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Wo den Geldvermehrungslevel ansetzen? - 500 Beiträge pro Seite



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hallo zusammen,

jeder hier rechnet, schaetzt und spekuliert hier fuer sich so dahin, und jeder mit mit einem mehr oder weniger klarem Ziel im Auge.
Der eine lebt davon, der andere hat Freude am Spielen, und wieder andere wollen damit die Rente sichern oder erobern, oder sich ein Haus bauen damit.
Manche koennen oder wollen aber keine 20-30 Jahre darauf warten endlich (wieder) leben zu koennen, ok.

Bestimmt habt Ihr auch alle so ein EXCEL Tool gebaut um zu sehen wo man wann finanziell sein moechtet auf dem Weg zum Ziel, ich auch.

Jetzt die Frage: :)

Mit was fuer einer ZIEL! - Jahresperformance rechnet ihr?
Ich definiere die fuer mich so:
Zieljahresperformance = realisierte Gewinne / was ich anlegen koennte!!!.

Ist hart, aber ich will ja auch vermehren und in Summe nix verloosen.

Aktuel liege ich bei 5% Vermehrung p.a. (bin erst im Sommer wieder etwas eingestiegen, aber so ist das eben) und meine Zeitrechnung beginnt ab 01.01.2008 nachdem ich zuvor fast alles abgeworfen hatte. (Vorgeschichte beruecksichtige ich nur bedingt, da Depot eh fast leer war).

Mein persoenliches Ziel ist:
min. 15% Gewinn (Realisiert+Depot Stand) ueber 10 Jahre von dem was investiert sein koennte!!!! In guten und in schlechten Zeiten.
Wie ich eventuelle Miese auf dem Depot fuer mich korrekt einrechne weiss ich noch nicht, sollen auch nicht sein, da Focus auf Verlustsicherung!!!

Ist das zu hart?
Mit was kalkulier Ihr? Und wie?

Absolute Zahlen interessieren mich nicht, %-te sollen aber auch nicht schoengerechnet sein! Wichtiger ist mir der Weg wie IHR rechnet. Die, die 199€ mit 50% Gewinn verhoekert haben und weil sie sonst nix haben, aber damit den neuen Baumax-Rasenmaeher planen, die meinte ich nicht! (Ihr wisst schon...)
Wir wollen hier kein "Schwanzlaengengemesse" in Prozente veranstalten, sondern ueber Invest-Planung mit Realitaet diskutieren.

Jeder der das auch mag ist herzlichst eingeladen.

Bin auf Euere Experten-Meinungen gespannt,
liebe Gruesse,
Euer GaneshMK
Ziel in Kurz:

15% auf 10 Jahre reale Vermehrung und nebenberuflich,
In ca. 3J. wieder "relevante" Ausgaben taetigen!

...die natuerlich vom moeglichen Invest abgehen. Ggf. muesste ich dann auf 25% Zielerreichung vom Restinvest oder mehr erhoehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.937.003 von GaneshMK am 12.02.10 19:07:277 bis 10 % sind realistisch alles andere bring ein hohes risiko mit sich.
hey Peederwoon,

...genau das ist eben die Grad-Wanderung zwischen moeglichkeiten und boesem erwachen die (mir) hier den Kick bringt.

7-10% reichen fuer meine Verwirklichungsplanung nicht ganz aus, ich weiss aber auch, 15% wird nebenberuflich ein hartes Brot werden.

Danke fuer Deine erste Einschaetzung und viel Erfolg auf Deinem Weg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.936.876 von GaneshMK am 12.02.10 18:52:00
Hi GaneshMK

Kann ich Dir ganz genau sagen -ich rechne mit keiner Zieljahresperformance(was grobe Vorstellungen zu solchen Themen nicht ausschliesst).


Ich baue keine Lebensplanung auf Sachen auf, von Denen ich keine Ahnung hab´, ob sie annähernd realistisch sind(mein Moto geht eher in die Richtung: "Sei zufrieden mit dem was Du hast -&&versuch trotzdem mehr draus zu machen";) ). Wozu soll ich mir ein (unnötiges)Druckszenario aufbauen?? Bei dem es im Umkehrschluss ja -wenn es nicht funktioniert- sogar Probleme gäbe, wenn die Realität sich dann nicht in die blöde Excel Tabelle pressen lassen möchte. :laugh: ;)

Gruß
Popeye
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.936.876 von GaneshMK am 12.02.10 18:52:00Hallo ganes, gar keine einfache Frage. Für mich ist das eher eine sportliche Herausforderung. Ich denke vor allem darf man Investitionen am Kapitalmarkt nicht so verbissen sehen.

Mein persönliches Ziel ist eigentlich schon unseren DAX zu schlagen. Das gelingt nicht immer, aber hin und wieder.

Berechnungsmethode ist für mich klar:
Depotwert (Wert der einzelnen Positionen + Barreserve)am 1.1

zu

Depotwert (Wert der einzelnen Positionen + Barreserve)am 31.12

Ich denke schon, dass das sehr ehrgeizig ist. Deswegen ist es für mich wichtig, es nicht so verbissen zu sehen, wenn ich mal unter dem eigenen Ziel liege.
moin Ihr zwei,

ich setze mir selber gerne sportliche Ziele - ich mag das mich anzustrengen Ziele zu erreichen, denn Zeit ist das kostbarste Gut das wir haben, und die will man doch nicht verlaempern! ;)

Wenn es mal nicht klappt (und das kommt natuerlich auch vor), dann ist es eben so. Ich baue natuerlich nix existenziell Riskantes auf meine Planung auf, aber ich habe ein paar Ideen im Sinn, die darauf warten realisiert zu werden. :look:

EXCEL macht das hochpotenzieren natuerlich einfach und ich weiss auch nicht ob der exponentiell ansteigende Investitionsbetrag so haltbar ist wie berechnet.
Daher denke ich ehr, dass 15% echte Vermehrung p.a vom Gesamtkapital anfangs leichter schlagbar sind (da Investitionsquote hoeher sein wird), als zum Ende des Betrachtungszeitraumes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.941.052 von GaneshMK am 14.02.10 09:02:01
"ich setze mir selber gerne sportliche Ziele - ich mag das mich anzustrengen Ziele zu erreichen, denn Zeit ist das kostbarste Gut das wir haben, und die will man doch nicht verlaempern! ..."


