigt sich!

Bankenrettungsfonds macht acht Milliarden Miese
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24.10.11 11:50:19
Beitrag Nr. 7.090 ()
Alles wird gut.
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24.10.11 13:50:39
Beitrag Nr. 7.091 ()
Zitat von Sevenfivenine: Alles wird gut.



Europas Politiker kratzen mühsam Geld für den Euro-Rettungsschirm zusammen - und kommen so auf kreative Ideen: Auch reiche Schwellenländer sollen einem neuen Modell zufolge Geld in den EFSF einzahlen.

Rettungsfonds sucht Geld in Übersee


Wer Pilze finden geht ist immer erfolgreicher als wenn man Pilze suchen geht (Rettungsfonds sucht Geld in Übersee).
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24.10.11 19:21:22
Beitrag Nr. 7.092 ()
Zwei interessante und durchaus lesenswerte Artikel


In unserem vom Kapital dominierten Wirtschafts-System, also dem Kapitalismus, können nur mit einem unaufhörlichen Wachstum jene Verluste ausgeglichen werden, die durch das exponentiell wuchernde Überwachstum der Geld-Vermögen durch die Zins-Einkommen entstehen. Unsere Volkswirtschaften funktionieren wie Motoren, die nur bei ständig steigenden Drehzahlen in Betrieb gehalten werden können.

Geldsystem: wann kommt der grosse Knall?



Nach der Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch im Bundestag soll der Haushaltsausschuss nicht nur die Ermächtigung durchwinken, 100 Milliarden Euro für Banken “notfalls” aus dem EFSF-Steuergeldfonds zu zahlen. Hintergrund der Entscheidung des Haushaltsausschusses vor dem extra anberaumten weiteren EU-Gipfel sind die schon 2008 durch die G20-Regierungen getroffenen Entschlüsse “systemisch wichtige Finanzinstitutionen” international zu “identifizieren” und “welche auch immer notwendigen Maßnahmen zu ergreifen” um diese staatlich zu stützen.
Für den G20-Gipfel am 3. und 4. November ist nun geplant diese “systemrelevanten” Banken und Kapitalgesellschaften als sakrosankte Säulen eines auf den Schultern der Weltbevölkerung stehenden neuen institutionalisierten Weltkapitalismus offiziell zu benennen.

Was der Haushaltsausschuss in Wirklichkeit absegnen soll
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24.10.11 19:37:19
Beitrag Nr. 7.093 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.251.499 von shakesbaer am 24.10.11 19:21:22
Kehrtwende der Union: Über die Ausgestaltung des EFSF soll nun doch das gesamte Plenum des Bundestags abstimmen, nicht nur der Haushaltsausschuss. Dies gab Bundeskanzlerin Merkel den Partei- und Fraktionsvorsitzenden bekannt.

Nach den neuen Planungen wird Frau Merkel am Mittwochmittag eine Regierungserklärung abgeben. Nach der Debatte dürfte es dann zu einer namentlichen Abstimmung über das Mandat des Bundestages kommen, sodass die Koalition abermals genötigt ist, eine „eigene“ Mehrheit oder gar eine „Kanzlermehrheit“ dafür zu organisieren. In der Union gab es am Montag die Prognose, es werde nahezu unmöglich sein, dass die Koalition eine „eigene“ oder gar eine „Kanzlermehrheit“ organisieren könne.

EFSF-Abstimmung nun doch im Plenum
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24.10.11 21:29:31
Beitrag Nr. 7.094 ()
Ist jetzt das Kätzchen aus dem Sack?


Kanzlerin Merkel hat die Fraktions- und Parteichefs erstmals über Details der Euro-Rettung informiert: Für Griechenland ist ein Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent geplant, der Hilfsschirm EFSF soll auf ein Volumen von einer Billion Euro gehebelt werden. Nun soll der Bundestag über das Vorhaben abstimmen.

Merkel gibt Pläne für Billionen-Hebel preis
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24.10.11 23:30:55
Beitrag Nr. 7.095 ()
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25.10.11 22:24:09
Beitrag Nr. 7.096 ()
Ein Streifzug durch die Protestkulturen von New York bis London

Eine verbindliche Kategorisierung der Krisenproteste ist damit fast unmöglich. Für viele besitzt Stéphane Hessels Text »Empört euch!« programmatischen Charakter, um demokratische Teilhabe einzufordern. Andere sehen in dem anarchokommunistischen Manifest »Der kommende Aufstand « ein Drehbuch für die dezentralen, sozialen Konflikte, von den schweren Zusammenstößen in Rom vergangenes Wochenende bis zu den aufstandsartigen Ereignissen in Chile, London und Athen.

Der neue Antikapitalismus
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25.10.11 23:47:16
Beitrag Nr. 7.097 ()
Vorsichtshalber habe ich gerade drei Bier bestellt und sofort bezahlt, sicherheitshalber. Währungsreform läßt grüßen!

Heftigst gestritten wird darum, wie der Rettungsschirm (EFSF) entsprechend groß für das Finanzwesen gespannt werden soll. Immerhin geht es nach Angaben des "Ifo-Instituts" um die Gesamtsumme von vier Billionen Euro an Krediten und Anleihen der aktuell vom Staatsbankrott bedrohten Euro-Länder.

Das Hauen und Stechen in Brüssel
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25.10.11 23:55:15
Beitrag Nr. 7.098 ()
147 Firmen kontrollieren im Wesentlichen die Weltwirtschaft. Dies ist nicht die Theorie von "Verschwörungstheoretikern", sondern das Ergebnis einer hochkomplexen Analyse von drei Systemtheoretikern der ETH Zürich. Sie untersuchte die Verbindungen der 43.000 größten internationalen Konzerne und kam dabei zu dem Schluss, dass eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Unternehmen - größtenteils Banken - Macht über das gesamte System hat.

Das kapitalistische Netzwerk, das die Welt regiert
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25.10.11 23:56:36
Beitrag Nr. 7.099 ()
Die Weltwirtschaft steht am Rande des Zusammenbruchs, das dürfte keine Neuigkeit sein. Neu ist allerdings, aus welchen Mündern man dies derzeit hören darf, und wo.

Bereits letzte Woche hatte die BBC ein kontroverses Interview gesendet, in welchem ein Aktienhändler tief blicken lies: Die Wirtschaft sei am Rande des Zusammenbruchs, alles Ersparte wäre spätestens in 12 Monaten weg, Goldman Sachs seien die wahren Weltherrscher, die Regierungen machtlos.

Noch zwei Wochen bis zur finanziellen Kernschmelze
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26.10.11 01:53:53
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: unangemessene Wortwahl
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26.10.11 02:04:08
Beitrag Nr. 7.101 ()
Politiker von Union und FDP warnen vor Verpfändung des Bundesbank-Goldes. EFSF: Zu Ende gedacht bedeute dies, dass Deutschland "mit seinem gesamten Vermögen, also außer zum Beispiel Firmenbeteiligungen auch mit den Goldreserven der Bundesbank haften" müsse.

Deutsches Gold verpfändet



Da die USA 1971 kein eigenes Gold mehr hatten - man hatte gerade den letzten Rest den Franzosen gegeben -, wurden die beiden Kriegsverlierer Japan und Deutschland gezwungen, den USA eine Gold-Anleihe mit Laufzeit von 30 Jahren über je 120 Milliarden US-Dollar in Gold (Preis 1971) zu zeichnen. Sprich, sie mussten ihr Gold, das ohnehin schon bei der FED lagerte, für 30 Jahre verleihen. Diese Anleihe wäre Ende 2001 zur Auszahlung an Japan und Deutschland in Gold fällig gewesen. Zu jenem Zeitpunkt wären die Anleihen jeweils etwa das Achtfache, also knapp 1.000 Milliarden US-Dollar wert gewesen. Die Goldreserven lagerten angeblich in den Kellern der FED, die bis unter das nur etwa 100 Meter entfernte World-Trade-Center reichten. „Unglücklicherweise“ stürzte wenige Wochen vor dem Zahltag das World Trade Center ein, und das Gold war weg. Angeblich wurden bei den Aufräumarbeiten einige wenige Barren gefunden. War es versichert? Wenn ja, wie hoch war die Versicherungssumme? Wurde sie ausbezahlt? Wenn ja, an wen? Warum wurden diese Fragen nie öffentlich gestellt? Nun, zum einen, weil kaum jemand davon weiß, zum anderen, weil die Bundesbank darüber schweigt und keine Auskünfte erteilt. Wenn amtlich wäre, dass sowohl das Gold der USA als auch das von Japan und der Bundesrepublik futsch sind, dann hieße das: offener Staatsbankrott! Alle drei Länder würden von den Rating-Agenturen drastisch heruntergestuft, und man müsste offen zugeben, dass man Deutschland und Japan erpresst und betrogen hat. Auch müsste man die Frage beantworten, wohin das Gold verschwunden ist! Wer will schon solche Fragen beantworten? Gold, sein Preis und seine Bestände bleiben für die Öffentlichkeit, selbst für die Politiker, ein Mysterium - obwohl das Gold der Notenbanken dem jeweiligen Volk gehört, oder besser: gehören sollte. Selbst Abgeordnete zum deutschen Bundestag bekommen von der Bundesbank keine Auskünfte zu dem Thema.
(Was sie nicht wissen sollen)
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26.10.11 04:28:31
Beitrag Nr. 7.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.257.928 von shakesbaer am 25.10.11 23:56:36Der Hebel aus dem Nirgendwo

http://www.rottmeyer.de/allmachtig-oder-der-hebel-aus-dem-ni…

Morgen Kinder wirds was geben

2008 war die Lage sehr ernst, aber noch nicht hoffnungslos. Heute, 2011, ist die Lage im Prinzip hoffnungslos, aber nicht mehr ernst!“

2008 war die Lage sehr ernst, aber noch nicht hoffnungslos. …
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26.10.11 04:31:25
Beitrag Nr. 7.103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.258.101 von coldplay66 am 26.10.11 04:28:31Der 2. Link ist falsch

http://www.rottmeyer.de/fait-accompli/
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27.10.11 01:28:21
Beitrag Nr. 7.104 ()
Eine "Persönliche Erklärung zur "Hebelung" des "Euro-Rettungsschirms" (EFSF) hat am 26. Oktober Andrej Hunko von der Fraktion DIE LINKE zum Entschließungsantrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundeskanzlerin zum Europäischen Rat und zum Eurogipfel in Brüssel abgegeben.