Find ich gut, liegen wir teilweise auf einer Linie, aber halt´ nur in einem Punkt. Anstatt mir exakt ausgerechnet zu haben wo mein Konto bei einer Zielperformance X% in 500Jahren stehen würde:laugh: (für meine geplante kleine Inselanschaffung bräuchte ich glaube ich um die 85% p.a. :laugh:), ist es in meinen Augen viel sinnvoller die Zeit darin zu stecken um zu überlegen, wie man das erreichen kann, respektive dann Recherche zu Aktien. Das ist dann ja eher wie so eine Art Trockenschwimmen &im Wasser trotzdem absaufen. :laugh: ;)

Gruß
Popeye
jeder auf seinem Weg.

Denke die Frage nach Eurer Finanzplanung und finanziellen Zielen ist leditim. Wer keine macht oder keine hat - auch ok.

Ich frage ja nur. ;)
Ich fange mal an die Karten offen zu legen, wer mitmachen moechte ist herrzlich willkommen.
Update kuenftig 1x pro Monat zum Monatswechsel.

Spielregeln:
- Start Betrachtung: 01.01.2008
- Ziel: 15% jaehrlich erwirtschaftete! Kapitalvermehrung bei mindestens ausgeglichenem Depot.
- realisierte Ergebnisse in % zum gesamten FREIEN Kapital (incl. Giro, "Sparbuch", etc.)
- Ergebnisse Netto nach Steuern und Gebuehren
- Ehrlich sein!


Ergebnisse zum 12.02.10:
- Realisiert Gesamtzeitraum anualisiert: +4,8%
- Realisiert in 12 Monaten: 8,6%
- Depot aktuell: +3,5%

Na dann, gut Start!
GaneshMK
ist hier jemand, der die "Modified Dietz Methode" zur Performance Messung sattelfest beherrscht?
ich baue ein EXCEL-Programm nach "Global Investment
Performance Standards" auf, wer das gegen ein kleines Entgelt haben moecht, bitte melden.

Da ich nicht das Reporting-Wesen aller Banken kenne, muesste ich die gewuenschten Input Schnittstellen kennen.
Vorschlag: 3 seaprate Bereiche fuer Umsaetze, Einlagen/Auslagen und aktueller Depot Stand.

(Fuer mich beziehe ich die Ergebnisse dann noch auf das Gesamtkapital, also incl. lebloses). Wer das auch mag, gerne!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.936.876 von GaneshMK am 12.02.10 18:52:00
Achso, die Ausgangsfrage wollte ich nochmal schnell klären -auf dem Konto, resp. Depot. :laugh: ;)


Ansonsten viel Spass/Erfolg mit Excel. ;)

Gruß
Popeye
wie versprochen mein monatliches Update zur Kapitalleistung

- realisierte Erfolge anualisiert seit Anf. 2008
Ist: 4,2%, Ziel 15% (seit Anf. 2009: 8,2%) (*)
- nicht realisierte Erfolge (Depot)
Ist: 14%, Ziel: >0
- Investitionsquote: 26% (Bezug: Gesamtkapital)

(*): kein aktiver Handel zwischen Jan 2008 und April 2009. Aus bestimmten Gruenden faengt meine Zeitrechnung dennoch Anf. 2008 an.

Ein schoenes WE wuensche ich,
Gruss,
GaneshMK
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.979.520 von Popeye82 am 20.02.10 16:43:36hi Popeye, jetzt muss ich Dir doch mal anstaendig antworten :):

Da ich an meiner Kapitalvermehrung arbeite betrachte ich nicht nur mein Depot als Referenz, sondern mein gesamtes Kapital.
Ich will weder mir noch Euch was schoen rechnen.

Wenn z.B. "nur" das monatliche Gehalt hinzu kam, sonst aber keine Transaktionen statt fanden, dann faellt meine Kapitalerwirtschaftung prozentual natuerlich ab.

In meine Risikorechnung geht natuerlich auch die Investitionsrate ein, und die Investitionsrate weise ich Euch nun auch aus regelmaessig aus.
Mir geht es nicht darum meine Ziele auf Teufel-komm-raus zu erreichen.

bei sonstigen Fragen einfach melden und immer wieder mit bloeden Spaessle rechnen :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.025.635 von GaneshMK am 27.02.10 11:27:17
"bei sonstigen Fragen einfach melden und immer wieder mit bloeden Spaessle rechnen :) "


Wird gemacht. Dann haben wir auf jeden Fall erstmal eine gute Grundlage. ;) Zu der Abrechnung, tja -ist auf jeden Fall beachtlich, wenn man das so offenlegt. &noch mehr, wenn man es unter der Berücksichtigung der Investitionsquote auf das gesamte Kapital rechnet(heisst also nur auf den Depotanteil etwa 4* höhere Performance??(wäre dann natürlich unter der Annahme, die wahrs. nicht hinkommt, dass die Investitionsquote seit Berechnung. auf etwa demselben Levell gelegen hätte -wenn ich mal grobe Überschläge anstelle, beziehe ich es allerdings nur auf das Depot)).

Ich muss sagen, dass ich derartige Be/Abrechnungen -zumindest in einigen exzessiven Auswüchsen :laugh: ;) auch recht skeptisch gegenüber eingestellt bin &manche praktizierten Formen davon schon regelrecht Sinnfrei finde -wobei ich überlege ab nächstem Jahr auch mal transparent abzurechnen.

Gruß
Popeye
Hi Popeye, Ganesh,

euren Thread find ich cool. Habt ihr schon mal Phil Towns Rule #1 gelesen?:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.025.635 von GaneshMK am 27.02.10 11:27:17
Zu "Sinnfrei" muss ich nochmal etwas anfügen/"nachschieben". Das bezog sich keinesfalls auf Deine oder ähnliche Vorgehensweisen, da lag die Betonung mehr auf "exzessiven Auswüchsen".:laugh: Ab- &an sind mir schon Leute untergekommen, die die Empirie, Statistik etc. derart weit treiben(am besten weltweite Börsenentwicklungen &das lieber auf der Jahrhundert- denn auf der Jahrzehnteskala:laugh: ), dass ich es Ihnen klar abspreche den Wald vor lauter Bäumen noch zu sehen.


Da hat für mich der (recht kuriose)Weg mit dem Ziel überhaupt nichts mehr zu tun, wobei ich das übelste finde, dass es diesen Leuen dann meist nicht auffällt. Auf Anhieb fällt mir da ein besonders, um nicht zu sagen "über"-:laugh: , qualifizierter Kandidat ein, möchte aber mal lieber niemanden vor den Kopf stoßen. ;)

Gruß
Popeye
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.029.766 von Popeye82 am 28.02.10 23:43:17:confused:

:cool:

Wer hat mehr drauf?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.075.312 von ValueFreak am 06.03.10 11:07:28
Hi ValueFreak,

Ist ja sehr schmeichelhaft -aber wer ist die 2te Person?? ;) Zudem kommt von mir glaube ich desöfteren ein recht falsches Bild rüber, ist mir aber egal.


Zu #19,

Wenn Du Ihn gut findest(habe vor einiger Zeit ein bisschen am Rande von Ihm mitbekommen(Regel No 1 ging glaube ich ein bisschen in die Richtung: "Kaufe, was Du auch verstehst"?) -dann erzähl doch mal ein bisschen was zu seinen Thesen &was Du von denselbigen hältst.

Schönes WE,
Popeye
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.078.878 von Popeye82 am 07.03.10 14:49:48Es gibt ja den alten Spruch "Wo gehobelt wird, fallen Späne".

Die zweite Person ist Athene, die Göttin der Weisheit im alten Griechenland. Sie war die Hausgöttin des Odysseus, worauf das weitere Bild hinweist. Der Fall von Troja war das Ergebnis einer intellektuellen Glanzleistung. Die abgebildete Athene wird übrigens von der TU Darmstadt als Logo verwendet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.078.878 von Popeye82 am 07.03.10 14:49:48Zum Thema Ziele und Messung der Zielerreichung:

Insgeheim hoffe ich natürlich, jedes Jahr etwas mehr als 15% Zuwachs zu erreichen.

Messen tue ich ganz einfach - alles mit Aktien spielt sich auf separatem Konto ab und in Excel führe ich eine einfache Transaktionsliste. Bei der Performance Messung werden damit alle auch alle Quellensteuern, Gebühren und Kreditzinsen mit erfasst.

Bei aktuellem Stand bzw. Jahresende berücksichtige ich allerdings nicht die Veräußerungskosten bzw. zu zahlende Quellensteuer auf Gewinne oder Steuergutschriften auf Verluste (wäre mir zu kompliziert). Bei Einzahlungen während des Jahres wird der höhere Betrag als Basis zur Berechnung des Zuwachses genommen (kann man sicher auch exakter machen).

Durch Schwerpunkte im Bereich internationale Nebenwerte und auch Rohstoffe kommt es zu großen Schwankungen von Erfolg und Mißerfolg:

2010 2,23% (aktueller Stand)
2009 62,87%
2008 -59,92%
2007 44,43%
2006 -15,29%
2005 17,88%

Mit den Zyklustheorien beschäftige ich mich, um künftig hoffentlich die Negativ-Einbrüche zu vermeiden. Schliesslich hat der Crash von 2008 das Ergebnis von all den Mühen vernichtet.

Zum Vergleich: bei der gezeigten Prozentreihe kommt ca. 4% Verlust über die 5 Jahre heraus. Ende 2005 hatte ich eine Langfrist Position in Oracle Systems aufgebaut, die heute 60% mehr wert ist. Der Ansatz von Phil Town hilft dabei, solche Positionen auszuwählen. Mehr dazu in einem späteren Posting.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.079.937 von ValueFreak am 07.03.10 20:03:18
Achso, ist klar -ich dachte Du meintest (symbolischerweise)noch eine andere Person.

Gruß
Popeye
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.937.476 von GaneshMK am 12.02.10 20:07:20Das ist der "Irrpunkt" das man glaubt nebenberuflich ist weniger drin. Der Profi macht doch 6% maximum, muss auch nicht mehr machen, weil das Volumen groesser ist.
hab ich nicht ganz verstanden.
Schickst mir ein Rechnbeispiel auf BM?

Gruessle,
GaneshMK
ich verstehe nicht ganz wie ihr das machen wollt, die berechnungen?
Kann ja immer alles anderes kommen als erwartet?

oder hat ihr ein paar gute bluechips im depot die immer schön langsam ihr % abwerfen? Wenn JA, welche sind das ich suche nämlich auch nach "sicheren" bluechips..?
was heisst "kann immer was anderes kommen..."

Ich beziehe realiserte Gewinne auf totales Kapital, d.h. wenn mal ein Monat nix realisiert wurde, aber ein Gehalt kam, dann sinkt die Quote deren Ziel auf 15% gesetzt wurde.
Nichrealisierte Ertraege fuehre ich nur informativ auf, gehen aber in meine Rechnung nicht ein.

Jo, kann immer was anderes kommen, z.B. wenn sich morgen mein Gehalt verdoppelt :)
Hier ein paar Worte zu Regel Nr. 1 von Phil Town, wie in einem früheren Posting versprochen.

Quellen:

Buch "Regel Nr. 1"
http://www.amazon.de/Regel-Nummer-Einfach-erfolgreich-anlege…

Webseite stock2own
http://www.stock2own.com

Phil Town macht es dem Leser des Buches nicht unbedingt kompliziert und es sind keine akademischen Kenntnisse zu Lektüre notwendig.