Alle bisherigen Kritikpunkte an den „Euro-Rettungspaketen“ bleiben bestehen:

1. Die EFSF ist, wie alle anderen bisherigen „Euro-Rettungspakete“ auch, ein Airbag für die Finanzindustrie auf Kosten der öffentlichen Haushalte. Anstatt die Gläubiger an den Kosten der Krise zu beteiligen wird ein Mechanismus zur Risikoabsicherung der Spekulationsgewinne, also eine dauerhafte Pipeline aus Steuergeldern in den Finanzsektor, geschaffen.

2. Die mit dem EFSF verknüpften Austeritätsprogramme sind sozial ungerecht und treiben die in Schwierigkeiten geratenen Staaten noch tiefer in die Krise. Anstatt etwa in Griechenland Sozialleistungen zu kürzen und öffentliches Eigentum dem Ausverkauf preis zu geben, wäre hier ein sozial-ökologisches Aufbauprogramm notwendig – finanziert durch Gläubigerbeteiligung, eine kräftige Vermögensabgabe und eine drastische Reduzierung der überhöhten Militärausgaben.

3. Die „Euro-Rettungspakete“ stellen, insbesondere durch den Eingriff ins Haushaltsrecht der Parlamente, eine weitere Entdemokratisierung dar. Anstatt Demokratie abzubauen wäre gerade in der Krise eine Erweiterung der Demokratie notwendig - etwa wie in Island, wo per Referendum abgestimmt wurde, ob die Öffentlichkeit bereit ist, die Kosten privater Zockerbanken zu übernehmen.

Entdemokratisierung Europas
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27.10.11 01:31:21
Beitrag Nr. 7.105 ()
Wenn's ums Ganze geht, sieht man den Bundestag in seltener Einmütigkeit. Noch bevor es überhaupt zur EFSF-Abstimmung kommt, steht das Ergebnis schon fest. Mit einem Abstimmungsergebnis von über 90% macht der Bundestag der ehemaligen DDR-Volkskammer echte Konkurrenz. Wahrscheinlich blüht den Politikern im Reichstag auch das gleiche Schicksal.

Bundestag beschließt Enteignung Deutschlands
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27.10.11 01:53:24
Beitrag Nr. 7.106 ()
Kaum ist der totale EFSF durch, erlahmt auch schon der Sparwille in der Südschiene. Warum auch Disziplin, wenn Deutschland zahlt oder die EZB Staatsanleihen von Pleiteländern kauft? Die Empörung ist groß - aber sie ist nutzlos. Ökonomen attackieren italienische Regierung: „De facto finanziert die EZB Staatsausgaben Italiens mit der Notenpresse“. - IMK: „So manövriert man sich in den Abgrund“.

Italien stellt sich stur - PIIGS Party geht weiter
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27.10.11 10:47:18
Beitrag Nr. 7.107 ()
Anklage wegen Insiderhandel
... Abgehörten Telefonaten zufolge soll Gupta dem Hedgefondsmanager Rajaratnam unter anderem 23 Sekunden nach Ende einer Verwaltungsratssitzung von Goldman Sachs angerufen und darüber informiert haben, dass der Bank ein Verlust drohe. Gupta habe Rajaratnam deswegen empfohlen, seine Goldman-Aktien zu verkaufen.

Die Staatsanwaltschaft und die SEC werfen Gupta zudem vor, nach einer weiteren Verwaltungsratsitzung im September 2008 gleich zum Telefon gegriffen und Rajaratnam erzählt haben, dass der legendäre US-Investor Warren Buffett fünf Milliarden Dollar in die Investmentbank stecken wolle. Der Plan war noch geheim - und zu Zeiten der Finanzkrise ein echter Kracher. Buffett drückte damit sein Vertrauen in Goldman Sachs aus. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,794236,0…

Klingt plausibel aber ich vermute, dass es viel massiveren und besser getarnteren (z.B. längerfristig orientierteren) Insiderhandel gibt, wo eine geheime Machtelite sich die Bälle zuspielt (zukünftige Ereignisse und Handlungsweisen abspricht). (imho)
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27.10.11 11:00:47
Beitrag Nr. 7.108 ()
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27.10.11 11:21:20
Beitrag Nr. 7.109 ()
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27.10.11 12:27:14
Beitrag Nr. 7.110 ()
Die EU und die EWU sind gescheitert. Schuld daran sind nicht die Griechen oder Italiener, die Portugiesen oder Spanier, sondern Bank(st)er, Finanz-„Dienstleister“, Milliardäre und Politiker. Die aktuelle Diskussion um den Euro ist ebenso dumm wie verlogen. Es geht gar nicht um die „Rettung“ Griechenlands, Europas oder des Euros – es geht um die Rettung der Privilegien und Profite der Banken.

Die Lüge von der Euro-Rettung

Prof. Dr. Max Otte schlägt folgende sechs Maßnahmen als erste Schritte vor, um wieder zu einer wirklich freien Marktwirtschaft zu gelangen:

Feste Mindest-Eigenkapital-Anforderungen für alle Finanzakteure statt der manipulierbaren Regeln von „Basel II“ u. „Basel III“, um das System transparenter und sicherer zu machen

Größen-Begrenzungen für Finanz-Dienstleister, um deren Marktmacht zu begrenzen und Erpressung ganzer Staaten durch Kartelle, Trusts und Syndikate unmöglich zu machen

Die Trennung von Geschäfts- und Investment-Banken sowie die Regulierung der Geschäftsmodelle nach Vorbild des Glass-Steagall-Act von 1932 in den U.S.A., um Spekulationen der Banken mit Einlagen ihrer Kunden zu verhindern

Die Einführung einer Finanz-Transaktions-Steuer, welche die Spekulationen dämpfen und die Kleinsparer kaum belasten würde

Die Gründung einer staatlichen europäischen Rating-Agentur, um die Macht der privaten angelsächsischen Kartelle zu brechen.

Durchsetzung der „No-Bail-Out-Klausel“ im EU-Vertrag (kein Mitglieds-Staat steht für die Schulden eines anderen ein)

(nach Max Otte, Stoppt das Euro-Desaster!, Ullstein, Berlin 2011)
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27.10.11 15:07:19
Beitrag Nr. 7.111 ()
Die “Beschlüsse” des EU-Gipfels sind gehebelter Betrug, keine Beschlüsse. Über die Maßnahmen des EFSF-Fonds wird im Bundestag entschieden. Zum Durchwinken der EU-Pläne im Bundestag soll das neunköpfige “Vertrauensgremium” dienen, welches nach einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages gegen die Verfassung verstößt. Eine Zusammenfassung.

“Schuldenerlass” für Griechenland, bezahlt durch die Steuerz…

Den heute so gefeierten “Schuldenschnitt”, der Griechenland um 100 Milliarden an Zinsforderungen der Banken und Kapitalgesellschaften entlastet, bezahlen die Steuerzahler im Euro-Währungsgebiet. Ein plumper Betrug durch den EU-Regierungsrat (“EU-Gipfel”).
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29.10.11 01:51:15
Beitrag Nr. 7.112 ()
OT - Wie die Lobby hinter den Kulissen funktioniert

Die Geheimpapiere der Atomlobby

In der Wochenendausgabe der taz berichten wir ausführlich über eine Kampagne, die die Düsseldorfer Kommunikationsagentur Deekeling Arndt Advisors (DAA) von Mai 2008 bis zur Bundestagswahl im September 2009 im Auftrag des Deutschen Atomforums durchgeführt hat. Im Atomforum sind die vier Betreiber der Kernkraftwerke in Deutschland – RWE, Vattenfall, Eon und EnBW – zusammengeschlossen. Als der Auftrag erteilt wurde, galt der von Rot-Grün durchgesetzte Atomkonsens, wonach die Laufzeit deutscher Kernkraftwerke endgültig begrenzt ist. Das Atomforum beauftragte die Agentur DAA zu einer Kampagne mit dem Slogan “Energieverantwortung für Deutschland”. Das Ziel laut den Unterlagen: “Bis zur Bundestagswahl 2009 Grundstimmung pro Laufzeitverlängerung herstellen.” Bei dieser Wahl erhielt Schwarz-Gelb eine parlamentarische Mehrheit. Vor genau einem Jahr, am 28. Oktober 2010, beschloss der Bundestag die Laufzeitverlängerung.
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29.10.11 13:23:30
Beitrag Nr. 7.113 ()
Die Europäer suchen unter anderem in China nach Investoren für ihre neuen Instrumente zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Regling erhielt am Freitag bei einem Besuch in China keine Zusagen, dass sich das mit einer Billionensumme an Devisenreserven ausgestattete Land stärker in Europa engagieren wird. Die Volksrepublik ließ durchblicken, sie erwarte für frisches Geld Gegenleistungen wie Sicherheiten und Reformen in der Euro-Zone.