Die Kernaussage ist im Prinzip - Kaufe was Dir gefällt und wovon Du was verstehst und was stark wächst.

Die vier M's - zum Kauf müssen die 4 M's gegeben sein:
Meaning - das Unternehmen hat für Dich eine Bedeutung
Moat - das Unternehmen verfügt über Schutzmechanismen im Markt
Management - das Unternehmen hat ein sehr gutes Management
Margin of Safety - das Unternehmen hat ein großes Sicherheitspolster

Meaning:
Die Auswahl von Aktien beginnt also zunächst damit, daß man Unternehmen betrachtet, deren Produkte und Services vertraut sind und die einem gefallen (ein Beispiel im Buch: Harley). Das stellt sicher, daß man Unternehmensnachrichten und Geschäftberichte lesen kann, ohne dabei einzuschlafen.

Moat:
Ein geschütztes Unternehmen erkennt man an einer hohen Profitabilität und überdurchschnittlichem Wachstum. Das Wachstum wird über 10 Jahre gemessen an 5 Messgrößen
- jährliches Umsatzwachstum
- jährliches Wachstum des Eigenkapitals
- jährliches Wachstum des Nettogewinns
- jährliches Wachstum des freien Cashflows
- Kapitalrendite
Wenn alle Werte über einen 10 Jahreszeitraum stets 10% überschreiten, ist das Unternehmen gut. Nach meiner Erfahrung sind diese Bedingungen aber so einschneidend, daß am Ende kein Kandidat für den Kauf mehr da ist. Daher muß man mit entsprechendem eigenen Urteilsvermögen über diese Zahlen entscheiden. Der für mich wichtigste Wert ist die Kapitalrendite. Ein Unternehmen, das die Anforderung hier nicht erfüllt, kann gar nicht aus eigener Kraft wachsen (das sind die Unternehmen, die gar nicht wachsen oder ständig mit Kapitalerhöhungen, Wandelanleihen oder ähnlichem kommen).

Management:
Es ist für einen Privatanleger nicht ganz einfach, diesen Punkt abzuprüfen. Aber meidet Unternehmen, wo Voraussagen regelmässig nicht eintreffen. Zu diesem Thema finde ich ganz lesenswert "S.T. McClellan: Im Zweifelsfall - Kaufen"
http://www.amazon.de/Im-Zweifelsfall-Kaufen-zwischen-Wall-St…

Marging of Safety:
Im Prinzip heißt das kaufen, wenn die Preise am Boden sind. Hierzu ist viel Geduld notwendig. Ideal sind Situationen nach einem Crash. Wenn ihr jung seid, werdet ihr noch viele Börsencrashs erleben, die Gelegenheit bieten, reich zu werden.

Phil Town macht in seinem Buch dann noch einen unsinnigen Ausflug in die technische Analyse. Er bespricht hier seine Lieblingindikatoren MACD, Stochastik und gleitender Durchschnitt. Eigentlich passt dies nicht so richtig zu der ansonsten fundamentalen Ausrichtung des Buches.

Das Kennzahlensystem und die technischen Indikatoren kannst Du auf der stock2own Seite ansehen. Beispiel Oracle - Oben rechts im Feld Analyze Stock einfach Country US und Symbol ORCL eingeben. Zu den Oracle Daten gibt es links ein Menü, dessen Punkte Du einfach mal durchprobieren kannst. Für die technische Indikatoren mußt Du Dich kostenfrei registrieren.
hallo Jungs und Maedelz...Maedelz?...keine da,

schon wieder ein Monat rum und dem Ziel +15% Kapitalvermehrung (bei monatlich steigendem Basiskapital) kaum naeher gekommen.
Es hat sich nicht viel getan, aber das sehen wir gleich.

@ValueFreak, "...bei Einzahlungen nehme ich den neuen Wert als Basis...".
=> Mache ich im Prinzip auch so, nur dass ich das Gesamtkapital betrachte, d.h. es kommt monatlich Gehalt rein.
Na, Du hast ja auch schon einige Hoehen und Tiefen durchlaufen :) Ich hatte im Herbst 2007 so ein Gefuehl und habe fast alles binnen 3 Wochen abgestossen. "Glueck" gehabt, dafuer hatte ich 2000-2003 fast alles verloren (soll mir nicht mehr passieren) und habe 2009 leider etwas zu lange mit dem Einstieg gewartet, dafuer war ich 2008 - wie gesagt - fein raus.

Zu Phil Town:
Seine Empfehlungen kommen meinem Handeln sehr nahe, wenn da manchmal nicht die Psyche dazwischen funken wuerde. Es kommt gelegentlich vor dass ich mich zu schnell hinreissen lasse was zu kaufen wovon ich eigentlich nicht wirklich mit der Seele dabei bin. Bei diesen "Dingern" kommt (bei mir) selten was bei raus.

Mir ist wichtig zu einem Kauf eine klare Stratgie dazu entwickelt zu haben, was ich damit will und was nicht. Meisst klappt das auch mit Erfolg, wenn er gelegentlich auch klein aus faellt.

Hauptsache dabei ist kein Kapital (mehr) zu verbrennen.


So, und jetzt meine Zahlen:

Kapitalleistung 2008-2010:
realisierte Erfolge anualisiert seit Anf. 2008: 3,9%, Ziel 15%
nicht realisierte Erfolge (Depot): 10%, Ziel: >0%
Investitionsquote 31%

Aktionen:
- keine Verkaeufe
- Erhoehung der Investitionsquote


So, und jetzt wuensche ich Euch allen ein froehliches putzen und Eierfaerben und gesegnete Osterfeiertage.

Gruessle,
GaneshMK
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.271.086 von GaneshMK am 03.04.10 13:55:18Ich hab eben mal die letzte Gebührenrechnung der Bank in meine Tabelle eingearbeitet und Quartalsabschluß gemacht. Es ergeben sich 1,86% Zuwachs. Alle Steuern, Gebühren und Zinsen sind bereits berücksichtigt.