EFSF-Anleihen könnten in Yuan aufgelegt werden
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29.10.11 15:17:54
Beitrag Nr. 7.114 ()
Derivatezauber - 75 Billionen allein bei einem US-Bankkonzern?
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
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30.10.11 01:33:43
Beitrag Nr. 7.115 ()
In einem verzweifelten und gleichwohl geheimen Ansuchen bittet Portugal die USA um Unterstützung im Kampf gegen die Schuldenkrise in der Eurozone. Die USA sollten nach Ansicht von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho finanzielle Hilfe anbieten, da das europäische Problem "systemisch und global" sei. - Gerüchte um Austritt Deutschlands aus dem Euro.

Krise systemisch und global - USA soll helfen
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30.10.11 04:14:02
Beitrag Nr. 7.116 ()
Rettungsschirm EFSF usw.: Der Witz des Jahrhunderts!

Nach meiner Meinung der beste Beitrag von Kastner seit langem!

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/wirtschaft/2052-rett…

Schönen Sonntag
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30.10.11 05:46:23
Beitrag Nr. 7.117 ()
... USA soll helfen ... Gerüchte um Austritt Deutschlands aus dem Euro ...
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8774-portugal-verz…

Wie sollten die massiv verschuldeten USA helfen? Die müssten doch dazu Geld drucken und das kann die EU auch selbst. Das (mit den USA) ist eher ein weiterer Schachzug, um ein QE3 ideologisch vorzubereiten und was dann kommen kann wagen die EU-Gegner kurrioserweise nicht zu formulieren: Hyperinflation des USD.

Gerüch(t)e halten sich auch im Klo. Deutschland wird jedenfalls nicht aus dem Euro austreten (bzw. erst dann, wenn die ganze EU zerfällt und das ist nicht zu erwarten). Ein Austritt Deutschlands aus dem Euro ist derzeit (und auf weitere Sicht) politisch überhaupt nicht durchsetzbar und (selbst wenn) wäre eine Rückkehr zur DM alles andere als einfach und schnell durchzuziehen. Last but not least: danach würden die Probleme erst so richtig anfangen (man denke an Exportprobleme, aufblühende Steueroasen, Streitereien, Wirtschaftskriege, ...).

Es sieht zunehmend danach aus, dass es die EU schaffen wird (auch wenn das einigen nicht gefallen mag). Das Problem ist nämlich weder EU noch Euro, ja das Problem sind nicht mal die noch beherrschbaren Schulden - das Problem sind ganz einfach zu viele schlechten Menschen in Machtpositionen die jahrzehntelang die Mißstände gefördert und jetzt deren grundlegende Behebung verhindern wollen. Man muss ganz klar sehen, dass sich einige (z.B. die Mafia und die böse Weltverschwörung) keine bessere EU wünschen, weil die Gangster nämlich ihren Einfluß (auch auf korrupte/erpressbare Politiker) behalten wollen.

Es gibt durchaus einen weltweiten Kampf zwischen gut und böse, wobei viele (Gute) leider viel zu wenig wissen (z.B. wer abgesehen von offensichtlichen Verbrechern die wahren Feinde sind) aber das wird sich bald ändern. (alles imho)
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30.10.11 07:19:44
Beitrag Nr. 7.118 ()
Vorwärtz und nie vergessen : Es ist immer interessant sich in Erinnerung zu rufen wie es zu dem ganzn Chaos kommen konnte :

http://www.das-weisse-pferd.com/98_08/euro.html

Stichworte :
- Der Euro -Preis der Wiedervereinigung

- Kurz vor der Wahl im Herbst (1998) stehen die Deutschen vor der seltsamen Situation, dass alle im Parlament vertretenen Parteien, mit Ausnahme der linksradikalen PDS, für die neue Einheitswährung sind.Damals bei der Euroeinfuhrung genauso wie heute bei der Eurorettung fuehlte man sich eher an das Blockparteiensystem der DDR errinnert als an eine Demokratie in der es eine Oppositon mit einer anderen Meinung gibt

-"Glaubenskampf" um den Euro: Wer dagegen ist, ist gegen Europa

- ...Alle EU-Staaten mit Ausnahme von Großbritannien, Dänemark und Schweden (die noch nicht wollen) und Griechenland (das die Kriterien zu offensichtlich nicht erfüllt). GR erfuellte die Kriterien eigentlich nie

http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/2010/Lindlgruber-Der%…

-Betrieben wurde die
Währungsunion vor allem von Frankreich und die Franzosen stellten diese auch zur
Bedingung für die deutsche Wiedervereinigung welche in den „2+4 –Verträgen“
geregelt wurde.

http://www.allmystery.de/themen/gg5644-1
-2 + 4 Verträgen verschiedene geheime Zusatzbedingungen

.
.
.
Von Stabilität keine Spur

Dabei ist es offensichtlich, dass die Stabilitätskriterien, denen sich die "Anwärter" auf die neue Währung unterwerfen mussten, in Wirklichkeit von den wenigsten erfüllt wurden. In Italien und Belgien ist die Staatsverschuldung mehr als doppelt so hoch wie erlaubt: Rund 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) statt, wie vorgesehen, 60 Prozent. In Spanien, Österreich und Deutschland kletterte dieser Wert in den Jahren seit Maastricht über die 60-Prozent-Marke - ein Zeichen für Stabilität?



Inhalt Ausgabe 8/98
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Auch bei der Neuverschuldung, die 3 Prozent des BIP nicht überschreiten sollte, wurde kräftig gemogelt: Deutschland verschob anfallende Schuldentilgungen in die Zukunft, um unter diesem Wert zu bleiben, Frankreich tätigte eine einmalige Transaktion mit seiner Télédcom-Gesellschaft, und Italien erhob gar eine (rückzahlbare) Euro-Steuer. "Warum wird diese Währung mit einer so großen Beimischung von Betrug herbeigeführt?" fragt der Historiker Prof. Christian Meier fast resignierend (Die Woche, 2.1.1998).
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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30.10.11 08:57:30
Beitrag Nr. 7.119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.276.585 von Jgersauce am 30.10.11 07:19:44unglaublich...

zuerst konnte ich garnicht glauben das dieser artkel wirklich von 1998 stammt.

alles was dort geschrieben wurde traf quasi 1:1 zu.:mad:

und schon damals hatten die presse,die politik und die hochfinanz eine unheilige allianz gegen die europäischen bevölkerungen geschlossen.

quasi wusste man damals schon das der euro nichts anderes als eine gigantische umverteilung des vermögens vieler hin zu den grosskapitalisten war.
ein unglaublicher skandal das man auch damals die wahrheit flächendeckend von "unseren" blockverbrechermedien unterdrückt wurde.

den linken konnte man,damals wirtschaftliche kompetenz leicht absprechen,da sie keine 10 jahre "freie marktwirtschaft kannten,trotzdem haben sie als einzige partei den durchblick gehabt.
und als einzige bundestagspartei,den schutz dem deutschen volke gegenüber ernst genommen haben

somit mussten es deutschlands finanzexperten auch wissen wohin diese entscheidung führt.somit auch deren parteien.
trotzdem stimmte sie das hohelied des euros an.

das ist ein unglaublicher betrug,eine versklavung und enteignung im grossen stil...
warum werden diese parteien,die einzig und allein für dieses desaster zu verantworten haben,nicht endlich vom volk abgestraft?

boykott der systemmedien,gnadenlose abwahl der blockparteien?

faule eier,tomaten,schuhe haben diese volksverräter und deren medienhuren verdient.

der artikel,schreit gerade dazu überallhin verlinkt zu werden.
"gegen das vergessen" kannte ich bisher immer nur als endlosschleife auf allen kanälen wiederholte 33-45 schleife.
wo uns eingebleut wird,in demut alle ungerechtigkeiten bis in alle ewigkeiten widerspruchlos zu ertragen.

deutschland bürger befinden sich in einem hamsterrad,aus dem sie dank aufgezwungener perverser"vergangenheitsbewältigung" niemals lösen können.

vergessen soll man die umstände,wie es zur versklavung deutschlands durch den euro gekommen ist.
dagegen muss man vorgehen.
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30.10.11 10:08:27
Beitrag Nr. 7.120 ()
Tja wie ist es nun genau moeglich geworden die “Versklavung Deutschlands durch den Euro”. Ich habe dieses Wochenende benutzt und ein bischen in dt. Geschichte und im Grundgesetzt recherchiert:

Wie weiter oben erwaehnt, wurden die 2+4 Vertraege (dt.Wiederveinigung) u.a. nur durch die Erfuellung von Frankreichs Forderung nach der Einfuehrung des Euros moeglich. Dies mündete damals wahrscheinlich direkt in der Änderung des Artikel23 im Grundgesetzt, und dort steht ERSCHRECKENDES drin !!! :

Art 23
(1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der
Europäischen Union mit,…..Der Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates
Hoheitsrechte übertragen.


z.b. die Hoheitsrechte der LANDESWAEHRUNG !!!
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gg/gesamt.pdf

Es ist mir schleierhaft wie der Artikel dorthingekommen ist, denn bis 1990 betraf Art 23 etwas ganz anderes naemlich den Geltungsbereicht der GG, und liest sich folgendermassen :

Art. 23 GG alte Fassung (bis 1990)
Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In den anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.

http://www.lexexakt.de/glossar/gg023af.php

Nunmehr ist der Geltungsbereich nur durch die Präambel beschrieben “D a m i t g i l t
d i e s e s G r u n d g e s e t z f ü r d a s g e s a m t e D e u t s c h e Vo l k .” Was in Art. 146 GG spezifiziert wird :

Art 146
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk
gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in
freier Entscheidung beschlossen worden ist.

..und mit Art. 146 ist nach allgemeingueltige Interpretation gemeint, dass im Falle einer dt. Wiedervereinigung sich das dt. Volk eine Verfassung geben MUSS ! Denn das GG ist eine von den Alliierten verordnete provisorische Verwaltungsrichtlinie ( … eine Volksabstimmung gab es nicht “Das Grundgesetz war nicht als dauerhafte Verfassung gedacht und auch absichtlich nicht so bezeichnet”)

http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundes…

Nun laesst die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlosse Verfassung leider auf sich warten und daher kann man wohl mit Recht sagen, dass wir uns in einem Prozess der fortschreitenden Aushebelung der Souveränität befinden mit all den zu beobachtenden Symptomen.

Haette man das Volk wie im GG beschrieben seine freie Entscheidung (Volksabstimmung) gelassen, waere es wahrscheinlich nicht zu dem neuen Art. 23 gekommen.

DAS GG mit Art. 23 ist ein kleines Papier mit weitreichenden Folgen , insbesondere in einem sich abzeichnenden Einparteiensystem.
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30.10.11 22:58:55
Beitrag Nr. 7.121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.276.779 von Jgersauce am 30.10.11 10:08:27
Nun laesst die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossene Verfassung leider auf sich warten und daher kann man wohl mit Recht sagen, dass wir uns in einem Prozess der fortschreitenden Aushebelung der Souveränität befinden mit all den zu beobachtenden Symptomen.

Das Deutsche Volk hat nicht die Möglichkeit eine das Grundgesetz ersetzende Verfassung zu wählen, weil:

... und mit Art. 146 ist nach allgemeingueltige Interpretation gemeint, dass im Falle einer dt. Wiedervereinigung sich das dt. Volk eine Verfassung geben MUSS ! Denn das GG ist eine von den Alliierten verordnete provisorische Verwaltungsrichtlinie ( … eine Volksabstimmung gab es nicht “Das Grundgesetz war nicht als dauerhafte Verfassung gedacht und auch absichtlich nicht so bezeichnet”)

Da Deutschland jedoch noch besetzt ist, kann eben keine eigene Verfassung eingesetzt werden. Der Plan ist, mMn., Europa unter einer gemeinsamen Regierung bis zum gehtnichtmehr auszubeuten. Die Rothschilds sitzten in Frankreich und in England und haben schon die Kolonialkriege zwischen den Nord- und Südstaaten Amerikas finanziert. Wer gewonnen hat ist hinlänglich bekannt.
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31.10.11 18:04:31
Beitrag Nr. 7.122 ()
Die Handlungen der Bundesregierung in Sachen Euro-Rettungspaketen geben manchem Beobachter Rätsel auf: Im Prinzip handelt die Regierung gegen jeden ökonomischen Sachverstand und verpfändet darüber hinaus die Ersparnisse ihrer Bürger, die wahrscheinich im großen schwarzen Loch von Brüssel unrettbar verloren gehen.

Die Kanzlerakte
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31.10.11 19:06:55
Beitrag Nr. 7.123 ()
Japan wird Schlachtfeld im Weltkrieg der Währungen

Für Tokio ist die Schuldenkrise die Ursache für den gefährlichen Höhenflug des Yen. Die Notenbank interveniert, um die Aufwertung zu stoppen.

Dollar-Absturz
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31.10.11 19:49:14
Beitrag Nr. 7.124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.281.512 von shakesbaer am 31.10.11 18:04:31Im Prinzip handelt die Regierung gegen jeden ökonomischen Sachverstand und verpfändet darüber hinaus die Ersparnisse ihrer Bürger,


Wer seinen Untertanenverstand nicht aufgeben will, für den ist das ein Rätsel.

Dabei ist es doch ganz einfach:

Die Interessen deutschlands gehen über Armut und leichen - auch eben zuhause

Die Bürger sind MATERIAL der STAATSINTERESSEN

damit ist doch alles klar
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31.10.11 22:40:34
Beitrag Nr. 7.125 ()
Die Griechen sollen selbst entscheiden, ob sie die Beschlüsse des Euro-Krisengipfels in Brüssel akzeptieren: Ministerpräsident Papandreou will ein Referendum abhalten und erklärt den Willen des Volks für "bindend". Einer jüngsten Umfragen zufolge sieht die Mehrheit der Bürger das neue EU-Rettungspaket jedoch skeptisch.

Papandreou kündigt Referendum über Schuldenschnitt an
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01.11.11 01:57:58
Beitrag Nr. 7.126 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.265.613 von shakesbaer am 27.10.11 12:27:14es geht um die Rettung der Privilegien und Profite der Banken.

NEIN
es ist ein knallhartes imperialistisches Programm in welchem die EU-Führungsstaaten versuchen mit Hilfe der gesamten EU mit den USA "auf Augenhöhe" zu verhandeln

Deutschland (wie auch Frankreich) wollen Weltmacht werden, dafür gegen sie über Leichen hier wie dort
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01.11.11 11:33:02
Beitrag Nr. 7.127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.283.116 von umkehrformation am 01.11.11 01:57:58sorry tipfehler

dafür gegen sie -- soll heissen -- dafür gehen sie

+++


noch ein Literaturtip zur Ökonomie der Krise

http://www.freitag.de/politik/1142-gute-geschaefte
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01.11.11 11:35:34
Beitrag Nr. 7.128 ()
Diese vom Kapital und deren ausführenden Regierungen im G20-Verbund und in der transstaatlichen “Europäischen Union” organisierte und inszenierte Krise richtet sich direkt gegen unsere Republik, unsere Verfassung und unsere parlamentarische Demokratie – der einzig relevanten, die auf dem Planeten Erde noch steht.

“Krise” des Kapitals
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01.11.11 11:37:49
Beitrag Nr. 7.129 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.284.688 von shakesbaer am 01.11.11 11:35:34richtet sich direkt gegen unsere Republik

was muß noch passieren, damit Du Deinen Untertanenverstand mal aufgibst


Die Ökonomie hat der Staat als sein Mittel eingerichtet und dafür benutzt er sein Menschenmaterial in brutalster Form

DAS IST DER ZWECK DER REPUBLIK
also ist sie der Gegner
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01.11.11 11:39:22
Beitrag Nr. 7.130 ()
Dringende Empfehlung dazu

diese Veranstaltung hier anhören

Ankündigung: http://doku.argudiss.de/data/11_10/finanzkrise_nbg_1011_ank.…

Vortrag + Diskussion http://doku.argudiss.de/data/11_10/finanzkrise_nbg_1011_ges.…
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01.11.11 11:42:13
Beitrag Nr. 7.131 ()
Zitat von umkehrformation: richtet sich direkt gegen unsere Republik

was muß noch passieren, damit Du Deinen Untertanenverstand mal aufgibst


Die Ökonomie hat der Staat als sein Mittel eingerichtet und dafür benutzt er sein Menschenmaterial in brutalster Form

DAS IST DER ZWECK DER REPUBLIK
also ist sie der Gegner


Bitte auf die sachliche Ebene zurück.
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01.11.11 11:44:35
Beitrag Nr. 7.132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.284.731 von shakesbaer am 01.11.11 11:42:13Ist sachlich gemeint

Warum willst Du denn partout nicht das was die Republik tut und gegen die leute macht, nicht als ihren Willen nehmen, sondern einen Verstoß gegen Deine
Vorstellung von dem was Deutschland "eigentlich" (wie kommt man auf sowas?)sein sollte.

Deutschland und Staaten, die in der Welt was gelten wollen SIND so.
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01.11.11 11:44:55
Beitrag Nr. 7.133 ()
Das heutige Finanzsystem liegt in Trümmern, wobei sich die Verantwortlichen wie Drogendealer verhalten, die dem System den letzten Schuss verpassen wollen. - Ein Volk der Bankrotteure wie die Amerikaner mögen sich zwar jahrelang reich gerechnet haben, aber diese Milchmädchenrechnung ist eben nur so lange gültig, bis der Tag der Abrechnung kommt.

Geldsystem in Trümmern
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01.11.11 18:34:47
Beitrag Nr. 7.134 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.284.754 von shakesbaer am 01.11.11 11:44:55http://www.ariva.de/forum/Hat-Goldman-Sachs-den-Griechen-zu-…
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01.11.11 20:28:31
Beitrag Nr. 7.135 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.287.281 von Goldbaba am 01.11.11 18:34:47
Durchaus möglich, würde auch Sinn machen für die USA. Die lieben das rumgeiere sowieso nicht. Kurzer Prozess, Schnitt und Neuanfang. Und schon haben die Amerikaner ihre Probleme auf Kosten Europas weitestgehend erledigt. Schon bald werden wir es wissen.
Ändern können wir es eh nicht.
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01.11.11 21:28:23
Beitrag Nr. 7.136 ()
gefunden auf koka-augsburg.com