Renner waren
Software AG (ausgestiegen am 18.2.)
Eurasian Resources (gekauft am 7.1.)
Oracle Systems
Bertrandt (gekauft am 19.2.)
OZ Minerals

Flops waren
Straits
Systaic (gekauft am 18.2. und 11.3.)

Mal sehen, was das 2te Quartal bringt.

Euch allen wünsche ich ein schönes Osterfest.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.271.692 von ValueFreak am 03.04.10 19:59:02Nemetschek hatte ich bei den Rennern ganz vergessen.
...und bitte nicht vergessen, wir wollen realisierte Ertraege messen, keine Depot-Staende!

Leider sind noch viel zu wenig ehrliche Mitspieler dabei!
Da muss es doch noch ein paar ehrgeizige mehr geben ;)
...nach Steuern, nach Kosten, usw. - einfach was real im Beutel haengen bleibt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.296.603 von GaneshMK am 08.04.10 18:23:25
Bis jetzt rechne ich noch nicht wirklich genau ab -ab nächstes Jahr werde ich eventl. mal mitmachen. ;)

Gruß(&viel Erfolg beim Vermehrungslevel ;) )
Popeye
hey, alter Junge, das Leben wartet nicht!
Du musst hier nicht irgendwann mit megazahlen kommen, ich selber habe auch ein Jahr verloren in dem ich nicht mit gemacht habe (2008) und sich nix vermehrt hat. Macht doch nix, wir wollen hier nix schoen rechnen! und nicht krampfhaft irgendwelche Ziele erreichen, vielleicht sind meine ja auch zu hoch angesetzt. Das Ziel alleine ist schon was Wert ;)! darf aber auch irgend wann mal revidiert werden, wenn zu weit von der breiten Masse oder der Realitaet entfernt.

Also, mach mit, hab Spass :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.297.120 von GaneshMK am 08.04.10 19:19:51
Danke. ;) Nein, bin keinesfalls unzufrieden oder dergleichen -ich kann Dir nur nicht die genauen % sagen. Also seit etwa Anfang ´09 kann ich denke ich absolut nicht klagen, wobei das in etwa mit der Erholung der Märkte einherging, m.A.n. aber noch weitaus mehr mit diversen vorgenommenen "Umstellungen" zu tun hatte.

Seit da an funktioniert das bei mir eigentlich, insgesamt, das erste Mal "relativ kontinuierlich vernünftig". Obwohl ziemlich arg Smallcap-lastig :rolleyes: , balanciert sich das insgesamt beeindruckend aus. Wobei ein "Härtetest", im Sinne von üblen, länger anhaltenden, Marktturbulenzen, noch aussteht. Wenn der gemeistert würde, wäre ich ziemlich happy. Spass hab´ ich eigentlich. ;)

Gruß
Popeye
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.296.603 von GaneshMK am 08.04.10 18:23:25Ich rechne auch mit Fair Value, wenn die Aktie noch im Depot ist. Schliesslich geht der Effekt auch in die andere Richtung (z.B. momentan bei Systaic) - ehrlich genug? Streiten könnte man sich noch um Steuern und Verkaufsgebühren - die sind aber bei Beginn der Periode auch nicht berücksichtigt.
was zaehlt ist am Ende doch der Geldbeutel, alles andere ist ggf. Schoenrechnerei, oder nicht :)
Und der "Geldbeutel" zaehlt, das sind meine Bedingungen hier um hier mit zu machen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.298.191 von GaneshMK am 08.04.10 21:39:13Mal abgesehen davon, daß man sich ja auch mal selber was gönnen sollte, war die alte Dame doch sehr erfolgreich und wir können uns ein Beispiel daran nehmen:

http://www.boersenewyork.de/index.php?page=blog&id=829&det=1…
haette man, haette man...
- wir schaffen das wohl nicht mehr
- und sie hatte nichts DAVON

hm, ist jetzt das bessere fuer den Anleger?
Darauf gibt es wohl keine Antwort
schon wierder ein Monat rum und mich plagen die Gedanken ob meine Ziele ok waren oder nicht, momentan laeufft es mit dem Gehalt wesentlich besser als mit Aktien, was meine Rendite auf das steigende, freie Kapital ziemlich drueckt (Aktuell ca. 3,7% troz einer positiven Transaktion)

Ich bin kein Freund von "mooving targets", aber ich muss meine mir gesteckten Ziele hinterfragen und so frage ich ersteinmal Euch:

- War das Ziel von +15% durchschnittliche! Jahres-Rendite auf monatlich durch Gehalt steigendes Gesamtkapital zu hoch?
- Soll ich das Ziel halten oder reduzieren?
Kann ja sein ich habe nur die falschen Aktien bei "ueberschaubarem" Risiko und bei Euch laeuft es viel besser, dann lassen wir die Ziele natuerlich stehen.

Also, lasst es sprudeln, die Zahlen selber stelle ich uebers Wochenende rein.

Gruessle,
Euer GaneshMK
alternativ zur Aenderung der Ziele waere natuerlich das naheliegenste die Performance auf einen Fix-Betrag zu beziehen, dann waere zumindest die Externe Zuwachsgroesse (als Stoergroesse :laugh:) draussen.

Ich wollte das aber eigentlich fuer mich selber ganz bewusst nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.435.215 von GaneshMK am 30.04.10 17:16:55
"War das Ziel von +15% durchschnittliche! Jahres-Rendite auf monatlich durch Gehalt steigendes Gesamtkapital zu hoch?"


Auf Deine Berechnungsmethode denke ich ja, an ansonsten Nein(wenn man denn ein Freund von derartigen Zielen ist).

Zu 2. -das musst Du wissen. ;) Momentan gibt es halt, "allgemein", nicht soviel Rückenwind -ganz normal &sollte man auf der Rechnung haben.