Michael Hardt:
»it is clear that today this division between economic and political struggles no longer holds«
das postuliert er jedenfalls in einem Interview mit dem shift magazine. Und warum? Dazu weiß er nicht viel mitzuteilen. Sicher, das Eigentum wird vom Staat garantiert, weil er selber ein essentielles Interesse an der Vermehrung von Reichtum hat, hängt doch seine Macht davon nicht unerheblich ab. Doch in diesen Bereich der Bestimmung des Verhältnisses taucht er (wie viele andere) gar nicht erst ein. Stattdessen werden dem demokratischen Staat undemokratische Strukturen oder undemokratisches Verhalten vorgeworfen, wenn einer betont, die Tendenz (mehr) Demokratie einzufordern wäre okay. Als ob man sich mit dem Begriff »Demokratie« nicht schon auf das eingelassen hätte, was darunter zu verstehen ist: Eine Herrschaft, die ihren Untertanen Gehör schenkt bzw. schenken möge. Ein zutiefst untertäniger, bittstellerischer Standpunkt, der die Herrschaft und ihre Notwendigkeit mit allem, was daran hängt, bekräftigt. Kurzum: Man muß sich schon entscheiden: Will man die Herrschaft, weil sie einem nichts taugt, abschaffen, oder will man sie erneuern, weil man meint, eigentlich müßte und sollte sie doch für einen selber da sein.
Wenn man sich diese Lebenslüge über die Herrschaft nicht abschminkt, dann taugt der ganze Protest nichts. Dann taugt er vielleicht dazu, einen neuen Wahlverein wie die Piratenpartei ins Leben zu rufen, aber ändert gesellschaftlich rein gar nichts. Na gut, man kann sich selber alles Mögliche in die Tasche lügen, was denn geändert sei, wenn eine neue Farbe die demokratischen Institutionen schmückt. Ein Schmuck, der allein dem Staat selber nützt, kann er doch damit wiederum darauf herumreiten, wie wunderbar demokratisch er sei. Im Prinzip ist es übrigens völlig egal, ob man sich selber etwas in die Tasche lügt, oder ob man den offiziellen Lügen Glauben schenkt.
Deshalb wäre es so wichtig, den Staat, die monopolisierte politische Gewalt mal in ihrem (Existenz-)Grund unter die Lupe zu nehmen. Denn daß er das Subjekt ist, das per Gewalt bestimmt, das weiß auch das Finanzkapital, wenn es mit seinen Ansprüchen bei ihm vorstellig wird. Eine Hilfestellung und Diskussionsgrundlage kann dieses Buch sein:

http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/staat/staat_v.htm

Auch die Staatstheorie von Nicos Poulantzas (1977, dt. 2002 VSA-Verlag) kann Diskussionsgrundlage sein. Poulantzas hat sich nicht wie viele Linke um die Staatsfrage herumgedrückt, wie viele, die selber gerne Staat machen, Macht ausüben wollen (das ist ja auch der Grund dafür, daß die ganzen ML-Kommunisten bis hin zur Linkspartei vor dieser Frage zurückschrecken und in jedem Staatskritiker einen »utopischen Anarchisten« wähnen).
(01.11.11)
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02.11.11 16:05:57
Beitrag Nr. 7.137 ()
Frisch aus Wien

die Fehler von occupiern

http://sendungsarchiv.o94.at/get.php/094pr5712
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03.11.11 01:13:22
Beitrag Nr. 7.138 ()
Die Europäer setzen Griechenland wegen der geplanten Volksabstimmung über die EU-Rettungshilfen unter Druck und legen die geplanten Griechenland-Hilfen von acht Milliarden Euro vorerst auf Eis. - Die Kanzlerin spricht von einer "außergewöhnlich ernsten Situation". Merkel: Wir sind auch für ein Nein zum Euro gewappnet. - Koalitionspolitiker fordern Euro-Abstimmung auch in Deutschland.

GR-Hilfe Stopp / Deutschland Referendum?
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03.11.11 10:12:15
Beitrag Nr. 7.139 ()
Was sind schon 300 MRD?
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03.11.11 11:02:21
Beitrag Nr. 7.140 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.295.005 von Sevenfivenine am 03.11.11 10:12:15
Als Resultat ihrer Krisensitzung in Cannes haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy entschieden Griechenland zu erpressen. Sie akzeptieren die Volksabstimmung widerwillig, das Rettungspaket wird aber nur umgesetzt, wenn das angekündigte Referendum "positiv" ausgeht, sagten sie. Die von den Euro-Finanzministern bereits gebilligte Kreditauszahlung von acht Milliarden Euro an Athen wird auf Eis gelegt.

Das ist Demokratie a la EU. So haben sie es vorher schon mit Irland und anderen gemacht. Die hatten gefälligst so lange zu wählen bis sie Ja zum Ausverkauf sagten und sonst die Klappe halten.

Die Feinde der Demokratie sind sichtbar
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03.11.11 13:28:31
Beitrag Nr. 7.141 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.295.356 von shakesbaer am 03.11.11 11:02:21Die Demokratie iST EINE HERSCHAFTSform der Klassengesellschaft....
Was soll das Getue und Gewundere
Es ist die mit den hiesigen Leuten effektivste Form, staatliche Weltmachtinteressen durchzusetzen.

Wie leicht für den Staat, wenn nicht seine Zwecke angegriffen werden sondern gejammnert wird, er entspräche nicht dem für was man ihn gerne halten möchte

Wacht mal auf !
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03.11.11 13:41:32
Beitrag Nr. 7.142 ()
Anstatt die Eurokrise zu bewältigen verschlimmern die von europäischen Politikern eingebrachten „Lösungen" die Krise mehr und mehr und treiben die EU an den Rand des Abgrunds. Ein Schuldenproblem löst man nicht, indem man das Vertrauen in Staatsschulden vernichtet, aber das ist genau das, was sie mit dem „freiwilligen 50 Prozent Haircut" erreicht wurde. Eine Staatsschuldenkrise löst man auch nicht, indem man seinen „Rettungsfonds" mit Geldern aus Russland, China und Brasilien auffüllt. Zusätzliche Schulden verschlimmern die Situation nur noch mehr.

EFSF-Zockerbude: gigantischer Bank Run befürchtet
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03.11.11 13:47:50
Beitrag Nr. 7.143 ()
Ein bißchen Spaß darf sein!

Umfragen
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03.11.11 14:24:34
Beitrag Nr. 7.144 ()
Der EU- und der Euro-Wahnsinn, basierend auf dem tyrannischen Schuld- und Zins-Geldsystem des internationalen Bankenkartells, das aus dem „Nichts“ Geld schafft und damit jeden, der das Geld nutzt, verschuldet und sein Vermögen konfisziert. Dieses Bankenkartell ist nun daran gegangen sämtliche EU-Mitgliedsstaaten da hinein zu ziehen und jeden Bürger auszurauben, sowie sich das jeweilige Staatsvermögen einzuverleiben.

Ganz vorne an, als Gallionsfigur so zu sagen, die Geschäftsführerin der NGO-BRD, die „Bundeskanzlerin“, Frau Dr. Angela Merkel.

Zeit zum Rücktritt der NGO-BRD-Regierung


NGO-BRD-Regierung täuscht die Öffentlichkeit! Euro-Rettungsschirm verstösst nicht nur gegen das Grundgesetz, sondern auch gegen EU-Recht!

Rettungspaket nicht zeitlich befristet
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03.11.11 14:32:34
Beitrag Nr. 7.145 ()
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03.11.11 14:51:52
Beitrag Nr. 7.146 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.296.811 von shakesbaer am 03.11.11 14:32:34Demokratie und Grundgesetz

ein Grund zum Feiern ?

Rezensionen + Leseproben

http://www.vsa-verlag.de/pdf_downloads/VSA_Kroells_Grundgese…

http://kapitallesekreis.blogsport.de/images/GGKroells.pdf

http://www.socialnet.de/rezensionen/8691.php
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03.11.11 21:09:45
Beitrag Nr. 7.147 ()
Kann Griechenland noch gerettet werden? Wann ist Deutschland pleite? Brauchen wir eine neues Geldsystem? Das sind Fragen unserer Leser, die der Börsenmakler und Bestsellerautor Dirk Müller beantwortet.

De facto ist das schon der Staatsbankrott
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04.11.11 18:24:17
Beitrag Nr. 7.148 ()
Die Welt redet über Griechenland und die Euro-Zone. Derweil explodieren die Schulden in den USA - ohne dass jemand davon spricht. Alleine in den ersten 6 Monaten des laufenden Fiskaljahres wollen die USA fast 850 Mrd. Dollar an Treasuries emittieren. Das wären 141 Mrd Dollar pro Monat oder eine Runrate von 1,7 Billionen aufs Gesamtjahr.

Schuldenbombe USA
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04.11.11 18:26:05
Beitrag Nr. 7.149 ()
Je weiter sich die kapitalistische Systemkrise in die Gesellschaft und das Massenbewusstsein hineinfrisst, desto irrationaler gestaltet sich die öffentliche Rezeption des Krisengeschehens

So eine Crisis könnte auch ihre amüsanten Seiten haben. Wären die derzeitigen Zerfallsprozesse in der Europäischen Union nicht so brandgefährlich, dürfte man sich über das absurde Theater köstlich amüsieren, das Politik und Massenmedien mit zunehmender Krisenintensität aufführen. Wenn die eskalierenden nationalen Spannungen in der Europäischen Union mit persönlichen Lästereien des politischen Spitzenpersonals einhergehen, bei denen sich etwa Sarkozy über die mangelnde Disziplin Merkels bei ihrer Diät auslässt oder Berlusconi den "unpackbaren Hintern" der deutschen Bundeskanzlerin beschreibt, dann grenzt dass selbstverständlich an eine Satire, wie sie etwa von Spitting Image ausgebrütet worden sein könnte. Die Führer der "westlichen Welt" benehmen sich wie Schuljungen, die bei wechselseitigen Pöbeleien die Hackordnung auf dem Schulhof herzustellen versuchten.

Krise und Wahn
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04.11.11 23:15:47
Beitrag Nr. 7.150 ()
Im griechischen Parlament ist es zu offenen Hass-Tiraden gekommen. Die Niederschlagung eines Referendums durch die EU bringt den Virus der antidemokratischen Ressentiments nach Europa. Der Schaden ist auch mit selbstgedruckten Milliarden nicht wieder gutzumachen.

Das Schauspiel von der Selbstdemontage der Demokratie
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04.11.11 23:17:26
Beitrag Nr. 7.151 ()
Diese Zurückhaltung grenzt an Panik: Europäische Banken haben fast 1,6 Billionen Dollar bei der FED und der EZB auf die hohe Kante gelegt. Noch nie haben die Banken einander so wenig vertraut.

Nervosität: Banken parken Geld bei der EZB
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04.11.11 23:25:00
Beitrag Nr. 7.152 ()
In Cannes haben die Zentralbanken und Regierungen des G20-Verbundes aus 19 der reichsten Länder der Welt eine Abschlusserklärung veröffentlicht. Titel: “Die gemeinsame Zukunft bauend: Erneuerte kollektive Maßnahmen zum Wohle aller.”

G20 ernennen 29 Systembanken des Weltkapitalismus


Bank of America
Bank of China
Bank of New York Mellon
Banque Populaire CdE
Barclays
BNP Paribas
Citigroup
Commerzbank
Credit Suisse
Deutsche Bank
Dexia
Goldman Sachs
Group Crédit Agricole
HSBC
ING Bank
JP Morgan Chase
Lloyds Banking Group
Mitsubishi UFJ FG
Mizuho FG
Morgan Stanley
Nordea
Royal Bank of Scotland
Santander
Société Générale
State Street
Sumitomo Mitsui FG
UBS
Unicredit Group
Wells Fargo
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04.11.11 23:56:52
Beitrag Nr. 7.153 ()
Die Krise und die von der EU verordneten drastischen Sparmaßnahmen haben in Griechenland zu einer humanitären Krise geführt, sagt Aris Chatzistefanou unter Berufung auf die Organisation "Ärzte der Welt". Erstmals seit dem 2. Weltkrieg sei weit verbreitete Unterernährung von Kindern zu beobachten. Die sozialen Errungenschaften der letzten hundert Jahre würden zerstört. Verantwortlich sei zum einen ein krisenhaftes Weltfinanzsystem und eine Fehlkonstruktion der Eurozone; zum anderen die Sparauflagen durch EU, EZB und Internationalen Währungsfonds (IWF), der mit so genannten Strukturanpassungsmaßnahmen bereits in vielen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens für Verarmung und Zerstörung sozialer Infrastruktur gesorgt hat - und für rigorose Privatisierung, wie sie nun auch in Griechenland, nach dem Modell der deutschen Treuhand, durchgeführt werden soll.

EU-Troika treibt Griechenland in humanitäre Krise
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05.11.11 01:02:59
Beitrag Nr. 7.154 ()
Die Insolvenz des Brokers MF Global zeigt, dass die Euro-Schuldenkrise auch für die Wall Street brandgefährlich ist - und dass sie nichts aus der Krise von 2008 gelernt hat. US-Banken unterschätzen ihre Europa-Risiken offenbar systematisch: Wenn sich im milliardenschweren Derivategeschäft alle gegenseitig absichern - wer zahlt am Ende?

Die globalen Schockwellen von MF Global
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05.11.11 08:05:34
Beitrag Nr. 7.155 ()
Pleite des Finanzkonzerns: MF-Global-Chef Corzine tritt zurück
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,796014,0…

Wenn einer Verlust macht, machen andere Gewinne - wer hat von den "Fehlern" von Jon Corzine profitiert?

War es ein abgekartetes Spiel?
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05.11.11 11:43:55
Beitrag Nr. 7.156 ()
Experten äußern nicht nur schwere Bedenken bezüglich der Entwicklung Griechenlands, sondern auch im Hinblick auf den Euro insgesamt. So heißt es in einer knappen Analyse des Krisengipfels vergangene Woche, die der European Council on Foreign Relations (ECFR) veröffentlicht hat, die auf dem Eurogipfel beschlossene "Versicherungslösung" werde wohl "nicht das aktuelle Problem der Flucht aus italienischen, spanischen, portugiesischen oder gar französischen Anleihen beheben". "Vielleicht noch schlimmer" sei, dass die beschlossene Rekapitalisierung der Banken geeignet sei, "die Euro-Wirtschaft in diesem Winter tief in eine neue Rezession zu treiben".[6] Zudem deuteten aktuelle Äußerungen aus der Finanzbranche auf eine künftig zurückhaltendere Kreditvergabe hin. "Eine Rezession in der Eurozone in den nächsten Monaten wäre dann sehr schwer zu verhindern, was die Schuldenkrise erneut verschlimmern würde." "Bei näherer Betrachtung", heißt es in dem Beitrag resümierend über die Resultate des Eurogipfels, "wird das Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht die Eurokrise beenden, einzelne Teile werden sie tatsächlich sogar verschlimmern." Was das für die inneren Verhältnisse insbesondere in den verschuldeten Staaten wie Griechenland bedeutet, bleibt abzuwarten; die Aushöhlung der parlamentarischen Demokratie durch auswärtige Diktate schreitet jedenfalls voran.

Noch tiefer in die Krise
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05.11.11 11:46:01
Beitrag Nr. 7.157 ()
Die vermeintlichen Euro-Retter und ihre verantwortlichen Akteure sind alles andere als Strategen, denn ihre Instrumente zur Rettung entspringen leider einer kompletten Versagerstrategie. Die aufgebauten Schuldenpyramiden der Südperipherie lassen sich niemals allein mit Sparen abtragen, sondern wenn überhaupt, nur mit Investitionen in Wertschöpfung und die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der betroffenen Volkswirtschaften. Aber dafür bedarf es wesentlich mehr als pure Austerität und deren Überwachung. Grundsätzlich muss auch die Frage beantwortet werden, ob eine Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der Südperipherie unter dem Korsett des Euro überhaupt möglich ist. Alle bisherigen Maßnahmen waren nur geeignet Zeit zu schinden, zum Preis der weiteren Maximierung der Schäden.

Spanien immer deutlicher im Griechenlandstyle
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05.11.11 12:32:41
Beitrag Nr. 7.158 ()
+ 1,7 Billionen: Schuldenbombe USA
Die Welt redet über Griechenland und die Euro-Zone. Derweil explodieren die Schulden in den USA - ohne dass jemand davon spricht. Alleine in den ersten 6 Monaten des laufenden Fiskaljahres wollen die USA fast 850 Mrd. Dollar an Treasuries emittieren. Das wären 141 Mrd Dollar pro Monat oder eine Runrate von 1,7 Billionen aufs Gesamtjahr. ... http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8807--17-billionen…
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05.11.11 17:44:54
Beitrag Nr. 7.159 ()
Die Hauptdarsteller auf der Bühne der EU- und Euro-Krise, die seit 2008 an den Drähten der Finanzindustrie zappeln, plustern sich empört gegen einen Mitspieler auf, der es wagt, den Schleier über dem Marionettencharakter ihrer Muskelspiele zu lüften. Inzwischen ist der Gemaßregelte eingeknickt. Über dieser Wendung sollten wir nicht vergessen, was aus dem Schauspiel zu lernen ist. Ist es wirklich der glückliche Sieg des Sachverstandes über den befürchteten Unverstand des Volkes oder eines Spielers, der sich zum Anwalt des Volkes aufwirft?

Rettet die Würde der Demokratie
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05.11.11 18:45:02
Beitrag Nr. 7.160 ()
Die Gold- und Währungsreserven der Bundesbank sind Eigentum der deutschen Bürger; sie werden von der Bundesbank nur verwaltet.
Wie die F.A.S. weiter schreibt soll auf diese Weise unter Umgehung des Bundestages die Haftung Deutschlands in der Staatsschuldenkrise noch einmal um mehr als 15 Milliarden Euro erhöht werden.



Angriff auf den Goldschatz der Bundesbank. Die deutsche Zentralbank soll ihr Gold an die EZB abliefern. Mittels der Gold- und Devisenreserven wird die Haftung Deutschlands in der Euro-Krise um mehr als 15 Milliarden Euro erhöht. Auf diese Weise soll der Bundestag umgangen werden. Das wurde auf dem G-20 Gipfel in Cannes besprochen.

Bundesbank soll Gold an EZB abliefern


Paris und Berlin wollen nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Unabhängigkeit der Bundesbank untergraben. Mithilfe der Goldreserven der Bank soll die Haftung Deutschlands in der Schuldenkrise um mehr als 15 Milliarden Euro erhöht werden.

Euro-Retter wollen an Goldschatz der Bundesbank
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05.11.11 20:21:33
Beitrag Nr. 7.161 ()
Bundesbank lehnt den Vorschlag ab

Die Bundesbank reagierte prompt. „Wir kennen diesen Plan und wir lehnen ihn ab“, sagte ein Bundesbank-Sprecher am Samstagabend. Wegen des Widerstands der Bundesbank sei das Thema in Cannes zunächst wieder vom Verhandlungstisch genommen worden, berichtete die „FAS“. Schon am Montag wolle die Euro-Gruppe jedoch abermals darüber beraten. Verbündete unter den anderen Notenbanken habe die Bundesbank nicht, Bundeskanzlerin Angela Merkel verhalte sich uneindeutig.