Gruß
Popeye
Hi,
vorhin habe ich diesen Thread entdeckt und dachte, ich klinke mich mal ein, da ich Ende 1999, also vor 10 Jahren, ganz ähnliche Gedanken hatte.
Zum 1.Jan.2000 richtete ich ein Depot ein mit dem Ziel, mind. 9,1% Jahresrendite zu erzielen (Das hing mit einer Wette zusammen.). Mir kam der Gedanke, wenn ich die Hälfte über Dividenden reinhole, brauche ich kaum noch Kursgewinne. Entsprechend suchte ich für dieses Depot nach Aktien, die mir solide erschienen, und bei denen ich im Schnitt der nächsten 10 Jahre steigende Dividenden erwarten konnte.
Das war überaus erfolgreich, brachte 14% Jahresrendite in diesem "Verlorenen Jahrzehnt", wie es genannt wurde.
Und das alles trotz 40% minus in 2008. Da bin ich mit vollem Depot durchgerauscht, breit gestreut über Branchen und Länder.
Unabänderbare Bedingungen waren: Es wird kein Kapital abgezogen. Dividenden werden stets reinvestiert.
Auf diese Weise sollte es nicht allzu schwierig sein, in einem normalen Jahrzehnt auf 15% Jahresrendite zu kommen.
Denn trotz allem, Fehler habe ich reichlich gemacht. Nur fallen die bei einer breiten Streuung (= Risikominimierung!)nicht so ins Gewicht.
MfG
hi OffLimits,

wollte eigendlich endlich meine versprochenen Ergebnisse rein stellen, dann Dein netter Beitrag. Jo, ich denke auch dass man in jeder Lebenslage was rausholen kann, anspruchsvoll, aber so soll das ja sein :)

Einen kleinen Unterschied sehe ich: Du hast rechnerisch auf einen konstanten Depot-Betrag bezogen, ich auf das steigende Gesamt-Kapital. Taete ich das auch, z.B. auf konstante Einlagen im Depot (ein Depot-Ausgangswert, oder sonst einen) saehe die Sache in Prozenten bei mir schon wesentlich schoener aus, in € jedoch genau gleich.

Da ich ruhendes Kapital langweilig finde beziehe ich es "einfach" auf alles was arbeiten koennte. Das bringt mir keine angeberisch grossen Prozente, dafuer aber meine Realitaet was naeher, naemlich dass arbeiten auch ertraeglich sein kann :)
Vielleicht sollte ich nicht mehr arbeiten, dann nimmt das Kapital nicht zu und die Prozente werden wieder schoener :)
und jetzt die aktuellen Zahlen:

realisierte Erfolge anualisiert seit Anf. 2008: 3,7%, Ziel: 15%
nicht realisierte Erfolge (Depot): -6%, Ziel: >0%
Investitionsquote: 28%


Bleibe vor erst meiner Linie treu, keine Aenderungen des Modells, oder der Ziele.

Gruessle,
GaneshMK
schon wieder ein Monat rum, schrecklich ist das wie die Zeit immer rennt :laugh::laugh::laugh:

Da es sich diesen Monat wochenend-technisch so ergibt liefere ich meine Ergebnisse schon heute ab:

- realisierte Erfolge anualisiert seit Anf. 2008: 3,7%, Ziel: 15%
- nicht realisierte Erfolge (Depot): -21%:eek:, Ziel: >0%
- Investitionsquote: 25%

Gut war: die realisierten Erfolge konnten mit dem monatl. "ext." Kapitalzuwachs mit halten.
Schlecht war: es kleben ein paar Werte im Depot die ordentlich "abgesoffen" sind, und ich das eigentlich nie aussitzen wollte.
Naja, "wollen" ist eben manchmal das eine...

So long, ein schoenes WE wuensche ich Euch,
ich gehe jetzt mal 'ne Runde in den Garten bei dem schoenen Wetter.
es kommen kuenftig noch 2 Indikatoren zur Risiko Betrachtung hinzu, man moechte ja nicht Haus und Hof riskieren.

1.) Verlustrisiko: Die Sicherung der laufenden Investitionen (Anschaffungskosten im Depot) durch realisierte Gewinne netto.
2.) Der Wert des Verlustrisikos aus Punkt 1 ueber die Investitionsquote.

Nun die Zahlen dazu, kuenftig dann "am Stueck"

- Verlustrisiko Depot (noch ungedeckter Invest): 67%, Ziel: < 0%
- Verlustrisiko ueber Investitionsquote: 17%, Ziel: ?
Ich spiel mal mit... Investitionsquote immer so ca 50-70% Kapital

Realisierte Trades / Depotverkäufe 2010 immer in gleicher Summe Investiert (derzeit höhe 4 Stellige Summe pro Trade)

+56,74%
+14,19%
+80,75%
+41,98%

Restdepotstand:
-9,87%
-7,30%
-26,54%

Gesamtpeformance 02.06.2010:

149.95% :D

Muss aber immernoch nen Rekordverlust aus 2006 aufholen :cry: obwohl die Folgejahre alle ganz gut liefen.

Greetz
hi Blackthorn,

sei erst mal gegruest und schoen dass du mit machst. Ich wollte gerade weg und schaue mir Deine Zahlen morgen genauer an.

Eine Frage vorab:
Deine ca. 150% Gewinn
- sind realisierte Gewinne Netto?
- ueber welchen Zeitraum erwirtschaftet?
=> Anbualisiere sie doch mal zur besseren Vergleichbarkeit
Gewinn (einfach) anualisiert = (150% + 1)^(1/x,x Jahre)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.623.465 von Blackthorn am 02.06.10 21:28:30also jetzt:

schau dir nochmla oben an wie wir uns vergleichen wollen, ich habe dazu ein paar Vergleichsgroessen aufgestellt.
- Gesamterfolge (Unterm Strich realisiert) Netto (abzueglich allen Kosten und Steuern) seit 2008 und das anualisiert. (Die formel habe ich dier geliefert).
- Diese anualisierten Erfolge dann auf Dein totales Gesamtkapital beziehen (also Total Cash + Boersen-Einlagekurse).
- daneben dann den aktuelln Depot-Stand. Mman koennte ja sonst einen guten Titel mit Fett Plus verkaufen, dann aber mit dem Rest Depot mit mords minus da stehen, das wollen wir auch zeigen, daher Depot-Ziel schlechtenstens = +/-0
- Und dann noch die Anlagequote zwecks Risikobetrachtung zum Gesamtkapital.