Euro-Retter wollen Goldschatz der Bundesbank als Pfand
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05.11.11 22:55:12
Beitrag Nr. 7.162 ()
Da die USA 1971 kein eigenes Gold mehr hatten - man hatte gerade den letzten Rest den Franzosen gegeben -, wurden die beiden Kriegsverlierer Japan und Deutschland gezwungen, den USA eine Gold-Anleihe mit Laufzeit von 30 Jahren über je 120 Milliarden US-Dollar in Gold (Preis 1971) zu zeichnen. Sprich, sie mussten ihr Gold, das ohnehin schon bei der FED lagerte, für 30 Jahre verleihen. Diese Anleihe wäre Ende 2001 zur Auszahlung an Japan und Deutschland in Gold fällig gewesen. Zu jenem Zeitpunkt wären die Anleihen jeweils etwa das Achtfache, also knapp 1.000 Milliarden US-Dollar wert gewesen. Die Goldreserven lagerten angeblich in den Kellern der FED, die bis unter das nur etwa 100 Meter entfernte
World-Trade-Center reichten. „Unglücklicherweise“ stürzte wenige Wochen vor dem Zahltag das World Trade Center ein, und das Gold war weg. Angeblich wurden bei den Aufräumarbeiten einige wenige Barren gefunden. War es versichert? Wenn ja, wie hoch war die Versicherungssumme? Wurde sie ausbezahlt? Wenn ja, an wen? Warum wurden diese Fragen nie öffentlich gestellt? Nun, zum einen, weil kaum jemand davon weiß, zum anderen, weil die Bundesbank darüber schweigt und keine Auskünfte erteilt. Wenn amtlich wäre, dass sowohl das Gold der USA als auch das von Japan und der Bundesrepublik futsch sind, dann hieße das: offener Staatsbankrott!
Alle drei Länder würden von den Rating-Agenturen drastisch heruntergestuft, und man müsste off en zugeben, dass man Deutschland und Japan erpresst und betrogen hat. Auch müsste man die Frage beantworten, wohin das Gold verschwunden ist! Wer will schon solche Fragen beantworten? Gold, sein Preis und seine Bestände bleiben für die Öff entlichkeit, selbst für die Politiker, ein Mysterium - obwohl das Gold der Notenbaken dem jeweiligen
Volk gehört, oder besser: gehören sollte. Selbst Abgeordnete zum deutschen Bundestag bekommen von der Bundesbank keine Auskünfte zu dem Thema.

Auszug aus: "Was Sie nicht wissen sollen!", Michael Morris
Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt - und nun wollen sie den Rest!
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05.11.11 22:57:34
Beitrag Nr. 7.163 ()
Etliche Milliarden hier, noch mehr Milliarden dort, gar eine Billion da: Die unendliche Geschichte der Rettungsaktionen für Euro und Europa hat schon unzählige Summen hervorgebracht. Ein Überblick über die Zahlen, die Sie kennen müssen, um die Krise zu verstehen.

Alle Zahlen, die Sie kennen müssen
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06.11.11 19:38:41
Beitrag Nr. 7.164 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.307.193 von shakesbaer am 05.11.11 18:45:02immer diese untertänige Blauäugigkeit bzw Realitätsblindheit

Die Gold- und Währungsreserven der Bundesbank sind Eigentum der deutschen Bürger; sie werden von der Bundesbank nur verwaltet.

Irrtum, fordere "Deinen" Anteil, Du wirst ihn nicht bekommen.

Der Denkfehler besteht darin, zu glauben man sei identisch mit dem Staat
(nur so kommt das Possessivpronomen in die Welt)

Wie kommt man bloß auf diese Idee, wo einem doch tagtäglich gezeigt wird, daß man nur dessen MATERIAL ist
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07.11.11 12:49:24
Beitrag Nr. 7.165 ()
Große Nervosität bei den Börsen für Termingeschäfte
Die US-amerikanische Derivatebörsen CME und Intercontinental Exchange (ICE) verringern die Sicherheiten, die Neukunden bei einer Kontoeröffnung aufbringen müssen und senkt so die Eintrittsbarriere für riskante Termingeschäfte. Der Grund: Angst vor einem massiven Liquiditätsengpass nach der Pleite von MF Global. Kritiker sehen eine massive Blase. ... http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/3079…
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07.11.11 14:08:46
Beitrag Nr. 7.166 ()
“Man muss die Refinanzierung des Finanzsystems sicherstellen”

Am Sonntag Abend interviewte der Leiter des Hauptstadtstudios des ersten deutschen Staatssenders, Ulrich Deppendorf, in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" den Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bank AG und leitenden Direktor des internationalen Banken-Kartells "Institute of International Finance" IIF, Josef Ackermann. Ackermann äußert sich zu den Beschlüssen des G20-Gipfels, der Affäre um die deutschen Goldreserven, dem Zusammenbruch von MF Global, der Staatskrise in Griechenland, dem Euro-System und dem fundamentalen Verhältnis von Kapital und Staat, explizit im Währungsbereich "Euro" Dazu ein paar Auszüge (es gilt das gesprochene Wort), Kommentare, Analysen und Einschätzungen.

“Kapital”: Das Geld, was der Staat und seine Bürger nicht mehr haben.
“Refinanzierung”: Das Geld, was der Staat iund seine Bürger bald nicht mehr haben.

Auszüge und Analyse zum Ackermann-Interview
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07.11.11 18:04:01
Beitrag Nr. 7.167 ()
Der französische Premierminister François Fillon hat angekündigt, Frankreichs Haushalt auf einen radikalen Sparkurs zu setzen. Das Defizit müsse um mehrere Milliarden Euro verringert werden, so Fillon. Es handelt sich um den härtesten Sparkurs in der Geschichte Frankreichs seit 1945.

Frankreich zieht die Reißleine
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07.11.11 20:35:18
Beitrag Nr. 7.168 ()
Die Devisenreserven der Bundesbank sollten den Euro-Rettungsschirm vergrößern. Das ist zwar vorerst vom Tisch - sorgt aber für Riesenärger. Denn die Idee kommt angeblich von der EZB.

Bundesbank wirft EZB Komplott vor
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07.11.11 20:45:31
Beitrag Nr. 7.169 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.307.601 von shakesbaer am 05.11.11 22:55:12Gold, sein Preis und seine Bestände bleiben für die Öff entlichkeit, selbst für die Politiker, ein Mysterium - obwohl das Gold der Notenbaken dem jeweiligen Volk gehört, oder besser: gehören sollte.

Das sollte verrät einen Standpunkt, der das Geldsystem und damit die WErtmaterie Gold nicht abschaffen möchte. Und damit den Grund für all das bemängelte nicht beseitigt.
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07.11.11 20:50:33
Beitrag Nr. 7.170 ()
Deutschland weigert sich, dem europäischen Rettungsfonds Zugriff auf seine Gold- und Devisenreserven zu geben. Deshalb ist eine Aufstockung des IWF-Kapitals um 500 Mrd. Dollar gescheitert.

Bundesbank stoppt Sarkozys 500-Mrd.-Dollar-Ding



Deutschland besitzt mit 3400 Tonnen Gold die zweithöchsten Goldreserven der Welt. Doch wo lagert der milliardenschwere Schatz überhaupt? Darüber gibt es seit Jahren wilde Spekulationen. FTD.de war auf Spurensuche.

Die Jagd auf den Goldschatz der Bundesbank
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08.11.11 23:53:45
Beitrag Nr. 7.171 ()
Wenn Banken den anderen Banken nicht mehr trauen, parken sie Milliardensummen bei der Notenbank. Die Zahl ist so hoch wie seit Juni 2010 nicht mehr - eine Kreditklemme droht.

Übernachteinlagen bei EZB erreichen 17-Monatshoch


Die Flucht grosser Banken aus den Anleihen der Euro-Raum-Randstaaten droht die Schuldenkrise zu verschlimmern. BNP Paribas, Commerzbank und andere europäische Banken stossen Peripherie-Staatsanleihen mit Verlust ab.

Banken verschärfen mit Bondverkäufen Schuldenkrise


Der Anstieg der Zinssätze für italienische Staatsanleihen stellt alle anderen Gefahren für die Eurozone in den Schatten.

Der wichtigste Satz der Eurokrise
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09.11.11 21:29:32
Beitrag Nr. 7.172 ()
Die Rücktritssankündigung von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Investoren am Anleihemarkt nicht beruhigt. Im Gegenteil: Die Kurse fallen weiter, die Renditen italienischer Staatsanleihen gehen entsprechend in die Höhe. Am Nachmittag warfen zehnjährige Anleihen 7,22 Prozent ab und übersprangen damit erstmals die Marke von sieben Prozent Rendite. Zum Höchststand am Mittag lagen die Anleihen noch bei 7,5 Prozent. Allein im Vergleich zum Vortag betrug der Anstieg 70 Basispunkte bzw. zehn Prozent. Die Rendite zweijähriger Zinspapiere stieg noch stärker an und übertraf die langfristiger Anlagen. Diese Konstellation, die als inverse Zinskurve bezeichnet wird, gilt als Hinweis darauf, dass Investoren einen baldigen Zahlungsausfall fürchten.

Anleger bereiten sich in Italien auf das Schlimmste vor
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09.11.11 21:34:31
Beitrag Nr. 7.173 ()
Offenbar gibt es in Brüssel, Berlin und Paris erste Überlegungen auf höchstem diplomatischen Level, dass die Euro-Zone in ihrer derzeitigen Form nicht zu halten ist. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über weitreichende Gedankenspiele.

Berlin und Paris denken über Aufspaltung der Euro-Zone nach
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09.11.11 21:43:00
Beitrag Nr. 7.174 ()
Die Ansteckung aus Italien scheint nun auf Frankreich überzugreifen: Die französischen Staatsanleihen erreichten am Mittag Rekordwerte, nachdem offenbar Panikverkäufe eingesetzt haben.