Hast Du Lust das eben um zu bauen?
Ich kann Dir dazu auch meine EXCEL Vorlage schicken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.629.188 von GaneshMK am 03.06.10 19:59:52mmh das mit deinem Gesamtkapital zuwachs aufs volle Kapital gerechnet hat ja an sich mit der Börsen Performance nix zu tun.

wenn ich zb. mit 10000€ wo einsteige und die 10k 1/10 meines gesamtkapitals sind hab ich ne investitionsquote von 10%, wenn ich den spaß jetz 5 monate liegen lasse und in der zeit jeden monat 2k auf mein konto gehen würden und ich keine ausgaben hätte, wär ich nach 5 monaten bei ner investitionsquote von 1/11 ca 9.1% meines gesamtkapitals. wenn die aktie nach 5 monaten 100% gestiegen wäre hätte ich mein ausgans kapital um 10% erhöht, doch durch den kapitalzuwachs des gehalts hab ich nen effektiven kapitalzuwachs von 20% (lassen wa mal steuern und den schnulli weg) und nen effektiven kapitalzuwachst vom nicht investierten anwachsenden kapital von 9.1%...wenn ich mir nu aber was für 50k kaufen würde hätte ich ne gesamtkapitalreduktion nach aktienverkauf von -41,7%....

was bringt mir das wenn ich das so rechne mit dem gehalt? ich will doch wissen was ich an geld an der börse vermert habe und nich wieviel kohle ich für irgendwas ausgegen habe?

oder ich hab jetz was völlig verpeilt... :rolleyes:
neee, hast das schon kapiert, nur geht es nicht darum dicke Prozente hier einzustellen, denn realisiert in € absolut ist eh und bleibt realisiert in €, daran aendert sich ja nix.

Ich bin lediglich kein Freund davon dicke Zahlen rumzuzeigen, Ziel soll sein das Gesamtkapital!!! auch ohne Gehlalt (also belaste ich mich prozentual damit) zu steigern.
Und das ganze auf einen ansteigenden und anualisierten Zeitraum.

Wenn ich das nur in Hausse-Zeiten betrachte, dann bescheisse ich mich nur selber (und Euch vielleicht auch), nein, ich will fuer MICH klar und fuer Euch transparent sehen was sich TATSECHLICH ueber einen laengeren Zeitraum tut oder nicht tut.

Natuerlich gibt es auch Erfolgreichere, das bestreite ich ja garnicht. Es gibt auch immer welche mit schoeneren Frauen, dickeren Autos und groesseren Haeusern, und?

Also, mach mit ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.629.555 von GaneshMK am 03.06.10 20:54:59mmh ist schwierig bei mir wenn ich die Gesamtkapitalsituation mit einbringen soll da sich da bei mir zuviel dreht durch andere sachen nebenbei..domain trading..kurzfristige und langfristige Firmendarlehen, geplante sehr teure Internetprojekte dann fließt mal wieder Kohle in Firmengründungen und was weiß ich nicht alles wie ich grade drauf bin.... das würde dann sicher so bei mir aussehen wenn ichs gesamtkaptial zu rate ziehe (keine realen werte):

2005 +150%
2006 -90%
2007 +390%
2008 +1520%
2009 -60% etc pp.

weißt was ich meine..
jo das weiss ich, Mittel Zu- und Abfluesse sind schwierig zu beruecksichtigen.

Aber dazu gibt es 2 Haupt-Methoden, die Geld- und die Zeitgewichtete Methode, und dann noch die Mischung der beiden. Ich nehem die letztere.

Googel mal, da gibt es reichlich Abhandlungen dazu, ich habe mir die auch reingezogen ;)
die Prozente alleine sagen ja dann nix, wenn Du in einem Jahr bei 50.000€ 70% verloren hast, dann auch noch Entnahmen kamen und du im naechsten Jahr bei 2.000€ 1000% Gewinn gemacht hast. (Ein Beispiel)

So ist das ja eine bloede Rechnung.
kurz wie ich das bezueglich Kapital und Zeitgewichtet geregelt habe:

Depot-Entnahmen landen letztlich irgendwann auf einem Girokonto und gehen dann raus oder gehen sonst irgendwie raus, wie, das spielt keine Rolle.
Gehalt kommt ja auch irgendwie rein, daher betrachte ich das Gesamtkapital, dann habe ich mich von der Schwierigkeit des ewigen Depot Zuflusses und Abflusses entledigt.

Also! Betrachte das Gesamtkapital

Dann nimm die ueber den Zeitraum von 01.01.2008 erwirtschafteten Gesamtertraege und "breche" sie ueber das Gesamtkapital.

Und dann anualisiere das mit der Formel die ich dir gegeben habe.

Beispiel: Wenn du mal 1 Jahr garnichts tust (z.B. voll in Cash oder man macht mal wieder 1-2 Jahre eine kreative Arbeitspause :D, dann nimmt die Gesamtperformance schrittweise natuerlich alleine schon wegen der Zeitgewichtung und des ggf. steigenden Kapitals durch gehalt (Anualisierung).

Das Kapital soll ja nicht ruhen, es soll sich ja vermehren :)

Bei weiteren fragen, no problem.
die "kreativen Pausen" nimm mal raus bei meinem Statement, momentan sind wir in einer anderen Phase, naemlich in der der vermehrung und mit hilfe des Gehaltes, da schrittweise mehr Anlagekapitalverfuegbar ist.

In meinem Modell sind eigentlich alle Lebensstile abwickelbar.
- Der eine steigt ein paar Jahre aus und lebt vom Erwirtschafteten, und die Boerse laeuft ggf. noch weiter (schrittweises Abverkaufen zum Leben)
- Der andere lebt immer nur von der Boerse, sie ist quasi sein "Job" und er bestreitet damit seinen Unterhalt (oder was dazu).