„Im Moment ist Frankreich aufgrund der italienischen Anleihen, die die französischen Banken halten, ein sehr verwundbarer Riss in der Eurozone“, kommentiert Stephen Gallo von Schneider FX die steigenden Zinssätze. „Von hier aus kann es nur noch schlechter werden. Die französische Regierung wird wahrscheinlich bald ihre Banken stützen müssen und wenn das passiert, wird Frankreichs Kreditrating noch viel stärker verwundbar sein, als es das jetzt schon ist.“

Frankreich: Zinsen für Staatsanleihen steigen dramatisch
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09.11.11 23:37:27
Beitrag Nr. 7.175 ()
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11.11.11 12:41:53
Beitrag Nr. 7.176 ()
11.11.11 11 Uhr 11: Zauberkraft der Zahlen. Auf unserer Reise durch Zeit und Raum sind wir nun hier angekommen. Ein denkwürdiges Datum – aber nicht, weil damit in Köln der Karneval beginnt. - Unser System scheint definitiv in einer Endphase zu sein. Deshalb genießt die Zeit!

11.11.11 11:11
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11.11.11 12:45:52
Beitrag Nr. 7.177 ()
Die Euro-Krise ist eine "Extremlage", der sich auch die EZB nicht entziehen kann, ist Nobelpreisträger Krugman überzeugt. Deshalb muss sie sich vom Primat der Preisstabilität lösen und Staatsfinanzierer werden.

„Die EZB muss sehr radikale Dinge tun“
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11.11.11 19:56:02
Beitrag Nr. 7.178 ()
Nach Auffassung des US-Ökonomen James K. Galbraith ist der europäische Kontinent dabei, die Schwachen zum Schutz der Starken zu zerstören. “Der Diskurs wird vor frischen Ideen verschlossen und das politische Überleben hängt davon ab, Problemlösungen nach hinten zu verlagern, so dass die Tatsache, dass dies eine Bankenkrise ist, nicht angegangen werden muss.“

Die Krise in der Eurozone
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12.11.11 01:23:10
Beitrag Nr. 7.179 ()
In China platzt die Immobilienblase: Die Preise stürzen ins Bodenlose, Bauunternehmer stehen vor dem Aus. Käufer von Immobilien machen bereits Verluste, bevor sie überhaupt in ihre neuen Häuser eingezogen sind.

Immobilienpreise stürzen ins Bodenlose


Eine Umfrage von Merrill Lynch hat ergeben, dass seine überwältigende Mehrheit der Manager von großen Fonds eine Staatspleite von Griechenland spätestens im ersten Quartal 2012 erwartet. Noch mehr fürchten sie jedoch das Platzen der Immobilienblase in China.

Fonds Manager fürchten China-Blase mehr als Euro-Crash
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12.11.11 23:48:40
Beitrag Nr. 7.180 ()
Der Tag nach dem Crash

Wer glaubt, dass die Politdarsteller dieser Welt in der Lage sind, das derzeitige Chaos mittelfristig zu bewältigen, muss nicht weiterlesen. Sind Sie dagegen mit dem Uhupardo der Meinung, dass der Crash vermutlich unausweichlich ist, weil er im System liegt, sind Sie herzlich eingeladen darüber nachzudenken, wie der ”Reset” auszusehen hat, wie wir in diesem Artikel bereits angekündigt hatten.

Das Bandbreitenmodell
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12.11.11 23:52:32
Beitrag Nr. 7.181 ()
Der Tag nach dem Crash

Bandbreitenmodell – Fortsetzung
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14.11.11 13:28:13
Beitrag Nr. 7.182 ()
DER VERFALL DER “EUROPÄISCHEN UNION

Von EU zur “Euro-Zone”, von “Union” zu “Föderation”, von “Europa” zu “Kerneuropa”: die “Europäische Union” wird aufgegeben. Artikelserie zur orwellschen Wende der imperialen Nomenklatura und ihrer Geostrategen.

(I) : Aufprall am Grundgesetz und radikaler Strategiewechsel


(II) : Gänsemarsch der Tontauben
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14.11.11 13:30:41
Beitrag Nr. 7.183 ()
Seit es mit dem Euro bergab geht, fragen sich wieder mehr Menschen, wie sicher ihr Geld noch ist. Zwar haben wir noch nicht das Panikniveau erreicht, das 2008 Angela Merkel dazu zwang, die Spareinlagen der Deutschen per Staatsdekret zu garantieren, damit die Beunruhigten nicht ihr Geld von der Bank holten. Weit davon entfernt sind wir aber wohl nicht mehr. Sonst müsste die Bundeskanzlerin die Sparer nicht erneut mit ihrer Garantie besänftigen.

Merkels Staatsgarantie – ein beunruhigendes Zeichen
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14.11.11 13:31:53
Beitrag Nr. 7.184 ()
Der Euro ist in der Krise, Regiogeld boomt. Mit den regionalen Zahlungsmitteln können Bürgerinnen und Bürger bei allen teilnehmenden Gewerbetreibenden Leistungen einkaufen. Die Geldeigenschaften regen die Geldzirkulation an und stärken Strukturen vor Ort. In Deutschland verstehen sich als Ergänzung zu Euro und Marktwirtschaft; die katalanische Kooperative dagegen möchte damit ganz neue Wege gehen.

Zu einer anderen Gesellschaft
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14.11.11 13:34:01
Beitrag Nr. 7.185 ()
US-Präsident Barack Obama manövriert die USA in eine Staatsschuldenkrise nach dem Muster Italiens, indem er den Kongress zur Zustimmung hoher Budgetdefizite ermutigt. Laut Harvard-Ökonom Niall Ferguson berücksichtige Obama in keiner Weise die aus seiner Politik resultierenden Konsequenzen. Obamas Regierung habe sich in ihrer gesamten Amtszeit dadurch ausgezeichnet, dass sie zu keinem Zeitpunkt versucht habe, einen veritablen Plan vorzulegen, aus dem hervorgeht, wie die zerrütteten Finanzen des Landes wieder in Ausgleich gebracht werden sollen.

Ferguson: USA nächster Bankrottkandidat
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14.11.11 13:46:39
Beitrag Nr. 7.186 ()
Griechen räumen ihre Konten leer
In Griechenland hat der Bank-Run längst begonnen: Aus schierer Geldnot und Angst vor einer Rückkehr der Drachme ziehen die Bürger ihr Geld ab. Nun droht den Instituten das Geld auszugehen - mit dramatischen Folgen. ... http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/griechen-raeu…
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14.11.11 20:33:38
Beitrag Nr. 7.187 ()
Weil sich scheinbar die Marionettenschnüre verheddert haben, müssen die trilateralen Kommissionare und Bilderberger L. Papademos und M. Monti jetzt selber ran - wenn auch nur für kurze Zeit.

Ehrfurchtsvoll blickt Mario Monti bei den Abdankungsfeierlichkeiten der europäischen Demokratie gen Himmel: Ja Supermario, der Zorn des Herrn ist nah und der Herr wird kommen zu richten die, die sich seinen Geboten widersetzen, so steht es geschrieben in der Bibel (Offenbarung des Johannes 19, 11-16). Ihr habt gelogen und vertuscht Eure Lügen durch neue Lügen - kehrt um und tut Busse! Der Herr ist nachsichtig gegenüber jedem, der auf den rechten Weg zurückkehrt.
Jetzt, da Ihr Euch selbst an die Spitze Eures Lügengebäudes manövriert, sollt Ihr die Möglichkeit nutzen, das Unrecht, für das Ihr mitverantwortlich seid, wiedergutzumachen - also kehrt um, noch ist es nicht zu spät!

Trilateral Commission: Ja dann mach' ich's halt selber
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15.11.11 17:29:50
Beitrag Nr. 7.188 ()
Euro-Krise spitzt sich weiter zu. Spreads und CDS von Frankreich und Österreich steigen auf Rekord. Zinsen für italienische Bonds wieder Richtung 7 %.

Rekord-Spreads bei Frankreich und Österreich
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15.11.11 17:36:04
Beitrag Nr. 7.189 ()
Das Misstrauen der Anleger gegenüber dem Krisenmanagement der Euro-Staaten hat die Anleihen Kern-Europas erreicht.

Investoren trennten sich am Dienstag im großen Stil von Bonds der bisher als noch grundsolide geltenden Länder Frankreich, Niederlande und Österreich. Von der Verkaufswelle wurden auch belgische finnische Papiere erfasst. Händler sprachen von "Panik" und "Hysterie". Die Risikoaufschläge gegenüber deutschen Bundesanleihen kletterten auf das höchste Niveau seit der Einführung des Euro im Jahr 1999. "Das spiegelt ein Misstrauen gegen die Währungsunion als ganzes wider", fasste Helaba-Analyst Ulrich Wortberg zusammen. Einen konkreten Auslöser für den Ausverkauf habe es nicht gegeben. Der Euro verlor rund einen US-Cent auf 1,3540 Dollar.

Anleger misstrauen jetzt auch Kern-Europa
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15.11.11 17:38:28
Beitrag Nr. 7.190 ()
Der Leiter des Französischen Finanzmarktaufsicht AMF, Pierre Jouyet, erwartet eine Revolution der Bürger gegen die Finanzmärkte. Der Verlust des Triple A für Frankreich wäre das finanzpolitische „Stalingrad“ für den Euro.

„Bürger werden gegen Diktatur der Finanzmärke revoltieren“
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15.11.11 17:40:53
Beitrag Nr. 7.191 ()
Ein Auszug aus “Thrive – What the world will it take” der sich speziell mit der Geldschöpfung aus dem Nichts und der daraus resultierenden Zinsknechtschaft, die sich nach und nach immer deutlicher für die Völker bemerkbar macht.

Globale Dominanz durch ein Geldsystem das auf Betrug beruht?
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15.11.11 17:43:30
Beitrag Nr. 7.192 (