Was man lediglich anpassen muss, das sind die Ziele, da natuerlich bei permanenten Entnahmen und in Cash z.b. konstanter Realisierung dann natuerlich die prozentualen Zahlen auch hoch laufen.

Im Falle kreativer Pausen empfehle ich eine konkrete G&V Rechnung als Excel Simulation mit allen fixen und variablen Kosten (ob man dazu in sicherere Anlagen umschichtet und mit Risiko-Verlusten rechnet, oder mit konstantem verfuegbaren Kapital nach totalem Abverkauf, das ist Jedermanns Sache), um zu sehen:
- wie lange reicht das Geld bis ich wieder einen Job brauche
- oder: wieviel haette ich zum Leben wenn ich soundsolange nicht arbeiten moechte.

Gibt es Leute mit aehnlich mathematischen Problemen? :):):)

Momentan habe ich meine Ziele klar auf Kapitalerwirtschaftung ausgelegt.
hallo zusammen,

anbei die Zahlen zum abgelaufenen Monat. Viel aufregendes ist nicht passiert, einen chinesischen Titel mit Mini-Gewinn in Sicherheit gebracht, einen Biotechler gekauft, und mit allesamt wieder etwas sommerlich baden gegangen.

- realisierte Erfolge anualisiert seit Anf. 2008: 3,3% p.a., Ziel: 15%
- nicht realisierte Erfolge (Depot): -26%, Ziel, >0%
- Investitionsquote: 27%
- Verlustrisiko Depot (noch ungedeckter Invest): 70%, Ziel: < 0%
- Verlustrisiko ueber Investitionsquote: 19%, Ziel: noch undef.
- Realisiert-/Verlustrisiko Faktor: Ziel: 0,4, Ziel: noch undef.

So long, ein schoenes Rest-WE wuensche ich,
GaneshMK
ich muss gestehen, momentan ist das ganze Unterfangen ehr nicht so "spannend" wie ich mir das vorstelle, die 26% Depot-Minus tuen weh, doch immerhin bin ich troz massivem Crash in 2008 mit 3,3% realisiertem plus p.a. seit Januar 2008 noch relativ fein raus.

Das Ziel ist bis dato jedoch weit verfehlt, aber das Experiment "kalkulierbares Living on the Stocks" geht weiter. So lange das Ziel nicht erreicht ist gehe ich jedoch noch lieber zum Arbeiten, und Spass macht das zu Allem sogar auch noch :)

Gruessle,
GaneshMK
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.936.876 von GaneshMK am 12.02.10 18:52:00Nach meinen neuesten Erkenntnissen ist eine Rendite von 100% anno anzustreben(am besten nach realer Inflationsrate und nach Steuern), um aus wenig viel zu machen.
Dazu reichen 5000€, die man konzentriert auf wenige Chancen setzt und immer wachsam bleibt(1-3 Aktien, Derivate etc.)
Nach 8 Jahren Millionär.
Bei...
50.000€ 4-5 Jahre
25.000 5-6 Jahre
10.000€ - 7 Jahre
5.000 - 8 Jahre
Bei 1.000€ ist das Ziel nach 10 Jahren erreicht.
Bei 500€ 11 Jahre

Man sieht also, je mehr man anfangs setzt, umso höher ist das Risiko im Vergleich zur Chance.
Und je weniger man setzt, umso geringer das Risio, auf den Boden zu fallen


Optimal wäre es wohl, in den ersten 2 Jahren mit einem höheren Betrag extrem wachsam(SL etc.) zu agieren, und den Einsatz dann einmalig schnell runterzufahren, etwa auf die Hälfte.

Daher sollte man darauf achten, bei hohen Anfangsbeträgen schnell den Einstand auszulagern und jedes Jahr einen bestimmten Betrag ebenso abzusichern/auszulagern; sicher anzulegen/ teils zu verkonsumieren.


Die Macht des Zinseszins!

Bedingung.
-5k als Spielgeld sehen und auch so behandeln, als würden sie nie gebraucht werden, also ohne Emotionen und Stress
-Die 5k nur auf einem Depot/Konto spielen für den einen Zweck
-Bei 100% Chancen auch mal kreditgehebelt fahren(Effektenkredit beantragen(1/3-3/3 des Depots beleihen)
-Jeden Tag am Ball bleiben, jedoch nicht zuviele Stunden
-das alles bedingt natürlich eine ca. 5-10 jährige intensive Börsenerfahrung, und das Verstehen der wirtschaftlichen und geldpolitischen Zusammenhänge.
Zuerst die Schmerzen(10 Jahre), dann das Geldverdienen(10.-20. Jahr), dann das Zurücklehnen(20.- x. Jahr)
-um psychologische Fallstricke auszuklammern, kann man nebenbei mit einem 2. Spielgelddepot seine Emotionen ausleben/zocken wie der Lemming.
Als 3. Standbein ein fester oder Halbzeitjob, der nichts mit Finanzen zu tun haben sollte/körperliche Ertüchtigung, um sein Überleben anfangs zu sichern.

Wirklich lohnen tut es sich erst, wenn man jährlich 1Mio Euro rausziehen kann. Nach der Vervielfachungsära kann man dann in Div.Titel gehen, bzw festverzinsliche - je nach Konjunkturzyklus.
Zitat von MrRipley: Wirklich lohnen tut es sich erst, wenn man jährlich 1Mio Euro rausziehen kann. Nach der Vervielfachungsära kann man dann in Div.Titel gehen, bzw festverzinsliche - je nach Konjunkturzyklus.


Alter Idealist Du :)
Hatte in jungen Jahren auch mal einen Chef der sagte: "Michael, mit 30 muss man seine Schaefchen im Trockenen haben"
...nun bin ich was aelter geworden und habe immerhin schon die Futterstellen drin :):):)


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